Bester Titel? Watson.ch zum UBS-Nullzins

„Sergio Ermotti: 14 Millionen. Dein UBS-Sparkonto: 0 Prozent Zins“ – Online-Medium bringt Crazy-Verhalten auf den Punkt.

Watson.ch ist für Junge. Grosse Bilder, feurige Klima-Veränderer, lustige Sketches. Heute verbindet die Redaktion des aufstrebenden Onlinemediums alles zu einem – und trifft ins Schwarze.

Der Titel „Sergio Ermotti: 14 Millionen. Dein UBS-Sparkonto: 0 Prozent Zins“ spricht nicht nur jungen Watson-Lesern mit kleinem Sparbüchlein aus dem Herzen. Sondern Millionen von UBS-Kunden und Schweizer Sparern bei anderen Banken.

Welches Schweinerl hättens gern? (Watson.ch)

Anlass für diese Story und viele weiteren gestern digital und heute im Print ist der Beschluss der grössten und wichtigsten Bank des Bankenlandes Schweiz, den Sparzins auf null zu senken.

Von den Folgen für den einzelnen Sparkunden her keine Grosstragödie: Es gab schon bisher nur noch ein paar mickrige Zehntelsprozente – oder nicht einmal. Die Alternative Bank Schweiz drückt ihren Kleinkunden sogar schon seit Jahren Minusprozente aufs Auge.

Aber der Aufschrei ist trotzdem laut. Erstens weil die UBS – abgesehen von der unbedeutenden Alternativ-Bank – vorausgeht und damit ein weiteres vermeintliches Tabu bricht.

Zweitens weil der Kontrast zu den Entschädigungen der Spitzenbanker ins Auge springt. Das hat zumindest Watson.ch mit seiner pointierten Headline erfasst.

Verkürzt lautet die Aussage, dass die grösste und mit Abstand wichtigste Schweizer Bank ihre kleinen Kunden mit 10’000, 20’000 oder vielleicht auch 50’000 Franken auf der hohen Kante bluten lässt, umgekehrt aber das UBS-Spitzenmanagement in Saus und Braus lebt, als wäre nichts passiert.

Das ist die Brisanz des Titels, und das birgt auch viel Zündstoff. Effektiv sticht ins Auge, dass die UBS ihren CEO und dessen Kollegen in der obersten Führung mit Millionen entschädigt, als würden diese eine absolute Spitzenleistung abliefern.

Nun aber ist die Aktie des Schweizer Finanzmultis im Keller, in Frankreich droht eine Riesenpleite vor Gericht mit unabsehbaren Folgen – und jetzt werden auch noch die Kleinkunden zur Ader gelassen.

Sie sind es, die das Rest-Geld, das sie nicht für Miete, Krankenkasse und Ferien ausgeben, bei UBS&Co. deponieren.

Die Kunden mit 10 und mehr Millionen können hingegen anders disponieren. Sie haben genug, um einen Teil in Aktien zu investieren.

Auch Häuser können sie sich leisten, dafür erhalten sie von den Banken die Hypotheken für fast nichts nachgeschmissen.

Es handelt sich also um ein klassisches „Wir hier unten gegen Ihr dort oben“.

Die vielen Kleinen im Land, die schauen müssen, wie sie den Monat über die Runden bringen, kriegen Nullkommanull von ihrer führenden Schweizer Bank.

Obendrauf haben sie für den Cashbezug neu 2 Franken Schalterstrafe zu leisten.

Die oberen paar Tausend, angeführt von den UBS-Kapitänen, schwimmen umgekehrt in Boni und vervielfachen ihren Reichtum durch Gratiskredite, mit denen sie Aktien und Häuser kaufen – und damit die dortigen Preise weiter in die Höhe jagen.

Nichts Neues unter der Sonne. Was jedoch auffällt ist, dass die Medien das Thema stärker und pointierter behandeln – Watson.ch lässt grüssen.

Das führt zum Kern. Wie um Gottes Willen schafft es die UBS, sich immer stärker die Wut und Enttäuschung des Schweizer Durchschnittsbürgers aufzuhalsen?

Noch vor wenigen Monaten war klar, wer von den grossen Finanzhäusern der Bölimann auf dem Platz war. Die Credit Suisse stand unter medialem Dauerbeschuss.

