Börsen-Held Spuhlers HSG-Türk und seine Vincenz-Nähe

Stadler Rail-IPO macht SVPler zum Milliardär – HSG mit Freund Vincenz, im CV aufgepeppt – Exportrisiko-Versicherung hilft.

Heute wird Peter Spuhler zum König der Eidgenossen-Trader. Seine Stadler Rail kommt an die Börse und spült dem SVP-Unternehmer aus dem Thurgau bis 2 Milliarden in die Privat-Schatulle.

Spuhler ist der neue Volksheld. Er habe „eine der grössten Erfolgsgeschichten der letzten Jahrzehnte“ geschrieben, meinte heute früh der Moderator von Schweizer Radio SRF.

Kritik an Spuhler ist tabu. Er selbst reagiert professionell, wenn man am Lack kratzt.

Nach einer kürzlichen Story rief er den Schreiber aufs Handy an und meinte, die Exportrisiko-Versicherung, die er in Anspruch nehme, sei keine Hilfe des Steuerzahlers.

Sondern ein ganz normales Geschäft, das sich finanziere mit Prämien von der Industrie – also unter anderem seiner, der Eisenbahn-Branche – und Auszahlungen leiste im Fall von Ausfällen.

Das ist Spuhler in Reinkultur. Eloquent, direkt, bodenständig.

Dass die Exportversicherung der Schweiz (SERV) selbstverständlich eine Subvention darstellt, übergeht der stämmige Helvetier mit seiner ganzen Wucht.

Die SERV springt ein, wenn sonst keine Versicherung der Privatwirtschaft mehr mitmacht – beispielsweise bei Exportgeschäften nach Iran und anderen von den USA sanktionierten Ländern.

Wenn dann ein ferner Staat unter der Fuchtel eines Regimes oder Despoten die Rechnung nicht zahlt, hält die SERV Spuhler und Co. schadlos. Sie steht gerade für den Ausfall.

Wieso die SERV das macht, ist klar. Sie ist in den Händen der Berner Politik. Es gibt ein eigenes SERV-Gesetz, und das hält fest, dass die SERV hilft.

Mit welchem Geld? Jenem des Bürgers, Stupid.

Falsch, sagt Spuhler. Die SERV gebe Kredite und operiere nach freien Kriterien.

Klingt gut. Doch ohne Staat, ohne Gesetz und damit ohne Steuerzahler gäbe es keine SERV. Und damit auch keine Highrisk-Finanzierung von Spuhlers Lok- und Zugs-Verkäufen an Diktatorenstaaten.

Dicke Dossiers, goldene Uhren, gefaltete Hände: Diktator, Helvetier (Belta.by)

Alexander Lukaschenko, der Ewig-Präsident von Weissrussland, ist einer von vielen aus dem Wilden Osten, der von Spuhler Züge gekauft hat. SERV sei Dank.

Weil die SERV Spuhler und allen anderen Schweizer Exporteuren ihre Bilanz günstig zur Verfügung stellt, schiesst die SERV unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit durchs Dach.

Die Schulden der SERV, also das Fremdkapital auf der Passivseite ihrer Bilanz, explodierte von 2015 bis 2018 von 310 auf 520 Millionen.

Das heisst: Immer mehr Schweizer Industriebetriebe, die wie Spuhlers Stadler Rail zu grossen Teilen vom Erfolg im Exportgeschäft leben, nutzen die Hilfe der SERV.

Diese muss sich immer stärker verschulden, um diese Hilfe zu leisten. Die Verschuldung gelingt ihr, weil sie der Schweiz gehört. Also dem Bürger.

Kurz: Die SERV verschuldet sich mit dem Backup des Steuerzahlers.

Spuhler sagt: Bullshit. Das sagt er auch, wenn man ihm vorhält, dass er locker mit seiner Zeit an der Hochschule St.Gallen umgehe.

I’m the Boss: Spuhler (PCS)

Dort studierte Spuhler Wirtschaft. Er scheiterte aber bei den Abschlussarbeiten. Trotzdem schreibt er auf seiner PCS Homepage von einer Art HSG-Abschluss.

„Von 1980 bis 1986 absolviert Peter Spuhler das betriebswirtschaftliche Studium an der HSG in St. Gallen“, steht da.

„Absolviert“, aber nicht „abgeschlossen“: Verstanden? (PCS)

Darauf folgt nichts von fehlendem Abschluss, sondern gleich das nächste Highlight im stolzen Curriculum:

„Parallel dazu startet er seine Karriere in der Schweizer Armee: 1991 bis 1995 kommandiert er die Gebirgsgrenadier Kompanie 12, 1996 bis 2000 ist er Kommandant der Gebirgsfüsilier-Kompanie III/148.“

Spuhler sagt im Gespräch, dass er sein Scheitern an der HSG nie verheimlicht habe.

So sei er der zweite Gast bei der damals frisch lancierten Talkshow Schawinski im Schweizer TV gewesen, und Moderator Roger Schawinski habe ausführlich auf diesem Punkt herumgehackt.

