Brüssel legt der Schweiz die Daumenschrauben an: Berner Aussenpolitik dramatisch gescheitert

Ultimatum zeigt: Schweiz hat schwächste Regierung – Norweger lachen über uns: EWR wäre top gewesen – Jetzt Fiasko.

Fünf Tage hat der Bundesrat jetzt Zeit, um zu entscheiden, was ihm in den letzten drei Jahren nicht gelang: Wollen wir Krieg mit der Europäischen Union (EU), oder legen wir Hand an den Lohnschutz für Schweizer Arbeitnehmer, die in Europa nominal zu den Spitzenverdienern zählen, real aber in vielen Branchen seit 30 Jahren nicht mehr zulegen konnten.

Diesen Krieg hat die Schweiz schon jetzt verloren, womit unsere Aussenpolitik seit 30 Jahren als dramatisch gescheitert gelten darf.

Wir sind heute für die EU ein Staat, der in Brüssel in der gleichen Schublade steckt wie die Ukraine, Moldau und Georgien.

Keine Spur von Schweizer Gleichwertigkeit, keine Spur von gleich langen Spiessen, vielmehr der drohende Abstieg zu einer EU-Kolonie. Darüber kann die Anrede „Lieber Ueli“ von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seinem Brief an den Schweizer Bundesrat, wo er die Daumenschrauben so eng anzog wie noch nie, nicht hinwegtäuschen.

Die finale Frage lautet, denn keine andere ist von gleicher Bedeutung angesichts einer Situation, wo der Bundesrat dem Rahmenabkommen mit der EU de facto zugestimmt hat: Wollen wir weiter die im Weltvergleich überaus hohen Saläre schützen?

300’000 Franken jährlich für Stadtpräsidenten und reformierte Pfarrer-Ehepaare, 150’000 Franken für Lehrer und mittlere Kader. 6’000 bis 9’000 Franken monatlich für Handwerker aller Klassen, Servierpersonal und Köche.

Bei, wie zu erwarten, steigenden Kosten für Krankenkassen, Mieten, Haushaltenergie und vielem mehr, bedeutet dies für Millionen Menschen im Land eine Katastrophe.

Anderseits ist nur schwer zu verstehen, warum ein qualifizierter Italiener, Vorarlberger oder Süddeutscher, die alle nicht schlechter arbeiten als unsere eigenen Leute, so viel weniger verdienen als wir.

Müssen wir von unserem Matterhorn-hohen Sonderfall herabsteigen?

Die Antwort kann nur ja lauten, denn die A-Schweiz der global tätigen Firmen und Organisationen in der Schweiz will das Rahmenabkommen und eine weiterhin funktionsfähige Zürcher Börse.

Nestlé, Novartis, Swissholdings und Economiesuisse, dazu hunderte weiterer Firmen, wollen dieses EU-Abkommen.

Wer es nicht will, ist die B-Schweiz, die seit vierzig Jahren in einer Blase lebt, die nur mit gewaltigen Umverteilungskosten aufrechterhalten werden kann.

Unsere sündhaft teuren Bauern, Schreiner, Maler und Werkstattmitarbeiter haben Angst davor, in der Wirklichkeit Europas anzukommen.

Das wird hart, wie ein Blick in unsere Nachbarschaft Italien, Frankreich, Deutschland, beweist. Wer hat den politischen Karren in den Dreck gefahren?

Unser Bundesrat, stellt sich jetzt heraus, samt seiner ihn tragenden Parteien, ist eine der schwächsten Regierungen der Welt. Unsere Regierung geht, gegen ihre eigenen Banken, vor den USA in die Knie. Sie akzeptiert die Erpressungen der OECD.

Sie versagt bei der Auszahlung von Holocaust-Geldern, wo wir Millionen zu viel bezahlt haben, ohne dass die richtigen Empfänger davon etwas hatten.

Unsere Regierung vernichtet das schweizerische Bankgeheimnis, ohne das es keine reiche Schweiz gegeben hätte.

Sie versagt im Fluglärmstreit mit Deutschland, bei der Gestaltung der Firmensteuern, und sie kann nicht einmal die Iran- und anderen Geschäfte so führen, dass es dem Land und seinen Menschen dienlich ist.

Das weiss man in Brüssel schon lange. Die Judasküsse von Jean-Claude Juncker für unsere Bundesrätinnen, vor allem Simonetta Sommaruga und Doris Leuthard, haben der Schweiz nur Zerstörung gebracht.

Unsere bürgerlichen Politiker waren in dieser Zeit nicht weniger „Dreamers“, als die britischen Tories es in den letzten zwei Jahren waren.

Am Ende steht immer nur eines: der wirtschaftliche Niedergang für die vielen und die hohen Gewinne für die wenigen.

Boris Johnson wird sein Volk nicht weniger verkaufen, als es Donald Trump in den USA getan hat.

Das Schweizer Volk wird diese Rechnung auch bezahlen müssen, weil es seiner politischen Elite zu sehr vertraut hat.

Hat der Bundesrat eine Alternative? Nein.

Die Norweger lachen seit Tagen über uns, weil wir eingebildeten Schweizer uns dem EWR-Beitritt 1992 entzogen haben. Die Chance, ein geachteter Mitspieler der EU zu werden, wurde damit verspielt.

Ein zweiter EWR-Anlauf wurde von den Spitzenbeamten des Aussendepartements mit allen Mitteln bekämpft. Hochmut kommt vor dem Fall.

Jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Was immer wir tun, wird zum wirtschaftlichen Niedergang der Schweiz, wie er global bereits eingetreten ist, beitragen. Weil wir kein Wachstum mehr haben, werden unsere Konzerne die neuen Fabriken im Ausland bauen.

Von Christoph Blocher, der sein Volk mit viel Chuzpe in die falsche Richtung einer nicht zu haltenden politischen Isolation zog, ist nur seine Tochter, der Blocher-Clon Magdalena Martullo, übrig geblieben.

Sie werden begleitet von einer Truppe erschöpfter und fanatisierter „Nibelungen“, welche die letzte Schlacht mit der EU suchen. Brauchen wir ein Marignano II, um zur Besinnung zu kommen?

Gegen die Wünsche der eigenen Konzerne? Gegen den Willen der Banken? Gegen die exportstarken KMU, die als Zulieferer mehr von Baden-Württemberg und Bayern leben als von Indien und China?

In die Irre haben uns nicht nur viele Spitzenbeamte in Bern, sondern auch fast alle Professoren, Politikphilosoph(-innen) und sonstigen Intellektuellen geführt. Die Schweizer Medien, die SRG allen voran, sahen alles in bester Ordnung.

Wir, das die Rechnung mit seinen Steuern und Abgaben bezahlende Volk, sind in die falsche Richtung geführt worden. Jetzt zeigt uns Brüssel, wer am Drücker ist. Die gedrückt werden, das sind wir.

Gerade verlöscht das Licht am Ende des Tunnels. Das ist eine völlig unschweizerische Vorstellung.

Kommentare

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  1. Wenn die Banken mal nicht so jammern würden wenn der CHF/EUR Kurs steigt! Einfach 1.5/1 mit Gelddrucken einstellen. Die Löhne wären gewichtet tiefer, der Deutsche Manager würde noch mehr in der CH kaufen, da sowieso der Preis zählt und die Ferienwohnung wäre auch gleich abgewertet.
    Aber leider macht die Bankwelt, wie auch die Politik vor der EU die Kniebeuge oder im Fall der Banker, sieht die Boni davonschwimmen.

  2. Es ist immer noch zu vermuten, dass die Aussage des Alt BR Ogi im Vorfeld der EWR-Abstimmung 1992, dass die EWR ein „Trainingslager“ für den EU-Beitritt sei, bei der Volksabstimmung zur knappen Ablehnung der Vorlage führte. Dabei war ja Ogi für den EWR-Beitritt. Schön vermasselt!

    Norwegen, Island und Liechtenstein scheinen mit ihrer EWR-Mitgliedschaft zufrieden zu sein.

    Eine gegenüber der EU völlige Souveränität wäre natürlich wünschenswert, bleibt aber leider eine Utopie. Das Recht des Mächtigen (EU) wird dafür sorgen, dass der EU-Marktzugang von z. B. Schweizer Exportunternehmen erschwert wird, unterwirft sich die Schweiz nicht dem Willen der EU.

    Bei EWR-Verhandlungen hätten wir damals z. B. die Zuwanderung autonom regeln können.

    Das InstA ist für die Schweiz äusserst ungünstig. Leider sind die anderen Alternativen auch nicht gut, da die EU nicht mehr gewillt ist den bilateralen Weg wie bis anhin weiterzuführen. Bei einem jetzigen EWR-Beitritt wäre unsere Verhandlungsposition viel schlechter als damals. Erfolgreiche Kleinstaaten stehen global unter Druck der Grossmächte.

    • @ Philip Hjelmér
      Sie überschätzen die EU und unterschätzen die Schweiz. Das Problem ist, dass in der Schweiz Bundesrat, Bundesverwaltung, Lügenmedien und ein Grossteil der National- und Ständeräte inkl. Regierungsrat gekauft sind. Von den multinationalen Groskonzernen, Bankenlobby und/oder von grossen Verlagshäusern. Und die Linken haben reines Eigeninteresse für einen gutbezahlten Job in Brüssel.
      Die Kampagne der Lügenmedien basieren IMMER auf Angst und Halbwahrheiten. Halbwahrheiten sind schlimmer Lügen!

  3. Mit Verlaub, lieber Papierlischwizer Stöhlker, Sie haben keine Ahnung.

    Niemand verlangt von Ihnen auch nur ansatzweise eine Ahnung von Wirtschaft zu haben, aber sich so billig bei den Quartalzahlentigern von Econoniesuisse et al anzubiedern, ist doch eigentlich nur noch bedauerlich..

    FYI: In ihrer Heimat steht jedes Blechbüchsenproduktionsband still, wenn die Lieferungen der CH Zulieferer ausbleiben. Ihr geliebtes ALDISchnitzel ist dann auch nicht mehr für 7maaak49/kg zu haben, wenn die Verkehrswege nicht mehr durch die CH laufen und wo sollen ihre diletierenden PISA-Masterabgänger (Flughafen Berlin, Knarren die krumm schiessen, Diesel die Kinderlungen vergiften, Regierungsflieger die nicht starten können etc.pp) den Asyl finden und lernen was akkurat oder Engineering bedeutet, wenn sie nicht mal mehr in der CH, die ein höheres Wachstum als die Missgeburt EU ausweist, ihr Unwesen treiben können?

    Glauben sie mir, Firmen können sehr gut Deals untereinander abschliessen, solange die Thinktank/Schulbuchberaterlibranche nicht weiter meint die Politik zu manipulieren. Politik an sich, sollte sich nicht zum Lakaien der Wirtschaft machen, sondern sich um die Bedürfnisse des Volkes kümmern.

    Race-to-the-bottom zu propagieren müssen nur die „Flasche leer“ Manager und Beraterli (holdriho McKinsey & Co.) die meinen ihr Quartalsziel nur noch durch demotivierende Sparorgien zu erreichen, weil sie strategisch und konzeptionell gar nicht in der Lage sind neue zukunftsorientierte Strategien zu entwickeln. Diversität statt standartiesierter Globalismus wären eigentlich zukunftsorientert, aber sowas zu verstehen verbietet wohl ihre Selbstgefälligkeit..

    Nein zum Abbau der direkten Demokratie, weil die CH da steht, wo sie steht, wegen dieser. Die CH braucht keine 35% Arbeits-/Perspektivlosigkeit unter den 18-35 jährigen, keine Massenprekariat dass sich für 5 Teuro krummbuckelt!

    Die CH ist hochinnovativ und im Vgl. sehr gut aufgestellt (news today: enzym gegen alterung gefunden lt. EPFL) und dies v.a. weil nicht jeder Depp studieren kann, wie in ihrer Heimat (inzwischen über 40% „Hochschul“abgänger -wo soll da noch Niveau herkommen?-).

    Die EU bedeutet Stillstand und das bedeutet Rückschritt, schauen sie sich die Lebenssituation in GANZ Europa an, ich will sowas nicht in der CH.

    Sehr billig, Herr Stöhlker, billig und anbiedernd!

    • Lieber Herr Mundgerecht

      Zu Ihrem Kommentar:

      „..weil nicht jeder Depp studieren kann, wie in ihrer Heimat (inzwischen über 40% „Hochschul“abgänger -wo soll da noch Niveau herkommen?“

      Das Problem in der Schweiz ist, dass wir lieber
      Deppen aus dem Ausland holen und nicht eigene Leute richtig Ausbilden will. Aber hier ist es leider so, dass man lieber 80% wahre Deppen haben will damit nichts hinterfragt wird. Und es kostet auch weniger.

