„Depp“: Warum die Z’graggen-Ausfälligkeit im Land der Hobby-Bundesräte folgenlos bleibt

Was Politiker vom Schweizer Volk halten, das nach Christoph Blocher der höchste Souverän des Landes ist, wurde wie ein Blitz aus den Wolken klar, als die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen in einer öffentlichen Diskussion einen älteren Fragesteller als „Deppen“ bezeichnete. Sofort begann die Verwedelungsaktion: „Es war ein akustisches Missverständnis“, so die Urnerin. Ihre Nachbarin auf dem Podium, Viola Amherd aus dem Oberwallis, sprang ihr sofort bei und sagte: „Ich habe das nicht gehört.“

Natürlich war dies gelogen, wie spätere Mails der Oberwalliserin beweisen. Der Vorgang macht deutlich, wie Politiker aller Fraktionen sich untereinander decken, wenn es kritisch wird, und das Volk nur als „Deppen“ bezeichnen, wenn die Mikrofone ausgeschaltet sind.

Beide Politikerinnen sind nun die Kandidaten der CVP für einen Sitz im Bundesrat. Heidi Z’graggen, die fragendes Volk als „Deppen“ bezeichnet, und Viola Amherd, die Anwältin aus dem Oberwallis, deren finanzielle Eigenwilligkeiten zum eigenen Vorteil zu massivem Gelächter in der deutschen Schweiz geführt haben: „So sind sie halt, die Walliser.“

CVP-Parteichef Gerhard („Gerry“) Pfister verfolgte derweil seine eigenen Pläne. Wollte er ursprünglich eine Frau aus dem Wallis und einen männlichen Kandidaten aus der Zentralschweiz, den Stammlanden der CVP, machten dies die beiden „unheiligen Schwestern“ östlich und westlich des Furkapasses zunichte.

Pfister scheiterte an einem System, das seit Peter Bodenmann (SP) und Franz Steinegger (FDP), beides Präsidenten ihrer Parteien, als „Furka-Falle“ oder „Furka Connection“ bekannt wurde. Man spielt sich über den Pass die Bälle zu, um Mehrheiten zu schaffen.

Das ist Viola Amherd im ersten Durchlauf mit den Stimmen der Freunde von Heidi Z’graggen gelungen, die im zweiten Durchlauf mit den Stimmen der Freunde von Viola Amherd auf die begehrte CVP-Liste kam.

Der Verlierer ist der ebenso charmante wie schlagfertige CVP-Präsident Gerhard Pfister, muss er doch in den Wahlkampf im Herbst 2019 mit einer Kandidatin gehen, die eine reine Innenpolitikerin ist und keine zweite Landessprache beherrscht.

Denn mit den Stimmen der SVP kann er Heidi Z’graggen, deren Mann Bruno Dobler, ein Pilot und Luftfahrtunternehmer, als Kandidat der SVP zum Vizepräsidenten des Bankrats der Zürcher Kantonalbank gewählt wurde, zur neuen CVP-Bundesrätin machen. Viola Amherd muss um jede Stimme in der Bundesversammlung kämpfen, um dies zu ihren Gunsten zu verhindern.

Mit einem allseits erwarteten Sieg von Heidi Z‘graggen erfüllt sich Pfisters grösster Wunsch, nämlich nicht der CVP-Präsident zu werden, der den letzten Bundesratssitz der Partei verliert.

Die CVP Schweiz hat deshalb keine Vision mehr, wie sie als Mittepartei den Wahlkampf im Herbst 2019 gewinnen will. Ihre Politik des „the same as before“ wird dazu führen, dass sie unter die 10%-Marke tauchen wird und die Grünen an ihr vorbeiziehen.

Sie sind jünger, frischer und realer. In diesem Jahr ist sogar die freisinnige Bastion Zollikon an sie gefallen, und der Grünliberale Sascha Ullmann wurde zum Gemeindepräsidenten gewählt. Die seit 1999 Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin kann sich einen Rücktritt schon deshalb nicht erlauben, weil der Zürcher Sitz für die CVP dann verloren ginge.

Der ab dem 5. Dezember neu zusammengesetzte Schweizer Bundesrat sieht sich einer Aufgabe ganz neuer Grössenordnung gegenüber: Die EU bedrängt die Schweiz in einem bisher noch nicht bekannten Ausmass. Die Schweizer Armee will mit Hilfe des Volkes aufrüsten und der NATO damit näher kommen.

Es ist längst nicht mehr die Innenpolitik, sondern die ungeliebte Aussenpolitik, die das Schicksal der Schweiz in den kommenden zwanzig Jahren bestimmen wird.

Die einzige CVP-Nationalrätin, welche dies verstanden hat, ist die Baselbieterin Elisabeth Schneider-Schneiter, die als Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats und Europaabgeordnete ihrer Partei die Bedeutung der Aussenpolitik für die Schweiz erkannt hat. Als Bundesratskandidatin hatte sie keine Chance, denn Basel und das Baselbiet, wo sie ihre Partei vertritt, sind keine CVP-Stammlande.