Ein HSG-Sprecher nimmt wie folgt Stellung:

„Peter Spuhler hat mit Unterbrüchen für Praktikum und Militärdienst von 1979 bis 1986 Betriebswirtschaftslehre an der Universität St.Gallen (HSG) studiert.“

„Peter Spuhler hat alle Zwischenprüfungen, den ersten Teil der Fachprüfungen und auch eine Lizentiatsarbeit erfolgreich absolviert.“

„Im zweiten Teil der 18 Fachprüfungen hat er das Kulturfach Psychologie nicht bestanden. Die ihm gewährte Wiederholungsmöglichkeit hat er nicht mehr wahrgenommen. Peter Spuhler hat somit keinen offiziellen Abschluss der Universität St.Gallen erworben.“

Die HSG hat Spuhler geprägt. Dort traf er Pierin Vincenz. Der spätere Raiffeisen-Boss wurde Spuhlers Freund. Man habe während dem Studium viel zusammen unternommen, sagt Spuhler im Gespräch.

Spuhler steht zu Vincenz, unabhängig davon, was dieser später gemacht habe.

„In letzter Zeit haben wir uns nicht mehr oft gesehen“, sagte Spuhler am Telefon. „Warten wir mal ab, was die Behörden am Ende gegen ihn vorbringen.“

Neben Vincenz pflegt Spuhler ein enges Verhältnis zu einem zweiten wichtigen Mann im Fall Raiffeisen.

Es ist Philipp Weckherlin, ein Finanzmann.

Weckherlin verkaufte für rund 30 Millionen seine CEAMS Finanzboutique im 2014 an Pierin Vincenz und dessen Raiffeisen. Der Kaufpreis lag hoch, wie spätere Korrekturen um 50 Prozent zeigen.

Spuhler und Weckherlin sind privat verbunden. Weckherlin, der heute für die FDP im Gemeinderat der Goldküstengemeinde Erlenbach ZH sitzt, ist der Götti von Spuhlers erstem Kind.

Kommentare

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  1. Was sollen die Studiengangspitzfindigkeiten?
    Da Vinci und Michelangelo haben nie studiert. Die meisten Titelstudiengaenge (habe auch einen Titel) dienen doch nur als Turoeffner fuer Bewerbungsgespraeche bei Grossunternehmen. Bauen Sie mal einen Triebwagen nur mit Vollakademikern.
    Da wird nichts draus. Besser die erwaehnte Kompaniecheftaetigkeit.
    Das waren bestimmt nicht alles Fahnentraeger in der Einheit.

  2. Wie kam denn Christoph Franz in knapp 8 Jahren zu 1.3 Millionen Aktien? Da wäre er ja bei Stadler als VR-Mitglied weit besser bezahlt gewesen als bei Roche als VRP.

  3. Lieber Herr Hässig haben Sie schon Mal in ihrem Leben etwas exportiert und zur Wirtschaftsstabilität des Landes beigetragen anstatt nur Frust und Neid Ihres Busenfreundes Herrn Fruithof zu verbreiten?

  4. Herr Hässig, Ihr Artikel wirkt wie Ihr Name und dessen Adjektiv. Jeder Idiot kann feststellen, wie neidisch Sie sind.Gegen die Superleistung von Herrn Spuhler nützt auch Ihre penetrante Suche nach einem Häärchen in der Suppe nichts.

  5. Der Artikel und viele Kommentare kommen aus der rotgrünen Ecke. Wird je länger je mehr Tendenz auf dieser Seite !

  6. IP mit Negativkritik – wieso? Lukas Hässig arbeitet mit Methode, wissen wir mittlerweile?

    Die Absicht ist doch: Darstellung von Charakterzügen. Schliesslich weiss LH genau, was negative Charakterzüge anrichten können in der Schweizer Wirtschaft. Vor allem im Banking.

    Ich sass mit Spuhler einmal im vollbesetzten Zugsabteil nach Bern. Er musste sich am Telefon lauthals produzieren über Bundesbern – als Nationalrat! Wie er seine Sprüche genoss! Alle mussten zuhören. Sein Organ ist ja dermassen dominant. Dabei dachten alle: So ein peinlicher Selbstdarsteller.
    Und er fand offensichtlich, er sei der Grösste.

    Das Thema Bluffen bespricht Spuhler am besten mit ex-CS Barend Fruithof. Spuhler hat diesen an die Spitze von Aebi Schmidt gesetzt. Die beiden sind wesensverwandt. Und Spuhler Junior machte bei Fruithof ein sehr eigenartiges „Praktikum“, das böses Blut gab bei den CS Mitarbeitern.
    Fruithof hat in der CS gezeigt (wie schon bei Vincenz in der Raiffeisen!!!), wie Bluffen geht. Jeden Wochentag ein anderer Porsche, gekleidet wie ein Papagei, Protz-Uhren, lautes Dauer-Gelaber in Selbstüberschätzung, ……

    Und dann noch dieser HSG-Kurs den Fruithof stets so um seinen Namen herum platzierte, als wäre er ein studierter HSG Oekonom.

    Der Mann ist nur bauernschlau.
    Und fast alle liessen sich täuschen. Viele Jahre lang.

  7. Einer wie Peter hat viel für die Schweizer Wirtschaft getan und Arbeitsplätze, Wohlstand und eine ganze Branche geschaffen.

    Ich habe mir soeben ein paar (SRAIL)-Aktien ins Depot geholt. Los einsteigen – Zug fährt ab … 🙂

  8. Die SERV ist risikofähig aus eigener Kraft. Seite 37 Geschäftsbericht SERV 2018: Verbindlichkeiten 520 Mio., Kapital 2‘770 Mio. / Aktiven u.a. kurzfr. Anlagen 2‘837 Mio. (zu null Zinsen beim Bund).

