Bricht die Italien-Krise der SNB das Genick?

Am 7. April 2018, dem Tag der Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank, war die Welt der Notenbank noch in Ordnung. Der Euro notierte bei 1.20 zum Franken, und SNB-Chef Thomas Jordan konnte einen Jahresgewinn für das vergangene Geschäftsjahr von 54 Milliarden Franken vorweisen.

Ein Sieg auf der ganzen Linie, konnte man meinen.

Die Lage an den Devisenmärkten kann so rasch drehen wie das Wetter in den Alpen. Aus einer gemütlichen Bergwanderung bei ruhigem Wetter kann ein tödlicher Albtraum werden bei fürchterlichem Schneesturm. Dies ist besonders dann gefährlich, wenn die Berggänger unterwegs sind mit falscher Ausrüstung.

Und je höher – desto gefährlicher.

SNB-Chef Thomas Jordan ist Bergführer in geldpolitischer Mission. Er will einen Berg bezwingen, den noch niemand bezwungen hat: Er will den Gipfel der Devisenmärkte als Erster erklimmen und von dort die Devisenmärkte kontrollieren und bestimmen.

Das könne er, behauptet er – denn er und die SNB könnten als einzige „Geld aus dem Nichts drucken“; und die volkswirtschaftlichen Gesellschaften von Basel über Bern bis nach Zürich applaudieren.

Auf seine verheissungsvolle Wanderung hat Jordan die ganze Schweiz mitgenommen. Alle trotten dem Nationalbankpräsidenten brav hinterher – ins absehbare Verderben. Und das mit falscher Ausrüstung: falschem Kompass, falscher Wanderkarte.

Rund 700 Milliarden „Geld aus dem Nichts“ hat Jordan nun schon gedruckt. Will heissen: Die SNB hat für jeden Bewohner und jede Bewohnerin der Schweiz rund 100’000 Franken Schulden gemacht. Tendenz steigend.

In seinem jüngsten Interview im Tages-Anzeiger vom letzten Mittwoch bekräftigte der SNB-Chef seinen Willen, am Devisenmarkt weiter zu intervenieren. Im Klartext heisst das: Jordan will noch mehr Schulden machen.

Anstatt Euros in die Euro-Stärke hinein zu verkaufen, kauft die SNB immer noch mehr Euro. Noch mehr. Noch mehr. Jedes Fenster zum Ausstieg lässt sie ungenutzt. Die SNB verpasst jede Gelegenheit. Mutwillig. Der Euro ist nun drei Jahre gestiegen. Aber die SNB hat nicht verkauft – sie hat stets dazugekauft.

Seit Anfang 2015, unmittelbar vor Aufgabe des Mindestkurses bis heute, hat die SNB ihre Devisenanlagen um weitere fast 300 Milliarden, von rund 500 auf fast 800 Milliarden, oder um fast 60 Prozent aufgestockt. Das momentane Resultat lautet, dass der Euro jetzt wieder 5 Rappen unter dem damaligen Mindestkurs liegt.

Wenn das so weitergeht und die SNB jedes Jahr für rund 100 Milliarden Devisen kauft, lässt sich einfach ausrechnen, wohin die Reise führt: In zwei Jahren besitzen wir eine Billion Devisen. Nach weiteren 10 Jahren 2 Billionen. Der Euro notiert dann vielleicht noch bei eins zu eins. Verlust der SNB: Zwischen 200 und 400 Milliarden.

Das Eigenkapital der SNB ist dann weg. Die SNB ist Konkurs – genauso wie ihre grössten Geldgeber, die UBS, die CS und die Kantonalbanken.

Die kleine SNB hat dann fast so viele Schulden wie der Staat Italien, dessen Schulden die momentane Krise auslösten. Wir müssen nicht erstaunt sein, wenn wir in einigen Jahren stärker verschuldet sind als Italien. Gibt es dann für die Schweiz auch „Rettungsschirme“?

Jedem Menschen mit klarem Verstand müsste spätestens jetzt klar werden, dass man der SNB Einhalt gebieten muss. Aber kein Widerstand regt sich. Bürger und Politiker, sie alle zotteln brav dem SNB-Präsidenten hintennach.

Die SNB könne ja Geld drucken, „aus dem Nichts“; so spricht man sich Mut zu. Und zudem müsse die SNB gemäss Beteuerungen ihres Chefs ihre Schulden nie zurückzahlen. Die SNB, sie kann also gar keine Schulden haben.

Sogar der Doyen der Schweizer Wirtschaft, Rainer E. Gut, hat geklatscht, als Jordan seine Phantasien vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Zürich ausbreitete. Und dieser Doyen hat ja im Fall Swissair bewiesen, dass er was kann.

So sieht die naive Welt der SNB aus.

Einerseits ist das verständlich. Andererseits ist es inakzeptabel.

Verständlich aus folgendem Grund: Solange Jordan den Euro hinauf drücken kann, können er und die SNB manipulierte SNB-Gewinne ausweisen. Eigentlich ist das verboten. Gemäss www.admin.ch müssen „Aktiengesellschaften zwingend das Niedrigstwertprinzip anwenden“.

Die SNB ist doch Aktiengesellschaft? Zudem muss sie, gemäss Nationalbankgesetz, nach den Richtlinien des OR geführt werden. Die SNB foutiert sich aber darum. Dabei weiss sie ganz genau: Der Wert der Devisen in ihrem Portefeuille ist manipuliert. Würde sie Devisen verkaufen, so würde deren Wert und damit der Gewinn der SNB einbrechen.

Inakzeptabel ist das Verhalten der SNB, weil absehbar ist, dass die Schweizer Volkswirtschaft durch die manipulativen Devisenkäufe der SNB früher oder später einen gewaltigen Schaden davontragen wird. Jordan ist dann vielleicht schon pensioniert. Was soll’s? Der Schaden wird kommen, weil die SNB wartet und wartet, zukauft und zukauft. Worauf wertet sie? Bis der Euro auf 1.30 oder 1.40 steigt?

Mit Mühe – ähnlich dem Sisyphus – hatte Jordan den Euro wieder auf die Marke von 1.20 hinaufgedrückt. Aber der Stein rollt schon wieder herunter. Gegen Jordans Willen, und das wegen eines Donnergrollens in weiter Ferne; oder eines Gewitters, das heftig werden könnte – oder auch nicht.

In Italien bahnt sich eine politische Krise an. Die wievielte? Politische Krisen gibt es in Italien zuhauf. Allein die jüngste Krise hat aber gereicht, um den Euro innerhalb weniger Tage um über 5 Rappen absacken zu lassen: Von 1.20 auf unter 1.15. Das beunruhigt.

Nochmals schätzungsweise dreimal 5 Rappen Verlust, und unsere Nationalbank ist Pleite. 5 Rappen: Das bedeutet für die SNB und für uns Schweizer einen zweistelligen Milliardenverlust. Wer garantiert, dass Dollar und Euro nicht wieder ihre Tiefststände testen? Bei etwas über 70 respektive 80 Rappen?

Bei zwei Billionen Devisenanlagen wäre dann mit Hunderten Milliarden Franken negativem Eigenkapital der SNB zu rechnen. Ein Debakel für die Schweiz bahnt sich an – und alle schauen tatenlos zu.

Man klammert sich an die Kaufkraftparitäten-Theorie. Gemäss dieser soll der Franken fallen. Das ist der falsche Kompass, den ich vorhin erwähnte. Dieser Kompass verwechselt Norden und Süden. Er zeigt nach Süden anstatt nach Norden.

Gemäss Kaufkraftparitäten-Theorie sollte der Franken fallen. Warum? Weil die Preise in der Schweiz hoch sind. Jeder Anfänger weiss aber, dass eine schwache Währung zu hohen Preisen führt – nicht ein starke. Der Franken ist also nicht über-, sondern unterbewertet. Erst wenn der Franken stärker wird, fallen die Preise.

Aber wahrscheinlich muss zuerst die Bank of England die Kaufkraftparitäten-Theorie für falsch erklären, bis das auch die SNB bemerkt. So geschehen bei der Geldschöpfungstheorie der Banken. Erst nachdem die Bank of England die neue Geldschöpfungstheorie übernommen hatte, bemühte sich auch die SNB, ihre Irrlehre zu korrigieren.

SNB-Chef Jordan predigt nun diese, als hätte er nie etwas anderes gekannt.

Seit Freigabe der Wechselkurse hat der Dollar per Saldo gegenüber dem Franken um über 75 Prozent eingebüsst. Auch der Euro neigt gegenüber dem Franken fundamental zur Schwäche. Sämtliche europäischen Währungen vor Einführung des Euro tendierten gegenüber dem Schweizerfranken schwach.

Französischer Franc, sowohl alter als auch neuer, italienische Lira, spanische Peseta, griechische Drachme, deutsche Mark – alle werteten gegenüber dem Franken fortlaufend ab. Jahrzehntelang. Und jetzt will uns die SNB weismachen, dass all diese Währungen im Verbund gegenüber dem Franken stark seien und noch stärker werden sollen. Wer‘s glaubt.

