Swiss Re: Hunderte Jobs nach Bangalore

Von 800 Stellen in Indien hoch auf 1’400 – Dafür Abbau im Zürcher Luxus-„Campus“ – Stillose Entlassungen innert einer Minute.

Die Swiss Re wehrt sich gegen den Begriff „Massenabbau“. Sie droht mit Klagen bei weiterer Verwendung dieses Worts.

Tatsache ist, dass die Rückversicherung einen Massenabbau in Salami-Manier vornimmt. Dieser läuft schon seit einiger Zeit und hat sich nun beschleunigt.

Hintergrund sind schlechte Zahlen. Vor allem im Bereich Reinsurance, also dem Kern des Finanzmultis.

Dort verspricht die Führung schon seit Jahren mehr Effizienz, sprich höhere Gewinne. Passiert ist nichts, die Kosten sind gestiegen.

Der Grund sind Kostenverschiebungen: weg aus Old Switzerland, hinüber nach Asien. Dort wird mit zunehmendem Aufschwung auch alles teurer.

Die Swiss Re hält trotzdem an ihrem grossen Verschiebungsplan fest. Ihre Spitze plant, in den kommenden Jahren Hunderte von neuen Stellen im indischen Bangalore aufzubauen.

Im Süden des indischen Subkontinents haben die Schweizer ein grosses Verwaltungscenter. Der Bestand von derzeit rund 800 Mitarbeitern soll in den nächsten Jahren auf bis zu 1’400 hochschnellen.

„Mindestens 1’200 werden es sein“, sagte eine Quelle. Um den Ausbau mit immer mehr Leuten zu bewältigen, habe die Swiss Re ein neues Gebäude in der boomenden Geschäftsstadt gemietet.

Jobs im Subkontinent: Headquarter der Swiss Re in Bangalore

Die Quelle spricht von mindestens 190 Millionen Franken, die im Kern-Geschäftsbereich Reinsurance in den kommenden Jahren eingespart werden müssten.

Die Führung des Bereichs habe entsprechende Vorgaben von der Gruppe. Diese will ihre Aktionäre bei Laune halten.

Das war einfach. Die Swiss Re blieb zuletzt lange vor grossen Schadenfällen verschont. Das Geld, das sie nicht für Schadensfälle benötigte, konnte sie für hohe Aktionärs-Dividenden nutzen.

Tempi passati. Nun kämpft die Zentrale damit, das Versprechen anhaltend hoher Dividenden für die Aktionäre aufrechtzuerhalten.

Deshalb die massiven Kosteneinschnitte, und zwar dort, wo die Löhne und Sozialleistungen hoch sind: in der Heimat, wo sonst?

Des einen Freud ist somit des anderen Leid. Während die Inder mehr und mehr Jobs von Swiss Re haben, sinken die Stellen in der Zentrale am Mythenquai in Zürich.

Dort hat die Führung unter Präsident Walter Kielholz soeben mit grossem Brimborium einen neuen „Campus“ eingeweiht. Das Gebäude aus Glas und Stahl, das keine festen Pulte mehr kennt, hat Hunderte von Millionen gekosten.

Umgekehrt müssen Hunderte von Mitarbeitern die Swiss Re über die nächsten Jahre verlassen. Pro Million Glaspalast ein Kopf weniger?

Die Swiss Re wollte sich nicht zum Ausbau in Bangalore und zur Verschiebung der Jobs aus Zürich nach Indien äussern.

Naturgemäss ist auch die Pensionskasse von solchen Abbau-Operationen betroffen. Die PK der Swiss Re ist dank den Einzahlungen der langjährigen Schweizer Mitarbeiter attraktiv.

Nun haben viele ältere Mitarbeiter, die jahrzehntelang in ihre Kasse eingezahlt haben, nichts mehr davon. Sie landen auf der Strasse, ihre Jobs gehen nach Bangalore, oder sie werden durch junge Günstige ersetzt.

Die Entlassungen folgen einem Drehbuch, das an den Hollywood-Streifen Up in the Air erinnert. George Clooney spielt einen externen Köpferoller, der für die unangenehmen Entlassungsübungen geholt wird.

Nichts Persönliches: You’re gone (Clooney mit Personalfrau im Entlassungsgespräch)

Bei der Swiss Re bietet der Vorgesetzte den Betroffenen zu einem Gespräch auf, sagt eine Quelle. Dort ist dann auch jemand vom Personaldienst dabei.

Der Vorgesetzte spricht die Kündigung aus, dann geht er. Eine Minute Hinrichtung, mehr nicht. Den Rest übernimmt der Personal-„Johnny“.

Zu reden gibt insbesondere Finanzmann Gerhard Lohmann. Wie Präsident Walter Kielholz und sein Zögling Thomas Wellauer ist auch Lohmann vor Jahren mit einem CS-Background zur Swiss Re gestossen.

Lohmann stammt aus Deutschland, wo er eine Offiziersausbildung in der Bundeswehr durchlaufen hatte. Er aspirierte auf den Job des Gruppen-Finanzchefs, machte aber Zweiter gegen einen Angelsachsen.

Nun will Lohmann beweisen, was in ihm steckt. Er führt einige zentrale strategische Projekte, darunter eines für Blockchain-Lösungen und eines mit der deutschen IT-Grossfirma SAP.

Lohmann ist es auch, der besonders aggressiv Stellen streicht und verschiebt. Laut der Quelle will Lohmann in seinem Finanzbereich je nach Region 60 bis 80 Prozent der Aufgaben in Billigländer verschieben.

Bangalorisierung am Züri-See.

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102 Kommentare zu “Swiss Re: Hunderte Jobs nach Bangalore

  1. Als ich 1998 ein Angebot aus der Schweiz erhalten habe erhielt ich die Arbeitsbewilligung unter der Voraussetzung, dass kein qualifizierter Schweizer Staatsbürger verfügbar war. Man könnte jetzt böse behaupten, ich bin als Entwicklungshelfer gekommen.
    Ausserdem sollten alle Kommentatoren berücksichtigen, dass es sehr viele Auslandsschweizer gibt. In Deutschland sind das über 80’000.

  2. you should post some pictures about the luxurios and posh new building and workplace in Bangalore. no cost savings…..no way!

  3. Ich bin zwar selbst Schweizer aber habe zwischenzeitlich null Erbarmen noch mit dieser Spezies. Dieses krankhafte Subordinieren – vor allem gegenüber hochdeutsch sprechenden – hat fuer mich nur noch etwas Morbides und Selbstzerstoererisches an sich. Einfach krankhaft. Ich fuer meinen Teil begegne den Deutschen knallhart. Und siehe da, soldatisch weichen sie zurück. Kanns jedem nur empfehlen. Aber wie schon gesagt wurde: Es gab entsprechende Initiativen aber entweder sind zwischenzeitlich die Eidgenossen bereits in der Minderzahl als Stimmende oder nach wie vor genug duckmaeuserisch um sich ja nicht zu wehren oder gar aufzufallen.

