Iqbal Khan schmeisst Megaparty im Bürgenstock

2 Tage Fete im Superluxus-Hotel – Für sich und seine CS-Bankercracks, mit Smoking und Fliege – Mitarbeiter: Ausgepresst.

Jährlich lädt Iqbal Khan, der Kronprinz von CS-Chef Tidjane Thiam, zum grossen Spitzentreffen seines Departements. Wo? Im Bürgenstock, einem der luxuriösesten Hotels des Landes.

Diesmal trägt Khan, ein junger Ex-Berater von Ernst & Young, der sich Hoffnung auf den Sprung an die oberste Spitze der Bank macht, besonders dick auf.

Zwei Tage lang feiern seine engsten Kollegen von International Wealth Management sich und ihre Erfolge – ausschliesslich oberste Chefs der Division und alles Manager im Range eines Managing Directors, die 500’000 und noch viel mehr im Jahr verdienen.

Special Guest am Anlass von gestern und heute: Tidjane Thiam, CEO der Credit Suisse. Für Gastgeber Khan eine Selbstverständlichkeit. Er schmeichelt sich ein bei seinem Vorgesetzten, kauft eine Villa direkt neben seinem Boss in Herrliberg an der Goldküste.

Das diesjährige Treffen auf dem Bürgenstock, hoch oben über dem Vierwaldstättersee und im Besitz von Arabern, die bei der CS als Grossinvestoren das ultimative Sagen haben, gibt besonders zu reden.

Nicht bei der Pressestelle, die schwieg.

Doch bei den Mitarbeitern und im mittleren Kader. Dies, weil deren Boni für 2018 stark gestutzt worden sind. Umgekehrt erhalten die rund 2’000 Managing Directors, darunter die rund 1’000 sogenannten Key Risk Takers, weiterhin üppige Erfolgsentschädigungen.

Ganz zu schweigen von Khan und Thiam. Ersterer dürfte gegen 8 Millionen einstreichen, bei Letzerem sind es diesmal wohl deutlich über 10 Millionen.

Der Höhepunkt des zweitätigen Bürgenstock-Events war gestern Abend. Da lud Khan zum grossen Ball. Dresscode: Smoking und Fliege.

Am rauschenden Fest ging es nicht etwas darum, wichtige Kunde bei Laune zu halten, damit diese weiterhin ihre Geschäfte über die CS abwickeln.

Nein, Kunden waren nicht eingeladen. Kein einziger. Sondern ausschliesslich die obersten und best bezahlten Manager von Khans Vermögensverwaltungs-Division.

Sie feierten sich selbst und ihre Erfolge im zurückliegenden Jahr, mit „Oscars“ für die besten Banker – also jene, die dank ihren grosszügigen Kunden am meisten für die Bank und Khans Internationales Wealth Management eingenommen hatten.

Das Fest hat für Aussenstehende etwas von Musikkapelle auf der Titanic. Im Januar und Februar zeigte sich nämlich, dass auch bei Khan Panik aufgekommen ist. Dies zumindest ist aus dem Innern der CS zu vernehmen.

Die Nervosität, wenn sie denn effektiv vorherrscht, soll mit dem starken Jahresauftakt vor 12 Monaten zusammenhängen. Damals flossen Khans Abteilungsleitern die frischen Milliarden von neuen Kunden nur so zu.

Vor allem im Nahen und Mittlern Osten konnte Khan stets neue Geldquellen zum Sprudeln für sich und die CS bringen. Es war die Zeit des grossen Eldorados in Khans Division – sie machte ihn zum ersten Anwärter auf den Sprung auf den CEO-Thron, sobald Thiam geht.

Tempi passati. Laut einer Quelle seien die Neugelder bei Khan nun am Einbrechen. Der reagiert offenbar wenig souverän. Es heisst, Khan schwinge die Rute, heize seinen Marktgebietsleitern ein, peitsche sie zu den Kunden, fordere einen Umschwung im Geschäft – zurück zu viel Neugeld.

Einfacher gesagt als getan. Die Kunden sind offenbar nicht bereits, immer noch mehr ihres Vermögens zur CS zu bringen. Kommt hinzu, dass Khan mit den vielen frischen Milliarden etwas Vernünftiges anstellen muss; sprich das Geld zum Arbeiten bringen und darauf etwas verdienen.

