Der Abstieg der Schweiz hat begonnen – der neue Aufstieg fordert Gewaltiges von allen

Was sollen wir tun, damit die Zukunft der Schweiz mit Wohlstand für viele, aber schon nicht mehr für alle, gesichert ist? Dies ist die am häufigsten an mich gestellte Frage in dieser Kolumne. Ich will sie jetzt, zum 1. August 2018, beantworten.

Für alle, die nicht weiterlesen wollen, kann ich das Ergebnis zusammenfassen: Es muss vieles noch schlechter werden, ehe es wieder besser wird. Zuerst folgen Unruhen, die sich jetzt schon abzeichnen. Am Ende müssen wir uns entscheiden, ob wir ein weitgehend isolierter Nationalstaat bleiben oder ein globaler Marktplatz werden wollen. Dieser Prozess wird voraussichtlich 10 bis 15 Jahre dauern.

Im Augenblick strebt das Schweizer Volk in seiner Mehrheit gleich zwei Ziele an: die „Splendid isolation“ nach den Vorgaben der Familie Blocher, welche die Interessen der reichsten Familien der Schweiz vertritt. Alternativ will das Aussendepartement mit Unterstützung des Wirtschaftsspitzenverbandes Economiesuisse eine weitergehende Öffnung der Schweiz zur Europäischen Union und Weltwirtschaft hin, damit den Interessen der in der Schweiz immer dominanteren Konzerne, die vorwiegend unter ausländischer Kontrolle stehen, gedient ist.

Der Bundesrat hat bisher keine eigene Zielsetzung für die Schweiz entwickelt, die über die nächsten zehn Jahre hinausgeht. Die Gewerkschaften führen einen Verteidigungskampf zur Erhaltung der im internationalen Vergleich teuren Schweizer Arbeitsplätze. Sie haben ihn seit einer Generation schon zur Hälfte verloren und werden auch den Rest aufgeben müssen.

Das Schweizer Volk, wo vor allem die älteren Jahrgänge zu den bestausgebildetsten der Welt gehören, ist verwirrt. Der vor einer Generation noch existierende „Bannwald der Demokratie“, die Schweizer Medienlandschaft, ist bis auf zwei Riesen (Tamedia und die SRG) ausgedünnt.

Die NZZ dient, vorwiegend rund um Zürich, dem oberen Bürgertum, der Verwaltung und den Konzernen. Die Medien der Ringier-Gruppe suchen den politischen Anschluss, den sie einmal hatten, wieder herzustellen. Der Rest sind lokale und regionale Medien, die ihre Bedeutung erst noch beweisen müssen.

In der entstehenden Meinungslücke entwickeln sich angesehene alternative Medien: Weltwoche, „Inside Paradeplatz, „Republik“, aber auch eine Fülle von Internetmedien, die eher die Konsequenz drohender journalistischer Arbeitslosigkeit sind.

Was geht vor? Wie geht es weiter?

Erster Akt: Die Schweiz verliert ihre Spitzenposition.

Was in den letzten Jahren aufgebaut wurde, hat seinen Höhepunkt offensichtlich überschritten. Die Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen in der Schweiz stagnieren schon seit knapp zehn Jahren und sind seit vier Jahren rückläufig. Schweizer Unternehmen investieren seit zehn Jahren immer mehr in der EU; das Investitionstempo in Europa nimmt seit vier Jahren überdurchschnittlich zu.

Aber was nennt sich „Schweizer Unternehmen“? Fast alle grossen Schweizer Konzerne, nehmen wir nur die Swiss, Nestlé oder Novartis als Beispiel, sind unter ausländischer Kontrolle, ebenso wie die beiden grössten Schweizer Banken UBS und CS. Die grösste wirkliche Schweizer Bank, die Raiffeisen-Gruppe, hat eine unsichere Zukunft vor sich.

Kein Politiker und kein Hochschulprofessor sagen uns, dass wir die Kontrolle über die wichtigsten Teile unserer Wirtschaft verloren haben. Die wissende Elite schweigt, das einseitig und zu wenig informierte Volk versinkt im Konsum.

Die bürgerlichen Politiker in Bern, in erster Linie Juristen, sind längst zu Lobbyisten meist ausländisch dominierter Wirtschaftsgruppen geworden. Andere, wie die Bauern, die Energiesparer und Umweltschützer, der Detailhandel und die Bergkantone, lobbyieren für die eigene Kasse.

In der FDP Schweiz gibt es, wie in der SVP Schweiz, keine liberalen Intellektuellen mehr. Noch vor 20 Jahren war dies anders.

Roger Köppel ist als SVP-Nationalrat eine Ausnahmeerscheinung, aber als Politiker eher ein Krisenzeichen denn ein Problemlöser.

Die SP Schweiz hat sich als Partei der staatlichen Beamten und Angestellten etabliert. Mit allen anderen Perspektiven ist sie gescheitert.

Den Rest der anderen Parteien können wir vergessen. Das Wähler-Fundament der CVP löst sich weiter auf. Die politische Macht diffundiert.

Grosse Teile des Schweizer Volkes dagegen werden langsam immer ärmer. 40% der Bevölkerung brauchen staatliche Zuschüsse, um sich ein Leben in der Schweiz noch leisten zu können. Nicht eingerechnet sind die Milliarden des Nationalen Finanzausgleichs, den die fünf reichen Kantone leisten, damit die Struktur der verarmten Kantone, darunter auch Bern und St. Gallen, nicht zusammen bricht.

Zweiter Akt: In zehn Jahren kommt es zu Unruhen.

Die wachsenden sozialen Auseinandersetzungen werden dazu führen, dass spätestens in zehn Jahren ernsthafte soziale Unruhen ausbrechen. Es gibt, ausser in der Staats-verwaltung, kaum noch feste Arbeitsplätze, die bisher schon stagnierenden Löhne sinken, die AHV kann nicht mehr an alle gezahlt werden, die staatlichen Leistungen werden immer mehr eingeschränkt. Die wieder steigende Inflation treibt die Menschen zu tausenden aus ihren unbezahlbaren Häusern und Wohnungen. Am Monatsende ist in den meisten Haushalten die Kasse leer.

Die bisher im EU-Vergleich noch wenig verschuldete Schweiz legt unter Druck Wachstums- und Hilfsprogramme auf, um die Bildung radikaler Parteien zu verhindern.

In der Westschweiz und im Tessin, wo es keine eigenständigen freien Medien mehr gibt, brechen die Unruhen früher als in der deutschen Schweiz aus. Es ist nicht mehr „L’état, qui paie“, denn die Kantone sind ebenfalls verarmt.

Der Bundesrat sucht eine sanfte Landung zu realisieren. Weil der Streit der Parteien immer grösser wird, gleicht der einst solide Schweizer Staat eher einem Flugzeug, das über die Piste hüpft: Mal meint man, es gehe wieder hoch, dann schlägt der Rumpf wieder auf.

Der Glanz der reichen Schweiz ist für eine Mehrheit der Einwohner verblasst, in den Alpen wohnen die reichen Araber und andere Superreiche. Sie haben anstelle von London die Schweiz entdeckt.

Familie Blocher und andere Schweizer Milliardäre haben sich in ihre elektronisch hoch geschützten Villen und Burgen zurückgezogen. Sie lassen ausrichten: „Das Schweizer Volk hat versagt.“

Dritter Akt: Zurück ins Reduit oder vorwärts in die Welt?

In jahrelangen politischen Kämpfen entscheidet sich, ob die Schweiz als neutraler Restwert sich wieder ins Reduit des 20. Jahrhunderts zurückzieht und die Vorhänge mit Blick nach aussen schliesst. Ungarn hat die Schweiz als eines der fünf lebenswertesten Länder Europas abgelöst, wie schon Viktor Orban dies vorgesehen hat. Die Schweiz wird von den Weltmächten USA, China, Russland und der EU geduldet als Ort, wo man in Ruhe leben und verhandeln kann. Die grossen Entscheide werden mit der EU in Brüssel bilateral abgestimmt.

Wirtschaftlich heisst dies Stagnation in grossen Teilen des Landes. Die besten Geister der grossen Universitäten verlassen das Land.

