Gisel streitet Flug-Crash ab, Rätsel um Lizenz

Raiffeisen-Chef mit Notlandung in Kloten – Streit mit Jet-Partner wegen Schuld – Gisel streitet alles ab – Späte Meldung: Lizenz Ok?

Die Kritik am Raiffeisen-CEO explodiert. Laut Blick brodelt es bei den Delegierten. Diese sollen morgen in Lugano an der grossen Jahresversammlung mit Gisel & Co. abrechnen.

Nun taucht ein Crash von Gisel mit Notlandung in Kloten auf, der Charakter-Fragen aufwirft. Gisel hat bis heute nie zugegeben, für Schäden über 40’000 Franken verantwortlich zu sein.

Gisel besitzt seit 2015 zusammen mit einem Flugkollegen ein Flugzeug vom Typ Piper Aerostar mit Jahrgang 1984. Die beiden zahlten dafür 220’000 Franken.

2016 mussten sie Korrosionsschäden beheben. Das ging ins Geld: 320’000 Franken.

Für Gisel kam der Ausfall im richtigen Moment. Wegen Stress im Job liess er die Fliegerei ein Jahr lang sein.

Am 11. August 2016 wollte es Gisel wieder wissen. Dafür musste er zuerst seine Lizenz erneuern.

In Friedrichshafen übernahm der Banker, der damals seit einem Jahr das oberste Steuer bei der grossen Raiffeisen in den Händen hielt, die Aerostar. Dort hatte sie sein Kollege abgestellt.

Vorkommnisse im Logbuch: NIL. Also keine.

Gisel unternahm am 11. und 12. August vor 2 Jahren mehrere Starts und Landungen, flog nach Norden, landete in Deutschland, wo er sich dies bestätigen liess.

Möglicherweise ohne Vorzeigen der nötigen Dokumente. Der zuständige Leiter der dortigen Flugschule dementierte das. Mit Gisel sei „alles korrekt“ verlaufen.

Nach einigen Flügen mit Starts und Landungen, um auf die nötige Anzahl zu kommen, stellte Gisel die Maschine am 12. August in Altenrhein ab.

Vorkommnisse gemäss Eintrag von Gisel im Logbuch: NIL.

Am nächsten Tag, dem 13. August, einem Samstag im Hochsommer, flog Gisel in Begleitung über die Alpen. Ziel: Locarno. Dort war gerade Filmfestival.

Gisel wurde offenbar gewarnt. Die nur 800 Meter lange Piste sei nur für geübte Piloten. Auf Gisel traf das nach seiner einjährigen Flugpause und der Lizenzerneuerung im Affentempo nicht zu.

Bei der Landung in Locarno muss etwas passiert sein. Doch Gisel will nichts bemerkt haben. Erneut setzte er ein NIL ins Logbuch, versehen mit seinem Visum.

Am Sonntag, 14. August 2016, hob Gisel in Locarno um 14.35 Uhr ab. Ziel Zürich-Kloten.

Beim Anflug auf die Instrumenten-Landepiste 14 blieb das Lämpchen für das ausgefahrene Bugrad auf rot.

Tower, ich habe ein Problem.

Nun gehörte der Flughafen dem Raiffeisen-Boss. Die Lotsen lenkten den Spitzenbanker mittels Durchstart-Manöver über das Pistenkreuz und prüften von Auge, was los war.

Das Bugrad hing in der Luft. Es war nicht eingerastet.

Das ganze Rösslispiel setzte ein; Sanität, Feuerwehr, die ganze Armada der Flughafen Zürich AG wurde an den Pistenrand beordert.

Achtung, Gisel im Anflug.

Captain Patrik flog nun auf Piste 28 an, setzte seine Piper sanft auf und rollte ohne Hilfe zum Standplatz. Dort inspizierte er den Schaden.

Am nächsten Tag meldete der Spitzenkapitän des Finanzplatzes den Vorfall seinen Flug-Kollegen – quasi unter Varia. Er zählte viel auf und erwähnte en passant auch das Problem mit dem Bugrad.

Im Logbuch notierte er „Nose Gear green light not active, Security ldg / Nose gear damage“. Lampe fürs Bugrad schaltet nicht auf grün, Sicherheitslandung, Schaden.

Ein klarer Fall für Behörden, Versicherung, Flugkollegen.

Denkt man. Doch nun beginnt die Sache eigenartig zu werden. Denn Gisel wollte partout nicht zugeben, dass er für den Schaden verantwortlich sei.

Dieser war viel grösser als von ihm in seinem ersten Mail beschrieben. Die ganze Aufhängung mit dem Bugrad war verbogen.

Zwischen Gisel und seinem Flug-Partner brach Streit aus. Gisel soll endlich sagen, was passiert sei, verlangte dieser, während der Raiffeisen-Chef auf andere Schuldige zeigte.

Personal in Locarno, vielleicht der Fluglehrer; oder gar sein Partner bei einem früheren Flug.

Gisels Partner liess das nicht auf sich sitzen. Er ging dem Fall auf den Grund. Von Gisels Fluglehrer erhielt er per SMS die Bestätigung, dass bei ihm alles noch Ok gewesen sei mit der HB-LUD.

Interessant ist, dass Gisel erst einen Monat nach dem Vorfall Meldung ans zuständige Bundesamt für Zivilluftfahrt machte. Laut Experten müssen „Incidents“ innert Tagen gemeldet werden.

Die Versicherung wurde vom Topmanager sogar erst im Januar 2017 informiert. Fast ein halbes Jahr nach dem Vorfall.

Bei Gisels Flugpartner kam der Verdacht auf, die späten Meldungen könnten mit einem Problem mit der Fluglizenz zu tun haben.

Besass Gisel in jenem Moment im August 2016 gar keinen gültigen Schein?

Gisel dementiert dies über einen Sprecher. Er habe damals eine gültige Lizenz besessen; auch den Schaden habe er sowohl der Versicherung als auch den Behörden gemeldet und den Selbstbehalt auf seine Kappe genommen.

Where’s the problem?

Für Gisels Piper-Kompagnon brach eine Welt zusammen. Der Streit mit seinem einstigen Vertrauten um die Frage, wer das Bugrad beschädigte, artete derart aus, dass es zur Trennung kam.

Gisel wollte nicht mehr mit dem Kollegen weitermachen. Er schlug Varianten vor.

Auch zu jenem Zeitpunkt, also gut 1 Monat nach dem Vorfall, bestritt Gisel jegliche Verantwortung. Er gehe „weiterhin von einer Vorschädigung aus, welche vor meiner Übernahme des Flugzeugs entstanden“ sei.

Nur: Im Flugbuch steht vor Gisel stets NIL.

Zuletzt übernahmen die Juristen. Dabei liess sich Gisel von einem Mann vertreten, der in der Causa Vincenz eine zentrale Rolle spielt: Beat Barthold, Ex Froriep, heute Baker McKenzie.

Barthold ist einer von 7 Beschuldigten der Zürcher Strafbehörden. Bei Baker sitzt er weiterhin im Partner-Sattel.

Vor wenigen Wochen einigten sich die Streithähne schliesslich auf einen Preis von 150’000 Franken für die Piper. Soviel zahlte Gisel dem Ex-Kollegen.

Nun gehört das 450 Stundenkilometer schnelle Gerät nur noch einem: Gisel.

Letzten Samstag zeigte der Raiffeisenboss seinen aviatischen Stolz der ganzen Welt – auf Facebook mit ihm und seiner Maschine.

Top-Gun Gisel. Der Bericht darüber löste ein Kommentar-Gewitter aus. Wie kann der Chef einer bedrängten Bank derart unsensibel sein, sich um seine Hobbies statt um seinen Auftrag zu kümmern?

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196 Kommentare zu “Gisel streitet Flug-Crash ab, Rätsel um Lizenz

  1. Die ganze Geschichte hat massivste parallelen zum Fall Swissair, auch Bruggisser war ein extremes Alphatier und tolerierte keine Kritik, scharte nur noch buddies welche ‚ja‘ sagen um sich. Eigentlich ein Trump im kleinen stil.

  2. „Streit mit Jet-Partner wegen Schuld“ – weshalb wird der Mitbesitzer als ‚Jet-Partner‘ bezeichnet, wo doch das betreffende Flugzeug eine 2-motorige Kolben(?)-Maschine ist ?

  3. Auch interessant das die erste Mail Gisels mit der Geschäftsmailadresse Gisels verfasst und versendet wurde. Zwar nur eine Kleinigkeit, aber man sieht ein wenig daraus wie die Herren Privates und Berufliches trennen. Nämlich fast gar nicht.

  4. Gisel rechnet also seine Privatflieger auf Spesen ab.
    Seit wann muss der Chef einer Abwicklungseinheit mit Geschäftsfeld ausschliesslich Schweiz international fliegen?

  5. Wenn Herr Gisel ein wenig Arsch in der Hose hat, gibt er heute seinen Rücktritt. Am Sonntag hatte er nachher Delegiertenversammlung genug Zeit nachzudenken! Hier geht es nicht mehr um ihn, der Ruf der Raiffeisenbank und aller Mitarbeiter steht auf dem Spiel! Treten Sie zurück!

  6. Wieder so ein Ringier-Schrott:
    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/blick-interview-nach-der-delegiertenversammlung-das-sagen-die-raiffeisen-verantwortlichen-id8507620.html
    Zuerst kann der CVP-Gehrig Absolution geben für den Wegelin-Deal (höchst verdächtig, Herr Hässig! Warum hebt der CVP Gehrig das in den Vordergung? Da gibt es garantiert wieder eine riesige Eirerbeule!). Dann der Gisel unwidersprochen seine übliche Rechtfertigungsversuch-Story ins Interview jammern. Und am Ende noch so ein vollgefressener Regionalfürst mit seiner Generalabsolution!
    Es steht schlimm um die Schweizer Medien!

    • @Gestiefelter Kater: „Und am Ende noch so ein vollgefressener Regionalfürst mit seiner Generalabsolution!“

      Recht haben Sie zwar, aber eines muss ich sagen:

      Die Heuchelei der naiven Genossenschafter geht mir gehörig auf die Nerven. In all‘ den Jahren war bekannt, dass Vincenz ab und zu mit dem Heli ins Geschäft flog. Auch seine extravaganten Auftritte im Hotel „H“ in Zürich waren bekannt. Ein solches Verhalten ist für einen Raiffeisenbank-CEO absolut nicht akzeptabel.

