Blochers Vasallen geben auf: Der Zusammenbruch der Zürcher SVP

Vor 30 Jahren begann der Tycoon seinen Siegeszug, führte die 10-Prozent-Bauernpartei an die Macht – Aus und vorbei.

Nach dem grausamen Wahlwochenende, wo die Zürcher SVP auf kantonaler Ebene fast zehn Prozent aller Stimmen verlor, konnte der Niedergang der kantonalen SVP nicht mehr verheimlicht werden. Nun trat auch die ganze Parteispitze samt Parteisekretären in corpore zurück.

Der Zusammenbruch könnte nach 30 Jahren des Aufstiegs und des Erfolgs nicht schlimmer sein. Wer ist schuld?

Der bedeutendste Politiker der Schweiz in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts, Christoph Blocher, hat sein eigenes Werk wieder vernichtet. Er schuf die mit ihren Inseraten, Plakaten und hemmungslosen Wortmeldungen aggressivste rechtsbürgerliche Partei der Schweiz. Sein Vorbild war der bayerische Intellektuelle Franz Josef Strauss, der neben sich auch niemand kannte.

Blocher vernichtete den Zürcher Freisinn, der gleichzeitig mit dem Aufstieg der Zürcher SVP in die Bedeutungslosigkeit versank. Zusammen mit Parteisekretär Ueli Maurer baute er die Schweizerische Volkspartei nach dem Vorbild Zürichs auf.

Blocher als Lautsprecher, Maurer als sehr erfolgreicher Manager. Nebenbei wurde der weniger radikale Berner SVP-Flügel abgelöst durch Parteisoldaten Blocherscher Art.

Der nationale Niedergang dieser Partei setzte ein, als Blocher die alte Parteigarde in Zürich in die Wüste schickte, einen nach dem anderen, und sie ersetzte durch jüngere Intellektuelle. Was einmal eine Partei der Bauern war, wurde zu einer Partei des geistigen Mittelstands, alle in der Furcht vor dem stets zürnenden Zeus vom Zürichsee.

Mit der Wahl von Toni Brunner zum nationalen Parteipräsidenten wurde die SVP zu einer Partei der Lieben und Netten, ganz wie Blocher dies einst der FDP vorgeworfen hatte. Dieser Trend wurde noch stärker, als Albert Rösti, ein stets höflicher Berner Landwirtschaftspolitiker, an die Stelle von Brunner trat, der langsam die Lust an der eigenen Partei verlor.

Warum traf Blocher diese Wahl? Er wollte aus dem 30%-Wahlkäfig nach oben ausbrechen und suchte Parteisoldaten, die auch die Mittewähler überzeugen konnten. Dieser Versuch ist gescheitert.

Die, wie in Zürich, übrig gebliebenen Mini-Blochers hatten weder die Energie noch das Geld noch den Intellekt, um den Altmeister abzulösen. Echte Stars wie Peter Spuhler zogen sich zurück und verweigerten die Blocher-Nachfolge.

Mit Roger Köppel, dem Verleger der Weltwoche, fand er nochmals einen Star, der als Zürcher SVP-Nationalrat glänzend gewählt wurde und seither die Hallen füllt.

Köppel ist aber mehr ein Entertainer als ein bodenständiger Politiker. So begleitete er den Niedergang der Partei, zeigte in der Weltwoche Schwächen der SVP-Grossen auf, fand aber nie Zeit für einen Hebel, um den Niedergang mindestens zu bremsen.

Jetzt will er auch nicht zum Retter werden. Seine jetzige Position zwischen Blocher, Parlament und Weltwoche ist viel reizvoller und verlangt weniger Knochenarbeit.

Zum inneren Zusammenbruch der Parteiorganisation, denn Zürich ist nicht der einzige geschwächte Kanton, trug auch bei, dass mit Magdalena Martullo-Blocher vom Vater eine Kandidatin in die Führungsspitze aufgenommen wurde, deren bisherige politische Leistungen sehr beschränkt sind. Ihr berüchtigter Kommandostil ist kein Instrument, eine Volkspartei zu stärken.

Politiker sind à priori „dreamers“, ein Ausdruck, der bei Nationalrätin Martullo als eine der tiefsten Stufen der Emser Hölle gilt.

Die SVP ist jetzt bis ins Mark geschwächt, in der Westschweiz mehr noch als in der deutschen Schweiz. Wie dünn die Personaldecke geworden ist, zeigt die Berufung von Oskar Freysinger zum welschen Wahlkampfleiter. Oskar ist ein passabler Sänger und Musiker, aber kein zweiter Ueli Maurer.

Ob und wie die Partei sich in den kommenden Monaten bis zu den Wahlen im Oktober wieder erholt, wird sich zeigen. Weder die Blocherschen noch die Walter Freyschen noch die Matterschen Millionen werden einen Wahlsieg erzwingen können, wenn das Personal und die Richtung nicht mehr stimmen.

Christoph Blocher, ein in jeder Beziehung grosser Schweizer Politiker, ein Herausforderer der Sonderklasse, hat seine Partei aufgebaut und drückt sie jetzt in den Untergang. Ein Held, dies zu verhindern, ist nicht in Sicht. Eine Heldin auch nicht.

Ob die FDP diese Jahrhundertchance süsser Rache wahrnehmen kann, darf auch bezweifelt werden.

Kommentare

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  1. Lieber Herr Stöhlker
    Sie wirken verbittert. Früher wollten Sie immer den Weisen spielen. Schade, das Gegenteil davon ist zu erkennen….
    Uebrigens. SVP, Köppel, links oder rechts. Nicht das Thema. Aber, die Mehrheit der Schweizer/- innen wollen der EU nicht beitreten. Wir kennen die Vorteile und so auch die Nachteile. Wir verstehen Wirtschaft und Zusammenhänge. Trotzdem, keine EU!

    • Keine Spur von Verbitterung, ganz im Gegenteil. Bei Ihnen spüre ich Enttäuschung. Die SVP muss von unten her wieder lebendiger werden, wie sie es früher war. Jetzt wird sie extrem von oben her geführt, das ist auf Dauer tödlich.

    • @Klaus J. Stöhlker

      „Die SVP muss von unten her wieder lebendiger werden, wie sie es früher war.“

      Wenn Sie die Blocher‘sche SVP meinen, so war die nie „von unten lebendig“, sondern von Anfang an sehr bewusst und gezielt von oben geführt und zwar von Blocher als alleinherrschender „Chefideologe“ mit seinen entsprechend gehirngewaschenen Kaderschäfchen, welche die Mitglieder als Biomasse für ihre Interessen instrumentalisierten – und die sich leider von dieser Demagogie scharenweise instrumentalisieren liessen…

      Ich erinnere an SVP-ExponentInnen wie Adolf Ogi, Samuel Schmid, Eveline Widmer und Ulrich Zimmerli, der 2002 mit folgenden Worten aus der SVP austrat:

      Zitat aus Ulrich Zimmerlis Austrittsschreiben aus dem Jahr 2002:
      «Die SVP verfolgt seit Jahren eine Politik der Besserwisserei, der Verhöhnung der Andersdenkenden und politischen Gegner, des rückwärtsgerichteten Eigennutzes und der Geringschätzung der bewährten politischen Entscheidmechanismen».

      Das verantwortungslose, via Volksinitiative propagierte angebliche Patentrezept für eine verschärfte Asylpolitik und «die schier unglaubliche Verachtung», mit der das Wirken des Bundesrates von den obersten Parteigremien bestraft werde, seien nur die jüngsten Beispiele für dieses «verheerende politische Verhalten», das im Widerspruch stünde zum ursprünglichen Gedankengut der SVP.

      Er habe den Glauben daran verloren, dass wenigstens die Berner SVP in der Lage sei, das Steuer mit liberalen Kräften aus anderen Kantonalparteien herumzureissen und die SVP wieder zu einer verlässlichen politischen Gruppierung zu machen. Die SVP reisse mit ihrer seit Jahren verfolgten Politik alles ein, was er seit Jahren als Politiker und Staats- und Verwaltungsrechtler aufzubauen versucht habe. «Ich schäme mich dafür».
      Zitat Ende

      Sie sprechen zu Recht von „Blochers Vasallen“….wie kommen Sie denn dazu, Ch. Blocher als „ein in jeder Beziehung grosser Schweizer Politiker“ zu nennen? Ein Mann, der von Anfang an die demokratischen Instrumente der Schweiz für seine Machtgier missbrauchte und somit die schweizerische Rechtsordnung und Rechtsstaatlichkeit aufs Aeusserste gefährdete und dies weiterhin tut? Und dabei „übersah“, dass er sich mit diesem „verheerenden politischen Verhalten“, wie es Ulrich Zimmerli bezeichnet und der Verhöhnung des ursprünglichen Gedankenguts der SVP sich und „seiner“ SVP über kurz oder lang das Grab selber schaufelt?

      Insofern haben Sie Recht, dass Blocher ein „Herausforderer der Sonderklasse“ ist, nämlich ein Demagoge, welcher „DAS Volk“ in Tat und Wahrheit zutiefst verachtet. Es hat etwas länger gebraucht, bis dies die eigene Basis immer klarer erkannte, aber wie es *Udaipur Baba trefflich sagt: „Schön, dass dieser König diesen Niedergang noch sehr bewusst erleben darf.“

      Zum grossen Glück ist keine „Heldin“ oder „Held“ in Sicht, die den „Untergang“ der Blocher‘schen SVP verhindern könnte, denn exakt solche „HeldInnen“ à la Blocher führen zur „Tragödie unserer sterbenden liberalen Demokratien“.
      Ergo: „Liberale Demokratien“ brauchen keine „HeldInnen“, sondern mündige BürgerInnen.

  2. Liebe Liberollolololos Lieberallalallalas (+ Zwitter)

    Vielen dank an euch alle für euer Engagemente bei IP. Ganz kool.

    SVP war dumm genug sich von der direkten PFZ Thematik ablenken zu lassen. Die Quittung folgte umgehend, auch auf lokaler Ebene.

    Isolieren und reinhauen, damit sie ja nicht auf die Idee kommen die PFZ wieder ins Zentrum zu rücken.

    Der Guru gibt die Ziele durch:
    Die Message für die Sozialen: „SVP ist antisozial und rassistisch und neoliberal und hinterwäldlerisch“.
    Die Message für die Neoliberalen: „SVP ist zu sozial und antiliberal“
    Die Message für alle Anderen: „SVP ist Scheisse“

    Liberollolololo Lieberallalallala

    Special mention:
    @Gen-Y, w, studiert, ganz kooler Kommentar mit gefaktem Einstein Zitat: funktioniert immer! Auch wenn du 1+1 nicht zusammenzählen kannst …

    Liberollolololo Lieberallalallala

    Libero honoris causa
    @F.H ganz kool. Wie wenn Du unser Propagandabüchlein gelesenhättest. Blocher? Ja da steigt mir die Galle hoch wenn ich nur an den EWR denke. EWR immer wieder bringen lieber F.H. ganz gut.
    Ohne Blocher hätten wir jetzt Erdöl wie Norwegen, keine PFZ wie Lichtenstein, und ewige Sonne wie Island im Sommer. Geiles Ablekungsmanöver.

