Golden Spa&Gym für 100 handverlesene UBS-Cracks

In Bahnhofstrassen-Palast leisten sich Ermotti&Co. eigenen Fitness-Tempel – Members only: Zugang nur für Top-Hundert.

Für 200 oder mehr Millionen vergoldeten sich Sergio Ermotti und seine Freunde an der Spitze der UBS ihren eigenen Palast, das Headquarter des Multis an der Zürcher Glamourmeile Bahnhofstrasse.

Nun wird bekannt, dass Ermotti für sich und die übrigen Auserwählten einen eigenen Fitnessraum mit angehängter Bäderlandschaft einbauen liess.

Das Spa&Fit der UBS-Cracks befindet sich hinter verschlossener Tür. Zugang haben ausschliesslich die gut 100 Spitzenleute der Bank mit dem Titel eines Group Managing Directors.

Zwei Männer, zwei Leuchten: Ermotti, Weber (Bild: UBS)

Dabei handelt es sich um jene Kaste in der UBS-Hackordnung, die das Dreifache ihrer Managing Director-Kollegen mit gleicher Aufgabe und Verantwortung verdient.

Ermotti und die übrigen Mitglieder der Konzernleitung haben mit der Sonder-Elite, die einzig dank dem Titel und der Kasten-Zugehörigkeit die dreifache Entlöhung erhält, das perfekte Züchtigungs-Instrument in der Hand.

Jeder Managing Director führt jeden Befehl geflissentlich aus, in der Hoffnung, dereinst den Sprung in den verlockenden Elite-Zirkel mit seinen Millionen-Boni und Annehmlichkeiten wie am Versailler Königshof zu schaffen.

Die neue Spa&Fit-Membership ist das Tüpfelchen auf dem i für die Group Managing Directors. Nun gibt es für sie nicht nur unglaublich viel mehr Gehalt, sondern auch noch die Platin-Membership-Karte für die verbotene Bäderzone an Zürichs Bahnhofstrasse.

Was der Spass gekostet hat, behält die UBS für sich. Sie bestätigt in Gesprächen lediglich, dass es einen Fitnessraum mit Dusche für ihre obersten Manager im neuen Hauptquartier gäbe.

Es handle sich keineswegs um übertriebenen Luxus. Im Fitnessraum würden „ein oder vielleicht zwei Geräte“ stehen, auf denen die obersten Köpfe üben und trainieren könnten; dazu gebe es Duschen. Zugelassen seien neben den Group Managing Directors auch Spitzenleute, die oft reisen würden.

No Big Deal also, will die Bank zu verstehen geben. „Auch in London hat die UBS einen Fitnessraum, dort allerdings für alle Angestellten“, sagt die Auskunftsperson.

Das ist just der wunde Punkt: In Zürich erhalten wenige Auserwählte Flat-Screens für eine Million oder mehr für Video-Sessions mit den Kollegen in Übersee und Fernost, haben ein Büro mit Aussicht, Marmor und Mahagoni, wo ein Hodler oder Anker an der Wand hängt.

Hinzu kommt exklusiv für sie, die schon weitaus mehr verdienen als der Rest der 65’000 Kopf starken Bank, noch ein Golden-Spa und -Fitnessraum.

In England, dem Mutterland der Demokratie, steht das Angebot umgekehrt allen offen – auch dem „Pöbel“ auf den unteren Hierarchiestufen.

Man könnte den Private Spa für die UBS-Chefs als Lappalie abtun. Doch das Problem ist, dass die Spitze der Bank damit ein Signal ausstrahlt, das sie unbedingt vermeiden möchte.

Die Botschaft „Wir sind UBS, wir kämpfen gemeinsam für den Erfolg“ wird konterkariert durch die Exklusivität des Fitness-Raums.

Da kann CEO Sergio Ermotti noch so lange 13 Millionen seines stolzen Salärs in UBS-Aktien investieren: Goldene Türgriffe in seinem eigenen Palast sorgen dafür, dass ein anderes Bild in den Köpfen der Belegschaft hängenbleibt. Feudalismus reloaded, lautet es.

Kommentare

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  1. „..dass es einen Fitnessraum mit Dusche.. im neuen Hauptquartier gäbe..“
    Schon der zweite UBS-DuschBericht innerhalb Stunden,
    >>>>——-> gä h n..

    „..Goldene Türgriffe in seinem eigenen Palast..“
    1. gibt es keine goldene Türgiffe und
    2. ist es nicht Ermotti’s Palast sondern;

    das jetzt fertiggestellte, von Grund erneuerte, modernisierte Headquater der UBS welches für die nächsten 15-20J Bestand haben muss U n d auch wird!

    Sorry, was soll denn diese kleingeistige Nörgelei über nicht existierende, goldene Türgriffe und paar Duschen??
    Entweder Fotos von diesem „wahnsinnigen Luxus“ oder aber noch besser; einfach schweigen..

