EY-Chefs: Gegenkampagne um MeToo-Vorwürfe

Intern geben bedrängte Berater Parole aus: Ex-Mitarbeiterin und Partner hätten Affäre gehabt – Fakten deuten auf Anderes.

Die höchsten Chefs der bekannten Ernst&Young, eine der vier grossen Beratungsfirmen, haben eine umstrittene Kampagne gewählt, um sich aus der MeToo-Ecke zu befreien.

In diese sind sie nach einem Vorfall vor 2 Jahren geraten. Dieser war zuletzt in diesem Medium ein Thema. EY hat darauf mit einer Klage am Handelsgericht reagiert.

Letzten Freitag haben die Partner von EY an ihrem Hauptsitz am Fuss des Zürcher Prime Towers nun eine Losung herausgegeben, die ebenso riskant wie unschlüssig ist.

Sie behaupten rund um den im Raum stehenden MeToo-Belästigungsfall zwischen einer damaligen Mitarbeiterin und einem der obersten Chefs von EY, dass es sich um eine Affäre der beiden gehandelt habe.

Sprich: EY stellt sich auf den Standpunkt, dass die Frau ebenso verantwortlich ist für den Fall wie der Partner. Zwei Erwachsene hätten als Angestellte etwas miteinander gehabt, danach sei es zum Zerwürfnis mit Vorwürfen seitens der Frau gekommen.

Mit dieser Erklärung versucht die bedrängte EY-Spitze, die Lage in den Griff zu bekommen. Intern gehen die Wogen seit dem ersten Artikel zum Fall mit der Frau vor 2 Jahren hoch. Es hat sogar einen Whistleblower-Brief an den Präsidenten von EY Schweiz gegeben.

Die Strategie der EY-Chefs, den Fall mit der Frau – es handelt sich um eine junge Assistentin, die erst kurz bei EY Schweiz gearbeitet hatte – zu einem Abenteuer unter Erwachsenen zu machen, wirft neue Fragen auf.

Denn die Version passt schlecht zu den Fakten. Diese lassen vermuten, dass sich der Vorfall anders abgespielt hat.

Im Frühling 2016 kommt die junge Mitarbeiterin zum Schluss, dass ihr Chef und hoher EY-Partner ihr zu nah kommt. Dessen SMS werden expliziter, mit Einladung auf sein Schiff auf dem Zürichsee und Treffen nach Arbeitsschluss ausserhalb des Büros.

Rasch bekommt sie gesundheitliche Probleme. Im Juli wird sie von einem Arzt krank geschrieben. Der meint, sie könnte weiterhin arbeiten, aber nicht bei EY.

Im Herbst beginnen Abgangsverhandlungen zwischen der Frau und EY, nachdem diese den Fall beim Personaldienst gemeldet hat. Dieser hat eine Untersuchung gestartet.

Im Oktober 2016 einigen sich die Frau und EY schliesslich in einer Abgangsvereinbarung auf eine hohe Summe für sie und eine Schweigezusicherung zugunsten der EY.

Das Arbeitsverhältnis wird auf Ende Jahr ordentlich gekündigt, die Frau muss nicht mehr arbeiten. Das macht 2 Monate Gehalt. Hinzu kommen 8 Monate für die Vereinbarung.

Insgesamt erhält die Frau rund 50’000 Franken Abfindung. Sie muss sich verpflichten, nichts über ihren Fall und die Vereinbarung zu sagen.

8 Monate Abfindung sind laut einem Ex-Partner von EY aussergewöhnlich. So viel würde höchstens ein scheidender Partner erhalten – und auch das nur in Ausnahmefällen.

In den Verhandlungen beharrte die EY-Führung darauf, dass das Wort „Genugtuung“ in der Vereinbarung nicht vorkommt.

Mit dem Begriff wäre wohl eine Eskalation auf europäische Ebene nicht mehr zu verhindern gewesen. Dort hätte eine hohe Chefin heikle Fragen stellen können.

Es handelt sich um Julie Teigland, die sich für Frauenanliegen einsetzt. Sie war es auch, die sich gegen eine umstrittene Beförderung einer EY-Kaderfrau zur Partnerin querlegte.

Damals kam es zu mehreren personellen Weichenstellungen bei EY Schweiz, die alle eine Rolle rund um den MeToo-Fall spielen könnten.

Neuer CEO wurde im Sommer vor 2 Jahren Marcel Stalder. Er machte einen Weggefährten zum neuen Personalchef und entliess die angesehene HR-Verantwortliche – nach 24 Jahren EY.

Ebenso machte der Partner, der nun rund um den Belästigungsfall im Zentrum steht, steile Karriere. Er wurde von CEO Stalder in eine zentrale Funktion gehievt.

Mit den Ernennungen schuf sich Stalder eine Machtbasis. Die Leute, die er an zentrale Stellen setzte, waren mit ihm zusammen aus dem Bereich Financial Services gekommen, also Banken.

Als nach den Sommerferien 2016 der Fall der jungen Frau, die eine Belästigung anzeigte, eskalierte, hatte nicht mehr die langjährige Personalchefin das Sagen, sondern ein Neuer – ein enger Vertrauter des starken Stalder.

Der Personalchef musste gegen seinen Partner-Freund ermitteln. Das Resultat war eine Abgangsvereinbarung mit Stillschweigen. Beim Partner soll es einen Akten-Vermerk geben.

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88 Kommentare zu “EY-Chefs: Gegenkampagne um MeToo-Vorwürfe

  1. Inzwischen hat die EY-Spitze wohl erkannt, dass es Fleischer für schwierige Situationen an Fingerspitzengefühl und wohl auch Kompetenz mangelt: dem Vernehmen nach wurde Huber Medienconsulting GmbH jetzt mit dem Handling der Affaire betraut. Ob‘s nützt?

    • Die Frage ist, ob der Huber da noch viel machen kann. Fleischer & Stalder haben mit ihrem hilflosen Gebastel E&Y bereits in eine quasi aussichtslose Position manövriert.
      Ganz typisch für solche Krisen. Das Management ist uneinsichtig, der Schönwetter-PR-Verantwortliche überfordert. Und auf der anderen Seite steht ein Vollprofi, in dem Fall der eindeutig beste und abgebrühteste (Investigativ-)journalist der Schweiz. Und nach der 5. Niederlage schreit man dann nach einem PR-Profi, der die Trümmer aufwischen soll.

    • Die hätten besser einfach den Stalder und seine Buddys (S./V. und ein paar weitere im FSO) hochkannt rausgeworfen.
      Und den Blumer als neuen Chef eingesetzt.
      Krise gelöst.

  2. Unglaublich, was für Märchen eine grosse, ehemals angesehene Unternehmung erzählen kann.
    Empfehlung: Zieht gefälligst mal einen guten PR-Berater hinzu. Das ist ja aus Zuschauer nicht mehr zum zuschauen.