Wie aus dem Nichts hat sich das fundamental geändert. Nun schaut das Land auf die UBS und fragt sich: What’s next?

Höchste Löhne für die Führungscrew, aber eine Negativ-Schlagzeile nach der anderen: Die Beobachter staunen, die Aktionäre schnauben.

Und was machen die belagerten Chefs der Bank? Sie zeigen mit dem Finger auf Land und Leute.

„Fühlen Sie sich von der Schweiz im Stich gelassen?“, fragte der Blick vor 3 Wochen. Worauf UBS-CEO Sergio Ermotti wie aus der Pistole geschossen: „Ja, ein bisschen schon!“

Just die UBS, die vor 11 Jahren von der Schweiz vor dem Untergang gerettet worden war, wettert nun über mangelnden Support der gleichen Nation.

Und zum hohen Lohn versus schlechtem Aktienkurs betonte der Chef im Gespräch mit der Boulevardzeitung, dass diese Sichtweise zu kurz greife

„Relativ gesehen hatte unsere Aktie 2018 eine bessere Gesamtrendite als unsere direkten Konkurrenten, und wir bleiben gleich oder höher bewertet.“

Zudem trügen er und seine Leute die Lasten stark mit: „Über die Hälfte der Vergütung erhält das Topkader in Aktien. Wir haben also alles Interesse daran, dass der Kurs nachhaltig steigt.“

Schliesslich erhielten andere viel mehr, meinte der Spitzen-Banker sodann.

„Übrigens, es gibt Führungskräfte, die wesentlich mehr verdienen als die Topkader bei der UBS, nur müssen sie das nicht offenlegen, im Gegensatz zu uns als börsenkotierte Firma. Denken Sie an andere Bereiche der Finanzindustrie, Berater, Anwälte oder den Technologiesektor.“

Ausführliche Erklärungen. Dann heute die sece Headline: „Sergio Ermotti: 14 Millionen. Dein UBS-Sparkonto: 0 Prozent Zins“. Man fragt sich: Wofür sind die 14 Millionen, wenn sie solche Überschriften provozieren?

Kommentare

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  1. …. und an alle die hier über die UBS wettern. So bald die Bank in den Hypotheken oder sonst wo günstiger ist, als die anderen Institute, rennen alle wieder hin, weil „Geiz ja geil“ ist. Das nennt man(n) dann wohl Doppelmoral. Vor über 10 Jahren haben viele der UBS den Rücken zugekehrt – und heute – heute ist alles vergessen und vergeben. Klammheimlich hat sich die Bank die Schweiz „zurückerkauft“. Also ….

  2. Stellt sich die Frage ob die Wortschöpfung „sparen“ in diesem Kontext (Sparkonto) noch zulässig ist.

    Sparen heisst „unversehrt lassen“ (to spare smth.) was bei 0% Zins aber dennoch vorhandener Inflation natürlich nicht simmen kann.

    Merken die Leute eigentlich dass Inflation eine Steuer ist?

    • Sparen ist Verzicht von Konsum in der Gegenwart, zugunsten der Zukunft. Sparen ist vom Investieren zu unterscheiden. Für Investitionen sind die Realzinsen massgebend.

      Die Verzicht-Kosten des Sparens (Opportunitätskosten) sind zur Zeit wichtiger als die momentanen Null-Zinsen.

      Dieser ganze Zusammenhang sollte hier einmal diskutiert werden. Daher sollten im jetzigen Umfeld die Pensionskassen investieren (z.B. Aktien und nicht nur Immobilien). Und die Limitierung gemäss BVV sollte selektiv nach noch festzulegenden Kriterien angehoben werden können.

    • Ja, leider Symptom-Schaumschlägerei hier auch in den Kommentaren. Die Gründe möge sich jeder selbst ausdenken…
      Und vom Standpunkt-Mainstream hier abweichende Kommentare werden ins Pfefferland geschickt oder als Parteinahme abqualifiziert.

  3. Tja – die UBS, der scheint momentan nichts zu gelingen. Aber sich selbst hinterfragen? Nein, die andern sind schuld! Die EZB/Zinsen, die Franzosen, die Märkte, welche die UBS Strategie nicht verstehen, das Publikum, das die hohen Vergütungen nicht versteht…usw. – traurig, traurig!