      Wer hat sich aufgeregt? Kein Schwein hat über all‘ die Jahre hinweg etwas gesagt, niemand hat aufgemuckt. Einzig der Hässig hatte den Mut, dies alles auf seinem Blog zu schreiben.

      Und jetzt jammern sie alle, die Besserwisser, Stammtischkönige und Mitglieder der Kindergartenkommissionen.

      Das ist halt der neuen Anstand in der Schweiz. Wäre so etwas in Japan passiert, wären VR und GL in corpore zurückgetreten und hätten sich entschuldigt. (Bsp.: Toshiba.)

      So, und jetzt hört auf zu heulen, Crybabies.

      You could have prevented this. You only had to listen. #deporttheboomers

    • @Doom Es ist doch völlig egal, wie Herr Vincenz ins Geschäft kommt und wo er übernachtet, solange die Zahlen stimmen. Und gestimmt haben sie ja. Er hat die Bank hervorragend aufgestellt verglichen mit dem, wo sie vor 10 Jahren stand. Gewisse Sachen hätte man retrospektiv sicher lieber gelassen (Wegelin), aber das tut insgesamt der Sache keinen Abbruch und hintendrein ist man immer schlauer.

  7. Dass Gisel Geschäftsfahrten im eigenen Flugzeug zu regulären Tarifen abrechnet geht natürlich nicht. Jedes Geschäft erhält auf die regulären Tarife massive Rabatte, meist jahresrückwirkend. Falls dies nicht auch bei den eigenen Flügen von Gisel so war, hat er ein (weiteres) Problem.

  8. Wie konnte Gehrig gestern an der DV verzapfen, dass Wegelin abgeschlossen sei und nichts festzustellen war?!! Wie kann Herr Prof. nur sowas Hirnrissiges sagen?! – Er hatte ja keinen Zugang zu Zahlungströmen aus dem Umfeld der Wegelin-Aktionäre nach Bezahlung der Transaktion. – Gehrig ist übrigens auch einer dieser masslos Überschätzten!

    • Sie fragen nach dem „warum“? Die Antwort ist simpel: „Weil er dafür gut bezahlt wird.“ Der Sinn eines Gutachtens ist ja nicht die Aufklärung sondern die Vernebelung.
      Auch Prof. Forstmoser hat für ein paar Tausender und ein Mandat gerne seine Reputation riskiert – zumindest gemäss Schawinski.
      Gisel versucht verzweifelt, noch ein paar Monate beruflich zu überleben.
      Und Gantenbein denkt ja auch nur noch an das lukrative VR-Präsidium. In der Akademie hat er ja keine Stricke zerrissen.

    • War der gute Herr nicht auch bei einer anderen, für den Käufer sehr unvorteilhaften, Transaktion massgeblich beteiligt?

      => AWD Kauf von Swiss Life??

  9. Die Sonntagszeitung hat heute auch schön recherchiert. Offenbar hatte nur ein EINZIGER Delegierter den Mut, den Abgang von Gisel einzufordern.
    Ein mutiger Mann, der seine Pflicht tut. Darauf kann er stolz sein und verdient den Dank aller Genossenschafter, Angestellten von Raiffeisen und des ganzen Finanzplatzes.
    Die restlichen 163 Delegierten: offenbar überfordert, duckmäuserisch oder vielleicht gar korrupt? Rindsfilet fressen und saufen – das können die. Sonst aber auch gar nichts!
    Herr Hässig: Können Sie allenfalls die Namen der 163 publizieren und mal etwas über diese finsteren Netzwerke recherchieren?

  10. Herr Gisel, Ihnen wurden eindeutige Lügen nachgewiesen, Ihnen wurden gewaltige charakterliche Defizite nachgewiesen, Sie geniessen nirgendwo mehr den allergeringsten Respekt, Sie schaden der Raiffeisen jeden weiteren Tag massiv: Erst mit Ihrem raschen Abgang wird bei Raiffeisen etwas Ruhe einkehren. Das ist garantiert!!!

  11. Ich bin immer noch völlig aufgewühlt vor den heutigen Ereignissen. Es gibt keinerlei Willen, mit der Vergangenheit zu brechen. Ein paar Bauernopfer (Fuhrer & Jelimini).
    Und wenn ich diesen Typen hier sehe, der den Gisel noch verteidigt:
    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/die-grosse-abrechnung-mit-der-fuehrung-hier-kommts-heute-zum-raiffeisen-showdown-id8503916.html#
    Dann packt mich die Kalte Wut! Herr Sidler, Sie sind offenbar auch Teil des Problems. Sehen Sie denn nicht, welchen Reputationsschaden Raiffeisen nun täglich erleidet? Machen Sie doch mal eine Blitzumfrage auf der Strasse, welchen Ruf Herr Gisel besitzt.
    Ich werde am Montag die Rückzahlung der Hälfte meiner Anteilsscheine verlangen. Und wenn Gisel nach der Delegiertenversammlung im Herbst noch im Amt ist, dann endet meine Raiffeisen-Beziehung nach über 20 Jahren!

    • Nein, Herr Gisel hat keine Macke dran, aber vielleicht hat Herr Sidler eine Macke drin. Ignoranz pur. En Guete!

  12. „Hurrr hurr“, „Reeee“, so tönt es jetzt bei den Wutgenossenschaftern der Raiffeisen.

    Wie von mir in meinem Kommentar vom 15.6.2018 geschrieben: „It’s been fun but the happening will not be televised.“ Well, that’s because there was no happening.

    Im Blick (Online) vom 16.6.2018 wird ein VR-Mitglied der Raiffeisenbank des Zürcher Weinlandes und Delegierter wie folgt zitiert: „Die Fehlentwicklungen bei der Post sind schlimmer als bei uns. Dort wurden dem Steuerzahler viele Dutzende Millionen Franken weggenommen.“ Dieses Problem habe man bei Raiffeisen zum Glück nicht. „Hier haben wir ein Problem mit der Strategie.“

    Ein weiterer Regionalfürst (Blick: „…einer der wichtigsten Delegierten“) meinte in derselbigen Postille: „Genau diese Mischung aus Bank-Angestellten und VR-Mitgliedern aus anderen Wirtschaftssektoren garantiert eben, dass der Bankspitze richtig auf die Finger geschaut wird (sic!).“

    Musste zuerst einmal laut lachen und (auch…) einen Schluck JD trinken. Britischen Humor schätze ich immer.

    Aber: Passt zu meinem Kommentar auf IP vom 15.6.2018: „Kommt hinzu, dass die Regionalfürsten das HQ, solange bei ihnen das Portemonnaie stimmt und sie ihre Freiheiten haben, in Ruhe lassen werden. Da wird sich mancher Regionalfürst sagen: „Better the devil you know than the devil you don’t“.“

    Sowieso frage ich mich, wie es die Raiffeisen zur „Ehre“ gebracht hat, als systemrelevante Bank eingestuft zu werden. Erstens kann sie ja praktisch gar nicht zusammenkrachen (da ja hauptsächlich im inländischen Hypothekargeschäft tätig) und zweitens würde sie in einem solchen (unwahrscheinlichen) Falle schnell filetiert und von der Konkurrenz (u.a. der Bauernbank Nr. 2) übernommen werden.

    Die Artikel (und Kommentare) auf IP zu Raiffeisen und deren Protagonisten mögen Unterhaltungswert haben, aber ernst nehmen kann man eine solche Bankengruppe doch gar nicht mehr.

    Das Milizsystem in Ehren, aber dort wo es Profis braucht, sollten auch Profis hin – und keine Stammtischkönige.

    Only darkness now. But you deserve this.

  13. Die heutige Pressekonferenz war ein neuer Tiefpunkt.
    A) Der Kurt Sidler faselt etwas von „personellem Neuanfang“. Und daneben hockt der Gisel, der Inbegriff der Vergangenheit. Gisel wird weiter geschont.
    B) Der Gantenbein will VRP werden. Bis jetzt hat er ja völlig versagt und hat nicht einmal mit der Aufarbeitung der Vergangenheit angefangen (Beweis: Gisel hockt noch da)
    C) Der CVP Professor Gehrig scheint keine Ahnung zu haben und schwelgt in seiner Vergangenheit (erzählt irgendwelche Geschichten zu swissLife, die niemanden interessieren)
    D) Schadenersatz für den VR, der sein Amt nicht wahrgenommen hat, wird ausgeschlossen wegen mangelndem Schäden! Und wer zahlt die Untersuchung? Wer zahlt Gehrig? Deloitte? Homburger? Ist das etwa kein Schaden?
    Einziger kleiner Lichtblick ist der Abgang der VR.
    Herr Hässig, Raiffeisen braucht Sie weiterhin, um zu gesunden. Dieser Saustall ist noch nicht mal zu 10 Prozent ausgemistet!

    • So wie es tönt waren Sie nicht an der DV (Delegiertenversammlung). Ich denke eher, dass Sie die PK im Blick verfolgt haben, sonst hätten Sie mehr Details liefern können.

    • Personeller Neuanfang

      nur ohne Gantenbein als VRP möglich

      Begründung: Gantenbein ist Vertrauter von Rüegg-Stürm / Gisel & Co. also der alten „Garde“.

    • Ja, was haben Sie denn erwartet: Standrechtliche Erschiessungen, öffentliche Hinrichtungen oder ähnliches?

      Die Protagonisten der Raiffeisen haben sich gut genug abgesichert; so schnell wird man denen nichts anhängen können. Und, wie bereits geschrieben: Eine schlechte Corporate Compliance, genauso wie ein schlechtes IKS, sind nicht strafbar. Merken Sie sich das doch einmal.

      Kommt hinzu: Es ist ja eigentlich niemand zu Schaden gekommen. Ausser vielleicht die Raiffeisen und indirekt halt die Genossenschafter. Aber das ist ja alles – locker gesagt – Intercompany.

      Finden Sie sich damit ab: I tried to warn you, but you looked away.

    • Herren Gantenbein und Gehrig: Sind Sie eigentlich die Hampelmänner von Gisel? Glauben Sie wirklich, so kann die Raiffeisen mit etwas Pflästerlipolitik weiterwursteln? So wird NIE Ruhe einkehren!

  14. Nach meiner Rechnung ist der Gisel ohne gültige Lizenz geflogen. Verbotene Energie ist im Überfluss vorhanden. Der gehört aus dem Verkehr gezogen.

