Geheim-Abbau bei UBS: 1’000 Kader-Jobs weg

Multi hat unbemerkt Sparpaket angekündigt – 45jährige Direktoren vor Massen-Rausschmiss – Zwangs-Abstrafung in Quali.

Am Investorentag letzten Herbst haben die UBS-Chefs der Division weltweite Vermögensverwaltung einen Kahlschlag angekündigt. Doch keiner hats richtig bemerkt.

Die beiden Co-Chefs Martin Blessing und Tom Naratil spulten ihre Leier herunter, 52 Folien an der Zahl. Eine, jene mit der Zahl 12, hatte es in sich. Sie ging in der Flut unter.

250 Millionen jährlich wiederkehrend: Kostenabbau dank Job-Kahlschlag (Quelle: UBS)

Dabei ging es bei den dort aufgeführten Zahlen nicht um Peanuts. Aufgeführt sind jährlich wiederkehrende Einsparungen über ein Total von 250 Millionen Franken, und zwar für die Division Global Wealth Management, kurz GWM; sie steht unter der Leitung der zwei Co-Chefs.

Sankt Martin? Blessing baut ab – lächelnd (Bild: UBS)

Die 250 Millionen wurden von Blessing und Naratil auf die Regionen Schweiz, Europa, Asien, Amerika und zentrale Einheiten umgelegt.

Zudem gab es drei Kategorien, wo gespart würde: beim „Delayering and removal of duplicated functions“, bei „Reduced replacement hiring“ und bei „Optimized / 3rd party spend“.

Den grössten Brocken macht das „Delayering and removal“ aus, also das Entfernen von Hierarchiestufen und von Doppelspurigkeiten. Auf diese Kategorie sollen laut den beiden UBS-Spitzenleuten 50 Prozent der gesamten Einsparung fallen.

Laut einer Quelle ist das eine konservative Annahme. Seiner Ansicht nach würden eher 75 Prozent auf die Fitnesskur beim Kader fallen.

Trifft das zu, dann steht in der Paradedisziplin der UBS ein Massenabbau weit oben in der Futterkette bevor. Nimmt man einen Durchschnitts-Jahreslohn inklusive allen Nebenleistungen von 250’000 Franken, dann wären 1’000 Stellen-Streichungen nötig, um auf 250 Millionen Einsparungen zu kommen.

So gross könnte der Job-Abbau in der globalen Vermögensverwaltung der UBS sein. Er erfolgt still und leise. Es gebe keinerlei Auskunft zum Ausmass, der Operation Kader-Sparen zu den davon betroffenen Bereichen, zum Ablauf der ganzen Übung.

Auf Anfrage verwies ein UBS-Sprecher gestern auf Aussagen von Spitzenmann Martin Blessing. „We’re becoming a flatter organization … cutting third party spending … reducing hiring plans … and eliminating duplicate roles.“ Mehr würde man nicht sagen.

Klingt flott. Für diejenigen, die es trifft, ist die Sache weniger geschmeidig. Laut der Auskunftsperson würden nun bereits 45jährige in der globalen UBS Vermögensverwaltung um ihre Stelle zittern müssen.

Und zwar vornehmlich jene, die im Range eines Executive Directors oder Managing Directors stünden, den beiden obersten Kaderstufen, bevor man dann in die Sphären der Unantastbaren gelangt – den gut 100 Group Managing Directors.

Problematisch ist das intransparente Vorgehen. Statt dass die UBS-Spitze wie früher ein konkretes Abbauziel nennt und entsprechende Sozialpläne aufstellt, läuft nun alles undurchsichtig ab. Niemand weiss, wer seinen Job behalten kann. Alle müssen vor dem Rausschmiss zittern.

Am bedenklichsten sind Anekdoten über interne Qualifikationsgespräche, die in diesen Wochen über die Bühne gingen. Laut einem Insider sei einem Mitarbeiter von seinem direkten Vorgesetzten im UBS-Quali-System namens PMM („Performance Measurement and Management“) eine 3 gegeben worden – mittel bis gut auf der Skala von 1 bis 5.

Dann aber sei aus der 3 plötzlich eine 2 geworden; dies, weil der Chef des Vorgesetzten eine entsprechende Herabstufung explizit gefordert habe.

Zwingt die oberste Führung der UBS-Vermögensverwaltung ihre leitenden Kader also dazu, direkt in den Qualifikations-Prozess einzugreifen, mit dem Ziel, genügend schlecht Qualifizierte bereit zu haben – um diese dann im Rahmen des geheimen Abbau-Plans leichter entlassen zu können?

Kommentare

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  1. Blass-blasser-Blessing
    So lautete einhellig die Einschätzung für diesen offenbar nur bei der UBS brauchbaren deutschen Banker bei einer Pensioniertenveranstaltung der Bank. Der glaubt wohl selber nicht an seinen präsentierten Foliensalat. Aber eben eine Power Point Präsentation wirkt immer noch auf Journalisten, die ebenfalls nichts verstehen. Schickt den Blessing dorthin wo er hergekommen ist.

  2. Melani ist ein notorischer Euroturbo !
    D, F etc ist gleich viertel Lohn, doppelte Steuern, mini Renten!
    Vergleichs Studie wäre inteligent !

  3. Die Bankenbranche ist eine schrumpfende Branche. So was kann nur mit Kosteneinsparungen sowie Innovation aufgefangen werden. Das Erste ist einfacher…

  4. Entropie gleicht alles aus. Gegen physikalische Gesetze gibt’s kein Entkommen. Das Internet hat Information delokalisiert. Wirtschaftliche Abkommen haben Menschen delokalisiert und neue Logistik-Verfahren treffen nun Waren. Wenn alle alles gleich gut können, überlebt derjenige, der mit weniger durchkommt. Ein Kredit kann nie grösser sein als die Margen einer Firma. Banken und Discounter sind strukturell identisch aufgebaut: sie kaufen ein, horten und verkaufen weiter. Somit konvergieren die Margen beider Branchen zwangsläufig aufeinander zu. Technologischer Fortschritt hat den erwähnten Prozess lediglich beschleunigt. Technologien haben zum Glück Grenzen, die ersichtlich werden, wenn’s um Geschichte und Kultur geht. Wenn wir vor der Wahl stehen, uns zwischen einem echten Stück Appenzeller und einem perfekt kopierten Produkt zu entscheiden, kommen Emotionen ins Spiel: wir kaufen nie ein Produkt sondern immer eine Geschichte. Konkurrenz kann Geschichte/Kultur unmöglich kopieren. Aus dem Grund überlebt nachhaltig eine Firma nur, wenn sie in Ihre Produkte die dahinterliegende Geschichte einfliessen lässt. Das gelingt nur, wenn die Wertschöpfungskette einer Firma intakt bleibt (bei Parmesan nur Italiener, bei Bankprodukte nur Schweizer). Nur dann ergibt sich eine Daseinsberechtigung, wo kostendeckend nachhaltig in die Zukunft geschaut werden. Jede Firma kann finanz- und/der produktgetrieben geführt werden. Was hier im Artikel beschrieben wird, sind Veränderung, getrieben durch eine finanziell geführte Firma und die Richtungsweise kann aus obigen Schilderungen langfristig nie funktionieren. Was konkret ein Kunde von einer Schweizerbank erwartet, ist ein kleinkarierten Schweizerbünzli, der adrett, diskret, bescheiden, beide Interessen wahrnimmt, weil Geld scheu wie ein Reh ist.

  5. Ich bin kein Banker und komme aus einem ganz anderen Bereich. Ich könnte mir aber vorstellen, als (junger) Oekonom einige Jahre bei einer UBS oder CS zu arbeiten. Zweck: Lernen, lernen, lernen. Möglichst in 2 oder 3 verschiedenen Abteilungen und Funktionen. Für sowas ist so eine Grossbank ideal. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, ist eine Lebensstelle dort. Die Grossbanken scheinen den Mitarbeitern gegenüber illoyal zu sein, also rechne ich mit keiner Langfristbindung. Einmal den Rucksack gefüllt, würde ich mich selbständig machen oder eine kleinere Bank suchen. Lieber im Dorf der Erste als in Rom der Zweite !

