Raiffeisen-VR Taisch in Gross-Turbulenzen

Schrieb Rechnungen an die Uni Luzern über Zehntausende von Franken für seine Privatfirma – Liess Uni-Leute für sich arbeiten.

Die Raiffeisen-Krise zieht neue Kreise. Franco Taisch, ein Professor für Wirtschaft und im Verwaltungsrat der Genossenschaftsbank im wichtigen Risk-Komitee, hat Erklärungsbedarf.

Dokumente zeigen, dass Taisch der Universität Luzern hohe Rechnungen für seine private Firma Taischconsulting stellte. Dahinter sollen keine gleichwertigen Leistungen stehen, sagt eine Quelle.

Im Jahr 2016 verrechnete Taisch der Universität total 132’000 Franken für seine Taischconsulting. Dieser Betrag ist zusätzlich zu allem anderen, insbesondere dem normalen Salär für seine Professur.

Für das Sekretariat der „IG Genossenschaftsunternehmen“ soll Taisch weitere 180’000 Franken im Jahr eingenommen haben.

Bei den 132’000 Franken für seine Taischconsulting vor 2 Jahren gab es Fragen der Universität. Vom Total fielen nämlich 30’000 Franken auf eine Zahlung unter dem Betreff „Honorar CAS RULG 2016, akademische Leitung“.

Weitere je 5’000 Franken wollte Professor Taisch für „Honorar KSSG, akademische Leitung“. Insgesamt ergab das 40’000 der insgesamt 132’000 Franken, die umstritten waren.

Laut der Quelle handelt es sich bei den 40’000 Franken um „Rechnungen ohne echte Leistungen durch Franco Taisch“.

Taisch widerspricht. Am Telefon meinte der Verwaltungsrat der Raiffeisen gestern Abend, er habe ein Gutachten bei der BDO Revisionsfirma in Auftrag gegeben. Dieses habe ihn „vollständig entlastet“.

Das Gutachten habe er selber bezahlt. Der Tages-Anzeiger berichtete vor zwei Wochen als erstes Medium von diesem Taisch-Gutachten.

Bei der BDO ist Edgar Wohlhauser langjähriger Partner. Wohlhauser und Taisch sind enge Vertraute. Beide sitzen seit Jahren im Verwaltungsrat der Raiffeisen Schweiz.

Die Universität Luzern holte sich ebenfalls Hilfe von aussen. Sie beauftragte die PwC, eine der grössten Revisionsfirmen.

Im Anschluss an die Untersuchungen der PwC – diese ist übrigens die externe Revisorin der ganzen Raiffeisen-Gruppe – trennten sich die Uni und Taisch.

Taisch gab die Leitung seines Instituts ab und verlor seine ordentliche Professur, blieb aber sogenannter Titularprofessor und gibt weiterhin Vorlesungen an der Hochschule. Kurz nach der Trennung löste die Uni das Taisch-Institut auf.

„Ich wollte mein Pensum reduzieren“, begründete Taisch gestern im Gespräch die Trennung.

Bei der Raiffeisen ist Taisch seit Monaten im Ausstand. „Wir sind daran, dies zu lösen“, sagt Taisch. „Mein Fall hat momentan nicht Priorität.“

Eine Raiffeisen-Sprecherin bestätigte, dass Taisch weiterhin im Ausstand sei. Taisch selbst lässt offen, ob er für eine nächste Periode bis 2020 für den VR bereit stehe.

„Das überlege ich mir vor jeder Periode neu“, sagt der seit 2008 für den VR der Raiffeisen-Gruppe amtierende Finanzexperte.

Im Fall Taisch gibt es weitere Ungereihmtheiten. Laut der Quelle soll Taisch Uni-Assistenten eingesetzt haben, um für seine eigene Privatfirma Leistungen zu erbringen.

Dafür habe er nur minimale Entschädigungen geleistet.

Schliesslich werfen Taischs Bezüge für die IGG, wie die Interessengemeinschaft Genossenschaftsunternehmen abgekürzt heisst, Fragen auf. Bei der IGG ist die Raiffeisen wichtige Geldgeberin.

Laut dem Insider erhielt Taisch 180’000 Franken pro Jahr für das Sekretariat der IGG. Zusätzlich zur Administration musste Taisch jeweils einige Sitzungen leiten.

Das Problem: Taisch setzte für die Sekretariatsarbeiten offenbar Kräfte der Uni Luzern ein. Dafür habe Taisch der Hochschule nichts bezahlt.

Über die letzten Jahre müsse zusammen gezählt von einer tiefen sechsstelligen Summe ausgegangen werden, die sich Taisch auf diese Art und Weise eingespart habe.

Für Taisch ist das alles kalter Kaffee. Er und die Universität hätten sich längst geeinigt über „gegenseitige finanzielle Forderungen“.

Laut der Quelle sei das eine „beschönigende“ Formulierung. Es habe „nur Forderungen der Uni an Taisch“ gegeben.

Gegenüber der Luzerner Zeitung hatte ein Sprecher der Universität im November, als die Trennung bekannt geworden war, betont, man gehe einvernehmlich auseinander.

Bei Taisch seien „keine Forschungsgelder zweckentfremdet“ worden.

Kommentare

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  1. Wie geht es eigentlich Nadja , mal wieder was von ihr gehört?
    Zuerst mühsam hochgehangelt, dann der Alte im Knast, die Konten gesperrt, bei RCH unerwünscht – auch nicht so easy, oder?

    • …mühsam hochgehangelt…. dann ist der nächste Karriereschritt #me too?

  2. Man lasse sich das Wort „reputationsrelevant“ auf der Zunge zergehen.

    Taischconsulting mit „Kernkompetenz“ der „Steuerung und Sicherstellung der Corporate Governance und der Einhaltung gesetzlicher und regulatorische Anforderungen“.

    Diese Taischberatung wird auf „Taisch private office“ so vorgestellt:

    „…/…Die technischen sowie rechtlichen und regulatorischen Dimensionen der Unternehmensumwelt sind zu einem Erfolgsfaktor geworden; sie sind wettbewerbs-, gewinn- und reputationsrelevant.

    Entsprechende Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Unternehmensführung, Technologie und Recht schaffen Werte auf strategischer wie operationeller Ebene, in ihrem Verwaltungs- bzw. Aufsichtsrat und ihrer Geschäftsleitung.“

    … reputationsrelevant…
    … Werte schaffen…

    Das hat er ja an seinem eigenen Beispiel ganz toll gezeigt, wie Werte-schaffen geht und wie reputationsrelevant sowas ist.

  3. Dieser Mister Taisch wird sich gesagt haben, wenn schon der Raiffeisen-CEO schön abkassiert, dann kann ich das auch. Und dann galt halt noch das altbekannte Prinzip: Was andere tun, ist nichts wert, wenn ich etwas tue, kann es nicht genug teuer sein. Wie es scheint, müsste in St. Gallen am Raiffeisenhauptsitz mal richtig ausgemistet werden. Das erinnert dort an den berühmten Augiasstall …

    • Das ist eben das Problem.
      Wenn der Boss bescheisst, dann wollen alle ihren Teil abhaben (will ja niemand der Dumme sein). Hat der Chef eine Affäre im Betrieb und hebt diese in die GL (!), dann wollen das alle anderen auch. Darum braucht es da ja auch eine Null-Tolleranz!
      Bei RCH scheint hier eine hinmeltraurige Kultur des Abkassierens und der Verbandelung in Kombination mit mehr Sex-Affären als bei „Sex and the City“ oder „Mad Men“ Einzug gehalten haben.
      Darum bin ich auch überzeugt: Ausnahmslos die gesamte Geschäftsleitung und die Mehrheit der Bereichsleiter muss ausgetauscht werden. Ansonsten kann die Kultur nicht gesunden.
      Und zuallererst der Gisel. Der ist ja geradezu eine Karrikatur aller Probleme von Raiffeisen!

