CS-Tochter Swisscard: Fliessbandjobs anno 2018

Callcenter in Karten-Jointventure total überwacht – Pausen auf Sekunde notiert – Warteschlaufe als Holy Grail – Lettland-Misere.

Die hässliche Fabrik der Credit Suisse steht in Horgen, am linken Ufer des Zürichsees. Anwohner nennen diese „Pfnüselküste“, im Vergleich zur gegenüberliegenden „Goldküste“.

Krank machen kann bei der Swisscard, wie das Karten-Jointventure der CS in Horgen heisst, auch der Job. Callcenter-Mitarbeiter der Swisscard klagen über Arbeitskonditionen wie zu Fliessbandzeiten.

Jede Bewegung von ihnen wird gemessen, aufgezeichnet, abgeklärt und dann kritisiert. „Wir sind im Hamsterrad“, sagt ein Gesprächspartner. „Es gibt Burnouts, hohe Fluktuation, miese Stimmung.“

Auf Anfrage reagiert die Firma defensiv. Statt konkrete Fragen zu beantworten, erstellt sie ein Pseudo-Communiqué.

„Stellungnahme zu rufschädigenden anonymen Aussagen“, lautet dessen Titel. Die vom Blog „kolportierten Aussagen“ seien „sachwidrig“.

Dann folgt ein Werbespot in eigener Sache. „Die Mitarbeitenden mit Kundenkontakt sind die Visitenkarte von Swisscard: sie tragen wesentlich zu unserem Erfolg bei.“

Und weiter: „Swisscard führt jährlich eine Mitarbeiterumfrage im Contact Center durch. Die Ergebnisse zeichnen ein positives Bild.“

Man sei auch modern. „Beispiele für realisierte Modernisierungen und Verbesserungen in den letzten Monaten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Contact Center können heute selber bestimmen, ob sie in Horgen oder im Homeoffice arbeiten wollen.“

Im Alltag dominiert der TAR. Ausgeschrieben heisst das Total Abandoned Rate, eine Prozentangabe, wie viele der eingegangen Anrufe im Callcenter verloren gehen.

Es handelt sich um den heiligen Gral der Callcenter-Industrie. Verliert ein Kunde in der Warteschlange die Geduld und hängt auf, ist das ein verlorener Anruf.

Und ein potenzielles Risiko. Der Kunde könnte verloren gehen.

Also wird alles dem TAR unterstellt. Bei der Swisscard lautet die Vorgabe an die Callcenter-Leute: TAR unter 2,5 Prozent. Also nur jeder 40. Anruf darf verloren gehen.

Früher war man nachsichtiger. Da war es keine Katastrophe, wenn einer von 20 Anrufen von aussen nicht entgegen genommen wurde.

Der Druck hat sich somit verdoppelt. Die Mitarbeiten spüren ihn. Bei ihnen wird fast alles gemessen. Wie lange sie Pause machen, welche Arbeiten sie verrichten, wann sie im Mittag sind.

Daraus fertigen die Chefs Listen. Auf Tagesbasis erfährt man, ob man die Vorgaben von oben eingehalten hat, wie man im Ranking dasteht, wer den ganzen Tag lang brav oder plötzlich weg war.

Eine Mischung aus Orwells 1984, Huxleys Brave New World und Chaplins Modern Times. „Peitschen und Jagen, Treiben und Fordern“, so ein Swisscard-Mitarbeiter.

Henry Ford gilt als Vater der Fliessbandjobs. Fords Automodell, der „T“, war jenes komplexe Produkt, dass erstmals in Serie am Fliessband entstanden war.

Hamburger-Jobs, das waren die 1990er. Die heutigen T-Arbeitsplätze befinden sich in Callcentern. Nicht nur bei der CS und ihrer Swisscard, sondern bei vielen Banken und Dienstleistern.

Oft entstehen Strudel, welche alles nach unten ziehen: den Service für die Kunden, die Stimmung im Personal, zuletzt den Gewinn der Firma.

Die Leit- und Lenkgrösse namens TAR ist dabei die zentrale Einheit. Weil der TAR ständig noch weiter nach unten gedrückt werden muss, leidet anderes.

Zunächst steigt der Druck auf die Callcenter-Leute. „TAR gestern verpasst“,  heisst es dann von der Brücke.

Die Kontrollen können zu Schikanen werden. Im CS-Swisscard-Gebäude in Horgen führt das zu exponierten Meetings mit den Chefs.

Man sitzt in einem Glaskubus im Innern des Gebäudes und muss sich zu den gemessenen Zeiten äussern; ausgesetzt den versammelten Blicken der Kollegen.

Wer den TAR regelmässig nicht erreicht, dem drohen Massnahmen. Die Angst steigt. Betroffene entwickeln Überlebensstrategien, statt die Qualität zu steigern.

Am Ende bleibt nur die Flucht: in die Kündigung. Oder in die Krankheit.

Auch Vorgesetzte gehen. Die beiden obersten Verantwortlichen der Swisscard sind kürzlich zu anderen Firmen abgesprungen.

Eine saubere Analyse der Probleme würde anderes Handeln nahelegen. Es bräuchte dringend Investitionen ins Unternehmen.

Dort wird mit alter Software gearbeitet, welche die Callcenter-Leute zwingt, bei Kundenanrufen mehrere Programme gleichzeitig zu bedienen. Um die gewünschte Auskunft zu erteilen, geht wertvolle Zeit verloren.

