Ermittler nehmen Vincenz-Spesen ins Visier

Riesige Ausgaben könnten privat statt fürs Geschäft gewesen sein – Abklärungen in Liechtenstein – Raiffeisen prüft nächste Klage.

Pierin Vincenz könnte laut Handelszeitung bald freikommen. Dann könnte er Stellung nehmen zu neuen Fragen.

Eine davon sind seine Spesen. Diese waren zu seiner Raiffeisen-Zeit enorm hoch. Und sie beschäftigen nun sogar die Justiz.

Auslöser dafür sind Untersuchungen der Raiffeisen selbst. Die Aufarbeitung der Ära Vincenz durch den externen Untersucher Bruno Gehrig hat eine grosse Anzahl unklarer Spesen zutage gefördert.

Wofür hat Vincenz so viel Geld ausgegeben? Weshalb hat er dafür seine Raiffeisen-Kreditkarte benutzt? Was lief über Konten, über die Vincenz verfügen konnte?

Die Spesen-Abklärungen sind keine Petitessen. Sie haben aufgrund der hohen Beträge und der grossen Menge bei der Raiffeisen rote Lampen aufleuchten lassen.

Derart rote, dass die Bank die Strafbehörden darüber ins Bild gesetzt hat. Es war die Raiffeisen, die im Rahmen ihrer eigenen Strafanzeige gegen ihren Ex-CEO die Ermittler anging.

Die Verantwortlichen machten die Zürcher Staatsanwälte darauf aufmerksam, dass hinter den Spesen Gesetzwidriges stecken könnte.

Die Fahnder nahmen den Ball auf, sagt ein Insider. Es wird erwartet, dass sie schon bald bei der Raiffeisen sämtliche verdächtigen Spesenbelege von Vincenz offiziell herausfordern.

Die Raiffeisen sei darauf vorbereitet und würde die Belege umgehend den Behörden aushändigen können, sagt der Gesprächspartner.

Interessant sei für die Fahnder, dass sie aufgrund der Ausgaben von Vincenz für Essen, Hotels, Geschenke, Einladungen und weiteres dessen Reiseverhalten erfahren würden.

Und diese Routen, die auch ins Liechtenstein führten, seien möglicherweise für die Strafermittlungen von Bedeutung.

Spuren ins Ländle: Vincenz bunkerte Geld bei der Fürstenbank.

Vincenz hatte Bankkonten im Fürstentum. Gleich wie ein Vehikel seines Kompagnons Beat Stocker, der wie Vincenz seit Ende Februar, also seit über 3 Monaten, in Untersuchungshaft steckt. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Die Strafermittler versuchen die Orte der Spesen mit den vermuteten Straftaten zu verknüpfen. Im Vordergrund stehen Zahlungen zwischen Stocker und Vincenz rund um Firmendeals der Raiffeisen und der Aduno. An dieser hält die Raiffeisen 25 Prozent.

Die hohen Spesen von Vincenz waren am Hauptsitz der Raiffeisen Schweiz in St. Gallen ein offenes Geheimnis. Sie stachen allen, die nah bei Vincenz waren, ins Auge.

Ob die Raiffeisen-Führung mit ihrem Vorstoss bei den Spesen von eigenem Versagen ablenken will, bleibt abzuwarten.

Sicher ist, dass die Spesen von Kaderleuten in der Finanzabteilung der Raiffeisen Schweiz verbucht und abgesegnet werden mussten. Diese sahen, dass ihr Chef wenig Zurückhaltung bei Ausgaben für Annehmlichkeiten kannte.

Trotzdem stellten sie keine Fragen, sondern segneten alles ab. St. Gallen war damals Planet Vincenz.

Follow the Money, lautet das Credo der Fahnder in Fällen von Wirtschaftskriminalität. Die Spur des Geldes soll harte Beweise liefern, die vor dem Richter bestehen können.

Bei überrissenen Spesen, bei denen Privates auf Geschäftskosten konsumiert wurde, würde man zunächst meinen, dass es sich um Nebenschauplätze handelt.

Offenbar ist dies bei Vincenz nicht der Fall. Die Strafbehörden nutzen die Spesen-Spur für ihre eigene Strafuntersuchung. Und die Raiffeisen prüft Schadenersatzklagen gegen ihren Ex-Chef wegen dessen Spesen. Bekannte Kapitäne stolperten über Steuern. Sind es bei Vincenz die Spesen, die ihn belasten?

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89 Kommentare zu “Ermittler nehmen Vincenz-Spesen ins Visier

  1. Wenn man beginnt Spesen zu revidieren wird man wohl nicht viel anderes gefunden haben. Ein Armutszeugnis für die Staatsanwaltschaft. Wenn sich herausstellt, dass die Untersuchungshaft nicht gerechtfertigt ist, wird es richtig teuer für den Steuerzahler.