Alternativ ist „Der grosse Aufbruch“ angesagt, wo die Schweiz sich für die Welt öffnet und, mehr noch als heute, ihr Glück in der Welt sucht. Intelligente Ausländer sind voll in die Schweizer Gesellschaft integriert und dienen mit ihrem Können der nationalen Entwicklung.

Dazu brauchen wir Parteien, welche die provinzielle Enge ihrer kantonalen Herkunft überwunden haben, brauchen wir einen Bundesrat mit den besten Persönlichkeiten des Landes und Medien, welche uns die Augen öffnen und nicht mit „Fake news“ und „Home stories“ verkleben.

Noch sind wir eine sehr passable Demokratie, aber es könnte der Tag kommen, wo man dem Schweizer Volk in der Krise seine Volksrechte zu nehmen sucht. Ist dieser Tag gekommen, sind wir in den 2. Akt des nationalen Dramas eingetreten.

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63 Kommentare zu “Der Abstieg der Schweiz hat begonnen – der neue Aufstieg fordert Gewaltiges von allen

  1. Grüezi Herr Klaus Stölker

    Ihr O-Ton: „Noch sind wir eine sehr passable Demokratie, aber es könnte der Tag kommen, wo man dem Schweizer Volk in der Krise seine Volksrechte zu nehmen sucht. Ist dieser Tag gekommen, sind wir in den 2. Akt des nationalen Dramas eingetreten“:

    Diese Tage sind schon längstens FAKT ! Ihnen habe ich schon vor 1 Jahr über den grössten Verfassungs-Betrug der Schweizer Geschichte (6. Oktober 1989 = Sperrfristen-Beschluss mittels „Notrecht“) alle Unterlagen gemailt. Das war Ihnen dann leider „eine Nummer zu gross“ ($1.50Billion Klage aktuel hängig in den USA) !

    Eine „Milch-Büechli-Rechnung“ = Ab dem 1989 = $725 VERLORENE ASSETS = Nach 30 Jahren (s. Inflation + Immobilien-Preis-Steigerungen) x 2 = $1.50Billion heute !

    Bitte sorgen Sie dafür, dass dieser Skandal endlich aufgearbeitet wird. Wie ist Ihre Meinung heute dazu ?! 24x Parlamentarier begingen 1989 einen veritablen ultraleisen Staatsstreich = „Nicht-Landwirtschaftliches-Land“ 5 Jahre Verkaufs-Verbot (rückwirkend gültig) war die Tarnung ! Hier die 100% Beweise:

    https://www.gsw-global-consult.com/ = Immer aktualisiert !

    Mfg Giuliano Wildhaber (WILDHABER v. EFV & et al)
    Plaintiff pro se

  2. Ihre Einschätzung ist recht düster Herr Stöhlker. Und Ihre Meinung betr. des Veränderungswillens ebenso. Dabei mache ich Sie auf ein Jubiläum aufmerksam, das sich doch sehen lässt: in diesem Jahr feiert der kleine Kt. Obwalden das zehnjährige Jubiläum seiner Steuerreform. Und das erfreuliche Resultat ist, dass der Kanton – als ehemals dauernder Empfängerkanton – heute erstmals 4 Millionen in den Finanzausgleich nach Bern abliefert. Ich hoffe, dass gerade dieses Beispiel die grossen Empfänger, welche Sie zu recht kritisieren – wie z.B. den Kt. Bern – ermuntert, endlich mutige Reformschritte einzuleiten, die diesen Namen auch verdienen.

    • Es wird sein, wie es im 30jährigen Krieg war: Grosse Landschaften und ganze Völker werden zerstört. Es wird aber Inseln geben, die sich gegen den Wahnsinn zu behaupten wissen; insofern bin ich zuversichtlich und gratuliere Ihnen wie Ihrem Kanton.

  3. Ihre Wohlstands-Frage für Alle. Die Antwort ist recht einfach. Die heutige Schweizer Wirtschaft produziert zu viel Durchschnittsware zu Hochlohnstandortkosten. Da müssen wir weg und Wertigkeit von Gütern oder DL signifikant erhöhen. Wenn nur noch der Preis gilt, hat der Swiss Made Standort bereits verloren und spielt sich ins Aus. Die Wirtschafts-Presse hofiert immer die gleichen paar Ausnahme-Unternehmer aus den immer gleichen Branchen. Einer davon aus der Uhrenindustrie, der andere stellt Regio-Bahnen her. Was tun aber die x-tausend anderen Patrons in eben diesen Branchen? Die Uhrenwelt wird grad heftig geschüttelt und in der Mobilität der Zukunft kommt nicht viel aus den einheimischen F+E/Produktions-Häuser. Die Wohlstands-Frage hängt mit ausserordentlichen Leistungen und Lösungen zusammen. Weil dafür eine bessere Marge gelöst werden kann und davon wiederum anständige Löhne bezahlt werden können. Diese Swiss Value Kaufkraft erlaubt auch wieder einen hübscheren Warenkorb für Alle MitarbeiterInnen.
    Also: schnell weg von der globalisierten Gleichmacherei.

  4. Also provokative Kolummne dient sie sicher ihrem Zweck zum Nachdenken. Aber die Diagnose ist komplett falsch: Familie Blocher = Vertreter der Reichen; Economiesuisse auf der andern Seite = Vertreter des (armen) Volkes. Man sieht hier den Widerspruch. Die Verarmung in der Schweiz erfolgt in erster Linie dank der Massenzuwanderung, für welche alle Partien ausser der SVP (und der Familie Blocher?) stehen.

    • Die Diagnose ist komplett richtig: Familie Blocher = Vertreter der Reichen; Economiesuisse = Vertreter der Reichen. Multinationale Konzerne inbegriffen.

  5. Eine weitgehende Öffnung der Schweiz zur EU ist nicht vor allem wegen der grossen Konzerne notwendig, sondern wegen der vielen KMU. Die grossen Konzerne haben in Europa ihre Vertretungen, was viele KMU nicht haben. Da die KMU für den Werkplatz und damit den Arbeitsplatz Schweiz von grosser Bedeutung sind, ist eine weitgehende Öffnung der Schweiz für die KMU zur EU notwendig. In vielen Punkten gebe ich Ihnen jedoch zum Abstieg und Aufstieg der Schweiz recht.

  6. Man muss es sehen wie es ist, die fünf grossen die Globalplayer: UBS, Credit Suisse, Roche, Nestlè und Novartis haben das Sagen im Kleinstaat im Herzen von Europa und nicht mehr das Schweizer Volk und sein Bundesrat. Die Profitdenker der Grosskonzerne sind auf hohe Dividende die Boni fixiert. Der Staat und seine Bewohner sich diesem Denken unterordnen. Ein Resultat wird sein, die Lohnkosten werden radikal nach unten gedrückt, billig Jobs entstehen und so verarmt und verelendet die Masse in der Schweiz. Möglich, dass es in der Schweiz noch Figuren geben könnte, die sich auflehnen gegen die grenzenlose Habgiermacht der Spielsüchtigen auflehnen. Die verhindern, dass Staaten zu Lustobjekten der Begierde von Grosszockern werden. Wilhelm Tell wo bist Du?
    Gunther Kropp, Basel

  7. Stölker, der neue Nostradamus? Die Schweiz bewegt sich so langsam, da bin ich nicht sicher ob ich dem Pelzebueb an der Wand von Stölker trauen kann oder will, da hatte Einstein recht mit seiner Aussage: „wenn dann mal was passieren sollte in der Welt, reist er in die Schweiz, da geschieht es zuletzt. kommt alles gut!

    • @Böni, schalte dein Gehirn von Eindimensional (Konsumieren) bitte auf arbeiten, mache die Augen auf und du wirst vielleicht das sehen, was Klaus Stöhlker beschreibt. Das Erste haben wir alle leider schon im Kindergarten verlernt, wir alle müssen es zuerst wieder lernen. Damit sind wir noch nicht beim sicherlich beeindruckendem Netzwerk von Klaus Stöhlker angelangt. Und Netzwerke sind heutzutage alles. Ich denke, als Insider weiss er sogar einige Internas über Fussball und die Fifa, die man nie in der Zeitung lesen wird. Dabei ist das überhaupt nicht sein Thema. Wenn er auspacken würde, wäre „Fegefeuer der Eitelkeiten“ ein nichts dagegen. Vermute ich mal. Also ich hätte sicherlich ein sehr grosses Aha Erlebnis.

