Die Schweiz sitzt in Brüssel auf der Wartebank

Selten war die Schweiz so unwichtig bei der EU-Kommission wie heute – Nächstes Marignano, Christoph Blocher sei Dank.

Auf einen von der Schweiz tief enttäuschten Jean-Claude Juncker folgt als EU-Kommissionspräsidentin die deutsche Machtpolitikerin Ursula von der Leyen, die einen Teufel tun wird, sich des Schweiz-Dossiers persönlich anzunehmen, wie von den Berner Spitzenbeamten und bürgerlichen Aussenpolitikern heimlich erhofft.

Von der Leyen hat andere Prioritäten: Sie will eine „geopolitische“ EU-Kommission aufbauen, die zwischen den USA und China eine stärkere Rolle als bisher spielt.

Sie hat ganz bewusst weibliche wie männliche Kommissare ausgewählt, die ihre nationalen Interessen hintenan und europäische Interessen voranstellen müssen – gegen die Interessen ihrer eigenen Regierungen.

Sie verlangt von allen 26 EU-Kommissaren „Solidarität und Souveränität“ in ihren Entscheiden, damit die EU wieder handlungsfähiger wird, als sie es in der Vergangenheit gewesen ist.

Die Schweiz hat nicht die geringste Möglichkeit, diese Prozesse zu beeinflussen. Sie kann nur hoffen, dass sich in Brüssel jemand findet, der ihre Anliegen ernst nimmt.

Was aber sind die Anliegen der Schweiz, die dem neuen EU-Profil entsprechen?

Die Schweiz wird in Brüssel bisher als total unsolidarisch betrachtet. Ein Rosinenpicker-Alpenkleinstaat.

Die Schweiz will nichts beitragen zur Souveränität Europas, sondern setzt sich bewusst von den europäischen Einigungsprozessen ab.

Die Schweiz ist geopolitisch unbedeutend, ein wirtschaftlicher Riesenzwerg, aber ein politischer Winzling, geeignet zum Austausch von Küsschen, denen dann nichts mehr folgt.

Da die neue EU-Präsidentin, um eigene Niederlagen zu verhindern, ganz bewusst mit Koalitionen arbeitet, die ein gemeinsames EU-Ziel durchsetzen sollen, hat die Schweiz nur eine Chance: Sie muss eine europäische EU-Koalition finden und jene unterstützen, die der Schweiz gewogen sind.

Wer diese Koalition führen und wie sie sich zusammensetzen soll, ist rätselhaft.

Von der Leyen wird dies nur dann persönlich tun, wenn sie vom Erfolg dieser Koalition überzeugt ist. Die drei stellvertretenden exekutiven EU-Kommissare haben Anderes und Besseres zu tun.

Der Niederländer Frans Timmermanns, den viele Schweizer Politiker als neuen EU-Präsidenten erhofft hatten, wird der führende Klimapolitiker der EU. Die Schweiz kann dazu wenig beitragen.

Die Dänin Margrethe Vestager soll Europa als IT-Kontinent stärker machen und die globalen Konzerne im Zaum halten, wie sie dies schon bisher getan hat. Die Schweiz als Edel-Absteige solcher Konzerne kann dann leicht Misstrauen auslösen; siehe Facebook mit der neuen Währung Libra mit Hauptsitz Genf.

Der Lette Valdis Dombrovskis als dritter Exekutiver Vizepräsident der EU-Kommission ist für die Schweiz eher ein Risiko, muss er sich doch mit den Finanzmärkten und dem Euro beschäftigen. Er wird sich nur für die Schweiz einsetzen, wenn diese sich eingliedern will.

Bleiben also nur zweit- und drittrangige EU-Kommissare, die dann Kommissionsmehrheiten um sich scharen müssen. Sie werden sich fragen, warum sie dies für die Schweiz tun sollen – eine unsolidarische Schweiz, die nicht einmal eine Ostmilliarde von 1,2 Milliarden Franken springen lassen will.

Derweil scharren die Schweizer Konzerne ungeduldig mit den Füssen. Sie wollen, dass der Bundesrat so schnell wie möglich das von der EU gewünschte Rahmenabkommen unterschreibt.

Details, wie Arbeitstage für ausländische Handwerker, Rechte für Schweizer Arbeitnehmer oder Unterstellungen unter den Europäischen Gerichtshof interessieren auf dieser Ebene wenig.

In Konzernen ist man gewohnt, dies unauffällig zu regeln. Populistischer Lärm gilt auf den Teppichetagen der Banken und Industriekonzerne als ungehobeltes Benehmen.

Wie weiter?

Jean-Claude Juncker ist jetzt, wenige Wochen vor seiner Pensionierung, politisch eine „lame duck“. Ursula von der Leyen muss Ende September im Europarat dafür kämpfen, dass ihre Kandidaten auch gewählt werden. Kleinere Bauernopfer sind mit einkalkuliert.

Unser Bundesrat ist derweil zur Handlungsunfähigkeit verurteilt. In Bern wartet man die kommenden Parlamentswahlen ab. Sie werden voraussichtlich die pro-europäische Linke stärken. Abzuwarten bleibt, ob die SVP geschwächt wird.

Dem Balanceakt zwischen Europas Regionen, wie er von EU-Chefin von der Leyen angelegt, aber natürlich noch nicht gelungen ist, steht der Balanceakt der Schweiz gegenüber, die berechtigte nationale Interessen hat, aber in Ungewissheit leben muss, ob die heute noch durchsetzbar sind.

Die Niederlage von Marignano ist auf die Dummheit des Walliser Kardinals Matthäus Schiner zurück zu führen, der den Kampf gegen einen überlegenen französischen Gegner wollte. Ob die Starrköpfigkeit von SVP-General Christoph Blocher der Schweiz den Sieg in Brüssel bringen wird, darf mit grossen Fragezeichen versehen werden.

Kommentare

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  1. Bei der Durchsicht der Kommentar fällt auf wie häufig Herr Stöhlker als Vaterlandsveräter und Papierschweizer denunziert wird. Dies ist einfach unterste Schublade und disqualifiziert jeden Kommentator seiner Glaubwürdigkeit. Es ist auch eine Verkennung der demographischen Tatsachen in der Schweiz. Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat Wurzeln im Ausland haben. Ferner ist bald jede zweite Ehe binational, was den Trend nur noch verstärken wird. Dies ist ein Segen für unsere Land, da wir Knowhow aus der ganzen Welt nutzen können. Multiethnische Kulturen sind im 21. Jahrhundert wirtschaftlich am erfolgreichsten (siehe z.B. USA und CH).

    • Das Problem liegt in Stöhlkers Argumentationsketten.
      1.
      Schwer zu entziffern, worauf er eigentlich hinaus will, nicht nur für Schweizer.
      2.
      Obgleich Schweizer Bürger, klingen seine Statements selten
      schweizerisch, eher deutsch-oberlehrerhaft.

      Diese Mischung führt zur Ablehnung.
      Seine Anliegen sind bei näherer Betrachtung tadellos.
      Der Ansatz ist fehlerhaft.

      Beispiel
      Das Fanal der schweizerischen Geschichte, die Schlacht von Marignano, einem Walliser Kardinal unterschieben zu wollen, wird diesem komplexen Thema in keiner Weise gerecht.
      Eine Simplifizierung ist alles andere als angebracht.
      Für jeden Schweizer mit Geschichtsbewusstsein ist Marignano ein explosives Gemisch, mit dem nicht zu salopp hantiert werden darf.
      Tatsache ist, daß sowohl der französische König als auch der Herzog aus Mailand es als erbitterte Feinde schafften, ein erprobtes und modernes eidgenössisches Heer durch dubiose Geldzahlungen, Taktiererei und Verhandlungen sowie zur Unzeit verursachte Scharmützel soweit zu schwächen, daß am Ende Mailand für die Eidgenossenschaft aufgegeben werden musste.
      Ob nun fehlender Nationalstolz oder pure Geldgier den Expansionserfolg der Eidgenossen verhindert hat, ist zweitrangig.
      Aus meiner Sicht bestimmt der Stil von Marignano nun über fünfhundert Jahre die schweizer Außenpolitik.
      Unter dem Deckmantel der Neutralität handelt man zugunsten beteiligter elitärer Schichten (auf allen Seiten) Privilegien und Pfründe aus (z.B. FIFA), verteilt sorgsam das eine oder andere Prozent auch noch nach unten, und kennt weder Vaterland noch Heimat.
      Das Schwingen der Fahnen und so manches urschweizer Lied klingt deshalb auch so erbärmlich und seelenlos.
      Einen Wilhelm Tell gab es nie und er wird auch hier nicht mehr geboren.
      Schande genug, daß ein deutscher Dichter den Helden besang, den heute selbst schweizer Kinder nicht mal beim Namen erkennen.
      Schillers Figur, auf den Paradeplatz versetzt, wär heute dem Gespött und dem Gekreische der konsumorientierten Bankiersgattinnen ausgesetzt, unter dem Motto, was soll ich mit Tell ich will heut noch zu Gucci.
      Die typisch schweizerische Mischung aus fehlendem Nationalstolz, gleichschaltenden Konsummechanismen, unbekümmerter und leider auch unterbelichteter politischer und wirtschaftlicher Orientierung in weitesten Kreisen, das bringt selbst einen intelligenten Deutschen wie Stöhlker zur Verzweiflung, möchte er doch helfen, will er doch aufklären, das Gute aus sich selbst heraus dem Schweizer näherbringen.
      Doch es ist vergebliche Liebesmüh.
      Die Schatten von Marignano liegen auch heute noch schwer auf dem Land. Vier Sprachen, etliche Kantone, Kulturen aus verschiedenen Zeiten und Menschen, wie sie gegensätzlicher und eigenbrödlerischer kaum sein können.
      Dazu Tessiner, die eigentlich Italiener sind und Genfer, die sich in französischer Lebensart betätigen.
      Zugegeben, keine guten Voraussetzungen für eine Nation.
      Deshalb ist Marignano einerseits Trauma, andererseits aber auch Hauptprogramm.
      Für das man das biedere Bern auch gerne gegen ein autokratisches Brüssel eintauscht.
      Was bedeutet schon eine einzelne Stadt für ein Söldnerheer, das überall und nirgends zuhause ist ?

