Deutsche nehmen die Schweiz nicht mehr wahr – Splendid Isolation wird teuer

Während die meisten Schweizer meinen, sie seien wichtige Lieferanten für die deutsche Wirtschaft, sind die Deutschen der Meinung, die Schweiz sei kein Thema für sie.

Die Abwendung der Schweiz von der EU wird bedauert bis nicht verstanden. Eine Minderheit meist älterer und wohlhabender Deutscher lobt die Schönheit unserer Kantone. Die jungen Deutschen zieht es vorzugsweise nach Österreich, vor allem Tirol und Südtirol, und nach Kroatien. Schweizer Gastgeber gelten als teuer, steril und wenig deutschfreundlich.

Vier Tage bin ich durch Deutschland gereist, um dort den Zusammenbruch von CDU/CSU und SP genauer zu erforschen. Die von Schweizer Wirtschaftsführern immer noch hoch gelobte Linder’sche FDP versank in diesen Tagen im Orkus der Unbedeutendheit; es wird sich zeigen, ob die Gössi’sche FDP Schweiz es am 20. Oktober besser machen wird.

Die deutschen Sozialdemokraten sind offensichtlich dem Wahnsinn verfallen, denn nach dem Doppelversager-Team Schulz/Nahles treten nun Paartänzer an, um den Willy Brandt- und Gerhard Schröder-Pokal zu gewinnen. Dass es nicht klappen kann, ist jedem Nichtdeutschen sofort klar.

Angela Merkel, in tiefes Sinnen versunken, hat eine PR-Offensive in eigener Sache gestartet. Sie lässt sich vom ZDF in einer „Wir schaffen das schon“-Dokumentation verherrlichen und öffnet sich, ganz wie eine Auster, langsam wieder den Medien. Offensichtlich hat sie den Kampf noch nicht aufgegeben. Die Seehofer‘sche CSU hat den Anschluss verloren.

Jeder vierte Deutsche dürfte von diesen Vorgängen frustriert sein, weshalb Gaulands und Weidels (jetzt in Einsiedeln/Schweiz wohnhaft) AfD laufend Punkte macht. 25-28% macht in der Schweiz auch Blochers Volkspartei – bis jetzt.

Es handelt sich in beiden Fällen bei den Unterstützern rechter Parteien um viele „deplorables“, wie dies Hillary Clinton auszudrücken pflegte.

Es gibt eine Schweiz, welche die deutsche Intelligenz liebt: Es ist die offene Schweiz, wie sie seit 60 Jahren, sehr weitgehend vom alten Freisinn, aufgebaut wurde. Was viele gebildete Deutsche in der Schweiz vermuten, ist ein offenes Land, das seinen Bewohnern und Gästen Freiheit gibt.

Sie erwarten zwischen Basel, Zürich und Genf eine Work-Life-Balance, wie sie in Deutschland vielerorts nicht mehr gewährt wird. Nicht Work-Work-Work-Life, sondern Work and Life, Work and Life.

Gerade die Schweizer Universitäten und Fachhochschulen sind deshalb attraktiv für hoch qualifizierte deutsche Professoren und dem von ihnen mitgebrachten akademischen Mittelbau. Mit Schweizer Personal alleine, das ist bekannt, wären die beiden ETHs in Zürich und Lausanne bei weitem nicht dort, wo sie heute stehen.

Es wird erwartet, dass die Schweiz dem von der EU angebotenen Rahmenabkommen zustimmt. Wer bei uns glaubt, dies könne verhandelt werden, unterliegt dem gleichen Irrtum wie Boris Johnson in Grossbritannien.

Aussenminister Cassis gilt zwischen Frankfurt, Berlin und Brüssel als politischer Irrläufer, der seine Dossiers nicht einmal kennt. Bundespräsident Ueli Maurer, der in Deutschland unbekannt ist, wird höchstens als alpiner AfDler verstanden, der nach dem Schweizer Prinzip Zufall an die Macht gekommen ist.

Nach Lilo Pulver und Emil Steinberger gibt es keinen Schweizer mehr, den die Deutschen kennen. Adolf Muschg ist ein verblassender Stern; kein neuer in Sicht.

Viele junge Deutsche kennen die Schweiz seit 30 Jahren nicht mehr und haben auch kaum Lust, sie kennen zu lernen.

Das ist ein schlechtes Signal für unsere Tourismusindustrie. Nur Zermatt gilt noch als Anziehungspunkt, von Andermatt und Saas Fee hat kaum jemand gehört. Nach Davos, so heisst es, gehen nur die (wenig geliebten) Reichen.

Was heisst das?

Mit ihrem grössten Nachbarland, dem 83 Millionen Menschen zählenden Deutschland, hat die Schweiz ein Riesenproblem. Für die meisten sind wir ein toter Planet, teuer und wenig interessant.

Ich finde das einen Riesenirrtum, denn die Schweiz wartet auf die Deutschen wie die Braut auf den Bräutigam. Gemeinsam wird dies eine tolle Familie.

Es kann auch sein, dass wir die Berge lieber den Wölfen und Bären als den Deutschen überlassen, aber unserem BIP hilft dies wenig.

Jetzt freuen wir uns, dass der Inlandverbrauch wieder steigt. Deutsche geben bekanntlich gerne Geld aus. Dies ganz im Gegensatz zu Japanern und Chinesen, die höchstens Uhren kaufen, aber für die Hotelzimmer kaum zahlen.

Diesen Riesen-Irrtum sollten wir ausräumen. Das Geld liegt in der Nachbarschaft: Die Badener, Schwaben, Pfälzer und Bayern sind reich. Viele finden die Schweiz toll, aber leben können sie auch ohne sie.

In Bern wird nichts getan, um diesen teuren Irrtum zu beseitigen.

Kommentare

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  1. Mir fehlt in diesem Artikel die Stellungnahme zu Rahmenabkommen, Herr Stöhlker, ja oder nein?
    Die Schweiz wartet aber nicht auf den Bräutigam! Aber man könnte ja die Deutschen mit einem Rabattsystem in unseren Feriendestinationen bezirzen. Vorausbuchungen werden zu günstigeren Preisen vorgenommen, wie bei den Airlines.Sie werden aber auch sofort auf der Kreditkarte belastet, nur eine Buchung vornehmen, genügt nicht.

  2. Der germanische Heissluftbläser aus Zollikon sondert wieder einmal Abgase bis zum geht nicht mehr ab. Ganz in der Nähe gäbe er einen Platz für solche Dummschwäzer.

  3. Ist das verwunderlich? Der Rickli-Spruch „s’hätt zviel dütsche“ klingt immer noch in meinen Ohren
    Dank SVP ist die ehemals weltoffene Schweiz zu einem engstirnigen Dorf verkommen
    Seis drum
    Wo nicht erwünscht da kein Interresse erwartbar
    Ihr dürft Euch selbst genügen
    Viel Spaß im Mittelalter

  4. Sie liegen Falsch beim Rahmenabkommen. hoffentlich nimmt es dir CH nicht an, da die nachteile grösser sind als die vorteile.

  5. Definitiv ist die Schweiz zu teuer für Ausländer bzw. Deutsche. Wenn man nur Steuern und hohe Sozialversicherung bezahlen muss in DE, bleibt nicht mehr viel übrig um damit Ferien in der Schweiz zu machen. Wenn man Ski Fahren und danach Spass haben möchte geht man lieber nach Österreich. Apres Ski ist hier noch nicht so ausgeprägt.

  6. Ich bin in der Schweiz aufgewachsen. Ich mag auch unsere Nachbarländer.
    Es gibt allerdings zwei Nachbarländer in denen ich die Politik nicht ausstehen kann es sind Italien (es sind immer „gli altri“ – die Anderen die schuld sind) und Frankreich (gehört das Elsass eigentlich nun dazu oder nicht – am besten schaffen wir es ab).
    Leider gibt es auch in der Schweiz Tendenzen in diese Richtung zu politisieren. Es fehlt auch diesen Schweizern an Respekt gegenüber anderes Denkenden.
    Im übrigen bin ich Schweizer seit Geburt und das obwohl ich keinesfalls SVP wähle.

  7. Unglaublich, diese Ressentiments dieses Deutschen gegenüber Schweizern. Also Literatur soll das sein? Unglaublich diese Niveaulosigkeit, mir fehlen die Worte.

  8. @ Herr Stöhlker
    Die von Ihnen viel geschmähten B-Eidgenossen bodigten jeweils
    in Unterzahl die Heere der Habsburger, Burgunder, Savoyer
    und des Schwäbischen Bundes und knöpften dem Adel
    Ländereien ab.
    Ohne B-Schweizer gar keine Schweiz.

  9. Die Schweiz wird in der BRD nicht wahrgenommen?
    Wie kommt dann ein bekennender Norddeutscher
    namens Dieter Bohlen, der sich auch schon
    despektierlich über die Schweiz geäussert hat,
    dazu zu sagen : Die Schweizer haben alles
    richtiger gemacht. (richtigER)
    In England und Amerika und anderswo werden wir
    eh mit Schweden verwechselt. Wenn wir nicht wahrgenommen
    werden, dann deshalb, weil die meisten nicht wissen, wo
    Schweden liegt.

  10. 75% der Deutschen sind extrem links-grün, selbst die AFD unterscheidet zwischen Bürgern und Nationalen (Gauland in Bild)…..
    Mit solchen verblendeten Euro(nichtEuropa)-Freaks will ich persönlich nichts zu tun haben !
    Zudem sind die Deutschen extrem eifersüchtig auf die Schweizer, dies merkt man überall und jederzeit (Ausnahme die Bayern, aber das sind ja keine Deutschen, sondern Armenisch-Römischen Ursprungs).
    Zu guter letzt:
    Durch den Marshall-Plan nach Ende WWII, sind die Deutschen umerzogen worden und dadurch nicht mehr in der Lage eine Demokratie zu verstehen, alle konzentrieren sich nur auf Mutti – früher auf Adolf und noch früher auf die Könige und Kaiser.
    Dass es ein kleines Land gibt indem so viele verschiedene Meinungen und Parteien vorhanden sind, ist für den Deutschen schlichtweg nicht greiffbar – auch für den seit eh und je in der Schweiz lebenden Author……..

    • Glauben Sie immer noch ans Réduit? Die Franzosen and die Grande Nation, die Engländer ans Empire?

  11. Vielleicht erinnern sich auch einige (Hunderttausende) an das klägliche
    taktieren und aufgeben des Bankgeheimnisses und wie man sie dann mit
    Hilfe der Banken und Behörden ans Messer geliefert hat, nachdem
    man vorher Milliarden an Ihnen verdient hatte. Toller Charakterzug!

    • Sofern Ihnen das entgangen ist; in mehreren CD-Diebstahl-Fällen
      waren die Täter Deutsche, welche teilweise vom BND und/oder von SPD-Kreisen dazu beauftragt wurden !

  12. Gewisse Leute vergessen, dass es sich bei manchen Deutschen (24% Wahlwunschanteil)um ausgesprochene grüne Klimaflüchtlinge handelt.Klimaflüchtlinge aus Deutschland?Das hat noch keiner bemerkt – ausser mir. Ein Deutscher in seinem Land produziert 10 Tonnen C02 pro Jahr.Nach Abschalten der A-werke vielleicht bald 20 Tonnen.Kommt er in die Schweiz sind es auch für ihn nur noch 5 Tonnen.Hier kann er sich nun als Klimakenner profilieren und Klimabesserwisser.. Dank unserer Schweizer Art Dinge zu bewegen und zu verbessern produzieren wir nur die Hälfte.Nicht zuletzt dank Atomstrom und Speicherseen.Es ist daher anzunehmen, dass mit der grünen Welle in Deutschland immer wieder neue Klimaflüchtlinge hier eintreffen.Wenn sie es denn nur zugeben würden.

  13. sehr geehrter herr stölker
    das ist alles nicht ihr ernst was hier von sich geben… ich zitiere:
    „Ich finde das einen Riesenirrtum, denn die Schweiz wartet auf die Deutschen wie die Braut auf den Bräutigam. Gemeinsam wird dies eine tolle Familie.“
    mit sehr grossem staunen nehme ich dieses „uralte muster“ der zwangsverheiratung das sie da noch in sich tragen. vielleicht sind sie einfach auch „out of diesem jahrhundert“

  14. Und weil das ganze so interessant ist noch ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit.
    Am 9 September vor 221 Jahren datiert das Ende der
    alten Eidgenossenschaft.
    Die letzte Schlacht der alten Eidgenossenschaft.
    Der Gegner musste sich den Sieg mit einem extrem
    hohen Preis erkaufen.
    Eine Niederlage der Eidgenossen die gleichzeitig
    die Wiedergburt der Eidgenossenschaft einleitete.
    Geschichte wiederholt sich sehr oft,nicht eins zu eins
    jedoch unter anderen Umständen in einem neuen Gewand in anderer Ausführung.
    In der aktuellen Ausführung na ja stehen die längerfistigen Überlebenschansen der Schweiz schlecht.
    Der Dummheiten sind innzwischen viel zu viele geworden.
    Es liegt allein an den Schweizern, zu gegebener Zeit
    für eine wie auch immer Wiedergeburt einzustehen.
    Grins wie sagte doch der letzte Deutsche Keiser.
    Zitat: Die Schweiz überlebt auch noch den Weltuntergang. Zitat Ende.

  15. Ein verlängertes Wochenende als Studienreise zu verkaufen ist jetzt aber schon ein bisschen zum Lachen, Herr Stöhlker.
    Das mit den Unis ist ein Binse, was wären Harvard etc. ohne internationale Studenten- und Professorenschaft?
    Auch weiss ich nicht, in was für einer Bubble Sie leben, in meinem persönlichen Umkreis gibt es sehr viele Deutsche, auch junge (von 30-knapp 50 alles dabei), und bei denen ist die Schweiz längst nicht passé. Das sind aber auch Personen aus jeder Bevölkerungsschicht, und nicht nur irgendwelche Expats, die sich darüber aufregen, dass ihre Sprösslinge hier nicht automatisch eine Matura erhalten, sondern auch mal gesagt wird, dass die Kapazitäten halt doch eher für eine Lehre ausreichen, und ein akademischer Weg dann auch noch später beschritten werden kann. Summa summarum: Wer die Schweiz verlässt sind einerseits die schlechtqualifizierten Leute, dann diejenigen, die in der irrigen Meinung gekommen sind, dass die Schweiz wie Deutschland sei, einfach in klein, und schliesslich die genannten Expats, die aber sowieso als globale Nomaden bezeichnet werden können. Sie sind sowieso keinem Ort oder Job sondern einzig dem Geld verpflichtet, und leben in einer völlig von der Realität abgekoppelten Welt. Fragt sich unter dem Strich also, ob diese Abgänge negativ, oder doch eher positiv sind für die Schweiz.

  16. Eigentlich wäre es wünschenswert, wenn der Tourismus etwas gebremst wird, und wir vom 25% Ausländeranteil (Vergleich: DE 11.5 %, trotzdem AFD) wieder auf ca. 15% runterkämen. So würde der Dichtestress etwas reduziert. Nein, früher war nicht alles besser, aber weniger gestresst. Wachstum auf Gedeih und Verderben braucht keiner. Und die Trittbrettfahrer-Expats aus DE dürfen auch gerne wieder in ihre gelobte Heimat.