    • Ja, logisch haben die Sesselfurzer der Staatsanwaltschaft nichts gefunden. Die einflussreichen Anwaltskanzleien, welche die Konstrukte zusammengestellt und die Gutachten verfasst haben, sind ja keine Amateure (im Gegensatz zu den Heinis der Staatsanwaltschaft). Die Untersuchung dauert inzwischen noch länger als das Aufräumen bei Enron. Das ist ja wirklich peinlich für die Staatsanwaltschaft.

      Was ich nicht verstehe: Wieso ist man jetzt so einfältig und posaunt gross hinaus, dass man sich auf die Spesen von PV festbeissen will? Weiss die Staatsanwaltschaft eigentlich nicht, dass sie sich damit der Lächerlichkeit preisgibt. Ich nehme doch an, dass PV seine Spesenabrechnung durch ein Mitglied des VR abzeichnen lassen musste. (Gut, das ist halt die Praxis, welche man in geschützten Werkstätten nicht kennt.)

      Verstehen tue ich auch nicht, wieso der PG den PV an den Kadi geliefert hat. Mir kommt es so vor, wie wenn die beiden dreidimensionales Schach (3D Chess) spielen (während sich die Staatsanwaltschaft mit Murmeln begnügen muss). Der PV sagt nichts um sich nicht selber zu belasten und der PG kann sich aus dem gleichen Grund an nichts mehr erinnern. Irgendwie macht das doch gar keinen Sinn. Geschadet wurde ja eigentlich niemandem (war doch alles Intercompany, kann man sagen). („What happens in Thailand stays in Thailand“)

      Und wie Sie schreiben: Am Ende kann der Steuerzahler den PV für die U-Haft entschädigen.

      Ich vermute, dass die Sache für die Staatsanwaltschaft böse enden wird. Die sind einfach überfordert.

      Erinnert mich irgendwie an die Forensik der Kapo Zürich, welche für Fr. 500’000 vom „Hacking Team“ unbewilligt die Spionagesoftware „Galileo“ kaufte und andauernd bei Mailand um Unterstützung bei der Anwendung betteln musste. https://preview.tinyurl.com/y75erg3b

  2. Schade, dass der Stiel von dyson v10 kein Gelenk im untersten Drittel hat
    Zur Zeit wird ein Produkt einer anderen Marke mit Gelenk im Fernsehen angeboten. Wer weiss, was nicht ist,
    Kommt noch ?

  3. spesen als offizialdelikt? Scheint, jetzt wirds peinlich für die Staatsanwaltschaft Züri. Und noch mehr für die Raiffeisen: Die Assgeier tun sich genüsslich am angeschossenen Pierin-Gockel und der Gisel pickt munter mit…

  4. Bei der ganzen Chose darf auch nicht vergessen werden, dass die Raiffeisen-Regionalfürsten dem HQ wohl kaum an den Karren fahren werden. Solange die ihre Freiheiten haben und das Portemonnaie stimmt, lassen sie St. Gallen in Ruhe. You scratch my back and I’ll scratch yours.

    Wird wohl kaum jemand im Ernst glauben, dass die Genossenschafterli die Regionalfürsten beissen.

  5. Sounds bad man. Wenn der Revisor nichts mehr findet hat er zwei Möglichkeiten: Vor dem Kassensturz noch schnell einen Fünfliber herausnehmen (LOL) oder sich auf die Spesen verbeissen.

    Die Sache hat zwei Aspekte:

    Für eine derart komplexe Untersuchung fehlen der Staatsanwaltschaft die richtigen Leute. Hier braucht es Forensic Accountants auf Niveau eidg. dipl. Buchhalter (nicht nur Fachausweis) oder CPA aktiv mit Bankenerfahrung. Davon gibt es wohl kaum mehr als zwei oder drei Personen in der Schweiz. Irgend so Stubenhocker bei der Staatsanwaltschaft mit ihren CIA-Zertifikaten kommen da nicht sehr weit. Genau gleich siehts mit den Big 4 aus. Dort verkauft der Partner und Junior Thorsten oder Jorge wursteln. Forensic Accounting ist das komplizierteste Auditbusiness überhaupt. Hier würde wohl nur Kroll (keine Schleichwerbung) weiterhelfen können. Aber das würde voraussetzen, dass der Wille für eine wirkliche Aufklärung da ist. Und das ist er ganz offenbar nicht.

    Kommt hinzu, dass sich die Sesselfurzer bei der Staatsanwaltschaft wohl kaum mit einer der von Raiffeisen und PV beauftragten grossen Anwaltskanzleien anlegen und ihre „Karriere“ riskieren möchten. Und wenn es hart auf hart geht, muss der Revisör der Staatsanwaltschaft mit einem einflussreichen Partner einer dieser Kanzleien persönlich fighten. Das würde nie gut kommen. Es kennt doch jeder jeden, sei es vom Serviceclub (z.B. Rotary), Militär oder Politik. Die lachen ja nur über die verzweifelten Möchtegernrevisoren.