    • Herr Stöhlker wäre nicht Kommunikationsberater, wenn er nicht um die Tatsache wüsste, wie ein als Deutscher eindeutig identifizierbarer Author in der Schweiz beurteilt werden würde.

      Gehen Sie also davon aus, dass Herr Stöhlker genau weiss, was er tut und was damit ausgelöst wird.

      Aber es ist sicher auch richtig, dass allein die Kenntnis von Stöhlkers Herkunft gewisse Kommentare auslöst.

      Fremdenfeindlichkeit ist ein einfaches politisches Mittel zur Zielerreichung.

  2. Das Fehlkonstrukt EU hat zahlreiche Mutanten geboren – unter anderem auch den EURO, welchem wir die katastrophale, aktuelle Zinssituation zu verdanken haben. Dieser Mutant EURO wird in der nächsten, mit Sicherheit stattfindenden Finanzkrise, die EU definitiv zu Fall bringen.

    Entsprechend möchte ich den kommenden Niedergang der EU ohne Unterwerfungsvertrag und vor allem ohne Personenfreizügigkeit erleben. „Hütet Euch am Morgarten“ und bleibt dieser EU so fern als möglich. Blocher sein Dank!

    • „Fehlkonstrukt“ Diesen Begriff kenne ich seit es den Euro gibt, also beinahe 20 Jahre. Erstaunliche Überlebensfähigkeit dieses „Fehlkonstruktes“, der sicherlich wirtschaftlich und finanztechnisch besser geformt gewesen wäre, POLITISCH aber anders nicht umsetzbar war.

      Immer dran denken, da geben souveräne Staaten FREIWILLIG ihre Währung zugunsten einer gemeinsamen Sache ab. Und der Euro war nicht nur TEURO sondern er beflügelte die Wirtschaft, schaffte Arbeitsplätze auch in strukturschwachen Gebieten, weil die vielen Umrechnungsverluste und Währungsschwankungen wegfielen. Die wirtschaftlichen Erfolge sind nicht wegzudiskutieren, schauen Sie sich doch mal das EU-Wachstum und EU-Volumen an … da kommen nicht mal die Schweizer Alpen ran!!!

      Naja und Wesen dieses „Fehlkonstruktes“ ist nun mal der politische Wille, wie weit man bereit ist, Souveränität abzugeben.
      Ist politische Willenssache, nicht nur wirtschaftliche/finanztechnische Notwendigkeit. Stellens sich mal vor wir hätten eine kapriziöse Schweiz in diesen Gremien, die vor jeder Entscheidung (Zinssatz, Kredite, etc) erst mal „das Volk“ befragen muß – was DAS erst für eine Fehlkonstruktion wäre. Deswegen ist es ja gut, daß die CH DRAUSSEN ist!!!!

      Man sieht ja beim Rahmenabkommen wie das läuft. In 2008 begonnen, 2018 inhaltlich fertiggestellt (doch so kurzfristig), die EU ist unterschriftsbereit, aber die Schweizer diskutieren noch, weils entweder nicht verstehen oder sowieso gegen alles sind was nur den Namen „EU“ trägt.
      Um aber mal EURE Souveränität beim CHF etwas zu beleuchten: DANKE! daß Ihr so fleissig den EURO in Eure Staatsbank aufkauft (und damit die Schuldenkrise MITBEZAHLT), damit die Schwankungen nicht zu groß ausfallen und Ihr noch was exportieren könnt mit einem halbwegs bezahlbaren Franken. Allerdings hat dieses „Danke“ auch so seine Grenzen, denn u.a. profitiert die Schweiz davon, daß z.B. Hilfsgelder für Griechenland auf dem Weg dorthin mysteriöserweise „verdampfen“ und auf Euren Nummernkonten merkwürdigerweise „kondensieren“. DAFÜR erhebt Ihr ja Gebühren, von denen Ihr offensichtlich recht gut lebt. Daß wir über den EURO-Aufkauf durch die Schweizer Staatsbank davon wieder was zurückbekommen zeigt doch schön, wie so mancher Kreis sich schließt; Ergo => Ihr seid schon in der EU, Ihr wißt es nur noch nicht, bzw. wollt es nicht wahrhaben, EUER PROBLEM

      P.S: Noch was zum politischen Stil hier. Ihr dokumentiert auf eindrucksvolle Weise, wie KritikUNFÄHIG Ihr alle doch seid, seltenmal einen vernünftigen Beitrag hier gelesen. Wehe, es geht „gegen die Schweiz“, da will der Tell doch gleich seine Armbrust rausholen???? Entspannt Euch, Leute und lauscht den Argumenten, überlegt, was da dran sein könnte. Dies ist schließlich auch nur eine MEINUNG, aber eine belegte und damit fundierter als so manche Stammtischarole hier.

  3. Lieber Herr Stöhlker

    Ich billige Ihnen gerne zu etwas Kritik an der Schweiz zu üben. Auch bei uns läuft nicht alles wie es sollte. Die Penetranz mit der Sie in den letzten Wochen gegenüber der Schweiz aufgetreten sind ist eigentlich nur eines: Penibel

    Die Schweiz ist kein Wunderland, sonst hätten wir nicht so viele Probleme mit den Sozialkosten, die laufend steigen. Meine Empfehlung, wer es nicht mehr aushält in der Schweiz, kann diese umgehend verlassen, es gibt keine Mauer – vielleicht gehen die Richtigen?? Meinerseits habe ich die Konsequenzen gezogen – ausgewandert in ein EU Land und mir geht es sehr gut, obwohl die Bürokratie, dank EU Recht oder auch nicht, unglaublich ist, aber da würde es der Schweiz eben auch gut anstehen etwas mehr zu kämpfen, auch mit bilateralen Abkommen, und nicht des Geldes wegen einfach immer ja zu sagen. Schweizer kämpft für Eure Werte es wird sich lohnen!!

  4. Ey, Stöhlky, tscheggsch es eifach nöd Mann!

    D‘ Schwiz wartet ez eifach so lang bis es d EU nüm git, Mann. Mit von der Lei-ei-ei-en sowas vo bald! Ihri tütschi Armee chasch ez scho vegässe! Sogar em Ueli sini bescht Armee vo de Wält isch besser!

    Also: No chli Geduld, und EU isch so öppis vo voll geschter, Mann!

  5. Ausnahmsweise stimme ich der Analyse von Klaus Stöhlker voll und ganz zu. Er scheint nun auch zu erkennen, dass die Schweiz den von Blocher und vielen IP-KommenarschreiberInnen propagierte Alleingang als Irrweg erkannt zu haben. Die akuten Probleme der Schweiz, z.B. keine Arbeitsplätze für Personen 50plus, müssen national gelöst werden.

    • >akuten Probleme der Schweiz, z.B. keine Arbeitsplätze für Personen 50plus

      das ist nur eines der von der EU verursachten Probleme, welches wir national recht gut werden lösen können, sobald das Personenfreizügigkeitsabkommen gekündigt ist – und nach der Abstimmung müssen wir dann sicherstellen, dass das Parlament nicht wieder die Umsetzung des Abstimmungsresultats verweigert!

  6. Ex-Bundesrat Didier Burkhalter war ein schwacher Bundesrat. Was hat er und seine gut bezahlte Entourage da in Brüssel jahrelang an einem brauchbaren Rahmenvertrag herumgewurstelt? Er hat ja die Bevölkerung oder das Parliament nie im Detail über die Verhandlungsfortschritte informiert. Alle haben gedacht, dass kommt dann schon gut. Jetzt haben wir den Salat, nachdem auch noch BR Cassis nichts erreicht hat. Jetzt wird wohl nach den Wahlen das Abkommen von SP, FDP, GLP, BDP, CVP und Grünen einfach mal unterschrieben. Als Geschenk können diese auch gleich noch den Bundesbrief nach Brüssel mitnehmen. Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages die SVP wählen muss!

    • Schwacher Bundesrat: Ja, es stimmt. Ex-BR Burkhalter und der damalige Verhandler Staatssekretär Yves Rossier waren beide EU-Turbos. Mindestens Burkhalter war sogar Mitglied der NEBS wie übrigens etliche NRinnen zu Bern ebenfalls, vor allem von der FDP. Bei so einer „Vertretung“ kann man nichts besseres erwarten als wir jetzt als InstA auf dem Tisch haben. Man muss aber auch dem Gesamt-BR einen Vorwurf machen. Offensichtlich liess der Burkhalter jahrelang machen und wurde auch nie informiert, was er akzeptierte. Eine wirklich schwache Regierungsleistung.

  7. Typisches Stölker-Denken !
    Nicht immer im Leben bringen Verhandlungen und Kompromisse etwas, ganz im Gegenteil !
    Es kommt eine Zeit im Leben wo man kämpfen muss will man seinen Weg weitergehen und wie in jedem Kampf gibt’s Blessuren und auch Niederlagen, beides ist immer besser als vom Gegner mit Verträgen gedemütigt zu werden.
    Zudem hat die Schweiz gigantische Optionen, welche der Stölker nicht sehen will oder darf – USA, GB und Asien warten nur darauf mit der Schweiz Handelsverträge auszuarbeiten !
    Viele in der Ecconomie Suisse verstehen dies gar nicht oder nur teilweise, die Journallien sowieso nicht, die sind EU-Sozialistisch eingefärbt – right off the gate !
    Die EU hat sich mit den „Klima“-Zielen selbst den Stecker gezogen, während CHINA 141 neue Atomkraftwerke plant, stellt Deutschland seine ab – schon jetzt mussten Grosskonzerne für Stunden den Saft abstellen, damit die Grid nicht zusammenbrach……….
    Dann fördert man noch das E-Auto, wohlweislich wissend, dass die dazu benötigten Rohstoffe für maximal 15-17% Ersatz für die Benzin/Diesel Flotte reicht……..
    Die Zukunft ist 100% das Wasserstoff-Auto, UBS und Coop in der CH haben dies richtig erkannt und investieren(vorerst) 1/4Milliarde für den Aufbau eines Schweizweiten Tankstellennetz.
    In Kürze werden am und um den Flughafen Kloten nur noch Wasserstoff-Taxi’s eingesetzt, dies ist beschlossen und geplant !

