Das Schweizer Volk hasst Afrikaner, Oberklasse-Deutsche und andere Top-Ausländer

Sogar der intelligente Roger Köppel, von den Eltern her selbst ein 50%-Deutscher, reagiert irritiert, empfindet man seine Auftritte im Nationalrat als zunehmend fanatisch. Mit dem Satz „Ich stelle erleichtert fest, dass Schweizversteher Stöhlker doch nicht alle Facetten des Landes durchschaut“, macht er aus dem Schweizer seit 30 Jahren Klaus J. Stöhlker wieder einen Ausländer.

Ein Ausländer von Geburt, so die Annahme, könne die Schweiz nie ganz verstehen. Das „Mysterium helveticum alpinum“ könne nur von einem echten Schweizer enträtselt werden. Derlei ist natürlich Unsinn, wie schon Friedrich Schiller bewiesen hat, der den Tell-Mythos geschaffen hat.

Dem echten Schweizer Volk gerne lauschend, stelle ich fest, dass die wirtschaftlich-kulturelle Unter- und Mittelklasse der Schweiz Afrikaner, „Jugos“ und Chinesen hasst; letztere nicht zuletzt deshalb, weil in den Schweizer Schulen bis tief in das letzte Jahrhundert hinein gebetet wurde „… und hüte uns vor der gelben Gefahr“.

Die Schweizer Oberklasse hasst Deutsche und andere Top-Ausländer, weil sie ihre eigenen Jobs gefährden. Sie formuliert dies aber nicht laut, weil dies nicht elegant wäre, sondern macht „die Faust im Sack“. Nach Möglichkeit bleibt man unter sich, um nicht gestört zu werden.

Eine kluge Schweizerin, unlängst aus Südtirol zurückkommend, sagt entsetzt: „O Gott, Bozen ist voller Schwarzer.“ Damit sagt sie auch, dass die deutschstämmigen Südtiroler rund um das nördlicher gelegene Meran ihr wesentlich sympathischer sind.

Wie die sozialen Grenzen sich verschieben, worüber kein Politiker und Unternehmer gerne spricht, zeigt dieser Vorfall in Verbindung mit einem Ereignis vor dreissig Jahren im alten Hotel Dolder. Die Gesellschaft Schweiz-Südafrika lädt zu einem Eliteempfang unter Führung der alten Holcim ein, die heute LafargeHolcim heisst. Ein Amerikaner geht neben mir die Stufen in die Empfangshalle hinauf und sagt strahlend: „Oh, there are no blacks in Zurich. Wonderful. Geneva is full of them.“

Gutaussehende, grossgewachsene Afrikaner in eleganten Anzügen sind in den Augen vieler alternder Schweizer oder anderer weisser Europäer ein besonderes Ärgernis, weil sie als oft laute Eindringlinge empfunden werden, die „auf unsere Kosten“ leben. Nicht selten sieht man derlei junge Männer auch in Gesellschaft junger weisser Frauen, die ihre zweite Blüte schon hinter sich haben. Diese Art sozialer Interkonnektion, so verständlich sie sein mag, gefällt nicht allen.

Tidjane Thiam, der CEO der Credit Suisse-Group, ein Abkömmling der Oberschicht der westafrikanischen Elfenbeinküste, ist mit derlei Massstäben nicht zu fassen. Seine Familie lebt auch vorzugsweise in London, wo man als Nichtweisser doch grössere Spielräume hat als in Zürich. Er ist, zum Entsetzen vieler, an die Spitze einer Grossbank berufen worden, die einst der alten Zürcher Elite gehörte.

Dieser vorzuwerfen, sie habe den Karren in den Dreck gefahren und ihre Aktien an der Bank verkauft, geht natürlich zu weit. Aber musste er gerade ein Afrikaner sein? Und er zahlt nicht einmal Dividende.

Das Schweizer Volk, wirtschaftlich zunehmend unter Druck, reagiert ablehnend auf die neuen Eindringlinge, zu denen es keinen Zugang findet. In der Westschweiz ist man ein wenig offener, was vor allem auf die Sozialdemokraten und die Grünen zurück zu führen ist, die Afrikanern Aufstiegschancen in der Politik eröffnen.

Das Volk selber, mindestens vierzig Prozent davon, flüchtet sich gerne in die Arme der SVP, die der Abschottung des Landes das Wort redet. Dass derlei auf Dauer chancenlos ist, macht die Angelegenheit noch schlimmer. Wenn die Elite aus Politik und Wirtschaft gegen das eigene Volk mauert, ist das Ergebnis: Das Volk hat Angst vor der Zukunft.

Ganz anders ist dies in der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Oberklasse der Schweiz. Hier gelten in der deutschen Schweiz vor allem die Deutschen als bedrohliche Karriere-Konkurrenten im eigenen Markt.

In der Westschweiz, wo man ohnehin Paris zum Vorbild nimmt, haben Franzosen ohne grossen Widerstand wichtige Positionen eingenommen. Wie Gilles Marchand, der neue Generaldirektor der SRG, stärken die Franzosen die heimischen Eliten.

In der wirtschaftlich stärkeren Deutschschweiz, wo die grössten Konzerne und viele grosse KMU ohnehin unter ausländischer Kontrolle stehen, ist der mentale Widerstand nicht gering gegen deutsche Topmanager im eigenen Haus, wie es Thomas Klühr ist, der CEO der Swiss, Schweizer Tochter des deutschen Lufthansa-Konzerns.

Klühr verfolgt in Kloten deutsche Interessen, wo sein „Hub plus“ für Baden-Württemberg und die Schweiz Dienstleistungen anbietet. Kein Wunder, dass Christoph Franz, der VR-Präsident von Roche, auch ein Deutscher und vormals CEO der Swiss, mit ihm die gleichen Interessen vertritt. Schweizer Führungskräfte haben in solchen Kreisen nur eine Chance, wenn sie die totale Anpassung verwirklichen.

Natürlich gilt dies nicht nur für Deutsche in der Schweiz, aber sie sind ein bedeutender Faktor. Axel Weber, VR-Präsident des UBS-Konzerns, ein Deutscher aus Rheinland-Pfalz, lässt den Tessiner Sergio Ermotti als CEO auf seinem Sitz zappeln, zieht aber einen deutschen Landsmann, Martin Blessing, langsam nach oben – wobei sich jeder fragt, nach welchen Credentials dies erfolgt.

Solche Vorgänge machen böses Blut, denn Schweizer Bankmanager, die älter als fünfzig Jahre sind, werden in beiden Grossbanken ohnehin aussortiert wie schlechte Trauben. Die angelsächsische Kultur ist in den beiden Grossbanken übermächtig geworden. Von Zürchern spricht dort ohnehin niemand mehr, es sei denn als Verzierung ganz weit oben.

Wo Deutsche, Amerikaner, Engländer und Niederländer an die Spitze gelangt sind, vor allem bei Dienstleistungsfirmen, wird der Platz für Schweizer Führungskräfte eng. Sie stossen dort an die Regeln der weissen globalen Welt, die ich deshalb so benenne, weil die chinesischen, indischen und arabischen globalen Welten wieder von ganz anderem Charakter sind.

Die Zeit des „White men first“ an der Spitze der Welt- wie der Schweizer Wirtschaft geht in den beiden nächsten Generationen zu Ende. Ausserordentliche Schweizer Führungstalente, denen gelegentlich ein Durchbruch gelingt, wie Peter Voser dies in der Erdölbranche schaffte, sehe ich derzeit nicht.

Das WEF in Davos wäre ohne den Schwaben Klaus Schwab nie ein solcher Erfolg geworden. Keine Nachahmer-Veranstaltung hat solchen globalen Glanz gewonnen. Schweizer spielen dort nur eine Rolle als Sekundärunterhalter. Die Trends setzen andere.

