Blocher gegen Kielholz: Kampf der Titanen

SVP-Tycoon attackiert Swiss-Re-Kapitän und CS-Strippenzieher als Feind Nummer 1 – Kielholz wolle Land in EU führen.

Die Attacke hat es in sich. In der heutigen Weltwoche nimmt Christoph Blocher, Übervater der Volkspartei und Vorkämpfer der Hellebarden-Schweiz, den grossen Mann des Paradeplatzes ins Visier.

Walter Kielholz. Der sei schuld daran, dass die Schweiz möglicherweise einem Generaldeal mit Brüssel zustimme und so ihre einzigartige Alleinstellung aufs Spiel setze.

Kili the Captain (SRF)

Im heutigen Weltwoche-Interview zieht Blocher zunächst über NZZ-Chefredaktor Eric Gujer her. Der argumentiere komplett widersprüchlich für den „Rahmenvertrag“ der Schweiz mit der EU. Gujer spreche aber möglicherweise „mit der Stimme des Herrn“.

Tell Blocher, Gessler Kielholz (Weltwoche)

Darauf die Weltwoche: „Wer soll sein Herr sein?“ Da meint Blocher: „Die NZZ ist zurzeit das Sprachrohr gegen eine selbstbestimmte Schweiz. Die treibenden Kräfte findet man im Epizentrum der Credit Suisse und deren Umgebung.“

Weltwoche: „Rund um Walter Kielholz, ihren früheren Präsidenten?“

Blocher: „Ja. Er will, dass die Schweiz der EU beitritt. Darum fordern seine Leute einen Unterwerfungsvertrag, gleichgültig, was drinsteht.“

„Warum sollte Herr Kielholz das wollen?“

„Das müssen Sie ihn fragen. Es geht natürlich um Sonderinteressen. Heute lässt es die EU zum Beispiel nicht zu, dass unsere Banken von der Schweiz aus in der EU um Kunden werben. Die Banken glauben, dies würde durch das Rahmenabkommen geändert. Das ist doch eine Lappalie. Und deswegen sollen die Schweizer Bürger auf ihre Freiheit verzichten?“

Blocher gegen Kielholz: Das ist der Kampf der Swiss Titanen. Polit-Grosswesir gegen Finanz-Truppenführer. Held aller Winkelriede gegen Schutzherr der Boni-Manager.

Ein Fight der Superlative. Die Schlacht der Stammesführer. Blocher, Häuptling des aufrechten Schweizers; Kielholz, König der Finanzplatz-Fürsten.

Wer gewinnt? Die Ausmarchung könnte das Wahljahr 2019 prägen. Da mögen sich die Gemüter noch so übers Klima erhitzen: Hier gehts um den wahren Kern.

Europa, die Schweiz, unser Selbstverständnis, die Identität, der Nutzen, die Kraft, der Glaube an sich selbst versus Kooperieren und Mitmachen.

Blocher schiesst scharf. Mit Kielholz hat er jenen Mann der Hochfinanz für den Ringkampf ausgewählt, der viel mächtiger ist, als das viele vermuten.

Haubitze vom Herrliberg (Tele Blocher)

Kielholz meldet sich immer zwei Mal im Jahr zu Wort. Dann gibt er ausgewählten Journalisten ein Interview. Der König lässt bitten.

Sonst schweigt er. Öffentlich. Hinter den Kulissen aber bringt er seine Leute in Stellung. Die sind vor allem in der Credit Suisse.

Wer? Urs Rohner, Präsident der CS von Kielholz‘ Gnaden. Das hat Blocher-Jünger Roger Köppel vor Monatsfrist klargemacht. Da drosch der Weltwoche-Besitzer aus dem Nichts auf die Zürcher und Basler Wirtschaftselite ein.

„Diesen Chefs ist die Schweiz egal“, titelte der neue starke Mann der SVP, und stellte die Roche-Spitzen Christoph Franz und Severin Schwan, ein „Tiroler“, an den Pranger.

Dann sprang Köppel rasch weiter zur Finanzelite. Zunächst gab er den Genfern Patrick Odier und Yves Mirabaud Saures.

Um dann endlich zur wahren Zielfigur vorzustossen. „Selbst Alfred Eschers Nachfolger an der Spitze der Kreditanstalt, dieses einstigen Bollwerks der schweizerischen Unabhängigkeit, der brillante Jurist Urs Rohner, knickt ein“, setzte Köppel an.

„Immerhin räumt er ein, dass dieses Abkommen „weit entfernt von einer perfekten Lösung ist“, was sich unter „intelligenten Leuten nicht bestreiten“ lasse: „Aber gibt es denn eine Alternative?“, klagt Rohner, „glaubt jemand, dass wir die Bilateralen in die Zukunft führen können ohne Rahmenabkommen [. . .]? Ich glaube das nicht.““

Woraus Köppel folgert: „Angesichts dieser alternativlosen Ausweglosigkeit bleibt für den Präsidenten seiner mittlerweile aus Katar kontrollierten Bank nur noch der Selbstmord aus Angst vor dem Sterben.“

Kommentare

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  1. Na ja, es versuchen beide der genannten Herren Ihre Ziele für Ihren persönlichen Nutzen durchzusetzen. Die Interessen des Landes und deren Bürgern, sind den beiden Herren so ziemlich scheissegal.

