SNB umarmt Krypto

Notenbank braucht Facebook-Geld „Libra“ nicht zu fürchten – Von China Siegen lernen – SNB, Krypto-Lok der Zentralbanken.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht dem geplanten Facebookgeld Libra entspannt entgegen. Das Whitepaper zu diesem Projekt sehe professionell aus, sagte SNB-Direktor Thomas Moser Ende Juni an einer Tagung in Zug.

Woher kommt die Selbstsicherheit des SNB-Direktors? Andere Zentralbanker, wie beispielsweise US-Federal Reserve Chairman Jerome Powell äusserten die Befürchtung, Libra könnte die Schlüsselrolle der Zentralbanken in der Geldpolitik unterminieren.

Zahlungsverkehr und Geldpolitik sind eng miteinander verbunden. Ohne funktionierendes Zahlungssystem keine leistungsfähige Volkswirtschaft. Eine stabile Bargeldversorgung und ein sicherer bargeldloser Zahlungsverkehrs für unwiderrufliche Zahlungen sind unabdingbar zur Erfüllung des politischen Mandates der SNB für Preisstabiliät bei Beachtung der konjunkturellen Entwicklung.

Nachdem sich die SNB zur laufenden Digititalisierung des Zahlungsverkehrs und zur Thematik E-Franken lange Zeit eher passiv verhielt, schaltete sie seit Anfang Jahr einen Gang zu und konkretisierte ihre Perspektive zur Entwicklung des digitalen Zahlungsverkehrs.

„Die Veränderungen infolge der Digitalisierung“, schreiben Andréa M. Maechler und Thomas Moser vom SNB-Direktorium, „betreffen das gesamte Zahlungs-Ökosystem. Wie das Räderwerk einer Uhr greifen die Änderungen in den einzelnen Bereichen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.“

Zur Digitalisierung dieses Uhrwerks verfolgt die SNB einen kooperativen Ansatz. Ihre Schlüsselrolle will sie im Gesamtinteresse aller Akteure des bargeldlosen Franken-Zahlungsverkehrs weiterentwickeln.

Der Schlüsselbegriff der Integration privater Digitalgeld-Token in die bestehenden Echtzeit-Zahlungssysteme der Zentralbanken, für die Schweiz das SIC, heisst Kooperation. Die Schlüsselrolle im Dollar-Zahlungsystem hat das US-Federal Reserve System (Fed). Solange das Fed und das Facebook-Geld auf Kollisionskurs sind, hat der Libra keine Chance.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Integration eines privaten Digitalgeld-Tokens in ein nationales Zahlungs-Ökosystem ist China, wo das Firmen-Digitalgeld der chinesischen Internetgiganten Alibaba und Tencent bereits weit verbreitet ist. Wie Yi Gung, der Gouverneur der Chinesischen Zentralbank People’s Bank of China (PBoC) unlängst erläuterte, fungierten die Alibaba oder Tencent Finanzgesellschaften Alipay und Tenpay früher fakisch als Zentralbanken und betrieben eigene Realtime-Zahlungssysteme.

Heute haben Alipay und Tenpay eine Bankenlizenz, werden von der Bankenüberwachung reguliert und verfügen über Zugang zum Zentralbankengeld der PBoC. Der Spitzenausgleich des Alibaba- und Tencent-Digitalgeldkreislaufes mit dem Renminbi Yuan Kreislauf des Bankensystems läuft über eine von der PBoC betriebene Netting-Infrastruktur.

Von China lernen heisst siegen lernen, könnte man angesichts der Tatsache sagen, dass die SNB zur Einbindung neuer Fintech-Akteure in den Franken-Zahlungsverkehr das gleiche Modell wählte wie die PBoC. Nämlich den sogenannten Direct-Access-Ansatz, der Fintech-Unternehmen Zugang zum SIC-System und den SNB-Girokonten gewährt. Wer eine Fintech-Lizenz der FINMA besitzt, kann auch Retailzahlungen neuer Anbieter, beispielsweise Swatch Pay, in Zentralbankengeld abwickeln.

Erwähnenswert ist, dass die neue Payment Services Directive (PSD2) der EU anders funktioniert. PSD2 integriert die Fintechs nicht direkt, sondern verpflichtet vielmehr die EU-Banken, den Fintechs Zugang zu Bankkonten zu gewähren.

Die eingangs erwähnte Selbstsicherheit von Thomas Moser gegenüber dem geplanten Facebook-Digitalgeld widerspiegelt die laufende Offensive der SNB zum Ausbau ihrer Kompetenz im Bereich innovativer Finanztechnologien. Zusammen mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) und der Monetary Authority of Singapore (MAS) spielt die SNB eine führende Rolle beim neuen Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).

Die drei Hubs in der Schweiz, Hong Kong und Singapur sollen zum Zentrum eines Netzwerkes von Zentralbank-Experten aus den BIZ-Mitgliedsländern werden. Der Anschluss blockchain-basierter Token an die bestehenden Echtzeit-Zahlungssysteme der Zentralbanken dürfte dort zum wichtigen Forschungsfeld werden.