  8. Die Eidgenossenschaft existiert nicht mehr. Wir sind keine Demokratie, auch keine passable. Die Schweiz ist eine in den USA bei D&B eingetragene Firma, das heisst konkret jedes BA, Gemeinde, Kantonspolizei und auch Bundesgericht ist eine offiziell eingetragene Firma. Der Bundesrat arbeitet als CEO/Verantwortlicher für seine Firma und muss natürlich seine Interessen verantworten, so wie der CEO irgendeiner Firma. Nur, dass die 7 BR keine Ahnung von Wirtschaft haben.

  9. Ja, ja, der alte Mann der Kommunikationsbranche mit ausgeprägtem Sendebedürfnis blickt einmal mehr in die Glaskugel. Ein bisschen fabulieren, etwas schwadronieren und spekulieren, Den wenig fundierten Rundumschlag noch etwas würzen mit negativen Perspektiven und schon haben wir dem Volk die Welt erklärt. Wichtig ist nur, dass man sich in Opposition zu allen Anderen positioniert, damit das Salz in der Suppe wirkt. Seit Jahren lesen wir ihre unqualifizierten Zukunftsdeutungen und es kommt mir vor als schrieben sie frei nach dem Motto: „Wer überprüft schon morgen mein Geschreibe von heute“. Lieber Herr Stöhlker, lassen sie es bleiben. Sie haben uns lange genug malträtiert mit ihren Kommentaren über die ach so furchtbare Zukunft. Ich empfehle ihnen dazu Albert Einstein. Er sagte einmal: „Ich denke niemals an die Zukunft. sie kommt früh genug“. R. Keller

    • @Rudolf Keller: Versuchen Sie doch die Beiträge von Stöhlker als Denkanstoss anzusehen. Ich jedenfalls habe seine Kommentare hier schätzen gelernt, obwohl ich nicht oft mit ihm einig bin. Aber ist es nicht wertvoller, eine Kultur des Diskurses zu pflegen als andere zum Schweigen aufzufordern, Herr Keller?

    • Werte Sandra Niggli, wenn jemand (in einem anderen Standpunkt Beitrag) bedauert, nicht mehr die Mauer in Berlin besichtigen zu können, dann regt das wirklich zum Nachdenken an. Ob ich diese Ausführungen dann aber gleich schätze, bezweifle ich – zumindest für mich selbst. Dann halte ich es lieber mit Rudolf Keller, und verzichte auf das Salz in der Suppe und würze meine lieber mit wohltuenden Naturkräutern.

  10. Perfekt auf den Punkt gebracht. „Wie ich die soziale Bombe lieben lernte“ würde Dr. Seltsam sagen. Sie durchschauen die Menschen, auch wenn es bei Herr oder Familie Blocher wahrlich nicht viel dazu braucht, sind ein scharfer Beobachter der Gesellschaft. Endlich auch als Gesellschaftskritiker, weil wir von denen merklich zu wenige bis keine mehr haben. Wäre Blocher (oder Ebner) mit Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch so wie er heute ist möglich gewesen? Als Zeitdiagnostiker sind Sie hoffentlich nicht so perfekt, sodass das Unaufhaltsame vielleicht doch nicht diesen Weg nimmt. Das ist der Optimist in mir.

  11. Ihre Einschätzung teile ich leider auch, obwohl ich mich bestenfalls als ein wenig wissend fühle aber bestimmt nicht zur Elite zähle. Die Schweiz verkommt zum Resort für Megareiche aus aller Welt, und der Durchschnittsschweizer wird wohl das, was der Philippiner für die Arabischen Emirate schon immer gewesen ist; vierzig Prozent scheinen es ja schon zu sein – mit dem Unterschied, dass für diese derzeit noch durch den Mittelstand gesorgt wird (Unternehmenssteuern „dürfen“ ja keinesfalls mehr steigen). Die Grösse der Schweiz bleibt unverändert. Es bleibt deshalb die Frage: Wie bringt man die unproduktiven Schweizer ausser Landes und die globale Elite hinein um eine weitere Bevölkerungszunahme zu vermeiden – denn die Infrastrukturkosten können ja nicht von den steuergeplagten Unternehmen übernommen werden…Sehen Sie das auch so?

  12. In Ansätzen wohl richtig, wenn demnächst nicht Vernunft einkehrt. Wir dürfen nur noch gezielt Ausländer ins Land kommen lassen, die sehr bald der Wissenschaft und Wirtschaft Nutzen bringen können. Familiennachzug erst nach erfolgter echter Integration (Sprache!) der Erstzuwandererperson. Was jetzt läuft, führt unweigerlich zu Unruhen, ja könnte noch mehr sein. Allerdings, die Rolle, die die Familie Blocher bei Stöhlker spielt, ist Phantasie oder Verleumdung, denn wenn es so wäre, dann gäbe es eine Vielzahl von Schweizer- und Ausländerfamilien, die er im gleichen Zusammenhang nennen müsste.

    • Wie meinen Sie „erfolgte echte Integration (Sprache !)“ ? Ich meine, Sie können doch nicht wissen, welche Sprache in Zukunft wichtig ist, oder ? Es könnte sein, dass Albanisch in ein paar Jahren wichtiger ist als Deutsch, oder ?

  13. Hüte Dich vor dem engstirnigen teutonischen Stallkerl im Prophetenpelz.
    Logik Du Unbekannte. Selbst der teutonische Stallkerl fühlt sich als Denker.
    .
    Er plappert nach was er hier und dort hört und versucht die Phrasen sinnfrei und verdreht in seine eigene krypto-deutsche Agenda zu drücken.
    .
    Die Freizügigkeit wird das kleine Alpenland zerstören.
    .
    Nach der Vertreibung des Mittelmeervolkes geht es ohnehin bergab mit dem unmusikalischen und autoritätsgläubigen Barbarenvolk im Norden. Es happert zunehmend an Logik, sprachlogik und vernetztem Denken und selbst die archaische (und für Schaumschläger perfekte) Deutsche Sprache kann dieses Manko nicht weiter verstecken wie früher.
    Als Qualität verkannte Quantität (dank rund um Europa geklautem und nie zurückgegebenem) reicht nur für kurze Zeit nach dem zweiten grossen Krieg.
    .
    So braucht es auch hier schon kurz nach dem zweiten grossen Krieg einen zweiten Akt. Der Barbarenstaat im Norden wird seinen hilfsbereite Nachbarn übervorteilen. Die Kriegschulden vergessen. Das Währungssystem zwei Mal zerstören. Die Wiedervereinigungskosten auf die hilfsbereiten Nachbarn laden. Die Regeln im eigenen Interesse festlegen und interpretieren.
    .
    Wehret den Anfängen.

    • ?

      Da ist ja alles verdreht, was nur verdreht sein kann…!

      Wenn jemand von Barbaren spricht, ist es üblicherweise römischer Propaganda aufgesessen.

      Wissen Sie warum die Deutschen heutzutage etwas unmusikalisch sind?
      Sie werden es nicht selbst rausfinden, deshalb schreibe ich es: die alten Lieder enthalten zuviele Wahrheiten

      Dazu kommen diverse Sprachreformen (Rechtschreibung und Schrift) damit man alte Texte ja nicht selbständig lesen und verstehen kann.

    • ? Mit Dank zurück.

      Ja Herr Keller, Wer Geschichte aus dem Asterix gelernt hat, wird überall Römer sehen.

      Offensichtlich ist Nostradamus noch zu komplex für Sie.

      Auch das deutsche Geschichtsbuch und die Tagespresse helfen nicht wirklich weiter. Sie müssen eben nicht nur „alte“ deutsche Texte lesen (tut mir leid für Sie, dass Sie 1. Mühe haben damit 2. diese Mühe auf andere projizieren) sondern auch Texte in anderen Sprachen.