    Liberollolololo Lieberallalallala

    @Ehemaliger („irgendetwas“) ganz kool. (Ehemaliger (SVP) einfach genial, noch besser als @Ehemaliger(Banker), der nicht mehr weiss wo er gearbeitet hat, so Ehemalig ist er)
    Dein Satz: „Wenn Sie eine Ahnung von Ökonomie hätten, würden Sie mit Zahlen kontern. Stattdessen reden Sie von Sozioökonomie, was Sie jedoch mangels Verständnis nicht konkretisieren.“ Kool. Keine Ahnung von nichts, kann aber trotzdem ablenken. Für alle ein Beispiel…
    Wie Flavia Kleiner an Journalisten Dorer und Faki vom Blick zu den problematischen Regimes in der EMRK: „Das sind zwoi oder drei oder sechs Staate [… Grimasse, Schulterzucken …] vo de verschiedenen 47 oder 48, …, weli es jetzt gerad sind glaub ha beidi Zahle gseit. Ähhhh jo und äh das isch so i de Zämesetzig äh …“.

    Liberollolololo Lieberallalallala

    Weiter so …

    • @Scheuchzi,nein bei Flavia Kleiner ist das ganz natürlich – auf dem Video von Blick TV sah es zumindest nicht so aus. Wobei … wenn sich Frau Kleiner als die Navy Seals, bzw. als ein Mitglied einer Elitetruppe bezeichnet die für die Demokratie und gegen die Diktatur in der Schweiz kämpft (gleiches Video) könnten Zweifel aufkommen…

      Ihr „Alkohololol“ zeigt aber auf jeden Fall, dass Sie kein musisches und mathematisches Gespür haben … wenn schon „Alkohololololo“ …

      Oder wollten Sie als feiner Denker mit „Alkohololol“ auf ein Triol = dreiwertigen Alkohol anspielen. Wie z.B. der einfachste davon … Glycerol gemeinhin auch bekannt als Glyzerin, Sie wissen schon, die Vorstufe die mit konzentrierter Salpetersäure und Schwefelsäure dann Nitroglyzerin ergibt …

    • … Herr Hässig … Sie habe ja die Schlusspointe der Antwort weggelassen … sehr schade.

      Oder sehr gut? Vielleicht ist es nun mal besser wenn die lieben Manipulierten nicht wissen wofür sie der Guru als nützliche Idioten benutzt…

  3. Da scheint jemand immer noch nicht verkraftet zu haben, dass Blocher und seine Ems-Chemie auf die Dummschwätzer-Branche der „Berater“ und „Consultants“ nicht nur verzichten konnte, sondern damit auch noch besser fuhr…

    Wie bereits an andere Stelle erwähnt, kann eine Mittepartei wie die SVP oder eine allenfalls noch liberalere Partei in einer Klepto-Ochlokratie wie der Schweiz keine Wahlen mehr gewinnen.

  4. Ich kenne Stöhlker seit 40 Jahren und Stöhlker steigt ausschliesslich auf die Themen ein, die gerade aktuell sind. Er könnte Politiker werden, denn die tun genau dasselbe. Aber Stöhlker wäre ein Politiker ohne Inhalte, die niemals zu Mehrheiten führen würden. Stöhlker wäre eher als Professor an der Uni geeignet, denn dort kann er belehren ohne wirklich etwas erreichen zu müssen – dozieren eben. Stöhlker interessiert sich ausschliesslich für die Elite im Land und zum Volk hat er, und das wissen nur jede, die ihn wirklich kennen, überhaupt keine Verbindung, weil kein Interesse, sich mit einfachen Menschen zu umgeben. Wacht endlich auf Ihr Nicht-Wissenden Plauderis Ihr, Ihr hab sowas von keine Ahnung.

    • Lieber R. Oliver,

      wenn Sie mich vierzig Jahre kennen, haben Sie wenig verstanden. Weil ich die Füsse auf dem Boden habe (siehe Hephaistos, der Schmied), kann ich die Eliten, es gibt viele davon, gut beurteilen. Das einfache Schweizer Volk, da gebe ich Ihnen recht, hat eine immer schlechtere Schulbildung (nur 20% eines Jahrgangs dürfen ins Gymnasium), weshalb die meisten Menschen nicht mehr verstehen, was vorgeht. Sie können auch jene nicht mehr verstehen, die es gut mit ihnen meinen. Das ist die Tragödie unserer sterbenden liberalen Demokratien.

    • @Klaus J. Stöhlker

      Nun begründen auch Sie die angeblich „immer schlechtere“ Schulbildung in der Schweiz einzig und allein mit der Zugangsquote zum Gymnasium, was nicht gerade von einer hochstehenden Bildung Ihrerseits zeugt.

      Ganz offensichtlich kennen Sie den Unterschied zwischen einer notwendigen und einer hinreichenden Bedingung nicht – ist ja auch kein Wunder, wenn man bloss ein Abitur in der Tasche hat, das seine Halbwertszeit seit einem halben Jahrhundert überschritten hat.

      Und abgesehen davon: auch „gymnasiale Bildung“ schützt vor Torheit nicht, wie manche Beispiele an unreflektierten Aussagen aus Ihrem PR-Haus zeigen, die sonst nur Menschen aus dem Mund entgleiten, die komplexe Sachverhalte nicht begreifen.

      Die wahre Tragödie ist der akute Mangel an Reflexionsfähigkeit, welche nachgerade in akademisch gebildeten Kreisen fehlt. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass Intelligenz und Akademik zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind, wie dies z.B. Wolf Wagner in seiner mehrfach aktualisierten Studie „Unibluff“ aufzeigt. Notabene: Seine Erkenntnisse wurden von den PISA-Studien bestätigt.

      Last but not least: Diejenigen, die „…es gut mit ihnen (gemäss Ihrer Aussage = den „meisten Menschen“ – N.B. schon allein diese Aussage zeugt von einer ungeheuerlichen Arroganz und Ignoranz) meinen“, kaschieren damit ganz häufig ihre Eigeninteressen und Privilegien, die sie knallhart auf Kosten der breiten Bevölkerung durchsetzen wollen. Mangels Reflexion kommen Sie nicht auf die Idee, dass diese „meisten Menschen“ nicht „nicht (mehr) verstehen“, sondern dass sie (gelernt haben zu – sic!) durchschauen. Denn „gut meinen“ bedeutet in den meisten Fällen, die Bedürfnisse anderer Menschen nicht ernst zu nehmen und sich respektlos über sie zustellen.

      Tragisch ist, dass Sie „Verstehen“ mit „Vertrauen“, verwechseln. Denn Vertrauen ist nicht nur eine notwendige, sondern gleichzeitig auch eine hinreichende Bedingung für einen Gesellschaftsvertrag, ohne diesen keine Demokratie – schon gar keine „liberale“ – existieren kann.

  5. Die SVP ist wahnsinnig beschäftigt, aber liefert nicht.
    Blochers Albtraum sind die Asylanten/Feudalflüchtlinge und der damit verbundene Aufbau einer „intensiven Betreuungsindustrie“ hierzulande. Rundum-Service for everybody. Lange dirigiert von zarter SP-Hand. Von Mitte bis ganz Links werden Dienste gefordert und dann via Asyl AGs angeboten und grosszügig dem Bund / Kanton / Gemeinde verrechnet. Die SVP-Mitglieder können etwas Wohnraum vermieten oder günstige Stallburschen resp. Erntehelfer rekrutieren, das wars. Das vornehm genannte Migranten-Integration-Betreuung-Budget ist längst in einer Höhe, in welcher es mit den Militärausgaben oder den SVP-nahen Bauernsubventionen mithalten kann. Fakt: Die SVP hat seit den Balkankriegen „nur zugeschaut“ wie sich aus Hilfsorganisationen wahre „Helfer der anderen Politik“ entwickelten. Dieses Themen bewirtschaften geht auf einmal nicht mehr. Heute steht die SVP in einer Patt-Situation: Kürzen wir die Betreuungsdienste kommt postwendend eine Streichung bei den Bauern von der anderen Seite. Das ist gefährlich und lähmt. Die SVP ist sogar erpressbar geworden – und muss daher vieles dulden und schlucken. Die Kräfte und die Interessen und die Motivation haben sich im Wahlpublikum verändert. Die internen SVP „dreamers“ haben es in ihrer Medien Besoffenheit nicht gemerkt. Eine am WEF streikende Schülerin stellt via eigenes PR-Management und getragen von der Selfie-Generation all die altgedienten Rezepte und deren Verfechter in den verdienten Schatten. Zeit für jemanden der die Probleme angeht und auch löst.

  6. Wen wundert’s, dass eine Ein-Themen-Partei irgendwann untergeht? Ausser Verhinderung von allem Möglichen kam da wenig. Auch intellektuelles Abschotten, Verhindern und Bekämpfen kann keinen mündigen Wähler mehr so recht überzeugen, angesichts der wahren Probleme dieser Welt. Dafür sind politische und technologische Lösungen gefragt, und diese zu liefern war noch nie die Stärke der SVP. Und dass sie keinen ebenbürtigen Nachfolger für Übervater Blocher gefunden hat, hat wohl damit zu tun, dass unter einem grossen Baum eben nur kleine Champignons heranwachsen.

  7. Der immer noch zunehmend alterstarrsinnige Härrliärger Brunnenvergifter, Brandstifter und Oberdemagoge kann als „Abschiedsgeschenk“ zuschauen,wie die nächste Generation sein „Erbe“ verschleudert. Das ist vor allem die neue Führung: Martullo, Matter und der Unternehmensberater aus dem Kanton Zug mit dem Chrüüzlistich-Blick, welcher mal Bundesrat werden wollte, dazu der Rechtsextremist und 150%-Demagoge aus dem Kanton Zürich und Möchtegerne-Ständerat. Diese Milliardärs-Club-
    Mitglieder sind in Ihrem gigantischen Wahn so abgehoben, dass sich sogar die allervernageltsten Hardcore-SVP-Wähler am Kopf kratzen und aus lauter Heimat- und Orientierungslosigkeit gar nicht mehr an die Urnen gehen. Der nächste Herbst kommt für die SVP schneller, als sie denkt. Die SVP hat sich nur ein weiteres Mal ins Knie geschossen, ihr „Weiter so“ mit dem absolut beratungs- und kritikresistenten Albert Rösti wird das bestätigen und das Grab für den grossen Vorsitzenden noch viel schneller schaufeln.

  8. Also Herr Stöhlker, wo haben sie Ihr Niveau verloren?Sie erzählen Stuss.Blocher hat längst reagiert und die Leine gezogen.Naturverliebte Biobäuerchen sind nun mal keine Zugpferde.Sie sollten besser einmal die leeren Schwärmereien der Rot-grünen Sektierer analysieren.Das verantwortungslose Gutmenschendasein will ruhig schlafen können und selbstbefriedigt sich vegan und mit allerlei Vorschriften für die andern, sebstverständlich mit steuerlichen Belastungen für die Steuerzahler.

  9. Die SVP hat mit der Überfremdungsinitiative viele Wähler geholt, die sonst nicht SVP-Anhänger sind. Der Erfolg der Überfremdungsinitiative hat möglicherweise sogar die SVP überrascht. Aber seit diesem Erfolg hat die SVP wenig für das breite Volk unternommen, Stützung der geschützten Hochpreisinsel, kein soziales (nicht sozialistisches) Verständnis für schwächere Mitbürger. Schutz des Unternehmertums und deren fiskalen Schlupflöcher, Einsparungen bei Kontrollorganen, Vergesellschaftung von Staatskosten. Der Bürger merkt es und Wahltag ist Zahltag.

