Wenn Börse taumelt, crasht Swissquote-System

Trading-Plattform der Erfolgsbank macht in heisser Phase schlapp – 4 Minuten Wartezeit für Kunden – No Info, Blindflug.

Wer in den letzten Jahren eine „gute“ Bank suchte, der landete oft bei der Swissquote. Günstig, schnell, zuverlässig, Kunden First – so die Urteile querbeet.

Und nun dies: Als die Schweizer Börse in diesen Tagen taumelte, machte der Computer der hochgelobten Online- und Tradingbank schlapp.

Die Kunden, die darauf angewiesen sind, in den heissen Phasen an den Märkten rasch kaufen oder verkaufen zu können, standen da wie der Esel am Berg.

Nichts ging mehr. Vier Minuten vergingen, ohne dass sich auf dem Bildschirm etwas getan hätte. Blindflug – und dazu kein Ton von der Swissquote.

Der Chef der Swissquote, Marc Bürki, bestätigte gestern Abend die Probleme. In einer Antwort auf eine Anfrage per SMS meinte der Pionier von Swiss Digital-Banking:

„Ich habe kurz nachgefragt und ich kann Ihnen bestätigen dass wir ab ca. 17:10 und bis 17:30 bei Geld und Brief Kursen ca. 4 Minuten Verspätung hatten allerdings nicht in der Auftragsmaske und nur bei der SIX.“

Und weiter: „Der Grund liegt bei einer Datenbank die automatisch neu gestartet hat.“

Es ist nicht das erste Mal, dass die Swissquote in entscheidenden Momenten schlapp macht. Besonders negativ blieb vielen Kunden der 15. Januar 2015 in Erinnerung.

Damals hob die Nationalbank out of the blue ihren Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro auf – mitten im Vormittagshandel.

Der Franken schoss durch die Decke, Euro und Dollar in Franken sackten nach unten. Swissquote-Kunden, die sich sicher waren, dass 1,20 halten würde, wollten rasch raus.

Just da versagte der Swissquote-Computer. Die Kunden blieben auf ihren Euros und Dollars gegen Franken sitzen, es türmten sich Verluste auf.

Später wurden ihnen andere – schlechtere – Währungskurse von der Swissquote in Rechnung gestellt. Die Folge: jahrelange Prozesse.

Ein anderer Kunde hat Strafanzeige eingereicht. Die Swissquote habe ihm systematisch schlechtere Kurse bei Optionen verrechnet, als diese zum jeweiligen Zeitpunkt offiziell gehandelt worden seien.

Highflyer Swissquote – zumindest im Branchenvergleich

Unzufriedene Kunden, die sich übervorteilt fühlen, Handelsplattformen, die im entscheidenden Moment aussteigen: Und doch werden die Swissquote und ihr Gründer Marc Bürki überall in den Himmel gelobt.

Entsprechend sticht die Aktie der Swissquote unter den gehandelten Finanztiteln hervor. Wer sein Geld auf Swissquote setzte, holte in den letzten bald 2 Jahrzehnten viel mehr heraus, als wenn er sich für Aktien der UBS entschied.

Selbst im Quervergleich mit der Bank Vontobel, deren Titel viel besser als jene der Grossbanken abgeschnitten haben, steht die Swissquote gut da.

Kommentare

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  1. Was mich nervt, ist dass Kryptos nicht innert Minuten gutgeschrieben werden, sondern dass es Tage dauert.

    Ansonsten darf man von dieser Hobby-Platform nicht erwarten, dass sie während Peak Times performt.

    Trotzdem eine gute Alternative zum Bankenschrott.

  2. Dass die Internetseiten hiesiger Online-Bankseiten bei starken Marktturbulenzen plötzlich nicht mehr gut erreichbar sind, ist nach mehreren solchen Vorfällen wohlbekannt. Es stellt sich daher die Frage, ob dies von einzelnen Anbietern nicht genau so gewollt ist …… könnten doch Geschäfte in ungünstiger Weise gegen sie laufen. Zu erwähnen wäre, dass es Anbieter gibt, deren Handelsplattformen auch im Fall von echten Crash-Situationen immer noch wie gewohnt aufrufbar sind und auf denen der Handel dann problemlos funktioniert.

