Harassment-Fall der Ernst&Young explodiert

Tages-Anzeiger bringt Brisantes zu Ex-Assistentin und mächtigem Chef bei Beratungsfirma – Intrigen, Vernebelung, Wagenburg.

Weltweit gehen die Big 4, wie die führenden Revisions- und Beratungsfirmen im Jargon heissen, bei Sexual Harassment in die Offensive. Sie entlassen Dutzende von Führungsleuten wegen Belästigung.

Weltweit? Nicht in der Schweiz. Da mauert die Führung von Ernst&Young, kurz EY. Nun wird die Lage in der EY-Wagenburg beim Prime Tower ungemütlich.

Heute veröffentlicht der Tages-Anzeiger, eine führende Publikation der Schweiz, Details zu einem Sexual Harassment-Fall vor 2 Jahren – mit SMS zwischen einem EY-Partner und seiner Unterstellten.

Es geht um „Assets“, welche laut EY die Brüste der Frau meinen, um Einladungen aufs Bötli des Chefs auf dem Zürichsee, um nächtliche Meetings statt im Büro in einer Bar.

Damit explodiert die Affäre, die vor zwei Monaten hier ihren Anfang nahm und welche die EY-Chefs mittels Klage am Handelsgericht rasch unter den Tisch kehren wollten.

Die EY-Chefs, allen voran EY Schweiz-Leiter Marcel Stalder, sein langjähriger Vertrauter und Ex-Vorgesetzte der betroffenen Frau und der EY-Personalleiter, der die Affäre mit einem dünnen Eintrag in die Personalakte des Partners erledigte, sehen sich schweren Vorwürfen ausgesetzt.

Dabei geht es nicht mehr um den Fall mit der Frau und möglichen weiteren Vorwürfen von EY-Mitarbeiterinnen, sondern um die Frage, wie Marcel Stalder, sein Freund und Partner sowie der Personalchef und alle ihre Verbündeten in der EY-Partnerschaft in den letzten Woche agierten.

Taten sie das, was man von einer führenden Beratungsfirma mit weltweiten Aktivitäten und abhängig vom guten Ruf erwarten würde, nämlich das Thema ernst nehmen und wo nötig Abklärungen vornehmen oder die eigene Position offenlegen?

Oder verbarrikadierten sich Stalder&Co. im Prime Tower im Westend von Zürich, erhoben Vorwürfe gegen die Überbringer der Nachrichten, setzten eine Unschuldsmiene auf und liessen nichts unversucht, um die Akte Harassment zu begraben?

Letzteres ist der Fall. Und damit machten die EY-Verantwortlichen etwas, das auf diesem Level der Wirtschaft nicht passieren darf. Sie schaufelten weiter, obwohl sie in der eigenen Grube steckten.

Mit dem Tages-Anzeiger-Artikel erfährt die Schweiz, wie die hiesigen EY-Chefs im Fall von Vorwürfen einer jungen Mitarbeiterin handeln, die in eine lange Krankheit fällt und Angst um ihre weitere Karriere und damit letztendlich ihre berufliche Existenz haben muss.

Nämlich: Sie schützen den Akteur und bedrängen die Frau. Sie verstärken somit das, was im Zentrum jedes Harassment-Falls steht und was man bei dessen Bewältigung genau zu vermeiden hat:

Das Machtgefälle hochhalten, statt den Bedrängten und Tiefrangigen zur Seite zu stehen.

Was nach Moralpredigt klingen mag, entpuppt sich im konkreten Fall als billige, brutale Machtdemonstration.

Die Frau musste bei ihrem Abgang vor 2 Jahren ein Stillhalte-Abkommen unterzeichnen, sonst hätte die EY ihr keine Abgangsentschädigung gewährt. Ebenso durfte das Wort „Genugtuung“ nicht im Deal stehen.

Die EY-Chefs wollten damit sicherstellen, dass die Frau nie ein Wort über ihren Harassment-Fall verlieren würde. Dafür waren sie bereit, eine Summe auf den Tisch zu blättern, die weit über das übliche Mass bei Trennungen von einfachen Mitarbeitern hinausging.

Geld gegen Schweigen, so lautete die Vereinbarung implizit. Und nun sind es die EY-Chefs selbst, die gegenüber dem Tages-Anzeiger aus der Schule plauderten und die Ergebnisse der damaligen Untersuchung offenlegten.

Stillhalte-Regel, mal so, mal anders. Das Verhalten zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten 2 Monate, seit EY wegen den Belästigungsvorwürfen unter Druck geraten war.

Auf die erste Anfrage per Email dieses Mediums im Oktober reagierte die EY-Pressestelle mit einem Dementi, wie man es nie machen sollte.

Die Presseverantwortliche rief damals umgehend zurück und betonte, dass es keinerlei Harassment-Fälle gebe. Wenn man mehr zu wissen glaube, dann soll man bitteschön Fakten einreichen, damit man denen nachgehen könne.

Wenige Tage darauf und nur kurz, bevor ein erster Artikel zum Thema erschien, teilte der oberste Kommunikationsverantwortliche der EY Schweiz per Email mit, dass der Zugang zum Finanzblog ab sofort für alle EY-Mitarbeiter gesperrt würde.

