Schweiz im Existenzkampf – und keiner schaut hin

Vorsprung aus Nachkriegswelt schmilzt – Nur noch Mittelmass in Lehre, Banking, Armee – Anti-Aufklärung durch Medien.

Es ist schon zwei Generationen her, als es hiess: „Wir Schweizer haben die besten Manager der Welt“ (Dr. Egon P. S. Zehnder, Executive Searcher);

„Wir haben die beste Armee der Welt“ (Dr. Gustav Däniker, Divisionär);

„Wir haben die besten Banken der Welt“ (Dr. Heinz Wuffli, Präsident der Generaldirektion der Schweizerischen Kreditanstalt);

„Wir sind die beste Demokratie der Welt“ (diverse Vertreter der Stahlhelm-Fraktion der FDP Schweiz).

Wie sehr unser Land seither abgestürzt ist, lässt sich nur ermessen, wenn die Messlatten aus dem letzten Jahrhundert beigezogen werden.

Heute haben wir die Kontrolle über die grössten Schweizer Finanzfirmen, Industriekonzerne und viele KMU verloren. Sie gehören Ausländern und werden von Ausländern geführt.

Was die Arbeitslosigkeit betrifft, liegen wir nur noch im Mittelfeld der reichen Länder.

Die Selbstmordrate liegt, mit Exit und anderen, in der europäischen Spitzengruppe.

Unser Schulsystem bringt schlechtere Ergebnisse als die anderer Staaten. Die Volksschule ist völlig überfordert mit Integrationsproblemen, welche die Sozialbehörden ihnen auferlegt haben.

Wir haben noch eine Universität von Weltrang, die ETH Zürich. Dort sind Ausländer, im Lehrkörper und unter den Studenten, bestimmend. Einzig florierend ist die wachsende Zahl von Privatschulen, die sich ihre Lernenden aussuchen können.

Die Schweiz startete mit einem bedeutenden strukturellen Vorsprung der Wirtschaft in die Nachkriegswelt hinein. Das „Deutsche Wirtschaftswunder“ beflügelte auch unsere Exportwirtschaft. Die Wunder in Frankreich, Italien und Grossbritannien dauerten etwas länger.

Es dauerte 30 Jahre, bis die Schweiz eingeholt wurde. Seither sind wir zunehmend einem globalen Existenzkampf ausgeliefert, dem wir nie mehr werden ausweichen können.

Von den globalen Spitzenmanagern aus der Schweiz ist kaum einer übrig geblieben. Aber tausende ausländischer Manager sind unübersehbar.

Von der Schweizer Armee ist ein Restposten übrig geblieben, den aufzurüsten bei allem guten Willen mindestens zehn Jahre dauern wird. Die wichtigste Frage ist nicht die Ausrüstung (sie ist es auch), sondern die Qualität der Offiziere und Mannschaften.

Von den einst besten Banken der Welt sind zwei Grossbanken (UBS und CS) geblieben, die im globalen Vergleich kaum noch wahrgenommen werden.

Die beste Demokratie der Welt ist die Schweiz in hohem Masse geblieben, aber das zu den Urnen gehende Stimm- und Wahlvolk ist eine erschreckende Minderheit gemessen an der Zahl der Menschen, die in der Schweiz leben, arbeiten und ihre Steuern wie Abgaben bezahlen.

Der sich beschleunigende Niedergang, wirtschaftlich, sozial und kulturell, löste bei 30% der Bevölkerung eine „Faust-im-Sack“-Mentalität aus, die ihren politischen Ausdruck in Christoph Blocher fand, der aus einer alten Bauern-Parteiruine die moderne SVP schuf.

Einige trugen dazu bei; einer der letzten Überlebenden der SVP-Gründerjahre ist der amtierende Bundespräsident Ueli Maurer. Die anderen Gewerbe- und Bauernkader liquidierten sich selber oder wurden zur Aufgabe gezwungen.

Grosse Teile des Schweizer Volkes blieben in der selbstverliebten Überheblichkeit befangen, die Welt drehe sich um die Schweiz.

Derweil zerfiel Europa in immer weniger erfolgreiche und kaum regierbare Staaten: Grossbritannien wurde von David Cameron und Boris Johnson ins Chaos getrieben, Italien, bankrott, wird von Komikern regiert, und Frankreich ist finanziell so schlecht gestellt, dass es einem „Jupiter“ Macron als Regierungschef verfiel, dessen Zauber nicht weit reicht.

Donald Trump, ein Rambo zur Verteidigung der Interessen der weissen Rasse in den USA, ist völlig unberechenbar. Das geht so weit, dass er mit seinen Handelsbeschränkungen lieber seinem eigenen Volk schadet, als sein Versagen zuzugeben.

Die Chinesen werden nicht zu stoppen sein, und die Inder wie die Afrikaner stehen vor der Tür.

Grosse Teile des Schweizer Volkes wollen diese neue Bedrohungslage nicht erkennen. Ihr Lebensstandard verschlechtert sich durch eine Kostenlawine von der Grösse der „Neuen Seidenstrasse“. Man versteckt sich hinter einem „Wir schaffen das“, wie es schon Angela Merkel zum Verhängnis wurde.

Woran liegt das?

Es können nur die Schulen sein, die zwei Generationen lang ein falsches Weltbild vermittelten. Wissen ist heute auf dem Lehrplan ohnehin nicht mehr gefragt, sondern Kompetenzen.

Es können nur die halbstaatlichen SRG- und Medien sein, die dem Volk ein Bild der Schweiz vermitteln, das mit der Realität der meisten nicht mehr übereinstimmt. Die Verlage sind heute Warenhäuser und die NZZ eine Publikation für vorwiegend ältere Minderheiten.

Es können nur die Philosophen vom Rang eines Adolf Muschg oder Georg Kreis sein, welche die Veränderung nicht begreifen wollten und deren spärliche Warnungen sich verliefen.

Es können nur die Politiker aller Parteien sein, die rechten, die linken und die grünen Bürgerlichen, die immer nur zur Optimierung, aber nie zur Erneuerung aufgerufen haben.

Höhepunkt dieser Entwicklung ist der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser, der dann sagt, wenn es schwierig wird: „Wir können uns das leisten.“

Die Wahrheit ist, dass wir uns nicht mehr alles leisten können, denn die Hypothekar- und Kleinkreditschulden werden wie eine Lawine über vielen zusammenbrechen, wenn die Zinsen wieder steigen.

Vor zwei Generationen wurden Autos, Häuser und vieles mehr noch bar bezahlt, heute wird 80% geleast oder vergemeinschaftet.

Diese Entwicklung hat die letzten vierzig Jahre bestimmt. Das Volk ist Opfer einer Anti-Aufklärung, die laufend mehr Opfer produziert. Gewinner sind die Psychiater, Psychologen, Chiropraktiker und sonstigen Hilfskräfte eines späten Kapitalismus.

Keine bürgerliche Partei wollte eine echte Lösung für das Volk, das sich, unwissend und verzweifelt, nun in die Arme der Grünen und Grünliberalen wirft, die ausser Velowegen und steigenden Kosten auch nichts zu bieten haben.

An einem Namen kann man festmachen, was viele andere auch betrifft: Während Christoph Blocher samt Familie zu einem der reichsten Menschen der Welt wurde, hoffen seine SVP-Mitglieder samt deren Stimmvolk immer noch, das „Manna der Freiheit und des Wohlstands“ werde über sie kommen.

Sie werden dies, wie vieles andere auch, abschreiben müssen.

Kommentare

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  1. Der Stöhlker wieder …

    Ja der Bundesrat der den Nonsens Bachelor/Master forciert hat um EU-kompatibel zu werden, ein krasser Fehler.

    Facts: CH-Lehrlinge gewinnen eigentlich konstant an den WM für Lehrlinge, also hier wieder mal einfach geblubbert.

    Kommen wir zu Ihrem Lieblingskonstrukt, die EU:

    – Borrell designierter Aussenminister der EU, hat halt mal 300k Vergütung eines Energieversorgers „vergessen“ zu melden, bevor er als Präsi von der EU-Hochschule demissionierte

    – VdL, läuft da nicht eine Untersuchung wegen Beraterhonoraren (zufällig soll ihr Sohn auch noch in der Firma arbeiten..) in Zusammenhang mit dem abgewirtschafteten Militär in D? Als Bildungsministerin total versagt, man siehe sich mal die verlotterte Infrastruktur an.

    – Lagarde, die neue EZB Präsidentin, ja verurteilt wegen Verschleuderung von Steuergeldern, es waren ja nur 400 mio an Freund Tapie, natürlich „fahrlässig“.

    Nö, Herr Stöhlker sowohl in Innovationskraft, sie haben das EPFL in Lausanne vergessen (aber wenn man so Zürizentriert ist wie sie kann einem das schon mal passieren), zu Recht aber unsere 3-Monatsresultasoptimierer von der HSG ;-), als auch das Bildungssystem (die meisten pro Kopf Patentanmeldungen weltweit) sind in bedeutend besserer Verfassung als ihre angebetete EU.

    Wir schaffen unsere direkte Demokratie auch nicht ab um (mit Verlaub) von solchen Luschen wie die obgenannten die Gesetze diktiert zu bekommen.

    @IP : Clickbait Stöhlker, muss das sein? 😉

  2. So toll wie dargestellt war die Schweiz in der Vergangenheit auch nicht.
    Man erinnere an Verdingkinder, administrativ Versorgte und Kinder der Landstrasse.
    Geld kann man immer erzeugen, verlorenes oder geschädigtes Leben wieder gut machen dagegen geht nicht.

  3. Sie haben Recht. Aber was würden Sie tun, z.B. in diesen 4 Punkten?

    1. Europa?
    2. America?
    3. Asien?
    4. Innenpolitik?

    • Lieber Her Guyaz,

      1. Europa muss sich einigen – mit Russland.
      2. Der WASP wird noch 1-2 Generationen um die Führung kämpfen, sie spätestens dann aber an die Hispanics abgeben. Die USA sind bereits im wirtschaftlichen Niedergang.
      3. Asien wird aufsteigen, die Chinesen allen voran.
      4. Innenpolitisch wird sich in der nächsten Generation in der Schweiz nicht viel verändern: Die Kosten steigen, der Mittelstand wird ärmer. Eine stille Anpassung an die EU wird, weil unvermeidlich, weiter gehen.
      5. Überraschungen sind in jeder Hinsicht nicht ausgeschlossen: Kriege, Druck aus Afrika auf Europa, wirtschaftliche Unruhen.

  4. Der einzige Vorsprung der die Schweiz heutzutage noch hat ist dass die Korruption sehr tief lieft im Vergleich mit vielen anderen Laendern. Sollte die Korruption ansteigen wird die Schweiz sehr schnell zerfallen.

  5. Lieber Herr Stöhlker, Sie sind leider nur noch ein Plauderi, der nichts Gescheiteres mehr zu schreiben und zu sagen weiss,als einfach nur negativ Feststellungen zu machen. Aber einen konkreten Vorschlag, was besser gemacht werden kann, dazu sind Sie nicht im Stande. Sie gehören offensichtlich zu den alternden Menschen, die nicht begreifen können, dass die Zeituhr abläuft und die neuen Generationen ihren Weg auch ohne Klaus Stöhlker machen werden.
    Hören Sie doch auf mit diesen scheinbar-klugen, niemandem nützenden, ausser Ihnen, mit Ihrer Profilneurose, runterziehenden, perspektivenlosen und unqualifizierten, tendenziösen Feststellungen. Seien Sie doch einfach dankbar, dass Sie wenigstens nicht so sind, wie alle Andern, denn diese wissen ja nicht was sie tun!
    Geniessen Sie Ihre Zeit und verschonen Sie uns mit Ihren Kommentaren, carpe diem.

  6. Herr Stöhlker schreibt überspitzt wie immer, aber im Kern genau getroffen. Bravo. r das mit Herrn Blocher, „einer der reichsten Menschen auf der Welt“ stimmt natürlich so nicht. Gewiss, Herr ChB. aus Herrliberg ist reich, sehr reich mit weit über 1000M. Aber zu den Allerreichsten, zu den Big Tops, sind es dann doch noch viele 1000 Millionen mehr. Trotzdem, richtig glücklich und ruhig im hohen Alter ist ChB. nicht geworden.

  7. Schweiz wurde ausverkauft.

    Darüber hinaus gibt es zu viel fehlgeleitete Toleranz, zu viel grüne Hysterie, zu viel Sozialismus, das Westeuropa ist im schleichenden Niedergang.

    Aber besser SVP als alles anderes was in der Schweiz noch politisch gibt.

    Die Zinsen werden nie steigen, oder so – wenn sie steigen werden wir hier in der Schweiz viel grössere/ernstere Probleme haben als Hypothekar- und Kleinkreditschulden.

    Meiner Meinung nach.

    • Bitte zählen Sie mir einmal auf, welche „Fortschritte“ die SVP in den letzten 10 Jahren für die Schweizer Einwohner geschaffen hat!
      Danke

      P.S
      Die Abschaffung der Velovignette zähle ich nicht als „Fortschritt“ denn jetzt liegen in den Veloständern überall Velos wo man nicht mehr weiss, ob sie benutzt werden oder nicht. Und manchmal kommt es vor dass die Polizei das Velo mitlaufen liess…

  8. Präsident Trump ist bereit, aufgrund von Indizien einen dritten Weltkrieg anzuzetteln.
    Allein, um Israel vor dem Iran zu „schützen“.

    Es ist zu hoffen, dass der berüchtigte Knopfdruck vom double check durch eine zweite unabhängige Person abhängig ist.
    Wie das offenbar schon einmal (offizielle Version) geschehen ist.

    • Zwischen Israeli und Araber gibt es unglaublich wenig Unterschied, eigentlich irgendwelche religiöse Kleinigkeiten.
      Es ist erstaunlich dass da so viel gegenseitiger Hass gibt.

      Aber Israel ist das einzige normale Land in dieser Region, ich würde es auch unterstützen.

    • @ Sergio

      Ihr statement hier ist so undifferenziert wie die US-Aussenpölitik.
      Und ein Affront gegenüber den arabischen Staaten, die Sie sls minderwertig betrachten.

      Ihre Denkweise ist der Nährboden für Dauer-Vergeltung, Hass und Krieg mit unrealistischen Forderungen aus einer selbstbereichernden Opferrolle heraus.

      Ein Weltkrieg wegen eines lokalen Konflikts betrachten Sie als Unterstützung Israels und qualifizieren die andern als non valeur.

      Hochmut konmt vor dem Fall!

  9. Herzlichen Dank für Ihren Artikel. Ich erfahre die von Ihnen skizzierte Schweizerische Mentalität der letzten Dekaden am eigenen Beispiel genau so. Erlauben Sie mir eine Ergänzung.

    Ich bin einverstanden: «Grosse Teile des Schweizer Volkes [sind] in der selbstverliebten Überheblichkeit befangen, …». Für mich kommt hinzu, dass neue, «anders» geartete Ideen – ob «gut» oder «schlecht» bleibe hier offen – nicht einmal auf ihr Potential hin GEPRÜFT werden. Verantwortungsträger jeder Ebene sind NICHT WILLENS, sich mit alternativen Denk- bzw. Lösungsansätzen ausserhalb ihres Alltags auseinander zu setzen. So gesehen beschreiben Sie in Ihrem Artikel die Folgen eben dieser Mentalität.

    Was kann ich, der ich trotz allem an die «guten alten Schweizer Werte» glaube, dagegen tun? Um mit Hermann Hesse zu sprechen: «Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.»

  10. Hört auf zu jammern ihr Boomercucks. Ihr habt euch von den ewigen göttlichen Gesetzen losgesagt bzw. liberalisiert nun kriegt ihr halt die Quittung dafür. Für die meisten von Euch ist jetzt nicht mehr der Herrgott zuständig, sondern der Herrscher über die Sünde … und dieser hat viele Namen.