Das scheint ihm nicht mehr so leicht zu gelingen. Die Krise der grossen CS, die bisher an Khan vorbeigegangen war: Sie hat den Shootingstar endgültig erreicht.

Darum steht die Bürgenstock-Fete dieses Jahr besonders quer in der Landschaft. Doch die Teilnehmer scheint das nicht zu stören. Sie reisen an, in dunklen Limousinen, in noblen Privatbussen.

Man ist unter sich, geniesst die Party und lässt die Arbeit die anderen machen. Die drücken dann die Boni der Leute und stornieren Mini-Aufträge von Schweizer KMUs.

Kommentare

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  1. Nicht jeder Bankangestellte verdient viel Geld und mit ü50 entlassen bringt einige in arge Not da die Kinder noch in der Ausbildung sind. Gleichzeitig kennen sie oben keine Grenzen mehr …..

    • Ja und nein. Die Aktionäre bezahlen natürlich die Kosten und u.a. die Löhne des Managements. Es handelt es sich hier aber auch um eine systemrelevante Bank. Schliesslich würde wohl der Steuerzahler (wieder) für einen Schaden aufkommen müssen, falls das Bankensystem kollabieren würde.

      Das Eigenkapital der Bank wurde zwar gestärkt, ist aber im Vergleich zur Bilanzsumme immer noch sehr tief. (Andere Firmen haben eine EK Quote von 30% und mehr). CS würde wohl keinem Kunden Kredite geben, der so schwach eigenfinanziert ist.

  2. Grosse Feste feiern und gleichzeitig ist seit Montag das RIF Fenster wieder offen und die ü50 normalos (Mitarbeiter, AVP’s, VP’s) werden wieder rausgeworfen. Der Steuerzahler kann die dann über die Arbeitslosenkasse bezahlen. Es sollten endlich die Pfeiffen MD’s rausgeworfen werden. Hätte da ein Beispiel, Meeting letzte Woche. Nur privat am Händy (Nachrichten schreiben) mit seiner Freundin (sie ist ja aber auch die Sekretärin eines ganz oben) aus dem Fenster schauen aber über 1 mio abkassieren. Er sei nun in NY bei Brian Chin …. Sag da nur braune Zunge.

  3. Damit wird Iqbal schon mal nicht CEO, und mit dem neuen CEO ist er dann weg vom Fenster. Noch ne Frage: Was macht der arme Kerl, sollte TT umziehen?

  4. SELTSAME KOMMENTARE,DIE SCHWEIZ IST VERKAUFT-DESHALB WEIL DIE SCHWEIZER NOCH NIE ZUSAMMENGEHALTEN HABEN,-HINTERHER REKLAMIEREN WENN SICH HIER REICHE AUSLÄNDER BREIT MACHEN !
    DENKT ERST MAL DARÜBER NACH UND WISCHT VOR EURER EIGENEN TÜRE !

  5. Während der Club der ▶ 1 0 7 0 ◀ CREDIT SUISSE Einkommensmillionäre auf dem Bürgenstock abfeiert, stellt er flächendeckend und systematisch Mitarbeiter auf die Strasse. Loyalität, Sorgfalt und Erfahrung gelten bei diesen neureichen nichts. Pro Kopf sacken sie 1.55 Mio. Franken ein.

    Sich mit den Arbeitern anzulegen, war eine ganze schlechte Idee des Clubs.

    Facts zum Club: https://insideparadeplatz.ch/2018/12/31/1070-cs-risktakers-kosten-1655-millionen

    • Warum eine ganz schlechte Idee? Sie können es ja tun. Niemand kann sich wehren! Die einfachen Mitarbeiter werden ausgesteuert, werden zu Sozialfällen und die Gelgierigen oben sahnen weiter ab!

    • Eine ganz schlechte Idee ist es weil, wenn sich die Mitarbeiter verraten und verkauft fühlen, künden sie innerlich. Wenn viele das tun ist das etwas vom schlimmsten was einem Unternehmen passieren kann. Die letzte Steigerung ist wenn die Mitarbeiter aktiv gegen das Unternehmen arbeiten und Schaden zufügen, wo sie nur können.
      In korrupten Staaten laufen übrigens die genau gleichen Mechanismen ab.