  3. Fake Kommentare, Beschimpfung des Opfers, Lügen, 30 Seiten Klagen gegen Blog – wie tief will EY eigentlich noch sinken?
    Und wie lange will die Zentrale diesem Drama und dieser Selbstzerfleischung eigentlich noch zuschauen?
    Diese Geschichte ist genau ein Whattsapp des Opfers entfernt von einem Bericht auf SF DRS. Ich seh schon die Kamerafahrten entlang dem Prime Tower.

  4. Dass EY so stark versucht das Opfer zu verleumden, zeigt nur, dass sie selber wissen wie schuldig sie sind. Die Geschichte von EY ergibt null Sinn und ich bin erstaunt, nach wie vor, wie das Leadership das absegnen konnte. Opfer zum Täter machen, alles auf Gegenseitigkeit und dann wurde die Dame rachsüchtig – wie bitte?! Das geht doch hinten und vorne nicht auf. Was läuft nur alles falsch? Diese seltsame Ernennung von G. zur Partnerin trotz katastrophalem Ergebnis bei der Re-Org des AIBD, wie lange sich Stalder schon halten kann trotz seinem fehlenden Leadership-Skills, wie ohne Konsequenzen das bisher an V. vorbeigeht und S. immer noch einfach munter weitermachen kann. Wenn alle mit drin stecken, wird natürlich nie was passieren. EY ist einfach nur noch ein Zirkus.

    • Die Kommunikation koordiniert doch dieser Fleischer. Das ist der Herr mit der Mail in Gebrochenem Deutsch.
      Ein wahrer Meister seines Fachs. 😂😂😂

  5. Vielen Dank für die Veröffentlichung der Klage!
    https://insideparadeplatz.ch/wp-content/uploads/2018/11/Klageschrift-Superprovisorische-24-Okt-2018-geschwa%CC%88rzt.pdf
    Wir (Gruppe von Juristen) hatten gerade einen feucht-fröhlichen Abend und hatten viel Spass mit dieser Klage, die per Zufall einer von uns ausgedruckt dabei hatte.

    Highlights:
    – Walder Wyss ruft die WOZ als Zeugin an!
    – geradezu irrwitzige Formulierungen, wie „dass sich die ahnungslose Klägerin im Sinkflug befinde“ usw.
    – Verwendung von Artikeln, in welchen LH Konkurrenten von EY kritisiert als Beweis für Kampagne gegen EY

    Da hat der Kunz wirklich versucht, auf 31 Seiten aus Stroh Gold zu spinnen. Die Klage hat wohl gut 50 Mille gekostet.

    • Die Klage liest sich wie eine Satire. Vermutlich musste der Anwalt auch immer wieder über den Auftraggeber lachen und das hat abgefärbt („da füg ich noch ein Adjektiv ein, wird dann lustiger“). Er hat ja gewusst, dass das lh abdrucken wird, da darf man nicht zu trocken argumentieren. Vielen Dank, Herr Kunz!

  6. Hochverehrte Kommunikations-Leute von Ernst &Young,
    Eure billigen Versuche zur Manipulation und zur Vertuschung kotzen mich an.
    Ihr behauptet öffentlich, es hätte eine Affäre zwischen einer Assistentin und einem Partner gegeben. Ja sagt mal, HABT IHR SIE NOCH ALLE?
    Sogar wenn es so wäre, schon mal irgendetwas von der Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers gehört?! Ich empfehle dem Opfer dieser Verleumdung dringend, gegen Ernst & Young zu klagen!
    Durch ein entsprechendes Feststellverfahren im Rahmen des Arbeitsgerichtsfalls wird sich sehr schnell erhärten lassen, wer was an diesem Partnermeeting gesagt hat.
    Mich wundert nur, warum dieses ganze Thema noch nicht längst in anderen Medien behandelt wird!
    Ernst & Young, ihr macht mir in dem ganzen Fall eine ganz schlechte Figur.

    • @ Jus Student – in Ergänzung re. Führsorgepflicht- u. Persönlichkeitsverletzung: EY als Arbeitgeber ist grundsätzlich verpflichtet, die Persönlichkeit der Arbeitnehmerin ‘D’ zu achten und zu schützen. Er hat alle persönlichen Güter des Arbeitnehmers, die mit dessen körperlicher Individualität verknüpft sind, zu wahren, sowie sich jedes durch den Arbeitsvertrag nicht gerechtfertigten Eingriffs in dessen Persönlichkeitsrechte zu enthalten und diese auch gegen Eingriffe von Vorgesetzten (wie dem S. !!!) zu schützen. Es ist vorliegend davon auszugehen, dass EY die Fürsorgepflicht gegenüber der Mitarbeiterin ‘D’ in erheblichem Masse verletzt hat. Die aussergewöhnlich hohe Entschädigung von 2 + 8 Monatslöhnen deutet in jedem Falle auf ein sehr schwerwiegendes Verfehlnis hin. Vermutlich war dieses Verfehlnis derart gravierend, dass es selbst strafrechtlich hätte relevant sein können.

      Die Höhe der Zahlung von Fr. 50’000 lässt vermutet, dass eine Persönlichkeitsverletzung vorliegt, diese sehr schwerwiegend ist und nicht anders wiedergutgemacht werden kann; die Zahlung ist im eigentlichen Sinne eine Genugtuung!

      Wichtig @ Kommentar ‘11880 – Da werden Sie geholfen’: Lieber 11880 – die EY Erklärung zu den 6-8 Extragehältern ist ~ so lala plausibel und sehr shaky! Fakt ist – dass das Entgelt gemäss obigen Herleitungen nicht betrieblich bedingt ist! Wer sich halbwegs im Arbeitsrecht auskennt weiss, dass es von Höhe und Charakter her faktisch als Genugtuung für schwere Verstösse (Persönlichkeitsrechte, Fürsorgepflicht, ev. strafrechtlich relevante Handlungen etc.) ausgerichtet wurde. Vermutlich auch um so eine Eskalation an EMEIA/GSA zu unterbinden und um sich das Schweigen von ‘D’ zu erkaufen. Das ist wohl die traurige Realität!

  7. Die EY Offensive mit den Fake-Kommentaren war schlecht geplant, katastrophal ausgeführt von inkompetenten Leuten. Ein Fumble im Football.
    Und nun ist der Hässig wieder am Zug. Ich tippe auf einen Homerun.
    Go, Luki! Go! 😀

  8. Ich schreibe noch heute einen Beschwerdebrief an diese Teigland und an den Weinberger. Von Frauenrechten faseln und dann so etwas zulassen?
    Hier verunglimpfen gekaufte PR-Typen systematisch eine Junge Assistentin!