Das Zahlungsverkehr-Ökosystem eines zukünftigen E-Frankens entsteht – die Frage ist nicht, ob er kommt, sondern wann.

Kommentare

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  1. Zitat:

    Heute haben Alipay und Tenpay eine Bankenlizenz, werden von der Bankenüberwachung reguliert und verfügen über Zugang zum Zentralbankengeld der PBoC. Der Spitzenausgleich des Alibaba- und Tencent-Digitalgeldkreislaufes mit dem Renminbi Yuan Kreislauf des Bankensystems läuft über eine von der PBoC betriebene Netting-Infrastruktur.

    Von China lernen heisst siegen lernen, könnte man… “

    China ist nicht so freiheitlich bei Kryptogeld wie geschildert.

    Zum Beispiel bekämpft China aktiv Bitcoin.

    http://schweizblog.ch/wird-liechtenstein-krypto-und-blockchain-hochburg/

    Das bleibt hier völlig unerwähnt.

    Genauso wie die (interessante) Frage nach dem Warum?

    Sieht China bei Bitcoin ein amerikanisch-westlich dominiertes Kryptogeld? Ist das der Grund?

    Also etwa möglicherweise (oder wahrscheinlich?) Handelskrieg USA / China als Grund, daß nur „eigene“ Kryptowährungen erlaubt und etabliert werden sollen und hofiert werden?

    So oder so

  2. Es immer grosse Vorsicht am Platz, wenn der Alt-Maoist Trepp Lobhudeleien auf China absondert. Von China lernen heisst Absenz von persönlicher Freiheit, heisst Umerziehhung, heisst Verschwindenlassen von Menschen, willkürliche Todesstrafen – oder kurz: Ist wie wenn die Falschen den Krieg gewonnen hätten.

  3. Auch ich finde den Titel etwas irreführend. Er wäre gerechtfertigt(er), wenn die SNB z. B. selbst Bitcoin kaufen und damit zweifellos einen revolutionären Schritt machen würde.

    Ich und sicherlich zahlreiche andere Leser würden sehr freuen, wenn Dr. Marc Meyer einen Beitrag dazu verfassen könnte, welche Risiken Schweizer Sparern drohen, und wie in der Schweiz ansässige Menschen ihr Vermögen sicher anlegen bzw. verwalten sollten, angesichts der Risiken, welche aus der Geldpolitik der SNB resultieren.

    Meine „Strategie“:
    – Kryptowährungen, schwergewichtig Bitcoin
    – Gold, auch ausserhalb der Schweiz gelagert
    – Cash, in USD und ausserhalb der Schweiz gelagert
    – To do: Bankkonten im Nicht-EU-Ausland eröffnen

    • @Brunner

      Marc Meyer spricht immer noch von den Schulden der Nationalbank. Unter solchen Voraussetzungen scheint er nicht die richtige Adresse für eine fachlich versierte und objektive Risikoeinschätzung zu sein.

      Beste Grüsse

    • @Brunner
      Ihre Meinung in Ehren, aber sorry, Bitcoin kaufen??? Auf welchem Planeten leben Sie denn?
      Bitcoin ist kein Zahlungsmittel, sondern ein hoch spekulatives Asset mit Hang zur Kriminalität. Hat in der SNB-Bilanz aber gar nix zu suchen. Dr. Meyer’s Meinung hin oder her, Ihren Vorschlag halte ich für die ziemlich dümmste Idee des Tages! Diplomatisch ausgedrückt: Eine Sommerloch-Idee.
      Gruss

    • @Daniel Brunner

      Besten Dank für das entgegengebrachte Vertrauen.

      Auf jeden Fall rate ich Ihnen von Bitcoins und anderen Kryptowährungen ab.

      Warum?

      Diese werden emittiert vom Emittenten mit dem Buchungssatz:

      Kryptowährung / Eigenkapital

      Nachher werden die Kryptowährungen verkauft und der Buchungssatz heisst:

      Liquide Mittel / Kryptowährung

      Am Schluss bleibt in der Bilanz:

      Liquide Mittel links und Eigenkapital rechts.

      Der Emittent zaubert also mit der Schöpfung von Bitcoins Eigenkapital aus dem Hut.

      Von wem stammt dieses?

      Vom Käufer der Bitcoins.

      Der Käufer hat also nur „heisse Luft“ auf dem Konto. Kein Versprechen des Geldemittenten.

      „Den letzten beissen die Hunde“.

      Das geht solange gut, wie der Besitzer von Bitcoins diese weiter verkaufen kann.

      Aber da immer mehr Anbieter von Kryptowährungen auf den Markt drängen werden, wird es früher oder später zu einem Überschuss-Angebot kommen und deren Wert wird in sich zusammenbrechen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Das macht MM noch so gerne. Allerdings wissen seine Leser jetzt schon, was er schreiben wird. Neuigkeitswert: -25.