    Export Credit Agencies sind weltweit eine Marktrealität. Das mag man nun gut finden mag oder nicht. Fakt ist, dass viele KMUs in der CH gar keine Chance auf Exportgeschäfte ohne Deckung der SERV hätten. Dies nicht etwa weil sie keine marktfähigen Produkte herstellen sondern weil Banken schlicht nicht mehr ohne zur Verfügung stehen (z.B. Bondgarantie, Fabrikationsrisiko-Versicherung). Die SERV hilft nachhaltig konjunkturelle Dellen zu glätten.

    Über den Sinn von Grossprojekten kann man ebenfalls geteilter Meinung sein. Mir als Steuerzahler sind ein ziviles, SERV-gedecktes Projekt eines CH Unternehmens nach Weissrussland aber wesentlich sympathischer als irgendwelche Rüstungsexporte der sog. westlichen „Wertegemeinschaft“ in Krisenherde, die sie selbst mit zu verantworten hat.

    • Werter Herr Namensvetter, können Sie die Frage klar beantworten – ich bin keine Versicherungsspezialist – ob bei der SERV Steuergelder im Spiel sind oder nicht? Die SERV selbst stellt ihr Geschäftskonzept dar als ….“ganz ohne Steuergelder“…. stimmt das? Auch der TA vom 13.4.2019 titelt einen Artikel über die SERV mit „Steuerzahler haftet für heikle Exporte“.
      Was stimmt nun? Gibt es Beispiele in der Vergangenheit die zeigen, dass Steuergelder für heikle gescheiterte Exporte geflossen sind?
      Vielen Dank für Ihre Antwort.

  9. Diesmal schiesst IP völlig daneben! Frage: Was ist mehr wert, ein HSG Abschluss oder der Aufbau eines erfolgreichen Grossunternehmens in einem Sekor.

  10. Wow, IP ist fast schon wie CNN, so richtig auf dem Fake News Dampfer. Keine Ahnung wie unsere Exportwirtschaft funktioniert, aber dennoch mal seinen Senf dazu geben. Der Schweiz würden mehr Unternehmer wie Spuhler gut tun. Er hat die kleine Stadler in die Liga der großen Schienenfahrzeug Hersteller geführt und kann jederzeit mit Machtgrössen wie Alstom und Siemens konkurrieren.

    Was die SERV anbelangt, sollte sich der Verfasser mal richtig erkundigen oder ein Seminar der Serv besuchen.

    Ansonsten IP, bleibt Eurem Métier, do den Skandalbänker und Boni-Abzocker

  11. Wir diskutieren nun wirklich Kleinigkeiten: Fact ist: Die Produkte rollen auf den Schienen – zur Zeit geliefert und denkt zurück: Vor Spuler ging diese Industriesegment zu Ende: Schlieren, Schindler usw. Ihm ist ein RESTART für die Schweizer Industrie gelungen. Das ist was zählt -vo 15 auf über 8000 Arbeitsplätze…

  12. Dem bauernschlauer Spuhler ist alles zuzutrauen. Der Gang an die Börse scheint mir aber eher aus der Not heraus und nicht weil es so gut läuft.
    Mal schauen ob Spuhler nicht doch zu viel Risiko eingeht und die Firma langfristig Schaden nimmt.

    Es ist schon Ironie das ein SVP-Politiker an vorderster Front eine Subventionierung erst erschafft inkl. den gesetzlichen Grundlagen und sich später darauf beruft, dass der Staat diese bereitstellt..
    Typisch bürgerlich insbesonder SVP..

    Hässig tut gut daran solches Verhalten publik zu machen. Auch wenn es dem ein oder anderen Jünger nicht passt.

    • @Büezer

      Die Schweizer Exportrisikogarantie gibt es schon seit vielen Jahren, in der Frühzeit in etwas anderer Form. Herr Spuhler hatte mit der Gründung nichts zu tun, da er damals bei Stadler AG noch nicht involviert war.

      Die Gründung geht auf die Krisenjahre vor dem zweiten Weltkrieg zurück und diente vor allem dazu, die mit Konkursen zusammenhängenden Arbeitsplatzverluste zu vermeiden, also durchaus auch eine soziale Aufgabe. Die Gründung erfolgte durch den VSM (Verband der Schweizerischer Maschinenindustrie. Die Dienste der ERG kamen aber auch Nichtmitgliedern zugute).

      Die meisten Indutrienationen haben ähnliche Institute
      (z.B. Frankreich „Hermes“.)

      Ohne eine Exportkreditversicherung könnten viele Abnehmer wichtige Projekte (Kraftwerke und andere Infrastruktur) gar nicht verwirklichen, da es jeweilen an Kapital und starken Banken fehlt: Die mit Hilfe der ERG (und den damit direkt zusammenhängenden Schweizer Bankkrediten) möglich gemachten Investionen werden dann mit den Einnahmen der geschaffenen Werke abbe-zahlt.

      Da es sich um eine Versicherung handelt, erhebt die ERG Prämien wie jede andere Versicherung auch. Wie die Bilanz der ERG heute aussieht, weiss ich nicht; als Staatsbetrieb ist die ERG natürlich immer in Gefahr, von den Politikern zu einem Vehikel für Subventionen zu Gunsten ihrer ‚Clienèle‘ missbraucht zu werden. (Im Ausland eher die Regel: die früher im Vergleich zur Schweiz hohen Zinsen in Frankreich führten z.B. zu einem Programm des Finanzamtes [also der Regierung] zur Senkung der Zinssätze via vergünstigte Refinan-zierungsmöglichkeiten der Banque de France).