    • Hi Marc

      Für die CH Wirtschaft sehe ich vor allem die vorherrschende Buddywirtschaft, wo sich die geballete Lehrbuchinkompetenz aus HSG-Zeiten die Jobs zuschieben, als Risiko.

      Das in der CH etwas höhere Anforderungen gelten für ein Studium gelten, finde ich wünschenswert und resultiert dann auch in hervorragenden Entwicklungsschritten an gewissen Unis (Lausanne/Basel/Zürich).

      Und eben dieses kurzfristige „der krüppelt doch für 500.- weniger im Monat“, ergo weniger Kosten Fetisch wird ja von Economiesuisse und Co. propagiert.

      China stellt 1,5 Bio. p.a. für junge Unternehmen zur Verfügung nach dem Motto nice idea, go for it, try on error das ist Zukunft und nicht das von Fritz erwähnte race to the bottom.

      Stöhlker einmal mehr ….. *kopfschüttel

  4. Unfassbar, daß nicht in der Schweiz geborene Publizisten die einzigen sind, die vor einer weiteren EU-Annäherung warnen.
    Nicht nachzuvollziehen, daß Sie von Schweizern, die wohl hier geboren sind, auch noch kritisiert werden.
    Es gibt wohl genügend Rentenanwärter, die erst dann zufrieden sind, wenn die in der Schweiz angehäuften Rücklagen in die Brüsseler EU-Kassen fliessen.
    Nach der Alimentierung von Analphabeten und Messerstechern aus der Subsahara legen diese Leute auch noch eine Finanzabflussleitung zugunsten des gescheiterten Euro.
    Die dümmsten Kälber wählen eben ihre Schlächter selber.

  5. Ein derartiges Durcheinander zu veröffentlichen ist kaum zu glauben. Es ist die EU, die grosse Probleme hat und leider nicht löst (Zwang zur Einheitwährung und ungelöste Personenfreizügigkeit). Als Deutscher kann sich Herr Stöhlker leider nicht vorstellen, dass unsere Behörden auch schwach Ausgebildeten ein anständiges Dasein ermöglichen wollen, was leider in der ganzen EU nicht angestrebt wird. Die Schweiz wird leider ohne Rahmenabkommen an Wohlstand einbüssen. Trotzdem ist es richtig, dass unsere Regierung für bessere Bedingungen des Abkommens kämpft und nicht rasch nachgibt!

  6. Während ich ausnahmsweise bezüglich EWR mit dem Wahlschweizer teutonischen Ursprungs einig gehe, halte ich es bezüglich dem Säbelrasseln des latent untergangsgefährdeten Brüsseler Molochs und seiner Krüppeleinheitswährung eher mit Frau Calmy-Rey: Vorerst mal nichts machen und abwarten, auf Zeit spielen und schauen, wie sich das Ganze bezüglich Brexit entwickelt. Die Suppe, die uns die entscheidungsunfähigen Brüsseler Bürokraten einzuschenken gedenken wird kaum so heiss gegessen, wie sie gekocht wird.

  7. Wie kommt dieser Massenplauderi Stöhlker und deutsche Staatsbürger dazu a) von „wir-bei uns“ und „in unserem Land“ zu schwafeln?
    Speziell vor dem Hintergrund seines hoch verschuldeten (immerhin 2‘150 Milliarden Euro! und voller Betrug und Lügen geschwängerte – und von einer Politpleite zur nächsten torkelnde Skandal-Heimat? Sein peinlicher Palaver, was ich mir als Schweizer Bürger absolut verbitte, ist so was von hohl und voller Häme!
    Brauchen wir sowas? Warum kann man Stöhlker nicht endlich ausschaffen? Aber vermutlich ist man in gan D froh, dass er andern auf die Nerven geht..

  8. Herr Stöhlker hat leider völlig recht mit seiner Analyse. Alle, die sich das immer noch nicht eingestehen wollen, schlafen immer noch ihren Schweizer Traum und wurden erfolgreich eingelullt von unseren Politikern und dazugehörigen Medien. So unbeholfen wie sich die Schweiz in den letzten Jahren verhalten hat, sich ständig selbst geschadet hat und sich stattdessen mit Humbug beschäftigt hat, kann es gar nicht anders als nach unten gehen und es ist schon viel zu spät, das noch zu ändern. Die Trümpfe wurden schon lange verspielt und das Resultat sieht der aufmerksame Bürger jeden Tag mehr.

  9. Nikolaus von der Flühe (Bruder Klaus) ist nach wie vor der Schutzpatron der Schweiz. Er ist nicht tot, nur sein Körper starb (21.3.1417 – 21.3.1487) wie bei allen Menschen. Es gibt so viele Zeugen, dass er immer noch die Schutzhand über der Schweiz hält. Vgl. Bruder-Klaus-Erscheinungen während dem 2. Weltkrieg, siehe YOUTUBE: „Die Hand über der Schweiz“).

    Merke: MEHRHEIT HEISST NICHT WAHRHEIT! Was viele nicht wissen, nicht glauben oder als Ammenmärchen belächeln, dies alles heisst null und nichts.

  10. Der letzte Artikel, den ich von Stöhlker gelesen habe. Wahres und Wichtiges ausblenden und ersetzen durch Halbwahrheiten und Lügen. Ja, Halbwahrheiten sind schlimmer als Lügen.
    Gehört für mich in die Kategorie der Lügen- und Lückenpresse und der gekauften Journalisten, obwohl Stöhlker immer so tut, als wäre er wäre unabhängig. Er gehört zum ganzen Filz der Elite der Mächtigen und multinationalen Grosskonzerne dazu, die das Volk versklaven, abzocken und mit Unwichtigem unterhalten und dumm halten (Unterhalten = unten halten). Ja, das ist die EU-Diktatur, die Enteignungs-Union (EU), die EUdSSR.

    • Ach, dann lassen Sie uns doch wissen, was genau falsch oder gelogen ist, wäre interessant.

  11. Es zeigt sich wieder, dass sich Herr Stöhlker in einem abgehobenen Elfenbeinturm befindet. Die Preise sind seit langem im Sinkflug, dank dem deutschen Aldi und Lidl-Konzern. Dass für Sie klar ist, dass die Löhne sinken müssen, ist verständlich, da Sie ja die Konzernseite und nicht die Arbeitnehmer vertreten, und Ihr Einkommen/Vermögen dadurch nicht geschmälert wird.
    Dass es aber in der Schweiz auch nicht gut betuchte Menschen gibt, hat in Ihrem Weltbild kein Platz. Ihr Heimatland Deutschland (als treuer EU-Lakai) ist ja das Vorbild. Rumänen und Bulgaren arbeiten unter erbärmlichen Umständen für ein paar Euro pro Tag. Rentner müssen PET- und Glasflaschen sammeln um zu überleben (selber gesehen!) und vieles mehr. Ich bin der Ansicht, dass es die Pflicht des Bundesrates ist, die Interessen eines souveränen Staates zu vertreten. Dass im Bereich Lohnschutz klare Präzisierung notwendig sind, ist verständlich. Wenn der Alkoholiker Juncker „Lieber Ueli“ schreibt, zeigt es sich, wie unpassend diese Person an der Position ist.
    Ich kann Sie beruhigen; ich bin kein „Linker“ oder Gewerkschafter; ich habe nur keine Lust als EU-Vasall von einem Brüsseler-Monster regiert zu werden, das durch permanente Einmischung und Inkompetenz gekennzeichnet ist. Die Europa-Wahlen haben klar gezeigt, aus welchem „Holz“ dieser Scherbenhaufen geschnitzt ist.

  12. Lieber Herr Stöhlker

    Diesmal haben Sie einen Cocktail gemixt, der stellenweise auf der Zunge brennt aber auch schwer verdaubar ist.
    Ich bin zwar mit vielen Ihrer Querbeet geäusserten Gedanken einverstanden.

    Jedoch in einem Punkt muss ich Ihnen wiederum vehement widersprechen.

    Ihre Worte:
    „Unsere Regierung vernichtet das schweizerische Bankgeheimnis, ohne das es keine reiche Schweiz gegeben hätte.“

    Nochmals:
    die Vernichtung des Bankkundengeheimnisses für Ausländer haben die Banken SELBST zu verantworten. Der Bundesrat hat dann nur noch gemacht, was Parlament und Grossbanken wollten. Zudem ist der AIA ein OECD Vehikel. Oder meinen Sie, es wäre sinnvoller gewesen, dem AIA nicht beizutreten, wo mittlerweile 100 Länder mitmachen? Haben Sie sich über die Folgen auch schon Gedanken gemacht? Im Übrigen hat das Parlament den AIA gebilligt (es war also nicht die Erfindung des Bundesrats).

    Im Übrigen gilt für Domizilschweizer im Inland nach wie vor das Bankkundengeheimnis. Also bitte keine Pauschalierung.

    Daher: dies ist in etwa mein 5ter Hinweis, weil Sie diese Story immer wieder so verbogen einflechten. Vielleicht fällt jetzt der Zwanziger endgültig…???

    mfG

    • Man muß der Unehrlichkeit oder Unvorsichtigkeit seines Bedienten immer ein wenig Spielraum lassen.
      Essais III. 9
      Zitat von Michel Eyquem de Montaigne
      Michel Eyquem de Montaigne
      französischer Humanist
      * 28.02.1533, † 13.09.1592

  13. Die Schweizer Wirtschaft hat viele Stärken und ist sehr wettbewerbsfähig. Die EU liefert mehr in die Schweiz, als wir in die EU, ein Bruch in den Wirtschafsbeziehungen wäre für die EU schlimmer als für uns. Auch wir können gegen EU-Produkte Hürden aufbauen. Dass bei ein „Krieg“ mit der EU Federn fliegen werden, ist sicher, aber die Schweiz als ganzes wird alleine besser dastehen, als in einer niedergehenden EU, die von uns nur höhere Beiträge will (uns aussaugen).

  14. Zwar bin ich studierter Nationalökonom. Aber verstehen tu ich nicht, was hier abgeht. Die Deppen in Politik und Regierung wohl auch nicht!

    Mit Lohnschutz: Die Schweiz hat die höchsten Löhne. Folglich wollen viele Ausländer in die Schweiz kommen. Da es keine absoluten Löhne, sondern nur Lohnbandbreiten gibt, bekommen die Zugewanderten die Mindestlöhne. Die Schweizer (und integrierten Ausländer) werden entlassen und ersetzt.

    Ohne Lohnschutz: Die Löhne, resp. Lohnbandbreiten gehen generell runter, das Preisniveau bleibt aber gleich oder steigt. Der Rest ist gleich wie oben.

    Die Schweizer verlieren so oder so… Es sei denn, unsere Politik nimmt endlich ihre Verantwortung wahr und lässt keine flächendeckenden Zuwanderungen mehr zu! Es darf nur temporär benötigte Arbeitsplätze für benötigte Fachkräfte, z. B. Metztger oder Totengräber, etc geben. Danach ist Sense und die Arbeitnehmer gehen wieder zurück in ihre Heimatländer.

  15. Weder Köppel noch Blocher sind Hinterwälder, sondern diejenigen, die wie Stöhlker die Direkte Demokratie für ein paar Goldstücke an die EU verscherbeln will und die Augen verschliesst, was in den EU-Ländern abgeht! Nur ein Beispiel:

    Die Kernforderungen der Gelbwesten in Frankreich ist der RIC (DIE DIREKTE DEMOKRATIE), der Frexit und erst dann tiefere Spritpreise. Das wissen in der Schweiz nur wenige, weil die gekauften Journalisten des Schweizer Mainstreams absichtlich nicht darüber berichten dürfen und alles EU-Kritische aus den EU- Ländern verschwiegen werden muss oder verdreht falsch dargestellt wird.

  16. Der Vergleich zwischen der Schweiz und Norwegen ist schon alleine deswegen völlig daneben, da Norwegen KEINE Direkte Demokratie hat!

    • @Dani Fehlmann:
      Was nützt eine sog. Direkte Demokratie, wenn die Stimmberechtigten flächendeckend von links bis rechts angelogen und manipuliert werden, und sie als Dankeschön dafür die Lügner und Verdreher immer und immer wieder freiwillig wählen?

      Alle Staaten dieser Welt haben eine totalitäre Regierung. In unseren Ohren tönt „Demokratie“ einfach besser als „Regime“ oder „Monarchie“, die dahinterliegenden Strukturen sind jedoch immer die selben…

  17. Herr Stöhlker weiss haargenau, dass der Bundesrat inkl. Systemmedien schon lange generalstabsmässig daran arbeitet, die Schweiz in die EU zu bringen. Wenn ich seinen Artikel lese, steht für mich fest:
    Herr Stöhlker gehört zur gleichen Clique von der Prof. Carl Baudenbacher sagte, dass eine „Clique von Beamten im Aussendepartement, Politikern, Verbandsfunktionären, Medienleuten und Professoren“ die schweizerische EU-Politik bestimme. Ihr Ziel: Die Schweiz soll der EU beitreten.“

  18. Seltsam – das Rahmenabkommen würde genmanipuliertes Saatgut zulassen. Wo sind all die Grünen, Grünliberalen und die anderen, die gegen genveränderte Organismen sind?