  6. ich frage mich immer: was machen diese tausenden von bankangestellten eigentlich den lieben langen tag? gibt’s da wirklich so viel nützliche arbeit zu erledigen, dass man dazu tausende von talenten mit 100’000 mindestlohn braucht?

    • Ja die gibt es.
      Dank Outsourcing und offshoring verpatzen die Leute aus Billiglohnpändern dort so einiges das dann aus der Schweiz heraus wieder gerichtet werden darf.

      Einen Dank hier ans Management.

  7. Als treuhänder sehe ich einige depots meiner kundschaft. Hier zwei hauseigene UBS produkte mit TER von grösser als 5%!!
    Welcher vermögensverwalter legt solche totel seiner kundschaft ins portfolio?! Skandal? Ist das gegen treu und glaube?
    UBS Key multi manager hedge funds, z.b.
    ISIN: KYG916791299
    ISIN: XD0209061338

    • Muss man sich mal vorstellen:

      Die letzte grosse Umstrukturierung im Wealth Management, die für monatelange Verunsicherung und Lähmung des Betriebes gesorgt hat und zum Ziel hatte die Hierarchie zu verschlanken, endete mit dem Rausschmiss einer einzigen jungen Assistenten.

      Die Management-Positionen, die eigentlich hätten abgebaut werden sollen, bekamen eine neue Stellenbezeichnung, machten aber genau das gleiche weiter wie zuvor, blos unter anderer Bezeichnung.

    • Skandal? Ein Skandal ist, dass die Kunden nicht besser hinschauen. Sie zahlen teilweise 5% pro Titel und Total Costs bei VV Mandaten in Höhe von 3% bei einer Bruttorenditeerwartung in Höhe von 2%.

      Das ist als würde Coca Cola CHF 150.- pro Dose verlangen und jeder würde es dennoch kaufen.

      Machen Sie ihre Kunden wenigstens darauf aufmerksam. Und selbst dann werden sie es nicht verstehen.

      Nichtmal die Berater selbst wissen was in den Hedgefonds, die 5% verlangen, drinne steckt. Hört sich einfach toll an: „Die können viel mehr und sind viel besser als alle anderen. Nur deshalb können die so hohe Kosten verlangen“.

      Die Wahrheit ist jedoch eine andere: Die verlangen hohe Kosten, damit jeder denkt die müssen zaubern können.“

      Wie Luxusgüterhersteller: Preise hoch und leute findens geil.

  8. Am Quali System wurde seit Jahren rumgeschraubt. Jeder neuer HR Head hatte da so seine Ideen. Null Mehrwert. Wer geliefert hatte, bekam schon ein gutes Rating. Das Problem liegt darin, dass in den letzten 10-15 Jahren viele drittklassige Leute ins Banking kamen, welche nie geliefert hatten. Das geht hoch bis ins Top Management. Hoffentlich fliegen die bald raus, sonst sehe ich Schwarz für UBS in der Zukunft. Wer gut mit Kunden kann im GWM, findet immer eine Stelle bei einer anderen Bank. Das sind die Leute, welche die Bank selber verlassen, da kann Tom und Martin nur zuschauen und bezahlen (siehe payout ratio im WMA). Ohne die hohen Antrittszahlungen in USA kommen auch dort keine Top Leute mehr zu UBS. Mit ihren Sparplänen werden nur gute Leute die UBS verlassen. Der grosse Rest bleibt einfach sitzen, nach dem Motto: Nicht bewegen, wer sich zuerst bewegt, fliegt raus.

  9. Manipulierte Qualifikationsgespräche: In der CS schon erlebt. Da gab es eine Zeit in der sich diese unsinnige Doktrin breitgemacht hatte, wonach es in den Teams immer einen Schlechtesten gibt, welchen es qualifikationsmässig zu isolieren und herabzustufen/auszuscheiden gilt. Die ‚Chefs‘ hatten, um selbst eine möglichst gute Qualifikation zu erreichen, mindestens eine solche schlechte zu vergeben – unabhängig davon, ob es schlechte Leistung, d.h. den Anforderungen nicht entsprechende Leistung, gab oder nicht. Es wurde viel mit der Normalverteilung argumentiert – verstanden worden ist sie freilich nicht. Könnte ja sein, dass der Mittelwert der Teamleistung so hoch ist, dass auch der tiefste Wert noch über den Anforderungen liegt, oder nicht? Weiter stand auch in den persönlichen Zielen nicht, dass man nicht der Schlechteste der Gruppe sein durfte, andernfalls man – auch bei solider Leistung – herabqualifiziert wurde. Die Sache war also auch intransparent. Vielleicht nötig, denn man male sich mal aus, was das für das Klima der Zusammenarbeit geheissen hätte, wenn schriftlich zum Vorneherein jedem und allen klargemacht würde, dass der festgestellte Gruppenschlechteste das Team verlassen muss, ev. sogar seine Anstellung verliert. Das ginge wohl am ehesten und in der Theorie, wenn sich die Ziele so gleichen, dass tatsächlich gegeneinander gemessen werden könnte.. Das Pünktchen auf dem i ist dann ein Ziel für alle, dass sie sich in der Zusammenarbeit profilieren müssen – das war immer ein Bestandteil der ‚Zielvereinbarungen‘. Alle redeten ja immer gerne davon, das nicht die Einzel-Leistung, sondern vor allem (!!)die Gruppenleistung zählt. Ich habe mich immer gefragt, wie die Mitarbeiter beonders der Personalabteilungen solchen Schmarren im Ernst mittragen können. Einige waren ja ‚auch um die Uni herumgelaufen‘ und wären, hätten sie denn gewollt hätten, entsprechend studieren können. Da hätten sie sich Distanz qua Verstehen und Analyse der Vorgänge sowie die Verantwortung des eigenen Urteilen aneignen können statt diplomierte Lemminge im Geist zu werden!

    • Es muss nicht immer der schlechteste sein, sondern auch der einäugige unter allen Blinden. Sprich: Der für die Abzockertruppe unangenehmste.

    • erinnert mich an meine Zeiten bei der Zurich Versicherung… gleicher Schwachsinn aber mit unglaublich negativem Impact bei der Mitarbeiterzufriedenheit.
      Damit schließt sich der Kreis weil dann die Mitglieder der Geschäftsleitung die ihnen unterstellten Manager für das Klima verantwortlich machen und entsprechend benoten… und immer weiter gehts nach unten (siehe Marktanteil der Zurich Schweiz)

  10. Es ist überall das gleiche, zuerst wird unten gespart, dann oben, dann knallt es. Nur ganz oben wird bis zum bitteren Ende nicht gespart und weiter „Bonus“ gezogen. Den Aktionären, unseren PKs, ist es ja egal. Wenigstens trifft es jetzt in vielen Fällen die richtigen, nämlich diejenigen im oberen Kader die Mitverantwortung für den katastrophalen Geschäftsgang tragen. Die ganz oben kommen wie immer ungeschoren davon, völlig egal was noch kommt. Eigentlich eine Pervertierung des Systems.

  11. Das mit den Kosteneinsparungen stimmt schon. Mir wurde letztes Jahr gekündigt (44, AD) und ich musste danach 2 jüngere einarbeiten um meinen Job zu erledigen – die sind in Krakow (Polen) stationiert, in Zürich wird niemand mehr ersetzt. Das wird dann ‚Umstrukturierung‘ genannt. Gruss aus Altstetten.

  12. Man sollte noch beachten, dass „Direktoren“ in der UBS-Sprache lediglich „VP’s“ in der CS-Sprache sind.

    Allgemein ist auch anzumerken, dass dieses System Kopfüber ist, denn in der Privatwirtschaft ist ein „VP“ eben ein stellvertreter des „Präsidenten“, in der Schweizer Bankenwelt jedoch nur ein Abteilungsleiter.

