UBS Bonuskönige floppen mit 2Fr.-Cashgebühr

Ermotti&Co. krebsen nach Protest zurück: Keine Schalter-Strafe für Alt+Gebrechlich – Ideenlose Topchefs – Überhaupt legal?

Die UBS hatte ihren Kleinsparern im Kleingedruckten kürzlich mitgeteilt, dass sie ab Juli ihren Cash, den sie beim Multi halten, nur noch gegen 2 Franken Gebühr am Schalter abheben dürfen.

Nun ist alles anders. Laut Tages-Anzeiger hat ein Küsnachter Anwalt die Schalter-Strafe ausgehebelt – zumindest für sich und seine Kunden.

Grund: Der Mann ist körperlich handicapiert. Die UBS zeigt sich kulant. Wer „wegen einer körperlichen Beeinträchtigung nicht fähig“ sei, den Bancomat zu nutzen, der müsse „keine Gebühr“ bezahlen.

Die Jungen und Studenten seien sowieso davon befreit. Und: Bei den Rentnern und Älteren würden die UBS-Mitarbeiter die Schaltergebühr erklären und zeigen, wie man den Bancomaten bediene.

Oh My God: Was für ein Debakel. Da kassiert die oberste Führung der UBS 100 Millionen im Jahr, der CEO allein kriegt 14 Millionen.

Da kassiert die UBS in Paris 4,5 Milliarden Euro Strafe und Schadenersatz; da schüttet sie Dividenden aus und zahlt Kapital den Aktionären zurück, damit diese nicht noch mehr auf die Barrikaden steigen.

Um all das und die sonstige Ebbe im Business zu kompensieren, fällt den hochbezahlten Chefs der Nummer 1 des Landes nichts Gescheiteres ein als ein Raubzug auf den Cash ihrer Kunden.

Dann laufen die Kleinkunden dagegen Amok, die Medien bis hin zum Echo der Zeit berichten darüber, ein Anwalt geht formell gegen die Bank vor.

Und schon betont die Bank, dass man bei Älteren „kulant“ sei. Schnell zurückrudern.

Wofür erhalten diese Superbanker ihre hohen Entschädigungen? Was ist ihre Leistung für das viele Geld?

Die UBS müsste ein Supertanker sein. Sie hatte vor der Finanzkrise an der Börse einen Wert von 150 Milliarden Franken.

Etwa gleich viel wie damals die US-Grossbank JP Morgan. Heute steht der amerikanische Finanzmulti mit rund 500 Milliarden zu Buche.

Und die UBS? Gestern Abend nach einem weiteren Rekordtag an den Aktienmärkten kostete die ganze Bank insgesamt 43 Milliarden und 407 Millionen Franken.

Schindler, eine vergleichsweise kleine Liftfirma aus dem Luzernischen, gefordert im harten Exportgeschäft, geplagt vom hohen Franken, brachte es an der Börse gestern Abend auf 24 Milliarden.

Sika, die Bauchemiefirma, die sich aus französischer Umklammerung befreite, lag bei gleich viel. Kühne+Nagel, die Spediteurin, wies eine Börsenkapitalisierung von 17 Milliarden aus.

Drei Firmen, die viel kleiner sind als die UBS und sich im Ausland gegen brutale Konkurrenten behaupten müssen. Sie schaffen das mit Einsatz, Innovation und vernünftigen Kosten.

Die UBS hingegen macht das Gegenteil. Sie ist riesig, hat fast 70’000 Mitarbeiter auf der Lohnliste. Sie zahlt ihren Topshots gigantische Gehälter und Boni; sie vergoldet deren Büro-Paläste.

Danke für den Franken (UBS)

Um all das zu finanzieren, fällt ihr nichts Besseres ein, als die Kleinkunden auszupressen. Ein Armutszeugnis im Kingsize-Format.

Wie pervers die Lage ist, zeigt eine Nachricht, die fast zeitgleich wie jene des Flopps mit der Schaltergebühr eintraf.