  10. Grüezi Dr. Stoehlker. Ihre Kommentare braucht niemand. Wenn Sie finden, Sie möchten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, machen Sie ein Studium an Uni/ETH / Fachhochschule mit dem Ziel, sich wertvermehrend einzubringen; absolvieren Sie einen Einsatz bei Bergbauern (vermittelt über Caritas) oder sonst Freiwilligenarbeit, helfen Sie den Nachwuchsjournis bei „20 Min.“ sprachlich auf die Beine, leiten Sie Sprachkurse für eritreische Immigranten, werden Sie Lauftrainer bei Solidarus, melden Sie sich als Helfer beim Zürich Marathon – Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, sich nützlich zu machen !

  11. Die SVP hat Wählerstimmen verloren, weil der unentschlossene Wähler permanent mit Klima Hysterie zu den Grünen gedrängt wird. Ähnlich wie bei der AKW Katastrophe in Fukushima. Aber das sind kurzfristige Hypes, es gibt auch Hypes in Richtung SVP, nämlich wenn wieder Millionen von Afrikaner und Arabern zum Marsch nach Europa blasen und dann wird niemand mehr von teurere Flugtickets und höherer Benzin Steuern schwärmen.

    • So, so jetzt ist auch noch Greta an der Wahlschlappe der SVP schuld.

      So einfach ist die Wahlanalyse der SVP.

    • Warum sich aber die Klimaflüchtlinge auf zum Marsch Richtung Europa machen ist den SVP Jünger zu komplex.

  12. Sicher ein Aprilscherz von Herrn Stöhlker: sehr Fragliche Analyse, oberflächlich und ohne Inhalt…
    Die Quintessenz hier ist ziemlich einfach: die SVP Zürich braucht eine “ shocktherapie“ und eine starke Frau…eigentlich ist die Martullo-Blocher schon..,aber ihr fehlt der “ feu sacrée…“ die Begeisterungswille mindestens für diese Tätigkeit…nein die SVP braucht eine Frau, eine Ausländerin, optimal auch dunkel hautige, aber auch eine Villalon zum Beispiel: Secondo, mit Intellekt und Geist, Energieberatin passt sehr gut zum Klimadebatte und mit ihren Bankgehmissevorliebe auch besten zum Mattersche Horn…somit die perfekte Kandidatin..,das wäre öppis neues…Geld braucht sie nicht: es steht dort angehäuft und überflussig… sonst sehe ich die GLP in Vormasch: mitte Partei mit ein bisschen Liberal und Unweltvorliebe…der lachende Dritte zwischen SVP und FDP…

  13. Lieber Herr Stöhlker

    Heute sehen wir es ziemlich gleich – ganz ohne Sarkasmus.

    Der Alte Mann in Herrliberg hat keine neuen Ideen mehr und fokussiert deshalb immer mehr auf seine alten Ideen. Heraus kommt: wenn etwas nicht funktioniert, gibt es mehr davon.

    Das wäre nicht so schlimm, wenn die SVP keine kommandierte Partei wäre. Einer packt es nicht mehr? Dutzende andere sind noch da. Aber weil der Alte Mann die Partei befiehlt, wirken sich seine Defizite viel stärker aus.

    Die SVP sei keine geführte Partei? Wie ist es dann möglich, dass einer, der noch nicht einmal dem Präsidium angehört, befehlen kann, dass das Präsidium in toto zurücktreten muss – und die das auch tun?

    Nur: wenn etwas nicht funktioniert, ist mehr davon schon vom Grundsatz her nicht gut. Soll der Zücher Vorstand auch noch für Basel Land und Luzern zurücktreten? Oder müssen jetzt die dortigen Parteispitzen Seppuku machen?

    Je nun. Wir Nicht-SVPler hoffen, dass der Alte Mann und sein Klöppel Köppel immer vehementer weitermachen und die kantonalen Parteien eine nach der anderen zerlegen.

    Übrigens, kennen Sie den? “When you discover you’re riding a dead horse, the best strategy is to dismount.”

    In der SVP-Welt des Alten Mannes läuft das anders:
    — Den Reiter auswechseln (Parteispitze muss weg).
    — Das Pferd schlagen.
    — Eine Arbeitsgruppe soll das tote Pferd wiederbeleben.
    — Training zur Verbesserung der Reitkunst.
    — Arbeitsgruppe studiert, wie man bei der AFD auf toten Pferden reitet.
    — Mehrere tote Pferde zusammenspannen, um das Tempo zu erhöhen.

    • ja, Intellektuelle (Philosophen) wie Uljanow, Dschugaschwili und Mao haben erfolgreich “ die Welt verändert“ (Marx Zitat).
      leider auf Kosten von 100 Millionen Gewaltopfern.

    • @ Richard $choll

      100 Millionen??? – das glauben Sie ja selbst nicht. Sie sollten nicht alles von der Weltwoche übernehmen. Schauen Sie doch auch andere Medien an und vergleichen Sie.
      100 Millionen ist ein kompletter Fake.

  14. Guten Tag Peter Dodd,

    diese sogenannte Volkspartei leidet unter Realitätsverlust. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Bürger angewidert von ihr abwenden. Es ist allerhöchste Zeit – für die Schweiz – zur Sachlichkeit zurückzukehren. Das die „Bürgerlichen“ den Verstand verloren haben, beweist u.a. die sozialpolitische Debatte. Weil man die Leute eigentlich kaum für dümmer verkaufen kann, begründen die „Bürgerlichen“ z.B. eine Möglichkeit die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen mit einer sogenannten Opfersymmetrie, die zukünftig gelten soll/te. Darunter verstehen die „Bürgerlichen“, dass nicht nur die Versicherten, sondern auch die Leistungserbringer ihren Beitrag zur Eindämmung der Kosten leisten sollen. Eine Franchisen-Erhöhung, senkt die Kosten marginal, und zweitens heisst Opfersymmetrie für diese Leute, dass an einen Ende die Beiträge erhöht und am anderen Ende die Leistungen gesenkt werden. Die SVP hat sich in letzter Minute daran erinnert, dass 2019 ja Wahljahr ist und hat die Erhöhung abgewendet – aber offenbart einmal mehr den desolaten Zustand der „Partei“. Die Ungleichheit nimmt zu, die Mittelschicht verliert ihren Wohlstand und diese pseudo „Bürgerlichen“ haben den Bezug zur Realität verloren – höchste Zeit – sie dorthin zu verweisen, wo sie hingehören.

    Guten Tag Herr Klaus Stöhlker,

    Sie schreiben Zitat:
    „Blocher und seine Freunde werden sehr viel Geld aufwenden müssen, um in den kommenden Herbstwahlen noch eine Chance zu haben, denn die meisten Menschen arbeiten nur ungern mit Verlierern zusammen.“
    Ende Zitat.

    Können Sie diese Passage präzisieren?

    • Lieber Platon,
      Sie haben ja ein tolles Pseudonym. Wenn Sie mir sagen, wer Sie sind, will ich Ihre Frage beantworten, wie es mit der SVP weiter gehen kann.

    • @ Platon

      Der Herr Stöhlker meint eben immer noch, dass eine Wahl NUR mit Geld zu gewinnen sei. Daher ist er so stringent, wenn’s an’s Eingemachte geht.

      Heute werden Wahlen über die sozialen Medien gewonnen. Dies hat auch Trump erkannt. Und die Kosten hiefür sind bescheiden, insbesondere die Grenzkosten.

  15. byebye svp, keiner trauert dir nach… monopole werden immer zerstört. hoffe das der clown köppel wirklich nicht mehr auftrieb bekommt dadurch… rk ist einer der schlimmen im ganzen verein, ein narzistischer blender

  16. Lasst Stöhlker doch schreiben wie er will. Er steht hinter keiner Partei, nicht mal mehr der FDP, die er früher beraten haben soll. Blocher verehrt er aber weil er ein erfolgreicher Unternehmer ist und zum Milliardär wurde. Blochers Parteischafe hält er für Idioten und Rassisten. Die SVP erlebt zurzeit ein Tief wegen der Klimadebatte und weil das Migrationsthema gerade floppt. In der SVP tut jeder einzelne Parlamentarier, was für ihn am besten ist und ein geschlossener Auftritt findet schon lange nicht mehr statt. Die Partei wird dann wieder erfolgreich, wenn die Gesamtstrategie intelligenter konzipiert wird und die Politiker endlich wieder verstehen, mit welchen Inhalten man eine Mehrheit begeistern kann. Das schafft im Moment keiner bei der Partei und deshalb hat Blocher ein Machtwort zu seinem unterdurchschnittlichen Personal in Zürich gesprochen. Langhardt ist eine Null als Politiker, Rutz arbeitet ruhig darauf hin, Bundesrat zu werden und die anderen Parlamentarier im Kanton kann man komplett vergessen. Die Wahlen im Herbst werden sicher interessant und ich hoffe sehr, dass einige für ihre Untätigkeit und Egomanie abgestraft werden.

  17. Die SVP hat halt keine Positionen, die man ernst nehmen kann. In die EU will sie nur deshalb nicht, weil sie die Schweiz lieber selber ausbeutet und ihre Pfründe nicht teilen will, mit Masseneinwanderung hat man eigentlich kein Problem, auch wenn man dagegen wettert. Und die unsäglich primitiven Wortmeldungen von Zürcher Exponenten vor allem gegenüber sozial schwächeren stösst die meisten vor den Kopf. Also bei 20% liegt die SVP etwa richtig, bei allen anderen kommt das nicht an.

  18. Bevor Herr Stöhlker seinen Kommentar fertig gestellt hat, hat Blocher schon gehandelt.Die SVP wird nochmals stärker werden, nämlich dann wenn alle Wahrheiten des InstA in die Köpfe der Wahlberechtigten Schweizer eingedrungen sind.Die grösste Unsicherheit in unserem Land sind die Neuschweizer, von denen es ca. 1 Mio gibt.Diese sind oft nur Papierschweizer, deren Opportunismus mit dem roten Conveniencepass nichts Gutes verheisst.

    • @groeg

      Man nehme mal an, diese 1 Million „Papierlischwiizer“, wie Sie uns nennen, würden geschlossen SVP wählen. Sie schliessen sich von einem enormen Wählerreservoir aus. Nicht wirklich sehr intelligent. Ausserdem schaffen Sie es noch, dass genau das Gegenteil geschieht – Sie züchten sich einen geschlossenen Anti-SVP Wählerblock. Game over, rein demografisch gesprochen.

      Sogar Marine Le Pen hat diese Mechanik begriffen und dementsprechend agiert, Sie besucht eifrig Polen-, Portuguisen-, Spanier-, und Italienerclubs (alle seit zwei und drei Generationen „Papierli-Franzosen“, nach SVP Diktion) und einer Ihrer Chefideologen ist Franzose mit algerischen Wurzeln.

      Hier nicht. BR Maurer hat sogar öffentlich die Loyalität Schweizer Rekruten kosovarischer Abstammung in Frage gestellt, als er noch Verteidigungsminister war. Dies absolut gratis, denn kein Schweizer Rekrut kosovarischer Abstammung hat meines Wissens Hochverrat begangen, im Gegensatz zu höchsten Offizieren, die keine Papierlischwiizer waren (die Eltern von Brigadier Jeanmaire waren keine Kosovaren, oder doch?)