    Tja, nicht schade, dass da ausgemistet wird. Übel aber, dass erneut in der Schweiz, resp. mit Schweizer Arbeitern so umgegangen wird.

    Wann endlich regt sich Widerstand in unserem Land? Wann endlich vertreiben wir all die fremden Vögte im Lande? Mensch, was für ein erbärmlicher Haufen Feiglinge ist aus uns geworden!?

  13. ……. – um diese dann im Rahmen des geheimen Abbau-Plans leichter entlassen zu können?

    Ist doch ganz normal um die HR Graphiken und Standard Distributions aufrecht zu erhalten.

    Business ganz normal….tut nicht so bloed.

  14. An die Kollegen, die auch selber investieren und nicht noch 3 % Gebühren an die UBS und CS schenken wollen, um Ermotti’s Bonus zu schönen. Auf AlleAktien gibt es mehr als genug Unternehmensanalysen und Investmentideen, als man sowieso Geld zu investieren hat (ausgenommen vielleicht Dr. Dr. Dr. Marcel Du Pont).

  15. Das CS Kader muss Quoten einhalten in der Quali. So und so viele schlechte Noten müssen im Team vergeben werden. Unabhängig von der Leistung. Aber die Quote muss eingehalten werden. Wer von den Chefs nicht spurt, fliegt. Mit schlechten Noten kann man dann die Mitarbeiter bedrohen, entlassen oder einen Bonus verweigern.
    Fortschrittliche Führungskultur.

    Zudem: Diese Note beeinflusst das Zwischenzeugnis oder Schlusszeugnis mit Standard-Texten (aus Polen).
    Das kann somit eine Falschbeurkundung darstellen nach Art. 251 StGB, Ziff. 1 Abs. 1.

    Organisierter Wahnsinn.

  16. Wer glaubt heutzutage wirklich noch, dass Qualifikationsgespräche und Benotungen, die 3 ist der normale Mittelwert, tatsächlich etwas mit „Leistungskultur“ oder „Motivation“ zu tun hat, geschweige denn mit „Gerecht“? Die drei üblichen Floskeln. Es geht nur darum, die heutige und längst gescheiterte Bonuskultur zu gerecht fertigen. So muss auch immer einer im Team sinnlos den 2er schlucken. Die ganze Qualifikationsgespräche und Benotungen sind weder motivierend, gerecht noch gerecht fertigt. Es ist einfach ein extremes Zeit intensives und Papier verschwendendes Übel. Geheime Abbaupläne gibt es permanent in jeder multinationalen Bank oder Versicherung. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

    Persönlich habe ich mit diesen bald entlassenen (wenn es denn so ist) Kader Mitgliedern kein Mitleid. Die haben Jahre lang als Mitläufer diesen Wahnsinn erst ermöglicht. Haben sie ihr Schäfchen noch nicht im trockenen, sind sie selber schuld. Sie haben jahrelang Gräber gegraben für andere MA. Schliesslich haben sie absehbar ihr eigenes Grab gegraben. Zum Schluss frisst der Kapitalismus immer seine eigenen Kinder.

  17. Guter erster Schritt, könnten gleich richtig reingreifen. Ca 50% Zuviel D, ED, MD, GMD

    Warum soll der Kunde 1% für ein Produkt Zahlen was er auch für 0.2% TER mit gleicher oder besserer Performance kriegt.

    Ist Zeit, dass Disneyland zugemacht wird

  18. Die UBS hat schon wieder 707 Risk Takers und hing doch eben noch am Tropf des Staates? So what. Die Credit Suisse kann das besser:
    Bekanntlich gönnt sich die Credit Suisse immer noch 1070 (tausend-und-siebzig) Einkommensmillionäre: https://insideparadeplatz.ch/2018/12/31/1070-cs-risktakers-kosten-1655-millionen
    Trotzdem entlässt sie systematisch und flächendeckend Mitarbeiter an der Basis. Nach dem Motto: Merkt doch kein Schwein. Sie streicht den Kleinen den Bonus und mästet immer mehr Einkommensmillionäre.

    Das kommt nicht gut.

  19. Der Ökonom Dr. Markus Krall sagt schon zwei Jahre lang, das die Banken 40-50% von den eigenen Kosten sparen müssen. Zwingend für das Überleben einer Bank in der kommende Monätere Katastrophe im Jahre 2020. jeder kanns glauben oder nicht. mal schauen was da kommt

  20. War schon vor 10 Jahren so. Da bestand die PFLICHT, einen Prozentsatz des Teams auf ‚needs improvement‘ einzustufen. Folgen: Lohn, Bonus, Karriere. Wen trafs? Jene ab 45 und over…..

  21. Da wurde Blessing offenbar von Naratil über den Tisch gezogen, steuert doch das US brokerage Geschäft nur einen kleinen Teil zur Kostensenkung bei.

  22. 75m kostenabbau durch removals. allenfalls sind diese auch bereits alle im 2018 passiert (in den 100m). man denke, bei einer kündigung hat man nicht einen sofortigen pnl impact. zudem sieht dies im worst case nach einer max einsparung von 25m durch kündigungen ein und nicht 250, da reduced replacement hiring keine kündigungen sind.

  23. bankvorgesetzte sind ein totales lügengebilde, wie die banken selbst. je älter du bist, umso weniger gibts. du kannst noch so viel leisten. der bonus wird immer kleiner u die GL sahnt ab. kein unterstützenswertes system!!!!!

  24. Ich habe kein Mitleid mit den ü50er Banker.
    Sie hatten den besten Job im besten Land und zu den besten aller Zeiten. Zu keinem Zeitpunkt und Ort auf der Welt konnten sich Menschen mit so wenig Leistung und Risiko so viel profitieren.
    Fette Bäuche, fette PK, Lebensversicherungen, Porsche und Teslas. Villen und Zweitwohnungen.
    Für diesen Luxus mussten andere bluten.

    Herzlich willkommen im RAV, auf der anderen Seite der Medallie!
    Fehlt nur noch das ihr den Ausländer die Schuld gebt an der realen Welt ausserhalb des Paradeplatzes.

    • Sehe ich genau so. Eine Branche, die sich im Windschatten der Banken die fast gleichen Vergütungen und Privilegien zugeschanzt hat sind die Beamten aller Schattierungen. Auch hier ohne Mehrleistung für den Realbürger. Das Grundproblem insbesondere in der Schweiz ist der fehlende Wettbewerb bei den Banken. Beispiel Eurokrise, die ja nichts anderes ist als eine umformulierte Bankenkrise. Man stelle sich vor, das Bankgeheimnis würde aus der Schweizer Verfassung gestrichen und ersetzt durch einen Artikel, dass Banken in keiner Art von staatlichen Stellen geschützt und unterstützt werden dürfen.

  25. Als Bankkunde habe ich längst zu VZ gewechselt. Ich habe ein Wertschriftendepot das ich selber betreue, bequem per Internet. Die Kommissionen für Transaktionen und die Depospesen sind bei der UBS ein Vielfaches. Ich spare tausende von Franken jedes Jahr. Sorry liebe Banker von der UBS, die Welt hat sich verändert. Weiss nicht ob die Lohnstruktur bei VZ anders ist.

  26. Zum PMM, dem Mitarbeiter-Beurteilungs-System, sind viele Gerüchte im Umlauf. Einiges muss deshalb ein- für allemal klargestellt werden:

    Zwei ist nicht die neue Drei
    Drei ist immer noch Eins mehr als Zwei
    Quoten hat es nie gegeben
    Und wir werden sie auch nie erleben
    Der Quoten-Zweier ist eine Mär
    Denn das wäre ja nicht fair

  27. Was will man. Wir haben dafür eine weisse Weste in der Schweiz. EWS hat unseren Bankenplatz gesäubert und das kostet halt viele Zehntausende von Stellen. Und mit diesen Arbeitsplätzen sind sehr viel Steuern und Wohlstand aus der Schweiz abgewandert. Die andern Finanzplätze lachen sich ins Fäustchen. Der Ausverkauf der Schweiz geht munter weiter. Ich hoffe, es gibt keine harte Landung.