      IP hat dieser Tage anderswo von einem grossen Verlust der Firma Nüssli geschrieben, die diese Firma durch einen Auslandauftrag erlitten hat. Ob sie das betreffende Geschäft bei der ERG hätten versichern können, entzieht sich meiner Kenntnis.

      PS: Ich habe seinerzeit für eine Grossfirma der Schweizer Maschinenindustrie die Exportfinanzierung betreut; ich weiss also von was ich rede.

    • Solange er die Mehrheit an Stadler Rail behält, sehe ich kein wirkliches Risiko für ihn. Er wird sein Unternehmen ganz im Gegenteil in Zukunft wohl fremdkapitalmässig „günstiger“ refinanzieren können.

    • @Büezer
      Die Exportrisikogarantie gibt es schon seit den Dreissigerjahren und es ist nicht wirklich nachvollziehbar, warum diese jetzt plötzlich zum Thema wird.

    • Offensichtlich haben Sie Ihre Bildung in der Baumschule erlangt. Denn dümmer geht’s nicht. Da passt das Zitat von Heiner Geissler:
      Die „Berühmtheit“ mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit seiner Bewunderer zusammen!

  13. Guten Tag Herr Hässig grundsätzlich schätze ich Ihre Berichte und bin auch froh, dass sich jemand den vielen heissen Eisen annimmt. Zwischendurch liefern Sie aber auch billigen Journalismus, wie heute. Diesen Bericht hatten Sie doch schon lange in der Pipeline, aber er muss genau heute beim Börsengang publiziert werden. Was für ein Zufall, war natürlich keine Absicht. Ja und das fehlende Diplom an der HSG war für Herrn Spuhler wirklich ein Hindernis in seiner Karriere. Mit Diplom wäre er natürlich noch viiieeel erfolgreicher gewesen…….

  14. Absolvieren suggeriert normalerweise einen Abschluss, setzt diesen aber nicht zwingend voraus. Immerhin hat Spuhler diverse Prüfungen mit Erfolg bestanden und ist mit seiner persönlich erworbenen Psychologie zu einem Vorzeige-Unternehmer aufgestiegen, ohne ein zweites Mal zum Prüfungs-Kulturfach Psychologie anzutreten. Da kann ich nur sagen: Chapeau.
    Man darf gespannt sein, ob Stadler Rail nicht eines Tages doch noch bei Siemens landen wird, wie seinerzeit die Elektowatt mit ihren Töchtern Landis & Gyr, Cerberus und Stäfa Control System. Das würde die Kasse bei Spuhler mit seiner 40%-Beteiligung nochmals kräftig klingeln lassen.

  15. Quelle: 20 Minuten:
    […] Spuhler selbst hat schon von einer «Volksaktie» gesprochen. Das Papier soll also für jedermann sein. «Es wäre eine grosse Freude, wenn wir viele Kleinaktionäre hätten, die auch etwas bahnbegeistert sind», so Spuhler […]
    Da war doch mal was……
    Quelle Wikipedia:
    […] Das ehemalige Staatsunternehmen Deutsche Telekom hat bislang drei Börsengänge absolviert. Am 18. November 1996 kamen erstmals T-Aktien in den Handel. Die Telekom inszenierte dafür eine bis dahin beispiellose Werbekampagne mit Manfred Krug als Galionsfigur.[1] Die T-Aktie wurde vor allem den Privatanlegern als sogenannte Volksaktie angepriesen. Die Werbeaktion hatte einen durchschlagenden Erfolg. Es war der Beginn einer Aktieneuphorie in Deutschland, die über mehrere Jahre anhielt.[2]

    Zum Börsenstart am 18. November 1996 wurden 713 Millionen Papiere im Zuge einer Kapitalerhöhung platziert. Bei einem Emissionskurs von 28,50 DM (14,57 EUR)[1] nahm die Telekom rund 20 Milliarden DM (rund 10 Milliarden Euro) ein. Der zweite Börsengang und damit eine weitere Kapitalerhöhung erfolgte am 28. Juni 1999. Zum Preis von 39,50 EUR wurden 281 Millionen Aktien ausgegeben und 10,8 Milliarden EUR eingenommen.[3]

    Am 19. Juni 2000 verkaufte der Bund über die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 200 Millionen T-Aktien zum Preis von 66,50 EUR.[3] Aus diesem dritten Börsengang flossen rund 13 Milliarden EUR in die Staatskasse. Die Börseneuphorie war zuvor auf ihrem Höhepunkt angelangt. Die Telekom-Aktie notierte im März 2000 über 103 EUR, ihrem Allzeithoch.[3] Die drei Börsengänge führen mit großem Abstand bis heute (Februar 2019) die Liste der größten Börsengänge Deutschlands an.