Ich sehe meine Leser, soweit sie diese Zeilen noch zur Kenntnis nehmen, zunehmend wütend bis verzweifelt reagieren. Was wird aus uns?

Keine Sorge, die wirklich Besten werden sich auch gegen Deutsche und andere durchsetzen. Aber dies setzt voraus, die Spielregeln der globalen Märkte zu akzeptieren.

„Grosse Schweizer“ werden dann wieder Hoteldirektoren in den Schweizer Hotels deutscher, ägyptischer und arabischer Eigentümer. Sie leiten die Bergbahnen, die Zehntausende von Asiaten auf unsere Eisgipfel führen. Sie betreiben, vor allem in Bern, eine Diplomatie der Vermittlung, nicht der Führung.

Die Welt wächst, aber die Schweizer Wirtschaft ist in den letzten 50 Jahren im Wachstum auf den hinteren Rängen geblieben. Hat jemand den Ehrgeiz, wieder mehr zu wollen? Denn der Reichtum der Väter wird im besten Fall noch für 30 Jahre genügen, und immer mehr junge Schweizer fallen dem Sozialstaat zum Opfer.

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74 Kommentare zu “Das Schweizer Volk hasst Afrikaner, Oberklasse-Deutsche und andere Top-Ausländer

  1. Ach mein lieber Klaus Stöhlker, wer so wie sie in den Wald reinbrüllt, muss sich nicht wundern, wenn das Echo ebenso unerfreulich zurück kommt. So was sollten Sie als angeblicher Kommunikationsprofi und reinwolliger Schrei(b)hals eigentlich wissen. Vermutlich ist das aber nur eine rein exklusive bundesdeutsche Eigenschaft. Der Adolf hat seinerzeit sein auserwähltes Volk offensichtlich zu reinrassigen Velofahrern gemacht: nach oben buckeln, nach unten treten. Und die Arbeiter hat er sich gekauft, indem er denen die Beute aus seinen Eroberungen und dem geraubten Gut der Juden gefügig machte. Und die Amis haben das in den letzten 40 Jahren noch perfektioniert und dem grossen Kanton ihr grössen- und schwachsinniges Sendungsbewussteins eingeimpft. Und weil diese Velofahrer-Vereinigung die letzten 40 Jahre so unten durch musste, benützen halt gewisse Exponenten aus dem grossen Kanton die Gelegenheit, ihren Sendebewusstseins-Schwachsinn mit einer unerträglichen Penetranz und Lautstärke, eben diese Weisheiten uns thumben, minderwertigkeitskomplexgesteuerten Eidgenossen mit mehr oder weniger sanfter Gewalt beizubringen. Der Martin K(n)all vom Tagesanzeiger, der angebliche Patriot Blocher und der unsägliche Köppel sind nur gerade drei der übelsten, teutonischen Beispiele davon. Und wir trantütigen Schweizer Deppen buckeln reflexartig vor solchen Gross-Lautsprechern, weil wir uns vor dieser relativen, mit schwammige-wolkigem Akademiker-Fachchinesisch angereicherten, fremdartigen und unverständlichen Sprach-Eloquenz erschrecken lassen und reflexartig das Velofahrer-Verhalgten übernhemn. Wenn man dieses Gedöhns und Getue und Geschnatter hinterfrägt, kommt nur ziemlich viel heisse Luft raus. Aber wer macht das schon? Die meisten verfallen in Ehrfurcht und die Achtunsgsstellung wie im unsäglichen doofen Schweizer Militär, wenn einer dieser Grosslautsprecher die Klappe aufreisst. Soll noch einer behaupten, bei uns wäre der Adolf nicht möglich gewesen. Wie haben inzwischen zahllose in diversen Spielarten davon, nur einfach 80 Jahre später. Weil wir verwöhnten Schweizer Weicheier das Kämpfen verlernt haben und ein Grossteil meint, das Geld wachse auf den Bäumen und es gehöre zu den Menschrechten, möglichst viel davon zu haben, ohne was dafür zu tun oder sich den Rücken krumm zu machen, weil man ja als Schweizer sowieso von Geburt her was Besseres sei. Wir Schweizer haben wohl den selben dummen Fehler begangen, als wir – wie die Deutschen zu Adolfs Zeiten – auf die selbstgemachte, dumme Propaganda reinfielen und noch immer meinen, unsere Armee hätte uns den Adolf vom Hals gehalten. Weil das der Blocher verzapft hat und Selbstbetrug keine ausschliesslich bundesdeutsche Eigenschaft ist, aber halt auch das Schweizer Weltbild seit Jahrzehnten verklärt. Das ist bequem und gibt vermeintliche, falsche Sicherheit und einen tüüffe, gunsde Schlaaf“. Wie sagte Hans Bär doch mal: „das Bankgeheimnis macht faul, fett und impotent“. Und blöd dazu. Eben.

  2. Stöhlker hat nicht ganz unrecht, ABER hätte er nicht ein klein bisschen eleganter formulieren können?
    Inhalt 4-5, Stil 2-3.

  3. Deutsche sind besonders unbedarft.Weit über 300’000 haben sich in unser freigebiges Land hineingeschmuggelt.Das ist obszön. Man stelle sich vor, in Deutschland wären 3 Millionen Schweizer.Die Germans würde umgehend alle Hebel in Bewegung setzen, um der Schweizer Invasion Halt zu gebieten.Und was tun die dummen Schweizer (Unternehmen) Sie hofieren die Deutschen.Grund:Druck auf die anspruchsvollen Schweizer auszuüben.Die Schweizer sind schon sehr dumm, zumindest jene, die aus ideologischen Gründen gegen die SVP sind. Wir sehen es ja jetzt, die SVP lag richtig mit dem Verweis,dass der FDP-CVP-G-GLP-SP Trick mit der Härtefallklausel die Abstimmung unterlaufen werde.Dümmer als Schweizer geht es nicht.Sie kleben an grünen Versprechen und an den Lügen eines Levrat.Dumm sind sie die Schweizer, dümmer geht nicht.Meine Familie war seit dem 17Jhdt.hier, evtl. schon seit dem 14 Jhdt.(13 Orte).Schweizer kann man evlt werden, in der dritten Gemeration.Vielleicht.

  4. hhmmm – wenn man Komplexe hat, sollte man zuerst zum Psychologen, dann zum Psychiater und wenn auch dies nicht
    hilft, kann vielleicht eine Rückkehr zu Mutti Merkel (aka Kasner) helfen……

    Problem there is:
    Are you German or Alleman
    Well the Swiss will gladly take you back with there long history of superb hospitality…….

    • Sie bemerken hoffentlich in naher Zukunft, was Sie hier für einen Unsinn von sich geben. Sie werden auch ohne das nur eine deutsche Person in der CH arbeitet oder sich niedergelassen hat, unzufrieden, jammernd und primitiv ihr Leben beenden. Ihr persönliches Versagen hat nicht im geringsten etwas mit Migranten zu tun.

  5. Vielen Dank Herr Stöhlker

    Oh ja die Wahrheit tut weh. Und wenn Sie das Messer zusätzlich in der Wunde umdrehen umso mehr. Lange Rede kurzer Sinn, Sie schreiben mir aus dem Herzen.

    Ich bin ein in der Schweiz geborener Ausländer. Ich bin top ausgebildet und beruflich gut positioniert. Gefördert und gefordert haben mich aber immer nur internationale Chefs wie Deutsche, Franzosen und US Amerikaner in der Deutschsprachigen Schweiz.

    • Wow der Stöhlker hat wieder getroffen…. tja, ihre Analyse ist so Messer scharf wie den OCAM RAZOR….
      ein grosster Teil meine (weit Verwandte) sind in Ausland emigriert….bis mitte letzten Jahrundert und die Schweizer vergessen sehr oft…. um dort sie besser zu integrieren haben dann der Familienname geändert und heissen nicht mehr wie ich (auch Männern…), somit kann man auch nicht erkennen…. und wir wissen nicht wo sie sitzen…
      Angst von Afrikaner ist nicht nur Irreführend aber auch falsch, da wir alle Ursprünglich aus Afrika kommen…
      somit, wer ist unsere Feinden? Ich glaube, uns selber…. oder wer hat alles am „Uslender“ verkauft (Firmen, Hotels, Land….)um Kasse zu machen? SIKA war ein Paradebeispiel… aber Schuldig „sind die anderen“….