  11. Nun,Stöhlkers Endzeitszenarien werden immer dunkler. Aehnlich wie Blocher, der aber seinen längst fälligen Abgang macht, wird Stöhlker immer finsterer. Er gehört zu den Untergangsschwätzern, die sich heute halt breit machen, und als abgehalterter PR Mensch weiss er, dass übertriebene Bad News immer noch besser sind als keine News. Mit Pseudofakten a la Trump versucht er, der als eingekaufter Schweizer nie akzeptiert wurde in den FDP Kreisen, die Schweiz schlechtzureden. Lieber Herr Stöhlker, wann endlich treten Sie ab. Sie finden sicher noch Platz in einer der vielen deutschen TalkShows, jetzt wo Roger Köppel als Alibi Schweizer nicht mehr eingeladen wird. Und lieber LH, verschonen Sie uns doch von den Ergüssen dieses Schreiberlings. Wir brauchen keine deutschen Oberlehrer.

    • Unglaublich, das nenne ich Rassismus pur. Sie haben nichts verstanden und wissen nicht woher ihr Wohlstand kommt.

    • @Stöhlkers Horrorszenarien

      leider verwechseln Sie düstere Zukunftsprojektionen, die Hochkonjunktur haben, mit Fakten die sich JETZT abspielen. Von 8,4 Millionen Einwohnern in der Schweiz gelten 7,5% als arm. Die Armutsgefährdungsquote nach Sozialleistungen beträgt in der Schweiz sagenhafte 14,7%! Und die Zahlen die nächstes Jahr publiziert werden könnten die Vorstellungskraft vieler Eidgenossen sprengen.

      „Schweiz im Existenzkampf – und keiner schaut hin“. Zutreffend! 2016 sind schweizweit bereits EL für nahezu 5 Milliarden Franken ausbezahlt. Wie ist die EL finanziert? Wie finanzieren sich die Renten der 2. Säule die zwischen 2015-2018 um sagenhafte 11% gekürzt worden sind? Merken Sie nicht was in der Schweiz los ist? Bei 1/3 der CH-Haushalte gibt es nichts mehr zu pfänden!

      Wer angesichts der Faktenlage ernsthaft von: „Wir brauchen keine deutschen Oberlehrer“ spricht, kreiert sich seine ganz eigene Welt. Mit der Realität hat dies jedoch nichts gemein.

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut/armut-und-materielle-entbehrungen/armutsgefaehrdung.html

    • @Stöhlkers Horrorszenarien,
      Wenn man die Metallindustrie betrachtet, die 100 Jahre Wohlstand über die Schweiz durch gute Löhne und Steuern gebracht hat. Wenn man deren Niedergang seit 1992 betrachtet, dann weiß man, wo es geschlagen hat.

      Und wenn man den neuesten Rohnerkonkurs in Pratteln betrachtet, könnte man man auf die Idee kommen, dass die Chemische Industrie als nächstes dran ist. Ohne die Chemischen läuft in Basel rein gar nichts mehr.
      Ich habe lieber einen „Untergangsschwätzer“ aus dem Ausland, der die Symptome aufzeigt, als ein „Nichts Checker“, der nicht sieht, was abgeht und die einfachsten Zusammenhänge nicht begreift.

    • Darf in dieser Kolumne eigentlich jeder Frustrierte seine dümmlichen Kommentare abgeben?

    • @AJD,

      Traurig ist nur, sobald man irgendwelchen Leuten die ganzen Fakten die nicht in ihrer heiligen Welt herumgeistern auflistet, wird man direkt als abgedrehter Spinner in die Ecke gestellt. Als ehm. Insider beobachte ich die Lage im Umkreis Basel seit Jahren. Es sieht nicht gut aus. Bei BASF und Huntsman in Basel gehen bald die Lichter aus. Viele Büros stehen leer. Novartis hat schon zweimal versucht den gesamten Campus für 3.5. Mrd. CHF zu verkaufen ohne Erfolg. Waren Sie schon einmal im Campus Basel? Heute hat Novartis eine Produktionsstätte in Stein an Lonza verkauft. Was die Saudis mit Clariant und die Chinesen mit Syngenta tun werden kann offen gelassen werden. Umschichtungen und Neuorientierungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Chemie/Bio-Pharma-Branche aber was in der Umgebung Basel seit 3 Jahren stattfindet ist eine Erosion die wie eine Parodontose unafhörlich vorangeht. Zur Erinnerung: Schweiz hat eine Bevölkerungsdichte von 204 Einwohnern pro km2 und eine Leerstand von +100000 Objekte….Fazit: ohne und mit Einwanderung haben wir grosse Verwerfungen vor uns…

  12. Sehr geehrter Herr Klaus Stöhlker

    der Zusammenhalt oder wenn Sie so wollen, die Zusammengehörigkeit der „Schweizer“ als Bürger des Staates ist ein Mythos (im Land der Mythen und Falschdarstellungen), sondern vielmehr sollte von einer „Willensnation“ ausgegangen werden. In der Schweiz sind dreimal so viele Vogelarten vom Aussterben bedroht wie im Rest der Welt. In der Schweiz leben 8,4 Millionen Menschen, darunter 2,1 Millionen ohne Schweizer Bürgerrecht (25 Prozent). Hinsichtlich „Eingebürgerten“ habe ich keine zuverlässige Zahlen, die Zahl sollte nicht unerheblich sein.

    Somalische und Eritreische Kinder/Jugendliche (Junge Erwachsene) werden zahlenmässige die Entwicklung im Vorschul- und Schulalter in den nächsten 20 Jahren charakterisieren. Die Chancen sind sehr gering, eine Arbeit zu finden und sie auch zu halten, bei gleichbleibenden hohen Geburtenrate.

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung.assetdetail.4782547.html

    Fazit: Lieber Herr Stöhlker, ein Staat oder „Willensnation“, der Müttern die wichtigste Lebensphase durch faktischen Erwerbszwang zerstückelt, betrügt die Frauen und beraubt sich selbst einer vitalen Ressource für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Der Wohlstand basiert hauptsächlich auf Schulden und einen Immobilienmarkt der die Zerstörung des natürlichen Ökosystems mit schnellem Aussterben von Arten vorantreibt. Für die Zukunft sind die Vorzeichen noch schlechter. Ich denke, dass wir alle über ein Sensorium verfügen, gesunde von einer deutlich kranken Entwicklungen zu unterscheiden. Merke: die Umverteilungskämpfe innerhalb der Schweizer Gesellschaft gehen erst richtig los.
    Die Eigeninteressen und Ignoranz einer kleinen „Clique“ hat die Schweiz als „Organsimus“ aus dem Gleichgewicht geworfen, dabei sind die monetären Verwerfungen unsere geringsten Sorgen.

    Schreiben Sie weiter Herr Stöhlker.

    • … und schreiben auch Sie so weiter, werter Platon.
      Auf dass die self-fulfilling Untergangsprognose, angereichert mit Verschwörungstheorien, ausbleibe.

      Wir brauchen Mahner wie Sie. Alle andern sind Spinner.

    • Lieber Platon,

      Sie sind ein gebildeter Mensch; wie schön!
      Die Menge der weniger Gebildeten trägt dazu bei, dass die Verhältnisse sich nicht ändern.
      Am Ende wird das Volk, der Mittelstand, die Rechnung bezahlen.

  13. Mir geht die Schweiz schon länger am Gesäss vorbei. Die Schweizer haben vor allem einen Dünkel und glauben immer recht zu haben und die besten zu sein, dabei sieht man praktische überall, dass das Wissen und der Erfolg eingekauft ist, d.h. man bezahlt für Know-How hat selbst aber keines, denn wirklich was lernen und Initiative zeigen ist in der Schweiz verpönt. Du hast dich ein- und unterzuordnen, basta.
    Deshalb braucht es auch so viele zugewanderte Fachkräfte – ohne die ginge nichts. Der Schweizer findet allerdings, das sei eine „Schweizer Leistung“, neh ist es nicht.

    • @retreat hell. oh wie gross ihr frust sein muss.. gibt es keine möglichkeit für sie irgendwo hin zu gehen wo alles passt? sie werden ja noch krank hier, sie tun sich und uns einen gefallen. beste grüsse

    • Den „retreat. Hell“ will doch niemand! Nur die Schweiz verträgt solche halbschlauen Schmarotzer, die ihr Gesäss hier wundreiben…:)

  14. Grossbritannien von Boris Johnson ins Chaos getrieben?!?! Auf welchem Planeten wohnt der Schreiberling? Johnson war mal Aussenminister, aber niemals mehr. Es war Blair, der das Land mit seiner Wilkommenspolitik (merke: schlecht qualifizierte Einwanderer geben automatisch ihre Stimme an Labour, denn nur so fliessen die staatlichen Beihilfen) ins Chaos trieb.

  15. An Herr Stöhlker und Kommentarschreiber,

    Es gibt Entwicklungen, die sind unaufhaltsam. Je nach politischen Machtverhältnissen und Ideologien können diese verzögert oder beschleunigt, jedoch langfristig nicht aufgehalten werden.

    Der Vergangenheit nachzutrauern bringt nichts. Investieren Sie Ihre Energie besser in die Auseinandersetzung mit der Zukunft.

    Und wenn der Blogmob nun wegen dieser Aussage über mich herfällt, dann sei in Erinnerung gerufen, dass die Negation der Geschichte ein verlorener Kampf ist.
    Heute und in Zukunft.

    Und denen die dies als blöd oder Idiotie einstufen wünsche ich die Fähigkeit, sich gelegentlich mit sich selbst auseinanderzusetzen eh es zu spät ist.

    Viel Glück!

    • Was Europa betrifft, so haben wir keine langfristigen Erfahrungswerte betreffend Bündnissen.

      Die Zukunft wird aus guten Gründen meistens nicht von Historikern gestaltet.

      Resignation und Fatalismus sind träge „Sofa-Ratgeber“.

    • Mutti:

      Megatrends sind nicht geschichtsneutral.
      Megatrends haben nichts mit Fatalismus zu tun.

      Megatrends sind sowohl vergangenheits- wie auch zukunftsbezogen.

      Megatrends sind man made.

      Und eben diese sind „unaufhaltsam“.
      Ist das so schwer zu akzeptieren?

  16. Stöhlker spitzt zu und blendet aus
    Allzu viel von dem hier Beklagten trifft zu. Es wurde über Jahrzehnte Masse statt Klasse gefördert. Mittelmass erhielt Vorrang vor Exzellenz. Gleichheit wurde mehr gewichtet als Freiheit. Und vorlaute Vereinfacher erhielten Vorrang vor Abwägenden.
    Und dabei spielte Klaus Stöhlker eine grosse Rolle. Er schrieb für die Blocher’sche SVP vor ca. 30 Jahren einen Leitfaden, bei dem so ziemlich alles schon empfohlen wurde, was dann nachfolgend die Sünneli-Partei an Xenophobem und sonst wie Unappetlichem von sich gab, an die Plakatwände kleben und in den Zeitungen abdrucken liess. Und damit der Stärkung des Standortes Schweiz bestimmt keinen Dienst erwies.
    Diese SVP hat es ja dann auch geschafft, jeweils die Schwächsten des Bundesrats im Verteidigungsdepartement zu deponieren.
    Ganz grossen Anteil an vielen bestehenden Problemen haben die SP und die ihr meistens nahestehenden Gewerkschaften. Aber auch hier blendet Stöhlker aus. Sowohl die SP als auch die Gewerkschaften wurden merklich zurückgebunden. ‘Nur’ in der Integrationspolitik spielt nun die Allianz von SVP und SP. Noch.
    Meine Hauptkritik am hier vorliegenden Text ist folgende: Stöhlker will nicht gemerkt haben, dass durch das Versagen der vermeintlich Grossen viele neue Zwischenräume für innovative Unternehmer und Unternehmen entstanden bzw. vergrössert worden sind. Für die vielen, zu grossen Teilen immer noch nicht oder wenig bekannten ‘hidden champion’ vergeudet Stöhlker keine Zeit. Unternehmen wie etwa Bühler Uzwil, Maxxon, wie einige aus dem Bereich der Medizinaltechnik und erst recht viele aus der Rohstoffbranche wissen vom immer noch Weltspitze bietenden Standort Schweiz aus ihre Position nicht nur zu halten. Sie legen im pickelharten, globalen Wettbewerb zu. Ohne Ratschläge von Klaus Stöhlker. – P.S. Auch die Assekuranz ist Stöhlker keine Erwähnung wert. Diese Branche ist wohl noch zu stark, um in das Beuteschema aufgenommen zu werden.
    Erich Heini, Luzern

    • Ist BR Parmelin abgetaucht?

      Schon lange nichts mehr gehört von ihm.

      Ist er überfordert?

    • BR Parmelin braucht schon gar nicht mehr zu sagen, dass er „kei Luscht“ hat – sein Gesichtsausdruck vermittelt das schon perfekt.

  17. Beinahe 10 Milliarden gegen in Onlineinkäufe, 340000 Grenzgänger exportieren ihren Schweizerlohn und immer mehr 50Plus landen in der Sozialhilfe und werden dadurch bis zum Lebensende von Unterstützungen abhängig – mich wundert s nicht, dass es immer schlimmer wird, da der Wirtschaftskreislauf insbesondere in der Binnenwirtschaft empfindlich gestört wird, dank den EU-Fanatikern und den Neofeudalisten in der Politik. Neueste Schlagzeilen aus Basel, Innenstadt kämpft ums Überleben und die Leiterin im Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) empfiehlt, dass Langzeitarbeitslose in BS sich in Deutschland bewerben. Sie selbst kassiert ein fürstliche Gehalt.

    • Und Sie meinen also, mit Einmauern und Grenzen zu Politik wäre die Schweiz ein Hort der Glückseligkeit? Ihnen ist aber schon klar, dass die Schweiz seit 1848 bürgerlich Regiert wird. Wem also haben wir (politisch) gesehen den ganzen Mist zu Verdanken? Was denken Sie, wo Blocker seine Milliarden gescheffelt hat? Im Inland allein wäre, sehr naiv zu glauben.
      Zu Herr Stöhlker: Zum Mittelmass in Sachen Bildung soviel: siehe das, was ich oben geschrieben habe. Und trotz dem Wissen darum, machen die bürgerlichen Regierungen weiter mit ihrem Bildungssparkurs. Wundert mich nicht, denn solange wir in der obersten Regierung (Bundesrat) zwei hochsubventionierte Landwirte sitzen haben, die von Nichts eine Ahnung haben, von dem aber extrem viel, wird sich nichts ändern. Weder in der Bildungs- noch Umweltpolitik (siehe Pestizid Versagen unserer Bauernregierung). Aber am Schluss bringt alles Schuldzuweisen nichts: Lösungen sind gefragt. Aber da sehe ich schwarz. Statt den Klimawandel ernst zu nehmen, versteigen sich die $VPler in die Behauptung, die zusätzlichen Kosten für Umweltschutz belaste jeden Haushalt mit Fr. 20’000. Woher haben die diese Zahl? Man sieht ja bei Maurer was für ein begnadeter Zahlenakkrobat er ist. Der einzige Finanzminister mit anerkannter Diskalkulie. Gegenfrage: wieviel kostet es den jeden Haushalt wenn nichts gemacht wird? Ich sag jetzt einfach mal: unser aller Leben? Was ist nun Billiger? Das Leben oder 20’000? Um es kurz zu machen: wir alle haben fröhlich dabei mitgewirkt, den Planeten und die Gesellschaft so zu formen wie sie heute ist: den Planeten zerstört, die Gesellschaft Egomanisch, Gierig, Uneinsichtig, Manipulierbar und Angstgetrieben. Good luck.