    • @Der Analytiker,

      sehr zutreffend beobachtet. Vermutlich sind wir (Eidgenossen) tatsächlich schon in der Minderheit. Was der Anteil an Primarschulen von Kindern mit ausländischen Wurzeln angeht, ist das schon heute FAKT! Auch da können weder die Kinder noch die Ausländer etwas dafür. Die Unfähigkeit von uns Schweizer (gemeint ist die hirnlos herumgaloppierende Masse) zur Selbstreflexion ist besorgniserregend. Wenn in einem an Rohstoffen armen Staat hoch spezialisierte Technik erdacht, entwickelt und vermarktet werden muss weil kein anderes Geschäftsmodell möglich ist EINE Generation heranwächst, die dazu nicht mehr in der Lage ist, können wir über den damit verbundenen Niedergang nicht streiten. Zwar können Sie eine Volkswirtschaft entsprechend umbauen und die Wirtschaftssubjekte an die neue Situation anpassen, aber die sozialen Errungenschaften und die kulturellen Leistungen sind dann in einer Abwärtsspirale aus der es kein Entrinnen geben kann. AGENDA 2020 SCHWEIZ wird mit dem JA für die Steuervorlage 17 und ein NEIN für die Mikrosteuer abgeschlossen sein. Finstere Aussichten für die Schweiz B

  4. Könnte man nicht auch das Management samt Präsident durch Inder ersetzen? Käme sicher auch kostengünstiger. Oder zumindest wäre es kostengünstiger, wenn das Management ab sofort in Bangalore leben und arbeiten würde. Und natürlich auch nach lokalen Verhältnissen entlöhnt würde.

    • @energieberaterin, die Wahrheit lässt sich nicht aufhalten. Lügenpresse ist eine nicht zutreffende Aphostoprerung tatsächlich ist es viel schlimmer. Sie verschweigen und wenn sie mal die Wahrheit sagen, dann ist sie falsch und aus dem Kontext manipuliert (Ihr Links). Die Statistiken sind eine Macht Imstrument. Manipulierte hohe Arbeitslosenzahlen Firmen ebensowenig Sachzwange zu konstruiren.

  5. Schweizer Angestellte, welche den Betrieb jahrelang aufgebaut haben, werden durch Ausländer abgesägt und ersetzt und durch die Aktionäre ausgesaugt. Dieser Schuss geht nach hinten los. Der Konzern verliert mit der Basis ihr Standbein und fällt auf die Schnauze. So einfach funktioniert das.

  6. Grossartig! Willkommen im Markt der Rückversicherer, BangaloRE!
    @energieberaterin: Tolle Analyse des Preisgefüges. Ich als wirtschaftliche Nullnummer frage mich, wo es denn anfängt mit dem Bröckeln der Preise. Miete? Lebensmittel? Gesundheitswesen?
    Den Managern, Aktionären, Verwaltungsräten etc. gönne ich den kommenden, der Kostenoptimierung zu verdankenden Bonus! Eine wahre Freude, ihnen zusehen zu dürfen, wie sie den Hals nicht vollkriegen! Und bitte, bekennt euch ja nicht zum Standort Schweiz, wir sind nämlich einfach ein Haufen Schlappschwänze, die sich alles gefallen lassen. Faust im Sack?? Haha, lächerlich! Wir machen nicht mal das Füschtli im Säckli.

  7. @Stefan,

    Sie schreiben Zitat:
    „Findet Ihr das ewige Gesülze wegen der Arbeitslosenzahlen nicht etwas bemühend? Das SECO ist transparent“
    Ende Zitat.

    In der Praxis unterschätzt das SECO und BFS die Quote der registrierten Arbeitslosen die tatsächliche Arbeitslosigkeit – für gewisse Personengruppen sogar substanziell. Das gilt zum Beispiel für Jugendliche, die oftmals trotz Arbeitslosigkeit relativ lange keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch das RAV haben und sich deshalb dort nicht registrieren. Das gilt aber auch für Personen, die so lange arbeitslos waren, dass sie kein Arbeitslosengeld mehr beziehen können. Die Zahlen werden „schön gelogen“ um den Druck auf die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft wegzunehmen. Man baut auf „Selbstregulierung“ um Zeit zu gewinnen, weil man keine Lösungen hat zum Beispiel für die anrollende „Digitalisierung und Robotisierung“. Wir sollten die Arbeitslosenstatistik nach den ILO-Normen darlegen, damit die Menschen endlich mit der Realität konfrontiert werden.

    Das gilt übrigens auch für die Teuerung. Der Konsumentenpreisindex wird nämlich vom BFS folgendermassen definiert:

    „Der Landesindex misst die Teuerung der Konsumgüter in der Schweiz.“

    Steuern und Krankenkassenprämien sind keine Konsumgüter. Aber das kümmert die Politik nicht: Regelmässig geht sie – fälschlicherweise, aber bewusst – davon aus, dass der Konsumentenpreisindex für die Höhe der Renten massgebend sei.

    Beispiel: Meldung des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV vom 05.07.2017:

    „Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Juli 2017 beschlossen, den heutigen Stand der AHV/IV-Renten per 1. Januar 2018 beizubehalten. Damit folgt er der Empfehlung der Eidg. AHV/IV-Kommission. Die Anpassung der Renten der 1. Säule hängt von der Entwicklung von Löhnen und Preisen ab. Diese ist bei beiden Indizes derzeit nur schwach und begründet eine Rentenerhöhung nicht genügend.“

    Dass die Krankenkassenprämien per 1. Januar 2018 im Durchschnitt um satte 4 Prozent gestiegen sind, interessiert den Bundesrat natürlich nicht.

    Im Gleichschritt wird der überobligatorische Teil der 2. Säule brutal gekürzt – bei gleichbleibenden Gebühren. Die EL und PV auch.

    Fragen Sie sich wieso das BFS keine Erwerbslosenquoten auf Kantons Ebene ausweist.

    Beste Grüsse

  8. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Jahrzehnte lang viel Geld kassiert für durchschnittliche Leistungen.

    Die Swiss Re stagniert seit mehr als 20 Jahren!
    Natürlich stinkt der Fisch vom Kopf her. Aber nur vom Kopf her?

    Ist es nicht so, dass es sich die Mitarbeiter bei Swiss Re einfach zu gemütlich gemacht haben ?
    Nun ist die Konkurrenzsituation härter geworden. Dienst nach Vorschrift reicht halt nicht mehr.

  9. An alle Swiss Re IT-Mitarbeiter:

    Wenn’s Euch bei Swiss Re nicht passt, dann könnt Ihr Euch ja bei der IT von Swiss Life bewerben! Die haben seit dem 1. Mai einen neuen Informatik Chef. Entschuldigung, ich wollte sagen: Eine neue Informatik-CHEFIN.

    Viel Spass dann!

  10. massenabbau! das ist doch eindeutig! ein unternehmen in der schweiz müsste einfach auflagen erfüllen. z. b. 25% ausländer und 75% inländer. das wäre doch nichts als fair. outsorcing bringt auch viele nachteile. alles persönlich bei der CS erlebt. für teures geld wurde outgesourced. ein jahr später musste die abteilung wieder in die bank zurückintegriert werden…… dass man diese fehler nach so vielen gescheiterten erfahrungen noch immer macht, ist mir ein rätsel!

  11. De-facto haben wir in der Schweiz einen wirtschaftlichen BüRGERKRIEG, bei dem ausländische Söldnertruppen angeheuert werden, um das EIGENE Volk kaltzustellen!

    Mehr als die Faust im Sack machen die Schweizer Opfer nicht!

    • Ja, Albert, so ist es. Aber was können wir anderes machen als die Faust im Sack?

    • @Fuchs: Nicht jammern, sondern aufstehen, und kämpfen, kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen. Ich habe mich vor etwas mehr als 3 Jahren gegen Swiss Re, die Machenschaften des Managements und vor allem auch gegen die „values“ (z.B.. being open, honest and transparent…..blablabla und all das andere Gesülze, von dem das Mgmt in Tat und Wahrheit gar nichts hören will, da man als MitarbeiterIn mit „open and honest feedback“ schnell mal auf der Abschussliste steht) des Unternehmens entschieden. Verdienen tue ich zwar jetzt weniger, dafür habe ich jetzt Chefs, die wahre Leader und vor dem Team stehen/gehen und nicht solche mit „Zucker im A…“ aufgeblasene Nichtsnutze, die sich sofort hinter dem Team verstecken, wenn mal ein kleiner Tornado aufzieht. Hier zeigt sich eben wahre Grösse – etwas wovon viele Chefs bei diesem Rückversicherer meilenweit entfernt sind.