  2. Lieber Herr Hässig
    Danke für IP, meistens sehr sachlich und wir erfahren viel. Super Bravo für die Berichte über den schlitzohr Saubermann Vincenz. Ohne Sie wäre er von Vielem verschont worden.
    Aber bitte machen Sie keinen polit Blog. Von diesen gibt es viele. Den Blick habe ich aus diesem Grund in den Spam verlegt und seit 2 Jahren keinen Artikel mehr gelesen. Natürlich auch keine Reklame mehr. Lese nur noch total neutrale Politblogs. Ihre politischen Artikel reflektieren nur Ihre politischen Ansichten.

  3. Ich habe die CS damals erlebt, als sie die „Winterthur-Versicherung“ zu einem Schundpreis erwerben konnte wegen totalem Missmanagement der Winterthur-Führung unter CEO und VP Präsident Peter Spälti. Das Tafelsilber (offene und vor allem stille Reserven) der Winterthur wurde den Nagel gerissen. Perfid hat die CS das als Fusionskosten (Raubzug) erklärt. Langjährige Mitarbeiter wurden in Frühpension gejagt oder solchen, für die es dafür noch zu früh war, wurden neue Arbeitsplätze zugewiesen, die ohne Wohnortswechsel pro Tag mindesten 2 – 3 Stunden Arbeitsweg verursachten. z.B. Wohnort und Arbeitsort Basel, neuer Arbeitsort Luzern. Mc Kinsey hat beraten…Betriebswirtschaftlich völliger Unsinn. Nicht umsonst geriet die Winterthur in finanzielle Probleme und wurde dann an die französische AXA verkauft. Gewinner waren trotz der Turbulenzen die Oberen der CS und der ehemaligen Winterthur. Da begann das Raubrittertum.

  4. Eine Clique aus Herrliberg, umgeben von Kuhglocken, staatlich finanzierten Bauern und Milliardären (Blocher-Spuhler-Frey-Matter u.a.) versucht uns seit Jahrzehnten weise zu machen, dass der absolute, totale Alleingang der Schweiz gegen den Rest der Welt das grosse Heil bringen würde. Diese rechtslastigen Milliardäre versuchen die Schweiz zu bestimmen!

    Zu kurz gedacht, sorry:
    Anstatt wie jetzt alle EU-Richtlinien, Vorstösse, Gesetze und Handelsvorschriften sofort und immer express zu übernehmen (heutiger IST-Zustand!) könnten wir als EU-Mitglied resp. Teilmitglied aber immerhin unsere Stimme, unsere Meinungen einbringen und Einfluss nehmen!

    Blind immer übernehmen (Vögelchen friss!) oder MITbestimmen, MITwirken??

    Bei allem Respekt, aber Herr Blocher tut so als ob die Schweiz Weltmacht, unentberlich wäre: Ist sie aber nicht. Bis zum Wiener Kongress anno 1814/15 „gings“ auch ohne Schweiz. Und achtung: Dass die Schweiz in Saus, Braus und Honig leben kann ist kein Naturgesetz, wurde erst ab ca. 1940 langsam Wirklichkeit und kann sich rel. schnell wieder verziehen.

    Wenn dann hohe Zölle den Export sehr schwer machen dürften, seine Tochter Martullo mit der EMS-Chemie sehr wichtiger Teil des Umsatzes (Autosparte) wegbricht und nicht mehr rund 35M sondern „nur“ noch vielleicht 8 Millionen pers. verdient, ja dann dämmert’s Herrn Blocher vielleicht, dass Europa doch nicht sooo schlecht furchbar..

  5. Ich muss den Artikel gar nicht zu Ende lesen. Der Titel genügt. Dann kann ich schon sagen „Bravo Herr Blocher, gut gemacht!“ und zum Kielholz, da gebe ich meine Meinung hier besser nicht preis, sonst werde ich noch verklagt )

    • Eine mutige „Kriegserklärung“. Jetzt muss die SVP zeigen, ob sie die Reihen schliessen kann und ob es ihr gelingt, dem Stimm- und Wahlvolk die Folgen einer weiteren EU-Annäherung klar zu machen. Es gibt Tatsachen zu Hauf, die hier ins Feld geführt werden können, wie z.B. das Negative der Personenfreizügigkeit oder die horrenden Kosten im Asylbereich, die zu grossen Ungerechtigkeiten gegenüber den arbeitswilligen Einheimischen geführt haben.

  6. Bin kein Weltwoche Leser, finde auch das Christoph Blocher ein Leben lang als Wegelagerer gutes Geld ehrlichen Leuten genommen hat (Danke Beobachter). Und auch das er seinem Abschied von der Öffentlichkeit schon lange verpasst hat. Jetzt ist er und sein Geschwafel nur noch langweilig. Allerdings kann ich ihn in diesem Punkt nur unterstützen. Denn wie Walter Kielholz über Jahrzehnte gewütet hat ist absolut unglaublich. Ich denke, er und Rainer E. Gut haben schlussendlich der Schweiz so geschadet wie sonst niemand in der Geschichte. Walter Kielholz ist nicht nur Schutzherr der Boni-Manager, er hat diese wahnsinnigen und unvorstellbaren Dimensionen erst ermöglicht.