  6. Bitte treten sie ab. Die geistige Verwelkung ist kaum zu ertragen. Bitte schliessen sie die Tür hinter ihnen.

  7. Was soll der letzte Absatz? Schon in den neunziger Jahren wurde das lahme CH-Wachstum kritisiert und die Iren gelobt. In der Finanzkrise sah es auf einmal anders aus, und jetzt wieder. Was ist das Endziel des Wirtschaftswachstums: dass alle einen Bugatti in der Tempo-30-Zone bewegen und 10 Millionen Einwohner 10 Millionen Villen mit Seeanstoss besitzen? Was für ein Einbahnwesen der Mensch doch ist und auch bleiben wird.

  8. Klaus J. Stöhlker ist auch so ein kluger Möchtegern Oberklassen-Deutscher, der weder Deutschland noch die Schweiz weitergebracht hat.

    • Fault-Pax! Ja der ist gut! Urbi et orbi for everybody, and piis.
      Und zu Herrn Stöhlker: Ja, er provoziert gerne. Nicht schlecht, wenn er „dem Schweizer“ den Spiegel vorhält. Wenns stimmt, regt er zum Nachdenken an, wenn nicht, ist er halt kein Eidgenosse.

  9. In der Schweiz machen 30% aller Arbeitnehmer Ausländer aus, davon 20% Grenzgänger. Als Ausländer werden nur Menschen ohne Schweizer Pass bezeichnet. Die Schweiz pflegt seit Jahrhunderten darum nachweislich ein sehr gutes und vorbildliches Verhältnis zu Ausländern. Der Anteil der Integration, also Menschen die laufend den Schweizer Pass erhalten ist im internationalen Vergleich ebenfalls sehr hoch.
    (Quelle, https://www.ahv-iv.ch/p/2.12.d, 1.1.18)

    Ausländer werden in der Schweiz als Menschen mit Ausländischem Pass definiert. In Deutschland werden Menschen „ausländischer Herkunft“ bis heute registriert unabhängig vom der heutigen Staatsangehörigkeit

    Herr Stöhlker provoziert sehr gerne und ich gehe davon aus, dass er diese AUFMERKSAMKEIT schätzt. Zudem sucht er anscheinend die Solidarität und Kontakte zu Menschen der Deutschen sozialen Oberschicht.

    Die meisten Schweizer also „die Schweizer gem. Stöhlker“ haben keinen Kontakt zu Deutschen der sozialen Oberschicht. Darum ist die Behauptung in der Überschrift unsinnig.
    Tipp I: Junge deutsche Arbeitnehmer besetzen immer mehr Stellen im Verkauf, diese Arbeitsstellen waren früher ein zuverlässiger „Notnagel“ für Inländer, z.B. für geschiedene ehemalige Hausfrauen.
    Tipp II: Der deutschen Sprache wirkt auf Schweizer zu Recht sehr schnell autoritär und „bockig“.

    Meine Vorfahren waren Deutsche, ich „darf „das schreiben.

  10. „Der Reichtum der Väter wird im besten Fall noch für 30 Jahre genügen“? Mag ja sein, aber der nützt uns auch nichts, denn unsere „Elite“ (BR, Schweizer-Wirtschaftselite) ist dermassen schwach, dass es eigentlich erstaunlich ist, dass wir noch existieren. Ja die Schweiz, wie wir sie in den letzten 50 Jahren erlebt haben, ist passé und es besteht die Möglichkeit, dass mit dem Zusammenbruch der EU, die in der heutigen Form auch keine Zukunft hat, die Schweiz auf die Nachbar-Regionen „verteilt“ wird. Meine Hoffnung ist, dass ich das nicht mehr erleben muss!

  11. Was hat der Autor für ein seltsames Gras geraucht
    als er diesen Artikel verfasste ?

    Es gibt in der Schweiz, wie überall, herzensgute,
    freundliche und weniger freundliche Menschen.
    Es gibt offene, verschlossene und gleichgültige
    Menschen.

    Es gibt Schweizer, welche die Ausländer hassen
    und es gibt Ausländer, welche die Schweizer hassen.
    Es gibt auch Menschen in diesem Land, die niemanden
    hassen – sogar die übergrosse Mehrheit.

    Die Schweiz ist kein perfektes Land, im Gegenteil.
    Ständig verliert das Land sogar mehr Perfektion.
    Das tut uns allen weh, Schweizern wie lange hier ansässigen
    Ausländern und es ist wohl dieses Gras, welches der Autor
    geraucht hat als er diesen Artikel schrieb.

    Glück auf ! Gemeinsam schaffen wir es.

  12. Kennen wir nicht ähnliche Ausdrücke, wie TOTALE Anpassung aus anderer Zeit vom grossen Kanton und sind deshalb jeweils in guter Schweizer Manier etwas zurückhaltend gegenüber unseren deutschen Nachbarn, ob eingebürgert oder nicht?

  13. Lieber Herr Stöhlker
    Ja, lange ist es her, seit Sie aus Deutschland in der gelobten Schweiz beim alten «Fäntsch» Farner anheuerten und dann zu Adolf Wirz wechselten, wo auch ich ab 1974 meine ersten Sporen abverdient habe. Ja, die Zeit vergeht und Menschen werden alt. Das gilt für Sie und auch für mich, obwohl ich 12 Jahre jünger bin. Aber es gibt auch einen Zeitpunkt, wo Mann ans Aufhören denken soll. Und ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Zeitpunkt für Sie definitiv gekommen ist.
    Was Sie in Ihrem unseligen Artikel zusammenschreiben, die Bewohner ihres Gastlandes beleidigen und rassistische Plattitüden von sich geben zeigt mir, dass einiges Wissen über wirksame Kommunikation bei Ihnen nicht mehr vorhanden ist. Auch ich bin kein Vollblutschweizer und ein Produkt des Spanischen Bürgerkriegs. Aber ich bin in der Schweiz geboren, hier aufgewachsen und schätze unsere direkte Demokratie, unsere Institutionen und auch die Vernunft in der Politik, die sich wohltuend vom übrigen Europa abhebt.
    Sie schreiben (Zitat): «Die Welt wächst, aber die Schweizer Wirtschaft ist in den letzten 50 Jahren im Wachstum auf den hinteren Rängen geblieben». Ich denke, dass Sie was in den letzten 50 Jahren in der NZZ, der F&W oder in der FAZ geschrieben wurde, leider alles vergessen haben. Die Schweiz hat weit und breit die tiefste Staatsverschuldung, das höchste BIP pro Kopf, mit Luxemburg die niedrigste Staatsquote und eine beneidenswerte Fiskalquote. Jahrelang hat die SNB den schwachen Euro gestützt und trotz tiefem Euro hat die Schweiz die tiefste Arbeitslosenquote seit 10 Jahren. Sie vergleichen das Wirtschaftswachstum der Schweiz mit demjenigen von China. Bis China das gleiche pro Kopf BIP der Schweiz erreicht wird es noch Jahrzehnte dauern, wenn überhaupt.
    Geniessen Sie doch Ihren wohlverdienten Lebensabend und verzichten Sie auf solches Geschreibsel. Es ist Ihnen nicht würdig. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute.