    • Auf keinen Fall auf einer Bank einlagern, diese Sachen sind verloren!
      Alles vergraben! Am einfachsten in PVC/ABS Rohren. Mit einem Erdbohrer bevorzugt mit Elektromotor (geräuschärmer) senkrechte Löcher bohren. Oberkannte vergrabtes Material 1m unter der Erde.
      Standort genau vermessen, sonst findet Ihr die Sachen nie mehr!
      Handbüchlein: TC 31- 29 / ST 31-205 Caching Techniques, J.F. Kennedy Special Warfare Center

    • Sehr geehrter Herr Roman Günter,

      Papiergeld wird von den Banken, nicht weiterverliehen, sondern kreditiert. Das ist der grosse Unterschied zwischen Warengeld und Schuldgeld, welchen viele Luftschlossarchitekten à la d’Artagnan nicht wahrhaben wollen. Da Papiergeld keinen inhärenten Wert hat, wird es als Schuldgeld kreiert, d.h. jeder Forderung steht eine Schuld gegenüber oder mit anderen Worten: Jeder Geldschein ist ein Schuldschein, bzw. Zahlungsversprechen der SNB. Im Gegensatz dazu hat Warengeld einen inhärenten Wert: die Kaufkraft.

    • Lieber @Urs,

      Ihr Sprachduktus lässt die Frage offen, ob das Ironie, Ignoranz, fehlender Respekt oder professionell gemachte Trollarbeit für die SNB ist. Gehört zum aktiv werden nicht auch erstmal das Beschäftigen mit der Sache, erlernen der Basics und Beschaffung aller Informationen, soweit möglich? Wirken die Medikamente gegen geistige Blähungen?

    • @Dr. Marc Meyer auf einen Kommentar von Daniel Brunner

      Gibt es irgendeine Währung wo dieser Buchungssatz den sie im Zusammenhang mit Bitcoin (Krytos allgemein) nennen im entferntesten anders ist. Zumindest heute? Zumindest was „Geldschöpfung“ betrifft. Vielleicht noch die Figine von: Hyptohek von XY an „EK“, im Sinne von langfristigem Fremdkapital.

      Bei Libra habe ich z. B. den Verdacht, dass es um nichts anderes geht, als um die Einführung der Sonderziehungsrechte (SDR / XDR) des Währungsfonds als globale „Währung“ (was XDR bisher nicht ist), sondern nur eine Verrechnungseinheit wie seinerzeit der ECU vor dem Euro, zwischen Staaten ist.

      Was mich aber aufhorchen lässt, dass SDRs nur vom IWF selber, Staaten, und sog. „other holdes“ gehalten werden können, während man auf der Homepage des IWF nur ganz, ganz dürre Angaben darüber findet was oder vorallem WER diese „other Holders“ sind.

      Die gestrige Ausstarhlung von ARD-Börse zum Thema Libra spricht übrigens Bände und nährt meinen Verdacht.

      https://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/boerse-vor-acht/hr_16_07_2019_114.html

      Stichworte Währungskorb, Staatsanleihen, KEINE alternative zu sonstigen Währungen und facebook fühlt sich angeblich Missverstanden.

      Können Sie mir weiterhelfen?

      Befremdlich ist ebenso die NZZ vom 18.06.2019
      https://www.nzz.ch/finanzen/fragen-und-antworten-zur-neuen-weltwaehrung-ld.1489705
      Man beachte den Header, da wurde beim speichern gepatzt, denn der Arikel heisst …zum neuen Facebook Coin und nicht WELTWÄHRUNG.
      Wo mit keinem Wort erwähnt wird, dass FB in der Schweiz am 02.05.2019 ebenso in Genf eine GmbH gegründet hat (100% der Stammanteile FB-LLC)
      https://shab.ch/#!/search/publications/detail/ab85c52f-7c18-4a8e-980b-6fa59e841e64.
      Darauf hat mich übrigens eine ganz kleine Youtuberin mit 50 Followern gestossen.

      Die werden dann sicher nur die Tech machen.

      Nun nun kommt der Werbeslogan zur Vertrauensgewinnung …“wird in der neutralen Schweiz beaufsichtigt werden“… und „wir werden die Libra – Nutzerdataten streng von den FB-Userdaten trennen.“… Saletti Samichlaus.

  4. Ich als Laie kann nur von meiner Erfahrung ausgehen, nämlich, dass eine Währung soviel wert ist, wie die Teilnehmer, die mit ihr zahlen, sei es heute im Zahlungsverkehr oder morgen als Kreditnehmer resp. -geber.

    Beispiele:

    Die türkische Lira verfiel und verfällt, wenn die Menschen den Eindruck bekommen, dass die türkische Wirtschaft nichts taugt.