  4. Herr Gantenbein, auf Ihnen als Interims-VR-Präsident der Raiffeisen lastet ein gewaltiger Druck. Besonders schwierig für Sie ist, dass Sie SOFORT handeln müssen: Jeder weitere Tag mit Herrn Gisel an der Spitze bedeutet eine bare Katastrophe und bedeutet einen immensen Image-Schaden für die Raiffeisen-Idee. Handeln Sie bitte unverzüglich!

  5. one bank one vote – das muss ein Ziel der Delegierten von Raiffeisen Schweiz sein! Die verfilzten Regionalfürsten müssen – nebst VR und GL – entmachtet werden, damit sich bei Raiffeisen Schweiz etwas ändert.

    • Wenn Sie sich die Strukturen und Wahlverfahren ansehen, dann werden Sie feststellen, dass die Bankleitungen „alle Macht“ haben und nicht die Delegierten oder die Genossenschafter. Was sind die Interessen der Bankleiter, neben Umsatz und Honorar?

      Die Delegierten von Raiffeisen Schweiz werden via Verband von den „Regionalfürsten“ / der Bankleitung gewählt. Nicht von den Delegierten der Regionalbank.

  6. Herr Gantenbein: Ich bin nun 40 Jahre im Banking, auf praktisch allen Stufen und in 3 Ländern.
    Und ich sage Ihnen: noch nie habe ich ein derartiges moralisches und systemisches Totalversagen erlebt wie ausgerechnet bei Raiffeisen Schweiz. Insbesondere die völlig fehlende Bereitschaft, das Problem anzugehen und der Kadavergehorrsam gegenüber Gisel ist für mich unerklärbar und unentschuldbar.
    Was müsste man aus meiner Sicht tun:
    1. Tag 1: Gisel feuern. Per sofort. Sofort distanzieren, ankündigen, dass man gesonderte Ermittlung gegen Gisel startet. Irgendetwas wird man finden (Spesem usw.). Die Marke muss geschützt werden!
    2. Tag 1: Ad Interim CEO einsetzen. Von aussen. Jemanden ohne Ambition zum CEO.
    3. Tag 2: Einige der eng mit Gisel oder Vincenz verbundenen GL-Leute feuern, wieder um Zeichen gegen Innen und Aussen zu setzen. Nicht nachbesetzen. Arbeit soll von Stellvertretern erledigt werden
    4. Tag 2-30: neuen VR zusammestellen. Kleiner. Schlagräftiger. Professioneller.
    5. Tag 30-90: neue Strategie Raiffeisen Schweiz. Vermutlich mit deutlicher Kostensenkung.
    6. Umsetzen mit neuer GL

    • @Greg Eisenschrot

      Das glaube ich nicht, dass Sie in Ihren 40 Jahren Banking noch nie ein derartiges „moralisches und systemisches Totalversagen“ in einer Bank oder einem Finanzinstitut erlebt haben oder dann haben Sie nicht genau und (selbst-)kritisch genug hingeschaut.
      Angesichts den neoliberalen „Entwicklungen“ im Finanzsektor in den letzten 30, 40 Jahren, welche auf der Ideologie des „homo oeconomicus“ und des sich „selbstregulierenden Marktes“ zu einer skrupellosen Selbstbedienungsmentalität („moralisch“!) – v.a. in den Teppichetagen der Grossbanken und Finanzinstitute hüben wie drüben – in einem noch nie dagewesenen Ausmass führte, ist die Causa Raiffeisen-Vincenz ein Klacks dagegen. Damit will ich nicht sagen, dass diese gründlich untersucht und geahndet werden muss.

      In den Causae UBS und CS – um mal in der Schweiz zu bleiben – war das „moralische uns systemische Totalversagen“ um Dimensionen grösser und von den für das Desaster verantwortlichen Herren ist keiner wirklich zur Rechenschaft gezogen worden, ganz abgsehen davon, dass die Selbstbedienungsmentalität in diesen Instituten munter weitergeht.

      Die neoliberalen, einseitigen Deregulierungen, die religionsähnlich als „neue Heilslehre“ kolportiert wurden, konnten sich in der Finanzwelt fast ungehindert fortsetzen, wenn auch stramme liberale Stimmen (neben den kontinuierlichen Kritiken und Forderungen nach einschränkenden Massnahmen der linken Seite) ihre Bedenken an dieser Entwicklung ausdrückten.
      So z.B. Gerhard Schwarz, die „liberale Supermacht der NZZ“ – wie ihn die Bilanz bei seinem Wechsel zu Avenir Suisse betitelte – der zu Peter Wufflis CEO-Zeit bei der UBS die Salärpolitik mit Titeln wie „Wellenreiter im Selbstbedienungsladen“ vehement kritisierte und beim UBS-Debakel Marcel Ospel zum Rücktritt aufforderte.

      N.B. Das im 2016 in Französisch erschienene Buch von Georges Blum, ehemaliger CEO und VR-P des Bankvereins zur Fusion des SBV und der SBG, welches in der Deutsch-CH leider kaum zur Kenntnis genommen wurde und wird, zeigt auf, dass es sehr wohl verantwortungsbewusste und anständige CEOs in der beginnenden neoliberalen Aera gab und wie sich geld- und machtgierige Charakteren à la Ospel über deren Werthaltungen hinwegsetzten und sich praktisch ungehindert durchsetzten.
      Buchrenzensionen unter:
      https://www.finews.ch/news/banken/20123-georges-blum-marcel-ospel-ubs-bankverein-bankgesellschaft-fusion-1998-walter-frehner-nikolaus-senn-mathis-cabiallavetta
      https://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen/die-ubs-fusion-hing-an-einem-duennen-faden-1.18678121?reduced=true
      https://www.blick.ch/news/wirtschaft/ex-banker-georges-blum-rechnet-ab-das-wahre-gesicht-von-marcel-ospel-id4577947.html

  7. Das von Vinzenz aufgebaute Filz-System übertrifft alle Vorstellungen. Er hat die Fäden gezogen und sich – speziell auch im VR – von Ja-Sagern umgeben, welche für die Abnickung belohnt wurden . Die Vernetzung von Vinzenz zu allen VR-Mitgliedern müsste genauer untersucht werden, speziell auch für VR-Mitglieder welche eine juristische Laufbahn haben und bei gewissen Transaktionen die Alarmglocke hätten läuten müssen. Wie sind diese zu den Posten gekommen? Welche Dienste wurden von VR-Mitgliedern bei den „Privat“ -Beteiligungen und Uebernahmen geleistet und wie wurden sie belohnt? Vinzenz mit seinen Vasallen könnte der Häuptling einer Bananenrepublik sein. Für die neu vorgeschlagenen VR-Mitglieder muss ebenfalls ein Filz-Test stattfinden, damit die RB endlich wieder eine CH-Qualität aufweist.

    • @Filz-Lauser

      Nein, das von Vincenz „aufgebaute“ Filz-System übertrifft keinesfalls alle Vorstellungen, sondern bewegt sich bestenfalls im Mittelfeld dieser „guten Filz-Familie“, die in der Finanzwelt dominiert.

      Ihre Forderungen nach genauen Untersuchungen der Vernetzungen zu VR-Mitgliedern sind grundsätzlich richtig, hingegen sind die vielen negativen Superlative für die Causa Vincenz verfehlt. Im Vergleich zu andern Verfilzungen in der CH-Finanzwelt, geschweige den in der internationalen, ist die Causa Vincenz ein kleiner Fisch. Neu in der CH ist einzig, dass der betroffene „Häuptling“ härter angefasst wird als diejenigen der 1990er und 2000er Jahren. Dies nicht zuletzt wegen Regulierungen, die aufgrund der damaligen Erfahrungen neu erstellt wurden – wohlverstanden Regulierungen, die es vorher gar nicht benötigte, da das exzessive geld- und machtgierige Verhalten in der Teppichetage grossmehrheitlich verpönt war. Mit dem Neoliberalismus wurde dieses Verhalten salonfähig, denn der „freie Markt“ kennt keine Moral oder ethische Werte und ist daher nicht perfekt selbstregulierend, wie dies viele „Fachleute“ glauben machen wollten – und dies mit Erfolg, wie die „Entwicklungen“ der letzten 30 Jahren zeigen.