Ex-UBS-Supermanager Andrea Orcel verklagte die Santander über 100 Millionen Euro, wie gestern bekannt wurde. Zudem fordert er vom Richter, dass dieser ihn per Dekret als CEO der spanischen Grossbank einsetze.

Absurder gehts nicht. Orcel sollte CEO werden, doch die Bank liess ihn fallen, weil ihr sein Antrittsbonus unerhört schien.

Der Fall zeigt alles. Als Orcel 2012 zur UBS kam, erhielt er von seinem Freund Sergio Ermotti 25 Millionen Antrittsbonus. Als er 2018 nach Madrid zog, sollten es dort 50 Millionen Golden Hello sein.

Das heisst, Orcel hat in seiner UBS-Zeit gigantisch viel verdient. Weil er selbst gekündigt hat, verfällt der gesperrte Teil seiner Boni. Nur das, den Rest hat er längt in der Tasche.

Allein auf diesen Teil zu verzichten, ist für Orcel zu viel verlangt. Kommt nicht in die Tüte.

Das Gebaren ist typisch für die heutigen Masters of the Universe. Sie sehen sich als Herrscher, die jeden Franken, jeden Dollar, den sie verdienen, auch wert sind.

Wenn das Geschäft nicht mehr genug hergibt, um sie zu vergolden, dann müssen halt die Retailkunden mit Schalter-Penalties dran glauben.

Ob die Schalter-Gebühr überhaupt rechtens ist, bleibt abzuwarten. Die Schweizerische Nationalbank als Notenbank des Landes stellt den Geschäftsbanken das physische Geld zur Verfügung, damit diese es unter die Leute bringen.

Cash-Umlauf, damit die Wirtschaft funktioniert. Wenn UBS&Co. die Geldnoten von der SNB franko Domizil erhalten: Wie wollen sie dann rechtfertigen, dafür von den Kunden eine Gebühr zu verlangen?

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Herr Ermotti, schämen Sie sich nicht, mir Fr. 2.– zu klauen?
    Es grüsst Sie eine uralte Person welche mit der modernen Technik nicht gut zurecht kommt!

  2. Es gibt in diesem Kontext doch noch eine positive News zu UBS. Es ist dies praktisch die einzige Bank in der Schweiz, die für junge Kunden im Ausland, z.B. Auslandschweizer ein gebührenfreies Konto (Campus Package) anbietet. Bis 20 Jahre Konto ohne Aufpreis und bis 25 Jahre ebenfalls, sofern der Nachweis einer Ausbildung im Ausland erbracht wird. Im Vergleich dazu verlangen PostFinance & Co. für solche jungen Kunden mit Domizil Ausland CHF 30 ! pro Monat, d.h CHF 360 pro Jahr für die Kontoführung (Für den Inländer sind es CHF 5.- im Monat, bzw. CHF 60.- im Jahr). Bei den über 800’000 Auslandsschweizern keine schlechte Idee für die jungen Leute etwas zu tun, zumal andere Banken in der Schweiz sogar Kunden mit Domizil Ausland künden, weil sie kein cross border Geschäft mehr haben wollen.

  3. Für mich sind die 2 Franken die Gebühr dafür, dass man den UBS-lingen am Schalter Mal richtig die Meinung geigen darf (während man übrigens deren Job sichert, zum zweiten Mal). Für andere ist es wahrscheinlich die Aussage: wir wollen mit euch persönlich nichts zu tun haben.

    Irgendjemand aber muss für die neue Wohlfühloase in der Bahnhofstraße zahlen. Das Mgmt braucht eine Umgebung in der sich der Bonus gerechtfertigt anfühlt.

  4. Heute Gier – früher grosszügig! Heute Digital – früher freundlicher (analoger) Kundendienst! Heute froh wenn Kunden kein Geld bringen unter z.B.Franken 1000000.- früher wurde am Bankschalter Kinder und Jugendliche belohnt wenn Sie das Spar-kaesseli zur Bank gebracht und gespart haben Heute ist doch das meiste Bankenpersonal froh keine Menschen mehr zu sehen in der Bank – früher wurde so ausgefiltert ohne Computer wer mal ein top Kunde werden könnte Usw usw usw es tut Weh!