    • Sehr geehrter Herr Groeg (und alle andere fehlgeleitete Blocher-Fans).
      Das letzte Wochenende hat durch die Abstimmungsergebnisse in zwei weiteren Kantonen bewiesen, dass die SVP aus strukturellen Gründen immer weniger glaubwürdig und handlungsfähig ist. Ich hasse niemand, weder Dr. Christoph Blocher noch seine SVP, aber ich stelle fest, dass der voll überzeugte engere Stamm von SVP-Wählern national nicht mehr als 10% der Wählerschaft ausmacht. Einige von diesen haben sich hier zu Wort gemeldet. Blocher und seine Freunde werden sehr viel Geld aufwenden müssen, um in den kommenden Herbstwahlen noch eine Chance zu haben, denn die meisten Menschen arbeiten nur ungern mit Verlierern zusammen. Seine Vasallen werden weiter sagen: „Wir haben alles richtig gemacht.“ Dann gibt es nur eine Antwort: „Ja, aber in die falsche Richtung.“

    • Guten Tag Frau Villalon,

      Sie müssen mit @groeg &.Co. etwas nachsichtiger sein, denn nach so vielen Jahren Gehirnwäsche hat er das selbstständige Denken verlernt. Seine Argumente sind 1:1 die angstmacher Argumente, die jahrelang funktionierten, aber jetzt nicht mehr ziehen. Da sie seit geraumer Zeit in der eigenen, meist rückwärtsgewandte, Welt leben haben sie nicht realisiert, dass die Welt sich verändert hat. Genau diese Art von Leute waren am (vor) und Sonntag völlig perplex, aus dem Konzept geworfen und haben die Welt nicht mehr verstanden. Schliesslich – „wir haben es doch immer so gemacht“ -. Tja, vielleicht kommen diese Leute endlich in der heutigen Zeit und Welt an. Und nein, die gute alte Zeiten waren nicht viel besser, nur anders!

  19. Lieber Herr Stöhlker
    Nehmen wir doch das Ganze etwas literarisch:
    „In die Ecke,
    Besen, Besen!
    Seids gewesen.
    Denn als Geister
    ruft euch nur zu seinem Zwecke,
    erst hervor der alte Meister.“
    So spricht bei Goethe der alte Hexenmeister und schickt den Lehrling in die Wüste. So schickte der alte Hexenmeister die Lehrlinge der Zürcher SVP vor Wochenfrist in die Wüste. Und was macht er jetzt mit den Lehrlingen der Luzerner und der Basellandschaftlichen SVP? Gibt es genug Wüsten? Gibt es genug neue Lehrlinge? Oder macht es der alte Meister selbst, mit Helikopter und Traktor?

    • … dann würde ich aber einen Heli mit Turbine bevorzugen und nicht einen schmalbrüstigen Kolbenschüttler, wo bei jedem Windstoss der Rotor gefährlich nahe an der Zelle vorbei rotiert.

  20. Typisches Gschnurr von Stöhlker.Als PR Heini hätte er wohl gerne Aufträge der SVP.Wer genügend IQ hat der sieht doch dass Blocher ein einzigartiger Analyst der Politszene ist.Alles andere sind doch nur Warmduscher.

    • @groeg: bitte sachlich bleiben, nicht abrutschen unter die Gürtellinie. Und wenn das nicht möglich ist, dann bitte keine Kommentare mehr posten, danke.

    • Richtig Michael Schollenberger. Genau solche Leute wie @groeg sind ja das Problem von Christoph Blocher. Sie wollen ein bisschen mit reden aber schaffen es sprachlich einfach nicht, sich auf ein vernünftiges Niveau zu bringen. Blocher ist blitzgescheit und muss sich mit @groeg’s umherschlagen, was ihm ganz sicher nicht gefällt.

  21. Gloria, victoria!
    Wann beginnt die Leichenfledderei? Neider und Schadenfreudige, insbesondere unsere Medienschaffenden blühen frühlingshaft auf. Bald wird eine Tageszeitung einen Niedergangsticker aufgleisen. Schon beim „Vertrampen“ von Trump erfolgreich praktiziert, was bekanntlich die Leserzahlen der Qualitätsmedien steigerte.

  22. In der Wohlstandsgesellschaft Schweiz ist der Klimahype im Moment das grosse Thema. Im eher verarmenden Frankreich (welches primär durch jahrelange sozialistische Misswirtschaft und hirnrissige Regulierungen verursacht wurde) ist die soziale Frage das grosse Thema. In Frankreich ist der Klimawandel kein Thema. Nachbarländer also. In der Schweiz gewinnen im Moment Grüne und GLP. In Frankreich ist Frau Le Pen vom Front National in den Umfragen in Führung. Wenn die Schweiz in den nächsten Jahren in den grün-soziallistischen Sog kommen sollte mit all seinen Verboten und Bestrafungen der Bürger und enormer zusätzlicher Kosten für die Bürger, ja dann wird in einigen Jahren nach dieser grün-sozialistischen Welle die SVP wieder enorm stark dastehen. Wer Grün wählt, wählt eben nicht nur Klimapolitik sondern zum Beispiel auch die von Grünen und GLP unterstütze masslose Masseneinwanderung in die Schweiz mit all ihren gravierenden negativen Folgen für die bereits hier lebenden Menschen. Die SVP ist nich nur Christoph Blocher, die SVP ist vor allem ein Programm für die Schweiz. Ein Programm, das Unabhängigkeit, Sicherheit, Neutralität und eben auch beträchtlichen Wohlstand für die Menschen in diesem Land sicherstellt. Welche andere Partei kann das schon bieten ?

    • @Ueli
      Blicken wir aktuell nach Deutschland, so sind unter den momentan 2.3 Mio Arbeitslosen beinahe die Hälfte davon mit Migrationshintergrund. Kommt sich doch ein Deutscher blöd vor der 45 Arbeitsjahre hat und nun 600€ Rente erhält.

      Viel besser gehts einer Migrantenfamilie mit 5 Kinder, 2 (!) Frauen, keine Arbeit. Es resultieren etwa 4.200€ vom Staat ohne Gegenleistung. Dieses Beispiel ist aus Deutschland und in der Schweiz mag es nicht deckungsgleich zutreffen.

      Bin weder mit der SP und den Grünen zufrieden, wie sie diese Migrationsprobleme kleinreden. Dies ärgert mich sehr, weil viele befähigte junge Leute aus den Philippinen, Nepal, Kambodscha, Myanmar gerne für eine scholarship in die Schweiz kommen würden für eine Stage. Viele sprechen ausgezeichnet Englisch und sind nicht ideologisch vorbelastet.

      Bei den Wahlen im Herbst werde ich trotzdem Links stimmen, weil die SVP nichts gemacht hat im Interesse der Arbeitnehmer. Als Wechselwähler schaue ich genau hin, wer was für mich gemacht hat in den letzten vier Jahren. Die Millionärspartei SVP darf nicht nur die Bauern alimentieren, sondern müsste beispielsweise für eine starke Volkspension eintreten. Eine AHV, mit der man wirklich Leben kann ohne auf Ergänzungsleistungen angewiesen zu sein. Die administrativ viel zu teuren Pensionskassen müssen mittelfristig abgeschafft werden. Diesen bringen nur den unredlichen Broker wie Swiss Life, CS etc. und ihren teuren Palästen viel Geld.

  23. Lieber Herr Janssen

    Ich bin gegen das Rahmenabkommen, zumindest in der jetzigen Form. Dies, weil ich denke, dass die EU das Abkommen zur weiteren Nivellierung einsetzen wird und damit unser Wohlstand in der Schweiz für breite Bevölkerungsschichten erodiert, dies nicht nur über den Lohnschutz, sondern auch betreffend aller anderen Wettbewerbsvorteile, die wir in dieser hochkompetitiven Welt noch haben.

    Ich würde nun von einer freiheitlich ausgerichteten Partei erwarten, dass sie aufzeigt, welche Folgen das InstA für die konkrete Situation der Stimmbürger hat. Die SVP macht das gerade nicht, sondern bewirtschaftet lauthals Themen (Waffenrecht, Kündigungsinitiative, SBI, fremde Richter), die für die meisten Stimmbürger zu abstrakt sind und als Folklore angesehen werden. Ausserdem nominiert sie Personen für Schlüsselpositionen, die in breiten Schichten der Wählerschaft aus verständlichen und unverständlichen Gründen als rote Tücher gelten. Obwohl die SVP das „Richtige“ will, pflegt sie Argumente, die in der Breite kaum ziehen bzw. als rückständig angesehen werden, und das noch mit den „falschen“ Leuten. Somit ist die Partei leicht anzugreifen, und der Stimmbürger stimmt am Ende nicht „Ja zum InstA“, sondern „Nein zu SVP“.

    Die SVP muss wieder lernen, wie man mobilisiert statt ablöscht. Und vielleicht sollte sie sich auch überlegen, warum man trotz bisher so hohem Wähleranteil so wenig erreicht. Der Stimmbürger wird sich sonst überlegen, ob die Partei die Stimme wert ist. Es wäre schade, wenn die Partei, die zumindest auf dem Papier für den breiten Schweizer Mittelstand eintritt, sich aus Ideologie selber zerlegt.

    Mit besten Grüssen!

  24. Diese Partei hat jahrelang alle Probleme der Schweiz gebetsmühlenartig auf die Überfremdung und EU abgeschoben. Diese Themen haben diese Partei zusammengehalten und zum Erfolg geführt. Andere Lösungsansätze hat man nie gesucht, nie suchen müssen. Wenn diese Themen beim Publikum nicht mehr ziehen, müssen andere Ideen entwickelt werden. Diese zu erarbeiten war in dieser Partei nie nötig, es fehlt deshalb auch die nötige Kultur. Die Mitglieder sind sich in den andern Themen (ausser EU und Überfremdung) auch nicht einig, dies zeigt z.B. die Stimmfreigabe bei der nächsten überaus wichtigen AHV/Steuerabstimmung.
    Diese Knochenarbeit will keiner als Führungsperson übernehmen. Man geht dabei das Risiko ein, viele Mitglieder zu verlieren. Auch müsste diese Person befürchten, wie das Zürcher Beispiel zeigt, diesen Prozess in der SVP nicht zu überleben.
    Mit freundlichen Grüssen

  25. Unser Grosskapital will das Rahmenabkommen, womit es demnächst auch vereinbart wird. Dann erübrigt sich eigentlich auch die SVP. Und eine Partei, die in diesen höchst unsicheren Zeiten mit steigender Arbeitslosigkeit den eigenen noch die Sozialhilfe u.a. wegstreicht, wird wohl auch nicht mehr so viele Stimmen holen. Schade eigentlich.

  26. Diese SVP und Blocher sind an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Anstelle stringenter politischer Arbeit ist nur Obstruktion angesagt. Das Problem der Partei, sie hat keine wirklichen Denker mehr. Zum Teil haben sie sich zurückgezogen, zum Teil wurden sie von der Partei fertiggemacht. Heute geben Leute wie Köppel, Martullo, Aeschi, Salzmann, Rösti den Ton an, die jedoch nur Lautsprecher des alten Grantler aus Herrliberg sind. Der Witz, die Zürcher Delegierten wählen am Montag einen neuen Vorstand! Wählen? Blocher wird sagen wie sie wählen müssen, von Demokratie keine Spur. Der Montag ist das richtige Datum, 1. April!

  27. Der Kanton Zürich erlebt keine Blütezeiten seit das Bankgeheimnis aufgegeben wurde. Ebenso wurde die Pauschalbesteuerung reicher Ausländer abgeschafft. Resultat: der Rubel rollt nicht mehr.

    Ausserdem hat man sich mit der PFZ ein wunderbares Geschenk gemacht.