  17. Das Niveau der Hasskommentare ist hier auf IP ja noch schlimmer als bei Blick und 20Min.
    Bin 65-jähriger Ur-Schweizer-Füdlibürger und mit Stöhlkers Kommentar weitgehend einig.

    • Ja, wirklich krass wie gewisse Deutsche und Deutscheversteher reagieren auf berechtigte Kritik bezüglich der Auswüchse der PFZ.Da wettert man gleich gegen die Schweiz, Schweizer Institutionen und Schweizer (= alle nicht deutschen CH-Inländer).
      .
      Aber auch Sie sollten auf unnötige kindische Fäkalsprache verzichten.
      .
      Das einzige was ich nicht verstehe ist wie Sie den Kommentar von Stöhlker gut finden können:
      Die Schweiz ist also z.B. gerettet wenn „Die reichen Badener, Schwaben, Pfälzer und Bayern die Schweiz wieder toll finden“?
      .
      Echt?

  18. Ja, das Abkabseln zusammen mit Alphörner, Kühen, Geranien und Fahnenschwinger wird für die Schweiz noch sehr teuer werden. Recht hat er wiedermal der „Stöhlker“. – Der Blocher-Clan kann dazumal schauen wo er seine Auto-Kunststoffteile dann verkaufen kann..

    In einem allerdings irrt Herr Stöhlker:
    Die wirklich sehr gut Betuchten verbringen ihre Frei- und Vergnügungstagen sicher nicht in Davos. Schwierige Anfahrt (kein Flugplatz), grässliches Dorf mit Flachdächern der ehemaligen Sanatorien usw. Nein-nein, diese Klientel geht sehr gerne ins Engadin: Welch herrliche Gegegend, grosses, weites Tal, viel Sonne, viel Schnee und viele sehr gute Hotels. Aber Davos, who??
    War viele Jahre dort oben im Internat und danach auch berufsmässig drei, vier mal pa. Aber Davos? Nein sicher nicht.

    • Die Autokunststoffe werden hauptsächlich im Motor verbaut, nicht wahr?
      Die kommenden Wasserstoffautos haben alles Karosserien aus Zeitungspapier, wie die heutigen Teslas mit dem eingebauten „Mach-einen-Bogen-um-Blocherfabriken“ Chip.

  19. Deutschland, das Land der Unternehmensberater, hat ein viel größeres Problem als die Schweiz: Der demographische Kollaps. Die Bevölkerung Deutschlands schrumpft und altert rasant. Dadurch verliert das Land seine Kompetitivität, seine technologische Führung, seinen Einfluss und seine Zukunft.
    Das sind die demographischen Fakten. Deutschland hat das gleiche Problem als Japan, nur ca 30 Jahre später.
    Die gleichen demographischen Kurven zeigen, dass die Zukunft Europas anderswo liegt: nämlich in Frankreich.
    Bevor ihr mit mir schimpfen, schaut einfach die Demographie Europas…

    • Die Zukunft liegt in Frankreich.
      Falsch die liegt südlich des Mittelmeeres.
      Dort ist die Demographie nach Ihrer
      sehr eingeschränkten Sichtweise noch
      deutlich besser aufgestellt. Hmmmm???
      Ob da wohl von dort demnächst
      ein Megaschub an Innovation kommt???
      Na ja mal abwarten.
      Übrigens DIE Chinesen mit ihrer angeblich
      falsch ausgelegten Demographie holen
      denn mal ganz gewaltig auf.
      Auch in Sache Innovation.
      Und so nebenbei Japan hat eine der
      höchsten Pro Kopf Produktivitätsraten
      Weltweit.
      Na ja, jedem seine Sache wo er sich seine
      Allgemeinbildung abholt.
      Ob da die Bibel oder noch andere so
      Geschichts und Märchenbücher die beste Wahl sind???
      Logo jedem seine Freiheit was er sich in die
      Birne pflanzt.
      Grins, an den Früchten erkennt man eine Sache.

    • @Evil

      In Marseille ist die meist gesprochene Sprache Arabisch. Es trifft zu, dass Frankreich hinsichtlich Demographie gut da steht, „nur“, wird es in 20 Jahren kein europaeisches Land sein… Auch hier sieht es nicht anders aus. Sehen Sie sich mal die ethnische Herkunft der Grundschule/Primarschule/Kindergarten an… inkl. Privatschulen…

    • @realistisch:
      Sehr guter Punkt!
      Deutschland hat übrigens die gleiche Situation mit den Türken.

  20. Die Feindseligkeiten vieler Schweizer gegenüber den Deutschen und Deutschland mutet mich schon seit Jahrzehnten sehr merkwürdig an, um nicht zu sagen kurzsichtig und vor allem mit einer gehörigen Portion Falschheit versehen.

    Die Export/Import-Statistik spricht Bände, darüber gibt es nichts zu deuteln. Deutschland figuriert hier unter den ersten drei massgeblichen Ländern USA und China als der grösste Handelspartner. Will heissen, wenn Deutschland wirtschaftlich abfällt, bekommt das ganz Europa, und als erstes mal die Schweiz – dies markant negativ – zu spüren. Es sind keinem Land schlechte Wirtschaftsdaten zu wünschen. Aber wer einen so profitablen Wirtschaftspartner hat – wie die Schweiz dies in Deutschland hat – der sollte nicht unablässig über seinen Wirtschaftspartner herziehen. Vorne herum schweigend profitieren und hintenherum lauthals heruntermachen, das zeugt nicht gerade von einem lauteren Charakter. Was ist da los? Wie wär’s mal mit guter Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt???

    Schweizer Aussenhandelsstatistik
    https://www.ezv.admin.ch/ezv/de/home/themen/schweizerische-aussenhandelsstatistik/daten/kennzahlen.html

    • Elisa,
      als deutscher Unternehmer, der 12 Jahre in der Schweiz gelebt, geschafft und enorm viel Steuern und vor allem auch (!!) AHV Beiträge bezahlt hat, und inzwischen ob der ständigen Anfeindungen das Land verlassen hat, kann ich Ihnen nur zustimmen.

    • Wie alt sind Sie Frau Elisa? Wie lange sind Sie schon in der Schweiz?
      Was fabulieren Sie von Jahrzehnten? Wo ware Sie vor der Einfühurng der PFZ?
      Kennen Sie auch andere Länder als Schweiz und Deutschland?
      Was hat Wirtschaftspartner und Handel mit den auswüchsen der PFZ und der berechtigten Reaktionen zu tun?
      Wer wünscht sich schlechte Wirtschaftsdaten für Deutschland?
      Danke für eine Antwort ohnen zu „deuteln“ und auch ohne zu „deutscheln“.

    • liebe elisa
      vielleicht müssen sie sich einmal vor augen halten, wie man die ch in d sieht, es ist genau so eine falschheit, lesen sie den artikel von hr. stölker und sie finden genau die gründe wieso ch-er die ablehnende haltung haben. im übrigen haben diese haltung viele europäische staaten. frankreich, england, polen, etc. aber staunen sie weiter… oder schauen sie einfach hin und setzen sie sich konkret damit auseinander, anstatt hier einen auf money money zu machen.
      lesen sie z.b. im artikel von hr. stölker das:
      „Ich finde das einen Riesenirrtum, denn die Schweiz wartet auf die Deutschen wie die Braut auf den Bräutigam. Gemeinsam wird dies eine tolle Familie.“
      äh wie bitte???

    • Ja das stimmt schon mit dem gegenseitigen Respekt – in der von Ihnen angegebenen Link sollte man aber dann die Details anschauen und dort sieht man dann, dass die Schweiz ca. 10 Mrd. mehr importiert von Deutschland als exportiert – de Fakto sind wir also für Deutschland vorteilhafter als umgekehrt – und das sollte thematisiert werden – sonst handeln wir doch lieber mit den USA – die kaufen uns ja doppelt so viel ab (Export) als dass wir von USA importieren……… da würde ich es ansetzen.

    • Vielleicht haben Sie nur noch nicht bemerkt, weshalb es eine gewisse „Feindseligkeit“ gibt.Ich sehe das gut an der Grenze.Kommt ein Deutscher daher bequemt er sich keineswegs unsere Sprache, die viel viel älter ist als sein neues Hochdeutsch, zu sprechen. Er weiss weshalb.Er befürchtet mit recht sich lächerlich zu machen.Er wartet und erwartet vom Schweizer, dass der sein bestes helvetisches Hochdeutsch hervorkramt – und sich lächerlich macht.Deutsche sind erzfaul.Ich habe Jahre für meine Sprachstudien aufgewendet, BEVOR ich ins Ausland ging.Ich erwarte vom Deutschen, dass er Schweizerdeutsch spricht, wenn er mich hier anredet.Tant pis.Und der Schweizer darf nie Hochdeutsch reden, es sei denn er wolle ihm etwa verkaufen.Oder er sei SRF Sprecher…………

  21. Genau deshalb wimmelt es in der Stadt Zürich nur son von Deutschen. An jeder Ecke nur noch Hochdeutsch und darunter auffalend viele junge Leute. Vielleicht sollte Herr Stöhlker wieder einmal etwas in die Stadt Zürich gehen. Warum sind hier soviele Deutsche, wenn es in der Schweiz so schlecht ist. Herr Stöhlker das war ein ganz schwacher Bericht von Ihnen.

    • Da gehe ich mit ueli einig. Uebrigens Deutsche Currywurst-Kultur ist seit 2012 in Zürich ebenfalls zu Hause. Mahlzeit.

  22. „Denn die Schweiz wartet auf die Deutschen wie die Braut auf den Bräutigam. Gemeinsam wird dies eine tolle Familie,“ so der irre Originalkommentar von Klaus Stöhlker. Da wäre die Braut beim 10-mal gewichtigeren Bräutigam ja schon in der Hochzeitsnacht tot. Genau deshalb muss die Schweiz ja das Unterjochungsabkommen namens Rahmenabkommen (in welcher Form auch immer) ablehnen und die Personenfreizügigkeit versenken, weil sich die kleine Schweiz sonst selber abschafft. Anscheinend hängt Klaus Stöhlker immer noch deutschen Grossreichsphantasien nach, wo Deutschland zusammen mit der einverleibten Schweiz und Österreich die EU und Frankreich noch mehr dominieren könnte.

  23. Warum sollte der deutsche Mittelstand in der Schweiz Urlaub machen?? Hotels sind extrem überteuert und bieten einen schlechten Service. Innenausstattung ist oft Aspach-Uralt. In Österreich oder Tirol gibt es dieselbe Landschaft für einen Bruchteil vom Preis. Essen und Getränke sind billiger und deutsche Gäste willkommen. Das letztere ist in der Schweiz eher nicht der Fall. Oder wo es vielleicht zutrifft sind die Schweizer Gastgeber so verschlossen das es ablehnend wirkt.
    Es gibt gute Gründe warum die deutschen die Schweiz meiden. Die SVP und die deutschen feindlich Presse sind nur ein paar wenige.

    • Der deutsche Mittelstand hat nicht wegen der guten Luft in der Schweiz geurlaubt (bis auf ein paar Romantiker). Deswegen wurden ja auch die Preise bei nicht renovierten Hotels toleriert… Hotellerie und Bankgeheimnis waren (und sind für nicht OECD Länder) korreliert.

    • vielleicht ist man sogar froh wenn der deutsche mittelstand im tirol ferien macht.. sorry lieber bayer, auch das schon mal überlegt?? nö oder

  24. Meister Stöhlker

    …… auf welchem Planet leben Sie eigentlich?

    Realitätsbezug dieses Artikels: 0

    Vielleicht hören Ihnen ja noch ihre Steueroptiemiergeissen im Garten zu.

    Alles Gute und einen schönen Lebensabend wünsche ich Ihnen in ihrem Lalaland

  25. Meine Erfahrungen decken sich mit jenen von Klaus Stöhlker. Die Deutschen interessiert die Schweiz nicht. Ob wir das Rahmenabkommen unterzeichnen oder nicht, macht für die meisten Deutschen (und auch Franzosen etc) keinen Unterschied. Für uns schon.

    • und das ist gut so, es geht nicht um die deutschen oder franzosen, es geht um die ch. so einfach ist das…

  26. „Gerade die Schweizer Universitäten und Fachhochschulen sind deshalb attraktiv für hoch qualifizierte deutsche Professoren und dem von ihnen mitgebrachten akademischen Mittelbau.“
    .
    Das Problem ist aber, dass sie genauso attraktiv sind für nicht so qualifizierte deutsche Professoren und Professorinnen und auch für nicht so qualifizierten akademischen Mittelbau … das ist das Problem seit der PFZ Einführung. Mit all den Konsequenzen.
    .
    Logik und konsequent vernetztes Denken ist nun mal nicht Ihre Stärke.
    .
    Übrigens: Dass Europa und insbesondere auch restliche Welt auch nicht nur aus Deutschland besteht, will ich jetzt nicht noch besonders hervorheben. Sie hätten ohnehin Mühe das in Ihrem Innersten wirklich zu verstehen.

  27. Die Schweiz ist das bessere Deutschland!

    Das ist der pure Neid auf die schöne Schweiz, der da aus Stölke spricht und die Kommentatoren die Stölke dafür hassen, sind ebenfalls vom Neid auf Stölkes Wirtschaftlichen Erfolg getriggert.

    Stölke ist wie eine kaputt Schallplatte die sich immer wiederholt. Aber er generiert damit viele Klicks auf Inside Paradeplatz. Doch warum ist es ihm so wichtig, sich bei der IP Leserschaft (Banker 50+) unbeliebt zu machen?

  28. Herr Stöhlker

    Sie scheinen etwas zu verwechseln.
    Die Schweizer haben kein Problem mit den Deutschen.

    Die Schweizer haben aber ein Problem mit dem diktatorischen, erpresserischen, korrupten Unterdrücker-Verein, der EU.

    Die EU ist ein diktatorischer, undemokratischer, erpresserischer Dinosaurier wie damals die Sowjetunion, wo die Bevölkerung nichts mehr zu sagen hat.
    In der EU entscheiden mächtige getarnte Kräfte, die hinter den vorgeschobenen Kommissaren, das Sagen haben.
    Die EU-Kommissare sind nur so etwas wie vorgeschobene “Hampelmänner“, oder neuerdings “Hampel-Quotenfrauen“, welche sozusagen die Befehle der unsichtbaren Machtelite im Hintergrund auszuführen haben.
    Was glauben Sie Herr Stöhlker, weshalb sah man den abtretenden EU-Kommissar
    Junker in betrunkenem Zustand?
    Die mächtigen Unsichtbaren wissen schon, wie man die Kasperlitheater-Figuren die man an die Front schickt, erpressbar und gefügig macht!!!
    Schauen Sie sich doch das Geschiebe an, wie die Von der Leyen eingeschleust wurde!