  18. Die Hauptursachen sind eine Überalterung der Bevölkerung und eine Masseneinwanderung. Einige Punkte hier:
    1. Die Schweizer haben während Jahrzehnten zu wenig Kinder gekriegt. Gekoppelt mit der Masseneinwanderung führt es zu einem nidriegeren Niveau in den Schulen.
    2. Des letzten Punkt wegen werden die Schweizer alt. Das heißt reduzierte Produktivität und höhere Kosten. Zudem gibt es praktisch keine Innovation von älteren Männern…
    3. Die Infrastruktur wurde nicht entsprechend der Einwanderung angepasst. Dies führt zu höheren Mieten, Staus überall, höhere Sozialkosten, platzende Wasser Kanalisationen, Baustellen überall, usw…
    4. Die Schweizer waren reich, sind aber heftig abgestürzt. Die Fixkosten fressen für viele Schweizer fast den ganzen Lohn. Resultat: Wir sind jetzt nur noch im Ausland „reich“ und der Unterschied mit dem Ausland schmilzt noch dazu rasant. Wenn das weiter so läuft, wird sich der Einkaufstourismus bald umkehren!

    Um ein gutes Beispiel eines demographischen Absturzes, kann man in Japan sehen.

    • Die „Masseneinwanderung“ ist politisch und wirtschaftlich gewollt. Das sollte immer im Hinterkopf bleiben.

  19. Das tögliche Lamentieren muss halt sein. Als ob der materielle Wohlstand das Wichtigste wäre, das grosse Auto, die Fernreisen, das tägliche Stück Fleisch, die Kleidung. Ich kenne Leute, die haben jeden Tag was anderes an, und frag. Ich insgeheim, was in solchen Köpfen vorgeht.
    Was wirklich zählt sind Werte, Nächstenliebe, ein neidfreies Leben, Kreativität, Bücher, ein selbstbestimmtes Leben, ein Ja zum Leben.

    • Entweder sind Sie sehr reich und können über „Bücher“ und „Nächstenliebe“ schwadronieren oder sind Sie sehr arm und keine Ahnung davon was ein bisschen Geld für Sie tun könnte haben.

      Auf jeden Fall haben Sie keine Ahnung davon von welch eintscheidender Bedeutung Wohlstand und die finanzielle Unabhängigkeit in moderner Welt ist.
      Sie sind bestimmt nicht in der dritten Welt aufgewachsen, habe ich recht?

  20. Die Schweizer, die hier gegen Stöhlker schreiben, wissen dennoch insgeheim, was Ihnen mit dem EU-Rahmenvertrag bevorsteht.
    Stöhlker ist ähnlich positioniert wie der Kurier, der dem König die verlorengegangene Schlacht bei Marathon meldete, tatsächlich der Überbringer der schlechten Nachricht.

    Unmittelbar nach getaner Arbeit verlor der Kurier seinen Kopf.
    Ähnlich grollen die alteingesessenen Schweizer dem auf ewig Deutschen ob seiner Einsichten.

    • An Herrn Görlitz: Ich empfehle Ihnen dringend einen Blindenstock.

    • Görlitz, was für ein Name!
      196 hirnlose Menschen finden das auch noch gut, was Sie schreiben.

  21. Für die heutige Bedrohungslage genügt die aktuelle
    Schweizer Armee.
    Warum sollte das rohstoffreiche 420 mal grössere Russland die kleine felsige Schweiz angreifen?
    Die Rote Armee konnte zudem in 10 Jahren nicht gegen die Mudschaheddin in Afghanistan gewinnen.
    Nach 15’640 gefallenen und 56’300 verwundeten Sowjets wurden die gedemütigten Truppen abgezogen.

    • Was?! 😀
      Vergleichen Sie Mudschaheddin mit Schweizer?!
      Sie haben GAR KEINE AHNUNG wovon Sie sprechen.

    • @Schlacht am Buchenberg, die Russen hatten den Afghanistankrieg gewonnen, indem sie Kabul eingenommen hatten. Lediglich einige Splittergruppen in den Bergen mit veralteten Material haben sich gegen Russland aufgelehnt. Erst als die USA modernen Waffen nach Afghanistan brachte, wurde den Russen der Krieg zu teuer. Wenn die Russen weitergemacht hätten und alles eingesetzt hätten, die Grenze zu Pakistan hermetisch abgeriegelt hätten, wäre Afghanistan heute russisch. Ich empfehle dazu den Film: „Der Krieg des Charlie Wilson“
      Das ist übrigens auch so mit den Kriegen der USA. Der Vietnamkrieg hätte gewonnen werden können, wenn die USA den Krieg direkt gegen Nordvietnam gerichtet hätte. Und wenn die USA nicht wegen dem Watergateskandal im Inland geschwächt worden wäre.

  22. Ist es Kausalität oder Korrelation, dass das Mittelmass im genau gleichen Verhältnis, wie die reingedrückte Frauenquote erscheint? Wenn man nicht mehr die Besten nimmt, tendiert man gegen Mittelmass und genau das passiert nun.

    • Die Männer sind immer besser, nicht wahr?

      Meine Güte, Frauenquote ist vielleicht explicit, weil so viele Männer darüber jammern aber männliche Freunde und die Männer, davon man nicht in seiner Position bedroht fühlt anstellen ist implicit und ganz ok, nicht wahr?

      Wenn ihre Frau arbeitet (also richtige Arbeit, nicht als Rezeptionist oder so was anspruchsloses) und sich in ihrer Karriere durchsetzen versucht dann würde sie sich für was Sie hier geschrieben haben fremdschämen.

      Ich bin übrigens ein Mann.

  23. Leider hat Herr Stöhlker mit vielen Dingen recht. Nein, ich bin kein Schweizer. Aber seit 7 Jahren lebe ich in diesem Land und werde es leider demnächst verlassen müssen, um meine Rente genießen zu können. Für ein adäquates Leben in der Schweiz reichen meine Altersbezüge leider nicht aus. Die Zeit in der Schweiz waren wunderbare Jahre für mich.
    Liebe Schweizer, Ihr wohnt in einem grossartigen Land. Lasst Euch das von einem Ausländer gesagt sein, der die halbe Welt kennengelernt hat.
    Nein, ein Paradies ist es natürlich nicht. Aber ein paar Dinge habt Ihr vorbildlich gelöst. Und dabei denke ich nicht nur an die Infrastruktur.
    Vielleicht hat man als Ausländer jedoch einen etwas nüchternen und anderen Blick auf das Land.
    Das wichtigste Politikum, das diese Nation hat, ist die direkte Beteiligung der Menschen an den Entscheidungen der Politik. Nicht jede Initiative muss zum Erfolg führen. Aber nur die Möglichkeit, dass…. diszipliniert in hohem Maße jeden politischen Entscheidungsträger.
    Dennoch kommen meiner Meinung nach ein paar schwerwiegende Probleme auf Euch zu.
    Da ist zum einen der Wohlstand. Er rührt nicht vom Export von Käse und Schokolade her. Nein, er kommt aus der Finanzwirtschaft. Die wenige Grossindustrie in diesem Land kann Euch Euren Wohlstand alleine nicht garantieren.
    Als ich ein kleiner Junge war, gab es bei uns einen Spruch, der in etwa lautete: „das ist so sicher wie ein Schweizer Bankkonto“. Diese Zeiten sind vorbei. Ihr habt Ausländern erlaubt, Eure großen Finanzinstitute zu führen. Habt Ihr nie an die Menschen gedacht, die in Ländern leben, in denen das Leben nicht so sicher und sorglos wie in der Schweiz ist? Habt Ihr nicht wissen wollen, dass man Reichtum in manchen Ländern sorgsam verstecken muss, weil man sonst seines Lebens nicht mehr sicher ist und das Land verlassen muss, wenn Vermögen bekannt wird? Es dreht sich doch nicht alles um Steuerhinterziehung, Drogengelder und illegale Machenschaften.
    Es gibt zahlreiche, sehr wohlhabende Menschen, die ihr ehrlich verdientes Geld einfach nur sicher und diskret unterbringen wollen, weil sie unter den politischen Systemen in ihren eigenen Heimatstaaten vor Schutzzahlungen, Erpressungen und Enteignungen nicht sicher sind und ihren eigenen Politikern zutiefst misstrauen.
    Baut Euch dieses Vertrauen in eine seriöse Bankenwelt wieder auf. Und dabei meine ich ganz bestimmt nicht die Figuren aus diesem Gewerbe, die Herr Hässig hier regelmässig aufs Korn nimmt. Ich denke dabei mehr an echte Bankiers: ehrliche, seriöse und absolut vertrauenswürdige Menschen, die bereit sind, für ihr berufliches Tun persönlich zu haften.
    Stellt spezielle Regeln auf, unter welchen Umständen ein Ausländer ohne Schweizer Wohnsitz sein Geld wieder verschwiegen und diskret – aber ehrlich – in Eurem Lande aufbewahren darf. Es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten.
    Zum anderen ist da das auf mich manchmal krampfhaft wirkende Bemühen, sich von Europa abzukapseln. Bei manchen von Euch scheint das Wort „EU“ gleichbedeutend zu sein mit „Hölle“. Was für’n Unfug. Natürlich gibt es Entscheidungen aus Brüssel, die äusserst fragwürdig sind. Aber in seiner langen Geschichte haben die Menschen in Europa immer Lösungen für ihre Probleme gefunden und meistens waren sie friedlich.
    Neutralität ist wichtig für die Schweiz. Das ist gewissermassen zu einem Synonym für das Land geworden. Aber doch bitte keine Isolation. Ihr lebt im Zentrum dieses uralten Kontinents mit zahlreichen Völkern und Kulturen. Ihr vereint auf Eurem Staatsgebiet wichtige Kulturen auf kleinstem Raum und habt eine jahrhundertelange Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen. Kapselt Euch nicht zu sehr ab. Bringt Euch mehr in diese Gemeinschaft mit ein. Es wäre für die Menschen in Europa ein Gewinn, in der EU eine verbindliche Volksinitiative einführen zu können. Hartnäckigkeit führt oft zum Ziel. Ihr müsst ja nicht gleich der EU beitreten. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten. Norwegen und Island machen es vor. Eure Nation hat den anderen soviel zu bieten.
    Bemüht Euch, zahlreiche Unternehmen kleiner und mittelständischer Betriebe in Eurem Lande anzusiedeln, für die alleine das Wort „Made in Switzerland“ weltweit verkaufsfördernd wirkt. Euer Land steht für Sicherheit, Neutralität und vorzügliche Qualität von Produkten.
    Es waren wunderbare Jahre in Eurem Lande. Vielen Dank. Ich habe sie genossen.

    • Diese ehrenwerten Bankiers, die Sie beschreiben, gibt es nicht und gab es nicht. Es ging immer um das Verstecken Pardon – Verwahren von Geldern ohne zu fragen, woher sie stammten. Im gesamten Rest Ihrer Ausführungen mag ich Ihnen zustimmen.

    • „Ich denke dabei mehr an echte Bankiers: ehrliche, seriöse und absolut vertrauenswürdige Menschen, die bereit sind, für ihr berufliches Tun persönlich zu haften.“

      🙂

  24. Bravo. Auf den Punkt gebracht. Wir müssen endlich aufwachen und der Trunkenheit von Fairness, Gerechtigkeit, Vorzeigeschweiz etc entsagen, den Politial Correctness Nonsens abstellen und uns wieder wirklich anstrengen.

  25. Und wieder hat kein einziger Abnicker und Doomprophet nicht einen einzigen konstruktiven Vorschlag, dem Zustand, und noch schlimmer, so einer Zukunft entgegen zu treten. Statt dessen suhlen sich alle im „ach! Ist heute alles so schlecht“, und freuen sich insgeheim über den eigenen kühlen Pool, und dass es Ihnen doch soviel besser wie allen anderen gehe.
    Leute, Es wird uns alle auch erwischen, wenn niemand Gegensteuer gibt!
    Wie wäre es wieder mit etwas Gemeinschaftssinn? Stichwort: Milizsystem in der eigenen Gemeinde? Einen lokalen Lieblingsverein nicht nur mit Almosen, sondern mit eigener Hände Arbeit gratis unterstützen? Dinge tun, die Vielen etwas bringen, statt nur für sich selbst? Sogar dann, wenn selten etwas zurück kommt? Einfach nur, weil es die Gemeinschaft ein kleines Stück vorwärts bringt. Romantischer Schmarrn oder aufblitzender Selbsterhaltungstrieb (viel) früherer Zeiten?

  26. Gerade habe ich einen Artikel von einem Herrn Andreas Richter gelesen.
    Der Titel:
    „Merkel zittert, Deutschland wankt: Ein Zittern als Sinnbild für die Krise des Landes“
    https://deutsch.rt.com/meinung/89692-merkel-zittert-deutschland-wankt/
    Herr Stoehlker,
    Was dieser Mann über ihr Herkunftsland schreibt treibt einem die Tränen in die Augen.
    Dessen Meinung ist bestimmt nicht weniger wert als Ihre Äusserungen hier.
    Kümmern Sie sich darum statt hier als „lieber wise guy“ die Schweiz dahin zu schreiben wo ihr Herkunftsland offensichtlich bereits ist!
    Deutschland geht den Bach ‚runter – die ganzen deutschen Experten in allen Systemfragen tummeln sich hier, geniessen die „Standortvorteile“ unseres Landes, erklären uns unser Land. Liefern verbale Steilvorlagen für die, welche anscheinend liebe besorgte Onkels brauchen an die sie sich anlehnen können um lustvoll alles was sie haben schlecht zu machen. Anstatt sich dafür einzusetzen die zweifellos bestehenden Mangelerscheinungen in unserem Land zu beheben.
    Zum Schluss noch die Kardinalsfrage an Sie Herr Stoehlker:
    Warum sind Sie in die Schweiz eingewandert und „Schweizer“ geworden? Und warum leben Sie (noch) hier?

  27. Einmal mehr, Stöhlker undifferenziert! Er der sich vor Jahren in den Finanzkreisen und Unternehmenskreisen pudelwohl gefühlt hat, für sie Kommunikation zurechtgebogen, Looser vermittelt hat und gross Kasse gemacht hat klagt nun! Wo er früher Weltmann war, ist er heute zum alten Quartierpolteri der Goldküste geworden, dem einfach alles fehlt um eine stringente Analyse über den Zustand der Schweiz zu erstellen! Eingeengt vom Zimmerberg und Pfannenstiel brütet er an Modulsätzen, pauschalen Anklagen und jammern. Da hat er mit dem Grantler aus Herrliberg etwas gemeinsam. Altersbedingt ist ihnen die sachliche Analyse ein Greuel und Qual zugleich, daher versuchen sie zwischendurch zu bellen aber das Echo bleibt aus.

    • ………und sie bellen zurück wie ein Mitglied in einem Hunderudel.

      Werden sie jetzt doch noch konkret mit ihrer Wertanalyse.

      Spähen, aber hilfreich.

  28. Wenngleich eine unterschwellige und etwas dümmlich wirkende Ausländerphobie durchklingt, ist der Artikel ansonsten gut geschrieben und auf den Punkt gebracht.

  29. Wiedermal die munter selbergestrickte Apokalypse zur Wutbewirtschaftung – heute mal von Stöhlker. Klicks Klicks Klicks.

    Wenig inspiriert, wenig inspirierend und ziemlich langweilig. Lukis Krawall-Kolumnisten müssen sich langsam etwas einfallen lassen.

    Der Mensch lebt schliesslich nicht vom Roth allein.

    • Sie scheinen jedoch die Kolumnen weiterhin zu lesen…

      Mir kommen da die zwei Figuren in der Muppet Show in den Sinn, diese zwei Herren in der Theaterloge, die immer rummeckern, jedoch keine einzige Show verpassen.

      @Ponzi und @Knupfer ?

    • Meckern ist doch Sinn und Zweck dieser Show, oder?

      Aber Sie haben schon recht.

      Vermutlich ist es die Faszination des Grauens.

  30. Einmal mehr trifft Klaus Stöhlker den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. In seinem ihm eigenen Kommunikationsstil, aber recht hat er.
    Die steigende Staatsquote beweist, dass immer mehr am politischen Ruder sind, die nie ihr eigenes Geld verdient haben, sondern jahrelang studiert haben, wie man das Geld anderer (der Steuerzahler) ausgibt. Die führen den Staat wie eine Firma. Wenn irgendwo Wiederwahl-opportune Möglichkeiten gewittert werden, Geld auszugeben, öffnet man einfach einen neuen Budgetposten. Und ab dann steht dieser auf Lebzeiten und verschwindet nie wieder aus der Rechnung.
    Man muss sich dies einmal realistisch vorstellen. Beamte wollen Manager sein mit Anspruch auf Bonus und allem was dazu gehört. Statt einfach still und bescheiden den Willen der Stimmbürger umzusetzen.

