Thiam trommelt Chefs zusammen – Krisenappell

CS-CEO schwört oberste Kader des Finanzmultis in Horgen auf nächste Sanierung ein – Januar war schwach – Bald neue Spitzen?

Am Donnerstag ist Big Event in Horgen. Dort hat die Credit Suisse ihr Ausbildungszentrum namens Bocken. Die obersten rund 100 Kaderleute der weltweiten Finanzgruppe kommen zusammen und lauschen ihrem grossen Boss.

Der heisst Tidjane Thiam, ist 56 Jahre alt und sieht sich vor der schwierigsten Herausforderung seiner stolzen Karriere. Schafft Thiam es, die CS wieder zu einer strahlenden Bank zu machen?

Die Chancen dafür stehen nicht allzu gut. Nach gigantischen Verlusten in den ersten Jahren unter Thiams Herrschaft brachte es die CS für 2018 auf einen Gruppengewinn von 2 Milliarden.

Wie weiter? Thiam, preisgekrönt (Financial Afrik)

Das ist nicht nichts. Doch die Investoren reagierten verschreckt. Das vierte Quartal 2018 war miserabel, der Ausblick trüb.

Nun kommt der Januar dazu. Und auch zu Beginn des neuen Jahres zeigte die CS unerwartet Schwächen.

Laut einem Insider ist die Lage im bisherigen Boombereich, der Internationalen Vermögensverwaltung, schwierig. Auch Asien laufe schlecht. Die CS habe den Jahresauftakt vermasselt, sagt die Auskunftsperson.

Das würde erklären, warum Thiam vor 2 Wochen bei der Präsentation des Ergebnisses für 2018 betont vorsichtig geblieben war, was die Zukunft anging. Darauf stürzte die Aktie der CS ab, was viele Beobachter angesichts der 2 Milliarden Jahresgewinn überraschte.

Doch die Anleger erkannten, dass die CS ein grosses Problem hat. Die Bank hat sich vor allem über tiefere Kosten in die Gewinnzone gehievt. Von neuen Erträgen ist weiterhin nicht viel zu sehen.

Reif für die Couch? CS-Gruppenevent im Bocken, Horgen (bocken.ch)

Nun will Thiam die hundert obersten Manager der CS auf den nächsten Zyklus unter seiner Führung einschwören. Und auch da steht eine grosse Fitness-Therapie im Zentrum. Thiams Botschaft: Wir müssen den Gürtel noch enger schnallen.

More of the same also: Budgets noch weiter runter, teure Schweizer Mitarbeiter noch mehr durch günstige Junge und Ausländer ersetzen, Informatik-Ausgaben noch stärker drosseln.

Kurz: Die CS bleibt auch im Jahr 4 unter dem Kommando von Tidjane Thiam ein Sanierungsfall. Der grosse Schritt, die Bank im ersten Drei-Jahres-Zyklus mit Thiam an der Spitze zu einem neuen Gebilde mit viel Schub und Kraft zu machen, ist missglückt.

Die Erkenntnis kommt im miserablen Aktienkurs zum Ausdruck. Und sie sorgt für Ernüchterung. War Thiam die falsche Wahl?

Mind the Gap: CS-Kurs vs SMI (Swissquote)

Die Frage ist gestellt. Vielleicht spürt Thiam selbst, dass er ganz oben in der CS nicht unumstritten ist. Was also tun?

Laut einem Beobachter soll Thiam Änderungen in seiner Konzernleitung planen. Er könnte beispielsweise das enttäuschende Asiengeschäft seinem Zögling Iqbal Khan anvertrauen.

Dann würde dessen Position als Leiter der Internationalen Vermögensverwaltung frei, und Platz nehmen auf dem Stuhl könnte Compliance-Chefin Lara Warner, die schon lange mehr will.

Solche Manöver bleiben vorerst Spekulation. Sicher ist, dass Thiam mit dem grossen Kader-Appell von dieser Woche seine weltweit höchsten Manager von sich und seinem Weg überzeugen will. Glaubt an mich, ich habe einen Plan – so Thiams Botschaft.

Diese wirkt zunehmend verzweifelt. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Unter Thiam hat die CS die Ziele verfehlt.