    Wie viele Milliarden hat sein Kumpel Warren Buffet mit seinen Wasserdichten Verträgen an der Swiss Re verdient? Und er hätte die so oder so verdient. Egal ob die Swiss Re überleben, übernommen oder untergehen würde. Walter Kielholz hat sich nur wegen seines Netzwerkes an so ziemlich allen grossen Finance Firmen Rund um den Paradeplatz (und noch mehr) dumm und dämlich verdient. Ob Swiss Re, CS, Zurich Insurance, die Liste ist Ellen lang. Alle Firmen presst er schon seit Jahrzehnten aus. Lässt sie ausbluten. Und der Sesselkleber kriegt einfach den Hals nie voll. Wie heisst es so schön; wer arbeitet hat keine Zeit Geld zu verdienen. Wann treten die beiden alten Säcke endlich ab?

    • Lieber Roger
      Immerhin hat Blocher weit mehr als tausend Arbeitsplätze vor allem in Graubünden, aber auch in der Schweiz erhalten können, nachdem seine Vorgänger nicht fähig waren, das Unternehmen weiter zu erhalten Blocher hat von ihnen den Auftrag erhalten, nach Käufern zu suchen. Es gab welche. Die wollten aber nur die Patente, nicht aber den Betrieb. Heute hätten wir in Domat/Ems eine Industrieruine, wie es beim vom Kanton GR geförderten Sägerei-Grossbetrieb geschehen ist.

      Mit seinem politischen Effort hat Blocher verhindert, dass wir mit dem EWR in die gleiche Falle gelaufen sind, wie uns nun Bundesrat, Parlamentsmehrheit und alle Parteien ausser der SVP mit dem Rahmenvertrag EU-Schweiz beliebt machen wollen.

      Roger, alle sehen, bewerten können, anständig bleiben!

    • cjf, die Art und Weise wie Sie Ihre Meinung schreiben ist beeindruckend. Danke! Damit wären wir bei einem Faktencheck. In dem Fall bezogen auf Christoph Blocher. Ist es nicht wahr, dass die Vorgänger Besitzerfamilie der ems ein Buch über Christoph Blocher und die Einzelheiten dieser Übernahme schreiben wollten? Was dann von einem Tag zum anderen ad acta gelegt wurde. Wieso? Kann es sein, dass der damalige ems Buchhalter Christoph Blocher der Besitzerfamilie nicht ganz die richtigen Zahlen zum Zustand der ems vorgelegt hat? Rot statt schwarz. Oder das er verschwieg, dass er hinter dem Konsortium stand, dass die ems dann übernahm. Weil ihm sonst die Besitzerfamilie auf die Schliche gekommen wäre?

      Weit suchen musste er also nicht um jemanden zu finden. Fiel die nun ehemalige Besitzerfamilie nach der ems Übernahme von Christoph Blocher nicht aus allen Wolken, als erstens plötzlich andere Zahlen sowie zweitens Christoph Blocher als neuer Besitzer publiziert wurden? Stimmt es, dass Angestellte der ems in der freien Schweiz keiner Gewerkschaft beitreten dürfen? Wie sieht es mit den umfangreichen Steuererleichterungen für die ems aus? Als Deal für die Arbeitsplätze. Die Frage drängt sich auf, muss das Milliardenunternehmen ems überhaupt Steuern bezahlen? Das ausgerechnet ein Blocher Befürworter etwas von anständig bleiben schreibt finde ich gut. Nochmals Danke. Christoph Blocher, der alles verhöhnt und verspottet, was nicht seiner Meinung ist oder wenn ihm die Argumente ausgehen.

    • cjf – kleiner Nachtrag zu Christoph Blocher und seinen Arbeitsplätzen in der Schweiz. Wissen Sie was mit der Alusiusse passiert ist als Christoph Blocher sie übernahm? Sie wurde zerhackt und ins Ausland verscherbelt. Aber das ist halt in Zürich passiert und nicht im Bündnerland.

      Heute bewohnt die Emil Frey AG (Walter Frey) das Hochhaus. Übrigens hat Richard Gere genau diese Rolle von Blocher in «Pretty Woman» gespielt. In dem Film spielte Gere die Rolle so, dass er selber weiss das er ein Schwein ist. Nur hat der sie nicht ins Ausland verscherbelt. By the way, in der Hauptausgabe der Tageschau (20:00) hat Christoph Blocher ein Interesse an der Alusuisse vehement abgestritten. Am nächsten Morgen konnte man von der Übernahme in jeder Zeitung lesen. Musste er unbedingt 1 Mio. Zuschauer live anlügen? Ich denke dazu muss man wirklich ein besonderer Mensch sein. Ich meine das nicht positiv.

  7. Schwierig, und ich bin mir manchmal nicht mal ganz sicher ob mir die Person gegenüber nun vorallem mit Konfidenz oder Kompetenz etwas verkaufen will.

  8. Woher weiss der Späher, dass Urs Rohner kein brillianter Jurist ist? Wie lange konnte er sich in Deckung halten und die anderen die Kastanien aus dem Feuer holen lassen?

  9. Walter Kielholz trägt eine wesentliche Mitverantwortung dafür, dass CS von einem unfähigen, unsympathischen und unschweizerischem Management Team geführt wird und die Bank von ausländischen Investoren beherrscht wird.