    Die Zukunft der Schweiz liegt zu 100% AUSSERHALB der EU und zu etwa 50% in Europa. Es ist überhaupt kein Problem mit Einzelstaaten Handelsverträge abzuschliessen, sind die Interessen gegenseitig, dann kann auch die Arztgattin mit gefälschtem Doktor-Hut nichts daran ändern.
    DAS IST REALPOLITIK UND NICHT WAS 80% UNSERER WISCHI-WASCHI POLITIKER DENKEN, DENEN JEDWELCHE INTERNATIONAL ERFAHRUNG ABGEHT !!!

    • Ein Kontinent, der seine Aussengrenzen nicht schützen kann, ist ein gescheiterter Kontinent.

      Die Insel „Schweiz“ ist gut beraten, ihre Wirtschaftsbeziehungen mit den USA, GB und Asien massiv auszubauen.

    • Mein Gott, wie weltfremd muß man sein. Er will nicht verhandeln, er will HANDELN. Hmm, na dann muß er aber was in der Hand haben, was anderen von Interesse sein könnte – Handeln bedingt Macht. Welche Macht hat denn die Schweiz im Vergleich zu China, USA, EU? Welches Interesse soll China, USA mit der Schweiz gemeinsam haben?

      Wenn Ihr schon Probleme mit der EU habt, die aus denselben abendländischen Kulturkreis stammt, wie wollt Ihr es dann mit den Fremdkulturen Amerika und Asien bewerkstelligen, wenns hier schon nicht klappt? (was an EUCH hängt, nicht an der EU!!)

      Wir habens doch mit dem Bankgeheimnis erlebt, wie die Schweiz einknickt, wenn die US-Kavallerie ausrückt, sorry, daß ich das zum dritten Mal hier erwähnen muß, aber die Leute hier scheinen ihre Lektionen nicht gelernt zu haben.
      Wie knickt die Schweiz erst ein, wenn sie den Zugang zum EU-Binnenmarkt komplett verliert? China, USA sind gleichfalls protektionistisch (noch mehr als die EU), wie will er denn DAS aufbrechen?

      Ich empfehle den Leuten hier mal ein bisserl in der Welt herumzureisen und sich die Dinge besser anschauen. Der Schweiz geht es gut, weil sie reiche Nachbarn wie Österreich, Italien, Deutschland und Frankreich hat, von deren Wirtschaftspotenz, Infrastruktur, Bildung etc sie profitiert. Wie wäre es, wenn Eure Nachbarn Bulgarien, Rumänien, Albanien oder Griechenland heißen würden, na?

      Achja, Wasserstoff, wie genial!!! Und da ist er nicht der Erste, da gabs mal ein deutsches Luftschiff, die Hindenburg … die setzte auch voll und ganz auf Wasserstoff – Ende bekannt!

      Irgendwie nicht konsequent durchdacht

  8. Es ist halt schon so: Man muss seine Interessen einbringen wenn verhandelt wird. Wenn man als Schweizer Vertreter einen EU-Turbo in der Person von Alt-BR Burkhalter hat mit seinem nicht weniger EU-freundlichen damaligen Staatssekretär und Delegierten für Brüssel, dann muss man sich über das Ergebnis nicht wundern: Den heutigen sog. Rahmenvertrag. Wie man lesen konnte, kam eine der besonders stossenden Regelungen sogar von Schweizer Seite: Das EU-Gericht als letztentscheidende Instanz. Die EU habe damals das EFTA-Gericht vorgeschlagen, was von unseren Verhandlern als unnötig ausgeschlagen wurde. Kein Wunder, dass jetzt, nach jahrelangen Verhandlungen die EU keinen Bock mehr hat. Chance vertan, unschweizerisch verhandelt, der Salat ist angerichtet, Vogel friss (ihn) oder stirb.

  9. Lieber Herr Stöhlker

    Sie schreiben:
    „Ob die Starrköpfigkeit von SVP-General Christoph Blocher der Schweiz den Sieg in Brüssel bringen wird, darf mit grossen Fragezeichen versehen werden.“

    Widerwillig muss ich eingestehen, dass ich für einmal durchaus Ihrer Meinung bin. (Wobei ich sogar noch weiter gehen würde: Die Starrköpfigkeit von SVP-General Christoph Blocher wird uns ganz sicher keinen Sieg in Brüssel bringen.)

    Allerdings bin durchaus leicht erstaunt: In meiner Erinnerung glaube ich – milde gesagt – früher schon leicht SVP-freundlichere Töne von Ihnen gehört zu haben. Aber wer weiss, vielleicht ist es ja ein Fall von „Wes Brot isch ess, des Lied ich sing“ …

    Und in diesem Sinne muss ich – um Ihre eigenen Worte zu bemühen („Selten war die Schweiz so unwichtig bei der EU-Kommission wie heute“) – sagen:

    Selten war Herr Stöhlker so unwichtig bei mir wie heute!

    Schönen Sonntag noch.

  10. Stöhlker hat offenbar ein gestörtes Verhältnis zu seiner Wahlheimat Schweiz. Ich lese zwar seine Artikel schon lange nicht mehr. Aber die Überschriften überfliege ich manchmal. Neuerdings scheint es Stöhlker ein Bedürfnis zu sein, uns vorzuhalten, was für Nullen wir sind, verglichen mit Merkel Deutschland und der EU. So titelte er kürzlich: Die Deutschen nehmen die Schweizer nicht mehr wahr. Ob das so ist oder nicht, weiss ich nicht, jedenfalls wäre ich erleichtert, wenn die Deutschen künftig in anderen Ländern als in der Schweiz Zuflucht vor den Zuständen in Deutschland suchen würden. Bulgarien soll derzeit bei deutschen Rentnern beliebt sein. Nun titelt Stöhlker, dass die Schweiz in der EU auf der Wartebank sitzt. Nichts wäre schöner, da ich von einer EU, die einem Nachbarland mit schwersten Nachteilen droht, wenn es nicht die EU Gesetze übernimmt und auf seine Demokratie und Neutralität verzichtet, nichts halte. Ob die EU auf Unterwerfung der Schweiz zielt, oder ob sie ihre Drohungen, was ich für wahrscheinlicher halte, auf Flehen der SP Schweiz, deren Ziel die Aufhebung der Nationalstaaten und die Schaffung eines einzigen, linken, EU Zentralstaates ist, ausstösst, sei dahin gestellt. Natürlich gibt es noch andere Kräfte in der Schweiz als die Linken, die den EU Rahmenvertrag wollen, insbesondere Economiesuisse, die Vereinigung von Schweizer Grossexporteuren, denen ihre Profitmaximierung wichtiger ist als Demokratie und die, was die meisten FDP Wähler nicht wissen, von der FDP vertreten werden.

    • Sehr geehrter Herr Wendelic, Sie haben eine sehr beschränkte Wahrnehmung, was die Dinge AUSSERHALB Ihres Entfaltungsbereiches betrifft. Weder droht man einem kleinen Nachbarn mit schwersten Nachteilen, man ist lediglich nicht mehr bereit, ihm alle Vorteile für nichts zu überlassen (wie war das mit dem Fünfer und dem Weggli?) IHR wollt Eure Waren bei UNS verkaufen und nicht umgekehrt. IHR wollt UNSER Geld horten für das IHR dann die fetten Gebühren abkassiert. IHR wollt volle Freizügigkeit von Portugal bis Finnland, aber wehe, da will ein EU-Handwerker mal bei EUCH einen Auftrag holen. Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte, man sollte nicht in die Hand spucken, die einen füttert, das scheint Ihnen noch nicht ganz bewußt zu sein?

      Die Schweiz als „Zuflucht“ für Deutsche? „Zustände“ in Deutschland? Unterwerfung der Schweiz? Was träumen Sie da zusammen?

      Wir haben ja erlebt, wie die großmäulige SVP sich gegen die US-Kavallerie behauptet hat, als es um das unerschütterliche Schweizer Bankgeheimnis ging.

      Ihr überschätzt Eure Bedeutung in der Welt, ein wenig kleinere Brötchen backen und mehr Bescheidenheit stünde Ihnen besser zu.

  11. Ein GUTER Beitrag, sachlich und in den Inhalten ZUTREFFEND.

    Mag nicht nach dem Geschmack von SVP-Nationalisten sein, die haben aber in ihrer Großspurigkeit auch nicht verhindern können, daß das „unerschütterliche Schweizer Bankgeheimnis, an dem sich die Welt die Zähne ausbeißen wird“ löchriger als der berühmte Schweizer Käse wurde. WO war denn da die „Souveränität“, die „Volksstimme“, die berühmte Schweizer Armee?????
    EINGEKNICKT SINDS vor der US-Kavellerie. Ein Staat, der von ANDEREN Staaten lebt, weil er sich selber nicht versorgen kann, sollte leiser und nicht anderen vors Schienbein treten. Man spuckt nicht in die Hand, die einen füttert.

    Mit einigem Amusement hab ich mir die Kommentare hier betrachtet, die meisten dermaßen an der Realität vorbei … aber gut, sie werden die Realität zu spüren bekommen, wenn die Schweiz allmählich als Drittstaat verkommt, wenn erst mal die bilateralen ausgelaufen sind und sie dort sind, wo die Brexit-Briten ihr Land haben wollen: DRAUSSEN!!! Ein bisserl „drinnen“ zum Rosinenpicken, aber was dafür auch tun, neeeee das möchtens dann doch lieber nicht, die guten heiligen moralischen Schweizer

    Es nimmt zum Glück „draußen“ kaum jemand wahr, wie hemmungslos hier ein EU-Bashing vorgenommen wird, würde dies ernst genommen von draußen … naja, was das dann für „allfällige“ Folgen nach sich ziehen würde?
    Grenzkontrollen? Warenkontrollen? Warenzulassungen? Anerkennung von Zeugnissen, Zertifikaten etc?
    Einmalig oder 27mal und dann noch nach unterschiedlichen Regeln/Prozeduren/Genehmigungsverfahren??
    Großzügig oder pedantisch kleinlich ausgelegt und umgesetzt????

    HEUTE können sich Schweizer in der EU bewegen als wären Sie Mitglied, aber WEHE, einer muß mal in der CH tätig werden, St. Bürokratius läßt grüßen.

    So wie viele die Gesundheit nicht schätzen, weil sie einfach DA ist, schätzen die undankbaren Schweizer Nationalisten den Profit nicht, den sie von einer wohlwollenden EU haben. Offensichtlich muß man leiden um zu erkennen, was es zu verlieren gibt???

