Nach Vollgeld-Schlacht: Wir Schweizer dürfen nie mehr zum Spielball ausländischer Ideologen werden

Wer sich intensiv mit der fachlichen Materie „Vollgeld-Initiative“ auseinandergesetzt hat, kann aufatmen. Wäre diese Initiative angenommen worden, hätte deren Umsetzung unser Land in ein wirtschaftliches und politisches Chaos gestürzt.

Es hätte nur zwei Möglichkeiten gegeben: entweder die Initiative einfach ignorieren und nicht umsetzen (wie das in unserem Land mehr und mehr in Mode kommt) oder sie nachträglich für ungültig erklären, weil nicht umsetzbar.

Der Initiativtext war einziger bilanzanalytischer Wirrwarr. Besichertes Vermögen der Bankkunden in Geldform hätte auf die Schweizerische Nationalbank (SNB) übertragen werden sollen. Im Gegenzug hätten die Bankkunden unbesichertes „ausserbilanzielles“ Geld erhalten ohne den geringsten inneren Wert respektive ohne das geringste verbriefte Recht.

Das wäre einer Enteignung der Bankkunden zugunsten der SNB gleichgekommen. Die Schulden der Bankkunden bei den Banken wären aber geblieben.

Zudem hätte Geld nicht mehr erarbeitet, sondern nur noch verschenkt werden dürfen. Das wäre die Aushebelung unserer Marktwirtschaft gewesen. Die Initiative war ein bilanzielles Unding von A bis Z. Sie wäre nur in einem totalitären Staat umsetzbar, beispielsweise in Nordkorea.

Es stellt sich unweigerlich die Frage, wie es überhaupt möglich sein kann, dass eine dermassen gefährliche Initiative bis vors Volk kommen kann. Einverstanden: Eine Demokratie hat auch das Recht, sich selber abzuschaffen. Nur sollten dann sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Initiative zu durchleuchten und dem Volk zu erklären, warum diese so gefährlich ist.

Das ist nicht geschehen. Weder der Bundesrat noch die SNB konnten überzeugend darlegen, weshalb diese Initiative abzulehnen sei. Die Behauptung, diese sei unerprobt reicht nicht. Es muss erklärt werden, warum die Initiative so gefährlich sei. Deshalb bohren die Initianten mit ihrer neuesten Medienmitteilung vom Abstimmungssonntag schon wieder weiter.

Aber unsere Nationalbank war dazu nicht in der Lage, weil sie selber die Gefahr nicht sieht. Die SNB begeht dieselben geldtheoretischen Irrtümer wie die Vollgeldler und ist im selben Spital krank wie diese. Und ein Blinder kann einen anderen Blinden nicht von dessen Irrweg abbringen.

Weshalb die Initiative trotzdem eine deutliche Abfuhr erhielt war vielmehr, weil die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Initiative schlichtweg nicht verstanden haben. Und „was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“.

Selbst ich, der ich die Volkswirtschaftslehre und damit auch die Geldtheorie schon jahrzehntelang minutiös analysiere, musste den Initiativtext zig-mal durchlesen, um zu verstehen, was die Initianten eigentlich wollen.

Ich kam zum Schluss, dass die Initianten selber nicht wussten und bis jetzt noch nicht wissen, was sie wollen. Kein Initiant hat den Initiativtext verstanden, ansonsten hätte er sich als gewissenhafter Bürger sofort davon distanzieren müssen.

Diese Initiative hatte drei Hauptmerkmale: Erstens wie gesagt der wirre Initiativtext. Zweitens die lehrbuchmässige, generalstabsmässige Führung des Abstimmungskampfes. Drittens die Tatsache, dass die Drahtzieher dieser Initiative offensichtlich aus dem Ausland kamen.

Wir Schweizer müssen uns schon fragen, wie wir verhindern können, dass wir zum Spielball ausländischer Ideologen werden. „Yes we can“ war deren Slogan auf Englisch. Tatsache war aber, dass diese ausländischen Ideologen in ihren Ländern „nicht konnten“ und deshalb unser Land als Opfer auswählten.

Es kann nicht sein, dass wir zum Mistkübel für ausländische Ideologien werden. Jetzt ist es nochmals „gut gegangen“. Aber die Gefahr besteht, dass das Schule macht und andere verrückte Ideen aus dem Ausland bei uns per Demokratie umgesetzt werden sollen.

So wie diese Abstimmung umgesetzt wurde, mussten die Initianten über ein grosses Budget verfügt haben. Woher kann eine so verrückte Idee so viel Geld her haben? Diese Frage bleibt ungeklärt. Wer hatte ein Interesse an dieser Initiative und warum? Was sind die wahren Hintergründe für diese Initiative?

Möglicherweise könnte „Bilderberger“ Thomas Jordan, seines Zeichens Chef der SNB, uns diese Zusammenhänge besser erklären. Ich kenne mich in der Welt der Geheimlogen nicht aus. Nicht meine Welt.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche die Initiative unterschrieben hatten, waren naiv. Sie machten „die Faust im Sack“ gegen die Banken. Diese „Faust im Sack“ kann ich vollkommen nachvollziehen und verstehen.