  6. Na ja, falls Khan ein Genie wäre oder etwas bahnbrechendes für die Menschheit entwickelt hätte, hätte ich nichts dagegen, dass es soviel verdient. Aber weder mein persönlicher Eindruck von ihm noch sein CV lassen darauf schliessen, dass er besser oder intelligenter ist als andere CS Mitarbeiter.
    Er hatte einfach Glück und war zur rechten Zeit am rechten Ort als er Mandate für die CS bei EY ausgeführt hat. Ob er überhaupt für den Job als ehemaliger Prüfer geeignet ist, ist schon recht fraglich. Eigentlich hat er kaum Ahnung vom Business.

    • Sauer vor allen, weil diese Zweiklassengesellschaft mehr und mehr auseinandergeht. Das ist volkswirtschaftlich nicht gut und es entspricht nicht den Schweizer Traditionenè

    • Sparen sieht anders aus! Wie viele Angestellte mussten für dieses Gelage rausgeschmissen werden?

  7. Die Mitarbeiter und Kunden sollen sich auch daran beteiligen. Wenn sie schon nicht Teil der Party sind sollten sie wenigstens einen Teil der Kosten übernehmen. Man könnte das direkt vom CS Konto der Kunden oder der Mitarbeiter abziehen. ;)))

  8. Sehr geehrter Herr Thiam.
    Ist Ihnen noch wohl, wenn Sie solches Tun im Zusammenhang mit Ihrer Bank lesen?

    Mit freundlichen Grüssen.
    H.Bühler (Kleinsparer)

  9. Das hat mit der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt und den damals im Schweizer Bankgeschäft wichtigen Werten/Tugenden wie Integrität, Bodenständigkeit, Demut, Seriosität etc. nichts mehr zu tun.
    Hier feiert sich eine neue Managergilde, welche die Bodenhaftung komplett verloren hat, selbst. Sehr unsympathisch. Vermutlich hat keiner der Teilnehmer das Bankgeschäft von Grund auf erlernt. Und noch schlimmer: das sind allesamt Personen, die keinen direkten Kundenkontakt haben Tag für Tag. Früher waren wenigstens die besten Berater noch dabei. Man wusste ganz oben noch wo eigentlich das Geld überhaupt verdient wird. Nämlich an der Kundenfront. Aber das ging oben ganz vergessen. Das ist modernes Raubrittertum. Und das sagt kein Linker.

    • Nein, das hat mit jenen Werten nichts mehr zu tun. Danke an die Generation vor uns (68er-Tubel) die vor lauter Dummheit eine nachfolgende Generation von „Gutmenschen“ erzeugt hat. So kommt es nun, dass sich die Schweiz Tag für Tag ein Stück weiter abschafft.

    • Nein, das ist kein Raubrittertum. Der Neofeudalismus, der da im Entstehen ist, steht auf rechtlich einwandfreier Grundlage, alles durch Exekutive, Legislative und das Volch abgesegnet. Und durch die (Gross-)Aktionäre.

      Hinter der Trommel her
      Trotten die Kälber
      Das Fell für die Trommel
      Liefern sie selber.
      Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
      Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
      Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
      Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.
      (Der Kälbermarsch, Bertolt Brecht)

  10. Schweizer Fernsehen es wird Zeit dieses Thema in einer Arena aufzugreifen und zu diskutieren sowie auch die Massenentlassungen. Es prodeld in der Bevölkerung. Der Vulkan ist bereits ausgebrochen. Der Bundesrat schläft bei diesem Thema.

    • Uns Handwerkern und Dienstleistern wird seit Dezember keine einzige Rechnung bezahlt. Man wird vertröstet und wieder vertröstet mit technischen Problemen, seit Monaten. Jetzt wissen wir, wo das Geld hingeht. Eine absolute Schweinerei.

    • HAT IRGEND WANN MAL EINE SENDUNG IN DER ARENA IRGEND EINE LÖSUNG GEBRACHT ?!