      Vielleicht haben Sie sich aber vertippt und haben gemeint russische Propaganda? Das reicht wohl eher als abschliessendes Argument. Ohne Gegenfrage. Das sollten Sie als Troll doch mittlerweile wissen. Andererseits sagt ja die Trollbibel, dass der beste Troll, bestenfalls das irrelevanteste oder unproblematischste Wort herauspickt und einen Nonsens darum herum schreibt.

      In diesem Sinne trotzdem ein Kompliment für den „Beitrag“. Für die Ausführung aber auch für den Nachnamen im Pseudonym, das perfekt das geistige Niveau charakterisiert und lokalisiert.

      Die Fakten bleiben aber. Auch wenn Sie Ihnen mangels Sprachkenntnissen oder wirtschaftspolitischen Kenntnissen unbekannt sind … ob die Fakten hier nur voll ausgeführt oder nur angedeutet werden. Gekratzt wurde im Übrigen nur an der Oberfläche …

      Die Argumentationsleere des Deutschen EU und PFZ Apologeten bleibt genauso.

      Und übrigens: Nein „unmusikalisch“ hat nicht nur etwas mit „Liedern“ zu tun (e.g. Max Weber et Habermas docent … in einem anderen Kontext). Ich will Sie hier aber nicht weiter psychologisch und soziologisch überfordern mit einer Darstellung von typischen (speziell nicht-Alemannischen) teilweise sprachlich bedingten Deutschen Denkstrukturen, Dominanzwünschen (im weitesten Sinne) und ihren Konsequenzen. Versuchen Sie das mal selber … (Zur Klarstellung: Wir sprechen hier natürlich selten vom „einfachen“ Volk)

  14. Na und jetzt?
    Was soll den diese dämliche und billige Analyse, Herr Stöhlker?
    Einfach nur ein paar populistische Statements zusammenschreiben, über gewisse Strukturen lästern und keine griffigen Ideen oder Strategien aufzeigen, lässt auf ihre geistige Verarmung schliessen.
    Lassen sie doch bitte in Zukunft die Schweiz mit ihren unbrauchbaren Kommentaren in Ruhe – sie sind nich mal ein guter oder interessanter Denkanstoss!

  15. Die Analyse ist richtig – der Lösungs-Aufruf TOTAL FALSCH !
    Hier spricht ein NWO-Lodge Brother, welcher dem Leser suggeriert, dass nur die Öffnung, er meint in Tat und Wahrheit den Anschluss an die EU, die Lösung bringt.
    1. wird es die EU dann nicht mehr geben, einer reinen Handelsunion als Nachfolge-Organisation wird die CH mit Freude beitreten – wie England auch !
    2. Ein offeneres Land als die CH gibt es gar nicht !
    Seit Jahrhunderten ist die Schweiz weltoffen und betreibt auch Welthandel !
    (für ihn ist „Welt“handel EU-Administratoren-Handel)
    Die Schweiz muss wieder vermehrt für Schweizer sein und sich nicht darum kümmern ob sich Ausländer hier wohl fühlen oder nicht – zuerst muss man sich sellber wohlfühlen !!!!
    Da dieses Land eh überbevölkert ist, spielt es keine Rolle, dass gewisse Bank- und Versicherungskonzerne Personal abbauen, meistens sind dort seit ca. Jahren eh nur EU-Bürger beschäftigt, die verstopfen dann einfach wieder in ihrer alten Heimat die Strassen…….
    last but not least:
    Der grosse RESET findet weltweit statt und nicht nur in der CH:
    – Dollar verliert Leitwährungsstatus
    – USA wird China angreiffen
    – Weltweiter Börsen- und Immobiliiencrash
    (später gehts dann wieder aufwärts)
    – Tourismuswahn bricht zusammen
    – neue Technologien verändern die Welt für immer
    – EU und Euro verschwinden für immer

    • … und der Stöhlker merkt dabei nicht, dass SEIN Niedergang schon lange stattgefunden hat!

  16. Es könnte der Moment kommen, wo man dem Schweizer Volk die Volksrechte zu nehmen sucht. Nun, der „man“ ist die EU-Kommission, die via institutionelle Anbindung der Schweiz in wichtigen Rechtsbereichen unsere Volksrechte aushebeln wird. Das betrifft alle Bereiche der 7 Bilateralen Verträge I. Dort sagt das EU-Gericht letztendlich was auch hier gilt, z.B. beim wichtigen Arbeitsrecht oder der Zuwanderungspolitik. Initiativen oder Referenden, die den EU-Vorgaben widersprechen, kann man vergessen. Das ist die Gefahr für unsere Volksrechte und Brüssel erwartet dringendst, dass das endlich passiert.

  17. Bei dem Satz hab ich nicht weitergelesen:

    „Am Ende müssen wir uns entscheiden, ob wir ein weitgehend isolierter Nationalstaat bleiben oder ein globaler Marktplatz werden wollen.“

    Es ist das Gesabbel, daß die EU-Fetischisten seit Jahrzehnten von sich geben.

    Die Schweiz kann alleine nicht bestehen. Der Schweizerfranken kann alleine nicht überleben bla bla bla….

    In Großbritannien brummt die Wirtschaft.
    Warum?
    Weil nicht (mehr) EU und Nationalstaat. Und weil eigene Währung Pfund.

    In der Schweiz brummt die Wirtschaft.
    Warum?
    Weil nicht EU und Nationalstaat. Und weil eigene Währung Franken.

    Wo sich was ändern muß ist nicht in Ländern wie der Schweiz, sondern in EU-Ländern wie Deutschland.

    • Wird wohl schon einen Grund haben, warum der geneigte Klaus Stöhlker lieber in der Schweiz, als anderswo publiziert 🙂

  18. … und Gerndergaga. Seit Jahren warte ich das die SVP hierzu Stellung bezieht und der Realität vom Kopf auf die Füsse hilft. Aber sie ist auch nur eines der Beispiele die zeigen die pervertiert die Gesellschaft bereits ist und wie Bequemlichkeit und Verweichlichung auch der Schweizer Bevölkerung bereits den Garaus blasen.

    Nach uns die Sintflut.
    Eigentlich müsste es heissen: Vorwärts Kamraden es geht zurück!

  19. Die Wahrheit liegt wohl zwischen Artikel und Kommentaren. Aber NWO und Globalisierung haben an der Schweiz nur einen weiteren Baukastensatz bzw. Versuchskaninchen. Der Schweiz ist von mehreren Akteuren im Laufe der letzten Jahre der eine oder andere Schneid abgekupfert worden. Aber auch die Schweiz lebt wie der nördliche Nachbar, immer noch von der Substanz und zusätzlich der direkten Demokratie. Doch auch diese ist mittlerweile verwässert und pervertiert. Den Offenbarungseid wird auch die Schweiz im Umgang mit der Demographie leisten. Wo Europa und die Schweiz heute stehen zeigt der aktuelle Beitrag von W. Wimmer:
    https://bachheimer.com/inhalte/artikelarchiv/291-zwischen-bayreuth-wien-und-zuerich-mossad-uebernehmen-sie
    oder:
    Breitbart: Italy’s Salvini Wants More Babies, Fewer Migrants: ‘A Country Which Does Not Create Children is Destined to Die’

    Der italienische Innenminister Matteo Salvini folgt Viktor Orbans Fußspuren und setzt das demographische Thema in den Mittelpunkt seines Programms. Ein Land, daß Einwanderer importiert statt eigene Familien zu unterstützen ist zu Tode verurteilt! Das nun geschaffenen Famlienministerium kümmert sich um Fragen der Fruchtbarkeit, der medizinischen Versorgung und der steuerlichen Bevorzugung der Großfamilien. „Die Regierung wird mehr an der Geburtenrate, als am Haushaltsdefizit gemessen, Italiens Geschichte, Tradition und Identität ist in Gefahr“, so Salvini.