Als dann der Artikel zum Thema doch erschien, ging EY zunächst auf Tauchstation. Nachdem es aber zu einer Lawine von Kommentaren kam, reichte EY am Handelsgericht Klage auf provisorische Löschung der ersten Story ein. Ein Entscheid des Richters steht noch aus.

Abstreiten, verbieten, verbarrikadieren: Die Strategie der EY-Chefs im Fall um eine junge Mitarbeiterin, die krank wurde, nachdem es zu Vorfällen gekommen war – die EY spricht von einer „Affäre“ zweier Erwachsenen -, ist nicht nur fragwürdig.

Sie lässt inzwischen auch nur noch einen Schluss zu: Die obersten Partner der Schweizer Beratungsfirma wollen gar nicht wissen, was wirklich passiert ist. Sondern sie wollen ihre Ruhe – und ihre Karriere. Der Chef der krank gewordenen Mitarbeiterin wurde befördert.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Ich war auch eine Frau, der von EY Geld gezahlt wurde, ich im Gegenzug schweige (was ich natürlich nicht tun werde!).
    Ich wurde krank und musste 6 Monate behandelt werden. HR wusste hiervon, steckte aber mit den Herren den Kopf in den Sand.
    Sexual Harassment und mobbying sind Tatsache bei EY Schweiz.
    Einer der Partner lud mich auf ein dinner ein, damit er mir bei der Arbeit ‚weiterhelfen‘ könnte, anderer lud mich auf ein weekendend trip nach Barcelona und St. Moritz ein. Einfach nur peinlich, dass die Herren nicht ihre Hosen nicht oben lassen können.

    • Rufen Sie unbedingt Lukas Hässig an! Oder allenfalls die Rundschau (die ist meines Wissens auch bei EY in der Sache vorstellig geworden, war aber wohl nicht schnell genug).
      Jetzt ist das Risiko extrem niedrig geworden.

  2. ach, wie gut, dass niemand weiß,
    dass ich Rumpelstilzchen heiß!“ Sagte Mäsi und tanzte weiter vor sich hin….save the last dance for me, Mäsi

  3. Hat EY eigentlich zwischenzeitlich endlich mal einen fähigen externen PR-Berater hinzugezogen? Die Kosten dafür kann man gleich der Partnerausschüttung der völlig überforderten Geschäftsleitung abziehen.
    Oder bastelt man da weiter selber unbelehrbar und völlig überfordert vor sich her?
    Bis dann der Mark Weinberger einmal mit der Kettensäge durchfährt!

    • Mark hat in der Zwischenzeit sowieso schon seinen Rücktritt angekündigt.

  4. Langsam aber nur langsam berichten andere darüber. Ich hoffe, dass es bald richtig eskaliert innerhalb von EY. Bisher ist es DAS Thema über das getuschelt wird. Ich warte noch um eine offizielle Stellungnahme aber bisher ist es still um unser Leadership rum.
    Stalder kommt nun immer in Bedrängnis, die nach wie vor fragwürdige Beförderung von G., die nun mehr schlecht als recht eine Abteilung leitet und dann einer von möglicherweise mehreren Belästigungsfällen, die geklärt gehörten. Ganz weit vorne ist natürlich auch V., der dafür da ist, die Interessen der Partner zu beschützen.

  5. Also, wenn das die neue Marketingstrategie von PWC wäre, sollte EY mal schleunigst deren Head of Communications einkaufen. Günstiger und effektiver liesse sich die eigene Marke kaum stärken: Einfach den Hauptkonkurrenten gesellschaftlich unakzeptabel machen. Nur so ein Gedanke.

    Natürlich weiss ich, dass die Geschichten um „Chef“ stimmen. Im Quadrat. Rausschmeissen!

  6. Die geschriebenen Tagi-und IP Tatsachen sind mehr als happig und klar.

    Eine Buchprüfungsbude welche unfähig ist sich an eigene Regeln und allgemeine moralische Standards zu halten. EY Europe und EY Worldwide inklusive. Will alles aussitzen und unter den Tische kehren. Und diese Bude berät Firmen und erstellt Gutachten und Testate für schönes Geld. Wir alle wissen nun was ein „EY-Stempel“ noch wert ist.

    Wagenburg ist die richtige Beschreibung. Was haben all diese Personen zu verbergen und Leichen im Keller die im Innern der Wagenburg verharren? Und all die Höseler und Opportunisten die mitmachen. Interessant ist auch, dass bestimmte EY-Frauen, welche es in der Hand gehabt haben oder hätten, hierbei mitmachen und sich die Ringierpresse in Stillschweigen hüllt.

    Würde mich bei diesem Gebaren nicht verwundern wenn die Dossier-Lieferung in die Bar inkl. Barbesuch als billable time mit „Spesen“ gegenüber dem Kunden verrechnet würden. Immer interessant sind auch die Spesenbelege zu lesen und zeigen eine moralische Richtschnur.