    Das ganze ist chancenlos. Wir haben es doch schon bei der Post gesehen. Alles versandet.

    If only you cared when it actually mattered. If only you knew how bad things really are. Just give up.

    • @Doom Paul: Ihr Kommentar enthält viel Amüsantes und Wahres (köstlich: Junior Thorsten oder Jorge). Aber die Leute von der StA III und der Wirtschaftskripo ZH sollten Sie keinesfalls unterschätzen; die können international sehr wohl mithalten. Und im vorliegenden Fall handelt es sich ja nicht um hochkomplexe Finanzkonstrukte, die man ohne Doktor in Mathematik kaum versteht. Der Set-up von Vincenz, Stocker u. Konsorten ist im Gegenteil ernüchternd banal: Briefkastenfirmen, versteckte Beteiligungen, geheime Abreden, Strohmänner, gekaufte Anwälte, schwarze Kassen usw. etc.
      Die Fakten müssen nun sorgfältig aufbereitet, kategorisiert und juristisch einwandfrei qualifiziert werden. Dies braucht Ausdauer, Geduld und Zeit (Stichwort Rechtshilfe von z.B. FL), ist aber weiss Gott keine Rocket Science. Let’s see.

    • @ Doom Paul

      Leider ist das so. Geld regiert die Welt. Auch in der Schweiz bestimmt das Grosskapital die Marschrichtung!

    • Da liegt genau das Problem,
      Da ein ex Staatsanwalt die Klage verfasst hat wurde diese ohne grosse Prüfung umgesetzt und gegen xxxx Personen im Umfeld ermittelt.
      Dieses Vorgehen schafft vor allem Zeit die eigenen belastenden Akten innerhalb der aduno und Raiffeisen zu entsorgen.
      Huldi etc wurde gleich mit entsorgt andere werden folgen.

      Das ganze riecht nach Filz und Absprachen da der aduno VRP und Zuger KB CEO mit dem ex Staatsanwalt und aduno Kläger in geschäftlicher Verbindung stehen und gemeinsam in mehr oder weniger erfolglose Start ups investieren dessen Plattform seit Monaten nicht online geht
      Coozzy … die Bewertung soll sich übrigens auf 30 mio belaufen …

  6. Machen die Verantwortlichen auch gegen sich selbst eine Anzeige wegen unterlassener Kontrolltätigkeit?

    Mitgehangen mitgefangen heisst es doch so schön?

  7. Ohne Klimaanlage ist es wohl unglaublich schwül und stickig in dieser U-Haft Zelle.
    PV kann jetzt von einem kühlen Bier am Poolrand träumen.
    Gottes Wege sind oft unergründlich, unglaublich, gerecht.

  8. Die seriöseste und intellektuell anspruchsvollste Zeitung der Schweiz hat neu einen Artikel mit den Schlagzeilen
    „Frist für Ex-Raiffeisen-Boss läuft am 17. Juni aus“
    sowie
    „Kommt Pierin Vincenz bald frei?“
    (siehe https://www.blick.ch/news/wirtschaft/frist-fuer-ex-raiffeisen-boss-laeuft-am-17-juni-aus-kommt-pierin-vincenz-bald-frei-id8466839.html)

    Das Beste daran: Bild 2/5 der Bildstrecke. Links der Herr Doktor Gisel. Rechts ein Herr, auf dessen Namensschild „Zeno Staub, Vontobel“ steht.
    Die Legende dazu sagt:
    „Unterdessen kämpfen Vincenz-Nachfolger, Raiffeisen CEO Patrik Gisel (56, Bild links) und VR-Präsident Pascal Gantenbein (47), um den guten Ruf der Genossenschaftsbank.“

    Aha. Tolle jornalistische Leistung, ich gratuliere!

    • Und auch inhaltlich lachhaft. Gisel kämpft nur für drei Dinge: 1) Seinen eigenen Ruf 2) seinen Posten (beziehungsweise das damit verbundene leistungslose Gehalt) und 3) dass er selber nicht plötzlich auch eine Gratisunterkunft in Zürich City kriegt.
      Und dafür tut er ALLES.

  9. War der bekannte Du Pont eingentlich der Deckname für Pierin?
    Seit PV inhaftiert wurde, hat man nichts mehr gehört von DP.
    Sein grosskotziges Geschwafel hat sogar zu PV gepasst, oder?

  10. Nicht selten sorgt Gier und Hochmut für den Fall.

    Wenn man (was ich PV nicht unterstellen will) Frauen für sich gewinnen will und / oder für sie oder Handlanger z.B. Waren besorgt, sollte man es mit privaten Mitteln tun.