    • Danke Jens Egger für Ihren post.

      Ich bin sicher, dank Ihnen, der klingt wie ein UBS-Angestellter (?), fällt es vielen jetzt sicher leichter, die Konsequenzen zu ziehen und die Bank zu wechseln.
      Wenn deshalb irgendwann ein paar Employees wie Sie über die Klinge springen müssen, ist das nun nicht mehr wirklich mit schlechtem Gewissen verbunden…
      Dafür einfach nur: DANKE!!!

    • @Herr/Frau Ruth
      Bin in der sehr glücklichen Lage Ihnen mitteilen zu können, dass „man“ mir nicht kündigen kann: Bin in einer unkündbaren, glücklichen Stellung, sorry.
      Bin auch nicht UBS-ANgestellter, allerhöchst ein UBS- AUFgestellter, denn ich finde alles in allem, trotz allem, machen die beiden TopANgestellten Ermotti und Weber nicht ganz alles falsch..

      Ihnen wünsch ich viel Glück
      und Gruss aus dem Ticino
      Jens

  2. Völlig Grössenwahnsinnig die UBS Führung. Zum brechen, wenn man gleichzeitig den UBS Aktienkurs anschaut. Die sollten sich schämen, statt hart zu arbeiten, legen die sich tagsüber mit meinem Geld!! und dem Geld der Aktionäre in goldene Bäder und Tempellandschaften! Mir reichts mit diesem Laden, ich kündige meine Konten da.

    • Lol. Und ich trainiere die MD irectors dort auf Ihre Kosten.
      Übrigens mein personal Training Stundenlohn hält sich in Grenzen 600.-/h. Wenn man die Stundenlöhne von meinen MD Kunden zw.800-1200.-/h berücksichtigt 😉

  3. Hoffen wir, dass Sergio Ermotti nach dem Verfall der Duschen in der Europa Allee alle wichtigen Aspekte in der Planung dieser Luxusanlage bedacht hat, es braucht ja jeweils verschiedene Duschen wie auch Toiletten, nämlich M/F – oder F/M um politisch korrekt zu bleiben – und neuerdings auch die Gender Neutral Version, man will ja attraktiv sein als Arbeitgeber und ein positives Signal der Toleranz an die Aussenwelt senden, denn dadurch steigt der Wert der Marke. Der Wert der Aktie ist etwas anderes, das ist aber auch nicht wichtig so lange die Top 100 auf der für sie bestimmen Toilette den „Blick“ lesen können, wohl vermutend, dass die Aktie bald gleich viel kostet wie die Zeitung.

  4. Vergogna Signor Ermotti, Schande Herr Weber,

    Früher waren Banquiers am Werk, die sowohl für ihre Kunden, als auch ihre Angestellten schauten, ihnen Sorge trugen (mein Vater war ein sehr geachteter und viele unserer Freunde auch, und ich für einen grossartigen Banquier arbeiten).
    Heute sind es nur noch BANKERS, die für sich schauen, in die eigene Tasche wirtschaften und für ihr eigenes Wohl und ihre eigene Fitness schauen.
    Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter sind ihnen piepegal. Hauptsache sie können gross auftreten und sich profilieren.
    Jede Ethik ist verloren gegangen.
    Es ist eine Schande.

  5. Ich kann das verstehen! Man lässt ja die externen Berater arbeiten und danach geht man essen. Nach dem Essen wäre es ja eine Zumutung, arbeiten zu gehen und dabei zu sitzen. So müssen sich diese Damen und Herren den Tag mit Fitness über Wasser halten, was natürlich auch anstrengend ist. Als Dank und Motivation gibt es dazu noch einen Bonus!

  6. Kann da nicht wer vom Wach- oder Putz- oder Sonstwas-Personal mal ein paar Föteli posten – Händy hat doch jeder dabei mit Cam. Ganz cool wäre ein kleiner Video-Clip mit den netten Damen und Herren der Direktions-Etage?