Wie Gerhard Pfister sich mit der CVP an alte Überzeugungen klammert, weil das Neue nur unbequem ist, hat auch die FDP unter Führung von Petra Gössi mit ihrer Bundesrats-Kandidatin Karin Keller Sutter (KKS) keinen Joker gezogen. In St.Gallen nur „Akris Puppe“ genannt, was aber als Staatsgeheimnis dort nie bestätigt werden wird, hat die FDP-Ständerätin bisher einen fehlerlosen Lauf bis ins Ziel geliefert.

Wie hat sie das gemacht? Sie hat einfach nur geschwiegen, kein Interview gegeben, keinen Artikel publiziert. Erst seit sie offiziell auf der FDP-Liste steht, erzählt sie von ihrer Kindheit und gibt sich politisch weiterhin zurückhaltend.

Ihre Kandidatur für den Bundesrat hat sie während neun Jahren vorbereitet, während derselben sie von der „Eisernen Karin“, die gegen alle Ausländer war, zur „gesellschaftlich offenen“ Kandidatin für alle unausgesprochenen Hoffnungen wurde. Überdurchschnittlich gute Sprachkenntnisse und eine natürliche Intelligenz waren ihr behilflich.

Ihre hohe Sensibilität kann ihr im Bundesrat zum Fallstrick werden, wie es einst FDP-Bundesrat Rudolf Friedrich geschah, der trotz hoher Intelligenz nur 22 Monate im Amt blieb und aus Gesundheitsgründen zurück trat.

Warum dann „Akris Puppe“? Ich sass zweimal mit ihr auf dem Podium, wo wir die Schweiz und die Schweizer Wirtschaft diskutierten. Es kam einfach nichts von ihr, kein origineller Gedanke, keine komplexe Überlegung. Später flüsterten die Männer im Saal: „Alles von Economiesuisse abgelesen.“ Dort sitzt KKS im Vorstand.

Was bedeutet das für Schweiz am Ende des 2. Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts? Der jetzige Bundesrat ist ein bunter Haufen, um es gelinde auszudrücken. Ueli Maurer, Finanzminister und demnächst wieder einmal Bundespräsident, möchte das Departement wechseln, ebenso der Waadtländer Guy Parmelin, der das VBS glücklos führt.

Ebenso Simonetta Sommaruga, die von Ausländer- und Integrationspolitik die Nase voll hat. Werden wir also demnächst einen Finanzminister aus dem Urnerland haben, dessen grösster Kunde bisher der Montenegriner Samih Sawiris in Andermatt ist? Oder werden wir eine VBS-Chefin aus St. Gallen haben, die dort die Peitsche schwingt, um dem alkoholisierten Larifari der Offiziere ein Ende zu machen? Wir wissen es nicht.

Was wir aber wissen, ist die Tatsache, dass unsere Nationalbank Schulden von über 800 Milliarden Franken gemacht hat, wie dieser Tage William White, der langjährige BIZ-Chefökonom, bei einem Auftritt in der „Progress Foundation“ (Gerhard Schwarz, Konrad Hummler) bestätigte.

Schlimmer noch, die Welt sei im US-Dollar mit 11 Trilliarden (elftausend Milliarden) verschuldet, was Länder von Argentinien bis in die Türkei bereits bedrohe. Deutschlands bekanntester Ökonom Werner Sinn bestätigte beim gleichen Anlass: „Italien erpresst die EU. Verlässt Italien den Euro, ist er erledigt.“

Die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik betrifft dies erheblich. Bundesrat Ignazio Cassis, soeben auch zum ersten Mal in Zürich aufgetreten, wo ihn Martin Meyer, Präsident des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung (SIAF), eingeladen hatte, erklärte, die Verhandlungen mit der EU seien noch vor Weihnachten („in wenigen Wochen“) abgeschlossen. Nach Details befragt, sagte er vor hohen politischen und in- wie ausländischen Diplomaten: „Das ist schon so. Entsprechend und so weiter und so fort.“

Karin Keller Sutter, Konferenzdolmetscherin der Economiesuisse und weiterer bedeutender Institutionen, wird nun Lösungen finden müssen. Der Heilige Geist stehe der FDP-Politikerin aus St.Gallen bei.

Heidi Z’graggen, Bannerträgerin der CVP wie der SVP, hält sich fit für alles, was ihr übertragen wird.

Petra Gössi, Unternehmensberaterin in einer Zürcher Kleinfirma, Präsidentin der FDP Schweiz, hofft auf ein „Keller Suter-Wunder“ analog zu Doris Leuthard. Sie hält sich bereit, in der Not selber im Bundesrat anzutreten.

