Wieder legt ein Leonteq-Gründer Pfusch hin

Michael Hartweg wollte mit seinem Fintech-Startup“ Evolute“ hoch hinaus – Nun muss er sanieren – Entmachtet erfahrenen CEO.

Sie waren ein Gespann. Michael Hartweg und Jan Schoch gründeten vor 10 Jahren die Leonteq und trieben die Finanzboutique zu 2 Milliarden Börsenwert.

Nun stürzen beide ab. Schoch ist schon ganz unten. Hartweg muss in diesen Wochen bei seinem neuen Unternehmens-„Baby“ scharf sanieren.

Dieses heisst Evolute, ein Fusionsprodukt aus einem modernen Compliance-Unternehmen namens SwissComply und der Evolute, die sich als digitale Vermögensverwalterin anpreist.

Gemeinsam wollte man den Kunden „Die neue Art der digitalen Vermögensverwaltung“ schmackhaft machen. Mit solch einem Versprechen war schon Hartwegs Ex-Weggefährte Jan Schoch an den Start gegangen.

Sein Vorhaben hiess Flynt. Die Firma gibt es nicht mehr. Evolute ist noch im Rennen. Doch nicht mehr so wie geplant.

Jedenfalls hat sich Hartweg soeben von seinem CEO getrennt. Der war der starke Mann hinter einem der beiden Fusionsfirmen, der SwissComply.

Kaspar Wohnlich heisst der Mann, und er erschien gross in einer Abend füllenden Compliance-Sendung des Schweizer Fernsehens kurz vor Weihnachten rund um den Spielfilm-Zweiteiler „Private Banking“.

Wohnlich rührte im TV Leutschenbach die Werbetrommel für seine Computer gesteuerte Compliance. Nun, ein halbes Jahr später, ist er Geschichte. Er reagierte nicht auf eine Anfrage.

Das Kommando hat nicht mehr Wohnlich, sondern der Ex-Leonteq-Spitzenmann und Financier Michael Hartweg, wie dieser auf Anfrage bestätigt.

„Kaspar Wohnlich tritt nach fünf Jahren Führung von SwissComply und von Evolute als CEO zurück und bleibt dem Unternehmen bis Ende 2018 als strategischer Berater erhalten.“

„Die Funktion des CEO habe ich übernommen“, sagt Hartweg weiter.

Hinter der Personalie steckt ein grosses Scheitern. Hartweg wollte die SwissComply von Wohnlich mit seiner eigenen Evolute verschmelzen und im Verbund zu einer neuen Kraft von Swiss Banking werden.

Die mit der SwissComply vergrösserte Evolute sollte laut Hartweg „eine Plattform“ bieten, die „Technologie, Operations und Services“ unter einem Dach vereinen würde.

So der „Ansatz“ beim Zusammengehen mit der SwissComply, die sich auf die Automatisierung von Recht und Compliance fokussierte – was im heutigen Banking ins Geld geht.

Die Idee von Hartweg, ein Powerhaus zu schaffen mit automatisierter Compliance und digitaler Vermögensverwaltung, hat nun Schiffbruch erlitten, wie der Unternehmer – selbstverständlich in unverfänglicher Sprache – selbst eingesteht.

„Um die Fokussierung auf die beiden unterschiedlichen Kerngeschäfte zu verstärken und der Dynamik der einzelnen Bereiche entsprechend Rechnung zu tragen, hat der Verwaltungsrat der Evolute Group AG entschieden, beide Unternehmen organisatorisch zu trennen“, meint Hartweg.

Und weiter: „Wir sind überzeugt, mit dieser geschärften strategischen Ausrichtung die Attraktivität unseres Angebotes für Kunden und Partner weiter erhöhen zu können.“

Kurz: Die grosse Fusion von SwissComply mit Kaspar Wohnlich und der Evolute von Michael Hartweg ist zum kostspieligen Flop geworden.

Nun lautet die Notmassnahme: Maschinen halt, Fusion zurück.

Hartweg versucht, die Folgen des Scheiterns in Watte zu verpacken. Es würden Mitarbeiter gehen, doch handle es sich dabei um eine „einstellige Anzahl“; zusätzliche Kosten würden nicht anfallen, sondern mit der Separierung der beiden Unternehmen soll es mehr „Effizienz“ geben.