Warum ist der Franken stark? Weil die Schweizer Wirtschaft stark ist. Die Exporte sind hoch. Die politische Lage ist stabil. Das hat sich nicht geändert. Es gibt somit keinen fundamentalen Grund, dass der Franken schwach werden soll.

Der Euro ist in den letzten drei Jahren, seit dessen Absturz nach Aufgabe des gescheiterten Mindestkurses, kontinuierlich gestiegen. Dafür waren mehrere Gründe verantwortlich: Zuerst einmal sind da die 300 Milliarden Franken, welche Jordan in die Hand genommen hat, um den Euro zu stützen.

Technisch gesprochen hat sich aber zudem aufgrund des Euro-Absturzes im Januar 2015 „eine Lücke aufgetan“ („open a gap“). Das heisst, es gab für den Euro auf dem Weg wieder hinauf nach 1.20 keine technischen Widerstände. Der Markt hat nun also diese Lücke wieder geschlossen, wie das sehr oft an den Devisenmärkten beobachtet werden kann in geringeren Ausmassen.

Nachdem also die gewaltige Lücke bei 1.20 geschlossen worden ist, steht einem erneuten Absturz des Euro nicht mehr viel im Wege; nur die technischen Widerstände, die sich auf dem Weg nach oben bildeten, sind eine schwache technische Unterstützung.

Es brauchte also nur einen Funken, um bei 1.20 eine Kehrtwende beim Paar Euro-Franken auszulösen. Dieser Funken war oder ist die politische Krise in Italien. Dar Markt sucht sich seine „Stories“. Italien ist eine Story, wie Griechenland auch. Wie sich diese weiterentwickelt, steht in den Sternen. Sie kann sich auflösen oder sie kann gefährlich werden.

Wie auch immer: Je höher oben, desto gefährlicher. Je mehr Devisen die SNB auf Pump kauft, desto gefährlicher wird die Radiowanderung der SNB im Hochgebirge. Ein immer schwächerer Funke kann dann eine immer grössere SNB-Krise auslösen.

Und weitere Euro-Krisen sind in den nächsten Jahren programmiert: Italien, Griechenland erneut, Portugal, Irland, Spanien, Frankreich und und und. You name it.

Populisten in Italien und in all diesen Ländern machen Stimmung gegen die EU. Warum? Sie möchten ihre Währung abwerten, damit ihre Exporte günstiger werden. Sie möchten das tun, was unsere SNB seit Jahren tut: unlauterer Wettbewerb. Sie sind in Zugzwang. Kann man ihnen das verargen?

Die Euro-Krisen werden anhalten. Und sie werden häufiger und kräftiger werden. Wir sollten nicht erstaunt sein, wenn US-Präsident Trump uns auf eine graue Liste setzen will.

Noch ein Wort zur Ausrüstung der SNB-Bergführer. Neben einem falschen Kompass (Kaufkraftparitäten-Theorie) orientieren sie sich auch an einer falschen Wanderkarte auf ihrer Höhenwanderung. Hartnäckig behauptet die SNB, sie müsse ihre Schulden nicht zurückzahlen, weil niemand bei er SNB eine Banknote gegen Gold einlösen könne.

Wegen dieses lapidaren Nebensatzes setzt die SNB die ganze Schweizer Volkswirtschaft und unsere politische Unabhängigkeit aufs Spiel. Dass hier ein Irrtum unserer Nationalbank vorliegt, lässt sich einfach zeigen.

Erstens wird die Behauptung, die SNB müsse ihre Schulden nicht zurückzahlen, vom Gesetz nirgends gestützt. Es gibt nirgends einen Artikel, wonach die Schweizerische Nationalbank ihre Schulden nicht zurückzahlen müsse.

Im Gegenteil: Im Nationalbankgesetz (Artikel 18) wird festgehalten: „Der Mindestreservesatz darf 4 Prozent der kurzfristigen, auf Schweizerfranken lautenden Verbindlichkeiten der Banken nicht überschreiten.“ Die Banken halten ihre Mindestreserven bei der SNB in Form von Giroguthaben.

Daraus folgt zwingend: Die SNB hat keine Handhabe, von den Banken Mindestreserven (Giroguthaben) über dieses Ausmass hinaus einzufordern; die SNB kann den Banken somit nicht verbieten, ihre überschüssigen Mindestreserven wieder abzubauen.

Das geht nur, wenn die SNB Vermögenswerte veräussert. Jordans gegenteilige Behauptung verstösst gegen das Nationalbankgesetz.

Auch verstösst Jordans Behauptung gegen das Gesetz, wonach die Giroguthaben der Banken bei der SNB Zahlungsmittel für die SNB seien. Korrekt ist, dass die Giroguthaben der Banken bei der SNB Zahlungsmittel für die Banken darstellen.

Diese Giroguthaben der Banken sind umgekehrt Giroverbindlichkeiten der SNB, wie es auch aus dem Geschäftsbericht der SNB hervorgeht. Und Giroverbindlichkeiten sind keine Zahlungsmittel. Sie können es per Definition nicht sein, und zudem stützt das Gesetz diesen Irrtum der Nationalbank nicht.

Zweitens interpretiert die SNB das Wort „gutschreiben“ als „schuldtilgend“ anstatt als „schuldbildend“. Die Deutsche Bundesbank, mit Chef Jens Weidmann und vormals Axel Weber, heute Chef UBS, begeht übrigens denselben Irrtum.

Ob die jetzige Italien-Krise der SNB das Genick bricht, lässt sich nicht sagen. Sicher ist aber: Je höher Bergführer Jordan steigt und je mehr Devisenanlagen die SNB akkumuliert, desto gefährlicher wird es. Ein kleiner Funke, und von diesen wird es noch viele geben, oder auch grössere Wirtschaftskrisen werden dann der SNB zusetzen. Sie hat es dann selbst verschuldet.

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58 Kommentare zu “Bricht die Italien-Krise der SNB das Genick?

  1. Ich bin privat selbst am Devisenmarkt aktiv, selbst studierte Wirtschaftswissenschaftlerin und kann Ihnen nur zustimmen.
    Die Euroabwertung, die Draghi vermutlich durch seine Zinspolitik bezweckt, ist für die hoch verschuldeten südeuropäischen Länder dringend notwendig. Mit dem T2 Saldo liegt die Staatsverschuldung Italiens bei über 160% des BIP. Ein Austritt Italiens aus dem Euro und eine Rückkehr zur Lira ist von den Europartnern nicht erwünscht.
    Die SNB agiert kontraproduktiv, wenn sie eine Euroabwertung verhindert und dadurch einen Bankrott Italiens provoziert. Eine Wirtschaftskrise in Europa wie 1929 (Black Thursday) hätte auch massive Auswirkungen auf die Schweiz.
    Deutschland gibt über T2 den Staaten Italien, Frankreich, Spanien knapp 1 Bio unbesicherten Dispo plus die Bürgschaften an Griechenland.
    Die Industrieproduktion geht schon zurück.
    Auch die Flüchtlingskrise und die US Zölle belasten.
    Die Wirtschaftsweisen reduzieren bereits Ihre Prognosen nach unten.
    Die Euroabwertung würde wenigstens Zeit verschaffen, um für den Euro neue Lösungen zu finden (Nord/Südgefälle).
    Italien ist wie Griechenland stark abhängig vom Tourismus und konnte früher die eigene Währung massiv abwerten. Das geht mit dem Euro nicht mehr.
    Der Schweizer Franken war immer eine starke Währung, in den Anleger flüchten, wenn Krisen ausbrechen. Das jetzt ändern zu wollen und damit neue Krisen heraufzubeschwören, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.
    Soweit ich gelesen habe, steht die SNB bereits auf einer Liste von Devisenmanipulatoren in den USA.
    Wäre nie davon ausgegangen, dass die SNB derartig hohe Risiken eingeht. Vor allem sehe ich den Zweck nicht, erst die 1,20 aufzugeben, um sie dann 3 Jahre mühselig wieder zurückzuerobern mit 300 Mrd. Wie viele Broker bei der Aktion bankrott gegangen sind, lass ich jetzt mal außen vor.

  2. Wie Camus stellt sich Jordan uns und Sisyphus offensichtlich als glückliche Menschen vor, denen das Runterrollen des Steines erst Daseinsberechtigung und Glück beschert. Woraus schöpfte man denn noch Sinn, wenn der Stein auf dem Gipfel verharrte?

    Einverstanden, dieser Kommentar ist nicht gerade hilfreich. Aber des Autors Verweis auf Sisyphus war doch sehr verlockend:)

    • Vielen Dank für den Link, Detlev. Herr Meyer wurde in anderen Beiträgen schon mehrfach darauf hingewiesen, leider ist diese Information für ihn und die anderen Doomsday-Aposteln zu unbequem, um gedanklich assimiliert zu werden.

    • @Roman Günter

      Herr „Günther“

      Hören Sie doch auf mit Ihrem Quatsch!

      Ich schon schon x-mal darauf eingegangen und habe deutlich gezeigt, dass die Situation bei der tschechischen Nationalbank überhaupt nicht vergleichbar ist mir derjenigen der SNB.