  11. Wenn die Staatsanwaltschaft auf die (abgesegneten) Spesen losgehen muss, hat sie nicht wirklich viel in der Hand….. Ist am Ende doch mehr Rauch als Feuer ?

  12. „Pierin Vincenz könnte laut Handelszeitung bald freikommen.“ – Michael Ringier lässt nichts unversucht, PV weiterhin medial zu positionieren. PV, der Liebling von Blick, SI, Bilanz, Handelszeitung.

    Ob die Headline der SI vom August 2015 über PV noch seine Gültigkeit hat: (… und erklärt, warum er Fehlentscheide schnell vergisst).

    Liest man zu PV im Internet nun die Berichte aus vergangenen Zeiten u.a. auch aus dem Haus Ringier, offenbart dies gegenüber der Öffentlichkeit eine krasse Dreistigkeit in hohem Massen.

    Nein, es ist nicht lediglich ein Fall Vincenz, es ist uneingeschränkt ein Fall Raiffeisen. Unisono hat der VR und die GL gänzlich weggeschaut. Einzelne können tun und lassen was ihnen beliebt ist – keine Kontrolle, keine Aufsicht. Die Raiffeisen zeigt auch heute keine Einsicht – es ist ja ein Fall Vincenz.

    Äusserst bedenklich. Die finanziellen Risiken dieser Unternehmenskultur tragen offensichtlich nicht die Organe der Raiffeisen, sondern der Kunde mit seinen Guthaben und der Schweizer Steuerzahler.

  13. Delegierte! Tut Eure Pflicht! KEINE Decharche für den VR! Die sollen ruhig bluten!
    Herr Hässig, haben Sie die Liste der Delegierten? Bitte veröffentlichen Sie diese! Ich rufe gerne jeden Einzelnen an.
    Der VR meiner lokalen Bank liess mich in der Sache auflaufen. Ich werde darum an der nächsten GV aufstehen und meine Meinung zum VR geigen!
    Gisel und seine Leute dürfen nicht einfach so davon kommen!
    Einen dicken Bonus und Lohnerhöhungen in dieser Lage kassieren – einen grösseren Verrät an Raiffeisen kann es gar nicht geben!

    • Anscheinend ist an der GV nur eine Scheindebatte über die Lohnerhöhungen im VR geplant. So quasi als Ablenkung.

      Wesentlich ist die Decharche. Kein unabhängiger intelligenter anständier Genossenschaftsverterter würde in dieser Situation die Decharche erteilen, zumal im November eine 2. GV statt findet.

      „Die Meinung sagen“ spielt leider keine Rolle.

      Ich bin überzeugt, dass jeder Richter sofort die Herausgabe der Liste verfügen würde. Die Delegierten liessen sich offiziell Wählen beim Beisein von theoretisch allen Genossenschaftern. Also ist der Vorwand „Bankgeheimnis“ für die Nichtherausgabe an Genossenschafter nur ein Vorwand um potentiellen Widerstand zu erschweren.

    • Auch ich werde mich in dieser Angelegenheit an der nächsten GV zu Wort melden, wohlwissend, dass es nichts bringen wird.

  14. Entzieht der Raiffeisen die Systemrelevanz. Dann kann und darf sie so weiterwursteln. Ist dann ihre Sache, die der Genossenschaften und der FINMA.

    Als Steuerzahler bin ich nicht bereit, der Raiffeisen nach dem Herunterwirtschaften oder beim Platzen der Immo-Blase, nur einen Franken beizutragen. Dieses Geld kann bei den verantwortlichen Top-Shot’s eingezogen werden.

    • Dann ziehen Sie doch ihre 3000 Fränkli ab, wayne interessiert! Gehen Sie zur Postfinance. Bald werden Sie dort noch gröber abgezockt! Aber mit Freude, oder?

    • Ich denke, Systemrelevanz bedeutet, dass der Steuerzahler, resp. die CH Wirtschaft, eben sowieso die Folgen zu tragen hätten.

      Die Raiffeisengruppe an sich funktioniert sehr resistent gegen Interventionen von „Aussenstehenden“ betreffend Kapital.

      Wenn Sie die Bilanz anschauen, dann werden Sie feststellen, dass die Genossenschaftsanteile weniger als einen 1/10 des Eigenkapitals ausmachen. Kapital wird zusätzlich als Hybridkapital beschafft.

      Also, auch wenn alle Genossenschafter austreten, bleibt die Bank trotzdem bestehen und kann z.B. auch mit Eigengeschäften wirtschaften mit den 10 Mrd., komplett kundenfrei.

    • @Tiamento di Marco
      Verstehe beim besten Willen nicht, wie ihr Votum mit meiner Aussage korrespondiert.