    Deutschland ist immer noch ein Land, das (seit Ende des 2.- Weltkrieges) dem Besatzungsrecht unterliegt, und untersteht den SHAEF-Gesetzen!! Deutschland ist deshalb nicht wirklich eine Demokratie.
    Bei Beendigung des 2.Weltkrieges hat die Deutsche Wehrmacht kapituliert, nicht aber das 3.Reich. Ein Friedensvertrag wurde seither nie vereinbart, mit den Allierten. Das müsste die Deutsche Bevölkerung herbeiführen (Friedensvertrag), um eine eigene echte Demokratie einzurichten. Deutschland ist bis heute deshalb, immer noch ein besetztes Land, und Militärbasis/ Ramstein und Co…. (für die Kriegsführung im Osten u.a. ex.Jugoslawien, Irak, Lybien, Syrien, für den Besatzer, nämlich die USA!!
    Die Mächtigen diktieren auch, die sozusagen vorgeschobene “pseudo“ Demokratie- Regierung in Washington D.C. District of Columbia (ein eigener Staat im Staat USA! / wie die City of London in Grossbritanien, wie Vatikan in Italien!)
    Ebenso wird von den unsichtbaren Mächtigen die NATO aus dem Hintergrunde gesteuert.

    Sie Herr Stöhlker wollen jetzt also, dass sich die Schweiz, diesem Unterwerfungsvertrag (Rahmenvertrag) unterstellt.

    Wir sollten das nicht tun (!), weil die EU, und die Banken, EZB und somit auch der EURO in Europa vor dem Zusammenbruch stehen.

    Die Schulden der USA steigen immer schneller und der Schuldenchart geht langsam in eine senkrechte Kurve über. Sobald diese Kurve in der Senkrechten ankommt ist auch dort schluss.

    Für die Schweizer Währung, ist die spez. gesetzliche AG namens SNB verantwortlich.
    Die komplett überhöhte Bilanz könnte nur durch einen stark ansteigenden Goldpreis ausgebügelt werden! Der Goldpreis wird aber interessanterweise absichtlich nach unten gedrückt, von den Betreibern des Finanzsystems, weil Gold ihr ungeliebter Konkurrent ist!
    Das nächste Schweizer Problem ist die massive Hypothekarverschuldung, welche durch unendliche Bankbilanzverlängerungen zustande kam. Das ist die nächste gewaltige Banken-Bombe, die durch einen Schuldenschnitt beseitigt werden könnte.
    Ganz Europa, ja wahrscheinlich die gesamte Welt steht vor dem Zusammenbruch des Finanzsystems. Da nützt es nichts noch irgendwelche Rahmenverträge abzuschliessen.
    Die Politik und die Bevölkerung sollten sich jetzt darauf konzentrieren, wie sie den Kollaps des Finanzsystems hierzulande lösen.
    Es macht keinen Sinn jetzt noch Rahmenverträge mit einer EU abzuschliessen, welche selbst vor dem Zusammenbruch steht!
    Wir müssen die Probleme regional lösen!
    Globalisierung ade! Die Globalisierer werden nicht helfen, und die EU schon gar nicht, die haben höchstens noch Forderungen.

    • Torpedo: Ausgezeichnet notiert und analysiert!
      Nebenbei: EU-Funktionärinnen und EU-Funktionäre werden nicht gewählt. Sie werden inthronisiert. Von mächtigen Unsichtbaren. Als Hampelfrauen und -männer eignen sich am besten inkompetente eingeheiratete adelige Laien, wie eben von der Laien. Und solange das Geld für TV, Damenfussball, Chips und Bier (und ab und zu Malle für EUR 19.95) reicht, ist die Welt in Ordnung.

  29. Stop jetzt! Subito!

    Muss sich Herr Klaus Stöhlker in ganz ferner Zukunft noch im Grab entschuldigen, dass er bloss Papierlischwyzer gewesen wäre?

    Dieser äusserst peinliche Schweizer Chauvinismus sollte sofort aufhören – und für alle Zeiten.

    Tut Busse.

  30. Leider vergessen viele Kommentatoren, die hier so gerne EU und Dütschland-Bashing betreiben, die folgenden Fakten: Am Samstag fahren viele Eurer Landsleute mit dem Van nach D, um einzukaufen, als ob in der CH drei Wochen alle Läden geschlossen hätten, um sich dann noch am Zoll die Mwst zurückerstatten zu lassen. Viele Spitäler u.a. Dienstleister (ÖV) könnten dicht machen, ohne ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘, die von manchen Kantonen (zB SO) in ganzseitigen Anzeigen in D (zB Süddeutsche Zeitung) angeworben werden! Skiurlaub? Im Salzburger Land, mind. 3 Stunden von der CH entfernt, wimmelt es von Euren Landsleuten, die offenbar AUCH jeden Frankli dreimal umdrehen müssen, odr??? Diese von Rosinenpickerei geprägte Doppelmoral zeigt die wahrhafte Arroganz!

    • @ Doppelmoral
      Die wahren Rosinenpicker sind die in der Schweiz wohnenden
      328’000 Deutschen. Sie profitieren von höheren Löhnen und
      tieferen Steuern und kaufen in DE ein.

      Rosinenpicker sind auch die 61’000 deutschen Berufspendler (Grenzgänger), die jeden Werktag zum Geldverdienen in die
      Schweiz fahren. Auch sie profitieren von höheren Löhnen
      und Steuervorteilen sowie von tieferen Lebenshaltungskosten
      in Deutschland.

    • es sind leider oft viele gut verdienenden d. die am wochenen wie sparfüchse in d einkaufen, weil wie wir ja wissen. hier allllleeesss viiiiiieeeeeeeeeeellllllllllllll zu teuer ist. :-)ein ch-er nummernschild heisst noch nichts..

  31. KS ist bekannt – als Trompeter von Zollikon. Darum weckt er mit
    seinen Kolumnen auf wie die Posaunen von Jericho. Ueber den Ton
    und Stil lässt sich diskutieren, wie auch über Substanz und Inhalt – nicht aber über die Tatsache,dass wir lieber 10000 Chinesen oder Inder oder sonst wer in unserem Land als Touristen sehen als 20 Ballermänner! Darum ist es gut so.

  32. Note 6, setzen! Thema verfehlt! Sogar mit Schreibfehler SP -> SPD!

    Lieber Herr Stöhlker

    Es geht nicht um die Konfrontation zwischen der Schweiz und Deutschland, sondern es geht – wie immer – um das Geld.

    Als Spieler gehören immer die Amerikaner dazu, gerade auch, weil man sie nicht sehen soll.

    Einen Vertrag unterschreibe ich nur, wenn alle Elemente fair und korrekt sind, nicht aber weil ich dazu gezwungen bin. Sie leisten hier einen Offenbahrungseid!

    Schweizer und Deutsche sind sich zu ähnlich und da man eher die negativen Seiten sieht, gibt es halt viel Kritik.

    Wegen der Zahlenverhältnisse interessieren sich Schweizer für Deutsche einfach mehr als umgekehrt.

    In Deutschland wird mehr direkte Demokratie gewünscht, da man die praktische Umsetzung hier in der Schweiz überschätzt.

    Die extreme Geldorientierung in der Schweiz wird kritisch gesehen und ist auch in DE / Chemnitz zumindest nicht ganz so schlimm.

    Der Reichtum der Schweiz ist aber nur zum (kleinen?) Teil durch Fleiss und Wissen hier erarbeitet.

    Ein vermutlich eher grosser Teil ist der Entscheidung von ein paar Reichen zu verdanken, die Schweiz zum Banken-, Rohstoffhandel-, und Pharmaparadies zu machen.

    Warum selbst Reiche bereit sind, Trinkwasser und Essen in der Schweiz durch Konzerne vergiften zu lassen, ist mir ein echtes Rätsel.

    Diesem Ausverkauf der Gesundheit muss Einhalt geboten werden – und zwar nicht nur hier.

    • Zum Reichtum in der Schweiz gibt es mehrere Erklaerungen. Ein Teil mag an der Mentalitaet liegen. Ist es zufaellig, dass es den Gegenden in (Sued)Deutschland, wo Menschen leben, die uns (auch im Dialekt und Verhalten) ziemlich aehnlich sind am besten geht? Interessanterweise sind es auch die Bundeslaender dort, wo die Roemer einige Zeit lang Kultur und Wissen verbreitet haben. Bayern ist ein gutes Beispiel dafuer.

    • @ Klaus Marte
      Siehe Google:
      „Schweizer verdanken Spitzenstellung ihrer Industrie“
      (Artikel im deutschen Handelsblatt)

  33. Sie sind genau Der Deutsche, welcher den Grund liefert, weshalb Ihre Nation hier sich der grössten Unbeliebtheit erfreut. Ihr habt aus der Vergangenheit nichts gelernt! Bevor Sie unsere Politiker beschimpfen: widmen Sie sich Ihren Schlappschwänzen. Wieso Ihre Artikel hier noch gedruckt werden ist mir ein Rätsel.

    • Schade dass sie unter der Gürtellinie antworten. Die Leute die heute in der Schweiz und Deutschland leben tragen keine Verantwortung für die Vergangenheit ihrer Vorfahren.

      Ich finde es gut das der Artikel publiziert wird. Diese Meinungsfreiheit gabe es nämlich vor 80 Jahren nicht!

  34. Werte Frau Schweizerin
    Werter Herr Schweizer

    Ich bin einer der heiss-gehassten Nachbarn aus dem grossen Kanton, und schon einige Jahre berufsbedingt in der Schweiz. Wisst ihr, wie ihr mir vorkommt? Wie ein Dreijähriger, der mit dem Fuss auf dem Boden stampft und brüllt: „Du bist doof, EU! Waaaah!“

    Seid ihr der Meinung, eure nördlichen Nachbarn fänden die Entscheidungen aus Brüssel immer lustig? Hätten den Euro mit Begeisterung angenommen? Nein, dem ist nicht so. Aber man nimmt so manches Ungemach hin, weil die EU, ihre Schwächen hin und her, immer noch ein grosses Friedensprojekt ist. Immerhin haben sich Deutschland und Frankreich seit über sechzig Jahren keinen mehr auf die Mütze gegeben. Das ist doch was, oder?

    Oh, da fällt mir was ein, welches Land war denn im kriegsgeschüttelten Europa die grösste Drehscheibe für Waffen , Rohstoffe und Devisen? Lass mal überlegen….. War schön, immer sagen zu können: Lass uns doch in der Schweiz treffen. Vermisst ihr das irgendwie, so eure Kohle zu machen?

    Habt ihr Spass daran, euch gegeneinander aufzuhetzen, indem ihr euch als Maden im wurmstichigen Apfel bezeichnet? Wo ist eure hochgelobte politische Kultur? Ich bin Gast in diesem Land, und betrachte mit Erstaunen.

    Ach ja, und noch was muss raus: Bitte bildet euch nichts mehr auf eure Schweizer Qualität ein. In Industrie, Bau und Handwerk sind die leider nicht mehr zu finden, sonst wären unsere Elektroleitungen ordentlich verlegt, nach fünf Jahren wäre unsere Aussenfassade noch nicht verpilzt, der V-Zug Tumbler wäre nicht alle zwei Jahre für achthundert Franken zu reparieren, wir hätten nicht in drei Monaten sieben Mal den Router austauschen müssen, und unser Keller wäre trocken. Damit könnt ihr euch nicht mehr differenzieren, das können andere genauso gut.

    Und noch etwas: Wenn euer Schulsystem so prima wäre, dann würden mir im öffentlichen Raum, auch hier im Forum, beim Lesen nicht die Augen bluten.

    Die Welt geht eilenden Schrittes in Richtung Wissensgesellschaft, und ihr legt euren eigenen Kindern bildungstechnisch Steine in den Weg? Zitat der Aussage eines Kommunalpolitikers, leicht ins Hochdeutsche überarbeitet: „Wir wollen nicht so viele Verkopferte, wir wollen, dass die Guten bei uns in die KMUs gehen.“ Dann müsst ihr damit leben, dass die Firmen, die nach Hochschulabsolventen suchen, in anderen Teichen in Europa fischen gehen. Oder glaubt ihr, die kämen, wenn sie nicht von euren Firmen mit Jobs gelockt würden? Und eure Guten, die bleiben so in der Schweiz in kleinen Jobs, weil sie international keinen anschlussfähigen Abschluss haben mit der Berufsmatura. Logisch ist das nicht, da sind sehr gute und fleissige junge Leute dabei, aber ihr habt das ja wohl so gewollt.

    Noch verdient man ja in der Schweiz ganz gut, aber die Saläre stagnieren schon seit mindestens zehn Jahren, die werden sich noch fein weiter angleichen an das, was in den Nachbarländern gezahlt wird.

    Eine gratis Binsenweisheit noch zum Schluss: Der Mensch ist ein soziales Wesen, weil sich für ihn Kooperation evolutionär als erfolgreicher erwiesen hat. Daher: Seit nett zueinander.

    Freundliche Grüsse auch noch.

    • Es gibt noch etliche weitere Gründe, warum ich als Schweizer in den grossen Kanton ausgewandert bin, einige haben Sie schon benannt. Mich stört vor allem, dass sich die Schweiz noch heute gerne als den Nabel der Welt sieht. Es dauert nicht mehr so lange, und in der Schweiz gibt es einen Riesenchlapf. Das Hochpreis-System wird sich nicht mehr über Jahre halten können, die Schweizer werden brutal auf dem Boden der Realität aufschlagen. Ignoranz und Arroganz, typische Attribute, welche in der Schweiz gerne den Deutschen angedichtet werden, erlebte ich in meiner ehemaligen Heimat fast täglich. Auch dass die SNB weiterhin sinnlos Euros kauft, nur um den Schweizer Franken zu schwächen, wird sich rächen. Wenn der Euro zusammenbricht, wird die SNB die grösste Sammlung an bunt bedrucktem Klopapier besitzen.

    • @Draussen nur Kännchen
      Danke für den Megalacher.
      Sie beschreiben die Realität.
      Ja ja Bau und Handwerk ein Graus.
      Zum ganzen Rest haben Sie natürlich auch
      recht,das geht schleichend den Bach runter.
      Was Sie jedoch hmmmm ausblenden grins,
      ( Bitte nicht gleich zur R-Keule greifen.)
      Der Handwerker und und und sind doch gar
      nicht mehr Schweizer, das ist Fakt.
      NUR weil jemand über eine Grenze schreitet
      wird man ja nicht umgehend jemand anders.
      Sie werden es nicht glauben ist jedoch Fakt,
      wenn heute ein Schweizer in der Schweiz nach
      klassisch Schweizerischen Tugenden Arbeiten
      will dann hat der NUR AERGER und Theater,
      und das verdammt schnell auch mit seinem
      Arbeitgeber,da ist das verduften in den Ruhestand
      gar nicht sooooo selten eine kleine Befreiung.
      In Ihren Aussagen ist ein eklatanter Wiederspruch.
      Die Andern können das genau so gut tatsächlich?
      Es gibt in der Schweiz innzwischen jede Menge
      Firmen da sind Originalschweizer nur noch in
      Restspuren vorhanden.Da wird längst NICHT
      mehr nach Schweizer-Normen sondern nach ganz
      anderen gearbeitet. Macht es Klick hmmmm geschnallt?
      Da ist sehr oft NUR noch Schweiz angeschrieben,
      der INHALT, grins ein ganz anderer.
      Ich könnte Ihnen Geschichten erzählen, huch.
      Müsterli. Ein selber Zugewanderter mit der
      wohlwollenden Empfehlung,Lassen Sie das mit der
      Annahme dieser Anstellung, HIR haben Sie als Schweizer Null Chanse hier arbeiten NUR noch—–!??
      Sie haben recht es geht den Bach runter, das Problem
      die Schweizer lassen sich von den eigenen
      Eliten im Alltag und an der Urne verkaufen.