  7. PricewaterhouseCoopers AG hat 2016 die Revisionsstelle von EY übernommen für die Tamedia AG, darum durfte die Binswanger auch den Artikel im Tagi veröffentlichen. 😁

  8. Das Erste Ziel ist erreicht. Das Thema ist an der Öffentlichkeit! 2 Monate Kampf gegen das Böse, aber am Ende hat das Gute triumphiert!
    Aber noch ist der Krieg gegen das Böse nicht gewonnen. Immer noch hockt der S im Amt! Und sein Chef auch!
    Das müssen wir gemeinsam so schnell wie möglich ändern! Jeden Tag werden die mutigen Wistleblwerinnen bedroht! Jeden Tag kann es neue Belästigungen geben! Jeden Tag können Beweise vernichtet werden!
    DU kannst einen Beitrag leisten! Bitte unterschreibt alle diese Petition (braucht keine 20 Sekunden)!
    https://act.campax.org/petitions/eytoo-time-to-clean-up-at-ey-switzerland
    Bereits wehren sich 1`288 Menschen – und das nach nur 13 Stunden! Aber das reicht noch nicht! Lass uns das Ziel setzen, 10`000 Unterschriften zu erreichen! Das macht dann bei Weinberger Eindruck und zwingt ihn zur Handlung!
    Lass uns gemeinsam das Böse bekämpfen! Gemeinsam sind wir stark!
    Vielen Dank für DEINE Unterstützung!

    • Danke für den Link. Super.

      Ringier-Journalisten- und -innen und Herr Walder unterschreibt ihr auch ?

      Auch ihr SP & Grüne könnt jetzt hin stehen und zeigen, dass ihr zu Euren Anliegen und Aussagen steht ! ! !

  9. DANKE an Lukas Hässig!
    DANKE an Michèle Binswanger!
    DANKE an SwissLeaks!
    DANKE an Campax!
    SCHANDE über S!
    SCHANDE über Marcel Stalder!
    SCHANDE über Julie Teigland!
    SCHANDE über Mark Weinberger!
    SCHANDE über den Rest der Medien!

  10. Warum wundert mich dieses feige Verhalten auf der Chefetage nicht? Ein Armutszseugnis. Dass Machtpositionen immer noch auf solche Weise ausgenützt werden, zeigt einmal mehr, dass einige Männer ein ernsthaftes Problem haben, auf anständige Art Zugang zu einer Frau zu finden. Solches ist inakzeptabel und muss endlich rechtlich angegangen werden.

  11. Liebe Community, Campax – eine Kampagnenorganisation – sammelt Unterschriften um damit bei dem Mark Weinberger Druck zu machen.
    https://act.campax.org/petitions/eytoo-time-to-clean-up-at-ey-switzerland?bucket&source=facebook-share-button&time=1544618550
    Für mich Ehrensache, dass ich da unterschreibe (und auch einen kleinen Betrag Spende).
    Und herzlichen Dank an Lukas Hässig, dass er den Fall ins Rollen gebracht hat und 2 Monate ohne irgendwelchen Support durch andere Medien dran geblieben ist!

  12. Herr Fleischer, wie beurteilen Sie den bisherigen Erfolg Ihrer PR-Strategie? Herr Stalder, sind Sie zufrieden mit Ihrer Performance?
    EY-London: Als Massnahme 1) sollten Sie diese Bastler (Stalder/Fleischer) den Fall entziehen. Dann als Massnahme 2) mal V. und S. per sofort raus schmeissen!
    Dieser Tipp kostet nichts.

  13. Trotz Verjährung kann das einiges mit sich ziehen. Der Image Schaden ist jetzt aber schon da. Dumm, wie hier offensichtlich reagiert wurde/wird. Verantwortungsbewusstes Management sieht anders aus. Ein Armutszeugnis für das LS.

  14. In der tat, der Tagi brachte soeben einen langen Beitrag zu diesem Ernst&Young-Belästigungsfall. Was wir da lesen, tönt gar nicht gut, weder für den Belästiger, „Chef“ genannt, noch für die abwiegelnde Firma EY. Man glaubt kaum, dass sich einer sowas ungestraft in einer hiesigen Firma leisten kann, die in besonderem Masse Vertrauen beansprucht als Revisionsfirma. Der Belästiger ist weiterhin dort in hoher Position tätig. Die belästigte Mitarbeiterin wurde nach knapp 2 Jahren entlassen mit einer grosszügigen Abfindung, die man als Schuldeingeständnis deuten kann. Der Tagi nimmt auf Inside Paradeplatz Bezug; gut gemacht, L. Hässig !

  15. Nun ist die Berufsbezeichnung „Asset Manager“ bös vorbelastet und in Veruf geraten.

    Zukünftig wird mancher dieser Gattung durch den Kakao gezogen.

    • Na ja, bei der CS stellt man einen elitär tuenden Schönschwätzer mit de Facto Abmahnung in UK gar als CEO ein und zahlt ihm gar noch einen 8-stelligen Antrittsbonus als Compensation für Deferred Payment Ansprüche (dieses Geld hätte er wohl in UK eh abschreiben müssen…)… Alles total kafkaesk!

  16. 1. Lernheit HRM für Führungskräfte: Never fuck the payroll!
    Na ja, Säulenplätze in der Vorlesung waren schon immer ein Nachteil. Dummheit aber auch.