    Und nun schreien Sie, man solle doch bitte schön Politik für alle Menschen machen – nicht nur für die reichen Menschen. Toll, klar. Wer hat denn das Bankgeheimnis abgeschafft und die PFZ eingeführt? Etwa Blocher und seine SVP?

    Will man zukünftig die Schuld der Unterschrift des souveränitats-zerstörenden EU Rahmenabkommens ebenfalls Blocher in die Schuhe schieben?

    Viele Wähler haben heutzutage Mühe, die Realität von der Fiktion auseinanderzuhalten. Dieser Fiktion, die wir täglich vom indoktrinierenden Schweizer Medienkartell vorgesetzt bekommen. Gratis, halbgratis, oberflächlich gehalten und bar jeglicher Komplexität, siehe watson.ch, 20 Minuten und Ringier Käsepostillen.

    Wie sollen diese Menschen überhaupt komplexe Sachverhalte begreifen, mit den tiefsten gymnasialen Zugangraten Europas? Ab auf den Bau mit 16 Jahren und dann am Abend kurz noch watson.ch reinziehen auf dem smartphone? Diese Leute sollen dann später ein komplexes EU Rahmenabkommen verstehen und kritisch gegenüber der eigenen verkauften Regierung sein?

    Auf der anderen Seite ist die angehende Intelligentsia des Landes, Gymnasiasten und Unistudenten, voll in den Händen der hoch manipulativen LinksÖko Bildungsmafia der Schweiz.

    Die SVP hat sich zu lange auf den Lorbeeren der älteren Generation ausgeruht und verfügt über zu wenig Zugang zu den jungen, hochmanipulierbaren Schichten: das einfache Volk begreift die komplexen Sachthemen nicht und die angehende Elite ist mental indoktriniert.

    Schwieriges, jedoch nicht unmögliches Panorama. Es bedarf jedoch einer grossen Anstrengung.

    • Chefideologe Blocher hatte seinerzeit bei der Einführung dieser PFZ auch keine ablehnende Meinung. „Man soll es probieren“, meinte er. Unternehmer Peter Spuhler war klar dafür.

      Die Gewerkschaften waren unter Vorbehalten (flankierende Massnahmen) schliesslich auch für diese Personenfreizügigkeit.

      Das Lehrgeld hat man nun bezahlt und es gilt nun Folgendes umzusetzen: Starke Kontrollen, Forderungen nach Kautionen für ausländische Firmen, echte GAVs (nicht nur im Baugewerbe), aber auch Mindestlöhne in der Schweiz.

      Gleiche Spiesse für Alle.

      Der Steuerwettbewerb in der Schweiz muss zurückgedämmt werden und somit auch der absurde Föderalismus. Eine moderate eidgenössische Erbschaftssteuer wäre nur des Guten.

    • @ Isabel Villalon

      Auch wenn ich Ihre Einschätzungen und Schlussfolgerungen wegen Ihrer Simplifizierung und Verzerrung der Tatsachen meistens nicht teile, so bereiteten mir Ihre bisherigen Beiträge meistens ein gewisses Lesevergnügen aufgrund Ihres stlistischen Talents, Ihre meist eindimensionalen, rechtskonservativen SVP-Positionen nicht in der üblich primitiven und hetzerischen Art und Weise à la SVP an die Frau und den Mann zu bringen, sondern mit einem gewissen Sprachwitz, der zu lesen lohnte.

      Was Sie nun aber in diesem Beitrag von sich geben, ist im höchsten Mass ein plumpes und unbedarftes Nachgeplapper von haltlosen Behauptungen und Zerrbildern, die Sie sich von einschlägigen Kreisen unhinterfragt ins Hirn pflanzen liessen – ganz zu schweigen vom Sprachstil in diesem Beitrag, der weit unter Ihrem Niveau liegt.

      Ihre Behauptung, dass die Abschaffung des Bankgeheimnisses und der Pauschalbesteuerung im Kanton Zürich dazu geführt habe, dass der Rubel nicht mehr rolle, ist blanker Unsinn.

      Schauen Sie sich die Zürcher Kantonsrechnungen der letzten 3 Jahren an, die entgegen dem jeweiligen Budget in Folge einen beachtlichen Ueberschuss auswiesen:
      – 2016 betrug der Ueberschuss der Kantonsrechnung 390 Millionen Franken.
      – 2017 gab es erneut einen Ertragsüberschuss von 370 Millionen – auch dank Sparmassnahmen auf Kosten des Personals.
      – 2018 schliesst die Kantonsrechnung gar mit einem Plus von 548 Millionen Franken. Budgetiert war ein Überschuss von 130 Millionen Franken.
      Dieser Rekordgewinn ist hauptsächlich den Unternehmenssteuern zu verdanken: Dem Kanton flossen 1,46 Milliarden Franken als Unternehmenssteuern in die Kasse, was einem Zuwachs von 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

      Nur schon aufgrund dieser ausgewiesenen Tatsache, welche Ihrer Behauptung, dass „der Rubel im Kanton Zürich nicht mehr rollt“, klar widerspricht, würde es Ihnen gut anstehen, Ihre aufgeführten Argumente und weitestgehend unzutreffenden Schlussfolgerungen etwas genauer zu überdenken und zu recherchieren, wenn Sie nicht Opfer Ihrer eigenen Thesen werden wollen – was Sie faktisch mit diesem Beitrag aber bereits sind, denn:

      a) Mit Ihrer Einschätzung des Bildungsstands in der Schweiz, die Sie einzig mit der „tiefsten gymnasialen Zugangsrate im Vergleich zu Europa“ begründen, offenbaren Sie Ihre Unbedarftheit, komplexe Sachverhalte zu begreifen.

      b) Gemäss Ihrer These führen Sie den ungeschützten Titel „Ingenieurin im Energie- und Bausektor“ entweder à la „ab auf den Bau mit 16 Jahren und dann am Abend die von den Halbgratis- und Gratismedien des indoktrinierenden CH-Medienkartells verbreiteten „Fiktion“ reinziehen“, welche viele WählerInnen HEUZUTAGE Mühe haben, von der Realität zu unterscheiden resp. Realität und Fiktion nicht mehr auseinanderhalten können
      oder dann müssten Sie – wohlverstanden immer noch gemäss Ihrer These – als Vertreterin der „Intelligentsia dieses Landes“ voll in den Händen der hoch manipulativen LinksÖko Bildungsmafia der Schweiz“ sein – was bei Ihnen ganz offensichtlich nicht der Fall ist. Ergo: Think!

      Ja, Frau Villalon, Ihr bipolares Schweiz-Bild offenbart sich in der Tat als „schwieriges Panorama“. Unklar ist, was Sie mit dem Einschub „aber nicht unmögliches“ und dem Folgesatz genau meinen……Aber lassen Sie sich diesen Ihren Folgesatz auf der Zunge zergehen – unbedingt!

    • @ Allegrina

      Frau Villalon sind die Fakten egal.

      In erster Linie will sie auf sich selbst aufmerksam machen. Was sie schreibt ist griffig formuliert, essayhaft, aber dann hat sich’s schon.

      Dass sie als Eingebürgerte den Schweizern die Leviten lesen will ist ihr gutes Recht.

      Nur: was bezweckt sie damit? Nimmt sie für sich das Sendungsbewusstsein in Anspruch, die Schweiz zu retten? Aspiriert sie auf ein politisches Amt?

      Da haben wir genug eigene Protagonisten; wir brauchen als Spiegelhalter keine sturen Separatisten, sondern konstruktiv denkend- und handelnde Bürger.

  28. Naja Stöhlker…..

    Sie haben eine Abneigung oder einen latenten Neid in Richtung SVP und dort vor allem gegen Blocher.
    hat sie Blocher nicht ernst genommen oder gar ein Mandat an sie abgelehnt…?

    Ihre abstruse Abneigung gegen Blocher haben sie in etlichen
    Artikeln schon kund getan.
    Dabei ist 4er es doch der „ihre“ Welt zu retten versucht.
    Und nun da er langsam älter wird, hat die Partei eben so ihre Probleme. Einen Franz Josef Strauss konnte man nicht ersetzen, bei einem Blocher wird das auch sehr schwierig.
    Ein Mann mit einem Vermögen kann nun mal viel unabhängiger agieren…. das ist nunmal so.

    Und nun flöten sie nun den Untergang der Zürcher SVP…?

    Warum tun sie das nicht bei der CVP, SP, FDP, BDP usw….?

    So ein Blödsinn.

    • Schlagen Sie Herr Roth einen doch etwas versöhnlicheren Ton an. Er soll ohnehin nicht getragen werden von Verbissenheit und Fanatismus, für das sie sich regelmässig auszeichnen.

      Ein guter Anfang wäre schon einmal gemacht, wenn sie anfangs „Herr Stöhlker“ schreiben würden……..Danke vielmals

    • Herr Roth

      Ihre Anrede „naja“ lassen Sie doch einfach bleiben. Ohne ist es besser.
      Es genügt, wenn der Inhalt immer gleich ist. Verstanden?

  29. Ach Herr Stölker: Sie verehren da einen Nichtsnutz. Blocher wurde mal zutreffend vom Gemeindepräsidenten in Meilen an einer Versammlung an der Blocher Teilnahm als „Tubbel“ bezeichnet (Blocher erwähnt das selbst mal). Als Quintessenz seines Schaffens lässt sich feststellen da war er durchaus erfolgreich die Schweiz mit Hass und Hetze und politischem Blödsinn vor sich her zu treiben. Aber wie man sagt: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Und ja, wie ich vor 5 Jahren voraussagte: die Partei schafft sich selber ab durch eigene Dummheit und Blödheit. Freude herrscht wenn diese Partei bald verschwunden ist.

  30. Die SVP ist seit 20 Jahre die stärkste Partei der Schweiz und hat nichts erreicht. Sie hat nur verhindert und permanent die EU schlecht geredet. Die EU und andere europäischen Institution sind nota bene Garant für unseren Wohlstand seit dem Ende des 2. Weltkriegs.

    Was hat die SVP erreicht bei der Reform der Sozialwerke? Die Armee wurde unter SVP Leitung ein Desaster. Hoffentlich schafft die neue Dame im EMD die Wende. Unternehmenssteuerreform? Auch hier nur Blockade und keine Lösungen. Aushandlung eines Rahmenvertrag mit unserem mit weitem Abstand grössten Handelspartner EU? Auch hier nur Blockade und Verhinderungspolitik. Gleiche Rechte für die LGBT Gemeinschaft? Auch hier nur Nein. Vereinbarkeit von Arbeit und Familie? Die SVP hat sich vehement gegen Kinderkrippen, Horte und Tagesschulen eingesetzt. Frau Martullo verdient natürlich genug, dass sie ihre Kinderbetreuung privat zu Hause finanzieren kann.

    Irgendwann kommt die Quittung für dieses unkonstruktive Verhalten. Wir Leben zum Glück nicht mehr in der Welt von Albert Anker, Herr Blocher….

    • @Exilschweizer in München

      Gute Analyse, und umso glaubhafter, da sie von einem interessiert „aus der Ferne“ beobachtender Exilschweizer, der mit den Lebensumständen eines EU-Landes vertraut ist.

      Sie stellen die richtigen Fragen zu den zentralen Interessen „des Volkes“, wofür die SVP sich angeblich seit bald 30 Jahren einsetzt – und ziehen die richtige Bilanz: mit dieser Obstruktionspolitik kommt irgendwann die Quittung à la „ausser Spesen nichts gewesen“.