  14. Stoehlke zählt sich wahrscheinlich zu den vom ihm erwähnten Top Deutschen. Entgegen seinen bedenklichen Projektionen, werden diese Koriphäen von den Schweizern keineswegs gehasst. Auch nicht die nicht so Top Deutschen, zu denen Stoehlke, zu seiner Enttäuschung, zu rechnen ist. Stoehlkes PR Büro war, wenn man den Gewinn, den er wie es scheint damit gemacht hat, als Massstab nimmt, erfolgreich. Nimmt man den Nutzen für die Schweiz als Massstab, ist das Gegenteil der Fall. PR ist Gift für vertrauenswürdige Unternehmer wie auch für eine Abstimmungs- und Wahldemokratie wie die Schweiz. Die Volksabstimmungen hierzulande sind als Folge der gezielten Massenindoktrinierung der Bevölkerung zur reinen Farce verkommen, weil die Abstimmenden über die Wahren Gründe, weshalb angeblich die Massenzuwanderung so toll ist oder das Spielbankengesetz, oder die grossartigen Bilateralen, verschwiegen werden. Und Stoehlke war einer der ersten, der die PR hierzulande „perfektioniert“ hat. Und darauf kann er nicht stolz sein.

  15. Ui, da hat jemand wohl das Bedürfnis auszutesten, wie weit man als Neu-Schweizer seine Neu-Landsleute in ihrem Schweizer Selbstverständnis provozieren darf – ganz nach dem Motto: Ich darf das, bin ja jetzt auch ein echter Schweizer!

    • Was heisst da „neu“? Ab wann ist man eidg. dipl. Eidgenosse mit Fachausweis? Hört sich ja nach Blut-und-Boden-Ideologie ältester Schule an…

    • Wer könnte „herr stölker“ sein? OK, wahrscheinlich nach der fünften Stange ins Smartphone getippt. Lassen wir mal so gelten. ABER NUR NOCH DIESES MAL!!

    • Was verstehen Sie denn unter Ausländer?

      Man ist dort zuhause wo die Vorfahren aufgewachsen sind.
      Und das unabhängig von künstlichen Strukturen von Staaten.

      Wenn man aus der Schweiz stammt und dort aufgewachsen ist, ist man Ausländern wenn man z.B. nach Griechenland zieht.

      Wenn der weltweite Kulturverfall so weiter geht kann man vielleicht behaupten innerhalb von 10 Jahren eine für sich neue Kultur in sich zu tragen.

      Aber aktuell sehe ich dies noch nicht.

  16. Ich glaube kaum, dass die Schweizer Probleme mit ausländischen Führungskräften haben. Eher mit deren Qualität!

    Fast alle Schweizer Grossunternehmen werden von Ausländern geführt – und fast alle befinden sich auf dem absteigenden Ast.

    Was hat Spiesshofer ABB gebracht ? Oder Bulcke Nestle ?
    Hat Jimenez die serbelnde Novartis vorwärts gebracht ?
    Von Dougan gar nicht zu reden.

    Deren Qualität hätte ein durchschnittlicher Schweizer auch gehabt.

    • Auf den Punkt gebracht! Gegen echte Qualitäts-Eliten hat hier niemand etwas, gegen Schauspieler, Dummschwätzer, Gauckler und Quacksalber in Anzügen hingegen schon, seien es Ausländer oder Schweizer.

  17. Ist mir doch egal wer unter mir Chef ist. Ich rede mir ein, dass wir Eidgenossen die Mehrheitsbesitzer dieser Firmen sind, so what …. Was mich aktuell echt beschäftigt ist unsere Fussball-Nationalmannschaft. Trainer und 8 Spieler aus dem Balkan, 8 Schwarze und immerhin noch 7 Eidgenossen. Wir haben zum glück die Eishockey-Nazi… Und so ist es auch im CH-Business, die KMU’s sind fest ich Schweizer Hand, und die sind wichtig.

  18. Sehr gute Zusammenfassung… leider ist die beschrieben Abneigung gegen andere als weiße Ur-Schweizer sehr oft zu spüren. Denn der Secondo ist auch Schweizer aber eben nur zugelaufener (nicht zuletzt beinhaltet dieser auch schonn eine implizite Diskriminierung und Abgrenzung)…. Auch ist richtig, dass Deutsche als Gefahr empfunden werden… Es geht nicht um Anelsachsen etc… man muss das Kind beim Namen nennen…. dem/ der Schweizerin – respektive den Ur-Schweizern – fehlt es an absolutem Wettbewerbswillen.
    Ein Isch guat so … reicht eben nicht mehr. Vor allem weil z.B. im Banking die Kunden nicht mehr überzogene Gebühren für bescheide Ergebnisse zahlen wollen … das lässt sich übrigens auch in anderen Bereichen mit Beispielen fehlender Leistungsbereitschaft und -fähigkeit fortführen.

    Es ist also an der Zeit hieran etwas an der Einstellung zu ändern, von einem hohen Ross herunter zu kommen und nicht zu lamentieren, es dürften die Kinder der jetzt 50-jährigen sein, die dies am meisten zu spüren bekommen…

  19. Der Artikel hier will uns was genau sagen? Dass der Verfasser weiss, wie die Schweizer ticken? Und was ist die Konklusion daraus? Selten so ein Schwachsinn gelesen, echt. Ein Mix zwischen Klischees, tatsächlichen Gegebenheiten gepaart mit ein paar erfundenen Beobachtungen. Lieber Herr Stöhlker: no, you can’t….!

  20. Was mich an diesem Artikel besonders aufgefallen ist, ist der Satz vom Erfolg des WEF. Da muss nicht nur ein Ross lachen. Bitte erklären sie mir doch mal was der Erfolg des WEF ist Sie sind doch PR Schaumschläger. Ist es allenfalls das Geschäftli machen unter desgleichen oder die wundersame verbesserund der Weltl und Wirtschaftsage? Die Welt ist jedes mal in besserem Zustand nach dem WEF. Also Herr Stöhlker legen Sie los und bitte weniger Schaum und Sand streuen.

  21. Die Analyse ist falsch. Wir Schweizer hassen nicht nur alle Ausländer, sondern auch alle Schweizer 😉

    Im Ernst, wenn man etwas gegen einige Ausländer hat, muss dies nicht zwingend mit Hass gegen alle Ausländer gleichgesetzt werden. Und auf SVP Köppel will ich nicht näher eingehen.

    Die meines Erachtens politisch gewünschte Unterwanderung durch Ausländer hat einen Punkt erreicht, wo es allen offensichtlich wird. Und damit meine ich noch nicht mal die islamische Unterwanderung, die Europa langfristig durch viele Kinder übernehmen wollen. (Zitate von islamischen Politiker kann ich gerne nachliefern) Oder die EU, deren Gesetze wir laufend übernehmen. Die Amis, die unseren Finanzplatz kontrollieren. Nein, ich meine die Unterwanderung in Firmen. Viele am Arbeitsplatz haben die Folgen längst zu spüren bekommen.

    Beispiel: Ich arbeitete in einer internationalen Firma, mit einem Ausländeranteil von ca. 20 Prozent. Als die Firma an ausländische Investoren verkauft wurde, waren es nach etwa 3 Jahren 40%. Vor allem Vorgesetzte wurden durch Ausländer ausgewechselt (Schweden, Franzosen, Niederländer, Deutsche, Türken). Die jeweiligen Chefs haben vorzugsweise ihre Landsmänner mitgenommen. Es wurden Firmen zugekauft, deren Spitzenmitarbeiter in die Schweiz zogen und Schweizer langsam verdrängten.

    Nach acht Jahren gehörten Schweizer zu einer Minderheit und dies spürte man in jeder Beziehung. Jedes Mail kostete viel Zeit für Übersetzung, die Kommunikation wurde kompliziert und diejenigen Schweizer, die gar kein Englisch konnten, wurden ausgegrenzt.

    Ich würde gar nichts sagen, wenn es nach dem Verkauf der Firma deutlich besser gelaufen wäre. Doch die Wahrheit ist, die Ausländer haben diese Firma kaputtgemacht, so dass letztlich chinesische Konkurrenten besser waren in der Qualität! Wie die Stimmung unter den Angestellten war, kann sich jeder denken. Es gab 2 oder drei Fälle, die so verheizt wurden, so dass sie nun Dauergäste von Psychiatrien sind.