    WIR-Geld ist auch nicht der Hammer, weil wenn nur KMUs mitmachen und nicht auch noch Grossunternehmer und Einzelpersonen, ist der Kreis der Teilnehmer zu klein, um Dynamik zu entfesseln.

    Interessant ist, noch die Punkte-Währung der Schweizer Tauschbörse Exsila: Da mehr Waren angeboten wurden als nachgefragt, inflationierte der Wert eine Exsila-Punkts zum CHF innerhalb weniger Jahre von 1:1 zu 10:1.

    Libra: Der Zampano Zuckerberg glaubt, mit seinen Facebook-Jüngern eine genügend grosse Anzahl von Teilnehmern zu haben, um sein „Ding“ zum laufen zu bringen. Da kann ich nur mit einer Unternehmerin aus dem Bündnerland sagen: „You dreamer you“.

  5. Ich verstehe da meistens nur Bahnhof. Aber etwas lässt mich aufhorchen: Zahlungsverkehr-Oekosystem. Hat’s da Frösche drin? Die FED und der USD, die die ganze Welt gängeln und die USA finanzieren? Könnte man diese Frösche mal austrocknen?
    Also, wenn ich das nächste Mal bei meinem Bostitch die Klammern auswechsle, werde ich sein Oekosystem näher ansehen.
    Entschuldigung, ich vergeude Ihre Zeit.

  6. Sehr geehrter Herr Trepp

    Wir kommunizieren mit Geld. Deshalb dürfen wir nicht vergessen, dass das Geld und der Bezahlvorgang als solches, die Infrastruktur einer Interaktion ist! In dem Moment wo wir uns ausschließlich des elektronischen, digitalen oder biometrischen Geldes bedienen, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir uns hierdurch dazu entscheiden haben, zu jeder unserer Zahlungshandlung automatisch einen unsichtbaren Dritten dazu einzuladen. Und wenn dieser es will, ab diesem Moment jeden virtuellen Geldfluss zu beobachten, zu speichern und zu analysieren oder uns von unserem eigenen, elektronischen Barvermögen abzuschneiden und uns den Zugang zu Liquidität zu verwehren. Dieses Geschäftsgebaren der Banken, des Staates, der Industrie und der Handelunternehmen ist die Vorbereitung oder auch schon der Beginn zur Realisierung einer totalitären Gesellschaft, denn, wer immer es ist, der dieses Geld und dessen Ströme überwacht, ist der Geldschöpfer einer bis ins Detaille überwachten Zahlungsart. Und wem diese Infrastruktur dann in Wahrheit auch immer gehören mag, denn es sind nicht die Nutzer, die Kunden und die Gesellschaft… besitzt die absolute Herrschaft und Kontrolle innerhalb dieser und über diese Gesellschaft!

    Digitales Geld ist absolute Macht ohne Kontrollmöglichkeit für den Einzelnen und auch nicht für die Gesellschaft und Bevölkerung als solche. Negativzinsen sind zwangsläufig mit einer Bargeldabschaffung verbunden.

    Sie schreiben Zitat:
    „Zahlungsverkehr und Geldpolitik sind eng miteinander verbunden.“
    Ende Zitat.

    Richtig. Deshalb sollte unverzüglich eine PUK die Vorgänge innerhalb der SNB von Hildebrandt aufwärts prüfen und untersuchen. Wir sind bei nahezu 1 Billion Schulden und ein Ende ist noch nicht in Sicht….

    • @Platon

      Richtig.

      Eine SNB-PUK muss nun endlich sofort abklären, was seid Phillip Hildebrand – von dessen Wahl bis heute – bei der SNB gelaufen ist, dass die Schweiz jetzt dank der SNB 700 Milliarden zusätzliche Schulden aufgetürmt hat – trotz in der Bundesverfassung verankerter Schuldenbremse.

      Insbesondere das Franken-Rütli gilt es zu untersuchen, als der Bundesrat der SNB die Anweisung erteilte, am Devisenmarkt zu intervenieren.

      Marc Meyer

    • „Digitales Geld ist absolute Macht….“, die sich schlecht mit der Demokratie verträgt. Wir steuern also auf Diktaturen zu, welche meistens nicht dem Wohle der Menschen verpflichtet sind. Deshalb glaube ich, dass die Demokratie als Staatsform eine schlechte Zukunft hat.

  7. Die Zentralbanken können selbstverständlich ganz entspannt bleiben solange die neuen Cryptowährungen „nur“ eine Verbesserung des Zahlungsverkehrs im Sinn haben. Der Spass hört erst in dem Moment auf, wenn Kredite vergeben werden. Dann werden SNB und Co einschreiten.

    • Lieber@Urs

      Na dann mal los….Gott sind Sie naiv….Wenn Sie immer noch keine Parallelen erkennen, sind Sie hoffnungslos ausgeliefert und werden nie checken was wirklich abgeht….

    • Weniger Entspannt kann die SNB sein, was ihre 700 Milliarden Volksschulden betrifft und wie sie diese abbauen will.

