Peter Spuhler gibt Vincenz-Ehefrau Topjob

Fahnder sehen Geheimnisverrat von Raiffeisens Ceregato – Chance dank Freund Spuhler und Banker Fruithof – „Kronzeugin“?

Nadja Ceregato steht unter Verdacht, Geheimes aus einem externen Anwaltsgutachten der Raiffeisen-Spitze ihrem Ehemann Pierin Vincenz verraten zu haben.

Laut Handelszeitung hätten die Ermittler „handschriftliche Notizen“ gefunden, „die darauf deuten lassen, dass der Ex-Raiffeisen-Chef Inhalte aus dem bankinternen Prager-Dreifuss-Gutachten“ gekannt habe.

Das Strafverfahren gegen die Frau des ehemaligen Raiffeisen-Allmächtigen, der seit über einem Jahr im Visier der Zürcher Behörden ist, bedeutet eine neue Eskalationsstufe.

Good Old Times: Pierin, Nadja, Marc, Canepas (IP)

Trotzdem erhält Ceregato überraschend Hilfe. Peter Spuhler, Bahnunternehmer und frischer Börsenmilliardär, hat der Gestrauchelten die rettende Hand hingestreckt.

„Frau Ceregato arbeitet seit kurzem als Vertrags-Spezialistin für Aebi Schmidt“, sagt eine Sprecherin. Spuhler hält eine grosse Beteiligung an Aebi Schmidt, die weltweit Schneeräumer und Mähdrescher verkauft.

Spuhler und Vincenz sind langjährige Freunde. Sie kennen sich seit gemeinsamer HSG-Studienzeit. Seit Ceregato an Vincenz‘ Seite aufgetaucht ist, gehört auch sie zu Spuhlers „Family“.

Ebenfalls Teil der Sippe ist Barend Fruithof. Der Zürcher Banker stieg in der Raiffeisen-Zentrale in den Nullerjahren unter Vincenz zum Finanzchef auf, bis er zur CS ins Management wechselte.

Nach einem Kurzgastspiel bei der Julius Bär erhielt Fruithof die Chance, sich bei Spuhlers Aebi Schmidt einzukaufen. Als Delegierter soll er das KMU in ein paar Jahren an die Börse bringen.

Fruithof, Vincenz, Ceregato und Spuhler sind eng verbunden – nicht alle freundschaftlich. So haben sich Fruithof und Vincenz überworfen. Beide wollten das Zepter schwingen.

Doch man kennt sich. Nun erhält Ceregato ausgerechnet unter Aebi-Chef Fruithof die Chance zum Wiedereinstieg in die Arbeitswelt – dem grossen Spuhler sei Dank.

Man sehe trotz Strafverfahren gegen Frau Ceregato keine Probleme, meint die Sprecherin. „Aebi Schmidt ist weit weg vom Banking.“ Und Ceregato sei zweifelsfrei eine ausgewiesene Rechtsexpertin.

Und noch viel mehr. Bei der Raiffeisen Schweiz, der Zentrale der 250 Raiffeisen-Banken im Land, gehörte Nadja Ceregato zum absoluten Inner Circle.

Sie kannte viele Geheimnisse von CEO Vincenz – mit dem sie ja Haus und Bett teilte – und der Raiffeisen-Spitze.

Die Frage wird nun sein, wie bedeutungsvoll diese Geheimnisse für die Fahnder in ihrer riesigen Untersuchung gegen Pierin Vincenz und seine mitbeschuldigten Geschäftspartner sein könnten.

Die Schweiz kennt keine Kronzeugen-Regelung. Und doch: Wird Ceregato mit den Behörden kooperieren? Falls ja: Was wäre das für eine Kooperation?

Für die Raiffeisen ist ein solches Szenario ungemütlich. Dabei war es sie selbst, die den Straffall Ceregato ins Rollen gebracht hatte.