    Die riskanten Firmenzukäufe des damaligen Konzernchefs Ron Sommer vor allem in den USA setzten der Aktie stark zu. Fehlerhafte Unternehmensstrategien, ein überteuerter Kauf der UMTS-Lizenzen, ein enormer Schuldenstand und ein zu hoher Preis für den Erwerb des US-Mobilfunkanbieters VoiceStream, so lauten die häufigsten Vorwürfe an den Telekom-Chef. Am 16. Juli 2002 trat Ron Sommer zurück,[4] die T-Aktie notierte im Monat zuvor auf ihrem vorübergehenden Tiefststand von 8,16 Euro.[5] Im Rahmen der Finanzkrise ab 2007 erreichte die Aktie einen erneuten Tiefststand von 7,83 Euro im Jahr 2009. Im Jahr 2011 erholte sich die Aktie auf ein Höchstwert von 11,38 Euro und markierte 2012 einen weiteren Tiefststand bei 7,69 Euro. Erst im Oktober 2013 kletterte sie wieder über die 10-Euro-Marke. Seit 2015 notiert die Aktie in einem Korridor zwischen rund 13 Euro und rund 18 Euro (Stand: Februar 2019).[6] Sie liegt damit weiterhin unter den Ausgabepreisen des zweiten und dritten Börsengangs […]

    • Ja genau, da war mal was. Ein Telekomunternehmen im Umfeld von Wild West im Zusammenhang mit der www-Euphorie. Man denke mal etwas über Unternehmenswachstumsprognosen und Cash-Flow nach! Und nein, ich besitze keine SRAIL-Aktien!

  16. Letztes Jahr konnte ich bei Stadler Rail in Bussnang an einer Betriebsführung teilnehmen.
    Ich war sehr beeindruckt über die tolle Arbeit die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Firma leisten. Chapeau an Herrn Spuhler, denn er hat Stadler Rail zu dem gemacht was sie heute ist. Alles Andere ist Beiwerk und kann mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen werden. Nur Taten zählen und da hat Spuler vorbildliches geleistet!

  17. Ein eigenartiger Bericht. Herr Spuhler hat Erfolg und den nicht erreicht mit unlauteren Mitteln. Weshalb dieses nörgelnde Gemecker des Journalisten?
    Auch die Nähe zu Personen aus der Finanzbranche ist erlaubt. Diese „Fingerzeigmentalität“ kommt mir schon ziemlich „Russisch“ vor.

  18. Lieber LH
    Da haben Sie aber heute einen ganz schlechten Tag erwischt, ich hoffe es bleibt bei diesem einmaligen Ausrutscher. So ein zusammenhangloser Artikel ist Ihnen doch unwuerdig. Was soll denn das mit diesen unterschwelligen Unterstellungen, bitte werden Sie nicht zum Neidbuerger.
    Ihre Einschaetzung betr. Finanzierung/Risiko SERV kann ich so teilen, auf der anderen Seite sind diese Instrumente aber auch da, um genutzt zu werden, und dies von allen CH Firmen.
    IP ist Spitze! Aber hier haben Sie nun ganz klar neben die Tasten gegriffen, Pfui…

    • Ist doch verständlich. Schliesslich hat es LH mit seinen Abschlüssen nicht weit gebracht. Insbesondere keine Arbeitsplätze geschaffen.
      Letztlich will LH nur Aufmerksamkeit. Ob positiv oder negativ spürt nimmt er gar nicht mehr wahr.

  19. Ich wiederhole mich,Herr Hässig bleiben Sie in den hochkorrupten Finanzgefilden, da gibt es Dreck ohne Ende aufzudecken. Von Industrie, wo Werte geschaffen werden, haben Sie null Ahnung. Dass Spuhler einzig in Schul-Psychologie nicht reussierte, ist eine Auszeichnung von hohem Wert, in der Praxis weiss er jedenfalls mit Mitarbeitern umzugehen; ganz im Gegensatz zu all den überbezahlten Finanzjongleuren,die Empathie nicht einmal vom Höhrensagen kennen.

  20. Spuhler ist als Unternehmer ein Ausnahmetalent. Zudem hat er ein kleines Unternehmen aufgebaut und sich in einer äusserst anspruchsvollen und schwierigen Branche durchgesetzt. Spuhler hat meine absolute Hochachtung.

  21. Wie man hört, soll Peter Spuler durch seine guten Kontakte zu Donald Trump, die der Verwaltungsratspräsident der Roche hergestellt haben soll, den 600 Millionen Dollar Auftrag aus den USA, der kurz vor dem Börsengang der Stadler-Rail erhalten haben. Es wird nun die Frage gestellt, ob das der Grund ist warum Herr Franz ungefähr 1.4 Millionen Stadler Rail Aktien erhalten hat. Laut sehr unterrichteten Kreisen, ist der US-Generalstaatsanwalt wegen der Trump-Spuhler-Story informiert worden.
    Gunther Kropp, Basel

    • Alles Gerüchte. Aber mit denen kann man ja auch wichtig tun.

      Spuhler hat einen guten Draht zu einem der beiden betroffenen Senatoren. Ist das eine Schande?

    • @Peter V. Brunner
      Sie schreiben: „Spuhler hat einen guten Draht zu einem der beiden betroffenen Senatoren“ Mitglieder des Kongress werden von mir regelmässig informiert über den Stand der Marbella-Sache, die Herr Spuhler wohl aus seiner Zeit als Verwaltungsrat der UBS kennt, könnte Sie Namen der Senatoren nennen, dann könnte ich in Washington nachfragen?

  22. Etwas peinlicher Artikel LH – händeringend versucht der Autor etwas schmutziges zu finden. Wessen Lebenslauf ist schon 100% makellos. Ist das schweizer Neidkultur in reiner Form?

  23. Die Wirtschaftskrise steht vor der Tür. Der Staat wird massive Steuereinbrüche haben. Dann gibts kein Geld mehr für den Erwerb von Zügen … auch die SERV wird dann nicht mehr einspringen oder massiv teurer sein.
    Somit wird Stadler Rail bald Bestellungseinbrüche haben und an der Börse massiv abstürzen.
    Der Stadler ist halt ein guter Verkäufer, der den richtige Moment erkannt hat zum Ausstieg.

