UBS-Ermotti verbietet Inside Paradeplatz

Finanzmulti stuft Finanzblog per sofort als Social Media ein – Bank findet Kommentare jenseits – UBS droht oft, klagte erfolglos.

UBS-Chef Sergio Ermotti ist der Kragen geplatzt. Per 1. August hat seine UBS diese Webseite intern gesperrt.

Damit können über 60’000 UBS-Angestellte den Finanzblog nicht mehr von ihrem Geschäftscomputer aus aufrufen.

„Im Rahmen einer regelmässigen Überprüfung haben wir uns entschieden mehrere Blogs als Social Media einzustufen“, bestätigt eine UBS-Sprecherin.

„Es steht Mitarbeitenden offen diese Seiten von ihren privaten Geräten zu besuchen.“

Bei der UBS heisst es, man habe mehrere Blogs neu als Soziale Medien eingestuft. Welche dies seien, dazu war keine Antwort erhältlich.

Andere Medien wie der Banken-Branchendienst Finews sind von der Sperre nicht betroffen. Sie sind weiterhin vom Arbeitscomputer der UBS und zu UBS-Arbeitszeiten aufrufbar.

UBS-Chef Ermotti und seine Kollegen in der Geschäftsleitung der Grossbank stellen sich somit auf den Standpunkt, dass dieser Blog kein Medium ist, sondern etwas anderes: potenzielle Fake news.

Das sagen sie implizit mit der Umstufung zu einem Sozialen Medium wie Twitter und Facebook. Diese sind schon länger gesperrt für UBS-Mitarbeiter.

Hintergrund sind offenbar die Kommentare. Diese stammen oft von Mitarbeitern der Grossbank und sind für die Kritisierten nicht immer leicht verdaulich.

Gleichzeitig sind sie ein Spiegelbild der Bank und zeigen, wo die Mitarbeiter der Schuh drückt. Jeder Kommentar wird vor Publikation gelesen und notfalls redigiert oder im Extremfall gelöscht.

Offene Debatte, rote Linien: Kommentar-Philosophie von IP

Viele auch grosse Schweizer Medien gehen diesbezüglich viel lockerer zur Sache.

Sie schalten teilweise extreme Kommentare weit unter der Gürtellinie oder auch im strafrechtlichen Bereich zunächst frei, nur um dann plötzlich die ganze Kommentarfunktion für einen pointierten Artikel zu löschen, wenn die Sache zu heiss wird. So agierte auch schon das führende Portal 20min.ch.

Einen anderen Weg wählte die NZZ. Sie verbot Kommentare generell und lässt eine Debatte nur noch nach dem Gusto ihrer Redaktion zu.

Damit schliesst die NZZ die grosse weite Internetwelt aus ihren Redaktionsräumen aus. Ein eigenwilliger Weg, der nicht zum Verständnis einer offenen Diskussionskultur passt.

Die UBS-Führung unter Sergio Ermotti verhält sich zusätzlich widersprüchlich. Mit der Schliessung der Seite drückt die Bankenführung nämlich aus, dass sie den Blog als irrelevant für ihr Personal empfindet.

Social Media, Fake news, viel Lärm, wenig Inhalt – so die Qualifizierung.

Wenn Ermotti & Co. dies so sehen, dann könnten sie gelassen auf Artikel und Kommentare dazu reagieren. Sie müssten sich nicht länger mit dem Medium abgeben.

So verhalten sie sich aber nicht. Sondern genau gegenteilig. Bei scharfen Vorwürfen an sie selbst oder hohe Kollegen von ihnen schalten sie oft den Strafverteidiger ein, einen teuren Anwalt der Berner Kanzlei von Graffenried.

UBS-Abmahnung via Privat-Fürsprecher: Kanzlei von Graffenried

Dieser schreibt dann im Auftrag von Ermotti, seinem Assetmanagement-Chef Ulrich Körner, seinem Ex-Privatebankig-Chef Jürg Zeltner oder auch anderen lange Emails und Abmahnschreiben.

Alles bezahlt nicht von den Topmanagern persönlich, obwohl es um deren persönliche Anliegen geht, sondern von den Besitzern der Bank. Sprich: den Aktionären.

Oft lautet die ultimative Forderung des Berner Fürsprechers der UBS, eine Story mir nichts dir nichts zu löschen. In der Regel einigt man sich dann auf eine paar Anpassungen.

Einmal genügte das der Bank nicht. Sie klagte im Fall der Offenlegung der Saläre der UBS-Konzernleitung vor dem Schweizer Presserat, eine Art Gerichtsinstanz der Medienbranche – und erlitt eine komplette Niederlage. Für den Presserat hatte der Blog keine Grenzen überschritten.

Mit der Aussperrung auf den frei aufrufbaren Internetseiten auf ihren Computern zündet die UBS-Spitze unter Ermotti die nächste Stufe ihrer Rakete. Sie sagt damit auch: Was kümmert uns die Meinung unserer Kritiker.

Andererseits lassen Ermotti und seine Weggefährten Artikel des Blogs, die sie direkt kritisieren, sofort in den internen Medienspiegel aufnehmen. Je nach Thema werden die Berichte auch auf Englisch übersetzt, damit alle in den obersten Führungsetagen rasch wissen, worum es geht.

Macht das die UBS-Spitze mit Wortmeldungen in den Sozialen Medien ebenso? Oder ist dies nicht vielmehr ein typisches Verhalten gegenüber normalen Medien?

Dass die UBS-Spitze den Finanzblog als normales Medium betrachtet, dazu passt auch, dass ihre Vertreter darauf pochen, für eine Story unbedingt angefragt zu werden. Man will also durchaus Einfluss nehmen, wie das typisch ist im Verhältnis zu echten Medien – nicht aber bei Sozialen Medien.

Was also könnte tatsächlich hinter der Aussperrung von Inside Paradeplatz auf den Arbeitsstationen der Grossbank UBS stecken?

Ausser dass bei Haudrauf-Leuten derzeit Aussperrungen von Medien en vogue scheinen, wie das Beispiel von FC Sion-Präsident Christian Constantin gegen eine Walliser Zeitung zeigt – dort allerdings als Schuss ins eigene Knie, weil die Medien in der Westschweiz sich rasch solidarisierten.

In der jüngeren Vergangenheit kam das Thema der Auslagerung des UBS-Einkaufs mit Milliardenvolumen an den Unternehmer Claudio Cisullo erneut hoch.

Cisullo war eng liiert mit Ulrich Körner und Sergio Ermotti. Die beiden haben mit Cisullo ein Geschäft abgeschlossen, das diesen reich machte. Sind es solche Artikel, bei denen es Ermotti & Co. lieber wäre, wenn sie nicht gleich von einigen UBS-Bankern gelesen würden?

Kommentare

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  1. Beim durchlesen komme ich auf ein einziges Resultat – die Kommentare sind so blöd auf einen noch blöderen Artikel, dass ich durchaus die Entscheidung der UBS verstehe.

  2. Die Betreiber dieser Website sind aller Wahrscheinlichkeit nach komplexbeladene kleine Niemande die es niemals in ihrem Leben zu irgendetwas geschafft haben und daher nichts bessseres zu tun haben als über die zu motzen die erfolgreiche Karrieren in international renommierten Instituten haben. Peinlich!

    • Ihre Einstellung gibt mir sehr zu denken, Ihr Kommentar ist meiner Meinung nach nicht nur stillos, sondern auch unangebracht. Wenigstens sind die Betreiber dieser Website keine Schafe, die einfach alles akzeptieren. Freundliche Grüsse.

  3. Durch die Rückverfolgung der IP-Adresse können Geschädigte den Verantwortlichen für Urheberrechtsverletzungen im Internet auf die Spur kommen. Denn Urheber haben in einem solchen Fall einen gesetzlichen Anspruch auf Auskunft!

    • Und genau dafür gibt es den TOR-Browser.
      Daran beissen sich sogar die NSA und der KGB die Zähne aus.
      Die Chance, dass Ermotti und Co das knacken ist gleich Null.

    • und genau darum wird alles bei dem haften bleiben der es veröffentlicht….!!

    • @Jure: Hässig verklagen? Daran ist schon die CS gescheitert.
      Abgesehen davon gilt es in der Branche als Selbstmordversuch, juristisch gegen Hässig vorzugehen. Der schlachtet das nämlich journalistisch bis zum geht-nicht-mehr aus und schiesst dann aus allen Rohren. Vincenz ist darob in U-Haft gelandet.

  4. Raiffeisen lässt grüssen
    Vielleicht wäre auch hier das Thema Werte und Verantwortung angezeigt…

  5. Ranzotti macht auf Xi Jinping.

    Einfach lächerlich.

    Die Zensoren bei UBS werden IP
    weiterhin lesen dürfen, um die Rechtsabteilung
    einschalten zu können, welche die Beiträge ebenfalls lesen werden.

    Abends werden dann die Clicks bei IP in die Höhe jagen, und zwar ab Feierabend der zensierten Unmündigen.

    Dies in der Schweiz des XXI Jahrhunderts.

  6. SCHWACH EINFACH SCHWACH UBS…
    Hinschauen und Verstehen und versuchen zu verändern
    anstelle zu bekämpfen…

  7. Hat UBS so viel Personal liqudiert, dass sie nicht mehr fähig ist selbst einzukaufen? Oder kaufen sie jetzt bei einer Fremdfirma ein, die nur noch Cisullo und möglichen verdeckten Eigentümern gehört und das zu bedeutend höheren Preisen? Finma wo bist Du, da werden doch Aktionäre in die Pfanne gehauen?

    • Die FINMA kommt ganz sicher nicht- heutiger Boss Mark Branson- und das seit 2014, ist ja auch ein Ex UBS’ler….. Den Rest kann man sich ja denken!

      Ex Bundesräte Villiger, Merz und Co lassen grüssen…..

      Dazu noch folgende Anekdote:
      Max und Kaspar Villiger (letzterer ab 1989 Bundesrat) mit ihren Zigarren hatten über viele, viele Jahre die Unternehmenssteuer bzw. und Gewinne aus dem Handel von Rohtabak über eine Briefkastenfirma in einer Bananen Republik, ein Katzensprung von Kuba- abgerechnet und so aber Millionen von Steuern am Schweizer Fiskus vorbei geführt. Und wer war der sich gut bezahlte Helfer: die Schweizerische Bankgesellschaft!

  8. Wenn ich an der Stelle von Ermotti wäre, hätte ich IP als tägliche Pflichtlektüre für alle Finanzinstitute eingeführt, insbesondere für die Führungsetagen. IP ist besser als jede Uni.

    • Im Gegenteil, die UBS sollte einen eigenen Blog einrichten (wahlweise „Hausnews“ oder „Die Wahrheit“) und die für sie relevanten Themen in ihrer eigenen Sichtweise darstellen.

  9. Dear Finma, dear Axel Weber, dear Auditors, please, please investigate the Chain IQ deal; everybody who was close to this deal knows that things happened that God had forbidden.