Gerhard Pfister, CVP-Präsident, Mittelschullehrer, hält sich an Seneca fest, der alles gut fand, was geschah. Viele sehen ihn als Bundesrat; nur er wusste, dass dies nicht sein konnte.

Albert Rösti, Präsident der SVP Schweiz, hält sein Pulver trocken. Hinter ihm als Komtur Christoph Blocher, der in seiner Partei nur noch als Schatten existiert. Nichts Neues in der Schweiz. Reich sind wir und reich bleiben wir.

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53 Kommentare zu “„Depp“: Warum die Z’graggen-Ausfälligkeit im Land der Hobby-Bundesräte folgenlos bleibt

  1. Nicht ernst zu nehmender Rundumschlag Stöhlkers. Seit Jahren werden in der Schweiz Leute in den BR gewählt, die nicht durch Leistung für das Land aufgefallen sind, sondern die sich schlicht selber vorgeschlagen haben. Einer der letzten Bundesräte, die von diesem Muster abwichen, war BR Schneider Ammann. Entsprechend hat er auch solide Arbeit für das Land geleistet. Bleibt zu hoffen, dass endlich wieder Persönlichkeiten in den BR gewählt werden, denen das Volk vertraut. Weder Amherd bei der CVP noch Keller-Suter bei der FDP erfüllen diese Voraussetzung. Keller-Sutter ist vielleicht schon vor acht Jahren überschätzt worden. Inzwischen ist sie nicht einmal mehr bei der Bevölkerung ihres Wohnortes gerne gesehen. Die FDP hätte mit Ständerat Martin Schmid eine herausragende Persönlichkeit, die das Ansehen des Bundesrates wieder herstellen könnte. Dass das Land auf eine solche Persönlichkeit zugunsten einer Keller-Sutter, von der im Grunde jeder weiss, dass sie nicht die ist, die sie nie war, verzichtet, nur weil sie eine Frau ist, ist die wahre Tragik.

  2. Was zeigt uns die heutige Situation? Der Bundesrat insgesamt ist heillos überfordert, hat keine Ideen, keine Kompetenz, sucht sein Heil im Ausland, indem er sich hinter grossen internationalen Institutionen zu verstecken sucht.
    Und das Parlament? Nicht besser, wurmstichig, innerlich verfault.
    Und am schlimmsten die Presse, die schläft und biedert sich der Politik an, anstatt ihre Aufgabe als vierte Gewalt wahrzunehmen.
    Ja die Schweiz geht keiner guten Zukunft entgegen.

  3. Herr Stöhlker:
    Eine Analyse, die ins Schwarze trifft.
    Zwei Hinweise:
    – Frau Amherd hat m.E. bessere Karten als die Innerschweizer CVP-SVP Frau.
    – Die SNB hat als Notenbak nur gedeckte „Schulden“. (Ich weiss, Notenbankbilanzen zu interpretieren ist nicht einfach. )
    Freundliche Grüsse
    F.H.

    • Was nützt der SNB eine marode „Deckung“ bestehend aus (fast) wertlosen Euros?

    • @ Bilanzleser

      Die Deckung besteht aus Assets, die aus Aktien, Obligationen und Gold bestehen.
      Studieren Sie einfach den Notenbankausweis, den Sie unschwer im Internet abrufen können.

  4. Wer bei der Schleichwerbung für die im Baselbiet unbeliebte selbsternannte BR Kandidatin Schneider-Schneiter stutzig wurde, fand 1 Tag später im Blog arlesheimreloaded die Auflösung: die Dame hatte ein „ein professionelles Kommunikationsbüro engagiert“.

    • Die Dame meinte mit Charme sei eine Wahl zu gewinnen. Dies reicht selbst in der konsensfreudigen Schwez nicht.

  5. Träfe Beschreibung der Politlandschaft der Schweiz
    an der Jahreswende 2018/19. Neutral, intelligent und
    doch spannend zu lesen. Ich gratuliere.

  6. Ja der Stölker liest uns wieder mal die Leviten. Bei ihm daheim im grossen Kanton ist wohl alles besser. Warum bleibt so einer hier wenn er dieses Land so hasst ?

    • Liebe Manuela,
      wieso soll ich die Schweiz hassen? Ich lebe und arbeite seit 1971 in und für die Schweiz, habe Millionen an Steuern bezahlt und vielen Schweizern und Schweizer Firmen zum Erfolg verholfen. Dies entbindet uns aber nicht, Fehlentwicklungen als soche zu bezeichnen. Oder dürfen nur Ur-Schweizer seit fünf Generationen, wie Dr. Christoph Blocher, die Schweiz kritisieren? Muss ich als Schweizer der 1. Generation schweigen? ich wüsste gerne, wie alt Sie sind und was Sie tun, um derartige Urteile abzugeben. Aber Sie verstecken sich ja in der Anonymität.

    • zu Manuela,
      es wäre vielleicht hilfreicher, sie würden sich besser informieren (nicht nur im Blick?), dann würden Ihre Kommentare nicht so einfältig und primitiv ausfallen.