  19. Schweizer Unternehmen können höhere Löhne zahlen,
    weil Unternehmens-Steuern hier nur halb so hoch sind
    wie in Deutschland. Italien, Austria.

  20. Warum ist hier nur von den „normalen“ Arbeitnehmern die Rede? Wenn reduzierte Löhne müssten wir mal beim Kader anfangen und den skandalösen Abgangsentschädigungen nach einem epic failure. Die Korrektur wird kaum umsetzbar seine ohne Hundertausende in den finanziellen Ruin zu treiben, denn erst Monate oder Jahre später werden die Preise sinken. Wer wird die Vermieter zwingen die Mieten anzupassen? Bis dahin werden die Massen verarmen.

    • Eine Krähe hackt der anderen kein Auge raus. Nur kommen die Krähen heutzutage oft als bunte Vögel daher und zwitschern wie Amseln.

  21. Selten so einen unwahren Bericht gelesen. Er übersteigt sogar die Lügen der Mainstream- und Staatsmedien, die von der Elite der Grosskonzerne (ERT) und Bankenlobby gesteuert werden.

    – Die EU ist im Niedergang, bankrott und zerstritten und nicht so mächtig wie der Herr Stölker es meint (Europa=50 Länder, EU=28 Länder). Kaufkraftverlust des Euro: 75 % seit Einführung, das ist der wahre Zustand der EU. Und an diese EU (EU = Enteignungs- Union) soll sich die Schweiz anketten und sich ausmelken lassen und dabei noch die weltweit einzigartige Direkte Demokratie verlieren.
    – Macron und Merkel werden in Kürze fallen. Dann sieht alles anders.
    – Der Druck in der EU wird zunehmen und weitere Länder wollen aus der EU austreten. Eu-kritische Parteien werden weiter zunehmen, sie sind die wahren Sieger der letzten EU-Parlamentswahl und nicht die Grünen wie in den Mainstream-Medien falsch dargestellt.
    – Es wird sukzessive aufgedeckt, dass die EU in Wahrheit eine Diktatur ist
    – Früher oder später wird die EU sowieso auseinanderbrechen, sie wird sinken wie die Titanic.

  22. Es sollte eine Überlegung wert sein, sich in der überfüllten, dämpfigen Duscheinrichtung einer Justizvollzugsanstalt für Kapitalverbrecher, ungeniert und plakativ nach der Seife zu bücken.

    Diese Überlegungen sind natürlich nicht unbedingt notwendig, wenn man einen Bundesrat darstellt, der alle möglichen Folgen wohlwollend in Kauf zu nehmen gedenkt.

  23. Die Einwilligung in eine EU-Rahmenvertrag ist ein erster Schritt in die Auflösung der Schweiz und die Eingliederung in den Brüsseler EU-Machtapparat.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Die Bundesräte Sommaruga und Schneider-Ammann sind tief im Herzen eher Europäer als Schweizer, warum auch immer. Ihre Ideale von einem Zusammenleben liegen in Brüssel und nicht in Bern.

    Die Schweiz war schon 1815 („Wiener Kongress“) Spielball von Grossmächten, und das jetzige Führungspersonal bringt nicht eine Persönlichkeit hervor, die das je ändern wird.

    Bundesrat und Parlament tun so, als ob die Gegenseite gewichtige Argumente hätte, die auch für die Schweiz zutreffen. Ich kann keine erkennen.

    Das Volk ist im Kern dekadent, bequem und hat die Ideale des europäischen Kulturmarxismus bereits verinnerlicht. Das in Brüssel ein Regime bolschewistischer Prägung wartet, wird als Verschwörungstheorie abgetan.

    Die Tinte der Unterschrift unter dem Rahmenvertrag wird noch nicht trocken sein, da werden finanzielle Forderungen der EU einsetzen, die dem Schweizer Mittelstand eine EU-angepasste Steuerlast einbringen werden.

    Da Deutschland, die Niederlande und Österreich nicht mehr genügend aufbringen können, um die gescheiterten EU-Staaten zu alimentieren, setzt sich der Schädling an das nächste Wirtstier.

    Sollte in der Folge der Lohnschutz wegbrechen und die Steuerlast zunehmen, dann wird der Lebensstandard sinken.

    Das schlimmste: unter 100 Frauen werden sie in Zürich keine zwei finden, die das vollumfänglich begreifen.

    • Hahahah – WTF „unter 100 Frauen“ Kommentar? Was soll das? Nach der Klitoris Wanderung einen solchen paragraphen Schreiben ist wohl nicht ernst gemeint, oder?

  24. Wenn man die Kommentare hier liest muss man den Autor leider zustimmen, dass offenbar nur ein zweites Margadino zur Klärung hilft. Wir haben die EU jetzt über 5 Jahre vertröstet. Jetzt machen die halt Tempo.

    • Margadino? Magadino?
      Marignano?
      Mogadishu?

      So ein Quatsch! Das Zeug, welches man aufs Brot schmiert, heisst Margarine! Wobei ich persönlich Nutella bevorzuge.

      Inwiefern eine zweite Schicht Margarine allerdings zu einer Klärung führen soll entzieht sich meiner Kenntnis!

      Und noch was: Hedge your bed? Sie empfehlen also, eine Hecke im Bett zu errichten? Wieso das denn? Probleme mit dem/der Lebensabschnittsgefährt-en/-in? Na dann: Gute Besserung!

  25. Die Schweiz braucht bloss die Wachstumsmärkte zu erschliessen. Die EU ist einer aber bei weitem nicht der wichtigste. Eine Abhängigkeit von der EU ist dringlichst abzuwenden, deshalb sind alle heutigen Verträge zu kündigen. Nur so wird die Schweiz davonziehen: keine Orientierung nach unten wie es die EU mit ihren bemitleidenswerten Bürgern tut. Die Orientierung der Schweiz muss nach vorne und oben sein. Die Löhne müssen steigen nicht sinken. Eine EU-Teilnahme macht die Schweiz kaputt.

    • @Samurai. Die EU wächst per se nicht gross. Aber für uns 8 Mio. Schweizer Pinggel sind die 450 Mio., zwar meist sozial- und staatsabhängigen, EU-Bürger nicht ganz zu ignorieren. Wir wollen denen verkaufen, nicht Teil davon sein. Wichtiger Unterschied.

  26. Einer der schwächsten Beiträge von Ihnen, Herr Stöhlker, leider.

    Die weitverbreitete Gehirnwäsche ist leider bereits derart fortgeschritten, dass es schätzungsweise eine mehrmonatige Abstinenz jeglicher Medienmanipulationen bedarf, begleitet von einer umfassenden Aluminium- und Schwermetallentgiftung, um überhaupt wieder einmal klar denken zu können…

    Wer seine Freiheit für (angebliche) Sicherheit freiwillig aufgibt, wird schlussendlich definitiv beides verlieren!

    Wie kann man sich von einem Linkstotalitären System vorschreiben lassen, wie wir zu funktionieren haben?

    Der neue Faschismus kündigt sich selbst nicht als neuer Faschismus an, sondern er tarnt sich als Antifaschismus, und er implementiert genau das, wogegen wir uns in der Vergangenheit immer wieder aktiv wehren mussten:
    Intolleranz gegenüber anderer Meinungen, inkl. Meinungsverbot, ausschluss Andersdenkender, Zensur (heute auch in Youtube, Facebook, etc.), Bücherverbrennungen, pseudowissenschaftliche unwahre Behauptungen, Freiheitsenzug, Angstmacherei, Drohungen, Bestrafungen, soziales Punktesystem (siehe China, EU wird bald folgen), Ausgrenzung, Abschaffung der Eigenverantwortung, Abschaffung jeglicher Art von Autarkie, Bildungsplan (Verblödungsplan, selbständiges Reflektieren und das Denken in Zusammenhängen ist nicht mehr Bestandteil der Ausbildung, es ist nur noch unreflektiertes Nachplappern und Auswendiglernen ohne Hinterfragen erwünscht (die Untertrückung, Ausbeutung und Versklavung sollen ja nicht als solche erkannt werden!)), der Staat regelt alles!

    So furchtbar schwierig ist es an und für sich nicht, diese totalitären Tendenzen und Machenschaften erkennen zu können, und trotzdem geht die Masse diesen Unterdrückungs- und Überwachungsplänen einmal mehr auf den Leim. Der Mensch ist offenbar zu vergesslich und zu blöd und zu bequem, um aus der Vergangenheit seine Lehren ziehen zu können…

    • Selten so viel Richtiges und Wichtiges in so wenigen Absätzen gelesen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Bravo!

    • Mein lieber Visionär,

      Sie haben ja recht mit Ihren Bemerkungen, aber haben wir auch das politische Personal in Bern, das Ihre Vorstellungen umsetzen kann? Genau daran zweeifle ich aufgrund der Erfahrungen mit der „Berner Elite“ in den letzten 30 Jahren. Ihre Wünsche sind auch meine Wünsche, aber ich sehe niemand, der sie uns erfüllen wird.

    • @ Visionär

      Auf ihre wohlüberlegten und gut beobachteten Statements würden Sie bei Nationalräten und Nationalrätinnen folgende Reaktionen hervorrufen:

      „Sie übertreiben“

      „Ganz so schlimm wird’s nicht werden !“

      „Wir beschliessen ja nur einen Rahmenvertrag, das sollten Sie nicht überbewerten.“

      Wenn Sie dann argumentativ tätig werden, z.B. einen Appell an das schweizerische Selbstbewusstsein richten, kommt sowas:

      „Da sollten Sie ihren eigenen Standpunkt einmal auf den Prüfstand stellen.“

      „National ausgerichtete Lösungen sind nicht unsere Lösungen.“

      „Abschottung führt in den Alleingang, und der verheisst nichts Gutes für die Zukunft.“

      Mit anderen Worten, diese „Volksvertreter“ sind eigentlich und hauptsächlich Mitglieder in ihrem Exklusiv-Club.
      Und der ist bereits ideologisch determiniert.

    • @stoehlker klaus J.:
      Lieber Herr Stoehlker

      Das muss ich Ihnen leider zustimmen…
      Der eigentliche Punkt ist jedoch, dass es eines gewissen Bewusstseins bedarf erkennen zu können, dass das gesamte Parteiensystem ein Instrument des Systems ist, und nicht ein Instrument des Souveräns. KEINE Partei repräsentiert und vertritt die Bedürfnisse des Souveräns. So stellen auch die Massenmedien die Stimme des Systems dar, und alles andere als eine objektive Informationsquelle.

      So lange wir – der Souverän – dieses gegen uns gerichtete System aktiv mit unserer Wahlbeteiligung legitimieren, wird sich daran niemals etwas verändern können.

      Gleichzeitig wird beim Souverän bewusst nach dem Spiel „Teile und herrsche“ Uneinigkeit erzeugt, wir werden ganz gezielt gegen einander ausgespielt: Arm gegen Reich, Alt gegen Jung, Erwerbstätige gegen Rentner, Arbeitslose gegen Erwerbstätige, Frauen gegen Männer, Mieter gegen Wohneigentümer, Familien gegen Singles, Elektro gegen Diesel, Auto gegen Zug, etc. pp.

      Der Tag, an dem wir uns einigen und gemeinsam für unsere Interessen einstehen werden, liegt an dem einen Ende des Regenbogens begraben…

  27. Wir brauchen keinen solchen Rahmenvertrag.
    Für das Bankenproblem haben wir auch bereits eine Gegenstrategie.
    Brüssel zeigt mit den Druckversuchen „das wahre Gesicht“. Die Schweizer Bevölkerung ist gewarnt. Vielen Dank!

    Der Ständerat hat zum Glück noch kurzfristig die Reissleine gezogen – (Der Bundesrat hatte leichtfertig demokratische Schweizer Rechte an die EU abtreten wollen)

    Der Rahmenvertrag war 2015 vom FDP-Bundesrat und EU-Fan als Gegenstrategie gegen die Massen-einwanderungsinitative angestrebt worden. Das Volk sollte quasi erpresst werden freier Handel mit der EU nur mit Freizügigkeit Personen.

    PS: Für den Handel mit der EU ist einzig der Vertrag betr. technische Handelshemmnisse wichtig. WTO Rechte sichern uns den Zugang zum EU-Markt. Zudem profitiert die EU unter dem Strich bereits mehr vom Handel mit der Schweiz als wir.

