Iqbal Khans Bruder jetzt auch bei der CS

Berater wurde Partner bei der grossen PwC – Führt ein Projekt für die Grossbank durch – Dort aspiriert Bruder Iqbal auf CEO-Job.

Iqbal Khan wird als Nachfolger von CS-CEO Tidjane Thiam gehandelt. Thiam soll nach seinen 3 Jahren an der Spitze der Nummer 2 des Finanzplatzes bald zu neuen Ufern aufbrechen.

Khan könnte übernehmen. Der Leiter der Internationalen Division gilt intern und auch bei vielen Beobachtern ausserhalb der Bank als der fähigste CS-Manager für den Spitzenjob.

Nun kommt ein Zweiter aus dem Khan-Clan ins Spiel. Es handelt sich um Yousuf Khan, ein Revisor bei der grossen PwC Schweiz. Und: Es ist der Bruder des grossen Iqbal Khan.

Bruder Yousuf hat soeben einen grossen Karriereschritt vollzogen. Zusammen mit 10 Kollegen hat er den Sprung zum Partner bei der PwC Schweiz geschafft.

Laut einer Quelle ist Yousuf Khan für seine PwC auch bei der CS aktiv. Er soll bei der Grossbank mitten in einem Beratungsprojekt stecken.

Die Brüder Khan haben sich hochgearbeitet. Ursprünglich aus Pakistan, haben sie in der Schweiz ihren Weg gemacht.

Beide wählten Beratungsfirmen als Sprungbrett. Während Yousuf Khan jetzt bei der PwC aufsteigt, war Iqbal Khan vor seiner CS-Zeit hoher Kadermann bei der Ernst & Young (EY).

Die entscheidende Weichenstellung erfolgte vor 7 Jahren. Damals nahm Iqbal Khan Einsitz in der Geschäftsleitung der EY Schweiz.

Und: Er übernahm zusätzlich zu seiner Leitungsfunktion „Banking & Capital Markets“ auch noch den Bereich „Assurance“, also Versicherungen. Khan wurde zur zentralen Figur ganz oben bei EY.

Der Pakistani-Schweizer blieb dann aber nur 2 Jahre im Leitungsgremium der Beratungsfirma. Als ihn nämlich der Ruf der CS ereilte, wechselte er schnell das Pferd.

2013 wurde Khan Co-Finanzchef der weltweiten Vermögensverwaltung der Grossbank. Und von da ging es dann mit der Karriere des Neo-Bankers steil nach oben.

Denn einer hatte den Narren am jungen Zahlenmann gefressen: Tidjane Thiam. Der neue CEO setzte wenige Wochen nach seinem Start Mitte 2015 den Haudegen Hans-Ulrich Meister vor die Tür.

Und hievte statt dessen den jungen Khan auf den Stuhl des grossen Divisionsleiter des neu geschaffenen International Wealth Managements.

Die „Bilanz“ hat kürzlich Iqbal Khan zum aussichtsreichsten Nachfolge-Kandidaten für Thiam gemacht. Sinnbildlich dafür steht die physische Nähe von Khan zu seinem Vorgesetzten Thiam.

Khan hat in Herrliberg an der Zürcher Goldküste eine Villa direkt neben dem Haus des CS-Chefs erworben. Laut Bilanz könne Khan sich nun durch Heckenschneiden oder dem Aushelfen mit frischen Eiern bei seinem Chef zusätzlich in günstiges Licht setzen.

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38 Kommentare zu “Iqbal Khans Bruder jetzt auch bei der CS

  1. Es ist korrekt, das Khan bei EY die Leitung des Assurance übernahm.
    Allerdings bedeutet Assuarance “Prüfung”, also die Leitung der Sparte Wirtschaftsprüfung bei EY. Kahn haf den Bereich Insurance (Versicherung) nie geleitet.

  2. Wie alt simmer?
    Wieviel Mediziner (dini schwö isch eini) gits, wo i dem Alter bereits prof sind?
    Genau…..sehr sehr wenig… Falls überhaupt öper…. Oder chef pilot vonere renommierte Fluglinie…. Wils ebe LEBENSerfahrig brucht. Hend die 2 Brüedere überhaupt Chinder?
    Het nid letzti am Tidjane sini Frau dScheidig igreicht?
    Sorry CS….try harder

  3. Ich habe Herrn Khan anlässlich eines CS-Kundenanlasses in Südfrankreich getroffen. Er hatte einen bemerkenswert langen Reiseweg auf sich genommen, um uns persönlich zu begrüssen und das direkte Gespräch zu suchen. Ein junger, schlagfertiger, sympathischer, dynamischer und bescheiden auftretender Mann.
    Ich denke Herr Khan ist äusserst fähig und mehr Schweizer als die meisten CS-Topleute der letzten Jahre. Er hat das Recht den exotischen Namen seines Vaters mit Stolz zu tragen, ohne dass Dritte deshalb seine schweizerische Staatsbürgerschaft in Frage stellen.