  7. Ach ja Herr Stöhlker.

    Die Grünen sind so katastrophal wie die Sozis als ganzes.
    Da ist nichts um keinen Deut besser und wer wissen will was Grüne wirklich sind, einfach nur nach Deutschland blicken.

    Claudia Fatima Roth, boah die heisst Roth, zum Fremdschämen.

  8. Keller Sutter ist jene Politikerin, die mal eine Migrantenfamilie widerrechtlich vor den Abschiebung bewahrte…..
    Aber es geschah eben nichts, das Volk verteidigt die Politiker die aus ihren eigenen Reihen kommen, auch wenn sie gegen das Gesetz handeln.
    Einige St. Galler haben das aber nicht vergessen, zumindest die welche was lesen und sich informiert halten.
    Macht ja nicht den Fehler KK zu wählen, sie ist nur eine Fassade ohne was dahinter.
    Sie pflegt nicht ungern ein Image sich als Hardlinerin, aber nur wenn keine Linken zuhören.
    Hier in St. Gallen mögen sie viele, ja eben die „Deppen“ die an sich zwar keine wären, sich aber selber zu Deppen degradieren, weil sie leider von gar nichts ne Ahnung haben, sich nicht informieren wollen, alleine aufgrund von Bauchgefühlen wählen.

    Das ist der Nachteil der Demokratie…….. oder wie der blutige Intrigant Churchill einst sagte……
    ——————————–
    „Das beste Argument gegen die Demokratie, ist ein 5 Minuten Gespräch mit einem potentiellen Wähler“
    ——————————–

    Unsere Politiker haben das leider richtig erkannt, sind aber selber eben kein bisschen besser, nur informierter.
    Das aber auch nur, weil sie ja nichts anderes tun als ihren eigenen Dreck zu wälzen den die Wähler dann gar nicht durchblicken ….wollen.

    • Ich halte die meisten Politiker überhaupt nicht für informierter und für ein authentisches Abbild ihrer Wählerschaft.

      z.B. Gössi wird instrumentalisiert, um mehr weibliche Stimmen zu gewinnen. Sie argumentiert moderat bis inhaltsleer.

      Keller Sutter hingegen musste sich oft praktisch durchsetzen. Sie kann führen und kennt das politische Spiel. Ihre politische Haltung / Linie ist bekannt. Dass Sie auch ein Mensch ist, wenn auch kein Mann (…), ist selbstverständlich.

    • Werter Herr Roth, zu Ihrem – den potentiellen Wähler abwertenden – „Churchill-Zitat“ („Das beste Argument gegen die Demokratie…..“) folgendes: Dazu gibt es die berühmte Lippmann-Dewey Depatte und unzählige neuere Untersuchungen. In erster Linie braucht der Bürger zur Meinungsbildung einen Rahmen der unverfälscht ist und wo er über alle relevanten Informationen verfügen kann. Dewey meint dazu zusammenfassend: „Die Formung der öffentlichen Meinung ist zu einem eigenständigen Wirtschaftszweig geworden. Solange bei der Unterrichtung der Öffentlichkeit Geheimhaltung, Parteilichkeit, Vorurteile, Falschdarstellungen, Propaganda und schiere Ignoranz überwiegen, gibt es keine Möglichkeit, die politische Intelligenz der Massen zu beurteilen.“ D.h., wie wollen Sie vom Wähler rationale Entscheidungen erwarten und seine Entscheidungen beurteilen, wenn der öffentliche Diskussionsraum durch politische und ökonomische Interessengruppen verzerrt, eingeengt und mit dem stets sich wiederholenden und wirkungsvollen Angstargument wie z.B. „Arbeitsplatzverlust“ gefüllt wird. Nehmen Sie als aktuelles Beispiel die Bemerkung einer BR, dass z.B. durch die SBI tausende von Verträgen mit dem Ausland gefährdet seien. Eine Aussage die nachweislich nicht stimmt, denn dies würde ja bedeuten, dass die Akteure früherer Vertragsabschlüsse, die Inhalte unserer BV dabei nicht berücksichtigt hätten. Oder nehmen Sie die leidige Diskussion um den UNO-Migrationspakt: hier begann die Diskussion erst auf Anstoss aus dem Ausland, obwohl die CH-Diplomatie schon lange still und massgeblich an diesem Papier gearbeitet hat. Warum hat der BR die Bevölkerung nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt darüber informiert und das Gespräch eröffnet?
      Wenn Sie etwas kritisch beurteilend, die grösseren Resultate der jüngeren Geschichte betrachten, die uns die „Eliteverwahrlosung“ beschert hat, so verliert das Churchill-Zitat an Bedeutung und diese Resultate müssten uns doch eigentlich Wegmarke in die Richtung sein, dass lediglich eine gut funktionierende umfassende Demokratie uns erneut vor derartigen Desaster schützen kann.