  9. Heute dürfen in Zürich die Kinder der 5./6. Klasse mit den Eltern zur Arbeit. Eine sehr gute Sache.
    Wie läuft das wohl in der EY-PR?
    „So, liebe Tochter, unsere heutige Aufgabe ist: Wir müssen mit einem TOR 150x einen Kommentar liken, den ich gestern selber geschrieben haben. Nachher schreiben wir noch ein paar Kommentare, die das Opfer eines Belästigers in die Psycho-Ecke stellen. Und wenn wir damit fertig sind, dann verklagen wir noch den Journalisten, der bei uns einen MeToo Fall aufgedeckt hat. So, jetzt weisst du, was Papi so den ganzen Tag macht! Du bist sicher ganz stolz auf ihn.“

    • lustig? nicht wirklich. Oder? (rhetorische Frage)

      da ich weder Kinder habe, noch bei EY arbeite, konnte ich den Artikel und die Kommentare erst in der Mittagspause lesen. und auch ohne Tor und andere Filter hier auf dem Geschäftsnotebook.

  10. Unglaublich was hier abgeht!
    Mir dreht sich der Magen um wenn ich sehe wie hier ein Opfer zur Täterin gemacht werden soll.
    Im Rahmen der Abstimmung zur SBI sind nun wieder Inserate geschaltet in welchen sich Wirtschaftsvertreter mit erhobenem Zeigefinger und Moralinsauer gegen die Initative aussprechen.
    Sie tun dies natürlich mit dem Hintergedanken, dass sich die Wirtschaft NIE an die Vorgaben der internationalen Verträge halten wird:
    Wieso werden Ü50 systematisch nur wegen des Alters entlassen –> Diskriminierungsverbot?
    Wieso gibt es in der Schweiz immer noch keine griffige Whistleblower-Regelung?
    Wieso wird eine von Belästigung betroffene Frau systematisch als Täterin hingestellt?
    Internationale Verträge hin oder her, die oben erwähnten Beispiele zeigen, dass die Wirtschaft nicht im Schlafe daran denkt Internationale Gesetze auch wirklich umzusetzen wenn es ihr nicht genehm ist!
    Eine einzige Frau hat mit Ihren Vorwürfen Weinstein zu Fall gebracht …. ein Zimmermädchen in New York ( … une petite rien…) hat Strauss-Kahn zu Fall gebracht …. und in der Schweiz wird ein Opfer zum Täter gemacht von widerlichen Schreiberlingen im Geiste von EY.
    Willkommen in der Schweiz im Jahre 2018!

  11. Nehmen wir mal an, die neueste Story von EY stimmt. Es handelte sich wirklich um eine „Affäre auf Augenhöhe“.
    Dann hätte ich da ein paar Fragen an die PR von EY, die hier ja eifrig kommentiert:
    – Warum hat EY nicht von Beginn weg so kommuniziert? Warum kommt diese Story erst jetzt?
    – Warum hat EY denn untersucht, wenn es eine „Unschuldige“ Affäre ist?
    – Sind denn bei EY Affären zwischen Vorgesetzten und Mitarbetierinnen ok?
    – Warum hat man Herrrn Hässig Exkommuniziert, anstatt einfach den Sachverhalt richtig zu stellen?
    – Warum zahlt EY bei einer „normalen“ Affäre eine Abfindung? Warum sogar 8 Monate?
    – Warum hat die Person nun einen Vermerk im Personaldossier, wenn doch alles so harmlos ist?
    – Warum die Klage gegen IP, wenn es doch so harmlos war?
    – Warum gab es den Whistleblower-Brief? Warum steht da von weiteren Fällen?
    – Warum wird hier von zahlreichen Kommentaren die „Version Unfreiwillig“ gestützt? Warum steht hier von weiteren Fällen?
    – Warum manipuliert jemand aus dem Umfeld von EY die „Daumen/Likes“?
    Bin echt gespannt auf die Antworten. Bis ich befriedeigende Antworten erhalte, gehe ich davon aus, dass die „Freiwillige Affäre-Geschichte“ aus dem Hause EY nur die neueste in einer ganzen Reihe von Lügen ist.

    • Brilliant! Genau die selben Fragen habe ich mir auch gestellt. Andere auch. Siehe IP von letzter Woche (bspw. Sehr detailliert der ‘You’ve got SMS’ Kommentar). Und es ist so offensichtlich dass die PR Abteilung von EY krampfhaft versucht Gegendarstellungen einzuflechten und noch die Likes manipuliert. Ich werde LH bitten zu prüfen ob er die Absender EY-PR verifizieren kann. Falls nein. Fake-New! Pfui EY. Ihr bescheisst und alle sehen und merkens!!! Lächerlich. Nimmt mich wunder was wohl JULIE zu diesem Affentheater sagt!!!

    • ex·kom·mu·ni·zie·ren [Verb]
      zur Strafe aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausschließen

      Wer’s glaubt, wird seelig.

    • Ein paar gute Punkte. Andere vielleicht etwas weniger. Hier die gewünschte Retoure von einem (hoffentlich) noch einigermassen objektiv denkenden Menschen…

      – weil es vom Grundsatz her niemanden etwas angeht.
      – weil EY zuerst herausfinden musste, ob es eben eine unschuldige Affäre ist, die dann einfach in’s Emotionale ausgeartet ist, oder ob da eben mehr war.
      – vermutlich wie bei jedem Arbeitgeber, soweit daraus kein potentiellen Geschäftsrisiken (z.B. Veruntreuungsmöglichkeiten) erwachsen. Es ist grundsätzlich Privatsache der Betroffenen, soweit sie nicht in einer sensitiven Stelle sitzen. Ich muss meine Partnerschaft beispielsweise gegenüber der Geschäftsleitung offenlegen.
      – kann ich nicht beantworten; ich würd anders mit der „öffentlichen Meinung“ umgehen; war sicherlich ein Fehler…
      – Wegen der der Auflösung des Arbeitsverhältnisses, weil das Verhältnis vermutlich zu giftig geworden ist. In einem solchen Falle hätte EY das Risiko einer erfolgreichen Klage wegen missbräuchlicher Kündigung gehabt, was typischerweise mit bis zu 6 Monatsgehältern kompensiert wird. Abgesehen davon ist es effektiv etwas „anrüchig“, dass da potentiell eine Person seine übergeordnete Position ausgenutzt haben könnte. Dagegen wollte man sich vermutlich schützen. Die 2 zusätzlichen Monate entsprechen vielleicht dem „entgangenen“ Bonus der Dame; scheint mir von der Höhe her zwar etwas generös für diese Branche / Stufe, vom zeitlichen Ablauf her aber nicht unplausibel. Vielleicht hat die Dame aber auch einfach nur gut gefeilscht. Vielleicht wollte man aber auch einfach nur einen schönen runden Betrag.
      – Guter Punkt; obschon, das bezog sich glaub ich auf ne andere Person. Vielleicht ging’s aber um die Thematik mit den Risiken im Zusammenhang mit der Ausnutzung einer hierarchisch höher gestellten Position.
      – Der Fall steht nicht mit der Klage in Zusammenhang, sondern mit EY’s Auffassung bezüglich der Rufschädigung durch IP. Da vermischen Sie was…
      – Weil es vielleicht wirklich auch noch andere Vorfälle gibt. Und vielleicht gab es ja eben auch keinen Brief. Wir wissen es einfach nicht…
      – Dazu scheinen die Meinungen in den Kommentaren ja ziemlich auseinanderzugehen. Auf alle Fälle reicht es mir als unbeteiligten Dritten nicht, eine klare Meinung hierzu zu entwickeln.
      – Woher wissen Sie, dass das so ist? Sie können es im besten Falle vermuten. Vielleicht entspricht es aber auch einfach der effektiven Meinung der jeweiligen (EY-)Leute, welche einen Kommentar lesen. Es wird sicherlich Leute geben, die eher mit dem Arbeitgeber solidarisieren. Ich für meinen Teil hab nichts geliked, weil das hier schon alles an die tiefsten menschlichen Instikte appelliert. Traurige Geschichte; egal welche Version nun stimmt…

