Schweizer Six verkauft sich an Elite-Franzosen

Zahlungsverkehr mit 1300 Leuten geht an Paris-Agglo-Firma – Six kriegt nur Mini-Cash, ist Juniorpartner – France schlägt Schweiz.

Der Ausverkauf der Schweizer Finanz-Infrastruktur erreicht heute früh einen neuen Höhepunkt. Die französische Worldline schnappt sich für einen Mini-Cash von 338 Millionen Franken den Six-Zahlungsverkehr.

Dieser hat einen Wert von 2,75 Milliarden. Um den Rest auszugleichen, erhalten die Schweizer 27 Prozent an Worldline.

Diese gibt dafür neue Aktien heraus, sprich, sie verwässert den Gewinn.

Die Six wird also Juniorpartnerin der Franzosen. Diese schnappen sich mit aus dem Hut gezauberten Aktien rund einen Drittel des gesamten Schweizer Finanzunternehmens.

Die Schweizer heben die 27 Prozent-Beteiligung an der Worldline hervor. Damit habe man einen guten Deal gemacht.

Wirklich? Mit dem Vorhaben endet ein dramatischer Niedergang des wichtigsten Gemeinschaftswerks des helvetischen Bankenplatzes.

Die Six und ihre Chefs erhalten den Trostpreis, eine kleine Beteiligung. Sie verlieren haushoch gegen staatlich agierende Elite-Manager mit Sitz in einem Pariser Vorort.

Diese haben Abschlüsse der französischen Spitzen-Universität für staatliche Supertalente in der Tasche, ihre Karrieren fussen also auf dem französischen Staat, wo sie einst Beamte waren.

Über die letzten Jahrzehnte bauten sie dann ein Imperium, mit Zukäufen und Zusammenschlüssen. Zuletzt landete alles unter dem Namen Worldline.

Heute krönen sie ihren Aufstieg mit der Übernahme der Zahlungssparte der Schweizer Six. Für das bisschen Cash, das die Franzosen zahlen, erhalten sie zusätzlich das Recht auf die Marke Six.

Ab heute ist Worldline definitiv ein Leader in der europäischen Zahlungs-Landschaft.

Umgekehrt haben die Schweizer Banken als Besitzer der Six versagt. Sie suchten stets den schnellen Reibach, verkauften Stück für Stück ihres einstigen Vorzeige-Gebildes ans Ausland.

Die Derivatebörse Eurex landete in Deutschland bei der Deutschen Börse, ebenso wie das Indexgeschäft. Jetzt geht mit dem Zahlungsverkehr das Vorzeigestück der Six an Franzosen mit Sitz in der Pariser Banlieue.

Das ganze Tafelsilber ist weg, verscherbelt. Verantwortlich dafür sind neben den Six-Managern die Spitzen der Hauptaktionäre UBS und CS. Sie haben es verpasst, die Six gross und stark zu machen.

Das ernüchternde Resultat lautet: Franzosen schlagen Schweizer – und das im Finanzgeschäft. Dort also, wo die Schweiz sich weiterhin als Nabel der Welt sieht.

Der Six-Abbruch auf Raten ist ein Armutszeugnis für die hiesige Finanzindustrie und deren verantwortliche Spitzenkräfte, die allesamt hohe Millionen-Entschädigungen einstecken.

Sie haben immer nur Teile der Six verkauft, um damit Sonder-Dividenden zu kassieren. Von den hochtrabenden Strategien mit Führerschaft im globalen Zahlungsverkehr ist eine Beteiligung an einer bislang unbekannten Franzosenfirma übrig geblieben.

Wie konnte das passieren? Der Grund liegt nicht zuletzt in der Arroganz der zuständigen Aushängeschilder. Sie betrachteten sich lange als unschlagbar.

Nun müssen sie den Grossteil ihres Unternehmens ausgerechnet Elite-Franzosen abtreten, die wegen der Politik in ihrem Land und den Bürgern niemals derart überhöhte Boni einstreichen konnten.

Ermotti, Thiam und die übrigen Zuständigen haben ihre „Heimat“ verraten und verkauft. Die Schweiz hat international nichts mehr zu melden im boomenden und zukunftsträchtigen Zahlungsverkehr.

Sie sitzt nur noch im Seitenwagen der französischer Ex-Staatsdiener.