  28. @LH
    Bitte den Kommentar bezüglich Herabstufung wieder streichen. Dieser ist so falsch und ist nur aufgrund der Anpassung der Skaladefinition zu erklären. Bitte besser recherchieren.

  29. […] Inside Paradeplatz: Geheim-Abbau bei UBS: 1’000 Kader-Jobs weg […]

  30. Nun ist das gar nicht etwa neu, viele andere im Finanzbereich tätigen Firmen machen diese „Prozedur“ konsequent und das seit vielen Jahren. Das middle Management – und ich war dort viele Jahre tätig – wird konsequent ausgemustert (und das hauptsächlich von HSG-Managern, welche natürlich sehr gut rechnen können).
    Was ich aber dazu sagen muss, diese Leute (wo ich eben auch dazu gehöre) haben jahrelang von einer sehr groszügigen Salarierung profitiert, Einkommen von über 250’000 sind dann doch etwas sehr hoch! Eine Korrektur dieser Lohnbezüge hat sich schon länger abgezeichnet und ist auch voll umfänglich nachvollziehbar. Um diese hochbezahlten Manager habe ich hingegen keine Angst! „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“! Dieses Sprichwort wird wieder einmal Realität! Das sogenannte Senior-Management gibt vor, dass 30 % der Arbeitnehmer nicht den erwarteten Qualifikationen entsprechen und dementsprechend mit 2 oder gar weniger qualifiziert werden müssen. Es ist Vorgabe, dass man unter den vorhandenen Menschen, diejenigen identifiziert, welche am unteren Ende der Leistungsfähigkeit – oder -Bereitschaft stehen.
    Was diese Leute hingegen noch lernen müssen, ist ihre Hochnäsigkeit gegenüber den Normalos zu reduzieren. Nun lernen sie das auf die harte Tour!

    • Spricht wohl nicht für die Vorgesetzten welche die gleichen Leute, die sie nun „nicht den entsprechenden Qualifikationen“ einteilen, früher eingestellt haben. wäre wohl eher zu fragen, entsprechen die Chefs den Anforderungen. Mein Gott bin ich froh dass ich dieses Affentheater nicht mehr mitmachen muss. Zu meiner Zeit hatten die Vorgesetzten und Untergebenen noch ein Vertrauenverhältnis, jeder wusste was er tun durfte und wo die Grenzen waren. Heute gibt es nur noch „Funktionäre“ welche warten ob Legal & Compliance einverstanden ist, wohlwissend, dass letztere noch nie einen Cent verdient haben, aber fürstlich entlöhnt werdne wollen.

  31. Ich bin gerade 5 Jahre geworden…ich frage mich, ob ich schon bei eine solche Bank arbeiten können, damit ich wenn schon bei 45 Jahre überflussig werde, habe ich mindestens 40 Jahre gearbeitet…
    Ich bin gut in rechnen: meine Eltern nenne das Wahrscheinlichkeit…und sogar stochastik…aber ich verstehe nicht davon, für mich ist nur ein spiel…aber ein berühmte Professor sagte meine Eltern, die Finanzmärkte verhalten sich ähnlich… tja, auch bei coding bin ich nicht so schlecht: ich habe meine optimale Tagesmuster programmiert alles inklusive und meine Eltern sind sehr zufrieden: ich bin endlich Selbständig geworden…und sie können chatten und flirten in Internet…ich finde nicht lustig…eigentlich wenn ich jemanden treffen will gehe ich raus auf Spielplatz und dort finde ich meine freundinnen: Jenny, Candy, Gig, cali, michi, melli…..tja bin ich vielleicht altmodisch…
    Irgendwie ist aber für mich schon komisch, dass die Leute ab 45 nicht mehr auf Bank arbeiten dürfen…aber mindestens dort schlafen…wäre öppis? Meine Grossmutti erzählt mir immer, dass ihre Eltern noch sehr korperlich arbeiten müssten…aber dann ginge nie in Pension und starben dann mit 89 oder 90 Jahre alt…irgendwie ist schòn komisch: die Leute studieren bis 25 oder sogar mehr und dann nach erst 20 Jahre “ Leicht – oder Kopfarbeit“ ist alles schnell schon fertig…meine Grossmutti mit 80 Jahre hat angefangen zu programieren startet mit Java und solche dinge, via Python und jetzt ist gerade bei c+ beschäftigt. Sie sagt mir, das macht ihr spass…und nicht so schwierig nur logisch. Sie hat eben nicht studiert…so verstehe ich nicht wieso alle diese studierte Leute überflüssig sind…mein Vater sagt mir doch: alle wollen chef sein, so quasi chef der chef…kontrolle über kontrolle…aber wenn etwas schief geht, dann hat niemanden gesehen, geschweige denn verstanden! Deswegen müssen dann die Bank ein bisschen bereinigen…und leute wie ich mindedtens 30 % nehmen…für mich ist ein spiel…und ich koste nicht so viel: meine Eltern sagen mit sfr. 1′ 000 all in wäre für mich genug…das wäre öppis…und dann immer mehr, mehr arbeiten und verdienen. Natürlich sollte ich ein kleines beitrag in AHV und ähnlichen zahlen damit mit 45 Jahre keine Problemen mehr sein müsste…was machen dann diese Leute bis 90 Jahre dann ist mir ein Rätzel…meine Mutti sagt aber, dass sie sowieso Krank werden, das sie keine Gesunde leben geführt haben soll…ich weiss nicht was Gesund ist…ich esse was ich bekomme…aber jetzt muss ich wirklich gehen, meine beste Sendung fängt an “ cosmology for kids“ sehr schön…und Leute lernen wir was Kosmologische Welle sind…spannend, oder?🤣🤣😁

  32. Dass der wasserkopf verkleinert wird ist längst überfällig. In der UBS wimmelt es von durchlauferhitzern, polizisten etc.

    Betreffend dem ranking: Ich kenne viele die nur noch dienst nach vorschrift machen. Warum viel leisten wenn man sowieso dann in ein quoten-ranking gepresst wird? Ist eigentlich auch nicht verwunderlich…

  33. Der Bonustopf war 2017 bei CHF 3.1 Mrd. und davon flossen CHF 100 Mio. (!!!) an die 12 Konzernleitungsmitglieder und CHF 1324 Mio. an 707 Key Risk Takers (variabler Anteil: CHF 72 Mio. respektive CHF 889 Mio.). Diese variable Vergütung sollte UBS sofort streichen, denn die Performance der UBS Aktie spricht seit 10 Jahren Bände… Damit würde fast CHF 1 Mrd. gespart. Und der Bonus wäre bekanntlich dazu da, bei schlechtem Geschäftsgang reduziert/gestrichen zu werden. Heute ist aber der Bonustopf ein Selbstbedienungsladen für die erlauchte Oberschicht. Und die grossen Aktionäre (z.B. PK-Manager), welche mit unserem Geld UBS Aktien kaufen sind zu feige sich zu wehren, weil sie eben auch Teil des Selbstbedienungsladens sind.

    • PK nach CH-Recht mit paritätisch zusammengesetztem Stiftungsrat sind ohnehin (gewollte?) Fehlkonstruktionen. Wer beisst schon in jene Hände im SR, die ihn füttern? Aber: Die Kohle gehört doch den Arbeitnehmern. Da haben Arbeitgebervertreter im SR nichts zu suchen.
      Und die Administrativtscholis hampeln ohnehin mit den Banken oder Versicherungen. Und die wenigen Unabhängigen haben keine Durchschlagskraft.
      Weiter die Anlagevorschriften: Minusprozentoblis langfristig sind vorgeschrieben. Der grösste Raubzug der Geschichte zulasten des Mittelstandes, ganz zu schweigen von den Minuszinsen.
      Ich glaube nicht, dass sich im Selbstverständnis der Arbeitnehmervertreter im Stiftungsrat so schnell etwas ändern wird oder dass das Gesetz geändert wird. Gleich wie in der BRD bei den Betriebsräten. Da sitzen die Arbeitnehmervertreter zusammen mit den Bossen und rauchen Cohibas und schlürfen Brause.
      Sorry, ich bin vom Thema abgekommen. Aber auch dieses Thema passt doch gut in den Zustand der Finanzindustrie.