      Auch die Aussage, „Vincenz könnte mit seinen Vasallen der Häuptling einer Bananenrepublik sein“, ist im Vergleich zu andern „Häuptlingen“ der Finanzwelt (wohlverstanden in der sog. WESTLICHEN), welche viel grössere Schäden angerichtet haben und dies immer noch tun, doch ziemlich übertrieben. Ich staune immer wieder, wie schnell die Menschen vergessen. Vor 10 Jahren liessen sich die 2 grossen CH-Banken mit horrenden Summen an Steuergeldern aus einer selbstverursachten, tödlichen Schieflage „retten“ (geschweige denn von vielen andern „Rettungsaktionen“ von Banken in andern Ländern….), während ihnen die Rettung der CH-Luftfahrtgesellschaft zu „risikoreich“ war und sie diese wie eine heisse Kartoffel fallen liessen.

      Angesichts der „Entwicklungen“ in der CH-Finanzwelt frage ich mich, wie Sie eine „CH-Qualität“ definieren, die sich eben aufgrund dieser Entwicklungen heutzutage nur noch wenig von der einer Bananenrepublik unterscheidet.

      Und wenn für die neu vorgeschlagenen VR-Mitglieder der RB ein „Filz-Test“ stattfinden muss, so muss dieser umso mehr für VR-Mitglieder der Grossbanken und weiteren big players in der Finanzindustrie wie auch von Grosskonzernen anderer Branchen stattfinden, und zwar rückwirkend. Ein „Filz-Test“, der sich auf altbewährte „Checks and Balances“- und demokratische Grundsätze stützt (neu-deutsch „good governance“ genannt), von denen die „CH-Qualität“ heutzutage – zumindest im Bankenbereich – schon weit entfernt ist.

  8. Bündner wie PV – grosskotzig, arrogant und lebt & arbeitet im ach so verhassten Unterland – sprich Zürich.

  9. Heute Abend kam mein 8 jähriger Sohn und sagte er gehe ab sofort nicht vor 22 Uhr ins Bett. Wieso? Er sagte, er habe eine Gutachten erstellen lassen . . . .

  10. Schon bemerkt? Unter den ehrenwerten Hauptdarstellern ist gar keiner aus dem großen Kanton dabei – Betonung auf „Hauptdarsteller, nicht Komparsen oder Statisten 🙂

    • Poerschke zum Beispiel. War für Personal, Strategie und Operations zuständig und auch extrem nah bei Vincenz / Gisel. Spielt nun CFO. Entspricht dem Idealbild von Gisel und Vincenz: Loyal und massiv unterqualifiziert für die Aufgabe, darum dankbar für den Posten. Mal sehen, wie lange er sich unter dem Nachfolger von Gisel halten kann. Ich tippe auf 2 Wochen, bis dann hat Egonzehnder eine gute Longlist zusammengestellt.

    • Danke für den Hinweis – CP ist so unauffällig, den hab ich glatt übersehen und jetzt fällt mir auch noch die Grinsekatze dazu ein, aber als Hauptdarsteller in der Sache PV würde ich die beiden nicht einordnen, eher unter ferner liefen …

  11. Es wäre einmal an der Zeit die gesamte Geschäftsleitung und Verwaltungsrat zu untersuchen und zu hinterfragen. Zu meiner Zeit bei Raiffeisen musste jedes noch so kleine Ämtli offen gelegt werden.

    Es sind auch Pierin Weggefährten in der GL von denen war bisher nie die Rede. Wie ist es mit der langjährigen Frau Burn eigentlich? Diese hatte man im Skandal um die Winterthurer Niederlassung in der Baumhausaffäre in ein anderes, selbstverständlich neu geschaffenes Departement verfrachtet. Es scheint, dass wenn man es gut hatte mit dem Pierin, dass nie etwas Konsequenzen hatte (ausser für die Würstchen an der Kundenfront). Frau Burn vertritt lauthals Nachhaltigkeit und lässt sich mit dem fetten BMW chauffieren. Sonstige Aktivitäten und Funktionen unter anderem:
    Klimastiftung Schweiz, Präsidentin
    Oder der Auer, auch seit 2008 Pierin Weggefährte und ebenfalls bei Aduno dabei gewesen, Hodel ebenfalls seit 2005 in der GL… bis hier nicht ALLE durchleuchtet sind, hört der Spass nie auf. LH wird also die Arbeit so schnell nicht ausgehen!

    • Ja, Herr Hässig: machen Sie doch mal bitte eine kleine Sonderreihe über die „2. Ebene“ in Raiffeisen. Da finden sich noch ganz viel Schatten. Die Ära Vincenz/Gisel/Ceregato („die Heilige Dreifaltigkeit“) hat zu einer beispiellosen Verluderung der Sitten geführt.
      Auer, Burn, Poerschke, Hodel, Schaub, usw. Es gibt in dieser GL nicht eine einzige Person, die nicht knietief im Sumpf steckt.
      Der VR wird die GL von Grund auf neu aufbauen müssen. Meine Vermutung: in 3 Jahren ist nicht ein einziges Mitglied der heutigen GL mehr im Amt. Und das ist auch gut so.

    • Putzfrau, ich liebe ihre intelligenten Kommentare und habe das Interview gelesen ohne den Tipp mit dem Aspirin. Da kehrt mein Magen-Darm Unwohlsein sofort wieder zurück. Einfach nur zum K. diese Selbstgefälligkeit! Grossspurig Wasser predigen und hektoliterweise Wein saufen im Selbstbedienungsladen RAIFFEISEN. Aber in den Führungsetagen von Niederlassungen geht es nach gleichem Prinzip. Ein Niederlassungsleiter mit schwacher Führungsriege die alles abnickt und Angst um den Bonus hat. So kann es NIE besser werden.

    • Grosses Kino! Im Lichte des Raiffeisenskandals sind seine damaligen Äusserungen peinlich. Aber nun weiss man, woher der Wind weht. Es ist umso tragischer, dass Leute wie Taisch von Moral und Corporate Governance sprechen, selbst aber jede Gelegenheit wahrnehmen, sich persönlich zu bereichern. Und noch tragischer, wenn man bedenkt, dass Grossbanken auf Nachwuchsleute setzen, die zu solchen Professoren in die Vorlesung gehen!

  12. Die neuesten Enthüllungen über F. Taisch vermögen doch nicht wirklich mehr zu erstaunen:

    Die FINMA weiss davon, was den monatelangen Ausstand von F. Taisch im VR von Raiffeisen Schweiz teilweise zu erklären vermag.

    Die Universität Luzern weiss davon, was die sofort wirksame Aufhebung der ordentlichen Professur von F. Taisch teilweise zu erklären vermag.

    Die schweizerische Interessengemeinschaft Genossenschaftsunternehmungen (IGG) mit namhaften Mitgliedern wie fenaco Genossenschaft (Landi Genossenschaften usw.), Mobiliar, Migros, usw. weiss davon, was die unmittelbar bevorstehende Nichtwiederwahl von F. Taisch als Delegierter der IGG zu erklären vermag.

    Die Delegierten von Raiffeisen Schweiz sollten es eigentlich auch seit langem wissen.

    Meine Aussage über mögliche zukünftige Entwicklungen bei Raiffeisen Schweiz sind leider düster. Die Delegierten dürften sich nämlich an der bevorstehenden Delegiertenversammlung erneut auch hinsichtlich F. Taisch vom VR Sand in die Augen streuen lassen. So wie sie sich auch vom verseuchten und inkompetenten VR klaglos haben diktieren lassen, ihre personellen Vorschläge zur Erneuerung des VR seien ‚ungenügend‘.

    Die Delegiertenversammlung von Raiffeisen Schweiz muss das Ruder im Juni 2018 herumreissen: Zum Einen Nichtwiederwahl sämtlicher VR-Mitglieder, die vor 2014 gewählt worden sind. Zum Anderen keine Déchargeerklärungen für die Organe. Sodann und nicht zuletzt Auftrag an den neuen VR für eine fundamentale personelle Erneuerung der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz innert 6 Monaten (v.a. Gisel, Auer, Zoller, Schaub).