  17. EY hat definitv ein Macho-Kultur-Problem auf oberster GL Ebene…und eines das heisst: komplette Realitätsverweigerung. Wie kann man einer Journalistin des Tagi solche Passagen eines internen Untersuchungsberichtes zeigen (ich nehme an freiwillig) und noch das Gefühl haben es handle sich hier tatsächlich NICHT um sexuelle Belästigung? Wahnsinn….

  18. In meinen HRM-Vorlesungen behandle ich dieses Thema explizit. Hier gibt es nur eine Massnahme wenn die Faktenlage wasserdicht vorliegt: Der Belästiger wird fristslos entlassen (nicht freigestellt!) und es wird Strafanzeige gestellt und die private Anklage vorbereitet (zivilrechtliche Schadenersatzforderung der Firma nach der strafrechtlichen Verurteilung). Vor allem bei Kadern mit hohen Entschädigungen ist dies eine hervorragende Gelegenheit sie schadlos los zu werden. Diese Gelegenheit hätte ergriffen werden sollen. Diejenigen, welche diese Affäre gedeckt haben, sind jetzt auf der Abschussrampe. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie weg sind. Das Verhalten der Führung widerspricht dem Kredo und dem Leitbild von EY und diese Führungskräfte gehen mit dem schlechten Beispiel voran. Also auch weg. Dazu ist zu bedenken, dass die Partner in den seltensten Fällen das höchste Honorarvolumen aber die Spesen produzieren. Auch aus Wertschöpfungsüberlegungen wäre es eine gute Gelegenheit, den ROE zu verbessern und sich von diesen Herren „einvernehmlich“ zu verabschieden. Die Vereinbarung von EY mit der ausgetretenen Mitarbeiterin nützt nichts vor Gericht, wenn diese auf Schadenersatz klagt. Dieser ist nämlich gemäss der zitierten Vereinbarung nicht abgegolten (keine Genugtuung). Es war weder ein guter HR-Manager noch ein fähiger Anwalt an dieser Geschichte beteiligt. Ziemlich dumm für ein Consultingunternehmen …

  19. kleine wahre geschichten dazu…
    5*sterne hotel im tower (um die ecke von ey und wem auch immer) dayrooms, anonym bleiben dann cash zahlen gibt erst noch eine ermässigung von chf 50 franken. die zimmer sind über mittag (ca.12.-15h)recht gut belegt…. ja züri west lässt nichts aus

  20. Andreas Blumer / Bruno Chiomento: Jetzt unternehmt doch endlich etwas! Wenn Ihr jetzt nichts tust, dann geht EY vor die Hunde! Der von Stalder, S. und V. angerichtete Rufschaden geht doch bereits in die Millionen!

    • Ach Blödsinn! Rufschädigung, Reputation Risk, bla bla bla, das ist morgen bereits wieder vergessen!

  21. Ich kenne beide Personen und kann nur sagen:
    1. Es gibt einen Unterschied zwischen „zusammen flirten“ und „sexual harassment“! Auch wenn man das heutzutage den Medien zuliebe gleichstellt.
    2. Frauen provizieren gerne! Da hat ein Mann generell keine Chance dagegen. Egal was ein Mann sagt, es wird gegen ihn verwendet.
    3. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer in der Mitte.

    • Pkt. 2. bezieht sich wohl im speziellen auf Frauen. Natürlicht gibt es Girlies die provozieren – jedoch sollte ein Mänäger und ganz besonders wenn er im Bereich HR tätig ist solche Provokationen ins Leere laufen lassen. Bei dem fraglichen Mänäger scheinen jedoch die Assets den Lead im Denken und Handeln übernommen zu haben. Auf einer Seite sicherlich beneidenswert, wenn die Hormone dermassen überschiessen, dass die Vernunft keinen Stich mehr hat. Aber im Job geht das auf keinen Fall.

    • Liegt Sie in diesem Fall genau nicht. Ich habe mit ihr UND mit dir gearbeitet und du weisst ganz genau, liebe EY Mitarbeiterin, dass dies NICHT stimmt. Du solltest auch von den anderen Fällen von S wissen. Und zu diesem Fall; hast du den Zusammenhang noch immer nicht verstanden? Hast du es immer noch nicht verstanden, was einerseits sexual harassment ist und was andererseits die Herren abziehen seit Jahren? Die Wahrheit liegt sowas von nicht in der Mitte!! Wie kannst du, die Fakten eigentlich kennend, solche Lügen verbreiten?

    • Und schon wieder beginnt der Rufmord am Opfer! Hört endlich auf!!!
      Löst endlich das Problem im 3. Stock! Schmeisst den endlich raus! Ist das denn so schwierig?!
      Übrigens ist es nicht das Ziel von einem Flirt, dass die Dame heulend aus dem Büro rausrennt (wie gemäss Tagi von Zeugen bestätigt!)!

    • Aus verschiedenen Gründen sehr intelligenter Post, aber:

      In diesem Falle sind zu viele Sachverhalte beobachtet worden und bekannt. Der Täter bleibt Täter.

      Generell sind Problem und Vorgehen gleich, unabhängig davon ob die Frau einen Mann sexuell belästigt oder der Mann die Frau.