    Man hat teure gelehrte Arbeiter durch billige ungelehrte ersetzt, die oft nicht einmal schreiben konnten. Die vorgesetzten Ausländer haben unsere mühsam erworbene Qualität nie verstanden und haben Qualität durch Masse und Billig ersetzt, so dass viele Kunden zur Konkurrenz abwanderten. Outsourcing nach Asien hat den Terminvorgaben den Rest gegeben. Ein halbes Jahr Verspätung auf eine 08/15 Bestellung war völlig normal. Jetzt ist wieder ein Schweizer CEO und es geht deutlich besser, was nicht nur mit der Wirtschaftslage zu tun hat.

    In den Schweizer Universitäten gibt es auch solche Trends, da werden meist keine Schweizer mehr angestellt, lieber nehmen die vielen Deutschen Professoren ihre Landsmänner. Und so verlieren halt einige (Schweizer) Unis in internationalen Ranking jedes Jahr einige Plätze.

    Es läuft auf allen Ebenen ein mieses Spiel, dass man politisch schnell unterbinden könnte, was man aber nicht tut. Der angerichtete Schaden ist unumkehrbar. Und der politische Effekt in Europa ist, dass populistische Parteien hochkommen.

  22. Unter der Leitung von Joe Ackermann und Bänziger (Risk Manager) florierte die Deutsche Bank. Nach dem Rücktritt von Joe übernahmen Deutsche und „Top-Ausländer“ die Führung. Seither serbelt die DB von Verlust zu noch grösseren Verlusten.
    Mit Blessing steuert auch die UBS auf ein Desaster zu.

    • Top-Ausländer

      Ich habe noch nie im Leben etwas gegen Top-Ausländer gehört in der Schweiz. Auf den etwas tieferen „Blender-Etagen“ hingegen schon.

      z.B. Herr Oswald Grübel ist in der Schweiz wegen seines Formates, Charakters und Leistungsausweises generell hoch geschätzt, bewundert und beliebt. Sein Rat ist gefragt.

  23. Die durchschnittliche Schweizer Mentalität auf dem CH-Land ist nun mal nicht gerade «open minded».

    Wenn ich z.B. im Kanton Appenzell spaziere oder im Emmental oder Entlebuch oder Lötschental oder Calancatal – um nur einige zu nennen (Auswahl rein zufällig) – und freudig grüsse ernte ich meist erstauntes Misstrauen, bzw. keine Reaktion.
    Evtl. steht dahinter die Angst, der «Fremde» würde einem etwas wegnehmen oder in die eigene heile Welt eindringen. Dies ist wohl einfach der Menschenschlag. Auch bei den Walser-Bauern in abgelegenen Höfen ist dies ähnlich. Möglicherweise hat dies mit einem «gesunden» Misstrauen gegenüber dem «Fremden» zu tun.

    Dahinter steht vielleicht auch die existentielle Angst, der Fremde könnte einem etwas wegnehmen. Dass die ländliche CH-Bevölkerung eher introvertiert ist, ist aus der Geschichte her zwar nachvollziehbar. Es geht meist relativ lange bis das Eis gebrochen ist und sich Misstrauen in Vertrauen wandelt.

    In den Städten und den urbanen Gebieten ist dies im Allgemeinen anders. Dort ist der «Fremde» oder das «Fremdsein» nicht a priori verdächtig. Dort ist die unbefangene Offenheit gegenüber Neuem oder Experimenten eher gegeben. Die Angst, den Besitzesstand durch «Fremde» zu verlieren ist dort weniger ausgeprägt.
    Diese Mentalitätsunterschiede (Stadt/Land) wiederspiegeln sich natürlich auch in der politischen Landschaft und dem Wählerverhalten.

    Sollte die Urbanisierung als Megatrend wirklich anhalten, dann ist in den nächsten 10-20 Jahren mit einer spürbaren Veränderung des Wählerverhaltens zu rechnen. Dies wird natürlich nicht ohne Einfluss auf die politische Landschaft der Schweiz bleiben.

    Es scheint, dass gewisse politische Kräfte diese gesellschaftlichen Trends verdrängen und stattdessen ihre Frustration über Offenheit und Wertewandel in die «Unfähigkeit der Behörden» projizieren. Diese Haltung ist gefährlich, denn sie verkennt, dass gesellschaftliche Trends längerfristig – gleich einem Flusslauf – kaum aufzuhalten, bzw. umzukehren sind.

    • Kann nur beipflichten. Wie andernorts bereits erörtert (Beat Kappeler in der NZZaS), ist die Schweiz, wie auch die deutschen Mittelgebirgslandschaften, ein typisches Speicher-Land. Was im Sommer geerntet wurde, wurde im Herbst verzehrt und bis Ostern (Fasten!) gespeichert. Fremde waren oft schlicht Räuber oder fliegende Händler, die einen übers Ohr hauen wollten. – Die Seefahrernationen aller Epochen sind anders gelagert: Fisch gibt es immer, im Zweifelsfall geht man auf Piratentour oder hofft, dass ein Wrack angespült wird. Auf diesem Gebiet sind naturgemäss die Angloamerikaner und Holländer Meister (die Italiener, Spanier und Portugiesen haben es weitgehend verlernt), auch die sich auf die Wikinger berufenen Skandinavier und die Hamburger mit ihrer Hansevergangenheit gehen grüssend auf den Fremden zu – let’s do business! – ist die Parole. Und bist du nicht willig, kommt das Kanonenboot (wie damals in Japan oder die Blockade wie zu Napoleons Zeiten). In den Zeiten der Globalisierung, Digitalisieung und Urbanisierung obsiegt nun definitiv das Händler- über das Speicher-Modell.

  24. Etwas habe ich vergessen………….

    Wissen Sie warum wir auch in den oberen Kadern so viele Ausländer haben….
    Tja, der Honig lockt den Bären….. das Geld die Manager.
    Ist das so schwer zu verstehen ?
    Wir bräuchten keinen Thiam in einer Bank, aber wenn das ganze Kader nur noch in Dollarzeichen denkt, ist auch das nicht ungewöhnlich und somit das Zeichen eines mehr wie ungesunden Gesellschaftswandels.
    Die Schweiz ist beinahe so krank wie Deutschland.

  25. Stöhlker…………….

    ……….. das ist doch der Pure Unsinn den sie da schreiben.

    Beispiel :
    Dem echten Schweizer Volk gerne lauschend, stelle ich fest, dass die wirtschaftlich-kulturelle Unter- und Mittelklasse der Schweiz Afrikaner, „Jugos“ und Chinesen hasst; letztere nicht zuletzt deshalb, weil in den Schweizer Schulen bis tief in das letzte Jahrhundert hinein gebetet wurde „… und hüte uns vor der gelben Gefahr“.

    Mit ihren Ohren haben sie es jedenfalls weniger…..
    ich selber bin mit einer Ausländerin verheiratet, pardon, sie ist ja nun Schweizerin.
    Das interessante daran, gerade sie als Neu-Schweizerin schüttelt umso fleissiger den Kopf, als sie erkennt wie die Schweiz alles und jeden ins Land lässt.
    Sie ist mit derlei „Gutmenschentum“ nicht aufgewachsen, lehnt das ab, hält das für Wahnsinn.
    Sie hat den Schweizer Pass als Auszeichnung für ihre Integration entgegen genommen, verstand ihn als Ehrengabe unseres Landes und ist Stolz ihn zu haben.
    Sie wie auch ich lehnt sie die Afrikaner, Afghanen, Araber ab, weil sie für unser Land nichts tun ausser davon zu zehren, uns auszuplündern.
    Hass ist das nicht, sondern ein Ablehnen des schlechten, unnützen, nicht integrationswilligen, des Kulturell völlig rückständigen noch dazu.
    Im Sport gewinnt der bessere und wird dafür gelobt, bei den Ausländern soll man das Schlechte auch noch loben, wie Verrückt ist das denn ?
    Lobt man dieses schlechte nicht, ist man ein Hasser………..
    Blödsinn Stöhlker.