    • Sie nehmen sich auch hier wieder zu wichtig!
      Niemand „hasst Sie heiss“, auch wenn Sie es sich wünschten.
      Sie werden damit leben müssen, dass die Schweiz, die dreimal soviel ausländeranteilige Wohnbevölkerung wie Deutschland hat (26% vs.8.5%) und die in den letzten Jahren eine Million Nettozuwanderung hatte, sich nicht gerne von Deutschen erklären lässt, wer zu welchem Zeitpunkt denn nun genau „arrogant und ignorant“ sein soll. Ich fordere Sie auf, gemeinsam mit dem „Ausgewanderten“ mir ein Land zu nennen, das die Interessen der Nachbarn höher gewichtet als die eigenen! Ach ja, und wenn es Ihnen nicht passt bei uns, gehen Sie einfach. Sie sind hier Gast in einem souveränen Land, mit allen Rechten und Pflichten.

  35. Umfrage neulich in einer deutschen Stadt: „Was halten Sie in Deutschland für das größere Problem: Unwissenheit oder Gleichgültigkeit?“
    Antwort: „Das weiß ich nicht, ist mir aber eigentlich auch egal!“

  36. Die EU wird ohne Schweiz also brummen und die Schweiz ohne EU verlieren?

    Wenn das wirklich so kommt was ich nicht glaube hat die SNB ja noch ganz viele Euronen.

    • @ Li Li

      Dann steige bitte sofort ins nächste Fugzeug, fliege nach China, um den umgefallenen Reissack wieder ordnungsgemäs nach EU-Norm 90°senkrecht, wieder hinzustellen. Die Rechnung für Hin.- und Rückflug sendest Du an Gretas Eltern in Schweden.

      Besten Dank und gute Reise.

    • Wenn in China Reissaecke umfallen, bricht dort manchmal die Schweinepest aus.
      China hatte bisher noch keine richtigen Kolonien. Wird die BRD die erste sein?

  37. Was will dieser „Stöhlker“. Typisch deutscher Mundaufreisser und uns sagen wollen wie falsch wir alle liegen hier in der Schweiz. Er selber aber hier leben und die Schweiz geniessen. Wandern sie nach Deutschland aus Herr Stöhlker bitte, weil hier braucht Sie niemand.

    • Deutschland ist gerade am Zerfallen und Herr Stöhlker schnallt es noch nicht. In 10 Jahren ein Bürgerkriegsgebiet, wetten?!

  38. Ach lieber Herr Stöhlker. Tönt ziemlich frustriert. Sie wünschen sich die Schweiz in der EU unter der Fuchtel von Merkel und Brüssel. Das wollen wir nicht. Punkt.

  39. Warum nicht EU-Mitglied sein und sich so störrisch und rechthaberisch verhalten wie Dänemark, dass übrigens keine sogenannten Flüchtlinge aufnimmt? Warum Deutschland und den Niederlanden nicht helfen als EU-Mitglied, dass diese nicht von den Osteuropäern nach Strich und Faden ausgeplündert werden, dies auch in unserem eigenen Interesse? Warum
    unsere Landwirtschaft nicht den Brüsseler Agrar-Bürokratie überlassen?
    Diese Beamten werden Selbstmord verüben, wenn sie unsere Landwirtschaft-Subventionen ins EU-Agrar-Budget übertragen müssen.

    • Herr Zachhhhh

      Gerne können Sie ja die Kohäsions-Milliarden an die EU übernehmen.
      Man wird Sie in der EU sicherlich strahlend empfangen. Als Schweizer Migrant werden Sie dort sicherlich auch noch Platz in einem überfüllten “merkischen“ Asylheim bekommen.
      Herr Zach, die EU erwartet Sie. Bitte Nicht vergessen, bei Einwohnerkontrolle abmelden und in den nächsten Zug einsteigen.
      Ein Paradies wartet auf Sie.

  40. Dass man Stöhlker gerne liest, liegt vor allem daran, dass er blitzgescheit Erkanntem und Richtigem, gerne noch Falsches und Sottisen beilegt, die einerseits seine Kernaussagen schwächen, andererseits aber seine Beiträge meist lustig, bösartig und immer süffig-lesbar werden lassen.

    So erkennt Stöhlker zwar den noch unausgeschöpften Wert zahlungskräftiger, deutscher Touristen punktgenau.

    Stöhlker glaubt aber dann tatsächlich, dass es irgendeinem selbständig denkenden, die Schweiz nicht nur als Geschäftsmodell sehenden, kulturell keltischgeprägten, Schweizer etwas bedeute, vom teutonischen Nachbarn erstens wahrgenommen und zweitens gar für gut befunden zu werden, ganz nach dem Klischee, wonach die süssen Schweizer sich doch bitte gefälligst anstrengen sollen, den Vorstellungen des grossen Nachbarn zu entsprechen, oder sich andernfalls die Ohren verdient langgezogen sehen zu lassen, denn wozu kulturell angeblich überlegene, aber nicht ganz so zivilisierte, deutsche Kavalleristen fähig sind, das weiss der Eingeborene mit weissem Kreuz auf roter Brust, mit zitternden Knien, nur zu genau.

    Fehlte nur noch die Aufforderung, die Schweiz solle die Chance packen, so wie die EU, am deutschen Wesen zu genesen.

    Stöhlker hat zudem zwar erkannt, dass es zehnmal mehr Deutsche als Schweizer gibt, der scharfzüngige Komiker aus Zollikon zieht daraus aber den flachen Schluss, Masse schlage Klasse.

    Das vertritt wohlgemerkt einer, den man verdächtigen muss, Castrop-Rauxel als Vorbild für Schwammendingen und den neuen Berliner Grossflughafen als Blaupause für Schweizer Verkehrspolitik zu sehen.

    Wenn er nicht aufpasst, wird Stöhlker noch Lindt & Sprüngli empfehlen, sich ein Beispiel an deutscher Schokolade, oder wofür die Leute dort ihr Süsszeug halten, zu nehmen.

    Unabsichtlich lustig wird Stöhlker, wenn er Adolf Muschg, als Lichtgestalt, der aus seiner Warte viel zu seltenen deutschlandkompatiblen Musterschweizer, überzeichnet.
    Er sucht sich aus der scheinbar kulturell und wirtschaftlich verarmenden Schweiz, so ausgerechnet den Naiven unter den unpolitischen Schriftstellern, den schreibenden Herold der Schweizer Mainstream-Anpasser an die EU, den ebenso lauten wie seichten Kritiker des angeblich morschen, direktdemokratischen Fundaments, auf dem sein Land vorgeblich stehe, den scheinbar an der Schweiz Leidenden, der sich mit Keller und Frisch auf Augenhöhe sieht.

    Wie unbeholfen, der angstfreie und teilweise ahnungsbefreite Stöhlker im historischen Kontext argumentiert, lässt sich an seiner recht dümmlichen und unverschämten Lesart britischen Selbstbestimmungswillens ablesen, den er, wie soviele aus dem grossen Kanton, nie verstanden hat.

    Man darf sich die Frage stellen, ob einer der Wilhelm II versteht, aber mit Churchill Mühe hat, es wirklich schaffen kann, das was die Willensnation Schweiz ausmacht, richtig zu deuten.

    Denn was bedeutet denn der scharfe, herrische Kommentar des Fidel Castro-Bewunderers an die Adresse Grossbritanniens und der Schweiz genau? Doch nicht etwa, dass die Widerspenstigen ennet dem Kanal und dem Rhein nach 1914 und 1939 sich nun bereits zum dritten Mal anschickten, sich saufrech der ordnenden deutschen Hand zu entziehen, oder? Wär dem so, segelte hier der Schweizer Patriot mit wilhelminischem Blut in den Adern in gefährlichen Gewässern, denn wir hätten ihn nicht zum Schweizer gemacht, um von ihm heim unter die Fuchtel seiner alten Landsleute geführt zu werden, nicht einmal virtuell!

    Fazit: Wie immer, keine Sekunde Langeweile bei Stöhlker, dafür ernstgemeinten Dank. Und noch etwas muss man dem unschweizerisch Lauten zugestehen, er kann zwar austeilen aber auch sehr gut einstecken.

    Deshalb ist die Mutmassung, der gerne aus der Deckung gehende Zolliker Nachbar Muschgs, lebe in seinen Beiträgen auch eine masochistische Ader aus, als solche und nicht mehr zu sehen.

    Was die Deutschen und Komiker anbelangt, die können für den Schweizer Stöhlker nichts, sowenig wie sie für Mario Barth, die schenkelklopfende Klimax deutscher Vulgarität, etwas können.

    Trösten wir uns bei Karl Valentin und Loriot, die beweisen, dass, anders als von Stöhlker angedeutet, „Undeutsches“ erstens nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland selbst, wunderbar und zum Glück für alle prächtig gedeiht.

    • Herr Ecklin, Sie schreiben ellenlange Sätze, die einen Abschnitt füllen.

      Zitat Ecklin Beginn:
      „Stöhlker glaubt aber dann tatsächlich, dass es irgendeinem selbständig denkenden, die Schweiz nicht nur als Geschäftsmodell sehenden, kulturell keltischgeprägten, Schweizer etwas bedeute, vom teutonischen Nachbarn erstens wahrgenommen und zweitens gar für gut befunden zu werden, ganz nach dem Klischee, wonach die süssen Schweizer sich doch bitte gefälligst anstrengen sollen, den Vorstellungen des grossen Nachbarn zu entsprechen, oder sich andernfalls die Ohren verdient langgezogen sehen zu lassen, denn wozu kulturell angeblich überlegene, aber nicht ganz so zivilisierte, deutsche Kavalleristen fähig sind, das weiss der Eingeborene mit weissem Kreuz auf roter Brust, mit zitternden Knien, nur zu genau.“
      Zitat Ecklin Ende.

      Ein solcher „Bandwurmsatz “ ist nicht nur schwer lesbar sondern auch schwer verständlich.

      Sie äussern zwar interessante Gedanken, die jedoch in der Länge Ihrer Sätze untergehen.

      Ihre Äusserungen werden verständlicher, wenn Sie Ihre komplexen Gedankengänge in kürzere Satzpakete aufteilen würden.
      Dies ist nicht ein schulmeisterlicher Hinweis, sondern eine gutgemeinte Anregung, damit Sie von den Lesern hier verstanden werden.

      Besten Dank.

    • Der Liebhaber kurzer Sätze, erweist Herrn Ecklin die Ehre, einen für des Deutschen mächtige Leser problemlos zu verstehenden Satz, nicht nur als „ Bandwurmsatz“ zu bezeichnen, sondern ihn hier Wort für Wort wiederzugeben, das Ganze gutgemeint natürlich. Es sei ihm ins Stammheft geschrieben, dass die Schönheit deutscher Sprache, sich nicht im begrenzten Sprachgefühl von Werbetextern oder Twitter-Dauergästen erschöpft. Hätte er auch nur einen Satz Thomas Manns gelesen, wüsste er, was gemeint ist.

  41. Die SPD möchte nach Schweizer Vorbild die Vermögenssteuer wieder einführen und damit die guten Steuerzahler aus dem Land (u.a. in die Schweiz) vertreiben. CO2-Abgaben sollen nach Schweizer Muster, hier über Krankenkassenprämien, kompensiert werden. In abgehängten Gebieten Deutschlands träumt man vom ÖV made in Switzerland. Die von Merkel und Co. hochgepriesene PFZ führt u.a. dazu, dass Deutschland die Lehrer abhanden kommen. Offenbar wird die Schweiz im grossen Kanton doch noch wahrgenommen.
    Die Hochpreisinsel Schweiz hat auch damit zu tun, dass der Euro seit seiner Einführung von Franken 1.55 auf noch knapp 1.09 abgewertet hat, mit anderen Worten, der Tüchtige wird laufend abgestraft. Umso erfreulicher ist, dass es das kleine Stachelschwein noch gibt.

  42. Ein kluger Mann hat einmal in einem Gespräch mit einem Journalisten gesagt: “ Mitleid bekommen Sie jederzeit kübelweise gratis und franko. Aber Neid – Neid müssen Sie sich zuerst erarbeiten!“
    Soviel zu den Absonderungen eines gebürtigen Deutschen zum Thema Schweiz.

  43. noch was Herr Klaus Stöhlker, anhand der Kommentare die Sie sicher lesen und sich darüber mehr und mehr ärgern haben Sie sicher schon lange fest gestellt dass Sie einfach nicht ankommen und auch nie aufgenommen worden sind, also ein nur eine verbitterte Seele sind. Jetzt ist wirklich Zeit zu gehen, niemand mag Sie und wird Sie auch nie mögen, es ist halt einfach Ihr Innerstes das nicht zu uns passt. Helfen Sie dem grossen Exportweltmeister, weil hier sind Sie nicht mehr gebraucht.

    • @geri

      Sie sind eine von Neid und Griesgram zerfressene Seele. Ein wenig psychische Hygiene würde Ihnen sicherlich helfen.

  44. and by the way Herr Klaus Stöhlker, dann können Sie ja jetzt doch den Koffer packen und beim Wiederaufbau des harzenden Weltexportmeisters kräftig, so gut es halt geht in Ihrem Alter, zupacken. Gute Reise, Adios mi amor

  45. dafür nehmen wir die Deutschen die hier in der Schweiz sich aufspielen um so mehr wahr. Wünsch dem Herrn Klaus Stöhlker von Herzen doch einen schönen Tag.

  46. Google: „wem gehört der Dax? nicht den Deutschen -Stern de

    Investoren mit Sitz in DE besitzen nur 15% der Anteile an
    den 30 grössten deutschen Firmen.
    Daimler-Mercedes hat zudem einen CEO aus Schweden
    VW einen aus Oesterreich

  47. Lieber Herr Stöhlker
    Seit bald 40 Jahren bin ich mit einer Bayerin verheiratet und auch viel in Deutschland — natürlich ist die Schweiz teuer, aber ganz viele Deutsche mögen die Schweiz trotzdem, oder vielleicht darum?
    Speziell die Norddeutschen und die Bayern sind nicht nur geschätzte Gäste sondern kommen auch gerne!
    Aber ich denke mit Ihrer süffigen und leicht arroganten Schreibweise helfen Sie nicht, die Schweizer offener und freundlicher wirken zu lassen!?

    Trotzdem sonnige Grüsse

  48. Bei Wählern mit Universitätsabschluss ist die SVP die mit Abstand am meisten gewählte Partei. Doppelt so oft gewählt wie die FDP, geehrter Herr Stöhlker!

  49. Bitte den hier freischalten……..

    Herr Stöhlker………..
    Leben sie auch in einer klitzekleinen Blase……. denn ich fahre oft nach Deutschland und nehme das ganz anders wahr.
    Gerade die AfD Wähler aber auch viele andere beneiden uns um unser System.
    ———————–———-

    Zitat :
    Es wird erwartet, dass die Schweiz dem von der EU angebotenen Rahmenabkommen zustimmt. Wer bei uns glaubt, dies könne verhandelt werden, unterliegt dem gleichen Irrtum wie Boris Johnson in Grossbritannien.