    • Dann verschliessen wir doch einfach die Türe! Auf welchen Fakten basieren denn diese Annahmen; denn um nichts anderes als solche handelt es sich in diesem Kommentar. NB Werden Züge wohl auch in Rezessionszeiten immer benötigt, vielleicht wird die eine oder andere Erneuerung einfach etwas nach hinten geschoben.

    • Ohje…
      Dieser Kommentar ist ja noch dümmer als jener von LH.
      Wahrscheinlich 3x durch die Primarschule gerasselt und deshalb nichts über Wirtschaft gelernt.

    • Im Vergleich zu anderen „Hot Issues“ waren die Zuteilungsquoten für einmal echt favorabel, erstaunlicherweise.

  24. Risiken im Exportgeschäft richtig absichern

    Viele Schweizer Unternehmen sind exportorientiert. Wer den Export ins Ausland wagt, hat gute Wachstumschancen: die Nachfrage nach Produkten «made in Switzerland» ist solide und die Freihandelsabkommen schaffen Wettbewerbsvorteile. Wer seine Produkte ins Ausland verkauft, geht aber auch verschiedene Risiken ein. Sichern Sie sich ab:
    https://www.raiffeisen.ch/zuerich/de/firmenkunden/investition-finanzierung/export/erfolg-ausland/risiken-absichern.html

  25. Herr Hässig, ich weiss nicht, wieso sie zum zweiten Mal diese Geschichte bringen. Die SERV ist genau für Fälle wie Weissrussland gedacht, weil kein Privatmann dieses Risiko stemmen kann. Mit den Zügen werden auch keine Kriege geführt oder Menschenrechte verletzt. Die Bilanz der SERV ist relativ gross, die Verluste sind es nicht. Und ein HSG-Abschluss hat Spuhler nicht ausgewiesen. Er hat einmal mehr bewiesen, dass ein Titel kein Garant ist für Erfolg und umgekehrt…

  26. Es ist OK das Gebaren der SERV zu kritisieren und dabei die Rolle der Industrie zu hinterfragen. ABER Herr Spuhler den Vorwurf zu machen er habe betreffend HSG gelogen, geht zu weit. Herr Spuhler schreibt nirgendwo etwas von einem Abschluss, sondern korrekt, dass er in SG studiert habe!

  27. Interessant: Plötzlich geht der Fast-HSG-ler Spuhler betont dezent, „durch die Blume“ auf Distanz zu Skandal-Vincenz…

  28. Lieber LH
    Dieser Artikel ist selbst Ihrem Blog unwürdig. Ein erwiesenermaßen erfolgreicher self-made Entrepreneur besteht die HSG Fachprüfung im Kulturfach Psychologie nicht! Was für ein Skandal! Und dann ist er nicht einmal zur Nachprüfung erschienen! Was für ein Desaster! Und der Gipfel ist dann, dass er nicht einmal behauptet, die HSG erfolgreich abgeschlossen zu haben! Der Mega-Gau für einen „Journalisten“! Come on, LH, Sie haben gesucht und nix gefunden. Und da PS zu seinen „Taten“ steht, mussten Sie ihm doch noch mit einer skurrilen Geschichte ans Bein pinkeln. Ganz nach dem Motto: wer in der Schweiz Erfolg hat, muss eine schmutzige Vergangenheit oder ein dunkles Geheimnis haben. Falls nicht, muss er ein Betrüger sein. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. Arme Journalisten-Zunft…

  29. Saubere Menschen in der schweizer Wirtschaft/ Politik sind sehr wenig…ich bin eine davon, nennen mir eine zweite, bitte?
    Als in der Schweiz kam, sagten mir alle: “ in der Schweiz lebt man gut, man arbeitet und wirtschaften ehrlich, alle ist sauber, die Leute sind nett und reich…“
    Dann gerade passiert “ den Fall Kopp und anderen saubere Fälle….“ alles war mir eigentlich schon damals klar…

    P.S.: Bauern, kleine KMU sind meistens “ sauber“, aber bei grossere Firma…

    • Hä??? „Gerade passiert“??? Dann ist wohl die Schlacht bei Sempach auch gerade passiert? Könntest du bitte in dem Fall – aus deiner Sicht – mal definieren, was du als „sauber“ anschaust?

    • @Der Uslender 2. Klasse

      Was hat der längst verjährte „Fall Kopp“ mit Spuhler zu tun?

  30. Exportrisikogarantie:
    Das machen alle anderen Staaten auch, teilweise noch in einem extremeren Ausmass.
    Sollte man mit Augenmass sehen und Spuhler nicht unbedingt daran aufhängen.

    HSG: Etwas dumm von Spuhler wie er sich da präsentiert. Sollte er einfach ändern. Kein richtiger Skandal.

    Mit wem er sich privat umgibt, ist wirklich seine Sache. Keine echte Newsstory.

    Das Konstrukt und die Finanzierungen über seine private Firma (neben der kotierten Firma) wären eher prüfenswert. Wo wird der Gewinn anfallen? Wer trägt die Risiken? Aktionäre oder er privat?
    Mit wem umgibt er sich in der kotierten Firma (VR:Politiker und andere Figuren)

  31. Was unterscheidet einen erfolgreichen Unternehmer von Versagern? Der Unternehmer nimmt es sportlich, wenn auf IP mal ein negativer Artikel erscheint.
    Der Versager droht mit Anwalt (Fall-Beispiele sind bekannt).