Hier erscheint es, das von Mitarbeitern kolportierte „Hamsterrad“. Man kann rennen und strampeln, so schnell man will – zuletzt wird der Rückstand immer grösser.

Die Spitzenleute bei der Swisscard führen ständig neue Systeme ein. Mit lustigen Namen wie SCIP, neu SWIP.

Doch während SCIP längst veraltet ist, läuft SWIP nicht rund. Also bleiben beide Systeme in Betrieb.

Für die Angestellten heisst das noch mehr Komplexität, noch mehr Unübersichtlichkeit, noch mehr Verzögerung. Kurz: noch mehr Stress im Callcenter.

Statt sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und sicherzustellen, dass die Karten-Kunden der CS schnell und professionell bedient werden, lanciert das Management stets neue Aufgaben.

Wie die Punkte rund um das Bonviva-Kartenprogramm. Damit können die Kunden lustige Produkte wie einen Kugelgrill erwerben.

Die Bestellung der Produkte läuft teilweise über eine Partnerin in Riga. Das ist die Hauptstadt von Lettland, eine ehemalige Sowjet-Republik.

Dort bleiben Bestellungen aus Horgen auch mal hängen. Wenn der Kunde schliesslich Amok läuft und mit Stornierung droht, verschärft sich der Ton.

In krudem Englisch tauschen sich dann Horgen und Riga aus. Am Resultat des Callcenter-Alltags ändert sich oft wenig.

Willkommen im Brave New Wahnsinn.

Kommentare

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  1. Die Kontrolle ist meist kein Problem, auch für die meisten Mitarbeiter nicht. Das Problem ist das die Resultate missbraucht werden um Druck zu machen wo es keinen Sinn macht. Die Vorgesetzten sind dem permanenten Hyperaktivismus verfallen, sogar wenns optimal läuft wird es wieder geändert, da man gegen oben zeigen muss das man etwas optimieren möchte oder von oben der Druck kommt noch mehr einzusparen. Fokus auf TAR Wert ist ein Witz, übrigens werden diese Zahlen wenn es um den Bonus des oberen Kaders geht auch mal gerne kurzfristig geändert oder andere Werte herangezogen. Leider alles erlebt. Hoffe das es noch nicht überall so abgeht.

  2. Als bestehender Kunde eine M&M Kreditkarte bestelle. Online Formular ausgefüllt. 5 Tage später ausgedruckt in der Post. Karte traf 4 Wochen später ein. Revolt: online bestellt, 3 Tage später war Karte da. Und Swisscard hat eben Fremdwährungs-Kommissionen auf 2.5% erhöht, bei Revolut betragen diese 0%

  3. Ich als Kunde habe es im Griff, solche Unternehmungen zu meiden. Interessant wäre in der Schweiz, mal die Zunahme an psychosomatischen Gesundheitskosten sowie an Psychotherapien zu messen, vor allem wegen diesem ständigen synthetischen Druck, der tagtäglich auf die Mitarbeitenden verübt wird!

    Aber Hand aufs Herz – sind in einer solchen Struktur die Chefs glücklicher? Wahrscheinlich nicht – es wäre mal an der Zeit, das Mitarbeitende in diesem Land geschützt werden. Jeder lebt in dieser Angstkultur, die sich schlussendlich nur zu einem Nullsummenspiel hin entwickelt. In diesem Spiel gibt es leider nur sehr wenige Gewinner. Jeder Mitarbeitende ist der Auffassung, er könne eine Scheibe vom Kuchen abgewinnen. Leider sieht die Wirklichkeit anders für die Meisten aus.
    Manchmal ist weniger mehr im Leben, dafür mehr an Freiheit, Gesundheit und Lebensfreude!

  4. Ich bin froh dass ich nicht mehr dabei bin. Nach einem Monat Schulung , würde es mir gekündigt obwohl ich mich mega gefreut habe. Grund: CS GROUP Berufverbot. Ich habe nur was die Bank damals als Strategie implementiert hat. Mir wurde damal gesagt Herr XX, Sie sind am falschen Ort in falschem Moment. Ich war einfach ein schwarzes Schaf.
    Ich wünsche dieser Firma Erfolg.

  5. Wie wäre es wenn Thiam und Hürden Ursli mal eine Stage bei Swisscard absolvieren würden. Dann bekämen sie mal einen flüchtigen Eindruck wie das tägliche Erwerbsleben am anderen Ende der Lohnliste ist.

  6. Das Ganze nennt sich Digitalisierung, und dürfte in weiteren Bereichen Einzug halten. Unabhängig davon ist die Situation in manchen privaten „Call Centern“ noch problematischer. Da würde so mancher Seco Besuch unangenehm werden für die dort eingesetzten Seilschaftsmöchtegernmanager. Der stinkende Kopf solcher Gamellfischereien hat die Meisterarbeiten längst ins Ausland verlagert und somit bleibt hier noch die Verpackungsmogelei und der Ettikettenschwindel. Glücklicherweise steht aber die heutige Politik mit ihren kurzfristigen Notfallpanikgesetzesanpassung helfend zur Seite, damit der „Werkplatz“ auch genügend Tiefstpreislohnjobs für unsere willkommenen Wirschaftsimmigranten bereit hält. Compliancestempel inklusive.