      Der Zeitpunkt ist nicht von ungefähr. Auch immer mehr BürgerInnen dieses einen Drittels „des Volkes“, der sich von dieser Partei dauernd an der Nase herumführen liess, stellen immer mehr fest, dass der Leistungsausweis „ihrer“ Partei hundsmiserabel ist.

      Eine kleine Korrektur zur Kinderbetreuung bei der Familie Martullo: Natürlich verdient Frau Martullo mehr als genug, um diese privat zu Hause finanzieren zu können – sie ist aber viel „moderner“, denn es ist ihr Ehemann Roberto Martullo, der seine Erwerbsarbeit schon vor Jahren aufgegeben hat und nun als Hausmann auch die Kinderbetreuung ausübt. Nachzulesen im IS-Interview vom 05.11.2018: https://www.schweizer-illustrierte.ch/stars/schweiz/magdalena-martullo-blochers-kinder-muessen-einiges-einstecken

  31. Der Rücktritt der Parteileitung war richtig und nötig. Es müssen neue Kräfte gesucht werden, die für die Unabhängigkeit der Schweiz kämpfen wollen und die Auseinandersetzung mit den Linken nicht scheuen

  32. Rückblickend war es m.E. ein Fehler, dass die Schweiz nicht dem EWR beigetreten ist.

    Es ist jetzt der Zeitpunkt, unpathetisch und offen die pros und contras eines EWR-Beitritts nochmals zu diskutieren. Denn es ist durchaus legitim, seine Meinung nach 25 Jahren zu hinterfragen und allenfalls – aufgrund der Erfahrung mit realen Entwicklung – zu berichtigen.

    Auch ich gehörte damals zu den vehementen Gegnern eines EWR Beitritts.
    Ich muss aber heute feststellen, dass wir uns mit einem EWR-Beitritt einiges an Unannehmlichkeiten (z.B. Swissair Debakel), administrativem Aufwand (bilaterale Verträge und alle weiteren Sonderverträge etc. etc.) und endlosen Debatten erspart hätten. Dies war mir damals aufgrund der absoluten Beurteilung von Herrn Blocher zu wenig bewusst. Zudem fehlte mir damals die Erfahrung.

    Auch wären wir als EWR Mitglied dem EFTA Gerichtshof zugeteilt wie dies Herr Baudenbacher an anderer Stelle auf IP kompetenter bereits erläutert hat.

    Dass der EWR KEINE zwingende Vorstufe zur EU Mitgliedschaft ist, beweist heute auch die Tatsache, dass z.B. Liechtenstein, Norwegen und Island noch immer dabei sind und auch dabei bleiben werden.

    Die Angstmacherei, wonach der EWR das schleichende Eintrittsticket in die EU sei oder gar das „Trainingslager“ hierzu erweist sich im Nachhinein als reiner Populismus und ist aus heutiger Sicht nicht zutreffend.

    Mir ist allerdings auch bewusst, dass ein EWR Beitritt in der SVP ein Tabu-Thema ist, da man Herr Blocher nicht brüskieren will.

    • Was soll dieses ständige (manipulativ „rückblickende“) Geschwafel bezüglich EWR:

      EWR = PFZ + „Rahmenabkommen“ ante litteram. EWR als Alternative zu PFZ und Rahmenabkommen ist ein Dubeliargument.

      Sowieso: Die Schweiz ist nicht vergleichbar mit Liechtenstein, Norwegen und Island -> selber denken

      Ende der Diskussion.

    • @ Konsistenz

      Danke für die Entlarvung:

      Ihre Antwort ist beispielhaft für die Diskussionskultur in der SVP.

      Ende.

    • @ Konsistenz

      Ihre Hinwürfe sind für stramme Parteisoldaten üblich, doch:

      1. Studieren Sie doch zuerst die Exportstruktur von Liechtenstein und Norwegen und vergleichen Sie mit der Schweiz.
      2. Studieren Sie doch zuerst den Zusammenhang zwischen PFZ und EWR.

      Dann können Sie wieder mitreden und müssen nicht andere als Dubeli bezeichnen, nur weil Sie den Zusammenhang nicht verstehen (wollen).

      Aber auch dies ist SVP Stil: Unbequeme Diskussionen mit dem Zweihänder verhindern und die andern als Dubeli zu bezeichnen. Nur weil der „Oberguru“ dagegen ist. Denken Sie eigenständiger.

      Diese Diskussion wird noch weitergehen, ob Sie es wollen oder nicht!

    • Wer jedem der eine nicht genehme Meinung vertritt bei der SVP ortet ist ein Dubeli. QED. Typisches Watson, 20minuten und Newsnet Kommentatorenniveau.

      Vorher hat er nur ein Dubeliargument benutzt, jetzt hat er sich als Dubeli „entlarvt“ um ihre Redensweise zu benutzen. Nicht wahr @Ehemaliger der sich als „ehemaliger Banker“ ausgibt aber nur ein möchtegern Operation Libero Troll ist.

      @F.H. „Exportstruktur“ … lernen Sie zuerst ein bisschen Sozioökonomie … bevor sie weiter ihrem datenfreien, unvernetzten, eindimensionalen Crypto-Neoliberlismus frönen, das sie als „unabhängiges“ Denken anpreisen. Wie gesagt: Selber denken am besten vernetzt: nicht (unbewusst) die eindimensionalen top-down Argumente von Economiesuisse und Mainstreammedien nachplappern. Auch ein bisschen bottom-up muss sein …

      F.H. PFZ … Ja genau die liebe EU hätte der EWR Schweiz ganz grosse Konzessionen gemacht … Die MEI lässt grüssen … Manipulation in Reinkultur. Die Schweiz, das ein bisschen grössere Lichtenstein … Vaya con Dios …

      Kein Wunder hat selbst Theresa May die «Norway-Option» als „Brexit“ ausgeschlossen. Unter anderem weil de facto keine Begrenzung der Personenfreizügigkeit (red line) möglich ist.

      Ende der Diskussion.

      (Sie dürfen gerne weiter über EWR sinnieren oder über das Geschlecht der Engel. Einfach nicht manipulativ als Alternative zur uneingeschränkten PFZ und Rahmenabkommen)

    • @ Konsistenz

      In Ihrem komischen Kommentar hier auf IP vom 1. April, 11:11 schreiben Sie am Ende:

      «Ende der Diskussion».

      Ich hätte mir einen geistreicheren Aprilscherz vorgestellt. Und jetzt diskutieren Sie trotzdem weiter: Wissen Sie, was Ihr richtiges Pseudonym ist: «Inkonsistenz».

      Konsistent wären Sie, wenn Sie nicht mehr Ihren Stuss hier verbreiten; eben Ende der Diskussion wie von Ihnen gefordert. Also, wo ist denn der Dubbel, um in Ihrem Jargon zu sprechen?

      1. Wenn Sie eine Ahnung von Ökonomie hätten, würden Sie mit Zahlen kontern. Stattdessen reden Sie von Sozioökonomie, was Sie jedoch mangels Verständnis nicht konkretisieren.

      2. Den «Neoliberalismus» können Sie dort finden, wo er gelebt wird: Bei Ihrer Parteielite. Dort sind IHRE Mainstream-Götter zuhause.

      3. Sie vergleichen die UK-Struktur(Schottland, Irland) mit der Schweiz. Da bestehen gewaltige Unterschiede, nicht nur in der Wirtschaftsstruktur, sondern auch in der von Ihnen zitierten «Sozioökonomie». Der Ablauf des BREXIT gibt Ihnen einen Vorgeschmack wie sowas dann abläuft, wenn Sie z.B. einfach die PFZ kündigen.

      4. Als Dubbel bezeichne ich Sie deswegen nicht. Denn mittlerweile fehlen der SVP offensichtlich die Argumente und jene, die das Gefühl haben, Sie müssten im Parteiauftrag mit dem Zweihänder dreinfahren, um andere mundtot zu machen, verkommen zur Lachnummer: Daher bleibt offenbar nur noch das Wort «Dubbel» in Ihrem Repertoire.

      Warum haben Sie Angst vor Auseinandersetzungen?

      Schwimmen Ihnen die Felle sonst davon? Dann ist Ihr Selbstvertrauen aber an einem kleinen Ort beheimatet.

      Diese Diskussion geht auch ohne Sie weiter, ob Sie’s wollen oder nicht!

    • @Ehemaliger (Fake-irgendetwas zum „Thema“), aber noch aktueller Operation Libero Troll.

      Ende der Diskussion ist ein rhethorische Stilmittel. Lerne bevor Du sprichst.

      Die Argumente klar und einleuchtend. Es wird von EWR gesprochen um von der PFZ und vom Rahmenabkommen abzulenken. Pure Manipulation. -> Denke selber.

      Der Rest ist pubertäre Argumentationsküche. Können Sie selber essen.

      Und ja ich wiederhole, „Wer jeden, der eine nicht genehme Meinung vertritt bei der SVP ortet ist ein Dubeli.“ Jetzt sind Sie halt Dubeli im Quadrat.

      Und von Ökonomie haben Sie gar keine Ahnung, junger Ehemaliger gar nichts.

    • @ Konsistenz

      Wo sind denn Ihre SACH-Argumente geblieben? Sind Ihnen diese vor lauter Wut entfallen?

      Erheiternd wie Sie hier im Hamsterrad drehen und sich vorführen lassen.

      Auf dieser Basis ist eine Auseinandersetzung mit Ihnen zwecklos. Denn bei so vielen Dubbeln (Ihre Worte) um Sie rundum ist dies verlorene Zeit.

      Also: nehmen Sie’s mit Humor und beruhigen Sie sich!

      Ende der Durchsage.

    • @F.H. Jöö, der EWR Prophet möchte SACH-Argumente … aber wer geht schon mit dem Möchtegern-Manipulator in den Ring?

      Sprachlogik Du Unbekannte … Dann hätten Sie nicht soviel schreiben müssen …

      Und: Ja, Teil der Manipulation ist … „Reden wir doch über den EWR, statt PFZ und Rahmenabkommen, wo sind ihre Argumente …“
      „Ich möchte das Diskussionsthema EWR vorschlagen …“ etc etc.

      … eben … Ablenkung, dazu noch mit Fake-Argumenten …

      … Konsistenz … tscheggsch jetzt?

  33. Lieber Herr Stöhlker

    Ich finde Ihre Analyse oberflächlich und einseitig und, für einen Analytiker wie Sie, viel zu emotionell.

    Was mich noch mehr stört: Sie gehen nicht auf die wesentlichen Fragen ein. Wie stärken wir die freiheitlichen, subsidiär orientierten Kräfte? Wie können wir den Wohlstand der Schweiz sichern, wenn alle Parteien, ausser der SVP, für eine wirtschaftliche, politische und rechtliche Gleichschaltung der Schweiz mit der EU einstehen? Wie können wir die relativ gut funktionierenden politischen Institutionen – Gemeineautonomie, direkte Demokratie etc. – erhalten? Helfen Sie bitte mit, diese Kräfte zu stärken. Dieser Aufsatz trägt nicht dazu bei. .

    Mit freundschaftlichen Grüssen, Martin Janssen

    • Lieber Prof. Janssen,

      Sie haben die richtigen Fragen gestellt, aber mir geht es bei diesem Artikel mehr um die Struktur der SVP. Ich verstehe alle Anhänger der SVP, die jetzt enttäuscht sind, aber sie hätten diese neuen Risiken, so sie es wollten, frühzeitig erkennen und gegensteuer geben können.
      Ich wünsche Ihnen ein an Gedanken reiches Wochenende.