    • @Peter Meier

      Die letzte SBI Abstimmung war leider ein armseliges Beispiel.

      Was mich am meisten enttäuschte ist, wie bewusst und dreist nicht nur naive Menschenrechtler, sondern auch Intellektuelle, also die sogenannte Elite, die Wählerschaft MIT FALSCHAUSSAGEN manipuliert und vor allem BEWUSST (strategisch) VERUNSICHERT hat (Buzz-Words: Vertragsbrecher, Verstoss Menschenrechte, Rechtsunsicherheit). (Damit meine ich nicht Sommaruga, diese kann nicht führen, ist nicht Juristin und eine offizielle Pro-Europäerin, diese wirkte darum als Unsicherheitskatalysator leider sehr authentisch). Diese unfairen aggressiven Argumente wurden eingesetzt, obwohl es den Gegnern, an redlichen ehrlichen Argumenten nicht gefehlt hätte. Ich bin nicht SVP Mitglied, aber dieser letzte Abstimmungskampf hat mich ehrlich schockiert, insbesondere das Gebaren vieler Intellektueller. Diese sind heute vorwiegend pro Europäer und darum bei Fragen zur Schweizer Unabhängigkeit keine zuverlässige neutrale Informationsquelle (mehr).

    • @ Mutti

      Führungserfahrung in der Verwaltung ist nicht gleich Führungserfahrung in der Wirtschaft. In der Wirtschaft müssen Sie sich in einem kompetitiven Umfeld behaupten; in der Verwaltung müssen Sie nicht Geld verdienen, sondern „führen“ auf Kosten der Steuerzahler und geben deren Geld aus, bzw. verteilen es.
      Also liebe Mutti gehen Sie mit dem Wort „Führungserfahrung“ etwas vorsichtiger um.

      KKS ist eine Verwalterin, nicht jedoch eine Gestalterin. Sie funktioniert nur in vor-strukturierten Systemen. Zudem neigt Sie zu Überheblichkeit. Sie ist eine Opportunistin.
      Für mich nicht erste Wahl, auch wenn sie die Ostschwezer mittlerweile als Kultfigur anhimmeln.

    • @ Peter Meier……

      Ich stimme ihnen gerne zu.

      Trotzdem ist hier die berühmte Frage …..
      ……was zuerst war ?
      Die Henne oder das Ei.

      Ist ein Volk welches sich nicht informiert das erte Übel, ……oder sind es die Politiker, die kraft ihrer Ämter gar kein Interesse haben das Volk wahrheitsgemäss informiert zu halten, die zu dem Zustand den wir jetzt haben, führt ?

      Tja, gehen wir zu den alten Griechen zurück.
      Die haben es erst mit Königen versucht, dann wurden diese von Diktatoren abgelöst und schliesslich fing man an mit der Demokratie welches sich als das beste Modell erwies.
      Aber dieser „Demos-Kratein“ bestand nur aus ca. 10% der Bevölkerung, meist den Besitzenden, denjenigen die sich im Krieg bewährt hatten, oder auch Wissenden.
      Nur wer etwas zu verlieren hatte, durfte seine Stimme in die Waagschale legen.
      Da aber selbst das System noch nicht immer funktionierte, gabs auch das Scherbengericht.
      Wurde so eines einberufen, konnte das den Einzug des Vermögens und die Verbannung des Politikers nach sich ziehen, von welchem am Häufigsten der Name auf den Scherben zu finden war.

      Misstrauensvotum auf Griechisch quasi.
      Nur hat ein Misstrauensvotum im Heute, eben keine wirklich abschreckende Wirkung mehr.

      Das einzige was sich dazu sagen liesse, der Bürger heute könnte sich im Netz informieren.
      Das hilft aber nur demjenigen der das macht, es will und ein Interesse an Politik und Gesellschaft hat.

      Aber gerade das die Bürger sich nicht mehr von staatlich, also indirekt von den Parteien, finanzierten Zeitungen belügen lässt, hat ja nun dazu geführt das wir in Europa Sprechverbote einführten, es in Deutschland wieder Zensurgesetze gibt, usw.
      Der Kampf gegen das „unabhängig“ informiert sein ist ausgebrochen.
      Wenn Lügen nicht mehr helfen, muss man dafür Sorgen das eben nur noch Lügen zu lesen sind.

      Inside Paradeplatz lese ich gerne, weil es ein Element ist das sich dem Lügendiktat des Staates und dessen von ihm abhängigen Medien ist und es mich nicht zensiert.

      Mein Dank sei IP gewiss.

    • @ Födläbürger und Mutti…….