  7. Ich habe seit > 10 Jahren eine Swiss Amex Platinum der Swiccard. Der Service hat sich effektiv stark verschlechtert. Es gab bis vor 3-4 Jahren noch 2 echt gute Mitarbeiter. Beide sind mittlerweile nicht mehr bei diesem Betrieb. Der Top-Mann (Teamleiter den ich pers. kenne) – der für den Kunden agierte – wurde entlassen.

    Was mich in letzter Zeit gewaltig nervt sind die Sicherheitsfragen, die
    1. immer in derselben Reihenfolge dieselben sind
    2. teils völlig unnötig, wenn ich zB nur 1 Broschüre bestellen wollte.
    3. man mir einen Rückruf verspricht und nichts geschieht…

    Und mit jährlich > TCHF 100 Umsatz dürfte ich nicht der schlechteste Kunde sein.

    • Ja, und…?
      Schon mal über Alternativen nachgedacht (die gibt’s tatsächlich)? Und es auch bis zum tatsächlichen Handeln geschafft?

  8. TAR ist phantastisches Tool zur Steigerung der Servicequalität: Wenn ich nach einem Call Center Anruf zu lange in der Warteschlange verweilen musste, starte ich jeweils meine eigene persönliche Qualitätssteigerungsmassnahme: in den folgenden zwei Wochen rufe ich im Schnitt 3x pro Tag im Callcenter an, und hänge nach 10 Sekunden in der Warteschlange wieder auf.
    Rache kann so süss sein!

  9. Das Fliessband wurde nicht von Ford, sondern von F. J. Taylor erfunden, Ford hat es nur perfektioniert. Die Grundlage ist die These, dass der Mensch dumm, faul und nur mit materiellen Anreizen zu Mehrleistung zu motiveren sei. Und deshalb müsse man die Arbeit und „überblickbar“ kleine Teilschritte zerlegen, um die Leistung messen zu können. Was in der heutigen CallCenter-Welt dazu führt, dass jeder einzelne nur ein ganz kleines Arbeitsgebiet mit null Kompetenzen überschaut und – falls er jemals aufmucken sollte – sofort augewechselt werden kann. Das fördert die schon lange grassierende Velofahrer-Kultur (nach oben buckeln, nach unten treten) noch zusätzlich und die Sklaven sind noch besser manipulierbar. Und dann drückt man den Sklaven einfach noch eine höhere Leistungsnorm auf und weil die sowieso nicht erreicht werden kann, bleibt der „Lohn“ auch immer derselbe. Und die in den Teppichetagen können sich die Taschen noch einfacher auf Kosten des Fussvolkes füllen.

  10. Ich sehe das Problem nicht… wieso nicht alle entlassen und danach all die „Callcenter“, „Backoffices“ etc. nach Indien, Vietnam auslagern?

    Kostet bestimmt weniger und Banken (Pharma, KMUs resp. Privatwirtschaft generell)) sind sowieso böse, kapitalistisch, unmoralisch etc.

    Die Entlassenen kann man bestimmt beim Bund, Kanton oder sonst irgend so einer geschützten Werkstatt zu deutlich höheren Löhnen unterbringen.

    Also WIN-WIN-WIN Situation für alle Beteiligten.

    Geld hat’s je gemäss linken und pseudobürgerlichen Politikern mehr als genug! Sonst kann man ja immer noch die Steuern und Abgaben erhöhen (mit dem „Argument“ dass es ja in anderen Ländern noch mehr Steuern, Schulden etc gäbe)!

    Also noch einmal: Wo ist das Problem?

    • Die Inder und Vietnamesen können dank ihrer fundierten Kenntnisse der (schweizer)deutschen Sprache unsere Anliegen zweifelsohne problemlos verstehen. Noch einmal: Wo ist das Problem? 😀

    • Da beisst sich die Katze irgendwo in den Schwanz.

      Angeblich ist die „Bildung“ in der Schweiz doch so hoch? Da sollte jeder, neben einer zweiten Landessprache, Englisch können.

      Immerhin verblöden, äh „investieren“ wir jährlich an die 30 Mia in die „Bildung“ [in den wichtigsten Benchmarks sind wir zwar nur Mittelfeld – aber bei der „Bildung“ geht’s ja schliesslich mehr darum Beamte durchzufüttern als wirklich wahre Bildung zu betreiben].

      Forschen tun auch nur noch Ausländer in der Schweiz (da Schweizer vor allem anspruchsloses und unbrauchbares wie Geistes“wissenschaften“, Tschenderstadis etc „studieren“) und die Grenzen muss man weit* öffnen um all die (angeblichen) „Fachkräfte“ zu finden.
      Private Unis will man nicht zulassen weil die geschützten Werkstätte den Wettbewerb fürchten wie der Teufel das Weihwasser, aber was soll’s: Hauptsache wir geben pro Kopf mit Abstand am meisten aus für die „Bildung“, denn unbeschränkt viel Geld in staatlich geschützte Werkstätte war schon immer das gelbe vom Ei!

      Nun denn, für $3.-/h sind die Inder, Vietnamesen etc. ganz sicher bereit (und definitiv motivierter als die wohlstandsverblödeten Schweizer) jede noch so komplizierte Fremdsprache zu lernen.

      Machen Sie sich daher keine Sorgen!

      *natürlich beschränkt sich der Horizont der selbsternannten „Weltoffenen“ auf die EU- Aussengrenzen, also nicht einmal 10% der „Welt“.