  5. Gerade ältere Leute gehen gerne an des Schalter für eine Auszahlung weil sie sich so sicherer fühlen. Die Bankomaten sind oft ausserhalb der Bankräumlichkeiten und jeder kann zusehen wie man Geld rauslässt. Das wollen viele nicht. Peinlich, wenn eine „Weltbank“ à la UBS von solchen Kunden auch noch ein paar Fränkli rauspressen will währen Kaderleute im Geld schwimmen, vergoldet werden und Milliarden mit Bussen in den Sand gesetzt werden.

  6. Die Frage müsste lauten wer lässt diesen Schwachsinn zu? Wer stellt derartige, unfähige „Fachpersonen“, bzw. Schmarotzer ein? Wer ist für die Kündigung von solcherart unfähigen Pseudomanager zuständig? Und warum schauen alle von links bis rechts bei derartigen Spielen weiter zu? Auch wenn die Politik dafür nicht direkt verantwortlich ist, ist sie verantwortlich für den Volksfrieden und solches Vorgehen ist Gift für ein friedliches Zusammenleben. Nicht die Schmarotzer sind primär an den Pranger zu stellen, sondern die, die derartigen Schwachsinn zulassen. Es soll jeder soviel wie möglich verdienen können, aber es muss verdient sein und dies ist wohl leicht messbar. Allein der Bösenkursvergleich mit JP Morgan bedeutet – auf die Strasse die gesamte Geschäftsleitung und der verantwortliche Verwaltungsrat mit Rückforderung mindestens der ausbezahlten Boni. Rein sachlich, wer derartige Massnahmen anordnet, hat vom Business (Marketing, Verkauf, Reputationsrisiken, etc.) keine Ahnung. Warum sollen die Verantwortlichen dann derartige Einkommen erzielen?

    • McKinsey und Co lassen grüssen. Geldgierige Beratungsunternehmen zerstören die Firmen. Die sind nur auf den eigenen Profit aus.

  7. UBS ist meines Erachtens schon lange keine Bank Mehr. Habe mein Konto vor einigen Jahren an eine andere Bank übertragen. So blieb bei UBS nur noch Fairfield (ein Madoff Fund) welcher weder irgend etwas bezahlt noch ausgebucht werden darf (bei UBS). UBS hat, wie ich weiss, noch 100te vermutlich sogar 1000e solcher Konti in den Büchern (unvesteuert). Aber dort Ordnung verschaffen….und ausbuchen ist unmöglich. Begründung: keine
    Diese Konto werden dann irgendwann ausländischen Behörden gemeldet und werden allen Arbeit und Ärger geben….
    PS: Meine Konti sind versteuert (nur das bei UBS nicht…Wert ), Sollsaldo CHF 30.–)

  8. Weber und Ermotti und ihre Steigbügelhalter gehören so schnell wie möglich abgelöst, bevor ein weiteres grosses Desaster diese Bank erfasst. Ich zweifle schon einige Zeit an deren gesundem Menschenverstand

    • @peperoni:
      Stimmt, nur stellt dies leider nicht die Lösung für das Problem dar!

      Klar werden die Herren Weber und Ermotti mal abgelöst, nur rutscht dann die 2. Garde Egomanen mit Leichen im Keller nach. Und glauben Sie mir, um überhaupt als potenzieller Nachfolger gehandelt zu werden, muss man diese Voraussetzungen per se schon mitbringen…

      Wir benötigen systemische Veränderungen, die wird’s aber erst geben wenn unser momentanes, krankes System gestorben ist…

    • @ Visionär
      Ich teile Ihre Meinung voll, besonders bezüglich der „2. Garde“. Ob all die Nachfolger besser sind, ich habe da meine Zweifel. Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.

    • Ermotti und Weber sind überfällig so wie Axel Weber der keine blassen Dunst vom Banking .
      Roger von Mentlen der es sich über all die Jahre mit seiner Garde gut gehe ließ ist auch überflüssig und sollte raschmöglichst das Feld räumen damit neue Ideen entstehen.