    SKA war eine stolze Bank – CS ist jetzt runtergewirtschaftet worden.

    Fru

  10. ÜBERRASCHUNG: wie wenige den Mut haben mit Namen zu kommentieren! Sind denn die Anonymen nur Memmen die sich hinter „Pseudo-Titelchen“ verkriechen müssen um grosse Töne zu spucken! Jämmerliche Waschlappen seid ihr.
    Frohes Osterfest beim suchen……aber was suchen sie denn? „Luftblöterli“ mehr nicht.

    • @Stavros Constantinos Vlachos – oder wie sie auch immer heissen mögen …
      Potz-Blitz, sie mögen aber austeilen. Fast schon beleidigend und erniedrigend, als ob sie was Besseres seien – mit Fantasie-Namen. Drei Namen mit jeweils -os als Endung. Wers glaubt …
      Damit sind sie als hinterhältige, perfide Dreckschleuder und Pseudo-Waschlappen 100%-ig enttarnt.
      In Tat und Wahrheit sind sie stinksauer, dass sie andere nicht persönlich angreifen können, da sie keine Personal-Daten haben. Das versaut ihnen logischerweise ihren Durst nach Intrige, Verunglimpfung, Dreckschleuder und überhaupt ihre Menschenverachtung.
      Sie selber sind doch der geifernde, spuckende Waschlappen der sich versteckt, sodass er genüsslich zuschlagen kann …

  11. Im kalten Krieg mussten wir uns vor den Roten fürchten, dann vor den Islamisten, jetzt vor der EU. Ohne dass die Bürger Angst haben könnte man sie politisch kaum einwickeln. Die grösste Gefahr für unsere Demokratie sind die Überwachungskapitalisten (zB. GOOGLE 800 Mrd. Börsenwert, Microsoft, Facebook, Twitter) die bestimmt haben dass Obama und Trump gewählt wurden.
    Milliardäre werfen sich für ihre Macht in den Kampf, dank unerschöpflicher Kaufkraft. Bürger welche viele Zusammenhänge verdrängen wie Köppel, Blocher, Kielholz,Rohner usw. nutzen ihre Medienmacht. Deren übermässigen Machtanspruch heisst es zu erkennen und dagegen zu halten, wo es über 60% der Bürger schadet. Die 5% Reichsten sollen unsere Politik nicht bestimmen.

    • Ja, äh, ich han am äh Christoph und de äh SVP bereits en äh Sune-äh-Undergang äxtra äh organisiert.

      Wird es tolls äh Fäschtli! Undergang vo de SVP bim Undergang von dä äh Sune …

  12. @Laura Kühni

    Eine Alternative zu Blocher? Wie wärs mit einem handelsüblichen Heissluftgebläse?

    Aus meiner Sicht gilt für Blocher:
    Die Lücke, die er hinterlassen wird, wird ihn vollständig ersetzen.

    Vielleicht nicht für die verblendeten SVP-Jünger. Noch für alle Medien und Journalisten, die ihm ständig eine Plattform bieten. Insbesondere für Matthias Ackeret. (Der kann dann ja Magdalena Martullo interviewen.) Aber wenigstens für den überwiegenden Rest der Welt.

    • @Hasly Harrer

      Heissluftgebläse – grosser Energieverbrauch mit sehr schwachem Wirkungsgrad -köstlich, treffender geht‘s nicht mehr. Merci herzli für den schallenden Lacher! 🤣

    • Blocher hat etwas für die Schweiz geleistet?

      Sollte man mal erwähnen, bisher dachte ich immer die Rezession nach dem EWR-Nein sei nichts worauf man stolz sein könnte…

  13. Blocher oder Kielholz, Pest oder Cholera? Keinem von diesen beiden alten und brandgefährlichen Leuchten darf man trauen.

    • Lieber Blocher als Kielholz!
      Einfach mal Kunden oder Mitarbeiter der jeweiligen Betriebe fragen (nennenswerterweise also „die Arbeit“ und nicht „das Kapital“) und die Sicht auf das Problem wir schlagartig klarer. Einer (miss?) braucht das Kapital zugunsten der Arbeit und der Resultate für Viele (durchaus auch für sich selber), der andere (ver) braucht sowohl Kapital als auch Arbeit zugunsten von sich selber und – naja, fast – nur seinesgleichen, wobei am Schluss nicht mal mehr (nennenswert) Kapital übrig bleibt. Welcher von den beiden ist jetzt wer?

      Ich jedenfalls weiss sehr genau, zu welchem von diesen beiden „Herren“ ich jegliche Beziehung (geschäftlicher Natur, kleiner Scherz) aufgegeben habe, und warum. Für eine währschafte Fehde fehlte mir in jedem Fall der finanzielle (und juristische) Schnauf.