      Wenn Sie sich nicht korrekt informieren, so müssen Sie nicht immer gegen mich querschiessen.

      Nehmen Sie lieber einmal die Argumentation analytisch korrekt auf.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  3. Korrigenda: Doch, man kann einen Misthaufen dichter packen als Meyer mit seinen irrlichternden Bilanztheorien. Einige Kommentatoren wollen mit ihren Verschwörungstheorien offenbar den Mist noch weiter verdichten. Sorry, Wertschöpfung durch Verdichtung funktioniert nur mit Kohlenstoff.
    Vollgeld wird vermutlich an der nächsten Esoterik-Messe DER Renner.

  4. Schlecht, wie einige hier schreiben, ist der Artikel nicht. Die Kritik an der SNB und ihrem Vorgehen muss erlaubt sein.

    Wir hatten ab 1.50 CHF.- pro €uro insgesamt 3 Euro-Schocks bisher. Beim Tiefststand mit einer typischen Marke von 1 CHF.- / €uro mussten sich die Schweizer Unternehmen bereits darauf einstellen (Export). Dieser Zustand dauerte nicht einfach ein paar Monate, sondern Unternehmen konnten durchaus davon ausgehen, dass der Euro langfristig nur eine Richtung kennt.

    Wenn ein Konstrukt wie die EU und ihre Währung aus Staaten besteht, mit sehr grosser Bandbreite an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zwischen den verschiedenen Mitgliedern und die meisten Teilnehmer de facto Pleite sind, wie soll es eine einheitliche Währung (Euro) für Alle richten ? Keine Chance für schwächere Teilnehmer, über eine Abwertung ihrer eigenen Währung konkurrenzfähig zu werden. Pleite heisst, ein Land kann kurz und sogar mittelfristig seine Schulden nicht bezahlen .. wir sprechen nicht von den Zinsen, sondern Schulden! Hierzu darf man Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal und einige andere zählen. Der heutige Ansatz, ich leihe Dir Geld, damit Du mir zu einem Export verhilfst, auch wenn die Bezahlung fragwürdig bleibt, ist kein Ansatz. DE macht es vor, der angebliche Aufschwung in DE mit tieferen Arbeitslosenzahl als früher, ist auf den nicht nachhaltigen Ansatz ‘Zeitarbeit’ zurückzuführen und ‘billige’ Vorleistungen von ausserhalb DE. Wer DE als Mass aller Dinge anführt, sollte bedenken, das Deutschland mittlerweile ein Entwicklungsland ist, da sind Flughäfen mit 1 Tag Shutdown oder Bau eines solchen (Berlin) – oder aber ein Bahnhof (Stuttgart), nur die Spitze des Eisbergs.

    Schweizer Unternehmenslenker mussten sich auf einen Kurs von 1 € pro 1 CHF einstellen – klar, immer noch zu hoch für eine Pleite-Traumblase wie die EU und ihre Währung darstellt. Wie kann es sein, dass ein Herr Jordan und seine Entourage nach diesem Schock einen Euro-Kurs von 1.20 CHF.-/ 1 € als ein anstrebenswertes Ziel ansehen? Herr Jordan, es gibt, gab und wird auch keine Franken-Schwäche geben (naja, es gibt genügend Koryphäen in der CH um dies zu widerlegen), nur einen Euro, der als Notfallpatient in tiefstem Koma künstlich am Leben gehalten wird. Auf ein totes Pferd zu setzen, ist keine Strategie, sondern Betrug an den Bürgern dieses Landes. Eine Fusion an CH-Franken hilft dem Komapatienten langfristig nun auch nicht, vielleicht juckt es etwas weniger, die tödliche Diagnose (Pleite!) bleibt.

    Jeder Schock bietet auch Chancen, die CH-Exportwirtschaft hat teilweise durchaus die Möglichkeiten des Hedgings erkannt und umgesetzt, geringer Kosten der Vorleistungen (bei tieferem Euro), die aus dem Euro-Raum bezogen werden. Im Falle von Mitarbeitern in Grenzgänger-Regionen die Lohnkosten in Euro auszahlen. Diversifizierung/ Internationalisierung im Export.

    Für das restliche Debakel ist die CH-Politik zuständig, viele Lobbyisten, die dafür sorgen, dass der Einkaufsvorteil von EU-Ware in der CH nicht zu einer gleichbleibenden Kaufkraft bei etwas tieferen Löhnen (Export) herhalten kann. Wenn es der Markt selber richtet, z.B Einkaufstourismus im nahen Ausland (unabhängig davon, dass die meisten Bürger die waren Kosten für eine Fahrt anscheinend nicht kennen und Zeit ist Geld), dann zeigt dies die Schwachpunkte auf (Lösungsdruck) und ist nicht noch durch die SNB zu bekämpfen – eure Richtung stimmt nicht.

    Werte Politiker, die Kosten werden nicht langfristig nachhaltig gedrückt, in dem ein ausländischer Arbeitnehmer bei seinem ersten Job in der CH für weniger arbeitet. Und wenn wir plötzlich ein paar Millionen Einwohner mehr sind (Zuwanderung), und Einwanderer für Einwanderer neue Häuser bauen, dann ist dies weder ein Wachstum, noch dass sich damit langfristig die Probleme der Sozialwerke und des Gesundheitswesens lösen lassen. Ihr seid Teil des Problem’s – nicht der Lösung! Unsere Probleme werden nicht durch Einwanderung gelöst – oder warum bildet ihr euch dann eigentlich soviel auf unser Ausbildungssystem ein (CH-Lehrberufe = eigentlich topp!). Das Generationenproblem lassen wir mal beiseite, die nächste Generation kann ja nur so gut sein, wie die vorhergehende, die diese verzogen haben.

    Seit wann wirft man schlechtem Geld (Euro/ USD) noch mehr (gutes) Geld nach ? Ein starker Franken ist stark, weil er aus irgend einem (berechtigten) Grunde von Aussenstehenden als stark angesehen wird. Seit wann konzentriert man sich auf seine Schwächen .. und nicht auf seine Stärken und die Möglichkeiten, die sich bei Schock’s anbieten ? Die Antwort liegt auf der Hand .. seit wir von selbstbereichernden Pfeiffen regiert werden und von vielen Firmenlenkern, die zwar als Top-manager tituliert werden, aber zur ‘Pussie-Fraktion’ gehören. Eier hat man nicht, man wird damit geboren und in einem hehren System gefördert, nicht ‘Jeder-kann-mitmachen’.

    Eine Gesellschaft, die auf zweitklassigen Politikern, Firmenlenkern und Möchtegern-Ökonomen (ich meine damit nicht den Verfasser des Artikel’s) basiert, hat es schon seit längerem verpasst, Einfluss zu nehmen.

    Bedenkt man, dass der Koma-Patient EU künstlich am Leben gehalten wird, dann ist es sogar in höchstem Masse verwerflich, dass eine kleine CH-Nationalbank glaubt, dem Lauf der Dinge (Euro-Rettung) Einhalt gebieten zu können. Herr Jordan, sie sind dem Wohle der CH und somit dem CH-Bürger verpflichtet! Die EU kann nur und soll durch dessen Apparatschiks selber ‘gerettet’ werden, sie glauben ja anscheinend an deren Fähigkeiten, nur schwache Leute suchen sich schwache Verbündete.

    MfG Industrial

    P.S: Wie hoch ist der ‘Wert’ eines Euro ? Soviel, wie man den Menschen beeinflusst, zu glauben, dass es (Euro) was wert sein soll. Wer seine Schulden nicht jederzeit begleichen kann, dessen Währung ist Junk! Geld stinkt nicht ? Falsch, man berühre mal ein paar Euro-Münzen (Legierung) und staune, wie das Ganze stinkt .. wenigstens hier war man ehrlich, Alles nur Schein ..

    • Guter Punkt, anstatt sich auch die Probleme, die ein starker Franken mit sich bring, zu konzentrieren, hätten sich die Wirtschaftsvertreter auch auf die Vorteile, die ein starker Franken mit sich bringt konzentrieren können. Schweizer Firmen könnten im Euro und US Dollar Raum Firmen aufkaufen und mit diesen Tochterfirmen ihre Exportverluste kompensieren können.

    • Sehr gut geschrieben.

      Wenn die deutsche Immobilienblase platzt, wird es auch in Deutschland genug Banken in Not geben, vor allen Dingen im Sparkassen- und Volksbanksektor.

      Wie man an Japan sieht, führt selbst eine jahrzehntelange Nullzinspolitik nicht zu deutlich steigenden Immobilien- und Aktienpreisen:

      http://www.realestate-tokyo.com/sale/invest/

      Heute gibt es in Deutschland bereits zu viele teure Wohn- bzw. leerstehende Büroimmobilien und bei zukünftig ansteigender Arbeitslosigkeit bzw. Wegzug ausländischer Arbeitskräfte infolge Strukturwandel bzw. Abwanderung von Branchen (z.B. nach Osteuropa, Asien, Afrika) wohl auch zu viele Wohnimmobilien.