  3. Ich war Kunde verschiedener Banken, weil ich Geld anlegen muss. Unter anderem bei einer Schweizer Bank, die mit ihren besonders tiefen Gebühren wirbt. Der Zufall wollte es, dass ich an einem Tag ins Depot schaute, als eine wenig gehandelte Aktie zum tiefen Limiten-Preis verkauft worden war. Bei der SIX konnte ich (wie jedermann) am gleichen Abend die Intraday-Kurse abholen und sah, wie mein Auftrag missbraucht worden war: Bei dieser Aktie gibt es immer wieder minutenlang und manchmal eine halbe Stunde lang keine Umsätze. So auch an diesem Tag. Dann gab es in einer solchen Handelspause auf einmal eine Kurstreppe mit kleinen Volumina drei Prozent hinunter zu meinem Auftrag und danach eine zweite Kurstreppe wieder zurück auf das vorherige Niveau. Total waren es 11 Abschlüsse – und alle in einer einzigen Sekunde. Die zweite Kurstreppe muss gestellt worden sein, nachdem die erste ausgeführt war, weil die Aufträge sonst mit sich selbst ausgeführt worden wären. In einer Sekunde 11 Aufträge in bestimmter Reihenfolge ins System eingeben kann nur ein Händler in der Bank. Wie verzweifelt und gierig müssen die Leute dort sein.

    Folglich brauchte ich eine Alternative und fand Degiro. Dies ist ein riesiger holländischer Broker, seriös reguliert und mit Ableger degiro.ch. Immer dann, wenn ich bei meiner Bank eine Aktie verkaufen muss, überweise ich anschliessend den Erlös an Degiro. Noch nie wurden bisher meine Aufträge derart schnell und billig ausgeführt und abgerechnet wie bei Degiro.

    Zwei Beispiele:
    Limiten-Kauf von Zurich an der SIX: 6. August 60 Stück à Fr. 330.90; Kosten total Fr. 16.52 bei einem Transaktionswert von mehr als Fr. 19’850.

    Limiten-Verkauf an der NSY: 8. August 50 Stück à USD 352; Kosten total 75 Rappen bei einem Transaktionswert von mehr als Fr. 17’000.
    Der Umwandlungskurs betrug USD 1.0231 für 1 Franken, also Fr. 0.97742, was praktisch der Devisenkurs ist.

  4. Dann wird es Zeit Oracle abzuschalten und MongoDB (bitte verteilt auf mehrere rechenzentren) einzuschalten. Oracle log recovery ist echt nicht mehr zeitgemaess…

  5. Ich verstehe einfach nicht wie man im 2019 noch bei soöchen Pommesbuden oder gar der eigenen Bank traden kann?! Es gibt so viele Alternativen wie Interactive brokers oder TD Ameritrade oder tastyworks, die haben nicht nur ein besseres Charting, sondern sind auch noch massiv günstiger. 1% und mehr Gebühren sind Wucher liebe schweizer Häuser. Bei IB gehts ab ein paar Rappen los – hin und zurück versteht sich.

  6. Wer in den letzten zwei Jahrzehnten in Finanztitel investierte, hat eine der übelsten Sektoren erwischt. Normalerweise kann man alle Performanceaussagen mit der Wahl der Zeitperiode manipulieren, aber mein Eingangsstatement stimmt für fast jede beliebige Periode (ausser Boom & Bust vor 2007) seit der Jahrtausendwende.

    Ich nehme an, es handelt sich beim Chart um einen Kurschart. Das wäre bei derart langen Zeitperioden nicht sinnvoll. Die Dividendenzahlungen schenken mehr ein (bzw deren Anteil an der Gesamtperformance), als viele glauben.

  7. Wahnsinn , 4 Minuten Ausfall. Sorry, aber wer sein Geld Casino-mässig in Aktien anlegt und nicht mal 4 Minuten aussitzen kann, ist selber schuld. Mit Ausfällen muss man rechnen und 4 Minuten ist wirklich nichts.

  8. Kundendienst und offene Kommunikation sollte an erster Stelle
    stehen.
    Ehrlichkeit und Transparenz an zweiter.
    Auch für Steuerauszüge verlangt Swissquote immer noch Gebühren –
    im Gegensatz zu mehreren Mitbewerbern.
    Schläft da das Management oder stehen Gewinne und horrende Bonus-
    zahlungen über einem guten Kundendienst??????