  11. Alle Kommentatoren hier gehen automatisch davon aus, dass diese Party auf Kosten der CS und somit der Aktionäre ging. Vielleicht hat der Khan ja alles aus der eigenen Tasche bezahlt? Auch wenn ich das selbst nicht so recht glauben will, verwundert es mich sehr, das LH mit keinem Wort im Bericht erwähnt, dass die Party auf Kosten der MA und und Aktionäre geht. Das verwundert mich doch sehr…

    • Was schwafelst du denn für dummes Zeugs von Aktionären? Die sind uns völlig gleichgültig!

      Es geht um die Mitarbeiter!

  12. So kann das oberste Management eben sparen! nicht für die Bank, sondern ihr Gehalt, wenn auf kosten der Bank dick gefeiert wird.
    So könne sie ihre Boni anders verwenden.

  13. Zwischen 2015-2019 (dank Weissgeldtrategie) ist PB Rentabilität (ganze Schweiz) um 30.% zurückgegangen.
    CS-Devise war und ist: Mandate, Mandate und nochmals Mandate verkaufen.
    Am Ende haben RM’s viel weniger Verantwortung als damals; brauchen kein Bloomberg mehr, Engadiner Post genügt.
    VV Performance 2017-18 war eher frustrierend, keine Aenderung in Sicht.
    Da es keine Kundenbesuche (im Ausland) erlaubt sind, bleibt viel Zeit für unrentable Bürokratie usw.
    Grosse Auszahlungen, Kontoabschlüsse sind von oben als Todsünden betrachtet, -B- Quali ist die normale Regel.
    RM haben die Schnauze voll, Top Leute sind mit Kunden weggegangen.

    • Was soll man dazu sagen ? Ich warte lieber bis der grosse Marcel Du Pont die Deutungshoheit übernimmt, und seine Weisheiten über uns ausschüttet. Letztlich ist so ein Event ja Wirschaftsförderung, zumindest im Gastronomiesektor. Also eigentlich was Gutes.

  14. Solche Partys sind in der aktuellen Situation der CS schlichtweg nicht angebracht, denn trotz mehrjährigen Restrukturierungsversuchen hat die CS die Kurve zu einer besseren operativen Performance bis jetzt nicht geschafft. Die Kosten und Boni (Kosten-Ertragsrelation 82% !!) stehen weiterhin in einem äusserst krassen Missverhältnis zu den erzielten Erträgen. Die Aktie notiert auf Levels der 1990er Jahre, die Dividende ist im Verhältnis zur Konkurrenz äusserst mickrig. Wie lange lassen sich die arg gebeutelten Aktionäre noch solche Unverschämtheiten gefallen? Es wäre schon lange an der Zeit, an der GV ein klares Zeichen zu setzen, dass man nicht mehr gewillt ist, die aktuell glücklose Führung der CS mit katastrophalem Leistungsausweis der letzten Jahre weiter zu unterstützen.

  15. Also das Übliche! Überall heisst es „sparen, sparen und sparen“ und „die Kosten müssen jetzt endlich runter“. Aber das gilt natürlich immer nur für die Anderen. Selber bedient man sich weiterhin reichlich und kann den Hals nicht voll genug bekommen. Aber das ist wohl die Vorbildfunktion der Manger wie sie an der HSG gelehrt wird.

    • In der CS-KL sitzt meines Wissens kein HSGler (ein HWVler dabei) und Örs kommt von der Uni ZH.

    • “Jeder ist seines Glueckes Schmied!” Wer sich diese Weisheit in jungen Jahren hereingezogen und danach gehandelt hat, ist bei solchen Veranstaltungen live dabei und kann sich dann ueber Haessig & Co.’s Kommentare nur schuetteln vor Lachen. Etwas mehr Fleiss und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein taete nicht schaden.

  16. Ein wichtiger Grund der Veranstaltung ist, zu prüfen wie sich die Kundenberater in einem gesellschaftlichen Anlass verhalten.

    Ebenso ist es ein Garderobe Test.

    Wer den nicht besteht, erhält zusätzlich eine Assistentin zur Unterstützung und nächstes Jahr 1% weniger Bonus.