Letzten Sommer merkte die Spitze der Genossenschaftsbank, dass Geheimes aus dem Bericht ihrer externen Anwälte nach aussen gedrungen war. Sie reichte Strafanzeige gegen Unbekannt ein.

Mit dem juristischen Vorstoss verstärkte die Bank eine erste Strafanzeige. Diese stammte von Ende Februar 2018, als die Raiffeisen-Leitung kurz vor der Verhaftung ihres Ex-Chefs von den Behörden informiert worden war.

Sofort erstellte sie eine eigene Anzeige gegen ihren früheren grossen Befehlshaber.

Das Kalkül von Vincenz-Nachfolger Patrik Gisel und seinen Kollegen, die ebenfalls unter dem von allen Seiten bedrängten Bündner aufgestiegen waren, lautete, als involvierte Privatkläger Akteneinsicht zu haben.

Sprich: Gisel&Co. wollten frühzeitig wissen, was auf sie selbst zukommen könnte.

Nun scheint der Raiffeisen die Sache zu entgleiten. Nadja Ceregato als höchste Geheimnisträgerin der früheren Raiffeisen weiss mehr als fast alle, die zum damaligen Machtzentrum gehörten.

Sie als Rechtschefin der Gruppe zusammen mit CEO und Ehemann Vincenz sowie dessen Finanzchef Marcel Zoller gleisten als Trio Centrale grosse Deals auf.

Das ging oft im Expresstempo. In wenigen Tagen führte Nadja Ceregato im Auftrag ihres Manns Pierin Vincenz die Prüfung der alten Bank Wegelin durch.

Man nennt das Due Diligence, was bei allen Übernahmen als Herzstück gilt. Ceregato erledigte den Job vor 7 Jahren im Handumdrehen.

Sie ermöglichte so ihrem Partner, die Wegelin für über eine halbe Milliarde zu kaufen – gerade noch rechtzeitig, bevor die USA der Wegelin den Prozess machten.

Auch beim Aufbau eines eigenen kleinen Assetmanagment-Imperiums spielte Ceregato eine matchentscheidende Rolle.

Die Juristin gehörte zum sogenannten Investment Committee, das die vielen Übernahmen bewilligte – auch dort alles in rasendem Tempo.

Was daraus wurde, ist heute klar. Wegelin respektive Notenstein wurden notfallmässig der Vontobel verkauft, vom Assetmanagement war bis auf einen Rest fast nichts übriggeblieben.

Dieser landete dann ebenfalls im Schoss der Zürcher Familienbank.

Ceregato tat, was ihr Herr und Meister befahl: So präsentiert sich die Situation von aussen.

Wie sich das Verhältnis im Alltag abspielte, bleibt offen.

So oder so gab es ein Problem mit Ceregato und ihrer einflussreichen Stellung, welche allen Raiffeisen-Chefs weit oben in der Hierarchie „schmerzhaft“ bewusst war.

Nämlich: Ceregato galt als eine „Untouchable“. Wer sich mit ihr anlegte, sich quer stellte, sie hinterfragte respektive einen Entscheid von ihr nicht akzeptieren wollte, der wusste, was er riskierte.

Den Blitzschlag aus dem Olymp – geschleudert vom Raiffeisen-Zeus himself.

Da konnte es noch so viel „Ethic“ und „Compliance“-Richtlinien und Hochglanz-Broschüren geben: Im realen Alltag hatte nur einer das Sagen: der Boss. Und an seiner Seite stand immer eine: die Bossin.

Ein bisschen wie die Canepas beim Fussball-Club Zürich. Dort allerdings geht es um deren Geld. Bei der Raiffeisen steht der Einsatz von 2 Millionen Genossenschaftern und 4 Millionen Kunden auf dem Spiel.