    • Ihre Forderungen an die Adresse der Delegierten von Raiffeisen Schweiz ist vollauf gerechtfertigt. Solange jedoch die Regionalverbandspräsidenten (Regionalfürsten) ihre Nähe zum Verwaltungsrat und zur Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz nicht hinterfragen und v.a. die Delegierten von Raiffeisen Schweiz weiterhin ‚handverlesen‘ werden, wird sich kaum etwas ändern. Kommt dazu, dass viele Delegierte von Raiffeisen Schweiz zwar operativ durchaus etwas verstehen (z.B. Vorsitzende von Bankleitungen von Raiffeisenbanken), jedoch i.d.R. von strategischen Themata wenig bis nichts verstehen oder solche Standpunkte nicht eigenständig zu vertreten wissen.

      Deshalb ist das Projekt ‚one bank one vote‘ überfällig. Nachdem es nurmehr noch 255 eigenständige Raiffeisenbanken gibt, ist der Wechsel von handverlesenen Delegierten zum einem Delegierten pro Bankinstitut überfällig. Sinnigerweise wehren sich insbesondere die Regionalfürsten gegen eine solche Entwicklung, was tief blicken lässt.

      Die 255 Raiffeisenbanken sollten sich noch vor der bald stattfindenden Delegiertenversammlung von Raiffeisen Schweiz auch auf dieses Projekt fokussieren.

    • Genau!

      Diese Diskussion zum organisatorischen „Detail“ hat mir schon lange gefehlt. Weil dieses „Detail“ viele Entwicklungen von Raiffeisen in den letzten zehn Jahren erklären kann.

      Lieber Herr Hässig, ein kritischer Bericht über die Rolle der Regionalbanken könnte konstruktiv wirken und die Diskussion anregen. Die Banken machen es sich meiner Meinung nach zu einfach, wenn sie bei jeder Kritik einfach nach St. Gallen verweisen.

  13. Wenn mindestens zwei Gutachten zur Rechtmässigkeit einer Rechnung eingeholt werden, sagt und das doch schon einiges.

    • genau, und der Auftraggeber (Uni) muesste ja wissen, fuer was Sie bezahlen.

  14. „Das überlege ich mir vor jeder Periode neu“ Man merkt es. Der Blutverlust durch die ständige Menstruation schlägt auf das Gehirn!

    • @Melch Balsthal

      Menstruieren kann der Herr Titularpofessor Doktor Verwaltungsrat im Ausstand und Unternehmer Franco Taisch auch noch?

      Bin beeindruckt!

  15. Ach wie gerne erinnere ich mich an seine Geschichten über Corporate Governance. Das waren noch Zeiten an der Uni Luzern. Seine Vorlesung kann er jetzt getrost in „Francos Märchenstunde“ umbenennen.

  16. Himmeltraurig, in welchem Zustand sich der momentan zusammengebastelte Raiffeisen-Verwaltungsrat befindet! Es ist unbegreiflich, warum der Interims-Verwaltungsratspräsident Pascal Gantenbein nicht subito den Laden aufräumt und insbesondere auch diesen unrettbar gescheiterten Gisel inkl. dem Schaub in die Wüste schickt! Hier wird Raiffeisen mit jedem neuen Tag enormer Schaden zugefügt.

    • Bei gewissen Banken tritt die Finma ziemlich imperativ auf, wenn es um die Besetzung des VR geht – ohne dass es dort irgendwann mal Probleme gab. Bei der Raiffeisen scheint aber alles zu gehen. Diese Finma ist ein Saftladen und eigentlich eine Schande für den Finanzplatz.

  17. „…er habe ein Gutachten bei der BDO Revisionsfirma in Auftrag gegeben. Dieses habe ihn vollständig entlastet“ – klar doch, wenn der Leiter Financial Services der BDO gleich als Kollege mit im VR der Raiffeisen sitzt bzw. sass.

    Diese Kombination von Partner und Bank-VR wäre bei einer Big4 Firm aus Independence-Gesichtspunkten niemals möglich; bei BDO ist das offenbar no problemo…

    • Als ob die Big-4 einen Dreck besser wären.
      Was wusste die PwC? Die hat die Kohle genommen, geschwiegen und weggeschaut. Wie so viele in St.Gallen.

    • Ciao Sergio!

      Hast einen geilen Familiennamen! Gefällt mir sehr! Gratuliere für diese Wortschöpfung!

      Deine Debbie

  18. Taisch war an der Uni Luzern Professor für Recht, nicht für Wirtschaft. Ich hoffe, der Rest des Artikels ist sorgfältiger recherchiert.

  19. Zum Thema Gutachten noch dieses Juwel aus dem Tages-Anzeiger vom 17.03.2018 – auch hier mit Bezug zur Raiffeisen.

    U.a. steht auch drin:
    —-
    Forstmoser, der sehr auf sein öffentliches Image bedacht ist

    Da kann ich nur sagen:

    Nachdem Sie, lieber Herr Professor Doktor und Staranwalt Peter Forstmoser, an der Swiss Re GV 2009 dokumentiert hatten, dass Sie

    – entweder von einfacher Prozentrechnung
    – oder von elementarer Logik

    aber vermutlich von beidem KEINE AHNUNG haben, kann Ihnen Ihr öffentliches Image egal sein – tiefer können Sie bei allen Leuten, die auch nur den blassesten Schimmer von Mittelschul-Mathematik haben, nicht mehr sinken.

    Aber sehen Sie doch das Glas halb voll: Ist der Ruf einmal ruiniert (oder heisst das „uriniert“?), lebt sich’s gänzlich ungeniert …

    • ok, aber

      Professor Peter Forstmoser geniesst von mir bezüglich seiner fachlichen juristischen Kompetenzen die maximale Hochachtung.

      Taisch hingegen – leider gar nicht.

    • Von Taisch halte ich nichts.
      Und von Forstmoser wenig. Fachlich (sprich: bezüglich Aktienrecht) mag er absolute Spitze sein.

      Mathematisch nicht – und Versicherung bzw. Rückversicherung hat einiges mit Mathematik zu tun.

      Und menschlich halte ich ebenfalls wenig von ihm. Und für diese persönliche Einschätzung habe ich einige sehr gute Gründe.

  20. Himmelherrgott, wird denn nur noch beschissen und Krämpfe gemacht!
    Wann merken denn die Kerle, dass man Geld nicht Essen kann!
    Aber Geld ist halt geil!

  21. Am besten, Franco Taisch beauftragt Professor Peter Forstmoser von Niederer, Kraft & Frey mit einem Gutachten, für das er ihm eine gute Bezahlung gibt: http://nkf.ch/de/personen/forstmoser-peter.php

    Er hat bereits große Erfahrung in absolut unbefangener Gutachtertätigkeit.

    Außerdem kennt er sich gut in der Wirtschaft aus und hatte schon bezahlte Mandate in ganz verschiedenen Branchen.

    Hat etwa große Erfahrungen im Werkzeugmaschinenbau bei Firma Mikron (Rücktritt nach 37 Jahren zum Zeitpunkt das „Beinahe-Konkurses“).

    Oder auch in der Versicherungsbranche (vorzeitiges Ausscheiden als Präsident des Verwaltungsrats der Swiss Re nach Milliardenverlusten infolge von Finanzspekulationen) usw.

  22. übel, übel dieser Taisch. Müsste man wohl von den Behörden auch etwas genauer anschauen. Offensichtlich kein gutes Riskmanagement (CEO und Chefin Rechtsdienst waren bei Raiffeisen verheiratetes Paar). Das geht gar nicht ! Was hat Taisch gemach ? Nichts, nichts hat er gemacht und dicke abkassiert ür das Nichtstun.