Er selbst würde 14 Prozent am Ganzen besitzen, dies entspreche einer Investition in „tiefem, einstelligen Millionenbetrag“.

Schliesslich würde der bisherige CEO und einstige Gründer von SwissComply, Kaspar Wohnlich, „dem Unternehmen als Aktionär und Berater“ erhalten bleiben.

Noch vor einem Jahr lobten sich die Macher rund um Evolute über den grünen Klee. Damals erhielt die Kleinfirma gerade ein paar Millionen von Dritt-Investoren.

Das Fintech-Unternehmen wurde darauf in ein „Growth Accelerator Programm der Swiss Startup Factory (SSUF)“ aufgenommen. Dort taucht ein alter Bekannter aus Clariden-Leu-Zeiten auf.

Mike Baur heisst er, und der schwärmte als Growth-Accelerator-Programmleiter von einer glorreichen Evolute.

„Mit der Aufnahme von Evolute in das Growth Accelerator Programm der SSUF haben wir eines der spannendsten und am schnellsten wachsenden FinTech Unternehmen der Schweiz gewinnen können. Ich freue mich darauf mit dem Team durchstarten zu können.“ Nun ist Katzenjammer angesagt.

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24 Kommentare zu “Wieder legt ein Leonteq-Gründer Pfusch hin

  1. Warum ist die Mentalität in der Schweiz nur so dermassen kaputt? „Unternehmer“ bedeutet, durch „try & error“ gezielt Risiken einzugehen und dabei eben auch zu scheitern. Ich bin kein Fan der USA, aber DAS haben sie uns eindeutig voraus! In CH fällt man über „gescheiterte Unternehmer“ her wie die Hyänen über die halbtote Gazelle. Ich persönlich habe höchsten Respekt vor allen, die versuchen, NEUE Wege zu gehen und dabei auch scheitern. Nur so ist Fortschritt möglich! Ich traue mich wetten, dass die grössten „Hyänen“ einfach nur Angestellte sind, die Null Ahnung von Unternehmertum haben, dafür umso mehr im neunmalklugen Schwätzen….

    • Herr Kob

      Ich habe selber zwei Startup letztes Jahr gegründet.
      Das eine entwickelt eine Schublade zum Vakuumieren Ihrer Früchte und Backwaren und das andere entwickelt ein Klimagerät ohne Kältemittel.

      Jemand der neue Wege geht dem gebührt natürlich Respekt.
      Man muss sich aber bei jeder Geschäftsidee fragen ob es ein materieller Mehrwert für die Kunden UND die Gesellschaft gibt.
      Eine Strukibude wie Leonteq schaffte keine Mehrwerte.
      Auch Evolute ist reinste Finanzalchemie.
      Die Jungs hypen ihre Startups um sie durch Leute wie VInzenz mittels Insiderhandel neu zu bewerten. Aus heisser Luft werden dann Millionen.

      IP ist das einzige Nachrichtenportal, dass solche Fintech-Startups kritisch betrachtet. Alle anderen Medien loben diese Fintechblasen über den Klee. Die Kritik ist aus meiner Sicht berechtigt.
      Wenn nach den grossen Banken nun die Fintech Branche ihre Glaubwürdigkeit verliert hat der Finanzplatz und die anderen Startups ein Problem

    • @Daniel Bertschi
      Im Nachhinein sind eben alle schlauer. Dann hätte N26, Revolut und wie sie alle heissen auch von Anfang an als „heisse Luft“ bezeichnet werden müssen.
      Ich unterstelle einfach nicht grundsätzlich jedem, der ein Startup im Finanzbereich macht, dass er sich nur bereichern will und ihm sein Business eigentlich völlig egal ist.
      Würde mich mal interessieren, ob die Mitarbeiter von Leonteq oder das Steueramt etc. genauso über die Gesellschaft reden wie Sie. Aber so hat halt jeder seine eigene Meinung. Ich versuche eben stets, so neutral und objektiv wie möglich zu bleiben und nicht pauschal einen bestimmten Bereich/Branche zu verurteilen. Dazu habe ich – und vermutlich auch Sie – zu wenig Einblick in Evolute oder Leonteq, um uns hier eine fundierte Meinungsäusserung zu erlauben.