      Diesbezüglich müsste ein „white-paper“ her.

      Aber die SNB hat keins.

      Marc Meyer

    • @Platon

      Wie soll der SNB-Troll checken, was abgeht, wenn die SNB selber nicht checkt, was sie tut und links und rechts ihrer Bilanz miteinander verwechselt?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Und wieder ist SNB Troll Urs Abderhalden mit seinen Fake Likes auf dem 1. Platz!

    • Das glauben Sie ja wohl selber nicht – hoffe ich.

      Bitte respektieren Sie Menschen, die nicht gleich denken wie Sie. Blockchain und Krypto etc. gibt es auch schon lange (auch wenn nicht genau gleich.)

    • Wenn das ,,nur,, bei dem bliebe und die Bruttogeldmenge
      nicht beeinflusst würde, na ja DANN ginge das ja.
      Doch da wirken noch so einiges an Faktoren hinein
      zb. Umlaufgeschwindigkeit einer ,,Währung,, usw.
      Dann stellt sich eine Grundsatzfrage brauch es überhaubt diese Währungen mit dem ganzen Aufwand? Nüchtern besehen NEIN.Das ist unnötiger Aufwand der letztlich nur eines bewirkt, der ohnehien schon aufgeblasene nur bedingt realproduktieve Dienstleistungs-Sektor wird noch weiter aufgeblasen.
      Noch so nebenbei das Zeugs ist sogar Legal wie etwa das mit dem WIR. Der Staat hat lediglich das Münz und
      Banknotenmonopol in SFR.Dazu gibt es weitere Flankierende Gesetzliche Massnahmen. Zb. Angestellten Löhne entsprechend G.-Arbeitsverträgen dürfen nur
      in Sfr.ausbezahlt werden.Das ist denn auch einwandfrei richtig.

  8. Sehr geehrter Herr Trepp

    Also alles bestens bei der Schweizerischen Nationalbank?

    Ihre Zitate:

    „Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht dem geplanten Facebookgeld Libra entspannt entgegen.“

    „Das Whitepaper zu diesem Projekt sehe professionell aus“

    „Sicherheit des SNB-Direktors“

    „schaltete sie (die SNB) seit Anfang Jahr einen Gang zu und konkretisierte ihre Perspektive“

    „Veränderungen infolge der Digitalisierung“, …, „betreffen das gesamte Zahlungs-Ökosystem.“

    „Wie das Räderwerk einer Uhr greifen die Änderungen in den einzelnen Bereichen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.“

    „verfolgt die SNB einen kooperativen Ansatz.“

    „Von China lernen heisst siegen lernen“

    „spielt die SNB eine führende Rolle beim neuen Innovation Hub“

    „Die … Selbstsicherheit von Thomas Moser … widerspiegelt die laufende Offensive der SNB zum Ausbau ihrer Kompetenz im Bereich innovativer Finanztechnologien“

    „Die drei Hubs … sollen zum Zentrum eines Netzwerkes von Zentralbank-Experten aus den BIZ-Mitgliedsländern werden.“

    „Das Zahlungsverkehr-Ökosystem eines zukünftigen E-Frankens entsteht – die Frage ist nicht, ob er kommt, sondern wann.“

    Herr Trepp

    Ihr Beitrag trieft nur so von Honig gegenüber der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Keine einzige Hinterfragung. Nur ein einziges braves Abschreiben dessen, was die SNB erzählt.

    Weil Sie so kritiklos der SNB abschreiben, möchte ich hier einige Gedanken zu Anregung anbringen:

    Erstens:

    „Von China lernen heisst, siegen lernen“.

    Meines Wissens sind es die Chinesen, welche unsere Produkte schamlos kopieren. Nicht umgekehrt. Ist das in der Finanzwelt anders?

    Zudem: China wird immer noch kommunistisch geführt. Das gilt auch für die Zentralbank. Wollen wir das? Was meinte Klaus Wellershoff mit seiner Aussage, der SNB-Chef Thomas Jordan führe die SNB stalinistisch (soll er am Fernsehen öffentlich gesagt haben und dann auf Druck der SNB wieder zurückgenommen haben).

    Klar. Der Vergleich mit Stalin ist ein No-go. Aber wollen wir eine diktatorische SNB? Und dass die SNB diktatorisch ist – darüber müssen wir ja wohl kaum diskutieren.

    Zweitens:

    „Die SNB verfolgt einen kooperativen Ansatz“.

    Habe ich richtig gelesen?

    Schreiben Sie auch nur ein Beispiel, wo die SNB kooperativ handelt. Finden Sie eines? Ich nicht.

    Die SNB vertritt diktatorisch eine Irrlehre. Jahrzehntelang vertrat sie eine irrige Geldschöpfungstheorie der Banken. Jeder Versuch, die SNB-Führung von ihrer Irrlehre abzubringen, scheiterte.