Ein Armutszeugnis sondergleichen.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

25 Kommentare zu “Schweizer Six verkauft sich an Elite-Franzosen

  1. Addio Aduno – willkommen bei SIX!

    So hiess es noch im August 2017, als Aduno ihr Acquiring/Terminal-Geschäft an die SIX Payment Services verkaufte.

    Heute verkauft SIX ihren gesamten Bereich Payment Services an irgendwelche Franzosen. Ausser Landes, ausser Sicht. Vielleicht gerade gewollt so? Höchst interessant jedenfalls, dass das Herz der Payment-Software von beiden Firmen seit Jahren von der renommierten Firma NETCETERA in Zürich entwickelt wurde. Dies bereits ab 1999/2000.

    Und wer war damals bei NETCETERA im Boot, als Aktionär und Verwaltungsratspräsident? Siehe da: Beat Stocker (wohnhaft z.Z. Kasernenstrasse), langjähriger CEO und VR von Aduno. Ebenfalls taucht im VR von NETCETERA zeitgleich ein anderer Beat auf: Rechtsanwalt Barthold.

    Der kurzen Rede langer Sinn: Entweder alles Zufall oder der überhastete Verkauf der SIX Payment Services soll Spuren von gewissen Business-Transaktionen rasch der Versenkung zuführen.

    PS: Bevor man mir mit Verschwörungstheorien oder ähnlichem Zeugs kommt, soll man bitte zuerst stichhaltige Argumente für den Verkauf der SIX Payment Services vorbringen, der (trotz dem heutigen läppischen NZZ-Kommentar) wirtschaftlich nicht plausibel ist. Danke.

  2. Wenn alles Tafelsilber verkauft ist, was ist dann? Kommt der Staat und rettet die Six mit Steuergelder?

    Mann stelle sich vor, die Chinesen würden ein wichtigen Teil der Finanzinfrastruktur der USA kaufen wollen, da würden die Politiker intervenieren und es verhindern, nur schon wegen den vielen sensiblen Daten. In der Schweiz schauen die Politiker zu und intervenieren Jahre später, wenn der Laden vor dem Bankrott stehen wird.

  3. Nicht SIX als Firma selbst hat einen Wert sondern die Anbindung an den Finanzmarkt.

    Wenn man schon von Frankreichs Firmenpolitik spricht…

    Ist den Lesern bewusst, dass Total S.A. eine der ganz grossen Profiteuren des sogenannten Iran-Vertrags ist?

    Iranische Vertreter drohten auch schon damit die Namen von EU-Politiker zu nennen welche Schmiergelder für den „Deal“ angenommen haben.

  4. Das das Management der SIX schon lange konzept- und strategielos war, das wusste man ja. Sei es in der IT, sei es bei der Geographie wo ein grösserer Teil nach Polen ausgelagert wurde. Es gab sicher noch mehr Beispiele.

    Aber das hier haut dem Fass den Boden raus. Unglaublich und enttäuschend. Zeigt einmal mehr die Arroganz des Schweizer Finanzplatzes in vollem Prunk.
    Zum Kotzen.
    Der (neben PF) wichtigste Backbone des Schweizer Zahlungsverkehrs geht nach Frankreich, die Schweizer Manager hielten sich für clever und wurden von Absolventen der französischen Elite-Uni eiskalt abserviert.
    Das ist der Ausverkauf des Schweizer Finanzplatzes – die Schweizer Manager sind nur noch geldgeil, aber zu faul zu denken.
    Peinlich. Schlimm. Entschuldbar.

  5. Ob der Zahlungsverkehr langfristig noch ein Geschäft ist wird sich noch zeigen. Es treten immer mehr neue Akteure in den Markt ein. Ich bin davon überzogen, dass einzelne diese neuen Teilnehmer (Google, Amazon; Alibaba …..) den Markt beherrschen werden. Bessere Technologien, bessere Ideen und bessere Preise.

  6. Ich muss noch etwas „böse“ sein:

    Alle, in Folge der Verlegeung, bei der SIX abgebauten Fachkräfte werden helfen, den akuten Fachkräftemangel zu lindern!

    Die Leute werden in 5 Minuten einen neuen Job bekommen, wenn man den Arbeitgebern und der Presse glauben darf.