  2. Hässig, die Geschichte über leonteq zieht ehrlichgesagt nicht mehr. Jetzt werden wir erst mal den Gisel los und dann schauen wir weiter, wen man als nächsten ins Visier nehmen kann.

  3. Es ist erschreckend wie Startups hier jeweils mit viel Schadenfreude nach einem Scheitern zerlegt werden. Das ist genau der Grund, weil wir immer noch Mühe haben, in guter Zahl erfolgreiche Firmen zu Gründen. Jedes Startup weiß, dass es bei Gründung gegen die Statistiken antritt (1 von 10 wird erfolgreich). Wir brauchen aber Unternehmer, die daran glauben, dieses 1 Startup zu sein. Wenn wir aber die anderen 9 gescheiterten Startups an den Pranger stellen und die Gründer mit viel Häme übergiessen müssen wir uns nicht wundern, dass die möglichen Unternehmer lieber im sichern Teich von Big Corporate schwimmen. Geht in die USA liebe Unternehmer, dort bekommt ihr Wertschätzung und nicht Häme.

    • Hallo John (ich hoffe, ich darf Sie so nennen)

      Ihre Kritik ist nicht unberechtigt. Wenn jemand etwas wagt und Arbeitsplätze schafft oder schaffen würde, dann ist dies lobenswert.

      Ihr Kommentar diesbezüglich ist hehr und lobenswert – Dank an dieser Stelle, wir leben leider in einer Neidgesellschaft, wir könnten uns von den Amerikanern hierzu eine Scheibe abschneiden ..

      Allerdings habe ich den Eindruck, dass im angelsächsischen Raum (insbesondere USA) die Fragen zu einem Biz-Plan wesentlich tiefer greifen, als bei uns in Europa. Und Hand auf’s Herz, nur weil der Tertiärsektor einfach (noch) höhere Margen generiert, lässt keinen Rückschluss auf die Fähigkeiten der Akteure dort zu. Ein Top-Manager ist nicht was die Medien schreiben, sondern jemand, der fähig ist, dauernd und über Jahre deutlich besser zu performen als die Konkurrenz (operative CF), das ist übrigens ein Kern der Botschaft von Michael Porter. Porter hat ‘polarisiert’ in dem er schwarz-weiss Differenzierung vs Cost-leadership darstellte, dass man auch als Differenzierer das niedrigste ‘cost/ value’ verfolgen kann, war Ihm sicherlich bewusst, nicht erst seit der ‘Blue Ocean Ansatz’ bekannt wurde. Warum sollen Bankmitarbeiter fähig sein, z.B die Aufstellung/ Performance einer Airline zu analysieren (lach), ausser natürlich PG, der hat Fliegerbenzin im Blut und kriegt jede Bruchlandung hin .. und wenn das Bugrad mal krumm ist, das lässt sich im Logbuch (Financial-Report) gerade biegen.

      Die einzige Gerechtigkeit bei Start-ups, die fehlschlagen, ist, dass diejenigen, die ihr Geld beisteuerten, anscheinend nicht über grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügten (und Common-Sense). Eine Firma geht immer dahin, wenn der operative Cashflow (Marktbearbeitung .. Marktbearbeitung .. Operations) keine Ergebnisse geliefert hat. Leider Standard, Umsatz überschätzen und Kosten unterschätzen ..

      Zumindest dieser Teil ist keine Hämme, sondern die Realität, die Investoren einholt, die anscheinend über Geld verfügen, ohne Ahnung wie diese ‘selber’ zum schnöden Mammon gekommen sind ..

      Wenn ein durchschnittlich Begabter ein neues Geschäftsmodell nicht verstehen kann, dann ist dieses entweder revolutionär .. oder aber keinen Cent wert.

      MfG Industrial

      P.S: Danke, wir brauchen wirklich mehr Start-ups, weniger Flügelmuttern-Jobs und Differenzierung .. that would do the trick, dann hoffentlich ohne eine Atropin-Auge Ex-Bundesrätin im VR .. Start-ups schmücken ungemein und sind ‘sexy’ ..