      Mir ist klar, dass sich im Moment viele tatsächlich anständige Männer hilflos ausgeliefert fühlen, weil sie meinen „alles“ könnte gegen sie verwendet werden. Das ist Quatsch. Hinschauen ist nicht verboten, ansonsten ist ein professionelles Verhalten für die meisten Führungskräfte selbstverständlich.

    • Wow…endlich eine Power Frau mit…
      Leider, was sie beschreiben stimmt 150% und das ist nur eine reine Schande für die echte, gravierende Belästigung…
      Bei mir steigen sie ganz oben: drei Stufen über was sie heute sind..🤣🤣😁😉

    • PR-Büttel, Still! Besudelt nicht diesen Raum mit Deinen LÜGEN!
      Heute ist ein guter Tag für die Gerechtigkeit!
      S, Stalder, V – Sofort raus!!!!

  22. EY (SCHWEIZ) AG … Die Machenschaften der Organe und des Managements unter den Herren Chiomento und Stalder …

    Interessanterweise publiziert der Tages-Anzeiger diesen Fall erst Wochen nachdem ihn Lukas Hässig bei Inside Paradeplatz​ publiziert hat. Noch interessanter ist dabei der Aspekt, dass EY unter Chiomento und Stalder einmal mehr als Antworten nur Klageandrohungen, Sperren der Internetseite von Inside Paradeplatz etc. kannten um das eigene Versagen unter den Teppich zu kehren!

    Wie lange kann sich EY noch erlauben, die Herren zu stützen?

    EY (Schweiz) AG – einer der weltweiten Big4 hat nicht erst seit Wochen ein riesiges Glaubwürdigkeitsproblem in der Schweiz – nein man hat Umstrittene an Bord und die müssen sich mit fragwürdigen Vereinbarungen u.a. im Ausland absichern. Ob diese Rechnung der Herren Chiomento, Stalder und Co. aufgeht?

  23. Bravo!

    Es wird Zeit, dass gerade in der Schweiz sich die Einstellung gegenüber Frauen ändert.

    Wie oft habe ich es direkt miterlebt, dass der oberste Chef eine Situation wie hier beschrieben schamlos ausgenutzt hat – dutzende Male und hinten rum wurde mit den „Eroberungen“ geprahlt – stillschweigend akzeptiert von der männlichen Entourage.

    Es gilt auch hier die Unschuldsvermutung, aber die EY Pressestelle zeigt, dass es am Grundverständnis fehlt, wie mit solchen Fällen umzugehen ist.

  24. Ist eigentlich ganz einfach und dies ohne Anwälte und Richter:

    Jede Firma welche auf Anstand, Ethik, Glaubwürdigkeit etc. Wert legt und diese pflegt kündigt die EY-Mandate.

    Bei mir kommt EY nicht mehr ins Haus.

  25. DIESE EY-METHODE IST JA EBENFALLS BEKANNT, WENN ES UM DIE MACHENSCHAFTEN GEHT….

    VERNEINEN, ABSTREITEN, ABTAUCHEN, VERSUCHEN ANDERE MUNDTOT ZU MACHEN UND MIT ALLEN MÖGLICHEN SCHACHZÜGEN ORGANGE UND MANAGEMENT VOR UNTERSUCHUNGEN ZU SCHÜTZEN!

    • Fragen Sie das doch mal den Walder (CEO Ringier) – der gerade vor 2 Wochen bei EY an einem Event teilgenommen hat.

  26. Und hier mein Tipp an den Personalchef von E&Y. Stell im Zweifelsfall einen Mann ein, dann hast garantiert weniger Probleme. Und wenn’s dann unbedingt eine Frau sein muss, dann bitte in eine Führungsfunktion, damit diese mit Leistung und nicht mit ihren Reizen überzeugen kann!

    • In diesem Fall wurden die Probleme tatsächlich von Männern verursacht. Soviel zum Thema Garantie.

  27. Ein kleiner Tipp für den Umgang von älteren Herren mit jüngeren Frauen:
    Kommuniziere klar, sag klar was das Programm ist und lass den Fluchtweg offen. Frauen sind nicht so saudumm und merken nicht, dass man was anderes im Sinn hat, wenn man z.B. Dokumente in eine Bar geliefert haben will. Keine billigen Komplimente dafür mehr Wertschätzung … Lerne mit einer Absage umzugehen aber erhöhe den ‚Einsatz‘.
    Zum Thema Logik: ‚Nein‘ gleich ‚Ja‘, ‚Vielleicht‘ gleich ‚Ja‘ aber erhöhe den Einsatz, ‚Ja‘ ist unmissverständlich und definitv ‚Nein‘.

  28. Liebe ist eine tolle Krankheit –
    da müssen immer gleich zwei ins Bett.

    Robert Lembke
    * 17. September 1913 † 14. Januar 1989

  29. Die Zeiten, wo ich EY Beratungsaufträge gegeben habe, sind nun definitiv vorbei. Mit einer Firma, die so mit Mitarbeitenden umgeht, möchte ich keine Geschäftsbeziehung mehr haben.
    Und wenn man sieht, wie sich KPMG bei der Post verhalten hat, muss man auch dieser Firma die rote Karte vergeben.