      Natürlich war die SBI Initiative ein Meilenstein was die Lügen und das Vernebeln von Fakten angeht.
      Ich bin politisch interesseiert seit den Initiativen von James Schwarzenbach, durfte damals aber noch lange nicht selber an die Urne.
      Derart schamlos gelogen wurde noch nie.
      Obwohl, ich denke viele Linke glauben den Unsinn selber auch, denn bei Links ist Bildung kaum zu finden.
      Natürlich sind sie Lehrer usw. und haben Schulen absolviert, aber Bildung …… Nein.
      Versuchen sie mal einem Linken Argumente darzulegen.

      Ich habe allen im Vorfeld des Urnenganges zur SBI dargelegt warum man sie annehmen sollte.

      Ich erklärte das Anhand der „Sozialdetektiv“ Vorlage die ja fulminant angenommen wurde.
      Paradox………
      Es wird schon bald einen Fall geben bei dem ein überführter Betrüger seine Verurteilung bis nach Strasbourg zieht und dort werden sie wesentliche Teile dieses Gesetzes im Namen der Menschenrechte kassieren.
      Vermutlich noch unter Kostenbeihilfe einige Linker……

      Das ist das unsere neue Demokratie, eine in dem der Volksentscheid an der Urne ………in Strasbourg korrigiert wird.

      Ein Bravo uns Schweizern……

    • @St.Galler

      Ihr erster Absatz: 100% meine Meinung. (darum wähle ich nicht Leute, die Ihr Geld nie in der „unbequemen“ Privatwirtschaft verdient haben. Schöngeistigen Menschen, die vorwiegend das Geld anderer ausgeben vertraue ich nicht (ausser es sind Mönche oder Lehrer).

  9. Vielleicht hatte sie ja recht mit der Bezeichnung „Depp“. Ich kenne die Details nicht, aber wenn man in gewissen Blogs die Beiträge anschaut (ich meine ausdrücklich nicht IP), dann denkt man auch bei etlichen „Depp“. Nicht, weil diese Blogs eine andere Meinung widergeben, nein, weil sie verworren, unklar, in scheusslichem Deutsch geschrieben sind. Eine mündliche Äusserung an einer Versammlung kann auch in diese Kategorie fallen. Das nervt.

  10. Werter Herr Stöhlker, der „Depp“ und „es kam einfach nichts von ihr….alles von Economiesuisse abgelesen“ passen doch gut zu den aktuellen Ereignissen/Haltung in Bern zusammen: UNO-Migrationspakt und EU-Rahmenabkommen: ja, nein, ja nein. Allem Anschein nach ist der Exportschlager der Schweizer Politik zur Zeit die Orientierungslosigkeit. So passen doch die beiden Damen gut in eine neue Landesregierung. Was mich mehr beunruhigt ist Ihre zitierte, von William White gemachte Bemerkung, dass unserer NB Schulden in der Höhe von 800 Milliarden gemacht hat. Schulden bedeuten ja auch immer Abhängigkeit, d.h. in welcher Form macht sich unsere NB hier abhängig, ggf. auch erpressbar und welche interessierten Akteure kämen da in Frage?

    • Ich empfehle Ihnen dazu in IP die diversen ausgezeichneten Fachartikel von Dr. Meyer, der dies in den letzten Monaten umfassend erläutert hat. Im Kern hat sich die SNB bei einem sehr kleinen Aktienkapital ungewöhnlich hoch verschuldet. Sturzen nun die Kurse, was teilweise schon der Fall gewesen ist (GAAF), kann das AK der SNB sich rasch in Nichts auflösen. Dazu kommt, dass die US-Amerikaner den Vorgang sehr misstrauisch beobachten.

    • @Peter Meier

      Ich bin ausdrücklich kein Spezi, aber das AK der SNB ist unerheblich, solange die Nachfrage nach CHF hoch bleibt. Die SNB kauft mit selber produziertem Geld im Ausland Wertschriften.

      In der Regel zahlt, dann (irgendwo) „jemand“ via Inflation die Rechnung. Da gilt es aber sehr viele Aspekte und Zyklen zu berücksichtigen.

      Kann das bitte jemand besser erklären? Danke.

    • Irgendwie sie seien mir doch sympathisch…
      Sie wissen doch, dass Schwarze Energie stärker sein kannn…
      Tja, nur Reich zu sein reicht eben nicht in den nächsten 50 Jahren: ehrlichen und smarte Intelligenz ist gefragt, vor allem in so einer kompkexer Welt… mir ist schon lange diese Konkordanzsystem nicht mehr wohl…aber ich akzeptiere die demokratische Wille. Wir sehen überall: 60 % der Top Besetzungen sind Fehlbesetzung in der Schweiz ( wir haben Daten dazu….) aber in der Politik die Fehlbesetzungen sind nicht so schlimm, da zuerst Parlament und dann Bevölkerung die Kontrolle übernehmen kann…ein bisschen skeptischer bin ich auch für Staatsbetriebe: schauen wir was bei der Post, die Wirbelsäule der Schweiz…, rauskommt…
      In der Wirtschaft bin ich schon ein bisschen mehr besorgt, da eben solche Kontrolle nicht existieren oder sind Manipulierbar, wie der Fall gezeigt hat bei Finanzsektor….dort, wo ein mikrige 2% von Aktionären, die sowieso wenig zu sagen haben und nur auf Rendite schauen ist die Gefahr von Fehlbesetzungen sehr, sehr grosss…und das haben wir auch gespürt und werden wir noch mehr spüren….somit Reichtum ist zwar eine Notwendige Bedingungen, aber lange nicht Hinreichende für Prosperität und Erfolg… die Schweizer, als armes Land, hat eine glöriose Zeit hinter sich, da noch stärker, intelligenter Menschen auch in den verloren Alpen gelebt haben. Die waren in Europa anerkannt…nur mit Abschottungstrategie kann nan keine Anerkennung gewinnen…😭😭😁😉