    • @Demokrates
      Grosses Lob! Sie bringen es präzise auf den Punkt. Die Einen bereichern sich egoistisch auf Kosten der Gesellschaft, und die Anderen bereichern sich Win-Win-Verantwortlich auf für die Gesellschaft. Warum sollten jene nicht auch einen Leistungs-Bonus dafür als Dank vereinnahmen dürfen?!!!
      Mit ihren 2 Likes ist einmal mehr 100%-ig erwiesen, dass das Ursache und Wirkung nicht mehr erkannt wird. Geht es doch immerzu nur noch um abartig moralische Ego-Gesinnung, anstelle von Intellekt und Vernunft.
      Die Gesellschaft ist am Arsch und demnächst im Arsch. Es stinkt dermassen, sodass sich die menschliche Schwarm-Dummheit demnächst in die absolute Scheisse reitet. Und alle werden sich fragen, wie konnte das nur geschehen …!
      Dagegen ist leider kein Kraut gewachsen, und es wird auch kein Entkommen geben. Mein einziger Trost, ich muss mir diese Verblendete Schwarm-Dummheit nicht vorwerfen müssen. Bleibe ich mir treu und werde weiterhin meinen Beitrag leisten. Aber mit Sicherheit werde ich mich niemals als Aufklärer und/oder Retter in Szene setzen. Denn, damit würde ich mein Leben dermassen versauen und mit Dreck beworfen werden, sodass mir mein Leben nicht mal ansatzweise noch lebenswert wäre. Hochachtung vor Blocher. Was der Einstecken muss und sich dafür hergibt, ohne dafür auch nur einen Franken zu profitieren würdigt ihn als tapferen, starken und ehrwürdige Persönlichkeit, die nachträglich noch in den Geschichtsbücher nachzulesen sein wird.
      Fazit:
      Die Volks-Masse wird sich zunehmend selber zerfleischen und naturgegeben, muss erstmal das Lebende – auch System – untergehen, sterben, sodass schlussendlich evolutionär sich eine Geburt/Neuanfang aus der toten chaotischen Masse, wieder in neuer Konfiguration, erheben kann.
      Leider Gottes, ist das der ewige Zyklus evolutionär naturgegeben.

  14. Wiederholt schon erwähnt: Kielholz ist der Strippenzieher – er hat auch Rohner zu verantworten! – also auch die Verantwortung dafür, dass die CS zum Saftladen absackte.
    Ein Rätsel bleibt: Wie kommt Roger K. auf die umwerfende Erkenntnis, Rohner sei ein „brillanter Jurist“? Das scheint mir wirklich eine Lachnummer…

    • Aus der Sicht eines wahrlich **brillianten** Journalisten 😂🤣 vom „Format“ eines Roger Köppel (-aus-dem-Sack) ist der weiss-westige Örs Rohner natürlich allemal ein brillianter Jurist 😂🤣.

      Nicht, dass dies für den VR-Präsident einer Grossbank nötig wäre. Dort wäre es viel mehr von Vorteil, man verstünde vom Banking ein kleines Bisschen mehr als vom Zürcher Film-Festival …

  15. Er ist wirklich zu einem alten Plauderi verkommen.
    Grad die Grossbanken haben Strukturen, um ausländische Kundschaft lokal zu betreuen.
    Zudem ist sowas von billig, wie der alte Mann versucht, von der Abneigung des Volkes gegen die Grossbanken zu profitieren. Credit Suisse ist nicht gerade sympathisch, UBS, wo Blocher in der Vorgängerbank VR war, auch nicht. Es scheint, er hat keine besseren Argumente.
    Für mich gilt weiterhin: Hört auf, auf alte Säcke zu hören. Es wäre besser, Jüngere würden sich an den politischen Diskussionen beteiligen.

    • Aber auf Sie soll man hören? Herr oder Frau „Verschwörer allenthalben“? Vielleicht werden auch Sie mal ein „alter Sack“ und freuen Sie, wenn Sie so betitelt werden.Ziemlich niveauloser Kommentar, aber wenn man ein solches Synonym auswählt, nicht verwunderlich.

    • Frage: soll man primär auf Milliardäre hören, „die etwas geleistet haben“ oder sich viel leisten oder auch auf normale Bürger, die täglich an ihrem Platz Leistungen erbringen, mit denen oft wenige ihren unverschämten Reichtum und Machtanspruch einbringen?

  16. Ah, das freut mich sehr: endlich kann jederfrau erkennen, wie die Wirtschaft und Politik so vernetzt sind und wer dahinter steckt…ganz klar und offensichtlich.
    Ohne uns einzumischen in so schwierige und komplexe Thematiken, wir können nur prognostizieren das ende der RV und auch der betroffene Leute. In Bern wirken zwar Mariotten aber in der Schweiz gibt noch Leute mit Gehirn, Mut und Top Fit, die diese „Theater“ schon lange nicht mehr tollerieren…alles wird gut drauskommen auch ohne RV….Apokalysse ist nicht in Sicht…fait vos jeux monsieurs et dames..🤣😉

    • Wow, Herr selbsternannter **Star*-Sipholoph (oder so)

      Ich kann Ihren TOLLen Titel nicht TOLLerieren, so lange Sie sophile Fähler machen. Und auch Ihre Fremdwörter sind zum fremdschämen. Apokalysse, meine Güte! Sie werden bald zur Apo-Kass-Ypse gebeten!

  17. Endlich wieder ein Blocher wie in den guten alten Zeiten! Holt Eure Halbarten hervor und formiert Euch zum Gewalthaufen! Spiess voran, drauf und dran! – es geht um die Wurst.