Es ist und bleibt befremdlich, wie die Chefetagen in den Banken „abkassieren“ und gleichzeitig „Menschen unten“ entlassen. Es bleibt befremdlich, dass diese Banken mit ihrer „Too-big-to-fail“-Einstufung durch die SNB zudem noch eine Gratis-Staatsgarantie erhalten.

Die billige Polemik, mit der dieser Abstimmungskampf geführt wurde, spricht Bände über die Wut im Volk. Und diese Wut nutzten unbekannte Drahtzieher aus, um ihre wirre Ideologie an uns Schweizerinnen und Schweizern auszuprobieren. Die Initianten liessen sich vor einen Karren spannen, von dem sie gar nicht verstanden, was er geladen hatte.

Der grösste Vorwurf im Zusammenhang mit dieser Initiative geht aber an die Wirtschaftswissenschaft. Wie ist es möglich, dass die Volkswirtschaftslehre auf eine solche wirre Initiative nicht eine klare Antwort hat?

Die Wirtschaftswissenschaft befindet sich in einem desolaten Zustand. Die Diskussion zu dieser Vollgeld-Initiative hat das einmal mehr deutlich gezeigt. Da wurden die unglaublichsten Dinge behauptet – auch von und vor allem von Wirtschaftsprofessoren.

Im Mittelpunkt des kollektiven Irrens befanden sich einmal mehr die Zentralbankchefs, allen voran SNB-Chef Jordan. Mit seinen steten Behauptungen, eine Zentralbank könne „Geld aus dem Nichts schaffen“, schaffte Jordan den Nährboden in der Schweiz für diese unglückselige Vollgeld-Initiative.

„Geld aus dem Nichts“ – das weckt Begehrlichkeiten. Die Vollgeldler wollten den vermeintlichen Gewinn aus der Geldschöpfung von den Banken auf die SNB und damit auf das Volk übertragen. In Tat und Wahrheit hätte aber genau das Gegenteil stattgefunden: Das Volk wäre zugunsten der SNB enteignet worden.

Die Vollgeld-Idee hat nun einen herben Rückschlag erhalten, von dem sie sich nicht so schnell erholen wird. Daran ändert auch die Medienmitteilung der Vollgeld-Initianten von gestern Sonntagnachmittag nichts. Darin verdrehen die Initianten die Tatsachen einmal mehr und bezeichnen das Abstimmungsresultat von „voraussichtlich rund 26 Prozent“ als „starkes Zeichen für die Vollgeld-Initiative“.

Schon zu Beginn bezeichnete ich die Vollgeld-Initiative als „Lachnummer mit Emil“. Die Vollgeld-Initianten bestätigen dies nun erneut. Realitätsverlust nennt man das. Genauso wie die ganze Initiative auf Realitätsverlust basiert.

Wenn die Initianten in der neuesten Medienmitteilung schreiben, die “Probleme seien nicht gelöst“, so stimme ich voll zu.

Die Probleme in der Wirtschaftswissenschaft sind nicht gelöst. Was immer noch gefährlich in den Köpfen herumschwebt, ist die Illusion der Zentralbankchefs, die Zentralbanken würden durch Geldemission ihre Schulden abbauen.

Das Gegenteil trifft zu. Durch Geldschöpfung schreiben die Zentralbanken den Banken gut. Und gutschreiben bedeutet eine Schuld eingehen – nicht abbauen, wie die Notenbankchefs weltweit behaupten.

Die Volkswirtschaftslehre strotzt nur so von Irrtümern, Illusionen und Rechthabereien. Die Krux ist, dass die Zentralbanken diese Wissenschaft dominieren. Erst wenn die Zentralbanken eine Theorie ändern, wird das von der Wissenschaft nachvollzogen. Alles andere ist Häresie.

Zuoberst in der Hackordnung steht die Bank of England. Wenn diese eine Theorie ändert, weil der „Druck von der Strasse“ zu gross wird, werden die anderen Zentralbanken und schliesslich die Wirtschaftswissenschaft kritiklos nachziehen.

Die Wirtschaftswissenschaftler sind die Waschlappen der Zentralbanker. Es geht um viel Macht, Geld und Prestige.

Mit der Ablehnung der Vollgeld-Initiative wurde eine Schlacht gewonnen – die entscheidende Schlacht in der Geldtheorie steht aber noch bevor. Sie ist erst gewonnen, wenn auch die Zentralbanken endlich erkennen, dass auch sie Konkurs gehen können, weil sie durch Geldschöpfung nicht Schulden abbauen, sondern eingehen.

Es wäre gescheiter, die Zentralbanken und Wirtschaftswissenschafter würden dies erkennen und eingestehen, bevor es uns die Realität beweist.