  7. Unglaublich!!! Aber nach über 34 Jahren Basis Mitarbeiterin in diesem Unternehmen überrascht mich gar nichts mehr….
    Noch schlimmer als die Arroganz und das fehlende Gespür für solch kostspieligen Prunk ist die Selbstverständlichkeit der Selbstbedienungsmentalität und des Eigennutzes dieser Feudalherren!!! Früher haben die Räuber eine Bank von aussen geplündert, heute gibt es ‚Räuber‘ in Top Managements.
    Während sie täglich die Unfähigkeit ihrer Management Skills beweisen (siehe Aktienkurs), nie den verbindlichen Nachweis einer evidenzbasierten Wirksamkeit ihrer Handlungen erbringen können/müssen, nie Verantwortung übernehmen und den ‚Schwarzen Peter‘ jeweils Anderen oder den Umständen zuschreiben, täglich Leute auf die Strasse stellen, zelebrieren sie sich gegenseitig und sonnen sich förmlich in ihren Privilegien (exzessive Weihnachtspartys, Spesen, Löhne/Boni, Geschäftsreisen, Golfevents).
    Gleichzeitig entziehen sie dem Unternehmen durch kurzsichtige Kosteneinsparungen überlebenswichtige Infrastruktur, schwächen dadurch das organisationale Immunsystem der Bank, wodurch Risiken massiv zunehmen und Produktivität sowie erfolgreiches Engagement für die Kunden enorm abnimmt. Und der ihnen zudienenden Masse (unzählige Mitarbeiter, Kundenberater etc.) nehmen sie durch fragwürdige personalpolitische Massnahmen (–> Angst- und Misstrauenskultur, verachtende Mitarbeiter-Qualifikationen) gleichzeitig jegliche Entscheidungsfreiräume, Würde, Berufsstolz, Kreativität und Freude/Identifikation am Arbeitsplatz. Das ist unhaltbar und wird kurz- mittelfristig kaum Erfolg haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Feudalherrschaft ein Ende findet – entweder durch den Markt, die Politik und/oder die Öffentlichkeit. Hoffentlich nimmt sich der Protest auch hierzulande Macht zurück. Es wäre eine gute Alternative zum ’systemerhaltenden Zudienen‘ der Mittelklasse im Unternehmen: ‚Gilets Rouges‘!!! Weil die selbstgerechte Managerkaste zu arrogant, selbstherrlich und zu eitel geworden ist und dies Basis und Mittelklasse schlichtwegs vergessen hat oder heimlich gar verachtet. Wie gesagt, alles nur eine Frage der Zeit….

    • Ihre Zeilen in Ehren, doch kann nur durch gemeinsames Handeln gegen den Misstand vorgangen werden. Was schlagen Sie konkret vor?

    • Ich gebe Ihnen zu fast 100% Recht. Nur wird bei uns nichts passieren. Wieso nicht? Weil wir Schweizer/innen (leider) ein Volk von Schafen sind. Und wieso sind wir Schafe? Weil wir keinen Kündigungsschutz noch Eigenheim besitzen! Die allermeisten von uns arbeiten das ganze Leben lang und haben weder eine Absicherung betreffend Heim (Mieter!) noch Arbeit (eigentlich permanent in der Probezeit..)Und die Wölfe haben es gemerkt…
      PS: Ich zähle vermutlich auch zu den Schafen…

    • Streiken. Jammern und den Kopf einziehen führt ja offensichtlich nicht zum Erfolg. Die Aktionäre sind offenbar ja auch nicht gewillt, etwas zu ändern. Wenn die Belegschaft geschlossen die Arbeit niederlegt, wäre die Führungsetage in ein paar Stunden oder Tagen erledigt. Ebenso das Bonusregime. Wäre ja nicht das erste Mal, dass die Schweizer abgehobene Abzocker aus dem Land jagen. Aber dafür geht‘s den Angestellten wohl noch zu gut.

    • Sehr gut ausformuliert! Sie sollten nicht an der Basis, sondern at the top arbeiten mit solch klaren Ansichten. Die Bilder von Raubrittertum und Feudalwesen sind alles andere als an den Haaren herbeigezogen. Es ist die Realität.

      Ich gebe ihnen recht. Aktiver Widerstand ist nötig.
      Die Freudalherren befinden sich in einer Art asymmetrischer Kriegsführung gegen die Mitarbeiter.
      Dasselbe sollten die Mitarbeiter machen. Asymmetrische Kriegsführung.
      Denkt darüber nach, vor allem die vielen intelligenten Mitstreiter in der IT.

  8. Hä? Dort gibt es gar kein SPA, sondern Fitness-Geräte und Duschen. Was soll daran luxuriös sein? Hier wird einfach wieder etwas geschrieben.

  9. Hoffentlich sind Männlein und Weiblein (sofern solche überhaupt vorhanden) in getrennten Räumen untergebracht; so wegen MeToo!

  10. Ich finde diesen Spa langweilig. Früher hatte die SBG ein eigenes Pub exklusiv für das Kader. Das waren noch Zeiten, Bier und Schnaps, statt Wellness. Das Pub hat Holzach in London so gut gefallen, dass er es einpacken, nach Zürich verfrachten und wieder aufbauen liess.

    Das genannte Pub ist heure öffentlich zugänglich und heisst James Joyce.

  11. Die FINMA wird es freuen wenn der Spa-Bereich der UBS ausgebaut wird. Sie können dann ihre geheimen Untersuchungen im Nebel des Wellnessbereiches durchführen und mit einer Massage abrunden.
    Danach erklären sie sehr relaxt, dass die UBS „sauber“ ist.