  9. Warum bloss ist eine Kleinkunde bei der UBS? Weil er/sie gerne hohe Gebühren zahlt, vom ach so glorreichen Renomee der Bank profitiert oder einfach um anzugeben er/sie sei genauso ein Krösus wie die Reichen? Also selber Schuld wer sein Gehaltskonto bei einer Bank hat die hohe Gebühren verlangt. Mitleid habe ich keines, na ja immerhin etwas Unverständnis.

    • Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie jemand freiwillig sein Geld, Einkommen, Hypothek in diesen Laden stecken kann. Wie zum Geier kann man diesem skandalträchtigen Laden die Stange halten? Grassierender Masochismus? Was kann die UBS was andere nicht mindestens gleich gut, günstiger, oder mit weisserer Weste hin kriegen? Nicht mal, wenns die letzte Bank auf dem Planeten wäre, trüge ich mein Geld zur UBS.
      Unseren hiesigen Mitmenschen ist das Denken offenbar nicht gegeben, wie sonst sind gewisse politische und soziale Tendenzen zu erklären…

      Danke fürs Dampf-Ablassen-lassen. Cheerio!

    • Seine Hypothek in die Bank stecken? Sie haben aber gewaltig viel Ahnung, hahaha.
      Und an die ältere Person die nicht gut mit Technik umgehen kann. Um online diesen Tratsch Blog zu lesen und einen Wutkommentar zu schreiben scheint es zu reichen, aber einen Bankomat bedienen liegt nicht drin?
      Aber ja, lasst uns in jedem Kaff einen 24h UBS Schalter aufmachen, falls einmal in der Woche ein Rentner Geld bar abholen wil…

  10. Tja, wartet mal ab wie erfinderisch unsere lieben Banken werden, neue Gebühren und Einkünfte zu generieren, wenn das Bargeld mal abgeschafft ist!

    • Lieber Visionär. Wäre eigentlich logisch, aber die Kosten fürs Bargeld sinken, die Filialen & Bancomaten verschwinden. Die Margen im Kreditgeschäft wird die Banken wieder rentabel machen und damit die Boni in die Höhe schrauben. Da braucht es den Kleinkunden nicht mehr zwingend. So schauts aus…. Leider.

    • @Dagobert Duck:
      Ihr Kommentar lässt den eigentlichen Punkt völlig aussen vor…

      Es geht nicht um die Kosten des Bargeldes, die UBS kann ihre Defizite mit den CHF 2.- Gebühren sowieso nicht wett machen. Es geht darum, Bargeld wo immer möglich so unatraktiv wie möglich auszugestalten, bis die Akzeptanz von E-Geld freiwillig flächendeckend erreicht ist. Das Thema ist totale Kontrolle, Überwachung, Abhängigkeit. Ist Bargeld abgeschaft werden die Gebühren auf E-Geld ins unermessliche steigen, da es kein Entrinnen mehr gibt…

  11. …Potentiale (umgsp. Baustellen) mit Einsparpotential in Millionenhöhe erkennen und anpacken ist (zu) harte Arbeit – dann doch lieber 2 Franken-Projekte durchführen……poor dogs

  12. Banker allesamt abzwacker für eine andere lohnbezugsqelle auf Kosten der
    armen Bauarbeiter kann man sie gar nicht brauchen.
    aber alle bundesräte und Politiker
    machen es vor.
    pfui schweiz

  13. Weil diese beiden Herren nicht fähig waren, während ihrer Amtszeit trotz hervorragender Ausgangslage die UBS positiv weiter zu entwickeln, der ultratiefe Aktienkurs ist der Beweis dazu, müssen nun die Kunden mittels immer wieder neuen Gebührenerhöhungen zur Kasse gebeten werden. Dadurch erhoffen sie sich, dass ihre persönlichen Vergütungen, die in einem äusserst krassen Missverhältnis zu den erzielten Gewinnen stehen, weiter Bestand haben werden. Beschämende Einstellung dieser beiden Herren, die jede Bodenhaftung gegenüber den normalen Bürger, verloren haben.