Eine Gefahr, welche von der irrigen Volkswirtschaftslehre ausging, wurde mit dem gestrigen Abstimmungssonntag zur Vollgeld-Initiative gebannt – andere Gefahren sind aber immer noch latent und bedrohen unseren Wohlstand und politischen Frieden, insbesondere in Europa.

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38 Kommentare zu “Nach Vollgeld-Schlacht: Wir Schweizer dürfen nie mehr zum Spielball ausländischer Ideologen werden

  1. @“will williamson“

    Weiter unten haben Sie geschrieben, wenn man alle Oekonomen dieser Welt aneinanderreihen würde, so wäre das nicht das Dümmste, was man mit ihnen machen würde.

    Sie wurden applaudiert vom Vollgeldler Pseudonym Walt Rother“, der mit seinem bla bla bla Beitrag am meisten thumbs ups erhielt.

    Für mich bedeutet der Ausdruck „aneinanderteihen“ „an die Wand stellen“ bzw. hinrichten.

    Es ist unglaublich, auf welch tiefem Niveau die wirtschaftswissenschaftliche Diskussion stattfindet.

    Marc Meyer

  2. „Das wäre einer Enteignung der Bankkunden zugunsten der SNB gleichgekommen. Die Schulden der Bankkunden bei den Banken wären aber geblieben.“

    Richtig ist, dass die Schulden bei den Geschäftsbanken geblieben wären. Desgleichen wären die Spargelder und sonstigen Anlagen dort geblieben. Transferiert worden wären nur die Giroguthaben. Statt den Geschäftsbanken wäre dann die SNB Schuldner derselben geworden (Vollgeld). Von einer Enteignung kann keine Rede sein. Im Gegenteil wäre dadurch die Sicherheit für die Gläubiger erhöht worden, da sie von einem Bankkonkurs nicht mehr betroffen gewesen wären.
    Dieser Artikel ist etwas vom Konfusesten, was ich bisher von Dr. Marc Meyer gelesen habe. Schade für seine Glaubwürdigkeit!

  3. „Die Wirtschaftswissenschaft befindet sich in einem desolaten Zustand. Die Diskussion zu dieser Vollgeld-Initiative hat das einmal mehr deutlich gezeigt. Da wurden die unglaublichsten Dinge behauptet – auch von und vor allem von Wirtschaftsprofessoren.“

    Das erinnert mich an Peter Lynch, der gemeint hat, wenn man alle Ökonomen dieser Welt einfach aneinander reihen würde, wäre das nicht das Dümmste, was man mit ihnen machen kann.

    • @will williamson

      Ich distanziere mich in aller Form von Ihrer unglaublich primitiven und menschenverachtenden Aussage.

      Sie Dummkopf Sie! Verschwinden Sie!

      Marc Meyer

    • @Meyer: Wer keine Argumente hat, spielt auf den Mann. Soll ich mich für Sie schämen?

  4. „Was immer noch gefährlich in den Köpfen herumschwebt, ist die Illusion der Zentralbankchefs, die Zentralbanken würden durch Geldemission ihre Schulden abbauen.“
    Da der Geldumlauf auf der Passivseite verbucht ist und durch eine Geldemission zunimmt, ist schwer vorstellbar, dass Notenbanker der Meinung sind, sie würden damit Schulden abbauen.

  5. „Mit seinen steten Behauptungen, eine Zentralbank könne „Geld aus dem Nichts schaffen“, schaffte Jordan den Nährboden in der Schweiz für diese unglückselige Vollgeld-Initiative.“
    Dass Jordan den Nährboden für die Vollgeldinitiative geschaffen habe, ist natürlich Quatsch und widerspricht auch Ihrer Behauptung, dass die Drahtzieher aus dem Ausland kamen. Dass die Banken Geld aus dem Nichts schaffen, ist seit Jahrzehnten bekannt: „Es kommt aber auch in bedeutendem Masse vor, dass die Banken lediglich von den Kunden auf sie gezogene Wechsel akzeptieren, die dann zu günstigen Bedingungen diskontiert werden können. Bei solchen Krediten erscheinen in der Bilanz zwei Posten, der eine als Schuld unter Akzeptkonto in den Passiven, der andere als Forderung unter Debitoren in den Aktiven. Fast sämtliche Posten der Akzeptkonten der Handelsbanken sind auf diese Art entstanden.“ Quelle: Der Bankbetrieb und die Effektenbörse von Prof. Dr. E. Gsell, SKV Verlag, 1965.
    Das bestätigt die Feststellung, dass die Geschäftsbanken „Geld aus dem Nichts“ schaffen. Thomas Jordan hat Jahrgang 1963.

  6. Kleiner Irrtum, Herr Mayer. Unsere Kampagnenleiter und andere haben in die eigene Tasche gegriffen, um Flyer etc zu produzieren. Nicht das Ausland hat uns unterstützt. Das ist ein Schwachsinn, der einer Beleidigung gleichkommt. Was Sie zu den Banken aussagen, ist korrekt, aber die Vollgeld-Initiative haben auch Sie nicht verstanden, auch nach mehrmaligem Lesen!