    🤥

  7. Six ist einer der grossen Akteure hinter Twint. Damit ist wahrscheinlich das Twint-Experiment bald am Ende…
    Wieso würden die neuen Herren aus Frankreich ein Zahlungssystem nur für CH-Geschäfte unterstützen und pflegen? Es macht keinen Sinn. Diese Französischen Manager denken direkt auf kontinentaler Ebene und würden auch kein Zahlungssystem für Monaco allein entwickeln… Da Twint schlecht skalierbar und deshalb nicht europaweit einsetzbar ist, ist diese Übernahme praktisch ein Todesurteil für Twint. Ohne Zahlungsverkehr kann Twint nichts machen.

  8. Wert 2,75 Milliarden. Cash CHF 338 Mio und ein paar Aktien. Was will man von Bank-, Expats-Managern und sogenannten Top-Manager mehr erwarten. Verscherbeln unser Tafelsilber, streichen selber noch die Prämie ein und verduften wieder. Unter Rainer E. Gut, Niklaus Senn, Oswald Grübel etc. undenkbar. Es schaudert einem schon wenn man sieht was in den letzten 15 Jahre so alles verschenkt und versenkt wurde und was noch folgen wird.

    Bestimmte Banken und bestimmte Top-Verdiener schaden dem Finanz- und Industrieplatz und der Gemeinschaft Schweiz mehr als sie zu dessen Prosperität beitragen. Im Gegenteil. Alleine das BVG welches Sie uns an die Wand gefahren haben und der jungen Generation ganz killen lässt die Sozialversicherungsbeiträge dieser Top-Verdiener (falls diese Spesen, Gewinne und Entschädigungen überhaupt AHV-pflichtig sind) verdampfen. Den Laden Schweiz halten die hiesigen KMU’s und wir Steuerzahler am Laufen und nicht diese Grosskonzerne welche kaum oder gar keine Steuern bezahlen und teils „Subventionen“ oder sonstige Vergünstigungen über Jahre in diversen Formen beziehen und nach Ablauf dieser Vergünstigungen teilweise wieder verschwinden.

    Die Expats selber profitieren von Steuervorteilen von welchen wir Einheimische nur träumen können (Steuerabzüge für Wohnkosten, Schulgeld etc). Wirklichen Top Shots, welche Firmen erfolgreich, nachhaltig und seriös führen, nicht dauernd Bussen in die USA überweisen müssen und wirklich ein Steuersubstrat in der Schweiz hinterlassen sei jeder Franken gegönnt und diese werden auch respektiert. Aber nicht diese Banken-Schmarotzer welche heuchlerisch von
    und mit Swissness palavern und mit ihren Pseudo Charity Events (von der Steuer absetzbar) sich anbiedern wollen. Schade, leider folgen nach Ermottis Aussagen keine Taten dass die UBS ins Ausland verlagert wird. Die CS könnte gleich folgen. Singapur, China oder Indien sind ja, gemäss eigenen Analysten, die zukünftigen Märkte und die Expats könnten zu Hause arbeiten, die Kinder gehen in die hiesigen Schulen und „man“ müsste sich nicht mit der deutschen Sprache herumschlagen. Wie sagt Topmanager: Ist eine Win-Win Situaischen für alle !

    https://www.srf.ch/news/wirtschaft/auslaender-mit-befristeten-vertraegen-nicht-alle-sind-expats

  9. Grossartig … damit ist der vermutlich schleichende Untergang des Schweizer Finanzplatzes eingeläutet!

    Die französischen Imperialisten und Euro-Turbos kaufen damit nicht nur die Basis des Schweizer Zahlungsverkehrs sondern das gesamte Daten- und Informationsvolumen der Schweizer Wirtschaft für ein Butterbrot. Wer Einblick in das tägliche, aktuelle Datenuniversum des Zahlungsverkehrs hat, kann das gesamte Verhalten und alle soziologischen Strukturen von jedem Schweizer Bürger und jeder Wirtschaftseinheit analysieren … Und mit den Franzosen gehen nun diese Daten direkt in die EU, nach Brüssel … und nach Washington … in’s Pentagon … Wer an irgendwelche Versprechen zur Datensicherheit glaubt, ist auch ein grosser Fan von Grimms Märchenbüchern – denn er hat nie den kompetenten Umgang mit einer modernen Programmierspache gelernt.

    Da ich meine persönliche Freiheit, etwas Anonymität und eine gewisse Privatsphäre – vor allem zur digitalen informationellen Selbstbestimmung sehr schätze, werde ich mich in den nächsten Jahren aus dem elektronischen Zahlungsverkehr verabschieden.