  12. Wie lange schauen die Aktionäre diesem Treiben der zwei Leuchten Ermotti und Weber noch zu….? Solange niemand aufmuckt, geniessen die beiden den Selbstbedienungsladen in vollen Zügen….

  13. Es passt alles: hinter den Kulissen eine römische Bäderlandschaft für die Centauren und Neros unserer Zeit, vorne für jedermann zugänglich eine wahnsinnig hippe Bar 45, wo edler Pata Negra zum Cüpli gereicht wird.

    Beim Bad kann ich keine Aussage machen, da Zugang exklusiv für MxD.

    In der Bar hingegen durfte ich zusehen, wie eine Angestellte mit blossen Händen Tranche für Tranche des eben geschnittenen Pata Negra auf ein Tellerchen legte, um dann unmittelbar darauf einen Karton (von dem ich nicht wissen will, wo er schon stand, bis er in dieser Bar ankam) unten zu ergreifen und ihn weg zu tragen. Auch dann: nix Hände waschen!
    Dass der (vermeintliche) Chef der Bar daneben den Hinweis von einem Gast ignorierte, einem im Rollstuhl sitzenden Mann vor dem (nicht behindertengerechten) Eingang zu helfen, während er sich mit einer weiteren Keule Jamon abmühte, rundet das Bild ab!

    Sergio wäre sicherlich stolz auf dieses UBS-like Verhalten dieser Angestellten!

  14. Wer heute etwas auf sich hält, geht ins Crossfit. Dort wird die wirkliche Elite gebildet und nicht in einem solchen Lahm-Arsch-Fitness Räumchen (palliative Hüftschwingereien). Die sogenannte Elite soll sich doch einmal dort messen, wo mit harten Bandagen gearbeitet wird. Möchte mal Ermotti & Co bei einem ‚Fran‘, ‚Murph‘ oder ‚Grace‘ sehen!

  15. Und der Gehirnschwache Kunde finanziert dieses Treiben mit maximalen Gebühren, Courtagen, usw.
    Das Raubtier überlebt nur, wenn genügend Beute vorhanden ist.
    So einfach ist das.

  16. Geht doch mal auf die Strasse und lässt Sie 3 Tage allein im Hause – mal sehen was dann passiert!?
    Aha Ihr wollt das noch nicht – dann lasst Euch das doch weitergefallen und meckert nicht 😱💨

  17. Ich wünsche mir nur, dass alle diese CEOs einmal im Jahr nach Jemen, Syrien ,Afrika, im Hospiz , Altersheim, auf Mercy Ships usw. kurz helfen gehen, damit sie nicht unter Realitätsverlusts leiden und Emphatie lernen.
    Vielleicht lebt auch nebenan jemand, der nur menschliche Hilfe braucht.
    Man sollte sich auch eine Frage stellen, wie viel ein Mensch braucht um glücklich zu sein ? Alles endet im Grab und keine Arbeit ist so viel Geld wert. Ich mache mich hier wahrscheinlich lächerlich. Sorry für mein Deutsch, aber ist leider nicht meine Muttersprache. Schöne Weihnachten an alle.

  18. Kommentar zum Foto: zwei Männer zwei Leuchter!
    In dem Wellness-Tempel wurde ein Raum für Gehirnjogging vergessen.
    Und wer hat den Wellness-Tempel bezahlt, die blöden Aktionäre!!

  19. Erbsenzähler Subtext! Ehre, wem Ehre gebührt und wenn es nur ist, GMD zu werden. Wer die entsprechenden politischen/finanziellen Erfolge nachweisen kann, soll eben profitieren und wenn es ein teures Fitnessstudio oder eine schöne Einrichtung ist. Nichts Ungewöhnliches. Hier schimmert einfach nur Neid durch.
    Man kann problemlos gemeinsam kämpfen und dennoch die Spitzenkämpfer mit Goodies belohnen. Ist doch in jeder Abteilung so.
    Wieder so eine „Insider“-Story, die völlig belanglos ist.

    • „….Wer die entsprechenden politischen/finanziellen Erfolge nachweisen kann, soll eben profitieren….“

      Von welchen politischen/finanziellen Erfolgen schreiben Sie?
      …und welche Ehre?
      Ich meine was die UBS betrifft.

    • Bist Du im Feudalismus stecken geblieben? Alle sollen kürzer treten und froh sein, einen Job zu haben, nur die Obersten nicht? Die kriegen den Hals nicht genug voll. Null Fingerspitzengefühl, du hast die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Dekadenz pur.

      Wenn wenigstens die Zahlen überzeugen würden.