  28. Dieser Artikel ist auf so vielen Ebenen fragwürdig. In der (Teil)analyse mit einem schwachen BR noch korrekt, leitet er die falsche Vorgehensweise ab. Ebenfalls wird von einer B-Schweiz gesprochen? Unsere Bauern, Handwerker und KMUs sind eines der Fundamente der Schweiz! Geschickt machen Sie es mit der Neidkultur zu argumentieren. Allerdings von globalen Firmen als A Schweiz zu sprechen finde ich doch gar abwägig. Globalisierung hat sehr viele Nachteile, allen voran die Machtkonzentration in Kombination mit künstlicher Intelligenz & Big Data als sehr gefährliche Kombo. Wenn das Ihre Vorstellung der Schweiz ist, teile ich sie nicht im Entferntesten. Aufgrund des im stärker werdenden Drucks der EU werden wir um eine Konfrontation nicht herum kommen. Das Rahmenabkommen inkl. allfälliger Nachverhandlungen sehr ich nicht als Option für meine Zukunft der Schweiz. Zu argumentieren, man habe keine andere Möglichkeit, ist falsch. Man hat immer eine andere Möglichkeit, nur ist der Weg vlt. steiniger.

  29. Kann mir jemand in diesem Land sagen wie wir ohne Lohnschutz überleben sollen? Mit unseren ausserirdischen Krankenkassenprämien, Spinner-Mietpreisen, unrealistischen Hypotheken-Verschuldungen und völlig überrissenen Preisen für Produkte des täglichen Bedarfs inklusive Foodbereich brauchen wir einen Lohnschutz, denn ohne diesen Lohnschutz würden wir unser Land in ein Chaos stürzen und den Geldhaien die Verantwortung unseres Landes überlassen. Interessant ist, dass wir beim Lohnschutz immer nur von Bauarbeitern reden aber total vergessen, dass auch höher bezahlte Schweizer plötzlich von Ausländern weggemobbt würden, noch vielmehr als dies schon heute der Fall ist. Dass wir hingegen in Bern eine Jekami-Regierung (jeder kann mitmachen) haben, bei der nur selten Staatsmänner gewählt werden, wissen wir seit Jahren. Abwarten, ab Oktober 2019 werden uns sehr wahrscheinlich die aufkommenden Grünen mit völlig absurden Initiativen bezirzen. Das Verrückte an der ganzen Sache ist, dass wir Schweizer an der Urne vielfach das Hirn ausschalten und nur den von Multis und andern Sponsoren bezahlten Angstmachern zuhören. Ich verstehe nicht wieso wir in unserem Land aus wirtschaftlichen Gründen alles kaputt machen und dabei noch stolz auf unsere ach so einzigartige Swissness sind. Wir brauchen in Bern wieder Bundesräte die fähig sind knallhart unsere Interessen zu vertreten, Schönwetterparolen können wir andern überlassen, dazu haben wir den Bucheli von SRF-Meteo.

  30. 300’000 Franken jährlich für Stadtpräsidenten und reformierte Pfarrer-Ehepaare, 150’000 Franken für Lehrer und mittlere Kader. 6’000 bis 9’000 Franken monatlich für Handwerker aller Klassen, Servierpersonal und Köche.
    Interessant, dass Sie das Wort Akademiker nicht erwähnen, wo doch viele der Intellektuellen Akademiker Berater uns in die Irre geführt haben

    • je höher Löhne je grösser die Kaufkraft

      Letzteres geht in der Diskussion oft vergessen.

  31. Blindwütige Rundumschläge in den Nebel, des Klaus Stöhlker, bringen nichts. Allfällige Rahmenerträge sind schon unmöglich wegen der Gerichtsbarkeit. Ich denke, Verzögerungen sind in dieser Sache nicht von Nachteil. Die Unfähigkeit ist im EU Parlament zu suchen. Die Ost-Eu-Länder sind unzufrieden. Ihnen laufen die Aerzte, die Ingenieure, die Physiker und Chemiker, die sie ausgebildet haben davon. Um jene Länder zu befriedigen, müssen wir Kohäsionsgelder bezahlen. Das ist doch ein völliger Irrsinn! Warten, warten, warten wäre m.E. die Strategie. Denn die EU steht mehr unter Druck als die CH. Sie muss sich ändern. Weg vom Zentralismus in die Vernunft.

  32. Schwacher Kommentar von Herrn Stölker. Wer die Freiheit verliert, verliert den Wohlstand. Freiheit bedeutet Wohlstand.

    • Freiheit = Wohlstand? 1,3 Milliarden Chinesen wird gerade das Gegenteil erzählt. Wohlstand = Freiheit kommt mir schon logischer vor.

  33. Stöhlker hat Recht.

    All die bisherigen Jahrzehnte und bis heute geht es den Leuten viel zu gut und deshalb akzeptiert man auch so eine Regierung.

    Die Konzerne interessieren sich nicht für die Schweiz, weil sie ihre Geschäfte im Ausland machen. Brüssel will, dass wir Schweizer Bürger künftig so viel Steuern zahlen, wie es zum Beispiel die Deutschen tun. Die EU macht Zentrale muss schliesslich finanziert werden und diese Politiker verdienen dort sehr viel Geld. Wer schon einmal in Deutschland Steuern bezahlt hat, weiss wovon ich schreibe. Die meisten aber haben keine Ahnung von der Situation in der EU, weil sie nie dort gelebt haben. Diese einfachen Menschen glauben, dass es die nächsten 20 Jahre weiter so friedlich zu und her geht.

    Schweizer sind keine Kämpfer und deshalb müssen wir unsere Schätze zunehmend an den Erpresser EU abgeben und das nur, weil die EU Mitgliedstaaten neidisch auf unser Land sind. Blocher hat uns all die Jahre vor dem Beitritt bewahrt aber seien wir ehrlich, ihm kann das völlig egal sein, denn Milliardären geht es immer blendend. Seine SVP hat leider keine vernünftigen Programme mehr, schützen die Bauernpfründe aber viel mehr passiert dann nicht mehr. Wir gönnen uns sogar eine unnötige Klimapolitik, die uns noch ärmer macht und einige wenige in der Industrie der erneuerbaren Energien werden dadurch nur noch reicher. Wenn die Politik aktiv wird geht es grundsätzlich immer um Geld.

    • Die SVP hat ein Imageproblem.

      Sie wurde von den linken jahrelang erfolgreich in die Rassisten- und Faschisten-Ecke gestellt.

      Die Politik der Linken ist geprägt vom Anti-SVP-Reflex. SP hat sich als Folge davon zum Beispiel im Ständerat bei wichtigen Geschäften oft von der FDP „über den Tisch ziehen lassen.

    • @Mutti

      Ja, die SVP hat in der Tat ein Imageproblem. Das liegt allerdings nicht an den ach so pösen, pösen Linken.

      Es liegt an der SVP und ihren Exponenten selbst!

      Und zwar nicht nur an Andreas Glarners neuester Entgleisung: SVP Oberguru Christoph (Stöffeli) Blocher selbst hat seit Jahren Ressentiments gegen alles Fremde kräftig geschürt. Die Plakate mit schwarzen Schafen sind nicht vergessen …

    • Sie haben teilweise Recht: Mörgeli und Brunner gehören auch dazu.

      Bitte auch einblenden:
      Aber die Kampagne gegen die Masseneinwanderungsinitiative der Linken hat natürlich das Image der SVP karikiert.

      PS: Ich bin weder SVP Fan noch habe ich etwas gegen Linksaussen.

  34. Und noch was….

    Herr Stöhlker……. den EWR habe ich damals an der Urne abgelehnte, weil unsere Politik meinte das der nur die Vorstufe zum Beitritt gewesen wäre.

    Der EWR war nicht so miserabel wie das was wir heute Unterzeichnen sollen.

    Trotzdem, glauben Sie das der EWR heute noch das wäre was die EU wollte, oder würden sie uns trotzdem zwingen ihr Recht zu übernehmen ?
    Glauben sie die EU würde heute stillhalten, hätten wir den EWR angenommen ?

    Nein, wenn man den bösen Hund ein Wurstzipfeli hinwirft, frisst er das und will noch eins. Das ist die Realität. Die EU wird nie aufgeben bis wir mit ihr zusammen untergehen.

  35. In Kurzform…….

    Herr Stöhlker……… wenn Sie wirklich meinen was sie schreiben, dann sollten sie anfangen für die „SVP Begrenzungs-Initiative“ zu werben.

    Sie ist ein Mittel unseren Bundesrat zu zwingen dieses Vorhaben abzubrechen und sich der Realität zu stellen.

    Schliessen wir ein Freihandelsabkommen mit den USA, anstatt einen Knechtschaftsvertrag mit der zerfallenden EU.

    • Die Illusionen des Walter Roths:
      „Freihandelsabkommen mit den USA, anstatt einen Knechtschaftsvertrag mit der zerfallenden EU.“

      Unter Trump ist ein Freihandelsvertrag mit den USA halt doch ein Knechtschaftsvertrag. America first, so heisst doch die Losung von MAGA-Trump…..

  36. Herr Stöhlker……

    Sie haben ein Problem….. sie schwanken hin und her und haben keine klare Linie.

    Man erkennt an ihren Artikeln oft das sie selber in einer Blase leben.

    Zitat :
    300’000 Franken jährlich für Stadtpräsidenten und reformierte Pfarrer-Ehepaare, 150’000 Franken für Lehrer und mittlere Kader. 6’000 bis 9’000 Franken monatlich für Handwerker aller Klassen, Servierpersonal und Köche.
    Bei, wie zu erwarten, steigenden Kosten für Krankenkassen, Mieten, Haushaltenergie und vielem mehr, bedeutet dies für Millionen Menschen im Land eine Katastrophe.
    ————————–
    Das bei uns ein Stadtpräsident zu viel verdient ist richtig, das manche Lehrer sehr gut bezahlt werden auch.
    Allerdings haben die Lehrer in meiner Familie nie 150ooo Franken verdient. Primarschullehrer tun das selten, Seklehrer auch nicht oft. Ich kenne einige Lehrer die mit 20 Berufsjahren bei 75oo stehen.
    Es geht ziemlich lange bis ein Lehrer das Maximum erreicht.

    Handwerker die 9000 Franken verdienen habe ich noch nie getroffen, und ich bin selber einer.
    6000 Franken schon, auch 7000 wenn einer z.B. Elektriker ist und sein Handwerk erstklassig versteht.
    Es gibt sehr gesuchte Handwerker……. vor allem im Baugewerbe aber auch Bei Berufen wie CNC Maschinenmechanikern.
    9000, also dafür kommt vielleicht ein Bauführer in Frage…..

    Und wir Handwerker sind auch diejenigen die unter der ständig steigenden Abgabenlast leiden.
    Vor allem der ständig steigenden Wucherung bei den Steuern mit denen wir den Beamtenapparat bezahlen den Bern sich anschafft.
    ich und meine Frau, wir bezahlen mittlerweile das 2 fache eines Monatseinkommens an Steuern.
    —————————

    Zitat :
    Boris Johnson wird sein Volk nicht weniger verkaufen, als es Donald Trump in den USA getan hat.
    —————————
    Das ist nachgeradezu ein Spitzenblödsinn.
    Trump verkauft also sein Volk ?

    Ja wir eruieren sie den Fakt ? Und das gerade bei dem US Präsidenten der seine Wahlversprechen in nahezu mustergültiger Manier hält und zu halten versucht. Sogar die Newyork-Times musste das zugeben.
    Und was Boris Johnson tun wird gehört zur Zukunft, niemand weiss wie er England aus der EU führen wird.
    Hoffentlich ohne den EU Knebelvertrag zu unterschreiben.
    ————————————–
    ————————————–

    Richtig aber ist das wir grosse Probleme mit der Lügenbande im Bundesrat haben.
    Die haben der EU in Wahrheit wohl schon versichert man werde das Rahmenabkommen unterschreiben so wie es jetzt ist.
    Wir werden bis nach den Wahlen belogen.

    Und natürlich haben wir eine miserabel schwache politische Klasse.
    Unterhändler wie ein Blankhardt Anno dazumals, ja die gibt es an sich noch, die werden im heutigen Politikbetrieb aber klein gehalten. Die machen keine Karriere mehr, denn Untermass verträgt nichts überragendes.
    Ja das überragende ist der Feind der Saumässigen.

    Aber es gäbe da noch eine Handbremse die sich ziehen liesse….

    …. ich spreche von der SVP „Begrenzungs-Initiative“

    Wenn Sie meinen was sie schreiben, Herr Stöhlker, dann sollten Sie anfangen für diese Initiative zu werben.