  9. Solche Vorfälle häufen sich und kann/muss ich so bestätigen.
    Bereits am 1. August war sq auf Störung.
    „Unsere Techniker arbeiten daran…“

  10. Ihr verlangt in Zeiten hohem Transaktionsvolumen – im Jargon auch Stresszeiten genannt – hochverfügbare IT und wollt aber nur ein paar Cent für die Transaktion bezahlen. Wie soll sich Swissquote das leisten können. Das kann nicht mal die CS, wie wir am 15. Jan’15 gesehen haben. Wer seine Franken dem Marktrisiko aussetzt, muss sich auch im Klaren sein, dass es auch Marktzugangsrisiken gibt. Oder verklagt der „Investor“ dann auch die Swisscom, wenn sein Internet ausfällt und er keine Order platzieren kann? Darum haben auch professionelle RiskTaker einen direkten Zugang zu den Handelsplätzen.

    Alle Marktzugänge für Privatkunden sind in Stesszeiten nicht auf Verfügbarkeit ausgelegt, man müsste das normale Volumen mit 1% der IT Kapaität durchführen, um bei Volumenexplosionen hochskalieren zu können. Das ist teuer und in Zeiten in denen die IT kaputtgespart wird dem MxB schlicht nicht vermittelbar.

    Und wer zu jeder Zeit erstklassige Optionspreise gestellt werden will, wie im Artikel kritisiert wird, soll sich jemanden suchen, der das auch kann, aber das wird dann schon etwas teuerer.

    Der einzige wirksame Schutz gegen Marktzugangsrisiken ist ein GTC Stopp nach dem Fill und das Akzeptieren der Slippage oder ein Sitz am Handelsplatz selbst.

    • @Holzermoser Josef … endlich einmal ein Forist, der was von der Materie versteht … +1

  11. ja mein lieber Herr Bürki, nicht nur bei der SIX ist da minutenlang nichts mehr gegangen. Ich als Kunde konnte da während mind. 1-2 Stunden nicht mehr in mein Konto einsteigen um zu handeln und, die Ansprechpersonen waren dauernd besetzt. Die Folgen trägt der „Schöberli“. In so einem Fall muss die Personalie im Handel sofort verdoppelt werden, damit der Kunde handeln kann. Organisation ist alles.

  12. Unfassbar, Swissquote crasht immer in heissen Phasen. Kunden zahlen sehr viel Geld für die Stabilität des Systems, da sind Fehler unverzeihlich. Und was garnicht geht, ist garnichts zu den Kunden zu sagen und die Verluste auf die Kunden überzuwälzen. Genauso wie am 15.1.2015. Swissquote gehört ein Riegel vorgeschoben, unfassbar auch dass Swissquote bis heute noch nicht alle Kunden des Frankenschocks entschädigt hat und sich sogar anmasst, gegen eigene Kunden wegen eigener Fehler und Systemcrashs zu klagen. Die Finma hätte längst einschreiten müssen.

    • @ Urs Unfassbar

      Vergessen Sie die FINMA.

      Vergessen Sie das ganze System!

      Seit dieses Finanzsystem und die Börsen praktisch vollelektronisch, über Computer abgewickelt werden, kann doch kein Börsianer mehr wissen, was alles in der Hardware und Software der Betreiber des Finanzsystem eingebaut ist. Märkte gibt es gar keine. Völliger Blödsinn, wenn das noch geschrieben wird. Nur gehirngewaschene glauben noch so was. Dafür gibt es die versteckte Manipulation.
      Das ganze System ist eventuell bestückt mit versteckten Trojanern.
      Es ist sehr gut möglich, dass das ganze elektronische System in zentralen Quanten-Computern, wo Spezialisten (nennen wir sie mit dem Namen “Todschild“) sitzen, und Kontrolle über das ganz System ausüben können.
      Sie Können mit ihrem Quantencomputer alle Börsenaufträge weltweit überwachen, kontrollieren und manipulieren ! Sie haben Übersicht über die weltweiten Positionen an allen Börsen! TOTALE KONTROLLE!!

      Es ist ja sowieso verdächtig, dass genau dann, wenn’s an den Börsen kracht, das System ausgesetzt wird. Genau dann, wenn es mit Hebelprodukten am meisten zu kassieren gibt, geht nichts mehr.