    Macht nur weiter so, die großen Sprüche werden leiser, wenn der Leidensdruck größer wird … Kartoffeln sollen nicht so gut an der Eiger Nordwand gedeihen hab ich mir sagen lassen … Ob das wohl nur an der mangelnden Sonne liegt? Naja, die importiert man sich dann halt aus Australien

    • „Kartoffeln sollen nicht so gut an der Eiger Nordwand gedeihen“

      Ihr Pamphlet nicht hilfreich. Als Amusement mags durchgehen…..

    • Das war schon 1914 und 1939 so.
      Man darf sich ausmalen, auf wessen Seite Sie damals gestanden hätten!

  12. Die EU, inkl. das von Herrn Klaus Stöhlker ach so vermisste Deutschland, wird vor der Schweiz untergehen und der Stöhlker sitzt dann immer noch opportunistisch hier und brabbelt sowie kritzelt irgendwelchen Blödsinn vor sich hin. Kommen Sie doch einfach mal aus dem Trojanischen Pferdchen raus damit alles wieder stimmt für Sie und für den von Ihnen so verwöhnten Leser Ihrer „belustigenden“ Beiträge.

  13. Der Leistungsausweis der künftigen EU-Kommissionspräsidentin ist, gelinde ausgedrückt, blamabel. Sie wurde im Bilderbergtreffen in Montreux nur nach oben befördert, damit sie nicht ganz aus dem Politsystem raus fällt. Wer weiß, welchen Preis dieses Geschachere durch korrupten Politdarsteller wieder die Menschheit kosten?

    Die fast wichtigere Frage für die Schweiz ist meines Erachtens nicht der Kommissionspräsident, sondern der EZB-Vorsitz. Denn wenn die Euro-Währung stärker würde, würde dies die Schweiz auf allen Ebenen extrem entlasten und die SNB könnte ihre gefährlichen Fremdwährungen loswerden.

    Doch die EZB wird wohl vermutlich von einer Frau Langarde geführt, die es als ihr Ziel sieht, das Bargeld auf diesem Planeten zu verbieten. Was nicht für eine Stärkung des Euros spricht, sondern für dessen langsamen Untergang. Die Leute werden einfach aufs Tauschgeschäft umsteigen, und damit ist die Geldumlaufgeschwindigkeit und jede Währung erledigt.

    Man hatte damals ihren Vorgänger DSK spektakulär aus dem Job des Internationalen Währungsfonds katapultiert, da er vermutlich die ganze Griechenlandgeschichte oder den Raubzug in der Ukraine nicht mitragen wollte (meine persönliche Einschätzung, ohne jeglichen Beweise). Die Vergewaltigungsstory wurde höchstwahrscheinlich durch US-Geheimdienste inszeniert. Wenn die Medien sich alle gleichzeitig auf jemanden einprügeln, ist meist etwas oberfaul. Hat man auch bei Christian Wulff gesehen, der nicht alles mitmachen wollte und man hat ihn deswegen mit einer Bagatelle beschmutzt und medial aus dem Amt geputscht.
    Jedenfalls hatte Christine Langarde nicht gezögert und mit dem IWF einen Drecksjob nach dem anderen durchgeführt.

    Lagarde hatte keinerlei Skrupel, Argentinien, Griechenland, Zypern, Spanien, Ukraine usw. ökonomisch zu zerstören und auszupressen. Der IWF und die Weltbank sehe ich als Massenvernichtungswaffen der Finanzmärkte, um Länder über Ratings, Zins und Zinseszins auszubeuten. Quelle: Ernst Wolff Buch Weltmacht IWF: Chronik eines Raubzugs.

    Beide Frauen sehe ich als gefährliche Eisklötze, die ohne Skrupel sind. Ich habe schon Videos von der Leyen gesehen, als sie dachte, die Kamera sei aus. Sie hatte dabei zwei Journalisten aufs Gröbste fertiggemacht.

    Die Forderung, dass unbedingt 50% Frauen an die Macht müssen, ist zu hinterfragen, wenn am Ende gerade zwei solch arrogante Eisköniginnen diesen Kontinenten befehligen.

  14. Herr Stöhlker, sie sind wohl ein unglücklicher Mensch. Sie wurden Schweizer weil es ihnen hier gefallen hat. Leider gibt es bei uns Leute, die Probleme haben mit den Deutschen und das diese auch merken lassen. Schade, denn viele Deutsche sind bereichernd für die Schweiz. Sie kommen oft gut ausgebildet und tragen zum Wohlstand unseres Landes bei. Irgendwann ist wohl bei ihnen die Stimmung gekippt. Früher ein Freund der Schweiz, positionieren sie sich immer mehr gegen uns. Jetzt wollen sie, dass wir in die von D und F beherrschte EU gehen. So können sie uns eins ans Bein gingen, sich rächen für Verletzungen, die man ihnen offenbar beigebracht hat. Schade. Viele Schweizer sind Freunde von D und der EU. Aber trotzdem wollen sie ihre Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, so wie viele Länder auf dieser Welt, die nicht in der EU sind.

    • In Zürich wurde vor dem 2. Weltkrieg hochdeutsch gesprochen.

      Wohl nur in denjenigen Kreisen, welche sich für die besseren hielten.

  15. K.S.: IP ist die falsche Platform für Sie. Tun Sie sich das nicht mehr an. Bei IP-SVP erhalten Sie (zuerst grosses Kopfschütteln) und dann Applaus, wenn Sie die Fakturierungsmethode/Steueroptimierung der Holzverzuckerung für EU Kunden via Lux offenlegen.

  16. Die Schweiz verdient jeden zweiten Franken mit dem Export.

    Entsprechend ist die Exportquote 50% (gemessen am BIP). Darunter fallen sowohl der Güterverkehr wie auch Dienstleistungen (inkl. Tourismus).

    Dass die CH 1991 nicht dem EWR beigetreten ist, rächt sich heute.

    Unsere Multinationalen Unternehmen wie z.B. Roche. Novartis, Nestlé, Swatch, Swiss und viele andere sind auf Mitgliedschaft in einer internationalen Wirtschaftsorganisation angewiesen.

    Wir können nicht alles mit Freihandelsabkommen lösen, da die Bürokratie und das komplizierte Strickmuster sonst noch mehr zunimmt.

    An unseren Multis hängen mehrere 10000 Arbeitsplätze. Wenn die gegenwärtige Unsicherheit andauert, werden in nächster Zeit Tausende von Arbeitsplätzen ins Ausland verlegt.

    Im übrigen leben Liechtenstein (Exportquote 60%) wie auch Norwegen und Island ganz gut mit dem EWR und werden auch nicht der EU beitreten, sonst hätten sie es schon längst getan.

    Der EWR ist primär eine Wirtschaftsorganisation und strebt nicht eine politische Union an wie die EU.

    Liechtenstein hat z.B. eine ähnliche Wirtschaftsstruktur wie die Schweiz und lässt sich daher durchaus mit uns vergleichen. Es geht wie gesagt um einen internationalen Wirtschaftsverbund.

    Auch die Briten schliessen mittlerweile nach dem Brexit einen EWR Beitritt zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr aus.

    • Danke für die sachlich fundierte Analyse! Leider scheinen viele IP-Kommentarschreiber die ökonomischen Fakten der Schweiz nicht zu verstehen oder sie leben auf einem anderen Planeten…..

    • @ Exilschweizer in München

      Ja, 30% sind durch die SVP PROPAGANDA und deren Elite manipuliert oder lassen sich manipulieren, weil es für sie zu anstrengend ist, selbst nachzudenken.

  17. Herr Stöhlker
    Nein aber auch! Was Ihnen nicht alles einfällt!
    Ihre gloomy doomsday Grabreden sind so was von abgehoben – die heben sich mittlerweile sogar selber auf.
    Je schlechter zusammengeklebt sich Ihre Schreibe liest, je mehr Ihre liebevollen Beschreibungen der Junkerschen und von der Leinenschen wahrscheinlichen Befindlichkeiten und evtl. Bewegggründen für dies und das nach Boulevardpresse klingen, desto eher fragt man sich, ob’s für Sie nicht Zeit wäre sich ein bisschen mehr Ruhe zu gönnen, anstatt hier den agent provocateur spielen zu wollen. Das bringen Sie nicht mehr, wissen Sie.
    PS: Auch wenn Sie’s besser machen würden würd‘ nix nützen.
    Also – so what?

    • Camille: Seien Sie nicht so hart, zielen Sie nicht auf den Mann, zielen Sie bitte auf Argumente.
      Weil eben Herr Stöhlker nicht „unsere“ Ansichten vertritt, bringt er Farbe ins IP-Portal und regt zum Nachdenken an. Wenn sich alle auf die Schenkel klopfen, kann die Langweiligkeit gefährlich werden.

    • Stöhlkers stoisch wiederholtes Schweiz Bashing, seine boulevardesken zusammengesuchten „Begründungen“ für seine Schwarzmalereien, penetrant vorgetragen = ätzend!
      Und Sie unterstellen mir Härte?
      Bitte nicht, lieber Rückbauer.
      Wie soll ein gehässiger Schwarzmaler wie K. Stöhlker mehr als diese eine Farbe ins IP-Portal bringen? Braucht man das?
      Was sollen Stöhlkers immergleiche Litaneien positives bewirken? Was soll das nützen – und wem?
      Was hat er selbst denn davon, wenn er andauernd gegen das Land samt Bürgern schiesst in welches er sich einst hat Einbürgern lassen – dieses erst noch freiwillig gell?
      Ich bin der Meinung, dass einer der immer wieder so austeilt auch entsprechend einstecken können muss.
      Mit Gruss

  18. Marignano hat für die Schweiz die gleiche Bedeutung wie der 8. Mai für Deutschland. Einerseits Niederlage, aber vor allem Fundament auf dem zivilisierter Umgang mit den Nachbarn gedeihen würde.
    Gute Sache!
    Das versteht Herr Stöhlker leider nicht.

    • Wie kommen Sie dazu, die Folgen einer Schlacht im ausgehenden Mittelalter mit dem Niedergang des 3. Reiches und dessen Folgen für Deutschland zu vergleichen? Wo drägnt sich da auch nur ein winziger Vergleich auf?