  5. Lieber Visionär,

    buchhalterisch sind die Ausführungen von Herr Dr. Marc Meyer korrekt! Die Sichtguthaben der Banken bei der SNB sind eine Schuld der SNB gegenüber der Banken. Die Banken sind Gläubiger der SNB. Es dreht sich alles um „das gesetzliche Zahlungsmittel“ und da kommt die „juristische Sicht“ ins Spiel. Intuitiv können wir alle spüren das da etwas nicht stimmen kann. Obwohl die Banknote bei der SNB eine Schuld ist, kann die Bank als Gläubiger bei der SNB nichts geltend machen. Sie kann die Banknote nicht mehr gegen Gold eintauschen. Es ist buchhalterisch für die SNB eine Schuld, aber sie verpflichtet rechtlich zu nichts. Das gesetzliche Zahlungsmittel hat Gold als Zahlungsmittelstandart ersetzt. Mit der Überweisung hat die SNB ihre Schuld getilgt. Die Wirtschaftskraft ist die Gelddeckung.

    Bei einem Schuldgeldsystem dürfen wir die Systemschuld (die Schuld des Schöpfers, also das geschöpfte Geld => Passivseite der Bank) nicht mit einem allfälligen Kredit (Aktivseite der Bank) verwechseln. Geld ist immer eine Schuld für den Schöpfer. Manchmal hat der Kunde zusätzlich noch eine Schuld bei der Bank, manchmal nicht. Bei der SNB ist es anders – und aus gutem Grund -. Wenn man die Beiträge des Herrn Dr. Meyer ergebnis offen analysiert, merkt man, dass die Fehler, welche wir dem jetzigen System ankreiden in Wahrheit zum einen durch Betrug am System entstanden sind und zum anderen durch reale Umverteilung durch Ausnutzung. Für beides kann das System nichts dafür.

    Ich bin für Vollgeld – aber auch ein Vollgeldsystem kann missbraucht werden, davor ist kein System gefeilt. Und auch mit Vollgeld lässt sich nicht verhindern, dass von unten nach oben umverteilt wird. Das hat mit dem Geldsystem nichts zu tun, sondern ist mit dem kapitalistischem System (Eigentumsökonomie) und politischen Strukturen (römisches Bodenrecht usw.) verknüpft. Klar ist: so kann es nicht weitergehen, wir müssen uns weiterentwickeln.

    Beste Grüsse

    • Lieber Arbeitgeber (AHV-Rentner),

      Ja genau, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu!

      Ihre 3 Sätze, Zitat „Obwohl die Banknote bei der SNB eine Schuld ist, kann die Bank als Gläubiger bei der SNB nichts geltend machen. Sie kann die Banknote nicht mehr gegen Gold eintauschen. Es ist buchhalterisch für die SNB eine Schuld, aber sie verpflichtet rechtlich zu nichts.“ bringen Sie es auf den Punkt.

      Einer der Betrüge fand statt, als man mit perfider Arglist dem Schweizer Franken die Golddeckung entrissen hat, damit die CH beim IWF-Eintritt „Regelwerkkonform“ daher kam, wie alle anderen Länder/Papierwährungen ebenfalls, die im IWF repräsentiert sind. Auf diese Weise fällt es global gesehen eben nicht auf, dass alle sog. harten Währungen in Tat und Wahrheit nichts anderes als wertfreie, bunte Zettelchen sind, denn deren Werte werden alle gleichzeitig weginflationiert. Vergleicht man sie also miteinander, sieht alles bestens aus, da alle eben die selbe Fallgeschwindigkeit aufweisen…

      Nun, was die doppelte Buchhaltung anbelangt, wird durch die von Ihnen geschriebenen Sätze ebenfalls offensichtlich, dass sie ein Ausdruck eines Nullsummenspiels ist. Sie dient nicht dem Aufzeigen von Geldfluss und Werteverhältnis, sondern wird verwendet um eben genau diese zu verschleiern. Dies ist die wahre Absicht, weshalb die doppelte Buchhaltung überhaupt erschaffen wurde. Das Instrumentarium „doppelte Buchhaltung“ ist die reinste Spielwiese für Beschiss, Betrug, Verschleierung, Falschdarstellung. Ich finde es ein Ding der Unmöglichkeit, dass es überhaupt so etwas wie eine unbereinigte Bilanz gibt, ganz legal versteht sich!

  6. So einen linken Artikel habe ich selten gelesen.
    Irgendwie sollte jeder Schweizer Steuerzahler froh sein, dass die SNB endlich die echte Vermögensvermehrung gefunden hat. Ich habe das sichere Gespür, dass die SNB in ein paar Jährchen ihr Aktien-Portfolio von rund 100 Milliarden proportional auf jeden Steuerzahler aufteilen wird (proportional zu den bezahlten Steuern der letzten 3 Jahre). Jeder bekommt dann Aktien-Einlieferungen von Apple, Amazon, Google, FB usw, die man selber verwalten oder verkaufen kann. Mathematisch werden das Aktien im Wert von rund CHF 25’000 je Steuerzahler sein (bei 4 Millionen Steuerzahlern in der Schweiz). Wer will noch mehr Reichdumm? Selbst die Pensionskassen machen nicht solche Buchgewinne! Hoffentlich kauft die SNB per Computer-Knopfdruck (ich spende sogar die Tastatur!) noch mehr EUR und USD und kauft daraus noch mehr Aktien, was uns allen zu gute kommen wird. Andere Notenbanken (Japan, USA, GB, und EZB) machen das ja schliesslich auch, ob Aktien, ETF oder Obligationen. Und man stelle sich einfach vor, dass weitere Notenbanken wie von Togo, Serbien, Venezuela, Mongolei, Rhodesien, Timbuktu und Sansibar auch auf diese Geldvermehrung aufspringen werden.
    Ich Weine gerne rot. Schade hat die SNB letztes Jahr nicht den ganzen EURO-Batzen von über 500 Milliarden in Krypto-Währungen investiert, als sich fast alle vermehrfacht hatten. Die SNB kann für mich gerne die Aktien verkaufen und mir die US-Dollar-Noten per Post senden. Per Knopfdruck in Zürich zu echten Dollar-Noten in Papier. Perfekt, genial! Weiter so. Ihr seid die besten. Danke sehr.

    • Super, da wird wieder mal Bilanzsumme mit Eigenkapital verwechselt. Dementsprechend kreuzfalsch sind damit auch sämtliche daraus gefolgten Argumentsträume!

    • Denken wir das mal bis zum Ende durch. Der Aktien Aufkauf durch die Zentralbanken ist eine neue Art von Verstaatlichung, als nicht die sofortige Zwangsenteignung wie mann sie von Kommunistischen Länder kennt – aber es ist eine Verstaatlichung von Börsenkodierten Firmen. Irgendwann haben die Zentralbanken eine Prozentuale Aktien Position aufgebaut, die so hoch ist, dass die Zentralbank dann nicht mehr aussteigen kann, weil sonst die Kurse in den Keller rasseln. Dafür wird aber die Zentralbank, das machen, was jeder Großaktionär macht, sie stellen die Verwaltungsräte für die Aktiengesellschaft.

    • Happy Day…………..

      …….was haben sie den eingeworfen ?

      Derartiges kann man ohne wohl kaum ersinnen und daran glauben erst recht nicht.

    • @Happy Day:
      Sie glauben offenbar – sollte Ihr Kommentar nicht sarkastisch gemeint sein – noch immer ans Märchen vom ewigen Wachstum!

  7. SORRY, KORREKTUREN:

    Leider versteht Mark Meyer nicht soviel von Volkswitschaft, wie er vorgibt.

    Hätte die SNB keine Eigenmittel, könnte man sie cool als Fondsgesellschaft einstufen. Eine solche hält Aktiven (Devisen, Auslandsaktien/Obli, Gold etc.) und gibt dafür beliebig Fondsanteile (nämlich Schweizerfranken-Noten und Buchgeld) aus – niemals gratis, sondern immer gegen Bezahlung in Form von Devisen, Wertschriften und Edelmetallen.

    Der Wert eines Schweizerfrankens ist daher nichts anderes als das was pro Franken übrigbleibt, wenn man alle Aktiven schön auf die Frankenbesitzer verteilt, also den Fonds liquidiert, somit ist der CHF Wert das Ergebnis einer Division der SNB-Aktiven durch die Anzahl der umlaufenden Franken („Fondsanteile). Beispiel: hielte die SNB einzig 1.000 Euro und hätte sie dafür 12 Hunderternoten ausgegeben, so wäre der Wert eines Frankens 1.000 : 1.200 = 0,83 EUR. Wenn der USD bei 1,00 liegt, wäre der Anteil 1 USD wert. Sänke der EUR 50%, so wäre der Wert der 1.000 EUR neu zwar nur noch 600 CHF, in EUR ergibt die Division 1.000 : 1.200 unverändert 0,83, – in Dollar aber ergäbe 500 : 1200 eine Halbierung des CHF/USD auf 0,42.

    Unmoralisch oder nicht: was kümmert es die Fondsgesellschaft, wenn die Aktiven an Wert verlieren und damit auch der Wert pro ausgegebenem Fondsanteil (= Banknote) sinkt?