      Gut möglich, dass bei einem Crash die Verkaufsaufträge der “normalen“ Börsenteilnehmer für gewisse Zeit gestoppt werden, und sofort von den Todschild-Spezialisten am Quantencomputer Hebelprodukte eingegeben werden.
      Danach werden die Verkaufsaufträge der “Normalos“ mit zwischenzeitlich bereits hohen Verlusten elektronisch durchgeschleust. Ihre Verkaufaufträge erfolgen natürlich zu viel tieferen Kursen. Sie haben die Party somit verpasst, und sind die Betrogenen!
      Es ist anzunehmen, dass dies der Realität entspricht!

      Vergessen Sie deshalb diesen ganzen elektronischen Börsen- Manipulationshandel.
      Ebenso Krypto/Blockchain/Digitalgeld mit elektronischen Zahlen.
      Keine Werte stehen hinter diesen elektronischen Zahlen!!! Keine Deckung, heisse Luft, NULL!

      Als die Spar&Leihkasse Thun pleite ging, hatten die Bankkunden noch schöne Bankauszüge mit grossen Guthaben in Zahlen, und als sie am Bankschalter für die vielen Zahlen, Geld holen wollten, gabs nichts mehr!!
      Heute beträgt die Manipulation im Finanzsystem ein Vielfaches von damals!
      Wir befinden uns sozusagen in “explosiven“ Betrugs-Zeiten!

      NUR BARES IST WAHRES. ….UND ECHTES GELD NUR PHYSISCH, KEINE ETF UND….ALTPAPIERCHEN…ODER ANDERER FINANZ-KOMPOST.

  13. Das ist völlig normal und man kann sehr wenig dagegen tun.
    Jede Handelsplattform hat eine begrenzte Anzahl Aufträge pro Minuten.
    Bei Turbulenzen auf den Märkten sind die Systeme überlastet, weil die Volumen kurzzeitig vielleicht 10 mal, 20 mal, 100 mal höher als normal.
    Als damals der Handel noch per Telefon abgewickelt wurde, konnten die Kunden während einem Crash keine Bank erreichen. Alle Telefonanlagen der Banken waren überlastet.
    4 Minuten Wartezeit ist sehr wenig.

  14. Eine Bank der man nicht vertraut.
    Die Swissquote hat noch weitere Probleme. Die ganze Geschichte mit der Auflösung des Mindestkurs 1.20CHF am 15.01.15 ist noch nicht vom Tisch. Das CfD Produkt von Swissquote, wie auch das von vielen anderen Banken, hatte damals versagt. Alle anderen Banken sind den Kunden entgegengekommen und haben die Minussalden von sich aus gelöscht. Nur Swissquote war nicht bereit Kompromisse einzugehen und versucht noch immer gegenüber 420 Kunden Forderungen geltend zu machen. Ihr eigenes CfD-Traidingsystem hat dabei komplett versagt. Während der Auflösung des Mindestkurs wurde das System über 1 Stunde vom Netz genommen, in CfD Traiding geht es aber um Sekunden. Dies zeigt, dass sie kein adäquates Risikomanagement machen, gegen Sorgfalts- respektive Treuepflicht verstossen wie auch gegen Treu und Glauben handeln. Swissquote sucht keine Lösungen mit den Kunden, sondern gegen diese. Ein solches Verhalten ist sehr bitter. Für die 420 im Stich gelassenen Kunden, hoffe ich auf ein positives Urteil des Handelsgerichts. Die negativen Schlagzeilen werden sich noch mehren.

    • @ Holzermoser,Josef

      Spätestens bei der nächsten Währungsreform kommt das umdenken. Oft zu spät…

  15. Jeder Banker, der das Game von intern kennt weiss, dass das kein Zufall ist, sondern „by design“ geschieht.

    Genauso wie bei der Vontobel und der ZKB, wo bei grösseren Marktschwankungen „plötzlich“ minutenlang keinerlei Handel mit ihren Strukis möglich ist. Schono komisch, gell?

    • Ja schön wärs es wären nur Strukis, bewegt sich Gold und Silber, etwas zu stark, stellt die ZKb einfach KEINE Kurse mehr für Ihre ETFs.