    Erst als die Bank of England einsah, dass sich die Irrlehre der Geldschöpfung durch das Bankensystem nicht mehr länger aufrechterhalten liess und von mir hier auf Inside Paradeplatz abschrieb, verabschiedete sich auch die SNB von Ihrer Irrlehre.

    Irrlehrer SNB-Plagiat-Jordan tut nun so, als hätte er nie etwas anderes gesagt.

    Drittens:

    „Das „White-Paper“ der SNB sieht professionell aus“

    Viel wichtiger wäre das „White-paper“ der SNB zu ihrer Exit-Strategie aus ihren masslosen Devisenanlagen. Dieses sieht unprofessionell aus bzw. – es gibt gar keines.

    Oder hat irgendein Leser einmal etwas gehört, wie die SNB ihre 700 Milliarden Euros und Dollars und die dazugehörigen Aktien und Staatsobligationen wieder loswerden will? Notabene der fast vierfache Betrag unserer gesamten Schulden von Bund, Kantonen und Gemeinden?

    Viertens:

    Ebenso stümperhaft ist das „White-paper“ der SNB, was sie dereinst tun wird bei negativem Eigenkapital der SNB.

    Einfach Banknoten drucken wie SNB-Irrlehrer Jordan daher plappert? Sicher nicht.

    Anstatt sich mit einem ominösen „Zahlungs-Oekosystem“ profilieren zu wollen, sollte sich die SNB lieber einmal mit den elementarsten Grundlagen der doppelten Buchhaltung auseinandersetzen.

    Fünftens:

    Übrigens: Was ist ein „Zahlungs-Oekosystem“?

    Sechstens:

    „Ihre Schlüsselrolle will sie im Gesamtinteresse aller Akteure des bargeldlosen Franken-Zahlungsverkehrs weiterentwickeln.“

    Ja richtig: Die SNB besitzt eine Schlüsselrolle im bargeldlosen Franken-Zahlungsverkehr.

    Aber haben Sie und die SNB überhaupt verstanden, dass die SNB bei negativem Eigenkapital ihre Schlüsselrolle im bargeldlosen Zahlungsverkehr überhaupt nicht mehr wird ausüben können?

    Die SNB ist bei negativem Eigenkapital handlungsunfähig.

    Die SNB und ihr Plagiat-Jordan behaupten, die SNB sei seit der Abschaffung des Goldstandards nicht mehr verpflichtet, ihre Schulden zurückzuzahlen.

    Weit gefehlt.

    Doch. Die SNB muss die an sie gerichteten Zahlungsaufträge der Banken jederzeit ausführen.

    Jordan & Co. widersprechen dem Gesetz. Aufwachen!

    Siebtens:

    Was bedeutet Ihr letzter Satz:

    „Das Zahlungsverkehr-Ökosystem eines zukünftigen E-Frankens entsteht – die Frage ist nicht, ob er kommt, sondern wann.“

    Der Satz tönt gut – aber haben Sie, Herr Trepp, auch verstanden, was dieser bedeutet?

    Ich will es Ihnen erklären:

    Er bedeutet, dass Bargeld abgeschafft wird. Jeder Franken, der elektronisch gehandelt wird ist ein e-Franken. D.h. dass schon heute über 90 Prozent aller Franken e-Franken sind.

    Der e-Franken hat nichts zu tun mit einer „Krypto-Währung“.

    Der heutige e-Franken ist Fremdkapital der SNB. Krypto Währungen hingegen sind Eigenkapital des Emittenten bei Emission. Das ist ein grundlegender Unterschied.

    Leider haben Sie diesen Unterschied nicht herausgearbeitet; genauso wenig wie Sie den Unterschied herausgearbeitet haben zwischen den angeblich „guten“ Krypotwährungen aus China und dem „schlechten“ Libra von Facebook.

    Das wäre interessant gewesen – nicht Ihre Lobhudelei zugunsten der SNB.

    Sorry. Aber es wird Zeit, in Sachen SNB Klartext zu reden. Mit ihrer fast 1 Billion Schulden – trotz Schuldenbremse in der Bundesverfassung – gefährdet die SNB unserer Schweiz. Wirtschaftlich und politisch.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Danke für diese vertiefte Analyse. Leider wird weder Herr Tremp noch Herr Jordan noch andere „Experten“ mit guten Argumenten antworten, weil sie diese nicht haben.

    • @Treffende Analyse

      Danke

      Ja es ist beschämend für unsere Nationalbank und deren Chef.