  20. Man koennte auch verantworten die Vorhaenge halb zu schliessen, Die Grundausbildung mit etwas politischer Wissenschaften zu verbreiten. Was Sie die grossen Geister an den Uni’s benennen sind auch oft phylosophische Gestalten die in der Wirtschaft die warscheinlich untauglich waeren mit oft linker Richtung.
    Sollten wir uns mit den GROSSEN integrieren sind wir dann nur noch Ja Sager werden, auch wenn wir NEIN denken.
    Ich bin seit 50 Jahren Londoner und wohne auch dort.
    Demokratie ist ein lebendes Gebilde das wie ein Haase auch gefuettert werden muss. Ja wir koennen uns Globalisieren und stehen dann in der langen Schlange um unsere Rechte zu behaupten. Von den Globalen werden wir ja schon genug ausgepressed.
    Ihr Artikel ist informativ gut, aber Sie sollten auch verstehen dass eine Verwaesserung unserer Gesellschaft unser Volk in den Irrtum fuehrt. Geschichtlich haben wir dies bewiesen, In der Realitaet haben wir den Beweis an der EU wo das Volk und sogar die Laender wenig oder nichts zu sagen haben und unsere Vertreter sind nicht in der Exekutive.
    Bleiben wir ein Stueck Ruhe in der Welt und ein gutes Beispiel. Unser Wohlstand wird sich nicht halten koennen, aber unsere Gemeinschaft ist in unseren Haenden. Das Politikum an der Spitze sollte nach einer Amts-Zeit ausgewechselt werden damit diese Personen auch miterleben koennen was ihre Entscheidungen mit sich bringt. Mehr Leute aus der Wirschaft mit Erfahrung und viel weniger Juristen {Blocher ist eine Ausnahme) die oft nicht die Erfahrung haben eine ‚Bubble Gum‘ Maschine zu betreiben.
    Peter London

    • … Ihren Worten kann ich mich nur anschliessen, lieber Herr Fischer! Wenn ich ihren Bericht und jener von Herrn Stöhlker zusammen nehme, entsteht ein bisschen der Schweiz, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind: Die Eigensinnigen, die Mitreiter, die Kreativen – alles mit dem Mass unserer eigenen Durchschnittlichkeit. Die Welle der Entrüstung und Angst wird wohl wirklich noch eine Generation weiter andauern. Aber wir sind 1848 ohne Meer und ohne Bodenschätze aufgebrochen, um eine eigene Multikultur zu werden – mit verschiedenen Sprachen und kulturellen Hintergründen. Wir sind viel besser auf die Zukunft vorbereitet, als wir denken! Trägheit und Besitzstandserhaltungsdrang sind menschlich. Diese Untugenden werden jedoch kaum des Schweizers‘ letzte Handlung sind. Und auch ganz bestimmt nicht jene der Terzos von 2040. Happy Swiss National Day!

  21. Man koennte auch verantworten die Vorhaenge halb zu schliessen, Die Grundausbildung mit etwas politischer Wissenschaften zu verbreiten. Was Sie die grossen Geister an den Uni’s benennen sind auch oft phylosophische Gestalten die in der Wirtschaft die warscheinlich untauglich waeren mit oft linker Richtung.
    Sollten wir uns mit den GROSSEN integrieren sind wir dann nur noch Ja Sager werden, auch wenn wir NEIN denken.
    Ich bin seit 50 Jahren Londoner und wohne auch dort.
    Demokratie ist ein lebendes Gebilde das wie ein Haase auch gefuettert werden muss. Ja wir koennen uns Globalisieren und stehen dann in der langen Schlange um unsere Rechte zu behaupten. Von den Globalen werden wir ja schon genug ausgepressed.
    Ihr Artikel ist informativ gut, aber Sie sollten auch verstehen dass eine Verwaesserung unserer Gesellschaft unser Volk in den Irrtum fuehrt. Geschichtlich haben wir dies bewiesen, In der Realitaet haben wir den Beweis an der EU wo das Volk und sogar die Laender wenig oder nichts zu sagen haben und unsere Vertreter sind nicht in der Exekutive.
    Bleiben wir ein Stueck Ruhe in der Welt und ein gutes Beispiel. Unser Wohlstand wird sich nicht halten koennen, aber unsere Gemeinschaft ist in unseren Haenden. Das Politikum an der Spitze sollte nach einer Amts-Zeit ausgewechselt werden damit diese Personen auch miterleben koennen was ihre Entscheidungen mit sich bringt. Mehr Leute aus der Wirschaft mit Erfahrung und viel weniger Juristen {Blocher ist eine Ausnahme) die oft nicht die Erfahrung haben eine ‚Bubble Gum‘ Maschine zu betreiben.
    Peter London

  22. das einzige problem der schweiz ist jenes, dass es hier wegen marktabschottung einfach teuer ist wie die sau. auf dauer ist das mit dem viel billigeren nachbarn deutschland zum glück nicht zu halten. danke deutschland!

    • @Peter Weber: Das einzige Problem? Träumen Sie schon oder schlafen Sie bereits? Die Schweiz hat ganz klar noch viel andere und grössere Probleme als „nur“ Deutschland/Europa. Aber die „blinden Schweizer“, wie Sie einer sind, Herr Weber, sehen ausser Deutschland/Europa nicht, was in der und rund um die Schweiz los ist. Schlafen Sie weiter! Gute Nacht!

    • Weber:…………

      Dann gehen sie mal zu ihren Chef und senken Sie ihren sauteuren Lohn ?

    • @Scharnagl: Und trotzdem gelesen. Da fragt sich nun, wer eigentlich der „Dumme“ ist.

  23. Aber Herr Stöhlker was Sie da schreiben ist ein alter Hut. Die Schweiz ist schon lange von den Beamten übernommen worden gemeinssm mit den staatlich geschützten Monopolen Migros und Coop! Und Sie irren sich gewaltig! Als deutscher haben Sie vergessen – die Schweiz hat eine Nationslbank! Das milliarden teure Beamtenheer der Schweiz wird jeden Monst mit frisch gedruckten Tausendernoten der Nationalbank bezahlt!
    Ach sie glauben das nicht? Schon mal was von Epfl – Lausanne und Eth-Zürich gehört oder Bundespolizei – Militär- Bundesrat -Berner Bundesbetriebe? Dorthin führen milliarden an Strömen von neuen Tausendernoten! Und die Schweizer Nationalbank spielt an den intrrnstionalen Börsen mit Fr. 500 Mia in Fremdwährungen und wenn sie verliert, wie soeben bei Facebook ceschehen, wird das verlorene Geld sofort von Örli- Füssli, so lustig heisst die Beamtengelddruckmaschine, nachgedruckt. Dieses Sytem wird noch weit über 1000 Jahre genau so funkrionieren solange die Schweiz Wald hat und sie Geld drucken kann! Deshalb ist der Wakd in der Schweiz streng geschützt! Wir Besmten leben deshalb buchstäblich wie die Made im Speck! Und auch die AHV wird nie ausgehen wie Sie behaupgen – die funktoniert genau gleich!
    Also wenn Sie ein richtiger Schweizer werden wollen so müssen Sie nochmals gewaltig über die Bücher! Am besten werden Sie Schweizer Beamter – für Ihre schreiberische Laufbahn sehe ich sowieso keine Zukunft hier! Und als Schweizer Beamter könnten Sie dann die milliardenschweren Geldströme welche jeden Monat unsere fetten Pensionskassen und Taschen füllt beobachten und würden keinen solchen Stuss mehr schreiben! He nu so de! Also nüt verunguet!

    • keine ahnung der banknotenherstellung!!!! wald ist sekundär. primär brauchts linters und die gibt’s seit einigen jahren nicht mehr ex ch-lieferanten resp. in der benötigten qualität. nun fragt sich wieso und einige aspekte dieser frage beleuchtet meischter stöhlker in seinem artikel. wo er recht hat hat er recht!

    • Sorry, auch Sie haben den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn ebenfalls nicht begriffen. Empfehle Ihnen diesbezüglich mal ein Buchhaltungsgrundkurs beispielsweise von Dr. Meyer!

  24. Übrigens…..