  37. Das unsere Politiker seit Jahren schwächeln ist mehr als bekannt.
    Doch die Schwarzmalerei von Herr Stöhlker ist gewaltig übertrieben! Verkehrspolitisch ist noch vieles drin! Wer hat ein Milliarden Loch gebaut ? Anschlüsse in DE und IT ?? weit und breit nichts zusehen. Unsere Nachbarn sind mit der Blockabfertigung Kufstein / Brennerautobahn noch anständig. Solange Bern Politiker und keine Unternehmer beschäftigt, können wir noch lange auf Lösungen warten.

  38. Die Meinung von Herrn Stöhler, dass wir einen sackschwachen Bundesrat haben, teile ich mit Herrn Stöhlker. Das mag vor allem auch damit zusammen hängen, dass man der EU einmal beitreten wollte und – ohne es explizit zu erkennen zu geben – immer noch will.

    Dass es aber nur schwer zu verstehen ist,warum ein qualifizierter Italiener, Vorarlberger oder Süddeutscher weniger verdienen sollen als unsere Leute, diese Meinung teile ich nicht. Angesichts unserer allgemein erheblich höheren Lebenskosten ist das relativ leicht zu verstehen. Die Qualifizierten der genannten Länder, die in der Schweiz wohnen und arbeiten, verdienen ja auch nicht weniger, zumindest dort wo Gesamtarbeitsverträge existieren.

  39. Dass wir dem EWR nicht beigetreten sind, ist m.E. aus heutiger Sicht ein Fehler. Wir hätten uns den ganzen administrativen Kram, die endlosen Verhandlungen und Sitzungen und all die Winkelzüge im Zusammenhang mit den Bilateralen, bzw. Entwurf Rahmenabkommen etc. etc.zum grössten Teil ersparen können. Daher sollten wir bereit sein, den Fehler einzugestehen und über den eigenen Schatten zu springen und dabei über den EWR wieder nachzudenken.

    Dass die EU sich als Wirtschaftsunion und Währungsunion mit ihren Starrheiten selbst abschafft oder zusehends erodiert, ist offensichtlich nur noch eine Frage der Zeit. Das «Business-Modell» EU wurde mit der Einführung der Einheitswährung EURO zerstört. Die Hoffnung, man könne diametral unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen und höchst unterschiedliche Wohlstands-Niveaus und unterschiedliche Kulturen mittels Einheitswährung angleichen war von Anfang an naiv; wurde jedoch mittels End-Jahrhundert-Euphorie von Politikern brachial durchgezogen. Die einzige Begründung, die heute noch herbeigezogen wird, ist, dass die EU ein Friedensprojekt sei. Ein Friedensprojekt und ein Wirtschaftsprojekt sind jedoch zwei ganz verschiedene Sachverhalte.

    Die EU wollte auf Teufel komm raus ökonomisch zusammenbringen, was nicht zusammengehört. Daran wird sie scheitern.

    Der EWR ist KEIN automatisches Vor-Eintritts-Ticket in die EU. Der EWR ist auch kein «Trainingslager» für die EU. Der beste Beweis dafür ist, dass die EWR-Länder zu keinem Zeitpunkt erwogen haben, der EU beizutreten, bzw. dies auch nicht beabsichtigen zu tun. Also bitte mit diesem Mythos aufhören.

    Der EWR ist der ideale Rahmen für stark aussenhandelsorientierte Volkswirtschaften wie die Schweiz So hat z.B. auch Liechtenstein einen Exportanteil am BIP von ca. 60% (Schweiz ca. 50%).

    Daher ist eine Auslegeordnung angebracht. Dabei geht es unpathetisch und vorurteilsfrei darum, einfach pragmatisch und umfassend die Vor- und Nachteile internationaler Wirtschafts-Zusammenschlüsse aus Sicht Schweiz zu evaluieren: z.B. mit und ohne EU, mit und ohne EWR, mit und ohne einzelne Freihandelsabkommen.
    Dazu müssen vor allem die im Export tätigen Unternehmen einbezogen werden. Die Politiker sollten sich dabei von festgefahrenen Ideologien lösen, damit eine solche Evaluation vorurteilsfrei möglich ist.

    Und: bei der Evaluation darf es keine politischen Tabus mehr geben.

    • Lieber Englisch Unterricht von Ueli Maurer , so ein witzfigur gibt es nur in der Schweiz .

    • @Maximilian

      Zugegeben: Der Begriff „Papierlischweizer“ ist nicht unbedingt ein Lob. Aber – mit Verlaub: Ich kann mich noch sehr gut an das meines Erachtens überaus teutonische Gehabe des Schweizers Klaus Stöhlker in den Anfangszeiten von Tele Züri und Tele 24 im SonnTalk erinnern …

      Immerhin war es mit ihm nie langweilig, man konnte sich zuhause auch des öftern (künstlich) über ihn aufregen …

  40. Auf Stöhlkis periodische verbale Stuhlgänge auf IP verzichte ich nur allzugerne. Bitte zuhause entsorgen und runterspülen, danke!

  41. Sehr geehrter Herr Klaus Stöhlker

    Es gibt viele Wege über die Wirklichkeit, die man Kapitalismus nennt, nachzudenken, und nur die wenigsten sind sich über die Kategorisierung, die hinter diesen Wegen steckt, bewusst. Sobald​ unsere eigenen Interessen tangiert werden, ist die Sicht verzerrt. Das ist menschlich – und auch bei Politikern nicht anders. So sind die Lügen von gestern die Probleme von heute. Der Pyrrhussieg der EWR-Gegner am 6. Dezember 1992 hat fatale Folgen. Seither versuchen wir mit viel Aufwand, Energie, Geld und Zeit auf einzelnen Gebieten etwas von dem zu erreichen, was wir damals sofort hätten haben können. Fakt ist, die Schweiz war nach dem EWR-Nein von 1992 gezwungen, langwierige bilaterale Verhandlungen mit ihrem wichtigsten Wirtschaftspartner, der EU, aufzunehmen. Dabei haben unsere Unterhändler das Maximum für die Schweiz herausgeholt, sodass wir heute (nach fast 30 Jahren) etwa so weit sind, wie wir damals mit 2% mehr Ja-Stimmen gewesen wären. Anekdote: Das Interesse des Unternehmers ist nicht das Produkt; das ist nur Mittel zum Zweck. Und der Zweck, auf den wir alle getrimmt sind, das ist die monetäre Rendite.

    Der Euro ist das Problem – eine Fehlkonstruktion die bereits gescheitert ist. Die Einführung des Euro, war eine kalte Enteignung! Es hat viele hochrangige kompetente Stimmen in vielen EU-Staaten gegeben die gegen die Einführung des Euros waren. Der Euro ist für jedes Land praktisch eine Fremdwährung. Der Euro wirkt heute genau so, wie von 1929-33 der internationale Goldstandard: Die ideale Voraussetzung für eine verheerende Krise.

    Wahlkampf hin oder her, („Wir, das die Rechnung mit seinen Steuern und Abgaben bezahlende Volk – Ihr Zitat Herr Stöhlker“), müssen die innen politischen Drahtzieher zur Verantwortung ziehen und den Augiasstall ausmisten. Man versucht derzeit die Menschen gegeneinander auszuspielen – WIR – können entscheiden, ob die Rechnung für diese Kreise aufgeht oder nicht.

  42. Was soll dieses Gejammere? Erst wird die Unterwerfung in Sachen EU-Gesetzgebung doch gerade durch das Volk gut geheissen und die Waffenrichtlinie der EU angenommen. Damit haben wir uns faktisch EU-Recht unterstellt und die EU kann nun nach Lust und Laune die Schweiz steuern. Aber ich verstehe den Beitrag nicht – denn es war der Wille des Volkes sich der EU zu unterwerfen.

  43. Lieber Herr Stöhlker

    Die Löhne, die sie für Handwerker und Lehrer nennen, sind völlig überrissen. Weder ein Primar- noch ein Sekundarlehrer hat einen solchen Lohn, auch nicht nach 30 Jahren Berufserfahrung. Ein Gymnasiallehrer ist dieser Lohn (ausser in ZH) das absolute Maximum nach 30 Jahren Berufserfahrung. Wenn man bedenkt, dass man inkl. Studium und pädagogischer Hochschule und je nach Frage Praxiserfahrung vorweisen muss, wird dies, wenn überhaupt, mit rund 60 Jahren erreicht. Auch ein Handwerker verdient keine 8000 CHF. Diesen normalen angetsellten Schreiner, Mechaniker, Sanitär etc. möchte ich sehen. Ihre Analyse ist weit weg von sämtlichen Analysen der Löhne des BfS. Wenn Sie Statistiken verwenden und öffentlich Ihre Meinung kundtun, so erwarte ich zumindest eine ehrliche und vertiefte Analyse und kein populistischer Rundumschlag. Das ist inside Paradeplatz nicht würdig!

    • Herr Stöhlker hat recht wenn der Hanwerker 5000.- in der Tüte hat kostet er mindestens dem Unternehmer 8000.- 9000.- den hier sind es Totalkosten 11 monate Arbeiten und 13 x Zahlen plus Abgaben

    • Die Kosten bringen dem Angestellten aber nichts. Zudem spricht Herr Stöhlker von Salären und nicht von Personalkosten.

  44. Was für ein dümmliches Gefasel von einem ewiggestrigen deutschen PR Schwätzer.Trotz des Versuches, sich als Schweizer einzukaufen, hat Stöhlker nach wie vor keine Ahnung von der Schweizer Politik. Herr Stöhlker, nehmen Sie mal ein Nachhilfekürsli bei einem Schweizer Politologen und beenden Sie Ihre geistige Umweltverschmutzung. Und peinlich, dass IP einen solchen Schreiberling sein Gefasel verbreiten lässt. Der Bundesrat ist sicher männermässig schwach besetzt (SVP), hat aber profilierte Frauen. Und der Quartalssäufer Juncker macht uns Schweizern sicher keinen Eindruck, Zeit dass dieser Sabberi abtritt.

    • „Peinlich, dass IP einen solchen Schreiberling sein Gefasel verbreiten lässt.“ Wenn sie der Meinung sind Hr. Stöhlker schreibe hier ein Gefasel, warum faseln sie dann weiter….?

  45. Auch wenn LH mit seinen Artikeln immer mal wieder übers Ziel hinausschiesst, lese ich InsideParadeplatz eigentlich gerne. Die zunehmenden Artikel von Gastautoren werten die Plattform aber ab. Vorallem wenn es derartig polemisch, einseitiger Schrott wie von Stöhlker ist. Schade

  46. Die kalte Dusche von Herr Stöhlker ist sicher richtig.

    Wenn die Löhne fallen, dann müssen auch die Mieten und Krankenkassenprämien fallen, weil sich diese dann niemand leisten kann (heute bald auch nicht).

    Wenn die Löhne fallen, dann führt dies zu GROSSEN Abschreibern bei den Hypotheken!

    Und wo die Mieten fallen, dann auch bei den Pensionsgelder-Fonds.

    Das wird dann „lustig“.

    • Sinken die Löhne auf breiter Front, sind die Abschreiber auf Hypotheken und die PK’s das geringste Problem. Die Finanzmafia wird ohnehin vom Staat gerettet, wenn’s haarig wird. Aber wer rettet das Volk?

      In einer zu zwei Dritteln konsumgetriebenen Volkswirtschaft sind Arbeitnehmer vor allem Kunden. Weniger Lohn = weniger Konsum = einbrechende Unternehmensgewinne (nicht von Roche oder UBS, sondern die der KMU) = Pleiten = Massenentlassungen = Verelendung.

      Das nennt man Depression.

      Siehe 1929ff.

      Das will keiner.

  47. „Die Norweger lachen seit Tagen über uns, weil wir eingebildeten Schweizer uns dem EWR-Beitritt 1992 entzogen haben.“ Grundsätzlich stimme ich Ihrer Analyse voll zu, dass die Ablehnung des EWR-Beitritts in 1992 ein Riesenfehler war. Wir hätten im EWR wenigsten ein gewisses Mitspracherecht bei der Gestaltung der EU Gesetzgebung gehabt. Jetzt haben wir nur den autonomen Vollzug bei partiellem Zugang zum Binnenmarkt. Und ohne Rahmenvertrag verlieren wir wohl auch diesen. Nur frage ich mich, wo war ihre Stimme für den EWR in all den Jahren nach 1992 als alle Blocher als Retter der Schweiz feierten?