    • Der Herr Mayer ist eben vielleicht such so einer der von dem ganzen System profitiert

  7. Ich sehe Thomas Mayer (vormals Goldman Sachs und Deutsche Bank) – wahrscheinlich nicht verwandt mit dem Marc – als Vollgeld-Chefideologen an und der ist nun einer der in der Schweiz so beliebten Deutschen. Insofern hat Marc Meyer mit dem den „ausländischen Ideologen“ recht, zumindest auf den ersten Blick. Auf der anderen Seite gab es für Mayers Idee nur in der Schweiz einen fruchtbaren Boden und auch nur dort gab es eine reale Möglichkeit so etwas gegen das Establishment aus Politik und Wirtschaft durchzusetzen. Das äußerst geschickt gewählte Wort „Vollgeld“ – wer will denn Halbgeld? – tat ein übriges und fertig war eine ziemlich effektive Kampagne. Am deutschen Wesen soll zwar nicht mehr die ganze Welt genesen aber wenigstens die Schweiz – wir Deutschen sind mittlerweile etwas bescheidener geworden.

  8. Es ist Unsinn wenn sie Vollgeldler als Fantasten und Naive abtun.
    Damit beleidigen sie Leute die sich durchaus Gedanken gemacht haben, ja Leute die sich seit Jahrzehnten mit Politik beschäftigen.
    Das ist Unklug.
    In ihren Augen mag gegen Vollgeld die Schlacht gewonnen sein, jedoch in meinen Augen bleibt für eine nächste Schlacht keine Zeit mehr.

    Was bleibt ist nur noch der Crash.

  9. Herr Meyer……

    Wie sie wissen habe ich immer die Meinung vertreten das Vollgeld nicht durchkommt.
    Nun ist es so gekommen, klar.
    Trotzdem die Frage, was haben wir gewonnen ?
    Das Resultat ist, dsas wir zwar kein Experiment wagen, aber dafür noch das jetzige kranke System weiterführen.
    Ein System von dem wir sehen das es seit 2008 mit Krebs auf der Intensivstation liegt.
    Also, was haben wir nun erreicht ?

    Der Leidensdruck ist offenbar noch nicht so gross das Herr und Frau Schweizer etwas ändern wollen.
    Ja ich muss zugeben, es herrscht beim Thema Geld ein Wissens“not“stand in Schweizer Haushalten.
    So lange eine EZB, und ja, auch unsere SNB, das Schiff mittels wahnsinnigen Manövern am laufen halten, wollen wir den Eisberg nicht sehen.

    Also weiter drauf los, denn solange wir das Knirschen im Rumpf nicht hören, gibt’s auch keine Gefahr…..?

    Vollgeld konnte keiner wirklich erklären, nun ja, wie gesagt die Vorbildung unserer Stimmbürger ist leider minimal was Geld anbelangt.
    Und ja, Vollgeld wäre ein Experiment gewesen, aber wäre das schlechter wie der Eisberg am Horizont ?

    Natürlich soll die Schweiz nicht zum Diener des Auslandes werden und natürlich hätten die mit grösstem Interessen beobachtet ob und das Experiment gelingt.
    Und ebenso klar ist das dort gewisse Akteure nur zu gern sähen wie wir uns selber versenken.
    Klar so ist das, so war es immer, Menschen eben.

    Was die Schweiz aber nicht tun darf, das ist den Linksrutsch eines Landes wie Deutschland mitmachen.
    Ja wir müssen das Sozitum verdrängen, so wie man Verbrecher ausgrenzt, den diese Ideologie hat bewiesen das sie mörderisch ist, genauso wie der Islam auch.

    ——————————————–

    Was Demokratie angeht zeigen sie einen Mangel den ich bei ihnen schon früher erkannt habe.
    Es darf und muss jede Vorlage die unsere Bedingungen dafür erfüllt, dem Volk vorgelegt werden.

    Wer dafür eintritt das dieses Volksrecht beschnitten wird, der bedroht unsere Demokratie in höchstem Masse.
    Wer glaubt das gewisse Dinge nicht durch das Volk beurteilt werden können, der redet einer Expertenherrschaft, wenn nicht der Diktatur das Wort.
    leider sind Diktatoren und Experten selten in der Lage die „Schwarmintelligenz“ der Masse des Volkes zu übertreffen.
    Die einzige Ausnahme die ich kenne ist das ausserordentlich gut regierte Fürstentum Lichtenstein.
    Das Buch des Fürsten …“Demokratie im 21 Jahrhundert“ würde ich wärmstens empfehlen.

    Die Folgen solcher Experten-Politik sehen wir in Deutschland mit seinem Zensurgesetz und dessen Ergänzung, dem DSGVO – Datenschutz-Grundverordnung,
    tönt harmlos ist aber ebenfalls ein Zensurgesetz.