  18. Was erwarten wir denn? Blocher hat ein Leben lang als Wegelagerer gutes Geld ehrlichen Seelen genommen. Mit der EU steht diese Einnahmequelle auf dem Spiel. Natuerlich ist er dagegen.
    Viel schlimmer das die Übertölpelten dem Rattenfaenger den Hof machen…

    • Beobachter beobachtet schlecht. Ich würde ihn nie als Späher einsetzen, gäbe es die alte Milizarmee noch.

    • Rattenfänger? Wegelagerer? Angst vor der EU trotz Bilateraler? Mann oh Mann.

  19. Offen gestanden könnte ich mich ketzt nicht nbedingt als Fan von Herrn Kielholz bezeichnen.
    Was vor 10 Jahren bei der Swiss Re abging war zu einem grossen Teil sein „Verdienst“ – auch wenn René Lüchinger in der Kielholz Biographe den Herrn Kielholz mit der Aussage, er sei damals nicht in einer entscheidenden Funktion gewesen, zitierte.
    Und was heute bei der Credit Suisse abgeht ist ebenso ein „Verdienst“ von Herrn Kielholz.

    In beiden Fällen hatte er es geschafft, einen ihm genehmen servilen – wenn auch wirtschaftlich nicht unbedingt hervorragend qualifizierten – Juristen als Verwaltungsratspräsident zu installieren. Bei der Swiss Re war das Professor Peter („wie geht Prozentrechnung“) Forstmoser, bei der Credit Suisse war es Urs („ich habe eine weisse Weste“) Rohner. Die „Erfolge“ damals bei Swiss Re und heute bei Credit Suisse sind beredte Zeugnisse dieser Entscheidungen.

    Nur: Von Christoph Blocher halte ich leider noch deutlich weniger.

    Deshalb schlage ich vor, dass sich diese beiden nicht mehr ganz taufrischen Herren endlich aus ihren Positionen zurückziehen – und zwar lieber schon heute als morgen. Denn statt diesen beiden Ewiggestrigen brauchen das Land, die SVP (wie auch die FDP) und unser Finanzplatz dringend neue Kräfte.

    • Problem ist nur, dass diese alten Knaben sich für unersetzlich halten. Blocher ist um so nerviger, weil er auf seine alten Tagen noch anfängt, alles in religiösen Farben zu malen. Kenne einige Pfarrerssöhne und -töchter, die sich ein Leben lang an diesem „Erbe“ abgearbeitet haben.

    • @ Heinz

      Es ist falsch, dass ich von Blocher ’noch weniger‘ halte. Ich hatte geschrieben, dass ich von ihm ’noch DEUTLICH weniger‘ halte.

      Wieso?
      Er spielte bei seiner Übernahme von EMS mit gezinkten Karten.
      Er ist ein Demagoge, der den weniger gebildeten und intelligenten Teil der Bevölkerung mit Halbwahrheiten aufhetzt.
      Er hetzt gegen alles Fremde, macht aber gute Geschäfte mit den Ausländern.
      Er suggeriert dem kleinen Mann, er sei einer von ihnen, setzt sich aber in Herrliberg für eine Steuersenkung ein, die vor allem ihm zu Gute kommt.
      Er stänkert gegen die Classe Politique in Bern, ist aber mittendrin, und lässt sich sogar zum Bundesrat wählen.

      Reicht das?

  20. Kielholz ist mir sowas von unsympathisch. Der würde für
    Geld noch manches verkaufen.

    Warum soll er jetzt für Geld die Schweiz nicht verkaufen?

    • @Quer Denker
      das reicht nicht
      -das wissen wir nicht, oder Sie waren bei diesem Deal vor 50 Jahren dabei
      -ja, das ist er. Das gehört leider zum Polit Business dazu. Nur: er kann das, da finanziell unabhängig, andere würden aber gerne, können aber nicht.
      -stimmt schlicht weg nicht, und ja, er macht Geschäfte im Ausland
      -er zahlt immer noch genug Steuern, oder zuviel. Jeder Franken ist verlorene Substanz am einem Mehrwert schaffenden Unternehmen
      -ja, zum Glück in Bern. Von den anderen gibt es dort schon genug.

  21. Kielholz mag vielleicht mächtig sein. Er verkörpert den Zürcher Finanzfilz, undurchsichtig und unangenehm. Er agiert im Hintergrund. Seine wirtschaftliche Bilanz ist aber grotten schlecht. Zuerst hat er die CS kaputt gemacht, nun ist die Swiss Re daran. (Übrigens, ganz einfach: Immer mehr Dividende ausschütten, als die Firma verdient!) Als Buddy der grossen Aktionäre verkauft er alle Angestellten, dann die Kleinaktionäre und gleichzeitig die Schweiz. Als finanziell Abhängiger darf (und kann) man in Zürich nichts gegen den grossen alten Mann im Hintergrund sagen.
    Der grosse Schwachpunkt von Kielholz sind seine Trabanten, die gute persönliche Beziehungen zu Kielholz haben, aber weder das persönliche Format noch die nötigen Fachkenntnisse aufbringen. Wer vertraut schon diesen Leuten? (Die Beispiele sind bekannt, werden aber in der Presse unterdrückt!) Und nicht zu vergessen: Gemäss Kielholz sollten alle bis 75 arbeiten (er ist dabei das grosse Vorbild!), gleichzeitig entlassen die Firmen von Kielholz alle 50ig-jährigen! Kielholz agiert hinterrücks, gegen die Interessen der Schweiz und ist brandgefährlich!