    • samih sawiris ist schon seit längerer Zeit Inhaber eines Passes des Staates Montenegro. Er hat dort grössere Bauvorhaben realisiert.

    • Googlen Sie mit den Begriffen „Sawiris“ & „Montenegro“. Dann lesen Sie. In Zukunft bitte zuerst recherchieren, dann erst kommentieren. Dieser kleine Effort macht unser Leben sehr viel einfacher und verhindert so manches kleine Missverständnis !

  11. Ich lese die Zeilen von Herrn Klaus Stöhlker stets gerne, sein süffisanter und gnadenloser Humor, verbunden mit einem Schuss preussischer und selbstgefälliger deutscher Nonchalance, immer auch mit einem ordentlichen Stück Wahrheit dazwischen, ist entspannende Lektüre für „die Eidgenossenschaft“. Freundlich aus dem Baselbiet

  12. Herrlicher Stöhlker Artikel, und immer lerne ich wieder neues – heute der Begriff Komtur.
    Kleine Korrektur muss sein: Das heisst Babä im (Ost)schweizer Deutsch und nicht Puppe.

  13. Besten Dank für Ihre Einblicke und Gedanken, Herr Stöhlker, was den kommenden Sesseltanz im Leitungsgremium der Eidgenossenschaft anbetrifft. Logisch, dass für das Gremium nicht unbedingt Leistungsausweise wie in der Wirtschaft und Verwaltung verlangt werden, Ringiermedien- und SRF-Tauglichkeit sind da wohl wichtigere Kriterien. Nur – das zählt innerhalb der (Deutsch-)Schweiz, im Verkehr mit dem Ausland weht da ein ganz anderer Wind. Da die internationale Vernetzung immer weiter geht, kann man nur hoffen, dass unsere Damen und Herren Neu-Bundesräte mit ihren Aufgaben wachsen, und das beste für die Schweiz herausholen.

  14. Lieber Herr Stöhlker
    Ein guter Beschreib über den scheinheiligen Frömmler Betrieb im wohlverstanden säkularen Staat CH. Aberglaube hält sich hartnäckig.

  15. Vorab zu den CVP-Ticket Frauen. Auch ich halte sie als ungeeignet für das Bundesratsamt. Wer das Amt mit allen Mitteln sucht zeigt m.E. ganz offen seine Eigeninteressen.
    Herr Stöhlker, sie sind zwar ein Papier Schweizer aber ein Eidgenosse werden sie nie. Um das zu werden müssen sie die Schweiz nicht durch die arrogante deutsche „Brille“ betrachten. Schade eigentlich bei ihrer Intelligenz.

    Schauen sie sich doch einmal die heuchlerischen Reden im deutschen Parlament an. Was da alles schwadroniert wird…., und hinterher, wenn die Mikrofone ausgeschaltet sind, was meinen sie wie die dann daher schimpfen über das gemeine Volk. Zufällig war da bei Frau Zgraggen das Mikrofon noch in Betrieb, aus versehen nämlich.

    So schlimm war das nicht. Man hat einfach mal wieder die Wahrheit gehört.

    • Sie haben natürlich recht. Aber ich schreibe, Schweizer seit über 30 Jahren und ohne deutschen Pass, über die Schweiz. Vielleicht sollte ich auch einmal über Deutschland schreiben, wenn unsere IP-Leserschaft daran Interesse hat.

    • @Lollipop
      Die sogenannte arrogante deutsche „Brille“ hat nichts anderes gezeigt, als die arrogante Brille der Z’Graggen und die ihrer Intelligenz.

    • Wieso soll Klaus Stöhlker kein Eidgenosse sein? Wenn 30 Jahre in der Schweiz nicht mehr reichen habe ich Fragezeichen.
      Was ist Ihre Definition eines Eidgenossen?
      Wie viele der 8 ½ Millionen Mitbewohner der Schweiz erfüllen Ihre Definition eines Eidgenossen?
      Ich Frage, weil Christoph Blocher („Trittst im Morgenrot“ SVP) auch Deutscher Abstammung ist oder Roger Federer (Schreck lass nach) Doppelbürger ist.