  30. Eine Frage am Rande:
    Was passiert derweil mit den Kundenbeziehungen, wenn die Kunden sich im Lieferantenmanagement/Contracting ein paar ethische Richtlinien verpasst haben und als Must für Lieferanten in den Verträgen festhalten. Stichwort Umweltstandards, Lohngleichheit, würdige Behandlung von Harassment? Künden die jetzt alle ihre E&Y Mandate?

  31. Wird nun Tagesanzeiger.ch im Hause EY auch gesperrt? Verklagt man nun auch noch die Binswanger?
    Oder wird man ENDLICH mal das Problem (oder die Probleme) an der Wurzel packen und gewisse Personen verabschieden?
    Der ganze Fall ist von A-Z katastrophal schlecht gemanagt worden.

  32. Da ist wohl bald grosses Reinemachen angesagt.
    Nach dem stümperhaften Bearbeitung des Fall stellt sich die Frage der fachlichen Kompetenz des ganzen Ladens:

  33. Ich habe EY schon immer misstraut. Die Firma mit ihrem verschworenen Kult und Gebräuchen, sie stösst mich ab.

    Einmal mehr habe ich guten Grund, wo immer möglich, EY von ihrem Beratungs- und Revisoren-Mandaten zu befreien.

  34. Das ist ja ganz ähnlich wie bei einem früheren Kadermann der Baudirektion Kanton Zürich, der sich auch gerne an Frauen näherte, die dies nicht wollten… Da mussten die Damen dann auch eine Stillschweigevereinbarung unterschreiben, bekamen Geld und waren plötzlich weg. Und es war allgemein in der ganzen Baudirektion bekannt, dass er da ein Problem hat; dagegen unternommen wurde aber nichts. Traurig….

  35. EY kann ja jetzt umgehend auch den Zugang zum Tages-Anzeiger sperren und das Problem ist sicherlich gelöst. Ein paar windige Anwälte vorbeischicken, könnte auch sehr produktiv sein.
    Vielleicht hilft auch eine totale Web-Sperre weiter…..
    Es sei die Frage erlaubt, wieviel Beschränktheit eigentlich in gewissen Führungspositionen vorhanden ist.

  36. Warum sollte es bei EY anders sein – als bei vielen anderen global tätigen Mutlis. Viele Typen im Management dieser Firmen sind zu oft schräg gesteuert und meinen sich alles erlauben zu können. Sie vergessen des öftern wo sie sich befinden und benehmen sich wie aus der untersten Schublade. Hier gibt es nur eine richtige Reaktion – solche Manager gehören subito auf die Strasse gestellt mit entsprechendem Eintrag ins Arbeitszeugnis.

    • @HR Verantwortlicher
      Jede Zeile von Ihnen zutreffend geschrieben.

      Sogar Boswil im hinteren Aargau schafft es, klare Verhältnisse zu schaffen und nur bestimmte Personen dieser Revisionsbude schaffen es nicht.

      Netzwerke sind gut und notwendig. Nur stellt sich schon die Frage wieso der CEO der Ringier Presse seinen Journis keine freie Hand lässt und der Medien-CEO selber in eine dynamische und delikate Situation begibt?

    • Stimme voll zu. Die Realität sieht leider anders aus. Das HR ist grundsätzlich für die höhere Position. Egal wie offensichtlich alles ist. Als Mitarbeiter hat man keine Chance. Am eigenen Leib erfahren, bei Kollegen miterlebt.

    • Richtig. Der Eintrag lautet dann in etwa so:“ Er trug zum guten Arbeitsklima bei.“

      Hat, gibt und macht Mühe!

      Und eine Einladung zum Gespräch: Herr …, wie lange sind Sie schon bei uns – heute nicht mehr eingerechnet?“

  37. Unglaublich dass sich eine Firma wie EY in Zeiten von MeToo solche Mitarbeiter leisten kann – bzw. immer noch leistet.
    Ob dieser Frauenbelästiger irgend etwas in der Hand hat gegen EY, dass die Firma ihn immer noch beschäftigt.
    Es wäre an der Zeit wenn endlich Anzeigen wegen sexueller Belästigung überlegt würden.
    EY Schweiz hat offensichtlich die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt – es reicht nicht einen schönen Code of conduct zu haben – man muss diesen auch leben liebe EY.

  38. Endlich geht es mal vorwärts in der Sache und mehr Medien berichten darüber! Ich habe das damals leider nur halbwegs miterlebt doch habe durch Kolleginnen des Opfers schon einiges gehört. Dazu kommt, dass einfach fast jeder auf dem 3. und 4. Stock wusste, was abgeht. Ich persönlich hatte nie ein Problem mit besagtem kadermann doch sein Ruf eilt ihm überall voraus. Auch der Mäse muss jetzt mal endlich handeln. Wie lange will er seinen Buddy hier schützen?

  39. Leider musste ein wichtiger Artikel von Hässig zu diesem Fall mit einer Kopie des Briefes des PR-Chefs sowie vielen aussagekräftigen Kommentaren wegen einer Klage von EY gegen den Blog vorsorglich auf der Seite gelöscht werden. Also macht Euch Kopien, bevor alle anderen Artikel auch gelöscht werden müssen.