    …… abgeschottet war die Schweiz niemals in den letzten 150 Jahren.
    Vorher müsste ein Zuwanderer seine Niederlassung und das Bürgerrecht teuer erkaufen, was die ganze Sache überaus effektiv regulierte.
    Nach 1900 aber gabs bis hinein ins Handwerk schon sehr viele Deutsche, Franzosen und Italiener die sich hier in die Gesellschaft einfügten und das Handwerk auch stark belebten.
    Zum Beispiel die Sattlerer Bär in Zürich, die Herren Speer und Petermann, alle hatten sie ausländische Wurzeln und arbeiteten hier in einem traditionellen und Luxussegment.
    Es gäbe Dutzende anderer Beispiele dafür das wir nie wirklich abgeschottet waren, aber früher von denen die an unserem Modell teilhaben wollten, eben auch etwas verlangten…….. Integration zum Beipiel.
    Die Zuwanderer früher leisteten diese auch ganz selbstverständlich, weshalb sie Heute gar nicht mehr als solche auffallen und somit wahrgenommen werden.

    Unser Land war immer Weltoffen, etwas anderes wird erst behauptet seit viele Schweitzer, eben gerade die in der SVP, verhindern wollen das alles hergelaufene automatisch daran teilhaben kann.
    Die Definitionen haben sich krankhaft verändert, wir haben heute Sozis und anderes, viele Schweitzer stehen heute noch so auf dem Boden der Realität wie einst.
    Sie denken das wer von unserem Wohlstand profitieren möchte, dem auch zuarbeiten sollte.
    Aber wer denkende anders, wer pflegt eine kranke Ideologie die meint alles teilen zu können auch mit nutzlosen Kreaturen aus aller Welt?

    Eben, dann wählt das Pak endlich ab ……..
    Vor allem die Wähler der SVP, aber 30% reichen leider nicht aus um fundamentale Fehlentwicklungen zu korrigieren, das ist ein Problem.

    • Herr Roth

      Bitte fassen Sie sich in Ihren Kommentaren kürzer!
      Ihre Botschaft ist in einer Endlos-Spirale gefangen und der Leser weiss am Ende nicht was Sie meinen (wie bei Frau Merkel).

      Auch wenn Sie von einem besonderen Sendungsbewusstein beflügelt sind gilt immer noch:

      In der Kürze liegt die Würze.

      Dies lebt auch Ihr Vorbild, Christoph Blocher, lebhaft vor!

  25. Was Sie über Blocher sagen ist falsch, oder sie erkennen schlichtweg nicht was sein Handeln wirklich bezweckt.
    Nur und auschliesslich wegen ihm können wir überhaupt noch solche Diskussionen hier führen, denn ohne seinen Kampf würden wir uns auch Deutschen Zensurgesetzen beugen.

    Sie können offenbar nicht verstehen das sogar der Millionär Blocher, durchaus in seiner Altersweisheit an jene jungen Tage als Bauer zurückdenkt und diese Jahre als die gute alte Zeit empfindet.

    Das war sie auch, …..aber Links hat sie abgeschafft.

    Natürlich haben wir seit Jahrzehnten einen unterdurchschnittlichen Level in der hohen Politik, Mindermass ist dort eine Tugend.

    Die EU wird es bald einmal nicht mehr geben, darauf sollten wir uns vorbereiten, gerade darum unser Modell beibehalten und ausbauen.
    Wer unsere Demokratie aushöhlt muss gestürtzt werden, notfalls auch mit Gewalt.
    Beharren wir auf dem Erfolgsrezept und lassen wir die Linken Verbrecher uns dieses nicht aus den Händen schlagen, das ist was wir tun müssen.

    Die EU ist nahezu am Ende, dass müssen wir uns vergegenwärtigen.
    In Deutschand kommt bald einmal eine Partei an die Regierung die genau unser Modell von Demokratie sehr gut findet, die alles aus Brüssel verabscheut…… nehmen wir das zur Kenntniss.
    In Unganrn ist eine Regierung an der Macht die uns Wesensverwandter ist wie der Club um den besoffenen Junker.
    In Österreich gehts bergauf….. in Italien verändert sich was.

    Nur die Schweizer wählen immer noch den Misthaufen der FDP, Sozis und anderer Defätisten.
    Nun ja, warten wir noch ein wenig ab.

    Packen wir’s an……. fangen wir mit denen an die weiterhin eine monströse Verbrecher-Ideologie vertreten…….. den Sozis deren Ideologie seit 1917 über 100 Millionen Menschen das Leben kostete.

    • Sehr geehrter Herr Roth

      Ich kann Ihre Zeile unterschreiben ! Besser kann man es nicht darstellen. Hr. Blocher arbeitet mit Weitsicht und nicht aus Eigennutz !
      Es wird noch eine Zeit dauern bis die Linken klüger werden, wenn Sie es überhaupt schaffen!

    • @Walter Roth, die SVP ist kein Stück besser als die anderen Parteien. Sie politisiert nur für Millionäre und hat die Armee zerstört.
      Jede Partei hat das Vertrauen (zumindest bei mir) verspielt.

      Der Aufruf des Autors kann ich nur doppelt unterstreichen:
      […] Dazu brauchen wir Parteien, welche die provinzielle Enge ihrer kantonalen Herkunft überwunden haben, brauchen wir einen Bundesrat mit den besten Persönlichkeiten des Landes und Medien, welche uns die Augen öffnen und nicht mit „Fake news“ und „Home stories“ verkleben. […]

    • @ Pessimistisch……… Sie sind ein Linker…… gäll (-:

      @ AJD…..
      Ohne SVP würde man heute jede neue Partei so behandeln wie die AfD in Deutschland.
      Die SVP hat unbestreitbare Verdienste.
      Sie kann nicht alles, aber sie kann hartnäckig das verteidigen woran sie glaubt.
      Blocher habe ich einmal kurz kennen gelernt, ein überaus aufmerksamer Zuhörer, halt die Art von Mensch die man meist erst mit dem Alter wird und wenn man aus einem reichen Schatz an Erlebtem schöpfen kann.
      Auch bei ihm ist eine gewisse Alterswesheit und Altersmilde zu erkennen.
      Und ich glaube seine kurze Episode als Bauer hat ihm viel für seinen Werdegang gegeben, darauf ist er durchaus stolz.
      Bei ihm kann man keine „Dünkel“ welcher Art auch immer, erkennen.

      Ich kenne Ueli Maurer noch besser, und bin Bürger von Ebnat-Kappel, weshalb ich den dort auch schon …….
      Ueli Maurer war Kompagniechef der Rdf-Kp. II-6. dort war ich auch, darum.
      In der Truppe aber politisierte er nur sehr wenig.
      Als ich vor vielen Jahren Witzwiler-Roggenstroh suchte, habe ich Maurer einfach angerufen, er war ja Chef des Volg Winterthur und somit der grösste Getreideannehmer der Schweiz.
      Ohne jedes zögern hat er versucht herauszufinden ob noch jemand Witzwiler einliefert.
      Nun ja, es gab schon keinen mehr.
      Aber seine unkomplizierte Hilfsbereitschaft habe ich nicht vergessen.
      Damals war ich ungern im Militär, das schuf bei mir als Selbständiger immer ein WK-Loch indem ich 0 verdiente, niemand eine Rechnung bezahlte, ich natürlich auch nur wenig Erwerbsersatz bekam.
      Trotzdem habe ich keinen WK je verschoben und erinnere mich heute gerne an die Jahre.
      Persönlich haben sie mir viel gebracht, gerade auch wegen all der Sorgen.
      Später wurde ich dann zu einem SVP Wähler, mit der EWR Vorlage, ums genau zu sagen.

      Die Armee abschaffen, das hat die SVP unserem Land sicher nicht eingebrockt.
      Jedoch kann sie nicht jeden Kampf führen, also hat sie auch der „WEA“ zugestimmt, ohne jede Freude………
      Eine Partei ist ein ganz eigener Kosmos, man muss das akzeptieren.
      Nicht alle Parteiler haben ständig Lust alle möglichen Kämpfe auszutragen, darum nimmt man Dinge wie eine WEA halt auch mal an.
      Sollte man die Verhältnisse einmal grundlegend ändern können, wird das Thema neu auf den Tisch kommen.
      Wir werden Islamische Anschläge erleben, dann wird der Zeitpunkt kommen wo wir über viele Themen nochmals reden werden.

    • Sie schreiben: „Nur die Schweizer wählen immer noch den Misthaufen der FDP, Sozis und anderer Defätisten“ Möchten Sie zum Ausdruck bringen, dass auch Christoph Blocher ein Schwarzmaler ist und die Weitsicht verloren hat?