  4. Die Schweizer Dienstleistungsbranche ist am Nullpunkt angelangt. Ermotti versteht das Bankgeschäft nicht.

    • … und welchen gemeinsamen Nenner haben Leute mit zweifelhaften Führungsfähigkeiten? Sie sind/waren Fussballer oder sind Fussballfans. Ein Blick über die UBS hinaus lässt erschaudern.

  5. Achtung: Auch Vermögende Kunden können sich die UBS nicht mehr leisten und sind schon lange bei einer Bank wo es (noch momentan) stimmt. Wir müssen uns damit abgeben, die Bank im Leben mehrmals zu wechseln.

  6. Warum so einen Klamauk machen, wenn die Zinsli für Privatkunden von 0.01% auf 0.00% sinken.

    Selbst meine Schwiegermutter löst jetzt endlich ihr Sparkonto auf und geht in ein anderes Produkt. Die Überzeugungsarbeit ist jetzt einfacher.

    Wenn schon einen Medienhype daraus machen, dann viel früher als die Zinsen noch bei 0.50% oder darüber waren.

    Die Medienberichterstattung darüber widerspiegelt eine bünzlige Zinslipicker-Mentalität wie sie Buchhalter und andere risikoaverse Naturelle an den Tag legen.

    Besser nicht jammern auf diesem hohen Niveau und in Aktien mit hohem dividend yield anlegen.

    Das wäre Handeln anstelle von Aussitzen mit Jammern. Good Luck!

    • @ Nicht Banker: Ihr Rat JETZT in Aktien mit hoher Dividendenrendite zu investieren erachte ich grundlegend als falsch. Das von Ihnen erwähnte „Aussitzen mit Jammern“ wäre bei einem Kauf zu den aktuellen Kursen IMHO so sicher wie das Amen in der Kirche.

  7. Schon wieder eine Busse von 110Mio für UBS – diesmal von Italien. Ist doch egal, sagen sich Ermotti & Co.;die Hauptsache ist wenn ihre Kasse stimmt.

    • Für mich ist die UBS schon lange keine Schweizer Bank mehr. 1/3 Asien, 1/3 USA und 1/3 Schweiz. Die ersten beiden werden für die UBS wichtiger werden. Die Geschäftszahlen werden ja auch in US Dollar ausgewiesen, nicht mehr in Schweizer Franken. Vor der letzten Krise herrschte Arroganz, in der Krise hat man sich Asche aufs Haupt geschüttet und heute ist Arroganz wieder angesagt. Diese Bank ist für mich abgeschrieben.

  8. Es kann so viel geschrieben werden ….. die Banker werden sich deshalb ganz sicher nicht ändern. All meinen Bekannten bei den beiden Grossbanken geht es ausschliesslich ums Geld. Viel mehr kommt von denen nicht.

    • Das Geschäft einer Bank ist nun mal Geld. Soll eine Bank vielleicht auch noch Zirkusvorstellungen anbieten, oder was? Sorry, wenn das ihre einzigen Argumente sind, ist für mich die Welt absolut in Ordnung!

    • Geld hat keine Ethik und keine Moral. Wenn es den Bänklern nur ums Geld geht, dann sind das einfältige, arme Lallis, auf deren Bekanntschaft ich gerne verzichte. Aber ich glaube nicht, dass alle so sind.

  9. Ich wundere mich schon lange, dass das „Volch“ die warme und kalte Enteignung durch Institutionen, welche dazu nicht legitimiert sind, einfach so schluckt. Aber eben, solange Kuchen (oder Bier, Fussball und Chips) für alle da ist….das böse Erwachen (Vorsorgeeinrichtungen, Fehlallokationen etc.) kommt dann, wenn es zu spät ist. Leute, geht, hebt die farbigen Papierchen ab und bewahrt sie im 24-Autosafe, damit ihr schneller seid als der Vogt, wenn er deren Ungültigkeit/Abwertung verfügt. Besser als Kontogeld sind die farbigen Papierchen alleweil. Sie tragen noch eine Unterschrift und stellen eine Forderung gegenüber der SNB dar, Kontogeld ist ein Guthaben bei einer Bude, deren Aktien seit Jahren s’Loch abgehen. Und Kontogeld kann über Nacht enteignet/gestohlen werden, mit einem Klick des Vogts.