  23. From Prof Taisch’s homepage:
    http://www.taischprivateoffice.com/wp-content/uploads/2018/03/Was-wir-meinen-_-2017.pdf:

    „Unternehmensskandale heute und in der Vergangenheit offenbaren immer wieder unternehmerische Fehlleistungen, moralische Entgleisungen und kriminel-
    les Verhalten.“

    „Die steuernde „intelligente Kraft“ der Quantenphysik in dieser Matrix als Unternehmensführung? Diese steu-
    ernde „intelligente Kraft“ im Kontext unternehmerischer Tätigkeit findet man schon im über 4000 Jahre alten Gilgamesch Epos oder beim ehrbaren Kaufmann
    der Renaissance. “

    „Die Regulierung der Unternehmensführung oder die Steuerung der Governance, die „Governance der Governance“, kennt eine Vielzahl von Paradigmen:
    von Principal-Agent, über Stewardship, Stakeholder, Resource Dependency, Global Governance bis hin zum New Governance Paradigma.“

    Is it serious?

    „Die steuernde „intelligente Kraft“ der Quantenphysik“:
    may I ask that a physicist explains us this new theory? I regret that Professor Hawking passed away, two weeks ago.

    „Governance der Governance“: is it the new rocket science der Swiss banking?

    Kiki
    PS. Ich gehe mal ein Bier trinken …

    • Dear Kiki, ha zersch denkt s’family office isch en Joke. Isch es nöd. LOL, LOL . . . .
      Und der Clou ist, unter Forschung -> Beiräte bei HEC Montréal gibt er seine VR-Raiffeisen E-Mail an, bei ZfgG die der unilu.ch usw. an.

  24. kürzlich las ich irgendwo dass die Raiffeisen es nicht gerne höre wenn man sie als Bauernbank betitle, nach den neusten Meldungen bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher

  25. Tabula rasa

    Den ganzen Laden ausmisten, neue Köpfe, der Raiffeisen die Gesellschaftsform Genossenschaft aberkennen (AG).

    Die Notenstein-LaRoche verkaufen oder Turnaround, lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

    Der nächste Gau steht bereits an, die Einführung der neuen Software floppt, das pfeiffen in SG die Spatzen von den Dächern.

    Als SanGaller und RB-Kunde ist das Ganze zum Fremdschämen, das haben viele (gute) Mitarbeiter nicht verdient und auch nicht die Filialen, die sich um die Kunden bemühen.

    Schon mal ein Raiffeisen-Konto von Filiale X nach Filiale Y verschoben ? Sind die nicht ganz dicht, was interessiert mich da eine neue Software, wenn ein Konto aus dem Kaff X nicht einfach zum Kaff Y verschiebbar ist ? Oder glaubt ihr (RB), dass ich wegen dem jährlichen Kartoffelbrei bei euch bin ? CS und UBS sind auch keine Alternative, die KB’s und andere Banken werden sich bei euch bedanken. MfG Industrial

  26. Es ist immer dasselbe: Sobald man nach einer Unstimmigkeit beginnt, weitere „Steine“ hochzuheben, kommt immer mehr „Ungeziefer“ hervor. Ein Skandal kommt nicht einfach so aus heiterem Himmel, so etwas baut sich über längere Zeit von Mauschelei über Mauschelei auf. Wahrscheinlich werden wir noch nicht das Ende der Raiffeisen-Affäre gesehen haben.

  27. Uni was? Luzern??? Unglaublich, was sich dieser Herr „Professor“ hier leistet. Es wird wohl mit den Steuern bezahlt. Der Sachverhalt muss dringend von unabhängiger Stelle fundiert abgeklärt werden, Unregelmässigkeiten wären strafrechtlich zu ahnden. Zudem müsste in solchem Fall auch auf kompletten Schadenersatz geklagt werden.

  28. Und wieder mal war Lukas Hässig der Zeit voraus. Gab es da nicht einen schönen Artikel im Oktober zu dem Thema?
    Gratulation an Lukas Hässig zu dem sauberen Treffer und dem „Abschuss“ (Taisch wird natürlich gesichtswahrend aus „persönlichen Gründen“ und „freiwillig“ auf das Mandat verzichten – hat er ja schon längst so geplant…) – eine weidmännisch saubere Arbeit!

  29. Zieht euch mal die „Private Page“ von Dr. F. Taisch rein:

    http://www.taischprivateoffice.com/de/profil/

    Selbstbeweihräucherung und Selbstlob mit endlosem Manager Bla-Bla-Bla …. WAS hat dieser Kerl wirklich mal geleistet? …. ausser eine einfache juristische Dissertation zu verfassen und vom netten Namen und den rätoromanischen Beziehungen zu leben?
    Für welche Firmen und realen Positionen hat der Mann mal irgendeine Leistung erbracht?

    • VRP Swiss sock Ässet Management 😂 Mit dem gescheiterten Roman von Ah…mit angeblich 4 Mrd AuM…hat sich wohl um eineKommastelle geirrt

    • @Bank-Informatiker ETH
      Zuvor war Franco Taisch über 20 Jahre auf operationeller Stufe in verschiedenen Executive- und Beratungsfunktionen, zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung der Julius Bär Gruppe tätig.
      ….steht so in Taisch’s Profil.
      Er hinterlässt überall Spuren der Verwüstung.

  30. .. Taisch widerspricht. Am Telefon meinte der Verwaltungsrat der Raiffeisen gestern Abend, er habe ein Gutachten bei der BDO Revisionsfirma in Auftrag gegeben. Dieses habe ihn „vollständig entlastet“.
    Im Anschluss an die Untersuchungen der PwC trennten sich die Uni und Taisch. ..
    Uuuuups, doch nicht vollständig entlastet!

    .. Taisch gab die Leitung seines Instituts ab und verlor seine ordentliche Professur,
    „Ich wollte mein Pensum reduzieren“, begründete Taisch gestern im Gespräch die Trennung. ..
    Aber klar Doch, liegt ja auf der Hand ☺

    .. Bei der Raiffeisen ist Taisch seit Monaten im Ausstand. „Wir sind daran, dies zu lösen“, sagt Taisch. „Mein Fall hat momentan nicht Priorität. ..
    Aber vielleicht in einer Woche, die Fälle werden abgearbeitet; nur geduld Herr Taisch.

    .. ob er für eine nächste Periode bis 2020 für den VR bereit stehe ..
    .. „Das überlege ich mir vor jeder Periode neu“, sagt der seit 2008 für den VR der Raiffeisen-Gruppe amtierende Finanzexperte. ..
    Aber sicher doch, bei dieser enormen Leistung und dem riesigen Arbeitspensum muss man das schon immer wieder von neuem überdenken.

    Die Statements sogenannter Führungskräfte werden immer peinlicher. Die Zeit wird kommen und diese Luftheuler werden durch Robo-Advisor ersetzt.

  31. Welchen Ruf hatte die Raiffeisen vor PV?
    Da kam das Hypothekenwachstum, einzig dank PV’s etwas aber konsequent tieferer Marge als die Konkurrenz.
    Jetzt ist PV weg. Alter Ruf ahoi!

    • PV bestimmt die Marge nicht wirklich, sondern die eigenständigen Raiffeisenbanken. Ein bisschen informieren…

    • @Zampano

      1. Müssen Vorgaben von RCH und der FINMA eingehalten werden, zudem erfolgt das Cash-Pooling via RCH
      2. Konkurrenzieren die Filialen von RCH in den Städten die eigenständigen Raiffeisenbanken der Agglomeration mit Dumpingpreisen – welche sich die Raiffeisenbanken nicht leisten könnten!

  32. Die Selbsbedienungsmentalität im Raiffeisenkonstrukt auf Stufe VR und GL ist an Unverfrohrenheit nicht mehr zu überbieten. Die Bank verspielt mit jedem Tag ihre Glaubwürdigkeit etwas mehr. Schade für die vielen korrekten und integren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    • Sie können die SB-Mentalität ruhig noch auf die Stufen FS-1 und FS-2 ausdehnen …

  33. Habe ich da wohl was falsch verstanden?
    „Der Genosse unten ohne Pause schafft
    während oben die Führung frivol und fröhlich rafft.“

  34. Schätze mal, der Typ ist von Raiffeisen (St. Gallen…) 😉
    Passt doch hervorragend zur Meldung von heute, Verschiebung des R-Jahresberichtes, infolge „Bericht über die Corporate Governance muss überarbeitet werden“. Die nächste Mauschelei läuft schon.
    Und der ex-CEO geniesst offenbar weiterhin die Zürcher U-Haftluft.