    • @Walter Roth, ich bin weder links noch rechts – eher ein Dreidimensionaler Beobachter (vor allem Geopolitik, Makroökonomie), der sich nicht in eine dümmliche eindimensionale Links-Rechts-Schiene pressen lässt, mit der man die Menschen gezielt trennen kann (Teile und herrsche).
      Nun, was die SVP betrifft, ist es eine Partei, die Schwache ausgrenzt und reiche fördert. Der neoliberale von der SVP geförderten Verkauf von Staatseigentum halte ich für reinen Diebstahl von Volksvermögen.
      Und die SVP hätte die Armee nicht so dermaßen abschlachten müssen. Wenn sie wirklich dagegen gewesen wäre, hätte man auch mal streiken oder einen geschlossenen Rücktritt anbieten können. Aber das ist nicht geschehen. Die Armee war seit dem Fall der Mauer mehrheitlich in SVP-Hand.

      Was andere Parteien angeht halte ich genau so wenig von denen, ich denke, dass Parteien selbst zum Problem wurden, indem sie Probleme bewirtschaften, die wir ohne sie nicht hätten. Was wir brauchen sind gute Politiker, die sich nicht an Parteiprogramme kletten, sondern selbst denken.

    • In den letzten Jahren findet eine Polarisierung statt. Die Kluft zwischen Reich und Arm wird immer tiefer, die Geschwindigkeit der globalen Entwicklung immer schneller, die Überforderung aller Menschen nimmt fortlaufend zu. Aus diesem Grund sind Propheten mit einfachen Lösungen und Schuldzuweisungen gefragt. „Führer“… die Geschichte zeigt auf, wohin dies stets geführt hat. Die Schachfiguren beginnen sich für eine Seite zu entscheiden und irgenwann werden die Überlebenden aufwachen und sich fragen wie es so weit kommen konnte…..

    • Ach …… AJD….

      Nein sie haben nicht verstanden was ich schrieb.
      Nein die WEA war ein Unding mit dem man aber andere negative Ideen erst mal abblocken konnte.
      Ich habe mich auch für das Reverendum gegen die WEA stark gemacht, sogar gegen die Anfeindungen von einigen Idioten in der SVP.
      Aber…….
      Den SOZIS geht es in Wirklichkeit nicht darum die Armee abzuschaffen.
      Abschaffen wollen sie nur die Fussoldaten der Sozis, die unwissenden und hinters Licht geführten Parteisoldaten, deren Idioten, denn die Sozis oben, die Denker der Idologie , die lieben die Armee, aber es muss eine sein die Ideologisiert ist, so eine wie die Wehrmacht sie war.
      Und sie lieben die Armeen als Waffenträger, aber nur wenn sie eine ist die gegen das Volk welches nicht Links sein will, eingesetzt werden kann.
      Bei der WEA gabs viele Aspekte zu bedenken, langfristig ist es ein Satus-Quo der den Aufwuchs der Armee noch machbar erscheinen lässt.
      Und sie ersparte der SVP einen Kampf der Ressourcen schonte für andere Dinge.
      Und in der Rangfolge kommt nunmal im Augenblick anderes ganz klar zuerst.
      Wenn wir das Thema EU nicht zu unseren Gunsten abschmettern können, brauchen wir auch keine Armee mehr denn dann sind wir erledigt.
      Also ist es taktisch klug sich darauf zu konzentrieren.
      Die SVP hat in den letzten 30 Jahren alle wichtigen Kämpfe ausgefochten, aber alles kann sie nicht tun, gerade auch wenn die halbe Schweiz regelmässig die Sozis wählt.

      In einer Partei müssen die Projekte eben auch immer neu festgelegt werden und das geht nur demokratisch.
      Auch ein Blocher kann nicht einfach führen.

  26. „Am Ende müssen wir uns entscheiden, ob wir ein weitgehend isolierter Nationalstaat bleiben oder ein globaler Marktplatz werden wollen.“

    Ich weiss ja nicht in welcher Schweiz Sie leben Herr Stöhlker, aber isoliert ist nicht die richtige Beschreibung für was ich sehe.

    Wir haben mit den höchsten Anteil ausländischer Arbeitskräfte in allen entwickelten Ländern und dieser nimmt dazu jährlich rund 1% zu. Nur das reale pro-Kopf BIP sank dabei…

    Von gut 650 Milliarden BIP sind knapp 300 Milliarden Exporte. Gut 250 Milliarden werden importiert.
    Durchlässiger geht es kaum! Wenn das kein „globaler“ Marktplatz ist…

    Somit ist die Grundannahme des Artikels falsch und jede Folgethese steht auf sehr wackligen Füssen.

    „Alternativ will das Aussendepartement mit Unterstützung des Wirtschaftsspitzenverbandes Economiesuisse eine weitergehende Öffnung der Schweiz zur Europäischen Union und Weltwirtschaft hin…“

    Nicht nur das, man will eine komplette Aufgabe von der restlichen Souveränität inkl. Abschaffung der Staatsangehörigkeit und damit verbundenen Rechte. Dafür wird man dann EU-Mitglied und erhält von der Kommission oder Parteibüro vielleicht ein paar ja was eigentlich? Rechte und Gesetze sind es ja nicht da es sich um ein Verein handelt.

    Mit den bereits bestehenden Mitgliedschaften im IWF, Partnership for Peace und dem sehr teuer erkauften EU-Marktzugang hat die Schweiz sehr wenig Freiheiten.

    Leider sind – wie so oft – nur zwei nicht akzeptable Lösungen skizziert.
    Wahre und grundsätzliche Probleme sind etwas aussen vor.

    Wieviele Menschen haben denn wirklich eine Berufung mit produktivem Nutzen für die Einwohner des Landes? Und wieviele verbringen ihre Zeit in Jobs mit völlig sinnlosem, keinen Wert generierenden Tätigkeiten?

    Unser (eigentlich fast weltweit dank UNESCO & WTO etc.) System ist genau so aufgebaut um dieses Resultat zu erbringen.

    Ich denke viele Menschen werden in den nächsten Jahren zur Besinnung kommen und sich Tätigkeiten suchen – oder erschaffen! – welche sie lokal anbieten können.

    Dies gilt hoffentlich auch für Staatsangestellte! Wobei diese die letzten in der Kette der Erkenntnis sein werden.

    Es kann doch nicht sein, dass man als durchschnittlicher Arbeitsnehmer 5 Stunden oder mehr arbeiten muss um mit dem Verdienst (nach Steuern, Abgaben, Zwangsausgaben etc.) 1 Stunde Leistung zu beziehen.

  27. Sehr gute Analyse.
    Man kann die Schuldigen sehr schnell ausmachen, wenn man etwas in die Tiefe recherchiert. Zum Beispiel die SNB, die unsere Wirtschaft schwächt. Dann Politiker, die uns gegen unseren Willen in die EU zwingen wollen.

    Hitlers Pläne für die Nachkriegszeit sind fast identisch mit den Zukunftsplänen der EU. Das Ziel ist die Gründung der Vereinigte Staaten von Europa, was aus der ehemaligen IG Farben Zentrale Frankfurt, dem heutigen Hauptsitz der CIA in Europa geplant wird. Buchtip: Die Nazi-Wurzeln der „Brüsseler EU“, geschrieben von KZ inhaftierten.

    Da wir Schweizer nicht mitmachen, wollen sie das Land schwächen, damit wir absehbar freiwillig in die EU einsteigen. Und die EU, USA hilft bei der Schwächung, indem man das Bankgeheimnis und den Bankenplatz sabotierte. Die Bilateralen und Schengen Verträge waren eine Falle, die es der EU erlauben, alle Gesetze für die Schweiz zu erlassen, ohne dass die Schweiz oder die anderen Staaten etwas zu sagen haben. Die Politiker haben uns belogen.

    Man (alle CH-Parteien) hat auch die Armee soweit zersetzt, dass wir im Falle eines Konfliktes äußeren Schutz bedürfen, da wir uns nicht mehr wehren können. Im Jahr 1970 hätten wir noch jede Armee abwehren können und dem Angreifer ein Vietnam beschert. Das ist längst vorbei. Und es waren eindeutig die USA, die diese Schwächung dem Bundesrat als Modernisierung verkauft haben.