  48. Ja, Sie haben recht Herr Stöhlker, was zur Zeit in der CH abgeht spottet jeglicher Beschreibung. Da will der BR Klärung betr. Unionsbürgerrichtlinie, kantonalen/staatlichen Beihilfen und Lohnschutz…, aber der wesentlichste Punkt, die automatische Rechtsübernahme und fremde Richter, scheint er willenlos zu schlucken? Was haben wir nur für Bundesräte/Innen? Im Prinzip ist bei uns das Volk der Souverän und die „Legislative“, denn via Referendums- und Initiativrecht kann der Bürger Gesetze veranlassen oder bodigen – dies ist m.W. in keinem anderen Land möglich. Beispielhaft zeigt es sich z.Zt. in Frankreich, wo sich die Regierung schwer tut nur ein indirektes, ein parlamentarischen Initiativrecht der Bürger – wie von den Gelbwesten gefordert – einzuführen. Die Haltung ist eindeutig: nur ja keine direkte Mitsprache des Volkes! Und unser BR ist gewillt Recht aus einer supranationalen und undemokratischen Institution einfach so zu übernehmen. Wir wissen ja alle, dass eine allfällige Rechtsablehnung mit Sanktionen – also mit einer Drohung im voraus – behaftet ist. Auch kennen wir die propagandistisch geschickten Drohargumente aus Bern zur Genüge bei eigenen Abstimmungsvorlagen.
    Jeder BR – Kollegialitätsprinzip hin oder her – sollte hier soviel Rückgrat beweisen und zu seiner Überzeugung stehen und sagen: ohne mich! Man sollte sich auch einmal überlegen: was sagt ein Akzeptieren dieses Rahmenvertrages aus über die Befürworter eines solch einschneidenden Vertrages der in Teilbereichen an die Substanz unserer direkten Demokratie und die Volkssouveränität geht?

  49. Herr H.J.Stöhlker will aufrütteln ! Finde guter Anfang. das mit den Löhnen ist sicher ein Schritt. Das mit den Immobilien CH-Hochpreise für alle Mieter und Eigentümer müssen die paar Banken irgendwann runterdrücken. Nur wenn Güter und Wohnungen und Gewerberäume mit den Preisen runter gehen dann wird es normal.

  50. Soso, die Büezer sollen auf ihre hohen Saläre verzichten. Super. Wie wäre es damit, wenn in der Schweiz die Preise sinken würden? Medis als Beispiel? Oder Lebensmittel? Mieten? KK Prämien? Dann evtl könnte man darüber sprechen. Und wer verhindert Preissenkungen? Die bürgerlichen Lobbisten genannt Parteien. Allen voran die $VP. Das Bankgeheimnis machte die Schweiz reich? Hm. Ich denke mir, das Bankgeheimnis machte die Schweiz zum Gehilfen sämtlicher Diktatoren, Mafiabossen, Drogenhändlern und Steuerschmarozern. Richtig ist auch, dass uns nun die Verweigerungshaltung der $VP was die EU angeht auf die Füsse fällt. Blocher und Co ist das sowas von egal. Mit 11 Mia Vermögen wäre mir das auch egal. Die Rechnung bezahlen nun also die Kleinen, indem ihre Löhne sinken sollen. Wie pervers ist den das Herr Stöhlker? Ja, die Schweiz hat weder eine Innen- noch eine Aussenpolitik. Wie auch. Mit 2 ungebildeten Subventionsbezügern in der höchsten Regierung? Auch die Anderen fünf Figuren inkl NR und SR sind nichts weiter als Wirtschaftsvertreter. Und dank deren Politik sitzten wir nun hier und reden über Lohnkürzungen….. Perverser gehts wohl kaum. Ja, unsere „Politiker“ in Bern haben es komplett versifft. Dafür haben wir ja auch so super Helden wie Glarner, Amstutz, Röschti und wie sie alle heissen, die Blockierer und Verhinderer. Lösungen? Beitritt zur EU oder Grenzen dicht und die Schweiz einmauern. Abschotten, isolieren und weiterhin unserem komplett korrupten System fröhnen. So erreichen Sie Herr Stöhlker ihr Ziel auch: Verarmung der Bevölkerung und Diktator Blocher kriegt eine Krone. Und ganz ehrlich: Lieber in der EU sein als weiterhin Blochers $VPs faschistoidem Gedankengut zuhören zu müssen. T ja, die Schweiz geht langsam aber sicher unter, einsam und verlassen. Ausser Trump und andere rechten Wirrköpfen nützt das niemandem. Noch eine Frage: warum fordern Sie von den Handwerkern tiefere Löhne, lassen die krawattierten Halunken im Finanzwesen aber aussen vor? Wenn ich Handwerker wäre, Herr Stöhlker, Ihr WC käme ich nicht mehr reparieren. Machen Sie das doch selbst. Den Sie haben keinen Schimmer wie das Leben so läuft, bei den Schichten unterhalb 25 Mio Vermögen und 250000 Einkommen. Fordern Sie doch bei denen Lohnverzicht. Geht nicht, sind ja Ihre Kumpels. Gälled Sie.

  51. Guter Artikel, für die sogenannte B-Schweiz kommen schwierige Zeiten. Die A-Schweiz wird sicher Lösungen finden, egal was die ganze Schweiz entscheidet.

    Vielleicht werden wir uns aber von der einen oder anderen Transferzahlung verabschieden müssen, welche bisher die Funktion eines Schmerzmittels übernommen hat. Wie die ganze Schweiz darauf reagieren wird, werden wir sehen…

  52. genau so ist es.
    unsere amateure jammern seit jahrzehnten über brüssel.
    wie anderswo die populisten.
    schuld ist immer brüssel.
    wenn wir nicht sehr rasch vorwärts machen mit einem
    längst überfälligen rahmenabkommen, sind wir draussen,
    aus dem grössten wirtschaftsraum vor unserer türe.
    einfach ein 3. land, wie die türkei usw.
    zeit, dass unsere politiker die realitäten sehen und diese
    uns, dem volk, auch so übermitteln.
    die eu braucht uns wirklich nicht. sorry.
    wir sie aber schon. oder wo wollen wir unsere teure ware
    verkaufen, in zukunft??

    • Was sie schreiben stimmt nicht mit den Statistiken des Bundes überein. Gemäss deren die CH im Jahr 2018 für 175 Mrd. Fr. Güter aus der EU importiert hat und „nur“ für 143 Mrd. Fr. Güter in die EU exportiert hat. Es stellt sich die Frage, wer mehr zu verlieren hat? Kleiner Tipp: die CH ist es gemäss absoluten Zahlen nicht.

  53. In meinen Augen hat man ganz bewusst und mit voller Absicht die Verträge und Verhandlungen in den Sand gesetzt.. so blöd kann ja keiner sein. Was man klar will, ist der volle EU-Beitritt und das schon sehr lange. Jetzt kann man dann dem Volk sagen, ihr müsst sowieso alle Regelungen, Gesetze, Richter, Kosten usw. voll übernehmen, ihr werdet massivste Lohneinbussen hinnehmen müssen usw.. einziger Ausweg, Vollmitglied der EU. Dann können wir wenigstens mitreden, was wir jetzt nicht können. Wird so kommen. In 2-3 Jahren werden wir über den EU-Beitritt abstimmen und man wird keine Wahl mehr haben. So Beitritt durch die Hintertüre. Das ist das klare Ziel der meisten Politiker.

    Gibt aber auch noch Hoffnung. Das komische elitäre EU-Projekt dürfte früher oder später sowieso klar scheitern. Auflösungstendenzen überall sichtbar. Jetzt mal GB, die Visegrad absolut unzufrieden und in Italien brodelt es brutal. Die nächste Präsidentin in F dürfte Le Pen heissen und dann wird es dort weitergehen. Das Gebilde wird in der heutigen Form keinesfalls überleben, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Alles eine Frage der Zeit. Auch die komplette Fehlkonstruktion EUR wird klar scheitern, das sieht man heute schon ganz klar. Am Schluss wird alles mit einem Knall in die Luft fliegen. Was danach kommt, wird man sehen. Denke wieder das was vernünftig wäre, starke Nationalstaaten und eine reine Wirtschafts- und Zollunion, mehr nicht mehr. Dort sollte dann eine CH klar mitmachen. Aber Brüssel hat das ganze längst massiv übertrieben und einen Rückhalt in den Bevölkerungen der meisten Länder ist heute überhaupt nicht mehr vorhanden.

    Wie sagte selbst Putin letzte Woche? Ein Land in der EU hat heute wesentlich weniger Rechte wie ein Land in der damaligen UDSSR. Ja da hat er absolut recht. Heute ist die EU eine klare undemokratische EuDSSR. Null Demokratie, Autokratie, befehlen tun Konzerne und Finanzhaie.

  54. Stöhlker hat ausnahmsweise mal nicht unrecht.
    EWR-Mitglieder oder gar EU-Mitglieder können sich mehr Sonderrechte herausnehmen als die Schweiz. Beispiel Ungarn, Polen, (Ungehorsam), Niederlande und Liechtenstein, Malta, Portugal (Steuern).
    Das ständige Kämpfen um unsere Abkommen macht uns mürbe (Flughafenanflug)
    und lenkt uns von wesentlicheren Aufgaben ab. Wir werden es nicht lange durchhalten und eines Tages werden wir dann beim EWR landen, wenn nicht gar in der EU. Bis dahin noch viele Kämpfe gegen Windmühlen.

  55. Es braucht keine defätistischen Ergüsse von Hernn Stöhlker, sondern eine Kampfschrift mit einem klaren NEIN an die EU. Ja, Frau Villalon, kämpfen ist die einzige vernünftige Option – um Unabhängigkeit und Freiheit.

    Die Unternehmen gehen immer dorthin, wo Rechtssicherheit und Freiheit existieren. Nicht in ein Trümmerfeld namens EU. Die Schweiz braucht wieder Freiheit von fremden Vögten und Rechtssicherheit aus sich selbst heraus, aber keine Unterwerfung unter fremde Mächte.

    Niemals.

    • Dann hoffen wir, dass wir in den letzten 20 Jahren das Kämpfen nicht verlernt haben und wir uns einigen können, miteinander und nicht gegeneinander zu kämpfen.

    • Keine Rechtssicherheit und Freiheit in der EU? Just must be joking…. Sie verwechseln die EU mit Russland und China.

    • Schön gebrüllt, Löwe.

      Die Unternehmen gehen in die Schweiz, da die Steuern hier unter denen der EU liegen. Für ein kleines Land eine schöne Trittbrettfahrerstrategie.
      Faktisch ist die Schweiz ökonomisch völlig von der EU abhängig, da können Sie noch so oft die alte Leier von „fremden Vögten“ bringen.

      Warum muss das „Nein“ in Grossbuchstaben sein? Fehlen echte Argumente, so dass Sie schreien müssen?

    • Auf Seite der Befürworter wird immer von „Rechts-sicherheit“ gesprochen, wenn es um das sog. Rahmen-abkommen (Deutsch: Kolonialvertrag) geht.

      Wo aber ist die „Rechtssicherheit“ bei einem Vertrag, der von der einen Seite gar nicht in Frage gestellt werden darf, von der anderen aber jederzeit schon. Und das ohne Kündigungsfrist und in völlig unbekanntem Ausmass.

      Das einzige Erfordernis ist, dass die EU das Thema für „binnenrelevant“ einstuft.

      Es es geht der EU letztlich nur darum, die starke und erfolgreiche Schweiz zu schwächen und ihr zu schaden.

      Möchen Sie in einer Organisation mitmachen – wenn auch nur am Rande, resp. knapp geduldet – die ihre Mitglieder so behandelt wie es die EU zur Zeit mit Grossbritannien macht?

  56. Vieleicht haben Sie Recht Herr Spölkher. Aber der von Ihnen gesagte Untergang, wird die Eidgenossen stärken und wir werden wieder wie früher, ein einig Volk von Brüdern.

    • Glaubst ja selber nicht was du schreibst. Schau dich um, welche Eidgenossen?
      – Ich sehe keine Eidgenossen an Führungspositionen. Ausser Ermotti und dieser verkauft sein Land und Bank an die Amerikaner.
      – Ich sehe keine Eidgenossen die Ihre Meinung am Tageslicht äussern.
      – Ich sehe keine Eidgenossen die genug Ei.. haben um in die Politik was zu verändern.

      Viel blabla aber sobald die Eidgenossen Politiker wieder mal das Hössli voll haben, steuern Sie die Bevölkerung zum JA sagen.

      Direkte Demokratie was ich nicht lache. Bis jetzt wurde einiges nicht nach Wahlresultate umgesetzt, nur weil die ach so stolzen Eidgenossen leider kein oder zu wenig Rückgrat haben.

      Tut mir leid aber ich stehe nicht so auf falschen Stolz.