  12. Kein Wunder, darf man das nicht Ma….entl…… nennen. Das Ganze hat ja schliesslich System (läuft auch so bei anderen bekannten Firmen). Man entlässt nur „scheibchenweise“, dann läuft das alles schön unter dem Radar der Öffentlichkeit ab und in der Pensionskasse löst es auch keine Teilliquidation aus. So kann man die aufgehäuften Reserven, die ja auch von den Entlassenen geäufnet wurden, schön in der PK behalten und müssen nicht den neuen „RAVlern“ mitgegeben werden.

  13. Ja und Nein. Nein ich mag das keinem Arbeitnehmer gönnen! Ja haben denn die überbezahlten Arbeitnehmer dort wirklich geglaubt, dass nur sie rückversichern können?

  14. @Doom Paul,

    leben wir wirklich in einer Demokratie? Ich habe meine Zweifel. Gerade wir hier in der Schweiz mit der „Direkten Demokratie“ sollten uns diese Frage stellen. Tatsächlich haben wir Kapitalismus, also eine Herrschaft des Kapitals. Wer hat nun eigentlich das Sagen? Das Volk oder das Kapital? Oder stehen Demokratie und Kapitalismus nicht viel eher in einem klaren Widerspruch? Weiter unten habe ich kurz die Steuervorlage 17 erwähnt. Das ist ein Paradebeispiel. Das bestehende System ist leider von innen heraus nicht reformierbar.

    • Ganz klar das Kapital bestimmt, wo’s langgeht. Das Problem bei der Sache: Wir einfachen Bürger wissen nicht, wer unser Feind ist, wie diese Prozesse gesteuert sind, wen wir greifen müssen.

  15. Der Kielholzer soll doch seinen Laden gänzlich nach Bangalore zügeln, dann hat er konkurenzlose Preise und er kann sich im Slum für wenig Geld einen Palast bauen. Was ist das für ein unausstehlicher Möchtegern samt den Wellauers und Lohmanns und Co. Rezept kommt sicherlich von McK, denen fällt sowieso kaum etwas Konstrukives ein.

  16. Betreibt dieses Vorbild von einem Manager jetzt auch noch ein Parallelgeschäft? Ist ein Henker Job (Entschuldigung: ein CFO Posten!) jetzt nicht mehr gut genug, muss man auch noch Bestatter und Totengräber sein? Sozusagen ein vollintegriertes Arbeitsmodell, „end to end“ bis ins Grab, samt Pensionskasse? Man weiss ja nie…

    https://gerhard-lohmann-bestattungen.de/

    Wie man der Werbung entnehmen kann: „Manchmal kommt es plötzlich und unerwartet“. Tja…

    Ironie hin oder her, manch einer bei der Schweizer Rück musste diese Erfahrung soeben machen. Die Überlebenden sollten sich vorsichtshalber bei „Exit“ anmelden. Da geht es humaner zu!

  17. … hat bisher selten das gebracht was man sich davon versprochen hat.
    „Die Wege des Herrrn sind unergründlich“

  18. Ich bin froh, die Finanzindustrie verlassen zu haben.
    Sowieso kommt bald die nächste Finanzkrise und danach wird noch mehr IT abgebaut…

  19. Wann kommt endlich ein Schweizer Trump bei uns in der Schweiz?

    Swiss people first!

    Ausländer? Nein Danke! Swiss people first!

    • Der Schweizer ist zu blöd um diesem Vorschlag zu folgen. Der Schweizer hält nicht zusammen. Darum sind wir angreifbar. Darum ist unsere Kultur am Untergehen.

  20. Herr Walter B. Kielholz wurde von seinem Echo überholt, nur ist er so taub, dass er es gar nicht mehr hört!

  21. Früher waren die „Rückmitarbeiter“ mit die bestbezahlten auf dem Platz. Es wurden alle möglichen Versicherungsbeiträge und Pensionskassenzahlungen übernommen. Wer wollte, konnte einen Parkplatz mitten in der Enge haben, ins firmeneigen City-Hallenbad oder in den Sportclub gehen bevor er/sie zum eigenen Haus mit der grosszügigen Vorzugshypothek fahren konnte. Das Eigenkapital dafür konnte mit den grosszügigen Aktienbeteiligungplänen erarbeitet werden. Die Kantine war Zürich weit berühmt und für die Mitarbeiter fast gratis. Offsides wurden üppig und an schönen Orten durchgeführt. Selbstverständlich konnte jede Form von Ausbildung genossen werden und mit zum Teil voller Beteiligung. Die Underwriter hatten Starkult und es wurde Ihnen nicht zugemutet, irgendwohin in Holzklasse zu fliegen.
    Und jetzt ist einfach damit überraschend Schluss? Wo sollen den diese Mitarbeiter zu diesen Konditionen hin? Ein Skandal!

  22. Der Herr Kielholz, ein Dinosaurier aus längst vergangenen Zeiten, der das letzte Mal um sich schlägt, bevor die Evolution diese Spezies für erledigt erklärt. Aufgewachsen und gross geworden im heimeligen Schutz des Bankgeheimnisses und nie wirklichem Marktdruck ausgesetzt.
    Seit dem – von ihm mitverursachten – Beinahe-Konkurs der Rück in 2007 ohne jegliche Ideen gegen den ständigen Verlust an Marktanteilen und dem seit 1998(!) herumdümpelnden Aktienkurs. Immer noch verliebt in Rolex, Kunststiftung, einem Hauptsitz im Stile des ausgehenden Spät-Brutalismus und dem sonstigen antiquiertem Plunder, der modernen Unternehmensführer heutzutage eher peinlich ist.

    In der zweiten Reihe Personen wie Thomas W., McKinsey Buddy mit sehr übersichtlichem Leistungsausweis und ebenfalls ohne jeglichen Impuls. In der dritten Reihe: Ehemalige Consultant Buddies, von der oberen Führungsebene für dicke Kickbacks engagiert und anschliessend angestellt. Ja-Sager mit ausgeprägtem Subordinationsverhalten, eher nur an der eigenen Karriere interessiert.

    Gute Nacht, Schweizer Rück!

    • Sie beschreiben nicht nur die Schweizer Rück, sondern die gesamte Schweizer Wirschaft. Planlos, loyalitätslos, skrupellos mit dem Kopf in die Wand!

  23. @Rory „easy going“ Steppenwolf

    Bingo!

    @Gordon Ramsey

    Der Zusammenhang zwischen Swiss Re und China besteht darin, dass beide Patienten massiv unter Drogen stehen. Jetzt ist er (Patient) nicht nur weiterhin Schwerkrank, sondern auch noch drogenabhängig. Chinas Unternehmen sind z.B. mit ZWEIHUNDERT BILLIONEN Dollar verschuldet. Das Land kann die Daten nur besser verstecken, da sie nur das offen legen, was man für richtig hält. Auch hat sich dort die Staatsverschuldung von 2008 bis heute verdoppelt. Nur der frühere Wachstumszyklus schützt dort derzeit noch vor dem Zusammenbruch. Die sind auch in ein paar Jahren fällig.

    @Carlo Baumann

    Korrekt. In China ist es kein Tabu mehr in der veröffentlichten Meinung Fragen aufzuwerfen, ob es weiterhin mehr um steigenden Konsum gehen soll oder, – sondern um den Erhalt und die Verbesserung dessen, was schon da ist. Die Innovationen die ich bei der Abfallredektion, Kläranlagen, Mobilität, Wiederauforstung, Eco-Bau (neuartige Materalien) um nur einige zu nennen, sind in Worte kaum zu fassen, da sie dort in China, schon gelebte Realität sind!