    Solche „Barbie Erfahrungen“ gab es in den letzten Jahrzehnten übrigens sicher Tausende. Der Effekt von Abweisen zu Mobbing ist die offensichtlichste Ausprägung. Mühsam ist alleine bereits die Tatsache, dass Vorgesetzte bis heute oft von untergebenen Frauen unbewusst eine Qualität von Aufmerksamkeit erwarten, die den Eindruck vermittelt „begehrt zu werden“.

  40. Hoffentlich verschlafen die Einkaufsabteilungen vor lauter vorweihnachtlichen Geschenkstress nicht diese Chance um die Verträge „anzupassen“. Wer kann es sich noch leisten, bei solchen Vorwürfen im schlimmsten Fall Themen wie Ethics oder Code of Conduct – obwohl die Abkürzung CoC(k) ja zutrifft) – an eine solche Muppetshow zu vergeben? Dran bleiben!

  41. Habe den Tages-Anzeiger-Artikel gelesen.
    Bin ich eigentlich der Einzige, der sich daran stört, dass EY ihre Fürsorgepflicht in eklatanter Weise verletzt hat? Gegenüber einer Journalistin über eine Mitarbeiterin herziehen – gehts eigentlich noch?!?
    Ich denke, Stalder und „Chef“ sollten endlich ihre Sachen packen! Und der PR Verantwortliche gleich mit! Am besten gleich heute vor 12 Uhr!

    • Halt!!
      Stalder hat doch die Digitalisierung voran getrieben…sein Bitcoinautomat ist legendär..;-))

    • Mir auch aufgefallen. In den USA könnte sich das Opfer nun von erfolgsbasierten Anwälten kaum retten, die in ihrem Namen gerne EY mit einer Millionenklage überziehen würden. Das Opfer könnte sich wohl zur Ruhe setzen.
      Aber in der Schweiz werden Stalder und Co sicher weiter versuchen, sich an ihre Posten zu klammern.
      Bis sie von Gevatter Hässig von ihrem Leiden erlöst werden.

  42. An alle EY-Mitarbeiter: sucht euch einen neuen Arbeitgeber und gründet einen Fonds für die betroffene Mitarbeiterin, damit sie sich juritisch wehren kann.

    • Da müssten aber bei vielen Unternehmen alle Mitarbeiter einen neuen Arbeitgeber suchen, denn was mit der betroffenen Mitarbeiterin bei EY gemacht wurde, gibt es anderswo auch, nur bleibts dort unterm Tisch.

    • Die betroffene Mitarbeiterin wurde der Abgang mit 10 Monatslöhne reichlich versüsst. Irgendwann reicht es einfach und ist auch genug!!!

    • @Sepp Armbrüste……ist es die Deutsche Sprache oder an was liegt es, dass du den Gesamtkontext nicht verstehst?

    • Nur 10 Monatslöhne?!!! Die EY Bosse sind nicht nur unfähig, sondern auch noch fucking cheap fucks! Mehrere Jahreslöhne wären angebracht gewesen.

  43. Um das Thema komplett abzurunden wäre es schön, wenn wir noch vor den Festtagen einen Abgang von Stalder, S. und V. hätten.
    Julie, könntest Du das bitte zeitnah umsetzen?

  44. Der Prime Tower mit einem neuen Shower :

    —————————————————————-

    Die Firma Ernst, aber nicht ganz Young:
    schaufelt sich schon wieder einen Bung.
    in ihrem inside Geschäftsmodell,
    riecht es beinahe wie in einem Motel ?

    Frau ist sich dort schon allerlei gewohnt,
    ein kurzer Jupe wird ganz speziell belohnt!
    Darüber hinaus, eine kühne SMS – Anfrage:
    ist das Mini nun rot, das sie heute trage?

    So entstehen im Hause echte Asset-Gefühle:
    Ein Unterbruch während ich in Akten wühle.
    Die Rechnung geht morgen zum Mandanten,
    Unter Rubrik; “ Abklärungen bei Bekannten „.

    ORF

  45. Ausser ein paar “originellen” SMS zwischen dem Chef und seiner, offenbar gut bestueckten Mitarbeiterin, Einladungen zum Boetlen oder in Bars ist gar nichts “handfestes” passiert. Solche Spielchen werden meistens dort abgehalten, wo die Leute unterbeschaeftigt sind und ihre Triebe bem Denken vorherrschen. “Scharren” ist erlaubt und alltaeglich. Davon wird auch niemand krank! Grosse Seifenoper gemaess US-Vorbild! Maenner, fahrt nie allein mit einer weiblichen Person mit dem Lift! Sonst gibt es Klage wegen Belaestigung.

    • „Potenza“ bezieht sich wohl nicht auf die Intelligenz. SMS und „Scharren“ ist wohl erlaubt, aber einfach nicht in einem solchen Machtgefälle. Wer wirklich E*** hat, der tut das privat, und nutzt nicht seine berufliche Stellung, um dem ganzen den nötigen Nachdruck zu verleihen!

    • Hast Du den Tagi Artikel gelesen? Es geht um ein massives Mobbing durch den Boss, auch genannt „Bossing“.
      Heute schreibt ein Psychiater nicht einfach so eine Mitarbeiterin krank!
      Die ganze EY Führung Schweiz muss weg!