  10. Wäre ja schön, wenn sich die Main Stream Presse mit etwas mehr Distanz kritisch mit unserem Bankenplatz beschäftigen würde. Aber eben: Glauben kann man in der Kirche. Die Banker lehnen sich doch zurück und lachen sich krumm. Sie haben eine kriecherische Presse und Politik, die ihnen aus der Hand frisst und dann noch so etwas wie IP wo sich die immer Gleichen (wie ich) auskotzen können. Aber es ändert nichts an den Machtverhältnissen. Ganz selten dringt ein Thema von IP rüber in die gespielte und gekaufte Realität. Wer will sich schon offen mit den Banken anlegen, wo deren Einfluss in der Schweiz doch ohne Vergleich ist. Gibt es wirklich keine schwarzen Listen?

    • Offensichtliche Missstände gehören medial abgehandelt; von Hausfrauenkassensturzgesülze haben wir über nahezu die gesamte Medienlandschaft verteilt, mehr als genug am Hals.

  11. Wehalb die Aufregung?

    Es ist der finale empirische Beweis, wie überflüssig Banken für echte Menschen sind und wie überflüssig echte Menschen für Banken sind.

    Hätte man 08 korrigieren können/sollen.

    Stattdessen lässt sich das eingschüchterte Volk den Stinkfinger zeigen und zahlt auch noch dafür.

    „Too big to fail“? – my ass!

    • „wie überflüssig Banken für echte Menschen sind“ sagt wohl einer, welcher auch in der heutigen, informativ aufgerüsteten Zeit immer noch nicht bemerkt hat, dass in jedem Produkt, jeder Dienstleistung ein kleineres oder grösseres Stück Bank „versteckt“ ist. Gruss an den „echten“ Ponzi!

    • Wie gesagt: Sollte man korrigieren.

      Und wie Viele in unserer informativ aufgerüsteten Zeit bemerken, sind wir zumindest auf dem Weg dahin. Nicht zuletzt dank der Banken selbst.

      Kommt gut.

  12. Gewinner Titel? Watson.ch zum UBS-Nullzins – Innerer Paradeplatz – BCZ Business Center Zug

    […] Watson.ch ist pro Junge. Große Bilder, feurige Wetterlage-Veränderer, lustige Skizzen. Heute verbindet die Redaktion des aufstrebenden Onlinemediums was auch immer zu einem und trifft ins Schwarze. Welcher Titel Sergio Ermotti: 14 Mio.. Dein UBS-Sparkonto: 0 v. H. Zi…Vorlesung halten Sie weiter […]

    • An @ Karl Carli

      Die CH-Volksverräter-Politik macht ja gerade das Gegenteil. Rettet die UBS und Banker, schafft dafür die Schweiz ab, und zeigt sich dabei noch “EU-Beitrittsgeil“.
      Die EU-Diktatoren warten nur auf die Dummschafe aus dem Alpenland, um sie vollends auszunehmen. Sie tun alles im Hintergrunde gegen die Schweiz und hoffen, dass sie sich bald dem Diktatorentum unterwirft.

    • Ziemlich kurzsichtig gedacht; oder hast du ernsthaft das Gefühl, dass ein Untergang der UBS – auch wenn das „Top-Management“ ach so hochnäsig agiert – der Schweiz zu mehr Prosperität verhelfen würde? Dein Rettungsring für die Schweiz würde aufgrund der feinmaschigen Finanzverflechtungen sehr schnell und dauerhaft schwammig und sänke nur unbedeutend langsamer als die UBS selber.

  13. Die Sparzinssenkung auf NULL Prozent hat nichts mit Ermotti & Co. zu tun, sondern ist Folge der SNB Politik mit Negativzinsen. Sie müssen somit die Nationalbank Spitzen für dieses Debakel zur Verantwortung ziehen.

  14. Watson kommt nicht aus dem Staunen; Was sich seit Wochen tut zusammen Raunen. Die U-Be-Ess, ein Haus mit runden Ecken : muss sich nach der Decke strecken ! In der Weitsicht bald einmal zu fallieren, muss Sie sich an den Sparern sanieren. Das bringt den Kübel zum Ueberlaufen; Die Führungs-Crew kämpft vor Absaufen! Deshalb sich diese nochmals fett bedienen, die Kleinen reissen sich derweil am Riemen! Der Zeitgeist öffnet letztmals die Schere : Ab jetzt geistert der Ruin in die Leere!