  15. Ohne jemanden in Schutz zu nehmen und unter Ausklammerung von Emotionen:
    Vorderhand gibt es noch keine strafrechtlich relevanten Ergebnisse. Wenn es so passiert ist wie hier Kommentatoren das darstellen, sind es selbstredend gravierende Vergehen. Bis dahin gilt aufgrund unseres Rechtsverständnisses noch immer die Unschuldsvermutung.

    Aufgrund der Kommentare hier zeigt sich indessen, dass der aufgebrachte „Blog-Mob“ hier bereits sein (Vor-) Urteil gefällt hat, was ich aufgrund der Qualität der Kommentare teilweise nachvollziehen kann.
    Bis zur Vorlage von Beweisen sind dies (noch) Behauptungen und nach der Untersuchung und Beurteilung werden sie dann allenfalls zu Fakten. Erst dann…
    (Im übrigen habe ich mit Raiffeisen nichts am Hut. Und bevor nun der Mob mit Anwürfen auf diesen Kommentar niederprasselt noch dies: Bitte einmal tief durchschnaufen, ehe Sie Ihre Tiraden loslassen. )

    • „Blog-Mob“? Die Kritik an Gisel ist doch noch sehr sanft.
      Und Gisel kann weiterhin 2,4 Millionen pro Jahr absahnen und sein Hobby der Raiffeisen in Rechnung stellen.
      Ich hab die Nase voll!

  16. Die Raiffeisen scheinen unter dem Stockholm-Syndrom zu leiden.
    Der „Nichtswisser“ an der Spitze, der sich als dumm und ahnungslos wie ein Stück Brot darstellt, ist offenbar auch noch fliegerisch eine Null und kann für Fehler nicht geradestehen.

  17. Nun wird auch klar, warum Gisel von den ganzen Missständen bei der Bank keine Ahnung hatte. Er ist und war mit seinem Hobby viel zu sehr beschäftigt, sodass er keine Zeit für seinen Job hatte.
    Er dürfte nicht der einzige Manager sein, der während der Arbeit mehr mit seinen Privatangelegenheiten beschäftigt als mit denen der Firma.
    Irgendwie muss man ja den Superlohn ausgeben und das wiederum erfordert zeitlichen Einsatz. Good bye Gisel

    • Im Interesse von Raiffeisen hat er hoffentlich bald noch mehr Zeit für seine Hobbys.
      Lange hält das durch das sture Festhalten an Gisel ausgelöste mediale Trommelfeuer die Marke nicht mehr aus.

  18. Nach langem Schlaf erbringt der Blick nun endlich mal eine minimale journalistische Leistung und ist vor Ort:
    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/die-grosse-abrechnung-mit-der-fuehrung-hier-kommts-heute-zum-raiffeisen-showdown-id8503916.html
    Nachdem der Blick nun ENDLICH mal ein wenig kritisch geworden ist zum Gisel, wenngleich er von der Systempresse immer noch mit Samthandschuhen anfasst wird.
    Und natürlich würde wieder so ein Spassvogel, der den Gisel verteidigt, interviewt. Ein gewisser Martin Farner, VR Raiffeisenbank Weinland. Herr Hässig, diesen Herrn sollten Sie mal unter die Lipe nehmen!

  19. Die Delegierten stehen vor einem sehr einfachen Problem. Der VR ist eh völlig überdimensioniert. Ergo kann man leicht einige der schlechtesten Vertreter (ZB Rita Furrer) abwählen.
    Dann noch der GL das Vertrauen entziehen (Antrag auf sofortige Entlassung SÄMTLICHER GL Mitglieder).
    Und natürlich Vorbereitung von Verantwortlichkeitsklagen gegen den VR.
    Erfolgen diese Schritte nicht, dann machen sich die Delegierten auch schuldig.

  20. Wenn man heute Samstag die vernichtenden Pressekommentare liest: Jede weitere Stunde mit Gisel als CEO bedeutet weiteren Riesenschaden für Raiffeisen. Sofort Reissleine ziehen – Gisel zwecks Schadensbegrenzung fristlos entlassen!!!!

  21. Hinweis zur Berichterstattung:
    Ein „Flug-Crash“ wie im Header von IP steht hat nicht stattgefunden. Unter einem crash versteht man gemeinhin einen Absturz , einen Zusammenstoss oder eine Bruchlandung.
    Wenn daher eine Landung mit oder trotz verbogener Bugradaufhängung gelingt, handelt es sich um einen Vorfall. Eine zwingende Meldepflicht ans BAZL besteht in diesem Fall nicht. Zudem hat der Flughafen die Lage ähnlich eingeschätzt und daher keine Meldung erstattet.
    Sonst wäre eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet worden.

    • Das liegen Sie komplett falsch. Auch eine brutal dilettantische Landung eines Nichtkönners (in diesem Fall: Gisel), die zu einem „verwürgten“ Fahrwerk führt, wird selbstverständlich als „Crash“ bezeichnet. In Locarno ist der Mini-Tower meist nicht professionell besetzt; da könnte eine solche brutale Landung auch einfach nicht beachtet (wollen) worden sein. Man haut doch einen Kunden nicht in die Pfanne! (Crash bedeutet nicht zwingend Totalschaden: der Titel wurde durch LH korrekt gewählt!)

    • @ Kommentator ohne Benutzernamen

      Bevor Sie solch unqualifizierte Äusserungen von sich geben sollten Sie sich informieren.
      In diesem Fall liegen SIE komplett falsch:

      https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/fachleute/sicherheits–und-risikomanagement/meldewesen/obligatorisches-meldewesen.html

      Und wenn Sie dennoch an Ihren Hinwürfen festhalten, dann erkundigen Sie sich beim BAZL, beim Flughafen Locarno und LSZH und teilen hier auf IP das Ergebnis Ihrer Recherchen mit.

      Des weiteren beurteilen in aller Regel Fluglehrer und BAZL-Experten das Können eines Piloten und nicht ein Laie am Stammtisch.
      (Zur Definition von „Crash“ verweise ich auf die entsprechenden Definitionen der Fluguntersuchungsbehörden und Versicherungen.)

    • Da liegen Sie völlig falsch. Selbstverständlich gilt bei Piloten auch eine sehr harte Landung (MIT Beschädigung, was hier vorliegt) umgangssprachlich als CRASH. Hier liegt ja gewissermassen eine Bruchlandung vor. Im Übrigen spielt das alles hier keine Rolle mehr: Der wirklich grosse CRASH mit TOTALSCHADEN steht Gisel eh kurz bevor!

    • @ Kommentator ohne Benutzernamen

      Warum krebsen Sie jetzt zurück?

      Was Sie „umgangssprachlich“ in Ihrer Wut als Crash bezeichnen ist Ihre Sache. Hat jedoch nichts zu tun mit der Definition von „Crash“ der Flugaufsichtsbehörden und der rechtlichen- und versicherungsrechtlichen Definition.

      Auch wenn Sie es x-Mal wiederholen wird es nicht wahrer.

      Da liegen Sie nicht nur völlig falsch, sondern verwechseln zudem Ihre subjektive voreingenommene Einschätzung mit Fakten. Dies auseinander zu halten haben Sie offensichtlich im vorliegenden Fall Mühe wie durch Ihren Kommentar unzweideutig mehrfach offengelegt wird.

    • Noch ein Hinweis zur Berichterstattung:

      Es handelt sich NICHT – wie im IP-Header erwähnt – um ein Jet-Flugzeug (also mit Düsentriebwerken).
      Beim erwähnten Typ Piper Aerostar 1984, handelt es sich um ein zweimotoriges leichtes Propeller-Geschäftsreiseflugzeug mit Lycoming Kolbenmotoren.

      Ich erwähne dies, weil im Header der Anschein vermittelt wird, es handle sich um ein Jet-Flugzeug. Jet-Flugzeuge sind um Faktoren teurer sowohl in Anschaffung als auch Unterhalt als diese klassische propellergetriebene Piper Aerostar. Wir reden hier von 300k Occasionspreis.
      Soweit zu den Facts.

    • Herr „Privatflieger“: Lassen Sie mich raten: Sie waren wohl einer der unerträglichen Besserwisser auf dem Pausenplatz ohne Freunde.
      Und der Gisel war der, der das Töffli ausgeliehen hat und dann kaputt zurückgebracht hat.
      Beide Sorte Leute habe ich schon damals gehasst.

    • Mauzerle:
      Offenbar haben Sie mit den Fakten Mühe, denn

      mit Besserwisserei hat dies nichts zu tun, sondern höchstens mit Richtigstellung der Faktenlage.

      Wenn aus einem alten Propellerflieger plötzlich ein Jet wird und aus einer harten Landung ein Flug-Crash und dies in dieser sowieso aufgeheizten Blog-Stimmung durch «Privatflieger» in die richtige Dimension gesetzt wird ist dies doch legitim.

      Ihrer Schilderung entnehme ich dagegen, dass Sie auf dem Pausenplatz zu jenen gehörten, die sich jeweils hinter der Mauer versteckt haben, wenn die andern erwischt wurden. Solche Kollegen haben wir jeweils als Feiglinge bezeichnet.

  22. Sicher ist Pilot Gisel für die heutige Delegiertenversammlung mit seiner Piper nach Lugano geflogen. Dort wird er allerdings zum zweiten Mal eine Bruchlandung erzielen. Ob er den Schaden auch der Versicherung melden kann? Er wird bis Montag garantiert viel Zündstoff liefern, der ihn mit guten Chancen nach Hause katapultiert, vielleicht sogar mit Überschall.

  23. An alle, die diesen Artikel irrelevant finden und auf die Privatsphäre verweisen:
    Es geht hier nicht um Flugzeugtechnik oder um Sensationslust. Es geht darum, welche charakteristischen Verhaltensmuster PG an den Tag legt und wie diese zum Gesamtbild seiner Person passen.
    Man nennt das Integrität.
    Ja, auch das Privatleben gehört zur Integrität einer Person, welche die drittgrösste Bank der Schweiz führt. Wir brauchen dringend mehr aufrechte Vorbilder in den Führungspositionen. Die viel zu hohen Saläre ziehen leider die falschen Personen an: Geltungssüchtige Blender und Blöffer.
    Die Genossenschafter haben es in der Hand.

  24. Was regt ihr euch auf? Gisel ist ein mehrfacher Lehrling. Als Pilot, als Kommunikator, als CEO. Und Lehrlinge dürfen nun mal Fehler machen!