    Nur ein finanziell Unabhängiger wie Blocher, kann und darf auf Kielholz aufmerksam machen.

    • bist wohl ein kleiner, weisser, junger Mann … denn Du hast keine Ahnung, was vor ca. 25 Jahren in Zürich abging.

    • mich stört, dass im Zusammenhang mit Kielholz von „arbeiten“ gesprochen wird. Er hat sich einfach als schlaue Filzlaus im Filz gütlich getan. Tja, das ist harte Arbeit – vor allem am persönlichen Charakter…;)

    • @Die (grossen) alten weissen Männer…

      ….sind laut Sophie Passmann, eine junge Feministin und Autorin, alle sexistisch.
      „Aber es gibt auch gute“, wie sie in ihrem Buch: „Alte weisse Männer. Ein Schlichtungsversuch.“ das Fazit aus ihren Begegnungen mit 16 Vertreter der sogenannt mächtigen Männer, die gemäss ihr „die gesellschaftliche Elite“ (Journalisten, Politiker, Unternehmer) bilden, zieht.

      Die beiden hier aufgeführten „Titanen“ gehören mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu den guten.

    • @ weisse Weste

      Richtig erkannt. Und mich wundert es auch, dass der hier so viele Anhänger hat!

  22. Ich setzte auf Blocher: Motiv und Leistungsausweis stimmen.
    Kielholz ist ein eitler Loser: Das zeigen schon die Aktienkurse von CS und SwissRe überdeutlich. Und sein Motiv…

  23. Den europhilen Konzernmanagern und der Clique im Aussendepartement kommt die heilige Greta mit ihren Jüngern gerade recht, um von den wirklichen Debatten und Fragen abzulenken. Im Kommunismus nannte man Letztere nützliche Idioten.

  24. Christoph Blocher und Rogger Köppel haben es absolut richtig erfasst.

    Genau so ist es.

    Beides sind sie brillante Köpfe, und es ist sehr schön noch solche Schweizer zu haben.

    • Was soll „schön“ sein an einem korrupten Unternehmer und seinem Propagandaminister?
      Sie würden auch Berlusconi für den Papst halten..

  25. Kielholz hat einiges auf dem Kerbholz. Da kann ich Blocher schon verstehen. WBK ist schon eine Figur mit traurigem Leistungsausweis aber den richtigen Fäden in der Hand.

    Mit der Entthronung von Ossi als CEO und dem Einsetzen von Rohner als VRP, der schon als COO nichts taugte, hat eigentlich Kielholz die CS an die Wand gefahren.

    Und jetzt auch noch die letzte demokratische Bastion zerstören aus Geldgeilheit. Als wenns noch nicht reicht.

  26. Man muss kein „Freund“ von Christoph Blocher sein um zu sehen, dass er mit der „Zielperson“ von Walter Kielholz den Richtigen im Visier hat. Herr Kielholz, ein alter Mann von Gestern hätte schon längst seinen Posten zur Verfügung stellen sollen, statt dessen ist Kielholz, wohl wie Rohner von der CS der Ansicht, er sei Teil der Lösung, vermutlich ist er das Gegenteil und merkt es nicht. Diese „alten Säcke“ sollten endlich ihre Büros räumen und sich der Pension „anheim (frei nach Thomas Mann als der in den USA lebte) stellen“.

  27. K verkauft, B bewahrt unsere Eigenständigkeit.

    Im Pflegheim wird K irgendwann erfahren, dass Eigenständigkeit unkäuflich ist.

  28. Oligarch gegen Oligarch! Der Showdown beginnt, nur noch wenige Plätze frei! Die Popcornindustrie freut’s und macht Rekordgewinne.

    Was haben wir eigentlich, Demokratie oder Kapitalismus?

    – One man one Vote

    oder

    – Wer bezahlt, befiehlt

  29. Was bei der SNB „abgeht“ ist noch viel dramatischer und viel gefährlicher für die Schweiz in Sachen Einführung Euro / Beitritt EU.

    Marc Meyer

  30. Aber am Sechseläuten mitlaufen darf er, der Köppel. Wahrscheinlich, weil keiner der Zünfter die Weltwoche liest. – Köppel-Spezi Ermotti wird geschont, weil er den Franzosen trotzt. Köppel und seine Wagenburg – viel Feind, viel Ehr‘.

  31. Es muss ein Gesetz geben wo sagt alle Mitglieder vom VR & Direktion von kotierten Schweizer Firmen müssen sein Schweizer (keim Doppelbürger !!) und SVP-Mitglied !!

    • Und gleich noch eine 10 Meter hohe Betonmauer über die gesamte Landesgrenze, oder was? Die Schweiz hatte früher einen gesunden kulturellen, weltoffenen Austausch auf BEIDEN Seiten. Der scheint uns leider mittlerweile objektiv abhanden gekommen zu sein. Insbesondere wenn ich diesen Kommentar lese.

    • Nein, nur einer. Sehen Sie eine Alternative zu Blocher? 18%-Müller oder EU-Noser? Grünsozis? CVP-Pöstlisammler und Subventionsjäger? Die wohlstandsdekanten Demokratiefeinde der Operation Liberalla? Oder gar ein CH-Gretli? Sorry, da kommt einfach nichts nach, nada, die grosse Leere.