  11. Ich habe als Kunde immer sehr gute Erfahrungen mit dem Call Center gemacht. Interessant daher diesen Artikel zu lesen. Aus eigener Erfahrung als ehemaliger CS Mitarbeiter glaube ich durchaus das die beschriebenen Zustände stimmen. Das Management bei der CS agiert chaotisch, mit viel Vetternwirtschaft. Werde in Zukunft noch freundlicher sein mit den Leuten am anderen Ende da sie unter so widrigen Bedingungen schaffen!

  12. Ich empfehle Revolut card, eine Debitkarte. Guter Service, keine Spesen. Währungswechsel jederzeit möglich. Bezüge im Ausland im gewissen Rahmen kostenfrei.

  13. Jedes Call Center in der Schweiz das am Markt bestehen will, muss diese Praktiken gegenüber den Mitarbeiter ausüben. Anderst geht s leider nicht.

  14. Nach dem Besuch seines Hilfswerkes im tiefen Afrika, wäre CS-Ambassador Roger Federer die ideale Person um in Horgen vorbeizuschauen.

    Kraft seiner Autorität für menschliche Belange und seinem natürlichen Instinkt für positive PR, wäre er bestimmt in der Lage, dieser Schleiferei ein sanftes Ende zu bereiten. Eine klare win-win Situation.

    Bin ich naiv – oder was?

    • (Afrika-Wohltäter) Roger Federer kümmert sich bereits rührend um Finanzierungen seines Sponsors für
      – Mosambik
      – die Abholzung der Tropenwälder auf Sumatra
      – die Dakota-Access-Pipeline durch Sioux-Gebiet
      – weitere internationale Projekte („Mongolei-Zahlungsverkehr“ u.ä.)

      Um Horgen kann er sich leider nicht auch noch kümmern. Wir bitten um Verständnis.

  15. ist nur eines von vielen Symptomen, z.B. heute auch:

    https://www.republik.ch/2018/03/27/die-mine-in-der-mongolei-und-das-cs-konto-des-ministers?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=republik%2Fnewsletter-editorial-20180327-newsletter

    Der CS-(Thun)Fisch stinkt dermassen vom Kopf her, dass er schon lange entsorgt gehört. Aber Mark Branson beschäftigt sich offenbar lieber mit dem Crypto Valley, was ganz im Sinn von Freund Ueli ist.

  16. Ein TAR von Null ist ganz einfach: Genug Mitarbeiter, auch für Spitzenzeiten.

    Hier das Arbeitsgesetzt zur Überwachung:
    -https://www.seco.admin.ch/dam/seco/de/dokumente/Arbeit/Arbeitsbedingungen/Arbeitsgesetz%20und%20Verordnungen/Wegleitungen/Wegleitungen%203/ArGV3_art26.pdf.download.pdf/ArGV3_art26_de.pdf

    U.a.: „Nutzung der betriebsinternen Telefonie: Die Aufzeichnung von telefonischen Gesprächen unterliegt strengen Voraussetzungen. Das Verhalten von Arbeitnehmenden darf damit nicht kontrolliert werden. „

  17. Das ist doch der ganz normale CallCenter-Alltag. Die Leuten sollen froh sein, dass die Arbeit nicht schon in den Osten outgesourced wurde.

    Anstatt extern zu motzen soll man kündigen, wenn einem der Job nicht passt.

    • CallCenterer
      Du bist sicher einen von denen die typischerweise innerhalb der Swisscard von Chefposten zu Chefposten wandert und dafür gibst du alles..
      Komischerweise ist immer wieder der gleiche Personenkreis der einen Chefposten übernehmen darf.. Dafür wird wahscheinlich nicht nur blut geleckt..

  18. Ich kenne die Swisscard sehr gut. Ich habe lange da gearbeitet und habe viele Freunde welche noch da sind – auch im Call Center. Der Artikel ist voll daneben und super schlecht recherchiert – eine typische Hess Story und als Quelle vermutlich ein einziger frustrierter Mitarbeiter.

    Ich finde man muss es würdigen, wenn ein Schweizer Unternehmen seine Mitarbeiter (wie das viele andere Schweizer Unternehmen machen) nicht einfach auslagert. Das bedeutet aber auch, dass man die Effizienz steigern muss (das sollten sie doch wissen er Hess. Sonst empfehle ich ihnen einen CAS in Unternehmensführung). Die Folge davon ist, dass man die Zeit der Call Center Mitarbeiter gut einsetzen muss. Dazu kommt, dass es in solchen Berufen einfach auch Leute hat, die das Arbeiten nicht gerade erfunden haben. Wegen solchen Fällen, müssen dann halt auch fleissige und zuverlässige Mitarbeiter unter der verstärkten Kontrolle „leiden“.

    Wie gesagt, ist der Artikel übertrieben dargestellt und Teile davon sind einfach erfunden. Viele Call Center Agents arbeiten seit 15 Jahren und mehr bei der Swisscard – die Stimmung ist familiär und sehr offen – und das auf allen Ebenen. Bis hin zur Geschäftsleitung herrscht die „Open Door Policy“.

    Einmal mehr einfach ein Scheiss Artikel (sorry für die Wortwahl – aber so ist es).

    Beste Grüsse
    Ein Swisscard Kenner

    • Swisscard Mitarbeiter verrichten m.E. gute Arbeit. Da die CS / Swisscard per Anfang 2018 die Kommissionen von 2.0 auf 2.5% erhöht haben, bin ich jetzt trotzdem Kunde bei einem anderen Anbieter mit gratis Karte und nur 1.5% Kommission. Der Service dieser Firma ist identisch mit Swisscard / Bonviva. Sorry, bei diesem riesigen Preisunterschied sollte eine gute Behandlung des Personals doch möglich sein. Ah ja, shareholder value first!