  10. Ringier (die rote Presse und der Billig-Schund).

    Dieser Verlag glaubt dadurch überleben zu können, wenn er sich mit Anzeige und Inserate schaltende Bank-Figuren ins Bett legt. Mit wenig IQ aber viel Chain strauchelt diese Boulevard-Firma in den nächsten Abgrund. So sicher wie das Amen in der Kirche.

    Bilanz und Handelszeitung wurden gestern per Einschreiben gekündigt. Privat und durch die Firma.

  11. Der Fall Chain-IQ ist nun richtig lanciert. Haben dies alle Aufpasser auch schon bemerkt?

  12. Herzliche Gratulation Herr Hässig
    Es ist quasi ein Ritterschlag wenn man von der grössten
    Schweizerbank soviel Beachtung bekommt, dass es zu Verboten reicht.

    Was mir extrem in die Nase sticht — dass eine solch grosse Bank
    externe Hilfe für das Beschaffungswesen benötigt.

    Wie es scheint erst noch zu unvorteilhaften Bedingungen.

    In dieser Bank sollte das gesammelte Wissen der Vorgängerbanken
    Bankverein, Bankgesellschaft und dutzender kleiner und grösserer
    Banken vorhanden sein.
    Dazu kommt dass durch den Online – Handel heute die Preise
    viel transparenter sind als früher.
    Zudem ist der grösste Teil der Belegschaft kaufmännisch geschult.

    Alte Weisheit der Feuerwehr “ Wo Rauch ist, ist auch Feuer“.

    Kein Wunder, dass diese Bank, bei so komplizierten Abläufen,
    nicht vom Fleck kommt.

  13. Durch die ganze Weltgeschichte zieht es sich wie ein roter Faden; immer bevor eine Diktatur etabliert wird und immer nach der Vorbereitungsphase dazu, wird den Leuten gesagt, WAS sie zu denken haben, WAS sie zu sagen haben, WAS sie lesen dürfen und WAS nicht, WIE sie sprechen und Argumentieren müssen (Neusprech), WIE sie sich geben müssen, WIE sie Andersdenkende ausgrenzen müssen und so weiter und so fort.
    Wir alle erleben gegenwärtig eine weltweite Kampagne der NWO-Psychophaten (bekannt unter ca. weiteren 30 Bezeichnungen, verzichte hier darauf) gegen jegliche Logik und Verstand.
    Es geht einzig und alleine darum die gesammte Menschheit total und absolut zu unterdrücken, sämtliche Nationalstaaten zu zerstören (durch Schuldenfalle und Überfremdung zerstört man auch das solideste Staatssystem) und eine OneWorldOrder zu etablieren.
    Dazu muss man jegwelche Kritik unterbinden (Fuckbook,Twitter,und Co. löschen mit tausenden Mitarbeitern Millionen von Content) und später dann jeden einzelnen via IP Adresse verfolgen.
    Nennt man diese Tatsachen und vor allem hat man sie jahrzehntelang intensiv studiert, dann haben diese Soziophaten nur eine einzige Antwortwaffe:
    Verschwörungstheorie
    Sobald Ihnen einer das sagt wissen Sie sofort mit wem Sie es zu tun haben !
    Die UBS als eine der 21 FED Member Banks ist Teil dieses Kartells und somit hat CEO Ermotti richtig gehandelt – Real Man !

    • Ganz wirrer Kram, den Sie hier äussern…

  14. Ringier bezeichnet uns Kommentatoren alle als rassistische Verschwörungstheoretiker.
    https://www.handelszeitung.ch/digital-switzerland/das-tagliche-programm-news-und-fake-news
    Ausgerechnet Ringier, wo Fake News zum täglich Brot gehören!
    Wohlan, der rassistische Verschwörungstheoretiker wird nun:
    – Die Abos der eh nicht gelesenen, aber noch abonnierten, Ringier Blättchen (Beobachter und Bilanz) nicht verlängern
    – Das nächste Mal seine vermieteten 3 Wohnungen nicht mehr auf ImmoScout ausschreiben, sondern auf Immohome oder Homegate
    – Wird sein nächstes Ticket sicher nicht über Ticketcorner buchen!
    Wie sich Ringier aus dem Fall Cisullo herauswinden will?

    • Newhome ist auch gut – und gratis dazu. Gehört den Kantonalbanken soviel ich weiss.

  15. Was mich wundert, warum die Behörden im Fall Cisullo-ChainIQ pennen.
    Der ganze Fall ist ja glasklar.
    Und sag mir niemand, diese Retourkutsche der UBS und der heutige Artikel in der Handelszeitung (Ringier-Blättchen) habe nichts mit Cisullo zu tun. Der Cisullo fühlt sich bedroht und greift darum Lukas Hässig mit Allem an, was er hat.
    Traurig ist, dass die Medien – wie schon im Fall Vincenz – völlig versagen!

  16. Unvorstellbar peinlich diese UBS. Noch unglaublicher im Vergleich wie sie mal war. Jetzt nicht mehr Schatten ihrer selbst.

    • Die Verwandlung der UBS hat nichts mit Weiterentwicklung des Marktes oder Globalisierung zu tun, es wurden einfach zuviele möchtegern Manager aus der ganzen Welt eingeladen (Deutsche, Amis, Engländer, Dänen, Libanesen und sogar Südtyroler usw.) Ein Armutszeugnis für eine ehemalige Schweizer Bank die heute zum ausländischen Kasperlitheater runtergewirtschaftet wurde. Aber was solls da hat es noch ein Tessiner irgendwo in Management.

    • Auch ich denke, dass die Qualität der Managers auf ein bedenkliches Niveau gesunken ist. Wer die fetten Boni will muss kuschen. Jeder Manager schart so seinen eigenen Jasager-Club um sich. Wer nicht dieselbe Meinung hat wie der Chef wird gegangen.

      Mitarbeiter werden dagegen konsequent ausspioniert, überwacht und bevormundet.

  17. Herr Hässig Grosses Lob für Ihre unermütliche Säuberungsarbeit.
    Aber aufgepasst jetzt wird’s echt gefährlich, wenn Ermotti, Cisullo. Ringier Verwaltungsrat zu schiessen beginnen! Also alles brisante Material mehrfach in vertrauensvollen Händen hinterlegen. Für alle Fälle

    • Im Prinzip sind ja schon alle nötigen Informationen zur ChainIQ-Transaktion bekannt. Der VR der UBS müsste mindestens untersuchen. Als Aktionär erwarte ich das auch! Wenn der VR dies nicht tut und neue Beweise auftauchen drohen potenziell hohe Haftungsklagen.
      Es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

  18. Gemach. Während der Arbeitszeit nicht mit der Arbeit Relevantes lesen? Oder sollen die Mitarbeiter alles UBS Relevante zu Hause lesen? Ermotti sagt klar, was gilt: Arbeit, nicht Rüsseln.

  19. Einfach herrlich – Kindergarten auf der Teppichetage und die allerbeste Werbung für IP!
    Haben hier ein paar Leute Angst, dass nach Pierin Vincenz der nächste zur Kasse gebeten werden könnte?

  20. Liebe Leute
    Wenn man mit der Rechtschreibung so umgeht, wie viele Medien, dann ist es fast verständlich, dass gewisse „intelligente“ Seiten Blog- oder Nachrichtenseiten sperren. Eine Sperre bedeutend aber meistens, dass man die Wahrheit verbergen möchte. Dafür gibt es viele diktatorische Beispiele. Schade dass man bei UBS und zunehmend vielen anderen Unternehmen zur Zensur greifen muss, um die eigenen Machenschaften zu verschleiern/vertuschen.
    Zurück zur Rechtschreibung: Wenn ich Nachrichten im Auslandsdeutsch oder Google-Translator-Deutsch lese, gebe ich auch nicht viel auf die Glaubwürdigkeit. Liebe Reporter und Redakteure – reisst euch mal zusammen. Ich weiss, eine Story will und muss schnell veröffentlicht werden. Tut das. Aber nehmt euch anschliessend die Zeit, und korrigiert eure Fehler. Es ist grausam, wie die Inhalte formuliert wurden. 20min, Insideparadeplatz, NZZ, …, habt
    ihr wirklich nur noch Rechtschreib-Nieten in euren Reihen?
    Macht aus euren Stories wieder glaubwürdige Geschichten, indem ihr einfach eure Rechtschreibung kontrolliert.
    Klatsch und Tratsch oder seriöse Information, mit korrekter Grammatik und Rechtschreibung wird vieles glaubhafter.
    Vielleicht denkt die zensierende UBS genauso, vielleicht aber auch nicht.

  21. Mahatma Gandhi: ‘Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du .. ‘

    Im Falle der UBS und IP wohl zutreffend, allerdings etwas zu modifizieren:

    – zuerst bedrohen/ klagen sie Dich (IP Blog) ..
    – dann ignorieren sie Dich .. (siehe IP-Leseverbot) ..

    Lachen ? Wohl kaum, persönliches Reichwerden durch ‘vertikales Outsourcing’ mit privater Ertragsgarantie ist leider auch in anderen Sektoren immer noch ein einfaches Mittel. Wer hat da welchen Vorteil aus diesem Konstrukt? Die Beweislast liegt bei den Deal-Makern. ein Ertragsmechanismus, der nicht einfach erklärbar ist, ist kein solcher ..

    Einerseits werden sich die kritischen UBS-Mitarbeiter durch die Weisung nur bestärkt fühlen (‘dann gewinnst Du und LH’). Bei dem Einkaufsvolumen könnte sich SE/ UBS doch locker Air-Force-One als Geschäftsflugzeug leisten, nicht einfach so ein kleines 2-motoriges Dings, allerdings bedingt diese auch längere Landebahnen und das Bugrad ist wesentlich stabiler. Ansonsten würde ich einen Helikopter empfehlen, damit kann man überall landen, viel Staub aufwirbeln .. und ist auch wieder schnell weg ..

    Wenn das Ganze (Vorwürfe) kalter Rauch wäre, d.h ohne ein Feuer, dann könnte ein UBS-CEO problemlos in einer einfachen internen Kommunikation den Ertragsmechanismus des ‘Einkaufs-Modells UBS’ seinen Mitarbeitern plausibilisieren.

    Eigentlich macht man eine solche Kommunikation (Ziel/ Transparenz) intern bereits dann, wenn man das neue ‘Einkaufsmodell’ einführt. Alles (Mitteilungen) was später kommt, sind nur Rechtfertigungen oder Einschüchterungen ..