    Die Fondsgesellschaft namens SNB geht nie Pleite – weniger Freude hat der Banknoten/Fondsanteilinvestor.

    Alles Gerede von der Pleitegefahr usw. trifft die SNB folglich nicht.

    Herr Meyer hat das noch immer nicht verstanden und schreibt weiter mutner drauflos.

  8. Liebe Leser und Kommentatoren

    Aus technischer Sicht unterstütze ich den Beitrag von „Arbeitgeber (AHV-Rentner) 2. Juni 2018 / 12:07“, aus ganzheitlicher Sichtweise bringt es für mich der Beitrag von „M. Stadelmann 1. Juni 2018 / 07:55 “ auf den Punkt.

    Die Elite rekrutiert hauptsächlich Brüder der Hochgrad-Freimaurerei der verschiedenen, weltweit installierten Logen als Mitglieder in die 36 Ur-Logen, die sich quasi über den „herkömmlichen“ Logen positionieren, was Macht und Einfluss anbelangt. Nicht immer sind die Interessen der unterschiedlichen Logen gleich, manche unterstützen sich in bestimmten Angelegenheiten, in Anderen wiederum arbeiten sie z.T. gegen einander. Es ist auch gang und gäbe, in 3, 5, oder 6 Logen gleichzeitig Mitglied zu sein. Und trotzdem sind alle mehr oder weniger „von Oben“ gesteuert. Im Grundsatz verfolgen Sie ein gemeinsames, grosses Ziel: die Neue Weltordnung. Hinweise dazu finden man bspw. auch auf den Goergia Guidestones (kann man sogar auf wikipedia finden!). Man trifft sich auch in Thinktanks wie CFR, Bilderberger, Trilateral Commision, Atlantikbrücke, Club of Rome, etc., die alle in ihrem Bereich dem selben, gemeinsamen Zweck dienen.

    Hinweise, dass die SNB ganz andere Ziele vervolgt als sie offiziell verlauten lässt, kann nachfolgende Liste einiger der 36 Ur-Logen und deren personellen Verknüpfungen darlegen. Die Liste ist weder komplett noch beansprucht sie 100%-ige Richtigkeit. Die Reihenfolge ist willkürlich. Recherchen gestaltet sich ausserordentlich schwierig und aufwendig. Gäbe es nicht einzelne Insider, die Teile Ihres Wissens kundtun, wie z.B. der Italiener namens Magaldi, von dem ein Grossteil dieser Informationen hier stammt, wüssten wir gar nichts!

    Geht man einzelne Namen durch, wird einem möglicherweise klar, dass die ganze, weltweit installierte Links-Rechts Politik ein reines Schauspiel ist, eine Beschäftigung und Irreführung für die Schafe, nach dem Teile-Und-Herrsche-Prinzip, dass Weltwirtschaft nur einen höheren Zweck hat, den physischen Wertetransfer von fleissig nach reich, und dass die Elite Schafe gegen einander kriegen lässt, sich die vermeintlichen gegnerischen „Führer“, oder besser „Verführer“ dabei jedoch gleichzeitig im gemütlichen Lögeli feiern und bei Champagner und Kaviar gemeinsam die nächsten Pläne ausschmieden, obwohl sie sich vor der Kamera gegenseitig beschuldigen und beleidigen! Wäre es nicht ein so tragisches Schauspiel, könnte man sogar noch amüsiert lachen, dass sich z.B. Mutti und Putin im selben Klübli treffen…

    Ich schliesse mit einem Zitat von Frank Zappa. Was viele möglicherweise nicht wissen, ist, dass Frank Zappa, nebst eines begnadeten Musikers, auch Sohn eines in Geheimdienstkreisen opperierenden Vaters war.
    Zitat: Die Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft“.

    PARSIFAL
    – Peter Hartz
    – Angela Merkel
    – Gerhard Schröder

    VALHALLA
    – Martin Winterkorn
    – Angela Merkel

    DER RING
    – Robert Zöllik
    – Jean-Claude Trichet
    – Mario Draghi
    – Joe Kaeser
    – Wolfgang Schäuble
    – Jens Weidmann
    – Larry Fink
    – René Obermann
    – Lloyd Blankfein

    EDMUND BURKE
    – Mark Carney
    – Mario Draghi
    – Lord Nathaniel Charles Jacob Rothschild (z.Z. Oberhaupt der Dynastie)
    – Axel Weber
    – Warren Buffet
    – Jean Monnet
    – Lloyd Blankfein

    LEVIATHAN
    – Timothy Geithner

    JOSEPF DE MAISTRE
    – Thomas Jordan

    PAN-EUROPA
    – Peter Voser
    – Christine Lagarde
    – Jean-Claude Trichet
    – Mario Draghi
    – Axel Weber
    – Josef Ackermann
    – Larry Fink
    – Herman van Rompuy
    – Lucas Papademos
    – Jean Monnet

    THREE ARCHITECTS/THREE EYES
    – Christine Lagarde
    – Mario Draghi
    – Lord Nathaniel Charles Jacob Rothschild
    – Martin Winterkorn
    – Warren Buffet
    – Lloyd Blankfein
    – Larry Fink
    – Josef Ackermann
    – Bill Clinton
    – George Bush Sr.
    – Henry Kissinger
    – David Rockefeller, verstorben
    – Zbigniew Brzezinski
    – Giovanni Agnelli
    – Francesco Cossiga
    – Jeroen Dijsselbluem
    – Antonis Samaras
    – Lucas Papademos
    – Timothy Geithner
    – Stanley Kubrick

    AMUN
    – Baschar al-Assad
    – Henry Kissinger

    WHITE EAGLE
    – Paul Volcker
    – Jacques Chirac, verstorben
    – Carlo Azeglio Ciampi
    – Caspar Weinberger
    – Alan Greenspan
    – Josef Ackermann
    – Nigel Lawson
    – Milton Friedman
    – Friedrich von Hayek
    – William Hedgcock
    – Alexander Haig
    – Francesco Cossiga

    HATHOR PENTALPHA
    – Robert Zöllik
    – Joe Kaeser
    – Wolfgang Schäuble
    – Gerhard Schröder
    – Philipp Hildebrand
    – Recep Erdogan
    – José Maria Aznar
    – Nicolas Sarkozy
    – Antonio Martino
    – Toni Blair
    – Larry Fink
    – George Bush sr.
    – George W. Bush
    – Jeb Bush
    – Dick Cheney
    – Donald Rumsfeld
    – Paul Wolfowitz
    – Abd Allah ibn Abd al-Aziz Al Saud
    – Qabus bin Said Al Said, Sultan v. Oman
    – Hamad bin Isa Al Khalifa, Emir von Bahrain
    – Ariel Sharon
    – David Klein

    MAAT
    – Bill Clinton
    – Barack Obama
    – Warren Buffet

    ATLANTIS-ALETHEIA
    – Warren Buffet

    BABEL TOWER
    – Jean-Claude Trichet
    – Herman van Rompuy
    – Lucas Papademos

    COMPASS STAR-ROSE/ROSA-STELLA VENTORUM
    – Mark Carney
    – Mario Draghi
    – Larry Fink
    – Bill Clinton
    – Jeroen Dijsselbluem
    – Jean Monnet

    FERDINAND LASSALLE
    – Gerhard Schröder

    GEBURAH
    – Joe Kaeser

    GOLDEN EURASIA
    – Vladimir Putin
    – Angela Merkel
    – Peter Hartz

    HIRAM RHODES REVELS
    – Martin Luther King

    JANUS
    – Bill Clinton

    • Conspiracy no more. Nach Qanon und EyeTheSpy soll die Trockenlegung des Sumpfes in den USA und weltweit mit Meilenstiefeln voranschreiten. Im Zentrum der kommenden Anklagen soll die Clinton Foundation stehen, aber nicht nur diese. 611 soll diesbezüglich das nächste wichtige Datum sein. Mal schauen was da kommt… Für die Schweiz wäre die Annahme der Vollgeld Initiative am 610 wohl der nächste wichtige Schritt. Leider werden die von den MSM zugedröhnten Bürger diese Gelegenheit aber höchst wahrscheinlich wieder Mal verschlafen. Auch das Nordkorea Treffen am 612 wird zeigen wohin die Reise geht…

  9. Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

    1.Deutschland war das erste Land, welches den Maastricht Vertrag gebrochen hat. Da man Deutschland nicht wie im Vertrag vorgesehen sanktioniert hat, haben anschliessend auch viele andere EU-Länder den Maastricht-Vertrag gebrochen.

    2. Es ist klar, dass die Schuldenobergrenze in unserem Geldsystem auf lange Sicht nie eingehalten werden kann, wenn man so weiter macht wie bisher. Die Schulden müssen gestrichen werden, Geldvermögen vernichtet werden, aber da die Banken an der Macht sind, möchten sie keine Verluste hinnehmen und lieber an das Geld des Steuerzahlers dafür verwenden und die Verluste sozialisieren und dann, wenn der Staat das Tafelsilber verkaufen muss, zu Billigstpreisen einkaufen.