    Man müsste einfach mal die Statistiken einfordern, die belegen, dass immer mehr Menschen in diesem Land vom Gesundheitssystem, der AHV und anderen Sozialleistungen profitieren, obwohl sie nie einen Cent eingezahlt haben. Aber diese rücken sie ja nicht raus. Denn dann würden wir sehr schnell begreifen, weshalb die Gesundheitskosten (für diejenigen, die dafür bezahlen) stets steigen und weshalb die AHV bald nicht mehr reicht, um unseren Rentnern über die Runden zu helfen.

    Wo sind die Politiker, welche dieses Land einst gross gemacht haben und die sich für eben wirkliche Voklsanliegen eingesetzt haben? Ich würde sie sofort wählen!

  31. Bravo Herr Stöhlker, absolut präzise auf den Punkt gebracht…..
    Was mich vor allem schockiert ist dass die Selbstmordrate in der Schweiz
    so verschwiegen wird und mit einer kleinen Bagatellen Werbung
    unter den Teppich gekehrt wird.
    Unsere Krankenkassen sind masslos überfordert…. Die Kosten sprechen für sich selbst…. Die meisten Menschen hier in der Schweiz Koennen nicht mehr…
    Danke für Ihren Mut….

    • Na ja, wenn – wie in der Schweiz – auch die Freitode bei Exit usw. in die Selbstmordrate eingerechnet werden und die meisten davon noch zum „Exit“ bei einem solchen Sterbeinstitut aus dem Ausland in die Schweiz reisen, dann ist eine solche Statistik schon sehr irreführend.

    • Jack Dream on… In dieser Zahl ist leider die Exit nicht einberechnet… Und vor allem sind auch es sehr viele Junge Menschen dabei….
      Jack schauen sie weiterhin nicht hin… Und ignorieren Sie die Wahrheit den So kommt man weiter… Oder eben halt nicht…

    • Das Schlimme an ihrem Kommentar Jack ist Sie würden wahrscheinlich noch Am Tod Geld verdienen wollen… Erschrecken..

  32. China ist ein aufstrebendes Riesen-reich, die USA ein niedergehendes Imperium. Dies wird früher oder später zu einer militärischen Konfrontation führen. Dies war schon immer so: Spanien verlor 1898 Kuba, Puerto Rico und die Philippinen an die USA, das Ottomanische Imperium (Türkei) verlor den ganzen Mittleren Osten an das britische Empire, inklusive Ägypten. Alte Mächte gehen unter, neue entstehen. Wobei sich die Bevölkerung untergegangener Imperien krank im Kopf anfühlen: todtraurige Portugiesen weinen ihren riesigen afrikanischen Besitzungen nach, die Spanier fühlen sich immer noch als die Herren über Mexiko und die Engländer ertränken ihre Sehnsucht nach den unendlichen Weiten Indiens täglich im Whisky (oder was gerade zur Hand liegt). Die Franzosen haben sich die algerische Kasbah ins Haus geholt und trotzdem gockeln sie mit ihrer längst vergessenen Sprache und Kultur herum, als wäre „La Métropole“ der Nabel der Welt.

    Und die Schweizer leiden genau am selben Problem. Sehnsucht nach dem Reichtum, der versteckten Macht der gebunkerten Kohle, die schwindet. Man hatte ein echtes Reich, mitten in den Alpen, aus dem Nichts aufgebaut – das Reich des Königs Midas. Alles aus Gold: die Qualität der Bauten, der Maschinen, der Strassen, ja sogar der öffentlichen Toiletten, pures Gold.

    Als mein Vater in den 60er Jahren als junger Ingenieur einen Besuch im Zementwerk der Schmidheiny’s bei Holderbank machte, kamen ihm die Tränen, solche Perfektion, solch Maschinenpark, solche Sauberkeit herrschte dort vor (im Vergleich zu den spanischen Werken).

    Und nun merken wir… unser Midas- Reich geht langsam den Bach runter.

    Und noch schlimmer… den Untergang haben unsere eigenen Dorftrottel verursacht: eine Evelyne, ein grossposaunerischen Vinzenz, ein Wuffli und Konsorten, denen die Rettung einer arroganten Bank wichtiger war, als das Wohlergehen der Schweiz, alle sekundiert von einer Legion Politiker-Waschlappen und Berufszudiener, gut organisiert mit Zutrittsbadges zum Bundeshaus und Salären ab 360 k Franken.

    Und nun? Nun das grosse Klönen und Raunen. Die Nostalgie nach der verlorenen (materiellen) Grösse Helvetiens. Stöhlker hat recht in seinem Artikel, mehr recht als jeder andere Publizist im Land.

    Ja und jetzt? Jetzt den Finger aus dem Allerwertesten nehmen und dagegen kämpfen, das weitere Dorftrottel das Land gänzlich an die Wand fahren – ich versichere Ihnen, es wimmelt von dieser Kategorie Leute in Politik und Institutionen.

    • Stimmt, einzig zur französischen Sprache muss ich intervenieren: Diese wird auch in 35 afrikanischen Staaten gesprochen und wird momentan (Bevölkerungswachstum sei Dank) von immer mehr Leuten gesprochen, und das kulturelle Zentrum der frankophonen Welt ist nun einmal Paris, das gilt selbst für eine grosse Zahl der Romands.

    • Warum lästern Sie nicht auch über die Deutschen ab?
      Wenn ein Volk, das Bedürfnis hatte, andere Völker und Nationen „herabzusetzen“, dann haben die Deutschen diese Einstellung perfektioniert. (Ich weiss, dies Anspielung ist fies, aber er passt zum Tonfall des Kommentares von Villalon).

      Sie vergleichen die Schweizer mit aggressiven Imperialisten, welche Raubbau an anderen Völkern betrieben und diesen ihre Kultur aufzwangen – really?

      Sie meinen also quasi die arroganten Schweizer, welche die Nase zu hoch halten, verdienen eins auf den Deckel?

      Die Schweizer waren bis vor gut hundert Jahren arm, mausarm, und mehrheitlich Bauern. Der Reichtum war nicht zuletzt Resultat einer mehrheitlich besonnen Politik.

      Wir werden uns in dieser politischen Lage, nicht provozieren lassen.

    • Wie wahr, Frau Villalon. Ich pflichte Ihnen und Herr Stöhlker bei. Die Schweizer fallen der Dekadenz und Passivität anheim. Viele sind sogar zu dumm nachzudenken. Und da hat Herr Stöhlker die Gründe klar aufgezeigt. Wir meinen immer, wir würden nicht manipuliert, nur die anderen seien Opfer von Manipulation. Ganz falsch, was uns täglich an Lügen und Fehlinformationen aufgetischt wird, geht auf keine Kuhhaut. Und warum das? Weil die meisten Medien und Politiker, aber auch Lehrpersonen und Uni-Professoren schamlos ihre eigenen Interessen verfolgen anstatt ihren Auftrag zu erfüllen: neutrale Information liefern, dem Staat und damit dem Bürger nach bedtem Wissen und Gewissen dienen, dem wissbegierigen Nachwuchs Wissen objektiv zu vermitteln, um ihm eine gute Starthilfe im Leben zu gewährleisten.

    • Französische Sprache…. Paris, Hidalgo vergessen sie! Napoleon, Louis Toujours, Macron l‘Enarque traurig , Frankreich hat sich verkauft an die Saudi, Chinesen! Die Frage ist nur wie lange noch! Wenn es kein Revenue mehr bringt werden sie Frankreich fallen lassen ohne Skrupeln, dies kennen sie nicht, einigen Franzosen auch nicht…
      Alles geht schnell, sehr schnell, siehe Migros bei uns!

    • @Mutti

      War das Annehmen und Horten von Potentatengeldern und die Bunkerung von 3/4 des Schwarzgeldes weltweit etwa kein Raubbau an anderen Völkern?

    • Fronkreisch am Ar…? Gemach, gemach! Bin gerade zu Gast im Pariser 12. Arrondissement: Der Sonntagsmarkt gepflegt mit einer Auswahl wie man sie in der Schweiz nicht kennt (am Sonntag CH sowieso alles in Totenstarre), die Hotels ausgebucht, die Strassen fast autofrei – Polizei setzt Fahrverbote wegen Ozon während der Hitze rigoros durch, und keiner meckert und plärrt. Die Garçons-Café arrogant wie gewohnt, bei den Gelbwesten zählte man am Samstag grade noch 1300 Nasen, dafür Zehntausende an der Gay Pride und 50’000 Zuschauer bei den Hobby-Rockmusikern der „Rockin‘1‘000“ – und aus Japan meldet Le Président, dass er den anderen am G-20-Gipfel gewaltig die Meinung gegeigt hat in Sachen Klimawandel und Biodiversität. Fazit: Für den Durchschnittsfranzosen ist die Welt durchaus in Ordnung.

    • @Swisscowboy

      Ihr Einwand war erwartet. Sie haben Recht. Kein Aber.

      Ich würde aber sowieso Geld in der Schweiz parkieren: guter Service, sichere Währung, keine Kriegsgefahr, stabile Regierung.

    • @Mutti

      Keine Rechtssicherheit. Plötzlich hiess es, verschwinden Sie mit Ihrem unversteuerten Geld, das Bankgeheimnis gilt nicht mehr und die Daten Ihres Bankkundenbetreuers und Ihre Daten haben wir der US Regierung ausgehändigt.

      Was faseln Sie da, @Mutti ???

    • @Swisscowboy

      Extra für Sie neu formuliert: Es gibt sehr gute Gründe Geld legal in der Schweiz zu parkieren.

      PS: Es war schon vorher für Schwarzgeld zu unsicher in der Schweiz, denn andere Staaten haben immer zuerst in der Schweiz nach Geld von Verbrechern (Grund für Rechtshilfe der Schweizer, das Bankgeheimnis galt nur bei fehlender Steuerdeklaration) gesucht.

    • Ich rate Ihnen: lesen, denken und lernen. Sie tappen sonst in die Falle des Vorurteils. Grosser Fehler!

  33. Man kann es auch anders sehen: Die Schweiz war noch nie reich. Reich wurden die Schweizer wegen des Auslands. Zu viel Reichtum aber verdirbt den Geist wie zu viel Essen den Körper.

    • Lieber Stefan,
      Ich bin vollkommen mit Dir einverstanden, möchte aber Fleiss und Schlauheit hinzufügen.
      Der Wendepunkt in der Schweiz ist Fakt: Dekadenz, Faust im Sack, Abnicken, Passivität und Unfähigkeit, die Gedanken auf die Reihe zu kriegen, ist eine schlechte Kombination, ist aber bei immer mehr Schweizern festzustellen. Die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel, böses Erwachen ist vorprogrammiert.

  34. Man(n) muss Herrn Stoehlker ja nicht unbedingt mögen.
    Leider hat er in sehr vielen Punkten recht-und dies unabhaengig seiner Herkunft, seines Alters. Wir „sonnen“ uns
    noch im Glauben, alles sei bestens. Nicht dass es „früher“
    besser war-ABER – vielfach sind wir und unsere Politiker
    aller couleur lethargisch,statt sachbezogen.Praktisch alle Parteien sind mediengeil auf die derzeitigen Hypes wie Klima, CO 2, Autofreie Staedte,alles fuers Velo etc. ausgerichtet.Die Diskussionen um Rahmenvertrag, Unionsrichtinien ua scheinen kein Ende zuhaben und-
    Bücklinge vor der EU-nehmen zu.Bedauerlich und
    Sackschwach

  35. Hervorragende und zu 100% zutreffende Beschreibung der Lage! Jedoch, «Existenzkampf» trifft nicht zu. Würde ja bedeuten, dass man sich gegen die Missstände wehrt. Treffender wäre «Schweiz im Untergang» oder «Zombie Land Schweiz».

    Eigentlich hatte dies bereits Ben Vautier festgestellt, 1992 in Sevilla, mit seinem berühmten «La Suisse n’existe pas». Der links-grüne Marsch durch die Institutionen ist abgeschlossen. Ihr könnt stimmen und wählen wie ihr wollt – es wird sich nichts ändern, die Schweiz löst sich auf wie ein Zucker im Tee.

    Nehmt es gelassen und macht es wie ich: Bitcoins anstelle von Säule 3a, den alten BMW mit Heizöl betanken und hin und wieder mal ein Burnout einziehen. Und geniesst die Schadenfreude, beispielsweise wenn Corrado Pardini in die EU will, diese ihm aber den Lohnschutz killt 😊

  36. Als ich die Hälfte vorgenannter Tiraden und voller Häme geladenen Formulierungen gelesen hatte, dachte ich, er, Stöhlker, spricht von SEINEM Heimatland!
    Ich fragte mich, warum diese deutsche Grossschnauze seinen CH-Pass nicht einfach wieder abgibt, uns in Frieden lässt und sich zuhause auslässt über die eigenen, deutschen High-Lights: Auto-Betrügereien, die landesweite Riesenverschuldung (gleich hoch, wenn auch etwas anders zu bewerten wie Italien), aber immerhin weit über 2‘000 Milliarden Euro!), über zusammenfallende, ja fehlende Schulhäuser, Spitäler, Kindergärten, Wasserversorgungen, Autobahnen, Brücken und Pannenzüge der Deutschen Bahn und, ganz speziell – eine kaum ernsthaft einsetzbare Armee, über welche Putin sich halb tot lacht und vor Angst jede Nacht Alpträume erleidet…!

    Über die wahrlich bemerkenswerte, politische Entwicklung, wo seit Jahren nur noch über Personal, Koalitionen und gegen UK und Trump gemotzt wird – ohne Not, ohne Pause und ohne jegliche brauchbare Resultate, werden sogar die jüngsten Gesundheits-Attacken der «mächtigsten Frau der Welt» zur vermeintlichen Lappalie!

    Beispiele wie der Berliner Flughafen, der Stuttgarter Bahnhof, die neue E-Leitung von Norden nach Süden durch ganz Deutschland und die fehlenden Bahn-Trassen zwischen Basel und NRW – zeugen von deutschem Qualitäts-Engineering vom Feinstem – auch von gig. Innovationskräften und «Top»-Management-Arbeiten…

    Mir brennt der Hut!

    Denkbar, dass wir, gemäss Stöhlker nun zum 3-Weltland mutiert, deswegen die zT nur halbwegs gut ausgebildeten deutschen «Fachkräfte» bei uns beschäftigen «müssen»?
    Darunter sind Ärzte (zT ganze Spitalabteilungen!), Hochschullehrer, Professoren, Manager – und neuerdings, sogar bei urschweizerischen Unternehmen und Institutionen wie EMPA, UNIS, SRG, ETHZ, RUAG, SBB, ja sogar in unserer Bundesverwaltung – Beschäftigte, welche ausnahmslos hochdeutsch sprechen…
    Herr Stöhlker, ist dies so, weil alles «top» ist im Merkelland?

    In einem Punkt unterstütze ich Stöhlker’s Kritik-Stil: Hätten wir den «Unsinn Schengen» nicht unterschrieben und stattdessen bilaterale Abkommen – jedoch weltweite(!) – abgeschlossen, hätten wir in unserem Land nicht diesen kaum mehr auszuhaltenden Dichtestress und «in faktisch allen Bereichen» beschriebenen «markanten Schwachstellen». Zumindest, nicht in diesem Ausmass!