  34. ich bin überzeugt, dass die qualifakionsskala im topmanagement bei 10 beginnt. bei diesem aktienkurs muss es sein…

  35. Ein MD Salär läge wohl zwischen 400 bis 1000k total comp. Ein ED hat wohl um die 250-350k.
    Leider sind viele MDs und EDs sehr unproduktiv und tragen wenig zum geschäft bei (aus meiner erfahrung). Es gibt aber auch zu viele GMDs und diese sind ja dann exorpitant teuer und extrem unsinnvoll… Da sollte man sparen.

  36. Das ist nichts neues bei der UBS. Ich wurde vor jahren gezwungen diverese mitarbeiter herunter tu stufen (zum teil markant) und auch meine quali wurde mehrfach vom höheren managment heruntergestuft. In einem fall war es ein interner stellenwechsel, in einem fall wollte man den bereich hinten herum eliminieren (ganzes team wurden über zwei jahre vom höheren Management als ungenügend eingestuft) und im dritten sagte man mir, dass ich klar mehr könne, aber man für die position nicht mehr geben wolle als gut. Spätestens bei der letzten quali war nun final klar: die leistung hat bei der UBS seit jahren nichts mehr mit der quali zu tun. Die quali ist nur noch ein macht- und entlassungsinstrument.

    Was noch stossdender ist: das quali-system der UBS ist in der UBS deutschland vervoten. Zudem zeigten statistiken, dass die schweizer mitarbeiter besonder streng und tief bewertet und das nicht wegen der leistung. Das heisst, in manchen ländern ist es verboten und in anderen wird es im gegensatz zur schweiz nicht real eingesetzt. I

    Ich hatte damals übrigens bereits gekündigt gehabt und meinte zu meinem manager:’gut, dass ich gekündigt habe‘. Die UBS war im banking die übelste arbeitgeberin, die ich je erlebt habe.

    Generell muss ich aber sagen, es gibt zu viele GMD, MD und EDs. Viele von denen nahmen uns D’s die arbeit weg. Die wollten um sich zu retten auf einmal wieder projekte leiten etc. Nur viele konnten das nicht mehr. Sie waren es sich gewohnt einen extra ledersessel zu haben, nichts selber zu machen und ein bisschen zu koordinieren. Ich kann daher den abbau verstehen. Dennoch bin ich aber überzeugt, dass diese ledersesseltypen bleiben können und die guten kaderleute rausfallen werden. Weil die alten ledersesseltypen haben den filz und die macht in der UBS. Daher halten sich viele MDs sogar extra pro forma höhere kaderleute unter sich, damit sie denen dann die schlechte quali geben bzw. diese rauswerfen können.

  37. hehe, deshalb hat die ubs wirklich ip sperren lassen. denn den überhang von direktoren und privilegienempfängern hat die kollektivintelligenz der ip kommentatoren schon seit jahr und tag beschrieben. an alle betroffenen mein ernsthaftes mitgefühl.

  38. Wie hat es vor Jahren bei SBV/UBS im „Leid(t)bild geheissen: Die Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital“. Alles Schall und Rauch.
    Mancher Managing Director hat vor einiger Zeit noch selber Leute aus seinem Bereich rausgeschmissen (pardon: abgebaut)und jetzt hat das Schicksal auch ihn erreicht.

  39. Jawohl!!!!
    Hoffentlich ‚breichts‘ dann auch wirklich mal diejeniegen, welche blind und treu abgebaut und abgebaut und…….. haben. Oder war das ev. nur ein Beruhigungsversuch des oberen/obersten Kaders?!
    Wünschenswert wäre dann ebenfalls, dass sich diese Schnur bis gaaaanz nach oben zieht.
    Es ist für keinen schön, wenn er den Job verliert aber das es immer nur die ‚Ruderer‘ trifft kann und darf nicht sein bzw. wenn halt keine Ruderer mehr übrig sind triffts halt ‚die ins Megafone schreienden‘ halt auch mal.

  40. UBS und CS und andere, vor allem auch Staatsbetriebe, haben sehr viele Leute auf der Chef-Etage die ohne Leistung und „nur“ durch Schleimen und Arschkriechen aufgestiegen sind. Sie beziehen einen grossen Lohn und Bonus auf Kosten der tatsächlich arbeitenden Menschen ganz unten an der Basis und lassen es sich gut gehen ohne auch nur ein bisschen Verantwortung zu übernehmen – um diese Leute trauer ich nicht nach…, ich frage mich nur wieso die nicht schon früher gehen mussten?!

    Natürlich gibt es Ausnahmen, Macher, Leute denen wir verdanken dass es weitergeht, solche die alles geben und nie die effektive Anerkennung bekommen welche sie verdienen würden!

  41. Es wird auch Zeit, dass es die richtigen trifft.
    MD und ED wurden bisher geschont.
    Deren Aufgaben können natürlich via RPA gesteuert werden.

    Dass es das AHV trifft ist ein Schweizer Konstruktionsfehler.
    Woher kommt die Annahme, dass ein MD 250 bekäme?

  42. Sicher tun einem die 45 und 50+ Leid die es trifft. Nur manchmal hat der Mensch einfach auch Angst die Komfortzone des bequemen, gestylten und(über-?) bezahlten Bankerlebens zu verlassen und zu neuen ganz anderen Ufern aufzubrechen und vielleicht auch mal Abstriche zu machen und ein einfacheres Leben zu führen als nur 5 Sterne, Kaviar, Alba Trüffel, BMW M3 usw. Es geht auch ohne und in der Schweiz hat man die Chance auch anderswo unterzukommen.

    Bewegt man sich nicht wird man irgendwann bewegt.

    • Es geht nicht um das Verlassen der Comfortzone. Die Realität sieht heute so aus, dass Ü50 auf dem Stellenmarkt wenig Chancen haben, nicht wegen den Qualifikationen, nicht wegen der nötigen Motivation sondern wegen des Spar- und Jugendwahns der Arbeitgeber. Das ist die Realität. Diese Leute werden einfach im Stich gelassen!

    • Stimmt eben auch nicht ganz. Gewisse Banker meinen nach dreissig Jahren Bank eine Art Geburtsrecht darauf zu haben bequem noch die Zeit bis zur Pension abhocken zu können. Wer solange im gleichen Job verharrt und die geforderte Leistung nicht bringt spielt halt schon arg mit dem Feuer.

      Logisch es gibt leider auch hier Härtefälle
      die nichts dafür können. Aber auch man muss die Weichen stellen bevor es zu spät ist.

    • Total falsch, Herr Urschweizer!
      Vorbei sind die Zeiten, wo man noch irgendwo quer einsteigen konnte. Heute kann man nur im angestammten Beruf bleiben. Wenn dieser aus irgendwelchem Grund eine Sackgasse ist, hat man keine Chancen, sich zu verändern. Viele dieser Leute verlieren die Stelle, weil Ihnen ein Diplom fehlt, wo früher keiner verlangt hat, von einem Lehrgang, wo es früher nicht gegeben hat, heute aber eine Bedingung für die Stelle ist. Aus gem selben Grund finden sie auch nichts Neues. Wenn man nicht mehr im Beruf ist, ist es auch schwierig bis unmöglich etwas nachzuholen, denn die Schulen verlangen eine Bestätigung der Anstellung vom Arbeitgeber. Selbst diese, die sich in alternativen Bereichen weitergebildet haben, haben keine Chance dort unterzukommen, weil ihnen die spezifische Erfahrung fehlt und womöglich die Skills auch. Dazu kommt die für die BVG kritische Altersgrenze von 45. Viele dieser Entlassenen werden einen beruflichen und sozialen Tod erleben.