Kommentare

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  1. Für mich ist Thiam die richtige Wahl. Er soll weiter massiv Kosten senken. Was bleibt den anderes übrig? Der Laden ist viel zu teuer aufgestellt. 90 Jahre Bankgeheimnisschutz und beste Geschäfte im Schlafwagen lassen grüssen. Bisher hat er sehr viele Lohnkosten in externe Unternehmungen ausgelagert. Das mag bei der Reinigungsmannschaft und dem Backoffice genügen. Er muss an der echten Effizienz feilen: Ebenen eindampfen, Stabsfunktionen massiv verkleinern, Abläufe vereinfachen, echte Verantwortung erteilen, Blender und Blinleister erkennen und entlassen. IT ist nicht operativ. Nur operative Verantwortung wird bankmässig entlöhnt, der Rest wird nach „Ulanbator“ ausgelagert. Verantwortung definieren und einfordern. Gesamtentlöhnung über alle Stufen senken. Bonus transparent echt von Ergebnissen abhängig machen (macht jeder industrielle Kleinbetrieb). Es gibt noch viel zu tun.

  2. Im Dezember wussten Sie, dass das Ergebnis im IB im 4. Quartal katastrophal war (was dann nicht stimmte) – heute wissen Sie das der Januar im PB in Asien und beim Internationalen PB schlecht war – hoffentlich haben Sie Ihre Auskunftsperson diesmal besser ausgewählt. Ist ja nichts als normal, dass der CEO seine Top-Kader mindestens 1 x Jahr zusammennimmt. Bitte künftig Artikel mit Inhalt!

  3. Hahaha! Sie rudern – sie feuern – sie sparen – sie restrukturieren – sie bauen ab – sie rationalisieren – sie restrukturieren – sie bauen flache Hierarchien – sie führen durch Zielvereinbarung – ! Hahaha!
    Und alles nützt nichts!!!
    Warum greifen die McKenzie Rezepte
    nicht mehr?
    Antwort: Das Vertrauen in Schweizerbanker ist weg!
    Zuviele Kunden wurden verraten in den USA. Das Bankgeheimnis wurde von der
    linken Politik in Bern vernichtet
    (Schlumpf- Levrst – SP).
    Mir selbst hat die Credit Suisse aus nichtigem Grund
    Fr. 47’000 Geld blockiert über 3 Monate!
    Ich habe damals gedacht mit Kleinen könnt ihr das machen aber nicht mit den Grossen!!
    Der Krebsgang wird weiter gehen!
    Die Politik und das milliardenteure Schweizer Beamtenheer wird euch nicht helfen! Im Gegenteil das Beamtenheer hilft die Ch-Banken zu vernichten!
    Alles was ihr CH – Banker noch tun könnt ist in der Schweiz die Zelte abbrechen und in Länder expandieren wo das Bankgeheimnis noch existiert!
    Deshalb wird England euer Rettungsanker sein! BVI – und Brexit lässt grüssen!
    In der Schweiz herrscht für Banker atomarer Winter! Rette sich wer kann!

  4. Zeitungen haben zwecks Auflagesteigerung starke Tendenz Sachen zu zuspitzen, zu überzeichnen: Der Schritt ist nicht „total missglückt“, sondern dieser ist „nur halb geglückt“ (leider).

    Ob der viel zu grosse Riesenkahn CS doch noch in sicheres Fahrtwasser gesteuert werden kann wird die Zukunft weisen. Schwierig wird’s auf alle Fälle. Das eher schwindende EK dürfte jedenfalls auch nicht gerade hilflich sein.. Hilflich aber wäre vermutlich, wenn die vielen Riskmanager mal wenigstens für e i n Jahr auf 50% der Bezüge verzichten würden..

    Aber wie meinte doch ein sehr grosser, bekannter Banker vor nicht all zu langer Zeit sinngemäss: Ohne Bankgeheimnis haben CH-Banken wenig (keine) Daseinsberechtigung.

    Wir sehen, dass Leiden dürfte noch 2-3 Jahre andauern oder aber UBS und CS verschmelzen und werden etwas grösser, wichtiger. Wäre aber immer noch Peannuts in Grösse, Ertragskraft EK und Substanz gegen über US-Banken.
    Leider keine allzu rosige Zukunft. Man kann sich damit trösten, dass Schweizerbanken während 90 Jahren wie Mäuse im Speck „überlebten“..

  5. Das Problem ist simpel: wieso soll ein Unternehmen das solch schlechte Resultate, deutlich unter Kapitalkosten, liefert solch—weiterhin—hohe Loehne zahlen. Dazu (Deutsche Bank) vor kurzem guter Artikel in der FT. Deshalb: Kosten druecken die richtige strategie!