    Vollgeld – Bargeld – Gold – Blockchain-Cryptos und damit verbundene Systeme sind die Zukunft der Experten mit fundierter Erfahrung im Schweizer Zahlungsverkehr.

    • Wer glaubt, dass die EU und Washington bis jetzt keinen Einblick in die Daten hatte, lebt aber noch recht weit hinter dem Mond …

      Aber ja, egal was passiert. es ist eh immer schlecht. Wenn alles bleibt wie es ist, sind alles armselige Verwalter, wenn man was ändert, sind es Turbo Manager mit dem Hang zum Geld und wenn man verkauft sind es die Unfähigen. Fakt ist, dass die SIX immer noch Gewinne schreibt, immer noch mehrere 1000 Leute beschäftigt und dass auch die gesamte Infrastruktur immer noch läuft und zwar sehr stabil!

      Also hört doch endlich auf zu jommern, nur weil ihr selber kein Bein vors andere bringt.

    • Leider haben Sie recht! Das Ausland benötigt gar keinen Zugang mehr zu einem Internetknoten. Die Daten werden jetzt von uns frei Haus geliefert.

      U de Ueli in Bern luegt wieder zue u macht nüt. Aber er hat schon vorgespurt (siehe unten). Es ist nicht mehr notwendig das ein MA des VBS Terabytes von geheimen Daten auf eine HD kopiert, einfach so zur Türe hinausläuft und die Daten zum Verkauf anbietet. Man liefert direkt auch ohne Anfrage oder lässt einfach sämtliche Ports offen.

      Der gleiche BR der nicht einmal die persönlichen Daten der Beamten, unserer Geheimnisträger und die unserer Armee-Spezialkräfte schützen kann. Und dieser BR will den biometrischen Fingerabdruck jedes Schweizers in einer Datenbank abspeichern. Gott beschütze uns ! ! ! Wenn’s die Russen haben, haben’s die Amis, Chinesen, Nordkoreaner, Deutschen, Kanadier etc. auch. Frau Markwalder muss auch keine vertraulichen oder geheimen Kommissionsdokumente ins Ausland senden. Man ist ja schon online. Siehe: “ Während einer Cyberattacke, die der Russischen Föderation zugerechnet wird, drangen Ende 2014 Unbekannte in Computer der RUAG ein, erlangten dabei jedoch auch Zugriff auf Daten des Verteidigungsdepartements und verschafften sich geheime Unterlagen zur AAD 10. Unter den Daten sollen auch die Identitäten der Soldaten der Einheit sein.“

      Man ist nicht einmal fähig, wenigsten im Ansatz oder glaubwürdig, unsere eigenen Daten oder die von Geheimnisträgern zu schützen! Vielleicht müsste unser BR durch qualifizierteres und günstigeres Personal aus dem Ausland ersetzt werden. Dilettantischer kann’s kaum noch werden.

      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Armee-Aufkl%C3%A4rungsdetachement_10

    • Die Six liefert schon jetzt viele Daten an die Clearstream und damit auch an die amerikanische National Security Agency.
      Für die Privatsphäre der Bürger verändert sich nichts, denn diese haben schon längst keine mehr.

    • Gold? Ja klar – und gestern ging der Kurs wohin? Runter!!! Tolles Zahlungsmittel

  10. Bald ein neues Motto für die Schweiz? „Besser von Kompetenten erobert als von Inkompeten regiert.“

  11. Schneller Gewinn, statt den Schweizer Finanzplatz strategisch stärken. Weber, Thiam und Konsorten verraten nicht ihre „Heimat“. Sie sind dort zuhause, wo schnelle, billige Kohle lockt, unterstützt von einer devoten Presse (heutiger Artikel in der NZZ).

  12. Mehr als tragisch, was die Macht mit einzelnen Managern macht. Nochmals JA zu Vollgeld!
    Und, das Ja zu Vollgeld ist nur der Anfang. Gleichzeitig müssen zwingend verantwortungsbewusste Managerinnen an die Spitze unserer Schweizer Banken, sonst enden diese wie die SIX.