  25. Eine verdammte Sauerei ist die Intransparenz!
    Sorgen Sie bitte für Transparenz, Ich bin sehr interessiert an den Namen der Delegierten und deren Stimmverhalten. Vor allem den Verrätern an der Raiffeisen-Idee, die den VersagerRat (gemäss Blick) entlasten wollen.
    Die sollen sich mal ein Vorbild an der Post nehmen: Ganze GL PostAuto gefeuert. Ruoff: Gefeuert. Keine Entlastung für den VR. Volle Transparenz!
    Und bei Raiffeisen? Intransparenz. Mauschelei. Und sogar der Gisel immer noch im Amt. Es ist eine verdammte Schande und ein täglicher Schlag ins Gesicht aller ehrlichen Angestellten der Raiffeisenbanken draussen.

  26. Der Artikel ist großartig geschrieben, Gratulation Herr Hässig.
    Ich verfolge diese Sache schon lange und muss mich nur wundern, dass die Person“Giesel“noch immer CEO bei der Raiffeisen ist. Der gehört sofort rausgestellt, denn er beschädigt von Tag zu Tag mehr das Ansehen der Bank.
    Wer sich in der Öffentlichkeit so anbiedert braucht sich über nichts mehr zu wundern und ist auch nicht würdig auf so einem Posten zu sitzen. Mit Verantwortung hat das nichts zu tun.
    Der Artikel passt zu allem, was man bisher über diesen charakterschwachen Giesel erfahren musste. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob privat oder geschäftlich.
    Es zeigt einen Menschen der viele schlechten Eigenschaften in sich vereint. Falsch, eigennützig, hat selbst in seinem Alter noch nicht gelernt mit Fehlern umzugehen. Aber es holt einem alles ein. Denn Herr Giesel „Hochmut kommt vor dem Fall“
    Bei Ihnen steht jetzt der Fall an. Wer sogar seinem Förderer ein Messer in den Rücken rammt, obwohl er so tief mit drin hängt, hat nichts auf so einem Posten zu suchen.
    Herr Giesel, wann treten sie endlich zurück!!!!

    • kompliment…. ich pflichte zu 100 % bei. einer, der seine freunde verarscht, seine freundin bei der raiffeisen verlässt, seinen ziehvater verleugnet und sich auf facebook dastellt wie ein teenager, gehōrt nicht an die spitze einer bank. die person ist einfach nur peinlich.

    • @Hugo

      Das von Gisel transportierte Bild in der Öffentlichkeit ist sicher sehr einseitig.

      Gisel war/ist ein Freund von Vincenz hat diesen nachweislich gedeckt und unterstützt zusammen mit Ceregto. Diese Information alleine ist bereits ausreichend um Gisel abzusetzen.

      Ich erinnere an den Post des „Mathematikers“: Es spielt keine Rolle mehr ob Gisel „gewusst“ oder „nicht gewusst“ hat.

  27. Ob aller Kritik, und am Ende wissen es ja immer alle besser, so ist es auch beim Fussballmatch, da gibt es pro Spiel tausende von Schiedsrichter. Was ich aber weiss ist, dass ein Mensch in dieser Position nicht ständig inmitten der Morgenstunden – ich denke es war für ihn auch Arbeitszeit, E-Mails in Sache der privaten Fliegerthematik verfassen sollte, zumindest denke ich – hat ein solcher Mensch gar keine Zeit dazu, sich während der Geschäftszeit mit privaten Dingen zu befassen. Ich glaube, sein Salär deckt auch nur die geschäftlichen Aktivitäten ab. Ich hoffe, die Delegierten werden morgen Samstag durchstarten.

  28. Bei Leuten welche unter dem Herrgottsyndrom leiden gibts eine einfache Heilung um sie zu erden. – Man nehme ihnen einfach alles weg was ihr Denkvermögen beeinträchtigt: Job, Geld, Flugzeug, Villa, Kreditkarte, die Freunde verpissen sich von selbst, usw…
    Und siehe da! – Alles wird wieder einfach und überschaubar!

  29. Es kann doch nicht sein, dass ein derart hoher Banker nur Prop fliegt und nicht eine richtige Gulfstream?

    • Er ist ja schon mit der jetzigen Maschine überfordert.
      Vielleicht sollte er besser auf Modellflugzeuge umsatteln.
      Wie in seinem jetzigen Posten: CEO scheint ihn einfach völlig zu überfordern. Vielleicht würde die Leitung eines Kaninchenzüchgervereins mehr seinen Fähigkeiten entsprechen.

  30. Viele Kommentatoren werfen PG und PV (vielleicht zu Recht) Narzissmus vor. Dabei wird vergessen, dass zahlreiche Spitzenmanager diverse psychologische Konditionen besitzen.

    Im Artikel „Ist Narzissmus heute salonfähiger?“ vom 21.8.2014 schreibt der „Spiegel“ (Online): “ Was haben Konrad Adenauer, Mick Jagger und Karl Lagerfeld gemeinsam? Sie sind Narzissten.“ Erinnert sei auch an die legendären Wutausbrüche von Steven Jobs (no, Drumpf didn’t bring back Jobs even though he promised) und an Intel’s Andy Grove und sein Buch “ Only the Paranoid Survive“.

    Does that ring a bell?

    Putzig am ganzen Artikel sind einzig, dass PG mit einer Bluewin-E-Mail-Adresse korrespondiert (jöö) und für eine solche Lappalie Baker McKenzie aufbot. Für ein böses Brieflein hätte die Rechtsschutzversicherung da wohl auch genügt.

    Dass PG und v.a. PV die Principal – Agent-Relationship de facto auf den Kopf gestellt haben, stellt noch keinen Straftatbestand dar. Genausowenig wie eine schlechte Corporate Compliance strafbar ist. Kommt hinzu, dass es im OR für „Corporate Governance“ gar keine Definition gibt. Die externe Revision prüft aus diesem Grunde ja auch lediglich das Bestehen eines IKS, nicht aber dessen Wirksamkeit. (Und Compliance beinhaltet im Wesentlichen das IKS, nicht aber die Principal – Agent-Relationship.)

    Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass weder PV noch PG ihre Kompetenzen überschritten haben. Der VR hat einfach alles abgenickt. Solange dies korrekt protokolliert ist, wird auch hier kein Verstoss gegen (vielleicht) schlechte Regulative (oder: „Compliance“) vorliegen. Die diversen Anwaltskanzleien werden schon dafür gesorgt haben.

    Dies wird wohl auch der Grund dafür sein, dass die Staatsanwaltschaft (mit den Murmelkugeln vs. PV mit 3D Chess) noch nichts gefunden hat. Es wird wahrscheinlich auch nichts zu finden geben…

    Ausser, dass das Ganze halt ein wenig „s***ul“ ist. Aber das streitet ja auch niemand ab.

    Somit wird es am Samstag auch keinen Grund geben, einzelnen VR-Mitgliedern die Decharge zu verweigern. Kommt hinzu, dass die Regionalfürsten das HQ, solange bei ihnen das Portemonnaie stimmt und sie ihre Freiheiten haben, in Ruhe lassen werden. Da wird sich mancher Regionalfürst sagen: „Better the devil you know than the devil you don’t“.

    Ja, und die bellenden Genossenschafterli? Bad luck, ladies & gents:

    „It’s been fun but the happening will not be televised.“

    • Sie sind wirklich sehr schlecht informiert.

      Lesen Sie den Medienbericht der Finma.

      Straftatbestand: u.a. Ungetreue Geschäftsführung

    • Corporate Governance hat im OR auch nichts verloren, sondern ist Teil der Organisation / Risk-Funktion und deshalb im entsprechenden FINMA Rundschreiben geregelt. Ausserdem die Vorgaben der Börse und von Economiesuisse.

  31. Wenigstens ein einzige Raiffeisenbank, die Klartext redet und die Schuldigen ganz klar und transparent identifiziert und unaufgeregt benennt:

    https://m.srf.ch/news/regional/zentralschweiz/kritik-der-raiffeisen-horw-gesamte-geschaeftsleitung-ist-verantwortlich-fuer-das-desaster
    Besser anstatt nur die Faust im Sack zu machen. Da sollen sich die Delegierten mal ein Vorbild daran nehmen! Prognose: Die werden alles durchwinken. Dann sind wohl wieder mal Sie gefragt, Herr Hässig. Bitte durchleuchten Sie die Delegierten genau. Erfahrungsgemäss wird da ganz viel Schmutz und Mauschelei zum Vorschein kommen.

    • Respekt vor den Herren Kaeslin und Jung, aber wo bleiben die anderen (254 ?) eigenständigen Raiffeisenbanken?

      Herrn Sidler gefällt dieser Alleingang wohl nicht, aber es gibt dazu ja noch ein Mittel der Kommunikation auch Telefon genannt, oder spricht man nicht mehr untereinander über ein gemeinsames Problem?

  32. Aha. Gisel lässt sich also von einem Beschuldigten in der Causa Vincenz vertreten. Ei, welch Zufall aber auch.
    Natürlich gilt: der Mann weiss von Nichts. Hat nichts gesehen, nichts gemerkt, nichts gefragt und nichts gesagt. Mit diesem Verhalten ist er natürlich bestens qualifiziert für einen CEO-Posten bei einer systemrelevanten Bank!
    Die Finma sieht das auch so.

  33. Wirklich spannend, wie plötzlich kritische Stimmen gegen IP als Kommentare auftauchen (seit kurzem). Gerne möchte ich deshalb nochmals die Anweisungen durchgeben an alle ehemalige Freunde und Hyatt-Geniesser:

    Nicht die G-Mail Adresse angeben
    Den Blog diffamieren, aber nicht allzu offensichtlich

    • Jetzt entlarven Sie doch bitte nicht die armen PR Berater! Die müssen auch leben. Und ein Kunde wie Gisel zu vertreten ist weiss Gott nicht leicht. Da kann man realistisch kaum mehr etwas anderes tun als Fake-Kommentare zu schreiben.

    • Braucht er doch gar nicht, da er dort nicht gearbeitet hat sondern nur zeitweise körperlich anwesend war und das ist und war auch RCH-intern durchaus bekannt.