  43. Es gibt immer noch zu viele Kaderleute bei der UBS, deren einzige Beschaeftigung darin besteht, den ganzen Tag zu forschen, welcher direkte Konkurrent ihm gefaehrlich werden koennte und wie man diesen anschwaerzen oder abschiessen koennte. Dazu kleidet man sich in eine moeglichst dunkle “Schale” (Model “Pissoirstenz”, vergisst aber darob, ab und zu die Schuhe zu sohlen oder einmal ein neues Paar zu kaufen und stolziert in der Mittagspause mit schraegen Absaetzen gockelhaft um den Paradeplatz, Handy am Ohr; Witzfiguren zu Hauf. Ein Augenschein wird meine Angaben bestaetigen. Diese “heraufgespuelten Moechtegernbanker” erleben jetzt die Realitaet und sind ihr in keiner Weise gewachsen. Mein Erbarmen haelt sich in engen Grenzen.

    • Die Menschen wechseln gern
      ihren Herrn in der Hoffnung,
      einen besseren zu bekommen,
      darin aber tæuschen sie sich.

      Niccoló Machiavelli
      * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527

  44. So what. In wenigen Jahren gibt es eh (fast) keine Banken mehr.

    PayPal, Stripe, Amazon & Co werden Banking – im Sinne des berühmten Zitats von Bill Gates „Banking is necessary, Banks are not“ – so quasi nebenbei betreiben, mit ein paar FTE.

    So wie heute PayPal mit wenigen Nasen über 200 Mio. Kunden bedient.

    Wir hatten und haben seit jeher zuviele Schlafmützen … je weiter oben desto mehr Schnarch.

    Solange das eigene Konto schön nachgefüllt wird.

    Und wenn das bedroht ist, dann wird zuerst mal das Fussvolk in die Wüste geschickt.
    Ohne Wasser.

    Dafür mit ein bisschen Seelentrost durch geschäftstüchtige Coaches, deren Kalender (und Konti) prallvoll sind.

  45. Qualifikationen werden schon immer nach Prozentverteilungen gemacht und dafür Mitarbeiter auch heruntergestuft, unabhängig davon wie aktiv der Head xy bereits aktiv die faulen Äpfel aussortiert hat. Da ist HR willfähriges Instrument des ‚Managements‘. Gibt eben keine Gewerkschaft, die Druck aufbaut. Das ist schon immer die Furcht, dass sich das Personal mal organisiert. Die Personalvertretung ist ein Witz.

    Fakt ist aber auch, dass im IPS, CIO und COO Bereich mehr als genug überflüssiges, seltsam performendes Personal ist. Da ist CHW wieder in seinem Element, Cost Cutting über Personalabbau.

    Nur leider kommt dann wie so oft nicht eine schlaue Veränderung des Geschäftsmodells, sondern jeder soll in seinem Bereich x % der Stellen im Giesskannenprinzip streichen, damit die Gesamtzahl stimmt. Damit wird die Kapazität und Qualität auch einiger wichtiger Bereiche sinnlos geschmälert.

  46. Wie steht dieser Abbau im Zusammenhang mit den fehlenden Fachkräften? Ein Herr namens Gähwiler verkündet in alle. Medien, dass ein Umdenken erfolgen muss! ‚Seine‘ UBS macht genau das Gegenteil!
    Noch eine Bemerkung: bevor Mitarbeiter in grossem Stil entlasse und der Allgemeinheit übertragen werden, reduzieren verantwortungsvolle Manager den Bonus-Pot! Solange Milliarden an Boni bezahlt werden, dürfen keine Mitarbeiter entlassen werden! Ein gewisser Sergio Ermotti könnte hier endlich ein Zeichen setzen. Es wäre schön wenn das Top Management seine exorbitanten Boni zugunsten von weniger Entlassungen streichen! Na ja die UBS Manager sind keine Unternehmer! Ein Unternehmer würde anders handeln. Der Aktienkurs bestätigt ja das fragwürdige Handeln der UBS Führung

    • Sie glauben echt, Spitzenmanager und Grossunternehmen besässen so etwas wie eine Ethik? Trotz all dem netten HR und PR Gesusel geht es bei den meisten Unternehmen hauptsächlich um eines: Geld und wie man noch mehr Geld machen kann – und zwar für die Firma und sich selber. Das ist eigentlich auch nicht weiter verwerflich (ausser die ungerechtfertigte Bonusgier) und entspricht irgendwo dem Sinneszweck eines Unternehmens, doch sind die wenigsten Unternehmen, insbesondere Grossunternehmen, ehrlich und lassen ihre PR Abteilungen lieber etwas von „sustainability“, „diversity“, „social corporate responsibility“ und „green economy“ daher schwafeln. Ausser den Deppen in den PR, HR und Marketing-Abteilungen glaubt doch kaum einer daran, dass diese Phrasen viel mehr sind als Marketing.

  47. Endlich wird mal Ordnung geplant. Die Schweizer wollen das diskret tun. Dabei sollten wir zu unserer Stärke stehen und dies auch konsequent kommunizieren.

  48. Das passiert bei den (Rück-)Versicherern, im Raum Zürich, auch, dass die Chefs der Vorgesetzten in den Qualiprozess der MitarbeiterInnen eingreifen. Nihil novi in occidente!

  49. „Forced Ranking“ (rank and yank GE, Jack Welch style) in der jährlichen Personalbeurteilung durch den Chef des Chefs gabe es bereits 1995 beim SBV.

    Ein Performance Measurement System aus dem letzten Jahrtausend und seit langem wissenschaftlich als der Firma abträglich belegt; besonders bei Firmen, die in einer Phase des Stellenabbaus sind. Will aber vom HR bis heute nicht begriffen werden.
    Denn eines ist sicher, das System ist super bequem für HR und extrem beliebt beim Top-Management:
    Die 20% Top-Performer, also Group Managing Directors und höher, bekommen Top-Boni, den 70% Rank and File Angestellten wird erklärt, dass sie glückliche sein müssen noch hier arbeiten zu dürfen, und die 10% Underachievers werden (r-)ausgesteuert.

    Aber Alle wurden im „War of Talents“ von der Firma als „the best and brightest“ angestellt…

    • Ein Wort zum Thema HR:
      Wofür man die braucht, habe ich in 30 Jahren nie verstanden.

      Wie soll eine Dame, die sich für die Hotelfachschule zu fein war, wissen, welche Qualifikationen zB ein Bewerber für eine Stelle im Bond-Trading mitbringen muss, wenn sie nie in einer solchen Position gearbeitet hat?

      Warum ein HR-Heini zugegen sein muss, wenn dieser Bewerber im 2. oder 3. Gespräch die Fachführung trifft, weiss auch keiner.

      Und da das Erstellen der miesen (meist inhaltlich und grammatikalisch) Arbeitszeugnisse sowieso schon längst nach Breslau oder Chennai outgesourct wurde, braucht es die HR’s also auch hier nicht.

      Ergo: HR = Hopelessly Redundant? Hugely Retarded?

  50. Die armen Menschen ab 45 aufwärts…. Das tut mir wirklich von Herzen Leid für diese Personen. Ich hoffe jedoch, dass die meisten eine neue Stelle finden werden.

    Von Seiten UBS kann ich das jedoch verstehen:

    Die Kosten sind einfach viel zu hoch. Margendruck überall.
    Und vor allem arbeitet man bei UBS vlt. 50% pro Tag, die andere hälfte des Tages surft man im Internet, rennt auf dem Gang herum und plaudert mit Leuten aus anderen Teams, trinkt Kaffee etc. Für mich als Faulpelz ein optimales Umfeld. Man muss sich blos intern gut verkaufen.

    Ich habe mir schon sehr oft gedacht, dass man eigentlich 50% aller Leute auf die Strasse stellen könnte und der Laden würde genau so gut funktionieren wie vorher. Die verbleibenden 50% der Leute müssten dann einfach ganztags durcharbeiten.