    • Absolut! Die haben nun eifnach Pnaik und glauben, dass sie irgendwie das pushen müssen. Wahrscheinlich ist S. noch sleber fleissig dran die Likes für D.T. zu verteilen. Wollte auch heute mal bei den Assistentinnen von Stalder hineinschauen um zu sehen ob die fleissig am Likes verteilen sind oder ob die IT diesen tollen Auftrag bekommen hat. Irgendjemand muss von EY dafür angestellt worden sein, ergibt sonst keinen Sinn.

    • @ 11880: Die Höhe der Zahlung von Fr. 50’000 (2+8 Monatslöhne) lässt vermutet, dass eine Persönlichkeitsverletzung vorliegt, diese sehr schwerwiegend ist und nicht anders wiedergutgemacht werden kann; die Zahlung ist im eigentlichen Sinne eine Genugtuung für schwere Verstösse!

      Dann zum mageren Klagegrund: Rufschädigung?! Ihr habt interessante Wahrnehmungen. Wer den Artikel gelesen hat kommt zum Schluss, dass dies besten Falls ein lauwarmes Süppchen war. Eigentlich eher enttäuschend und schwach – ohne knackige Inhalte oder hot News. Daher ist mir der Klagegrund völlig schleierhaft. Man ersieht wenig Dramatisches. Selbst die ‘Röcklierwähnung’ zu G. ist kaum der Rede wert. Aber da liegt wohl genau der Grund. Luky Luke ist wohl einem balzenden ‚Männchen‘ (Immotower, Schiflifahren uf äm See?) auf den Schlips gestanden. Ein anderer plausibler Grund ist nicht zu erkennen.

      An Alle: falls ihr mir nicht glaubt – schaut euch das lauwarme IP Süppli mal an. Der Text ist langweilig ohne Zunder. Ich erkenne nix was irgendwie in Richtung Rufschädigung geht. Als Klagegrund erahne ich deshalb Balzgehabe und Testosteronissues; man ist der ‚G‘ zu nahe gekommen – resp. ihrem überkniehohen Röckli. Die Achse S-V-S ist wohl irgendwie persönlich tangiert – sonst würde das lauwarme Süppli nicht zur Rufschädigung aufgebauscht. Die inhaltlich äusserst dürftigen 31 Seiten von Walder Wyss sind die ~ 50k Fees wohl nicht wert. Kunz war schon besser 🙂

  12. Wenn im EY-Land zu fest angeteigt wird, kommt also Frau Teigland…

    Aber im Ernst und nicht mehr so Young, ist den Herren eigentlich Nichts zu peinlich?

  13. All the large customers have policies to assess their suppliers for compliance with proper business conduct including harassment. Why is there no information how the customers investigate on this matter.

  14. Als Jurist fällt mir auf, dass die Dame einen Aufgebungsvertrag mit NDA unterschreibt (ich gehe davon aus freiwillig) und nun vermutlich munter mit dem Hässig quatscht…. das heisst sie hätte da gelogen und es würde den Charakter dieser Dame zeigen.

    • Ich glaube nicht, dass die Dame selber quatscht. Vor der Vereinbarung sind sicher schon viele Informationen in deren Umfeld geflossen.

      Immerhin handelt es nicht um einen Einzelfall. Zudem wurde in diesem Zusammenhang auch eine umstrittene Beförderung einer Frau thematisiert.

    • Als Mensch fällt mir auf, wie viele bezahlte Schreiberlinge hier systematisch die belästigte Frau schlecht machen. Das nennt sich Victim Blaming. Widerliches und durchschaubares Verhalten, Herr „Jurist“ !

    • Schon der Weinstein musste feststellen, dass ein NDA in einem MeToo-Fall nichts bringt.
      Oder was würde denn E&Y in diesem Fall machen? Opfer geht zu Rundschau. Und packt dort aus und sagt: Die wollten mit mit einem NDA mit Konventionalstrafe zum Schweigen bringen.
      Und E&Y klagt dann dieses Geld ein? Ja lachhaft! Ich seh schon die Schlagzeile auf der Frontseite von Blick und 20min vor mir. Und wenn schon, dann gibt es ein Crowd-Funding und das Opfer kriegt 3x soviel Geld als die NDA-Strafe.
      Willkommen im Jahre 2018. Nicht alles wird besser. Aber manches schon.

  15. Nach dem Diagonallesen der Kommentare frage ich mich, ob in dieser Bude nur gechattet oder auch gearbeitet wird. Ich kenne die Stundenansaätze von EY und auch, wie man Zeit, die man verblödet hat, bei den einzelnen Mandaten „versorgt“. Und auch, dass man soundsoviel verrechenbare Zeit aufweisen muss.
    Irgendwo habe ich gelesen, dass sich seit der Digitalisierung die Produktivität im industriellen Sektor versiebenfacht und auf dem Dienstleistungssektor halbiert hat.
    Ich will nicht sagen, dass alle Mitarbeitenden so oder eben anders sind. Ich will sagen, dass solche Verhältnisse, wie sie hier durchgehächelt werden, sofort a b z u s t e l l e n sind. Die Kunden dieser Bude werden ja von Gesetzes wegen zwangskontrahiert. Sie haben nur die Möglichkeit, den Zwangskontraktor zu wechseln, was immer mit einen Aufwand verbunden ist.

  16. Herr Hässig, sehen Sie, dass die Daumen manipuliert werden? Gerade eben hat der „D.T.“ Kommentar innert 10 Minuten über 20 Daumen mehr gekriegt.
    Herr Hässig, jetzt wird es Zeit, den Bärentöter zur Hand zu nehmen!