    Pikant: Gemäss Stöhlker werden wir – weil ja so blöd – «in der Mehrheit» von seinen eigenen Landsleuten – also von deutschen Managern, Professoren und natürlich Consultants wie er selbst – «beraten, geführt, gecoacht & gemanaged». Wer es nicht glaubt, schaltet einfach das Radio ein, hört Echo oder sieht Tagesschau, 10vor10 & Schweiz aktuell. Er hört täglich – fast ohne Ausnahme – nur noch «geschliffenes, hochdeutsches Fachkräfte-Wissen». Es sind migrierte «Fachkräfte», welche uns, selbst bei urschweizerischen Gegebenheiten genauestens erklären – und dies auf jedem Gebiet – wie die Sache in unserem Land zu laufen hat…

    Mein Hut brennt noch immer…

    Drehte man die Stöhlker-Geschichte um, müsste es doch – bei einer «geordneten Rückführung ins Merkelland» – Vorgenannter, unserem Land später doch dann wieder wesentlich besser gehen…?

    Aber eben, wenn alles so einfach wäre…

    • Aha, wieder so ein Hutmensch wie dieser @Knupfer René Edward

      Hilfe, die Hutmenschen umzingeln uns. Jetzt sogar mit brennenden Hüten.

    • Gute Gedanken, finde ich. Wir hinken wahrscheinlich einige Jahre hinter Deutschland nach, und bis wir soweit sind wie Deutschland heute, dürfte sich die Spirale auch dort weiter nach unten gedreht haben.
      Herr Stöhlkers Beitrag in Ehren, verrissen wird er, weil er uns den Spiegel hinhält, ohne Rücksicht auf Verluste und weil er ursprünglich Deutscher ist. Wir Schweizer lassen uns ja nicht gerne von Fremden massregeln (ist auch gut so). Seien wir ihm doch dankbar, ob er nun in der Schweiz, in Deutschland oder sonstwo geboren ist – er liebt die Schweiz wohl gleich wie Du und ich.

    • Ich sehe keinen Grund, Herr Stöhlker ewig anzugreifen, nur weil der Deutscher ist. Das zeugt nicht gerade von Intelligenz. Er ist schliesslich nur der Botschafter und nicht die Ursache dafür, dass die Schweiz sich selbst scheibchenweise abschafft. Und wie es in Deutschland aussieht, steht für uns Schweizer ja nicht zur Debatte. Also löschen Sie vielleicht besser mal den Hut und denken darüber nach, was Herr Stöhlker richtigerweise aufzeigt.

  37. Ich bin momentan im Singapur, war im Sydney und Hongkong. Ja die Schweiz sieht in verschiedene Bereich ziemlich alt aus!

    • Ich war gerade in Singapur. Als allgemeines (!) Vorbild eignet sich dieser Polizeistaat nicht wirklich.
      – Undemokratisch (Oligarchie)
      – Kulturell langweilig
      – Zu viel Shopping-Einöde etc.
      – LGBTQ geht’s dort nicht gut
      Dafür finde ich die Verkehrspolitik dort hervorragend.

  38. Die heutige Situation der Schweiz krankt an 3 Hauptpunkten: Den unbezahlbaren Gesundheitskosten, den unbezahlbaren Wohnungskosten und den hohen Steuern vor allem für noch relativ gut Verdienende mit Lohnausweis. Die zweithöchsten Gesundheitskosten der Welt (pro Kopf) sind der untätigen Politik, dem inaktiven BAG und unserer Anspruchshaltung geschuldet. Die Wohnungskosten explodieren, weil die Bevölkerung dank Zuwanderung explodiert und die Kosten für den knappen Boden ebenso. Die Steuern sinken nicht, weil der Staat wuchert trotz EDV-Effizienzgewinnen (in der Privatwirtschaft) und weil die FDP den früheren Leitsatz „Mehr Freiheit, weniger Bürokratie“ vergessen hat. Ich kenne deshalb etliche Pensionierte, die unser Land verlassen haben weil es sich „dort“ auch gut leben lässt und günstiger ist.

    • Die Sozialindustrie boomt, produziert nichts, nur kosten.
      Jetzt haben wir noch Tamy die/der uns schlaue und intelligente Vegan Perspektiven predigt, herzig!

    • Yep, kennen wir. Das ist doch das 22kg schwere Teil aus Stahl, Gummi und etwas Leder, das dir vor 50 Jahren auf den Stahlhelm gefallen ist.

  39. Es sind die Linken und Grünen (L+G) aller Schattierungen, die bei uns den „demokratischen Sozialismus“ einführen wollen und schon fast am Ziel sind (ob mit oder ohne Beitritt zur EU spielt eine untergeordnete Rolle. Unterstützung erhalten die L+G durch die Mainstream und Fake News Medien von Tamedia, Ringier und der SRG, durch die linke Lehrerschaft im Erziehungswesen, durch die Sozialindustrie (NGOs, Hilfswerke) und durch den sich jährlich vergrössernden Staatsapparat, der Regulierungen und Behinderungen am Laufmeter generiert. Dieser geballten Indoktrination und Gleichschaltung kann man sich nur entziehen, in dem man Zeitungen, Radio und Fernsehen nur noch begrenzt schaut/hört und immer mehr dazu übergeht, sich über alternativen Medien zu informieren.

  40. In vielen Kommentaren lese ich, dass man nicht wahrhaben will was Stölker schreibt. Aber er hat nicht unrecht. Und es ist nicht nur die Schweiz die sich zerlegt. Er nennt auch das Europäische Umland und Amerika. Und wer es nicht wahrhaben will wird in den nächsten 10 Jahren erleben wie sich der Migros Konzern langsam eindampft. Es hat ja schon begonnen mit dem Verkauf diverser Firmenteile (Globus etc.) Die Banken haben sich bereits auf das Niveau von Schwererziehbaren eingestaucht und weitere werden folgen.

  41. Klingt sehr nach verbittertem alten Mann und „früher war alles besser“. Die Schweiz wird in Studien regelmässig als innovativsten Volkswirtschaft bewertet, Standort, politische Stabilität, Steuerniveau und Lebensqualität suchen seinesgleichen. Aber ja, die Truppen in der Armee waren früher besser. Dass ich nicht lache, ich bezweifle, dass Stöhlker seinerzeit im Schweizer Militär war, geschweige denn heute davon eine Ahnung hat.

    • Banani, Typ Urban Schweizer Kreis 4 bis 5 sollte einmal sein Velo nehmen und z.B in Hongkong, Sydney oder Singapore gehen! Ohren und Augen aufmachen und losen! Nicht Studien lesen! Wir werden ins besondere die Jungen durch die sterbende Medien und Partei manipuliert/deinformiert um höflich zu bleiben!
      Dafür lesen/ studieren was KI ist und kann schon heute!

  42. Der Stöhlker-Stempel, ewig gültig:
    – sprachlich meist top. – weil echt „dütsch“
    – inhaltlich meist flop. – weil oft arrogant und eben
    auch „dütsch“ !
    Zu fast sämtlichen Texten Stöhlker anwendbar des-
    halb also Stempel!

    • So ein Blödsinn B.Obachter, der Stöhlker hat mehr drauf als Sie…
      kennt sich auf Internationalem Parkett besser aus und ist überhaupt nicht arrogant vergleichsweise zu uns Schweizern die das Gefühl haben die Weisheit erfunden zu haben. Endlich sagt mal jemand die Wahrheit… Wir haben echte Problem anstelle dass wir wegschauen wie wir das immer getan haben sollten wir mal anfangen zu lernen und wissen was harte Arbeit ist.

  43. Bin parteilos, man stellt aber zunehmend fest, dass die einzige Partei, welche sich an vielen Fronten gegen die Wohlstandsverluderung der Schweiz stellt, halt die SVP ist. Linke/Grüne streben mehr Staat, Vorschriften, Abgaben und den Eintritt in die EU an. Die angeblich liberale FDP ist absolut den fremdgemanageten Konzernen, deren Lobby, der „économiesuisse“, hörig.

    • Die Linken/ Grünen Franzosen sind innerhalb 1 Jahr nicht mehr existent!
      Wer hätte das für möglich geglaubt?! Jetzt kommen die Cüppli CH- Sozi dran..

  44. Achtung Gefahr = https://www.gsw-global-consult.com/ = Wird seit 30 Jahren von der Schweizer Lügenpresse & Schweizer Lynch-Justiz gedeckt = Die Schweiz ist eines der korruptesten Länder der Welt (s. die grassierende Beziehungs-Korruption) und darum (auch) eine „Bananen-Republik“ !

  45. Ach ja, alles sooo falsch, weil sie Stöhlker nicht mögen? Am Beispiel Staatsverträge; nenne wir es liebevolle Erpressung von EU Partnern etc. zu unserem „BESTEN“. Wir verlieren den Mut NEIN zu sagen. Zudem, ein Vertrag, der nicht die Gegenseitigkeit und Eigenheiten wie (Preisniveau etc.) berücksichtigt (klar Cherrypicking mal ausgenommen) darf so nicht zustande kommen. Das ist u.a. der erste Schritt ins Abseits…. wir sind schön auf Kurs.

  46. Achtung Gefahr = ttps://www.gsw-global-consult.com/ = Wird seit 30 Jahren von der Schweizer Lügenpresse & Schweizer Lynch-Justiz gedeckt = Die Schweiz ist eines der korruptesten Länder der Welt (s. die grassierende Beziehungs-Korruption) und darum (auch) eine „Bananen-Republik“ !

  47. Eine weitere Punktlandung Herr Stöhlker. Das Blöde ist nur, die meisten wissen, dass das System nur noch mit Propaganda aufrechterhalten wird. Den anderen wird es dann – wie alleweil – gesagt werden, was zu tun ist. Zum Sittengemälde der prosperierenden Wirtschaftsmär wären noch die Pinselstriche hinzuzufügen, dass jeder fünfte in der Schweiz, eine unerwartete Rechnung von CHF 2‘500 nicht bezahlen kann, 13. Rang in Europa betreffend Erwerbslosigkeit von 4,9 % und Minuszinsen seit Jahren. Rette sich, wer kann.

  48. Wie man so ein schlechtes Bild haben kann ist mir schleierhaft. wir haben das beste ÖV System. Wir haben tausende von innovativen und hochmotivierten Unternehmern, wir haben ein einzigartiges politisches System. Tiefe Steuern, pragmatische Politik, fantastische Natur, sensationelle Schulen, sind weltspitze in der Integration und im Tennis. Viel besser im Fussball. wir haben die beste Berufsleute, top Mitarbeiter, total super Führungskräfte. Einzig interessiert das die Wirtschaft nicht, da sie die Mitarbeiter lieber für 30% weniger Lohn aus dem Ausland holen. Danke, ihr ethischen Grosskonzerne! Doch man konzentriert sich lieber auf Themen wie Feminismus oder Ausländerphobie in Medien, um von der Inländer-, Männer- und ü50-Diskriminierung durch Grossfirmen abzulenken.

    • Freddy, Freddy ihr Enthusiasmus ist herzig! Leider KI, Asien wird Heidi übertrumpfen! Die Qualität ist sehr gut aber die Menge wird entscheidend sein (Asien)

  49. Genial! Vielen Dank für diese luziden Zeilen.
    Ich bin sonst nicht ihr grösster Verehrer; aber hier stimme ich Ihnen zu 100% zu.

    Und dass Sie recht haben, sieht man an den vielen defensiven Kommentaren im Stile von: „Bei den anderen ist es noch viel schlechter“ oder „Der Blocker hat’s schon immer gesagt“ etc.

    Im Prinzip hilft jetzt nur eins: aufhören zu schwatzen, ärmel hoch und arbeiten.
    Aber mit dem letzteren haben immer mehr – schlicht gesagt – grosse Mühe.

    Viel lieber versteifen sie sich auf’s Dummschwatzen und Fordern.
    Der letzte wird dann einfach das Licht ausmachen.

    • Genau, die meisten Linke sehen sich schon in Brüssel, super Löhne, wenn möglich Steuerfrei Einkommen (Spesen), Business Class, früh Pensionierung, keine Verantwortung einfach schön!

  50. Na Herr Stoehlker,
    Von wegen Existenzkampf!
    Die „Liberos“, die NEBS ihre Netzwerke sind definitv für die Schweiz und deren souveräne Existenz viel gefährlicher als Artikel wie der Ihrige.

    Bye-bye, Zivilgesellschaft – Operation Libero verliert ihre Unschuld
    Die Bürger- und Wählerbewegung Operation Libero will den Wahlkampf 2019 aufmischen. Zu diesem Zweck unterstützt sie gezielt für geeignet erklärte Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Parteien. Dass sie nun politisch Farbe bekennen muss, wird ihren Nimbus trüben.
    Sehr interessante Info’s gefunden in:
    https://www.nzz.ch/schweiz/wahlkampf-2019-operation-libero-mischt-mit-mit-welchen-folgen-ld.1492350

  51. Sie haben völlig recht mit Ihrer Beschreibung des Zustandes der CH. Nur solange der gefühlte Wohlstand im abstottern des Hauses des geleasten Autos und vieles mehr wird sich nicht viel ändern. Die denkfaulen Schweizer lassen sich so einlullen und es war ja immer so.Die Elite kocht ja schon lange ihr eigenes Süppchen und ist der Hauptprofitör dieses Zustandes

  52. Ahahah Herrn Stöhlker sie treffen wieder in Schwarz: Bingo!
    Wir Idioten sehen schon lange gleich, aber dann wenn wir zu ( Spitzen) Manager sprechen, die haben keine Zeit, sie müssen Kosten sparen, Umsatz erhöhen und Geld machen. Wissenschaftler sind nur in ein so kleine Gebiet ganz stark beschäftigt, die nicht mehr anderes sehen können….Junge sind täglich, stündlich in Social, Influenzer und “ best-in-class“ , was für eine beschäftigt, dass sie keine andere Interesse mehr haben…Politiker sind so Überzeugt von Wirtschaft, Effizienz und Skalenerträge, die sie nicht mehr den Loch vor der Nase sehen…und das Volk ist so beschäftig, wie sie richtig sagen, mit Bagatellen, Ängste, Unsicherheit und Fake News, dass sie keine Zeit und Wille mehr haben zu etwas andere denken. Sowieso wenn wir alle positiv denken, dann kommt auch gut…oder?
    Dann es gibt ein paar Intellektuelle wie sie und anderen, oder eben Idioten in Quadrat wie ich, die alles auf Distanz schauen und auch sehen, verstehen, aber können nicht direkt kommunizieren. Da die “ anderen“ keine Zeit zu zuhören haben…
    Somit die Aufgaben werden verschoben, oder wie man richtig sagt “ Schubladisiert“. Wer Reich, nicht ganz auf eigene Leistungen geworden ist, kann immer in Monte Carlo, Miami, NY, Karaibikk oder Afrika leben ohne sorgen. Der Rest, die Nation, das Volk, wir alle sind die verlierer…aber niemanden ist Schuld daran: wer hätte schon gedacht…oder wer hatte soviel Zeit, geschweige denn Intelligenz, alles so zu sehen? Aber alles ist da, vor unsere Nase, ganz simple und einfach: man muss richtig hinschauen und keine Angst haben. QED. Amen

  53. Wie recht Sie haben, ich habe damit nur ein Problem, Sie und Christoph Blocher haben Migrationshintergrund Deutschland. Auch wenn Sie eingebürgerter Schweizer sind, steht es Ihnen nicht an, derart über die Schweiz zu schreiben. Sehen Sie doch in Ihrem Herkunftsland die Probleme der Parteien an. Wenn das noch nicht genügt, dann schauen Sie nach Österreich. Wir lösen die Probleme nicht, in dem wir andere kritisieren. Machen Sie es besser und vor allem besser vor! Uns fehlen die Vorbilder, dies aber auf der ganzen Welt.

    • Höhren Sie doch mal auf mit Ihrem Idiotischen Migrationshintergrund,das ist doch nicht das Thema sondern billige polemik. Es geht um den Zustand in unserem Land und dass Schweizer Kritik nicht vertragen können oder sich konsstruktiv damit auseinander setzen haben Sie nie gelernt

    • @ Hutter

      Unsinn……

      ich habe auch Migrationshintergrund.

      Zwar kann ich mein Geschlecht im Gebiet des heutigen St. Gallen, Toggenburg und Appenzell ca. 6-700 Jahre zurückverfolgen, somit war ich damals ein Habsburger

      Mein Migrationshintergrund….?