    Bei den höheren Führungsstufen der UBS darf die Webseite IP sicherlich immer noch während der Arbeitszeit frequentiert werden, irgendwer muss doch auch das Greifen der Massnahme IP-Blockierung überprüfen :- )

    MfG Industrial

  22. Ist sogar gut – UBS hat die Informationen gefiltert und wohlmöglich sogar die Mitarbeitenden auf die schwarze Liste gesetzt. Wird jetzt etwas schwieriger…

  23. Als langjähiger Medien-Insider hier eine Einordnung dieses Artikels
    https://www.handelszeitung.ch/digital-switzerland/das-tagliche-programm-news-und-fake-news
    1. Der Artikel ist von Herrn Stefan Barmettler geschrieben, dem Chefredaktor. Es ist Usanz, dass auf Druck geschriebene Artikel immer vom Chefredaktor geschrieben werden. Dies zum Schutz der Journalisten, aber auch weil viele Journalisten sich rundherum solchen Artikeln verweigern.
    2. Der Artikel zieht haarsträubende Vergleiche und zeichnet eine Karikatur. Man könnte dies schon beinahe als Protest gegen einen Schreibbefehl werten
    3. Ein solcher Artikel schreibt niemand freiwillig. Erstens ist Kollegenschelte nie gerne gesehen. Zweitens ist so ein Artikel auch bei den Lesern unpopulär.
    Zwischenfazit: Der Artikel wurde mit 100%-iger Sicherheit beauftragt.
    Ein „Schreibbefehl“ kann nur vom Herausgeber oder allenfalls von einem sehr wichtigen Inserenten kommen, wobei im zweiten Fall nur in Absprache mit dem Herausgeber.
    Wer sind die Verdächtigen?
    – Raiffeisen / Vincenz: Glaube ich nicht. Nicht der Stil von Vincenz. Gisel hat nicht mehr die Power.
    – Credit Suisse: Unwahrscheinlich. In der letzten Zeit gab es kaum heisse Storys auf IP zur CS
    – Ringier als Einzelinitiative: Nach der schlechten Erfahrung im Dezember unwahrscheinlich
    – UBS / ChainIQ: UBS kann ich mir nicht vorstellen, jede Medienabteilung weiss, dass das eskalieren kann. Aber eine Einzelinitiative, z.B. von CC? Nicht unwahrscheinlich. Motiv wäre da (Verheimlichung, Ablenkung) und als VR bei Ringier hätte er die Möglichkeit.
    Fazit: Ich glaube, wir haben hier einen handfesten Medienskandal.

    • @Journalist a. D.: Vielleicht müsste man mal schauen von wem die Werbung in den Blätten von Ringier Axel Springer Schweiz in der nächsten Zeit hochgeht.

      Aber ich denke auch, dass dahinter wohl UBS / ChainIQ ist.

      Die Handelszeitung prangert an, dass die Kommentare anonym sind. Dann bitte mal folgende Seite der Handelszeitung lesen: https://www.handelszeitung.ch/service/investigativ

      Hier einen keinen Auszug:
      Ein weiterer Weg, mit uns in Kontakt zu treten, ist eine mittels PGP verschlüsselte E-Mail an: investigativ@handelszeitung.ch
      PGP-Schlüssel
      Fingerprint: 3710 3F11 C7B2 A1BA A85C 3883 E729 1B16 09CB C05C
      Nutzen Sie zum Beispiel einen Laptop ohne persönliche Daten in einem öffentlichen WLAN-Netz, und verschleiern Sie Ihre Herkunft im Netz dabei durch die Nutzung eines Tor-Anonymisierungssystems.

      Achtung: Auch all die aufgelisteten Massnahmen garantieren keine absolute Anonymität und Sicherheit!

      Wenn Sie sich im Umgang mit der Technik und den Verschlüsselungswerkzeugen nicht sicher fühlen, wenden Sie sich lieber persönlich an den zuständigen Redakteur und vereinbaren Sie ein persönliches Treffen an einem sicheren Ort. Brisante Dokumente und andere Informationen übergeben Sie am besten persönlich und verschlüsselt. Sobald Kontakt besteht, geben wir Ihnen gern weitere wichtige Hinweise, wie Sie sich individuell als Informant schützen können.

      Sorry, aber ich lache mich gerade kaputt!

    • @Journalist a.D.: Bravo für Ihre Analyse und Einschätzung – sehr präzise! Ich habe eine mehr oder weniger vage Vermutung, wer Sie sein könnten. Jedenfalls ist mir klar, dass Sie nicht aus dem typischen Zürcher Medienkuchen stammen (obwohl Sie ihn aus eigener Berufserfahrung nur zu gut kennen…). Bitte bleiben Sie uns Leserinnen und Lesern als Kommentator hier treu!
      Herzlichen Dank,
      Eine Bewundererin Ihrer journalistischen Höhenflüge

    • Eine bestens kombinierte Analyse und ihre gemachten Indizien sprechen klar für sich………Vielen Dank. Die Pressionen auf dieser Redaktion müssen enorm geworden sein…….

      Ergänzend zu erwähnen, dass die Handelszeitung zum joint venture Ringier Axel Springer gehört. Anteile 50%/50%. Diese Medienfabrik in der Schweiz produziert Produkte wie etwa die „Glückspost“, die „Bilanz“ und der „Beobachter“.
      http://ringieraxelspringer.ch/de/portfolio

      Dieser verzweifelte Gefälligkeitsartikel von Stefan Barmettler wird bestimmt noch viele Jahre als Negativ-Lehrstück nachhallen.

  24. Mal angenommen Herr Ermotti hat dies persönlich angeordnet und weiters angenommen die Medienverantworlichen der UBS haben fleissig mit dem Kopf ein „JA“ genickt (kennen wir von einer anderen Bank und welcher Scherbenhaufen damit über Jahrzehnte produziert wurde mittlerweile auch) dann gehören diese sogenannten Manager fristlos auf die Strasse gestellt. Zum einen, weil ein CEO sich mit produktiveren Themen befassen muss – vorausgesetzt sein IQ und das integre Verhalten lässt dies zu – und zum anderen rein fachlich ist diese Massnahme in der heutigen Kommunikationswissenschaftr ein absolutes „No Go“. Einen besseren Beweis, dass in der Affäre Chain-IQ/UBS/Cisullo etwas dran sein muss und die verschlafene FINMA vielleicht endlich aufwacht, bzw. Behörden damit beschäftigt, gibt es wohl nicht.

    • Ein typischer Fall von Streisand-Effekt. Die Aktion wurde von blick.ch, tagesanzeiger.ch und persoenlich.com aufgegriffen.
      Und haben Sie mal die Kommentare unter tagesanzeiger.ch durchgelesen? Der ChainIQ-Fall ist nun Mainstream.

  25. Wie kommt ein Chefredaktor dazu, so einen Schrott zu schreiben?
    https://www.handelszeitung.ch/digital-switzerland/das-tagliche-programm-news-und-fake-news
    Ist es der Frust über die eigene erodierende Leserschaft? Ein „Schreibbefehl“ von oben?
    Etwas Recherche ergibt: Handeszeitung wird von Ringier herausgegeben. Und wer hockt dort im VR?
    Herr Hässig, da sollten Sie unbedingt nachgraben! Ich sehe am Horizont einen neuen „Fall Vincenz“!
    Und wir hatten bisher in der Firma eine Handelszeitung abonniert. Heute mit der Teamassistentin vereinbart, dass wir das Abo nicht verlängern werden.

  26. IP (oder der Autor) schafft es jeden Tag eine „skandalöse“ Story aus dem Hut zu zaubern. Gespickt mit Negativität, mit Armageddon-artigen Szenarien… jüngere (unter 30er) Angestellte der Branche wie ich lesen den Blog rein als Unterhaltung und zum schmunzeln.

    Wenn man sich vor Augen führt, was es sowohl in der CH und allen voran im Ausland für Branchen und Arbeitsbedingungen gibt, dann kann man den Schreiber des Blogs nur bemitleiden… first world problems… Die Pflanzen aus Bürogebäude X der Grossbank Y werden zwecks Sparmassnahmen entfernt…lächerliches Problem.

    • Sie haben schon gemerkt, dass es hier faktisch um den Fall „ChainIQ“ geht? Und nicht um Büropflanzen, sondern um Milliarden!
      6 Millionen pro Monat auf Jahrzehnte plus Beteiligung an „Einsparungen“.
      Und einige Konzernleitungsmitglieder stecken bis zur (Gel-)haarspitze in diesem Sumpf mit drinnen.
      Aber Sie haben vielleicht noch etwas Zeit, erwachsen zu werden.

  27. Sergio, denkst Du wirklich, die noch verbleibende Intelligenz in den eigenen Reihen hätte keine andern Informationsquellen als „Inside“ ? Segio, ein grosser Teil deiner weltweit tätigen Mitarbeiter sind gebildeter, intelligenter und geschäftstüchtiger als das Gremium deines UBS Direktoriums. Sergio, bevor Du beginnst, die Säulen deines einst weltweit geachteten Tempels einzureissen, gedenke einstiger Hochkulturen und denke nach über die Gründe ihres Unterganges !! Segio, was einmal gedacht wurde, wird im Bereiche des repetitiv Möglichen verbleiben. Oh tempora, oh mores, Segio, Du solltest es wissen !!

  28. Typisch: Jeder durchschnittlich begabte Banker könnte mühelos den Job von Ermotti, Thiam oder Hodler übernehmen, zu einem Bruchteil des Salärs. Die Resultate wäre wohl gleich oder sogar besser.
    Aber das hören die Herren natürlich nicht gerne.
    Schwache Leistung der UBS.

  29. Ermotti muss mit einer sehr schweren Sanktion rechnen,
    Die Bundesverfassung Art. 16 ist von hohen Interessen.

    „Art. 16 Meinungs- und Informationsfreiheit

    1 Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist gewährleistet.

    2 Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten.

    3 Jede Person hat das Recht, Informationen frei zu empfangen, aus allgemein zugänglichen Quellen zu beschaffen und zu verbreiten“.

    • Muss Herr Motti nicht, denn die BV ist im Laufe
      der letzten Jahre von der Öffentlichkeit unbemerkt
      von einigen Bundesrichtern weichgespühlt worden
      und gilt nur noch als anzustrebende Wunschgrösse.

  30. Und was bringt dieser Schritt Positives für die UBS? Ich sehe nichts? Sie? Herr Ermotti, dieser Schritt ist kontraproduktiv. Nur kontraproduktiv.

    • Die Vermutung liegt nahe, dass Ermotti von bestimmten Leuten zu diesem Schritt gezwungen wurde. So blöd ist der nämlich nicht.
      Ich habe auch einen Verdacht, wer hinter der Geschichte stecken könnte. Ich sage nur: Auslagerung.

  31. Gibt es ein deutlicheres Zeichen von Führungsschwäche als das Verbot von IP? Meines Wissens war Pierin V. offenbar klüger.

  32. Wir freuen uns auf weitere Enthüllungen im Fall Cisullo / Chain IQ, LH scheint angesichts der Reaktion der Bank ins Schwarze getroffen zu haben. Da wechselt der Kader, der den Deal für UBS ausgehandelt hat, gleich danach zur Chain IQ? Schelm, wer Böses dabei denkt…

  33. Ojeee, wie armselig ist doch dieser Entscheid der UBS. Das macht Insideparadeplatz umso interessanter!

  34. Es gibt ja noch das Smartphone und damit kann ich jederzeit INSIDE lesen und auch kommentieren… Was will Ermotti erreichen damit? Nichhts, denn jetzt schaut jeder erst Recht in den Blog…

    • Vermutlich weiss SE noch nichts von Smartphones. Jetzt ir er aber bestimmern dass Smartphones bei den Securities abgegeben werden müssen und die UBS Kopfnickergilde wird das tun!