    • wenn man einen Banker mit sowas zum „Entsetzen“ bringen kann, dann ist die Finanzwelt verloren.
      Eigentlich wollte ich grad noch bedauern, dass es keine faire Bewertungsmöglichkeit gibt, sondern nur den „Daumen hoch“. Doch immerhin ist das mehr, als jegliche Finanzdienstleister aktuell bieten, wo man Produkte, Dienstleistungen und Mitarbeiter NULL bewerten kann.
      Und auch wenn es Deinem Ego jetzt zusetzen wird, von diesen „Daumen hoch“ wirst Du Dir auch morgen nichts kaufen können.

  17. Wow, unglaublich wie heute von EY-Seite geschrieben wird und wie die likes verteilen! Die versuchen wohl den Beitrag von D.T. hochzupushen bis zum geht nicht mehr. Einfach lächerlich. Bezahlt jetzt Stalder extra Leute damit Leute seinen Buddy S. gutreden? Scheint mir fast so. Wir haben das heute ausführlich in der Runde diskutiert und das ist wahrlich die einzige Möglichkeit welche diese Absurdität erklärt. Aber klar, wer interessiert Me Too? Macht mal das Opfer fertig, das scheint PR-technisch sicher super aufzugehen. EY hat echt den Tiefpunkt erreicht.

  18. Plötzlich tauchen wieder „seltsame“ Kommentare auf, die versuchen, das Opfer zur Täterin zu machen und das Opfer primitiv angreifen. Und erstaunlicherweise explodieren innert Minuten die „Likes“ bei genau diesen Kommentaren.
    Beschäftigt EY nun eine Trollfabrik? Es scheint so. Was sagt das über eine Firma aus?
    Darum hier eine ernstliche Warnung. Wenn das nicht sofort aufhört, dann kriegt LH Infos, dagegen waren die bisherigen äusserst harmlos. Ich sage nur: Mobimo-Tower und „Fall Genf“. Frag sonst einfach den Marcel, was damit gemeint sein könnte.
    Liebe Trolle, ihr habt es selber in der Hand! Wägt Ertrag und Risiko ab.

    • lächerliche leere Drohung. Sie wissen von gar nichts, ansonsten hätten Sie das bereits gemeldet.

    • Willst du provozieren? Dann hier mal eine kleines Amuse Bouche.
      1) Eine Person, nennen wir den Namen mal nicht, besitzt eine Wohnung in einem nahegelegenen Hochhaus. Dort fanden vielleicht gewisse Treffen statt, die möglicherweise nicht ganz dem Code of Conduct entsprechen.
      2) Möglicherweise gibt es einen weiteren Fall mit einem hochrangigen Kader. Dieser wird getragen von zwei Personen, die vorher bei der gleichen Beratung gearbeitet haben. Diese werden wiederum getragen von weit oben. Alles in Akten dokumentiert.
      3) In Genf gibt es möglicherweise gewisse Ereignisse im Zusammenhang mit gewissen Policen. Vielleicht wurden da einem Kunden ein paar Stunden zu viel verrechnet. Es könnte auch zu Spuren in Dokumenten gekommen sein.
      4) Ich könnte noch stundenweise weiter spekulieren
      Aber natürlich gibt es solche Fälle bei EY nicht. Und ich weiss ja auch nichts, weil ich ein lächerlicher Aufschneider bin, der nichts weiss.
      Die Trolle können somit ruhig schlafen 😴

  19. Das was hier passiert ist Rufmord und keinesfalls zu akzeptieren. Ich bin im übrigen eine Frau und arbeite bei der besagten Firma.
    Sollte SMS hier abgesetzt werden, dann haben die falschen „gewonnen“. Das ist eine Hetzjagd und ich frage mich ob die gewissen Frauen noch in den Spiegel schauen können, wenn diese überhaupt ein Gewissen haben!?! Herr Hässig, Sie betreiben sehr schlechten Journalismus, sind Sie sicher das Sie auf der richtigen Seite sind? Sie suchen doch nur einen Skandal ob es die Wahrheit ist interessiert Sie wohl nicht!

    • Anstatt hier Mist zu erzählen: Lös mal besser das Problem im 3. Stock.
      Seit Jahren läuft das nun schon!

    • Ihr Erster Absatz: Völlig einverstanden. Hier wird bedenken- und rücksichtslos auf das Opfer eingeprügelt und dieses systematisch schlechtgemacht, mit allen Mitteln und mit einer Perfidie, die seinesgleichen sucht („psychisch angeschlagen“ etc.)!
      Der ganze Rest Ihres Posts ist Teil von dem oben genannten Vorgang.
      SHAME ON YOU!

  20. INTERESSANT WIE VIELE EY UND EX-EY-LEUTE GANZ NAH DARAN WAREN ABER SICH VÖLLIG WIDERSPRECHEN.

    ENTSCHÄDIGUNGEN UND STILLSCHWEIGEVEREINBARUNGEN LASSEN DANN DOCH EHER DARAUF SCHLIESSEN, DASS WO RAUCH AUCH FEUER IST UND SICH HIER DOCH EINIGE EY-TROLLE TUMMELN. CHAT-TROLL LASS DOCH BITTE HERRN HÄSSIG DIE CHATS ZUKOMMEN, ODER WÜRDE DER CHAT MEHR ÜBER DAS TOLLHAUS EY AN DEN TAG BRINGEN, ALS EY LIEB WÄRE BEZÜGLICH DER REGEL ‚NEVER FUCK YOUR COMPANY‘?

  21. Kann es allenfalls sein, dass der besagte Herr tatsächlich unschuldig ist und kein “Fall” vorliegt?

    Wäre es allenfalls denkbar, dass die besagte Dame unbedingt Geld brauchte, weil sie möglicherweise aufgrund von getätigten Investitionen (…) einige Schulden hatte?

    Könnte das auch eine mögliche Erklärung sein?

    Oder ist das für die vielen anonymen Inquisitoren auf diesem Blog undenkbar? Und er gehört gehängt, geteert und gefedert???

    • @Maria Schneider
      Könnte es sein, dass SIE für diesen Kommentar Geld erhalten?

      Immerhin sahen wir schon mehrere EY PR Kommentare genau mit diesem Schema.

  22. Heute sind die PR-Leute vom Fleischer ja wieder mal aktiv.
    Nur zur Bestätigung. Jedes Wort bei Hässig ist gemäss meinem Wissensstand wahr.

  23. Das ist kein Whistleblower-Brief sondern das Produkt einer verletzten rachsüchtigen Frau. Hier gibt IP den Falschen eine Plattform und verbreitet Unwahrheiten. Aussagen, nur Aussagen. Das ist schwach. Schon Trump hat seinen Kandidaten für das Richteramt gegen solchen emotinalen Schwachsinn durchgeboxt. Verleumdung und Rufmord sind ein riskantes Spiel LH.