    Wir wissen aus Interviews einiger hohen EU-Leuten wie Junker, dass die EU die Souveränität der Nationalstaaten gezielt langsam zersetzen wollen. Die Wirtschaft wird als Grund vorgeschoben, um den Plan voran zuschieben. Der falsch aufgebaute Euro zwingt die Staaten die Politik der EU zu gehorchen.

    Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, Zitiert von Dirk Koch: Die Brüsseler Republik., Der SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136:
    »Jean-Claude Juncker ist ein pfiffiger Kopf. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert“, verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. „Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ So wurde bei der Einführung des Euro verfahren, als tatsächlich kaum jemand die Tragweite der ersten Beschlüsse 1991 zur Wirtschafts- und Währungsunion wahrnehmen mochte. So ähnlich lief es jetzt wieder beim EU-Sondergipfel im finnischen Tampere, wo komplizierte Entscheidungen zur Justiz- und Rechtspolitik fielen.
    In wenigen Jahren werden die Mitgliedstaaten die Folgen spüren. Brüssel gibt dann die Mindeststandards für die Asylpolitik vor. Und das Geschrei in Bayern und anderswo wird groß sein, wenn die Ermittlungsaufträge von Europol an deutsche Sicherheitsbehörden die Polizeihoheit der Bundesländer durchlöchern. Nach derselben Methode soll der Bau des Bundesstaates Europa weitergehen. Eigentlich gibt es den bereits – auch wenn das Karlsruher Bundesverfassungsgericht das nicht wahrhaben will und lieber von einem Staatenverbund spricht. Die Europäische Union weist die entscheidenden Merkmale auf: Als Rechtsgemeinschaft mehrerer Staaten entscheidet sie wie ein Bundesstaat über jene Fragen, die für den Bestand des Ganzen wesentlich sind, während die Gliedstaaten ihre Staatlichkeit behalten und an der Willensbildung des Ganzen entscheidend beteiligt sind.«

    Oder Guiliano Amato, Ehemaliger italienischer Ministerpräsident und Innenminister, ehemaliger Vizepräsident des „Europäischen Konvents“ für eine europäische Verfassung, Seit 2013 Richter des italienischen Verfassungsgerichtshofes, In einem Interview mit „La Stampa“ von Barbara Spinelli ¨über die EU am 12. Juli 2000, Übersetzung: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/10/amato.htm

    »Die Wahrheit ist, daß die souveräne Macht sich durch den Wandel auflöst. Machtbefugnisse werden auf höhere Ebenen verlagert, ohne daß diese Ebenen Souveränität erhalten, und deshalb spreche ich von sich verändernden Funktionen, nicht von sich verändernden Machtbefugnissen. […] Durch Bildung von Körperschaften der Gemeinschaft, die dort, wo sie sich mit den Staaten überlappten, den Eindruck vermittelten, als wären sie von einer höheren Macht eingesetzt. Der Europäische Gerichtshof als supranationale Körperschaft wurde auf diese Weise geboren. Genauso müsse die Europäische Kommission so handeln, „als ob“ sie nur eine technokratische Institution sei, gleichzeitig aber Politik durchsetzen. ….«

    Wir wissen, dass der EU-Kommissar für Migration, Dimitris Avramopoulos, wegen der Vergreisung 70 Millionen Zuwanderer in die EU einreisen lassen will (Quelle Kleine Zeitung 3.12.2015). Vermutlich deswegen musste Gaddafi sterben, der diese Flüchtlingsströme (von Italien bezahlt) blockierte.

    Die Schweiz sollte sich endlich entscheiden. Will man bei der EU mitmachen oder will man die Isolation. Ich bin für letzteres! Seit 1291 wurden unzählige Schlachten für die Unabhängigkeit ausgetragen Unsere Vorfahren würden sich im Grabe drehen, wenn sie wüssten wie leichtsinnig man die durch Blut erkämpfte Freiheit an bösartige und intrigante Plutokraten abgetreten hat.
    Natürlich ist so ein Weg sehr hart, wenn man fast vollständig von der EU umgeben ist, die uns Gesetze aufdrücken kann. Aber wir waren historisch schon immer von unseren Feinden umzingelt. Man muss es nur einsehen, und dann kann man endlich entsprechend handeln. Souveränität gibt einem niemand, man muss sie sich nehmen.

    • Der Kommentar von ihnen gefällt mir viel besser, dem stimme ich gerne auch zu.

      Zudem Thema sage ich seit sicher 30 Jahren,
      ……
      ……..Demokratie muss jeden Tage von neuem verteidigt werden, nur dann bleibt sie demokratisch.

      Aber ich erlebe ständig neue Angriffe auf unsere Demokratie.
      Die Menschenglauben oft es sein etwas was in unsrem Land einfach funktioniert, das kaum einer Pflege bedarf, bei dem sie gut abseits stehen können um sich dem Konsum zuzuwenden.

      Und es scheint ihnen wichtiger wie gut ihr Wagen ausgestattet ist, denn was in unserer Politik vorgeht.

  28. Fuer mich ist klar, dass boese Erwachen des Schweizer Mittelstandes wird in einigen Jahren erfolgen. Ein November 1918 wird sich in anderer Form wiederholen.
    Als Auslandschweizer spuere ich bei Besuchen in der Schweiz sehr stark was such zum Negativen veraendert hat. Der Mittelstand schwindet wie die Gletscher. Wer hat, nimt sich mehr.
    Immobilien zum Teufel komm raus, hohe Kosten und Preise Mieten, Beitraege. Die Armut und der Reichtum nimmt zu. Schrecklich, widerlich!
    Was wird mich zwischen dem 13.8. – 24.8. pu kto Gastfreundschaft in der Schweiz erwarten? Ich habe gemischte Gefuehlw

  29. Das Gute an der Schweiz ist, dass aufgrund unserer exorbitant hohen Kosten wie Mieten, Krankenkassen, Zahnarzt, etc. der Verfall sehr viel schneller kommt als anderswo. Das Blöde, dass die Sozialhilfe- und Versicherungs-Kässelis leer sein werden, wenn Heerscharen sie dereinst benötigen. Aber eben, das Hütchenspiel haben halt nur sehr wenige drauf!

  30. Ausser Köppel keine liberalen Intellektuellen in der SVP? Prof. Vogt und Dr. Blocher sehe ich ebenfalls als liberale Intellektuelle. Die SVP Spitze hat genau so viel Akademische Titel aufzuweisen wie die anderen Parteien, nur hat die SVP verstanden, dass das intellektuelle Gesülze beim Volk nicht gut ankommt und man so sprechen muss, dass auch der hinterletzte Bauer im Muotatal die Botschaft versteht. Und die Botschaft der SVP ist eine liberale Botschaft: so wenig Staat wie möglich und nur so viel Staat wie nötig.

    Ich stimme Ihnen zu, dass die $VP die Interessen des Schweizer „Grosskapitals“ vertritt und die FDP die Interessen des ausländischen „Grosskapitals“. Ohne die SVP wären längst alle grossen Schweizer Firmen in ausländischer Hand, also ist es gut, dass die SVP eine Alternative zur FDP und ihrem Ausverkauf der heimischen Wirtschaft an das internationale Grosskapital bietet. Der Schweizer arbeitet lieber für die einheimischen Bonzen als die ausländischen Bonzen. Wirklich schlimm ist doch, dass den erfolgreichen Unternehmer immer noch etwas anrüchiges nachgesagt wird; in den USA ist man stolz auch jeden erfolgreichen Unternehmer und neidet ihm nichts.

    Die Blockchain haben Sie in Ihrer Dystopie ausgelassen. Vermutlich weil die Schweiz dort gut aufgestellt ist, sei es durch das Crypto Vally in Zug, die ETH Zürich, oder die Crypto freundliche Verwaltung und Gesetzgebung in der Schweiz. Vielleicht werden in 10 Jahren 80% aller ICO in der Schweiz durchgeführt und die Crypto ETF`s und Crypto Hedge Fund sind mehrheitlich in der Schweiz domiziliert.