      Das einzige was diese können, ist, hier Trolle auf mich anzusetzen, um die Diskussion versuchen abzuwürgen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @ Marc Meyer.
      Die Schuldenbremse gilt NUR für den Bundeshaushalt
      nicht für die SNB.
      Mit der EU und Globalen Deregulierung der Kapitalmärkte
      wurde der Souveräne Spielraum der Notenbanken,
      massiev zurückgefahren ausgehebelt.
      Die allgemeine globale Deregulierung der Wirtschaft
      schränkt den Spielraum der Notenbanken zusätzlich ein.
      Die wichtigsten Notenbanken vor allem der Industriestaten können und müssen in allen Grossen
      angelegenheiten Kordiniert agieren, Stichwort Devisenspekulation usw.
      Noch etwas zu den Schulden der SNB.Die div. Freihandlelsabkommen verbieten in sehr hohem mass jegliche Protektionistischen Alleingänge, dessgleichen die Verträge mit der EU. Damit sind die Möglichkeiten der SNB sehr eingeschränkt. Damit der CH Export in die
      EU nicht abgewürgt wird muss eine recht enge Parität EURO zu Sfr.hergestellt werden. Da können Sie auf die SNB
      schimpfen soviel sie wollen. Die hat unter den gegebenen Umständen keine grosse Wahl die muss bis auf weiteres Unmengen dieses oberschwindsüchtigen Euro
      aufkaufen.Wissen Sie das??? Die Schweiz hat einer der höchsten Verschuldungsgrade Weltweit der Löwenanteil in Hypotekarschulden.( Begünstigt durch das Steuersytem.)Logo offensichtlich funktioniert das hervorragend, nur eben, nur solange die verbindlichkeiten abdeckbar, gedeckt, sind und die Nachfrage den Buchwert aufrechterhält.
      Das gibt irgendwann, wenn die Weltwirtschaft kollabiert, eine Frage der Zeit, ein verdammt Böses erwachen.
      2. Faktoren haben bis dato den Weltwirtschaftskolapps
      verhindert. 1. Logo die Geldpumpe. 2.Die Globalisierung als solche, fast alle Glauben das könne ,,Ewig,, so weiterlaufen, dazu haben ALLE aber auch ALLE den Überblick verloren. Na ja das Ding läuft solange es läuft, bis eben,das wars aus die Maus.
      Grins, alles klar und vertanden???
      Freundliche Grüsse

    • Herr Meyer……

      Gut haben sie das alles berichtigt.

      Kryptowährungen = Luftnummern.

      Beim Bitcoin sind es gerade mal ca. 100 Investoren die den Kurs des Bits bestimmen und über 50% davon halten.
      Transparent ist in Wirklichkeit nichts beim Bitcoin und wer ihn erschuf und folgedessen jeden erdenklichen Zugriff auf den Bitcoin und sein System hat…. ist nach wie vor nicht Gerichtsverwertbar geklärt.

      Was der Libra sein wird…… da bin ich mal gespannt.

      Wird es beim Libra dann auch so sein das Islamkritikern einfach das Konto gesperrt wird ?

      Denn Zuckerberg ist Links und sein Apparat dreht gen Linksextremistisch.

      Ich rate jedem …..davon die Finger zu lassen, denn das alles führt noch weit mehr wie mit dem klassischen Geldsystem ……in die totale Abhängigkeit.

      Der Sprung zu einem „Sozial-Kreditsystem“ nach dem Vorbild Chinas wird mit solchen Dingen jederzeit möglich.

      Die Versuchen zur Bargeldabschaffung sollten uns extrem misstrauisch machen.

    • Sehr geehrter Herr Meyer

      Vielen Dank für Ihre Bemerkungen zu meinem Standpunkt.

      Meines Erachtens macht die SNB in Sachen Franken-Zahlungsverkehr einen guten Job. Sowohl beim Bargeld als auch im bargeldlosen Bereich.

      Die von der SIX im Auftrag der SNB gemanagte SIC-Infrastruktur ist „State of the Art“, von den Echtzeit-Retailzahlungen bis zum Interbankenverkehr und der Boesenintegration.

      Dieses Faktum vermag ihre fundamentale SNB-Kritik nicht wegzuputzen.

      So wie ich die neuen Verlautbarungen der SNB lese, werden zurzeit die richtigen Weichen zur Integration von Digitalgeld auf Blockchain gestellt.

      Institutionell besteht bei der SNB Reformbedarf. Ich denke, nur noch die Kantone und der Bund sollten Aktionäre sein dürfen. Den heutigen Privat-Aktionären müsste ein obligatorisches Rückkaufsangebot unterbreitet werden. Auch wenn es dabei mit der Bewertung gröbere Probleme geben dürfte, so wie 2001, als die BIZ ihre Privat-Aktionäre auszahlte, und nur noch Zentralbanken als Mitglieder akzeptierte.

      Auch bin ich der Meinung, mit einem Dreierdirektorium ist die SNB-Führung zu schmal abgestürzt, fünf Mitglieder wären besser.

      Die Geldpolitik der SNB hat ihre Kritik verdient Herr Meyer, doch bei der Debattenkultur scheints noch etwas zu hapern.

      Geldpolitik ist Kunst, rechthaberische Belehrungen sind nicht angebracht.

      Freundliche Grüsse
      Gian Trepp

    • Sehr geehrter Herr Trepp

      Danke für Ihre Replik.