  15. Raiffeisen übertrifft sich wieder ! Mehr Krumm lachen geht gar nicht mehr. Die Spesen von PV werden über Jahre von der Buchhaltung gegengezeichnet, die interne und externe Revision moniert nichts. Der Schaub von Ilegal & Incompliance sagt nichts. Der Gisel, als Ex-Nr. 2, jetzt Nr. 1 und der Teil der Lösung weiss, wie immer, von nichts. Generiert aber die gleichen oder ähnliche Spesen und die aller seiner Kollegen und VR (Grüsse an Taisch), jener Lokalfürsten und Familienmitglieder sind natürlich ALLE ok und Compliance. Wer’s glaubt.

    Der Gisel muss der glücklichste Mensch auf der Welt sein. Langzeitgedächtnis weiss nichts mehr, Kurzzeitgedächtnis reagiert nicht und die Arbeit macht, nachdem Gisel über Jahre nichts gemerkt hat und nichts weiss, ein Gehrig mit Homburger. Bei einer solchen Vergesslichkeit und Nichtwissen bemerkt man Alzheimer auch nicht mehr.

    Je „höher“ die Chefs welche einen kreativen Umgang mit Spesen pflegen, so sind diese nicht alleine sondern es entwickelt sich eine Gruppendynamik und es eröffnet sich ein Teil des Charakters solcher Typen und von denen die solche Spesenbelege gegenzeichnen. Zusätzlich wird einer Firma, die einem nicht gehört, für eigene Bedürfnisse, noch zusätzlich Liquidität abgezogen welche zudem teilweise nicht versteuert wird.

    Spontan ist mir, bei einem laufenden Verfahren, kein Land bekannt wo VORHER intern sämtliche Daten, notabene von einer externen Anwaltskanzlei, „geprüft“ werden können bevor diese der Staatsanwaltschaft zugeführt werden. Lückenlose und rechtliche „Aufklärung“ à la Swissness.

    Siehe Link, dort drin steht klipp und klar alles was die FINMA i.S. Raiffeisen hätte unternehmen können und müssen. Wie man auch sieht: Die einen hängt man für andere ist die FINMA zugänglicher. Unsere Aufsicht mit ihrer eigenen Aufsicht: Uebel, ganz übel und das in der hiesigen Schweiz u de Ueli macht mit.

    Gewähr im Gericht – Die von den Schweizer
    Finanzmarktgesetzen geforderte «Gewähr für eine
    einwandfreie Geschäftstätigkeit» und das «Berufsverbot»
    im Lichte der jüngeren Rechtsprechung

    https://www.finma.ch/de/~/media/finma/dokumente/dokumentencenter/bulletinssonderbulletins/sonderbulletin02-gewaehr-im-gericht.pdf?la=de

    (.pdf öffnen)

    • Klar da hatte niqille Zeit seine eigenen belastenden Dokumente zu entsorgen, Huldi in die Wu

  16. Bei diesen stümperhaften Kommentaren sollte endlich ein Daumen nach unten Symbol installiert werden.

    Denke dass der Staatsanwalt nichts oder nicht viel in der Hand hat.

    Also PV sofort frei lassen.

    • Gebe dir für deinen intellektuell hochstehenden und äusserst kompetenten Kommentar einen Daumen nach unten (wird leider kopfstehend angezeigt, hoffe du kannst damit umgehen).

    • Gratuliere, du als einziger hast hier die Wahrheit gefressen. Und dann noch mit Löffeln.

  17. hmmm. mir scheint da wenig gegen pierin vincenz vorzuliegen, wenn die jetzt auch noch die spesen untersuchen? ich hoffe für den staatsanwalt, dass da noch mehr ist. wenn nämlich so lange u haft angeordnet wird, ohne anklage, wirds teuer für den steuerzahler…

    • Das ist eher eine Rauchgranate aus der PR Abteilung St.Gallen. Man will eine ruhige Delegiertenversammlung. Und dann einfach weiter machen wie bisher.
      Und „Nichtswisser“ Gisel sieht sich ja auch als Teil der Zukunft.

    • Nun, eine Verlängerung der U-Haft nach 3 Monaten geht nicht mit „wenig“. Da wird sich keiner aus dem Fenster lehnen und eine so grobe Massnahme bewilligen ohne sehr fundierte Fakten zu haben.

      Ich denke eher, dass da noch viel kommen wird. Die Ermittlungen brauchen Zeit.

  18. Der Raiffeisen-Sumpf ist derart abstossend, dass noch einige Köpfe rollen müssten. Es fragt sich schon, wie lange sich Gisel & Co. noch halten wollen. Dieses Kartenhaus bricht irgendwann vollends zusammen.

  19. Warum nun die Spesenschiene, findet man sonst nichts?? Warum sind diese erst jetzt problematisch, warum wurden die damals nicht einfach zurückgewiesen?