Die Schuld tragen, wie die Handelszeitung heute in ihrer Ausgabe festhält, nicht Pierin Vincenz und Nadja Ceregato. Sondern der Verwaltungsrat der grossen Raiffeisen. Und dort der entscheidende Risikoausschuss, der Frau Vincenz-Cergatos Aufstieg zuliess:

„Es waren gestandene Persönlichkeiten wie Wirtschaftsrechtler Franco Taisch, Finanzunternehmer Olivier Roussy, BDO-Partner Edgar Wohlhauser und der Raiffeisen-Regionalpräsident Werner Zollinger. Wie der Viererbande ein solch offensichtlicher Compliance-Lapsus durchrutschen konnte, bleibt schleierhaft.“

Kommentare

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  1. Charakterlos – so wenig Anstand hätte ich dem Spuhler nicht zugetraut. Eine schöne Enttäuschung. Milliarden auf dem Konto, aber sofort ist Stil weg.
    .
    Aber kaum ein Filz ist dichter gesponnen als hier in der Schweiz.
    Das Paradies der Vetterliwirtschaft.

  2. „Peter Spuhler, Bahnunternehmer und frischer Börsenmilliardär, hat der Gestrauchelten die rettende Hand hingestreckt.“

    Das nennt sich „Günstlingswirtschaft“ und ist in der Regel nicht weit weg von korrupten Zuständen. Dass Spuhler diesen Blödsinn mitmacht, spricht nicht für ihn.

  3. Peter Spuhler muss sich nicht wundern wenn sein Name dauernd zusammen mit dem Namen Fruithof auftaucht. Er hat ihn ja zum CEO gemacht. Selber schuld wer solche Freunde hat.
    Das Wüten von Fruithof und seiner Clique in der Credit Suisse ist legendär. Er war ein Meister im Drohen. Alles was er konnte war: Drohen. Womit? Mit Kündigung. Alle die gegen ihn aufbegehrten wurden gefeuert. Hat er bei Vincenz in St.Gallen gelernt. Bis Fruithof selber gefeuert wurde.
    Sang und klanglos musste er den Schweif einziehen.

    Alleine kann er nicht viel (bluffen, das schon). Er ist nur stark mit seinen gekauften Mitläufern. Deshalb hat er auch einen plappernden Verkäufer zum HR Chef bei Aebi Schmidt gemacht. Der wartet auf die Blamage seines Lebens.

    Fruithof sagt jetzt: Ich habe Frau Ceregato nicht eingestellt.
    Das war mein HR Chef.

    Gut dass IP diese Mauscheleien ans Tageslicht bringt.

  4. Gleichzeitig angeklagt wegen schwerwiegenden Delikten (siehe Handelszeitung) und in verantwortungsvoller Stellung im Rechtsdienst eines Unternehmers. Ein absurder Fall!
    Wie werden eigentlich solche Posten vergeben?!

  5. Tisch und Bett geteilt, das ist wahre Ganzkörper Due Diligence! Was ist das eigentlich für ein Saustall? Der CEO ist mit der Compliance-Verantwortlichen verheiratet, teilt die ganze Due Diligence mit ihr?

  6. Dr. Blocher hat es s.Zt. auf den Punkt gebracht. Der Filz hat in der Schweiz in allen Bereichen zu einem vergifteten Klima geführt. Und einer der grössten (((Spezialisten))) ist unser Peter National. Ein Superunternehmer: Lebt zu 100 % von Staatsaufträgen & hat in Bussnang eine Belegschaft, die zu 80 % aus Grenzgängern besteht. Das perfekte Gegenteil eines Dr. B., dessen Ems-Chemie in der Schweiz Schweizer (zu guten Löhnen) beschäftigt & unabhängig von Staatsaufträgen ist. Das faule Nest in der Ostschweiz eben, unser P.S.