    • Zitat: „Dazu kommt, dass es in solchen Berufen einfach auch Leute hat, die das Arbeiten nicht gerade erfunden haben.“

      Sie haben bestimmt eine niedere Kaderfunktion inne und geben nun schon einmal den Tarif durch. Ich staune manchmal über diese verblendeten, unsensiblen Äusserungen von diesen Vorbildern.

      Gut motivierte Mitarbeiter die mit Fairness behandelt werden, bringen aus meiner Erfahrung her alleweil einen Mehrwert.

      Falls ich den Artikel richtig interpretiere und dazu die Kommentare von Insidern lese, so müssen die Zustände bei Swisscard in Horgen voller Pressionen sein. Solche Arbeitsverhältnisse erzeugen bloss Frust und Ablehnung.

    • Da muss ich Euch leider entäuschen. 100% neutral und nichts zu tun mit einer PR Firma. Versprochen.

    • Könnte es nicht auch sein, dass wenn man dort 15 Jahre im Callcenter war, man vielleicht auch nicht mehr woanders hin kann ?

      Hihi, die Stimmung ist familiär – in vielen Familien haut man sich auch mal aufs Maul, hören Sie auf mit familiär. Es geht hier um professionelle Organisationen mit einem einzigen Zweck: Profit.

      Aber ja, tatsächlich kann man auch positiv bleiben und festhalten, dass die SwissCard immerhin noch Callcenter Mitarbeiter in der Schweiz hat.

    • Angeblicher Swisscard Kenner, aber Lukas Hässig als Hess bezeichnen? Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

      Swisscard ist ein Saftladen! Wer einen ganzen Monat benötigt, um neuen CS-Mitarbeitern eine Kreditkarte zuzustellen, sollte den Laden dichtmachen!

    • Das, was Sie beschreiben, war so vor ca. Jahren. Aber seither
      ging’s nur noch runter!!!

    • Mag ja sein dass dort viel gearbeitet wird (wird bei Bundes-, Kantons-, SBB-Beamten etc. auch) aber wird auch etwas geleistet?

      Oh, Sie sind ja bestimmt ein HSGler (mit CAS und MBA!!), da braucht man (wie die Politiker ebensowenig) natürlich keine Ahnung von naturwissenschaftlichen Grundlagen zu haben.

      Wer „Arbeit“ nicht von „Leistung“ unterscheiden kann, wird wohl auch keine Ahnung von Gray, Sievert, Roentgen, Rad, Becquerel und all den Präfixen wie Giga, Mega, µ, Nano, milli, Kilo, centi… haben.

      Bei all den bildungsfernen „Fachkräften“, erstaunen dann auch gewissen Entscheidungen an der Wahlurne wie „Energieutopie 2050“ nicht weiter.

    • @Heiliger Bimbam: Das sind keine unsensiblen Bemerkungen. Das ist einfach ein Fakt. Call-Center Jobs sind für viele eine Möglichkeit sich neben dem Studium etwas zu vedienen. Es ist auch für viele Leute ein Job weil sie nichts anderes finden und es ihnen an der nötigen Ausbildung fehlt. Ich weiss nicht genau was sie machen, aber ich sehe sie haben keine Ahnung. Weiter so!
      @CTO: Da liegen sie falsch. Familiär bedeutet hier, dass man sich alles sagen kann und sich auch einfach bei seinem Chef-Chef-Chef ein Termin bekommt und gehört wird. Das die Swisscard keine NGO ist, ist klar.
      @exCS: Ich entschuldige mich in aller form, dass ich seinen Namen falsch geschrieben habe (da sieht man wie er mich interessiert). Aber danke für diesen inhaltlichen Kommentar. Sie düfen weitermachen.
      @Ing ETH: Ich bin kein HSGler. Keine Angst (die mag ich übrigens auch nicht besonders). Ich denke schon, dass bei Swisscard was geleistet wird (was ist das eigentlich für eine Frage?). Ich schlage vor sie schreiben mal ein Buch. Ich werde es bestimmt lesen.

  19. Unschöne Beschreibungen. Aber. Es sind keine internen Stimmen dabei. Wo sind diese? Bei Unzufriedenheit gibt es eigentlich nur eine Lösung und die heisst, den Kartenaussteller wechseln.

  20. Schade, dass die Swisscard ein Tochterunternehmen von der CS ist. Bei der CS bin ich gerne Kunde, aber bei der Swisscard überhaupt nicht.
    Es werden einfach Sachen umgestellt ohne den Kunden zu informieren. Will man per Telefon reklamieren, dann kommt man oft nicht durch, weil man in der Warteschleife hängt und via Card Service erhält man zwar eine Antwort, aber kein Wort der Entschuldigung.

    Die CS sollte sich überlegen wem sie das Kreditkartengeschäft anvertraut.