  34. Herr Gisel, wenn ich mir die heutigen, ÜBERDEUTLICHEN Pressekommentare zu Gemüte führe, komme ich zum unmissverständlichen Schluss für Sie: Bei Raiffeisen definitiv GAME OVER! (Leider nicht geordnet, sondern heftige Bruchlandung…)

  35. Michael Gorbatschow hatte in den 80er einen Staatsbesuch in Deutschland vorzeitig abgebrochen und auf das bereits geplanten Gala Dinner verzichtet weil in Russland ein Grubenunglück passierte mit vielen Toten. Dies war eine Geste die von einem Staatsmann erwartet wird und eigentlich auch selbstverständlich ist.
    Was hat das mit Herrn Gisel zu tun? In der Sache nichts, aber in der Symbolik alles. Herr Gisel ist ein Prominenter, ob man das wahrhaben will oder nicht, eine Person öffentlichen Interesses. Das hat viele Vorteile und solche Personen machen davon auch gerne und reichlich Gebrauch. Nach Privatsphäre wird vor allen dann geschrieen wenn das öffentliche Feedback für einmal nicht so wohlwollend ist. Herr Gisel muss wissen dass sein Verhalten zur Zeit noch genauer beobachtet wird also sonst. Niemand verbietet ihm in der Freizeit Spass zu haben, wie auch niemand Herrn Gorbatschow eine Mahlzeit verweigert hatte trotz des Grubenunglücks. Doch Gisel’s Facebook Auftritt ist nicht nur ziemlich unsensible, sogar richtiggehend dumm. Denn Gisel hat das bewusst inszeniert, die Botschaft war wohl, beide haben die Krise überstanden, ICH und das Flugzeug. Ihr dummen IP Leser, schreit doch nur, zu sagen habt ihr eh nichts, was kümmert es den Mond (für die Sonne wird er sich ja kaum halten… oder?) wenn ihn der Strassenköter anbellt. Ich bleibe CEO, ich bleibe im Helvetia VR, schliesslich habe ich auch Opfer gebracht, ich habe meinen Freund verraten, niederträchtiger geht es nicht mehr. Denkt ihr das geht einfach so an mir vorüber? Ja der Mann der in seiner bisherigen Karriere ca. 30 Millionen Franken verdient hat, kann nicht loslassen. Geld kann es nicht mehr sein, vielleicht eine Flucht vor sich selber?
    Gibt es einen Mittelweg? Hat Herr Gisel wirklich nichts von den Machenschaften des Herrn Vincenz gewusst, er, der einst engste Paladin und handverlesener Nachfolger? Dann wäre er eine ziemliche Fehlbesetzung als CEO, einer der gar nichts peilt, ein Blinder und Ignorant als oberster Hirte? Oder hat er es gewusst, dann ist er ein kaltblütiger Lügner. Was wäre ihm lieber? Das Gesetz der Logik erlaubt eigentlich keinen Mittelweg.
    Wieso ist diese Geschichte wegen dem Flugzeug wichtig? Ob Herr Gisel gelogen hat oder nicht, wie tief er in den Machenschaften drinhängt oder nicht, wissen wir nicht. Eine „Smoking Gun“ wurde noch nicht gefunden. Darum ist es wichtig dass man sich ein holistisches Bild machen kann, mit Betrachtungen von allen Seiten. Die Physiker nennen das die Signaturen lesen; etwas messen dass man nicht direkt beobachten kann, durch das Beobachten der beobachtbaren Teile, eben der Signaturen. Und genau auch diese Flugzeuggeschichte passt wieder bestens in die Verhaltensmuster des CEO. Die Umstände sprechen eher gegen ihn und wieso braucht er wieder Anwälte um mit einem Freund sich in einer Sache zu „einigen“? In der Stimmigkeit der Menge solcher Geschichten über Herrn Gisel zeichnet sich langsam ein schlüssiges Bild von ihm ab. Niedertracht alleine wäre nicht strafbar. Doch will man einen solchen Freund und CEO?
    Korruption gibt es in allen Ländern der Welt, entscheidend ist dass sich eine Gesellschaft dann wieder reinigen kann. Genau das geschieht hier. Darum ist der Fall wichtig für die Schweiz, nicht wegen den beteiligten Personen, die sind ziemlich unwichtig, zudem gilt ja immer noch die Unschuldsvermutung (scheint ein Kalauer zu werden, aber Korrektheit muss sein), sondern für das „Immunsystem“ der Schweiz. Die Presse wird nicht umsonst als die Vierte Gewalt der Demokratie bezeichnet. Der mutmassliche Delinquent zeigte sich ziemlich immun gegen die gängigen Antibiotika, ausser gegen eines mit der Bezeichnung „IP-LH“. Gut gibt es das, gut für die Schweiz!

    • Hammer Kommentator Hamlet 51
      Grosses Kino, auf den Punkt gebracht. Genau das dachte ich in der letzten Zeit. Immer und immer wieder.

    • Patrik Gisel ist schon längst als VR der Helvetia zurück getreten, weil das so auch keinen Sinn macht. Raiffeisen Schweiz hat die Beteiligung auch verkauft.

      Was anhand eines FB Post alles herausgelesen wird und anhand dieses konstruierten Treffens. Es ist die „Wahrheit“ von Lukas Hässig (einem Raiffeisen, PV und Patrik Gisel Hassers). Wir kennen nicht die gesamte Story, oder die tatsächliche Wahrheit.

      Aber man verurteilt hier als Wutbürger eines IP Blogs, der masslos überschätzt wird in der Wirkung nach aussen.

      Jemand sollte es wirklich einmal durchziehen mit einer substanziellen Klage gegen Lukas Hässig.

      Man kann halten von Patrik Gisel was man will. Entlassen müsste es der VR der Raiffeisen Schweiz bzw. die Eigentümer. Es gibt wohl gute Gründe warum man an ihm (bis jetzt) festhält.

      15 Jahre PV mit Raiffeisen. Nicht alles war schlecht. Und dass die FINMA jetzt so ein Urteil fällt. Was hat denn diese FINMA davor gemacht? Die FINMA war über Ceregato und die Firmenkäufe im Bilde. Und die externe Revision? Jetzt schiesst die FINMA wild. Aber davor? Hat sie kaum den IP gelesen.

    • Tiamento Di Marco ist zurück. Der unerschöpfliche Raiffeisen-Mitarbeiter, der PV und Gisel immmmmmer wieder zu verteidigen versucht.

      Himmel Herrgott nochmals: Wann sehen Sie ein, dass es nichts mehr bringt? Rücktritt ist angesagt. Von Gisel und auch von Ihnen, werter Stabs- und Marketing-Chef

  36. Wenn ich mir diese Person anschaue, denke ich mir, der ist mit allen Wasser gewaschen. Da hat Herr Vincenz viel den besseren Ausdruck.

  37. Ein schönes Beispiel dafür, wie man an die Spitze kommt und auch da bleibt: Die Risiken, die du eingehst müssen sich immer bei anderen realisieren, nie bei dir und die Kacke muss an anderen hängenbleiben, nie an dir.

    • Treffend formuliert! Habe während meines Berufslebens einige Typen erlebt. Die Kacke blieb immer an anderen hängen!

  38. Da haben sich zwei Seelenverwandte zusammengetan, Gisel und sein Kommunikationsberater Andi Bantel. Das Duo erinnert mich an zwei Kranke, die zusammen ins selbe Bett steigen, in der Hoffnung gesund zu werden. Aber das Gegenteil dürfte eintreten: La baisse amène la baisse.

  39. Patrik bei Aviatikproblemen kann ihnen der Fluglotse Hässig weiterhelfen. Er hat schon grössere Vögel sicher landen lassen!

  40. WHO CARES ?! So uninteressant.
    Habe mit diesen Leuten nichts am Hut, doch das Vinzenz/Gisel Bashing geht mir langsam auf den Wecker.

    • Bashing? Die werden doch immer noch geschützt!
      Die Story hier zeigt, wie die Lage ist. Verheerend.
      Delegierte: KEINE Decharche für VR und Gisel!

    • @Raiffeisenbank Genossenschafter: Mein lieber Herr Genossenschafter: Dem PG können Sie die Decharge gar nicht verweigern, dies weil er nicht im VR sitzt. Eine Decharge kann man nur einem Mitglied des Verwaltungsrates verweigern (Art. 758 OR). Bitte OR zuerst noch studieren.

      „It’s all so tiresome.“ (Eddy, in „Empire of Dust“)

    • Abschreibungsobjekt!?

  41. Das ist unanstaendiger Journalismus – Fuer seine potentiellen Fehler bei Raiffeisen darf man Herrn Gisel angreifen aber diese Geschichte hat damit nichts zu tun.

    Herr Haessig bitte loeschen sie diesen Beitrag und konzentrieren sie sich auf die zurecht kritische Berichterstattung im Zusammenhang mit Raiffeisen – lassen sie sich nicht instrumentalisieren fuer Privatfehden….

    • Hallo „CS Insider“ und „Welt Outsider“ – Sie scheinen mit ziemlich verschrobenem Werte-Kompass zu segeln/fliegen, was aber bei diesem Pseudo nicht verwunderlich ist.

    • Ich bin Genossenschafter. Und ich finde die Story ausgesprochen wesentlich und aufschlussreich. Und da Gisel das Mail von seinem Arbeitsmail geschickt hat, ist es offenbar keine Privatsache!
      Ich habe eben eine E-Mail an den VRP meiner Raiffeisenbank geschickt. Mit Bitte um Stellungnahme, konkret: „Können Sie mir irgendwelche Gründe angeben, warum Gisel auch nur eine Sekunde weiter im Amt bleiben soll?“

    • Ah ja? Er hat sich genügend Zeit genommen von seiner Email-Adresse bei der Raiffeisen zu schreiben. Arbeitszeit?

    • Dass nicht jeder Pilot ein guter Arzt, Jurist oder Kaufmann wäre leuchtet den meisten ein.

      Warum oft Ärzte, Juristen und Kaufmänner zum Umkehrschluss kommen ist für logisch denkende Menschen ein Rätsel.

    • @ Charakterfrage – sie haben zwar das Wort Charakter in ihrem Pseudonym aber selbst dann wohl einen recht schlechten. Immer schön dreinschlagen ausser es trifft mal einem selbst. JEDER, hat das Recht auf Privatsphäre, auch ein angeschosser CEO.

      @Genossenschafter Raiffeisen – ihr Punkt stimmt und dieser Punkt ist mir auch aufgefallen. V.a. noch dass das email am Montagmorgen gesandt wurde – als hätte man dann als CEO nichts besseres zu tun. Aber haben sie noch nie ein privates email von ihrer geschaftsemail versandt?

      Ich bleibe dabei, dieser Artikel ist fehl am Platz. Wenn IP deswegen verklagt wird brauchen sie sich nicht zu wundern.