    • Die Vollgeld-Initiative beinhaltet gute Ansätze … aber durch die Annahme erhält die Nationalbank noch viel mehr Macht. Und da bin ich mir nicht sicher, ob dies eine gute Idee ist. Ich bin der Nationalbank – und insbesondere ihrer Politik gegenüber – ausserordentlich kritisch eingestellt. Deshalb stehe ich, wie so oft, vor der Wahl zwischen Pest und Cholera …

  13. Worldline hat ein gutes Geschaeft gemacht und die Schweitzer Spitzenmanager total versagt: Schlecht verhandelt und ueber Jahre hinweg keine Strategie. Die Schweitzer und Luxemburger Banken verlieren hierdurch weiter den Kundenkontakt und werden weiter geschwaecht.

    Worldline wird jetz zuegig die Konsolidierung und Rationalisierung von IT, Sales und Customer Service nach Belgien und Paris umsetzen und den Schweitzer und Luxemburger Mitarbeiter kuendigen. Worldline hat dies so die letzten Jahre schon zig-mal gemacht.

    Danach wird Worldline einen besseren Service zu guenstigeren Konditionen den Endkunden anbieten koennen.

    Schweizer Management = Total Disaster !

    • Wer zahlt die Zeche?
      Die Six hatte die Möglichkeit, selbst eine führende Rolle in diesem Geschäft einzunehmen, hat sich aber intern erfolgreich und nachhaltig gegen die Veränderungen gewährt. Diejenigen, die es erkannt haben wurden unter der Gürtel Linie diskreditiert und raus gemobbt. Statt starke strategische Allianzen einzugehen wurden Teile von Six weit unter Wert abgestossen z.B. das Issuing in Österreich.
      Zahlen werden es jetzt die Mitarbeiter, die diesen verrückten Business Case tragen müssen, d.h. ein rigoroser Stellenabbau in der Schweiz, Luxembourg und Österreich, Verlagerung der IT nach Frankreich, das gesamte Customer Fullfillment reduzieren auf wenige On Site Supporter, Produkt Mangement usw. werden aus der Schweiz verschwinden.
      Zahlen werden wir es alle, wenn dann Wordline marktbeherrschend ist und die Preise der Merchants anschrauben wird, zuerst mal ein wenig bei den grossen Kunden der Six wie Migros und Coop und dann die Kleinen. Der Deal geht auf unsere Kosten ! Danke Herr Ermotti! Danke Herr Thiam! Danke Herr Menotti! Danke dem schwachen bestehenden Management der Six!

    • Für 100 EUR Gehalt, welches ein franz. Arbeitgeber an den Arbeitnehmer ausbezahlt, hat er insgesamt 350 EUR Kosten. Ein AN in Frankreich kann auch nicht einfach gekündigt werden, und wenn beträgt die Abfindung 1-2 Jahresgehälter. Deshalb kostet ein AN in der Schweiz oder Luxembourg nicht unbedingt mehr als in Frankreich. Schweizer sind aber gemäss Produktivitätsstatistiken mittlerweile deutlich weniger produktiv als in den Nachbarländern, u.a. wegen fehlender Automation der Prozesse, deshalb ist ein Stellenabbau in der Schweiz wahrscheinlich.

  14. …wenn die Flut zurückgeht sieht man wie Ermotti und TT schwimmen gegangen sind, mit oder ohne Badehose. – Will ich mir jetzt allerdings gar nicht zu plastisch vorstellen, schauder! Na ja, vielleicht war das Wasser ja auch so kalt, dass man nicht mehr viel sähe.

  15. Wer von Ermotti und Thiam gescheites Verhandeln erwartet hat, der wurde schon immer am Nasenring herumgeführt!

    ————————————————————————————

    UBS und CS sind seit Jahrzehnten Vorzeige-Unternehmen welche den schweizerischen Finanz-Platz immer schneller zu Grabe tragen. Die Aktienkurse der beiden Banken reflektieren diese Tragödie 1:1 : Habe fertig ! 🙂

  16. Wer mal bei der six gearbeitet hat weiss wie rückständig und sklerotisch die Firma ist und zwar in allen Belangen. Durchzogen mit McKinsey und ideenlos wie ein Goldfisch…Das ist eher mit dem freiwillig gewählten Tod eines 104-jährigen zu vergleichen, denn mit dem Ausverkauf der Heimat

  17. Ich hab gedacht, man nutze nun das Gute Timing, um zu verkaufen, wegen den verrückten Preise für Payments.
    Aber nein, man tauscht nur in eine Minderheitsbeteilung und kriegt kein Cash (Bares ist Wahres).