  4. Gibt es eigentlich keine Schweizer*innen mehr, die fähig sind, einen solchen Posten zu übernehmen? Oder sind die schweizer Banken nun definitiv in der Hand von Ausländern? Eine wahre Schande!

    • Ja. V.a. Frauen können doppelt so gut sein und mehr leisten. Sie haben nicht annähernd ähnliche Chancen auf ein solch rasche Karriere. Seit Jahrzehnten nur Worte statt Taten

    • @Roland
      Herr Khan ist Schweizer und äusserst fähig, was wollen Sie mehr?
      Soll er Imfall Kuhn oder so heissen – ist es das, was Sie meinen?

    • Leider nein. Die wenigen Schweizer in den Grossbanken sind ebenfalls zu jasagenden Weicheiern verkommen. Die wenigen guten Schweizer sind schon lange weg. Armselige Bankenwelt am Parardeplatz.

    • Der Beste kriegt den Job. That’s it!
      Wir leben in einer muliti-kulti Welt und das ist erfrischend, horizonterweiternd und spannend. Die homogene Schweiz von damals, wird es nie mehr geben, also Zeit, Euch damit abzufinden!

    • Herr Khan ist ja Schweizer – und die CS ist schon längst keine ‚Schweizer‘ Firma mehr. Sie ist eine multinationale Firma mit Sitz in der Schweiz – sie war seit Gründung 50% Deutsch. Wäre Zeit, wenn Schweizer das verstehen würden. Im Übrigen ist es in der Schweizer Geschichte normal, das Zugewanderte die Schweiz wirtschaftlich voranbringen. Henri Nestle kam aus Deutschland, Boveri ebenfalls, Brown hatte Englische Eltern.

    • Iqbal Khan ist Schweizer. Dies einfach so FYI.

      Grundsätzlich sollte es doch um ‚fähige Leute‘ gehen – und nicht um Frau/Mann, Nationalität oder Sprache.

      Bis jetzt habe ich über Khan immer Gutes gehört. Mal angenommen, das stimmt, dann ist dies doch super für CS; immerhin ist sie eine grosse Arbeitgeberin und nicht ganz unwichtig für den Finanzplatz Schweiz.

  5. Er übernahm zusätzlich zu seiner Leitungsfunktion „Banking & Capital Markets“ auch noch den Bereich „Assurance“, also Versicherungen.

    Assurance oder insurance?

    • Ist doch scheissegal, Hauptsache Ausländer Inder Bashing und Fake News mit Halbwissen. Für 20 Kommentare reicht das allemal.

  6. C’mon…..wo ist hier das Problem? Sein Bruder als Berater bei der PWC hat irgendwo innerhalb der CS Gruppe irgendein Projekt……und nun? Was passt da nicht?

    • die Frage ist eher ob der Bruder bei der PwC ke Partner geworden wäre ohne seinen starken Bruder bei der CS. Und ein wenig riecht es schon nach Vetternwirtchaft wenn ein erster Auftrag direkt nach der Beförderung zum Director erfolgte und er jetzt zum Partner wird. Verkaufen kann er, grosse eloquente Auftritte unter seinem Förderer Thomas R hinlegen auch… Richtige Wirtschaftsprüfer Arbeit hat man bei ihm aber sehr selten gesehen und es wurde seit jeher gemunkelt ob er hierfür auch wirklich geeignet ist bzw das Rüstzeug hat

  7. Nichts ist schlimmer im Verkauf als Aufdringliche am Telefon
    zu haben. Die Kerle mit dem furchtbaren Dialekt kleben richtig am Telefon. Da muss man
    richtig gewamt anlegen um diese Kletten wieder los zu werden. Nach dem Debakel mut dem Fussball- Doppeladler sollte es die CS zweimal überlegen ob sie eine seriöse Bank sein will oder ein wheeler dealer Basar!!

