Neue Krypto-Chefs sind Banker alter Schule

Kapitäne der Seba Crypto waren Urgesteine bei UBS – Scharen Kollegen um sich, mieten Edelstätte in Zug-City – Junge Wilde?

Guido Bühler konnte gestern den Champagner aus der Kühle nehmen. Seine Seba Crypto hatte soeben von der Finanzaufsicht die überfällige Lizenz zugesprochen erhalten.

Jubel, Applaus. Die Welt gehört uns, so das Motto bei Seba und der zweiten Krypo-Bank, die den Segen aus Bern erhalten hat, die Sygnum.

Was toll klingt, steht am Anfang. Bemerkenswert ist, dass im Fall der Seba Old School Banker die Schweiz in die Krypto-Neuzeit katapultieren wollen.

Bühler ist ein Urgestein der UBS. Er machte bei der Grossbank einen langen Weg, kennt das Geschäft mit reichen Kunden, baute Plattformen auf.

Dann wollte Bühler etwas Neues riskieren. Er erkannte in der Krypto-Technologie die Once in a Lifetime-Chance.

Überall zu Hause: Bühler (Seba)

Sofort scharte er bekannte Leute um sich. Doch auch bei denen handelt es sich mehrheitlich um Banker aus dem vergangenen Jahrhundert.

Andreas Amschwand war eine grosse Nummer in der alten UBS. Weil zwei Milliarden der gigantischen Subprime-Verluste der Grossbank vor einem Jahrzehnt auf sein Konto gehen, musste Amschwand umsatteln.

Er privatisierte, investierte in Osteuropa in Farmland und wurde Verwaltungsrat bei der Julius Bär. Dort ging er sofort von Bord, als er bei der Seba Crypto loslegte.

Amschwand kennt das Bankengeschäft aus dem Effeff. Er galt innerhalb der UBS als Crack.

Allzweckwaffe: Amschwand (Seba)

Ist er auch der Richtige für die neue Welt? Sind Blockchain, Digital und Tokens seine Heimat?

Weitere Seba-Aushängeschilder stammen nicht aus dem Hier und Jetzt, sondern von Gestern und Vorgestern.

Urs Zulauf war lange Jahre Chefjurist der Finanzaufsicht – schon zu Zeiten, als diese noch unter Eidgenössische Bankenkommission firmierte. Was genau verbindet Zulauf mit der neuen Welt?

Zwei weitere Old School Finanzleute sind ganz oben in der Seba. Einer heisst Urs Bernegger, der andere Daniel Renner. Bernegger kaufte und verkaufte für Vontobel Devisen, sein wichtigster Kunde war lange Uli Hoeness.

Renner hatte bei der CS grosse Pensionskassen an der Leine. Eine war die Zürcher Beamtenversicherungs-Kasse, die zum Gerichtskrimi wurde. Auch rund um Renner tauchten dabei heikle Fragen auf.

Die Truppe wird ergänzt durch einen jungen Erben. Er heisst Guy Schwarzenbach, sitzt im VR der Seba und ist vor allem eines: Sohn.

Vom legendären, geheimnisumwitterten Devisenspekulanten Urs Schwarzenbach. Der ist heute Edel-Hotelier, Kunst- und Pferdehändler und steckt in schweren Steuer- und Zoll-Verfahren.

Seba, Signum, digital: Hoffnungsträger einer gebeutelten Branche

Schwarzenbach-Junior, Subprime-Amschwand, Finma-Zulauf, UBS-Bühler: Die hippe Seba Crypto ist eine Ansammlung von Machern aus Good old Swiss Banking.

Verspricht das Erfolg?

Guido Bühler, Initiant und CEO, der für seine Seba in No time 100 Millionen zusammen gekratzt hat, ist davon überzeugt. Wer meine, die alte Bankenwelt habe eine Zukunft, sei auf dem falschen Dampfer, meinte er in einem Gespräch vor ein paar Monaten.

Startup mit Luxus-Sitz: Seba im Stadthaus (Wiki)

Die Zuversicht widerspiegelt sich in Marmor und Glas. Lange bevor die Seba Crypto die Lizenz erhalten hatte, zog sie von einem Industrie-Vorort ins Zentrum des Schweizer Crypto Valleys: nach Zug.