  21. Da bin ich ja froh, haben die mich nicht genommen, nachdem ich mich vorgestellt hatte …

  22. Irgendwie leben wir schon heute in eine Hologrammische Gesellschaft: einerseit verdienen Prominenten Sfr. 170’000.- pa um zwei bis vier mal in einen VR (RB) um nur die Kopf zu knicken, oder best-Bezahlte Manager versuchen alles Möglich um noch mehr Geld zu bekommen und dann wenn erwischt kriegen höchsten bis 3 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldbusse. Andererseits gibt die „Fliessband – poor – worker“: hart arbeiten, wenig verdienen und sich in der Freizeit weiterbilden um bessere Chancen zu bekommen und bei der ersten Fehler oder Produktivitätsschwäche sind man draus. Zudem kriegt bei der Rente zunehmende Schwierigkeiten, da nicht genug verdient hat, Sozial Staat wird immer kleiner oder sogar abgeschafft, und für eine reine und luxuriösen “ passive Einkommen“ reichen die Ersparnisse nicht… Jetzt, was sollte der schlaue und Vernunftige Mensch tun? Schwierige Frage…. aver naheliegend…😁😉😎

  23. Kreditkarten???
    Wer braucht den so was…
    Digitalisieren wir doch auch den Service:
    „Bei Fragen zu Transaktionen: drücken/sagen Sie 1.., bei Fragen zu…, drücken Sie 2,… Bei Verlust der Karte: …selber Schuld. Bei Beschwerden: … hängen Sie auf.
    By the way: wir haben Ihr Konto für diese Kontaktnahme mit unseren Telefongebühren und EDV-Kosten belastet…“
    Viel Spass bei Rückforderung: … rufen Sie nicht an

  24. Kenne einige Leute, die dort arbeiten. Es ist genau so, wie beschrieben. Ach, es wird auch aufgeschrieben, wann und wie viel Mal der MA auf’s WC geht.
    Stet’s neue Chefs, die nur noch Statistiken wollen, die eigentliche Arbeit bleibt liegen. Nur noch E-Mails beantworten und Excelltabellen ausfüllen, so, dass sich der Chef bei den Sitzungen brüsten kann. Die reinste Katastrophe!!

    • Genau wie mein Boss: „We’re not making any progress at all … I want hourly status reports until the problem is solved!“

    • Das ist ja hochinteressant! Gibt es auf diesen „Kontroll“-WCs bei Swisscard denn wenigstens dann konsequenterweise auch versteckte Mini-Kameras, um zu überprüfen und anschliessend in Excel zu vermerken, wieviel Blatt Klopapier jeder einzelne Mitarbeiter/in verbraucht hat? Nicht die Mitarbeiter/innen, sondern die primitiven „Chefs“ in diesem Laden gehören ordentlich abgestraft.. Unfassbar!

  25. In der globalisierten Welt ist alles ersetzbar, spurt der Mitarbeiter nicht, wird der Job in Zukunft von Indien aus bedient.

    Mich wundert es nicht, dass die Globalisierung sich auf dem Rückweg befindet, Leute wollen auch eine Heimat, einen kleineren Kreis und alles nur immer dem schnöden Geld zu unterstellen ist kurzatmig.

    Wir haben es geschafft ein Label für Farmer in Afrika aufzubauen (Fairtrade) aber eines für Mitarbeiter in den westlichen Länder?

  26. Der grössere Teil dieses Gebäudes ist Wand-frei. Das heisst, falls jemand herumschreit, so hört man das über mehrere Stockwerke!

  27. Und was macht eigentlich der SKV unter der Führung vom SP-Jositsch? Nichts! Hat man schon je etwas gehört zu all den Abbau- und Jobverlagerungsmassnahmen Banken? Tote Hose – kein Interesse.

    • Die Frage ist falsch gestellt, was macht eigentlich der brave Schweizer Michel, sprich Arbeitnehmer? Er lässt sich ALLES aber auch wirklich ALLES gefallen. Kaum einer ist noch in einer Gewerkschaft. Selber schuld, möchte man sagen, da kein Interesse sich zu wehren.

    • SP-Jositsch ist das eine, sollen ihn die Jusos ruhig ein bisschen ärgern. Blöd ist auch, dass die Supercard der Genossenschaft COOP auch über Swisscard läuft. Ist doch auch angeblich so eine Firma, „die allen gehört“ wie die Migros zur Zeit trompetet.

    • Würde ich als ehemaliger COOP Angestellter Ihnen ein paar Müsterchen über den COOP im Allgemeinen und H.-U. Loosli (den Herr hat er nicht verdient) im Speziellen erzählen würden Sie sich überlegen, ob Sie nochmals mit Swisscom telefonieren oder im COOP einkaufen würden. Den COOP Einkauf habe ich in meinem Fall schon mal gestrichen. Für mich definitiv ein Manager wie ihn eine halbwegs gerechte und gesunde Welt nicht brauchen kann.

  28. ein lausiger Betrieb diese Swisscard – Jointventure von American Express und CS – umgewandelt von AG zur GmbH. immer das ewige Warten, oft mehr als 10 Minuten bei einer grausigen Musik aus irgend einem „Film.“ Oft geht man beim Weiterleiten einfach „verloren“ und kippt aus der Leitung – oder man hängt selber auf. Dazu kommt, dass die Angestellten angehalten sind 1.90 für den Anruf dem Kunden zu berechnen – erst sichtbar auf der folgenden Rechnung. Bis dies wieder gutgeschrieben ist verliert man weitere Zeit mit diesem Saftladen. Die Profitmaximierer denken wohl, dass der Kunde meist nicht reklamiert über die ungerechtfertigte Belastung von 1.90.
    Erinnerung: Es war die Swisscard die versuchte vom Kunden -.50 für eine e-mail Rechnung zu fordern, nach dem für Papierrechnungen plötzlich Fr. 5.– fällig wurden. Wann endlich verunmöglichen unsere Parlamentarier solches Treiben? Wer eine Firma hat, soll den Kunden gratis Papierrechnungen machen müsse. Will der Kunde e-Rechnungen und e-Banking soll er mit Gutschriften belohnt werden. Es kann doch nicht sein, dass der Kunde zum Büro der Firma wird, der Sein Papier, Strom,Laptop,Tinte, Drucker zur Verfügung stellt – wenn schon, dann freiwillig.