  35. Raiffeisenbank schlimmer als die beiden Grossbanken. Im Abzocken sind beide gleich. Bei der Raiffeisen sitzen nur noch Tassen in der Führung. Um eine Raiffeisenfiliale besuchen zu können, muss der Kunde das mögliche Zeitfenster von gefühlten 2 Stunden pro Tag richtig planen. Die Raiffeisen bringt nicht mal mehr einen Geschäftsbericht zustande. Ist ja der Witz des Tages.

    Raiffeisen = Flasche leer

  36. Unglaublich, im Westen entwickelt sich wahrscheinlich eine neue Art der Korruption, die nicht einmal vor der Academia halt macht!. Soweit so gut, wenn man nicht stets mit dem Finger auf andere Länder wie beispielsweise Russland zeigen würde.

  37. Es nimmt kein Ende – immer neue Ungereimtheiten und Verfehlungen treten zu Tage und die Raifeissenspitze bunkert sich ein. Der tragischer Niedergang einer einst stolzen Bankengruppe wird immer offensichtlicher.

  38. Ich finde, der Herr Professor Taisch sollte dringend sein Pensum weiter reduzieren, insbesondere

    – keine Vorlesungen mehr an Unis, die auf ihre Reputation achten

    – Rücktritt aus dem VR der Raiffeisen (obwohl bisweilen der Eindruck entsteht, dass denen ihre Reputation ziemlich egal zu sein scheint)

    Wieher

  39. Es ist grauenhaft was sich in der Schweiz in einigen sog. „Universitäten“ und profitorientierten „Bildungsverkaufsorganisationen“ unter dem Deckmantel Akademia abspielt. Reine Profitgier von Schnellbleich Drs. und FH Prof. welche sich mit nutzlosen CAS, RAS, SAS, MAS … usw. Kursen eine Abzuckernase verdienen wollen und dabei vorallem vermutlich ihre privaten Taschen füllem.

    Mit seriöser Lehre und Forschung hat das schon lange nichts mehr zu tun – es wird meist nur lauwarme Luft in den Hörsälen produziert! Vermutlich gehört auch Taisch zu diesen Laber-Saber-Schönschwätz-Pseudo-Professoren?

  40. ist das eigentlich eine geschützte werkstatt? vincenz, giesel, rüegg-stürm, jetzt taisch und als dessert noch avaloq in die hosen. genossenschafter und kunden werden reagieren. sagt doch mal, was in diesem vereinli gut läuft 🙂

  41. Wahnsinn der Raiffeisen Skandal zieht ja immer weitere Kreise, jetzt sind sogar Hochschul Professoren involviert, die es sich gutgehen lassen. Der sollte sich in Grund und Boden schämen der Professor. Wahnsinn auch dass dieser Vogel denkt, er kommt mit diesem billigen Taschenspielertrick davon, seinen eigenen Freund und Kollegen von BDO als „Gutachter“ zu beauftragen. Skandalös auch für BDO die ganze Story..

  42. Once again, a company linked to Kanton Zug. MeToo, I want
    to be registered in this honeypot.
    Kiki (the bee).

  43. Wenn in einem Kartoffelsack ein Kartoffel faul ist dann „steckt“ sie die anderen Knollen an, die faulen auch, ein Naturgesetz, gilt auch für die Bauernbank Raiffeisen!

  44. Herr Gantenbein, als Interims-VR-Präsident der Raiffeisen sind Sie nicht zu beneiden. Sie lesen ja diese Zeilen intensiv. Bitte handeln Sie unverzüglich und setzen Sie die personellen Veränderungen (Gisel etc.) unverzüglich durch. Es darf kein weiterer Tag der Untätigkeit ins Land ziehen. Der Ruf der Raiffeisen nimmt tagtäglich grösseren Schaden!

  45. Hauptsponsor Raiffeisen!

    Beim ehemals von Taisch geführte Institut, ist Raiffeisen als Hauptsponsor aufgelistet (siehe untere Hälfte Homepage):

    https://www.unilu.ch/fakultaeten/rf/institute/institut-fuer-unternehmensrecht-ifu-bli/

    Frage :
    Kann man einen ordentlichen Professorentitel verlieren? Ich dachte, dieser Titel werde abgelöst durch „emeritierter Professor“. War Taisch tatsächlich ordentlicher Professor und unter welchen Umständen kann man den Titel verlieren? Weiss das jemand?

  46. Dies ist noch ein Mosaiksteinchen im Falle Pierin Vincenz oder Raiffeisen.
    Für was brauchen wir überhaupt noch einen Verwaltungsrat?
    Wer hat hier überhaupt noch für Raiffeisen wirklich gearbeitet?
    Wie lange müssen wir noch warten auf einen Gesammtrücktritt des VR inkl. von Patrik Gisel und sein Gefolge?
    Vorschlag: Alle zurücktreten unter Verzicht des Honorars!

    • „Für was brauchen wir überhaupt noch einen Verwaltungsrat?“.
      Ganz einfach: In (zu) vielen Fällen sind das Pöschteli für ausgediente „Mänätscher“, honorige Politiker, Filzokraten und die letzte Gelegenheit, um nochmals gehörig abzuzocken! Von „Leistung“ hat Niemand etwas gesagt-

  47. Was ist verdammt nochmal eigentlich in St.Gallen los?
    – Unbrauchbare Kommunikationsabteilung (eigentlich ist Raiffeisen im Fall Vincenz Geschädigte, aber St.Gallen hat das dermassen verbockt, wir werden nun als Problem wahrgenommen!)
    – Gisel völlig verbrannt aber uneinsichtig
    – Management Problem Ceregato (hätte man schon im letzten Sommer bereinigen müssen)
    – Schaub noch im Amt
    – „Unschuldslamm Rüegg Stürm“
    – Und jetzt noch Taisch: stellt der sich ernsthaft noch die Frage, ob er weiter im Amt bleiben soll? Hat er denn noch nicht genug abkassiert? Die Marke noch nicht genug geschädigt?
    St.Gallen lebt auf einem anderen Planeten. In Amerika werden in besonders korrupten Polizeirevieren alle gefeuert und dann von Grund auf neu aufgebaut. Im Fall von RCH ist das offensichtlich auch nötig!
    Und die Uni soll gefällig Anzeige gegen Taisch einreichen. Das ist ja das Minimum!

    • Werter „Depp in der Raiffeisenbank“,
      Ihre Zusammenfassung ist seht gut. Ein Tip: schreiben Sie doch noch eine solche mit der Eingangsfrage „Was ist verdammt nochmal eigentlich in der Schweiz los?“ Und dann listen Sie auch eine solch umfassende und gute Folge von Vorkommnissen auf – daran fehlt es ja nicht.
      Besten Dank im voraus.

    • Ne, das ist heuzutage ein bekanntliches Problem: wird haben schon viele Big Data dazu. Es handelt sich um ein sogennante “ Kriminelle – Virus“, welche nur eine bestimmte Gruppe der Sozial – Gemeinschaft betrifft. Um einfach zu erklären, es propagiert sich wie ein gewöhnlichen Grippe – Virus, aber es ist zum Glück nicht via Ethetirische Frequenz übertragbar, sonst via “ enge – Beziehungen“, eigentlich einfach dargestellt, wie HIV in die 80′ Jahren…
      Nur schaffen wir auf Hochtouren, um das Problem weltweit zu beseitichtigen, aber es braucht viele Zeit, geduld und auch ein bisschen masochismus…Aufgrund non ad- hoc publicity hier auf IP darf ich nicht meine Firma erraten…😁😂😉😊

    • Was da in St. Gallen los ist kann ich Ihnen sagen: ein ganz mieser, primitiver Klüngel und Filzhaufen zwischen Politik, Aufsichtsbehörden, Hochschulen und Banken.. die bösen Buben da stecken doch alle unter einer Decke und decken sich gegenseitig! Dieser Miststall gehört radikal ausgemistet – das Problem ist einfach das sich überhaupt niemand traut da aufzuräumen, ein Quervergleich mit einer klandestinen Struktur wäre sicherlich nicht unanangebracht. Es geht einfach mittlerweile um zu hohe Summen die man sich vermutlich rechtswidrig aus der Bank rausgezogen hat, mit Insider-Deals, Kickbacks, Gefälligkeitsgutachten etc. Man hat praktisch die Bank als Selbstbedienungsladen gesehen.