Nicht in ein 0815-Geschäftshaus, sondern ins historische Stadthaus. Klotzen, nicht kleckern: Das Motto der Seba Crypto, dem neuen Stern am Himmel des Finanzplatzes, passt bestens zur Geschichte dieser speziellen Industrie.

Kommentare

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  1. Mit Crypto Geld zu verdienen ist so ähnlich einfach wie Grundstücke auf dem Mond zu verkaufen.
    Man konvertiere echtes Geld in etwas das von zweifelhaftem Nutzen ist.
    Für den Verkäufer eine tolle Sache.
    Für den Käufer auch toll, solange er glaubt, zu jeder Zeit einen weiteren Käufer für seine digitalen Assets finden zu können.
    FB ging nach Genf, weil Google in Zürich sitzt.
    Faktisch gesehen, gibt es fast nur noch digitales Geld.
    Die 100 CHF in meinem ZKB Konto sind genauso digital wie die 10 ETH in meiner eWallet.
    Was fehlt sind die Internetadressen um die 100 CHF per Mausklick woanders hin zu transferieren.
    Wenn ich die nicht per klick verschicken kann, schafft das auch kein Hacker. Drum wird mein CHF bei ZKB etwas sicherer sein als meine ETH im WWW.
    Das beste an ZKB, man braucht weder VISA, noch Master, noch eine sonstige Kreditkarte um an sein Geld zu kommen.
    Wer einen erfolgreichen Webshop betreibt, kann ihn auch direkt mit ZKB verknüpfen ohne sich mit diversen Drittfirmen beschäftigen zu müssen.

    Ich wünsche den zwei neuen Cryptos einen guten Start.

  2. Ich wünsche allen Blockchain (Coins und vor allem Tokens) Lösungen viel Erfolg. Blockchain könnte unsere zentralistischen Systeme wirklich markant entschärfen und End-to-End Kontrakte möglich machen. Dies missfällt natürlich allen zentralistischen Strukturen und deren Nutzniesser.
    Kryptowährungen (Coins) haben einen entscheidenden Vorteil – sie sind nicht unendlich, daher kann man nicht einfach neue Coins generieren (wie dies bei den konventionellen Währungen nach dem Wegfall des Goldstandards leider geschehen ist). Wenn das Maximum einer Kryptowährung erreicht ist (bei Bitcoin sind es zurzeit 21 Millionen), dann ist Schluss.
    Der grosse Nachteil zurzeit sind die benötigte Energie für das Mining und für die Transaktionen sowie die Anzahl Transaktionen, welche gleichzeitig prozessiert werden können – hier wird es in der Zukunft neue Lösungen brauchen – und diese werde kommen.
    In der heutigen schnelllebigen Zeit haben wir verlernt, dass System Zeit zum Wachsen benötigen. Es kann nicht alles in einigen Jahren perfekt gemacht werden.
    Wir müssen auch mal wieder länger auf durchdachte, zukunftsträchtige Technologien warten und diese vollumfänglich in die heutige Umgebung integrieren.
    In der Vergangenheit haben solche Veränderungen immer Angst verursacht bei den Menschen und viele dieser Technologien/Lösungen brauchten einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte um sich durchzusetzen. Heute kann man sich diese gar nicht mehr wegdenken.
    Ein wenig Gelassenheit wäre meines Erachtens das richtige Verhalten und wir sollten mal abwarten wohin uns diese neuen Lösungen führen. Denn eines ist ganz sicher – das heutige, angelsächsische Wirtschaftsmodell mit ihrer monetären Geldpolitik ist in einer Sackgasse. Es gibt bis auf weiteres nur einen Planet Erde und dieser macht die heutige Maximierungsdoktrin auf allen Ebenen nicht mehr lange mit.
    Wir müssen uns von der in den Industriestaaten herrschenden „Bewahr- und Wohlfühl“-Mentalität schnellstens verabschieden und dazu wird es einschneidende und sehr unpopuläre Entscheide geben müssen, welche mit der heutigen (im Rückwärtsgang befindlichen) weltweiten Politik einfach nicht machbar sind.