  14. Vor 2 Wochen kündigte die HSBC in Hong Kong an, dass sie Gebühren auf fast allen Konti reduziert oder abschafft. Mehr als 3 Millionen Kunden sollen davon profitieren.
    Dies ist wohl zu verstehen als Antwort auf die harte Konzurrenz aus der Fintech Szene, vor allem nach der kürzlichen Vergabe von Banklizenzen an 8 virtuelle Banken.

  15. Diese Gebühr ist Pervesion pur. Das Geld gehört mir, dafür, dass ich es in den Tresor lege, bezahle ich Gebühren (Tresormiete). Dafür, dass ich es aus dem Tresor hole, muss ich doch nichts bezahlen. Für das Konto zahle ich ja immense Gebühren, also das Gleiche wie beim Tresorfach. Ich empfinde das intellektuelle Niveau dieser Bankleute als Beleidigung meiner Person. Unglaublich.
    Wie geht das übrigens mit grösseren Beträgen? z.B. CHF 50’000 kann ich ja gar nicht über den Bancomaten beziehen?
    Also bitte, Axel Lehmann und Sabine Busse, stoppt diesen Unsinn, ich kann es nicht glauben, dass Personen wie ihr zwei solchen Chabis durchwinken. Und: Sergio E., gehen Sie ins Tessin in den Ruhestand! Grösse wäre es, jetzt einfach Rückzug zu blasen.

    • @M109:
      Ich verstehe Ihre Argumentation und unterstütze diese sogar, nur leider ist es ein Trugschluss zu glauben, dass Gelder/Wertgegenstände, die ich der Bank anvertraue, mein Eigentum wären…

      Als Eigentum würde ich Werte bezeichnen, über die ich die alleinige, uneingeschränkte Verfügungsgewalt inne habe, und die sicher Vor Enteignung, Pfändung, Verbot, etc. sind. So etwas gibt es in unserer heutigen Welt nicht! Wir haben bestenfalls vielleicht Besitz, jedoch KEIN Eigentum.

      Wertpapiere oder Wertgegenstände die einer Bank anvertraut werden, können von dieser – gestützt durch unser eigenes Gesetzt! – eingezogen/beschlagnahmt (Bail-in), und/oder mit Gebühren und Minuszinsen belastet werden, ohne dass man sich als vermeintlicher „Eigentümer“ dagegen wehren könnte!

      Eines der besten Beispiele die aufzeigen, dass Wertpapiere/-Gegenstände, die bei der Bank deponiert werden, eben kein Eigentum darstellen, und somit nicht sicher sind, ist der Fall Zypern: flächendeckende Kontosperrungen, Beschlagnahmungen bis zu einem gesetztlich definierten (und situativ variablen!) Minimalbetrag, Sperrungen und Teilenteignungen von Bankschliessfächern (!!!) – alles im Nahmen der Rettung der Banken und der Wirtschaft! Super toll, nicht wahr?

      Wer glaubt, so etwas könne in der lieben netten CH nicht passieren, wird sich eines Tages, in nicht allzu ferner Zukunft noch heftig wundern…

  16. Beide haben es über die letzten Jahre nicht geschafft, Positives und vorallem positive Veränderungen in der Bank und mit den Kunden zu erreichen. Heute steht die Bank vor einem Scherbenhaufen, allen voran mit einer Truppe demotivierter Angestellten. Die Ränkeleien in der Geschäftsleitung provizieren Unruhe und man macht sich Sorgen, dass weitere Schwächlinge und Günstlinge an die Macht kommen. Mit einem neuen CEO und VR kann vielleicht ein positiver turn around erreicht werden. Die Bank braucht neues Blut!

  17. Ich stand bei der Migros Bank einmal in der Schlange und da alles offen ist, konnte ich sehen was all die Rentner vor am Schalter erledigten. CHF 50 bis 100 haben sie abgehoben.
    Wie kann man einen Schalter so kosten deckend betreiben. Ich schätze alle 2-3 Tage stehen sie am Schalter.
    Ich werde auch einmal älter und habe Verständnis für die Senioren aber wer jeden 2ten Tag am Schalter steht, soll dafür bezahlen.