  35. Wow! Da kassiert der Sergio jedes Jahr Millionen und hat trotzdem nicht die Klasse, ein kritisches Medium einfach existieren zu lassen.
    Wahre Grösse kommt von innen, Hr. Ermotti; bei Ihnen bräuchte man für die Suche danach wohl ein Rasterelektronenmikroskop…

  36. I’m just a UBS customer and a business owner, not from the finance industry so my comment may be redundant.

    What continues to surprise me with UBS is that, despite some front people’s and front managers‘ hard work, UBS has not yet understood that the front must be supported with relevant contents and processes, all in the spirit of „making it easy to be a UBS customer“.

    – The client managers change from one day to another, and you get contacted by the new one before the old one has even told you. Even worse it is when you notice in e-banking that your manager has changed. UBS doesn’t seem to know that the relationship manager is mostly a single point of contact and that when they leave, so does the loyalty.

    – The arrogance goes further than that: In a customer satisfaction survey they ask me to tell an external institute what assets I have in other banks. How interesting, some crack-ass marketing department kid may have learned that one can calculate „share of customer“ that way, which was not picked up by the responsible manager.

    – And I said „manager“ in the above comment, because that is what they often seem to be, not leaders. And when you point it out, they blame their sub-ordinates, at least in my case, rather than looking in the mirror. Point with your finger at someone and you have 3 pointing back at yourself.

    – The above is confirmed in the mentioned customer satisfaction survey :-), because they even asked questions to potentially nail the relationship manager. „How often does he/she contact you …“ etc. Great, ask your customers how well the managers stick with the internal regulations and processes, then the leaders can focus on being managers …

    – The fancy „bells & whistles“ e-Banking does not making it easy to be a customer! Try to export your statements into an accounting software … The other banks may not be as hip, but their e-banking serve the purpose. Fix the basics! There are some people who need to work with the numbers and not just having a glance on the iPhone.

    I could go on, but get disgusted when I experience the bis discrepance between the reality of being a customer, how good UBS thinks it is and the attitude it takes.

    Customer feedback is an opportunity to improve, not a hazzle. That is what we as entrepreneurs live on a daily basis. We are owner operated businesses that have stuck our own money into our business and do everything we can to look after our customers, we are not employed managers.

    This story about switching off IP internally just goes to show how far off target the thinking goes, irrespective of if right or wrong.

    Wake up and don’t forget who pays a big part of your salaries and bonuses!

    Finally, thank you Lukas Hässig for keeping up the hard work and please continue to rattle the cage!

  37. Vergütungsausschus
    Sehr geehrter Herr Gelmotti
    Sie haben mit dem Zensurentscheid eine massgebliche Leistung für die Reputation der UBS erbracht. Wir beurteilen diese als bonusrelevant, sodass Ihr Bonus für 2018 nicht nur gesichert ist sondern auch markant erhöht wird. Ausserdem schlagen wir Sie als Banker des Jahres vor, wo Sie so prominente Vorgänger wie Ospel, Vincenz und ähnliches haben werden. Nur weiter so!

  38. Nun, eine Sperrung ist natürlich ein Ärgernis für die betreffenden Blogs, ganz ohne Zweifel.

    Ich wundere mich aber, dass Bankangestellte, gleich welcher Bank, während der regulären Arbeitszeit an ihren PC`s Zeitungen, Blogs und anderes lesen können und sogar dürfen! Zeitung lesen, Bildchen+Pornos schauen während der (gut) bezahlten Arbeitszeit; eigenartige Arbeitsmoral muss ich schon sagen.

    Nur gut, dass nicht ich CEO einer solchen Firma bin..

  39. Vergütungsausschus
    Sehr geehrter Herr Gelmotti
    Sie haben mit dem Zensurentscheid eine massgebliche Leistung für die Reputation der UBS erbracht. Wir beurteilen diese als bonusrelevant, sodass Ihr Bonus für 2018 nicht nur gesichert ist sondern auch markant erhöht wird. Ausserdem schlagen wir Sie als Banker des Jahres vor, wo Sie so prominente Vorgänger wie Ospel, Vincenz und ähnliches haben werden. Nur weiter so!

  40. Chain-IQ, das wird der Hammer werden:
    – Wieso verschenkt UBS Milliarden von Einkaufsvolumen (entspr. quasi Assets under Management für Chain-IQ) für 10 Jahre garantiert?
    – Wieso zahlt UBS 10 Jahre einen Grossteil der Betriebskosten von Chain-IQ mit einem monatlichen „Sponsoring“ von 5 Mio.?
    – Wie werden die Einsparungen von – so denke ich mal – durchschnittlich 20% zwischen UBS und Chain-IQ aufgeteilt? Werden die wirklich „geteilt“, also 50:50?
    Trifft letzteres zu, dann macht Cisullo auf den mehreren Milliarden von Volumen 10% Bruttorendite und – remember – die Betriebskosten sind ja auch schon von UBS bezahlt…
    – Wieso stellt UBS Cisullo eigentlich gratis und franko eine Milliardenfirma auf die Beine und macht ihn so zum mehrfachen Milliardär (erst recht bei einem IPO)? (Man rechne über den Daumen die mutmasslich hohe Nettorendite mal einen kleinen Multiplikator von 8-10 und kommt so schon auf eine Bewertung von mehreren Milliarden.)
    Alles sehr seltsam. Da gibt es sehr viel Erklärungsbedarf und man sollte genau prüfen, wer hinter den Kulissen partizipiert.

    • Genau das stinkt doch zum Himmel und andere sind reine Lausbuben dagegen.

    • Dagegen ist Pirmin ein Provinz-Clown bzw. -Clownchen. Ich denke, im Hintergrund werden bereits andere, UBS-treuere Verträge bez. Chain-IQ gestrickt, um notfalls verwedeln zu können, sofern das noch geht. Die PR-Abteilung wird dann wieder etwas Gras oder anderes rauchen und schreiben: „Wir haben einen krassen Fehler von ein paar „Subalternen“ erkannt und sofort korrigiert. Die Konzernleitung nimmt ihre Verantwortung wahr und hat die fehlbaren Mitarbeiter entlassen“.

  41. Die Sache hat schon zwei Seiten. Einmal kann man sich mit Recht fragen, ob es wirklich angebracht ist, dass die Mitarbeiter während der Arbeitszeit IP lesen. Die Artikel sind ja so interessant, dass es sich lohnt diese auch in der Freizeit sich zu Gemüte zu führen. Andererseits widerspiegelt die Zensur, angeordnet wohl von höchster Stelle, die Arroganz dieser Sippe. Bankintern kann man sich unliebsame Kritiker durch Entlassung entledigen. Und nach dem Motto „Bist du nicht willig so brauche ich Gewalt“ versucht man nun verzweifelt auch die kritische Presse mundtot zu machen. Immerhin bestätigen solche Vorkommnisse immer aufs neue wieder wie wenig Charakter, wenn überhaupt, auf der Teppichetage der UBS vorhanden ist.

  42. Hinter vorgehaltener Hand hört man das Cisullo starken Druck aufgesetzt hat da er selbst nicht in der Lage ist die Artikel über ChainIQ löschen zu lassen (bravo L.H.!). Unbedingt an ChainIQ dran bleiben, hier sitzen sie alle mit im Boot und zittern, Körner, Ermotti, Sturzdünger, Patsch und der Italiener mit Anhang Fregonas.

    • Würde mich nicht wundern, wenn es da Druck gab.
      Aber ob das schlau ist?
      – Das Thema wurde im Tagi und Blick aufgenommen
      – IP wird nun von UBSlern noch mehr gelesen (ist immer so)
      – Gefühlt in jedem 3. Kommentar hier wird ChainIQ genannt
      – Hässig wird nun auf Kriegspfad sein (ein Mann mit den Fähigkeiten, Ausdauer und Schlauheit von Rambo, dem Terminator, Batman und Judge Dredd kombiniert)
      Am Ende ein klares Eigentor.

  43. Da scheint IP ja einen Nerv der UBS getroffen zu haben. Werde IP nun wieder öfters und genauer lesen. Danke Herr Ermotti!

  44. Das zeigt, dass L. Hässig die richtigen Fragen stellt und ausgezeichnete Recherche betreibt. Finde es bemerkenswert wie er sich nicht unterkriegen lässt. Weiter so!!

  45. Schade eigentlich, aber die UBS Oberen hören was sie hören wollen und lesen was sie lesen wollen; nur die Realität bei den MA und den Kunden interessiert sie nicht. Die internen Survey‘s sagen nur bedingt, was die MA denken und der Rücklauf der Antworten ist jeweils mässig. IP mag auch nicht immer 100 % korrekt sein, aber der Trend der Kommentare zeigt, in welche Richtung die Gedanken der Leute gehen. Daraus könnte das UBS Management viele nachhaltige Schlüsse ziehen (gratis und ohne teure Berater), wenn es nur wollte; Schade eben!

  46. Wieso ist IP so beliebt? Weil den Mitarbeitern der UBS das freie Denken am Arbeitsplatz unter Androhung von Strafe entzogen wurde und durch Abverlangen von heuchlerischem Dienen ersetzt wurde. Eine erfolgreiche Firmenkultur sieht anders aus. Anderseits realisieren das viele Mitarbeiter und Kader der UBS schon lange nicht mehr, da man sich dem Schicksal ergeben hat. Die Angst um dem Stellenverlust und die Sorge um Besitzstandwahrung steht im Vordergrund. Fazit: Ihr verdient sowieso zuviel im Verhältnis zur Leistung. Das Leben geht weiter auch mit weniger Geld und ohne UBS, aber mit mehr Stolz und Selbstrespekt für das Geleistete.

  47. Mich würde interessieren was passieren würde, wenn man PowerPoint sperren würde!!

    Was würden dann all die Consultants und Akademiker machen?

    Es wäre sicherlich ein Experiment wert!

  48. Gruss aus der Industrie: wie kommen Bankmitarbeiter dazu, während der Arbeitszeit (!) solche Seiten zu frequentieren? Riesiger Lohn, aber lieber nicht so viel arbeiten?

    • Grüsse an die Industrie: aus dem gleichen Grund, aus dem Angestellte aus der Industrie (!) es machen!

  49. Das Problem der UBS ist eben gerade, dass sie mit der Wahrheit nicht klar kommt und auf Zensur setzt. IP drückt eben genau dort auf die Eiterbeulen, wo er richtig schmerzt und das passt den Oberen natürlich nicht. Sie sind es, die Tatsachen lieber verschleiern oder unter dem Deckel behalten wollen, damit ihr erbärmlicher Leistungsausweis nicht ans Licht kommt. Ein bisschen wie der Herrscher in der Türkei.

    • „Ein bisschen“ dürfen Sie ersatzlos streichen.