  20. In der Dusche an der Flurstrasse hat es Schimmel und es ist Kalt. Der Zugang zur Garderobe erfolgt unter anderem über die Garage. Fitnessraum… hmm fehlt komplett… Wir hier sind ja nur Nummer und dürfen uns bald die jährliche Ausrede über den Geschäftsgang anhören und warum es weder Lohnerhöhung noch Bonus gibt. Wir reden denn hier nicht über zig Tausend Franken zustupf, sondern einen Bruchteil eines Monatslohns.

    Schön zu sehen daß es unseren Key Risk Takern wirklich sehr gut geht…

  21. Wer der Bank noch ein Wort glaubt, ist selber Schuld. Ein bisschen Fitness, etwas Bücher schreiben und Bill Gates aufdrängen, täglich im LinkedIn sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, usw… dann zurück ins Büro, um den Konkurrenten für die nächste Aufgabe loszuwerden, siehe Wiesedanger / Chandler, usw. Wenn dann alles im Keller ist, noch Aktien kaufen. Watch GAM, your next!

  22. Wer sagt da noch, dass die (Eliten) nichts fertig bringen? Keine Ideen haben? Nicht sorgsam mit ihren Mitarbeitern umgehen? Nur Augenmerk auf das eigene Einkommen haben? Nein, hier wird eindrücklich bewiesen, dass die was drauf haben und vernünftig und sorgfältig Investieren.
    Man könnte sich auch die Frage stellen was man mit derart viel Geld anderes anstellen kann. Aber das würde hier wohl denen den Spass und die Freude verderben und das wollen wir ja nicht, sonst werden die böse und stellen vor Weihnachten noch einige weniger Privilegierte auf die Strasse.

  23. Ich finde, jetzt müssen sich die ganzen UBS-Ameisen bedanken, dass sie da keinen Zugang haben…gewissermassen ist das ihr Jahresbonus:
    Denn wenn sie Weber, Leermotti, Keller-Assel und die ganzen anderen Schwurbelis auch noch nackt oder halbnackt sehen müssten, ginge es ihnen NOCH schlechter. Wenn ich mir das nur vorstelle, wie das da drinnen aussehen muss…ist ja schon in den Fitnessstudios in der City kein Augenschmaus mit all den Banknasen!

  24. Schon im alten Rom galt das geflügelte Wort „Quod licet Iovi, non licet bovi“.

    Das gemeine Fussvolk der UBS – man könnte auch „die Ameisen“ sagen – werden sich freuen, dass die Top100 sich weitere Privilegien genehmigen. Dass solche Extratouren in der heutigen Zeit schlecht ankommen, haben die UBS-Oberen noch nicht gemerkt. Warum nicht? Weil diese komplett abgehoben in ihrer eigenen Welt leben und Status, Prestige und eben Privilegien kultivieren. Und dies nicht zu knapp, wie dieser Fitness-Tempel illustriert.

    Als Top-Manager der UBS würde ich mich dafür in Grund und Boden schämen. Erst recht, wenn ich mir die Börsenkursentwicklung der UBS über die letzten 5 Jahre anschaue: Null Mehrwert für die Aktionäre wurde geschaffen. Aber für einen Fitness-Tempel für die Top100 reicht es allemal.

  25. Ach Lukas, einmal mehr komplett übertriebener Schwachsinn und halb so wild. Hast Du mal bei der Zürcher Kantonalbank, dem Stadthaus oder SBB nachgefragt? Die stellen auch Duschen und vielleicht das eine oder andere Fitnessgerät zur Verfügung. Das ist Bestandteil einer modernen Büroinfrastruktur.

  26. es ist wichtig, dass diese lohn- und bonus
    Guys unter sich bleiben.
    jeglicher kontakt mit der aussenwelt
    koennte ihr verschobenes weltbild
    stoeren.

  27. Ermi will verhindern, dass seine Loser-truppe sich zu sehr exponieren muss beim Umziehen oder Fitten in einem „normalen“ Club.

  28. Egomanische Leitfiguren Introvertierter Triebmenschen‘ Essentials Die ELITE mit ihren Gadets zum Zwecke und zur Show ihrer armseligen Abgehobenheit!

  29. … am 2. Mai 2019 ist abrechnung. Falls sich diese Truppe bis dahin halten kann. Dann würde auch Axel „Bonus“ Weber seine Auslagen wieder selbst tragen müssen.

  30. Darum stinkt ja Geld nicht, die Teppichetage kann sich ja regelmässig im goldenen Spa reinwaschen..
    Vielleicht bleibt aber doch mal was hängen..
    Chain IQ freut sich sehr die Seifen zu liefern.

  31. Jetz fehlt eigentlich nur noch der UBS-eigene Saunabereich. Natuerlich ebenfalls nur fuer die Aristokratie, versteht sich.