    • @Industrial

      In der USA sind die Anforderungen an einen Businessplan fuer ein Startup meiner Erfahrung nach (Ich wohne in der USA) geringer. Grund ist, dass zu Beginn einer Firmengruendung alle Plaene auf Annahmen beruhen. Schon am naechsten Tag sieht vieles anderst aus und der Plan muss angepasst werden. Deswegen, wird stark auf Teams gesetzt welche kreativ sind und sich anpassen koennen. Der klassische Businessplan hat an Bedeutung verloren.
      Grosse Wuerfe gelingen leider nicht mit kleinem Denken. Ich weiss, dass uns diesen Denken als Schweizer nicht in die Wiege gelegt wurde, schliesslich sind wir ja bis jetzt bestens mit einem eher konservativen Ansatz (nicht wertend gemeint) gefahren. Wollen wir uns aber nach Vorne orientieren, ist meiner Meinung nach rasch ein Umdenken von noeten.

    • Ein Startup gründen ist schon ok was mich aber nervt ist dass alles was digital oder sonst wie hip ist total gehyped wird und mit Geld zugeschissen wird ohne normale unternehmerische Massstäbe anzusetzen. Währen ein innovativer junger Schreiner mangels Digitalisierung im Geschäftsmodell (ist aber profitabelvon sämtlichen Finanzquellen verachtet wird. Dicke Schlitten, hippe Büros (inkl. eigenem Gym), hochtrabende Geschäftsmodelle, Firmenbewertungen die jeden Rahmen sprengen, zerstört und konkurenziert den Markt etablierter Firmen und das alles quersubventioniert von Investoren. Money no Problem. Siehe Darlehen etc. zwischen Raiffeisen und Leonteq. Substanz der Firma am Ende naja…. Ich gebe es zu ich als klassischer Unternehmer der Fremdkapital nur unter erniedrigenden Auflagen und sehr teuer erhält kann mir bei einem scheitern dieser Firmen die Hähme nicht verkneifen. Meiner Meinung sind das was Sie betrauern keine Unternehmer die auf eigenes Risiko neues schaffen…

  4. Michael Hartweg ich gratuliere ihnen zum rechtzeitigen Ausstieg bei Leonteq. Wie sie den Pierin Vincenz/Raiffeisen über den Tisch gezogen haben, einfach Weltklasse! Im 2014 bei der Kapitalerhöhung die Bezugsrechte für CHF 13.27 losgeschlagen und 2015 das gesamte Aktienengagement an Raiffeisen weitergegeben, einfach sensationell. Sie beherrschen das Spiel des “Schwarzen Peter“ perfekt. Ein Profi der handelt.

  5. Die Menschen stolpern nicht über Berge,
    sondern über Maulwurfshügel.

    Konfuzius
    * 551 v. Chr. † 479 v. Chr.

  6. Schadenfreude ist fehl am Platz. Aber es ist schon augenfällig, dass dieser Hype um Fintech/Regtech/Insurtech etc. gepaart mit teilweise peinlicher Selbstbeweihräucherung der Szene offensichtlich vorallem Luft und wenig Zählbares hergibt.

  7. Es wimmelt nur so von inkompetenten und skrupellosen Finanzfutsis meist mit HSG-Vergangenheit. Wo man hinschaut, nichts als Versagen: NB, Finma, Raffeisen, CS, UBS, Bär, Bührle, Aargauer KB, Post, Leontec, KPMG, EY, PW, Swiss Re und es brodelt sicherlich noch an unzähligen weiteren Money-Hotspots. Wo bitte um himmelswillen deponiert man sein erschufteten Sparbatzen , bleibt wohl nur das Kopfkissen ?
    Herr Hässig bleiben Sie dran, auch wenn die Arbeitslast bald monumental sein wird.

    • Sparbatzen gehört in Aktien von transparenten, wachsenden und prognostizierbaren Firmen statt in Start-Ups nach dem Prinzip Hoffnung. Von ersteren gibt es (in der Schweiz nach wie vor) genug. Allerdings bedarf es halt eines Suchaufwandes („no free lunch“) eines langfristigen Anlagehorizontes („Spreu von Weizen trennen“) und ausreichend Geduld („Schwankungen interessieren langfristig niemanden mehr“).