    • Herr Hutter was wir Schweizer am besten vom Nachbar Deutschland lernen oder gelernt haben ,uns auszudrücken. Ist doch gut wie Herr Stöhlker vieles getraut zu sagen.Das sollten wir Schweizer-Bürger besser verstehen und mit Argumenten oder Kritik nicht sofort eingeschnappt zu sein. Weiter so Herr Stöhlker….

    • Herr Stöhlker könnte auch vom Mars kommen, deswegen wären die Probleme nicht weniger real. Vorausgesetzt, dass das Lagebild und die Analyse einigermassen stimmig sind. Und wahrscheinlich ist der Befund hinreichend richtig. Zudem ist „sogar“ ein Deutscher, der Schweizer sein will, irgendwann ein „richtiger“ Schweizer oder schweizerisch genug.

      Selbstkritik war noch nie die Stärke der Schweiz! Wir sollten solche Kritik nicht nur ertragen, sondern uns auch ernsthaft damit auseinandersetzen.

  54. PR lebt von der Vereinfachung, woran auch dieser Artikel krankt. Wer die Realität erkennen will, muss sich der Komplexität stellen. Die Antworten sehen für mich falsch aus, aber dass die Fragen gestellt werden, halte ich für sehr richtig und dringend. Der Kapitalismus (und der Sozialstaat) wie wir ihn heute kennen, wird m.E. an ein Ende kommen, weil die durch Menschen erledigte Arbeit im Verhältnis zur maschinenerledigten Arbeit immer teurer wird. Das Gute dabei: Wir werden einen grossen Schritt weiter sein, wenn die Menschen das schlechte Gewissen bei Arbeitslosigkeit ablegen und einfach so zu arbeiten beginnen. Die alten Instinkte (Kampf, Schachern, wer ist der Bessere) werden uns nicht mehr weiterhelfen, denn wir werden einfach sein, wer wir sind. Das wird auch den Trend zu immer mehr psychischen Erkrankungen schliesslich wieder umwenden. Schon heute, oder schon immer, wird der grössere Teil der Arbeit ja gratis geleistet (Stichwort Care-Arbeit). Bei den Gütern (welche brauchen wir wirklich?) wird nachfrageorieniert produziert werden und nicht mehr auf Halde. „Lean production“ und JIT werden tiefere Bedeutung erlangen. Rousseaus Diktum „Die Freiheit des Menschen liegt nicht so sehr darin, dass er tun darf, was er tun will als vielmehr darin, dass er nicht tun muss, was er nicht tun will“ wird immer mehr verstanden werden und wir Schweizer werden einsehen, dass wir, wenn wir unseren Reichtum und Konsum bewusst nicht mehr auf der Ausbeutung der Armen dieser Welt aufbauen (Waffenausfuhr, Konzernverantwortung) wir auch Migranten bei der Frage der Niederlassung und Verteilung des kollektiv Erwirtschafteten gegenüber Nein sagen dürfen. Lao Tse: „Betrachte die Welt als dein Selbst, habe Vertrauen zum Sosein der Dinge.“

    • Nein Alexis…

      wenn das zu einem Ende kommt, ( Der Kapitalismus ) werden sie ein sehr böses erwachen haben.
      Gleichmacherei und Diktatur des Sozialismus wird es dann sein. Der Zwang zur Gleicheit wird schreckliches Experiment werden.

      Kapitalismus ist ein ganz wichtiger Teil der menschlichen Natur …. die Natur des Jägers und Sammlers die noch in uns steckt, sie ist der Eigennutz der das bessere bevorteilt.

      Wenn sie das versuchen aus den Menschen zu nehmen, werden sie Krieg und Zerstörung ernten.

      Aber mir ist bewusst, das sie nicht wirklich wissen was Kapitalismus ist, sie verstehen darunter das was Marx in ihn hineininterpretiert hat.

    • Aber dieser Schreiber interessiert sich offenbar für die Wahrheit. Und er kennt sie ganz genau. Gratuliere.

  55. In einigen Punkten hat Stöhlker recht. Der Wohlstandsüberfluss und die Dekadenz hat in den letzten 10 oder 20 Jahren zugenommen. Verzicht und Eigenverantwortung sind bei vielen zum Fremdwort verkommen. Die Linken und Grünen sind überzeugt, dass das Geld vom Himmel fällt. Immer mehr Ansprüche werden an den Staat gestellt. Die von den Linken geforderte unbeschränkte Einwanderung – in die Sozialwerke-ist verheerend. Die Verteidigung und Unabhängigkeit werden ins Lächerliche gezogen. Die weltweite Verschuldung nimmt dramatisch zu und die Zentralbanken sind eigentlich hilflos. Intelligenz und Weitsicht fehlen vielen Politikern.Aengstlichkeit und Unterwürfigkeit ist in Mode gekommen.Schlimme Aussichten!

  56. sorry, aber das merkt doch jeder, seit mitte den 90ziger jahre.
    keine inovationen mehr, tafelsilber verkauft, fehlinvestitionen,
    veruchtes miteinander danke den populisten und ewiggestrigen
    usw.
    die jungen müssen nichts mehr aushalten, werfen einfach hin
    und fröhnen lieber rav und drogen.
    viele wollen nicht arbeiten und studieren bis 40zig usw.
    zum glück kommen leute ins land, die unser jobs machen und
    kinder kriegen und migros/coop leerkaufen.
    danke denen sind unsere häuser noch was wert.
    sonst wären wir schon lange fertig, hier.
    nur noch am jammern und schuld ist immer die eu.
    man hat angst. vor was den? sie wissen es nicht.
    ja, dann, bravo und weiter so!

  57. Gratuliere Herr Stöhlker, sehr treffende Analyse. Nur bei den Medien muss ich ergänzen, dass die NZZ, Tamedia und Ringier völlig dem absurden Mainstream verfallen sind. Dort gibt es längst keine unabhängige, kritische Journalisten mehr – abschreiben ist angesagt. Fake News pur.
    Ich wünsche ein sonniges Wochenende!

    • Anker wake up…. Dont dream… Der Herr Stoehlker hat recht und wie hat Er recht…
      Bravo Herr Stoehler, Sie sind Mutig und nicht wie wir Schweizer feige…

  58. Den umliegenden Ländern wird es leider auch bald schlechter gehen. Sonst müssten wir uns nicht um eine Frankenstärkung sorgen.
    Aber ich mit mit Ihnen einig: es geht Bach ab.

  59. Jaaaaa es stimmt…. Die Schweiz wird leider auf dem internationalen
    Parkett nicht überleben, hat den Anschluss verpasst.
    Und unser Bundesrat hat uns ebenfalls massiv blamiert…

  60. Die Schweiz ist durch Liberalismus total verkommen. Haupttaeter sind Medien wie z.B. 20 Minuten und eine komplett verfehlte Auslaenderpolitik. Disziplin und Authoritaet als Unworte und die Duemmlichkeit der Mediokritaet als hoechstes Gut in einer Sesselfurzer Demokratie welcher Witzfiguren vorstehen, muessen zwangslaeufig zum Niedergang fuehren.

  61. @
    Wladislaw Sikorski in Ehren

    ..eben mitten drin, in einem Umfeld, einem Land mit direkter Demokratie, welches sich den Veränderungen nicht entziehen kann. Es wird niemand gezwungen, hier zu leben. Wem es nicht bzw. nicht mehr passt, soll/kann dorthin gehen, wo er herkommt. Übrigens lesen Sie mal im Duden nach, was Imigrant heisst

  62. Lieber Herr Stöhlker, da Sie lediglich Schweizer geworden, aber noch lange kein Eidgenosse sind, sollten Sie sich etwas einschränken, über Dinge zu schreiben, von denen Sie weniger Ahnung haben als eine Kuh vom Bergsteigen. Trotzdem, in ein paar Dingen muss man Ihnen recht geben, weil die Steuern lutschenden links-grünen Parlamentarier von weniger als nichts eine Ahnung haben.

    • Hmmm, lieber Miteidgenosse: eine Kuh versteht sehr viel vom bergsteigen, schauen Sie sich mal in den alpen um :-p

  63. Um dagegen etwas zu tun…..

    …..muss man die „SVP Selbstbestimmungs-Initiative“ an der Urne annehmen.

    Eigentlich wäre es gar nicht sooo Kompliziert unser Land wieder auf den rechten Weg zu bringen.

  64. Herr Stöhlker.

    2 Dinge…..
    Zitat :
    Donald Trump, ein Rambo zur Verteidigung der Interessen der weissen Rasse in den USA, ist völlig unberechenbar. Das geht so weit, dass er mit seinen Handelsbeschränkungen lieber seinem eigenen Volk schadet, als sein Versagen zuzugeben.

    ————————

    Das ist Unsinn.
    Das Trump China mal ein die Schranken weisst ist richtig, denn die haben sich ihren Boom auf unseren patenten aufgebaut, selber aber ausser Fleiss nicht viel dazu beigetragen.
    China ist heute erfolgreich und gleichzeitig sehr verwundbar. Das Land steht unter grossem Druck wegen seiner schieren Massen, die …..erst einmal unruhig, kaum zu stoppen wären.

    ——————————————–

    Suizide und die Fakten dazu:
    Suizide in der Schweiz und der Einfluss von Armeewaffen.

    Die Suizidrate in der Schweiz im Jahre 2000 betrug 1378 Fälle, 979 Männer und 399 Frauen.

    Davon töteten sich im Statistisch erfassten Zeitraum von 1969 bis 2000 durchschnittlich 23.9 % mit einer Schusswaffe. Die Frauen fallen mit einem Anteil von 3.8 % in diese Kategorie.

    Die 23.9% ergeben also einen Durchschnitt bei den Männern von 233.9 Suiziden pro Jahr mit Schusswaffe.

    Dazu muss man sagen, dass sich die Suizide seit 1880 etwas verringert haben.
    1880, also vor über 100 Jahren betrug die Rate ca. 25 pro 100-tausend Einwohner. 2000 ca. 19 pro 100-tausend.

    Die Rate ist seither weiter gesunken, wird aber durch die Sterbehilfe, welche in der Schweiz erlaubt ist, nach wie vor hoch gehalten.
    Suizide mittels Sterbehilfe werden leider hier mit in die normale Statistik eingerechnet, was die Statistik nach oben hin verfälscht, gerade auch …..weil ausländische Staatsbürger die Sterbehilfe heute ebenfalls in Anspruch nehmen dürfen.

    Bereinigt nimmt man aber an, dass sie etwas unter dem Europäischen Durchschnitt liegt, genauer gesagt, bei 15 Suiziden pro 100-tausend Einwohnern.

    Die EU liegt bei 15.5……… Japan bei 24,8 und das trotz absolutem Waffenverbot.

    Die USA haben eine Rate von 11.1 pro 100-tausend, dass jedoch bei der höchsten Waffendichte aller westlichen Länder. (ca. 90-100 Waffen auf 100 Einwohner.)
    Heute liegt die Rate der Selbsttötungen mit Schusswaffen in der Schweiz bei ca. 17% aller Suizide.
    Bei aktuell 1300 Suiziden entspricht das jedoch 221 Fällen laut Statistik des BFS.

    Von den 17% begingen nur gerade 8% Suizid mit einer Armeewaffe und davon sogar nur 3% mit dem Sturmgewehr. 8 % das entspricht genau 17.68 Fällen pro Jahr.

    Es finden sich dazu allerdings etwas voneinander abweichende Zahlen, das BFS ( Bundesamt für Statistik ) spricht aber von 1.5 – 1.8% Suiziden mit Armeewaffen über einen längeren Zeitraum, was 2009 aber aktuell 24 Fälle gewesen wären.

    Zum Vergleich, auf Platz 1 – mit 30% rangiert vergiften, Platz 2. mit 23% der Tod durch erhängen.

    Die Schweiz sticht bei den Suiziden also nicht hervor, sie liegt im Europäischen Durchschnitt.

    • SO EIN BLOEDSINN…. In der Schweiz ist doch jeder Zweite Depressiv und Suizid gefährdet…. Sie reden immer noch…. Common wake up Buddy…

    • Stimmt nicht jeder zweite in der Schweiz ist Depressiv. Wenn nicht Depressiv dann ziemlich verschlossen und verklemmt. Was am Ende auch zu Depression führt.
      Sozial Leben gibt es nicht in der Schweiz, man ist fremdenfeindlich weil alles was von aussen kommt für die Schweizer nicht als gut angesehen wird.
      Das lernen die Kinder schon in der Schule… Somit… Wirklich kein Ort wo man leben möchte.

  65. Sehr geehrter Herr Stöhlker, sehe ich auch so.
    Bis Ende der 60er Jahre hatten wir eine der stärksten Verteidigungsarmeen der Welt. Heute ist die Armee nicht mal mehr fähig die Grenze zu Deutschland oder Frankreich wirksam zu schützen, geschweige denn die ganze Landesgrenze. Die ganzen Milliarden teuren Bunker hat man voreilig aufgegeben und verkauft, weil einige Armeen Bunkerbuster entwickelt haben.

    Ich habe ausgerechnet was man bräuchte, um sämtliche mögliche Gegner (EU, einzelne EU-Staaten, NATO, USA, Russland, ein Angriff sämtlicher Muslimischer Länder) außerhalb unserer Grenzen abzuwehren, um für die nächsten 100 Jahre Souverän zu bleiben. Ohne Investitionen unter 800 Milliarden und 1.5 Millionen Soldaten (inkl. Frauen) kriegt man das nicht hin. Dann wären wir die stärkste Verteidigungsarmee Europas. Finanzierbar wäre es jetzt sofort, durch SNB-Fremdwährungen.

    Meine Überlegungen sind keineswegs aus der Luft gegriffen. Die russische Elite, wo ich Täglich mitlese was die denken, die wünschten sich schon lange die Macht über Europa, weshalb sie versuchen zwischen Europa und USA einen Keil zu treiben. Die USA wollen schon länger nicht mehr Weltpolizist sein. Erst wenn die USA nicht mehr Europa schützt, haben sie die Möglichkeit für einen Angriff. So ein Angriff würde beim aktuellen Zustand der europäischen Armeen nur wenige Tage dauern. Bei der Schweiz wäre es vermutlich in einem halben Tag vorbei.

    Erdogan hatte nicht lange her im Streit gegen Niederlande mit Krieg gedroht und behauptet, sie würden Europa in drei Tagen einnehmen. So etwas sagt man nicht einfach so. Die Beziehungen zur EU sind unsicher. Wenn wir das Rahmenabkommen vom Volk abgelehnt wird, wird der Druck der EU zunehmen was durchaus militärische Konsequenzen haben könnte.

    Übrigens habe ich festgestellt, dass sämtliche islamischen Länder zusammen deutlich stärker sind als die Nato, wenn man Atombomben mal auslässt. Selbst, wenn man die vorwiegend Schiitischen Länder zusammenzählt, sieht die Nato alt aus. Auch Russland und China zusammen sind zusammen deutlich stärker, die ein enges militärischen Bündnis abgeschlossen haben. Mit der Seidenstraße können sie über Nacht Millionen Soldaten mitten in Europa einführen.

    Die russische Doktrin geht davon aus, dass sie bei einem Angriff eh keine Luftüberlegenheit haben. Sie bauen auf ihre schnelle Panzerarmee, Artillerie und Raketen, die alle eine weitere Reichweite und meist mehr Durchschlagskraft haben, als westliche Pendants. Nur bei der Artillerie sind wir aktuell noch besser, dafür haben die Russen Stalinorgeln mit doppelter Reichweite und China mit dreifacher. Die EU-Staaten ohne die USA haben nicht einmal mehr 10 Prozent der russischen Panzer.

    Mir ist bewusst, dass ich hier vermutlich der einzige bin, der an einen Krieg in Europa glaubt, der auch die Schweiz betrifft. Für mich gilt es als Fact, dass es kommen wird, die Frage ist nur wann. Die Neutralität wird uns sicher kein Drittes mal schützen. Im ersten und zweiten Weltkrieg hat uns noch der Ruf und die Stärke der Armee vor einem Angriff geschützt. Im 1. Weltkrieg wollten die Franzosen über die Schweiz nach Deutschland, im 2. WK war es umgekehrt. Belgien war viel schwächer als die Schweiz und die hatten halt Pech.