    • @Laura Kühni

      Ich bin mit Ihnen völlig einig. Der senile Christoph soll noch möglichst lange bleiben und in der SVP den Tarif durchgeben!

      Dann merken es bald einmal auch noch die letzten geistig Zurückgebliebenen und Bildungsfernen – etwa die Dreamers in der EMS Geschäftsleitung – dass sie auf ein anderes Pferd setzen sollten.

  32. Hätte Blocher damals nicht gegen EWR agiert, hätten wir die beste Lösung – wie Fürstentum Liechtenstein. Wir hätten Personenfreizügigkeit dosieren können hätten vollen Zugang zu EU für unsere Wirtschaft. Eine grosses Dankeschön an Blocher und SVP – wir werden von Bauern regiert aber Wohlstand bringen die nicht.

    • Total falsch, Herr Müller. Das Fürstentum hat als Zwergstaat Sonderkonditionen erhalten, die ein anderes Land so absolut niemals erhält. Der EWR ist eine Art EU Passivmitgliedschaft und ähnlich unwürdig wie das Rahmenabkommen, instA.

    • Damals konnte mn das eben noch verhandeln, aber wahrscheinlich haben sie recht, unsere Quotenpolitiker in Bern können bekanntlich nicht verhandeln. Nichtdestotrotz Liechtenstein hat mit der EU einen idealen Status und auch die Steuerthemen deutlich besser gelöst. Blocher, Schlumpf die haben die Weichen falsch gestellt für die Schweiz. Nicht nach Vorne schauen und das Ideale raus holen sondern an der Schweiz wie sie mal war vor 70 Jahren fest halten. Schauen Sie sich doch die Wirtschaftszahlen von den meisten Ländern an und vergleichen Sie es mit der Schweiz. 5 Jahre oder 10 Jahre geht das gut aber 20 bis 30 Jahre nicht.

    • Lieber Herr Müller. Stimmt nicht, was sie postulieren. Der EWR hätte die gleiche Wirkung gehabt, wie der jetzt vorliegende Rahmenvertrag. Lesen Sie nach…

      Das Fürstentum Liechtenstein hat Speziallösungen beim EWR erreichen können. Das FL fällt als kleine Volkswirtschaft wenig ins Gewicht bei der EU der 28 Länder. Die Personenfreizügigkeit z.B. handhabt FL eher nach eigenen Vorgaben. Die EU nimmt es hin. Warum das so ist, kann man sich fragen. Oder nach den Beziehungen forschen. Das FL steht z.T. autokratisch unter der Macht des Fürstenhauses, das immer noch eine ganz wichtige Rolle beim noch bestehenden europäischen Hochadel spielt, dessen Einflussnahmen auf die Mächtigen in der Politik unverkennbar sind.

    • @ J. Oppliger

      Sie irren sich:

      Der EWR ist nicht Passivmitgliedschaft mit der EU, sondern die Alternative dazu.

      Der EWR ist nicht nur für Zwergstaaten gedacht (Siehe Norwegen)

      Geben Sie es doch zu:

      Sie wollen nur Ihren Übervater Blocher nicht brüskieren, obwohl Sie wissen, dass der Nicht-Beitritt zum EWR rückblickend die bessere Lösung gewesen wäre als das komplexe Flickwerk mit den Bilateralen.

      Dann müssten Sie jetzt auch nicht mehr über das Rahmenabkommen jammern.

    • Papperlapapp.Warum wohl nennt man Norwegen die „Faxdemokratie“?Ein Fax aus Brüssel und Norwegen beugt sich.

  33. Kielholz sollte endlich seinen Abschied nehmen bei SwissRe. Wann macht der Laden mal wieder Gewinn?
    Ich kaufe doch nicht Dividende aus der Substanz, sondern Gewinn.

    • Nun solange PS-Affen wie Blocher den Kurs bestimmen werden die Umweltschaeden ja wohl eher zunehmen. Damit steht es schlecht um Sachen SwissRe…

    • Swiss Re hat sich – ganz im Gegensatz zur Credit Suisse – zumindest kursmässig in den sechs letzten Jahren ziemlich eklatant besser entwickelt, was auch jedem Aktionär eigentlich Freude bereiten müsste. Und aus meiner Sicht liegt es eben in der Natur der Rückversicherungssache, dass dann und wann mal ein schlechtes Jahr anfällt.
      Ein zufriedener Swiss Re Aktionär

  34. blocher ist sowas von vorbei.
    der bräuchte dringen hilfe.
    nur noch zum fremdschämen!
    wieso bietet man solchen leute
    soviel plattformen!?

    • Nicht ganz – Sie leben wohl ziemlich an der Realität vorbei.
      Gut gibt es immer noch solche Leute wie ihn. Schämen müssen sich eher Leute wie Sie…etwas mehr Rückgrat und Format bitte…

    • Weil er etwas für die Schweiz geleistet hat wohl im Gegensatz zu Ihnen, denn von Giovanni ist mir nichts bekannt!

    • Warum bietet man solchen Leuten wie Ihnen Platz. Einfach drauflos nörgeln ohne Begründung ist ziemlich albern.