    • Darum sind such Bücher die Systemkritisch sind verboten oder zumindest mit schwarzen Balken ausgestattet im Text. Das ist doch wahre meinungsfreiheit

  10. Lieber@Visionär,

    Das Problem, nicht von der Vollgeld-Initiative behandelt, ist immer die Überakkumulation von Geldvermögen, welche eine Staatsverschuldung erzwingt, weil andernfalls die Kredite nicht mehr bedient werden können und das System dadurch zusammenbricht (die Banken müssen ihre Forderungen abschreiben, was sie selbst in Schwierigkeiten bringt und was eine Kettenreaktion auslösen kann). Daher bricht eine Währung zusammen, sobald die Staatsanleihen am offenen Markt nicht mehr gekauft werden. Daraus ersieht man, dass Geld für die SNB sehr wohl buchhalterisch eine Schuld ist! Juristisch (wissenschaftlich) gesehen muss alles definiert sein, und da, gibt es für die SNB einen Kniff. Wenn man die Beiträge des Herrn Dr. Meyer ergebnis offen analysiert, merkt man, dass die Fehler, welche wir dem jetzigen System ankreiden in Wahrheit zum einen durch BETRUG am System entstanden sind und zum anderen durch reale Umverteilung durch Ausnutzung. Für beides kann das System nichts dafür. Die „juristischen Kniffen“ sind nichts anderes als Betrug am jetzigen System! Das wäre auch in einem Vollgeldsystem (Trennung Giralgeldschöpfung von Kreditvergabe) nicht anders gewesen.

    Prof. Jordan sollte zurücktreten. Er ist politisch nicht mehr tragbar.

    Auf die Problematik der Südstaaten im Euroverbund bin ich schon letzte Woche eingegangen, erwähnenswert finde ich nur, dass diese sich immer weiter verschulden müssen, weil sie nicht konkurrenzfähig werden können, so wie es Deutschland mit Agenda 2010 gemacht hat. Die Nordländer liefern daher Waren auf nicht rückzahlbaren Kredit (vulgo: verschenken) – und der Target2-Saldo wächst daher unaufhaltsam; Maastricht/Lissabon-Vertrag ade, gebrochen bevor die Tinte trocken. Die arbeitende Bevölkerung Deutschlands wird einen sehr hohen Preis bezahlen für dieses Dogma der Exportüberschüsse. Und die Schweiz?

    Aus diesen Gründen sind Staatsanleihen für eine Zentralbank/das Geldsystem einerseits unverzichtbar und anderseits gleichzeitig der Anfang vom Untergang.

    P.S. Die Reallöhne gehen in der Schweiz zurück. Agenda 2020 Schweiz beginnt auf allen Ebenen zu greifen. Jetzt fehlt nur noch ein JA zu Steuervorlage „17“.

    • @Arbeitgeber (AHV-Rentner)

      Da stimme ich Ihnen grösstenteils zu.
      Selbstverständlich sind Staatsanleihen buchhalterisch eine Schuld/ein Zahlungsversprechen der SNB. Es entsteht ja eben auch buchhalterisch eine Schuld, wenn Geld durch eine Privatbank geschöpft wird. Eine Schuld, die dem Kreditnehmer weiter gegeben wird. Wir nennen es ja auch Schuldgeldsystem…

      Ich möchte lediglich zum Ausdruck bringen, dass die doppelte Buchhaltung kein taugliches Instrument darstellt, die wirklichen Kapitalflüsse und Eigentumsverhältnisse klar und eindeutig abzubilden. Genau aus diesem Grund wird sie auch angewandt und sogar vorgeschrieben! Worin besteht der Sinn, dass jede namhafte Firma mindestens 3 verschiedene Erfolgsrechnungen/Bilanzen ausweist? Eine für den VR/die Aktionäre, eine für die Öffentlichkeit und eine für’s Steueramt? Weshalb kann ich das als Privatperson nicht!?

      Bei der ganzen Abstimmungsdiskussion über das Vollgeld kam für mich viel zu wenig zum Ausdruck, dass eben Kapital, dass ich meiner Bank anvertraue, ab dem Zeitpunkt wo es auf „meinem“ Bankkonto liegt, nicht mehr meins ist, sondern ich durch das herrschende Leergeld-System automatisch zum Gläubiger der Bank gemacht werde, mit allen juristischen Konsequenzen. Genau genommen – das habe ich ebenfalls schon erwähnt hier – bin ich es, der als treuhänderischer Vertreter meiner eigenen Person Zugriffs- und Verwaltungsrecht auf ein auf meine Person lautendes Konto der Bank erhalte. Was das genau bedeutet, das ist wohl zu anstrengend für die Masse der Menschen, dem auf den Grund zu gehen, da fragt man der Einfachheit halber lieber seinen Banker oder lässt sich eine vorgefertigte Meinung von Blick, Tagi oder NZZ einflössen, das ist viel einfacher. Und dies, obwohl auf der ganzen Welt Beispiele zu genüge zu beobachten sind, mit welchen Konsequenzen dabei zu rechnen ist…