  3. Gratuliere zur Lizenz. Irgendwo müssen die armen gekündigten und Schettinos ja arbeiten. Dann freuen wir uns bis die Energiesteuer auf dem Bitcoin / ProofOfWork Stromverbrauch pro Transaktion eingeführt wird. Greta versteht das zwar noch nicht, aber die Herren ebben auch noch nicht. Zwei Bitcon Transaktionen Ein Flug mit einem Passagier nach New York und zurück.

  4. Old School ist New School …

    Ja lieber Lukas Hässig – wir, die Banker, Oekonomen, Informatiker und Ingenieure ab 55+ wissen, was in der digitalen Zukunft geht und vorallem WIE mann/frau profitable Geschäfte machen kann mit Crypto und Blockchain & Co.

    Es ist nicht das schwachsinnige digital Geschrei und der vermeintliche Digi-Pigi-Hype der Medien mit Twitter plus Facebook sowie all dem primitiven Apps Spielzeug sondern professionelle IT- / Datentechnologie, welche profitable Geschäftsmodelle ermöglicht.

    Ich wünsche den beiden Crypto-Banken viel realen und bodenständigen Erfolg! Sie werden die marode Schweizer Finanzwelt aufmischen.

  5. Herr Amschwand trug in erster Linie die Verantwortung für zehntausende gefährdete Jobs.
    Es ist unglaublich dass so ein Mann nicht belangt wird, was noch unglaublicher ist dass er zig Dutzende Millionen für sein handeln erhalten hat.

  6. Lukas hat schon recht: die alten Banker passen in die Crypto Industrie wie 70ig jährige Nonnen in einen Puff. Wie schon aktuell bei UBS und CS: Null Ahnung von Sex (IT) und noch weniger von Blockchain: „Hash, kann man das Rauchen?“. Bei den traditionellen Banken ist 70% IT, bei den Cryptos sind es 90%. Gleiches Schicksal also: gehen an nicht funktionierender IT zugrunde.

  7. Kriegt man in der Schweiz eine Bankenlizenz, wenn in der Firma nicht Banker am Ruder sind? Ich befürchte, die Herren werden ein nicht lebensfähiges Ungetüm aufstellen und die finanziellen Mittel bilden – und dann grandios scheitern. Währenddessen geht Startups mit wirklich guten Ideen, die Luft aus, weil die Finanzen fehlen.
    Ist so üblich in der Schweiz…

  8. Es ist wohl nie richtig.
    „Banker alter Schule“ sind nicht die richtigen.
    Wären das jetzt alles Youngster, würde es wieder heissen, dass die von Business keine Ahnung haben.

    Ich bin mir sicher, dass SEBA sowie SYGNUM schon die richtigen Leute an Bord holen, um die beiden neuen Krypto-Schiffe im Schweizer Bankenmeer erfolgreich zu manövrieren…

  9. Versucht sich nicht der ex-CEO / compliance officer (Patrick) der Saxo bank nicht auch sein Glück in diesen Gebiet?

  10. Banking ist Kreditsuchenden eben solche Kredite zu gewähren. Banking ist auch, Anlagesuchenden eben solche Anlagen anzubieten. Und dann gibt es ganz viel Brimborium um diesen Kern herum. Die Blockchain wird möglicherweise die Art und Weise der Abwicklung verändern, aber nicht das Banking. So ganz doof ist es also nicht, auf erfahrene und smarte (im Sinne von geschäftsschlau) Banker zu setzen.

  11. Lukas Hässig Wirtschaftsjournalist alter Schule (Finanz und Wirtschaft, SonntagsZeitung, Facts, Bilanz und Weltwoche).
    Ist er nicht zu alt, oder der falsche für eine Finanzwebsite?