  42. Gilt ein Logbuch im rechtlichen Sinn als Urkunde? => Urkundenfälschung?

    Auch interessant, dass die Leser so erfahren können, dass für die Flugi-Transaktion ein Verein als Vehikel gewählt wurde.

    Ansonsten: Incident viel zu spät gemeldet, Falsche Angaben gemacht etc.
    Damit zeigt man die Eignung für heikle Jobs!

  43. In Agno Hr Gisel ist eine harte Landung vorprogrammiert – atmosphärische Störungen mit Turbulenzen sind angesagt.

  44. Echt jetzt, was soll diese Geschichte im Inside Paradeplatz??? Ist Herr Hässig nun auch noch Aviatikexperte, wundern würde es mich nicht sonderlich. Irgendwie wird das langsam hier drin mühsam … immer die gleichen Geschichten, etwas aufgewärmt und mit viel Brimborium aufgetakelt. Noch immer warte ich auf einen fundierten Bericht über den Postskandal, nur, die Post ist schlauer und hat keinen Nestbeschmutzer in ihren Reihen, der Herr Hässig mit allerlei Insiderinformationen füttert. Nun denn, warten wir auf die nächste Abenteuergeschichte. Vielleicht hat Gisel mal ein Stück Fleisch anbrennen lassen und das seiner Partnerin nicht gemeldet. Darüber gibt es sicherlich auch einen Mailverkehr. Was für eine kranke Welt …..

    • Zum Glück werden „Nestbeschmutzer“ endlich angehört. Und zum Glück gibt es diesen Blog, der Themen aufnimmt und recherchiert – kann ich von meinen teuer bezahlten Tageszeitungen leider nicht sagen. Weiter dran bleiben – es gibt noch viele solche Fälle!

  45. Hr. Gisel eine Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung haben sie schon lange vertan. Als VR bei Leonteq haben Sie der Ankeraktionärin Raiffeisen einen Bärendienst erwiesen. Eine Verantwortichkeitsklage könnte ihnen sicher sein.

  46. Zuerst defekt an Raiffeisen und jetzt defekt am Privatflugi. Alles perfekt im Leben des P. Gisel, oder?

  47. L. Hässig ist immer sehr gut informiert. IP sollte zur Pflichtlektüre für Bankli gehören! Weiter so, Herr Hässig.

  48. You can shine your shoes and wear a suit
    You can comb your hair and look quite cute
    You can hide your face behind a smile
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

    You can wear a mask and paint your face
    You can call yourself the human race
    You can wear a collar and a tie
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

    John

  49. Patrik Gisel ist arrogant und uneinsichtig. Ein riesen Reputationsfaktor für sämtliche Raiffeisen-Genossenschaften in der ganzen Schweiz. Die Abwanderung von Kunden zu anderen Banken lassen grüssen.
    Patrik Gisel als CEO kennt trotz der jahrelangen Tätigkeit bei RCH die Werte der Genossenschaften immer noch nicht. Er ist sich nicht bewusst, wie man mit den Medien kommuniziert und was für negative Signale er gegenüber der Öffentlichkeit aussendet.
    Liebe Delegierte, nimmt eure Verantwortung wahr und erteilt den Organen (VR und GL) keine Entlastung.
    Pascal Gantenbein, ziehe die Handbremse an, wirf PG raus und alle Banken können endlich wieder auf das Gaspedal drücken und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

  50. Wie erkennt man einen Narzisten ..

    Es ist in der Tat so, dass man mit etwas Menschenkenntnissen narzistische Züge recht schnell erkennen kann. Der Sinn dieses Artikels ist nicht Boulevard/ Sensations-Journalismus, sondern das weitere Aufzeigen von Puzzle-Stücken, mit welcher Art von Menschen wir es im Falle der RB zu tun haben.

    Wir weisen alle, den einen oder mehrere narzistische Züge auf, die entscheidende Frage ist, in welchem Punkt diese jeweils wie stark ausgeprägt sind. Gefährlich wird es erst, wenn viele Punkte und in hohem Masse gegeben sind, als auch eine Umgebung, die vorschnell eine solche Diagnose verfasst.

    Im Falle von PV und PG ist die Sache einfach:

    – Übersteigertes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein

    – Kein Eingeständnis gemachter Fehler, keine Übernahme von Verantwortung

    – Glauben an eigene Grossartigkeit und Unersetzbarkeit
    – Keine Grenzen, d.h für einen selber gelten die Gesetze der Allgemeinheit nicht

    – Fehlende Empathie und Wahrnehmung – ein wirklicher Tiefgang an Herzlichkeit fehlt (oberflächlich)

    – Extrem kränkbar und rachsüchtig, im Falle von Beschuldigungen massive Drohungen

    – Minderwertigkeitskomplexe, die z.B mit Status-Symbolen
    kompensiert werden (dazu können auch Frauen gehören)

    – Manipulation von Menschen, wer diese jedoch, wird entweder ‘gekauft’ oder eliminiert

    Man kennt dies, wenn man es mit Menschen zu tun hat, bei denen unser Bauchgefühl Alarm schlägt. Wer dauernd A sagt und B tut, hat ein Charakterproblem.

    Ist Narzissmus heilbar ? Wohl kaum, der Einzige der dies tun könnte, ist derjenige, der von sich glaubt, dass Alles in Ordnung ist.
    Dazu muss man nicht studiert haben, einfach mal sein Umfeld genauer anschauen und wenn man die Möglichkeiten hat, entsprechenden Leuten höhere Aufgaben verwehren! Im Falle der RB geht es nicht um Heilung einiger, sondern darum, diese Leute aus dem System zu entfernen.

    MfG Industrial

    • Die Merkmale, die Sie aufzählen sind nicht die eines Narzisten, sondern die eines Soziophaten. Vermutlich war Ihnen das nicht klar…

    • @Olivier

      Nein, Industrial hat die Merkmale sehr genau beschrieben.

      Soziopathen reagieren unabhängig vom sozialen Umfeld, Narzissten „brauchen“ das soziale Umfeld als „Bestätigung“.

      Hier der Link von Craig Malkin, Harvard Profi, der Narzissten Test verdichtetes Wissen aus langjähriger Forschung und Praxis:

      https://www.amazon.de/Taschenb%C3%BCcher-Narzissten-Test-%C3%BCbergro%C3%9Fe-erkennt-%C3%BCberraschend/dp/3832164138/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1529079587&sr=8-1-fkmr0&keywords=malkin+craic+narzissmus

    • Grüezi Herr Fehr

      Narzistische Persönlichkeitsstörung (NPS), oder kurz und salopp ‚Narzissmus‘, wird heute von vielen als relativ harmlos interpretiert. Ist er aber nicht. Eine geläufige Einteilung von Narzissmus ist z.B gemäss DSM-5. In diese Kategorie (2) fallen auch HSP und Bordeline etc.

      Narzissmus ist eine Störung und somit eine (psychische) Krankheit.

      Man muss kein Psychologe sein hierzu – bin ich auch nicht – auch kein Hobby-Psychologe. Aber grundlegende Charakter und Verhaltensdefizite zu erkennen, sollte heutzutage für jede Führungskraft ein Muss sein.

      Gerade von ‚gestandenen‘ VRs und Firmenlenkern darf man erwarten, dass diese Narzissten rasch erkennen sollten. Immer vorausgesetzt, der Bock ist nicht grad selber der Gärtner. Und genau an diesem Punkt sind wir heute, viel zu viele Böcke und zu wenig Garten ..

      MfG und schönes Wochenende, Industrial

    • Frage an Industrial:

      Vincenz zeigte sehr starke narzisstische Persönlichkeitszüge.

      Von einem Narzissten würde ich jedoch erwarten, dass er keine anderen Narzissten um sich duldet. Wie verhalten sich solche Konstellationen in der Praxis?

    • Hallo ‘Mutti’

      Danke für Ihre treffende Erklärung des Unterschiedes zwischen ‘Psychopat’ und ‘Narzisst’. Treffend und einfach auf den Punkt gebracht. Aufgrund Ihrer Ausführungen verstehen Sie wahrscheinlich mehr davon, als ich. Ich kann darum nur meine eigene Meinung darlegen.

      Der Fahrwerk-Verbieger ist auch ein auch Narzisst, allerdings nicht in diesem Ausmasse wie ein PV. Ein Narzisst, der Wasserträger eines anderen Narzissten ist, ist ein Co-Dependant – der Wiesel ist ein Co-Dependant (abhängiger Zuträger mit Aussicht auf Beerbung des Narzissten PV). Ich empfinde einen PV als extrem extrovertiert (overt narcisst), ein PG hingegen macht auf mich den Eindruck eines sehr unsicheren Menschen (covert narcisst). Wie Sie geschrieben haben, ein Narzisst braucht immer bewunderndes Publikum, manipuliert andere hierzu oder wickelt diese mit einem falschen Charme um den Finger. Starke Charakter und Alpha-tiere sind einem Narzissten ein Graus, er könnte jederzeit durchschaut werden.

      Als genauso schlimm sehe ich die Rolle der ‘flying monkeys’, das können auch Personen mit narzisstischen Zügen sein, müssen aber nicht per se ’narzisstisch’ sein – klassische Mitläufer. Die ‘flying monkeys’ sind Menschen, die vom Narzissten auf irgendeine Art als Handlanger manipuliert und eingesetzt werden, das kann z.B die Verbreitung von Lügen über andere sein, die z.B Gegner des Narzissten sind. Auch Mobbing von Widersachern ist ohne Handlanger wenig effektiv. Narzissten sind Weltmeister im Mobbing. Die Kommentare einiger Verblendeter hier (‘PR-Büttel’) mit ‘Weichwaschgang-PV’, gehören für mich in die Kategorie ‘flying monkeys’..

      Was macht/e PV so gefährlich ? PV wird von einigen als ‘charismatisch’ empfunden, hier wurde aber Extrovertiertheit mit Charisma verwechselt. Charisma ist nicht ‘fake it .. till you make it’. Des Weiteren entstand bei einigen der Eindruck, PV könnte ein ‘Alpha’ sein, auch dies lässt sich einfach wiederlegen. Ein Narzisst scheint auf den ersten Blick wie ein ‘Alpha’, die wichtigste Eigenschaft hierzu fehlt ihm aber. Nur ein Alpha orientiert sich immer und jederzeit an übergeordneten Zielen, da haben fragwürdige Eigeninteressen keinerlei Bedeutung – der einzige Garant (fachliche Fähigkeiten inklusive) für gute Entscheidungen. Einem Alpha ist es egal, als was er wahrgenommen wird, Menschen und nachhaltiger Erfolg sind ihm nicht egal. Die Wertschätzung seiner Umgebung ergibt sich so von selbst, auch ohne die Benutzung einer Kreditkarte ..