    • Lustig, Ihr Kommentar und mein Kommentar scheinen zur selben Zeit freigeschaltet worden sein. Ja bitte, schreiben Sie etwas über Deutschland. Nimmt man dort nicht wahr, dass es den Bevölkerungen in Westeuropa (untere 80%) generell immer schlechter geht? Das diese EU nur eine EU der Grosskonzerne ist? Das gefährliches, rechtes Gedankengut, EU sei Dank, in Westeuropa auf dem Vormarsch ist? Dass die Deutsche Kultur/ way of life für andere Länder, nicht nur in Südeuropa, nun mal nicht die Erfüllung des Paradieses ist? Kann es sein, dass die EU nur ein anderer Name für Deutschland ist?

      Ich persönlich finde, Sprache ist Kultur. Da wir in der Deutschschweiz die selbe Sprache sprechen wie in Deutschland sind wir und nun mal Nahe. Deshalb verstehen wir untereinander Dinge, wo es z. B. bei Angelsachsen nur gegenseitige Fragezeichen bis totales Unverständnis herrscht. Finde Deutschland war und ist immer ein guter Nachbar von uns gewesen. Die Ausnahme lassen wir jetzt mal weg. Welcher Fussballfan verfolgt nicht die Bundesliga aufs genauste? Ich kenne niemanden. Bitte schreiben Sie über Deutschland.

    • Werter Herr/Frau Lollipop, ich bin mir sicher, dass ihre eidgenössischen Vorfahren einen ehrenhaften Tod bei Marlignano fanden! Die Wahrheit ist, dass wir heutzutage ohne Ausländer oder Papierlischwiizer nichts oder fast nicht mehr hinkriegen…
      PS: Die Papierlischwiizer sollten eigentlich alle mal die Schweiz schlagartig verlassen. Dann würde man sehen, wo die reinen (überprüfbar bis ins 13. Jahrhundert) Eidgenossen bleiben…

  16. Das einzige Faktum in der CH-Politik ist, dass nur in den BR einziehen kann, wer ein harmloses, pseudo-konkordantes und abgeschliffenes Beta-Tierchen ist.
    Ein Kandidat mit klarem Profil, welches auch Kanten aufweisen könnte, darf es nicht sein, denn dieser würde ja in unserer PC-Welt hoffnungslos anecken.
    Ergo: lieber eine farblose Notarin, die sich selbst in Deutsch furchtbar anhört!

    • Bei Gott, harmlos sind sie nicht und auch nicht Betatierchen. Sie müssen und lassen sich immer ins rechte Bild setzen. Das hat aber mit Schleimertum und A…kriecheri zu tun. Weil Ihre Herren sind die, für die ein Lloyd Blankfein von sich sagte, er verübe „Gottes Werk auf Erden“, also päpstlicher als die Papst. Ja, Banken sind die Kirchen der Neuzeit, sie sind es die mittlerweile die Dorf- und Stadtkerne neben den Beizen und den Gemeindehäusern in Beschlag nehmen. Das Geld ist der Gott der Neuzeit. Es ist eine Frage der Zeit bis die Natur wieder ein Gleichgewicht herstellt.

      Lloyd Blankfein

  17. Danke für die treffende Analyse. Frage mich auch wieso KKS in einer früheren BR Wahl Johann Schneider-Ammann unterlegen, vom Parlament als Dolmetscherin abklassiert, 8 Jahre später ohne nennenswerten Leistungsausweis als Superstar aufersteht. Niemandem auf die Füsse gestanden und mehrsprachig reicht das wirklich?
    Gäbe es doch in der FDP, ohne Kantönligeist und Quotenfrage Politiker mit Format und Visionen. Ruedi Noser, Walti, Eichenberger, Wasserfallen …

    • Ein wirklich erhellender Kommentar mit Weisheiten gespickt. Der Geisteszustand mancher Kommentatoren macht mir etwas Sorgen.

  18. Heidi Z’Graggen IST aus dem Volk. Sie hat demnach allenfalls einen Mitmenschen so bezeichnet.

    Ihr kleiner pseudo elitärer Bericht wird Ihr hoffentlich nicht wie beabsichtigt schaden.

    • Frau Z’graggen ist mir, trotz dieses kleinen verbalen Ausrutschers, 100x lieber als dieser selbstverliebte Typ, Hons Icki (jawohl, der Französisch Übersetzter ; ) ), aus dem anderen Innerschweizer (Halb-)Kanton.

    • @Mutti
      Ihr kleiner pseudo elitärer Kommentar wird sie hoffentlich nicht wie beabsichtigt reinwaschen.

    • Die Urner Verhandeln und Geschäften seit Generationen mit grossen starken „Nachbarkantonen“ . Damit meine ich auch Deutschland und Italien.

      Ich finde mein Text kann tiptop mit dem Informationsgehalt der Analyse von Stöhlker mithalten.