    • @Guy Tiger
      Meinen Sie das ernsthaft? Sie äussern sich ziemlich nassforsch zum Thema, haben aber auch nicht nur den Anfang, des Beginns eines Bruchteils der offensichtlichen und von Historikern seit langem besprochenen Parallelen zwischen beiden Ereignissen verstanden, weil Sie glauben, zeitlich Weitauseinanderliegendes könne nichts gemeinsam haben?

      Für Sie deshalb extra vereinfacht erklärt: Nach 1515 und 1939 wurde den Besiegten faktisch keine Wahl gelassen, als sich fürderhin jegliches Verlangen nach Eroberungen in Zukunft zu verklemmen.

      Bei den Eidgenossen passierte das eine Spur freiwilliger und aufgrund eigenen Erkenntnisgewinnes, bei den Deutschen musste man den teuren Fehler, den man 1919 gemacht hatte, als Deutschland leider nicht als Ganzes besetzt und eng begleitet in eine Demokratie überführt worden war,1945 korrigieren. (Soviel zur Legende des angeblich für die Deutschen zu strengen Versailler-Vertrags!).

      Zivilisierte Deutsche empfinden heute den 8. Mai als Befreiungstag und kein Schweizer der bei Sinnen ist, würde infragestellen, dass Marignano den Selbstbehauptungswillen der Eidgenossen à la longue gestärkt und nicht geschwächt hat. Was unsere Vorfahren nicht wissen konnten? Dass nach 175 Jahren Frieden im Land und zu Beginn des XXI Jh.in der seit zwei Generation stinkreichen Schweiz, eine gewisse politische Wohlstandsverwahrlosung um sich greifen würde, die das Verletzten des Verfassungsauftrags Unabhängigkeit und bewaffnete Neutralität salonfähig machen würde.

      Nichts zu danken, habe gerne weitergeholfen.

  19. Werter Herr Stöhlker

    Die bisherigen Kommentare sind eindeutig.
    Koalitionen? Ich will Sie auf einen Koalitionspartner aufmerksam machen. Wie ehemals die Schweiz, still und erfolgreich. Die Schweiz des Ostens.
    Es ist etwas ruhiger geworden um Ungarn, um Viktor Orban und seine illiberale Demokratie. Jedoch ganz im Stillen schreitet der ungarische Premier voran und dient seinem Land. Ohne Show, ohne Bühne, dafür umso zielgerichteter.

    Ein Schweizer Beitrag mit zwitscherdütscher Übersetzung.
    https://www.youtube.com/watch?v=wJEM7UZuHxk&feature=youtu.be

    • Rede Orban in der Übersetzung.
      Die älteren kennen den Begriff Gulaschkommunismus noch.
      Scheint in Ungarn hat sich da so etwas wie ein
      Gulasch Liberalismus mit Christlichem Anstrich herausgebildet.
      Na ja innzwischen schimpft sich ja bald alles Liberal.
      Christlicher Liberalismus einfach eine etwas andere Spielart.In vielen eusserungen liegt der Orban sicher
      durchaus richtig,unter dem Strich ist da denn doch viel Gulasch. Lieberal / Liberte heisst Freiheit,
      vor allem Frei im Geiste, in der Meinung,in der Rede,
      aber auch der Respekt, der Freiheit, der Rechte der, des Anderen.Was die Gemeinschaft betrifft das Individuum kann letztlich nur in einer Freien Gemeinschaft heisst einem Freien soveränen Demokratisch getragenen Staat,in grösst möglichem Mass frei sein und leben.Nicht ausser acht zu lassen niemals Freiheit und Schrankenlosigkeit vermischen,
      und oder vergulaschen.
      Grundsätzlich ist jeglicher Dogmatismus egal aus welcher Ecke ob Religiös oder Ideologischer Prägung
      bis hien zu Absolutismus-Anspruch, antiliberal und Freiheitsfeindlich.
      Im Fall der EU die sehr viel mit Liberal und Demokratie herumschwadroniert haben sich längst, Dogmatisches bis Absolutistisches festgefressen und herausgebildet.
      Das Gottesgnadentum repräsentiert durch Rom ist und soll Geschichte bleiben. Das soll auch nicht durch ein neues durch ein Brüssel und Globalisten (als Sammelbergriff für den Zeitgeist.) Gnadentum in anderem ,,Gewand,, um sich greifen.
      Nur der warhaftige Liberalismus ermöglicht ein grösst mögliches Mass an Freiheit, Würde, und Entwicklung für das Individuum und den Staat die Gemeinschaft.
      Warhaftig Frei ist nur eine Willensgemeinschft= Staat, Nation.Das Abendland braucht weder in Rom noch in Brüssel oder anderswo einen ,,gütigen,, Oberhirten
      oder obersten Souverän. Punkt. Schönes Wochenende.

    • Na, dann erzählen Sie doch mal was Sache ist! Sie scheinen ja über die diesbezügliche Deutungshoheit zu verfügen, Sie Lustiger.

  20. Da stellt sich doch die Frage, warum Herr Stöhlker mit seiner Familie nicht in der EU um Asyl bittet. Auch als Wirtschaftsflüchtling hätte er gute Chancen, besonders in DE. Wer der Schweiz wirklich schadet, sind die links-grünen und europhilen Mainstream-Politiker/-innen von SP bis FDP.

    • Wirtschaftsflüchtling ist vielleicht nicht der richtige Begriff. Ich schätze, es geht ihm ziemlich gut. Er scheint die SVP zu hassen und doch zu den Linken zu halten. Sein outing verläuft schleppend.

  21. Ach, der Pseudoschweizer Stöhlker verträgt es wohl immer noch nicht dass seine europhile Schalmeienklänge bei den dummen Bürgern dieses Landes kein Anklang findet. Noch schmerzhafter muss sein dass die EMS-CHEMIE so prosperiert und nie eine „Beratung“ vom „Berater“ nötig hatte… wieso der Senile mit „weltoffenem“ Horizont (bis nach Brüssel) nicht in seine heissgeliebte EU zieht, ist mir ein Rätsel.

    • Sie haben im Kern ja recht. Herrn Stöhlker aber als « senil » zu betiteln ist gefährlich. Erstens, weil es nicht stimmt, zweitens weil es die Gefährlichkeit seiner abstrusen Positionen verharmlost.Seien wir froh, dass die von der 5.Kolonne der Berlin-und EU-Hörigen bei uns in Herrn Stöhlker ein lautes und gutsichtbares Sprachrohr finden. Das erleichtert es, die Scheinwerfer der Patrioten auf die Denke, der heimatvergessenen, geschäftstüchtigen Zyniker von Mythenquai und Bahnhofstrasse zu richten. Stöhlker verstehen, heisst Economiesuisse und andere Appeaser verstehen, für die die Schweiz eine AG und nicht mehr ist, deren Aktien sie allzeit zu veräussern bereit sind, zum Tageshöchstkurs!

  22. Von welchem Stern ist denn der? Noch nicht realisiert, dass die EU in den letzten Zügen ist? Die Schweiz gehört zu Europa, aber nicht in die EU-Diktatur, dieses Heer von nutzlosen Blutsaugern und Sesselfurzern. In der Schweiz regiert das Volk. Das nennt man Demokratie!

    • Also… mit Ihrem ersten Teil bin ich ja noch einverstanden. Aber ab „In der Schweiz regiert das Volk“ sind Sie wohl auf dem falschen Dampfer. Das Volk wählt wohl seine theoretischen Vertreter ins Parlament. Dann ist aber Ende der Fahnenstange, dann „übernehmen“ mehrheitlich die Lobbyisten, Juristen und der Bauerverband.

  23. Erstaunlicherweise funktioniert 98% des Welthandels nach WTO Regeln, auch wenn die USA ab und an querschiesst. Der Vergleich mit einer verlorenen Schlacht hinkt ziemlich, denn wenn die Bilateralen scheitern, dann gibt es immer noch die WTO – die grossen Mehrheit der Welt lebt gut damit.
    Zudem geht die EU mit der Schweiz immer mehr wie einem Vasallen um und fordert ganz in ihrer üblichen Vorgehensweise immer ein Stück mehr. Öfters werden diese Forderungen an ein Ultimatum gekoppelt oder Strafmassnahmen eingeleitet. Dasselbe Vorgehen verwenden sie auch bei der Entwicklung der EU. Stück für Stück nähert sich die EU einer Diktatur. Ein Zeichen dafür ist, dass sich der EU Machtapparat mit immer mehr Privilegien wie Immunität oder Steuerfreiheit ausstattet und immer mehr Bereiche bestimmen will und die Souveränität der Mitgliedsstaaten beschneidet – Stück für Stück.
    Wahrscheinlich das Scheitern der Bilateralen der beste Weg, damit löst sich die Schweiz von der unheilvollen Entwicklung der EU und gewinnt wieder die volle Souveränität zurück.

  24. Ursula von der Leyen ist stramm auf Nato Aufrüstungskurs und wird die Militarisierung der EU weiter vorantreiben. Keine Spur davon, dass sich die EU endlich von den USA emanzipiert. Die EU Kommission ist und bleibt ein Abstellbahnhof für ausrangierte Politiker. Die Schweiz tut gut daran kritisch zu bleiben – so sehr ich mir ein Europa der Menschen wünsche.

  25. Lieber Herr Stöhlker ich bin erstaunt, dass Sie nicht in Ihrer glorifizierten EU leben ? Auf eine Unterjochung unsererseits müssen Sie wohl noch etwas warten.

    • Die sind dort bereits weiter. Der Spruch heisst neu: In China ist ein Sack Reis aufgestanden, ganz von alleine.

  26. Nur keine Panik auf der Titanic.
    Knapp 1 Woche nach den Wahlen werden wir die „Urschweiz-Initiative“ starten. 100K Unterschriften für die Abspaltung der Eidgenossen SZ, UR, NW, OW, ZG & GL von den übrigen korrupten & NFA-Nehmenden EU-Vassalen.
    Danach folgt eine neue Verfassungsgebung, das Bankkundengeheimnis & der Urfranken werden eingeführt. Die verbeibenden Kantone werden wunschgemäß den Nachbarstaaten zugeschanzt.
    Und, alles wird gut.

    • Gratuliere, mal eine originelle Idee.

      Zumindest besser als das, was im Moment so läuft.

      Für mich sieht es aktuelle eher nach einer Ausrichtung auf die USA aus.