    Der Wille seine Souveränität zu verteidigen ist bei der Politikern in Bern überhaupt nicht mehr vorhanden. Die neue Armeechefin will nicht einmal mehr Panzer und Artillerie. Ich frage mich, welcher Vollidiot dieser ahnungslosen Frau so einen Schwachsinn einflüstert. Sämtliche Militäranalysten und Think Thanks sind sich einig. Der nächste Krieg wird wieder konventionell mit Panzer geführt, weshalb die Russen den neuesten Panzer Generation 5 gebaut haben, gegen den der Westen wenig ausrichten kann. Auch die Amis haben es erkannt und entwickeln ihre Panzer weiter. Europa wird vor 2030 keinen neuen Leo haben.

    Herr Stöhlker, Ihre Kritik an der Schweiz betrifft eigentlich alle europäischen Länder. Vor allem auch Deutschland schafft sich, wie von Sarazin korrekt prophezeit, im Schnelltempo ab. Europa hat in vielen Bereichen nicht nur wirtschaftlich den Anschluss verpasst, auch militärisch ist man veraltet.

    Es wären in der Schweiz immer noch durch harte Maßnahmen möglich, diese Negativentwicklung aufzuhalten. Zuerst würde ich sämtliche Staatsverträge sistieren und nur noch solche zulassen die die Souveränität nicht untergraben.
    Lobbyisten (und Politiker die als Lobbyisten fungieren) würde ich im hohen Bogen aus dem Bundeshaus werfen. Alle Grosskonzerne würde ich sowieso soweit zerschlagen, dass sie kein politisches Gewicht mehr haben. Und SNB, Banken, Versicherungen, Spitäler, Kommunikation, Bahn, Post, Energie, usw.) würde ich wieder alle verstaatlichen. (Bin kein Kommunist, doch systemkritische Felder gehören einfach in staatliche Hände). Ich würde sofort ein Gesetz machen, dass in den Firmenführung 51 Prozent Schweizer sein müssen und dass die Firmen nur mit Sondergenehmigung ins Ausland verkauft werden dürfen. Ausländische Investoren müssen die Firmen umgehend wieder an inländische verkaufen – die Finanzierung wäre über ein neues Geldsystem locker möglich. Wenn man will ist es machbar.

    • Ihre Argumente, erinnern mich an die letzten Weltkriege und an Computerspiele.

      Heute sind sicher weitere nicht klassisch militärische Aspekte wichtig:

      – Energie / Strom: intelligente, vom Ausland unabhängige Stromanlagen
      – Satelliten / Internet
      – Datensicherheit / Schutz vor Cyberkriminalität
      – Schutz Luftraum
      – Sicherung Importwege
      – Schutz / Erhalt „Wert“ CH Währung (vgl. politische Währungskriege: Venezuela etc.)

      Zudem sollten wir ein wirtschaftliches System anstreben, welches auch ohne den Verkauf von militärischen Waffen, resp. globaler Aufrüstung, erfolgreich ist.

    • @Mutti
      Sehe ich ganz anders. Wieso investieren die Amis jährlich bis zu einer Billion US-Dollar in ihre Armee (Marine, Luftwaffe, Heer), Rüstung, Geheimdienste usw.? Wieso investiert China in Flugzeugträger, neue Kampfjets, Langstrecken Transportflugzeuge und Panzer? Wieso investiert Russland Milliarden in konventionelle Waffen, wenn diese Waffensysteme keine Rolle mehr spielen sollen? Diese Länder sind alles andere als blöd.
      Wie wurde im Irak-, Syrien- und Libyenkrieg gekämpft? Das war konventionelle Kriegsführung mit asymmetrischen Kampfhandlungen (Scharfschützen, Sprengfallen und Attentate). Dort wurde der Krieg nicht mit Hacker gewonnen, sondern mit der Infanterie und schweren Waffen!

      Natürlich sind Ihre aufgezählten Punkte auch wichtig. Doch wer seine konventionelle Armee so hart vernachlässigt wie die Schweiz, muss sich nicht wundern, wenn die Souveränität von anderen Staaten gegen Null reduziert wird und sie keinen Respekt haben.
      Mir wäre natürlich eine Welt ohne diesen Kriegsblödsinn auch lieber – die Realität ist eine ganz andere. Die Ursache für so manchen Krieg der letzten 5000 Jahre sind auf das nicht funktionierende verzinste Geldsystem zurückzuführen. Der nächste WK kann man jetzt schon sagen, ist mit der Krise 2008 zu begründen.

    • Unser Armee ist wichtig aber viel näher sind unsere Polizeibehörden, Justiz!
      Unsere Justiz ist voll in Linken Hände, die erste Mal ist grundsätzlich gratis, vielmal muss man sich fragen wer ist Täter, wer ist Opfer! Die Polizei hat kein Bedeutung mehr, wird nicht respektier. Einzig Busen Parking, Geschwindigkeit, usw werden hart bestraft. Kriminelle werden sanfter behandelt!

  66. Eines der Probleme ist doch das alle mit „hätte“, „würde“,“könnte“ argumentieren. Etwas mehr Mut, positives denken ist angebracht. Die Schweiz ist nicht lurz vor dem Untergang. Vor schweren Zeiten sicherlich, abere wer ist das nicht? Wie Dieter Nuhr so schön sagte“nicht die Verhinderer sollten regieren sondern Erfinder, kreative Menschen die durch Innovationen Lösungen für die Probleme finden“. Genauso hier, alle haben Zweifel, Angst und nörgeln, anstatt Lösungen zu suchen, dabei liegen die z.T auf der Hand. Was Hr. Stöhlker schreibt stimmt doch, die traditionellen Schweizer Wirtschaftszweige haben zu kämpfen, Zeit sich mit neuem zu beschäftigen. Ich bin Zugewandert, habe eine Firma gegründet und beschäftige Angestellte. Es gibt unzählige Chancen auf der Welt und auch in der CH sowie für die CH, man muss sich nur mal aus der Komfort und Vollkasko-umgebung herausbewegen. Die CH steht doch für Qualität, international wird sie dafür geachtet und geschätzt. Z.B. im Gesundheitswesen, man leistet sich eines der teuersten, aber auch eines der besten, wenn nicht das beste. Man muss dies nutzen und vermarkten und einen neuen Wirtschaftszweig international stärken anstatt über alte Zeiten zu reden und hinterherzutrauern.

    • Ich auch (noch), wir werden jedoch von den Begebenheiten dank unfähiger Politiker eingeholt. NOCH ist es besser…. doch was überlassen wir unseren Kindern? Ein verängstigter Haufen Ja SAGER! Ob uns dieses Verhalten tatsächlich weiterbringt ist mehr als fraglich.

  67. Herr Stöhlker – auf den Punkt gebracht.
    Was der Schweiz helfen könnte wäre ein Kapitalmarkt, der diesen Namen auch verdient. Die Überregulationen verhindern dies. Das institutionell Gesparte Volksvermögen muss wieder risikofreudiger eingesetzt werden können sonst treiben wir die Assetblasen vor uns her bis es knallt, während Innovation auf der Strecke bleibt.

    Zinsen können nicht mehr steigen oder wir enden alle im Desaster. Dies wurde von allen Zentralbanken erkannt. Lösungen: Fehlanzeige.
    Medikament – noch tiefere Zinsen – Resultat das Desaster vertagt.

  68. Sommerloch-Artikel. Wow, hier stimmt ja so gut wie gar nichts. Bei solch einfach überprüfbaren Zahlen so krass an den Tatsachen vorbei zu fabulieren, das kann echt nur der Stöhlker.

    • @ Peter „Sommerloch-Artikel“ richtig formuliert.
      Der dauerfrustrierte Opa aus Deutschland kann es nicht lassen.
      Weltumspannender Rundschlag auf IP.
      „Und keiner schaut hin.“ an einem heissen Freitagabend. Lukas Hässig hat ein gutes Timing

    • Mich nimmt nur wunder, in was für einem Elfenbeinturm ohne Fenster der Herr Peter lebt. Mit Zahlen und Statistiken kann jeder das beweisen, was er will. Die Schweiz, aufgebläht durch gewünschte Zuwanderung, das erhöht die Nachfrage und macht Preissteigerungen möglich, vergisst die Generation, die dies mit Weitblick geschaffen haben. Heute wird nur um kurzfristig maximierten Gewinn gekämpft und après moi le deluge. Leider hat Stöhlker recht, wir sind in einer seelenlosen Welt angekommen, wo nur Statussymbohle zählen.

    • der Deutsche redet die Schweiz herunter… echt jetzt? Guck mal gegen Norden. Stichwort: Flughafen Berlin, der schon 2012 hätte fertiggestellt sein sollen

    • Wer, was Herr Stöhlker feststellt, nicht selbst schon festgestellt hat, will es nicht verstehen und hat den eigenen Kopf ganz tief im Sand eingegraben….

  69. Herr Stöhlker spricht Klartext und wie recht er hat! Unsere selbstverliebte Politikerkaste lässt sich fürs Lobbyieren fürstlich bezahlen, hofft auf einen baldigen gutbezahlten Posten in Brüssel und kehrt sich keinen Deut um das Fussvolk, das malocht und täglich in den Medien mit Negativ Schlagzeilen konfrontiert wird (Arbeitslosikeit, Altersarmut, KK-Erhöhungen fürs nächste Jahr etc). Jetzt will Bundesbern auch noch das Mietgesetz zugunsten der Immobielbesitzer abändern. Ich frage mich, gibt es überhaupt nich eine Partei, die ich im Herbst wählen kann?

    • @ Oesch

      Sie haben recht, es gibt keine Partei die man wählen kann.
      Lobbysten, Subventionisten und Bundeshaus-„Badgesverteiler“ sind keine Volksvertreter, und deshalb unwählbar.

      -Ruedi Noser (FDP), was wollte er damals den Menschen aufzwingen? „Roadpricing!“
      Wer hätte davon besonders profitiert ? – Ruedi Nosers Unternehmen !

      -Grün/ Grünliberal: Dort sind lauter Unternehmer der Alternativ.-/
      Solarenergiebranche, Gebäudeisolationen, sowie Lieferanten von
      Elektrofahrzeugen, usw., welche Lautstark die Klimahysterie verbreiten,
      Ölheizungen verbieten wollen, immer mehr Energiegesetze und -.Verordnungen
      machen, CO2-Steuern fordern, damit die Hausbesitzer gezwungen werden,
      funktionierende Heizungen durch neue Solar-Heizungen zu ersetzen, und der
      Verkauf ihrer Produkte soll vom Staat via CO2-Steuern subventioniert werden.
      Auch denen geht´s nur um den Profit. Schauen sie mal, wo Jürg Grossen (GL)
      & Co. überal dabei sind.

  70. Genau beobachtet, Herr Stöhlker. Aber das ist doch alles nicht so wichtig, Hauptsache wir können weiterhin facebooken, instagrammen, twittern, netflixen, tindern, gamen und geistig abkack… bis zum Abwinken. Die sehr welterfahrenen 7 buckligen Hülselis und die 246 Lobbyisten und Selbstoptimierer in Bern plus die schlangenzüngigen Scherzguätsli von Economiesuisse werden das Geschäft schon (ver-)richten. – Rire est bon pour la santé, übrigens.
    Noch eine Frage: Reinigt NR Molina immer noch den von ihm beschmierten Parkettboden im Bundeshaus?

    • …und verteilt Herr Grunder ÖV GAs gegen Schulausweise und Legis? Und malt Pool-lanes Zeichen mit Steckdosen auf der A1?

  71. Schweiz im Existenzkampf? Völlig einverstanden. In diesem Existenzkampf ist die Schweiz seit sie existiert, egal ob sie 1291 oder 1848 als Geburtsjahr nehmen.

    Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie sagen, dass das vielen Leuten nicht klar ist. Und es gibt tatsächlich viele Anzeichen, dass die Schweiz in den nächsten Jahren einige Federn wird lassen müssen.

    Aber, wie Sie selbst schreiben, ist die Schweiz da keineswegs allein. Sie nennen die Probleme von GB, I und F, „vergessen“ aber ausgerechnet die Herausforderungen von D zu erwähnen!

    Als Herausforderungen nennen Sie den Rüpel Trump, die aufstrebende Macht China sowie den Migrationsdruck aus Afrika und Indien.

    Achtung, Ironie:
    Wow! Das sind ja alles Probleme, denen sich die Schweiz ganz alleine stellen muss! Ganz im Gegensatz etwa zu D. Oder I oder F …

    Habe fertig.

    • Sehr stimmiger Artikel. Dass er den Finger in die Wunde(n) legt, wird an den zahlreichen, die Realität leugnenden Kommentaren sichtbar. Es ist erschreckend, wie die Schweizer im Trumpschen Stil die Augen vor der Realität verschliessen. Aber es ist natürlich schwierig, wenn man Jahrzehnte mit nach oben gerichteten Nasen selbstherrlich und auf hohem Ross sitzend auf alle anderen hinunter geschaut hat. Vergessen wurde im Beitrag m.E. nach das Thema Wettbewerbsverhinderung durch die korrupte WEKO. Diese behindert den Fortschritt massiv. Irgendwann rächt sich das eben.

  72. Diffusion nennt man sowas. Wieso sollte die Schweiz physikalische Gesetze aushebeln können? Die anderen haben eben aufgeholt und schneller geht nicht…

  73. Denke wir befinden uns im globalen „badewannen“ Strudel, der sich jetzt langsam dem Boden nähert. Wir geben freiwillig und forderungslos unsere Daten, Einkünfte, und Ersparnisse an an US Millirdäre ab, (google, fb, amazon, netflix), und lassen uns von den Lokalmedien einreden, hier sei ja alles viel zu teuer. Ja der Blick ist auch 2,5x so teuer wie die BILD, und niemand stört es. Abee unsere Dienstleistungen, Vertriebe, und Angebote sollen sich auf D niveau einpendeln. Dies wird unweigerlich eine Lohnspirale nach unten mit sich ziehen. Luxenburger, Norweger, Isländer, Dänen und Lichtensteiner werden sich in 20 Jahren kaputtlachen, über den sozialen und wirtschaftlichen Niedergang, und die Naivität der CHer.

  74. @Klaus Stöhlker

    Sie dokumentieren einmal mehr, warum Sie hier auch schon als Papierlischweizer betitelt würden. Ich würde Sie boshafterweise als Schweizer mit Migrationshintergrund wenn nicht gar als Wirtschaftsflüchtling bezeichnen.

    Warum?

    Ich habe – wohl im Gegensatz zu Ihnen – einige Tage in der gemäss Däniker besten Armee der Welt gedient. Offizell immerhin 900 Tage. Wobei diese Armee so sensationell gut war, dass sie sich bei meinen Diensttagen um ca. 100 Tage verzählt haben. Zu meinen Gunsten, wohl verstanden. Aber auch in den restlichen ca. 800 Tagen habe ich genug gesehen und erlebt, um Ihnen zu versichern, dass ich dem lieben Gott danke, dass diese Armee seit über 100 Jahren nicht mehr in Aktion treten musste. Denn das hätte ein böses Erwachen gegeben – bzw. ein böses Einschlafen mit Projektilen im Körper für diejenigen n der Front. (Klar, der geniale Div Däniker Gustav wäre im Kommandobunker in gewesen und hätte wohl überlebt.)

    Ich möchte Sie deshalb bitten, nicht über Dinge zu reden, von denen Sie nicht den geringsten Schimmer haben.

    • Wie alt sind sie? Mal die Zeitungen und News gelesen. Schönschwätzerei wahrgenommen? Wann waren die 900 Tage? Lange her glaube ich.. Sorry, wir sind im HIER UND JETZT!