  50. Ist Herr Ermotti wirklich der „Spitzenbanker“, der noch daran glaubt irgendwelche Internetseiten oder -Verbindungen sperren oder kontrollieren zu können. Ist sein EDV-Wissen wirklich so schmal wie dasjenige von Frau Bundesrätin Sommaruga, die davon ausgeht mit Sperren ausländische Anbieter von Glücksspielen „aussperren“ zu können? Ist ein Manager, dem solche Kenntnisse fremd sind, wirklich sein Spitzengehalt wert? Dies besonders unter dem Blickwinkel, dass er mit dieser Massnahme der Bank eher schadet als nützt, indem sich alle fragen: „Was soll hier verborgen werden?“ und er mit einer derartigen Sperre das Vertrauen in das Finanzinstitut untergräbt

  51. Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, dass UBS vom Staat gerettet werden musste? Das Top Management führt sich wie römische Kaiser auf und der Feldherr Stadler will eine globale Jetset Bank für die Reichen bauen. Die Arroganz vor der Krise ist zurück. Nur die Aktie ist immer noch ein Penny Stock und das bei grössten Asset Manager der Welt. Ebenso scheinen die Margen zu schrumpfen und die Kosten gehen weiter rauf. Ich bin meine UBS Aktien vor 2 Jahren bei CHF 22 losgeworden und das als Mitarbeiter. Its time to go Sergio.

    • Die Zensur-Verfügung wird dem Penny Stock wohl noch den Rest geben.

  52. Beschämend. Eine Firmenleitung mit Format würde IP unterstützen und fördern. IP leistet nämlich zehnmal mehr wie alle internen Programme zur Förderung der Motivation, Frustrationen und Dampf können so wenigestens ein bisschen abgelassen und verdampft werden.

    • Who cares? Die Niete bleibt deswegen trotzdem bestehen!

  53. Ermotti sollte besser in einer Filiale im Verzasca Tal arbeiten statt als CEO an der Bahnhofstrasse. Seit er im Amt ist bewegt sich der Aktienkurs nicht oder gegen 0. Offenbar erträgt Ermotti die Wahrheit nicht. Die Bank kaputt sparen ist halt keine Strategie für die Zukunft. Leider weiss das die GL der UBS noch nicht.

    • Leider hat die UBS da gar keine Filiale. Aber die Idee ist gut. Ev. könnte man ganz weit und ganz oben ein Rustico als UBS Filiale umbauen. Aber am besten ohne Strom, Internet, Handyempfang und fliessendes Wasser.

      Ok, man müsste wohl noch einen Coiffeur für ihn da installieren. Also doch mit Strom und fliessendem Wasser, aber bitte ohne Internet und Handyempfang.

    • Chefredaktor Stefan Barmettler müsste sich halt schon lange selber die Frage stellen, ob der „krude Mix“ (seine Wortwahl) in seiner angepassten, gekauften Postille doch mehr ist als Gefälligkeitsjournalismus.

      Wann bringen sie endlich einen Hammerprimeur aus einer der Velorteppichetagen, wo man von ihnen den Hut ziehen kann? Würden sie sowas überhaupt erlauben………..?

      Der Paradimawechsel in den Medien ist ein Faktum. Blogs in der Art von „Inside Paradeplatz“ ist die ultimative Antwort auf diese traurige Entwicklung.

    • Anstatt selber mal zu recherchieren, prügelt die sterbende Mainstreampresse halt lieber auf die erfolgreiche Konkurrenz ein.
      Die Habdelszeitung war mal eine gute Zeitschrift. Heute auch völlig unbrauchbar.
      InsideParadeplatz ist heute im Banking einflussreicher als NZZ, Tagi, Handelszeitung und FuW zusammen!

  54. Sehr geehrter Herr Ermotti:
    Wenn Sie als CEO sich Zeit nehmen,sich um IP Kommentare zu kümmern und sie intern zu zensieren, so laust mich der Affe als Aktionär der UBS.
    Sie, Herr Ermotti sind für die Performance der UBS und deren Aktie verantwortlich und dafür auch mit fr. 14Mio p.a. bezahlt. Dass sich die Aktie seit vielen Jahren unter Ihrer Führung nicht bewegte, ist Ihnen wohl ziemlich egal, Hauptsache Ihre Kasse stimmt. Stimmt doch, sehr geehrter Herr Ermotti – oder etwa nicht?

    • Wiso haben Sie dann diese Aktien noch? Ich würde dieser besser heute als morgen verkaufen wenn das Vertrauen in die Bank derart gestört ist.

    • Herr Samuel: Die Aktie verkaufen, den Verlust realisieren und das Bargeld wo investieren? Bitte einen guten Tipp – aber nicht denjenigen welcher ein bekannter „Experte“ in den AZ-Medien vor einigen Monaten gegeben hat: GAM Aktie unbedingt kaufen!! Heute 50% Verlust….
      PS: Verkaufen im Tief hat sich nie gelohnt …. ausser bei einer maroden Gesellschaft und dies ist UBS nicht – es braucht eine neue Führung!

  55. Ein besseres Kompliment kann es für die Wirksamkeit von IP nicht geben. Was für jämmerliche Säcke haben wir eigentlich in unseren Banken. Nachdem das Trauerspiel der Raiffeisen langsam seinem Ende zukommt, brillieren hier die beiden Grossbanken. Was für eine Person ist eigentlich dieser Ermotti, dessen Leistungsausweis bescheiden ist, inkl. Weber, dieser ausrangierte VR. Wovor hat eigentlich Ermotti Angst. Dass man bei ihm etwas finden könnte, umgeben von einem Heer von hechelnden Beratern und ein paar Anwälten, die Schmutzarbeit leisten. Nun, lieber LH, durchleuchten Sie UBS und CS so, wie Sie es bei Raiffeisen
    gemacht haben. Das Publikum wird staunen, was Sie da zutage fördern. Ermotti sinkt langsam auf das Niveau italienischer Politiker. Brauchen wir das in der Schweiz?
    Also herzlichen Glückwunsch für diesen Erfolg.

  56. Frage: Wenn IP gesperrt ist: Wie geht dann die PR mit ihren Fake-Kommentaren noch ihrer Arbeit nach? Diese Kommentare erscheinen ja immer mal wieder, meist völlig offensichtlich und kontraproduktiv.
    Oder gibt es dafür eine Ausnahme? Müssen die das nun auch per Smartphone machen wie das Fussvolk?

    • Es ist für die Bank eine kinderleichte Angelegenheit, für die PR-Abteilung ein eigenes Netzwerk zu unterhalten, das keine Sperren hat. Oder ein zusätzliches Notebook wird installiert, bei dem man über das offizielle Netzwerk verfügt aber auch auf die integrierte SIM-Karte umschalten kann. Das sind nur zwei Beispiele, wie die Bank solches umgeht.
      Oder wenn die Bank mir mein Handyabo bezahlt kann ich für mein Notebook auch einen Hotspot einrichten.

    • Man kann eine Seite auch per IP-Ranges sperren oder sogar per IP-Adresse.

      Aber es ist eigentlich egal, jeder hat ja ein Smartphone und kann es trotzdem lesen, notfalls auf dem Klo.

  57. Der Bundesrat hat befriedigt zur Kenntnis genommen, dass es die UBS geschafft hat IP aus seiner Firma auszusperren.
    Wo käme die Schweiz denn hin, wenn die Banken plötzlich ehrbar geführt würden, keine Abzocker mehr da wären und die Institute keine regelmässigen Bussen im Ausland bezahlen müssten. Unvorstellbar eine solche Bankenwelt. Sehr verehrte Damen und Herren, das würde unsere Demokratie auf’s Äusserste gefährden. Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
    Ihr Bundesrat Bünzli

  58. Beste Werbung für IP. Eigentlich der Ritterschlag!
    Gratulation, Lukas Hässig!
    Fehlt nur noch, dass die CS sofort hinterherhöseled.
    Die beiden Grossbanken sind sich gewohnt, alle(s) kaufen zu können.

    Bitte unbestechlich bleiben.

  59. Auch das Römerreich ist an der eignen Dekadenz untergegagen. Die UBS wird also in guter Gesellschaft sein. Waren Axel Weber und Sergio Ermotti bei Adenauer in der Schule: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“

  60. „Einen anderen Weg wählte die NZZ. Sie verbot Kommentare generell und lässt eine Debatte nur noch nach dem Gusto ihrer Redaktion zu.“

    Dasselbe mit der Tochter – tagblatt.ch
    Seit dort die Leser/Innen (man will ja Charta-Konform bleiben..) nicht mehr kommentieren können, verkam die Seite zum Friedhof. Wiederholtes Darauf-Hinweisen, dass Kommentare nicht nur einen Austausch ermöglichen, sondern oft auch wirklich gute Leute noch Wissen streuten, die Antwort:

    „Wir diskutieren fortan nur noch auf unserem Facebook-Account“.

    Diesen Account etwas studiert, sieht man tatsächlich Diskussionen. Die längsten sind vielleicht 2 Zeilen lang, voller dümmlicher Smilies und die meisten Kommentare sind 🙂 :/ 🙁 und so’n Mist. Keine 20 Posts langen, kontroversen aber dennoch häufig auch faktenbasierten ‚Schlagabtäusche‘ mehr direkt beim tagblatt.ch Artikel.

    Schade. So schafft sich ein Online-Medium selbst ab. Oder Wahrscheinlich sind die entsprechenden Journalisten eben dem Wissen einiger Kommentatoren/Innen eben nicht mehr gewachsen.

    • Der Tagi, NZZ, N24,Spiegel, Watson die sind dazu über gegangen Leuten das recht wegzunehmen auf ihrer FB page zu kommentieren, ja die unerwünschten kommentarlinge werden somit mundtot gemacht… ich keine einige leute die davon betroffen sind da bei geht e nicht um leute die trollen, Sonden fundiert zb. 100 likes bekommen und den Artikel somit crashen

  61. De mortuis nil nisi bene. Trotzdem: Was hat den kürzlich verstorbenen R. Zeller seinerzeit bewogen, Ermotti in den Bundesrat zu portieren? Ein niedriges Anforderungsprofil…

  62. Beste Werbung in die Gegenrichtung der besonders schlauen Führung.
    Und wieder mal mein grosses Kompliment an LH.
    Keep on rockin

  63. Die indirekte und direkte Zensur von Blogs geht leider in der Schweiz schleichend voran:

    Unter dem Vorwand der Netiquette werden leider immer öfter auch Kommentare nicht veröffentlicht, die z.B. der Ausrichtung und den Hintermännern (Financiers) entsprechender Medien nicht ins Wertgefüge passen, auch wenn sie anständig verfasst sind.

    Einige Beispiele:
    In «20 Minuten»
    werden Kommentare, die nicht in die Ausrichtung passen teilweise nicht veröffentlicht. Zum Teil mit dem Argument, dass der Blog geschlossen wurde.

    Im «Blick»
    werden z.B. Kommentare, die sensitive Themen wie Nahost (z.B. Israel/Palästina) oder die Rolle von Schröder (sitzt im Beirat) kritisch hinterfragen und beim Namen nennen teilweise nicht veröffentlicht.