    Herr Stöhlker…… hätten Sie sich mit den Teils sicher uralten Regelungen im Englischen Parlamentsbetrieb beschäftigt, Sie würden erkennen das Boris Johnson die Remainers endlich in der Zwickmühle hat.

    Version 1…….
    Es wird Heute oder Morgen wohl damit losgehen das Johnson die Vertrauensfrage gegen die eigene Regierung stellt.
    Das macht er, weil die Remainers Neuwahlen unbedingt verhindern wollen, denn sie würden diese verlieren.
    Die Torrys welche gerade 21 Abweichler aus ihrer Partei ausgeschlossen haben, würden zusammen mit der Brexit Party von Farage zulegen und England aus der EU führen, denn das Volk hätte deren Kurs erneut abgesegnet. Also faktisch 2 mal für den Brexit votiert.

    Version 2………
    Sprechen die Labours also Premierminister Johnson das Vertrauen aus weil sie Neuwahlen verhindern wollen, wird der einen Scheiss tun nach Brüssel betteln zu gehen, denn die Labours tragen seinen Kurs ja wohl oder übel mit, denn sie haben ihm ihr Vertrauen ausgesprochen.
    Das „Brexitgesetz“ also die „Ben-Bill“ vom Freitag dürfte dann nur noch Makulatur sein.

    —————————–

    Weitere Möglichkeiten wären eventuell auch noch …….
    Johnson kann gegen die „Royal Asent“ der Ben-Bill quasi ein Veto einlegen um die Ben-Bill auszuhebeln, dass wurde in der Vergangenheit öfters gemacht ohne das es zu Prozessen kommt die alle eh lange dauern.

    Also, von mir aus gesehen stehen die Karten für Johnson nicht schlecht.

    ————————————————————

    Für die Schweiz denke ich, wenn wir einmal nur unsere Möglichkeiten nutzen würden, die EU würde ein Erdbeben erleben.
    Die SNB könnte dazu mal 200 Milliarden Euro-Staatsanleihen auf den Markt werfen und zusehen wie die im Wert sofort tauchen.
    Die EU stünde an der Grenze zum Kollaps.

    Die Schweiz ist einer der solventesten Abnehmer der EU, solche Kunden verliert man nur unter Schmerzen.
    Machen wir ein Freihandelsabkommen mit den USA um der EU einen Wink mit dem Zaunpfahl zu geben.

    Denn eines ist und bleibt Fakt, die EU ist der Kranke Mann Europas. Der Euro wird von der EZB mit Mühe und Not am Leben gehalten. Nahezu alle EU Staaten sind stark überschuldet, sehen dem Niedergang entgegen, …..wenn sie den nicht schon haben.

    Also Herr Stöhlker….. die Schweiz kann mit der EU Geschäfte machen, aber die sollten Bar bezahlen.
    Ansonsten sollten wir uns von dem bankrotten Haufen fernhalten so gut eben möglich, denn solche „Freunde“ braucht man nur sehr bedingt.

    Warum also wollen Sie uns Schweizern nahelegen, uns der EU als besten Kumpel darzubieten ?
    Kein gesunder Verstand sollte sowas tun.
    Eines ist mir aber auch klar, wir Schweizer sind nicht mehr aus dem selben Holz geschnitzt wie einst.
    Unsere jüngeren Generationen sind Butterweiche Waschlappen.

    Trotzdem, Sie und ich werden in bälde das Ende der EU erleben.

    • Gut gebrüllt, Löwe! sehe ich auch so. Was soll der Defätismus des ansonsten meist scharfsichtigen Stöhlkers? Die EU ist doch zwar noch nicht tot, aber sie riecht schon etwas komisch…

      Schade ist nur diese kontraproduktive Kampagne der SVP.

    • Kennen Sie den Witz von den Ameisen, denen immer wieder ein Elefant über die Ameisenstrasse trampelte und – ohne etwas zu merken – Hunderte tötete? Eines Tages rafften sich die Ameisen auf und stellten dem Elefanten eine Falle. Als er wieder einmal über ihre Strasse ging, liessen sie sich von Bäumen und Büschen auf ihn fallen und bissen und kniffen ihn, so fest sie konnten. Der Elefant schüttelte sich, und die Hälfte der Ameisen fiel herunter. Er schüttelte sich noch einmal, und nur noch eine, Emil, blieb oben. Die anderen riefen ihm zu: „Würge ihn, Emil! Mach ihn fertig!“

      Die Schweiz hat ein BIP von rund 680 Milliarden USD (in 2017, geschätzt vom IWF), Deutschland hatte ein solches von 3’685 Milliarden, und die EU hat ein BIP von 17’578 Milliarden USD. Wenn man kaufkraftbereinigte PPP-Dollar rechnet, ist das BIP der EU mit 20’852 Milliarden grösser als jenes der USA. Jenes der Schweiz beträgt nur noch 517 Milliarden (die Preisinsel lässt grüssen) und ist somit rund 40 mal kleiner als jenes der EU. Die Schweiz ist die Ameise und die EU der Elefant.
      Es ist auch nicht so, dass die EU eine Insel in der Schweiz wäre. Umgekehrt wird ein Schuh draus: die Schweiz ist eine sehr kleine Insel in der riesigen EU. Wenn jemand auf dieser kleinen Insel einen Wirtschaftskrieg gegen die EU starten will, dann ist er ein Fall für die KESB.

      Wir sind eine kleine Ameise. Es ist so. Und rings um uns herum sind riesige Elefanten. Aber wir haben Glück und machen vieles sehr gut. Darauf können wir stolz sein. Aber zu meinen, wir könnten Elefanten würgen, ist schwachsinnig. Auch wir haben in der Schweiz unsere Trumps in ihren Parteispitzen und Medien. Aber wir haben viele vernünftige Leute und ein System, das es verhindert, dass unsere Boris Johnsons und Trumps die Schweiz übernehmen. Tragen wir dazu Sorge.

    • @Walter Roth

      Schreiben Sie zukünftig über das „Monster“. Quasi jeder weiss was gemeint ist.

      In Deutschland wird diese Terminologie für diese unsägliche EU zunehmend gebraucht.

    • @Elefanten wuergen.
      Lustiger Beitrag. Allerdings:
      Ein Mensch wiegt so sagen wir mal um die 75 Kg. Ein grosser Elefant vier bis sieben Tonnen. Wieviele Menschen braucht es, um einen Elefanten zu reiten?

  50. Der Ultimatieve Abgesang auf die Schweiz.
    Das sich die Deutschen sicher weniger für die Schweiz interessieren, sicher zutreffend, trotzdem die Zuwanderung aus Deutschland ist immer noch hoch.
    Dafür interressieren sich umgekehrt die Schweizer mehr was in Deutschland abgeht.Scheint der Herr J.Stöhlker
    hat da ein paar Deffizite was in Deutschland abgeht.
    Logo in Sache Zulieferung beginnt das zu harzen, der Hauptgrund,der Deutsche Export beginnt auch erheblich zu harzen, Made in Deutschland ist auch nicht mehr das was es einmal war.Ach je das mit dem Tourismus. Der ganz grosse Aderlass der klassischen CH-Gastronomie ist Binnenbeding.Die Klassische Beiz der Stammtisch ist faktisch Tot.Das die Deutschen auf die Schweizer gelegentlich sauer sind, nun das ist den doch verständlich.Die Schweiz hat sich der Krake EU zumindest in div. Teilen entzogen.Logo so ein wenn auch kleiner Mitzahlbruder käme da den doch gelegen.
    Ach ja die EU, der Horizont sehr vieler Schweizer endet entgegen einer weit verbreiteten Irrmeinung nicht an der Schweizer Grenze.Was da in der EU abgeht,
    hmmmm nur noch Naive glauben das es noch was wird mit diesem Möchtegern-Imperium.( ,,Böse,, nüchterne Zungen gebrauchen längst den Begriff EUDSSR.)
    Wirtschaftlich ist Deutschland nicht nur Geografisch, auch Wirtschaftlich das Zentrum Europas.Wenn DAS Einbricht oder gar Abschmiert dann wars das, Final aus die Maus mit EU-Imperium.Na ja am Ende der ganzen Irrenhausübunge bleibt ein gross Angeschmierter, das ist Deutschland, die Deutschen,die können sich Ihre
    Guthaben ans Bein streichen, da sind die Target-Salden NUR die Portokasse.Ob das richtig ist, in der Ausführung sicher nicht.(Das ergäbe eine Abhandlung für sich.)Nun damit das nicht zu lang wird jetzt zum ,,Finalakt,,. Logo Wirtschaftlich hängt die Schweiz in hohem Masse mit, in diesem Unding EU mit drin.
    Für den ganzen Rest gilt.Es braucht keinen Swissex,
    Ein Paar einfache Verträge kündigen oder auslaufen lassen und Tschüss.Nachvollziehbar das die Deutschen
    da etwas neidisch auf die Schweizer sind , bei den auch wegen der Kleinheit der Schweiz, gegebenen Möglichkeiten. Na ja mal abwarten schlau wird es nicht, Leider.So im Grobraster ist das in etwa vorhersehbar, ist die Wirtschaft gegen die Wand gefahren, das ist die ganz erheblich,dann ist aus die Maus, wer da noch etwas anderes glaubt,ist einfach naiv. Die EU wird DIE Kurve nicht mehr schaffen.
    Grins die UDSSR hat es hinter sich die EUDSSR hat es vor sich.Wünsche schönnen Tag und wenn die EU in die Luft fliegt möglichst wenig Trümmer an den Kopf.

    • von Atzingen: geistige Schwerstarbeit! Less would be more! und in Ihrem Falle „not a bore“.

  51. Na ja, als Jahrgang 64er habe ich noch eine Schweiz erlebt, welche nicht überbevölkert und kaputtreguliert war. Wir hatten Freiheiten, von welchen die heutigen 20 bis 40-jährigen nur träumen können. Und auch unser CO2-Abdruck war um ein Drittel (!) kleiner, da 2 Mio. weniger Menschen in der kleinen Schweiz lebten – ein Faktum, welches die Linken und Netten konsequent negieren. Dann kam EWS und Konsorten, bzw. die 4er-Bande und lullte das Stimmvolch mit der PFZ-Lüge ein, dass „nur max. 8’000 Zuzüger pro Jahr“ in der Schweiz aufschlagen würden – es wurden zwischen 80’000 und 100’000 p.a.. Vornehmlich Germanen mit Grossmacht-Fantasien, aber Dumping-Löhnen fluteten unser kleines Land (welches nur zu einem Drittel bewohnbar ist). Dadurch erreichte der Dichtelevel das Niveau von Bangladesh und führte zum allgegenwärtigen Dichtestress. Vor diesem Hintergrund ist es doch nur logisch, dass – vor allem gegenüber unseren lauten Nachbarn im Norden – starke Ressentiments entstanden. Und das zu Recht, wie der Allmachtsanspruch der Deutschen in Europa und nun GEGEN Brexit-England zeigt. Noch immer haben es unsere Nachbarn im Norden nicht verschmerzt, dass sie zwei Weltkriege angezettelt und danach verloren haben. Sie geben nicht auf – eine typisch deutsche Qualität. Nun versuchen es Merkel & Co. wie die Chinesen. Eingehüllt in einen Schafspelz spielen sie ihre Soft-Power aus um das zu erreichen, was zwei Weltkriege nicht zustande brachten. Sozusagen der dritte, jedoch kalte, ja sogar freundliche Krieg. Diese Taktik hat das dumme Schweizer Volk leider durchschaut und wendet sich von der Grossmacht Berlin ab. Wer die Geschichte kennt, weiss, dass wenn die Berliner Zentrale ihr Ziele mit dieser Soft-Power nicht erreicht, es dann auf lange Sicht wieder zu einem heissen Krieg führen könnte. Deutschland ist zum Wachstum verdammt, damit das Prekariat und die zugezogenen syrischen „Fachkräfte“ finanziert werden können. Da bietet sich das Sparschwein Schweiz geradezu an, zumal wir zur Zeit über eine willfährige, ja EU-hörige Regierung verfügen, welche das Schweizer Volk nur mittels Initiativen und Referenden vom kompletten Landesverrat abhalten kann. Was Stöhlker nicht versteht, ist, dass wir gerne einen massiven Wirtschaftsabschwung in Kauf nehmen, wenn wir nur von den grossmaulig auftretenden Alemannen verschont bleiben. Und das sage ich, als ehem. Deutscher und nun eingebürgerter Schweizer – welcher, im Gegensatz zu Stöhlker, seinen deutschen Pass abgegeben hat!

    • „Dadurch erreichte der Dichtelevel das Niveau von Bangladesh und führte zum allgegenwärtigen Dichtestress.“

      Bevölkerungsdichte Bangladesh: 1111 Personen/qkm (164 Mio Einwohner auf 147’570qkm)
      Bevölkerungsdichte Mittelland: 380 Personen/qkm (5 Mio Einwohner auf 12’385.5qkm)

      Wo ich herkomme nennt man das was sie tun auch „Lügen“.

    • … und den Brexit haben sich die Briten ohne Druck ganz alleine eingebrockt. Da sind es jetzt übrigens eher die Franzosen die es eilig haben dass die raus fliegen, Merkel würde lieber die Exporte sichern.

    • Ich Jg. 1962 kann dem nur beipflichten und deckt sich mit dem was ich unten geschrieben habe. Wir kommen aus derselben Generation sehr gut…

    • Faktenschecker………

      nein eine Lüge ist das nicht, sie holen da sehr weit aus.
      Es ist eher Rhetorisch etwas überspitzt.

      Ich jedenfalls fühle mich schon wie in Bangladesch.

      Und ich als auch in den 6o-igern geboren, hatte wirklich massiv viel mehr Freiheiten als Kind.

    • Es macht mich wirklich fast sprachlos, mit welchen Vorurteilen Sie behaftet sind! Und es macht mich wütend! Sie scheren 83 Millionen Menschen über einen Kamm. Es ist gut, dass Sie den deutschen Pass bei Ihrer Einbürgerung abgegeben haben. Dann können Sie hier wenigstens nicht die AFD wählen, die sie sicherlich in der Schweizer Form schon gewählt haben.
      Es tut mir leid, wie verbittert ein 55. Jähriger ist!

    • @Sauer: Wollen Sie Ihren EWS-Komplex nicht endlich behandeln lassen? Es gibt auch in der Schweiz gute Psychiater!

    • Von wegen Fakten:

      41285 km2 / 3 = 13761 km2 (= bewohnbare Landfläche in der Schweiz).

      Schweiz: 8’500’000 Einwohner / 13761 km2 = 617 Einwohner pro km2

      Kanton Zürich: 1’600’000 Einwohner / 1729 km2 = 925 Einwohner pro km2

      Bangladesh: 165’000’000 Einwohner / 147570 km2 = 1118 Einwohner pro km2

      Nur kennt Bangladesh halt keine Bauzonen, nicht bewohnbare Wälder, etc., etc.. Das heisst, in Bangladesh verteilen sich die Leute homogen über’s Land, wogegen wir und in der Schweiz in die vom Staat festgelegten, sehr kleinen Bauzonen quetschen müssen. Der Dichtestress ist für uns Schweizer also wesentlich höher, denn wir müssen uns in den vom Staat vorgegebenen Wohnzonen zusammen quetschen, wohingegen in Bangladesh jeder überall wohnen kann wo er will.