  7. Wenn die Frau des CEO auch in der Firma arbeitet, wenn möglich in einer Kaderposition wie hier bei Raiffeisen im Fall Vinzenz/Ceregato, dann hängt es einzig und allein vom Charakter der Frau ab ob sie die Konstellation zu Privilegien und Spielchen missbraucht. Das passiert dann rel. oft und führt zu internen Spannungen, denn die Frau ist „unberührbar“, wie L. Hässig schreibt. Wenn sie dann sogar für die Compliance zuständig ist wie bei Raiffeisen, dann ist Feuer im Dach. Sowas hätte schon die FINMA nicht akzeptieren dürfen und auch Frau Ceregato nicht, wenn sie denn ihren Compliance-Job ernst genommen hätte. Wie man sieht: Es geht nichts über gute Freunde in der Not !

  8. …also ich denke mal, dass sich Fruithof nicht wirklich eingekauft hat, sondern er sich hat 8% (ein-)schenken lassen. Die 8% gehören der Aebi Schmidt und Fruithof (gemäss Webseite „Shareholders“) profitiert von den Früchten, die aus den 8% Usufruit- bzw. Usufruithof-Aktien erwachsen. Ich denke, das deutet tatsächlich auf ein eher näherliegendens IPO hin.

  9. Mit Mähdrescher hatte Aebi in seiner 100 jährigen Geschichte nie zu tun.
    Mit GRASmaehmaschinen hat die Aebi aber begonnen.
    Ein Burdlefer Bauernbub kaufte 100 Grasmaehmaschinen in Amerika und baute sie dann nach.
    Die Schweizer waren damals die Chinesen.

  10. Naja, ist der Wunsch der Wutschreiber, dass jeder, der keinen Job mehr erhält, sein Vermögen zuerst aufbrauchen soll?
    Wer protestieren will, kann ja seine Schneefräse oder Motorenmäher ja wieder abbestellen.

  11. Raiffeisen gewinnt BILANZ-Rating 2019: Beste Anlagebank in der Kategorie «national»

    Das Wirtschaftsmagazin BILANZ zeichnet Raiffeisen als beste Bank für Anlagekunden in der Kategorie «national» aus. Dieser erste Rang bestätigt die Beratungs- und Anlagekompetenz und stellt Raiffeisen als starke Bankpartnerin dar.

    «Besonders überzeugt hat Raiffeisen mit dem ganzheitlichen Ansatz der vorgeschlagenen Anlagelösung.»

    Das Wirtschaftsmagazin BILANZ hat zum elften Mal die Dienstleistungen insbesondere im Anlagebereich von Schweizer Banken verdeckt getestet. Im Namen eines echten Kunden suchte die BILANZ eine Bank, die für sein Vermögen und seine Lebenssituation eine passende Anlagelösung unterbreitet. Neben einem umfassenden Anlagevorschlag galt es, dem Kunden hinsichtlich Immobilien, Finanzplanung und Vorsorgeleistungen zu beraten. Gut getarnt wurden so im Auftrag von BILANZ knapp 100 Banken angeschrieben. Unter den Finalisten wurde Raiffeisen am Ende durch eine hochkarätige Jury als beste Bank «national» ausgezeichnet.

    «Im Zentrum der Lösung stand ein Vermögensverwaltungsmandat.»

    Raiffeisen analysierte die Vermögenswerte sowie die Gesamtsituation des Kunden und erarbeitete – basierend auf einer Einschätzung der Ausgangslage sowie einer Risikoanalyse des Kunden – einen ganzheitlichen Lösungsvorschlag.

    Mehr zu Vermögensverwaltung 

    «Dabei konnte Raiffeisen Ihre Anlagekompetenz und starke Kundenorientierung unter Beweis stellen.»

    Die BILANZ hat damit Raiffeisen in einem aufwendigen Test zu einer der führenden Anlagebanken der Schweiz ausgezeichnet. Diese Auszeichnung unterstreicht die überzeugende Leistung von Raiffeisen in der gesamtheitlichen Beratung und in der Ausarbeitung von Anlagelösungen.