    • Die Finanzindustrie war schon immer so inkompetent und skrupellos.
      Sie konnte aber die Verluste ihrer Bertrügereien vor den Negativzinsen über den Gewinn bei der Geldschöpfung wieder wett machen.
      Die Schweizer Finanzbranche hat pro Jahr rund 5 Miliarden daran verdient.
      https://www.fuw.ch/article/nmtm-wer-beim-geldschoepfen-wirklich-kassiert/
      Die natürliche Selektion unfähiger Leute und Geschäftsmodelle wird nun weiter durch die Subventionen der Zentralbanken verzögert- bis zum grossen Knall.

  8. im moment schiessen immer mehr neue fintech plattformen
    aus dem boden, unterstützt von spekulanten und befreundeten journalisten.
    mit der absicht, diese vehikel mit viel luft versehen, möglichst schnell einer naiven versicherung oder pk zu verkaufen.
    da werden anfrage vollumen mit umsatz vollumen verwechselt und so.
    teilzeit angestellte, nach lust und laune. papageien, ohne ahnung vom business.

  9. Offensichtlich bekommen gewisse Start ups viel zu schnell zu viel Geld. Statt solidem Aufbau wird einfach geklotzt was das Zeug hält. Schnelles Wachstum ist doch oft Augenwischerei hat deshalb irgendwann auch ein Ende und dann müssen harte Fakten her. Meistens rennen dann die Kosten und das Geld davon. Es ist nicht jeder der mit einem lucky Punch reich geworden ist auch zwingend ein super Unternehmer.

  10. Dass Beziehungen dazu geführt haben, dass sich dieses Aufblasprojekt sogar im SRF präsentieren konnte, ist ja ohnehin ein Skandal und Thema für den Ombundsmann. Wer weiss, vllt findet sich ja jemand, der dies beanstandet. Verflechtungen zu nutzen für eine solche Werbemassnahme zeigt doch schon, was für Leute hinter dieser Firma stecken:

    Keine Leute, mit denen man geschäften sollte. Denn: Leute dieses Kalibers sind opportunistische Nichtskönner, die es halt immer wieder schaffen (Raiffeisen-Pumpe, weil Pierin den sanften Jan so süss fand..), an massiv Kohle zu gelangen.

    Mit dieser Kohle werden dann zuerst einmal schöne Büros gebaut. Dann gross angegeben. Dann über 40 Entwickler angestellt und Interessenten mit leeren Versprechungen an Bord geködert.

    Hat diese Software überhaupt schon Kunden? Wenn ja, könnte ich jetzt wetten, dass es sich um Kollegen aus irgend einer Studien- oder Niederdorf-Touren-Zeit handelt. Oder um Leute, die wirklich sehr, sehr blind und sehr sehr unwissend – faktisch sehr dumm sind und die Positionen, die sie inne haben, aber brauchen, weil Sie ja entscheiden können, schlichtweg nicht verdient haben.

    Was lernt der Markt – Banken, EAM, wer auch immer Kunden dieser Frima sein könnte – daraus? Man springt nicht auf solch heisse Gebläse auf, denn da verbennt man sich den Allerwertesten.

    Fazit:

    Hahahahaaahahaha!

  11. All diese einat gehypten Fintech Wonderboys stürzen ab im Bankung — und das zu recht. Auch Leonteq hätte Mühe ohne die grosse Raiffeisen um PV gehabt.

    Jetzt bleibt uns nur noch als Star die holzige Wildi von der Hypothekarbank Lenzburg. Was für Aussichtem im Finte h Swiss Banking.

    • Die Marianne Wildi von der Hypothekarbank Lenzburg macht als CEO einen beständig guten Job und sie verdient grossen Respekt dafür. Auch die IT scheint sie bestens im Griff zu haben.

      Wäre mal was, diese Frau im IP vorzustellen als positives banking-Beispiel, neben all den aufgeblasenen Nieten im Schweizerland.