    In der «Weltwoche» (die unbequeme Stimme der Schweiz):
    Die elegante (bauernschlaue) Lösung, dass nur noch Abonnenten Zugang zu den Blogs haben. Damit wird der „Abo-mainstream“ zementiert.

    In der NZZ:
    hier gleich direkte Kontrolle der Blogs mit entsprechender Selektionierung; dies aber kommuniziert.

    Und in IP? Hier ist die Situation mit Abstand am liberalsten. (Wobei auch schon Kommentare durchfielen, die z.B. Vermögensdelikte von SVP Mitgliedern kritisch (allerdings mit Namen) aufgriffen. Zufall oder Kalkül oder Schutz des Kommentators?

    Die Frage bei alldem: wo sind die Hintermänner, die hier quasi im Schatten die Fäden ziehen und letztlich entscheiden, was dem Leser vorgelegt wird? Oder ist dies einfach der Entscheid der „Redaktion“?

  64. Das seit der letzten Finanzkrise (2007 bis 2009) konkursite und von jedem Steuerzahler gerettete Grossbänklein versucht jetzt auch noch, sich dem Social Media zu entziehen. Erbärmlich!

  65. Es gibt Leute die sollten lieber als Dressman arbeiten, als bei einer Bank.

  66. In diesem Fall rufe ich alle UBS-Angestellten, die diesen Schritt Ihres Gelier-Masters nicht goutieren, dazu auf, via smartphone ein „Shame on you, Ermotti!“ zu posten, und zwar mit Absender UBSxyz!

    Zeigt Sergio, was ihr von ihm haltet!

  67. Wenn jeder UBS – Mitarbeiter nur 5 Minuten jeden Tag IP liest kostet das pro Tag 5’000 Arbeitsstunden. Pro Jahr 1’250’000 Stunden. Rechnet man die Stunde mit 100 sFr spart diese Maßnahme der UBS 125 Mio. Das rechtfertigt doch die nächste Bonuserhöhung für den Vorstand!

    • Nein Herr Seemann,
      das kostet die UBS noch viel mehr, denn Sie müssen die Managergehälter miteinkalkulieren. Die lesen IP sowieso am Meisten.
      Die Manager können IP leicht sperren, die erhalten sowieso die Zusammenfassung von IP täglich auf Ihrem Pult.

    • falsche rechnung es arbeitet keiner dies 5min.. Zudem werden 80% der arbeitszeit eh mit bullshit statistiken verplämpert

  68. lustige menschen hier: die gleichen, die immer sagen, dass bei der ubs nichts gearbeitet wird, verlangen nun, dass ubs angestellte während der arbeitszeit ein boulevard blatt vom übelsten lesen dürfen. ich bin der meinung, das internet sollte der qualität dienen und da gehört luki mit seinen oft unbegründeten anschuldigungen -s. marcchione fall- definitiv nicht dazu…

    • Liebe PR-Abteilung: Könnten Sie uns bitte einen Zwischenstand zu ChainIQ geben?

    • @basher: wie, sie meinen ich arbeite für die ubs? jöö, sie armer, verwirrter mensch, sie…

  69. Wieviel Intelligenz ist notwendig um an die Spitze zu gelangen und wie wenig Verstand um sich oben zu halten.

  70. „Der Hund bellt wenn‘s ihn trifft“ Was hat wohl der UBS Chef zu verbergen?? Insinde Parade wird es herausfinden! Gut Glück..immer gute Arbeit geleistet

  71. Viel Fein, viel Ehr!

    Ganz einfach: „Inside Paradeplatz“ ist zu einer Machtbedrohung angewachsen! Nur deshalb wird es aufgesperrt! Gratuliere!

  72. Herr Ermotti,
    koppeln Sie Ihr Gehalt und den Bonus an den Aktienkurs der UBS. Und schon ein grosser Teil der Kritik an Ihnen wird verstummen. Aber wer mit überhöhtem Gehalt auch noch Bonus bezieht, ohne sichtbare Leistung, benimmt sich wie ein Dieb an den Aktionären.

    • @Gertrude: Ihr Vorschlag wäre der erste Sargnagel. Der Kurs der Aktie kann insofern getrieben werden, indem hohe Risiken eingegangen werden, die im Negativen von Steuerzahler aufgefangen werden müssen.

    • Von Ermotti (Herr Motti) erstaunt mich nichts mehr, der grosse Abzocker und die Kundenberater leiden.

  73. Was kümmert es den Mond, wenn der Hund ihn anbellt…wenn die UBS Mitarbeiter dem Blog folgen möchten, werden sie es nun noch lieber tun! …aber es werden ab und zu schon Kommentare geschaltet, die dem Blog eher schaden als helfen. Wutschreibereinen, versteckte Mobbingattacken oder grosse Ungenauigkeiten schaden oft den zum Teil guten Beiträgen.

    • „Alles, was verbietet wird, ist erst interessant!“
      Die MA können in ihren Freizeit alles machen, natürlich auch IP lesen und schöne Kommentaren lesen.
      Wir wissen, dass auch bei „tiefliegende“ Kommentaren ein bisschen Wahrheit drin liegt…natürlich die ganze Media sind voll von Aggressivität, Bullismus und Shitstorm…deswegen, aber muss man nicht alles verbieten…wir würden besser sehen / hören dass dass Drogen, Alkohol und Prostitution in diesen Firmen auch bei Reisen oder sonst…. verboten werden. Ergo sum!

    • @Star Philosoph:
      ….wir wissen, dass auch bei „tiefliegende“ Kommentaren ein bisschen Wahrheit drin liegt…
      Meine philosophische Antwort dazu: wer gehört werden will, soll leise sprechen. In diesem Fall: Wer gelesen werden möchte, soll zurückhaltend schreiben…

  74. Naja mich wundert es schon ein wenig, dass Gisel oder Gantenbein nicht auf diese Idee kamen :-))

  75. Es war schon immer so, sei es in der Politik oder in der Wirtschaft, wenn die Oberen Kritik nicht mehr hören wollen, sich nur mit Ja-Sagern umgeben und Kritiker mundtot machen, dann ist der Untergang, zumindest der persönliche, nicht mehr fern…. Mutige Obere die sich der Kritik stellen und die daraus lernen können, die sind die wirklich erfolgreichen und haben ihre Positionen verdient, sind aber selten geworden. Leider erzeugt der Heuschreckenkapitalismus nur Erstere, ohne Bescheidenheit, ohne Charisma, dafür mit viel Egomanie, Narzismus, Machtversessenheit und schliesslich Paranoia. IP, bitte weiter so, es braucht solche wie Sie dringender denn je… Vielen Dank!

  76. Eine vollkommen sinnlose und kontraproduktive Aktion, die die menschliche Psyche nicht berücksichtigt: Wenn etwas verboten ist, dann wird es erst richtig interessant!
    Ich bin sicher, nun werden MEHR Kollegen IP lesen!
    Gleich wie diese hirnverbrannten Aktionen mit Anwälten: So langsam weiss man doch, dass Lukas Hässig daraus dann wieder eine neue Geschichte bastelt!
    Und als Mitarbeiter und Aktionär würde ich mir Transparenz in diesem ChainIQ-Fall wünschen!

    • Ich wiederhole mich: Der Chain-IQ-Fall wird ein echter Krimi der Bankenszene Schweiz 2018/19. Fresse meinen Hut, wenn das nicht so kommt!

  77. Neid und Nachnahmung sind die ehrlichsten Formen der Anerkennung.

    Gratulation dem ersten Ritter des Schlüsselordens

  78. Der erfahrene Mitarbeiter nutzt für seine Kommentare eh Tor-Netzwerke. Viel Spass, liebe UBS beim Rechtshilfegesuch auf Kiribati, ganz zu schweigen von den „Knoten dazwischen“ auf den Synchellen, Belgien, Japan etc.
    Ganz abgesehen davon von dem Fallout, wenn man von Lukas Hässig eine IP-Adresse erfragen will (die auf Kiribati…)
    Und nach 12 Monaten ist die Ehrverletzung eh nicht mehr justiziabel 🙂
    Herr Hässig, der „Shareholder-Value Destroyer“ Ermotti wird frech. Sie sollten weiter über seine Beziehungen zu ChainIQ-Cisullo ermitteln. Warum genau hat er den Einkauf verschenkt?

    • Das Verschenken des Einkaufs (inklusive 5 Mio Sponsoring pro Monat auf 10 Jahre = 600 Mio.) ist nur die Spitze des Eisberges! Richtig Kohle wird mit den Beteiligungen an den Einsparungen (man „teilt“ sich das…) gemacht. Da werden bei Chain-IQ auf den Assets unter Management (= gesichertes Einkaufsvolumen in mehrfacher Milliardenhöhe, nota bene auf 10 Jahre) wohl locker rund 10% pro Jahr verdient (entsprechend 20% Einsparungen) und der Clou ist ja, dass die Betriebskosten von Chain-IQ wohl fast gänzlich von UBS gesponsert werden (60 Mio. pro Jahr)…
      Von der Bewertung des Unternehmens (v.a. bei einem Börsengang) spreche ich da nicht mal. – UBS hat Cisullo gratis und risikolos zum (mehrfachen) Milliardär gemacht, sofern er nicht bloss Strohmann ist. Wieso wohl?

  79. Klar, keiner dieser interessanten Global Citizen oder sonstige Kunden / Prospects lesen diesen fürchterlichen SocMedia-Blog IP.
    Die UBS Kundschaft – und andere Banken – lesen nur die ANNABULLE und hören dem Kunden-Abzocker-im-Anzug (früher KB oder RM) exakt aufmerksam zu. Das Portfolio muss richtig „drehen“. Und was oberhalb Managing Director an „Revenue Modellen“ existieren, soll diese Kundschaft nicht wissen – da die Margen eh schon bescheiden sind … Sergio & Co. kurz vor dem Schluchzen.
    NB: Dass sich immer wieder ein Privat-Fürsprecher findet, der für ein paar Ameisen den Macker im Moralspiel spielt, sagt ja auch viel.

  80. So ein Ukas zu erlassen zeugt von wenig Hirn!
    Früher hiess es einmal bei der UBS: Das Personal ist unser höchstes Gut – und heute?

    • Hihi, das steht bei allen globalen Firmen auf den Hochglanzbroschüren, das mit dem Personal als höchster asset.
      Hab ich früher auch mal ernst genommen.

    • Das Personal ist nur ein Unkostenfaktor.

  81. Und Lukas Hässig ist pikiert. Er sollte gescheiter über die Bücher gehen. Was er schreibt, ist normalerweise masslos übertrieben, falsch interpretiert oder komplett falsch und nahe an Ehrverletzungen. Typisches Beispiel: Seine haltlosen Unterstellungen gegenüber dem Uni-Spital ZH in Sachen Marchionne (falsche Behandlungen, es drohe Reputationsschaden).

    • Im Vergleich zu der korrupten Systempresse ist IP meistens sehr fundiert und die Inhalte stimmen. Darum hat Hässig auch etwa doppelt soviele Leser wie FInews.
      Ermotti sollte lieber endlich für Transparenz in dem gruusigen Cisullo-Fall sorgen.