    • Die Antwort ist eigentlich einfach: durch die wirtschaftliche, politische und rechtliche Gleichschaltung der Schweiz mit der EU. So wie es Luxemburg, die Niederlande, Dänemark, Schweden, Malta, Andorra, Monaco, aber auch die Fintech-Zentren Lettland und Litauen vormachen!

    • Guten Tag Herr Martin Janssen,

      die SVP erhält die Quittung für ihre Politik des simplen Eigeninteresses die sie auf die Spitze getrieben hat. Die SVP hat in den letzten zwei Jahrzehnten verstanden, dass sie gewinnt, wenn sie die Erregung bewirtschaftet. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger haben diese verlogene Taktik jetzt durchschaut. Die Bürgerlichen glauben naiv, sie müssten auf die diffusen Ängste des Volkes willkürlich eingehen, während sie den Sozialstaat abbauen und das Land dem Lobbyismus ausliefern. Die Schweiz bleibt in Sachen Vermögensungleichheit an der Spitze und auch das ist ein Erbe dieser SVP.

      Sie schreiben Zitat:
      „Wie können wir den Wohlstand der Schweiz sichern, wenn alle Parteien, ausser der SVP, für eine wirtschaftliche, politische und rechtliche Gleichschaltung der Schweiz mit der EU einstehen?“
      Zitat Ende

      Sie leben in einer anderen Welt. Die Politik der Bürgerlichen hat zu einer Erosion zwischen grosse Teile der Gesellschaft geführt – der zu einem Vertrauensverlust wird, der fatal ist, weil Vertrauen konstitutiv für eine einigermassen gut funktionierende Gesellschaft ist. Ihre Gilde ist dafür verantwortlich, dass trotz Aufschwung die Reallöhne stagnieren. Gleichzeitig fressen Krankenkassenprämien und steigende Beiträge an die Pensionskassen immer mehr vom Lohn weg, so dass der effektiv verfügbare Lohn gar sinkt. Und wer in Pension geht, erhält immer weniger Rente von seiner Pensionskasse. Seit der Finanzkrise bewegt sich der durchschnittliche reglementarische Beitragssatz von 18 auf 19,5 Prozent zu. Dafür bekommen die künftigen Rentner aber nicht mehr Rente. Das Gegenteil ist der Fall. Seit 2005 sind die durchschnittlichen Pensionskassenrenten um 9 Prozent gesunken. Und die Situation spitzt sich immer mehr zu.

      Sie schreiben Zitat:
      „Helfen Sie bitte mit, diese Kräfte zu stärken.“
      Ende Zitat.

      Die „Kräfte“ werden wohl nie begreifen, dass eine Volkspartei vom Volk getragen wird. Im Oktober wird mit dieser Politik endlich abgerechnet, so dass wichtige Dinge (Alters,- Kindersarmut, Umweltzerstörung, echte freie Marktwirtschaft, Steuergesetze, Sozialwerke, Bildung und Demenz usw.) auf dem Prüfstand können.

    • Sehr geehrter Herr Janssen

      Sie schreiben:

      „Wie stärken wir die freiheitlichen, subsidiär orientierten Kräfte? Wie können wir den Wohlstand der Schweiz sichern, wenn alle Parteien, ausser der SVP, für eine wirtschaftliche, politische und rechtliche Gleichschaltung der Schweiz mit der EU einstehen?“

      Wieso sind Sie von der Idee besessen, dass nur die SVP den Wohlstand der Schweiz sichere?
      Warum soll eine Partei, die gegen unsere globalen Konzerne ist, den Wohlstand sichern?

      Kennen Sie die Wertschöpfung der global tätigen Konzerne relativ zum CH-BIP?

      Und warum soll eine Partei den Wohlstand sichern, wenn ein Grossteil Ihrer Mitglieder von Subventionen lebt und sich von der Weltwirtschaft abschotten will?

      Was sind für Sie „freiheitlich subsidiär orientierte Kräfte“? Wo verorten Sie denn diese: nur in der SVP?

  34. Ja, bei den wohlstandssedierten Schweizern gehört es inzwischen zum guten Ton, gegen die Politik der SVP zu sein. Gleichzeitig wundert man sich über die Nebenerscheinungen der linksgrünen Politik – eine offene Schweiz für alle hat nun mal Folgen.

    • Christoph Blocher hat aus der SVP das gemacht, was Jörg Haider aus der freiheitlichen Partei Österreichs gemacht hat.

      Dass die CSU (!) unter Edmund Stoiber mit beiden Herren und beiden Parteien nichts zu tun haben wollte, einen Schulterschluss verweigerte, fand ich damals sehr aussagekräftig. So gab es den Bruderschaftskuss halt nur zwischen dem Österreicher und dem Schweizer.

    • Mein Vorschlag, ziehen sie mit der SVP ins Muothatal, bauen Festungen und beamen zurück ins 13. Jahrhundert. Vielleicht begegnen sie Wilhelm Tell und können mit ihm über den gelungenen Apfelschuss diskutieren! Willkommen in der Vergangenheit!

    • Kosmetik, gefaerbte Hare, Botox. Glamour ist in. Substanz eher weniger. Zeichen der Zeit. Kein gutes Erfolgsrezept. International suchte man sich den Stoff der Traeume, die man zuhause verwirklichen konnte. Das war einmal. Heutzutags nivellieren wir uns lieber nach unten. Der Extremkapitalismus hat diesbezueglich mehr erreicht als es der komunistische Wirrweg jemals zustandegebracht hat. War man frueher stolzes Mitglied der Mittelklasse, fuehlen sich heute viele darin so gut aufgeoben, wie auf einer seifigen Rutschbahn dahin, wo man niemals landen moechte.

  35. Es gilt im Sport wie in der Politik, den richtigen Zeitpunkt zum Rücktritt zu treffen. Im Falle von Blocher nimmt es bereits tragische Ausmasse an. Genauso wie es Arno in Davos verpasst hat.

  36. SVP Zurich:
    – Rickli und Mörgeli? (wo ist der stolz, schöne dame – leider uncool!)
    – Martullo der geförderte moderne Hausmann? (eher ein familieninterner zinnsoldat mit maulkorb – leider ein no-go!)
    – Blocher himself, geboren 1940, will uns was von der Zukunft erzählen, seriously!? (WTF – leider seehr uncool!)

    Um Einstein zu zitieren: „mehr als die vergangenheit interessiert mich die zukunft, dann in ihr gedenke ich zu leben.“

    Diese Zukunft divergiert stark.

    SVP ist für moderne Schweizer nicht wählbar. Kein Wunder scheiterts in Zürich.

    • Leider sind ihre „modernen“ Schweizer die linken Feiheitsvernichter die nicht wissen was sie tun. Aber sie und ihre Nachkommen müssen den Dreck dann auslöffeln. Das Mitleid hält sich dann in Grenzen.

    • Nicht SVP Wähler aber PFZ Kritiker — Generation … wo man noch minimale logische Fähigkeiten besitzen musste um zu studieren und weniger eingebildet war

      Sie rezitieren ein Fake Einstein Zitat, wie es nur die Allerdümmsten tun (das Zitat wäre ohnehin deplaziert),
      sie plappern leere Floskeln a la Parteibüchlein von Operation Libero nach,
      sie bezeichen sich als Gen Y, was auf eine Einzelperson gebrochen keinen Sinn macht, aber Teil ihres Manipulationsschemas ist…

      „(WTF – leider seehr uncool!)“

      … und der beste Beweis, dass heute auch Dümmchen, bestenfalls halbgebildete studieren können, sofern sie überhaupt „studiert“ haben.

      Lesen Sie den Kommentar von Martin Janssen weiter oben.

    • Zum Glück werden Sie nie alt, Generation Y! Sollten Sie es trotzdem schaffen, dann erwarte ich von Ihnen, dass Sie ab 60 darauf verzichten, Ihre Meinung kundzutun. Das wäre Grösse, aber das ist höchstwahhrscheinlich sowieso etwas, das Sie nicht haben und auch nie haben werden.

  37. Die SVP sollte für eine saftige Lenkungsabgabe auf Uran, Oel, Gas und Kohle eintreten. Denn das wäre wahrer Heimatschutz! #FreeHanf

    • Sie haben wohl eine gehörige Portion Hanf genossen. Da sieht man was ds rauskommt 🙁

    • Und Subventionen für Edelweisshemden, Treicheln, Alphörner, Schwyzerörgeli, Sennenchutteli, Sennenkippa, Melkschemel und Zwilchhosen !!

  38. Totenfolge bei der SVP: Wenn der Pharao bestattet wird reist auch sein Hofstaat
    mit ins Jenseits! Soviel Respekt ist dem Alleinherrscher dann doch geschuldet….

  39. In der SVP gibt es eine Stützlimacher- und eine patriotische Fraktion. Die Stützlimacherfraktion verkleidet mit dem patriotischen Mäntelchen, was à la longue nicht nur die Sympathisanten, sondern auch die Mitglieder merken und nicht goutieren.

    • Sowie eine Bauernmacht (nichts gegen Landwirte, aber die sollten schon längst eine eigene Partei (wie früher) haben). SVP nennt sich KMU- und wirtschaftsfreundliche und ist auch die Bauernlobby-Partei. Ein totaler Widerspruch! Deswegen ist die SVP für mich als Partei nicht mehr wählbar.

    • Gottlob, von Sünneli keine Rede, nur Angeber und Fremdenhasser. Ich freue mich sehr.

    • Es gibt ja auch noch die Geschichte vom Phoenix aus der Asche. Zeiten aendern sich, immer und immer wieder. Uns fehlt es an integeren, starken Persoenlichkeiten, die es mit den Besten im Ausland aufnehmen koennen. Dafuer leben wir gesund. Mir ist aber ein zeitweilig besoffener Junker, an dem sich unsere Politikerinnen anlehnen, lieber als viele unserer Windfahnen ohne Rueckgrat. Trozdem bleibe ich zuversichtlich, dass der bluterfrischende Mix unserer Gesellschaft wieder grosse Persoenlichkeiten hervorbringen wird.

  40. Die SVP ist im Kt. Zürich immer noch mit Abstand wählerstärkste Partei, trotz täglichem, medialem Bashing auf allen Kanälen. Von einem Untergang, wie das die BDP von EWS zurzeit erlebt, kann also (noch?) nicht gesprochen werden. Ob der grüne Hype nachhaltig ist, wird die Zukunft weisen, Zweifel sind angebracht. Das die Zeit von Übervater Blocher abgelaufen ist, hat nicht nur biologische Gründe. Die junge Generation kann mit Begriffen wie Vaterland, Wehrhaftigkeit, Unabhängigkeit, fremde Richter usw. in der Regel nur wenig anfangen und die Politverdrossenheit weiter Bevölkerungsschichten zeigt sich immer wieder in der himmeltraurigen Stimmbeteiligung. Ist das Volk zu satt geworden?

    • Ich denke nicht, dass es primär mit Sattheit zu tun hat. Eher mit Resignation. Es sind zu viele die sagen:“ „die da oben“ machen ja doch was sie wollen.“

  41. Immer nein sagen ist nicht schwer, praktikable Lösungen anbieten offenbar aber schon. Denkt mal nach, liebe SVP-ler.

    • Du sollst deine ungeschuetzte Hand nicht ins Feuer halten, wenn Du sie nicht verbrennen willst. Ratschlag und gleichzeitig Loesung des Problems. Wieviele Loesungsvorschlaege brauchen sie noch? Sie verfallen sinnlosem Aktivismus.