      „Geldpolitik ist Kunst“.

      Wie bitte?

      Nein. Geldpolitik ist nicht Kunst. Geldpolitik ist exakte Buchhaltung. Das hat nichts mit „rechthaberischer Belehrung“ zu tun, wie Sie mir unterstellen.

      Links / rechts bzw. plus / minus

      Bei negativem Eigenkapital kann die SNB ihren Auftrag den Zahlungsverkehr sicherzustellen nicht mehr ausführen.

      Sie sprechen die Technik an. Die ist wichtig. Aber entscheidend ist die Buchhaltung.

      Bei einem Konkurs der SNB nützt auch deren Technik nichts.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Hans von Atzigen

      Fehler reiht sich an Fehler – ich meine nicht die Schreibfehler, sondern ihre inhaltlichen Fehler.

      Es ist mir jetzt zu mühsam, Ihnen alles nochmals zu erklären.

      Marc Meyer

  9. Bin enttäuscht von der SNB. Der ganze Kryptoschrott ist ein Stück vom Teufel und wird die Welt Milliarden kosten. Haben die auch einen Kryproaward gekriegt wie der erfolglose Johann Schneider-Ammann alt BR zum Glück.

    • @veritas, das wird die welt gar nix kosten, krypto oder e-geld kann man einfach den hahn zudrehen. geht bei real-existierendem geld eher weniger.

  10. Juhuii!
    Endlich wird die Kontrolle total!!!
    Das nenn ich gutes Marketing.
    Seit einiger Zeit tauchen immer mehr neue „Währungen“ auf.
    Was bedeutet dies wohl für die „Alten“ Währungen?
    Ihnen wird es so ergehen wie den Telefonkabinen….
    Die „Neuen Währungen“ werden überall und ständig diskutiert. Niemand wird sich aufregen wenn dann plötzlich
    tatsächlich ein Wechsel stattfindet…
    Eben! Gutes Marketing!!

  11. Da läuft ein unseliger Rückfall in eine längst vergangene Zeit, in der zahllose Währungen zirkulierten.
    Damit wird es fast unmöglich die Geldmenge bestmöglich unter kontrolle zu halten.Die innzwischen bedenklich ausser kontrolle geratenen Geldmengen sind ein Hauptfaktor, der das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollapses geritten hat. Insbesondere für die längerfristige Investitions und Geschäftstätigkeit ist
    die Wirtschaft sind die Unternehmen auf eine möglichst verlässliche Währung, Geld, angewiesen.Ebenso der Sparer, den Sparen ist letztlich Kapitalbildung.
    Solider Kapitalismus heisst eben Solide Wirtschaften
    nicht mit geschöpftem sondern mit ERWIRTSCHAFTETEM Kaptal.Für einen soliden Geld, Kapitalwert ist die bestmögliche Koppelung der Geldmenge an das Realwirtschaftsegebnis eine zwingende Voraussetzung.
    Heisst im klartext Geldschöpfung nur im Rahmen des Realwachstums, Produktifitätssteigerung einer Volkswirtschaft.Anmerkung: In einem solchen Prozess
    ermittlung der Produktivität und der Geldmengenanpassung sind keine exacht, sondern nur bestmögliche Annäherungswerte möglich, zudem eine
    permannennte Korrektur zur vermeidung und abminderung von zu grossen Ausschlägen eine unverzichtbare notwendigkeit.Ergänzend sollte auch ein Mechnaismus zur zweckgebundenen Geldschöpfung eingebaut werden,
    vor allem in realproduktieve Investitionen.Denn Geldschäpfung in den Konsum zerstört den Geldwert umgehend.
    Tja so Dinge sind leider schwer vermittelbar, den Geld egal welcher Ausführung ist KEIN Wert an sich, sondern repräsentiert letztlich nur einen Wert der Real vorhanden sein Muss, ansonsten ist der Wert des Geldes
    Null.
    Da wird dauernd von Liberaler Wirtschaft und Wirtschaftspolitik schwadroniert.Mit Liberaler Wirtschaft hat das nicht mehr viel am Hut.Das degeneriert zunehmend in Richtung wilder schrankenloser Raubritterwirtschaft aus der Zeit vor
    der Aufklärung der Etablierung des Liberalen Weltbildes. Liberal wird zu oft mit Regel und Schrankenlosigkeit verwechselt und difamiert.
    Ohne massvolle Regeln, Verantwortung,Mass,Vernunft und Verantwortung, gibt es keine Freiheit und keine Zifilisation.

  12. Es freut mich sehr, dass der helle Kopf Gian Trepp auf diesem Portal schreiben darf.

    „Inside Paradeplatz“ soll offen sein für kluge, unkonventionelle Ideen.

    Eine Kommode mit verschieden grossen Schubladen als Bazaar zur Meinungsbildung……….

    Gian Trepp’s Blog:
    https://gtrepp.blogspot.com/