    • Tja, bei zählt nur “ der Moment“ anscheinend…aber wenn sie rechnen, was diese “ ältere Leute“ , loyal, für der Institut kreirt haben, dann siehtbeben anders aus: Depositen, die die Bank in profit – reichen Hypotheken und Krediten transformiert haben, Depotgebühren, vielleit Handelsgebühren, Fonds, Strukies mit vielen Gebühren…dann neue Kunde als Kindern und Enkel dazu eine Lebenslang. Wer würde solche Kunden schikanieren? Die haben den Institut unterstützt, eigentlich gross gemacht…nicht die 4 – 6 Jahren Managers….Schalter für mich, ohne übertreibung natürlich, ist eine Dienstleistung als “ offene Türe“ für vieles anderes….wenn das kein Wert mehr ist, dann haben sie nicht viel verstanden von business…

    • Was haben Sie denn so furchtbar Wichtiges am Schalter zu erledigen gehabt? Muss ich jetzt als Migros Bank Kunde Ihren Schalterbesuch auch mittragen? Wozu eigentlich? Die eigene Tätigkeit ist ja immer sehr viel wichtiger, ich weiss. Ich hoffe, Sie werden sich eines Tages mal daran erinnern, wenn Sie selbst Senior sind. Aber ich höre schon jetzt das Geheule von dann…

    • @Idiot im Quadrat: besuchen Sie doch einen Grundkurs in Deutsch in der Migros-Clubschule. Oder den: „wie schreibe ich auf einer PC-Tastatur fehlerfrei“. Vielleicht gibt es sogar Cumulus-Punkte. Oder ist Ihr Pseudonym Programm..?

    • @ Deutschlehrer
      Tja, sie haben sicher recht…iPad Tastatur ist nicht ideal für grossere Finger, deswegen ab- und zu lasse ich die Texte durch ein Algorithmus der funfte Generation schreiben lassen, welche leider noch nicht perfekt ist. Aber meine Inhalte sind Goldwert, wenn jemanden verstehen kann…vielleicht nicht gerade einfach für ein Deutschlehrer der bei Lidl – Akademie studiert hat…oder kennen sie nicht die kreativität von Heidegger, Wittgestein zum Beispiel?
      Anders gesagt:
      “ wer sind wir, dass wir entscheiden, was jemand darf und was nicht“ John Locke

      Die Quintessenz meinen Beitrag besteht in die These, dass wer nicht mehr anfangen kann mit Kunden ( jede Kunde ist gleich, jung oder älter…) umzugehen, dann hat schon verloren…es gibt Milionen von Start up, die sehr gute Idee haben, gute Produkten, aber wenige Kunden….und wäre froh auf jeden Besuch….am Ende spielt bei mir sowieso keine Rolle, da ich nur ein Idiot in Quadrat bin, und sie?🤣

    • Das war mal so dass die Banken bis vor wenigen Jahren jeden Franken war der Betrag noch so klein Dankend eingenommen haben und mit einem Laecheln am besten kleine Betrge rausgegeben haben ….. Es gab mal eine Zeit so 1970 wo normale Buerger auf eine Hypothek über ein Jahr gewartet haben ! (Geldknappheit ) wurde den Kunden gesagt! Wer den Rappen Nicht ehrt , ist des Franken nicht wert! Heute : wer den Bankkunde nicht ehrt , ist die Karriere nicht wert! Bitte legen wider Denken!

  18. Bei der Einführung neuer Gebühren ist die UBS sehr kreativ.
    Da ich es mit dieser Bank gut meine, hätte ich einen Vorschlag zur Einführung einer weiteren Gebühr zwecks Optimierung der Einnahmen:

    DIE SCHALTERBETRETUNGSGEBÜHR.

    Jeder Kunde, welcher den Schalter nur schon betritt, muss CHF 5.– bezahlen. Grund: Das Betreten des Schalters verursacht Reinigungskosten, welche so auf die Kundschaft überwälzt werden können.