  17. Die Post machts mit Ihren Reislis vor; Kahn machts nach. Die einen nehmens von den Steuerzahlern und die anderen von den Mitarbeitern und Kunden.

  18. 1. Die Foto ist alt. Ist da nicht jemand drauf, der jetzt bei der DB die Keule schwingt?
    2. Anlass ist ein Symptom der Feudalgesellschaft, die sich eingenistet hat. Die wissen nicht mehr, wie es unten war/ist.
    3. Schlussendlich haben nur wenige Manager wirklich einen positiven Einfluss. Die meisten profitieren/leiden von/unter den Umständen (Glück und Pech), zu viele aber haben auch einen negativen Einfluss (= vernichten Unternehmenswert).

    • @Barth:
      Zu 1. haben Sie natürlich recht.
      Zu 2. ist zu sagen, dass diese Manager gar nie unten waren, da sie von der Uni direkt in Stabsfunktionen oder direkt ins Management gekommen sind. Somit wissen sie auch nicht, das an der Basis passiert und wie eine Bank Geld verdient.
      Zu 3. haben Sie natürlich auch recht.

  19. Es kommt der Tag, da stellt auch der Hinterste und Letzte fest, dass die Bank von einem unsäglichen VR-Präsident gesteuert wird und Aktionäre nach Strich und Faden für dumm verkauft werden. Im verdankenswerter Art und Weise steht dabei die FINMA unter Direktor Mark Branson noch bei Fuss.

  20. Sieht man sich das Foto der um die Wette strahlenden Herren/Dame an, so muss man annehmen, dass diese in einer Art Parallelwelt (welche das Haltbarkeitsdatum längst überschritten hat) zu leben scheinen. Bodenhaftung scheint da bereits lange verloren gegangen zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand wirklich im tiefsten Inneren glücklich/zufrieden mit seiner Arbeit ist – als Aufsteller sowie Antrieb sehen die meisten von ihnen lediglich den monatlichen Kontostand.

  21. Nichts im Vergleich zu unserem Weihnachtsessen in der Kantine des Uetlihofs 1…. war Hammer, Essen super, bester Wein… *ironie off*

    • Das darf aber nicht mehr Weihnachtsessen heissen, das muss jetzt Jahresendessen heissen, sonst fühlen sich die anderen Religionen beleidigt.

  22. Einfach nur haarsträubend und menschenverachtend was sich diese arroganten Typen leisten! Wann endlich begreifen die Kunden der Grossbanken (UBS, CS), dass sie nur verarscht und mit zu hohen Gebühren und schlechter Beratung über den Tisch gezogen werden. Die Aktionäre helfen bei diesem Trauerspiel der überhöhten Löhne des Managements noch aktiv mit indem sie diesen Abriss noch akzeptieren!! Der Finanzplatz Schweiz verkommt immer mehr zur Lachnummer und diese hochbezahlte Truppe (Thiam, Rohner, Ermotti und Co.) verhält sich wie in einem Selbstbedienungsladen. Meine Achtung hat sich zur Verachtung verändert. Die Zeche bezahlen wir, wenn diese GL-Mitglieder die Ü50 auf die Strasse stellen….

    • Schoen, wenn sich die Malocher auch einmal etwas leisten. Gespart wurde bei den Reisespesen, der Anlass fand ja auf dem Buergenstock statt. Die Oekobilanz wurde nicht strapaziert durch die Dislozierung; was bei den Klimagipfelteilnehmern mit den langen Fernfluegen First Class nie vorkommt. Es war halt ein beschauliches, kostenbewusstes Gathering, wie es sich, angesichts der wachsender Anzahl krankhafter Neidhammel, gehoert. Wie Studien renommierter Sachverstaendiger klar darlegen, bringen solche Treffen den Firmen sehr viel, im Sinne von Teambildung und neuen Erkenntnissen zu schonenden Massenentlassungen. Also Zweck erfuellt! Und der Haessig geifert ohne Unterlass!

    • Solange nur immer dagegen in die Tasten gehauen wird und sich die Schreibenden nicht miteinander gegen diese Leute auch tatsächlich effektiv wehren, wird alles beim alten bleiben!

    • @Juncker
      Sie sind hoffentlich die Nächste, die es trifft.Wweil solche hirnlosen Mitläufer wie sie, braucht die Welt nun wirklich nicht.