      Also, lieber Faktenchecker, check‘ mal die tatsächlichen Verhältnisse und nicht einfach nur Wikipedia. Bei uns nennt man sowas linke und nette Gretapropaganda mit dem Ziel, die eigene politische Agenda durchzudrücken.

    • Wir haben hier viele deutsche U-Boote. Deutsche mit Schweizer Staatsbürgerschaft, die nie hier angekommen sind, die sich eher nach einem deutschen Sieg über die widerspenstige Schweiz mithilfe der EU als nach einem Fortbestand einer unabhängigen Schweiz dürsten.

    • @Bernhard P. Sauer
      @Walter Roth

      Was Sie über die Freiheit als Kind erzählen, finde ich interessant.

      Einerseits gab es die Verdingkinder und die Verwahrung alleinstehender Frauen noch bis in die 80er (s.u.), was sicher nicht die Freiheit ist, die sie meinen.

      Andererseits sehe ich, dass den Kindern heute immer weniger Zeit bleibt.

      Nur am Mittwoch schulfrei, Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitung bis in den Abend, am Wochenende und in den Ferien.

      Weiss jemand von den IP-Lesern was dunkelrot auf Englisch heist?

      Und dann noch die selbstgeklaute Zeit mit dem mobilen Überwachungsapparat anstelle persönlicher Treffen, um Unfug zu machen.

      Das kommt jedoch nicht aus Deutschland, denn das ist da genauso.

      Ich sehe hier den Neoliberalismus als den Hauptschuldigen, der von einigen sehr schlauen Leuten in irgendwelchen Hinterzimmern in den USA (?) erdacht und weltweit implementiert wurde, um möglichst viel Kontrolle zu erlangen.

      Wer keine Zeit hat, Unfug zu machen, gehorcht auch später brav.

      https://www.uek-administrative-versorgungen.ch/resources/E-Book_978-3-0340-1520-2_UEK_10A.pdf

      dunkelrot=crimson

    • @ Faktenchecker: Jeder, wirklich jeder hier hat kapiert, wie der Vergleich mit Bangladesh gemeint ist. Nur Sie offenbar nicht. Vermutlich auch sonst im Leben ohne Sinn für Ironie, Sarkasmus und die Feinheiten der Sprache nehme ich an… Misst man die Bevölkerungsdichte nur an der bewohnbaren Fläche, ist die Schweiz – mit Ausnahme irgendwelcher Zwergstaaten wie Monaco oder Andorra, wo faktisch eh keiner lebt, aber alle so tun als ob – eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas mit einem der höchten Zuwanderungszahlen weltweit. Das war jetzt weder ironisch überspitzt noch sarkastisch gemeint. Suchen Sie sich die Fakten selbst zusammen.

    • ….ja ja, früher war alles besser … Gähn … und an allem sind die Linken Schuld … Gähn …und dazu noch die eingewanderten Germanen … Gähn … (obwohl der erstens kein Linker und zweitens Schweizer ist) und so viel dämliche, platte, simple Vorurteile (einfach nur peinlichster, höchst beschämender Schrott) auf einem Haufen kriegt auch noch jene Zustimmungen … Für beides kann man sich nur schämen Schweizer zu sein.

  52. In Bern wird wenig bis überhaupt nichts getan für die Bewohner dieses Landes. Während vier Jahren hört man den Lobbyisten zu und sammelt Mandate. Man schaue die absurde Anzahl Kandidaten für die Wahl im Oktober an, viele von diesen sog. NR Kandidaten suchen einen Job und dass dann nebenher noch etwas für das Volk getan werden muss ist eher Nebensache. Solange man in Bern für 4×3 Wochen plus einigen Sitzungen dermassen gut verdient wird sich nichts ändern. Es stimmt was sie über die Schweiz sagen Herr Stöhlker und warten wir ab was uns die rot-grüne Welle noch an neuen Gesetzen, Abgaben und Vorschriften bringen wird, ein Graus! In Frankreich reagiert man ähnlich wie in Deutschland aber trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass man das Rahmenabkommen in dieser Form auf keinen Fall akzeptieren darf.

    • @Jean-Marc Zimmerli

      Ich bin einer von diesen Vielen mit http://www.du-bern.ch und kenne daher persönlich knapp 20 Personen.

      Wenn überhaupt trifft der Vorwurf, einzig einen gutbezahlten Job zu finden, nur auf eine kleine Minderheit der Kandidaten/tinnen zu.

      Allerdings kann ich nicht ausschliessen, dass viele die Wichtigkeit ihrer eigenen Person höher als die Sache selbst werten.

      Das ist einer der Gründe, warum bisher jeder, der in die Politik geht, irgendwann vom System gefressen wird.

      Wer sich nicht fressen lässt, verliert Job, Ansehen und schlimmer.

      Denke es braucht einfach mehr Charaktertypen, weswegen ich ja jeden hier immer aufrufe, mitzumachen.

  53. Herr Stöhlker………..

    Leben sie auch in einer klitzekleinen Blase……. denn ich fahre oft nach Deutschland und nehme das ganz anders wahr.
    gerade die AfD Wähler und viele andere beneiden uns um unser System.

    ———————–
    Zitat :
    s wird erwartet, dass die Schweiz dem von der EU angebotenen Rahmenabkommen zustimmt. Wer bei uns glaubt, dies könne verhandelt werden, unterliegt dem gleichen Irrtum wie Boris Johnson in Grossbritannien.
    ————

    England :

    Es wird erwartet, dass die Schweiz dem von der EU angebotenen Rahmenabkommen zustimmt. Wer bei uns glaubt, dies könne verhandelt werden, unterliegt dem gleichen Irrtum wie Boris Johnson in Grossbritannien.

    Herr Stöhlker…… hätten Sie sich mit den Teils sicher uralten Regelungen im Englischen Parlamentsbetrieb beschäftigt, Sie würden erkennen das Boris Johnson die Remainers endlich an der Angel hat.

    Version 1…….
    Es wird Heute oder Morgen wohl damit losgehen das Johnson die Vertrauensfrage gegen die eigene Regierung stellt.
    Das macht er, weil die Remainers Neuwahlen verhindern wollen, denn sie würden diese verlieren.
    Die Torrys welche gerade 21 Abweichler aus ihrer Partei ausgeschlossen haben, würden zusammen mit der Brexit Party von Farage zulegen und England aus der EU führen, denn das Volk hätte deren Kurs erneut abgesegnet. Also faktisch 2 mal für den Brexit votiert.

    Version 2………
    Sprechen die Labours Premierminister Johnson das Vertrauen aus weil sie Neuwahlen verhindern wollen, wird der einen Scheiss tun nach Brüssel betteln zu gehen, denn die Labours tragen seinen Kurs ja wohl oder übel mit, denn sie haben ihm ihr Vertrauen ausgesprochen.
    Das „Brexitgesetz“ also die „Ben-Bill“ vom Freitag dürfte dann nur noch Makulatur sein.

    —————————–

    Weitere Möglichkeiten wäre eventuell auch …….
    Johnson kann gegen die „Royal Asent“ der Ben-Bill ein Veto einlegen, damit kann er auch versuchen die Ben-Bill auszuhebeln, das wurde in der Vergangenheit öfters gemacht ohne das es zu Prozessen kommt die alle eh zu lange dauern.
    ———————————

    Also, von mir aus gesehen stehen die karten für Johnson nicht schlecht.

    • @Walter Roth
      Hoch spannend das mit den Briten.
      Die Vormel 1 der Politik.
      Wer ist schneller???
      Die Briten aus der EU?
      Oder die EU am Ende?

  54. Wer steht dann jedes Jahr am Gotthard im Stau ? Schön wäre es wenn sie uns mit Ihren zu Teil alten Dreckschleudern umfahren würden. Sie werden auch in Österreich( mein 2.Wohnsitz) nicht unbedingt gern gesehen auf der Brenner Route . Wie viel Dummheit politisch zur Zeit in Deutschland grassiert ist wohl kaum zu überbieten. Sie schlachten die Autoindustrie , sie missachten den Volkswillen genau so sportlich wie unsere Regierung. Sich dann aber aufs hohe Ross setzen und grosse Sprüche klopfen und nebenbei die Schweiz nicht wahr nehmen. Dass auch bei denen der Bildungsstand leidet ist bekannt. Dass es aber bereits soweit ist ,wundert schon ein wenig. Sie würden sich am besten schleunigst um die “ Neat- und Brenner Verbindungsanschlüsse kümmern diese arroganten Klugscheisser.

  55. Herr BR Cassis ist für mich ein unbeschriebenes Blatt. Ich weiss noch heute nicht, wo er eigentlich steht.

    Bezüglich Rahmenabkommen vermisse ich von ihm klare Statements.

    Bis jetzt verhält er sich rein opportunistisch.

    Entscheide sind jedoch ab einem gewissen Punkt nicht mehr mit Diplomatie hinauszuzögern.

    • Cassis ist noch schlimmer als Johann Schneider-Ammannn, schade hat er den ital. Pass abgegeben.

    • … aber nicht schlimmer als Parmelin, der abgetaucht ist und keine eigenen Statements abgibt.
      Versteht er seine Materie überhaupt ohne Beratung seitens Dritter?

  56. Die Schweiz sollte auf Distanz zu Deztschland gehen. Deutschland gleitet wieder, meiner Meinung nach, nach über 70 Jahren seit dem Faschismus und 30 Jahre nach der DDR – Implosion, immer mehr Richtung Totalitarismus ab. Siehe dazu die Heute Show vom 6.9. im ZDF oder Anna Will vom 8.9. in der ARD. Talk Shows und ehemalige Satire – Sendungen verkommen immer mehr zu Instrumenten der Indoktrinierung. In öffentlich – rechtlichen Sendern, wohlgemerkt.

  57. Wohlhabende Leute (gleich aus welchem Land) können überall Geld ausgeben, auch in der Schweiz. Der durchschnittliche in Deutschland verdienende Deutsche hat sehr wenig davon übrig, dass er ausgeben kann und will. Für die Schweiz völlig uninteressant.

  58. Lieber Herr Stöhlker

    Ich schätze Ihre Beiträge ausserordentlich, auch wenn ich öfters anderer Meinung bin als Sie.

    In diesem Aufsatz, beispielsweise, argumentieren Sie inkonsistent. Warum denn soll die Schweiz das Rahmenabkommen unterzeichnen, wenn es in der Schweiz doch so offensichtlich viel besser geht als in Deutschland und sowieso im Rest Europas? Nur weil die Deutschen uns ans Portemonnaie wollen? Oder sehen Sie auch aus der Sicht der Schweiz einen guten Grund?

    Meine Beurteilung Deutschlands ist eigentlich noch skeptischer. Ich glaube, man sollte über die Umdrehung des Satzes von Carl von Clausewitz (mindestens im Sinne einer Hypothese) nachdenken: Die Politik ist eine bloße Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Einfach zu verwerfen ist diese Hypothese nicht. Im Gegenteil: Vieles spricht für diese Betrachtung; z.B. der Rahmenvertrag.

    • Lieber Martin Janssen,

      natürlich will das Schweizer Volk (B-Schweiz) das Rahmenabkommen nicht. Aber die Schweizer Konzernchefs (A-Schweiz), die ausländischen Konzernchefs in der Schweiz erst Recht, wollen dieses Abkommen.
      Wie bei der Zürcher Abstimmung zum jüngsten Steuerabkommen, wo die A-Schweiz sicher siegte, ist die B-Schweiz beleidigt. Sie hat ja nichts, ausser einem diffusen Heimatgefühl.

    • Richtig, Herr Jansen.

      Dieser rahmenvertrag soll in erster Linie einen Nettozahler ins Boot holen und in zweiter Linie diesen weissen Fleck mitten in Europa eingemeinden.

      Wir sollen werden …..was die schon sind, nämlich ein Teil von dem Haufen dieser antidemokratisch gelenkten „Untertanengebiete“ die jeder Souveränität entbehren.
      Es drohen bei einem Rahmenvertrag weitere Erpressungen wie die „Unionsbürger Richtlinie“ … das „UNO Migrationsabkommen“ und wie wir gerade sehen, möchte Angela Ferkel alle Staaten die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, aus dem Schengenraum ausschliessen.

      Bleiben wir gleich draussen und schauen wir das wir unsere Illegalen los werden, Ferkel kann sie nehmen.

    • @Klaus J. Stoehlker,
      was für ein absolut bödes Statement Herr Klaus J. Stoehlker, das Spielchen; Teile und Herrsche in Form von A-Schweiz und B-Schweiz und daneben noch ausländische Konzernchefs in der Schweiz, zeigt doch wieder mal Ihren „speziellen“ Geist. Glauben Sie tatsächlich das das Spielchen funktioniert. Glauben Sie mir, vorher spriessen noch Haare auf Ihrem Haupte zur Freude Ihres Coiffeurs, welcher sicher mit der jetzigen, ich nenn es mal aus guter Laune heraus Frisur, ganz grosse Schwierigkeiten hat und als Voraussetzung noch über ein gigantisches Vorstellungsvermögen verfügen muss. Ist ja auch sehr schwierig mit diesen Haaren, also denen die sich noch auf dem Haupte mühsam halten. Lassen Sie’s einfach, wir kennen diese Form der Kommunikation, sind aber eigentlich was besseres von Ihnen aus der Vergangenheit gewöhnt und würden uns freuen, wenn Sie schon nicht leben können ohne Ihre Kolumne, dann bitte mit der Qualität von früher, wir wissen Sie könnten es eigentlich. Ich nehme an es muss also was mit dem fortschreitenden Alter zu tun haben. Wünsch Ihnen eine gute Nacht und hoffe mal Sie schlafen gut beim neugierigen und amüsierten Lesen der Kommentare.

    • Herr Stölker:
      „Sie (die B-Schweiz) hat ja nichts, ausser einem diffusen Heimatgefühl.“

      Solche Sprüche sollte man einrahmen lassen.

      Nachdem Sie nun schon einige Zeit mit CH-Pass in diesem Lande leben bringen Sie sowas zustande?

      Sie tun wohl alles um auch zu dieser verschwindend kleinen A-Schweiz zu gehören, die partout die ungleich viel grössere B-Schweiz als „Bedauernswerte“ sieht?
      (BTW: Wo ist Hillary C. jetzt?)
      Ihre Schreibe, Hr. Stöhlker, trieft zunehmend vor arroganter Unwissenheit eines Zugewanderten und Nichtintegrierbaren.
      Um es bussineslike klar auszudrücken: Sie sind genau das Auslaufmodell des Klischeedeutschen den die B-Schweizer nicht mögen.
      Für Sie bedeutet das allerdings zunehmend schlechten Geschäftsgang.
      Weil: Wenn der Grossteil der B-Bevölkerung Sie ablehnt, sind sie als Propagandaschreiber für die kleine Sektion der europhilen A-Schweiz nicht mehr interessant – weil wirkungslos – schädlich für deren Interessen.
      Wo bitte sehen Sie den positiven Effekt Ihrer zunehmend verdruckst agressiven, manipulativen Schreibereien?
      Es gibt keinen! Auch für Sie nicht!
      Sie machen sich einfach nur unmöglich.
      = Null Gutschriften!
      That’s it!