    Diese Gebühr hat zudem auch grossen Lenkungscharakter, denn so wird die Kundschaft vermehrt die beliebten Bancomaten am Bankgebäude draussen benutzen.

    P.S. Wieso die UBS überhaupt noch keine Bancomatbenützungsgebühr eingeführt hat, ist mir rätselhaft. Meines Erachtens müsste sie diese Einnahmequelle schnell erschliessen.

    • Sehr guter Vorschlag! Und das forcierte Benützen der Bancomaten an der Strasse hat den Vorteil, dass die Allgemeinheit die Reinigung übernehmen muss. Genau gleich ist es doch mit den Sozialkosten für entlassene Mitarbeitende der Grossbanken. Damit die Boni für die GL weiterhin sprudeln können.

  19. Vielleicht sollte LH CEO werden oder am besten Präsident der SBVg. Dann würde alles viel besser laufen.

  20. Orcel gegen Botin? – Viel Erfolg dann schon mal in Spanien! – Völlige Selbstüberschätzung eines Angestellten.

    • Madame Botin ist die Tochter des Masters of Universe Botin, sie hat alles im Blut was es braucht für diesen Job. Er (Orcel) hatte gar nie eine Chance denn Madame Botin ist und bleibt forever the Chief und nachher sind es ihre Kinder, Santander wird seit Ewigkeiten so geführt, das wird sich nie ändern. Die Frage also stellt sich, wen an der Bahnhofstrasse kennt sie denn sehr gut und war dem noch einen Gefallen schuldig. Es ist ein Karussell, betrieben von den immer gleichen Leuten. Schauen sie sich die Rochade betreffend EZB, IWF, Brüssel und co. an.

  21. Per Dekret CEO zu sein ist nicht nur peinlich, aber auch idiotisch und Santander würde alle vernünftige Kunden verlieren…arbeiten noch Ozell für Ubs dann? Und bringt somit Kunde mit…
    Die eine haben nichts und müssen so weiterleben, die anderen kämpfen noch für 100 Mio. Mehr, oder mehr Bonus…wie Gerecht ist diese Gesellschaft…
    Trotzdem, bemerkernswert, dass die Ubs mindestens die Not eine Handikapiert anerkennt…immerhin eine Tröpfe in Ozean…
    Schindler ist eine der letzte grosse Schweizer Firma, die “ Mehrwert“ produziert…ein Bravo für den Börsendebut…
    Diese Artikel ist Hammer, wirklich…🤣😁

  22. Wir sollten etwas Mitleid haben mit unseren Banker-Topshots. Sie versuchen nur ganz verzweifelt mitzuhalten mit ihren noch viel reicheren Superkunden. Man will sich ja schliesslich auf Augenhöhe begegnen. Also atmen sie Geld, denken sie Geld und handeln mit Geld. Irgendwann ersticken sie an ihrem Geld und sind überrascht,auf dem Totenbett liegend, dass sie, die grossen Superbanker, auch mit viel Geld, nur Sklaven von Papier und Rohstoffen wie Kupfer, Aluminium, Zink und Zinn waren. Derweil zanken sich dann die Erben mit ihren Anwälten um das viele Geld in einer Weise, wie sich Obdachlose auf den Strassen um das letzte Bier zoffen.

    • Zowie, dieser Kommentar versüsst mir den heutigen Tag. Danke dafür. Passend, treffend, tragisch-komisch. So muss das!
      Wünsche angenehmes Wochenende!

  23. Vielleicht merken es die Grossaktionäre auch einmal, welchen Käse Weber, Ermotti, Keller-Busse etc. (alle beliebig austauschbar) tagtäglich zusammenmanagen.

    • Bin ich doch so froh, seit über 20 Jahren nicht mehr Kunde dieser Bude zu sein.

    • Auch Sergio hat in den Jahren vor der Krise nur rumgewurstelt wie viele andere. Man musste nichts können oder bewegen zu der Zeit, die Margen waren hoch und die Märkte gingen ohne zutun nach oben. Ist heute ein bisschen schwieriger einen solche Kahn wie die UBS zu steuern. Gruss von Schettino.