    • Wer list schon finews.ch – alle, die einen Job suchen oder sich gerne in Eifersucht suhlen, wenn irgend wer mal wieder einen sogenannten „Top-Job“ ergattert hat. Ich lach mich müde.

    • Habt ihr PR-Heinis denn immer noch die Erlaubnis, aus der UBS auf IP zuzugreifen, oder müsst ihr das von zuhause aus machen?
      Eigentlich ein harter Beruf, Versager zu verteidigen.

  82. Berufenere Häupter als meine Wenigkeit beobachten mit grosser Sorge weltweit die Entwicklung totalitärer Strukturen, schleichend, sodass man sich fatalerweise daran gewöhnt.

    Solche (Pseudo-)Verbote gehören mit zu dieser unseligen Entwicklung, auch wenn sie noch so unbedeutend erscheinen mögen.

    Was irgendeines Tages wieder möglich wird? Tja, alles was die Menschheit schon mehrmals erlebt hat ….

    Gott bhüet üs.

  83. Peinlich, der schöne Ermotti. Mit IP hat er wohl seinen Meister gefunden, sonst würde er das ja entspannt sehen. Bravo IP, alle Achtung.

  84. „Inside Paradeplatz“ erfüllt seine Funktion als „Dargebotene Hand“ im Bankenwesen mit grosser Breitenwirkung – und Bravour.

    Für viele UBS-Kräfte (inklusive Topkader) und Aktionäre ist dieser Blog gar ein wichtiger Barometer bezüglich der Befindlichkeit in diesem Unternehmung.

    Ihre Anordnung ist fehlgeleitet und falsch Herr Ermotti. Auf welche Weise wollen sie fortan wissen, wie ihre Bank nun tagtäglich wirklich tickt?

    • nur, “die” aktionäre wollen das so, dass diese 2 nonvaleurs (wie auch die auf der 2. und 3. ebene) vorläufig auf ihrem fürstlichst bezahlten posten bleiben. warum? entweder, weil sie bereits jetzt schon mehr über das schicksal dieser herren und token damen wissen, oder, da diese bestimmende aktionäre OPM managers sind, somit no skin in the game haben, andersweitig fürstlichst mit pekuniären oder in kind geschenken überhäft werden. somit sind wir wieder beim ombelico del mondo cisullo angekommen

  85. Der Leistungsausweis von Ceo Ermotti und VRP Weber ist schlichtweg katastrophal! Während sich ihre Vergütungen um über 400% gegenüber ihren Vorgänger Villiger und Grübel erhöht haben, die bestbezahlten CEO und VRP in Europa sind, tendiert die Aktie in einem positiven Börsenumfeld seitwärts. Alle Investoren, die der UBS durch Zeichnung diverser Kapitalerhöhungen in der Finanzkrise geholfen haben werden so über den Tisch gezogen, weil sie immer noch immense Verluste auf ihren Investments aufweisen. Total beschämend für dieses Führungsduo ist die Tatsache, dass im August 2009 der Bund die UBS Beteiligung bei 16.50 verkauft hat, 9 Jahre später notiert die Aktie praktisch auf dem selben Niveau, obwohl die Aktienindexe in dieser Zeit enorm gestiegen sind. Für mich sind das schamlose Abzocker ohne Gewissen!!

    • Abzocker hat es rund um den Paradeplatz und das Seebecken jede Menge. Das Ausmisten gibt noch viel Arbeit!

    • Natürlich sind die Topsaläre zu hoch – und das sind sie weltweit. Die Transparenzvorschriften wurden in den letzten 10 Jahren angehoben, also sind die Vergleiche mit früher nur bedingt aussagekräftig – vielleicht waren viele Kosten wie bei den Bankprodukten versteckt. Uebrigens hat sich die UBS von einem äusserst riskanten, bankähnlichen Hedgefund mit einem Leverage weit über 50 zu einer Bank gewandelt – kein Wunder zahlt man kein „Riskpremium“ mehr, was den Aktienkurs tief hält. …ich bin zwar nicht auf einer UBS Gehaltsliste, erlaube mir aber dennoch fair zu sein und gehe mit im folgenden Punkt einig: Ermotti würde den Job auch für 3 Mio pa weniger machen…

    • Bravo FIM für dieses sachliche Kommentar!

    • Genau! Besser kann man es nicht formulieren. Zu erwähnen wäre noch, dass den Mitarbeitern jedes Jahr die Total Compensation gekürzt wird. Sergio Ermotti ist sich nicht bewusst was er damit anrichtet, oder es ist ihm schlicht egal.

  86. Offensichtlich mangelt es Ermotti an Sozialkompetenz sonst hätte er nicht einen derart bescheuerten Zensurentscheid getroffen. Bei Ermotti ist das Mittelalter wieder zum Vorschein gekommen, die Überbringer schlechter News wurden einen Kopf kürzer gemacht. Da diese Gutsherren- und Sklavenhalter-Mentalität heute nicht mehr goutiert wird, geht Ermotti halt andere Wege, armselig und kleinkariert.

    • Neokapitalismus = Diktatur des Kapitals, Neofeudalismus = Diktatur der neuen Gutsherren. Ich frage mich, wie lange die freie ICT noch bestehen kann. Manipuliert wird sie ja heute schon auf Teufel komm raus.

  87. Und da wundern sich manche Beitragsschreiber, dass viele anonym einen offenen Brief schreiben… UBS macht also auf Nordkorea.

    Bei anderen Banken sieht es übrigens nicht anders aus, da würde namentlich bekannte Schreiber wohl auch nicht gelobt werden.

    Meinngsfreiheit, Mitsprache und Offenheit gegenüber Kritik und Verbesserungsvorschläge predigen und Druck und Unterdrückung leben…

  88. Die UBS-Führungsriege überzeugt in etlichen Belangen nicht. Die Manager sind sehr dünnhäutig und lassen nur wenig Kritik zu, obwohl sie gerne das Gegenteil behaupten. Vor allem gegen die gierige Selbstbedienungsmentalität ab Stufe Managing Director ist kein Kraut gewachsen und interne Kritik tabu.

    • Dünnhäutig ist man generell dann, wenn die Treffer sitzen. Bei der CC Sache hat Ermotti ein ganz großes Problem namens Ueli Körner. Der kann außer große Klappe nicht viel und ist das schwache Glied im gesamten CC Konstrukt..

  89. Beide moralisch bankrott – der am Moskauer DB-Treuhandtropf hängende Potus zudem auch finanziell.

  90. Wie herzig, der Sergio. Erstklassiges Eigentor, aber beim Erzielen von Eigentoren hat er ja ordentlich Übung. Und hat er eigentlich auch schon eine Geheimpolizei installiert? Frag mich echt, was für Menschen in so einem Laden unter so einem „Chefli“ noch arbeiten. Finden die nichts anderes?

    • Ich Glaube eher das der Durchschnittsbanker nicht in der Lage ist Realitaet und Fake zu unterscheiden. Also wird der „Nanny Staat“ oder „Bank“ eingreifen.

    • Ich glaube eher, dass Sie Herr Hechtler nicht in der Lage sind zu unterscheiden. Genau so begründen die Politiker in Russland, Ukraine, Korea, Türkei und China ihre Politik, jeder der seine Meinung sagt, wird verhaftet und kriminalisiert und sogar eliminiert. Jeder Bankmitarbeiter ist viel schlauer als Ermotti und seine Berater. Und nach diesem Zensurentscheid sowieso.

  91. Gerade UBS-Chef Axel Weber sollte Inside Paradeplatz lesen

    Kommt der Befehl zur Sperrung von Inside Paradeplatz nicht von noch weiter oben? Von UBS-Präsident Axel Weber?

    Axel Weber wurde hier auf Inside Paradeplatz schon mehrmals deutlich vorgeführt:

    Er, der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, verwechselt links und rechts einer Zentralbankbilanz. Auch er meint, eine Zentralbank könne einfach Geld drucken und damit alles bezahlen.

    Auch sein Beispiel belegt, dass es nicht viel fachliches Wissen braucht, um an die Spitze einer Zentralbank oder Grossbank zu gelangen.

    Axel Weber hat wahrscheinlich auch nicht gerne, wenn er auf Inside Paradeplatz lesen muss, dass bei negativem Eigenkapital die UBS ihre Guthaben bei der SNB wertberichtigen müssen, was zu grossen Abschreibungen bei der UBS führen kann – sogar bis zu deren Konkurs – je nachdem wieviel Kapital die UBS der SNB noch zur Verfügung stellt, für deren irrwitzige Devisenkäufe.

    Solches sollen natürlich die Mitarbeiter der UBS nicht mitbekommen.

    Eigentlich alles verständlich.

    Marc Meyer

    • Ha, da haben wir sie schon, die Fake-News.
      Ok, eigentlich sind es Fake-Olds.

      Sind aber nicht von Herrn Hässig, sondern vom „berühmten Doktor vom Paradeplatz“.

      Freundliche Grüße!

  92. Eine Schande: positive Kritik sollte doch möglich sein!Aber Boni nehmen in einer Höhe die unverantwortlich gegen über Aktionäre , spielt bei Den Herren , keine Rolle!
    Hert Hässig weiter so!‘

  93. Habe vollstes Verständnis, dass Ermotti Ihre Seite sperrt und als fake news Medium einstuft.
    Man muss sich ja nur sehen was Sie für einen unsäglichen Blödsinn verzapften beim Tod von Marchionne und dem Universitätsspital ZH.

    • Gut gibt es Lukas Hässig. Herzlichen Dank.

    • Marchionni und USZ – das waren Fehlleistungen

    • @Huldrych steinemann

      sind Sie sicher? ich nicht unbedingt

  94. Es ist ohnehin nicht besonders schlau, Kommentare mit dem Geschäfts-PC zu schreiben. Und in Zeiten von Smartphones ist man sowieso nicht auf diesen angewiesen.

  95. Sind ja auch schon chinesische Verhältnisse… Hat die ubs bei der icbc gespickt?

    • dann müsste Ermotti aber den ganzen Internetzugang nach dem Vorbild der grössten Bank der Welt ICBC Zürich verbieten.., vielleicht ist es nur Frage der Zeit

  96. This is soooooo retro….it’s just like forbidding to sell an uncomfortable newspaper in the company shop. What’s the gain UBS? Inside the walls of the company you decide what’s best for me? And outside the walls I can decide for myself? It just so happens that the person inside and outsde the walls of your company is the same. We are all adults and can decide for ourselves whether we like or dislike Inside Paradeplatz or Lukas Hässig, we don’t need UBS to do this on our behalf.

    • @Anna Meier: When privat as well as institutional clients read Inside Paradeplatz ( and they do), it is the duty of every banker to read and be informed of what is being discussed in the Swiss banking scene ( whether you like it or not). This five minutes of time per day can be done on private or company time. I’ve had plenty of clients ask me my thoughts re: IP topics.

      “Stupid is as Stupid does”

  97. Hmm, ich sehe das anders: Die MA arbeiten nun mehr, so fliesst mehr geld zur UBS.

    Dies kann in die reinigung der Nespresso-kaffeemaschine investiert werden, sodass die Leute nicht verschimmeltes Zeug trinken müssen!