      Beste Grüsse, Industrial

      P.S: Ich mag übrigens Ihre Kommentare auf IP .. sind immer auf den Punkt.

    • Vielen Dank – das Bild wird etwas klarer..

      Die von Ihnen beschriebenen Alpha-Menschen sind mir im KMU-Umfeld oft begegnet. Konflikte waren nie durch persönliche Eitelkeiten begründet und auf Kritik folgten keine „Attacken“.

  51. … die Raiffeisen-Bank hätte nicht Vincenz und Gisel als CEOs gehabt sondern Manaher, die dem Erfolg ihrer eigenen Bank alles untergeordnet hätten. Raiffeisen wäre eine super Bank auf allen Ebenen. Eine Vorzeigebank. Leider wird sie heute nicht so wahrgenommen.

  52. Bei Gisel ist es offenbar immer gleich: er sieht keine Fehler und keine Probleme. Er übernimmt nie Verantwortung. Und Schuld sind immer die Anderen.
    Mit dieser Einstellung wird/bleibt man doch nicht mal Chef von einem Bahnhofskiosk oder einer Bretzelkönig-Filiale.

    • Da ist garantiert viel Wahrheit dabei! Weiter recherchieren Luki!

  53. Patrik Gisel mag vielleicht Chef der Raiffeisen sein, die ein paar Fette Probleme hat.

    Soll er darum jetzt nur noch Arbeiten und keine Freizeit mehr haben?

    Das Abschalten im Flugi tut ihm doch gut. Nur weil er Manager ist, darf er vielleicht doch noch ein wenig Freizeit haben? Viel Arbeiten macht aus Ihm sicher keinen besseren Problemlöser!

    Ausserdem ist das eindeutig eine Privatangelegenheit. Und ich finde auch Gisel hat da Anrecht auf Privatsphäre.

    • Es ist desshalb nicht privat, weil hier nicht das Hobby Fliegen das Zentralthema ist, sondern das Verhalten während, vor und nach dem technischen Vorfall.
      Dies zeigt vor allem eins:
      Unfähigkeit Fehler einzugestehen !
      Jedem Menschen passieren viele Fehler im Leben, dies ist Standard.
      Entscheidend ist WIE man darauf und danach reagiert.
      Dies zeigt dann den Charakter und ob man so einem Menschen traut oder nicht.
      VERTRAUEN IST IM BANKGESCHÄFT DAS A UND O !!!!!

    • Wer Mist baut, soll dazu stehen, die Verantwortung übernehmen und den Schaden bezahlen. Alles andere ist Kindergarten und lässt tief blicken!

    • wieder ein unauffälliger rechtsanwalt der sich anbietet?
      oder ich check den witz nicht.

    • Aber hallo, wer hat den die Fotos ins Facebook gestellt?
      Ist wie wenn Cervelat-Promis ihre erste Verliebtheit von Blick oder Schweizer Illustrierte veröffentlichen lassen und sich dann wundern, wenn der „Bruch“ auch veröffentlicht wird.

    • Eben erst aus M. Ringiers Hort gekrochen und schon einen solch dämlichen Kommentar verfasst?

    • Richtig ist seine Privatangelegenheit. Es zeigt auch wie er seine privaten Probleme löst. Nichts sehen, nichts wissen. Eine Person ohne viel Rückengrad. Und so jemand will die dritt wichtigste Bank der Schweiz führen?

    • Sorry, wenn er Föteli auf Social Media postet verlässt er willentlich die Privatspähre, klar er wollte nur blöffen.

    • Ich bin auch Manager und brauche auch Freizeit – aber ich stelle diese nicht auf Facebook.

  54. Offensichtlich ist eines: Wo immer sich dieser Gisel betätigt, er macht dies in seinem Stil – absolut unverantwortlich und unehrlich. Dass er an der Spitze einer grossen Bankgruppe sitzt ist, erinnert an eine Köpenikade.

    Man kann gespannt sein, wie viele der Delegierten morgen noch genug korruptes Flair haben und Gisel Decharge erteilen werden. Dass er freiwillig zurücktritt halte ich für ausgeschlossen bei diesem Charakter…

  55. Ob Vincenz oder Gisel: Sie scheinen beide den Boden unter den Füssen verloren zu haben. Ich hätte von einer seriösen Bank wie der Raiffeisen erwartet, dass sie auch an der Spitze seriöse, charakterfeste und integre Persönlichkeiten hat. Ich habe scheinbar falsche Vorstellungen.

  56. Liebe Genossenschafter.

    Sie leiden an einer (scheinbar unheilbaren) Krankheit, welche sich seit Jahren in ihrem Organismus manifestiert hat. Dieser Virus wurde von Ihnen nur in den Symptomen behandelt. Dieser ist die Ursache, die zu ihrer Schwächung geführt hat, aber nie konsequent therapiert worden ist. Falls sie es noch nicht gemerkt haben: ohne die „richtige“ Medizin wird ihr Organismus Raiffeisen mit seinen ach so tollen Genossenschaftsprinzipien sterben.

    Sie haben am Wochenende die Pflicht (allein schon aus Eigeninteresse) diesen Fremdkörper zu entfernen. Last Chance!

  57. Einmal mehr muss gesagt werden:

    *** Es gilt die Unschuldsvermutung. ***

    Auch wenn ich persönlich eher Schuld vermute.

  58. Bei RCH leuchtet das Bugradlämpchen schon lange rot. Er denkt wohl, es werde dann auch plötzlich grün.
    Sagenhaft, was die ach so verantwortungsvollen und Verantwortung tragenden Super-Managerlis sich so alles „leisten“. Leisten kommt von Leistung und dienen von Dienen, und beides trifft zu. Aber nicht für den Arbeitgeber und die Ameisen, die tagtäglich versuchen, in widrigstem Umfeld einen guten Job zu machen. Sondern nur für sich selbst. Ich, ich, und dann? Ich.

  59. Piloten mit IFR, Steuermänner B-Schein und Taucher PADI werden bei uns in einer Evaluation bevorzugt. Wer einen Flug vorbereiten, einen Turn auf dem Ozean oder einen Tauchgang am Riff planen kann, hat was drauf (pos skills). Und all diesen Freizeit-Heros ist gemein, die konsequente Sorgfaltspflicht gegenüber sich selber und einer Crew oder einer Mannschaft.
    Fazit zu Chef Gisel: eventuell doch der idealere Buschpilot als Lenker eines Bankinstituts.

  60. Den werten Delegierten sei für die morgige GV ans Herz gelegt, zur Vorbereitung etwas IP schwergewichtig RB reinzuziehen, um mal festzustellen was ihre Bruchpiloten-Crew an der Spitze so alles tut. Augen auf und Gruss aus der Luft.

  61. Und die Spesen für die Flüge des Crash-Piloten nach Locarno und Zürich werden wohl in gewohnter Manier zu Lasten der Raiffeisen gegangen sein. Die Delegierten könnten da mal etwas nachfragen. Der CEO scheint in seinem Job wirklich nicht ausgelastet zu sein, wenn er noch Zeit findet seine privaten Korrespondenzen (Mail vom Montag, 15. August, 08.39) während der Arbeitszeit zu erledigen. Vielleicht übt der Möchtegern-Pilot auch für einen neuen Job nach der bevorstehenden Entlassung als Busch-Pilot in Afrika. Gute Nacht Afrika!

  62. „Sobald das Front Gear am Boden war, kam das Green Light.“ Wow, I am very beiidruckt by this awesome Demonschtration of English! Da kommuniziert jemand fadegrad und verständlich. That’s some seriously profeschional Airmanship, im Fall 😀 PS Runter kommen sie immer! Auch in Lugano.

  63. So spannend und knisternd war es in der östlichen Provinzstadt St.Gallen noch nie! Nochmals war der Senior-Wirt „bei der Brauerei“ diverse spitze Bemerkungen wert. Ja, immerhin war das Lokal bei der Brauerei DIE Drehscheibe des gestrauchelten Pierin und der „Porsche Köbi“ rühmte sich ja überall, ein gaaaanz guter, enger Freund vom Pierin zu sein! Andererseits wurde auch über das fliegerische Können vom Patrik debattiert. Einer meinte, er gehe jetzt mal vertraulich und gründlich in Altenrhein recherchieren, ob dort irgend ein Vorkommnis mit Gisel bekannt sei…

    • Nichts Spezielles unter dem Himmel von St. Gallen. Die Hunde bellen, die Karawane geht weiter.

  64. Flugcrash? Bugrad? Piste zu kurz?

    Pilot an Tower:
    Hier ist Maverick von Top Gun ähhh Hotel Bravo Lima Uniform Delta: Alles nur Pipifax, sind doch noch alle runter gekommen … its my day, my day

    • @Strapsmaus

      You made mayday, Strapsmaus. Sorry, my day!

      Flying Hotel Bravo Lima Uniform Delta is one small step for me. But it’s a giant leap for Patrik!

  65. Und WER hat wohl die (privaten) Anwaltskosten übernommen?
    Lieber VR, steht IHR wirklich dahinter…???
    (Un-)getreue Geschäftsführung (?)
    Gantenbein jetzt ran, sonst bist DU zurecht der nächste.

  66. Logisch, Herr Gisel, wie soll er diesen schaden am Rad bemerken, wenn er bei der Raiffeisen seit 10 Jahren nichts bemerkt? Zuerst komme ich, als 2. ich, als 3. ich……….. und zuletzt …. nochmals ICH… So en weltfremder Banker hat schlichtweg nichts begriffen, sei es privat ober geschäftlich…

  67. Eines muss man Patrick Gisel lassen, selbst in dieser Krise hat er ein goldenes Händchen für Fettnäpfe. Fast unerklärlich, was im Kopf dieses Mannes vorgeht. Der Bank gehts im Grunde genommen sehr gut und Gisel fühlt sich fest im Sattel. Er müsste jetzt mal zeigen, dass die Restrukturierung der Bank bei ihm oberste Priorität hat. Damit würde er etwas Vertrauen zurück gewinnen aber offenbar kann ihm sein Kommunikationsberater Bantel auch nicht helfen, den angeschlagenen Ruf zu retten. Keine gute Leistung der beiden.