    3. Italien ist EU-Nettozahler und die drittgrösste Wirtschaft knapp hinter Frankreich der Eurozone, und hat einer tiefsten Verschuldung der Privaten Haushalte (45%) der OEZD. Der Pudel, um dessen Kern es geht, ist die Infragestellung der Fehlkonstruktion Euro und Maastrichter Verträge. Das kann nicht zugelassen werden.

    4. SNB und Mindestreserve:
    Die Sichtguthaben der Banken bei der SNB sind eine Schuld der SNB gegenüber der Banken. Die Banken sind Gläubiger der SNB.

    Juristisch:
    Im Art. 3 WZG steht:
    „Auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank müssen von jeder Person, die dort über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden.“

    Wir haben juritisch bei der SNB also die Situation, dass die auf der Passiv-Seite verbuchten Schulden (aus Sicht SNB) juristisch bezahlt sind. Da die Sichtguthaben nach Art. 2 WZG gesetzliche Zahlungsmittel sind, ist mit der Gutschrift auf das Sichtguthaben-Konto die Schuld juristisch beglichen. Sie kann nicht mehr gestützt auf ein Gesetz eingeklagt werden.

    Juristisch betrachtet sind die Sichtguthaben bei der SNB demnach keine Forderungen gegenüber der SNB, sondern bezahlte Schulden.

    Das heisst auch nicht, dass die Banken das Recht haben, dass die SNB ihnen für Sichtguthaben über 4 % Devisen verkauft. Dieses angebliche Recht steht in keinem Gesetz und kann aus der Pflicht zur Mindestreserve überhaupt nicht abgeleitet werden. Wenn die Banken bei der SNB mehr Geld parkieren wollen ist das ihnen frei gestellt. Für die SNB entsteht daraus aber keine Pflicht. Ihre Argumentation mit der Mindestreserve ist juristisch unhaltbar. Aus einer Pflicht entsteht, gerade gegenüber dem Staat, umgekehrt nicht automatisch ein Recht.

    Die Banken haben nicht die Pflicht, die Mindestreserven auf über 4 % aufzustocken. Das geschieht freiwillig. Und weil die Banken das freiwillig machen, kann für die SNB auch keine Pflicht daraus entstehen, die gekauften Aktiven wieder den Banken zu verkaufen.

    Die Banken haben Devisen verkauft und dazu wurden die Banken nicht gezwungen. Für die Banken war es lukrativ. Sie haben die Risiken zu einem guten Kurs der SNB verkauft. Das waren bewusste strategische Entscheidungen der Banken, diese Geschäfte zu machen.

    Können Sie uns mitteilen, ob es Neues zu Ihrer Plagiat-Klage gegen die Bank of England und die Deutsche Bundesbank gibt?

    Beste Dank und Freundliche Grüsse

    • AHV Rentner……………..
      Auch bei ihrem Beitrag.
      Was haben sie eingeworfen ?

      Merken sie nicht das sie damit alles auf den Kopf stellen ?

      Happy Day ist wohl einfach nur Naiv, Visionär liebt Verschwörungstheorien und Sie……………. ?

    • @Walter Roth
      Ist aber noch relativ harmlos im Vergleich zum Visionär 🙂

  10. … lesenswert, will mir scheinen. Dr. Marc Meyer zeichnet ein treffendes Bild der Schweiz. Nationalbank. Eine Metapher für die ganze Schweiz? Für den Zeitgeist? Haben wir die Orientierung komplett verloren? Verstehen wir etwas von den haarsträubenden Machenschaften der SNB oder schlimmer noch unterstützen wir sie? Lug und Trug und unvorstellbare gefährliche Spinnereien regen kaum noch zu einer breit angelegten Debatte über deren Tricksereien an. Keine Spur von nachhaltigem und verantwortlichem Handeln. Vernunft und Augenmass scheinen kaum noch Teil von individueller Lebensgestaltung und von Gesellschaftspolitik zu sein. Habe immer wieder Gelegenheit gehabt, mir Rechenschaft darüber abzugeben, dass sich kaum Widerstand gegen die ausufernde Schuldenpolitik regt. Das Thema ist weitest gehend in der öffentlichen Wahrnehmung abwesend.

    Nur das hat Konsequenzen. Die Schweiz. Nationalbank hat für jeden Einwohner in der Schweiz sage und schreibe Fr. 100’000 Schulden gemacht und nichts passiert. Schlimmer noch das Tempo beschleunigt sich.

    Die Dichte an Risiken, Systemrisiken, ist unvorstellbar gross geworden. In der Praxis könnte das von einem Moment zum nächsten zum totalen Kollaps führen. Dies ist ganz gewiss ein weltweites Thema, es ist aber eines, das die CH ganz direkt sehr viel angeht. Ich habe Mühe mit dieser Entwicklung und sorge mich. Es wird langsam total surreal! Die Ignoranz des Wohlstandsbürger korreliert eins zu eins mit der Masslosigkeit all dieser Zauberlehrlinge. Vernichtung von Eigenkapital im ganz grossen Stil börsenkotierter Unternehmungen, massives Schuldenwachstum, völlig orientierungslose Zentralbanken, die mit Schuldenmachen meinen, eine völlig unhaltbare Situation in die Nachhaltigkeit zu pberführen zu können erinnert mich an die Aussage von den Insassen der Spinnwinde, die deren Führung übernehmen. Wie wird das nur enden?

    Paul, Feuermann, Buenos Aires

    • Sehr geehrter Herr Paul Feuermann,

      Der Euro ist absichtlich eingeführt worden, um eine Krise wie 2001 in Argentinien auszulösen, welches die Eurostaaten zerrütten wird. Sie werden so wie Lateinamerika eine Goldgrube für das angloamerikanische Finanzkapital durch den Ausverkauf der Firmen und die Privatisierung (Verschleuderung) der Volksvermögen aller Eurostaaten. Nach der Finanzkrise trauten sich die Finanzchefs der Schweizer Unternehmen nicht mehr, ihre Gewinne im Ausland zu investieren. Das Risiko war ihnen zu gross. Stattdessen tauschte man die Devisenreserven gegen sichere Franken und trieb damit dessen Kurs in die Höhe. Die SNB verhinderte das, indem sie die Devisenreserven aufkaufte. Eine Zusatz-Exportversicherung, bzw. Ausfallgarantie. Die obszöne Geldakkumulation ist das Problem.

      Beste Grüsse

  11. Ich sehe alles nicht so schwarz. Wie ich gelesen habe, kaufte die SNB Aktien für einen grossen Teil ihrer Devisen. Das sind Sachwerte die bei Hyperinflation steigen werden. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Hyperinflation angepeilt wird, weil all die Milliarden Schulden niemals zurückbezahlt werden können. Am Schluss sind die Devisen der SNB nichts mehr wert aber die Aktien sehr wohl.

    • Liebe Frau Müller. 70% der Devisen sind in Staatsanleihen und Bonds. Bei einer Inflation stürzen diese in den Keller!

    • Maria Müller……………..
      ………..herrlich ihre Naivität.
      Aber leider ist dem nicht so.
      Der Grossteil der Devisen unserer SNB bestehen aus Staatsanleihen und nur ein geringer Teil aus Aktien wie die von Apple.
      Mit Aktien lässt sich der Eurokurs nicht stützen.
      Zudem, würde die SNB für 500 Milliarden Aktien aufkaufen, deren Kurse würden extrem aufgebläht und wären dann keineswegs mehr korrekt bewertet, sondern Blasen-Aktien.
      Und noch etwas, wissen sie wie viele Aktien die letzten 2 Kriege überstanden ?
      Sehr sehr viele Firmen überleben eine Krise nicht, ja schon in normalen Zeiten sind nur noch wenige jener Firmen im Markt die vor 50 Jahren Aktien ausgegeben.
      haben.
      Aktien in der Krise sind besser wie farbiges Notenbankpapier, aber viel schlechter wie Gold, Silber oder Land.
      Ob Apple einen Crash überlebt….. warten wirs ab.

  12. Wenn die SNB und der Schweizer Franken scheitern, dann wird dem Schweizer Volk der EU Beitritt inklusive Euro Einführung als Rettungsschirm angepriesen. Honi soit qui mal y pense…

  13. Zu dem Thema würde ich auch folgenden Artikel der Weltwoche empfehlen.
    Die habens erfasst, naja eigentlich schon vor Jahren, aber wir alle haben ja miterlebt was da für eine Lawine über die SVP, Blocher, Lei und andere rollte, nachdem sie es wagten die SNB anzugehen und deren korrupten Hildebrandt stützten.

    —————————————————-

    Finanzpolitik
    Wem dient die Nationalbank?
    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ausländische Devisen angehäuft, um zugunsten der Exporteure den Franken zu ­schwächen. Das Resultat ist eine Reduktion des Volksvermögens. Über die Risiken wird bisher kaum diskutiert.
    31.01.2018 Von Beat Gygi

    https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2018-5/artikel/wem-dient-die-nationalbank-die-weltwoche-ausgabe-5-2018.html

  14. Herr Mayer………….

    ……perfekt, sie haben alles sauber zusammengefasst-
    jedes Wort ist richtig.
    —————————-
    Zitat :
    Anstatt Euros in die Euro-Stärke hinein zu verkaufen, kauft die SNB immer noch mehr Euro.
    —————————-

    Der Wahnsinn geht weiter. Die Realität wäre ^ja eben, dass wenn die SNB verkaufen möchte, sie diese Realität sofort einholt, der Schwindel auffliegt.
    Das missachten der Grundsatzes der „Mindestbewertung“ würde klar zu Tage treten.