  12. So wie es langsam immer klarer wird, ist (wenn überhaupt) Bitcoin die Killerapp für Blockchaintechnologie (die anderen Coins/ Tokens sind den Beweis schuldig geblieben, wesentlichen Mehrwert ggn. vorhanden Lösungen zu generieren).
    Die Stärke von Bitcoin liegt wohl eher in der Wertsicherung denn als Zahlungsmittel. Als Fundament für eine alternatives Geldsystem, quasi.
    Bis die Wertaufbewahrungsfunktion sich ausgebildet hat, können aber noch viele Jahre vergehen (hängt natürlich von der Druckfreudigkeit der Zentralbanken und dem Regulierungseifer der Regierungen ab).
    Ob sich in einem solchen Szenario momentan viel Geld mit Krypto-Services verdienen lässt, bezweifle ich.
    Lieber in Bitcoin direkt investieren, als in eine Krypto-Bank, wenn man an die Blockchaintechnologie glaubt. Das Upside ist grösser.

    • Bitcoin wäre doch eher interessant um langfristige Kontrakte abzubilden, z.B. Grundstücke.

      (…)Ziel der Abspaltung von Bitcoin war die Erhöhung des Blockgrößen-Limits von 1 MB auf 8 MB ohne Übernahme der Protokoll-Erweiterung SegWit. Dadurch sind bei Bitcoin Cash mehr Transaktionen pro Zeit als im Bitcoin-Netzwerk möglich.(…)

      Für die täglichen Schiebereien wäre Bitcoin Cash interessanter.

      Oder eventuell Litecoin…

      „Im Gegensatz zu Bitcoin, für welche SHA256 verwendet wird, verwendet Litecoin scrypt in seinem Proof-of-work-Algorithmus“

      Quelle der Zitate: Wikipedia

      Egal was ihr macht: Privat heisst privat…den Schlüssel lässt man nicht auf einer Exchange liegen.

  13. Der ganze Krypto-Hype erinnert mich an die Urzeiten des Internets. Damals nannte sich so mancher „Webdesigner“ oder „Administrator“ der knapp einen Monitor von einer Mikrowelle unterscheiden konnte…

    /ironieaus

  14. Ich frage mich mehr nach dem Geschäftsmodell: Was können diese Crypto-Banken einem Kunden liefern? Wie wird Geld verdient?
    So tönt das alles noch ein Bisschen nach DotCom-Bubble 2.0
    So Geschwurbel konnten ältere Hasen schon mal hören. Think Tools, anyone? 🙂

    • Bald wird dieses wertlose, sinnlose Konstrukt zusammenfallen und die Dummen verlieren alles, Hände weg.

    • Genau das ist es – es gibt einige Leute (bzw in der Zwischenzeit sehr viele), die die zukünftigen Bedürfnisse und Systematiken verstehen und auf der anderen Seite gibt es solche Personen wie Max, die es nicht verstehen, und….vor allem…nicht verstehen wollen oder können. Sie beschäftigen sich aber auch nicht damit!!!

      Dementsprechend herrscht hier das Misstrauen auf Basis von Unwissenheit!!

    • @Socrates:
      Ich beschäftige mich durchaus mit Blockchain-Technologie. Die kann sehr wertvoll sein und produktiv eingesetzt werden.
      Aber ich verstehe nicht, wie das Geschäftsmodell einer Crypto-Bank funktionieren soll. Und das konnte mir noch niemand erklären. Aber ich würde mich auf eine Erklärung sehr freuen, werde gerne kluger 😉
      Zudem: Im DotCom Hype ging es ja auch ums „Internet“. Dies hat sich auch durchgesetzt. Nur nicht so, wie man damals vermutete. Und nur ganz wenige Player aus dieser Zeit sind aktuell noch dabei.

    • Viel wäre von der IT insgesamt auch nicht übrig wenn man Dinge weglassen würde welche nur zur Arbeitsbeschaffung dienen 🙂

      Dutzende Frameworks & Programmiersprachen, systemd, UEFI, Intel ME, spekulative Ausführung, verschlossene Dateisysteme, verschiedene GUIs…so viele Dinge welche die Arbeit nur verkomplizieren…und zudem unsicher machen.

      Bei den Banken dürfte es nicht anders sein.