    • Wie naiv sind denn Sie? Ein Volk von Brüdern? Eklig diese Geschichtsverherrlicher. Ja, es war ja sooo toll, als Verdingkinder aktuell waren (Sklaven aus eigenem Geblüt, gäbig, muss man die nicht in Afrika besorgen). Einig Volk von Brüdern…. nur schon ab diesem Ausdruck könnte man kotzen. Dann soll doch Bruder Christoph aus dem edlen Hause Blocher seine 11 Mia ergaunertem Vermögen an seine 8 Mio Brüder und Schwestern verteilen. Aber soweit gehts dann doch nicht mit der Brüderlichkeit. Eher Richtung Sklavenhaltung. Sowas von lächerlich, ein Vouch von Brüdern….. Nein, dann lieber mit der EU untergehen. Das macht die Schweiz übrigens so oder so. Ob mit oder ohne EU. Noch vier, fünf heisse trockene Sommer und die ersten Brüder werden die Schweiz verlassen. Denn ohne Wasser sind die reichen Brüder schnell weg. Wetten? Soviel zur Brüderlichkeit in der Schweiz. Die gilt nur von unten nach oben. Wie zu Gesslers Zeiten. Herrlich, gälled.

    • Hört sich wie eine Durchhalteparole an. Erinnert mich an den Mai 1945 als die Soviets vor den Toren vor Berlin standen.

  57. Das Rahmenabkommen ist bereits seit 2 Jahren klinisch tot. Hier soll eine künstliche Hektik um ein Zombie geschürt werden.

  58. Da war der Herr Stöhlker auch schon tiefsinniger. Diese Kritik ist nicht zielführend! Optiert der Herr Papierlischweizer nun für ein Ja? Die Schweiz wird auch ohne Rahmenabkommen mit der EU mehr als mithalten können. Singapur hat auch kein Rahmenabkommen mit der EU! Wir werden dann wieder mehr geschätzt und geachtet. Wider die fremden Vögte aus Brüssel!

  59. Was soll dieses Rahmenabkommen überhaupt?! Ein Freihandelsabkommen evtl. gepaart mit Schengen wäre völlig ausreichend. Das Hochpreisland Schweiz ist für die EU ein sehr bedeutender Handelspartner und vice versa. Auf den Rest inkl. Personenfreizügigkeit können wir gerne verzichten.

    • @Reduce to the max

      Mit Schengen aber ohne Personenfreizügigkeit?

      Da sauf ich doch gleich einen Whisky on the Rocks, aber ohne Eis 🤣

    • Tja, wer sich politisch und wirtschaftlich erpressen lässt, ist nicht nur einem entsprechenden Gangsterclub ausgesetzt, sondern hat auch selbst Dreck am Stecken, sonst gäbe es keine Erpressung.

      Es braucht immer mindestens zwei Parteien zu einem Machtverhältnis. Und dort wo Macht herrscht, gibt es keine Freundschaften, sondern vor allem Unterdrückung. Die EU lässt grüssen! Falsche und hinterhältige Spiele und Lügen, wo immer man hinschaut.

  60. Immerhin Hr. Stöhlker beschreibt nur die Realität, obwohl er das gleiche bereits vor 10 Jahren so hätte schreiben können.
    Das gleiche habe ich bereits seit 10 Jahren in vielen Leserbriefen mit ähnlichem Inhalt verfasst. Was kriegt man, böse Kommentare und wird beschimpft, bei mir natürlich klar weniger, da ich überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde, was mir eigentlich gleichgültig ist. Das Schweizer Volk wird weiterhin den lieben Gott aus Herrliberg als Retter der Nation verherrlichen und seine Tochter mit ihrem Chef-Propagandisten K. durch das Land tingeln und uns belehren, dass wir in der besten aller Welten leben. Erinnert mich stark an das Märchen von Anderson „des Kaisers neue Kleider“. Es ist gut so. Ist nicht Sternenguckerei eine vorbildliche Sache? Wir gehen den Weg von „Hans guck in die Luft“ und es ist gut so! Abgesehen hätten viele Anti-EU Fanatiker den EWR-Vertrag 1992 lesen sollen, dort bestimmten wir zum grössten Teil die Personenfreizügikeit, das angeblich blöde Liechtenstein hat es damals begriffen.

    • Ich bin völlig mit dieser Sichtweise einverstanden. Der Niedergang wird nun schleichend erfolgen und es gibt keine Möglichkeit einer heroischen Schlacht mit einem Winkelried als Retter, einfach, weil es keine neuen oder erneuerten Abkommen mehr geben wird. Der von den EWR Gegnern damals so hochgelobte und später von denselben bekämpfte Bilaterale Weg ist nun tot und zwar ohne dass wir noch eine Alternative, wie z.B. einen konsequenten Alleingang hätten. Das Bankgeheimnis und die dazu gehörenden Vorteile haben sich mittlerweile andere unter den Nagel gerissen.
      Das wird eine harte Zeit für unsere Nachkommen werden, die das jetzt schon im berufsleben spüren, aber auch für alle Profiteure, die im bisherigen System, wie z.B. unserem überteuerten Gesundheitswesen oder in unserer explodierenden Sozialindustrie bisher gut ohne entsprechende adäquate Gegenleistungen gelebt haben. Das wird ein Verteilkampf bis aufs Blut.

    • Ein EU Beitritt hätte uns in der Vergangenheit und würde uns in Zukunft vor Erpressungsversuchen aus den Deutschland, den USA, Libyen oder China geschützt… Ferner könnten wir uns aktiv an der Rechtsentwicklung in der EU einbringen. So bleibt nur der autonome Vollzug….. Splendid isolation?

    • @Rolf Zach

      Leider wahr. Wobei ich schon vor der EWR Abstimmung 1992 befürchtete, dass das Ständemehr nicht erreicht werden würde. Dass dann sogar das Volksmehr knapp verpasst wurde – auch wenn es nichts geändert hatte – gab mir wirklich zu denken!

      Blocher liess sich danach als grossen Sieger feiern. Ein Pyrrhus Sieg sondergleichen. 10 Jahre später war bei der SwissAir die Air (die Luft) draussen, nicht nur aber auch wegen den schwierigeren Bedingungen ohne EWR.

      Im übrigen waren Sie, werter Herr Stöhlker, damals doch ein überzeugter SVP- und Blocher-Jünger. Und jetzt wollen Sie uns weis machen, man hätte damals dem EWR beitreten sollen? Zitat aus Ihrem obigen Geschwurbel:
      „Die Norweger lachen seit Tagen über uns, weil wir eingebildeten Schweizer uns dem EWR-Beitritt 1992 entzogen haben.“

      Sieht nach Fahne im Wind aus …

    • Man Zach……

      Wie kann man die Realität bloss so verkennen.

      „Denk ich an die Schweizer Schafe in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht“.

      Sie sehen das Problem in Blocher.
      Nur wer treibt die Ausgaben der Schweiz in immer neue Höhen und damit die Steuerlast nach oben ?
      Wer will alles einwandern lassen und erhöht damit den Druck auf den Arbeitsmarkt markant ?
      Wer verhindert das wir Kriminelle Illegale abschieben können ?
      Wer will das wir jeden Zuwandern lassen und schon bei seiner Ankunft mit üppigen Zuwendungen beglücken ?
      Wer sorgt mit seiner Politik dafür das Ü-50 keine Arbeit mehr finden ?

      Können sie alle diese Fragen mit „Blocher“ beantworten ?

      Sie werden eines Tages feststellen das die Sozis ihnen zu einem Lohn wie in Deutschland verholfen haben, und das ihre Rente auch auf deren Niveau abgesunken ist.
      Die Durschnittsrente in DE beträgt um die 800 Euro.

      Blocher wird daran schuld sein….. Richtig ?

      —————————

      Wer beschäftigt in seinem Unternehmen an die 3000 Mitarbeiter und zahlt ihnen Löhne damit sie Häuschen bauen können, ihre Kinder Ferien erleben usw…?

      Diese Frage jedenfalls müssen sie mit Blocher beantworten.

    • Herr Zach, vergessen Sie doch den EWR, mit welchem wir genauso eine totale EU-Marionnette wären wie bei Rahmenabkommen, instA, mit automatischer Rechtsübernahme, Guillotine-Klauseln inkl. EuGh als letzte Instanz auf immer und ewig. Nie würde sich eine Mehrheit der Schweizer dagegen auflehnen, weil dann automatisch Strafmassnahmen, schönfärberisch Ausgleichsmassnahmen, folgen werden. Es ist nicht nötig, die totale jetztige und sogar inskünftige Gesetzgebung der EU zu übernehmen! Der Handel mit der EU geht zurück, besonders nach dem Austritt von Grossbritannien. Gute Beziehungen ja, aber nicht eine totale Anbindung an eine solche EU.

    • Kein Wunder mit zwei $VP Bauern in der Landesregierung. Peinlichere Politiker haben nur die USA mit Trump und England mit Farrage. Recht haben Sie damit, dass in Bern wirklich nur Schwachmatten und Lobbisten sitzen. Volksvertretung? Weit davon entfernt. Hätten wir nicht die direkte Demokratie wäre die Schweiz schon längst ruiniert. Mit ist die EU weitaus lieber als die Schweiz im heutigen Zustand.

    • Guter Hinweis. Danke! Es gibt ein Sprichwort von J.W. Goethe: „Sage mir mit wem Du gehst und ich sage Dir wer Du bist und weiss ich womit Du Dich beschäftigst, so weiss ich was aus Dir werden kann“. Gilt das nun auch für unseren BR oder gilt das nur für uns?

  61. Freie Meinungsäusserung in Ehren. Aber Stöhlker produziert seit Jahren rhetorischen Sondermüll. Unerträglich. Baudenbacher Stöhlker ubd diese Vialton oder so: Lucky Luke verschone uns.

    • Sie haben recht, diese Pseudojournalisten bringen keinen Mehrwert. Als Minimum sollten die Interessensbindungen bekanntgeben. Lobeshymmnen auf Sepp Blätter schreiben und auf seiner Lohnliste stehen geht gar nicht.

    • Es geht doch hier nicht um Journalismus, nur weil die meisten Wutschreiber überzeugt sind, dass sie sich hier fernab des „Mainstreams“ bewegen.

      Es geht um Klicks Klicks Klicks! Also um Kohle.

      Je kontroverser desto mehr traffic.

      It’s entertainment, stupid!

  62. Man mag Sie mögen oder nicht:
    Die Jungen stehen auf der Brücke
    Die halb-Jungen suchen digitale Arbeitsplätze und work-life balance
    Die Aelteren werden ausgemustert.
    Und wir Alten werden nicht mehr gehört.

    Quintessenz: Darf man sich noch äussern?

  63. Ihre Kolumnen werden jedesmal verwirrender! Was wollen Sie uns eigentlich mitteilen? Wir hätten dem EWR beitreten sollen? Der BR hätte das Rahmenabkommen zurückweisen sollen? Wir hätten auf die Elite A oder die Verlierer B hören sollen? Oder viellicht hätten wir Herrn Stöhlker fragen sollen?

  64. Der Bundesrat und seine Berater haben total versagt! Ja das stimmt sicher vor allem Burkhalder,Sommaruga und die ewig lächelnde Leuthard haben sich abschlecken lassen vom kleinen Jean Claude und sind seinem Charme erlegen.Aber auch ihre Berater waren absolute Pfeiffen und sollten ihre Saläre an die Berghilfe überweisen. Schande über sie.
    So und jetzt gibt es NUR eines:dieser Vertrag muss abgelehnt werden.Die Schweiz muss eine harte Linie sofort aufzeigen und auch machen mit :LKW-Nord-Süd ALLES auf die Bahn;Strom-Strasse durch die Schweiz teiweise reduzieren;Handel mit England und USA und Russland erhöhen usw.
    Ja nicht beigeben und alle Politiker im Herbst abwählen die nicht zur Schweiz stehen sondern lieber als Verräter in Brüssel arbeiten wollen.
    Die Schweiz gibt nicht so schnell auf!! Es rumort in der EU wahnsinnig und diverse Länder blasen denen den Marsch:Italien,Ungarn;Polen;England;Griechenland bekommt neue Regierung! ABWARTEN gilt Jetzt,denn die EU brennt.

    • Schön, dass Sie sich gerne nach Länder wie Polen und Ungarn ausrichten. Zeigt Ihre Gesinnung. Ich von meiner Seite her habe kein Bedarf, mit Nazis Handel zu treiben. Sie schon? Genau, Fressen kommt vor der Moral. Wie Grössenwahnsinnig muss man sein, um überhaupt auf solche Gedanken wie Sie sie haben zukommen? Meinen Sie wirklich, die EU kusche vor uns Sennechäppelis wenn wir trötzeln und die Grenzen schliessen? Nord/Südachse schliessen? Stromtrassen unterbrechen? Schon mal was vom Brenner gehört? Wissen Sie eigentlich, dass wir die meisten Lebensmittel importieren? Fressen Sie dann Blätter oder Graswurzeln wie die Nordkoreaner? Wissen Sie was denken bedeuted? Erschreckend was sich hier für Realitätsverweigerer melden.