  24. Nur um das klar zu stellen, wir reden bei der besagten B von einer Person, die zum damaligen Zeitpunkt alles andere als souverän war und beispielsweise geschätzte 50 mal am Tag (während der Arbeitszeit versteht sich) das Facebook-Account ihres Lebensgefährten gecheckt hat (mit dessen Passwort versteht sich), weil sie konstant Angst hat, dass dieser Kontakt zu anderen Frauen hat. Ich habe das als Kollegin alles aus nächster Nähe miterlebt, musste sogar mehrfach Dinge aus den FB-Unterhaltungen ihres Lebensgefährten für sie übersetzen.. zudem hat sie alle paar Wochen das Gefühl gehabt, dass sie jemand im Ausgang abgemacht oder belästigt hätte. Die Male, die sie das erzählt hat im Büro, kann ich nicht an zwei Händen abzählen. Frau B ist kein Opfer. Die Version von Herrn Hässig glaube ich nicht ansatzweise!

    • Also nein! So geht es nicht meinen Damen und Herren!
      Man kann IP verbieten und dann FB „Psyco – Mania“ erlauben? Ungaublich…
      aber sie vertsehe ich auch nicht: wieso haben sie solche quatsch gemacht? nonsense…
      Über die SMS, sogar videos als „Zeugenakt…“ wäre ich sehr, sehr sehr vorsichtig: wochentlich bekomme ich falsche sms, die entweder für anderen bestimmt sind oder einfach geknackt sind. Das ist heutzutage ein Problem…auch Telefonate können falsch adressiert sein… wenn jemanden eine „Affaire haben will“ , geht doch nicht auf schiffli in Zürich, oder? Man weiss wie die gossip Maschinerie funktioniert….ich bin sehr vorsichtig geworden bei solche Fälle….

    • Und jetzt wird das Opfer auch noch in die Psycho-Ecke gestellt!
      Wie weit kann eine PR eigentlich sinken?!
      Ich kenne alle Beteiligten. Das Opfer hat sich vorbildlich verhalten!

    • psychisch instabil, paranoid, sie fühlte sich sowieso dauernd belästigt – alles klar.

      @Ex-EY: Es tut mir leid, dass ich Ihnen dies in dieser deutlichen Form transportieren muss, aber SIE sind für mich das aller Letzte!!!

    • Ex-EY = D.T.

      Selbe Masche, selbe Art von Schreibe, selber Auftraggeber. Einfach schlimm.

    • Lieber Troll: Frag nochmals bei deinem Boss nach.
      Die behaupten, es habe eine Liebesaffäre auf Augenhöhe gegeben. Und du schreibst davon, dass die weibliche Partei angeknackt sei.
      Somit hätte der Leiter Talent eine Affäre mit einer angeschlagenen Mitarbeiterin gehabt, anstatt seine Fürsorgepflicht als Arbeitgeber wahrzunehmen. Ist das wirklich eine gute Story?
      Wollen Sie vielleicht kurz die Details zu der Story kurz dem Blick schicken, damit der die Schlagzeile für Morgen hat?
      Und die EY-Troll-Armee klickt blöd „like“ zu diesem hirnverbrannten Kommentar.

  25. Intern sind das alle Sachen, die schon lange diskutiert werden. Viele Leute haben den Belästigungsfall mit eigenen Augen gesehen und auch, dass es ganz klar nicht beidseitig war! Diese Stellungnahme von EY macht mich daher so wütend, dass ich glauben kann, dass das so ein Haufen von inkompetenten Leuten ist. Mir ist schon klar, dass es einzelne artner gibt, vond enen wir wissen, dass sie nicht viel taugen, welche auch hier bei IP in den letzten Kommentaren von EY-Mitarbeiter erwähnt wurden. Doch das nun gemeinsam Partner das entschieden haben und auch Andreas B. und Bruno C. noch nichts unternommen haben, das will mir einfach nicht in den Kopf. Ist den Partnern eigentlich bewusst wie alle über das Kader reden? Ist ihnen nicht klar, dass seit Wochen nur IP Thema ist und wir alle auf Konsequenzen gegen S. und sein Verbündeter V. warten? Wird diese ganze Geschichte vor Julie verheimlicht oder als unwichtige Gerüchte abgestempelt? Es muss gehandelt werden! und das sofort!

  26. Ich habe mir lange überlegt, ob ich mich melden soll, aber da ich nun sehe, wie hier eine Person seit Wochen durch den Dreck gezogen wird, muss ich etwas dazu sagen. Ich bin eine frühere EY-Mitarbeiterin und frühere Arbeitskollegin von Frau B. Es gab unter einer gewissen Gruppe EY-Damen eine Chatgruppe, in der es zu einem Grossteil nur darum gibt, welche Frau versucht sich welchen Partner zu angeln bzw. sich ihm „an den Hals zu werfen“. Ich selbst war auch Teil dieser Chat-Gruppe. In ihm wurde tagtäglich an Plänen gefeilt und wurde jeder „Erfolg“ direkt kommuniziert. Frau B war dort sehr aktiv und ist bei weitem kein Opfer. Sie hat immer wieder vesucht, in die Nähe dieser Herrn zu kommen, sich selbst zu Meetings miteingeladen, an denen ihre Anwesenheit gar nicht nötig gewesen wäre und vieles mehr. Was hier ausserdem total falsch dargestellt wird, ist, dass der besagte Kadermann angebissen hätte oder ihr Angebote gemacht hat – das hätte sie nämlich direkt auf diesem Chat geteilt, wie sie auch andere Details dort geteilt hat. Im Gegenteil, ihr Plan, durch dieses „Bezirzen“ eine saftige Gehaltserhöhung herauszuschlagen, ging schief und ab dem Tag hat sie sich krank schreiben lassen und angefangen diese perfide Geschichte zu erzählen – auch im Kollegenkreis. Es gibt viele, die das wissen… Leider hat bisher niemand diesen Teil der Geschichte erzählt, sondern man ergötzt sich lieber an dem Fertigmachen einer Person und dem Schlechtreden einer ganzen Unternehmung.
    Metoo ist eine gute und längst überfällige Bewegung. Aber diese Geschichte hat rein gar nichts mit Metoo zu tun…. Ganz im Gegenteil.
    Ich hätte mir gewünscht, dass Sie, Herr Hässig, hier mehr Objektivität bewahrt hätten und nicht auf jeden Zug, der sich ihnen bietet, blind aufspringen.