    • Wunderbare Kunde!
      Das wird ein Fest, wenn die linken Städter aus Zürich, Bern und Genf nur tröpfchenweise durch einen sog. EVK ( EU-Vasallenkorridor), nach Extorsion happigen Wegezolls ,in ihre Ferienwohnungen ins Tessin durchgelassen werden. Gleiches Spiel auf der Rückfahrt, den Tessiner Verbündeten sei Dank. Ausweichen übers Bündnerland auch für die dümmlich-dumben Zürisee-Anreiner in ihren schwarzen Dreitonnen-SUV deutscher Machart und GR-Immatrikulation,keine Option, wenn die Bündner, wie die Walliser, den arroganten EU-Hörigen aus dem Mittelland die Zweitwohnungsinitiative zurückzuzahlen. Ob die Jositschs dann eine Luftbrücke einrichten?

  27. Das ist denn mal ein interessanter Artikel.
    Na ja mache da keine lange Abhandlung einfach
    ein kleine Kernzusammenfassung.
    Der arme entteuschte Junker,jeder ganz normale Angestellte der sich so aufführt wie der Junker ( = Dauerbesoffen )
    wird umgehend entlassen oder der Selbstabgang dringendst empfohlen.Einfach nur oberpeinlich was sich die EU da leistet, die macht sich selbst lächerlich so etwas als höchsten Representanten.
    Und die Nachvolgerin lasse mich da nicht gross aus einfach ein kleines Beispiel.Umstandskleider für Soldatinnen. Schwangere Frauen in einer Armee und damit potentiellen Kampfeinsatz ist unter jeder Sau.
    Frauen mit vor allem kleinen Kindern genau so wiederlich.Wenn der Kindsvater für die Kinder sorgt
    dann kein Einwand.Das zeigt entschuldigung,man kann sich ja teuschen, soooo viel hat die Dame offenbar auch nicht in der Birne.
    Die EU will als starkes Einheits-Imperium mitspielen.
    Ja sicher möchten die, mit den mehr oder weniger Grossen mitspielen. Zum mitspielen braucht es vor allem eine möglichst stabile robuste Wirtschaft.
    Einbildung und Grosskotze reichen nicht aus als gleichwertiger Mitspieler respekt zu geniessen.
    Wie es um die EURO-Zone Wirtschaft steht na ja,jeder mit etwas Ökonomischem Sachverstand weiss was die
    panische Geldpumpe der EZB signalisiert.
    Die Chansen den Europäischen Kontinent einheitlich bis zur Russischen Grenze angemessen in der Welt zu vertreten,das in einer lokeren Allianz mit Russland sind längst verspielt. Angemessene für alle Beteiligten sinnvolle Beziehungen, kann mann auch ohne
    ,,Bettgemeinschaft,, ervolgreich leben. Doch genau das will die EU alle Europäischen Nationen und Völker mit ihren vielfältigen Kulturen, Sprachen, und Mentalitäten sollen in eine einheitliche Bettgemeinschaft faktisch gezwungen werden.
    Herr K.-J. Stöhlker glauben Sie allen ernstes das dieser Murks, der zudem Wirtschaftlich am Absaufen ist
    eine Chance als grosser Mitspieler hat.Das ganze aufgefrischt mit Fachkräften aus Weltgegenden die,
    in einem jämmerlichen, mehr als beklagenswerten Zustand sind. Herr Stöhlker einfach einmal Ihren PC
    und andere Konsumgüter umdrehen, ja was steht da drauf
    megalacher, Made in China.Inzwischen leben sogar die Armen in Russland, das sich aus dem Megadesaster das die UDSSR hinterlassen hat,beachtlich gerappelt,besser als die Armen in Griechenland.
    Was ist die EU noch, eine Schrottpyramiede ganz oben ein paar Grossgotze die Imperialträume ,,Spinnen,, und davon herumschwadronieren, das wars so im wesentlichen. Und der Grosse Bruder ennet dem Teich?
    Na ja eine Andere Hystorie auch eine Schrottpyramiede, der Unterschied mit Nuklearköpfen und der sog. Weltleitwährung ausgestattet.
    Grins Marigniano, die Schlacht stand 2 Tage Unentschieden, der Vatikan verweigerte die Freigabe einer 5000 Mann Reserve.Die im Solddienst der Lombardei und des Vatikans stehenden Schweizer mussten sich unter horrenden Velusten geschlagen geben.
    Das mitspielen im Chor der ,,Grossen,, in Europa hat den Schweizern noch NIE segensreiches beschert.
    Logo sitzt die Schweiz zum mitreden NICHT am grossen runden Tisch in Brüssel.Damit bleibt der Schweiz
    logo auch die Abwicklung der Irrenhausveranstaltung
    am EU-Tisch erspart.
    Herr Stöhlker haben SIE damals den Mastrichtvertrag gelesen??? Ich schon, das war der grösste Mist, den ich während meines ganzen Lebens gelesen habe.
    Sicher Europa sollte nach aussen angemessen Vertreten werden. Das als Grundwertegemeinschaft freier selbstverantwortliche Nationen.Und nicht als Lotterimperium.Schon gar nicht in der Gestalt eines versoffenen Idiotten.Da war ja der auch versoffene Jelzin, noch deutlich respaktabler.Der hat das einzig Richtige getan, aus und vorbei mit Imperium UDSSR schluss mit Schabernak.
    Grins die UDSSR hat es hinter sich die EUDSSR hat es vor sich.Bei dem ,,gemeinsame,, den Tod verursachenden
    tödlichen Bazillus = Wirtschaftsversagen, und Tschüss.
    Hmmm Sich etwas breiter invormieren auch bei denen, deren Ideen einem nicht so passen, kann durchaus zu differenzierteren Ergebnissen führen.Besonders bei Dogmatikern sollte man mit besonders aufmerksam sein.
    Die ganze EU-Sache das stinkt zunehmend mer nach
    Dogmatismus, bis hien zu Absolutismus, bis hien zu kaum verhüllter Zwängerei.
    DAS passt schlecht in die Wiege der Aufklärung, in die Wiege des Liberal-Humanistischen Weltbildes,des Abendlandes.
    Entschuldigung ist jetz etwas lang geworden.
    Wünsche einen schönen Tag.

    • Eine etwas aufwändige Art und Weise in aller Öffentlichkeit zuzugeben, daß man die EU nicht verstanden hat und sie aus welchem Grund auch immer nicht mag

      DAS hätte man auch kürzer (und SACHLICHER) formulieren können.
      Mit der EU ist es aber wie mit der Gesundheit: Ist sie mal nicht mehr da, wird der wahre Wert zu schätzen gelernt

    • Hinter Veritas verstecken sich Juncker und seine Schweizer Vasallen. Kein Wunder wünscht sich das EU-Groupie Veritas die Schwächung der SVP.

    • „Hoffentlich wird die SVP geschwächt“ schwadroniert anonym der Feind einer unabhängigen, neutralen und bewaffneten Schweiz, der hier sattsam bekannte Veritas. Ist aber natürlich sein gutes Recht, dem politischen Antipoden kein Glück zu wünschen.
      Dass sich der Linke Heimatmüde, der sich die Schweiz in der EU wünscht, die SVP nicht riechen kann, ist verständlich, für die SVP aber nicht Makel, sondern Auszeichnung!

  28. Sucht Brüssel nicht händeringend neue „Nettozahler“ um das absehbare Brexitloch zu stopfen? Die Arroganz von Brüssel gegenüber der „kleinen Alpenrepublik“ ist ein Grund mehr, in diesem bankrotten Gebilde nie mitzumachen bzw. beizutreten oder sich mit einem „Rahmenvertrag“ zu unterwerfen. Basta!

  29. Artikelzitat:

    Derweil scharren die Schweizer Konzerne ungeduldig mit den Füssen.

    Die scharren nicht nur sondern bestechen Parlamenratier um mit der so gekauften pro Rahmenvertrag Parlamentsmehrheit das Volk glauben zu machen, alles sei bestens. Stichwort: Operation Libero.

    ‚aude sapere‘ sagte Kant. Ich wünsche das auch
    den Miteidgenossen, welche von geldstarken Kreisen permanent in die Irre geführt werden.

  30. Ach der Herr Stöhlker wieder einmal. Wollen Sie nicht auch gleich mit dem Herr Juncker in den Ruhestand gehen? Dann müsste ich mir nicht mehr ihren Schmarrn durchlesen

  31. Koalitionen? Ich kann Ihnen einen Koalitionspartner empfehlen! Die Schweiz des Ostens: still und erfolgreich!

    Es ist etwas ruhiger geworden um Ungarn, um Viktor Orban und seine illiberale Demokratie. Jedoch ganz im Stillen schreitet der ungarische Premier voran und dient seinem Land. Ohne Show, ohne Bühne, dafür umso zielgerichteter.
    https://www.youtube.com/watch?v=wJEM7UZuHxk&feature=youtu.be

    Übrigens ein Schweizer Beitrag in zwitscherdütscher Übersetzung!

    … und weiter kann ich Ihnen einen grösseren, polternden Koalitionspartner ab 1. November empfehlen: Grossbritannien, ganz ohne Brüsseler Wasserkopf, kämpferisch und zielgerichtet. Doch darüber machen sich die Leidmedien (NZZ, et al…) zur Zeit ja nur lustig.

    Übrigens, es ist bereits lustig. Doch ich verspreche Ihnen es wird nun mit jedem Tag jeder Woche, jedem Monat und jedem Jahr noch viel lustiger!

    Dabei reicht es sich IP täglich reinzuziehen!
    Herr Hässig Sie sind eine Wucht!

  32. Der Pseudoschweizer Stöhlker verträgt es wohl immer noch nicht dass seine europhile Schalmeienklänge bei den dummen Bürgern dieses Landes kein Anklang findet. Noch schmerzhafter muss sein dass die EMS-CHEMIE so prosperiert und nie eine „Beratung“ vom „Berater“ nötig hatte… wieso der Senile mit „weltoffenem“ Horizont (bis nach Brüssel) nicht in seine heissgeliebte EU zieht, ist mir ein Rätsel.