    • „Einfach zurückgewiesen?“ Beisst du in die Hand, die dich füttert?

    • Vinzenz war eben der Star von St. Gallen, um nicht zu sagen, der Alleinherrscher. Wie immer in solchen Konstellationen getraut sich keiner mehr aufzumucken. Vinzenz war von Ja-Sagern und Kriechern umgeben: VR, Revision, Buchhaltung, GL-„Kollegen“. Alle rückgratlos. Und die naiven Delegierten klatschten auch dazu.

    • @Rückbauer & Georg Stamm

      In genau darum sollten diese Wendehälse eben auch zur Verantwortung gezogen werden! Wenn es ja alle wussten (somit also auch Gisel) können diese Ihre Hände nicht in Inschuld waschen! Eine Farce!!

  20. Dann bitte die Spesen von Gisel doch auch gleich unter die Lupe nehmen, war ja immer dabei… und natürlich die von aduno Huldi.. arbeiten war ja nicht sein Ding..

  21. Einfache Mitarbeiter geknechtet um jeden Rappen und selber eine Spesenbombe der Extraklasse ? Was für einen Ruf hat dieser Mann noch übrig ?

  22. Ergänzung:
    Quelle Bluewin:

    Reisen, Geschäftsessen, Alkohol: Spesen-Exzesse bei VBS-Kader

    Gemäss Prüfbericht verfügen Mitarbeitende zum Teil über VBS-Kreditkarten mit einer monatlichen Limite von 100’000 Franken. Innerhalb dieser Limite könnten sie Verpflichtungen eingehen, die das VBS in jedem Fall übernehmen müsse, so der Bericht.

    • Diese Leute sind am ehesten vom SVP oder ähnlich gelagert. Das muss man wissen !!

  23. Schickt die kleinlichen Steuer- und AHV-Revisoren zur Kontrolle, welche auch KMU-Unternehmen prüfen!

    Kleinunternehmern werden teilweise weniger Spesen bewilligt, als den Arbeitnehmern Gewinnungskosten.

    So zahlt Vincenz auch gleich Steuern und AHV-Beiträge auf diesen verdeckten Lohnbezügen.

  24. Seit wann sind hohe Spesen strafbar? Und jemand hat auch dem CEO seine Spesen bewilligt bzw. ausbezahlt. Controlling und VR hatte hier die Verantwortung.

    Ganz oben wird viel über Spesen gemacht. Auch Privat. Nicht nur bei Raiffeisen, auch UBS, CS, JB, ZKB etc.

    • Zu hohe Spesen sind natürlich strafbar: Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht, OR z.B. ungetreue Geschäftsführung

      Es besteht insbesondere dann ein Problem, wenn ein CEO sich diese quasi selber auszahlt. Also neben dem normalen Lohn, welcher vom VR bewilligt wird (Die Untergebenen werden wohl kaum intervenieren). Hier wäre die Complience Abteilung zuständig…Ceregato…

  25. Genau: Ein billiger Versuch der „St.Galler“, von dem eigenen Versagen abzulenken! Die PR-Büttel werden cleverer (die Fake-Kommentare waren ja schon geradezu jämmerlich).
    Delegierte: Nehmt Eure Verantwortung wahr: KEINE Decharge für den VR! Und sofortige Einreichung Verantwortlichkeitsklagen gegen den VR!

  26. Dass PV sich bediente wo er nur konnte war ja allgemein bekannt. Die Presse hat ja z. B. von den sicherlich unnötigen Helikopterflügen berichtet. Ob PV gegen das Spesenreglement verstossen hat ist unklar, denn wir wissen ja nicht ob in diesem Reglement z. B. Helikopterflüge für den CEO erlaubt sind. Ev. gibt es eine Ausnahmeklausel. Ob Spesenverstösse für eine Anklage reichen ist eher unwahrscheinlich. Eines scheint jedoch klar zu sein, man hat Geld mit dem Heuwagen rausgeschmissen und es wurde angeblich nicht hinterfragt. Es scheint jedoch so, dass PV der Alleinherrscher war, welche sich grundsätzlich über alle Kontrollen (inklusive Verwaltungsrat) wegsetzen konnte. Wohl haben die Kontrollorgane wie die interne Revision sowie auch der CFO auch ein wenig mitprofitiert. Ev. sollten nicht nur die Spesen von PV untersucht werden, sondern auch von den anderen erwähnten Personen. Es scheint jedoch wahrscheinlich, dass die exorbitanten Ausgaben von diversen Leuten in RCH niemand interessiert hat. Was hat der Verwaltungsrat gemacht? Auf Spesen gut gegessen und gut getrunken und einfach ein wenig weggeschaut. Hat der Verwaltungsrat überhaupt über fähige Mitglieder verfügt, welcher die Interessen der über 200 Genossenschaftsbanken wahrgenommen haben? Die Antwort ist wohl nein. Alle haben wohl ein wenig mitprofitiert. Und wer sind die Geschädigten? Es sind die Genossenschafter der einzelnen Genossenschaftsbanken! Aber die wurden ja wohl nur als lästiges Übel angesehen. Die ganze Geschichte zeigt, dass das System Raiffeisen mit der mächtigen Zentrale in St. Gallen überdenkt und angepasst werden muss. Wenn der Serviceerbringen (die Zentrale) und nicht die Kunden (die Genossenschaftsbanken) bestimmt, ist es immer schwierig und es führt zu Interessenkonflikten. Aber solange die Genossenschafter ihre Zinsen und Speis und Trank an der GV bekommen, wird sich wohl nichts ändern und die Strategie von Patrik Gisel wird aufgehen! Und die Strategie ist ganz einfach: Ich wusste von nichts und jetzt wird die Sache ausgesessen und in ein paar Monaten spricht niemand mehr darüber.