    Wie dem auch sei, ich habe Vollgeld darum unterschrieben, nicht weil ich glaube das es unsere Probleme lösen wird, sondern nur um den Misthaufen zu lüften.

    Wer das Thema Nationalbank anpackt lebt in der Schweiz ungemütlich, hat nahezu alle gegen sich.

    Trotzdem :
    Die Politik muss der Nationalbank nicht ihre „theoretische“ Eigenständigkeit nehmen, sondern deren Handlungsrahmen klar abstecken.
    —————————–
    Für die Zukunft müssen Dinge wie ein derartiges Aufblähen der Bilanz untersagt werden.
    —————————–

    Die Goldinitiative damals wäre ein Mittel gewesen um den Irrsinn zurückzufahren.
    Wäre die SNB gezwungen die Franken zu decken, es wäre schlagartig Schluss mit dem Unsinn.

    Damals bei den Diskussionen zur Goldinitiative fragte ich jene die sie vehement ablehnten, sicher ein Dutzend mal, warum sie es derart schrecklich fänden den Franken teilzudecken ?
    Ich fragte sie, ob man für die Devisen in den Büchern der SNB nicht Gold kaufen könne, was deren Bestand verringern und dafür die Keller der SNB mit etwas Physisch vorhandenem und Eigen-Werthaltigem füllen würde.

    Ich wollte damals also wissen was geschähe, würde Jordan den Versuch machen, für diese Devisen Gold zu kaufen ?

    Ich vermute das selbe wäre zu Tage getreten wie wenn er heute Euro-Staatsanleihen verkaufen wollte……..
    …….deren Kurs würde sofort verfallen und alle Welt müsste die Wahrheit an-erkennen.

    Keine im Kopf noch gesunde Bank würde ihr Gold gegen Euro und Dollar Staatsanleihen hergeben.
    War das der Grund warum Finanzkreise diese Frankendeckung derart verteufelten ?
    Ich denke, bei den Versuch hätte die Weltöffentlichkeit erkennen müssen was Euros sind……………. farbige Hochrisiko-Papierchen.

  15. Auch wenn sie es noch so oft behaupten, Herr Meyer, die SNB wird nicht plete gehen, wie niedrig der Euro und damit das Eigenkapital auch fällt. Abgesehen davon kann die SNB den Kurs des Euro auch beliebig hoch halten, weil sie beliebig viele Euros kaufen kann. Das ist die neue Welt der Notenbanken. Da fällt ein Tabu nach dem anderen.

  16. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer:

    Ein Hinweis zur Meta-Ebene:
    Ihr Kommentare folgen inhaltlich und im timing ziemlich genau der Volatilität der Devisenbörse. – Zufall oder Kalkül? – Zumindest meine Wahrnehmung.

    (Dies ist bewusst kein Sachargument, sondern ein Hinweis zur Art und Weise Ihrer Kommentar-Frequentierung. Meine Sachargumente kennen Sie ja, und ich vermeide stete Wiederholungen.)

    Freundliche Grüsse
    Fred H.

  17. Ich trotte dem Nationalbankpräsidenten nicht hinterher sondern werde von der blökenden Schafherde einfach überrannt und mitgerissen;-)

  18. Interessanter Beitrag, leider fehlt (wie so oft bei Kritiken und guten Ratschlägen was falsch läuft) dann die scheinbar so einfache Lösung, soll die SNB also jetzt, quasi zack bumm, alle Devisen verkaufen? Oder etwa Vollgeld einführen. Warum kam bei 1.19 kein Hinweis die SNB müsse jetzt die Devisen verkaufen? bei 1.20 wars ruhig und beim Absturz (nachträglich) der gute Ratschlag man hätte es anders machen sollen. Feststellen, dass es Risiken gibt ist einfach, eine bessere Lösung darzulegen (ohne Risiken) wird dann schwierig.

    • Tja, die SNB kann auch bei einem Kurs von 1 zu 1.40 nicht mehr verkaufen, denn dann fliegt der Schwindel auf.
      Und genau darum macht Jordan weiter…… er ist gefangen in seinem eigenen Wahnsinn.

  19. Was mich Prognosen und der Verlauf der letzten Jahre hinsichtlich Finanzen, Politik, Klima etc. lehren ist folgendes: Es ist mehr schein als sein da! Man kann überall Panik und Probleme sehen. Ich denke nicht, dass Italien zum Debakel führt aber es gibt andere, mächtigere Dinge die genauso vor sich hin köcheln ohne das die Breite Masse Notiz davon nimmt. Meine Devise – Ruhe bewahren und beobachten um im geneigten Moment die richtige Entscheidung treffen zu können.

  20. Es darf angenommen werden, dass die «Doktoren» der SNB so blöd NICHT sind! Jedenfalls würde ein guter Verwalter das wertlose, grün oder bunt bedruckte Papier SUBITO in Metall eintauschen. Ich wollte wetten, dass die Doktoren das auch heimlich tun! Aber WER zählt UNSERE Barren, und wer garantiert uns, dass die Wichtigtuer sich zur CH loyal verhalten werden und die Barren nicht plötzlich in andere Tresore abgezweigt werden und wir mit nur wertlosem Papier abgespiesen??
    Jedenfalls haben die USA Schulden von über 22’000 Milliarden (22’000’000’000’000)$ angehäuft.
    Experten gehen sogar davon aus, dass die Schulden der USA 220’000 Milliarden betragen.
    Hierbei sind die 500’000 Milliarden für Studentendarlehen, die Garantien für die Kreditkarten Darlehen, die Pensionen, die AHV (Social Security), Medicare, usw., noch gar nicht enthalten, siehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=03Ke9rIYGsc
    Diese Schulden können nur durch eine Hyperinflation oder durch KRIEG getilgt werden.
    Bisher haben es die USA immer geschafft, den Konkurs abzuwenden, indem sie die Länder, welche nicht mehr bereit waren, ihre Bodenschätze gegen grün bedrucktes Papier herauszurücken, – ohne Mandat, nota bene – in die Steinzeit zurückzubomben.
    WENN DER $ KOLLABIERT WIRD DIES jedenfalls EINE WELTWEITE HYPERINFLATION VERURSACHEN!
    (1923 hat in der Weimarer Republik, ZUM BEISPIEL, ein Frühstücksei und eine Briefmarke VOR dem Kollaps 3 Pfennige gekostet und NACH dem Kollaps 10 Milliarden)!
    Es darf davon ausgegangen werden, dass in der Folge Unruhen ausbrechen werden und in den meisten Ländern die Polizei überfordert sein wird, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.
    JEDENFALLS KANN GEGENWÄRTIG 1 KG SILBER FÜR unter CHF 600 GEKAUFT WERDEN, WIRD ABER NACH DEM KOLLAPS teurer ALS GOLD (CHF 42’000) GEHANDELT WERDEN!
    (Aber Achtung, das Silber muss physisch vorhanden sein)!
    Siehe auch:
    https://www.youtube.com/watch?v=5JT0Kq01CFg
    und
    https://www.youtube.com/watch?v=uhAuagEiuQg
    und
    https://www.youtube.com/watch?v=gJIK02D1D7w
    und
    https://www.youtube.com/watch?v=q2nMCz6FdcA

    Vielen Dank, gute Nacht, viel Glück und weiterhin schöne Träume vor dem BÖSEN ERWACHEN!

    • Genau so ist es; dem ist nichts beizufügen, höchstens der Ratschlag, ein wenig weiter zurück in die jüngere Geschichte zu blicken, z. B. die Hyperinflation der Weimarer Republik, die Goldverbote in den USA und anderswo und nicht zuletzt sich die Aussage des legendären Industrie-Tycoons J. P. Morgan zu Eigen zu machen: GOLD IST GELD – ALLES ANDERE IST KREDIT! Ob all die Doktoren in der SNB oder sonstwo wirklich so gescheit sind, wage ich allerdings zu bezweifeln.
      Dies war mein Kommentar zum Artikel von Michael Bischof „Italien kracht, Aktien runter, jetzt Gold? vom 30. Mai; er passt auch zu diesem von Dr. Meyer!

    • Oh nein jetzt kommen wieder die Goldbugs und auch noch mit Silber.. Schaut doch mal die historischen Gold- und Silberkurse an, das war noch nie wirklich gut..