    Interessiert? Sprechen Sie mit Ihrem Berater über eine Anlagelösung 

    Der aufwändige BILANZ-Test kurz erklärt

    Im Herbst 2018 wählte die hochkarätige Jury rund 100 Banken aus. Um nicht entdeckt zu werden, hat die BILANZ dieses Jahr ValueWorks, ein Multi-Family Office, zwischengeschaltet; dieses holt für Kunden regelmässig Angebote ein. Die Situation und die Wünsche des Testkunden wurden dargelegt und um eine Offerte inklusive eines detaillierten Vorschlages angefragt bei den Banken. Die gemäss Jury-Wertung besten 17 Anlagevorschläge wurden durch das Institut für Vermögensaufbau (IVA) in München anhand von rund 60 Kriterien analysiert.

    Punkte gab es unter anderem für das Bemühen, die Gesamtsituation des Kunden zu verstehen, für die Transparenz der Produktumsetzung, das Risikoprofil, die Risikoaufklärung und die Kosten. Auf Basis dieser Analyse selektierte die Jury unter Leitung von Finanzprofessor Thorsten Hens die auszeichnungswürdigen Banken und die Besten der vier Kategorien Banken national, Banken regional, Privatbanken und Auslandbanken.

    • Ich nehme stark an, dass dieser Test nicht an der Zentrale sondern bei einer der vielen im Land eigenständig agierenden Raiffeisenbanken erfolgte. Dass sich nun die Zentrale in St. Gallen dies zuschreiben möchte ist naheliegend aber für mich abstossend. Bin ich überrascht – Nein.

    • Herr Hässig, im Ernst? Das ist ein reiner Werbetext, der auch noch 1:1 aus einem anderen Print-Magazin übernommen wurde. So etwas spiegelt doch keine Lesermeinung wieder. Allenfalls ist dies sogar urheberrechtlich eher bedenklich. Auf Raiffeisen wirft es in jedem Fall ein bedenkliches Bild. Vreni, lassen Sie sich gesagt sein, dass dies keiner standesgemässen und für Ihre Aräbeitgeberin positive Pressearbeit entspricht.

  12. Was mich immer wieder erstaunt, wie unnütz die Finma ist!! Das Problem Rechtschefin – CEO war ja bekannt, warum hat man nie eingegriffen?

  13. Ceregato ist bei Aebi am richtigen Ort, vielleicht findet sie eine Maschine die ihre Altlast wegräumen kann. Humor und den kann Ceregato in diesen schwierigen Zeiten auch brauchen hat die Firma auch:
    „Und Ceregato sei zweifelsfrei eine ausgewiesene Rechtsexpertin“.

  14. peter spuhler dürfte hier einen entscheidenden fehler begehen.

    frau ceregato ist partei, ist als vincenz partnerin teil des problems, hat dessen aktionen gedeckt oder zumindest nie aktiv bekämpft. kunden sind massenhaft geschädigt worden. weshalb eine derart austauschbare person – juristische fachkraft) – in ein starkes emmentaler unternehmen einbauen? weshalb ceregato in diesen kreis lupfen,

    ceregato ist und bleibt ein permanentes risiko für peter spuhler und für barend fruithof und für deren unternehmen.

    time will tell!

  15. So schöööön wie man zu den „Seinen“ schaut … Oder schöööön wenn man helfen kann, oder? Ein Musterbeispiel auf der Spule für das immer wieder bemühte Vitamin B.

  16. sind Nadja Ceregato und Pierin Vincenz noch ein Paar? Falls nicht macht der Wechsel von Nadja zur „Spuhlers Family“ durchaus Sinn

  17. Gegen Frau Ceregato liegen meines Wissens nur Verdachtsmomente vor, welche untersucht werden, jedoch keine Beweise unrechtmässigen Tuns. Sie ist auch nicht verurteilt und demzufolge „unschuldig“! Hässig passt dies nicht in seine Agenda und er bewirft die Frau mit selbstgebastelten Dreck, den nur er produzieren kann. Es ist legitim von Spuhler, dass er Frau Ceregato bei der Jobfindung behilflich war und dies geht Hässig „einen feuchten Ludwig“ an! Spuhler und Vincenz sind seit HSG Zeiten Freunde und Frau Ceregato gehört dazu. Es ist in zivilisierten Kreisen so üblich, dass man Freunden hilft in „schwierigen“ Zeiten, was beim bemitleidenswerten, desolaten Zustand der Hirnmasse Hässig’s von diesem nicht realisiert werden will/kann!