    • @Peter Facetti
      Denkt mal nach, liebe SVP-ler?

      Lieber Herr Facetti, da ist ja die Quadratur des Kreises ein Kinderspiel dagegen!

      Das ist ja eines der Probleme der SVP: Die allermeisten dort denken nicht. Sie tun das, was ihnen der Vorbeter Christoph Blocher sagt.

  42. Schön, dass dieser König diesen Niedergang noch sehr bewusst erleben darf.

    Nein-Sagen ist wirklich keine Auszeichnung. Konstruktive Inputs gibts ohnehin keine.

    Bloss zwei Beispiele für diese SVP-Obstruktionen:

    Die damalige EWR-Absage ein Desaster. Hat übrigens massgeblich zum Niedergang der Swissair geführt.

    Das Luftverkehrsabkommen mit Deutschland gebodigt von der SVP. Das von BR Moritz Leuenberger ausgehandelte Abkommen wäre viel besser gewesen als der jetzige ist-Zustand.

    Fazit: Die Schweizer V(F)iasko Partei hat uns Milliarden CHF Geld gekostet.

  43. Nana, das ist ja billigster Boulevardjournalismus Hr. Stöhlker. Die SVP ist die Wählerstärkste Partei. Ein auf und ab je nach vorherrschendem Thema ist auch ganz klar. Und im Moment ist halt der Klimahype am wüten. Das kann ganz schnell ändern. Von einem Niedergang zu sprechen entbehrt jeder Vernunft.
    Ich persöhnlich bin sogar erstaunt wie gut die SVP das permanente Bashing der Medien und der anderen politischen Kräfte übersteht.
    Es ist doch so. Alle gegen die SVP bei jeder sich bittenden Gelegenheit.
    Bei einem gebe ich Ihnen allerdings recht. Es fehlen ein bisschen die charismatischen Persöhnlichkeiten im Moment. Rösti wie auch z.Bsp. Parmelin sind Fehlbesetzungen mit dem Charme eines rauhen Besenstils an dem man sich Blasen holt.

  44. Blocher „quakt“ beim Reden!

    Sein „Joooo“ hört sich wie ein Quaken an.

    Vielleicht war das bei ihm als rhetorisches Stilmittel geplant. Da ich solches nicht mag, fiel mir dies negativ auf.

    • Ja, er spricht wie er ist: Ein Guäggi. Er hat immer von der Schweiz gesprochen. Was hat er für die Schweiz getan? Den EWR verhindert und selbst Geschäfte mit der ungeliebten EU gemacht.

  45. Für mich sind weder SVP noch FDP wählbar, denn beide sidn Oligarchenparteien: sie stellen die ‚Wirtschaft‘ in den Mittelpunkt ihrer Politik, wenn dort der Mensch/Bürger hingehört. Das Dogma, dass ‚was gut für die Wirtschaft auch gut für die Bürger‘ sei, wurde offensichtlich durchschaut und anderes Politpersonal gewählt.

    Vor den kantonalen Wahlen lief die bürgerliche Propaganda zu hochform auf und prophezeite den Durchmarsch von FDP und SVP: daraus wurde nichts. Jetzt unterstellt die NZZ, dieses unseelige Propagandablatt, allen, die grün gewählt haben, Populismus und verunglimpft sogar die Jugend (Eric Gujer am 29.3.19: ‚Statt eine kohärente Energiepolitik zu formulieren, applaudiert man Jugendlichen mit unerfüllbaren Forderungen: Das ist Populismus‘). Das ist unfein, wird aber auch vom Stimmbürger als das durchschaut werden, was es ist: der ‚Spin‘ einiger bürgerlicher ‚Spin Doctors‘. Das schlimmste daran? Die Bürgerlichen blenden sich selbst und verstellen sich die Sicht auf ihre eigenen Fehler. Mein Wunsch: mehr Politik für die Menschen! Freue mich auf den Herbst!

  46. endlich! kann ich nur sagen.
    die blocher’s, wie die trumps.
    eine zumutung für die schweiz
    und für die demokratie.
    wir brauchen solche papier
    schweizer dynastien hier nicht.
    viel zu lange sind die leute
    diesem brandstifter hinter her
    gelaufen.
    hoffentlich bald vorbei mit
    fremdschämen.

    • Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
      Gilt auch für den Marionettenspieler auf dem „rechten“ Hügelzug vom Zürichsee. War schon seit längerem abzusehen.

  47. Le roi, c’est moi.

    Schön zu sehen wie Blochers Niedergang den ganzen Sumpf, den er aufgebaut hat, mit sich in den Niedergang reisst. Wie Thatcher wird er einst als verachtenswerter Hexenmeister in die Geschichte eingehen. Mit seiner Politik der eisernen Faust im Hosensack ist er hauptverantwortlich für den Niedergang des Mittelstands. Seine Hasstiraden gegen alles und jeden wurden von seinen Zöglingen lechzend aufgesaugt, im Unwissen darum, dass diese eben auch ihnen galten. Die Marionetten des Puppenspielers werden seelenlos in sich zusammensinken, sobald der Vorhang fällt. Als dann kein Sonnenkönig mehr da ist, der ihnen vorgibt, in welche Ecke des Palastes sie schiffen sollen, werden sie erkennen, dass die ganze Sache immerschon gestunken hat.

    Durchsetzt vom Mief driftet die Idee der vorgegaukelten heilen Schweiz an den Rand des Klärbeckens und versinkt langsam im Sediment der Realität.

    Bleibt zu hoffen, dass moralischere Kräfte anderer Parteien das entstandende Vakuum füllen können und die Fehlentwicklungen der letzten 30 Jahre korrigieren werden.

    Je m’en vais, mais l’Etat demeurera toujours.

    • @ Ludwig der 14-te……

      Also die Sonnenkönige landeten zum Ende auf dem Schafott.

      Wollen sie denen nachstreben (((-:

      ————————–

      Sie sind ein Du…f …… denn Tatcher ist in England heute sehr angesehen, mehr als zu Zeiten des Falklandkrieges.
      Ich habe sie mitverfolgt.
      Damals konnte man nicht nach England fahren ohne sich zuerst vergewissern zu müssen ob nicht gerade die Taxis, Bussfahrer, Lokomotivführer oder wer was immer Streikt.
      Der Staat und das Unternehmertum wurde von den Gewerkschaften erdrosselt, ja diese waren faktisch eine Schattenregierung.
      Eine Firma konnte nichts mehr tun ohne erst diese Erpresserbanden um ihr OK zu bitten.
      England stand am Abgrund, lief Gefahr zum armen Mann Europas zu werden. Industrien die konnten,wanderte aus.
      Die Linksideologischen Gewerkschaften aber glaubten nach wie vor alles einfach erzwingen zu können….. nur gibt es eben nie Geld ohne Unternehmertum.

      Thatcher hat den Gewerkschaften die Zügel angelegt und damit einen Aufschwung ermöglicht. England vor der Bedeutungslosigkeit bewahrt.

      Ich mochte sie lange nicht, denn einen Krieg um jene Malvinen zu führen, die tausende Kilometer entfernt vor der Küste einen anderen Landes liegen, das war absurd.
      Aber sie war eben für ihr Land….. und ihr konnte man nicht einfach etwas wegnehmen….

      Je länger ich über sie lese desto mehr respektiere ich sie.

      Blocher wird als Jahrhundertpolitiker gelten, so wie FJ-Strauss auch. was hat man den verteufelt…. aber auch die welche ihn hassen müssen seine Fähigkeiten anerkennen.

      Wissen Sie, es ist eine Sache solchen Blödsinn zu schreiben wie sie es tun …….und einen Blocher nicht zu unterstützen, aber eine andere Sache ihm seine Leistungen abzusprechen.

      Diejenigen die selber nie was geleistet haben, geifern gegen die anderen unterhalb der Gürtellinie, greifen zu aus der Luft gegriffenem Anwürfen …..
      Die Schweiz braucht angesichts solcher Einwohner wirklich keine Feinde mehr, sie kann damit nur zur Bedeutungslosigkeit absinken.

      Ohne Blocher hätte sie das schon ab 1992 getan.

    • Sie haben ja grundsätzlich recht. Die Leistung von Herr Blocher und seiner SVP liegt darin, dass wir noch nicht in der EU sind. Als souveräner Staat lassen sich die Fehlentwicklungen der letzten Jahre (Umverteilung von den Arbeiter zu den Vermögenden) wieder korrigieren. Wären wir in der EU hätten wir bald französische Zustände.
      Sobald der letzte Linke und Sozi endlich verstanden hat, dass die EU nicht das Paradies ist, sondern ein totalitäres Imperium welches undemokratisch von einer „trilateralen Kommission“ regiert wird, wird die SVP obsolet.

  48. Lieber Herr Stöhlker, jetzt gleich von Niedergang und Endzeitstimmung zu sprechen scheint mir schon etwas früh. Und gewagt auch, immerhin ist die SVP nach wie vor die wählerstärkste Partei auf Kantons- und Bundesebene. Auf und ab gibt es nicht nur an der Börse, je nach vorherrschenden Themen auch in der Politik.
    Es ist sicher so, dass charismatische Persönlichkeiten für Ausschläge im Wähleranteil sorgen, das sieht man überall.
    Also, lieber Herr Stöhlker, bitte nicht voreilig die wählerstärkste Partei abschreiben.

    • Voreilig? Sogar im stockkonservativen Kanon Luzern geht das Sünneli unter, während Rot und Grün zulegen. Darauf ein herzliches Prost und ein grosses Lozärner Bier!

    • @Diebold Schilling: überlegen Sie bitte mal, was Sie da schreiben. Das ist doch nur Ihr Wunschdenken. Wir werden alle von der Presse manipuliert, und zwar ganz systematisch und unschön, und der häufige Anti-SVP-Reflex zeigt das recht klar. Finden Sie diesen Reflex konstruktiv? Was bringt es Ihnen, wenn Sie so schreiben? Präsentieren Sie Lösungen statt Kritik. Prost!

    • @Diebold Schilling

      Rüüdige huere Seich nomohl.
      Seid Ihr Lozärner nun auch wohlstandsverblödet? Schade.

  49. Schade, dass diese Partei untergeht. Es ist neben der EDU die einzige Partei, welche sich gegen die Globalisierung stemmt.

    Einen Hauptgrund für die jetzigen Probleme sehe ich darin, dass die SVP eine Wirtschaftspolitik für die Mächtigen und Reichen betreibt.

    • … und völlig wdersprüchöich zur Industrie und Wirtschaft eine extrem stark subventionierte Bauerschaft hinter sich sucht.

    • @Wirtschafter: Was ist „widersprüchöich“. Übrigens, der Punkt ist auch Satzzeichen, den man verwenden darf – sofern man weiss wie!

    • Haha, SVP stemmt sich gegen Globalisierung.
      Auch SVP: „Wir müssen nichts gegen den Klimawandel machen, denn die Schweiz alleine kann eh nichts bewirken.“

    • Sich gegen die Globalisierung stemmen ist wie damals, als die Indianer mit Pfeil und Bogen gegen die Dampflokomotiven schossen.

    • @Benny Fuchs

      Dass Sie offensichtlich zur SVP Klientel gehören passt. Sie nennen sich zwar Nationalökonom, outen sich aber bisweilen als – mit Verlaub – eher bildungsfern. Immerhin: Dass Sie Akademiker hassen, die qualifiziert Sie zweifellos. In die SVP Spitze, wenn nicht gar als US Präsident