    • Lieber LH, wenn Du schon die Kommentare komplett umschreibst, dann mach doch bitte dabei keine Schreibfehler. Laeuft es bei dir so schlecht, dass du sogar die Kommentare manipulieren musst?

    • Was soll der ungerechtfertigte Diss, Wutbürger? Dem Journalisten des Jahres läuft es gar nicht so schlecht…

    • Ueberhaupt nicht unberechtigt, Mahagoni! Wenn der Moderator deine Kommentare umschreibt ohne das zu kennzeichnen und dann auch noch Schreibfehler macht, ist das unlauter. So ein Verhalten kann man nur dissen, das ist entaueschend schlechter Stil und wirft ein schraeges Licht auf die journalistische Arbeitsweise, wo Fakten auch schon mal gebogen, verdreht und veraendert werden, damit es passt.

  32. Quelle: Die Farm der Tiere von George Orwell
    […]
    Irgendwie hatte es den Anschein, als sei die Farm reicher
    geworden, ohne doch die Tiere selbst reicher zu machen –
    ausgenommen natürlich die Schweine und Hunde. Das lag
    vielleicht zum Teil daran, daß es so viele Schweine und so viele
    Hunde gab. Es war nun etwa nicht so, daß diese Tiere nicht
    gearbeitet hätten, nur taten sie das eben auf ihre Weise. Es
    steckte, wie Schwatzwutz nie müde wurde zu erklären,
    unendlich viel Arbeit in der Überwachung und Organisation der
    Farm. Und vieles von dieser Arbeit begriffen die anderen Tiere
    nicht, weil sie zu dumm dazu waren. So erzählte ihnen
    Schwatzwutz zum Beispiel, daß die Schweine täglich ungeheure
    Mühen an geheimnisvolle, ›Akten‹, ›Rapporte‹, ›Protokolle‹ und
    ›Memoranda‹ genannte Dinge wenden mußten. Das waren dann
    große Bogen Papier, die eng beschrieben werden mußten und die, sobald dies geschehen war, im Ofen verbrannt wurden. Dies
    war für das Wohlergehen der Farm von höchster Wichtigkeit,
    sagte Schwatzwutz. Aber dennoch, weder die Schweine noch
    die Hunde produzierten durch ihre eigene Arbeit irgendwelches
    Futter; und es waren ihrer sehr viele, und ihr Appetit war immer
    ausgezeichnet.
    Den übrigen erschien ihr Leben so, wie es schon immer
    gewesen war. Sie waren für gewöhnlich hungrig, sie schliefen
    auf Stroh, sie tranken aus dem Teich, sie rackerten sich auf den
    Feldern ab; winters wurden sie von der Kälte geplagt und
    sommers von den Fliegen.
    […]
    Quod erat demonstrandum

  33. In vielen Unternehmungen sass früher der oberste Boss regelmässig bei seinen Angestellten in der Kantine bei Speis und Trank. Diese Zeiten sind längstens vorbei.

    Heute führen Executives à la Ermotti, Rohner und Kielholz ihre Dampfer (oft auf ziellosem Kurs) per absoluter ABSCHOTTUNG.

    Dieses bourgeoise Apartheidgehabe gegenüber dem „Pöbel“ bringt ganz bestimmt keine motivationsfördernde Resultate für die Bewältigung der Zukunft.

    Indisch inspirierte Kastensysteme in gated Wohlfühloasen zeigen bloss die totale UNSICHERHEIT und ÜBERFORDERUNG dieses Machtzentrums.

    Der erfolgreiche Warren Buffett hatte solche Übungen nie nötig. Jetzt wissen wir weshalb………..

    • Wann früher ? Beim UBS im 1980er-Jahren im damaligen Personalrestaurant „Culinarium“ gab es (1): den offenen Teil für MA & Kader unterhalb Direktion; (2): den Teil hinter der verschlossenen dunklen Tür für Direktionsmitglieder. Märssi.

    • Nur wer ein verdammt schlechtes Gewissen hat, braucht solche Extras.

      „the spirit of UBS“ einmal mehr im Abseits.

    • sehr guter Kommentar und gut erkannt. Ich hatte mal die (un-) ehre dem Ermotti in Hong Kong die Hand zu schuettlen als er noch bei einer Italo-Deutschen Bank das Investment banking leitete.. man spuerte direkt wie angewiedert er war dass er nun ’normalen‘ Buezern in den Schuetzen graeben des Handels die hand schuetteln musste waehrend des Niederlassungs Rundgangs (meet and greet). Auf ein paar nett gemeinte Fragen in Italienisch oder english ging er gar nicht erst ein. War nur interesseriert so schnell wie moeglich dort raus zu kommen und dann sich die Wampe voll zu hauen im exclusiven China Club HK… An arroganz kaum zu ueberteffen, einer, der IMMER denkt etwas besseres zu sein. Es erweckt den eindruck der Herr umgibt sich mit einer Aura der Unantastbarkeit..