  59. Als ob wir in der Schweiz noch mehr Tourismus bräuchten…Ich glaube, viele Deutsche verstehen ganz gut, was die Schweizer wollen und was nicht, und vieles davon möchten sie in der eigenen Politik auch gerne. So habe ich etwa noch keinen Deutschen getroffen, der begeistert von der EU erzählt hätte.
    Als St. Galler finde ich es natürlich amüsant, dass Stöhlker die Schweiz im Dreieck Basel-Zürich-Genf verortet. Glauben Sie mir, im Osten am Bodensee ist der Umgang miteinander wesentlich unkomplizierter und unbelasteter. Ich fühle mich den Süddeutschen im selben Dialektraum wesentlich näher als einem Genfer oder Walliser. Die Schwarzmalerei ist aus meiner Sicht unbegründet.

  60. Mit grossem Interesse lesen wir die wöchentlichen Politkommentare von Altmeister Stöhlker.Als eingeschweizerter Exildeutscher erhellt er die undurchsichtigen politischen Verhältnisse. Es ist sehr beunruhigend zu hören, dass die Schweiz in die Bedeutungslosigkeit hineinbewegt und dass die lieben deutschen Freunde uns nicht mehr wahrnehmen. Warum wohl, liebe IP Leser, lebt Stöhlker in der Schweiz, und dazu noch im Steuerparadies und der FDP Hochburg Zollikon. Wir hätten noch einen Vorschlag: Es ist neuerlich der Posten des Sprechers von Trump freigeworden. Da würde doch Herr Stöhlker mit seiner farbigen Weltsicht, und er könnte ungestört auf der Schweiz herum „bashen“. Nach solch wöchentlichen Kommentaren des Visionärs Stöhlker lebt man in der Schweiz sehr unruhig, vor allem in Zollikon, das neustens auch von FCZ Hooligans unsicher gemacht wird.

    • @ Bud Spencer und daisilein…..

      Trump ist ein Freund der Schweiz, bisher hat er nie auf uns „Rumgebasht“.nein er hat uns eine Freihandelsvertrag angeboten.

      „Gebasht“ wurden wir wenn schon von Obama, Bill Clinton.
      Unter Bill waren die Erpressungen rund um das Judengold und die sogenannten nachrichtenlosen Vermögen das Thema.

      Nein, die Sozis in aller Welt sind unsere Feinde.

  61. Es gibt 2 Arten arroganter Menschen: Entweder gründet sie sich auf Klugheit oder Blödheit. Kluge arrogante Schweizer habe ich in 20 Jahren kaum getroffen, vor allem nicht in Chefetagen. Ich höre allenthalben: „Diese arroganten Deutschen ..“ Dass ich nicht lache. Was arroganteres als einen dieser blasierten Stadtzürcher traf ich höchstens mal in Südengland (altes Geld+Adel). Aber die haben 300 Jahre die halbe Welt beherrscht. Hier gibt es breiten Wohlstand seit 60 Jahren, und worauf genau begründet? Vom Geld anderer….

    • Ja, der @Landesknecht und die Landesknechte … historische Rivalen der Schweizer, deren Kriegsführung sie versucht haben zu kopieren, (so zumindest die anfängliche Intention von Maximilian), aber deren Ruhm sie nie erreicht haben.
      Ganz im Gegenteil, die Landesknechte sind bekannt für Plünderung, mangelhafte Disziplin, Meuterei, übersteigertes Selbstwertgefühl, Vergewaltigungen und abschlachten der zivilen Bevölkerung.
      Bekanntestes Beispiel der „Sacco di Roma“, im 1527. Rom fast komplett ausgeraubt und abgebrannt, Plünderungen über mehrer Wochen, auch der Kirchen, abschlachten der zivilen Bevölkerung, inklusive Kinder, Massenvergewaltigungen, Kranke von den Spitälern lebendig in den Tiber geworfen, Erpressung und Folter etc.etc.
      „Tutte le cose sacre, i sacramenti e le reliquie de‘ santi, delle quali erano piene tutte le chiese, spogliate de‘ loro ornamenti, erano gittate per terra; aggiugnendovi la barbarie tedesca infiniti vilipendi.“

      Das alles 400 Jahre vor den Deutschen Weltkriegen.

      Den 6. Mai 1527 sehen dann auch viele (so z.B. auch Bertrand Russell) als das Ende der Renaissance. Ja genau, der gleiche 6.Mai an dem die Schweizergarde der Toten beim Sacco di Roma gedenkt mit der Vereidigungszeremonie neuer Rekruten in Rom. (147 von insgesamt 189 Schweizergardisten fielen auf dem Petersplatz um den Rückzug des Papstes mit den restlichen 42 Gardisten nach Castel Sant’Angelo zu ermöglichen).

      Schönes Bild auch für Stöhlker: 147 Schweizergardisten verteidigen Kultur, Humanismus und Renaissance gegen eine Horde wilder Deutscher Landsknechte.

      Schöne Vorbilder haben Sie, Herr Deutscher @Landesknecht.
      Und übrigens: es gibt wohl noch eine dritte Art „arroganter“ Menschen: Die die alles in Fächer einteilen wollen, ohne die nötige Bildung zu haben, aus reiner Einfältigkeit, oder um zu manipulieren.

      Und abschliessend bleibt eigentlich nur noch zu sagen „PFZ delenda est“. Auch wegen Leuten wie Sie.

    • @Landser
      Die Wahrscheinlichkeit ist äusserst klein, dass Sie jemals einem echten Stadtzürcher begegnet sind. Und wenn doch, werden Sie es kaum bemerkt haben. Zürich ist schon seit ein paar Jahrhunderten erfolgreiche Handelsstadt, mit entsprechend guten und freundschaftlichen Verbindungen in die ganze Welt.

    • Wieso kommt ihr vom Grossen Kanton dann zu tausenden wie lästige Fliegen in die Schweiz.
      Hoooopppp, Sofort packen und Gute Rückreise!

    • Sag ich doch: arrogant und doof. Ich hoffe, man sichtet keinen von den Superschwiizern hier auf einer deutschen Autobahn oder erwischt gar einen beim Abstempeln der Zollpapiere.
      Ich hab übrigens herausgefunden, warum hier alles bis 10fach teurer ist, als im Rest von Europa: Die Eingeborenen sind derart lahmarschig, dass sie ihre Zeit + Waren einfach so teuer verkaufen MÜSSEN, sonst kaum Umsatz. Deshalb auch 30% Ausländer: Sonst Totalausfall in allen Bereichen.
      Und wenn ein Landsknecht früher mal auf x-beliebig viele Reisige traf, war das Ergebnis von vornherein völlig klar. Damals schon den Allerwertesten nicht hochgekriegt, dafür abends am Lagerfeuer geheult (Schweizer Krankheit)und hier halt jetzt im Forum. Einfach mal in ein (europ.) Geschichtsbuch luegen. Wo ich herkomme (und wieder hingehe) würden 90% von euersgleichen innerlich zusammenbrechen, weil sie einfach weich und schwach sind.

    • Herr @Landsknecht
      Ich will es elegant formulieren:
      Sie haben schon im ersten Beitrag gezeigt, dass Sie nichts von bedingten Wahrscheinlichkeiten verstehen.
      Sie zeigen jetzt, dass Sie auch wenig verstehen von Ökonomie, Industriepolitik, Politik und gegenwärtigen Diskussionen rund um die PFZ. Dabei könnten Sie von Deutschland aus mal nach Osten schauen, dann würden Sie auch mit geringem Intellekt schon einiges nachvollziehen können.

      Auch von Geschichte im Allgemeinen und Militärstrategien haben Sie keine Ahnung. Gerade die Schweizer mit dem Gewalthaufen (eigentlich unwissentlich eine der Zeit angepassten Neubelebung der mazedonischen Phalanx) waren das Vorbild für die Landsknechte bezüglich Taktik gegen die „Reisigen“ (sofern Sie den Begriff überhaupt verstehen und er in diesem Kontext angebracht ist).

      Übrigens: „im (europ.) Geschichtsbuch luegen“ schöner Freudscher Versprecher. Ihr Unbewusstes hatte wohl den Drang ihre Aussagen zu bewerten „luegen“, im Deutsche gelesen als „lügen“ .
      Lernen Sie Schweizerdeutsch bevor Sie es nachäffen.

      Und abschliessend bleibt eigentlich wieder nur noch zu sagen „PFZ delenda est“.
      Auch wegen PFZlern (Betonung auf PFZ) wie Sie.

    • War 1991 länger in Bern. Dann 10 Jahre gereist, mit Betonung auf Reise… dann abgeworben, weil hierzulande ne Menge Hirn fehlte und fehlt. Ein Advocatus musste ein Briefchen aufsetzen, in dem stand, dass es an Hirn fehlt..hierzulande. jaja, die Arbeitsnomaden. Die meisten sind schon Maden, aber ich hab mich seit 1998 arbeitsmässig nur verschlechtert. PFZ musste ich erstmal googeln. Ihr kriegt den Arsch nicht hoch, wie Saudis oder Kuweitis. thats a matter of fact. eher fuckt.

  62. Deutsche Logik: Da wir ein so tolles Land und so viel Platz haben, verlassen wir es. Seid froh, dass wir Euch beglücken! Wir sind so toll und klug und bringen Euch Wohlstand und unsere Euch weit überlegene Intelligenz. Diese Uneigennützigkeit lieben wir ja an Euch lieben Deutschen so.

  63. Wenn wir „Deploarables“sind, wie sie uns nennen, dann darf ich sie auch mit „Asshole“ betiteln und gleichzeitig erwähnen, dass ich auf der Suche nach noch treffenderen Namen, für ihr despektierliches Verhalten ihrem „Gastland“ gegenüber, bin, sie als „Papierlischweizer“ ohne Anstand und Würde!

    • Genau, Herr Geiger. Es sind Beleidigungen Stöhlerks gegenüber Leuten, die nicht die EU huldigen und lobpreisen. Die Schweiz ist zwar ein teures Land, aber nicht für alle Deutschen unmöglich, in die Schweiz zu kommen und ausserdem mit uns Handel zu betreiben. So überheblich habe ich Herrn Stöhlker noch nie erlebt.

  64. Selbstverständlich wäre die Schweiz als Nettozahler aus Sicht der überwiegend von Deutschland kontrollierten EU doch herzlich willkommen. Oder anders rum was den Deutschen vor 80 Jahren nicht gelang, versucht man heute wirtschaftlichen Druck zu erzeugen. Wie titelte kürzlich die NZZ? Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr.

    Solange man hier sein Geld verstecken konnte war die Schweiz höchst angenehm und allseits bekannt auch in ihrem benannten Bayern. Hoeness & Co. lassen grüssen.

    Sorry das ist jetzt einfach totaler Blödsinn was sie hier schreiben Herr Stöhlker.

  65. Beinahe 50 Jahre in der Schweiz! Der ehemalige Rundfunkreporter ist emotional immer noch seiner alten Heimat verbunden.
    Erinnert an die Heimtierhaltung in Kleinsäugerkäfigen.
    Stöhlker als Nager im Laufrad. Das Hamsterrad wird als Sinnbild bzw. Metapher gesehen für ein von Routine (Deutschtum) und immer wiederkehrenden Abläufen (Schweiz-Bashing) geprägtes menschliches Leben

  66. Aus meiner Sicht eine zutreffende Beschreibung der Ist-Situation. Man hätte vielleicht noch mehr in die Analyse gehen können. Dann hätte man allerdings die eigene Überheblichkeit gegenüber anderen Ländern erwähnen sollen – das ist natürlich unbequem. Das Hauptargument (wenn nicht sogar das einzige neben der beeindruckenden Berglandschaft), international überhaupt beachtet zu werden, war das Bankgeheimnis, welches die breite Basis für den Wohlstand gelegt hat. Ohne das ethisch-moralisch zu bewerten:
    Das existiert einfach nicht mehr. Fakt. Hier einen Zusammenhang zwischen internationalem Desinteresse an der Schweiz und dem Wegfall des Bankgeheimnisses zu leugnen, wäre so heuchlerisch und die Realität verneinend wie zu behaupten, das CH-Schulsystem wäre gut oder die schweizer Gesellschaft wäre modern (Stichworte Heiratsstrafe, 40+ Stunden-Arbeitswochen etc.). Und nun? Man hofft auf einen Erfolg der Cryptotechnologie, letztendlich die moderne Fortführung der Geldwäscherei, dieses Mal eben nicht legislatorisch abgestützt, sondern einfach markt- und technologiegetrieben.

    Jetzt treten, und das wird noch mehr kommen, die Unzulänglichkeiten im System auf. Unter anderem wird uns das duale Bildungssystem noch auf die Füsse fallen, denn Bildung ist die Zukunft. Und für viele Jobs der Zukunft wird es eine Hochschulausbildung brauchen, da können die Konservativen noch so viel über die Theoretiker von der Uni schimpfen.

    • Stimmt, Uhrengehäuse kann man auch ohne duales Bildungssystem herstellen, in passabler Qualität, von Heerscharen ungebildeter Arbeiter (alles potentielle Akademiker?) in Hinterhöfen, mit alten NC Werkzeugmaschinen. Es gibt genügend Videos auf YouTube dazu.

  67. Beim Durchlesen des Artikels von KS, einem Papierli-Schweizer mit extrem teutonischen Wurzeln, überkommt mich grosses Erbarmen mit dem Verfasser, hat er doch offensichtlich in seinem „Tassenschrank“ gähnende Leere und driftet immer mehr ab in „Grossdeutsche Vergangenheitswunschträume“. Die Teutonen haben den Weltkrieg verloren und Übergeblichkeit und Schulmeisterei gegenüber seinem Gastland sind fehl am Platz und sind offenbar eine Folge seines altersmässig schwindenden Realitätssinns. Man möge KS dies in aller Deutlichkeit klarmachen und ihn fragen, warum er denn mit aller Macht ein „Papierlischweizer“ werden wollte, wenn doch hier im Vergleich zu seinem „Fluchtland“ alles im Argen liegt! Es gibt für diese Trübung der Realität einen Namen, welcher jedoch bei mir bleibt; ich sage nur den Dummy muss man sich erarbeiten und dies versucht KS mit aller Macht!

    • Die Schweiz war auch vorher nicht interessant für Deutsche. Die helvetischen Minderwertigkeitskomplexe, die sich in fast allen Kommentaren hier widerspiegeln, sind der beste Beweis dafür.
      In D kennt man die Schweiz nur wg der Bankbetrügerei von früher. Ansonsten macht man Witze über diese absurde Fantasiesprache. Völlig lächerlich zu glauben, ein 8mio-Einwohnerland wäre für einen Deutschen oder jmd anders in der EU relevant, so Leid es einem tut. Sind nicht mal 2% der EU-Einwohner.