  33. Une des grandes difficultés de la Suisse c’est d’accepter que le temps de la guerre froide est terminé, comme celui d’une Europe éclatée. Vouloir négocier avec l’Europe, c’est aujourd’hui du même acabit que de négocier avec les Etats-Unis (et l’on a vu la fin du secret bancaire). Les formidables atouts de la Suisse en matière industrielle et touristique existent, la place financière est bien plus en danger, à la fois par la globalisation et la numérisation, et sa distance de l’Europe. La Suisse dans l’Europe aurait pu prendre la place du Luxembourg, et le pourrait peut-être encore … Il est clair que cela n’a rien de bon pour les activités agricoles… La résistance actuelle est compréhensible, la défense du style de vie en Suisse est à ce prix, l’on aurait tort de croire que de s’aligner sur les lois de Bruxelles constitue une perte de souveraineté, l’Europe est bonne fille, elle dit „prenez nos lois, nous vous ouvrons le marché …“. Le libre accès des travailleurs est un tout autre sujet, car la Suisse doit également être bonne fille en ouvrant ses portes, mais elle doit le faire de toute façon, son système scolaire ne produit pas assez de cadres.
    Gagnant – Perdant nous ne sommes pas tous dans la même situation mais il vaut mieux ne pas être absolutiste.
    La référence à Marignan est intéressante, la bataille a eu lieu il y a 500 ans … c’est bien loin mais pendant des siècles ce pays ne nourrissait pas toutes ses bouches qui devenaient mercenaires, faisaient la conquête de la Californie ou inventaient les petits suisses … la prospérité est très récente et il n’est pas sûr que l’enfermement puisse mieux la protégée que l’ouverture européenne.

    • Vous confondez enfermement et souveraineté, Monsieur.
      Souffrez que je doute sérieusement de votre volonté de défendre la dernière. Au solde de qui êtes-vous, Monsieur?

  34. Sehr geehrter Herr Stölker
    Soll Ihr Artikel nur provozieren oder meinen Sie das wirklich ernst? Das EU Gebilde zeigt immer bedenklichere Züge. Egal ob die Schweiz im „Club“ dabei ist oder nicht, Mitbestimmen kann die offizielle Schweiz nie und nimmer. Grossunternehmen haben schon lange durch offene oder verdeckte Einflussnahme die Hoheit auch über die Gesetzgebung übernommen. Die Konzernanwälte schreiben Gesetzestexte, die in der EU übernommen werden. Das EU Parlament ist der reinste Witz, ohne Kompetenz.
    Die „Karriere“ der Frau vd Leyen spricht doch Bände, welches Personal in der EU gewünscht wird.
    Übrigens, die Schweiz war in Tat und Wahrheit nie unabhängig, sondern nur nützlich und deshalb geduldet. Trotzdem wird ein Anschluss der Schweiz an die EU die Schweizer Bevölkerung in die Armut führen. Wollen Sie das?

  35. Man kann die Schweiz gerne für geopolitisch unbedeutend erklären, und mit der gleichen Logik ist dann natürlich auch die EU unbedeutend. Die Antwort auf „who is calling the shots“ ist nicht etwa „EU“, sondern es sind weiterhin die ganz grossen Player mit entsprechender militärischer und wirtschaftlicher Schlagkraft, die auf der geopolitischen Bühne das Sagen haben: USA, Russland und China – dann kommt ganz lange NICHTS MEHR.

    Warten wir noch ein paar Wochen, bis der BREXIT vollzogen ist. Die Rest-EU wird dann geopolitisch noch unbedeutender sein, als sie es jetzt schon ist.

    • Europa ist wahrscheinlich am besten beraten, wenn es den Schwerpunkt auf SOFT POWER legt. Alles andere kostet nur und bringt wenig bis nichts. Die einzige Atommacht der EU (Grossbritannien immer nur halbherzig dabei) Frankreich würde gerne Deutschland an der Kontrolle beteiligen. Warum? Weil es extrem kostet! Ein Drittel des Wehretats mehr oder weniger für bloss 4 U-Boote und einen Flugzeugträger. Merkel und Steinmeier haben die Avancen Macrons dankend abgelehnt. Bei der Libyen-Intervention Sarkozys machte Deutschland auch nicht mit und bekanntlich gingen den Franzosen schon nach drei Tagen die Bomben aus und man musste sich – peinlich – von den Amerikanern aushelfen lassen. Erst als der IS in Mali einen Blitzkrieg wie in Nahost startete, sah das zögerliche Deutschland Grund genug, Frankreich militärisch zu unterstützen. – Fazit: Auch in der Politik sieht es eben nicht gut aus, wenn man in viel zu grossen Hosen rumläuft.

  36. Es geht nicht darum, ob die SVP mit General Blocher die von Ihnen genannte „Schlacht“ verliert. Vielmehr soll der Schweizer Bürger von einer erpresserischen EU geschützt werden! Sicherlich pickt die Schweiz die Rosinen heraus, gleich wie es auch die EU macht… gibt es ein positives Resultat für die EU zu erwarten, sind alle Türen offen, keine Hindernisse für eine Umsetzung. Gibt es jedoch für die EU keine Vorteile, ja dann passiert auch nichts und es gibt faktisch keine Schweiz. Darum, Herr Stöhlker, geht es, nicht um einen „General Blocher“ !

    • Asterix, Sie liegen richtig. Traurig aber wahr, die Stöhlkers dieser Welt haben keine Überzeugungen für die sie zu kämpfen bereit sind. Ideale? Was ist das? Ein Stöhlker steht auf der Seite des vorgeblich Stärkeren, das war gestern die UDSSR, heute Berlin-Paris und morgen..wer weiss. Zur Grundaustattung dieser feigen Opportunisten gehört die Weisse Fahne, die sie gerne als Vernunft tarnen!

  37. Ach, Herr Stöhlker, die inthronisierte, unter Druck „gewählte EU-Präsidentin“ (!) und die Schweiz, das kleine Stachelschwein…. Ist doch nicht schlecht, wenn die Schweiz in Brüssel auf der Wartebank sitzt, oder? Bisher wurde der Schweiz vorgeworfen, sie mache nicht vorwärts.
    Und nun zu Ihrer angehimmelten „EU-Präsidentin“: Ich spreche ihr ausgezeichnete Qualitäten als liebende Familien- und Ehefrau und angeheiratete Ad(e!)lige nicht ab, aber als Politikerin hat sie bis anhin nichts, aber auch gar nichts zustande gebracht. Nicht nur eine Null, vielmehr eine krasse Unternull. Ich habe so den Eindruck, dass viele in Berlin erleitert waren, als sie nach Brüssel entso… pardon entsandt werden konnte. Herr Marcon hat ja die wichtigste Person in der EU, die neue Präsidentin der EZB, durchgebracht. O-Ton Merkel: „Scheitert der Euro, scheitert Europa“. Europa hängt am Euro. Der Euro macht die Superreichen immer reicher und die Fleissigen immer ärmer. A-EU-Bürger und C-EU-Bürger. Und dann noch die neuen Verarmten: Z-EU-Bürger.

  38. V.d.Leien wird in der Tat wenig Zeit für die Schweiz haben und sich die Zähne an den Visegradstaaten ausbeissen.Solidarität und Souveränität von Herrn Kaczynsky zu erwarten,ist wohl mehr als nur illusorisch.In wenigen Tagen sind Wahlen in Polen und es wird V.d.Leien nichts weiter übrig bleiben die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind und was die Flüchtlingsfrage angeht weiter nach Staaten der Willigen suchen,statt Staaten der „Unwilligen“endlich mal den Milliardengeldhahn zuzudrehen.

  39. Klaus Stöhlker, der trotz Schweizer Pass und Schweizer Frau, die Schweiz immer noch nicht verstanden hat, agiert seit einiger Zeit als fanatischer EU-Turbo. Wer ihn dafür bezahlt, sagt er natürlich nicht. Die üblichen Verdächtigen: Economiesuisse oder der Milliardär Hansjörg Wyss, der unbedingt die Schweiz in die EU führen will.

  40. Ach Herr Stöhlker, schon so lange in der Schweiz und Sie kennen die DNA der Eidgenossenschaft nicht. Der beste Einstieg, diese kennen zu lernen ist die Tätigkeit/ Mission des Baslers Rudolf Wettstein am Zustandekommen des Westfälischen Friedens 1648. Den Text des Institutionellen Abkommens CH-EU scheinen Sie nicht gelesen zu haben. Es ist ein Unterwerfungsvertrag. Zudem: auf Blocher rum zu trampen (abgeleitet von Trumpen) ist sehr originell.

  41. Herr Klaus Stöhlker

    Ob die komplett überhebliche EU mit ihrer Brüsseler Zentralregierung in dieser Form noch lange überleben wird, darf auch mit grossen Fragezeichen versehen werden.

    Vielleicht sollte die Schweiz einfach abwarten, bis die EU und der EURO pleite sind. Und das könnte vielleicht noch viel schneller kommen wie allgemein geglaubt wird. Auch die Sowjetunion war plötzlich pleite, und fiel auseinander.

    Wegen einigen wenigen ungeduldigen Unternehmen (die wollen das Korruptions-Kohässionsmilliarden für Gegengeschäfte fliessen), brauchen wir da jetzt keinem überhasteten Rahmenabkommen und EU-Richtern zustimmen.

    ************************************************************
    Die Schweiz hat noch nie soviel exportiert, wie im Jahr 2018 !

    Und das ohne erpresserisches Rahmenabkommen !
    *******************************************

    Also lassen wir es, wie es ist !

    In der Schweiz gibt es nicht nur einige Unternehmen und ein Klaus Stöhlker, sondern viele Millionen Einwohner, welche dieses erpresserische Rahmenabkommen mit EU-Richtern, eben nicht wollen!

    Wir setzen uns die Pistole nicht auf die eigene Schläfe. Wenn Sie das wollen, bleibt das Ihnen überlassen.

    DESHALB LEHNEN WIR EIN UNNÖTIGES EU-RAHMENABKOMMEN AB.

    Die 1.3 – Ostmilliarde sparen wir uns für die AHV-Löcher auf!

    • Der Zustand von Rumänien ist ein Symptom für den Zustand der EU. Auch in Bulgarien sieht es miserabel aus. Seit 12 Jahren untersteht dieses Land einem speziellen Rechtsstaats-Monitoring (Sonderaufsicht) der EU; gefruchtet hat’s kaum.

      Vor 12 Jahren wurden Bulgarien und Rumänien aus geopolitischen Überlegungen in die EU aufgenommen, obwohl sie die Beitrittskriterien in Sachen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht erfüllten.