    • Versucht mal vom Ausland auf E-Rechnung umzustellen, ich habe das in zwei Jahren nicht geschafft. Mit der heutigen Migros Gratiskarte bin ich vollkommen zufrieden!!! Kann nur jedem empfehlen sich von dieser Firma zu verabschieden!!!

    • Bevor man einen Vertrag für eine KOSTENLOSE Kreditkarte unterschreibt sieht man sich ja sicher mal die Gebührentabelle an, auf welcher klar ersichtlich ist was wann für welchen Service anfällt. Und danach dann die Frechheit besitzen sich über eine Gebühr von CHF 1.90 zu beschweren, über die man im voraus informiert war?!

    • @ appipapi
      Ich kann mich Ihrer Erfahrung zu Swisscard Call Center anschliessen. Auch bei mir: Prädikat sehr gut, freundlich und unkompliziert.
      Zudem schätze ich, dass ich meine Bezüge auf dem Kontoauszug der Bank unmittelbar kontrollieren kann. Zudem, ein grösserer Bezug eines Familienmitgliedes während Ferienaufenthalt an einem Bankomaten im Ausland wurde in der Schweiz verifiziert und hinterfragt. Chapeau!

  29. Ich brauchte mehr als vier Anläufe um meine Kresitkarten zu kündigen.

    Das letzte Schreiben war sehr unangenwhm formuliert!

    • 4 Anläufe? Wenn Sie ihre Kündigung mit der selben Rechtschreibungs-Qualität wie ihren Kommentar verfasst haben, dann konnte die Swisscard wohl einfach ihr Anliegen nicht verstehen…

  30. Verkehrte Welt. Und am schönen Paradeplatz hat Weisse Weste scheinbar nachmittags öfters Zeit, gemütlich seinen Kaffee im Al Leone zu schlürfen. Dabei kostet 1 Minute von Weisse Westes Arbeitszeit ca. CHF 35.-, eine Minute des Call-Center-Mitarbeiters bestenfalls 50 Rappen.

    • So läuft das Spiel halt, Weisse Weste weiss, dass er völlig überbezahlt ist und ihm nur wegen dem Filz in seiner Bank nichts passieren kann. Und um sich selber zu rechtfertigen, tritt Weisse Weste täglich sein kleines Fussvolk in Horgen..

    • …und die HR Tante von UBS verdient=kriegt=nimmt pro Minute ca. 70 CHF also ca. 4000.-/h.
      Verrückter und fragwürdiger geht es nicht mehr!

  31. Die Qualität von Swisscard ist lausig. Ich hatte früher das Vergnügen, dort Kunde zu sein und muss leider konstatieren, dass jeder einzelne Kontakt mit der Firma eine Katastrophe war und nicht einmal die Kernprozesse im Entferntesten beherrscht werden.

    • same here!
      Den ganzen Krempel bei der CS ebenfalls gekündigt und die Kreditkarten an die Swisscard entsorgt. Bankkonto nun bei einer lokalen Bank (gleiche Leistung bei halb soviel Spesen) und die Kreditkarte bei der Corner. Bei letzterer steht zwar halt kein internationaler Milliarden-schwerer Multi wie die CS dahinter, aber im Gegensatz zur Swisscard funktioniert alles reibungslos.

  32. kreditkartenbuden sind abgebrüht, da sie sich eh schon permanent mit genervten kunden rumschlagen müssen, die mit gebühren, zinsen und mahnungen gemolken werden.

  33. Hallo Herr Hässig, der TAR ist kein Wert, der auf dem einzelnen MA gemessen (zumindest wäre das nicht sinnvoll), sondern ist eine Qualitätszahl für das Call Center als Ganzes.

    • Der ist gut Qualität bei Swisscard, das ist für die ein Fremdwort!!!
      Noch so eine lausige Firma wie die CS selber mit ihrer Abzockergilde!!!

  34. Seit zwei Wochen habe ich keine Kreditkarte mehr von Swisscard, weil ich den ganzen Bonviva-Krempel an die CS retourniert habe. Ich hatte keine Geduld mehr, mich mit denen „abzumühen“ und die überhöhten Preise zu bezahlen.

    • Ich bin schon ein Jahr früher fertig mit Swisscard und Bonviva war schon immer wertlos, ausser vielleicht am Anfang als es die Schlüssel Rücksende Plakette noch gab!!!

  35. Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an: Statt strenger Mitarbeiterkontrolle bräuchten wir viel mehr Home-Office Arbeitsplätze bei den Banken und deren Tochtergesellschaften… Aber dieses Thema haben die Schweizer Bankenchefs bis heute leider immer noch nicht verstanden… Ein Riesen Problem, denn die Amis und Chinesen überholen und links und rechts..

    • Vielleicht weil man Schweizer-Deutsch spricht und ich als Kunde es sehr schätze und nicht jedes Anliegen 3 mal Erklären muss, bis es mein Gegenüber auch nur annähernd verstanden hat.