    • Mag ja sein, nur: Schon bereits entsicherte Handgranaten neigen beim Fallenlassen zur Explosion. Wenn ich Frau C. schon einstelle, muss ich mir dies absolut bewusst sein – ich denke nicht, dass man eine solche Risikoanalyse gemacht hat.

    • Als „ausgewiesene Rechtsexpertin“ – aufgrund von was wird das beurteilt – hätte sie niemals die Stelle als Rechtschefin von Raiffeisen annehmen dürfen, wenn ihr damaliger Ehemann CEO ist. Das zeugt von wenig Rechtsverständnis zu grundlegenden Corporate Governance Regeln, zu Grundlagen des Rechts überhaupt (keine Interessenkonflikte, auch nicht dem geringsten Anschein nach nicht)Dass sie aufgrund von Beziehungen so einfach wieder einen Job im Rechtsbereich erhält ist für alle jene, die ausgezeichnete Arbeit in diesem Bereich leisten und mangels Beziehungen nie die gleichen Chancen haben – z.B. weil U45 – schwierig zu verstehen. Ausserdem wird gegen Frau Ceregato gemäss den Medien von heute Morgen auch ermittelt: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat eine Strafverfahren gegen sie eröffnet.

    • @Benji Aplanalp
      Sie finden das also in Ordnung wenn die Frau des CEO’s die Rechtschefin ist?
      Vielleicht übersteigt der Artikel ja Ihre kognitiven Fähigkeiten oder Sie sind auf irgend einer Weise abhängig vom Wohlergehen der im Artikel genannten Personen.

    • Eine Liste:

      1) Frau Ceregato ist am Anfang der Investigationen gegen Vincenz nicht in den „Ausstand“ getreten und hat sich aktiv an Ablenkungsaktionen beteiligt.
      2) Sind z.B. einige Firmenkäufe ohne die Durchführung einer Due Diligence (Prüfung von Verträgen, Bilanzpositionen) getätigt worden (Damit meine ich nicht unbedingt Wegelin, Wegelin war ein Spezialfall, da sowieso nur ein Teil gekauft wurde).
      3) Ist Frau Ceregato eine intelligente, willensstarke, ehrgeizige Frau, welche sich der Interessenkonflikte mindestens im juristischen Sinne sehr bewusst war.
      4) Geniessen Ehepartner, Kinder, Hunde und Katzen von CEO’s immer eine Gewisse „Kritik-Immunität“. Sie werden zudem von karrierewilligen Mitarbeitern nicht selten mit Lob und Komplimenten überschüttet und Kritik ist Tabu. Dies dürfte die Machtposition von Ceregato zusätzlich gestärkt haben.

      Der Beweis, dass sie Herrn Vincenz mit Informationen versorgte ist gar nicht erforderlich. Sie hat als Juristin aber auch GL-Mitglied von Raiffeisen einige Pflichten verletzt. Raiffeisen wird jedoch nicht klagen. Dies ist aber kein Unschuldsnachweis.

      Sorry, aber den „stinkenden Dreck“ hat Frau Ceregato selber zu verantworten.

  18. Sauhäfeli, Saudeckeli?

    Vor der unternehmerischen Leistung von Peter Spuhler darf mit Fug und Recht der Hut gezogen werden. In Sachen „Anstellungen“ und „Beizug von externen Spezialisten“ ist jedoch viel mehr Vorsicht und Fingerspitzengefühl angesagt. Denn gerade in Sachen Vincenz, Stocker, Fruithof, Cereghato und Konsorten war und ist ein Klüngel vorhanden, der mit unsauberen Machenschaften operiert hat.