    Qualität statt Quantität. Wir brauchen jetzt eine Wirtschaft und Gesellschaft, die ohne quantitatives Wachstum auskommt. Und dafür existieren keinerlei Konzepte, die politisch ernsthaft diskutiert werden hier im Westen – in der Volksrepublik China sehr wohl!. Ich vermisse diese Klarsicht bei schweizerischen und europäischen Politiker. Unsere teuer finanzierten Medien wollen uns für dumm verkaufen. Das Westsystem beginnt doch schon zu zerfallen, schauen wir mal genau hin, wir sind am natürlichen Ende des wirtschaftlichen Wertschöpfungs – Zyklus angelangt…..

    • Stimmt! Und man kann es nicht laut genug sagen: Es sind die gleichen bürgerlichen Politiker, die sich China andienen, die daheim eine konsequent nachhaltige Wirtschaft ausbremsen.

  24. Wir sind damals auch in die Falle getappt.
    Bangalore war nichts für industrielle Software-Entwicklung. Eher für Massensoftware-Anwendungen im administrativen Bereich.

    Bin mir nicht sicher, ob die Swiss Re dort glücklich wird.

    Was den Schweizerischen Arbeitsstandort anbelangt – je mehr Abbau von hochdotierten Stellen, desto mehr wird das Schweizer Preisgefüge zusammenbrechen, angefangen bei den überteuerten Mieten.

    Dies hat dann wiederum einen Einfluss auf die überhöhten Renditen der institutionellen Anleger im Immobiliensektor und dem Zangen-
    druck auf die SNB, welche nun unmöglich die Zinsen erhöhen kann, ohne ein Immodesaster zu verursachen (sinkende Mieterträge bei steigenden Hypozinsen = Preiskorrektur).

    Und so lügt uns das «System Schweiz» weiterhin «heile Welt» vor, während es in Wirklichkeit überall abbröckelt….

    – Wollishofen, Sekundarschule, in einer Klasse von 17 Schüler, haben 8 keine Lehrstelle auf den Herbst gefunden (neue Norm)

    – KV Absolventen jobben heutzutage im Manor
    als Kleiderverkäufer/innen nach der Lehre

    – Banklehrlinge, nach dem KV, ab nach Wrotzlaw (Polen) ins tiefbezahlte Praktikum (CS) wenn sie Glück haben

    – Viele sind froh, in die RS gehen zu dürfen,
    mangels Alternativen

    – über 50 Jährige = offene Diskriminierung,
    bekommen dies unverblümt ins Gesicht gesagt, z.B. von den RAV Koriphäen

    – Arbeitsplatzverlust, Finanzielle Engpässe und Ängste verursachen Scheidungen, en Masse,
    dies ruft in vielen Fällen die DDR Schutzpolizei KESB auf den Plan

    Noch labbert die Systempresse von Vollbeschäftigung, 4 Bratwürste (je 120 g) kosten in der Migros (M Budget) Fr. 3,90 (in Deutschland der Preis für 1 kg zart saftiges Schweinskotelett 1 A), der Selbstbehalt einer Krankenkasse ist 1000 Stutz steigend und keine Wohnung wird unter 3000 Stutz ausgeschrieben, monatelang, sogar länger, während Inserate für selbstgebastelte EFH auf- und abgeschaltet werden im 2 Monatsrhytmus, um die Liegenschaft nicht zu «verbrennen».

    Stein’s law : «if something cannot go on forever,
    it will stop».

    • @energieberaterin: Sehr gute Punkte, welche Sie aufgeführt haben. Nur dürfen wir nicht vergessen, dass wir uns das selber eingebrockt haben. Wir leben in einer Demokratie und haben die Politiker ja gewählt, les biens-pensants à la Islington / Kreis 5, die Wohnbau-Genossenschafter, die Lobbyisten, die Regionalfürsten, etc. Früher Miliz, heute Vollzeit, am besten gleich auch noch „Partner“…

      Auf der einen Seite steigt die Staatsquote (betrifft auch Kantone) rasant an, auf der anderen Seite ist die Labour Market Participation Rate in diversen Ländern auf einem absoluten Tiefstand.

      Wie ich soeben gelesen habe, soll die Altersdiskriminierung im Tech-Sektor (was auch immer das in der „P.R.C.“ heissen mag) auf Festlandchina schon ab 35+ beginnen. (Artikel im WSJ, nicht „SJW“.)

      Natürlich liest man darüber in MSM nicht viel. Dort ist das Thema eher: „So gelingen Lammspiesse auf dem Grill“ (Blick Online vom 18.6.2018).

      Bruno Bertez, der ehemalige Besitzer der Schweizer und Französischen Teile des „L’Agefi“ schreibt auf seinem täglich gepflegten Wirtschafts-Blog über diverse solche Themen (alles dokumentiert mit exzellenten Charts und URLs zu WSJ und Bloomberg), welche von MSM nicht abgedeckt werden. https://brunobertez.com Zudem kann ich auch eines der Bücher von Professor Amy Chua (jaja, die böse Tigermutter) sehr empfehlen. Und den Newsletter von Mauldin, of course.

      PS: Zur Ergänzung Ihrer Liste: Als zertifizierter Flugzeugmechaniker können Sie nach Malta gehen und dort für einen lokalen Lohn arbeiten…

      Minutes Till Midnight? – We’re Well Past Midnight!

  25. Ist die SwissRe in der Fall von „Rettungs-Investoren“, die eine satte Dividende einfordern?
    Wer könnte ggfs.. für diese Ausgangslage verantwortlich sein? Genaueres dazu wäre interessant zu erfahren und Karriere-Empfehlungen für die Fail-Strategen ebenfalls! Sicher scheint, dass SwissRE zu wenig Wasser unter dem Kiel hat. Das Kapitän und seine Führungsmannschaft scheinen extrem (über?)-gefordert!

  26. Ich habe schöne einige von oben aufdiktierte Outsourcings nach Indien miterlebt. Jedoch noch keines wo es nachher billiger wurde. Zudem ist die Qualität noch massiv gesunken. Das Outsourcing nach Idien funktiniert nur auf den PowerPoint Slides von McKinsey und Co. In der echten Welt leider nicht. Diverse Firmen haben sich wieder davon wieder verabschiedet und machen es wieder aus der Schweiz heraus.

    • Outsourcing ist ein alter Hut der nur die Qualität runterbringt. Preislich befinden sich die Länder bereits auf einem hohen Niveau womit die Kosteneinsparung gehen Null geht. Dazu kommen Kosten wie Training (mehrjährig) und Prozessredesigns da die nöchste Abteilung 3000km weg ist. Aber auf der Powerpoint Präsi sieht es cool aus.

  27. Ging mal eben die Mug-Shots und die CVs all dieser angeblichen Stars in der Geschäftsleitung durch. – Ist aber nicht Euer (Killis) Ernst?! – Mit einer solchen Schauspieler-Truppe in Anzügen KANN man nicht gewinnen. – Da würde ich keinen einzigen von der Ersatzbank aufs Spielfeld lassen! Deshalb Vorschlag zur unmittelbaren Effizienz-Steigerung: Killi, Thomi („Dein Senf ist nicht gefragt!“), Mumeli und all die Abteilungs-CEOs zu dort lokalen Tarifen nach Indien auslagern. Wetten, dass das mit vollem Erfolg einschlagen wird?!
    (PS: habe als Unternehmer/Teilhaber selbst Erfahrung mit Auslagerung nach Indien: Viele Qualitätsprobleme und damit Mehrkosten und zusätzlich gravierende Schäden am Markt und Verlust von Konkurrenzvorteilen. Führte dann zum Abbruch.)