      Was bringt es den Menschen, wenn sie doppelte Buchhaltung aus dem FF kennen, jedoch keinen blassen Dunst haben über die Praktiken der Eigentumsverhältnisse, oder die juristischen Tricks im System? Was bringt uns eine Verfassung, ein Gesetz, wenn es mittels drübergestülpten Verordnungen aus dem See-/Handelsrecht ausgehebelt wird? Es herrscht quasi mittlerweile Konzernrecht – auch in der Schweiz. Weshalb erzählt man uns nicht, dass jeder Mensch bei Geburt per Geburtszertifikat vom System zur Person gemacht wird, und dass diese Zertifikate auch getradet werden? Die auf unsere Person lautenden Zeritikate werden von uns fremden, juristischen Personen gekauft und verkauft! Früher kannte man als Sklave wenigstens noch seinen Herrn! Warum gibt es Strohmannkonten? Etc., etc., mit „Freier Demokratie“ hat das für meine Begriffe relativ wenig zu tun. Und die CH-Stimmbürger leben in falschem Stolz, in der angeblich einzigen, direkten Demokratie dieser Welt, ihre Stimme in der Urne zu versenken, also abzugeben zu dürfen. Nun, wenn ich etwas abgebe, habe ich es danach nicht mehr, oder? Es sei denn, man ist eine Bank…

      Es ist auch einfacher, mich als Verschwörungstheoretiker zu bezeichnen, als selber nachzuforschen (ich meine nicht Sie, lieber Arbeitgeber (AHV-Rentner), Sie scheinen mir einen ziemlich aufgeweckten Geist zu haben). Das Wort „Verschwörungstheorie“ wurde übrigens, nach dem es schon die Nazi-Propaganda verwendet hatte, vom CIA wieder „reaktiviert“. Auch „Fake-News“ gehört in diese Kategorie. Solche Begriffe eignen sich wunderbar um Personen und Berichterstattung zu diffamieren und sie als unglaubwürdig darzustellen. Wo kommen wir denn da hin, wenn Menschen beginnen das System zu hinterfragen, geht ja gar nicht…

  11. Ich war fast von Anfang an in der Vollgeld-Initiative engagiert und kann mich nicht erinnern, dass je ein ausländischer Ideologe an unseren Sitzungen teilgenommen hat. Im wissenschaftlichen Beirat sass in der Person von Prof. Joseph Huber ein einziger Ausländer.
    Bei derart unsachlichen Behauptungen sind redaktionelle Eingriffe Pflicht oder den Hinweis an den Autor, doch einen eigenen Blog zu führen.

    • Aber, aber Herr Pflüger, haben Sie die Internetökonomie nicht verstanden?

      Vollgeld hin, Ausländer her, es geht um Aufmerksamkeit und Klicks!

  12. Nun, eine Initiative darf in der Schweiz jeder machen, wenn er denn die Unterschriften zusammenbringt. Zum Glück gibt es aber das Volk, und das ist oft klüger als man denkt. das sah man dieses Wochenende 2mal: Bei dieser Vollgeldsache und bei der Walliser Olympiakandidatur. 3mal hat das Volk zu Olympiaspielen nein gesagt in wenigen Jahren (2x GR, 1x VS). Und immer waren die Oberen Feuer und Flamme. Hoffentlich tritt da für einige Jahre Ruhe ein. Und beim Vollgeld ebenso.

  13. Naja … man(n) hätte es auch kürzer fassen können. Also ich verstehe es, dass die Initiative im Ausland mit Begeisterung unterstützt wurde: wir betrachten die Ameisen auch beim Bau ihrer Werke, sind aber froh, nicht darin wohnen zu müssen.

    Und ja: unser Geldsystem hat Mängel, grosse Mängel und diese werden uns noch schmerzhaft bewusst werden. Kann nicht genau diese Erkenntnis zu neuen Denkansätzen führen? Und ja (II): eine argumentative Auseinandersetzung mit Stellungnahme der Wissenschaft und der Bankenwelt (wer weiss: sogar der NZZ?) wäre wünschenswert gewesen.
    Denn die Frustration über die aktuelle Situation hält an … und irgendwann nimmt diese überhand und ähnliche Begehren werden angenommen.
    Also bitte, liebe Entscheidungsträger: nehmt den Zeitgeist ernst und setzt euch argumentativ damit auseinander.

  14. Herr Meyer
    was für eine Behauptung setzen Sie hier in die Welt, die vom SVP Präsidenten bereits in die Welt hinaus posaunt wird. Oder posaunen Sie, was er vorgibt:
    Die Schweiz als Spielball ausländischer Ideologen.
    Heisst hier das Moto: Alles was man nicht versteht, ist ausländisch?