    Nur meine ehrliche Meinung…

    • oder einfach mal alle offiziell 60% effektiv arbeiten lassen und 60% bezahlen. Wir wären so viel effizienter, würden wir alle nur halbtags arbeiten. diese 45h/Woche (oder die ganz geilen ja noch viel mehr) sind so was von unnötig und führt nur zu drama (interne politik / streitereien / etc)

    • Korrekt.

      Nur: auf der Teppichetage könnte man heute 90% der Standluftgebläse, Luftverbraucher, Schilfrohrsänger und Bonustopffresser cutten, und merken würd’s keiner.

      Naja, vielleicht der Putzmensch im neuen internen Gold-Spa, weil plötzlich alles so sauber…

    • Auch wenn sie 150% arbeiten, es werden keine Kunden mehr kommen. Wieso auch! Ohne Kunden kein Business, ganz einfach. Präsenz im Büro allein bringt nichts. Genau damit binden sich ja diese MDs die Hosen ab und verschicken Excel-Sheets herum um so zu tun als ob. Und den Front-Leuten, die die ganze Overhead-Pyramide finanzieren müssen, sind die Hände gebunden! Es sind Regulierungen, Cross-Border Restriktionen, Sanktionen, etc, die meiste politischer Natur und deshalb kaum lösber. Dazu kommt, dass die Kunden und das Personal, das mit den Kunden zu tun hat, als Pariahs behandelt werden. Klar geht die Rechnung nicht auf und der Aktienkurs widerspiegelt das.

    • @Johnny Checcarrini

      Habe gerade Ihre Frage an mich gelesen und sehr lange darüber nachgedacht. Nach reiflicher Überlegung kann ich hierauf nur antworten:

      „Hääähhh???“

  51. Kann das mit der Herabstufung bestätigen. Ich kenne auch solchen Fall. Ist aber egal. Die Indianer rennen weiter alle ziel- und planlos herum.

  52. UBS ist und bleibt kein Arbeitgeber, bei dem man seine Talente, Kenntnisse oder Fähigkeiten einbringen sollte. Die Loyalität gegenüber Arbeitnehmern, egal welcher Stufe, ist gleich null. So wie die Performance der UBS-Aktie! Das wichtigste Kapital wäre bei einem Dienstleistungsunternehmen das Personal, nur nicht bei der UBS. Wichtiger ist die Total Compensation von GMD aufwärts. Man könnte z.B. diesen Layer abschaffen und würde annähernd so viel einsparen. Aber eben – Seilschaften, Seilschaften und nochmals Seilschaften stützen diesen „erlauchten“ Kreis. Wer nicht dazugehört, ist nicht mal so viel wert wie der Bauer im Schachspiel (der hat dort mehr Wert als ein MA bei UBS).

    • Wichtig is nur dass das Charisma-freie Top-Management schon am 5.Januar weiter ein Director Jahresgehalt einsacken kann.
      Aktienkurs, Motivation der Indianer: Who cares.
      Und forced Ranking und eine realitätsnahe Begründung(statt Märchen) ist keine Ausnahme, sondern traf die meisten.
      2 ist das neue 3.
      Schönen Tag noch aus Altstetten.

    • Darum sagte Oswald Grübel mal treffend:
      Wenn Sie auf einer Bank Loyalität suchen, kaufen sie sich besser privat einen Hund.

    • Ihr Kommentar ist 1-zu-1 für die CS anwendbar. Aber wahrscheinlich ist es dort zwischenzeitlich sogar noch schlimmer

  53. Im Rechtsdienst am Hauptsitz hat bereits eine Säuberungswelle stattgefunden. Kein Jurist aus der unsäglichen Aera Kurer ist
    mehr dabei.

    • @J. Koller … nun ja, als ehemaliger „Swissair’ler“ habe ich ein gewisses Verständnis dafür.

  54. Das mit dem Herabstufen bei der Quali ist seit Jahren usus. Habe ich selber erlebt, allerdings nicht auf Stufe Direktion. Das geht über das ganze Band so. Mein Chef gab mir auch eine 3 und der nächst höhere Chef verlangte von ihm, mir eine ungenügend zu geben. Machenschaften um Bonusreduktion rechtfertigen zu können. Nur weiter so. Irgendwann arbeitet niemand mehr dort, denn auch die unter 45-jährigen werden mal über 45 sein. Heute sind sie einfach jung, dynamisch, erfolglos, aber wenigstens halbwegs günstig. Irgendwann stehen die HR-Typen schon im Spital in der Gebärabteilung Schlange um die Talente zu finden.

    • Auch mir ist es so ergangen. Nicht auf Stufe Kader. Die Gespräche anlässlich der Qualifikation waren grässlich, diffamierend und beleidigend. Ich wurde angebrüllt, meine Notizen zum Gespräch zerrissen und weggeworfen. Aus einer qualifizierten und tüchtigen Angestellten wurde innerhalb eines Jahres ein schon fast geistig Zurückgebliebene. Jeder noch so kleine Fehler wurde akribisch notiert und dann präsentiert. Ich war nur noch ein Häufchen Elend. Wir alle müssen im Beruf unser Bestes geben. Und wenn es zu einer Lücke kommt hat man immer noch einen Vorgesetzen, der einem unterstützt…..ähmmm…Und ja, ich wurde natürlich entlassen.

    • Selbst auch so erlebt, dass mein GMB verlangt hat, ein paar meiner MA arbiträr mit einer 3 zu belegen; andere MA sollte ich über ihre Leistung hinaus jedoch hochstufen. Habe mich mehrere Jahre erfolgreich geweigert, bis ich letztlich selber kündigte. Und alle schauten zu…

    • @Einstiger: Das stimmt leider. War schon vor über zehn Jahren so. Das ganze PMM System ist eine einzige Farce. Über allem steht eine Zwangseinstufung, die erreichen will, dass in jedem Team immer mindestens 10% low performer entstehen, die man rauskicken kann. Wenn man das jahrelang betreibt, müssen selbst diejenigen, die lange als gut eingestuft wurden, in die letzten 10% eingestuft werden. Vorbild dafür ist Goldman Sachs, die das angeblich auch so machen. Die UBS würde am liebsten alles so machen, wie Goldman….

    • …reiner Goodwill vs. der Versicherungsbranche. Die brauchen ja zur Zeit vorallem „Fachkräfte“.

    • Es herrscht immer ein Mangel an Fackräften,
      die zu Armutssalären zu arbeiten bereit sind.

      Hierfür gibt es mittelfristig keine Lösung.

  55. bin ich froh, bin ich ex-UBS-ler, und mir tun alle leid, die den Absprung (noch) nicht geschafft haben. Das leidige PMM Thema mit den Zwangsbenotungen gibt’s leider schon lange, nur hat sich jetzt die Altersguillotine schon auf die Mitvierziger verschoben. Eigentlich würde es ja reichen, den GMD’s und der allerobersten Kaste mal ein paar Millionen weniger nach zu werfen….

  56. Das mit den Qualifikationen/Bewertungen ist manchmal echt fragwürdig. Weil es dem Management nicht in den Kram passt werden die Leute einfach herabgestuft, obwohl sie es wirklich verdient hätten. Da jeder Angst hat um seinen Job können sie nicht gerecht reagieren. Ist auch eine Art Diktatur im Business. Diese Qualifikationen kann man nicht mehr ernst nehmen. Das swiss banking gibt’s bei uns nicht mehr. Schade. Mfg
    A.S.

  57. Vielleicht vergeht dem Monsieur Blessing eines Tages auch sein einfältiges Grinsen wie hier auf dieser Fotografie ?

  58. schon schlimm, wie bei den banken,
    menschen sang und klanglos untergehen.
    keine demonstrationen, gar nichts.
    und die in der teppich etage bedienen
    sich weiterhin schamlos mit viel geld.
    ein spiegel der heutigen gesellschaft.