    • Machtgefälle? Unangemessen, weil nicht erwidert?
      Nicht verstanden, wie dann auch der strunzd…. „Vergleich“ mit dem Lift zeigt. Mimimi, Mammi, ich darf nicht mehr Lift fahren….
      Aber gewisse Leute lernen es in diesem Leben nicht mehr, siehe auch die isländischen Politiker. Bleibt nur zu hoffen, dass die Sozialisierung der jeweiligen Jungmannschaft der Zeit etwas angemessener erfolgt.

    • @ Potenza: Hast du Impotenzprobleme, oder sind es nur Fieberwirren einer frühsaisonalen Grippe?

    • Die Definition von „sexual harassment“, wie es in Neudeutsch heisst, ist Ihnen nicht geläufig wie man sieht. Auch der Rest Ihrer Aussage zeigt klar, dass Sie wohl in etwa um 1923 rum leben. Sind Sie heute morgen per Pferd zur Arbeit,..ääh,..ins RAV geritten? Sind Sie sicher, dass die Kette Ihrer Exfrau kurz genug war, damit sie sicherlich nie aus der Küche entkommen konnte?

    • Was für ein armseliger, unreifer Macho-Kommentar. Schwachsinn, was Sie da von sich geben.

    • Diversity live? Stellt man heute tatsächlich Vögel wie Sie noch ein? (Frage war rhetorisch, habe keine Zweifel, der Blog schreibt ja permanent über Psychopaten jegwelcher Art rund um den Paradeplatz.)

  46. Gratuliere Lukas Hässig,
    die TA-Redaktion wird zu einer Filiale von InsideParadeplatz. Das ist der Ritterschlag! Michelle Binswanger füllt die ganze Seite 3 des ersten Bundes mit abgekupfertem von IP! Mit Glück trifft das Honorar von der Werdstrasse noch vor Weihnachten bei IP ein!

    • Der Gott der Recherche-Journalisten ist Lukas Hässig. Niemand ist nur annähend so gut wie Hässig. Allerdings…. Assistentinnen scheinen sich in Banken und Beratungsfirmen regelrecht anzubieten. Jung, sexy, gemacht von oben bis unten, willig und alles für Geld und Luxus. Männer macht Euch keine Sorgen schaut einfach, dass ihr im Büro nur noch Hässliche einstellt, damit die Versuchung kleiner wird. Die Frauen werden Euch immer in die Pfanne hauen, damit sie irgendwie profitieren. Frauen sind User-Material und jederzeit austauschbar. Männer untereinander haben diese Probleme nicht, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    • Leider sind #MeToo und Gender auch die einzigen Themen, worüber Michèlle Binswanger schreibt. Man zeige mir einen Artikel mit einem anderen Thema.

      Dabei gibt es durch Autorinnen, welche tiefgängiger als 50 Männer schreiben.

  47. Mit der Wahrheit verhält es sich wie mit einem Korkzapfen, der mit Gewalt unter Wasser gedrückt wird: es mag eine Weile lang funktionieren aber am Ende ploppt er unerbittlich an die Oberfläche 🙂

    Bei einem EY-Kunden gleich um die Hausecke gibt es übrigens auch Belästigungs-Vorfälle mit anschliessenden Schweige-Vereinbarungen…da wird „das grosse Wegsehen, Vertuschen und Schweigen“ höchstpersönlich von GL orchestriert und durch die Instanz darüber noch gedeckt. Aber man ist ja nah….

    • Wer ist denn dieser EY Kunde?
      ich kenne Vertuschungstaktiken auch von anderen GL’s wie beispielsweise einer grossen Finanzfirma. Dort sind allerdings viele dieser Typen mittlerweilen weg, aber leider nicht deswegen, sondern mehr oder weniger auf natürlichem Wege weg… aber mit prall gefüllten Taschen und sicher auch mit sehr guten Arbeitszeugnissen.

  48. Herr Chiomento kann die Herren eigentlich nur noch zu sich zitieren und „ade merci“ sagen.
    Und wenn er das nicht macht, dann soll das sein Vorgesetzter machen und ihn mit rausbefördern.
    Egal ob die Herren „schuldig“ sind oder nicht, der (Reputations) Schaden ist angerichtet und sie gehören rausgestellt, im Interesse der Firma. Die Handhabung dieses Vorfalls ist eine Katastrophe. Sie haben es NICHT geschafft, glaubwürdig den Fall als erledigt (inkl sauberer Abklärung, vor allem juristisch, oder zumindest durch eine externe Partei) darzustellen. Das sage ich als nicht Ey Angestellter, sondern als ein aussenstehender Beobachter.
    Und zudem: wer kommt für den ihr entstandenen Schaden auf? Ich schlage vor die Assets des „chefs“.
    Sorry Ey, pfui Teufel. Als potenzieller Arbeitgeber seid ihr für mich gestorben. Damit meine ich nicht nur Ey Schweiz.

    • Und nicht zu vergessen der PR-Fuzzi: RAUS!
      Und der Chef des ganzen, der nicht gehandelt hat: RAUS!
      Und die Chefin in Deutschland, die ebenfalls nichts unternommen hat (ist aber sehr aktiv in Sachen Frauenrechte!): RAUS!