    • Lange her, dass ich meinen Dienst absolviert habe. Aber auch damals war die Armee mit Offizierskorps schon ein unfähiger Haufen mit Vetternwirtschaft und Korruption. Das einzige was ich bei der Armee gelernt habe – wie man es besser NICHT macht!
      Ps: eine Ausnahme waren die Lehrmittel“Gefechtstechnik“ und „Totaler Widerstand“ von Major von Dach. Aber die wurden bald von der Armeeführung boykottiert und sabotiert. Interessierte finden sie in der Zentralbibliothek Zürich oder Militärbibliothek Bern.

    • @Kummerbueb

      Sie machen mir Kummer, Kummerbueb. Nebenbei: Auch Die Kummerbuben sind uralt …

      Also: Die ca. 800 Tage waren vor ca. 20 Jahren vorbei.

      Nur: Der Herr Stöhlker zitiert im zweiten Abschnitt seines Geschreibsels den Herrn Dr. Gustav Däniker, ehemaliger Divisionär unserer Armee mit den Worten „Wir haben die beste Armee der Welt“.

      Wer lesen kann ist auch hier im Vorteil, lieber Kummerbueb.

      Und wer auch noch googlen kann, ist noch viel mehr im Vorteil!

      Nachdem Sie wohl die eine oder die andere (vermutlich aber beide) Fähigkeiten nicht zu besitzen scheinen, gebe ich noch eine Link an. Auf diesen müssten Sie dann klicken, wenn Sie verstehen was ich meine:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_D%C3%A4niker_(Division%C3%A4r)

      Der von Herrn Stöhlker zitierte Herr Dr. Gustav Däniker, Divisionär, ist also am 1. September 2000 verstorben. Also schliesse ich tollkühn daraus, dass er seine Aussage „beste Armee der Welt“ noch *vor* dem 1. September 2000 gemacht haben dürfte.

      Also just in jener Zeit, als ich Dienst geleistat hatte. Und nie den Eindruck bekam, dass unsere Armee die beste der Welt sein könnte.

  75. Christof Blocher und die SVP waren für Stöhlker schon immer ein Problem. Tatsache ist, wenn die Schweiz mehr auf die SVP gehört hätte, wir sehr viel weniger Probleme hätten in unserem schönen Land. Die grössten Probleme kamen mit der Massenzuwanderung. Dichtestress überall. Und sie sagen es richtig. Noser bringt seine Dekadenz auf den Punkt. „Wir können uns das leisten“. Leider liegt er wie die meisten von FDP, CVP und der ganzen SP falsch. Vor allem durch die Zuwanderung werden unsere Sozialsysteme kollabieren. Und dank Rahmenvertrag werden wir unsere Demokratie verlieren und die EU wird uns die letzen Fränkli noch aus der Tasche ziehen.

    • @Manuela

      Christof Blocher und die SVP waren für Stöhlker schon immer ein Problem?

      Erst einmal schreibt sich der Stöffeli (oder ist es Stöphpheli?) vornehm mit „ph“ … man gönnt sich ja sonst nix! Ausser ein paar „billigen“ Bildern von Anker und Hodler. Zumal auch Christoph – wie der famose Dampfplauderi Stöhlker – einen Migros-… äh … Migrationshintergrund hat und demzufolge das berühmte (wenn auch nicht notwendigerweise po-puläre) trans-rhenische Gen besitzt …
      [ Für SVP Wähler und andere intellektuelle Tiefflieger:
      Trans-rhenisch bedeutet „über dem Rhein“. Also ’schland … ]

      Und soweit ich mich entsinne, hat doch der süsse Lautsprecher und Lufterhitzer Klaus J. im Sonn-Talk bei Tele „ich ha’s erfunde, s‘ isch mini Idee gsi“ Züri immer für die SVP geschwärmt …

      Und deshalb zurück zum Thema: Auf die SVP zu hören war und ist ein Fehler, und es wird auch in Zukunft ein Fehler sein. Selbst wenn ich von überflüssigen EU Apparatschicks wie Jean-Claude Juncker und Martin Schulz und deren absolut unnötiger Regulationswut weniger als nichts halte, so schleckt es keine Geiss weg, dass wir 8 Mio Schweizer inmitten von (noch) 28 EU Staaten hocken, die wohl ein 50-faches unserer Population umfassen. Und dass wir allein deshalb von den Problemen der EU betroffen sind, ob uns das passt oder nicht.

      Lieber Klaus J. Stöhlker, sie selbsternanntes intellektuelles Schweizer Aushängeschild: Wenn es der Schweiz schon so megamässig schlecht geht, warum kriegen Sie dann für einen Euro immer weniger Fränkli, hä? Versuchen Sie doch bitte einmal, das Ding zwischen Ihren Ohren einzuschalten, falls dort – ausser einer grossen Klappe – noch was zu finden ist …

    • @ Manuela,
      Herr Stöhlker ist frustriert, weil er es nicht unter
      die 300 reichsten Bewohner der Schweiz geschafft hat,
      während es die SVP-Mannen Blocher, Spuhler, Frey zu
      Multi-Milliardären gebracht haben.
      Auch Verleger Roger Köppel ist auf bestem Weg dahin.

    • Noser und Co formulieren teuflisch genial: sie sagen „wir können uns das leisten“ und denken „die riiche Säck sölle das nur zahle“….

    • Sind es nicht die SVP-Nahen Unternehmer die fleissig im Ausland rekrutieren?
      War es nicht Martullo-Blocher die bei der Diskussion um die Wiedereinführung von Ausländerkontingenten in der Presse lautstark eine Ausnahme für die Ems-Chemie forderte?

      Dank SVP haben wir seit fast 30 Jahren Stillstand, so sieht es aus.

    • @ Manuela

      Wenn die Schweiz NICHT auf Blocher & Co. gehört hätte, wären wie heute im EWR!

      Den Schlussreim überlasse ich Ihnen.

    • Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht, dass „dank“ in Anführungszeichen gehört, oder aber „wegen“ zu benützen ist. Den Linken erschliesst sich sonst Ihr berechtigter Sarkasmus nicht, denn vor lauter grün-und gender-gerechten Sprachbeugung, wissen die Zeitgeistanbeter nunmehr deutsche Sprache kaum mehr korrekt zu gebrauchen.
      Der Kern Ihrer These ist aber ohne Abstriche richtig.

  76. Das Geschäft mit der Angst / Unsicherheit floriert anscheinend immer noch.

    Wir warten auf das Pendant dieses Artikels zu Deutschland oder Frankreich Herr Stöhlker.

    • Hätte man Ihnen seinerzeit gesagt, dass die Swissair grounded oder die UBS durch den Steuerzahler gerettet werden muss, hätten Sie da auch die selbe Aussage gemacht?

  77. die schweiz wird leider (!) den platz in europa einnehmen müssen, den sie vor dem 2. wk hatte. nämlich unter ‚ferner liefen‘… spätestens in 2 generationen ist es wieder so weit… und das sage ich mit bedauern…

  78. Die Staatsquote explodiert,wir laden jedes Jahr 60’000-80’000 Neuzuzüger ein, die Schweiz noch ein bisschen mehr zuzubetonieren, wir wundern uns, dass den Sozialwerken langsam die Luft ausgeht, die SBB nicht mehr weiss, wann sie ihr Rollmaterial zum Unterhalt aus dem Betrieb nehmen kann, viele von uns lassen sich die Ohren volllabbern von EU-Beitrittsfreunden, die die ureigene Verantwortung für das eigene Schicksal in die Hände der EU auslagern wollen, aber gendergerecht, vegan und muslimfreundlich, das will die offizielle Schweiz natürlich sein und auch bleiben, was kümmern uns Eingewanderte, die im Staat eine zu melkende Maschine sehen, schliesslich ist auch für sie die Eidgenossenschaft in Wahrheit etwas Unnatürliches, das sich durch direkte Demokratie und starkem Bürgersinn über viele Jahrzehnte unsolidarisch mit den Nachbarländern gezeigt hat.

    Höchste Zeit, endlich auch unsere Jugendarbeitslosigkeit explodieren zu lassen und vor allem Schulden zu machen, noch mehr über unsere Verhältnisse zu leben, schliesslich wollen tausende von Migranten vom über Generationen hier angesparten etwas haben.

    Machen wir es so, wie es uns die rot und grün gestrichenen Marxisten bei Operation Libero, der Hälfte der FDP, bei der GLP und der SP schon lange vorbeten, hören wir auf, Leistung als Wert statt als Abgrenzungsinstrument zu sehen, nivellieren wir konsequent und brüderlich nach unten, die spanischen Arbeitslosen werden sich freuen, wenn auch in der Schweiz, jeder dritte junge Mensch teil-oder ganz arbeitslos ist!

    Die Marxisten haben es bald geschafft, durch Leute wie Bundesrätin Sommaruga angefeuert, hat sich der Anteil der Neuschweizer, die mit dem traditionellen, aufgeklärten, Gesellschaftsbild hierzulande nichts anfangen können, vervielfacht.

    Es dauert nicht mehr lange und wird diskutieren darüber, ob das Verbot von Mehrfachehen nicht eine unzulässige Provokation gegenüber anderen Kulturen ist, so wie es unsere direkte Demokratie es ja in den Augen der Grünen und Linken schon lange ist, wetten?

    Stöhlker hat recht, leider!

    • @Weltbürger:
      Braingwaschter Ignorant!!!
      Schauen Sie sich die Welt mit eigenen Augen mal an wie sie wirklich ist, nicht durch die manipulierte Brille der Mainstreammedien.

      Herr Stöhlker hat mit vielem leider recht – abgesehen von der völlg verfehlten Einschätzung von Trumps Politik – die halt ebenfalls durch die Medien völlig falsch dargestellt wird.

      Schlssendlich ist jedoch nichts von alledem relevant, denn nicht CO2, Umweltvergiftung, Bevölkerungsaustausch, Selbstmordrade etc., sondern unser globales Schuldgeld-Finanzsystem wird die (künstliche) Welt zum Implodieren bringen…

    • Stimmt, die Schweiz ist auf dem Weg ins Verderben von der Kultur und Rassismus sprechen wir am besten gar nicht, ich bin Ausland Schweizer und habe überall auf der Welt gelebt ich wie sehr unser Volk rassistisch ist und keine Moderne Weltanschauung hat und andere oben herab behandelt.
      Es ist traurig !!!! Es ist beschämend… Das wir es nicht besser hingekriegt haben.

    • stimmt, lieber Weltbürger, aber von Ihnen ist es dümmliches Geschwätz.

      In den vielen Kommentaren kann man erfahren, wie vergiftet vom linken Virus unsere Politik und Meinungen geworden sind. Man hängt nach wie vor dem Marxismus an, in der Art wie es Leute in Sekten tun. Arme Schweiz, es ging ihr anscheinend zu lange zu gut.

  79. Dafür widmen wir uns jetzt dem Klima und sind da absolut top, selbst wenn wir den letzten Franken dafür hergeben. Ja und beim Migrieren und integrieren wenden wir die ganze Kapazität dafür auf selbst wenn es nichts bring, aber die Sozialindustrie dafür boomt!
    Nero brannte auch mal Rom nieder um es noch grösser und schöner zu machen, leider hat er es nicht mehr erlebt. Wir Schweizer wollen eben CO2 frei untergehen.

    • Nein, wir kümmern uns um die LGBTIQ+. Aber Gott sei Dank wird das all die genannten Probleme lösen.

  80. Und mitten drin der Provokateur und Alles wissende Klaus J. Stöhlker mit seinem so typischen „Schweizer“ Dialekt.

    • Stöhler hat etwas verstanden, das Ihnen, dem Vorlauten, noch nicht ganz bewusst geworden zu sein scheint:
      Die Schweiz existiert an dem Tag nicht mehr, an dem Gutmenschen anderen vorschreiben, was sie wann kritisieren dürfen und was nicht.

      Stöhlker ist zu recht stolz darauf, sich in dieser Gesellschaft integriert und sich als Unternehmer und Arbeitgeber für sie eingesetzt zu haben.

      Ihr dümmliches, Identität simulierendes, polnisch geschriebenes Synonym hingegen, soll uns wohl signalisieren, dass Sie aus Ihrem Migrationshintergrund alleine, Anspruch auf besonderen Zuspruch erheben dürfen.

      Vergessen Sie das!

  81. Sie haben sicherlich in vielem recht, aber ist das nicht eine weltweite Entwicklung in entwickelten Staaten?
    Die Milliarden die in der Schweiz verpuffen um den Asylwahsinn zu befeuern,die fehlen im Sack des Bürgers und des Staates. Generationen von Wellness Studienabgängern müssen beschäftigt werden, damit die Professoren weitere produzieren können.Auch da versickern die Milliarden ins Nirwana. Und diese Mittel fehlen dann erneut im Geldbeutel des Bürgers.
    Ein Handwerker wird heute nur müde belächelt von den verblödeten, überbezahlten, sogennanten Eliten. In so einem Klima gedeiht kaum eine gesunde Gesellschaft.
    Das musste ich loswerden, obgleich es an ihrem Text vorbeischrammt.

    • Auch in der Schweiz findet eine Überakademisierung statt. Ob es dann auch genügend Jobs für all die Anwälte, Ökonomen und Ingenieure hat bezweifle ich. Die fahren dann halt wie in Italien oder Deutschland Taxi. Die Ausbildungsindustrie wächst und wächst, kostet Milliarden an Steuergeldern inkl. der Subventionen der ausländischen Studenten, die in der Schweiz für ein Butterbrot studieren können.

    • Recht haben Sie; Milliarden chf für die Super Migrationspolitik eingeleitet von Sommaruga wird weggesteckt; who Cares, das Bundesbudget wird um 3,5 mrd aufgebläht, was ist mit den 37000 Eriträer, 50 % sind Muslime, mind., die Armen zahlende Zeche.

    • Da kann ich nur beipflichten. Aber der Staat ist ja der Grund, d.h. der Staat (Politik) schafft ja die Basis dazu. Die Schweiz hat gemessen an der Anzahl der Bevölkerung und der Anzahl von Politikern eine Dichte, welche kein anderes Land hat! Und das kostet eine Unmenge Geld und bringt keine Effizienz. Und wer bezahlt?

    • Im Staatssektor werden viel zu hohe Löhne bezahlt und der Bezug zum kundenorientierten finanziell erfolgreichen Geschäft ohne Subventionen fehlt komplett.

    • Für die Menschen die von den Bomben unserer NATO-Partner geflohen sind ist das Geld zu schade? Dafür geben wir jedes Jahr 5 Milliarden für eine sinnlose und unfähige Armee aus und leisten uns noch zusätzliche 8 Milliarden für eine noch sinnlosere Luftverteidigung?
      Kein Kampjet hat je ein Flugzeug in Friedenszeit über bewohnten Gebiet abgeschossen. Teure Anschaffung um nur mit den Flügeln zu wackeln…

  82. Es werden sich sicher wieder einige melden und sich hämisch über diese Standortbestimmung äussern. Aber wo Herr Stöhlker recht hat, hat er recht, auch wenn es diese Besserwisser, Verharmloser und ? Gutmenschen nicht wahrhaben oder wahrhaben wollen.

    • Etwas provokativ aber irgendwie haben sie recht. Es ist einfach unglaublich wie in diesem Land alles verscherbelt wird. Ich habe manchmal das Gefühl in unserem Land laufen alle mit einem Heiligenschein durch die Welt. Jene die glauben wir seien der Mittelpunkt der Welt sollten unbedingt für einige Wochen ins Ausland gehen, sie würden mit Erstaunen feststellen, dass unser Image gelitten hat. Genug der Kritik, jetzt einfach weiter träumen und nicht vergessen, es handelt sich wie üblich meistens um Einzelfälle.

    • Sie sollten mehr offenheit lernen…
      nicht rasistisch sein…
      Flexibilität lernen….
      lernen was Dienstleistung bedeutet (aber die Weltwirtschaft hat Sie schon laengst überholt und Sie träumen immer noch von ihrer heilen Welt….
      Vom hohen Ross runterkommen wäre mal ein erster Schritt….

    • Ich bin momentan im Singapur, war im Sydney und Hongkong. Ja die Schweiz sieht in verschiedene Bereich ziemlich alt aus!