  59. Das Problem ist doch, dass die Finanzbranche lange vom Bankgeheimnis profitiert hat und entsprechend fürstliche Entschädigungen ausrichten und viele hungrige/gierige Mäuler stopfen konnte.

    Was jetzt passiert ist eine Korrektur, die allen Bankangestellten klarmachen sollte, dass sie nichts Besseres!

    Diese Einsicht fehlt leider dem Top Management noch! Erst wenn auch diese Schicht bei sich selber Fett abbaut, kann die Finanzindustrie wieder an Ansehen gewinnen.

    • Gena, und dieses Bankgeheimnis musste fallen, nur so ist die Schweiz im Ausland wieder salonfähig. Danke EWS.

  60. Wer sich dort auskennt, und um die unrühmliche McK Vergangenheit vieler sog. Führungspersonen weiss, wird dies als langjährig gepflegte Tradition wieder erkennen. Eine Mitarbeit bzw. Kundschaft bei dieser Firma ist letztlich freiwillig.

  61. UBS Schweiz hat ca. 1200 MA im Direktionsrang – 1200 die Untertanen überwachen um Kundendepot mit Schrott abzuspitzen, auch ist längstens bekannt, dass die UBS in der Schweiz von den Grossinstituten die schlechteste Performance aufweist – warum nicht 200 dieser Chickeria Direktoren in die Wüste schicken und bei den restlichen den Lohn um 30 % reduzieren ???

    • Welch eine professionelle Aussage! Manchmal wäre Schweigen Gold wert! Ihre Aussagen entziehen sich jeder Grundlage! Offenbar purer Neid.

  62. Tja, die kritische Schwelle ist längst nicht mehr 50+! 45 kann bereits die Frühpansionierung einleiten! Es können schliesslich nicht alle Berater, Redner und Life Coaches werden! Ade Ersparnisse, Ade Lebensversicherungen! Hallo Arbeitsamt, Sozialamt, Integrationsmassnahmen und Einsätze. AWA hat bereits die entsprechenden Dienste eigerichter. Für viele wird das ferne Ausland, aus welchem Arbeitskräfte zügig importiert werden, der einzige Ausweg!

    • Mit CHF 2’000 monatlich (CHF 240’000 für 10 Jahre) lässt es sich in vielen Ländern immer noch sehr gut leben, respektive noch rund CHF 700 monatlich für die CH oder Deutsche Schule je Kind. Bevor man Sozialhilfe in der Schweiz bekommt, muss man seine Ersparnisse bis auf CHF 4’000 plündern. Die Sozialhife muss später mit dem Pensionskassengeld zurückbezahlt werden, sobald man 60 Jahre alt geworden ist. Ob dann noch etwas übrig bleibt, ist unbekannt. Deshalb ab ins warme Ausland wird für die meisten Ausgesteuerten (nach Ende des Arbeitslosengelds) die beste Lösung sein. Notfalls kann man immer wieder ins weiche Sozialnest in der Schweiz zurückkehren.

  63. Man nenne mir 1 akademischen Beruf, also der ETH oder der Uni, wo man auf soviel Gehalt kommt!

    Jahrgangsbester, Nobelpreisträger, IQ 200, … im Vergleich zu einer Bankster mausearm!

    • IQ 200? Wieso schreiben Sie dann „zu einer Bankster“ und nicht „zu einem Banker“? Oder hat das etwas mit dem IQ von 200 zu tun?

    • @Kunilinde,
      Was gibt es hier zu verstehen? Der Kommentar tönt nach einer, welche fallengelassen wurde.

  64. Könnte, allenfalls, vielleicht…

    Dieser Bericht strozt nur so von Mutmassungen.
    „Delayering and removal of duplicated functions“ könnte auf Entlassungen hindeuten. Und wenn die Folie von 50% spricht, erhöht man die Quote mal eben auf 75%. Und in der Rechnung am Schluss wird dann mit 250 Mio gerechnet, also 100%. So kommt man dann auf die schöne Zahl von 1000 Entlassungen. Klingt halt besser und lässt sich besser verkaufen…

    Und dann wurde auch noch eine Quali verschlechtert, also nein! Ein klares Indiz, dass Gründe für einen Rausschmiss gesucht werden. Evtl. könnte es jedoch auch einfach einmal ein Chef sein, der Seilschaften bekämpfen möchte und nicht zulassen will, dass ein Vorgesetzter seinem Mitarbeiter eine zu gute Quali ausstellt. Ist ja schliesslich eine Praxis, die hier zu gerne angeprangert wird.

    Und dann kommt da noch die Frage, was ist denn so schlimm, wenn das obere Kader entlassen wird? Das sind ja die Bösen, die eh nur abzocken und keine Leistung bringen? Also wird doch grundsätzlich am richtigen Ort gespart, oder doch nicht?

    Tja, die Meinung wird halt gerade mal so angepasst, dass sich ein guter, möglichst reisserischer Bericht schreiben lässt. Immer gut für viele Klicks!

  65. Tatsächlich ist das Bewertungssystem der UBS eine absolute farce. Benotungen von 4 und 5 sind – ausser für Frauen – verboten. So wird die beste überhaupt erreichbare Note eine 2. Umgekehrt werden Mitarbeiter von Vorgesetzten „motiviert“ bei den bottom-up feedback wenn irgendetwas auch nur annähernd zutreffe eine Note 4 oder 5 zu geben. Tatsächlich wäre die Motivation ja kein Problem, aber in teams von 6 – 10 Leuten kann man abhängig von den zwingenden Angaben wie Rang und Dienstzeit ganz genau drauf schliessen wer welches Feedback gegeben hat – sodass implizit der Zwang besteht gute Noten zu geben. Da ein Director mit 25 Jahren Dienstzeit in jedem Team – wenn überhaupt – nur einmal vorkommt wird ehrliches feedback bottom up unmöglich. Das alles wäre nicht weiter schlimm wenn man dann ein gutes Arbeitszeugnis erhalten würde bei einem Abgang. Aber hier reflektiert dann das Arbeitszeugnis die internen schlechten Benotungen.

  66. Wenn hinter diesen Entlassungen ein guter und profitabler Rat für die Kunden stünde, welcher diesen bei ihren Anlagen gute Überrenditen verschafft und Risiken vermeiden hilft, so daß jene gerne die banküblichen Gebühren entrichten, woraus sich bisher das Gehalt der nun entlassenen Vermögensverwalter bzw. -berater speiste, wäre doch alles in Ordnung.

    Anscheinend war dieser Rat jedoch nicht so gut und profitabel.

    Im Grunde würde helfen, den bankeigenen Rat zu verbessern.

  67. Von den jungen UBSlern, von denen auch ich jetzt betreut werde, ist wirklich nicht viel zu erwarten. Sales sales sales und um mehr geht es nicht. Die Älteren würden gut daran tun, ihre Löhne freiwillig deutlich zu kürzen, da sie jahrelang masslos überzahlt wurden aber viele wollen das nicht hinnehmen und stehen bald ohne irgendwas da. Da muss man Prios setzen, wäre ich an deren Stelle.

  68. Auf KL-Stufe hat es locker auch nochmals 60-70 Mio Sparpotential, jährlich wiederkehrend. Habt Ihr das noch nicht bemerkt? – Schwache Analyse!

    • Manchmal frage ich mich, ob die Leute, die sich hier über ihre Herunterstufung beklagen, wirklich ehrlich zu sich sind und ihr Umfeld richtig einschätzen. Vielleicht sind diese Personen einfach nicht die tollsten…

      Ich durfte den Prozess jetzt seit ein paar Jahren in der IT miterleben (welche den Ruf hat noch „akribischer“ zu sein). Ich selbst halte mich für überdurchschnittlich und bekomme meine 4er und 5er Ratings – Jahr für Jahr. Ebenfalls erachte ich die vergebenen Ratings, bei denen ich einen Einblick habe, für fair – einige bekommen eine 2, Top Performer halt eine 5…