    Sie als Asiatin denkt da ohne jede Ideologische Verblendung und ganz Rational.

    So, das genügt für den Unsinn den sie hier verfasst haben.

    Ach ja den Köppel.
    Er ist kein Fanatiker, sondern ein Intellektuell sehr wacher Kopf. Wohl einer der besten Köpfe die wir in der jetzigen gesellschaftlichen Krise unserer Schweiz noch haben.
    Und wir flüchten uns nicht zur SVP, sondern wir wählen die Partei die uns nicht ständig betrügt.
    Beispiel Masseneinwanderungsinitiative und Ausschaffungsinitiative.
    Sollen wir auch hier das schlechte ( Sozis ) wählen nur um nicht etwa als Hasser gebrandmarkt zu werden.
    Sollen wir diese unsäglichen Sozis wählen die uns systematisch um unsere gewonnenen Urnengänge betrügen?

    Hier 2 Links, die sollten sie unbedingt mal lesen.
    Denn dann wissen Sie warum zumindest ich die SVP wähle und Roger Köppel für mich sehr wichtig ist.
    https://www.novo-argumente.com/artikel/die_schweizer_volksveraechter

    https://www.novo-argumente.com/artikel/erosion_der_buergerrechte

    • War jetzt nicht Blocher SVP zusammen mit J. Ackermann im Jahre 2011, am transatlantischen Treffen der Bilderberger? Was leicht selber zu recherchieren ist.
      Daraus folgt, wer also SVP wählt, wählt offenbar neoliberaler Marktradikalismus. Nicht ich sage das, sondern es sind real existierende Fakten und die finden sich im öffentlichen Raum schlicht nicht! Stellt sich die grosse Frage warum? Antwort. Es gibt einige Geldmächtige und der grosse Rest. Erstere nehmen an transatlantischen Treffen teil, der Rest nicht.
      Und jetzt nicht auf mich sauer sein, sondern sich künftig mit der täglichen Dosis Mainstream-Propaganda aktiv auseinander setzen und sich täglich ergänzend aktiv informieren. Infos kommen niemals, man sie sich schon holen und man muss es auch tun.

  26. Das einzig Vernünftige an diesem Artikel sind die Kommentare der Leserschaft!

  27. @Roman Günter: Exakt auf den Punkt gebracht. Zudem, die „Talente“ aus dem Ausland. Ich warte seit Jahren darauf, dass diese endlich in die Schweiz kommen. Was ich bisher gesehen habe – auf dem Papier und anhand der gesammelten Diplömchen top – in der Praxis jedoch mehrheitlich viel Schrott und unbrauchbar! Sozialkompetenz ist halt nicht etwas, dass man an der Uni lernen kann. Man hat es oder man hat es nicht. Viele meiner Ex-Chefs (Deutsche, Afrikaner, Australier, Amerikaner) haben es nicht, und werden es auch nie haben! Das ist Fakt, Herr Stöhlker!

    • Gerade heute wurde ich mit meinem Enkel vom Schattenplätzli im Horburgpark in Basel weggewiesen von einem c. a 10 jährigen bosnischen Dolmetscher.
      Er meinte sein Onkel habe gesagt wir müssen hier weg weil die Familie bald an diesen Platz käme zum Feiern. Auf meine Antwort dass wir gleich das Feld räumen werden , reagierte der bosnische „ Onkel „ sehr ungehalten und schmiss seine schwehre Tasche über den Tisch gegen mich und das Baby auf meinem Schoss mit so einer agressiven Wucht dass ich , um das Kind zu schützen , das Feld räumte und das ganze Pavillon den ach so netten Leuten überliess. Ich bin stinksauer und fühle mich in diesem Quartier nicht mehr wohl.

  28. Werter Hr Stöhlker

    eine Aufzählung erfolgreicher Bürger eines Landes in einem anderen ist so hilfreich wie ein Kühlverband in der Arktis.
    Ich werde den Eindruck nicht los, dass Ihnen Hr Köppel offenbar massivst auf die Zehen getreten ist. Anstatt (nach 30 Jahren…!) etwas entspannter zu reagieren, holen Sie zum Rundumschlag aus auf das ach so rückständige, isolationistische, hinterwäldlerische, von Weltoffenheit so unberührte Völkchen.
    Gleichzeitig ignorieren Sie, dass es in Kommunen in D, die auch nur annähernd vergleichbare Ausländerquoten zählen, geschätzte 827x häufiger zu Anschlägen auf Asylunterkünfte, Ausländerwohnheime etc kommt.
    Um sich restlos lächerlich zu machen, erwähnen Sie „die chinesischen, indischen und arabischen globalen Welten“ – versuchen Sie mal, sich in der indischen oder arabischen Kultur als Deutscher nach ganz oben zu kommen und respektiert zu werden (die Hoteldirektoren lassen wir mal beiseite, weil nicht repräsentativ) – viel Spass!

    Mein Tip: legen Sie Ihre preussische Steife ab, gehen Sie ans Bellevue und rauchen Sie mit ein paar Jungen einen Afghanen – sofern das für Sie nicht zu viel Multikulti in der CH ist!

  29. Herr Stoehlker, ein durchaus treffende soziografische Momentaufnahme. Ich schaetze dass Sie bei den Schweizer differenzieren, das ist tatsaechlich so! Ich habe als Sohn eines Schweizer Topmanagers eines deutschen Konzerns in Deutschland (Chr. Franz war sein Lehrling) weniger Komplexe als die meisten. In der globalen Liga der Wirtschaft gab es immer wenig Schweizer, – so what? Globale Liga heisst im Trend (chinesisch lernen), populaer sein(gruen blabla) und grosse Scharen zu ueberzeugen. Tusk/Tesla kommt ja ursruenglich aus der Schweiz, wussten Sie das? Oder haben Sie die Schweizer Patriarchen (A. Capus) gelesen? Der Schwab ueberschaetzt sich masslos („WEF macht Welt besser“, legt 200m in Genf in Cybersecurity an, wovon er nichts versteht, )und legt sich mit den Davoser an! Trotzdem, ich toleriere ihn. Summa summarum: Schweiz ist das derzeit Beste! Mit Modellcharakter! Auch wenn die Leute auf der Strasse oder in den Raeten nicht weltlich sind..

    • Haben Sie sich vielleicht verschrieben? Knüppel wollten Sie wohl sagen. Das kann ich gut verstehen, würde aber gut tun…

  30. „Die Deutschen werden gehasst“, „Axel Weber“, „Christoph Franz“, vergessen wurden in der Enzyklopädie grosser Deutscher die Herren Wellershoff, Gustloff u.a. Vorurteile im Quadrat. Sein Aufsätzchen erinnert an eine 1935 eingereichte Masterarbeit über die Versailler Schandverträge. Klaus Jürgen Stöhlker – Arier – Beispiel für missglückte Entnazifizierung? Da vermutet ein „echter Schweizer“, geb. 24.1.1639, Ahnenpass kann im Schiffbau eingesehen werden. Wobei auch für Herr Stöhlker gilt die Unschuldsvermutung.

    • J. Jenatsch: Da sind in die Bündner Gäule aber bös durchgegangen. Wie Sie sicher wissen, nahm J.Jenatsch am 24.01.1639 ein unrühmliches Ende und wurde nicht an diesem Tag geboren! Immer den Ball flach halten, sonst kommen die Wikinger!