    • Warum nur nach SanGallen gucken? Schaut doch mal auch in die Raiffeisenbänkli in den Regionen nach! PV, Gisle & Co haben im grossen Stil das gemacht, was die Lokalfürsten seit Jahrzehnten vorleben. Dort werden ganze Führungsebenen inkl. Mitarbeiter von ein und derselben Familie geführt inkl. horrender Saläre und Null-Komma-Nix Ahnung von Banking. Vetterliwirtschaft vom Feinsten. Somit wird es wohl unwahrscheinlich sein, dass auch nur einer der Lokalfürsten (welche sich nun bei jeder Gelegenheit explizit von der Raiffeisen Schweiz distanzieren – „andere Firma – betrifft uns nicht“ was auch Blödsinn ist in einer Genossenschaft mit Solidarhaftung) aufsteht und den Herren auf die Finger klopft. Könnte ja einer in SanGallen auf die Idee kommen: „Putz gefälligst zuerst vor deiner eigenen Haustüre“

    • Treffend geschrieben.
      Compliance ist mehr als nur die Einhaltung des geschriebenen Rechts! Sie beinhaltet Werte, moralische und ethische Grundsätze und muss insbesondere widerspiegeln, was eine Unternehmung gegen Aussen verspricht. Und das ist dass, was offensichtlich solche und andere Personen darunter verstehen.
      Für Ihre Liste gibt’s noch einen Zugang: Hilmar Gernet, nennt sich selber Cheflobbyist und ist Mitglied der Direktion politische Abteilung von Raiffeisen. Ex CVP-Generalsekretär und als Konzernleitungsmitglied einer grossen Touristikfirma trug er die Verantwortung für die Bereiche Kommunikation, Marketing und Lobbying UND leitete PARALLEL (Parallel arbeitsrechtlich gesehen . . . 😉 ) DAZU EIN HOCHSCHULINSTITUT . . . . schreibt er selber über sich. Das Hochschulinstitut benennt er nicht.

      http://iggenossenschaftsunternehmen.ch/ueber_uns/praesidium_und_vorstand/dr_hilmar_gernet/

    • Gemeint ist die Gruppe von Menschen, deren Bezeichnung mit ck endet und davor einen Vokal hat.

    • Tippe hier auf einen Organismus, der sich von anderen Lebewesen (Wirt) ernährt oder diese zu Fortpflanzungszwecken befällt?

  48. Falls hier alle mal einen „you made my day-Artikel“ lesen möchten: wo? taischprivateoffice.com im Folder „Magazin“ und den Titel „Was wir meinen“ – schon der Publikationtitel „Reflexion zu Governance und einer kooperativen Governance“ lässt Spannendes erwarten. Ich habe selten so eine Aneinanderreihung von Buzzwords ohne Inhalt gelesen….
    PS: vielleicht bringt ja LH auch noch wundersame, der Raiffeisen verrechnete Dienstleistungen des Professors ans Tageslicht….

    • Auch mehr Schein als Sein dieser Taisch….Der ist ja echt bemüht etwas herzugeben….

    • Hat tatsächlich jede Menge „lustiger“ Taisch-Weisheiten im von „Fränkli“ zitierten Text, z.B.:

      „Fehlleistungen sind materialisierte Abweichungen von einer Vorgabe.“

      „Wir leben in einer risikoaversen Gesellschaft. Unternehmerische Tätigkeit bedeutet aber gerade, Risiken einzugehen, unter Einsatz der eigenen personellen und finanziellen Ressourcen.“

      „In liberalen Wirtschaftsverfassungen greift der Staat mit Regulierung primär in den Bereichen Informationsasymmetrien, Machtkonzentrationen und Machtmissbrauch sowie für die Allgemeinheit hochriskanten Tätigkeiten ein. Die heutige Regulierung geht aber in vielen Bereichen weit darüber hinaus.“

      usw. usf.

      aus: http://www.taischprivateoffice.com/de/was-wir-meinen/
      (vom 05.03.2018!!!)

      Weshalb habe ich eigentlich plötzlich Brechreiz?

    • Tjach, bei De Gruyter werden NUR gute Texte veröffentlicht.. ! Ich lebe zum Glück nun im Akademischen Buchumfeld und da darf ich Bücher von den Topverlagen Brill und Elsevier lesen, das macht doch noch mehr Freude. Aber: you made my day! Das PDF als Erinnerungsmümpfeli für schlaflose Nächte gespeichert 🙂

    • makes my day, too… was für ein bull-shit.
      Der Heuler ist Fehlleistungen sind materialisierte Abweichungen von einer Vorgabe.
      Dann bejammert der „Professor“, dass Unternehmertum (er meint wahrscheinlich sich und seine Kumpane) „pönalisiert“ werde…
      Hoffentlich auch. Uneinsicht und Selbstüberschätzung, wenn nicht gar schlicht Dummheit, verborgen hinter abstrusen Formulierungen.

    • PS II: wie LH richtig bemerkt hat, ist die IGG offenbar ein Taisch-Finanzierungsvehikel…. Im Resultat lässt sich ein VR der Raiffeisen zusätzlich „akademisches Wirken“ mutmasslich durch die Raiffeisen finanzieren. Ein Blick in den Geschäftsbericht 2015 lässt die Frage offen, wer z.B. die „Zweckbezogenen Finanzierungbeiträge CHF 615.000 bezahlt hat….

    • @ Fränkli

      Zitat Buch I:
      „Zumeist wird Corporate Governance in einem engen Sinn verstanden, der nur einige Aspekte der Unternehmenssteuerung abdeckt: nämlich Kontrolle und Machtbalance, um Fehlentwicklungen möglichst entgegen zu wirken. Beides ist für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung essentiell, unbestritten. Kontrolle darf aber kein Selbstzweck sein. Denn dann behindert sie unternehmerisches Handeln durch überbordende Bürokratie und grundsätzliches Misstrauen gegenüber unternehmerischen Entscheidungen. Falsch verstandene Corporate Governance kann daher zum Verlust des unternehmerischen Geistes führen.

      Im Rahmen DES FORSCHUNGSAUFTRAGES wird Corporate Governance daher in einem weiten Sinne verstanden.“
      Quelle: Corporate Governance von Genossenschaften, Taisch (2017), S. 7
      Interpretation: Im Sinne des Sponsors wird anscheinend von der Notwendigkeit von Kontrolle abgelenkt. Der übrige Text ist übriges ein wirres (sorry!) Sammelsurium von allgemeinen Themen der Unternehmensführung. Das ursprüngliche Anliegen von Corporate Governance, nämlich die angemessene Vertretung der Rechte der Genossenschafter wird unter anderem kurz erwähnt…klar, die Rechte und Bedürfnisse der Mitarbeiter sind auch ein Anliegen.

      Zitat Buch II:
      «Zwischenfazit: ..Die Mehrheit (der Genossenschaften zieht daher die freiwillige Geltung (51%) eines möglichen neuen Kodex der Selbstverpflichtung nach dem «comly or explain» Prinzip (22%) vor.
      Quelle: Corporate Governance von Genossenschaften, Taisch (2017), S. 160
      Interpretation: Bitte keine zusätzlichen Offenlegungspflichten für Genossenschaften einführen (Vergütungen, etc.). Hier wurden übrigens die Genossenschaften, resp. deren Vertreter befragt und nicht die Inhaber / Genossenschafter

      Fazit: Forschungsergebnisse im Sinne der Sponsoren sind nachvollziehbar.