    • Das Zinsniveau ist im Moment derart tief, dass die Genossenschafter noch nicht gemerkt haben, dass was sie VERLOREN haben:

      ,- Mitspracherechte
      ,- Zinsvorteile, da Genossenschaft
      ,- Zugang zu Krediten für Normalverdiener

      Die Teilnahme an der GV ist auch für Genossenschafter mit Aufwand verbunden (Zeit).

  27. Natürlich ist Patrik Gisel, der Pierin Vincenz 15 Jahre lang begleitete betreffend hoher Spesen nie etwas aufgefallen…

    • Natürlich nicht. Gisel ist halt ein verträumter aber völlig unschuldiger Naivling. Aber trotzdem hervorragend qualifiziert, eine systemrelevante Bank zu führen (sagt er selber).

    • Nein, konnte ihm ja nicht! PV hat ihm immer die Augen verbunden wenn er etwas unterschreiben musste! In den Sitzungen musste er immer einen Pamir aufsetzen! Er konnte also nichts gewusst haben! Also hört jetzt auf auf dem Gisel rumzuhacken!

  28. alle haben es gesehen; niemand hat etwas gesagt. jetzt wird dieses thema aber wichtig um von der eigenen situation abzulenken; gell geschäftsleitung und verwaltungsrat raiffeisen. ihr seid mir dann charakterstark :):):):):):):) – übrigens zu diesem thema muss man dringend mit der internen revision sowie der pwc reden. die haben doch dürfen und machen geprüft. wird hochspannend, was in den berichten steht:)

    • Wahrscheinlich durften die für die laschen Prüfungen dafür hohe Rechnungen schreiben, die dann auch durchgewunken wurden. Wirtschaftsprüfer machen meist auch Spesen, die hinterfragt werden müssten. Ist aber strafrechtlich nicht relevant.

  29. Alles „Peanuts“ die wirklich lukrativen Deals werden (immer noch nicht) untersucht.
    Deshalb kann und darf PG nicht zurücktreten bis das alles verjährt ist, nur so kann er weiter die schützende Hand über PV halten.
    Ist die Verjährung da kann die grosse Sause beginnen!
    –> es gilt die Unschuldsvermutung!

  30. Wurde auch untersucht, wie viele Rollen WC-Papier der Pierin Vinzenz mit nach Hause laufen liess?

    • Hier ist der Externe Partner am rechnen, in bälde kommt heraus, dass er für über 10’000 Franken Klopapier bei Raiffeisen verbraucht hat. Und dabei also Geld verdient hat. Ein Skandal!

    • @Wieherin Prinz-Enz
      Für diese Frage müssen Sie sich bei Blick/Bilanz/NZZ usw. erkundigen

  31. Da haben einige Lokale im In- und Ausland sehr gut gelebt von diesem Herrn, selbstverständlich alles auf Spesen. Das Hyatt in Zürich ist nur eines von vielen Plätzen…
    Hoffentlich reicht Aduno ebenfalls eine Klage ein.

  32. Ein Ablenkungsmanöver erster Güte! Die überrissenen Spesen sowohl bei Raiffeisen als auch bei Aduno waren längstens bekannt. Aber alle haben weggeschaut: CFO, VR, interne und externe Revision. Aber jetzt, da PV am Boden liegt, spielt man die Aufrechten und Empörten. Einfach grotesk. Herr Hässig bleiben Sie unbedingt dran: Die Kopfnicker und Mit-Profiteure dürfen nicht so billig davon kommen!