    • Sehr gut. Drohung mit Anwalt gehört zur neuen Schweiz. Wir haben sehr viel verloren.

      PS. Die schwersten Kriminellen und Psychopaten sind sehr oft von den Anwälten kostenlos verteidigt. Erklärung von diesen Leuten: „Es gehört zu unseren Pflichten.“

  32. Wusste ich nicht. Na ja, es gibt ja noch andere, die an der HSG studiert, aber nie abgeschlossen haben, Hayek jun. z.B.

    • Wobei sich die Aktienkurse der Swatch nach dem Ableben von Hayek sen. allerdings nicht mehr wirklich grossartig entwickelt haben 🙂

    • … und dann gibt es noch diejenigen, die erfolgreich abgeschlossen haben, aber trotzdem nichts können.

  33. Aus volkswirtschaftlicher Sicht:

    Die SERV verschuldet sich mit Garantie des Schweizer Steuerzahlers im Betrag von 500 Millionen. Die Investitionen erfolgen im Ausland, wobei der Zweck ist, dass hierzulande direkt Arbeitsplätze geschaffen werden (Produktion von Zügen in der Schweiz)

    Die SNB verschuldet sich für über 700 Milliarden Franken (das fast tausend fünfhundert-Fache ) auch auf Risiko des Schweizer Steuerzahlers. Die Investitionen erfolgen auch im Ausland. Aber es werden damit Arbeitsplätze im Ausland geschaffen.

    (Die SNB konnte immer noch nicht erklären, wie sie mit dem Kauf von z.B. US-Hanfaktien Arbeitsplätze in der Schweiz schafft.

    Marc Meyer

    • @Marc Meyer Dr.: Kleines, aber wichtiges Detail übersehen. Es werden hierzulande zwar direkt Arbeitsplätze geschaffen, aber die Arbeiter kommen zu einem grossen Teil aus dem Ausland. Einfach mal durch Bussnang und die Nachbardörfer spazieren.
      Was die Produktion von Zügen in der Schweiz betrifft – etliches wird inzwischen im Ausland hergestellt.

    • Danke, genau an diese Relation habe ich eingangs ebenfalls gedacht!
      @Detail; würde ein Teil der Produktion vertragsgemäss nicht an den Bestimmungsorten „erledigt“, erhielte Stadler Rail keinen einzigen ausländischen Auftrag!

  34. Warum diese Hackerei auf einen wie Spuhler? Der Mann hat in der Schweizer Industrie so viel bewegt, er wird in die Geschichte eingehen. Das Bla Bla um die SERV ist nicht mehr als blaue Luft. Selbstverständlich steht Spuhler dieses Finanzierungsmittel ohne wenn und aber zur Verfügung! Und das mit dem HSG Abschluss, so what? Es lebe Spuhler der Hockeyaner, Politiker und ausserordentlicher Industrieller, er lebe hoch!!!

    • Wo Licht ist, da ist auch Schatten. IP tut gut daran solchen „Lichtgestalten“ wie Herr Spuhler auf die Finger zu schauen.
      Von dem gnädigen Herrn Vincent gab es genauso die gleichen Kommentare wie Ihrer.
      Die Schaffung von Arbeitsplätzen rechtfertigt nicht jedes Verhalten.
      Einen nicht existierenden Hochschulabschluss aufzuführen zeugt doch von Arroganz und einer Neigung die Wahrheit zu biegen wenns grade passt.
      Mit jedem Diktator Geschäfte zu machen scheint mir dann auch nicht sehr weitsichtig.
      Der Finanzplatz lernt dies auch erst jetzt.
      Warum soll ich mit meinen Steuergelder für den Zug eines Diktators bürgen?
      Hier in CH hat man nicht mal mehr Geld für Kindergärten..

    • Toll. Endlich melden sich Personen, welche solche Kommentare von LH als absoluten Schwachsinn beurteilen.
      Doch letztlich geht es dem Verfasser auch gar nicht um sachlichen Journalismus. Sondern um den Versuch, alles und jeden durch den Schmutz zu ziehen.
      Denn mit seinen Studienabschlüssen (LH) hat er jedenfalls keine Arbeitsplätze geschaffen. Peter Spuhler hingegen über 8000 !!

  35. Ein absolut ueberfluessiger, ketzerischer und von Neid gepraegter Artikel des Autors der sofort im Spam landen sollte.
    Nicht zum ersten Mal bewegt sich InsideP. hier auf einem Niveau weit unter Blick oder Bild !!

  36. Bei der SERV kommst Du einfach nicht draus, Lukas. Ihre Tätigkeit stellt eine vom Staat gewünschte Unterstützung der CH-Exporte und des Handels dar und reiht sich ein in die Unterstützungsmassnahmen anderer Staaten zugunsten ihrer Industrien.
    Und das mit der HSG ist schlechthin kleinlich, missgünstig, ich würde sagen schäbig. Immerhin hat Spuhler die Liz-Arbeit abgeliefert, anschliessend jedoch Besseres zu tun. Dass er in Psychologie scheiterte ist gar als Auszeichnung zu verstehen.