  6. Schweizer Mittelstandunternehmungen werden ausgefragt durch die CS als würde die CS von jeder einzelnen Frage leben. Es geht wahrscheinlich so weit das Schuhgrösse des Geschäftsleiters und Farbe seiner Unterwäsche abgefragt wird, wer die Fragen nicht beantwortet, desen Konto wird sistiert. So vergrault man seine Kundschaft -der CS-Laden in der Schweiz kann demnächst schliessen.

  7. Die 6 US-Amerikanischen Grossbanken, mit welchen wir CH-Bänkler konkurrieren, haben letztes Jahr 120 Milliarden Gewinne gemacht.
    95% der ausländischen Guthaben welche von diesen Banken verwaltet werden sind unversteuert. Ein Austausch der Kunden- und Kontodaten ist nicht vorgesehen.
    Wir können unsere freie Zeit ja dann dafür einsetzen das Klima zu Gunsten der US-Industrie zu schützen….
    Gruss von Inside-the-Paradeplatz!

  8. Arrogante herablassende Bedienung am Schalter passen ins Bild. Bald brauchen wir keine Banken mehr. Und dann können die eingebildeten Angestellten mit hohen Löhnen mal auf andere angewiesen sein.

  9. Lara Warner wird also CRO. CS Einkommensmillionärin ist die ja schon seit ewig.
    Aber das Unverschämteste: Es wurde zusätzlich!!! die Stelle eines „Deputy CRO“ geschaffen also eines weiteren Einkommensmillionärs! Einfach so! Jeder hinterste und letzte Mitarbeiter muss einen Stellvertreter haben in der CS gemäss Weisung. Aber nein, der neue CRO nicht, der braucht extra noch eine zusätzliche Stelle dafür. Dieser macht die eigentliche Arbeit – und Lara Warner? Ist wohl auch für strategische Fragen zuständig wie alle anderen 1070 Einkommensmillionäre?

    Recht unhygienisch was der Club so treibt.
    An der Basis werden weiterhin systematisch und flächendeckend Arbeiter entlassen.
    Die wehren sich immer mehr.

    Facts zum Club: https://insideparadeplatz.ch/2018/12/31/1070-cs-risktakers-kosten-1655-millionen

  10. Management by Gürtel enger schnallen.
    Sehr originell.
    Aber klar, wenn die Mitarbeiter das Klopapier selber mitbringen, dieses beidseitig benützen, und zusätzlich auf den Lohn oder zumindest auf den Bonus verzichten, dann kann man die Zitrone sicher noch etwas mehr auspressen, damit das oberste Kader sich selbst beweihräuchernd auf die Schulter klopfen und den eigenen Bonus rechtfertigen kann.
    Noch ein gratis Spartipp: unter jedem Bürotisch ein Tret-Trafo installieren. So gewinnt man gratis Strom und kann den Mitarbeitern gleich noch etwas vom Lohn für das gratis Corporate Fitness Program in Abzug bringen.

  11. Die 100 Oberen beraten, wie sie die Gürtel des Fussvolkes enger schnallen können, um sich ihre eigenen Geldsäcke noch mehr zu füllen. So sieht es aus. Nach Leistung gemessen müsste man genau diese 100 sofort entlassen. Schade lebt Uriella nicht mehr, die hätten deren Job besser gemacht.

    • Wieso nur 100? Es sind mindestens 1070 Einkommensmillionäre, Tendenz steigend.
      Die Bank wird nur noch betrieben für diesen Wasserkopf. Aber die 1070 Einkommensmillionäre sind so überflüssig wie ein Wasserkopf.
      Wird Zeit dass alle Mitarbeiter das schnallen und Widerstand leisten.

      Siehe CS Annual Report.

  12. Ich kann nur jedem raten seine Gelder abzuziehen so lange man dies noch kann. Die Massenentlassung von langjährigen Fachkräften +50 ger wird schon bald seine Wirkung zeigen. Die Bank wird den Fachkräftemängel und die Massenentlassung durch Tiam und C/o noch stark bereuen. Digitalisierung klappt hinten und vorne nicht. Alles wird verschwiegen und die Kunden werden für den schlechten Service noch abgezockt. Aktionäre werden es noch bereuen, die Teppichetagen-Sippe nicht schon lange rausgeschmissen zu haben.

    • FINMA-Teppich-Etage.
      Nur ständig „Mikado spielen“ und ex-Arbeitskollegen/-Buddies schützen reicht nicht.