  28. Und wie ist das mit Swissness? Ist nun eventuell Zeit dass sich Swiss Re umbennen muss, wenn sie sich nach Bangalore verschiebt? Mit Schweiz hat das dann ja nicht mehr viel zu tun.

    • @Mitverfolger: „Und wie ist das mit Swissness?“ Auf diese „Swissness“ verzichte ich gerne. Die erlebe ich nämlich tagtäglich mit der Swisscom, der Kranken-Kasse, Versicherungen und im Verkehr mit Banken. Nicht beantwortete E-Mails, Telephonate, welche abgehängt werden, freche Antworten. Und ob 800’000 Kundendatensätze bei Gustav in Bümpliz (Swisscom, URL: https://preview.tinyurl.com/y9f8qsbz) oder bei Rajiv in Bangalore verloren gehen, macht für mich als Kunde auch keinen Unterschied.

      Tut mir leid, aber für die während Dekaden überbezahlten Boomers kann ich kein Mitleid aufbringen.

      In Indien wartet ein ganzes Heer von Pajeets um die administrative Arbeit zu erledigen. Und für die EDV sind die Code Monkeys ja fast gratis (incl. Tech Support…).

      „Swissness“ gibt es nicht mehr. #deporttheboomers

    • @Harold: schreibt hier ein eifersüchtiger Junior-irgendwas der sich unterbezahlt fühlt? Ist doch logisch dass ein gestandener Familienvater mit vielen Jahren Berufserfahrung mehr verdienen muss als ein frisch gepellter Generation Y/Millennial. Einfach weniger mit dem Iphone spielen und nicht ständig in den Social Medias rumhängen und dann klappt es schon mit dem besser bezahlten Job.

  29. „Keine Angst, eure Jobs gehen nicht verloren. Eure Jobs werden nur in einem anderen Land von einer anderen Person zu einem niedrigeren Lohn ausgeführt.“

    – Montgomery Burns –

  30. ja ja die SwissRe, hinkt dem Trend immer hinterher und jetzt wo es mit den fetten Margen vorbei ist will das Management mit kopflosen Offshoring-Sparübungen seinen A… äh Bonus retten. Vorbei die Zeiten als die SwissRe Mitarbeiter noch „vergoldet“ wurden? (Zitat Headhunter).

  31. Die Swiss Re ist wohl immer noch einer der besseren Arbeitgeber der Schweiz – zumindest im Banken- / Versicherungs- / Finanzsektor. Zugegeben, gewisse der Perks und Fringe Benefits verschwinden von Jahr zu Jahr,
    tendentiell jeweils 5 bis 10 Jahre später als bei den beiden Grossbanken.

    Wenn man (etwa ein Arbeitgeber) jemandem (etwa einem Arbeitnehmer) etwas lieb gewonnenes Selbstverständliches wegnimmt, dann ist dieser Mensch nicht sehr glücklich. Sogar dann, wenn der entsprechende Fringe Benefit selten bis nie beansprucht wurde.

    Stossend sind dabei allerdings leider sehr oft die Begründungen der Firma. Egal ob es dabei um Beiträge an die Krankenkasse geht oder um die Schliessung eines Sport Centers. Denn diese Begründungen waren und sind entweder grenzenlos schön gefärbt, oder aber inkonsistent.
    Und das merken die meisten der Arbeitnehmer sehr wohl.

    Wer nun aber schreibt, dass Swiss Re ein Profitabilitätsproblem haben könnte, der liegt völlig daneben. Denn ganz offensichtlich ist immer noch mehr als genug Kohle da, etwa um unnötige Projekte zu finanzieren.

    Aber gerne stellt man eine gut verdienende, erfahrene (und manchmal „schwierige“) Person in der Schweiz raus
    und ersetzt diese durch eine billige – pardon: günstige – unerfahrene und vor allem FORMBARE Person in Indien.

    Und gleichzeitig redet man von Nachhaltigkeit und „resilience“ – was ich bis jetzt vor allem als warme Luft wahrnehme …

    Abschliessend hätte ich noch eine Message für den CEO, Christian Mumenthaler:
    Emanzipiere Dich endlich von Deinem Mentor! Die Aktionäre werden es Dir danken. Und wenn Du scheitern solltest, dann kommt halt einfach ein anderer Walti-Vasall. Für den Aktionär bedeutet dies: Nichts gewonnen, aber wenigstens auch nichts verloren …

    • Von einer PK wie sie die SwissRe hat, können viele nur träumen. Jahrzehntelang zahlten die Arbeitnehmer fast keine Beiträge. Während andere schon längst abbauten, konnten die Mitarbeiter der Rück weiterhin von den vorteilhaften Bedingungen profitieren.

    • @Beobachter der Echte

      Tempi passati, mein Lieber. In den letzten 12 Jahren wurden das System umgestellt, das Pensionsalter erhöht sowie der Umwandlungssatz mindestens zwei Mal gesenkt.

  32. Wellauer !?! Keine Ausstrahlung, kein Charisma und höchst durchschnittlich. Dass einer soweit kommt sagt alles über die SwissRe

  33. Schön, dass eine „arme“ Weltregion für einmal von der Schweiz profitiert. Der Normalfall sieht anders aus. Dass es nun CH-MitarbeiterInnen trifft, ist bedauerlich, aber andernorts „erwischt’s“ die meisten Menschen böser als uns hier. Trotz allem stehen für die entlassenen langjährigen MitarbeiterInnen wohldotierte Soziallösungen bereit.

  34. Bei einer Versicherungsgesellschaft geht der grösste Teil der Prämieneinnahmen in die Technische Reserve. Aus dieser Reserve werden dann die Schadenfälle bezahlt. Es ist gleich wie beim Erneuerungsfonds der Stockwerkeigentümer-Gemeinschaft: Jahr für Jahr wird einbezahlt. Und wenn dann das Dach erneuert werden muss, zahlt man das aus dem Fonds.
    Weil die Schadenfälle über den Fonds bzw. die Technische Reserve laufen, wird die Jahresrechnung nicht tangiert. Die Eigentümer zahlen nach wie vor gleich viel ein und bei de Versicherung bleibt der Gewinn mehr oder weniger konstant.
    Und bei der Swiss Re? Dort schlugen einige grössere Schadenfälle auf die Jahresrechnung durch, weil die Technische Reserve zu klein gewesen war. Bei der Munich Re verhielt es sich ähnlich. Trotzdem läuft deren Aktienkurs viel besser. Warum? Weil den Chefs der Swiss Re nichts einfällt, womit sie den Geschäftsverlauf verbessern könnten. Neue Geschäftsfelder? Schtonk! Rationalisierung mit KI? Schtonk! Bessere Integration? Schtonk! Es geht wie bei Charlie Chaplins Grossem Diktator: Eine Gruppe ist schuld und die muss raus: die Angestellten. Ihre Arbeit soll von Laien im Taka-Tuka-Land erledigt werden. Schon vor Jahren hörte ich Klagen von Swiss Re-Angestellten, dass die Kommunikation mit den Ausgelagerten schwierig und die Resultate zermürbend schlecht seien.
    Hat schon einmal jemand überlegt, dass solche Entlassungswellen nur eines beweisen: Die Chefs hatten vorher jahrelang die Abläufe nicht im Griff und einfach immer mehr Leute angestellt.