    • Ich habe mich noch gewundert, was EY da machen wird und versuchen wird von der Wahrheit abzulenken. Anscheinend mit so Fake-Persona wie dir. Hauptsache man kann B. durch den Dreck ziehen, mit der Hoffnung, dass sie somit an Glaubwürdigkeit verliert. Es ändert nichts daran, dass S. sich falsch verhalten hat und das NICHT auf Gegenseitigkeit veruhte. Deine Aussage ist genauso, wie die tollen Männer die finden „Natürlich wurde sie belästigt/natürlich wurde sie Opfer eines sexuellen Angriffs. Seht doch nur wie sie gekleidet ist/seht doch nur wie sie geschminkt ist/seht doch nur wie herzlich sie mit Männer umgeht. Sie fragt ja geradezu danach“. Nehmen wir also absurderweise mal an, dass B. geflirtet hat, S. ist trotzdem verheiratet und sollte das nicht als Grund nehmen, sich so aggressiv an jemanden heranzumachen. Und es gibt ja nicht nur den Fall von B. Es gibt mehrere Probleme um S. herum und das kann man einfach nicht still hinnehmen. Was dnekt sich EY? Dass niemand weiss, was Sache ist und man den Ruf von den Opfern schädigen kann, damit ihre tollen Partner geschützt sind?

    • Hast Du Beweise für Deine Räubergeschichten? Wenn ja: geh damit zum Hässig. Wenn nein: halt die Klappe.

    • @ D.T. : Spass beiseite: was wurde Ihnen als Gegenleistung für diesen Post versprochen?

      PS: Was glauben Sie, wie oft ich mitbekommen haben, dass Männer im Berufsleben wetten wer welche Frau „überreden“ kann?

    • Nachtrag:

      Mir gegenüber haben drei Männer aus verschiedenen Gruppen zugegeben, dass Sie gewettet hatten mich zu etwas überreden oder für etwas gewinnen zu können. Die Männer blieben ansonsten sehr anständig – aber eben Spass gehört manchmal dazu.

      Abgesehen davon, halte ich Ihren Post für nicht sehr glaubwürdig.

    • Vorschläge des S, dass sie ihn abends um 20.00 Uhr an einen grossen Bahnhof in Zürich treffen solle, um ihr Unterlagen zu übergeben? Obschon er im Büro neben ihr sass? Als sie rüberging, wurde sie von ihm zusammengestaucht? Anrufe aus Asien, im Taxi sitzend, mit der Bitte, B. solle ihn „Entertainen? Sätze von ihm wie; „der Sommer kommt, du solltest eher mehr Salat essen“? Sätze von ihm, als er merkte, dass sie sich wehrte, dass er Partner sei und sie ohne ihn nirgends hinkommen würde? Als sie es nicht mehr aushielt und in ärztliche Betreuung ging, er Verwerfliches rumzuerzählen begann, weil er merkte, dass sich ein Opfer zu wehren begann? Er das Opfer zur Mit-Verantwortlichen machen wollte und jetzt wieder versucht? Schamloses Ausnützen seiner Machtposition? Wieder und immer wieder?
      Eifersüchtige, da nicht so gutaussehende Damen wie Sie versuchen jetzt die bildhübsche B. oder auch andere Damen wie die aussergewöhnlich attraktive G., welche auch in der selben Abteilung arbeitete, nun in den Dreck zu ziehen? Ist das der EY-Spirit? Von diversesten Seiten kommen unzählige Whistleblower, EY ignoriert das einfach und glaubt den Gerüchten, welche aktiv in die Welt gesetzt werden. Als EY-Mitarbeiterin die ALLES intern mitbekommen hat (Diskretion ist nicht von Nöten gewesen damals, solange sie S geholfen haben) und mich auch fragen musste, warum ein Head of HR eine Untersuchung gegen seinen EIGENEN Chef führen musste (?? Kein Ausstand, nichts?) kann ich nur sagen; es ist ein Trauerspiel, potentielle neue Arbeitnehmerinnen sagen mir; nein, zu EY sicher nicht. Dahin führt der Weg. Kann das der VRP gutheissen?

    • Aha, der PR-Fleischer wird schlauer…
      Frage: Wieviel zahlt eigentlich EY für so eine Kampagne?
      Herr Hässig, für mich ist klar: Da ist viel Fleisch am Knochen, wenn schon solche Methoden angewendet werden.
      Notenstein mit ihrem DoS-Angriff, die Geschichte kommt 1:1 wieder!

    • Alles im Leben hat eine Logik.

      Die von Ihnen hier beschriebenen Vorgänge entbehren jeglicher menschlichen Logik.

      Gemäss Ihren Aussagen wurde von weiblichen EY – MA eine Chat Gruppe gegründet, um sich Partner zu angeln – Sie selbst wollten sich also auch einen Partner angeln, bzw. «bezirzen».

      Im Fall der Mitarbeiterin Frau B., biss der «standhafte» Partner nicht zu – gemäss Ihren Ausführungen, also liess sich besagte Dame krankschreiben. Einfach so. Frau heckt einen Plan aus, der Chef bleibt kalt und aus Enttäuschung keine «saftige Gehaltserhöhung» erzielt zu haben, aufgrund einer entgangenen Affäre mit einem Partner, lässt sich die Dame krankschreiben.

      Krankschreiben kann jedoch nur ein Arzt – dies wissen Sie ja auch. Auch ein Arzt schreibt in der heutigen Zeit niemanden für längere Zeit krank, ohne triftige, fundierte Gründe.

      Anschliessend geht die Dame zur Personalabteilung und bringt, den auch für Sie selbst sehr unschönen Fall ins Rollen. Fertig mit der Karriere bei EY, fertig mit der Chat Gruppe. Miserable Abfindung (wie lange kann man denn heutzutage mit läppischen 50 k Franken leben ?) ab ins RAV und 350 Bewerbungen schreiben bis zum nächsten Job ?

      Dies alles wegen einer Gehaltserhöhung ?

      Ihre Geschichte tönt unplausiblel, oberflächlich und erfunden. Ich bezichtige Sie hiermit der Lüge.

      Sie, die angebliche Ex Mitarbeiterin von EY, Mitglied in dieser ominösen Chat Frauengang (Warum sind Sie nun eine Ex Mitarbeiterin ? Lief der Plan etwa bei Ihnen auch nicht wunschgemäss ?) Sie sind ganz einfach die niederträchtige, gemeine, unter jeder Sau strukturierte Antwort einer Gruppe, welche aus lauter – ich erspare mir hiermit den Ausdruck – besteht.

    • Sowas von gestellter Kommentar! Den hat wohl EY PR aufgesetzt. Lächerlich….. 😉 Frauen so erniedrigend darzustellen….pfui….. (und ich bin ein Mann).

      Den Chat mal bitte veröffentlichen und an LH senden….. wenn wahr, dann hätte man von Partnerseite gute Möglichkeiten zu klagen.

    • Ich schliesse mich meinen Vorrednerinnen und Vorrednern an.
      D.T., du bist ein mieses kleines Stück!
      Entschuldige dich sofort für deine Lügen und bitte LH um Korrektur. Oder ein paar Infos zum Mobimo-Tower wandern in den Schiffbau!