    • Sie bringen es auf den Punkt! Warum hat man wohl nichts gesehen oder besser gesagt nichts sehen wollen? Wohl ganz einfach: „Weil man offensichtlich mitprofitiert hat!“

    • Wichtig ist nur: der Gisel wusste selbstverständlich von gar nichts.
      Dieser Mann stellt sich als taubblind und treudoof dar. Liest auch keine Zeitung, hört keine Medien, thronte eigentlich nur wie Buddha in seinem Büro, in stiller Kontemplation über die Welt.
      Aber sieht sich gleichzeitig als bestens qualifiziert, die Raiffeisen dynamisch in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
      Irgendwie geht die Argumentation nicht ganz auf…

    • Sandra Niggli hat schon Recht. Und LH soll – bisher immer noch auf weiter Flur nahezu allein – auf jeden Fall weiter machen. So kommt das unglaublich dreiste Gebaren von PV & PG wenigstens hier an den Pranger. Und wenn dabei die vielen, vielen Kopfnicker, Wegschauer und Nichtswisser in Kader und VR und externen Aufsichtsorganen sowie FINMA auch dabei Erwähnung finden…sie haben es sich redlich verdient.

      Und doch wissen wir, dass von diesen Mitwissern kaum jemals eine(r) zur Rechenschaft gezogen wird. Vermutlich (da bleibe ich arglos naiv) haben die allermeisten von ihnen auch nicht wirklich signifikant profitiert. Mit Ausnahme vom VR (sowie hohem Kader, Externe Revision,…) haben die meisten Mitwisser (wohl) kaum aus Gier weggeschaut und die klappe gehalten. Sie haben – auch hier in unserer schönen friedlichen Schweiz – einfach zu früh gelernt, dass es unterschiedlich lange Spiesse gibt, dass nicht alle gleich sind…und dass Mavericks von der Meute erbarmungslos in die Ecke gestellt oder gleich rausgeschmissen werden. Diese Leute haben früh gelernt, dass es sich so gut wie nie lohnt, einmal kritisch nachzufragen, die Hand zu heben und STOP zu sagen. Sie wollen nicht zu den tragischen Helden gehören, deren Name niemand kennt. Und weil sie so viele sind, glauben vermutlich viele von Ihnen, dass ihr Veralten nicht nur „normal“ sondern auch noch legitim ist. Und so ärgert es sie dann umso mehr, wenn einzelne sich querstellen – und damit ganz nebenbei klarstellen, dass es auch eine Alternative gibt.

      Diese wenigen Unverbesserlichen „halten sich wohl für etwas Besonderes“ heisst es dann aus allen Ecken. Und ja, da haben sie Recht: Die Sekretärin, der Chauffeur, der Portier, die Buchhalterin oder Steuerberaterin, die nicht mitmachen, nicht wegschauen… diese Leute sind wirklich etwas Besonderes. Und sie müssen mit den oft bitteren Konsequenzen leben.

      Ihnen fühlen wir uns hier bei LH verbunden und LH sind wir dankbar dafür, als einsamer Rufer in der CH-Medien-Landschaft die Dinge weiter beim Namen zu nennen. Seine Beiträge sind aber auch tägliche friendly reminders, dass wir alle in unseren Aufgaben Verantwortung tragen und uns fragen: Stellen wir uns mitunter auch mal in den Weg oder stellen wir uns stets auf die Seite der schweigenden, vertikal nickenden Mehrheit?

  33. zum x’ten mal an die redaktion:
    was ist nun los mit ex chefjuristin und frau von vincenz??
    immer noch in den usa?
    auch von nichts gewusst?
    danke.

  34. Diese Recherchen kommen relativ spät ins Rollen. Wäre ich Ermittler wäre das ja wohl auch etwas von Ersten gewesen was ich in den ganzen Verknüpfungen durchleuchtet hätte. Relativ unprofessionell diese vielen Staatsanwälte und Ermittler.

    • Lukas kennt die Ausgaben schon länger. Er darf aber nicht alles schreiben, da er sonst „hängen“ würde.

      Es ist das gleiche Spiel wie mit dem Fall Vincenz: Spuren legen, Spuren legen, Spuren legen bis ein Amt aktiv werden möchte 😉

  35. Nennen wir doch Namen:
    – Gisel: war oft und gerne mit Vincenz auf Kosten von Raiffeisen feiern
    – Schaub: Generalsekretär und in seinem Stab: hat vermutlich die Spesen eingereicht (hat der Vincenz kaum selber gemacht)
    – Zoller: Buchhaltung, natürlich hat er das gemerkt
    Fazit: Wie immer stecken sie alle unter einer Decke.
    Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die GL dann gerne auf Kosten von Raiffeisen nach dem Fressen noch „weiter ging“.

  36. Das, was die Spatzen schon seit Jahren von allen St.Galler-Dächern pfeifen, wird jetzt national bekannt: Die üppigen, bedeutungsschwangeren kulinarischen und sonstigen Auftritte von Pierin mit Anhang (Restaurant bei der Brauerei etc.) waren immer wieder Stadtgespräch…