    • England liegt am Boden und wird auf Jahre keine Freihandelsabkommen unterzeichnen können. Dazu muss der Brexit erst mal abgewickelt sein. Russland ist auch nahe an der Implosion und hat ein GDP kleiner als Italien. Ein Freihandelsvertrag mit den USA wird an den Schweizer Bauern scheitern…. Fakt ist, dass die Schweiz 60-70 % ihres Aussenhandels mit der EU abwickelt. Wollen sie uns die gleichen Märchen erzählen, die die Engländer zum Brexit verführt haben?

  65. So ein kompletter Wahnsinn eines euro turbo kann man nur belächeln.
    Selbständige Nationen sind der einzig richtige Weg.

    • Genau und alle 30 Jahren schlagen wir uns dann die Köpfe ein. 70 Jahren Frieden in Europa ist wohl für Sie nix. Sie lieben offenbar Gewalt, Mord, Krieg. Meinen Sie wirklich Nazionalismus ist in unserem Zeitalter Zielführend? Einmauern das Gelbe vom Ei? Nöö, nur die braunen Nazis wollen das. Und dann, was machen Sie wenn wir eingemauert sind? Was essen Sie? Schokolade wohl kaum mehr, denn Kakao gibts hier nicht. Kaffee? Autos? Chemie? Was machen Sie mit dem Internet? Abschalten könnte ich mir vorstellen. Das einzige was wahrscheinlich nach wie vor funktionieren täte, wäre unsere Geldwaschmaschine für sämtliche Verbrecher dieser Welt. Damit werden Sie aber nicht satt. Aber es wäre wieder so schön wie früher, als wir Hunger hatten, Infektionen uns töteten und wir in ungeheizten Holzhütten lebten (gehen Sie mal in den Ballenberg.) Herrlich, als man Kinder noch als Leibeigene weggeben durfte und die reichen Bauern gratis zu edlen Schweizersklaven kamen. Ja, gälled Sie, das waren herrliche Zeiten. Hungernd ins Bett zu müssen. Phantastisch.

    • Richtig Herr Wymann, die Kreativität braucht Vielfalt und diese ist allem Einheitsbrei und jeglicher Macht abträglich. Das ist auch der Grund, weshalb der Sozialismus stets scheitert. Die Natur geht uns hier als Beispiel voran, aber wir wollen es nicht sehen!

  66. Stöhlker jetzt noch dramatischer, noch langweiliger. Haben Sie die lächerliche Aufhebung der SNB-Dividendenlimite für Ihren deutschen Kunden jetzt durchgebracht? Ach ja, bitte auch künftig nicht vergessen, bei jeder Gelegenheit zu erwähnen, dass Sie seit 30 Jahren Schweizer sind, weils sonst keiner merkt.

    • Wo steht das mit den 30 Jahren?

      Sie wollen damit andeuten, das ein wie in den Kommentaren hier genannter „Papierschweizer“ nicht dieselben Rechte hat wie jemand, der seit Urzeiten hier lebt (ein „Blutschweizer“?). Interessante Sichtweise für jemanden, der stets hervorhebt wie demokratisch die Schweiz ist.

      Langweilig ist ihr Reflex: statt Argumente erstmal draufdreschen. Wo bleibt die Schweizer Diskussionskultur? Wo bleibt der Respekt vor Andersdenkenden?

    • Ich habe einige Texte von Stöhlker gelesen sowie Talkshows mit ihm gesehen und ich glaube Stöhlker, dass er sich voll als Schweizer sieht.
      Er drückt sich aber in seinen Texten vermutlich unwillkürlich meistens wie ein typischer Deutscher aus unter anderem wenn er immer wieder die einzelnen Lohnsummen ausformuliert (das kenne ich von meinen deutschen Freunden).

      Mich stört aber eher, dass mir nach dem Lesen der Texte selten klar ist, in welchem „Team“, dass Stöhlker spielt u.a. in dem der A-Schweizer oder wie vorgeblich in dem der B-Schweizer?

      Dies ist natürlich mein persönlicher Eindruck als Privatperson.

      Wir Schweizer tun gut daran, uns nicht provozieren und nicht in Richtung Rahmenabkommen drängen zu lassen, vor allem solange wir fast die ganze Unabhängigkeit abgeben müssten: demokratische Rechte betreffend der aktuellen 6 Verträge sowie ALLEN neuen. Ein neues Rahmenabkommen könnte auch ohne den Vertrag betreffend Freizügigkeit konzipiert werden. Eben, wir lassen uns nicht provozieren.

  67. Das lächerliche „Ultimatum“ aus Brüssel kann man getrost verstreichen lassen. Die EU ist nämlich weder auf einem Erfolgspfad, noch scheint es wahrscheinlich, dass die EU ihre vielen Probleme in naher Zukunft wird lösen können. Natürlich hat auch die Schweiz ihre Probleme, aber das einzige grosse Problem, das die Schweiz tatsächlich hat, ist die unkontrollierte Zuwanderung (die wir der EU zu verdanken haben). Wir lösen unser Problem, die EU soll ihre Probleme lösen. Dann schauen wir weiter.

    • Willkommen in der B-Schweiz!

      Wo genau sind die Fakten? Ich lese hier nur oberflächliche Parolen ohne jegliche Substanz. Könnte man so auch an einem SVP Stammtisch hören.

      Anscheinend haben noch immer einige nicht begriffen, dass auch wenn die EU „nicht so gut läuft“ und „Probleme hat“, die CH komplett von der EU umgeben ist und in absoluter Abhängigkeit zur EU steht.

      Sowohl Liechtenstein als auch Norwegen (um nur 2 Beispielländer zu nennen) haben überproportional profitiert vom EWR-Beitritt. Sieht man bspw. gerade bei der 300 Jahrfeier in Liechtenstein. Ich bin davon überzeugt, dass Blochers Erbe genau das Gegenteil von dem sein wird, was er sich wünscht.

      Schönen Tag!

    • Ich denke nicht, dass wir die Zuwanderung der EU zu verdanken haben. Der damalige Bundesrat war ebenfalls schwach und hat den Vertrag in dieser Form akzeptiert und zu allem Elend auch noch die Guillotineklausel unterschrieben. Ist insofern erklärbar als man damals ja den gelegentlichen Beitritt im Visier hatte. Es ist immer schlecht, wenn man Leute in Verhandlungen schickt, die insgeheim oder offen die Positionen der Gegenpartei vertreten.

  68. Ok. Kämpfen wir. Es soll jedoch kein Marignano werden, sondern ein Sempach.
    Es braucht nicht einmal ein Winkelried.
    Die Truppen Junckers sind eine Geisterarmee: Italien möchte eine neue “Liretta” einführen (die Parallelwährung Euro-bot, de facto das Ende des Euros) und der Osten, von Warschau bis nach Budapest, foutiert sich um die EU. La France ist seit dem Verlust von Algier eine umgekehrte Kolonie und Deutschlands Alltag ist von kriminellen Araberclans beherrscht. Dies wäre kein Gegner, hätten wir nicht die – wie Sie richtig bemerken – schwächste Regierung seit 1815.
    Wobei diese Regierung ein Spiegelbild der Schweizer Bevölkerung ist, insbesondere in den grossen Ballungsgebieten, Zürich zu vorderst dabei. Das Resultat der ganzen Übung? Ein Wort mit sechs Buchstaben, fängt mit einem H an und hört mit einem r auf.

    • OKok. Schöner raten mit Isabel?
      Wenn schon ein Rätsel dann bitte mit Preisgeld.

      H….r? Hunder, Hinder, Händer, Heller, Haller, Huhbär? Gnmpf!

    • Der Bundesrat soll die Bevölkerung widerspiegeln? Seit wann den jetzt?
      Bundesrat wird der kleinste gemeinsame Nenner der Parteien.
      PS: Wenn Schweizer angegriffen haben hat es noch immer ein Marignano gegeben. Unsere Kernkompetenz ist das säubern von Hintern. Ueli Maurer hat es im withe House gezeigt wie es geht.

    • In der Schweiz wurden grundlegende Reformen immer von aussen aufgezwungen. Napoleon räumte 1803 mit der feudalistischen alten Eidgenossenschaft auf und zwang sie mir der Mediationsakte Untertanengebiete (Waadt, Tessin, Aargau, Thurgau) als gleichberechtigte Kantone aufzunehmen. Druck aus dem Ausland kann auch Wunderwirken.

      Mehr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mediation_(Geschichte)

    • @Isabel Villalon

      Echt jetzt? Sechs Buchstaben? OGTERN? PGTERN?

      Kirchliches Instrument? PRGEL?

      Grautier mit vier Buchstaben? EGEL? ISEL?

      Toll, jetzt können wir hier noch Kreuzworträtsel lösen!

    • Frau Villalon………

      Natürlich möchte ich Kämpfen, und ich bin auch bereit die Verluste dabei zu tragen, alleine aber bewege ich nichts.

      Verluste wird es geben, auch wenn man schlussendlich der Sieger ist. Wer ohne Verluste gewinnen will ist dein Fantast.
      Die EU ist ein untergehendes Konstrukt welches nur noch von Deutschland getragen wird….. an den Rändern gibt es nur noch Ablehnung wie bei den Wisegard-Staaten oder Profitgier wie in Griechenland.

      Das Problem dabei ist nur, das die Ideologen lieber ihrer Ideologie in den totalen Niedergang folgen werden, anstatt ihren Fehler einzusehen.
      Und die Sozis haben eines gut drauf, das ist die Propaganda. deren Rezepte klingen immer einfach und immer als ob die den Menschen dienen würden.

      Wollen wir hoffen das die Schweizer sich wenigstens einmal noch für unser Land entscheiden und die SVP Begrenzungs-Initiative annehmen.

      Allein mir schwant böses……

    • @Isabel Villalon

      Kämpfen wir? Wer sind wir? Wo ist der Feind?

      Eine gemeinsame Währung erfordert eine gemeinsame Konjunkturpolitik, bei der nicht ein Land künstlich seine Löhne senken darf, um dann alle anderen Länder mit den billiger erzeugten Waren nieder zu konkurrieren. Dass in Deutschland mit der Agendapolitik von SPD und GRÜNEN sofort mit dem Beginn der Währungsunion durch Lohndumping und Sozialabbau und Rentenkürzung die Zwangsverschuldung der Handelspartner durch deutsche Exportüberschüsse erfolgte, war reine Absicht – und war vor allem ein Krieg gegen die eigene arbeitende Bevölkerung (grösster Niedriglohnsektor Europas und eine gigantische Armutswelle die heranrollt.)

      Der Euro war eine betrügerische politische Idee die von Bankiers und Konzerne durchgesetzt wurde. Wirtschaftlich macht der Euro keinen Sinn. Mit dem Ruf der Lira hat das nichts zu tun. Der Euro ist für Deutschland seine Lira!. Und das ist ein europäisches Verbrechen, denn alle Volkswirtschaften entwickeln sich immer in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die „Dummen“ sollten die Italiener sein. Nur, die Italiener sind nicht „dumm“. Da man mit diesen Mini-Bots auch Steuern bezahlen kann, kommt es schnell zu einer Parallel-Währung. So kann auch der Staat neues Geld schöpften, ohne die Finanzmärkte. So können die Finanzmärkte zurückgestutzt werden, Macht verlieren und die Staaten können zurück zu ihrer eigenständigen Geld,- und Fiskalpolitik.

    • Vielen Dank, Frau Villalon, für Ihren wieder sehr interessanten, kritischen und zum Nachdenken animierenden Artikel. Bitte weiter so.

  69. In die gleiche Schublade wie die Ukraine, Moldau und Georgien steckt die EU die Schweiz ganz sicher nicht. Ganz im Gegenteil, die Schweiz ist für die EU ein Gebiet, wo „noch etwas zu holen ist“. Freut euch nicht über die ebenso gigantischen wie wackligen Gewinne eurer Notenbank. Auch auf die wird die EU irgendwann einmal Ansprüche erheben, wenn es da mal etwas zu verteilen gibt, schließlich habt ihr diese Gewinne der grenzenlosen Euro-Schwemme zu verdanken.

    Die Schweiz ist für die EU ein Rebell, der zur Räson gebracht werden muss. Erst wenn die Schweiz um die EU- und Euro-Mitgliedschaft bettelt, wird die Schweiz aus dem Schwitzkasten gelassen.

  70. Stöhler war doch auch immer Teil dieser von ihm verhöhnten Clique! Warum werden Männer wie er im Alter immer peinlich? Da ähnelt er Blocher!

    • Späher.

      Mannnnnnnnn……

      Wie schaffen es Typen wie Sie eigentlich, einen Blocher mit einem Stöhlker in den selben Topf zu stecken ?

      Blocher ist eine andere Klasse, das muss sogar unser Herr Stöhlker einsehen.