    • „..wo die Aktiengesellschaft aufgrund ihrer Rechtsform nur die Anspruchsgruppe der Eigner im Blick hat, intendiert die Genossenschaft bereits kraft ihrer Rechtsform den Ausgleich der Interessen mehrerer Anspruchsgruppen“
      Taisch et al 2017, S. 2

      Frage: Welche andere Anspruchsgruppen als die der Genossenschafter intendiert die Genossenschaft kraft ihrer Rechtsform (nicht dem Zweck) zu optimieren? (PS: Nicht die Unternehmensperspektive nur die Rechtsform Genossenschaft soll die Aussage legitimieren)

      Warum haben Genossenschafter so eine Person als ihren Vertreter gewählt?

      PS: Taisch ist Jurist, nicht Journalist oder Künstler

    • …, nochmals zur Publikation Corporate Governance Genossenschaften, bereits auf Seite 26 thematisiert er erstmals unter dem Kapitel 2.1.3 das „Thema Risiko (Chancen und Gefahren)“ – genauer – was wohl?

      natürlich, das Risiko als Verantwortungsrat angeklagt zu werden – logisch! 😉 – sich einfach nicht erwischen lassen..

      im zweiten und letzten Kapitel zum Thema Risiko wird die Gefahr von zu viel Corporate Governance Regulierung thematisiert

      PS: es könnte auch das Risikos eines Machtmissbrauchs durch das Management thematisiert werden – fehlt leider ; im zweiten und letzten Kapitel zum Thema Risiko wird die Gefahr von zu viel
      Corporate Governance Regulierung thematisiert

      PS: Das Risiko ist übrigens extrem klein: Die zahl der publizierten Urteile schwankt zwischen 0-2 je Jahr, das Maximal der tatsächlichen Fälle pro Jahr wird mit 14 beziffert. Das Risiko ist zudem klein, weil das Unternehmen meistens auch gleich die Haftpflichtversicherung der Verwaltungsräte zahlt.

      Mein Rat:
      Buch ergänzen mit dem Risiko der fristlosen Entlassung als Verwaltungsrat.

  49. Alt Fry Rätien verkommt zur Bananenrepublik. Daniel Vasella, Widmer-Schlumpf (Sterbehelferin des Finanzplatzes Schweiz), Vincenz, jetzt auch Franco Taisch (Bürgerort Scuol). Zu meinen Zeiten war man stolz, Bündner zu sein. Tempora mutantur.

    • Stopp, stopp…. richtig analysiert, aber falsche Schlussfolgerungen!😁
      Sehen Sie so: wir haben einfach nicht die “ beste unsere Gemeinschaft“ exportiert…
      Also die beste “ Steinböcke“ sind noch in Büdnerfleisch…sorry, ein Fehler à la Merz….Büdnerland König, und sie bleiben, gehen und kommen wieder. So richtig dargestellt. Danke für die Impulse. 😁😁🤗

  50. ist schon komisch wie sich das mit den „seriösen“ exponenten bei raiffeisen zu kumulieren beginnt. unbedingt weiter genau hinschauen. hier muss ein „selbstbedienungsladen“ aufgeräumt werden; und zwar massiv. schade um diese ehemals vertrauensvolle adresse. vertrauenswürdigkeit binnen dreier monate ruiniert. offenbar hat man zu lange über die „grossen“ gelacht. 🙂

  51. Die höchst umstrittene Vernetzung : Raiffeisen : Uni St. Gallen hat mehrere miserable Sumpf-Blüten hervorgebracht. Davon ist dieser Taisch*) womöglich die Schlimmste von allen.

    Warum holte sich die 3.grösste Bank des Landes ausgerechnet sog. Professoren und gestrauchelte *) Hasardeure in den Verwaltungsrat der Bank. Der St. Galler-Filz wird endlich zerzaust , die bekannten „Schädlinge“ an den Pranger gestellt. Die Finma schaut zu und resumiert über die jahrelangen Unterlassungen.

    Die Aufräum-Arbeiten werden noch Jahre dauern, denn der Filz ist beinahe unausrottbar. Der Honig-Topf Raiffeisen hat Begierden geweckt, die Hyänen sind angekommen!

    • Das Renommee dieser Schweizer Wirtschaftshochschulen bösest angekratzt.

      Kaum zu glauben, dass die Schweiz auf dem internationalen „Corruption perceptions index“ aus dem Jahre 2017 an dritter Stelle steht………… (Neuseeland und Dänemark ganz vorne)

      Diese Brutstätte (pardon HSG St.Gallen) müssten unter strenger Aufsicht gestellt werden von unbestechlichen Dänen und Kiwis.

    • Ja, Haefeli- Deckeli oder eben: gleich und gleich gesellt sich gern!
      Noch andere Bon-mots? Dem Mann sollte nicht nur die Professur abgesprochen werden – es sollte ihm ein Lehr-Verbot auferelegt werden!
      Wo bleiben die Vorbilder – in der Raiffeisen CH gibt es keine – Augiasstall!

  52. In einen Banken VR gehören weder Politiker, Professoren, Quoten Girls und was auch immer. Dies ermöglicht der GL nur einen Selbstbedienungsladen aufzubauen und bringt die Steuerzahler at Risk. Das globale Finanzsystems ist zu komplex, um auf der Basis von hören sagen und Bauernschläue strategische Entscheidungen zu treffen.

    Ich bin grundsätzlich gegen jede Art von Regulierung, hier wäre diese aber wirklich notwendig.

    • Bauernschläue und Schweizer Militär Stürm und Seilschaften – sie sagen es!

    • Realist

      Den Mythos „Steuer“-Zahler in der Verfassung verankert, welcher vorgibt sich anteilig an Gemeinwohlausgaben, gemessen an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu beteiligen, ermöglicht erst das Unterdrückungsführungsinstrument Existenzkämpfe und Armut.
      Hat natürlich mit diesem Fall gar nichts zu tun? Aber die Analyse, es könnte dem Steuerzahler, Guthaben vom Bankkonto „kosten“ ist ein Irrglaube welcher geistig längst überwunden sein sollte.

      Wir verwechseln zahlen mit zurückleiten! Zuerst ausgeben und dann zugeordnet zurückleiten. So funktionieren auch die Ausgaben für den Lebensunterhalt.

      Politiker, Juristen, Wirtschaftsprofessoren haben in einem VR gar nichts verloren, weil sie Teil des Zahler-Mythos sind!

  53. „Taisch widerspricht. Am Telefon meinte der Verwaltungsrat der Raiffeisen, er habe ein Gutachten bei der BDO Revisionsfirma in Auftrag gegeben. Dieses habe ihn „vollständig entlastet“. Das Gutachten habe er selber bezahlt.“

    Für Aussenstehnde liest sich das Vorgehen wie ein verspäteter 1. April-Scherz. In der Beratungsbranche üblicher Alltag.

    BDO Visura: wer wohl u.a. Mitglied im 3-köpfigen Verwaltungsrat ist? Genau, Konrad Graber, CVP.

    • Und Edgar Wollhauser (BDO Partner) hockt auch im VR der RCH!
      Der Filz schützt sich gegenseitig!
      RCH sollte dringend alle Zahlungen an Taischconsulting prüfen. Und auch hier im Zweifel Anzeige vornehmen!

    • …und mit Edgar Wohlhauser sitzt direkt auch ein BDO Partner im VR der Raiffeisen…

  54. Das wirft aber ein denkbar schlechtes Licht auf gewisse VR-Mitglieder der Raiffeisen Schweiz. Kein Wunder, hatten die bisherigen Verwaltungsräte den tollkühnen Bruchpiloten Pierin Vincenz und seine Co-Bruchpilotin Nadja Ceregato inklusive dem lammfrommen Streber-Ziehsohn Patrik Gisel viele Jahre nicht im Griff. Die konnten wohl effektiv machen, was sie wollten….

  55. Dass der Mann noch nicht von selber zurückgetreten ist, erstaunt!
    In diesem VR und überhaupt bei Raiffeisen Schweiz scheint es keinerlei Verantwortungsbewusstsein zu geben! Vincenz, Stocker, Schaub, Ceregato, Gisel, Rüegg-Stürm, Taisch: langsam wird die Sachlage offensichtlich.

    • Vincenz, Stocker, Schaub, Ceregato, Gisel, Rüegg-Stürm, Taisch… alle auf der Backbordseite des Raiffeisenschiffs: wenn das mal nicht bald kippt!