    Sie schreiben: „Die Volkswirtschaftslehre strotzt nur so von Irrtümern, Illusionen und Rechthabereien.“
    Warum denken Sie, dass es dazu „ausländischer Ideologen“ bedarf !? Was ist Ihre Begründung? Gibt es stichhaltige Beweise dafür?
    Weiter: „Jordan schafft in der Schweiz den Nährboden für diese Initiative.“ Das reicht doch aus, um aufmerksame SchweizerInnen zu mobilisieren. Oder finden Sie, Stimmbürger der einzigen direkten Demokratie weltweit sind dazu nicht in der Lage?

    Eine ebenfalls völlig unverständliche Behauptung ist, es stünde eine Geheimloge dahinter. Das tönt nach Verschwörungstheorie. Das viele Geld, das ihnen zu Verfügung stünde, sei die Erklärung dafür!

    Es braucht keine Geheimloge, um diesen Missstand durch eine Initiative ins Gespräch zu bringen. Niemand glaubte an eine Annahme. Auch die Initianten nicht. Das sind einfach verantwortungsbewusste BürgerInnen, die Licht in dieses, offenbar für (fast) alle, undurchschaubare Wirrwarr bringen wollen.

    Die Geheimloge liegt viel mehr bei den Banken, die dieses unfassbare Konstrukt aufbaut und verteidigt. Dazu sind ihnen auch Falschaussagen recht, wie Sie schreiben. Das ist nicht nur unverantwortlich, sondern lässt ihre Angst vor Veränderung aufblinzeln.

    Ich vermisse Begründungen zu diesen beiden erwähnten Behauptungen, soll Ihr Artikel taugen.

    Setzen Sie doch bei der nun für mich überraschenden und erfreulichen Klarheit an:
    Die Skepsis / Wut gegenüber den Banken ist bei jedem Vierten, der abstimmte, gross, sehr gross.

    Warum wohl? Sicher wegen der Chef-Salärs, wie Sie schreiben Und wegen was auch noch? Das wäre zu eruieren.

    Dann auch: Haben Sie, Herr Meyer, Vorstellungen, was zu tun ist?

    Es scheint mir eigenartig, wenn ein derartig wichtiges Thema in die öffentliche Diskussion gebracht und dann nach Strich und Faden zerrissen wird, anstatt interessiert begrüsst und sorgfältig analysiert zu werden.

    Zudem werden die Initianden auch gleich noch als suspekt dargestellt. Ein bekannter Mechanismus, wie mit Überbringern von unangenehmen Informationen für gewisse Machthaber umgegangen wird.
    Nebenschauplätze eröffnen! oder
    Angriff ist die beste Verteidigung!
    lautet die Devise dann.

    Ein zu einfaches Vorgehen. Ein unverantwortliches gar, bei so einem eminent wichtigen Thema.

  15. Kommentar der Initianten: Immerhin hätten 25 % zugestimmt, jetzt sei es Sache der Politiker …

    So stellen sich die Initianten das vor …

    Vollgeld ist und bleibt „entsorgt“. Glücklicherweise.

  16. Das wäre einer Enteignung der Bankkunden zugunsten der SNB gleichgekommen. Die Schulden der Bankkunden bei den Banken wären aber geblieben.

    Sehr geehrter Herr Mayer
    Können Sie mir den Unterschied zwischen der Enteignung der Bankkunden durch private Banken gegenüber durch die SNB (gemäss Ihnen) erklären?

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass die SNB dem Wohl der Schweiz, der schweizer Wirtschaft zu dienen hat.
    ZB: schreibt die SNB von sich selbst: Die SNB muss sich gemäss Verfassung und Gesetz vom Gesamtinteresse des Landes leiten lassen, als vorrangiges Ziel die Preisstabilität gewährleisten und dabei die Konjunktur berücksichtigen usw. Auch auf Wikipedia steht: Die Nationalbank muss sich laut Verfassung und Gesetz vom Gesamtinteresse des Landes leiten lassen.
    Wenn ich nun obgenanntem die Privatbanken gegenüber stelle, die nur in Ihrem Interesse wirken (aber notfalls vom Volk, weil to big to fail, gerettet werden müssen…), verstehe ich nur schon diesen Punkt von Ihnen nicht.
    Könnten Sie dies erklären? Danke!

  17. @Marc Meyer, Dr.:

    Sehr geehrter Herr Meyer

    Diesen Ihrigen Beitrag bietet Inhaltlich nichts, das man ernst nehmen könnte.

    Sie kritisieren die Irrtümer der Volkwirtschaftslehre zu recht, bekämpfen jedoch gleichzeitig eine der ganz wenigen Möglichkeiten, genau diese Irrtümer ein Stück weit zu korrigieren!

    Manch einer der Vollgeld-Gegner wird sich wahrscheinlich im Moment über das Abstimmungsresultat riesig freuen und sich in seiner Sichtweise bestätigt fühlen. Das Resultat war ja eigentlich absehbar, da sich Otto Normalo sowieso nicht mit unserem verlogegen, ausbeuterischen Geldsystem auseinander setzt – hauptsache man kann Konsumieren bis zum Umkippen!