  35. Personal mit niedriger Qualifikation kostet außerhalb der Schweiz weniger, liefert aber auch meist niedrige Qualität was wiederum Mehraufwand für Aufsicht und Kontrolle in der Schweiz nach sich zieht.
    Gut qualifiziertes Personal kostet weltweit in etwa gleich viel (zumindest so viel dass sich der Overhead für Auslagerung nicht rentiert).
    Manche Firmen haben das schon gelernt, andere wir SwissRe kommen noch darauf. Aber dann ist es zu spät und sie werden die Wissenslücke nicht mehr füllen können, die entstanden ist.
    Das hiesige Personal wird sich dann aber nicht mehr von dem Multis rekrutieren lassen (nur die Uni Absolventen die noch nichts wissen und erst in alle Fehler allen tappen).

    • Beim outsourcen geht nicht wirlich ums sparen. Hier wäscht eine Hand die Andere.
      Kielholz kann die Personalkosten senken und sein Freund der bei einem internationalen Headhunter arbeitet kann ihm eine Horde Billigarbeiter anbieten. Beide können eine positive Entwicklung vorweisen, bei sichern sich ihren Bonus und die Overheadkosten werden ausserhalb der Personalkosten als einmalige Aufwendungen sonstwo verbucht.
      Alle sind happy, alle haben gewonnen, wenn auch nur in der Teppichetage.

    • Im Ausland ist alles billiger, auch Strom und Immobilien. Der qualitative Unterschied ist oft nicht mehr vorhanden oder nicht so gewaltig, als dass es den grossen Preisunterschied zur Schweiz rechtfertigen würde. Das Personal ist meist auch sehr gut geschult in der IT, also da haben Einheimische Fachkräfte oft nicht mehr drauf als ausländische.
      IT Kenntnisse erwirbt man sich in erster Linie mit Eigeninitiative und Herumpröbeln und nicht im Unterrichtsraum beim von der Firma bezahlten Kurs. Man braucht dazu nur PC und Internetanschluss und das gibt es heute fast überall.

    • @Fehr: Das Kerngeschäft von Swiss Re ist nicht IT! Könnte wetten, dass Sie entweder bei einem amerikanischen oder französischen Arbeitgeber angestellt sind.

  36. Lieber LH…

    1. Die PK war immer sehr AN-freundlich ausgestaltet was die Beiträge betraf. Die jeweiligen FZ-Guthaben entsprechend hoch.
    2. Den Bau eines neuen Prunkbaus mit der Anzahl MA zu vergleichen ist ein wenig sehr weit hergeholt. Notabene wenn dadurch ein ganzes Geschäftshaus danach frei wird. Da stellt sich doch eher die Frage was mit diesem geschieht.
    3. Kein fixer Arbeitsplatz ist nichts schlimmes und funktioniert gut.

    Aber
    – für die einzelnen Betroffenen ist es hart und sozialpolitisch ist es kritisch
    – ein Grossteil der von mir gesehen und miterlebten Outsourcings war das absolute Gegenteil von kostensenkend… über die neuen Schnittstellen, Überwachungsmassnahmen (Rundschreiben FINMA) und ständigen Korrekturen wird mehr Geld und Zeit verbraten als je zuvor.
    – dass gewisse Manager sich auch heute nur über Kostenminimierung profilieren können spricht für deren fehlenden Innovationsgeist nach vorne…

  37. Dies ist Kielholz einziges „nachhaltiges“ Managermodell. Für sich und seines gleichen wird Geld sprichwörtlich aus dem Fenster geworfen, für die Reputation nach aussen, wie den hässlichen Glaspalast am Zürichsee, verpulvert man hunderte von Millionen.
    Dann eines schönen Morgens erwachen die Bosse erschrocken weil die Kasse nicht mehr stimmt. Aber keine Bange, da gibts ja den super Outsourcingplan um die Kosten wieder ins Lot zu bringen. Das diese nicht Nachhaltig ist haben die Typen nicht begriffen. Selbst dann nicht als die frühere Outsourcingdestination Poolen zu teuer wurde und man händeringend nach neuen billigen Destinationen suchte.
    ABER hey Kielholz kauf dir mal einen Globus dann wirst auch du endlich begreifen, dass die Reise nach Osten irgendwann wieder im Westen endet. Was kommt nach Banglore? Bangladesh, Mianmar, Pjöngjang, Wladiwostok?

  38. Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele (Plato). Statt einer verbesserten Unterstützung politisch, gesetzgeberisch sowie strukturell bei den Klein- und Mittelbetrieben, das Rückgrat der stabilen Beschäftigung, hadern wir damit, dass wir nicht mehr bei Grosskonzernen zu überteuerten Löhnen bis zum Pensionsalter mehr arbeiten können und auf deren Fringe Benefits verzichten müssen. Zusätzlich beschweren wir uns darüber, dass die Kapitalgeber eine faire Rendite fordern.
    Diese Defensivstrategie führt im Fussball oft zu 0:1

    • Aber eben wie erwähnt zu diesem Selbstgespräch braucht es eine Seelen. Aber haben diese Typen den eine?

  39. Lieber@hansheisser,

    Ihren Frust in Ehren. Haben Sie sich je gefragt, weshalb in den Medien und vor allem in den Unternehmen, bewusst mit Fakten hinterm Berg halten, falsch informieren und so Mitarbeiter gegeneinander ausspielen?. Gehen Sie den Gründen nach, weshalb die Berichterstattung so läuft. Sie/Wir ALLE haben eine erneute Möglichkeiten diese Mechanismen live zu beobachten: Steuervorlage 17!

    Bereits im Februar 2017 war die USRIII, die Steuergeschenke in Milliardenhöhe für die Unternehmen vorsah, schlichtweg chancenlos an der Urne. Auch die SV17 verteilt Geschenke an die Unternehmen im Umfang von mehreren Milliarden Franken. Im Wesentlichen hat der Bundesrat die wichtigsten Elemente wie etwa die Patentbox der USRIII in die SV17 übernommen. Erstens soll durch die Hintertür die zinsbereinigte Kapitalgewinnsteuer wieder in die Vorlage eingeführt werden. Sie war von der USRIII gekippt worden, um der Vorlage so bessere Chancen bei der Abstimmung zu verschaffen. Zweitens soll, um ein Referendum von rechts zu verhindern, die Teilbesteuerung der Dividenden aus qualifizierten Beteiligungen (mindestens 10 Prozent des Kapitals) auf Stufe Bund 50 Prozent betragen, auf Ebene der Kantone und Gemeinden mindestens 50 Prozent.

    Denken Sie nach – überlegen Sie sich, ob diese hinterhältige politischen Schachzüge den „Deutschen“ zuzuordnen sind, oder doch nicht dahinter verantwortungslose und skrupellose ur-schweizerische politischen-wirtschaftliche Seilschaften stecken die einen stillen Krieg gegen die eigene arbeitende Bevölkerungen führen? Glauben Sie mir, es lohnt sich diesen Dingen nachzugehen. Sie werden dieses Gefühl der Ohnmacht und Wut abbauen und merken, dass die „Deutschen“ so wie die „Schmarotzer, IV-Bezüger, faule Arbeitslose“ ad hoc konstruirte und lancierte Feindbilder sind, um von den Ursachen abzulenken.

    Beste Grüsse

  40. Mit eine indischen IT Salär kann man in Indien sicherlich vorzüglich leben. Vorausgesetzt, man kommt mit dem Klima zurecht. Zudem bedingt das praktisch das Auswandern, weil das Lohnniveau verglichen mit der Schweiz so tief ist, dass man die Brücken hier komplett abbrechen muss. Also für Schweizer, die nicht permanent auswandern wollen, ist das keine Option. Für Inder in Indien hingegen ist das grossartig. Es war ja von vornherein klar, dass Globalisierung für Leute in den westlichen Ländern Löhne, Sozialleistungen und Lebenstandard runter.
    Wer etwas anderes glaubte, der glaubt wohl auch noch an den Weihnachstmann!