    • Genau auf den Punkt gebracht; darum nennt man solche Chefs „Managerlis“ und eben nicht Unternehmer! Rohner und Tiam würden mit ihrer eigenen Firma innert wenigen Tagen bankrott erklären müssen.

    • Buffet ist auch eher Unternehmer.
      Die andern Herren inkl. Mr, BUBA Weber, der George Clooney für arme (oder UHWI), die ganze CS Teppichetage und die ganzen power Point – Berater, wo bitte tragen die ein unternehmerisches Riskio? Ich vermisse die Herren vom Schlag Bär, die alte Vontobelgeneration und die Sarasin (Mitte 90iger noch eine Kommandit AG). Nunja, wir haben uns unser eigenes Grab geschaufelt, an den Banken ist so viel Schweiz wie in einem Goudakäse. Keine Unternehmer mehr weit und breit zu sehen. Wo bleibt den die persönliche Haftung für die Herren wenn ihre Banken Mist bauen? Grosse Saläre und grosse Klappe, ob’s läuft oder nicht, ist egal.

    • Mal ein kleiner Blick nach Paris:
      Die Lichter leuchten so schön zur Weihnachtszeit und der Sonnenkönig im Palast freut sich auf die Bescherung … die wartet draussen; Die Bürger in den gelben Westen sind nicht so ganz gleicher Meinung, was im schönen Palast so abgeht …

    • @Karl Baumann

      Es geht dem „Rory“ in seinem Beitrag um die Symbolik. Sehen sie sich im nächsten Jahr am 4. Mai 2019 den live stream an vom Berkshire Hathaway Annual Shareholders Meeting in Omaha (Nebraska). Warren Edward Buffett zeigt sich dort bestimmt wieder locker unter seinen shareholders bei Wurst, Brot und Coca Cola.

      An der UBS-Generalversammlung üblicherweise grosse Angespanntheit bei diesen nicht sonderlich souveränen Herren Weber, Ermotti und Co

      Ob ihrer angespannten Nervosität dachte ich auch schon, dass gestandene Herren vor mir stehen, die man soeben beim shoplifting erwischt hat……..

    • @Marc, @Wei deng

      Ist Warren Buffett ein Unternehmer?

      Gemäss Wikipedia hat er einen Aktienanteil von 31% an seiner bestens geführten Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Frage scheint so ziemlich beantwortet zu sein.

      Nehme an, dass die Herren Urs Rohner, Sergio Ermotti und Walter Kielholz bloss im höheren Promillenbereich an ihren Firmen beteiligt sind.

      Das unternehmerische Risiko tragen diese Herren somit kaum.

      Schön und ziemlich angenehm verdientes Geld……….aus der Komfortzone.

    • @Karl Baumann

      Lieber Karl

      Was Du noch vergessen hast. Es gab auch noch die kleinen Tischlein in den Mahagoni-getäferten Separéees an der Bahnhofstrasse 45. Sowie den „geheimen“ Keller an der Schönberggasse für Special Events.

      Ich habe an beiden Orten Ende der 80er Jahre mal mit Stöbeli Ruder – äh, pardon, Röbeli Studer, dem „peanuts“ Oberst und CEO der alten SBG – gediegen gespiesen ..

    • Kielholz? Niccolo wäre stolz auf ihn!!
      Die Swiss Re Mitarbeiter wohl etwas weniger: Nachdem er schon den Startschuss zum Niedergang der Credit Suisse abgefeuert hat, verzichteten die Swiss Re Mitarbeiter nicht ungern darauf, dass er auch noch ihren Arbeitgeber an die Wand führe.
      ABTRETEN, Walti, ABER SUBITO!!

  34. Früher hätte ich gedacht, gut so, sie verdienen es, tragen die gesamte unternehmerische Verantwortung auf ihren Schultern, jeder der will, kann diese Aufgabe anstreben.

    Heute bin ich desillusioniert, ich kenne bei den Grossen niemanden mehr, der die Verantwortung auch wirklich trägt. Mit den Schafen mitmäandern, absahnen, verschwinden.

    Deshalb werden die grossen Player in dieser Form nicht überleben. Der Fisch stinkt vom Kopf.

    • unternehmensrisiko haben nur unternehmer die mit ihrem geld auch alles finanzieren! das sind keine unternehmer!

  35. Selber Schuld, wer UBS-Aktien besitzt und selber Schuld, wer dort Kunde ist. Das kann heute hier im Inside stehen aber schon morgen ist es vergessen, deshalb ist es auch der UBS völlig egal was hier steht.

    • Leider haben wir alle Aktien und Anleihen der Grossbanken über die Pensionskassen, Versicherungen und neu auch Zentralbanken.