    Für Peter Spuhler (Stadler Rail, Aebi Schmidt) gilt: Wehret den Anfängen. Sonst gibt’s dann plötzlich hässliche Kleckse auf der bisher blütenweissen Spuhler-Weste.

    • Blütenweisse Weste? Wer dem Diktator Lukaschenko in den Ar*** kriecht, hat diese schon längst gegen ein Modell in Schlammfarbe ausgetauscht.

  19. Anscheinend wird die Raiffeisen Berufserfahrung dringend in anderen Unternehmen gebraucht. Das wirft schon Fragen auf.

  20. Warum geht es nicht mit einfacher, bodenständiger Ehrlichkeit, für die sich Herr Spuhler ja gerne rühmt: Sie ist eine Freundin und arbeitet jetzt hier.

    „Rechtsexpertin“ tönt in diesem Zusammenhang nur lächerlich. Als Expertin im eigentlichen Sinne hätte sie mutmasslich stärker im Interesse des Rechts und somit im Sinne aller Genossenschafter gearbeitet. Hat sie wohl eher nicht, was neben den fachlichen auch die charakterlichen Vorzüge in Frage stellen dürfte.

    Würde ich sie anstellen? Nein.

    • Ich habe bewusst keine Stadler Aktien gekauft, schon früher war nicht alles sauber.

  21. Ja, wie es denn jetzt also? Ist die Nadja die Ehefrau oder die Noch-Ehefrau von Pierin? Der Pierin zeigt sich ja in aller Öffentlichkeit (u.a. vor einigen Tagen beim Kultbeizer Köbi) händchenhaltend mit einer jungen Blondine…

    • Der doch eher alte Bock –
      zieht es zu jungem Rock.
      Hat alles ausgestanden;
      was Staatsanwälte fanden.

      Sucht zurecht zu finden;
      sich an Freunde binden?
      Scharlatan erster Sorte,
      tümmelt sich vor Orte!

      Zeitgeist wird heilen:
      Hängt nicht in Seilen,
      erhält ein neues Leben?
      Er soll wieder streben.

  22. Der größte Feind der neuen Ordnung ist,
    wer aus der alten seine Vorteile zog.

    Niccoló Machiavelli
    * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527

  23. Familia in der Ostschweiz.

    Die „Familia“ holt Gestrauchelte aus dem Mief zurück. Die Familia ist sich nicht zu schade, in staatsanwaltschaftlicher Untersuchung stehende Person für ihre Zwecke zu revitalisieren.

    Oder: Milliardär hilft zweifelhafter Millionärin wieder in den Sattel. Ist doch cool…..

  24. wer kann dieses Säu-Deckeli Säu-Häfeli Getue endlich stoppen. verhängt endlich definitive Berufsverbote. Chefs/Firmen (und erst noch von börsenkotierten) welche solche Personen einstellen sind unglaubwürdig und machen ihren Job nicht richtig.

  25. Und immer wieder die gleiche Frage, wer kennt den Knebelvertrag zwischen den angeblich selbständigen Raiffeisenbanken und deren Angestellten in St. Gallen?

  26. Der Sankt Galler Morgenkaffee wird bestimmt am Rotieren sein……..Der Köbi am Lamentieren-Kommentieren.

  27. Schweizer Klüngel bleibt Schweizer Klüngel

    HSG bleibt HSG

    🤦🏻‍♂️

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie sich weiter gegenseitig die Taschen voll!

  28. eine hand wäscht die andere.
    cervelat vip’s untereinander.
    ich würde nie eine juristin
    einstellen, die von all dem,
    was sie mitgebastelt, nichts
    mehr weiss.
    einfach nur dumm von spuhler.
    hätte mehr von ihm erwartet.

    • Ein selektives Gedächtnis scheint wohl das wichtigste Qualifikationskriterium zu sein für eine juristische Karriere in der Schweiz. Herr Lauber hat es damit schon bis zum Bundesanwalt gebracht.