    Vielleicht besinnt sich dann der eine oder andere in Zukunft an diese Abstimmung zurück, wenn er in Panik des Bankruns Stunden am nächsten Bancomaten ansteht, um festzustellen, dass dieser trotzdem nichts mehr ausspuckt…!

  18. In eigener Sache

    Verehrte Leserinnen und Leser

    Aus Zeitgründen wird es mir erneut nicht möglich sein, innerhalb der beiden nächsten Wochen Kommentare zu lesen, geschweige denn zu beantworten.

    Über eine konstruktive Diskussion – konstruktiv in dem Sinne, dass den Gesetzen der Doppelten Buchhaltung nun endlich einmal Rechnung getragen wird, sowohl von Seiten der Zentralbanker als auch der Vollgeldler – würde ich mich dennoch freuen.

    Ich bitte um Verständnis.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Will heissen: konstruktive Diskussionsbeiträge willkommen – solange sie denn der Definition von „konstruktiv“ eines gewissen Marc Meyer, Dr., einziger Buchhaltungs- und SNB-Experte der CH (ach und GB sowie D), entsprechen und die Meinung desselbigen uneingeschränkt teilen sowie dem Messias gebührend huldigen.

  19. Realsatire pur ist, wenn der rührige Herr Doktor Anderen „Realitätsverlust“ attestiert und etwas von „Lachnummern“, „Rechthaberei“, „wirr“ etc. etc. faselt.

    • @Walt Rother

      Sind die Voĺlgeldler und Zentralbanker frustriert?

      Keine Argumente mehr?

      Mein Rat an beide: Grundkurs in Buchhaltung besuchen.

      So einfach.

      Schönen Tag wünscht

      Marc Meyer

    • @Marc Meyer, Dr.

      Ich habe Ihnen unten den Kommentar von Lars Postauto zum Beitrag „Post-Eklat“, von heute, hier hineingepostet.

      Dies soll als Anschauungsbeispiel dienen, weshalb so ein manipulatives und verschleierndes Konstrukt, wie die von Ihnen als Welterklärung hinzugezogene doppelte Buchhaltung, überhaupt erschaffen wurde.

      Gäbe es ein einfaches „Stück Papier“, auf dem alle Zahlungs- Ein- und Ausgänge notiert würden, hätten solche betrügerischen Machenschaften wie in diesem Fall hier der Postbeschiss, äusserst kurze Beine; sie würden sofort entlarvt. Ich denke, die Menschen würden dann auch das globale Finanzsystem verstehen, nur lässt sich dieses halt weiterhin wunderbar in der doppelten Buchhaltung vertuschen…

      Es ist schlussendlich genau die selbe Masche, die die Mediziner anwenden, in dem sie Latein-Begriffe verwenden, so dass der Patient nichts versteht und aufgelöst in Selbstzweifel, unterwürfig Allem zustimmt, was vom Onkel Doktor her so geäussert wird…

      …auch die Kirche arbeitet übrigens so…

      —————————————————————-

      Lars Postauto
      11. Juni 2018 / 12:33

      Die Post hat soeben im Internet den „öffentlichen“ Untersuchungsbericht publiziert – https://www.post.ch/-/media/post/ueber-uns/medienmitteilungen/2018/factsheet-untersuchung-pa-sachverhalt.pdf?la=de&vs=2

      Unter anderem ist auch Pascal Koradi im Fokus des Berichts. Textpassagen zu Koradi lassen Interpretationen zu wie: er war informiert, er hat mitgewirkt.

      „Beim Konzern (F) ist Herr Koradi über die Korrekturbuchungen informiert.“

      „In einer E-Mail vom 8. April 2013 nahm Pascal Koradi zu der Aktennotiz zur Gewinnsicherung PA Stammgeschäft vom 3. April 2013 Stellung.“

      „Auf die Nachfrage der Mitarbeiterin der internen Revision bestätigte der Mitarbeiter von PostAuto, dass beim Konzern Herr Koradi über die Korrekturbuchungen informiert ist. Das geht auch aus seiner E-Mail vom 2. Juni 2013 hervor, wo die Lösung des Problems der Buchungsperiode 15 und das erhebliche Reputationsrisiko angesprochen werden.“

      „Ich empfehle Dir zu Beginn den Begriff Gewinnsicherung klar zu definieren. […] Die geplante Aufteilung in eine RPV AG und eine RestAG entspricht dem Auftrag und kann ich begrüssen. Damit lässt sich das Problem der Buchungsperiode 15 lösen – dabei handelt es sich doch um ein erhebliches Reputationsrisiko. Auf Seite 3 wird oben dazu vom aktuell noch genutzten Creative Accounting gesprochen. Diese Formulierung ist unglücklich gewählt und könnte dazu führen – wenn das Dokument in falsche Hande gelangt – dass die Glaubwürdigkeit und Rich-tigkeit der Rechnung PA in Frage gestellt wird. Hier würde ich einfach von der heutigen Verrechnungslogik sprechen.“

      Und so weiter und so fort.