      Das zeigt einfach eins, vertrauen kann man hier niemanden…..und als allerletzes den Banken und Versicherungen….Wer mit diesen beiden Geschäften macht muss sich immer auch einen guten Anwalt leisten können

  16. Ja dann kann ich auch berichten, zwar Postfinance welche jedoch das System der Swissquote nutzt. 01.08.2017 hatte ich einen Verkaufsauftrag draussen an der NYSE, am 31.07 gab es eine Aktienzusammenlegung, Swissquote hat diese verpennt, und am 01.08. wo infolge der Zusammenlegung der Kurs explodiert ist, wurde mein Auftrag ausgelöst, mit ALTER Stückzahl zu neuen Preisen.

    Misstrade. Dazu gibt es klare Regeln. Die Post/Swissqoute hat den Fehler 15 Tage später bemerkt und einfach die Position ausgebucht welche am 01.08. erfolgte.

    Folge, mein Account wurde blockiert, ich wurde aufgefordert das Geld zurückzuerstatten, das tat ich nicht. In der Folge verkaufte Post einfach andere Assets, um den negativ Betrag zu stornieren.

    In der Folge lange Disskussionen mit Information aller Stellen, am Schluss hat man sich geeinigt auf eine Zahlung von 30% der Streitsumme, mit der Bedingung das ich als Kunde gehen müsse….

    War übrigens auch nicht das einzige mal, bei Derrivaten die in die Barrier liefen und einen Rückkaufspreis vom Emittenten im Stopploss Fall von 0.24 hatte stellt Swissqoute automatisch eine Verkaufsauftrag zu 0.01 ins System und dies obwohl das Produkt infolge StoppLoss Event gar nicht mehr handelbar ist.

    Auf Nachfrage beschied man mir das dies im besten Interesse des Kunden erfolge??? -99% vom garantierten Wert im Interesse des Kunden….

    Ein Pionier in Digital sieht für mich anders aus….

    • Wow, dieser Fall sollte IP detailliert recherchieren und wenn es stimmt detailliert publizieren.

      Bereits vor 10 Jahren vielen im Forex Handel immer dann die Server aus, wenn sich der Markt schnell bewegte oder es wichtig wurde, dass man handeln kann. Als ich zum dritten Mal gemäss Trading Desk der Erste war, der diese meldetet war die Sache dann gegessen – unbrauchbar und zum Glück noch von dem SNB Debakel im Jan 2015

      Die FINMA sollte bei Swissquote prüfen, ob diese Firma Virtual Dealer Plugins verwedet oder verwendet hatte, mit denen man so nette Dinge wie Kursverzögerungen, Spread Widening, Verzögerung in der Weiterleitung von Kauf und Verkaufsaufträgen etc steuern kann – natürlich kundenspezifisch nach Bedarf. Jetzt sicher brandaktuell im Kryptotrading Bereich – da lassen sich die Schäfchen scheren, dass es eine wahre Freude ist.

      Retail Forex und CFD Handel sind sowieso reine Abzockprodukte. 99% der Kunden verliert Geld. Aufwachen FINMA, ESMA hat den maximalen Hebel von 100:1 auf 30:1 reduziert und bei der FINMA ist nicht einmal klar, wer für so eine Anpassung überhaupt zuständig wäre…. auch da ist ausreichend Material für eine gute Story vorhanden.

  17. Swissquote ist was die Verfügbarkeit der Plattform angeht eine absolute Frechheit. Der Login fällt alle 1-2 Wochen bestimmt für Stunden aus. Absolut planbare Updates werden ohne Ankündigung und ohne Mitteilung ausgeführt, dabei ist das System stundenlang nicht zur Verfügung (letztmals ISO20022). Support Tickets die den Login betreffen können nicht eröffnet werden auf der Plattform da keine Anmeldung möglich ist. Telefonischer Support an den Wochenende, sowieso komplette Fehlanzeige. Tradingdesk als Alternative für dringende Aufträge ist nicht erreichbar. Sorry aber Swissquote ist für wirkliche Trader keine Option und der Support ist schlichtwegs lausig.

  18. Am 12. Juli war die Downzeit (kein Log-in möglich) viel, viel länger! Da war handelsmässig nicht so viel los, drum habens vermutlich nicht so viele gemerkt. An der Hot-line niemand erreichbar. Eine Antwort auf einen Mailanfrage kam nach Stunden. Viele solche Ausfälle sollte sich SQ nicht mehr leisten!!