  15. 0 Prozent Zins ist Alltag – da ist/wird die UBS keine Ausnahme bleiben. Dennoch gibt es einige Alternativen, zumindest Gebühren zu sparen.

    Beispielsweise Fremdwährungstransaktionen mit einer Revolut-Mastercard für Onlinekäufe und FW-Bargeldbezug. Mit einem überschaubaren Risiko lassen sich so schnell mal 300 bis 1’000 Franken jährlich einsparen – je nach Konsumverhalten. Dennoch ist es gegenwärtig: die Menschen werfen Viseca, Swisscard und Co. das Geld nach und ermöglichen den Banken ein Leben «in Saus und Braus».

  16. „…Die Kunden mit 10 und mehr Millionen können hingegen anders disponieren. Sie haben genug, um einen Teil in Aktien zu investieren…“

    Das stimmt nicht auch als kleiner Fisch kann man von der Performance an den Aktienmärkten profitieren. Z.B. mit Avadis. Ab CHF 50.- kann dort investiert werden. TER liegt bei ca. 50bp. Keine zusätzliche Fees wie Depotspesen oder Courtagen.

  17. Cool Welchen Mehrwert bringt diese Bank dem Kunden noch ausser überzogene Gebühren? Das Risiko in seine Anlagen und im Konkursfall der Bank trägt ebenfalls einzig und alleine der Kunde.

    Das mit dem Einlegerschutz ist sowieso betragsmässig beschränkt oder eine Staatsgarantie sind beides im worst case ein Witz.

  18. Wieso die UBS nicht einfach in jeder Filiale ein Plakat aufhängt worauf steht: „Kunden mit Vermögen unter 1 Mio bitte draussen bleiben“ ist mir nun wirklich völlig schleierhaft. Diese kontinuierliche Kundenvergrämung ist doch viel zu aufwendig. „UBSN“ also die Bezeichnung der UBS-Namenaktie, heisst übrigens ausgeschrieben: UNSERE BANK – SICHER NICHT.

    UBS allein heisst: UNFASSBAR BLASIERTER SERGIO

    • Ja, einverstanden, aber wer heute als Kunden wegzieht sind genau diejenige “ treue und langfristigen“ Kunden, die sonst Webermotti überall suchen. Die waren lebenslang gross oder klein dort. Sie haben sogar die Hypothek, auch wenn teuer als anderswo noch gehalten. Es war, wie in den 70, 80 Jahre normal ein Konto bei der Gross und Konservative Bank diesem Land. Somit ist ein schizophrenische Verhalten. Aber haben sie andere Möglichkeiten? Tja, wie schon gesagt waren sie selber Schuld an die Katastrophe, dann geholfen von Zentralbanken unsw. Das ganze führt zu wenige Liquidität in System, teure Kredite und / oder unnötige Aktienexplosion….das kleine Volk wird somit wieder “ enteigt“ und in 5 bis 10 Jahren haben sie kein cash mehr, wie in USA. Wer als Kunde heute weggeht, kommt bestimmt nicht mehr zurück: findet billige alternative und bessere Lösungen, die ihnen langfristig etwas besser passen. Somit, schaffen sie selber ab…konvergenz almost sure! Deswegen spricht man schon in der USA von “ post kapitalistische Systemen“ und gibt sehr gute Varianten mit ohne Banken. Somit woll ihr das?

    • Kleine Korrektur; die UBS wird an der Börse schon seit Jahren unter dem Kürzel UBSG gehandelt, falls das dem Weltreisenden entgangen sein sollte 🙂

    • @Hammurabi Digital
      „mit ohne Banken“ wollen wir ganz sicher nicht! Bitte den Translator doch einfach etwas feiner justieren!

    • das ticker symbol ist seit einiger zeit UBSG (UBS group) oder: UNSERE BANK – SAU GLATT

    • Ich dachte immer UBS sei die Abkürzung für unterste – Bonitäts – Stufe ??

    • @ Torpedo

      Wie recht Sie haben! Auch mit Ihrem letzten Kommentar schildern Sie genau die Situation des vorherrschenden Finanzbetrugs-Systems, in dem wir uns schon seit Jahren befinden und mit dem eine international orientierte Machtgruppe die Länder ausnimmt. Die Politiker haben sich nach dieser Machtgruppe auszurichten, andernfalls verschwinden sie durch inszenierte Skandale, Unfälle oder Krankheiten von der Bildfläche. Jüngstes Beispiel ist Österreich mit dem durch Misstrauensantrag abgewählten Kanzler Kurz. Mission accomplished!