  15. Ich bin ein wenig verwirrt. Gestern gab’s hier einen Artikel über CS um Crameri, indem moniert wurde, dass ein IT’ler eine Bank führt. Heute wird moniert, dass eine Bank von ‚alten Bankern‘ geführt wird.
    Oder wird hier pauschal angenommen, dass Ü50 keine Ideen mehr hätten und Innovationen treiben können?

  16. Hoch interessant.
    Menschen bleiben ihren eingeschlagegen oder durch die gegebenen Umstände gebildeten, Privat und Berufs-Arbeitsschemen in aller Regel treu. Menschen kann man nur sehr bedingt umprogrammieren.
    Volglich werden die im wesentlichen, nach den gewohnten Grundmustern Arbeiten. Nur weil mit neuen Technologien gearbeitet wird, heisst das noch lange nicht, das sich auch die Arbeitskernmusster grundsätzlich verändert haben.
    Wer jetzt von einem neuen Bank und Finanzzeitalter Träumt, der wird auf sicher bitter enttäuscht werden.
    Zu glauben, das die Sache jetzt solider wird, ist einfach nur naiv.Zudem die Goldenen Zeiten von 1991-2008 sind so nicht wiederholbar.
    Dazu, das Realwirtschaftliche Umfeld hat sich erheblich verschlechtert.Aktuell ist die ausschlachtbare Substanz von 1991-2008
    nicht mehr verfügbar.
    Die Sache öffnet den ,,Kern- Geschäftsmodellen,, von 1991-2008 in einem neuen Gewand, erneut Tür und Tor. Mal abwarten, da wird sozusagen auch noch ,,gehebelt,, mit weiteren Faktoren, das finale Desaster eingeleutet. Ob das die Sache beschleunigt oder bremst
    ist da nur noch bedingt relevant.

    • @Hans:
      Beherrschen Sie zuerst Grundlegendes bevor Sie grosse Theorien aufstellen.
      Wer „volglich“ und „eingeleutet“ schreibt hat ganz andere Sorgen im Leben.
      Faszinierend was möglich ist; da redet einer von Kern-Geschäftsmodellen und ausschlachtbare Substanz, ich wünsche mir die DDR-Pressezensur wieder..

    • @L.Conti
      Ausgezeichnete Antwort.
      Die Zensur hat die DDR auch nicht gerettet.
      Die DDR und der ganze Rest an Zensurtrottel.
      Ist längst im Mülleimer der Geschichte gelandet.
      Ei ei ei ist das die Möglichkeit
      es bleiben NUR noch Fragezeichen.
      LG

    • @ Alles wird gut.
      Ganz genau danach sieht das aus,zumindest für die erdrückende Mehrheit.
      Der Grund ist für jeden halbwegs kompetenten Ökonomen
      denn doch leicht nachvollziehbar.
      Die Weltwirtschaft versinkt in einem bald Ozean an Schuldverschreibungen.Die Erträge und Gewinnmöglichkeiten in der Realwirtschaft Verdunsten
      mit athemberaubender Geschwindigkeit.
      ja woooo,wooooo den sollen den da noch ertragsversprechnde Investitionen sein???
      Tztztz auf dem Mond oder auf dem Mars ja wooooo.
      Das geht bald nur noch mit dem berüchtigten Zocken.
      Na ja wie das ausgeht weiss man doch längst seit 1929.
      Wer es etwas näher zeitgenössischer möchte, aber bitte
      Gruss aus 2008.
      Ei ei ei verklemme mir denn mal weitere Ausführungen.
      Wünsche schönen Feierabend.

  17. Diese Krypto Buden sind schlimmer als die SNB! Geldschaffung aus dem „Nichts“, ohne den geringsten Gegenwert! Hoffentlich wird diesem SCAM bald der Stecker gezogen!

  18. Wie soll man es dann LH richtig machen? Jetzt haben zwei Krypto-Banken den sehr hindernissreichen Weg zu Lizenz geschafft, schon werden die Protagonisten als „Old School Banker oder Banker aus dem vergangenen Jahrhundert“ disqualifiziert.
    1) hier geht es nicht um irgend eine Hipster-New-Economy-Jungbartträger-Veranstaltung, sondern um eine Banklizenz,
    2) Die Erteilung einer Banklizenz erfolgt nach eingehender Prüfung der bilanziellen, organisatorischen und (bank)fachlichen Struktur der Antragsteller.