      Sind sie eine Quotenfrau? Peters Prinzip?
      Vermutlich beides.

  23. Auch wenn folgendes ausgeleiert daher kommt…

    Wenn diese Mänätscher Geld ausgeben welches gar noch nicht verdient ist, kann man ja proaktiv mal ‚Geld generieren‘ indem man die Boni der unteren Kaste zusammenstreicht und noch mehr Outsourcing was das Zeug hält.

    Die haben jeglichen Bezug zur realen Welt verloren, aber keinen der einflussreichen ‚Besitzer‘ (vom Morgenland) dieses Ladens interessiert’s.
    Wird wohl noch Extra gekostet haben – Die armen Sheiks (Besitzer des Bürgenstocks!) müssen ja auch was ‚vorweisen‘ können.

    ES IST EINFACH NUR NOCH ERBÄRMLICH & SOWAS VON PEINLICH!!!

  24. Passt wunderbar in die schöne Zentralschweizer Fasnacht, als Abzocker verkleidete Manager (m/f – wohl vor allem m) welche nicht wissen, warum sie eigentlich feiern. Aber egal, die Mitarbeiter zahlen ja durch Entlassungen und Kosteneinsparungen die Party und zudem sind zur Fasnachtszeit die Nightclubs in Luzern und Umgebung so oder so etwas besser bestückt.

  25. Welchen Erfolg gibt es zu feiern? Bei der CS ist wohl der Blick für die Realität abhanden gekommen. Es gibt einen Spruch: Nobel geht die Welt zugrunde. Vielleicht war dass das unbeabsichtigte Motto der Fete. Wann schreitet der VR endlich ein und weist diese selbstüberschätzten Möchtegerns zusammen?

    • Welcher VR??? De UR? soll wohl ein Scherzchen sein! Der hat wohl mitgefeiert, da er ja der erste ist, der die hohle Hand macht!

  26. Klar bekleckern sich die beiden Selbstdarsteller nicht mit Ruhm (Khan, how about Asia?), doch seinen wir mal ehelich, beim Bonus Gespräch: „sie bekommen 20% mehr als letztes Jahr“. Kann mir nur wenige vorstellen (mich damals eingeschlossen), der die Erhöhung abgelehnt hätte. Andererseits muss man ggf. Eingestehen, dass diese zum Teil sinnlosen Cost Cutting Exesse, die auf Herrn Thaim und seine Leute und auf McK Kappe gehen, lediglich zeigen, wie wenig Ahnung die ganze Truppe um Rohner vom Bankengeschäft hat (Rechtsanwalt als VR President, no comment). Jeder KV Lehrabgänger kann mit dem Rotstift und dem Hackebeil umgehen, wo ist dort die Kunst?
    Deswegen, Taschen solange füllen wie es geht.. mit oder ohne Moral.

  27. Egoismus scheint bei dieser Gilde von pubertierenden Managing Directors keine Grenzen zu haben. Absolut kein Respekt gegenüber Kunden und den übrigen Mitarbeitern, die unaufhörlich ausgepresst werden, damit die überrissenen Boni der MDIs noch weiter steigen.

    • So schnell wie möglich die Gelder abziehen. Dies Abzocker nicht noch unterstützen. Die Aktionäre sollen die unverschämte Sippe zur Rechenschaft ziehen und diesen arroganten, egoistischen Leuten die Boni und Gehälter streichen. Nichts leisten und groß einkassieren. Die kleinen Mitarbeiter werden ausgepresst, gekündigt, in die Sozialwerke abgeschoben und unglücklich gemacht. Wo bleibt hier die Schweizer Regierung, der Bundesrat? Wann greift hier der Staat ein? Ich denke, erst wieder, wenn die Bank mit Steuergelder unterstützt werden muss. So zahlen die kleinen für diese Truppe wieder doppelt. Langsam aber sicher ist das Fass übervoll. Eine Schweizer Bank wird durch Ausländer kaputt gemacht und keiner wird zur Rechenschaft gezogen. Beispiel Fall UBS, bis zum heutigen Tag wurde niemand zur Rechenschaft gezogen. Wie lange geht die Abzocker Mentalität noch weiter. Mich als Steuerzahler macht das Ganze langsam Wahnsinnig. Solche Themen sollten im Fernsehen mal diskutiert werden. Das Glas ist übervoll.