      Wenn das Boot sinkt, wird es auch nur die normalen Bürger treffen, da die Teppichetage das Geld in sicheren Werte angelegt hat.

      Die Finanzelite wird dann günstig unsere Häuser und Unternehmen kaufen. Danach die Infrastruktur wie Autobahnen, Brücken etc. „privatisiert“ und die nächsten 100 Jahre leben sie prächtig von unseren Gebühren.
      Griechenland, Italien und Frankreich sind die besten Beispiele dafür.

      Wenn Sie dann zum demonstrieren von Zürich nach Bern fahren zahlen sie 25.-/Mautgebühren für die Autobahnbenützung und 15.- für den Parkplatz.

    • Sie haben absolut Recht Herr Felder. Wir von der IP-Inzucht-Gemeinde wissen alle längst, dass es in Corporate Switzerland zum Himmel stinkt. Eigentliche Wirkung erzielt IP nur, wenn es Lukas Hässig gelingt, dass Mainstream Medien auf eine Story anspringen, wie geschehen bei Vasella, Raiffeisen und EY. Dass dies so selten passiert ist lediglich ein weiteres Indiz, dass es in Corporate Switzerland zum Himmel stinkt.

  36. Ermotti & Co. sind an Degutanz nicht mehr zu überbieten. Diesem Zirkel scheint inzwischen wirklich jegliches Augenmass abhanden gekommen.

    • Nicht alles glauben was gedruckt wird und schon gar keine Vorverurteilung machen bei Infos, die ich nur gehört oder gelesen habe. Der Schreiberling ging bei diesem Artikel die Phantasie durch die Decke. Es wird nicht so heiss gegessen wie gekocht wird.

  37. wurde wohl auf Raiffeisen-Empfehlung vom Hyatt übernommen, wo seit einigen Monaten Unterbeschäftigung herrscht.
    Die UBS-„Cracks“ müssen ja relaxen, nicht „cracken“.

  38. Naja, hier sehe ich nicht wirklich eine ‘Story’! Es ist lediglich die Initialisierung einer weiteren Neiddebatte.

    Ein solcher Raum sollte schon da sein und sollte wegen Groesse etc natürlich restriktiv benutzt werden. No big Deal!

    • Das Totschlag-Argument „Neiddebatte“ musste ja auch noch kommen.
      Ganz schwache Argumentation.

    • Aber jetzt ehrlich. Wir haben keine Ahnung, wie diese paar Duschen mit einem Trampivelo und 4 Hanteln aussehen. Bei so wenig „Evidence“ kann ich nichts mit dem Prichtli anfangen.

    • @No Deal:

      Ja, lieber No Deal, bist Du ein MD und Liebkind von Ermötteli? Scheint so. Aber Deine Performance qualifiziert Dich bestenfalls als Nullnummer. Oder als Negativnummer.

      Also x < 0. Tscheggsch de Pögg?

  39. „Im Fitnessraum würden „ein oder vielleicht zwei Geräte“ stehen“
    Anscheinend darf nicht mal die Medienabteilung reinschauen.

  40. Du weisst, dass das Ende nah ist, wenn Angestellte ohne WIRKLICH Skin in the Game, die nota bene in einer staatlich „Geschützten Werkstatt“ arbeiten (TBTF), sich wie Könige aufführen und leben…

    • Für alle, die es NICHT geschnallt haben:

      Die UBS ist eine „staatlich geschützte Werkstatt“ weil sie -leider! – als „too big to fail“ betrachtet wird … und wohl tatsächlich auch ist.

      Das wissen die Axel Webstüblers und Sergio Ermöttelis sehr wohl, wenn auch sonst möglicherweise wenig.

      And they laugh all the way to the bank …wenn sie ihre fetten, völlig unverdienten Saläre und Boni dort hin tragen.

      Sauerei!

  41. „Jeder Managing Director führt jeden Schwachsinn geflissentlich aus,“

    Schön gesagt, nur fängt das tiefer an. Die Quote der „Mitdenker“ ist allerdings klar negativ korreliert mit der Hierarchiestufe. Jaja, es gibt auch unter MDrs Leute mit Hirn, die haben halt früh gelernt, das jeden Morgen beim Portier zu deponieren. Abends nicht vergessen …

    • Wie wär’s mit:
      „Jeder Unterstellte führt jeden Schwachsinn geflissentlich aus.“?

      Oder, anders formuliert:
      In einem Grosskonzern im Finanz- und/oder Versicherungsbereich ist eine eigene Meinung ein Luxus.

      Nicht dass ich gläubig wäre, aber ich danke dem Lieben Gott, dass ich mir immer eine eigene Meinung leisten konnte!

      Und an alle sackschwachen Ja-Sager: Schämt Euch, Ihr „Flaschen leer“!