    • Wohnen Sie noch in der Schweiz, oder schon in Indien? Falls nicht: worauf warten Sie?

  41. Ich habe schon vor einiger Zeit alle SwissRe-Aktien verkauft. Das Unternehmen passt mir nicht mehr.

  42. So ganz genau stimmt es ja nicht. Bei mir war der Vorgesetzte und dessen Vorgesetzte anwesend. Und die wollten, dass ich selbst künde. Sei viel besser auf dem Lebenslauf.

    Mehr ist wohl nicht zu sagen.

    • Ich hoffe, du hast dich nicht auf dieses Sch… spielchen eingelassen. Selber kündet man nur, wenn man den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben hat. Wer hingegen ohne NOt kündet „weil es besser ist“, kann sich danach vom RAV schikanieren und mit Einstelltagen bestrafen lassen.

  43. solche übungen sind eine indirekte aussage über den kern des problems, der woanders liegt. SREN bei 90 verkaufen und bei 70, oder eher 65 wieder hinzukaufen.

  44. „Die Walter B. Kielholz Foundation verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke. Sie bezweckt u.a. die Förderung kultureller Aktivitäten auf dem Gebiete der bildenden Künste und der Musik..“ Die Stiftung offeriert den von der Pflichtbefreiung (Massenabbau) betroffenen Mitarbeitern einen kostenlosen Töpfer- oder Flötenkurs.

    • Ein Flötenkurs bei Kielholz ist schon mal eine super Qualifikation für die nächste Arbeitsstelle. Damit kann man dann hoch qualifiziert den neuen Bossen den Zucker in den Hintern blasen.

  45. geile globalisierung ist das! alle machr den multis und deren aktionäre, arbeitsplatzauslsgerungen in den osten, neue handelsmacht china … und im gegenzug: billigschrott von china, iphone, netflix….

    guter deal, oder?

  46. Diese ganze Entwicklung hat angefangen, als in jeder noch so praktisch betonen und Empathie-geforderten Stelle nur noch Studienabschlüsse verlangt werden, aber jede Nilpe diese Stelle mit dem richtigen (Fach)Hochschulabschluss bekommt.

  47. Typisches Vorgehen, irgend ein Erbsenzähler rechnet soviel und soviel Einsparungen bei den Lohnkosten aus, er kassiert seinen Bonus und verduftet. Der Schaden an Reputation, Service, Systemausfall, und der unbezahlbare Ärger mit der indischen „no problem“ Mentalitität zahlen dann die Kunden und der verbleibende Personalbestand.

  48. Hallo, was tut SwissRe?

    Das Offshoring nach Indien ist längst vorbei! Der IT-Sektor Indiens leidet unter massivem Jobabbau, weil die Auslandskunden davon wieder abgerückt sind!

    Lest indische Zeitungen! Redet mit Indern! Besondes, bevor solche Entscheidungen getroffen werden!

    Ausserdem:
    „Outsourcing kann bei Schweizer Banken die IT-Kosten verdoppeln“ https://www.inside-it.ch/articles/51206

  49. Viele Firmen in der Schweiz entlassen und die Neueinstellungen sind bei weitem nicht in der Lage diesen Trend zu kompensieren. Wie ist es möglich das die „offiziellen“ Arbeitslosenzahlen so tief sind? Frisierte Arbeitslosenstatistik? Ich habe nachgefragt, ob viele der Arbeitslosen, die älter als 58 sind, in der offiziellen Statistik erscheinen. Auch ob Arbeitslose die von privaten Arbeitsvermittlern betreut werden erfasst werden. Zählen diese nicht mehr als arbeitslos, obwohl sie keine Arbeit haben? Oder die Menschen die Working Poor“ da sich die Lebenssituation auch von Menschen mit geringem Einkommen kaum von der Lage unterscheiden, in der offiziell Arbeitslose leben. Ich habe bis heute keine Antwort erhalten.

    Banken und Versicherungen werden immer mit weniger „Angestellten“ auskommen, da auch hier die Digitalisierung die Menschen von der Arbeit befreien wird. Wieso werden diese Themen nicht in der breiten Öffentlichkeit ideologiefrei behandelt? Weil es Interessen gibt die den Menschen glaubhaft machen wollen das sie weiterhin in Strukturen die 200 Jahren alt sind leben müssen – während – derzeit in China 25’000 Elektroautos pro Monat vom Band gehen. Das BGE ist auch in China ein Thema, nur es wird sachlicher und realitätsorientiert darüber debattiert. Ich war beeindruckt als ich vor ein paar Monaten dort war.

    Wir in der Schweiz und Europa werden in einer künstlich geschaffenen Dualität an der Stange gehalten. Es ist eine mentale Komfortzone die uns alle erpressbar macht. Ein Beispiel ist die Steuervorlage 17 in Verbindung mit der AHV. Ein Irrweg.

    http://www.microtax.ch/de/medien/

    • Die schweizer Arbeitslosenstatistik betreibt einige Schönfärbereien. So sind Langzeitarbeitslose nicht darin erfasst. Ebenfalls ist man nach längerer Weiterbildung (1 Jahr). nicht für Arbeitslosengeld berechtigt. Da lohnt es sich gar nicht anzumelden.

      In Deutschland haben sie unter Hartz 4 viel mehr zusammengetan, und sind TROTZDEM weniger arbeitslos!

      Die schweizer Arbeitslosenzahl entspricht mehr einem Trend als einer Summe.

    • China baut Elektroautos wo liegt der Zusammenhang zur SwissRE? China kann es sich erlauben am Markt vorbei Sachen zu produzieren kauft es niemand wird die Bevölkerung per Gesetz dazu verdonnert. Ich möchte also nicht in China Arbeitnehmer sein aber das wäre ja dann ein anderes Thema….

    • W ürden die vielen ausgesteuerten Arbeitslosen ebenfalls in der Arbeitslosenstatistik erscheinen, was an und für sich richtig wäre, dann ergäbe sich auch ein ganz anderes Bild vom Arbeitsmarkt. Aber auch hier „Vernebelungstaktik“ wie bei so vielen ähnlich gelagerten Tatsachen.

    • Es gibt in Prinzip keine Arbeitslose…. es gibt nur Leute die arbeiten und Leute die nicht arbeiten ( Freiwillig oder Unfreiwillig…) sie gehören auch dazu. …dann es gibt Leute die viel, sehr viel arbeiten, aber keine Lohn ( auch keine Mercedes à la RF …) bekommen…sie arbeiten Gratis und haben die beste Ideen und bringen die Gesellschaft weiter, deswegen sind sie nicht Arbeitslos… es sind quasi ein “ Wirtschaftswunder“ und machen Nationen und Leute noch reicher….
      Microtax ist nicht neues…mindestens schon in 1700 Jahrundert hat man schon daran gedacht und Pigou hat diese auch theorisiert…
      Ein Tax auf Maschine / Technologie wird irgendwann Salonfähig sein… und löst somit einige Geldproblemen diesen Welt, aber löst auch die Depressionen, Unzufriedenheit der Leute und die Umweltverschmutzung? Tja, sprechen wir weiter von Pseudoproblemen…während die “ Big Minds“ unsere Problemen von Morgen lösen werden…und zwar Gratis…leider auch ohne Steuern! 😉

    • @Arbeitgeber (AHV-Rentner): Ich verstehe, dass sie von China beeindruckt sind. Leider wird China in fast allen Bereichen total unterschätzt. Das wird sich in wenigen Jahren rächen. Im Vergleich dazu sind die USA heruntergewirtschaftet und total überschuldet, faktisch bankrott. Die Infrastruktur ist am Boden. Im Vergleich dazu baut China in Rekordzeit, Autobahnen, Schnellbahnstrecken, Flughäfen, etc. Auch im Bereich Solarenergie sind die Chinesen weit voran. Statt nach Spanien und Griechenland rate ich dazu den Urlaub einmal in China zu verbringen. Sie werden nicht glauben, in welch kurzer Zeit China so weit vorangekommen ist.