    • Restrukturierung der Bank, ich bitte Sie!

      Der ist doch gerade damit beschäftigt, vor dem nächsten Fettnapf einen hohen Sprungturm zu bauen. Mit gut federndem Sprungbrett.

      Damit es auch so richt spritzt, wenn er mit Anlauf reinspringt.

    • @Wieherin. Gehe auch davon aus, dass der nächste Bauchplatscher schon bald kommt. Ich gehe davon aus, dass Gisel den Platz auf Zwang räumen muss, wenn der neue interims VRP nicht auch so ein blinder Ignorant wie sein Vorgänger ist. Doch Gantenbein ist nur eine Zwischenlösung und vielleicht schweigt er einfach, wie bisher.

    • an E.K. – ich bitte Sie! Vorgänger von Prof. Gantenbein ist Prof. Johannes Rüegg-Stürm – Verfasser des weltbekannten St. Galler Mönögent Modells – ein hochgebildeter Integerer Wissenschafter mit höchsten Ansprüchen an Ethik und Integrität – kann Mann / Frau alles nachlesen in der grünen HSG Bibel.

  68. Ein wenig Erfahrung mit „Nose Landings“ kann dem Raiffeisen- Konzernchef angesichts der anstehenden Herausforderungen ja nicht schaden.

  69. Privates während der Arbeitszeit!

    Interessant ist das E-Mail vom Montag 15. August 2016 um 08:39 Uhr. Ein CEO plant zu diesem Zeitpunkt die Woche und widmet sich sich dem Kerngeschäft.
    Mitarbeitende, die während der Arbeitszeit mit der Infrastruktur des Betriebes solchen privaten Angelegenheiten nachkommen, haben zu wenig zu tun oder einen unfähigen Vorgesetzten.

    Bei Raiffeisen CEO’s ist dies schätzungsweise ein weiterer Lohnbestandteil. Oder wie die Spesen von PV so etwas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen .

  70. Hamlet wusste nicht dass es bei Herrn Gisel noch offene Charakter-Fragen gibt. Für ein „great and talented guy who loves his company and employee“ würde es allerdings immer noch reichen, wenn auch nur von einem gewissen Herr Trump.

  71. Liebe Freunde

    Ich bin halt einfach ein bisschen ehrgeizig. Aber ich bin der beste, das muss auch gesagt sein.

    Es gibt nur eine Lösung: alle Macht an mich, ich bin der Alleinherrscher über alles. Dann kommt alles gut.

    Vertraut mir!

    Herzlichst, euer Patrik

  72. Schön, wofür der vielbeschäftigte Mann seine Arbeitszeit (die erste umfangreiche Mail ist von der Raiffeisen-Adresse geschickt) nutzt.
    Da hat man als Genossenschafter gleich ein richtig gutes Gefühl, dass die 1,8 Millionen, die der Herr pro Jahr abkassiert, gut angelegt sind.
    Herr Gantenbein, worauf warten Sie eigentlich noch? Wollen Sie etwa zu einem zweiten Rüegg-Stürm werden?
    Ich habe gleich nochmals bei meiner Raiffeisenbank protestiert (Bankleiter). Er stimmt meiner Kritik voll zu und will es gleich dem Delegierten des Regionalverbands weiter leiten.

    • Der Bankleiter ist ein Vorbild.

      Die RB Leiter haben Raiffeisen Schweiz zu lange gedeckt / gefolgt, weil sie nicht verstanden hatten, dass Raiffeisen Schweiz die Parolen betreffend dem Zusammenhalt der Raiffeisen-Mitarbeiter nicht gleich/ also einseitig interpretierte im Sinne von erwartetem Gehorsam seitens Basis.

      Die RB brachen eine Strategie, um Ihre Interessen bei Raiffeisen Schweiz durch zu setzen. Dazu gehört auch, dass die neuen VR-Mitglieder sorgfältig und nicht unter Zeitdruck ausgewählt werden.

      Ohne das ENGAGEMENT DER BASIS auch der einzelnen Genossenschafter funktioniert das Raiffeisen System nicht.

      Ohne dieses Engagement wird Raiffeisen endgültig zur normalen Grossbank umfunktioniert werden – die zu erwartenden CEO Gehälter kennen wir ja bereits.

    • Oh, Mutti tutti

      „Credo, quia absurdum.“
      „Ich glaube (es), weil es widersinnig (ist).“
      Tertullian

      Anders formuliert: „Wo haben sie schon Vor-Bilder gesehen? Mindestens in den letzen 20 Jahren…. oder habe ich geschlafen?

    • Wenn die DV am Samstag die GL und den VR entlastet, werde ich am Montag die RA entlasten, und alle Verbindungen auflösen.

    • @Kurt Müller

      Sät isch inglisch on sä hei-escht lewel, ju driimer, ju.

    • Vielleicht der Flugi und Vincenz? Flugi geflickt, Vincenz wieder aus dem Knast 😉

    • Es gab mal einen Film BROKEN ARROW mit John Travolta als Piloten in der Hauptrolle. Am Schluss ging eine Atombombe hoch …

    • Konjugation „to bring“: to bring – brought – have brought
      .. aber eben, in freudiger Aufregung unsorgfältig, hastig und möchtegern cool dahingeschrieben gibt’s dann ein peinliches: BROKEN

    • Im Bild sind PG und sein Spielzeug zu sehen. Somit Vorschlag:

      „Zwei (vor kurzem noch) Angezählte/Angeknackste (PG und Flugi) sind wieder auferstanden.“

      1. Flugzeug repariert, somit ist Flugi „back to life“
      2. PG freute sich auf Wiederwahl, somit ist er „back to (RCH-)life“

  73. Hobby-Pilot und Banken-CEO Gisel scheint an dramatischen Wahrnehmungsdeffiziten in verschiedenen Dimensionen zu leiden. Vielleicht sollte er etwas kürzer treten.

  74. PG mutiert zur Heidi Klum der Schweizer Bankenszene, nach dem Motto, Oberpeinlich ist nicht genug. Die Delegierten der RB haben es am Samstag in der Hand diesen Mann loszuwerden und die RB wieder in der Presse als Bank zu positionieren und nicht als Gesellschaftssatire!

  75. Herr Gisel, was sagen Sie zu den in Pilotenkreisen kursierenden Gerüchten, dass Sie mit Landungen Ihre grösste Mühe hätten? Darum evtl. das demolierte Fahrwerk???

    • Abflüge sind definitiv leichter als Landungen. Und genau deshalb hat Gisel bei der RCH noch keinen Abflug gemacht: Der einzige Landeplatz, den er noch anfliegen kann, ist beim Staat …

    • Es hat aus allen Kübeln geschüttet, gewindet, geschneit und gehagelt. Nur dank meinen 1000 Landungen auf der USS Abraham Lincoln konnte ich überhaupt bei diesen schwierigen Bedinungen landen. Niemand anders hätte landen können ausser ich natürlich. Diese dermassen schwierigen Verhältnisse hat ja niemand ausser mir wahrgenommen. Nur ich konnte dies und nur ich konnte landen.
      Ich kann alles, ich weiss alles, ich mache immer alles richtig und ich verdiene immer noch zu wenig. Ohne mich gäbe es keine Raiffeisen, keine USS Abraham Lincoln, keine Schweizer Finanzindustrie und keinen IronMan auf Hawaii.

  76. Einen Eintrag unter „Observations“ im Flugbuch fürchten Piloten wie der Teufl das Weihwasser: steht dort nämlich kein „NIL“, muss der Flieger gegrounded werden und ein Mechaniker das Problem untersuchen.

    • @FX Guru

      Ach was. Die umgefallenen Reissäcke sind alle noch da. Lasst sie liegen. Oder richtet sie wieder auf. Nur wird denen von den Gisel Stories bald wieder schlecht …

      So wie mir.

  77. gisel macht sich nur noch lächerlicher!
    macht auf sportsmann und auf dicke hose,
    aber leider nur warme luft und absolute
    unsicherheit!
    er sollte sich und allen anderen den gefallen
    tun und endlich zurücktreten, solange er das
    noch kann.
    mit 56 und dutzende millionen auf der hohen
    kante, sollte das ja kein problem sein.

  78. Aha. Die Sorte Leute kenne ich: leihen sich das Auto aus, machen etwas kaputt und wollen dann nicht für den Schaden gerade stehen.
    Und es fügt sich nahtlos ein in ein Bild der Verantwortungslosigkeit. Und natürlich weiss er wieder von nichts.
    Aber was um hinmelsgottswillen hat er an der Spitze einer systemrelevanten Bank verloren?
    Delegierte! Ein dickes, fettes NEIN!

  79. Spätestens seit dem hirnrissigen Veröffentlichen von Bluffer-Bildlis im Facebook vor Wochenfrist wissen wir: Dieser Gisel leidet unter massivster Profilneurose!

  80. Und was bitte ist an diesem Artikel nun interessant? 🙂 ich finde es ja gut, dass Sie über Finanzplatzfragen berichten, doch solche Sachen ist doch nicht Ihr Niveau.

    • Denke diese Artikel geben zusätzliche Hinweise zu Gisels spätpubertären Charakter, als Hintergrundbericht durchaus informativ.

    • der Artikel ist „systemrelevant“, weil er die charakereigenschaften von Gisel aufzeigt.

    • Es zeigt auf, was der CEO am Montag 08:39 von seinem Geschäfts-Email versendet. Währenddessen die Raiffeisen-Mitarbeiter privat-Internet/Mails nicht benutzen sollen.

  81. Und jetzt? Was lässt sich daraus schliessen? Das am Flugi was defekt war? Soll ja vorkommen.

    • Lieber Karli, vielleicht könnte man aus dem Vorfall auch den Rüchschluss ziehen, dass es Patrik Gisel grundsätzlich schwer fällt, Verantwortung zu übernehmen, Fehler einzugestehen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen – aber natürlich gilt auch hier die Unschuldsvermutung.

    • Leseverständnis: Verantwortungslosigkeit. Private Hobbys am Arbeitsplatz, „Nichtswissen“.
      Es fügt sich nahtlos ein in ein hinmelttauriges Gesamtbild.

    • Die goldene Erkenntnis ist, dass Gisel ein Lügner ist. Dies zeigt sich im Verkauf der Notenstein La Roche und in den Kommentaren zu Vinzenz (aber excusez: es gilt natürlich die Unschuldsvermutung).