    Die Erteilung der beiden Lizenzen wäre eigenlich Anlass für einen Artikel über mögliche Zukunftsfelder des Swiss-Bankings gewesen, das wurde leider verpasst.

    Schade, rummäkeln ist halt einfacher…..

    • Ich kann mich Ihrer Meinung nur anschliessen. Erfahrene Bankfachleute als Banker aus dem vergangenen Jahrhundert zu bezeichnen ist zumindest fragwürdiger Journalismus. Und Guy Schwarzenbach’s Haupttätigkeit als „Sohn“ abzutun, ist entschieden unter der Gürtellinie. Wird nicht in diesem Forum dauernd über das schwere Los der ü50 gejammert? Diese handkehrum als Banker aus dem vergangenen Jahrhundert zu bezeichnen ist Wasser auf die Mühlen der HR Abteilungen! Wobei schon der Begriff „Banker“ saublöd ist, am Rande bemerkt. Mal abwarten, was die Seba Crypto Leute zustande bringen, möglicherweise wird das ja ein Erfolg. Wenn es dann am Schluss so wäre, dann wird LH vermutlich dann schreiben, die hätten den Erfolg gestohlen und überhaupt. Manchmal ist Inside Paradeplatz eher destruktiv ausgelegt, anstatt zukunftsorientiert auch mal positiv zu sein.

  19. Im Vergleich/Gegensatz zum aktuellen Schweizer Private Banking mit den ‚Managern‘, die ohne Risiko nur bei CS, UBS oder ZKB Geld abziehen – Gratulation und Chapeau!

    Ich hoffe, die Erfolgsgeschichte geht weiter……

    • Haben die beiden Banken bereits ihren eigenen Spin Doctor Namens So rates eingestellt? Scheint ja nötig zu sein…

  20. ‚Doch auch bei denen handelt es sich mehrheitlich um Banker aus dem vergangenen Jahrhundert.‘
    Was soll dieser dämliche Satz? Sollen sie 15 – 19 jährige anstellen?
    Das Niveau wird bedenklich.

    • Damit ist wohl gemeint, dass sie zu den Verbrechern gehören die schon mehrere Finanzkrisen ausgelöst haben mit Ihrer unendlich, egoistischen Gier (dot.com, dann 2008..), natürlich immer auf Kosten des Volkes und der Ressourcen der Erde. Sprich, sie haben nach wie vor dieselbe Denkweise: Me first!

    • @ Joe Blegi / Tom
      Na ja sollte man denn doch schnallen wie das gemeint ist.Damit sind die von zwischen 1980-2000 ausgebildeten gemeint. Mal abwarten was die zwischen 2000-2020 so drauf haben werden.
      Da sollte man sich auch immer bewusst sein jede Generation wird von der Vorangehenden aufs Leben vorbereitet und Ausgebildet AUCH an den Hochschulen.
      Nix gegen die Jungen aber die zwischen 1950-1970 bekamen da, denn doch im Wesentlichen deutlich solideres vorgesetzt.Alles war nicht das gelbe vom Ei
      solider war das allemal.
      Na ja dann kam das mit den sog.68 iger!???
      Die hatten das mit solider Ökonomie nicht so am Hut
      denn doch deutlich mehr mit Ideologie. Das bis weit in den Bereich Ökonomie und Wirtschaft.
      Würde das den mal so über den Daumen einordnen 1/3 war
      notwendige Weiterentwiklung 2/3 destruktiev wirkender Schrott.
      Unübersehbar die 68. iger haben nicht soooo schlaue Spuren hinterlassen bis zur Generation 2000 pluss.
      Die dürfen und müssen dann die angerichtete
      Sch. der Grosseltern ausfressen.
      Geschichtlich etwas bewanderte wissen oder könnten es wissen.Die sog. 68 iger hatten die besten Voraussetzungen ALLER Zeiten ganz viele Dinge besser zu gestalten.Soooo viele Möglichkeiten zum Lernen und Weiterbilden gab es niemals zuvor in der ganzen Menscheitsgeschichte.