  13. Warum nicht auch mal die Altersguillotine (=Ü50) in der Geschäftsleitung und beim VR einsetzen? Kommt ja beim Fussvolk auch regelmässig zum Einsatz.

    • Leider sind die Jungen heute auch nicht mehr besser. Die werden ja in den Kaderschulen schon auf diese Menschenverachtung gedrillt.

  14. Es ist bekannt, dass ein CEO wenig unmittelbaren Einfluss auf das Ergebnis einer Bank o.ä. hat. Er kann sie jedoch nachhaltig schädigen…

  15. Diese sogenannten Topshots sind alle der Erdanziehung längst entflogen und wissen nicht mehr wo die Einnahmen der Bank bzw. ihre Saläre und Boni wirklich generiert werden. Mit harter Arbeit an der Basis, d.h. über den Bankschalter, hin zum Kundenberater und einen Top-Kundenservice über einen gut funktionierenden Mid-Backoffice Bereich, die alle der gängigen Landessprache mächtig sind.

    Irgendwelche sinnloses Gelaber, Folienschlachten, Retuschen im Management und sonstige Selbstbefriedigungs-Aktionen haben noch nie dazu geführt, dass sich dadurch die Einnahmen erkennbar steigern liessen. Das hat einzig die Kundenfront in der Hand, sofern sich diese mit ihrer Bank überhaupt noch identifizieren kann. Ganz oben abzubauen würde man kaum merken. Doch der Gewinn stiege markant.

  16. AH, ich bin back! So beschäftigt und verzweifelt, wieso die „Erwachsen“ nicht meine Messages verstehen können (nicht nur Sprache…ich bin gerade 5 Jahre alt…). Dann habe ich mit einem Internetcommunicator gesprochen: er / sie meint, die Messages müssen klar, kurz und bündig sein! Ok! Dann hat meine Mutti mir diesen Videos von Ted zugespielt: und für mich war alles klar! Wir müssen mehr sehr junge Leute anfragen, der Potenzial ist gross…Es löhnt sich anzuschauen, nur 20 Minute, sehr gut investiert. Hier den link:
    https://www.ted.com/talks/laura_schulz_the_surprisingly_logical_minds_of_babies/footnotes?
    Dann ich sprach mit den Grossmutti über forgiveness (It is critical to remember that forgiveness doesn’t automatically mean a reconciliation…) und sie meinte: das ist gut, psychologisch zwar zu bevorzugen, aber Voraussetzungen ist nur dass die Leute zuerst Reue zeigen und ihre Fehler anerkennen. Ohne Anerkennung diese, dieses Prozess ist nicht möglich!
    Somit, meine Schlussfolgerung: wie können die ganz Junge, die vergangene Generation dann vergeben, wenn sie nicht ihre Fehler anerkennen?
    That’s the question….

  17. Der Abstieg der klassischen CH-Banken (UBS, CS, Bär, Vontobel, ZKB …) ist unaufhaltsam. Dieser Restrukturierungsprozess hat spätestens 2008 angefangen und dauert schon 10 Jahre! Die CH-Industrie hat diesen Wandel schon länger hinter sich (ich spreche nicht vom kontinuierlichen Wandel, sondern von Strukturbrüchen). Die CH-Banken haben aber immer noch nicht verstanden, was dies wirklich heisst: Sie verdienen immer noch zu viel (Gebühren, Courtagen, Margen etc. sind immer noch deutlich zu hoch im Vergleich zu den Leistungen) weil Sie ihren Maschinenraum (Hundertschaften von Complianceleuten, Portfoliomanagers, Sales-/Products-/Segmentsmanagers, Controllern und weiteren völlig unnötige und überzahlte Spezialisten) durchfüttern müssen. Nicht nur der Wasserkopf zuoberst kostet zuviel, sondern auch alle zahlreichen Hilfsfunktionen (die meistens nur mit Sesselfurzern belegt sind).

    • Damokles Schwert haengt ueber dem Paradeplatz. Die Assets von Steuerhinterziehung-Fees sind jetzt weg. Net New Money ist jetzt harter Kampf. CS und UBS sollten eine Schweizer Kriegsbank werden und Mergen.

    • Ziehen diese zwei Abzocker vom Feld, folgen zwei neue. So ist dies heute leider. Wo ist eigentlich die Abzockerinitiative versandet?