  28. Der Iqbal hat in Wahrheit noch gar nichts gebracht, nicht einen Kunden. Er fürzlet bloss fröhlich in seinen Sessel, treibt die Mannschaft zum Rudern an und scharwenzelt um den Ober-Cheffler. – Es kommt eben nicht darauf an, was Du leistest, sondern welche Position Du hast. Gilt ausnahmslos für alle Grossunternehmen.

    • Das nationalistische Nivea hier ist grundsolide sorgnisererend. Es gibt fast keinen CS/UBS blog eintrag der nicht mit afrika, auslaender, oder sonstiger diskriminierung kommentiert wird. Wer von euch besserwissern schmeisst den ersten stein?
      Und ja: konsolidiert den CH finanzplatz und hoert auf in den rueckwaerts spiegel zu glotzen… frueher war alles besser…. Indeed my ass.

    • @einer von denen
      Ja sie sind tatsächlich einer von denen!

      Werbung für Nivea? Echt jetzt? Sie passen in diese Firma. Man muss nicht den IQ eines Toasts haben dort, aber es hilft ungemein, gell!

    • So wie es aussieht sind Sie Bibelkenner oder ist Ihnen diese Biebelstetelle so stark in Ihrem Kopf verankert, weil Sie ein schlechtes gewissen haben. Es geht hier um eine gewisse Gerechtigkeit und um friedliches Zusammenleben.Jedem soll es gut gehen und jeder soll besorgtsein den Weltfrieden zu bewahren. Keiner will hier mit Steinen um sich werfen und jemanden etwas schlechtes wünschen. Die Abzockermentalität ist Global. Diese Abzocker sind Egoisten und sind nur an Ihrem eigenen Wohl interressiert und nicht am Wohl der Gemeinschaft. Dies kann man auch so sehen, wenn man dies will. Denken Sie mal etwas weiter!

  29. Die spinnen ja vollkommen. Soviel Kohle kassieren und dann noch auf Kosten des Aktionärs Party machen. Der Fisch stinkt vom Kopf, Thiam gibt ja diesen Lifestyle vor. Dafür null Bankenkompetenz, null Vision aber immer dick auftragen.

  30. Ein Haus neben seinem Chef? Wie peinlich…
    Ich hoffe sein Auto hat Allrad um auf dieser Schleimspur noch lenken zu können!

    • Buezer
      ES ist halt schon so; nur mit Schleimen kommt man weiter.
      Spricht allerdings für die Positive Unternehmens Kultur.
      Es gibt schon Unternehmen wo Schleimen ein No Go ist.
      Dort werden solche Figuren schon gar nicht Eingestellt.
      Und wenn; Die sind schnell wieder weg vom Fenster.

  31. Dekadenz – man halte sich die Parallelen vor Augen:
    Diese vor allem in der älteren Forschung sowie in populärwissenschaftlichen Publikationen weit verbreitete Ansicht geht davon aus, dass das Römische Reich spätestens seit dem 3. Jahrhundert einem (auch moralischen) Verfallsprozess ausgesetzt gewesen sei; Macht und Wohlstand hätten langfristig zu einem Werteverfall geführt, der die ökonomische und militärische Stärke des Imperiums schleichend schwinden ließ.

  32. Es ist unverkennbar, die Spirale der obersten Hirarchien der Banken dreht sich immer schneller und wird immer enger. Diese Blender lenken mit solchen Anlässen ab, an diesen Orten werden sie von untergeordneten noch schwächeren MA noch gelobt. Dank immer mehr offenen Grenzen weltweit werden viele Banken übernommen oder müssen fusionieren, da ins besonders Institute in der Schweiz massiv an asset verlieren.

  33. Einer der Herren scheint sich um den Dresscode foutiert zu haben. Aber wer ist der Kleine in der Mitte? Der Kellner?

    • Me, myself und Icke mit dem Ball.

      Ich verbitte mir diese Beleidigung für unseren Berufsstand!