    • Guter Artikel MM
      Ich habe mich auch gefragt, wie die SNB von den hohen € Kursen hätte profitieren können. Ein Devisenhändler hat mir aber gesagt, dass sofort wenn die SNB aktiv wird( vor allem bei verkäufen) die Alarmglocken bei diversen Devisenhändlern der verschiedenen Banken läuten. Konkret bedeutet dies wohl, dass die SNB gar nicht vernünftig aussteigen kann. Edelmetallkäufe wären aber gegen Euro z.B. gar nicht so dumm.
      Ich weiss nicht warum viele Edelmetalle verteufeln. Sind denn alle Notenbanken die fleissig Gold kaufen Idioten? ( China, Indien und viele mehr)
      Sicherer als Festverzinsliche oder Aktien oder Fremdwährung wären diese Reserven allemal.
      Auf jeden Fall müsste man glauben, dass eine SNB bei jedem Einstiegsszenario immer auch ein Ausstiegsszenario hat, bei jeder Transaktion, seien es Festverzinsliche,Devisen oder Aktien!
      Die Geschichte wird sich garantiert irgendwie,irgendwann wiederholen. Solange Vertrauen da ist, wird der CHF stark bleiben.

  21. Auch die Türkei ist bedrohlich in Schieflage. Einige Banken aus dem EUR-Raum haben sich auch hier „verzockt“. Möglicherweise gibt es hier Berichtigungsbedarf. Weiter will ich gar nicht denken…

    • ich habe 2 „konkurse“ der türkei erlebt, dankt erg (und steuerzahler) konnte der verlustteil verkraftet werden. wird auch diesmal so.

  22. Jordan handelt nicht im Sinne der Bevölkerung, sondern im Sinne der globalen Machtelite. Er ist offensichtlich Teil des Tiefen Staates, der auch in der Schweiz sehr mächtig ist. Diese Leute verfolgen eine ganz andere politische Agenda. Ein Zusammenbruch der direkt demokratischen Schweiz ist für solche Leute ein netter Nebeneffekt. Fasadendemokratie überall. Bürger, wacht endlich auf!

  23. In eigener Sache

    Verehrte Leserinnen und Leser

    In den nächsten Tagen wird es mir aus Zeitgründen unmöglich sein, Kommentare zu lesen und beantworten.

    Ich hoffe, nächste Woche dazu zu kommen.

    Ich bitte um Verständnis

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  24. Konzentrierter kann man wohl keinen Misthaufen packen. Man weiss gar nicht, wo man anpacken soll. So sollen z.B. die 0.3 Bil der SNB die 12 Bil Euro manipulieren. Der 4 % Mindestreservensatz wird komplett missverstanden und die SNB Passiven werden als Volksverschuldung (wie Italien) verkauft. Es wird langsam wirklich absurd um diesen Meyer.

    • Solange man den „Misthaufen“ nicht selber versteht, sollte man es kommentarmässig doch bitte lassen.
      Die SNB „manipuliert“ (gesetzeskonform) niemals eine fremde, sondern allenfalls immer die EIGENE Währung.
      In Sachen Mindestreserven frage ich mich schon, ob Sie denn den GB 100% Handlungsspielraum in der Vergabe von Kredit zugestehen wollen?
      Absurd und abschliessend ist bilanztechnisch allerhöchstens, wenn man immer noch nicht bemerkt hat, dass Passiven tatsächlich Schulden sind.

    • Also, das tut mir jetzt fast ein wenig leid, aber diese ganze Artikel ist weder Fisch noch Vogel, viel zu lang und missversteht den zentralen Punkt. Da wird die Ausweitung der Geldmenge mit Schuldenmachen gleichgesetzt. So ein Unsinn! Wer soll denn der Gläubiger sein? Wenn der Jordan im Keller die Druckmaschine anwirft, dann schuldet er eben niemandem nichts. Und er kann so viele € zusammenkaufen und im anderen Keller lagern, wie er will. Und wenn diese eines Tages nichts mehr wert sind, kann er sie spülen. Who cares! Wen sollte es kümmern! Diese ganzen Bilanz- und Gewinn- und Ausschüttungsfragen der SNB sind ja nur Dampf für die Galerie. – Die interessanten Fragen werden nicht einmal angetippt. Nämlich, ob die massive Geldmengenausweitung zu einer sektoriellen Inflation führen kann, die durch die standarmässig ausgewiesenen Indizes nicht angezeigt wird! Haben Sie einmal die Entwicklung der Immobilienpreise angeschaut? Und ob plötzlich/dammbruchartig innert weniger Tage/Wochen in einer Krise der sFr so massiv an Wert verlieren könnte, dass man keine Gegensteuer mehr geben kann, weil uns in der Zwischenzeit alle aufgekauft haben. Und weil die SNB Sachwerte nicht so einfach wieder aus den Märkten absaugen kann wie Papiergeld. Und soll die SNB selber ihre Devisenbestände in Sachwerte umtauschen oder macht sie damit nicht eben gerade den angepeilten Inflationseffekt wieder zunichte. Denn damit streut sie ja diese aufgekauften Fremdwährungen wieder unter die Konsumenten, was diese Währungen schwächt. Inflation kann die SNB also nur erzeugen, indem sie sFr auf die Märkte wirft (und ja, auch die jährlichen sog. Gewinnausschüttungen in sFr an die Kantone helfen da mit), die dafür erworbenen Devisen aber gerade NICHT mehr in die Märkte zurückspeist, also keine Aktien oder sonstigen Sachwerte erwirbt. Und was ist mit den sFr, die von den Gegenparteien erworben wurden? Wenn diese Devisen alle irgendwo in Europäischen Banken stecken bleiben und nicht in Kredite fliessen, dann mögen sich zwar die Devisenkurse ändern, aber Inflation wird nicht erzeugt. Denn das Geld kommt gar nie in den Kreislauf. Usw!

    • @Supermario
      Dann sind Sie also mit den Ausführungen von Meyer vollumfänglich einverstanden? Ich hätte Sie anders eingeschätzt. Die Sichtweise der GB kann man nicht auf die SNB anwenden.

  25. Momentan müßte der zinslose schweizer Franken jedes Jahr gegenüber dem US-Dollar um mindestens 3% aufwerten, um das heutige Austauschverhältnis zu wahren.

    Zukünftig noch mehr, da bei US-Treasuries ein jährlicher Renditeanstieg von 150 bis 200 Basispunkten zu erwarten ist.

    Darin sehe ich für die Zukunft der Vermögensgütermärkte der Schweiz und anderswo ein größeres Problem.

    Denn jeder kann und tut gut daran, heute seine bereits gegenüber den Höchstsänden von 2015 deutlich zurückgefallenen Nestlé, Roche und Novartis zu verkaufen, das Kapital in US-Treasuries zu parken, dort Zinsen in Höhe der bisherigen Dividenden zu kassieren und auf das Ende der kommenden wirtschaftlichen Krise zu warten:

    https://www.boerse.de/historische-kurse/Nestle-Aktie/CH0038863350

    https://www.boerse.de/historische-kurse/Roche-Genussscheine-Aktie/CH0012032048

    https://www.boerse.de/historische-kurse/Novartis-Aktie/CH0012005267

    Die bisher von der Börsenpresse beschworene angebliche Alternativlosigkeit von Aktien und Risikoanlagen gibt es so heute nicht mehr infolge von Alternativen.

    Das gilt so natürlich auch für das Portfolio der SNB.

    • Alles gut und recht, solange man nicht irgendwann auf den IRS-Radar gerät 🙂

  26. Wenn man den negativen Trend der letzten 11 Jahre betrachtet, was politisch seither (in Europa, USA, Russland, Naher Osten) negatives geschah (bisher ungelöste Finanzkrise, falsch aufgebauter Euro, Krieg, mehr Flüchtlinge als im 2.WK, populistische Parteien kommen immer mehr an die Macht), fürchte ich, es wird schneller gehen, bis die SNB und somit die Schweiz richtige Probleme kriegt. Ich tippe auf 2 Jahre, maximal 5.

    Ich rechne mit einer Hyperinflation/Deflation im Euroraum in diesem Zeitfenster. Vielleicht ist es auch schon morgen, wo das Kartenhaus zusammenbricht. Auslöser könnte z.B. Euro, Deutsche Bank oder China sein. Und danach kommt wieder ein Weltkrieg, kurz aber heftig, 100 Millionen Tote in einer Woche oder so, auch bei uns.
    Natürlich könnte man das jetzt mit etwas Weitsicht noch abwenden, doch davon sehe ich seit Jahren keinerlei Anzeichen.

    • AJD stimme ihnen in allen Belangen vollends zu.
      Aber das Volk im reiner Konsumtaumel infolge Billigkrediten
      erkennt die Gefahren kaum oder erst wenn sie da sind.
      Die Politik schautwie immer einfach tatenlos zu.

  27. Hr. Meyer, es liegt mir fern, die SNB zu verteidigen, aber vermögen Sie im wegfallenden Bankgeheimnis nicht allenfalls doch einen fundamentalen Grund zu erkennen, weshalb die Schweizer Wirtschaft, ihre Exportstärke und mithin die Stärke des Schweizer Frankens – zumindest mittelfristig – spürbar abnehmen könnten?

    • Interessante Frage: Müsste das nicht schon heute sichtbar sein? Im Moment ist noch das Gegenteil der Fall, weil die SNB gemäss Hr. Meyer munter weiter Euro kaufen muss um den CHF schwächer zu halten. So habe ich das wenigstens verstanden.