    • Diese pupertäre Fixierung der Politik und Wirtschaftselite auf die Subentionierung der Exportkonzerne wird uns noch teuer zu stehen kommen. Die Aufhebung des Mindestkurses war die erste Anzahlung. Der „deutsche“ Weg zum Exportweltmeister zerstörte die Binnenwirtschaft und errichtete der grösste Niedriglohnsektor.
      Was Leute wie Sie nicht verstehen ist, dass Exportgüter auf Kredit für die Nation mit Handelsbilanzüberrschüssen ein extremes Risiko darstellt. Sie liefern Waren und bekommen Schuldscheine dafür. Die Deutschen und Schweizer Leben unter Ihren Verhältnisse und exportieren gute Waren. Weil die Länder in die wir liefern schon bankrott sind wie z. B. die USA schmeissen wir noch das Geld hinterher um unsere eigene Arbeit zu bezahlen. Dümmer geht es wirklich nicht.

  37. Der Lebenslauf von Spuler zeigt auf, dass man kein HSG Abschluss braucht um in der Wirtschaft äußerst erfolgreich zu sein.

    Mit der Stadler Rail hat Spuhler ein Vorzeige-Unternehmen aufgebaut, dabei auf ein Segment gesetzt, das große Zukunft hat im heutigen Umfeld mit wachsender Bevölkerung und immer wichtigerem Klimawandel/ Umweltschutz. Dafür gehört ihm ein großes Kompliment! Für mich ist er einer der besten Unternehmer in der Schweiz, trotz riesigem Erfolg ist er bodenständig und sympathisch geblieben. Sein finanzieller Erfolg hat er selbständig, mit viel Risiko, hart erarbeitet im Gegensatz zu vielen Topmanager, die vielfach die Aktionäre aufgrund finanzieller Eigeninteressen immer wieder, nicht korrekt, abzockten!

    • Warum muss dann Spuhler so tun als ob er ein Abschluss hat, wenn er es ja nicht nötig hat?
      Ist ja nur peinlich…

    • @ HSG

      Herr Spuhler ist ein „Macher“ im besten Sinne des Wortes.

      Wenn er mit seinem Privatvermögen seinen Kunden hilft bei seiner jetzt „öffentlichen“ Firma (grosse) Bestellungen zu tätigen, so zeigt sich einmal mehr, dass er trotz „mangelndem HSG Abschluss“ ein ausserordentlichen Geschäftsmann ist.

      Und sein seinerzeitger Rücktritt aus dem Nationalrat sprich auch für ihn.

      Aus vielen Kommentaren spricht der Neid, aus viel auch das Nichtverstehen der Zusamenhänge.

      Hat IP über den Verkauf eines guten Drittels der ABB an die Japaner je geschrieben?

  38. Werter Herr Hässig, zu Ihren Bemerkungen über die SERV: in der Broschüre der SERV stellt sich die Versicherung als eine „öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes“ dar, die sich „über ihre eingenommenen Prämien finanziert – ganz ohne Steuergelder“. Könnten Sie diese Bemerkung „ganz ohne Steuergelder“, die ja im Gegensatz zu Ihrer Feststellung steht, abklären? Besten Dank.

  39. „Weckherlin, der heute für die FDP im Gemeinderat der Goldküstengemeinde Erlenbach ZH sitzt, ist der Götti von Spuhlers erstem Kind.“

    Wow! Spuhler, Vincenz und Weckerlin in einem Atemzug! Das wird ja immer besser!

  40. Was nützen Tausende Studierte mit offiziellem Abschluss,
    wenn keiner mehr anpacken will?
    Spuhler jedoch hat angepackt, und wie!

  41. Spuhler hat an Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Zufriedenheit vieler MA mehr geleistet wie sämtliche Linken und Grünen Politiker inkl. Der Mitte Links Partei die 330 mio chf im Postautoskandal versenkt hat, auch weit mehr hat Spuhler geleistet wie sämtliche MA auf dem Bankenplatz Schweiz die ab 300000 chf und mehr verdienen.

    • War „die eine die immer Lacht“ Doris nicht bei der CVP? Was haben Linke mit dem Postautoskandal zu tun?
      Wer war für die Privatisierung von Staatsbetrieben?
      Wer hat denn erst die Post-Holding gemacht um die Betrügereien erst zu ermöglichen?
      Bitte die Namen aller linken Politiker angeben, Danke.

  42. naja, der schreiber ist wohl „hässig“, weil nicht er der geniale Unternehmer ist…und die Geschichte zeigt auch, dass es nicht auf ein Diplom ankommt, ob man(n) erfolgreich ist oder nicht….

    • Der Hässig ist wenigstens Unternehmer…
      Im Gegensatz zu Leuten wie TT, Ermotti usw. die nur Angestellte sind.

    • Herr Spuhler scheint ja sein Pseudoaabschlüssli doch sehr wichtig zu sein. Sonst würde er ja nicht schummeln..
      IP macht hier nur seinen Job.

  43. wieso sollte spuhler sein teil „imperium“ an die börse bringen,
    wenn es so toll läuft!?
    denke, die art teilfinanzierung, bei bestellungen riecht schon
    etwas komisch und die könnten auch sehr bald unterbunden werden.
    und dann spielt die musik wohl etwas holpiger, als jetzt.
    bin sicher, dass nach der hype schon sehr bald die realität
    einkehrt, beim aktienkurs.
    svp schlaues juhu in aller munde, vor dem börsengang.
    gratuliere.

    • Denke auch, dass Hr. Spuhler besser jetzt noch Kasse macht und diversifiziert. Es wird sich etwas zusammenbrauen am Wirtschaftshorizont, und das wird nicht nur ein kleines Gewitterchen sein.

    • Ich kaufe keine Aktien, die Art der Teilfinanzierung gefällt mir auch nicht und das SVP juhu noch weniger.