  18. Wie viele junge Osteuropäer sollen noch bei CS / UBS anheuern, um mit ihren niedrigeren Löhnen die Performance für Schweizer Banken zu pushen. Wenn das einzige Mittel so aussieht, günstige (und meist gutaussehende weibliche) Kräfte aus PL / CZ / SVK anzuheuern, und dies zu Lasten von mindestens gleich gut ausgebildeten Inländer , dann gute Nacht Schweizer Banking. Wann versteht unsere Politik endlich, was hier vor sich geht.

    • Die Politik hat zusammen mit den Banken das CH-Banken-Geschäft in den letzten Jahren in den Abstieg geleitet. Und es wird nicht besser. Liebe Schweizer, es ist ganz einfach. Vergesst CS, UBS, BJB. Lasst das Geld bei kleinen Banken oder im Safe ….
      Schweizer Banken sind weiter auf dem Abstieg. Nur die Spitze der Bank verdient Geld (und wie). Die Bank, die Mitarbeiter, die Schweiz ist denen doch völlig egal.

    • Das Problem an den Inländern ist, dass diese meistens oder sogar generell nicht so gut ausgebildet und definitiv nicht so gut aussehend sind. Dazu eine ungesunde Portion Selbstüberschätzung, Arroganz verbunden mit überrissenen Lohnforderungen macht die Entscheidung Personen aus dem Ausland zu rekrutieren ebenfalls einfacher, wenn nicht sogar selbstverständlich.

    • Die Politik anzurufen löst das Problem nicht weil dort wo die Politik ihre Finger drin hat, funktioniert es nicht. Massen-beispiele zeigen dies ja!
      Und was soll denn Ihre tendenziöse Anmerkung „meist gut aussehende weibliche..)mit dem Problem gemein haben?
      Die Lösung ist doch in der Wirtschaft: Der Markt!!

    • Die sind zwar gut ausgebildet und auch höflich. Aber die Arbeitsmoral bei Ihnen ist viel tiefer und die Qualität hat ungemein abgenommen. Ich spreche azs erster Quelle. Ich habe meknen Job bei der CS wegen Deployment nach Polen verloren und habe diese Leute nich selbst ausgebildet.

    • Ich hatte übrigens den blauen Brief schon in der Hand und musste noch helfen aufzuräumen, was in Polen schon vermasselt wurde. Wenn die Herren in der Teppichetage glauben, mit Deployments ins billige Osteuropa spare man einen Haufen Personalkosten, haben sie sich mächtig geirrt. Wie dort gearbeitet wird und was dabei rauskommt, entspricht langr nicht unseren Standards, da kann ich aus Erfahrung reden.

  19. „Laut einem Beobachter soll Thiam Änderungen in seiner Konzernleitung planen. Er könnte beispielsweise das enttäuschende Asiengeschäft seinem Zögling Iqbal Khan anvertrauen.

    Dann würde dessen Position als Leiter der Internationalen Vermögensverwaltung frei, und Platz nehmen auf dem Stuhl könnte Compliance-Chefin Lara Warner, die schon lange mehr will.“

    Lächerlich, nur lächerlich… Die Frau Warner ist jetzt CRO. Wieder mal sehr ungenau und enttäuschend Herr Hässig!

    • Der Kelch des Schicksals ist wieder einmal an Rohner vorbeigegangen. Leuthard heuert bei Coop an.

    • Ja, was wäre das für ein Auftritt: „Ich bin der Verantwortliche für das Schlamassel. Ich, der Hürdenläufer. Ich nehm den zweiten Versager TT an der Hand.
      Wir gehen. Und wir gehen ohne Abschiedsbonus!“
      Brutales Erwachen: war nur ein Traum! Schade…

    • Eben nicht, der wurstelt seit Jahren in der CS, kassiert ab und erbringt keine Leistung!

  20. Das Haus am feinen Paradeplatz , vieles in den letzten Jahren verpatzt. Bussen nagten an den Gewinnen, sie liessen die Substanz zerrinnen ! Mit Hoffnung ist kein Staat zu machen, da müssen selbst die Hühner lachen. Das Schlimmste steht noch bevor : Denn bald schliesst sich das Tor ? Die Misswirtschaft zu Grabe getragen ; der Schweiz geht es an den Kragen: Steht das Bankenland am Untergang? Ein letztes Mal schliesst der Vorhang. ORF

  21. Thiam könnte ja auch mal Transparenz erstellen hinsichtlich

    – des Mosambik-Problems: verbotener verdeckter Treuhandkredit oder unfähige GL/VR?
    (oder wohl beides!!)
    – des Barofsky-Berichts
    – der Mikado-Partie der FINMA zu vorstehenden Punkten
    – etc.