    • @Arbeitslosenzahlen: logisch sind die geschönt. Ich habe mich wieder beim RAV gemeldet, obwohl ich keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld habe. Aber ein kleiner Stich für Seco und JSA ist es und eine kleine Genugtuung für mich.
      @ Schrumpfprozess in der Finanzbranche: Ich rate jedem Youngster ab, da einzusteigen, ausser er macht sich schlau in Sachen Digitalisierung.
      @Schrumpfprozess in der Rückversicherung im Besonderen: Ich war 20 Jahre in der Branche und würde meinen, dass diese an Ineffizienz nur noch von derjenigen der PK-Verwaltung übertroffen wird. Da wird es bald wieder eine Fusionswelle mit allem, was dazugehört geben (= wenige Gewinner, viele Verlierer)

    • Beweiskraft anders rum…………

      Der Bund soll mal dringend den Beweis antreten, dass die Arbeitslosenzahlen NICHT frisiert sind.

      Kaum jemand nimmt diese Zahlen als glaubwürdig auf. Auch der Konsumentenindex hat keine Aussagewirkung, weil wichtige Parameter wie Krankenkassenprämien darin nicht erfasst werden.

      Werden wir alle mit diesen geschönten Statistiken zum Narren gehalten, werter Arbeitgeber (AHV-Rentner)?

    • Findet Ihr das ewige Gesülze wegen der Arbeitslosenzahlen nicht etwas bemühend? Das SECO ist transparent, welche Zahlen wie erhoben werden (nämlich RAV Zahlen mittels Vollerhebung), und von daher stimmen die schon, denn sie sagen, was sie zu sagen vorgeben. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
      Wer aber die Erwerbslosenquote nach ILO will, die alle Personen erfasst, die in den letzten 4 Wochen aktiv Arbeit (auch Steigerung des Pensums, …) suchten, der wird bei BfS fündig. Diese müssen allerdings über Umfragen ermittelt werden und sind daher weniger detailliert und weniger rasch verfügbar.

  50. Holt noch mehr Deutsche in Schweiz! Gebt ihnen die besten Jobs! Lasst sie uns mit ihrer grossmännischen Mentalität überrollen! Gebt ihnen auch die CH-Staatsbürgerschaft! Superidee … aber wundern sollten wir uns dann auch nicht, wenn sie uns alle einfach abschaffen wollen!

    • Nur zur Erinnerung: Wir haben abgestimmt über die Masseneinwanderung, sind also selber Schuld. Eigentlich sind wir bei allem selber Schuld was in der Schweiz schlecht kommt, denn wir können immer abstimmen, also vorher überlegen und nicht alles glauben was aus Bern kommt…..

    • Grütze, lieber Hans. Dich schaff ich als Ersten ab. Ps hier ist alles so teuer, und ich verstehe die komische Sprache nicht

    • Bei Ihrem Kommentar frage ich mich, ob Sie nicht auch etwas zuviel dieser von Ihnen angesprochenen mutmasslich germanischen Eigenschaften haben.

    • @Oliver Fehr

      Die IT Workforce mag global sein. Was allerdings nicht heisst, dass in einem einzigen IT Projekt ein knappes Dutzend Entwickler auf – von Osten nach Westen – Bangalore, Zürich, London, New York und Kansas City verteilt sein sollte.

      (Disclaimer: Allfällige Ähnlichkeiten mit irgendwelchen Projekten in der Swiss Re sind selbstverständlich nicht beabsichtigt und völlig zufällig!)

      Aber das ist ja nur meine Meinung.

      Nur: Komischerweise gehen auch die in den vergangenen paar Jahren extrem erfolgreichen Software-Firmen (etwa diejenigen, die mittlerweile an der Börse am höchsten bewertet werden – am höchsten *aller* Firmen weltweit) andere Wege …

    • Die Sklaverei ist auch global – sehr bedauerlich – aber es ist so.

    • Habt ihr’s schön gehört? Mexico hat das 1. Spiel an der WM-2018 gegen DEUTSCHLAND gewonnen 🙂

    • @Der Dütschi, es heisst nicht Grütze, ausser Sie meinen es wirklich, aber dann macht es sowie keinen Sinn, es heisst eindeutig Grüezi.
      Egal wie lang Sie schon bei uns sind, habens halt immer noch nicht gelernt, aus was für Gründen auch immer.

    • @hansheisser
      Exakt verfasst – ich bin mit Ihnen aus eigener Erfahrung vollkommen einig.
      Weshalb? Ich wurde von einem deutschen Vorgesetzten nach 5 Jahren und meine Freundich ebenfalls von einem Deutschen Vorgesetzten nach 14 Jahren auf die Strasse geschickt (in Zürich) – die Seilschaft wurde aus Deutschland für unsere Arbeitsplätze geholt…
      Beste Grüsse
      Manticore

    • @Der Dütschi: auch da gibts eine einfache Lösung… wir schaffen dich aus (oder auch ab) – wäre auch eine Variante

  51. Lehmann ist nur einer von Vielen. Schreib t doch bitte mal über die Unfähigkeit des „always smiling“ CEOs oder des neuen Reinsurance CEO. Beide Typen sind doch unfähig und nur Dank „Onkel Kili“ in diesen Positionen. Zudem, Kielholz sollte eigentlich die Leistung von Corporate Solutions viel, viel mehr zu denken geben. Ein Fass ohne Boden, dass seit Jahren wenig bis fast nichts zum Reingewinn beiträgt. Eingestellt wird/wurde in diesem Bereich immer noch sehr fleissig. Wenn schon sollte man dort den Rotstift richtig zum Einsatz bringen. Scheint jedoch Swiss Re Logik zu sein, jener Kuh (Reinsurance) weniger Futter zu geben, die bisher weitaus am meisten Milch erzeugt hat.

  52. Wenn man die Prozesse optimieren will ohne die Qualität zu verlieren muss man sich auskennen. Wenn man es einfach haben will dann lagert man die Prozesse ins billige Ausland, dass ist eine einfache Übung. Nur ist diese

    • Vielleicht sollte man einfach anerkennen, daß das Politiker – Nullzins – Lügengeld einfach den Endpunkt einer wirtschaftlichen Entwicklung darstellt.

      Wenn ein Versicherungsunternehmen mit zinsbasierten Altervorsorgeprodukten und im Rahmen der dort noch üblichen wirtschaftlichen Expansion an der Absicherung von Arbeitskraft, Immobilien und Mobilien wachsen will, ist es tatsächlich besser in Indien aufgehoben.

    • Mir erzählte Mal einer vom Resultat der Auslagerung ins Ausland: Die fleissigen Inder buchten sogar die Seitenzahlen!!!

  53. Typisch und mieses Zeichen ist die Drohung gegen einen freien guten Journalisten, wenn sich dieser zu nahe an die Wahrheit wagt. Doch zeigt das Verhalten der Swiss Re wie das vieler anderer Arbeitgeber, dass die Gewerkschaften bei der Ausgestaltung der gesetzlichen Folgen und der Definition der Massenentlassung den Parlamentariern die Auswirkungen ungenügend aufgezeigt haben. Die 30-Tage-Frist in OR 335d (Lesen empfohlen!) ist absolut lächerlich und macht den Artikel beinahe sinnlos.

  54. Es ereignet sich nichts Neues.

    Es sind immer die selben alten Geschichten,
    die von immer neuen Menschen erlebt werden.

    William Faulkner
    * 25. September 1897 † 6. Juli 1962