  19. Und dann verpulvert die UBS noch das Geld des Aktionärs, um gegen missliebige Journalisten vorzugehen.
    Und der Aktienkurs erreicht fast jedenfalls Tag einen neuen Tiefpunkt, während oben weiter abkassiert wird.
    Die UBS ist in 2 Jahren wie die Deutsche Bank und in maximal 4 Jahren werden wir über einen Schweizer Lehmann-Event sprechen.

  20. Dass auf dem Sparkonto Null Zins liegt, liegt wohl nicht an der UBS sondern bei der SNB.
    In der freien Marktwirtschaft kann man jederzeit die Bank wechseln.
    Dass Ermotti zuviel verdient, ist eine andere Sache, das hat mit dem unfähigen Verwaltungsrat und mit Anstand zu tun.
    Man kann nicht verschiedene Dinge in Zusammenhag bringen, liebe Watson.

    • Überfordern Sie Watson und ihre jungen Leser*Innen nicht. Die Schwelle ist offenbar ziemlich niedrig.

    • Der Verwaltungsrat ist nicht per se unfähig, denn die wollen auch abzocken.

  21. Ueber die Hälfte der Gesamtbezüge in Aktien? Das ist ja super! Die Firma herunterwirtschaften, dann für 7 Millionen Aktien zum aktuellen Tiefst-Kurs erhalten. Besser geht es nicht: Wenn die Aktien dann wieder einmal steigen (ev. nach Ermötteli), dann werden aus 14 Millionen schwups 20-25 Millionen. Ist doch schön zurechtgelegt.

  22. Sehr geehrter Herr Hässig. Ich schätze Ihre Artikel sonst ausserordentlich aber hier liegen Sie falsch. Ich bin auch kein UBS Fan, aber hier kann man der Bank nun wirklich keinen Vorwurf machen. Die Schweizer Franken sind nunmal negativ. Welcome to reality. Positive verzinste CHF Koni sind aktuell nicht marktgerecht und müssen Quersubventioniert werden. Es gäbe spannenderes zu berichten. So vergeben teilweise kleinere Regio Banken in der Zwischenzeit gar ÖRK Kredite wo die jeweilige Gemeinde gar einen Positiven erhält, weil es für dich Bank sonst noch teurer wäre, das Geld in den eigenen Büchern zu halten. Das sind eher fehlallokationen im System. Nullverzinsung hingegen ist ehrlich und transparent. Und die Hypo Schuldner profitieren gleichzeitig.

    • @ Hubertus

      Entschuldigung, der Systembetrug (Kreditschneeballfinanzsystem mittels systematischer Bankbilanzverlängerungen) begann schon vor vielen Jahrzehnten, durch die Politik und deren Parteien, welche für die Gesetzgebung verantwortlich sind.
      Diesen Damen und Herren fehlt es offensichtlich fast gänzlich an Wissen und Übersicht in Sachen Finanzsystem (-.Betrug).

      Politik, Notenbank, Banken, FINMA, Systemmedien und Justiz bilden sozusagen ein Komplott, dass letztlich gegen die Bevölkerung gerichtet ist.
      Bankenrettungen, sowie Einführung der Bail-Regeln etc..weisen eindeutig darauf hin.
      Um von den Problemen des Falschgeldes durch Giralgeldschöpfung abzulenken, redete man ständig von Schwarzgeld und Weissgeldstrategie.
      Die Steueroasen sind jetzt einfach anderswo, nämlich in gewissen Staaten der USA, wo man sich von OECD und “Konsorten“ nichts sagen lässt, und sich nicht auf graue oder schwarze Listen setzen lässt.

      Wer sich über die Machenschaften der Banker aufregt, sollte nicht nur einzelne Banker angreifen, sondern aufzeigen, dass das gesamte erwähnte Komplott ein Betrug ist welches eben letztlich gegen die Bevölkerung gerichtet ist, und systenmbedingt, immer nur grössere Schuldenberge hinterlässt. Die Beweise dafür sind ja schon längst sichtbar, aber die Hinweise auf die wirklich Schuldigen werden immmer noch möglichst auch durch die System-Medien vertuscht.