    • @Rosi Arnold, perfekt beschrieben, er mag irgend welchen Leuten in Zollikon in den Allerwertesten gekrochen sein und bildet sich nun ein er sei von diesen Leuten und in deren Kreisen aufgenommen worden aber die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus und er weis das auch. Die meisten Grosskantongesellen sind von Grund auf neidisch auf unseren Wohlstand. Und ja den haben wir im Vergleich zu Deutschland, man schaue sich nur die ganze abgefuckte Infrastruktur in Deutschland an, Grossbauten wie den Flughafen bringen die ja gar nicht mehr zum Laufen und 60 oder mehr % der Angestellten haben alle einen befristeten Vertrag und kriechen die letzten 3 Monate dem Vorgesetzten in den Allerwertesten und hoffen das der Vertrag wieder verlängert wird und nach unten wird getreten. Dieses Manier prägt ganz tief. Sorry aber solch Zustände haben wir nicht und ja dafür ist alles teurer. Ausserdem sollte mal eine Statistik gemacht werden wer von den Grenzkäufern wirklich ein Schweizer ist und nicht doch ein Deutscher, hab noch nie was gelesen, wär aber sicher interessant. Zeugnisse werden gummiartig angepasst und dann kommt man hierher und kauft sich eine Freitagtasche und meint wir Zürcher checken nicht dass es Deutsche sind. Einfach nur noch lachhaft dieses Grosskotzgetue und die versuchten Ablenkungsmanöver. Und wenn sie dann zwei Pässe haben ist ihr Charakter meistens wie ein Blatt im Wind. OMG hab so viele in meiner Karriere kennen gelernt, ja es gibt Ausnahmen und ich habe ein paar Deutsche als sehr gute Freunde aber sorry, wirklich nur ganz wenige. Den meisten steigt es in den Kopf sobald sie hier arbeiten und weg sind vom ja ach so fantastischen Deutschland. Niemand, wirklich niemand kommt zu uns wenn er so gross gekotzt erzählt dass in Deutschland alles besser ist. Die machen sich alle was vor und glauben wir fallen drauf rein. Ich nicht, hab genügend Erfahrungen sammeln können. Ein jeder Angestellter den ich fragte wo er sich in 5 Jahren sieht gab doch meistens zur Antwort; er wolle eine Führungsfunktion ausüben, musste dann immer klar kommunizieren dass wir keine Führer wollen sondern fähige Personen z.B. als Abteilungsleiter aber sicher keine Führungspersonen, ja das Wort sollte aus dem Vocabulair einfach gestrichen werden denn es löst halt aus was nicht tot zu schweigen ist, egal wie lang es her ist. Und bei den meisten gehts ja auch nur darum dann wieder irgend eine Macht aus üben zu können, kennen wir doch alle. Und immer auf den Schweizer Banken herum pöbeln so wegen Judengold und so, wer hat den über die Schweiz sein (ich sag jetzt nicht von wem) geklautes oder sonstwie brutal angeeignetes Gold hierher bringen lassen um via BIZ Fremdwährungen zu erhalten damit man Oel / Benzin und sonstiges Kriegsmaterial kaufen kann. Also bitte den Ball immer schön flach halten und keine Tänze im Porzellanladen, kommt einfach nicht gut an. Am besten durch Qualität und den nötigen Demut sich unserem Stil anpassen, weil wir passen uns sicher nicht an, sondern nehmen dann die Chance wahr wenn wir uns von ihnen wieder lösen können, wenn es dann so weit ist.

  68. Schweizaffine Deutsche leben und arbeiten seit der PFZ in der Schweiz oder sind bereits Schweizer. Diese beleben als Tagestouristen den Tourismus in der Schweiz kaum. Ihre Verwandten/Bekannten gehen auch nicht mehr ins Hotel, sondern übernachten bei ihren Freunden in der Schweiz.

  69. Lieber Herr Stölker, mag sein, das Sie mal Gut waren. Aber dieses Schreiben ist völliger Blödsinn und absolut an der Realität vorbei. Ich arbeite sehr viel mit Deutschen Firmen zusammen. Die Schweiz wird geschätzt und gelobt, nicht zuletzt auch wegen der Demokratie, die der EU, resp. auch der BRD völlig abhanden gekommen ist. Ich habe sehr gute Erfahruungen mit jungen und älteren Deutschen gemacht.
    Sie waren wohl nicht in dem Deutschland unterwegs welches ich kenne, also BRD. Bitte seriöser recherchieren. Danke.

    • Danke, das trifft es.

      Stöhlker-Portmann-Markwalder, das Pappkameraden-Trio von Economiesuisse.

  70. Die Gössi-Partei FDP wird auch ohne den Herr Stoelker im Oktober eine Riesen-Abfuhr erleiden.

    Wiederkehrende Schweinereien, Grossmaul-Scharlatane und Wendehälse schaden dem Freisinn dermassen, dass dieser nicht zuletzt dank Cassis, vermutlich die grössten Verluste der Wahlen 2019 verbuchen muss.

    Dabei bilden „Leuchten“ aus Zürich, wie eine CWS, geradezu auf dem sicheren Abgrund zu.

  71. „Viele finden die Schweiz toll, aber leben können sie auch ohne sie“.

    Zumindest den Flughafen in Zürich schätzen allerdings viele Süddeutsche sehr.

  72. Fakt ist, dass wir in der Schweiz viel zu viele Menschen haben. Es herrscht überall (Dichte-)Stress, sei es in den Städten, sei es beim Wanderen in den Bergen etc. etc. Die Schweiz hat sich in der Vergangenheit zu schlecht verkauft – und jetzt ist sie verkauft… Alle lutschen an der Schweiz nur noch, wie an einem Glacé, dass beim Kiosk verkauft wird… Da machen ein paar Deutsche(-Touristen) den Braten auch nicht mehr feiss…

  73. Keine Sorge, beim bevorstehenden (grossen) Abschwung in D werden sie wieder, grossen Verbalmüll ablassend, in Massen in die Schweiz strömen, stöhn. Und: Leider gilt gerade bei den Deutschen die Regel: 10% sind gut, 10% sind brauchbar bis verursachen wenigstens keinen Schaden, 80% sind überflüssig bis unbrauchbar.

  74. „a basket of deplorables“ = ein Korb der Kläglichen
    Hillary Clinton am 9. September 2016

    Mit dieser Umschreibung tat die hölzerne Hillary kund, was sie allgemein von Stimmbürgern hält.

    • Herr Stöhlker und seine falschen Freunde aus den Teppich-Etagen von Bhf-Str. und Mythenquai spielen mit dem Feuer. Sie haben die Ladebewegung der B-Schweiz überhört.

  75. Also wenn die jungen Deutschen des Tourismus wegen nicht in die Schweiz kommen, dann ist das nachvollziehbar. Da gibt’s vielleicht schönere aber sicher günstigere und auch bessere Orte im Ausland. Für die Fachkräfte aus Deutschland ist die Schweiz – wie Sie selber schreiben – attraktiv. Für Vermögende ebenfalls aber natürlich nur in den steuergünstigen Kantonen. Also wo liegt das Problem? Es gibt gar keinen Grund, dass sich die Schweiz mit dem sich im Niedergang befindlichen Deutschland verheiraten soll.

  76. In welcher Realität leben Sie?
    Null Bezug zum realen Leben?
    Heimatlos?
    Schreiben aus der Echokammer?
    Lesen Sie noch was anderes ausser sich selbst?
    Würde Ihnen gut tun.

  77. Danke für Ihre Empfehlungen Herr Stöhlker. Nur, was genau soll man machen aus den folgenden Phrasen?

    – „Es wird erwartet, dass die Schweiz dem von der EU angebotenen Rahmenabkommen zustimmt.

    – „Wer bei uns glaubt, dies könne verhandelt werden, unterliegt dem gleichen Irrtum wie Boris Johnson in Grossbritannien.

    – „Die Schweiz wartet auf die Deutschen wie die Braut auf den Bräutigam. Gemeinsam wird dies eine tolle Familie.“

    Erstens hat die EU ihren Zenit längst überschritten, d.h. es gibt gar keinen Grund für die Schweiz, sich mit einem sinkenden Schiff zu vertäuen (übrigens auch dann nicht, wenn die Schweiz – wie Herr Stöhlker behauptet – selbst ein sinkendes Schiff sein sollte!); gemeinsam unterzugehen macht die Sache nicht besser. Ergo, ich bin froh, ist der Rahmenvertrag gestorben.

    Zweitens hat die EU sowohl gegenüber Grossbrittanien als auch gegenüber der Schweiz schon vor langer Zeit klar gemacht, dass sie (die EU) gar kein Interesse an wirklichen Verhandlungen hat. Dem Gegenüber einen Kolonialvertrag aufzwingen zu wollen, das nenne ich jedenfalls nicht „verhandeln“. Man kann auch ohne Knebelvertrag wirtschaftliche Beziehungen pflegen, die für beide Seiten vorteilhaft sind. Schön, dass Grossbritannien mit Boris Johnson nun auch einen Premierminister hat, der versteht, dass man mit der EU nicht verhandeln kann. Gut, dass Boris Johnson auch entsprechend handelt und nun auf gutem Weg ist, den VOLKSENTSCHEID umzusetzen.

    Und wieso genau soll eine „Familie“ bestehend aus der Schweiz und Deutschland eine tolle Familie sein? Nichts gegen Deutschland, aber ein „Anschluss“ an Deutschland ist nun definitiv nicht im Interesse der Schweiz. Merkel hat hier schon genug Schaden angerichtet mit ihrer unsäglichen Politik. Man kann miteinander anständige und sogar gute Beziehungen pflegen, ohne dass man gleich „heiraten“ muss. Eine rechte Portion Unabhängigkeit und Selbstbestimmung hat der Schweiz über hunderte von Jahren gut getan. So wie die EU gekommen ist, wird sie auch wieder verschwinden. Der Austritt Grossbritanniens ist nur der Anfang.

    Herr Stöhlker, wir brauchen hier nicht Ratschläge von Leuten, die uns den „Bückling“ empfehlen. Wenn die Schweiz vorwärtskommen will, so müssen wir uns nämlich weder unterwerfen noch an den (anderen) Absteigern orientieren, sondern die Besten sollten unser Vorbild sein. Die EU ist definitiv kein Vorbild, und Deutschland wäre auch nicht meine erste Wahl.

    • Bei der Eidgenössischen Zollverwaltung kann nachgelesen werden (ezv.admin.ch) wer unsere wichtigsten Handelspartner sind bezüglich Import und Export – wir kaufen Deutschland einiges mehr ab als wir nach Deutschland exportieren – also was soll das Kuschen – ich verstehe da unsere Politiker nicht – auf Platz 3 dieser Listen ist übrigens die USA – dorthin exportieren doppelt so viel als das wir importieren – somit lohnt sich doch eine Zusammenarbeit mit den USA aus wirtschaftlicher Sicht !!! Warum nur will das niemand aufdecken, schreiben oder richtig stellen…….. schon komisch.

  78. Die Schweiz hat sich entschieden ein selbst reguliertes Land zu bleiben. Im Moment haben wir es etwas schwierig, sei es wegen fehlender politisch fähigen Köpfen oder der Managergeneration, die ihre Positionen als Abzocker und nicht Wirtschaftsführer verstehen. Aber ein einig Volk von Brüdern wird auch diese Phase überstehen, ohne Ausland.

  79. In Deutschland müssen ja paradiesische Zustände herrschen, deshalb haben wir all die deutschen Wirtschaftsflüchtlinge.

    • Ja, ich kenne auch einige dieser ‚Wirtschaftsflüchtlinge’. Mittlerweile haben diese gemerkt, dass man in der Schweiz nicht nur gut verdient, sondern auch deutlich höhere Lebenshaltungskosten hat …

      Es gibt auch Schweizer Wirtschaftsflüchtlinge … mann kann sie jeden Samstag in der Innenstadt von Konstanz beobachten …

  80. Die überrissenen Hotelpreise müssen einfach massiv runter und es kann auch nicht sein, dass eine einfache Elektroofen Pizza (nicht mal Holzofen) immer gleich 18-20 Stutz kostet, in Deutschland max 7-8 CHF. Kein Wunder gehen die jungen Deutschen alle nach Österreich. Die Schweizer Tourismusleute sind halt voll abgehoben und weltfremd. Und das Duopol von Migros und Coop mit abgesprochenen Hochpreisen für durchschnittliche Qualität ist auch ein schlechter Witz. In Deutschland beim Rewe gibts bessere frischere Produkte zum halben oder teilweise Drittel-Preis. Und super primitiv ist ja, wie brutal das schweizer Gaststätten gewerbe die Not junger Deutscher mit Billigsten sklavenähnlichen Kellnerjobs ausnutzt auf die kein schweizer Lust hat. All dies spricht sich wie ein Lauffeuer rum bei den „83 Millionen Deutschen“.
    Wenn hier nicht bald was passiert dann fährt unsere Tourismus und Bankenbranche Vollgas gegen die Wand. Auch die Banken mit ihren völlig überrissenen Kontogebühren und Safe Gebühren sind den Deutschen ein Dorn im Auge. Bei den deutschen Banken gibts mittlerweile Gratis Kontoführung und viele Gratis Leistungen. Und super erfolgreiche Online Banken wie N36 mit massiven Kundenneugeldzuflüssen. Für die jungen Deutschen ist die Schweiz eine abgehobene weltfremde Insel der Superreichen mit einer Abzock Mentalität.

  81. Oh je, der deutsche Traumtänzer Stöhlker.
    Was haben die Deutschen Lehrer und Professoren aus unseren Kindern gemacht? Was haben sie aus unseren Schulen und Hochschulen gemacht? Idiotenanstalten.
    Früher hatten wir noch eine solide Ausbildung, heute haben wir Masters und Bachelors ohne Realitätsbezug und Hirn. Verbildet, verblendet, verblödet.
    Wir haben mehr als genug von den Aberhunderttausenden hochnäsigen Deutschen hier.
    Das ist meine Meinung. Viele Deutsche können gut und viel schwatzen – mit wenig Hirn dahinter.

  82. Man kann von Herr Stöhlker ja halten was man will, aber in dieser Sache hat er recht. Die Schweiz ist ein sehr erfolgreiches und schönes Land. Aber wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. In den letzten Jahren hat sich vieles verändert und manch einer merkt nicht, dass auch wir Schweizer uns teilweise ändern und anpassen müssen. Einfach immer sagen bei uns war das immer so und wir machen das gut, ist eher gefährlich.

  83. Interessanter Artikel: Meine Beobachtung: Die hochqualifizierten Deutschen, die ich kenne, auch die schon 10 oder 20 Jahre hier sind, lassen sich immer wie weniger einbürgern. Argumente: Lohnt sich nicht. 3 Jahre Schikane. Willkür. Folklore. Und jetzt schauen wir mal, wer sich stattdessen erfolgreich und gern den roten Pass holt. Und extrapolieren das in die Zukunft.

  84. Die meisten Europäer sind arm und können sich die Schweiz nicht (mehr) leisten.

    Wer zu den besten Zeiten Lilo Pulvers mit dem Auto ins Tessin oder an die Adria fuhr, fliegt heute in die Türkei oder nach Marokko.

    Ein Liegeplatz am Strand oder die Campinggebühren für einen Tag in Europa kosten so viel wie ein Tag Vollpension dort.