  31. Herr Stöhlker, ich finde Sie plötzlich irrsinnig! Schade, dass es für Ihr Votum erst einer persönlichen Betroffenheit wegen Herrn Klöppel bedurfte. Sie werden in der Schweiz leider nie als Schweizer akzeptiert werden, sondern der ewige Deutsche bleiben, machen Sie sich keine Hoffnungen. Ihre freie Rede weckt dafür zu viel Neid.

  32. Ja die armen Schweizer, werden sie doch im eigenen Land von den allzu forschen Deutschen diskriminiert. Es ist schon ein paar Tage her, da fand der bedeutendste Schweizer aller Zeiten auch keine Anstellung im eigenen Land. Schuld sollen nicht die Deutschen sondern das Los gewesen sein, das gegen ihn entschieden hat. Er kehrte dann auch der Schweiz für immer den Rücken und fand ausgerechnet in Deutschland berufliches Asyl, wo er einen weithin unterschätzten Anteil am Aufstieg Preußens zur prägenden Kraft in Deutschland nahm. Gott sei Dank schied er auch von diesem unangenehmen Land im Zorn und fand nach einem extrem schaffensreichen Leben in St. Petersburg seine letzte Ruhe. Eine Zeit lang zierte dann das Antlitz dieses Schweizer Arbeitslosen den 10-Franken-Schein – keine schlechte Karriere.

    • Für alle, die keine Lust haben, herauszufinden, von wem hier die Rede ist: Leonhard Euler, geboren 1707 in Basel, gest. 1783 in St. Petersburg. Wahrscheinlich hatte Euler die grössere Wirkung als Corbusier, der später die 10er-Note zieren durfte. War witzig, dass damals 5 Euler 1 Eule (50er-Note) ergaben.

  33. Lieber Herr Stöhlker auch in ihrem ehemaligen Herkunftsland sind Fremde nicht wirklich gerne gesehen und nicht nur Afrikaner. Das sind halt die Zeichen der Zeit und es einfach auf die Schweiz zu applizieren ist Fehl am Platz.

    Schweizer haben auch nichts generell gegen Deutsche. Neben einer grossen Klappe und dem Mythos des Alleskönners zeichnet sie gegenüber einem Schweizer eine unterwürfige Obrigkeitsgläubigkeit aufgrund ihrer preussischen Vergangenheit aus und das wird in den Chefetagen sehr gerne gesehen.

    Im übrigen die Kurzgeschichte des Peter Keller ist zu diesem Thema treffend

    • Wieviel Deutsche haben denn eine preussische Vergangenheit, Ihrer Meinung? Obrigkeitstreu; erzählen Sie das mal einem Niederbayern. Der Unterschied ist, ein Deutscher stellt sich ohne Probleme gegen einen anderen Deutschen, ein Schweizer jedoch eigentlich nie so richtig gegen einen Landsmann, unabhängig ob Sport , Politik oder Wirtschaft und unabhängig des Themas. Grosse Klappe ist auch so ein Thema. Da hat jede Region etwas anderes zu bieten. Vielleicht liegt das Problem darin, dass man sich gegenseitig versteht, jedoch den Inhalt anders darbringt und interpretiert. Ich wundere mich oft, was etwa Franzosen als Ansage geben, jedoch stören sich Schweizer daran generell nicht, aber der selbe Satz in Deutsch, ruft sämtliche Billigzeitungen und darunter 3850 Lesermeinungen hervor. War natürlich polemisch, sind in Wirklichkeit nur 795 Leserzuschriften.

  34. Nun wissen Sie, warum ich Schweizer habe, aber nicht sein kann. Die Tatsache, dass ein paar Lausbuben in Bundesbern Politik zugunsten 10% der Besitzenden aufführen, kann leider auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Teppich im Bundeshaus den Bodenkontakt seit Einführung des Neoliberalismus (90er Jahren) durch die Hintertüre, verloren hat.
    Wenn geistige Polit-Tiefseetaucher dann ständig zur „wir und die anderen“ Keule greifen, dann hat Blocher doch recht, das ist wirklich „Birnenweich“. Andere journallien Kollegen schreiben Bücher „Verschwörung“ als Keule und merken nicht, dass sie selber auf der Kugel sitzen die sie damit abgefeuert haben. Von solchen transatlantischen Medienarangeuren kann ja niemand im Ernst Information und Aufklärung erwarten, sondern lediglich magere Umsätze.

    Dass Sie Herr Stöhlker nicht für den Pflicht-Konsens stehen, alleine dafür hätten Sie schon eine Medaille verdient. Die IP ist und bleibt ein Farbtupfer im grauen Einerlei der Schweiz. Danke!

  35. Die Leute hier sind alle auch nur Menschen.

    So stört es diejenigen die hier aufgewachsen sind wenn die Anzahl der visuell sichtbar Fremden eine Grenze überschreitet.

    Als zweiten Faktor kommt dazu die Leute wegen der Sprache nicht zu verstehen.

    Als Drittes eine völlig andere Kultur.

    Jeder kann in grossen Städten sich selbst umsehen.
    In den letzten Jahren hat sich nun mal die Anzahl der Afrikaner vervielfacht.

    Diejenigen in Anzügen und tollen Jobs sind dabei eine verschwindende Minderheit.

    Man tut dabei beiden Seiten keinen Gefallen.
    Weder den nun entwurzelten und entrechteten Einwanderer, noch der Gesellschaft welche die Nettokosten als tragen darf (durch höhere Schulden, Leistungsabbau etc.).

    Es gibt eine passende Kurzgeschichte.
    In einem Dorf von 50 Leuten kommen 2 Fremde.
    Das Dorf freut sich sehr und bietet den Fremden Verköstigung, Unterhaltung und Unterkunft an.
    1 Woche später kommen 5 Fremde an.
    Man freut sich immer noch, aber man lässt die Unterhaltung weg.
    2 Wochen später kommen 15 Fremde.
    Langsam macht sich ein mulmiges Gefühl breit. Man offeriert nichts mehr aber bleibt friedlich.
    4 Wochen später kommen 30 Fremde.
    Das Dorf bewaffnet sich und bringt sich in Stellung…

  36. Aber aber .. Herr Stalker ..

    Die angebliche heutige CH-Manager- und Polit-Klatsche als Massstab zu nehmen, ist in etwa so, als zu behaupten, dass aus Deutschland Qualität und High-Tec kommt. Wahrnehmung ? Ihr Heimatland ist mittlerweile ein Entwicklungsland – ihre Vorschläge ? Der Benchmark ist nicht China, wie man propagiert, China ist eine billige (Bummerang-) Werkbank, High-Tec kommt aus Japan, Süd-Korea und Taiwan. Wenn wir das DE-Modell übernehmen, dann sind wir bald auch ein Entwicklungsland ..

    Aufgrund ihrer Argumentation, unterstelle ich ihnen mal das typische grossdeutsche Denken und Verhalten. Vielleicht ist es grade dies, was in der Schweiz nicht Wenigen zu wider ist ?

    Was hat den DE so tolles hervorgebracht, als das wir uns von DE und Exponenten, die hier ein lukullisches Leben führen, belehren lassen müssten ? Über unsere eigenen Pfeifen dürfen wir uns selber ärgern, wir brauchen hierzu nicht noch deutsches Blendertum. Nicht alle Schweizer können etwas dafür, dass unsere vertrottelten Volkszertreter nicht das tun, wovon nicht wenige von uns beim Ausfüllen des Stimmzettels ausgingen – das müssen wir selber lösen, ohne ihre Ratschläge. Unser Problem – nicht ihres .. aber nennen sie uns mal eine einzige wirkliche Demokratie in Europa ausserhalb der Schweiz – was ist denn überhaupt eine Demokratie?

    Dass wir grössere Probleme in der CH (Struktur, Währung, Überalterung, Sozialwerke/ Einwanderung) zu bewältigen haben und unsere angebliche Elite eher selbsternannt als aufgrund eines Leistungsausweises legitim wäre, ist das Eine, aber was ist mit Deutschland ? Ihre Vorschläge ?