    • einfach nur unglaubwürdig. Hier wird der starke Partner von einem bezahlten buddy beschützt. Wenn sie wirklich ne Frau sind, und Ex-Mitarbeiter, dann senden sie dem Luki den Chat zu. Natürlich haben sie nur so.lange zugewartet, bis man diesen Drecksschleuder-Plan ausheckte, denn sonst wären sie schon beim ersten Bericht für die Ehre (gratis) eingesprungen. Jene Partner, die vom Banking kommen,sind eh oft narzistische Grossmauler und geldgierig, sonst würden die unterern Berater nicht so ausgenutzt. Ihre Mandate werden schmilzen, das kann ich ihnen garantieren, wenn man sich derart diletantisch aufführt.
      Und nun lasst die Korken knallen und die bezahlten Puppen tanzen, für die vermeindlichen Hengste … solange die Einnahmen noch stimmen und die Mitarbeiter noch dran glauben, auch mal Partner-Chef zu werden.
      Richtige Führungskräfte, fressen auch Dreck und delegieren (+treten) nicht bloss nach den unteren Rängen. Sie begeben sich ins Haifischbecken der Firmen, und tragen täglich die Verantwortung, über ihre Entscheidungen, genau wie die kleinen, unterbezahlten Ränge.
      Leider ist diese Gabe nur für 4, von den 12% bestimmt. Haben Sie Mut, um zurück zu treten, denn 8 Monate bezahlten Urlaub, bezahlt niemand, nem Assi für nichts-

    • Der Kommentar von „D.T.“ hat nun (Stand 7.11.18; 23:15) 144 „Likes“.
      Offensichtlich manipuliert, aus dem einfachen Grund: Man findet doch in ganz Zürich nicht 144 Leute, die solchen Stuss gut finden. Das ist miesestes Victim Blaming auf der allerprimitivsten Ebene.
      Dass sich Individuen aus dem Umfeld einer Big-4 dazu hinreissen lassen, solche Kommentare zu schreiben! Man glaubt es kaum.
      Per Zufall haben wir gerade eine Offerte einer Big-4 mit 2 Buchstaben auf dem Tisch. Ich werde da energisch dagegen Stellung beziehen. Und auch ganz klar sagen, warum.
      Liebe EY: Bringt dringend mal das Haus in Ordnung und schmeisst zuerst mal Leute wie „D.T.“ und S. hochkannt raus. Wir leben im Jahr 2018.

    • Weisst Du was, D.T. (also known as schmieriger PR-Heini)? Du kannst hier Lügen verbreiten wie du willst. Du kannst die Klicks manipulieren wie du willst.
      Du wirst NIE zuoberst bleiben. Und wenn du 10k Likes hast. Dann hat jemand anderes halt 10`001. Dafür sorge ich persönlich. Und wenn ich dafür schnell ein Script schreiben muss. Und da sich EY technisch auf der Ebene der Steinzeit bewegt, wird das für dich mit viel mehr Aufwand verbunden sein als bei mir.
      Und für jeden Lügen-Kommentar, den du hier schreibst, schreibe ich 3 Kommentare, die wahr sind. So sieht es aus. Und wer weiss, vielleicht hab ich noch ein paar dreckige Details? Das sogar ein Dokument? Vielleicht hat man Infos aus dem Channel 1 dann im Channel 2 verwendet? Ob das echt der Channel 1-Kunde gut findet? Und was wohl die RAB dazu sagen würde? Oder wollen wir direkt zur SEC damit gehen?

  27. Hoffentlich hat die Belästigte nun nochmals ein paar 10‘000er gekriegt, damit sie diese lächerliche Story auch so mitträgt.
    Wie verbuchen die Herren Revisoren eigentlich das Geld?

  28. Statt den eigenen Stall aufzuräumen und endlich Konsequenzen zu ziehen, macht man auf Victim Blaming. Das macht mich sprachlos, aber nicht lange. Bergschuhe helfen bei solchen Bubis.

  29. Herr Hässig

    Sie lassen sich auch wirklich alles in die Feder diktieren von der Dame und ihrem Möchtegern Anwalt …. hat das noch. Mit Journalismus zu tun, wenn man für ein paar Klicks jegliche journalistische Recherche und jeglichen faktencheck weglässt

    • Faktencheck? Wie auch? Der Nichtkommunikationsbeauftragte von EY hat neulich kundgetan er reagiere gar nicht mehr auf Anfragen von IP. So läuft das bei den Profis im Primate Tower.

  30. Der Fleischer und der Stalder gehen (nach einer Losing streak) „All in“.
    Was, wenn das Opfer nun an die Öffentlichkeit tritt und die Wahrheit sagt?
    Dann ist möglicherweise die ganze Führungsmannschaft weg.
    Und diese Frau Teigland muss sich auch Fragen stellen lassen. Was hat sie bisher unternommen?

  31. Laecherliches von angestellten Schauspielern mit guttoenendem Titel auf der Visitenkarte, welche fuer eine C-Movie-Darstellung auch noch wie A-Stars bezahlt werden bzw. sich solche Gagen einfach greifen. Solche Attituede findet sich ueberall in der Corporate-Landschaft, in der Industrie vielleicht etwas weniger als bei Banken, Versicherungen und Beratern.

  32. Was für eine bodenlose Frechheit! Ich war damals so nah dran wie man nur sein kann!
    Fakt ist: Von Beginn weg hat das Opfer dem S. (übrigens ein Familienvater, der permanent davon spricht, wie wichtig ihm die Familie ist) klar gemacht, dass sie nicht interessiert ist.
    Dies ging so weit, dass sie nicht mehr allein in das Büro wollte (was auch viele andere Frauen nicht wollen).
    Kaum hat sie sich offiziell beschwert, hat sie der V. zusammen mit dem M.S. und dem S. unter Druck gesetzt.
    Und der Typ ist auch noch an zentraler Stelle!
    Die werden nicht damit durch kommen. Und wenn ich persönlich dafür sorgen muss.

    • Schau Dir doch mal die neu angeschaffene Grossjacht von seinem Chef Marcel Stalder auf dem Vierwaldstättersee an … ein Wunder, dass er dieses Ding überhaupt für eine Schweizer See zugelassen wurde. Aber vermutlich muss diese Superjacht so gross sein, damit er sie von seinem schönen Chalet aus im Wallis gut beobachten kann. Schliesslich muss er als Chef alles im Auge behalten

    • @Puritaner

      Lächerlich, nur lächerlich. Das Boot ist nicht mal 10m. Wie neidisch kann man nur sein?

    • Ich bin nicht neidisch – aber auch eine neun Meter Jacht (N.B. mit Luxusausbau) ist doch ein absoluter Wahnsinn. Aber natürlich gönne ich ihm die Superjacht und sein super schönes Challet, das nur zu Fuss oder per Helikopter erreichbar ist