    • In welchem europäischen Land sonst sprechen die Menschen 3 Sprachen: De, Fr, En?

      Kein Schweizer zahlt dermassen hohe Gebühren und will eine deutsch polnisches gefärbte Beratung. Selbst Deutsche Muttersprachler werden nur zu Hauptzeiten oder in Budget Unternehmen ans Telefon gesetzt.

    • Mein Sohn (Schweizerdeutsch sprechend) meinte, er müsse mal in Berlin leben. Dort gibt es massenhaft Callcenter, die die Deutschschweizer Kunden bedienen – zum halben Lohn verglichen mit Callcentern in der Schweiz….

    • Warum wohl? Haben Sie das Gefühl die Qualität werde besser, wenn Sie das Callcenter nach Polen, Irland, Estland, Indien oder sonstwohin verlegen. Folgender Punkt noch um nachdenken – alle sprechen von Swissness etc. , dann soll man das auch leben. Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht aus!

  36. Und das Ganze wird immer teurer und aufgeblasener. Der Vorwand dabei: Die Kosten steigen und man hat extrem viele Extraleistungen. Wer es nicht merkt wird abgezockt. Frechheit das Ganze!

    • Haben sie überhaupt eine Ahnung was es an IT Infrastruktur, Software und Manpower braucht, damit Sie irgendwo in der Welt Ihre Kreditkarte benützen können oder allenfalls sogar Online? Und das natürlich in einer vernünftigen Zeit und so sicher das Ihnen als Kunde keinen Schaden entsteht durch Betrug.
      Überlegen Sie bitte zuerst was Sie schreiben, bevor Sie die Leute dahinter diskreditieren.
      Wenn sie es als Frechheit ansehen, warum haben Sie den noch eine KK?

    • @Swissness, interessant dass es Andere zu deutlich besseren Konditionen können und keine Umrechnungskurse anwenden die bei der Swisscard ebenfalls eine Frechheit sind!!! Von den Gebühren ganz zu schweigen!!!

    • @Swissness

      Was bellen Sie hier andere Leute an?
      Der aller- allergrößte Teil der von Ihnen „beschriebenen“ Infrastruktur wird ja nicht von der Swisscard gestellt oder gar entwickelt. Dafür sorgen die internationalen Zahlungsvermittler wie VISA oder Mastercard oder von Banken und v.a. den nationalen Service-Anbietern wie bei uns SIX payment.
      Die Swisscard müsste bloß ihre eigenen Systeme hinkriegen und deren Anbindung, aber nicht mal das schafft diese Lotterbude. Und dem liegen nur hausgemachte Probleme zugrunde

    • @Swissness Swisscard kann die Leute behandeln, wie sie wollen. Das fördert aber das zentrale Geschäft nicht: einen reibungslosen und angenehmen Kundenkontakt. Zudem fördern sinnlos komplizierte Strukturen immer wieder den Fluss von Informationen. Das Geschäftsmodell von Swisscard wird zum Problem: Kunden sind nicht nur dumm! Was Swisscard nicht merkt: Wer mit zu hohen Gebühren und lachhaften Wechselkursen am Markt vorbei agiert, wird schlussendlich Kunden verlieren. Andere Karten sind längst mit den Kosten und ihren Wechselkursen massiv besser am Markt.

  37. ich finde, bei schweizer preisen hat man auch anrecht auf schweizer service!
    ich will nicht, dass meine daten irgendwo in der welt rumschwirren!
    also: bei solchen outsourcingsfirmen einfach die verträge kündigen!

    • Dann viel Spaß. Deine Transaktionen werden sehr bald im Ausland rumschwirren, sobald du im Migros oder Coop bezahlst. Die SIX verkauft ihr Kartenbussiness ins Ausland und wenn Migros und Coop bei denen bleiben…eben.
      Das Outsourcing nach Polen ist ein riesen Fiasko. Qualität eine Katastrophe und effizients ein Fremdwort.
      Wer braucht übrigens die ganzen lässigen Zusatzleistungen mit denen die Kosten gerechtfertigt werden? Ich will mit meiner Karte bezahlen können und fertig. Nur ist genau das gefährdet weil die Qualität nicht mehr stimmt und die Infrastruktur veraltet ist.

  38. Ein echter Patron würde selber hingehen und diesen Callcenter-Job unter allen TAR-Vorgaben für mindestens eine Woche in der Praxis testen.

    Verständlich, dass das geschundene Personal zu „rufschädigenden anonymen Aussagen“ Zuflucht suchen muss um gehört zu werden.

    Herr Rohner, Herr Thiam verlassen sie doch ihren goldenen Käfig und verbieten Sie umgehend die menschliche Batteriehaltung.

    GUTE PUBLIC RELATIONS MUSS GELEBT WERDEN.

  39. zur Credit Suisse kommt wann?

    Es ist wirklich höchste Zeit, dass mindestens dem stinkenden Kopf des CS-Fisches endlich die Schuppen weggepustet werden.

  40. Gut zu sehen das die CS sich selber (nicht den Kunden) treu bleibt. Die Konditionen wie im Artikel beschrieben waren schon 2004 Gang und gäbe!

  41. die entwickelte App spottet jeder Beschreibung.
    So etwas von Stümpertum unglaublich.
    Meine Karten gebe ich im September zurück.

    • Dann würde ich mit der Kündigung heute beginnen, denn es könnte ein paar Monate dauern bis man das wegkommt!!!