    Krieg ist (in Europa) Deutschland mit Fortführung anderer Mittel. Welche Rolle spielt denn Deutschland im Nachkriegs-Europa ? Wir stützen mit Euro-Käufen (zumindest unsere Nationalbank) ihre zum Tode geweihte Volkswirtschaft/en ? Wir kaufen in der Schweiz ihre angeblichen Premium-Produkte (zweitklassig: darum gibt es in DE ja auch Premium-Fleischkässe – ‚en guete‘), DE diktiert dem restlichen Europa als angeblicher Netto-Zahler (‘Export-Weltmeister’) die Konditionen, ist das ein Europa, für das Tausende von armen Schweinen gestorben sind, die nicht mal auf dem europäischen Kontinent geboren wurden ? Es ist diese deutsche Arroganz, die Frage liegt auf der Hand, ob am Ende von WW2 in der DE nicht ausreichend ausgemistet wurde. Marshall war ein hehrer Plan, ihr Deutschen habt nichts aus der Geschichte gelernt, Alles nur eine Frage, ob ihr grad in der Minderheit oder Mehrheit seid, bitte keine Belehrungen.

    Tragisch, dass unsere Politiker die Bedeutung der Nord-Süd-Achse nicht verstehen, währenddem ihr eure fehlende Bahninfrastruktur im süddeutschen Raume über die Schweiz führt .. und euch dabei noch über den Flugverkehr in Zürich ärgert, zu blöd, dass unsere 7 Marionetten in Bern nie gelernt haben, was verhandeln heisst, sie können diese natürlich gerne beraten – wetten, sie nehmen lieber CHF als Euros für ihr Honorar ?

    Wenn wir hier glauben, dass ihr qualifiziert seid, dann hat dass mit unserem eigenen Unvermögen und unserer Bescheidenheit zu tun, respektive mit der Tatsache, dass es eine CH-Tugend ist, eher zu hinterfragen, als sich als Mass aller Dinge darzustellen.

    Es ist nicht eine Frage der Hautfarbe, noch eurer Vermessung von Schädelmassen .. und anschliessender Behauptung, dass ihr alle unschuldig seid, ein Volk, dass einem Psychopathen freiwilligt folgt, ist nicht nur kadavergehorsam (Götze, eu’r Land der Dichter und Denker), sondern kann dies zeitlich jederzeit wiederholen. Gut ersichtlich anhand diverser Konstellationen.

    Ich habe einmal perönlich erlebt, wie ihr in DE selber untereinander mit Mitarbeitern umgeht, eure Arroganz gegenüber euren Mitarbeitern mit angeblich geringeren Titeln spricht Bände. Egal woher man kommt, vorausgesetzt, man kann denken – man sitzt in der Runde und schämt sich für euch! Das waren natürlich auch Ausnahmen, die ganze deutsche Geschichte besteht ja aus Ausnahmen .. 😉

    Also Herr Stalker, halten sie den Ball flach ..

    Der Feind der Schweiz ist nicht die USA oder Russland, sondern Europa ist sich selber ‘Feind’ .. Europa ist Deutschland, zumindest solange, wie ihr euch so verhaltet. Unser Pech, dass wir geografisch im Zentrum dieses Irrsinns sind, da macht es doch Sinn, dass es ausgerechnet Deutsche sind, die uns belehren wollen ..

    MfG Industrial

    P.S: Ich kenne einige sehr integre und grossartige (Charakter) Deutsche, ich entschuldige mich an dieser Stelle bei Ihnen. Ich schätze Euch, aber die Mehrheit eurer Landsleute in der Schweiz verdienen diese Wertschätzung nicht, da nicht kompatibel mit den ursprünglichen Werten, die die Schweiz einst ausgezeichnet hat, noch entsprechend ausgebildet, vom ursprünglichen CH Qualitätsdenken mal abgesehen .. aber Hauptsache unsere angebliche Elite fährt eure Prämien-Kisten, genauso wie die Billig-Lohn Arbeiter, (Wochen-end-5-CHF-Tanker) die diese einstellen .. die Kreditgeber zweitklassiger Finanzinstitute freut’s ..

    • Einverstanden, aber etwas zu emotional und konkret ausformuliert. Sie haben sich provozieren lassen. Das Ziel von Stöhlker ist anscheinend alleine Aufmerksamkeit.

      Mir gefällt insbesondere der Satz:
      „Über unsere eigenen Pfeifen dürfen wir uns selber ärgern, wir brauchen hierzu nicht noch deutsches Blendertum.“

  37. Habe diesen Stöhlke Artikel höchstens zu etwa einem Zehntel gelesen. Die Unterstellung, die Schweizer würden Afrikaner hassen ist frei erfunden und Herr Stöhlke ist jeden Beweis für diese bösartige Verunglimpfung seines Gastgeberlandes schuldig geblieben. Dass es Schweizer gibt, die den Deutschen in der Schweiz nicht gut gesinnt sind, mag damit zusammenhängen, dass einige von diesen sich in der Schweiz aufführen, als ob sie diese erfunden hätten. Im Deutschen Staatsfernsehen werden die gewaltigen Probleme in Deutschland, vom Verfall ganzer Dörfer im Osten, über den Verfall öffentlicher Gebäude, über die, ohne Enteignung der Sparer oder der EU Südländer, nicht mehr tilgbaren zwei Billiardenverschuldung der öffentlichen Hand, bis zur Armut der Rentner, die sich zusehends auf den Mittelstand ausdehnt, konsequent verschwiegen. Die Voten der als Neofaschisten und Populisten verhetzten AfD Abgeordneten im Bundestag werden im Merkelfernsehen kaum gezeigt, weil die Bundesdeutschen sonst die Wahrheit über die Zustände in Deutschland erfahren könnten. In den sozialen Netzwerken werden regierungsfeindliche Kommentare zensuriert, weil ansonsten den Anbietern Millionenbussen drohen. Die Empörung darüber ist in den Deutschen Medien praktisch ausgeblieben. Obwohl die deutsche Wirtschaft gemäss ARD und ZDF brummt und die Deutschen – im Gegensatz angeblich zu den Italienern und den Engländern – alle happy sind, fliehen seit Jahren Zehntausende von Deutschen jährlich in die Schweiz, trotz MEI Initiative. Man hat schliesslich das Recht dazu und tut es deshalb, auch wenn die Schweizerlein sich sorge machen um ihre Demokratie und ihre Identität und die aus dem Ruder laufenden Sozialwerke. Wenn sich Herr Stöhlke in seinen Kommentaren jeweils eingehend mit diesen bedenklichen Entwicklungen in seinem Land befassen würde, wäre dies sehr zu begrüssen.

  38. Warum sollte man wütend bis verzweifelt reagieren, Herr Stöhlker? In der Schweiz gibt es aussergewöhnlich viele international tätige Grossfirmen, entsprechend international aufgestellt sind die Führungskräfte. Es sind die vielen Billigimporte an „Fachkräften“, welche die Servicequalität in einigen Bereichen spürbar senken und für die Schweiz wichtige Wettbewerbsvorteile nachhaltig vernichten, welche nachvollziehbar auf Widerstand stossen. Fähige Fachleute waren in der Schweiz schon immer willkommen und sind es auch heute noch. Etwas kultureller Heimatschutz ist hingegen weder falsch noch beschränkt er sich auf die Schweiz. Wer einmal den Versuch wagte, sich in Paris an die Spitze zu arbeiten, wird vermutlich danach die Schweiz enthusiastisch als „Willkommensnation“ feiern.

    • Köppel kann man nicht ernst nehmen, weder Anstand noch sonst etwas im Kopf, solche Typen brauchen wir nicht im Nationalrat.

    • @Helvetia. Danke für Ihren wirklich geistreichen Kommentar, von dem wir Leser nur profitieren können. Die Walliser Berge scheinen Ihre Fantasie leicht einzuengen.