    Believe me. It’s true! – Leier kein Fake

  98. Hahaha. Jetzt wird diese Seite wohl noch mehr von den UBS Mitarbeitern besucht werden. Manno, was fuer ein Hammer. Und morgen folgen CS und Djee Bee ?

  99. Wenn ich etwas verstehe, ist es nun wirklich das handeln der UBS. Die Kommentare von „Insidepardeplatz“ sind ja immer nur deskonstruktief und stammen meistens von Nestverschmutzer welche auf den Gehaltslisten der Grossbanken figurieren. Bravo Herr Ermotti.

    • Und Du bist der von UBS angeheuerte, überbezahlte dafür unterbelichtete PR-Fuzzi von Lemon-Grass (oder anderes Gras), das ihr wohl täglich zur Eigenschmerzbetäubung (Dummheit soll ja weh tun) rauchen müsst?

    • Also wenn ich etwas nicht verstehe, ist es nun wirklich „deskonstruktief“.

      Kannst Du uns das erklären, lieber Andrin?
      Oder zu viel Schmauchdämpfe inhaliert bei der 1.August-Murmelijagd?

    • Hast Du heute Benzin gesoffen anstelle von Kaffee?
      Das gibt meistens eine weiche Birne.

    • Sie wollen ein PR-Fuzzy sein und beherrschen nicht einmal die deutsche Sprache. Der Satz mit dem „Nestverschmutzer“ grenzt schon an meine Schmerzgrenze. Aber mit „deskonstruktief“ ist sie dann definitiv überschritten. Müssen ihr PR-Heinis heute eigentlich kein Deutsch mehr lernen oder ist das für euch in der Schule fakultativ?

  100. Da fühlt sich jemand wohl auf den Schlips getreten. Aber soll er IP ruhig sperren. Kommentare wird er damit nicht verhindern können. Wahrscheinlich im Gegenteil.

    Aber es ist sowieso sinnvoller IP von einem private Device aufzurufen. In anderen Unternehmen wird schliesslich Jagd auf Whistleblower und Kommentatoren gemacht. Und es ist ein Leichtes die aufgerufenen Sites und IPs aller PCs zu prüfen.

  101. Gratuliere Herr Sergio Ermotti für ihre unerschrockene Entscheidung.

    Sie machen diesen Blog jetzt noch viel, viel interessanter, ob beabsichtigt oder nicht. Was verboten ist, muss äusserst wertvoll sein……..

    Der Bedarf an ungeschminkter Meinungsäusserung im Finanzbereich ist offenbar enorm hoch. „Inside Paradeplatz“ ist die Antwort (und das korrektiv) für all die Mauscheleien und die mangelnde Bodenhaftung im Schweizer Bank- und Versicherungssektor.

  102. „wenn man Hunden auf den Schwanz tritt, dann bellen sie!“ bei UBS möchten sie sogar noch beissen. 🙂

    Das *) Triumvirat: UBS – Ringier – IQ-Chain wusste sich in den letzten Wochen nicht mehr vor investigativer Journalisten-Arbeit zu erwehren . Es zeigt sich schon heute, dass diese Eiterbeule*) , analog zu Vincenz und Raiffeisen, sich zum grossen Furunkel auswächst.

    Deshalb kommt dieses 1. August – Verbot nicht von ungefähr. Viele meinen zu wissen: „Die Kacke ist am Dampfen!“

    Wenn nicht IP wer denn sonst, geschätzte UBS-Verbannte.

    • … und die Karawane zieht weiter…! Wen kümmert dies schon? Ein erneuter Beleg dafür, dass dieser Ermotti schlicht nicht die Statur hat, ein solches Unternehmen zu führen. Da gehört schon etwas mehr dazu, als sich mit solchen „Zensur-Massnahmen“ zu beschäftigen. Dass Ermotti nicht genügt, ist schon längst klar. Nützt aber nichts, da Weber noch weniger genügt…
      Hallo Raiffeisen, lasst die UBSler wissen, wie man in einem solchen Fall vorgehen sollte…
      Und dann noch dies: Lest IP um Gottes Willen nicht auf Geschäftscomputern. Dort wird Euer gesamter Verkehr lückenlos aufgezeichnet.

  103. Inside der Bank ist Outside Inside Paradeplatz. Rein logisch hat die UBS schon jetzt verloren.

  104. Wer Insideparadeplatz direkt an seinem Geschäftscomputer liest und auch noch kommentare schreibt…. dem ist nicht mehr zu helfen. Nicht selten gab es in der Vergangenheit auch Entlassungen deswegen.

    Darum: Nur vom privaten Gerät meine Freunde!!

  105. …die Mitarbeiter sind zwar zum Arbeiten angestellt, nicht zum Medien konsumieren.

    Aber die „Pressefreiheit“ einschränken: das ist ein Zeichen von Schwäche. Wer kein Bösewicht und kein Versager ist, verträgt Kritik.

  106. Tja Signore Ermotti, die Wahrheit tut manchmal weh. Vielleicht finden Sie ihre MA’s doch nicht so toll, wie Sie meinen. Diese Seite verbieten bringt nix, dann schaut ihr Personal dies zu Hause an. Am besten gehen Sie in eine Wechselstube und tauschen Ihren selbstherrlichen Führungsstil um.

  107. Da gibt es doch nur Eines: den übelst riechenden Fall „Chain-IQ/UBS/Cisullo“ mit Potential zum ganz grossen Krimi gnadenlos und bis auf die Knochen zu durchleuchten bzw. zu röntgen und die Nachschattengewächse mit ihren gefüllten Taschen mit aller Kraft ans Tageslicht zu zerren, egal in welcher Position die bei UBS sitzen.

  108. Es gibt nichts Klügeres im menschlichen Leben,
    als wenn man darauf verzichtet,
    zu drohen und mit Worten zu beleidigen.
    Denn weder das eine noch das andere
    entzieht dem Feind die Kraft.
    Drohungen aber machen ihn vorsichtig,
    und Beleidigungen steigern seinen Haß.

    Niccoló Machiavelli
    * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527

    • Kann manchmal zutreffen, aber nur manchmal.

      Denn manchmal ist es auch richtig und wichtig, Sachen ans Tageslicht zu zerren.

      Und das geht oft nicht, ohne, daß jemand beleidit ist. Wie jetzt Ermotti.

  109. Die UBS hat das Recht dies zu tun, denn die UBS Mitarbeiter sind zum arbeiten abgestellt.

    Zudem hat heute jeder ein Smartphone und kann IP darauf lesen. Zudem würde ich nie einen negativen Kommentar gegen meinen Arbeitgeber schreiben und schon gar nie auf einem Geschäftscomputer! Wir kennen ja der Fall wo dies zu Entlassungen bei der ZKB geführt hat.

    Zudem sollen Leute einen neuen Arbeitgeber suchen, wenn sie mit ihrem jetzigen nicht mehr zufrieden sind und nicht öffentlich negativ darüber schreiben!

    • So einfach ist das nicht! Viele MA sind einfach ‚Gefangene‘ der UBS! Ich war jahrelang in dem Laden – es herrscht Chaos und Angst! Auf diesen Pfeilern kann die Bank nicht wachsen! Aenderung is nur möglich wenn sich die Führung anpasst! Warum sind amerikanische Banken erfolgreich und die Schweizer nicht? Es fehlt an wirklicher Innovation! Banken in der Schweiz wachsen nur noch weil die Gebühren erhöht werden und nicht weil innovative Leistungen angeboten werden! Die Bank verliert Jahr für Jahr. Die Kurse bleiben tief und die Manager Zocken ab! Wenn die Manager nicht gehen sehe ich schwarz!

    • @M. Meier: Bezüglich mangelnder Innovation gebe ich Ihnen voll und ganz Recht. Man hat sich viel zu lange auf das Schwarzgeldgeschäft unter dem Deckmantel des Bankgem ausgeruht und hat die Innovation und die Zukunft verschlafen!

      Aber warum sind die Mitarbeiter ‚Gefangene‘ der UBS? Ganz einfach, weil ihr Lohn bei der UBS Hörer ist als ihr Marktwert. Die meisten könnten wechseln, müssten aber deutliche Abstriche beim Lohn hinnehmen! Und das will man nicht!

  110. nunja – sieh es dochmal von der anderen Seite – Dann hört diese ewige Klagerei auf – spart Nerven, Zeit und nicht zuletzt RA Kosten
    NAchdem ich in 2008 die UBS verlassen habe, wurden einigen meiner Kollegen(innen) auch eine Maulsperre verpasst – E Mails an mich wurden nicht zugelassen etc. – Diese Kultur ist erschreckend…..

  111. Ermottis Schuss in den Ofen, erinnert an die ehemalige Sowjetunion, beste Reklame für Inside Paradeplatz.

  112. Der Ermotti ist m. E. ein eitler Pfau der mehr durch Frisur als Leistung glänzt. Die UBS dümpelt vor sich hin. Pfeifen um sich rumscharen, Visionslosigkeit, alte Geschäftsmodelle fahren und sich maximal die Taschen füllen. Ein Schönwetter Captain par excellence.

    • Markus Melching, bist Du der hier als Apotheker postest? Ich bin etwas irritiert und enttäuscht! Von Dir hätte ich sowas nicht erwartet. Allerdings hast Du mich auch in eine Bude gelockt und dann kurz vor meinem Start das Schiff gar noch vor dem Kapitän Weber verlassen! Aber hey, hast Du es schon gehört? Ich verlasse das Schiff nun auch schon wieder 😀 jetzt sitzt dann der arme Reto alleine im Himmel

  113. Wenn eine Bank, die eh schon eine schwerst angeschlagene Reputation hat, so handelt, dann handle ich auch: Sämtliche Beziehungen zur UBS sofort kappen!

  114. so ähnlich wie in china und anderswo.
    verbote bringen meistens das gegenteil.
    lernt man schon bei der kindererziehung
    und in der hundeschule.
    arme leute.

  115. Na, wenn man mit Feedback und Kritik nicht umgehen kann…
    Da jeder UBSler ein Smartphone hat ist der Sinn der Aktion gleich Null.

  116. Banken sind wie die EU zu vergleichen, beides sind diktatorische Institute, auch hier zeigt sich, dass die obersten der Banken genau wie in der EU, je länger um so mehr Angst vor ihrer Zukunft haben. IP hält diesen Abzockern die noch nie selber Kunden pflegen mussten, schon gar nie holen, genau wie es Trump macht mit der EU – den Spiegel vor die Nase.

    • @meier max: Das ist üblich bei den Banken, alles voller Akademiker die keine Ahnung von der Basis haben und die meisten haben noch nie einen Kunden gesehen. Das einzige was diese Manager können ist, sich mit von teuren Consultats erstellten PowerPoint Slides intern profilieren (eigentlich würde ich hier lieber ein anderes Wort gebrauchen, aber ich bin ja anständig).

      Man hat ja gesehen wo das beim Raiffeisen Schweiz hingeführt hat.