  22. Es ist einfach Schade, dass die UBS und die CS vor die Hunde geht. Das waren einst Flaggschiffe in der schweizer Wirtschaft. Den 100 „Obersten“ geht es doch nur darum, den eigenen Lohn auf Kosten des Fussvolks zu sichern. Zum Glück gibt es noch ein paar Banken, welche Ethik und Moral, Nachhaltigkeit und gelebte Werte keine Buzzwords sind. Ein glücklicher und langjähriger ZKB Kunde!

    • Stimmt, die beiden Grossbanken waren Flaggschiffe welche die Schweizer Fahne hissten aber nichts anderes machten als Piraterie!

      Die Piraten hatten wenigstens soviel Ehre ihren Totenkopf zu zeigen.

  23. Thiam hat Fehler gemacht, ganz klar. Die Hauptverantwortung für den desolaten Zustand der Bank trägt der VR-Präsident, der T. rekrutiert hat und der schon seit 8 Jahren an der Spitze steht. UR: wie lange noch?

  24. Jawohl, am Besten sollten die guten Leutesich nach einem neuen Job umsehen.
    Wenn es nicht geht alle kritischen Entscheidungen schriftlich dem Chef schicken dann gibt es keine Ausreden von oben. Bei unangenehmen Entscheidungen die von anderen Teams oder Managern kommen zurückfragen ob diese mit den Compliance Vorgaben übereinstimmen.
    Schon hat man wieder Ruhe.

  25. Wieder einen Umbau, dann weitere Strafzahlungen an weiss ich wenn und die Bank ist und bleibt ein Sanierungsfall. Auch Digipipi bringt nichts, Kundschaft mit Aspekte zumüllen.

  26. Die CS – Einheit Schweiz – weisst 1/7 der Assets vom Konzern auf mit knapp 1/3 der Mitarbeiter. Der CS Konzern wies nur 2 Mrd. Gewinn aus, da die Betriebskosten um über 1 Mrd. CHF gedrückt wurden, facto: Netto 1 Mrd. Gewinn mit 47000 MA – das sind die klaren Fakten – CS Konzern muss mind. 7000 MA abbauen – über diesen Kahlschnitt kommt die CS nicht hinweg – BASTA

    • Das gibt rund 20’000.-Gewinn pro Mitarbeiter und Jahr.
      Für Handwerksbetriebe wäre diese Quote i.o.
      Die Banken sollten auch etwas bescheidener werden.
      Mit ehrlicher Arbeit wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

    • Da die meisten der Mitarbeiter wieder in der Schweiz entlassen werden kommen Sie hoffentlich für die entgangenen Steuern und zusätzlichen Sozialkosten auf? Da kommt die Schweiz nicht hinweg. BASTA

  27. Sie haben schon anfangs Jahr gewusst, dass das 4. Quartal 18 im IB sehr schlecht war – was sich dann nicht als richtig erwiesen hat – nun wissen Sie, dass der Januar in Asien und im Int. PB schlecht war – hoffentlich haben Sie diesmal eine bessere Quelle.
    Es ist doch selbstverständlich, dass Thiam mind. 1x im Jahr seinem oberen Kadern persönlich die Richtung für das Jahr vorgibt!

  28. Wau, da kann der Thiam ja in Bocken ein richtiges Zeichen setzen. Er entlässt von seinen 100 „Toppleuten“ deren 80 und sich selbst auf der Stelle und spart so schon einmal gefühlte CHF 80’000’000’000.

    • @Bärner
      in Worten:“…gefühlte CHF achtzig Milliarden oder achtzigtausend Millionen!?????

  29. Hoffe er meint den letzten Satz wörtlich: „Wir müssen den Gürtel enger schnallen.“ „Wir“ gleich „wir“ und nicht „wir“ gleich „die anderen“. – Das würde den Unterschied zwischen einem echten Führer und einem blossen Schauspieler ausmachen. Versteht er das?

    • Die Antwort kennen wir alle. Dieser CEO liebt schwarze Zahlen, besonders die vom seinem Konto

    • Ach ja, was soll man da noch sagen. Aber mich wundert es nicht wenn mal ein ü50 der „ge RIF’t“ wurde durchdreht.
      Aber eben wenn sogar ein richtiger Löli als COO im Handel arbeiten darf