    • @Hansi von der Alm

      Bevor Sie sich überhaupt ein Urteil erlauben dürfen, würde ich einen Sprachkurs in Deutsch nehmen. Unglaublich was hier alles kommentieren darf.

    • Khan spricht fliessend CH-Deutsch sowie auch fliessend hochdeutsch du… Sorry, du idiot…

      Wo arbeitest du? Im Üetlihof? Mal raten; Back Office oder im Archiv?

  8. Wenn eine Finanzfirma schlau ist und in der Zukunft denken kann, dann sucht sich ein Krisenstark Manager für Top Jobs, da die Wahrscheinlichkeit eine erneute Finanzkrise, wie meine “ Jungs“ berechnet oder ausgedacht haben, liegt bereits seit einiger Monaten über 50 % ….mehr sagen wir dazu nicht.
    Wir haben nichts gegen “ Fähige“ Manager mit oder ohne Netzwerk. Kahn ist bekanntlich sehr schlau und adrett…. ob er Reif ist für solche Jobs überlasse ich an anderen…. dass er jetzt, wie früher Zeltner bei Konkurrenz, die Familieräre Interesse bevörzug ist eher als negativ zu bewerten…
    Somit, nach die schweizer Nati, werden wir auch schweizer Wirti durch Secondos mit ohne Doppeladler erleben müssen…aber bitte keine “ Familiäre“ Angelegenheit, wie bei der Römern gepfegt war…

  9. Ein Wunder – die CS gibt es ja immer noch. Totgesagte leben anscheinend länger. Nur so am Rande – darf ein Unternehmen das „Suisse“ im Unternehmensnamen aufweisen, obschon da kaum noch Schweizer arbeiten? Ich würde es spannend finden, wie sich die Mitarbeiterzahl der CH-Bürger bei der CS die letzten 10 Jahre verändert hat. Wäre nicht überrascht, wenn sich die Zahl von 80 auf 20 Prozent reduziert hätte.

    • 99% Dummschwätzer aus Deutschland. Die Angelsachsen sind nicht besser. Es gibt tatsächlich deutsche MD’s in Luxembourg die bei UBS ins Coach Programm kamen und dann in der Schweiz auftauchen, um als ED’s in der Schweiz die wenigen Stellen zu besetzen. Gleichzeitig werden Schweizer entlassen. Witz daran. In Luxembourg war man froh, dass die Person endlich weg war.

  10. Fähige Manager bei der CS?
    Ein kurzer Blick auf die Wertentwicklung der letzten 10 Jahre entlarvt alles.
    Unfähigkeit pur – Abzocke total.
    Bitte Zerschlagen und Neuorientierung in kleinen Einheiten.

    • Wieso erstaunt mich das nicht, seit Jahren die gleiche Abzocke und Millionenbussen. Und der VR Präsi bleibt auch noch und hat kein Gewissen.

  11. Slow News day?

    „Der Pakistani-Schweizer blieb dann aber nur 2 Jahre im Leitungsgremium der Beratungsfirma. Als ihn nämlich der Ruf der CS ereilte, wechselte er schnell das Pferd.“

    Khan war 12+ Jahre bei EY, also bitte „move on, Lukas!“

    Lukas, wir wollen Gisel/Vinzenz-News!!!

  12. Es gibt ja eine Story für den 10. Juli (Palatir). Diesen „Bonus-„ Blog hätte sich LH sparen können. Weder neu, sexy, skandalös noch sonstwie interessant. Schon die Bilanz hat sich richtig Mühe gegeben, den Artikel über Khan aufzubauschen.

    Grossbanken sind nun mal das Reich für Machtmenschen, Intrigen, Ränkespiele, Eitelkeiten und Gier. Iqbal Khan wird seine Gründe haben, da mitzumachen, auch wenn ich an sich noch nie etwas wirklich Schlechtes über ihn gehört habe.

  13. Und was die gedchätzt Userschaft jetzt am meisten interessiert: Hat er jetzt dem CEO num denn auch Eier geliehen?

    Um eine zeitnahe Antwort vom hässigen Luki Luke sei bestens gedankt.

    • Es wird auch gemunkelt in Herrliberg, dass der gehorsame Iqbal den Rasen von Tidjane Thiam mäht, am Wochenende seine Autoflotte auf Hochglanz bringt und dass er gar regelmässig seine Hemde glättet.

      Strebsamkeit und Tuchnähe bringt den Erfolg nach ganz oben.