      Diese 1.3 Kohäsionsmilliarde nach Osteuropa ist ein Fass ohne Boden. Die EU ist völlig überfordert mit diesen korrupten Ländern. Der Laissez-faire dort besorgniserregend und hoffnungslos – und Brüssel getraut sich nicht einmal für einschneidende Schritte. Geopolitik macht es eben unmöglich……

      Schade nur, dass das EFTA-Mitglied Norwegen diese erpresserische Tax ohne Widerrede zahlt.

    • Peter Todd: Und nennen wir doch zum Beispiel den EU-Musterknaben Spanien. Seit die EU Milliarden runterpumpt, grassiert dort eine unerträgliche Korruption, und zwar auf allen Ebenen (Gemeinden, Länder und Madrid). Die Korruption wird anhalten und ich sage mal, das Land wird nicht in der Lage sein, mit den horrenden Steuereinnahmen die teils idiotische, EU-finanzierte Infrastruktur laufend zu unterhalten, von Investitionen gar nicht zu reden. Das Geld versickert einfach und die EU schaut weg oder realisiert gar nicht, was da (seit Jahren!) abgeht. Eine Misswirtschaft sondergleichen. Und je mehr Kohle aus der EU nach Spanien fliesst, desto grösser die Korruption und kleiner die „Konkurrenzfähigkeit“ (ein Lieblingsausdruck in der EU, dass ich nicht lache!). Der Lumpeneurolito ist eine politische, keine oekonomische Währung. Scheitert der Euro, scheitert Europa.
      Man schaue sich die historische Staatsverschuldung an: https://www.haushaltssteuerung.de/staatsverschuldung-spanien.html. Das wird so weitergehen, bis es knallt, und es wird knallen. Auch in der EU. Vielleicht entsteht dann ein besseres Konstrukt, welches analog der vormaligen EWG ausgestaltet ist.

    • …..und Anker-EU-Gründungmitglied Italien seit Jahren ohne Wachstum und ohne konstruktive Visionen. Griechenland hat sich reingemogelt dank gütiger Mithilfe einer US-Bank. Das zentralistische Frankreich mit ihren überteuerten Arbeitskräften………und dem Heimatschutz für ihre Unternehmungen.

      Fazit: Die Schweiz ist gut beraten mit England und den USA Freihandelsverträge abzuschliessen. Sie ist auf bestem Wege dazu. Trotz Zöllen sind die Exportanteile in die USA innerhalb der letzten 10 Jahre von 9% auf 16% gestiegen. Oberstes Ziel muss für die Schweiz sein, unsere Wirtschaft unabhängiger von der starren EU zu gestalten. Das Vereinigte Königreich möchte nicht mehr gegängelt werden, so auch die Schweiz nicht. Die hervorragenden Universitäten in der UK und auch der Schweiz werden dafür sorgen, dass Europa ausserhalb der EU gut aufgestellt sein wird.

      Unsere Duckmäuserei muss ein Ende haben.

  42. Herr Stöhlker…..

    Stehen wir Standhaft beiseite, denn die EU hat ihre längste Zeit schon hinter sich.
    Der Euro wird nur noch wenige Jahre überstehen und die politische Union schweren Schaden nehmen.

    Also, so gut wie es geht beiseite stehen und dem Untergang dieser EU zusehen.

    Frans Timmermanns…. Gottlob hat der Idiot nicht Junker beerbt. Einen mieseren Eurokraten kann man sich kaum noch vorstellen.

    Also ruhig Blut, die Zukunft steht eher auf unserer Seite, wir haben das bessere Modell…… ausser wir wählen unsere Sozis und stürzen uns selber ins Unglück.

    Sie wissen, „das dümmste Kalb wählt sich seinen Metzger selber“.

    Auf dem Weg der Selbstaufgabe sind wir schon.
    Das Rahmenabkommen und die damit obendrein noch drohende Unionsbürgerrichtlinie, der UNO-Migrationspackt, die bereits an Brüssel abgegebene Waffengesetzgebung, Zensurgesetze allerorten, usw.
    Wo die reise hingehen soll ….?
    https://conservo.wordpress.com/2019/09/18/extremismus-richtlinie-das-waere-das-ende-der-freiheit/

    Ach ja und nicht zu vergessen, unsere Nationalbank als grösstes Damoklesschwert die droht über uns und kann und alle jederzeit mit in den Abgrund ziehen.

    Also, wir haben es in der hand, aber nicht indem wir dort bei dem antidemokratischen Saupack Verbündete suchen, einer Bande die an der grosseuropäischen Regierung arbeitet.
    Hier ein Müsterchen :
    https://sciencefiles.org/2019/09/19/european-empire-groseuropaisches-reich-woran-europaparlamentarier-arbeiten/

    Bleiben wir dem fern, es führt uns in die Diktatur Brüssels unter der die Menschen Europas nur noch Stimmvieh sind, aber keine Bürger mit Verantwortung mehr.

  43. Freiheit hat einen hohen Preis. Wirtschaftlich wird ein Abseitsstehen zu Beginn seine Tribute fordern. Auf längere Sicht ist es aber wie in einem Unternehmen – je grösser je träger – wer will dies schon. Über Zeit wird Freiheit obsiegen – auch wirtschaftlich.
    Was mir mehr Sorgen macht sind Fähnchen im Wind Politiker wie die FDP in Sachen Klima. Die Klimahysterie sucht seines – Ausdruck von Massenverblödung. Neuester Spleen – keine Wurst mehr – kein Kotelette mehr – nur noch Tofu – Vegiburger und ähnlicher Schmarren – den Grünen sei Dank. Wer grün ist sollte auf jegliche Mobilität verzichten und nur noch zu Fuss auf die Weide geführt werden.

  44. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Sie haben schon bessere Artikel geschrieben.
    Wissen Sie überhaupt was sich in dem Brüssel für abgehalfterte Politiker zumuten. Anscheinend nicht. Dafür beiliegend: Wissen Sie, dass in Europa am Großeuropäischen Reich gearbeitet wird, genau: im Europäischen Parlament. Das ist kein Witz, es ist eine Tatsache und kein geringerer als Guy Verhofstadt, gescheiterter belgischer Premierminister, der 2009 ins Europaparlament abgeschoben wurde, hat sie ausgeplaudert. Guy Verhofstadt ist der Brexit-Koordinator des Europäischen Parlaments, einen ungeeigneteren Politdarsteller hätte das Parlament kaum finden können. Er ist zudem der Vorsitzende der “Alliance of Liberals and Democrats for Europe (ALDE)”, der Travestie, zu der Liberalismus zwischenzeitlich in Europa geworden ist.

    https://sciencefiles.org/2019/09/19/european-empire-groseuropaisches-reich-woran-europaparlamentarier-arbeiten/

    • Sie haben keine Ahnung von Brussel und Guy Verhofstadt. Bleiben Sie amüsant trotzdem.

    • @immer noch DDR-Bürger:
      Was für ein jämmerlicher, grossmauliger Pappkamerad Sie doch abgeben. Wollen Sie tatsächlich, dass die Amis uns in gut 100 Jahren zum dritten mal von der grossdeutschen Plage befreien müssen? Nein? Also halten Sie Ihr freches IM-Maul und respektieren Sie Ihr Gastland, wie es sich gehört!

    • Gudde Moien 8. Mai,

      Relax Max! Machen Sie kein Herzinfarkt für mich. Nein, ich bin kein Immer-noch-DDR-Bürger oder irgenwelcher IM-Spion, nur ein bescheidener CH-Bürger. Ich habe mein Chalet (~CHF 2.5 Mio) verkauft und lebe sehr gut und sehr bescheiden im
      Steuerparadies (Lux). Ich lese jeden Tag Blick und IP: mein „one-way-ticket to Luxo“ war meine beste Entscheidung.
      PS. Kein Stress wegen EU, PFZ, EWR.

  45. Es wäre hilfreich, wenn die EU mal eben nicht versuchen würde, die Welt zu retten, sondern sich selber. Dabei spielt die Schweiz keine Rolle, ist auch keine Rosinenpickerin, sondern ein souveräner Staat. Die Bedeutung Europas ist in den letzten 20 Jahren nur gesunken, relativ gemessen an andern grossen Gebilden wie China, USA, Russland etc, und zwar politisch, insbesondere wirtschaftlich, sicher auch militärisch. Nichts kommt von Europa, ausser Phrasen, schon gar keine Sicherheit, auch in Bezug auf die Öl – Versorgung nicht, nur mit den USA. Warum sollten wir denen beitreten? Kein Land in Europa hat in Prozenten so viele Immigranten aufgenommen wie die Schweiz, zum Wohle der Wirtschaft, nicht der Bevölkerung (ausser vielleicht Ministaaten wie Andorra, San Marino, keine Ahnung). Und die Wirtschaft hätte es gern noch viel netter. Nein danke. Am Schluss leben wir alle in Kartonschachteln und tanzen den ganzen Tag um’s Goldene Kalb.

  46. Die Schweiz war 1815, 1848, 1870, 1914, 1939 bereits auf der Wartebank..und jetzt wieder.
    Interessant, dass Sie die korrekte Lehre aus Marignano zu ziehen nicht in der Lage sind, anders als Blocher.

  47. Die EU ist daran, sich selber abzuschaffen und geopolitisch unbedeutend zu werden. Da helfen auch Telefonate von IM Erika (Merkel) nicht mehr. Die Völker werden sich erheben und diese schmarozenden „Eliten“ niederreissen.

    Also: Wait & see! Geniessen Sie es, Herr Stölker.

  48. Unglaublich wie viel negatives hier über die Schweiz geschrieben wird. Frage mich einmal mehr wieso Klaus Stöhlker noch in der Schweiz wohnt und wieso er nicht verstehen will, dass die Schweiz nicht in der EU ist und in Zukunft auch nicht in die EU will.

  49. Die Schweiz soll sich im Gegenzug einen Teufel um Bruxelles kümmern und die einzigen die hoffen müssen ist die EU. Nämlich, dass es sie in ein paar Jahren noch gibt.
    Die Niederlage bei Marignano passierte wegen der Disziplinlosigkeit, Verluderung und Zerstrittenheit der Eidgenossen und hat direkt nichts mit Schiner oder überlegenen Truppen Franz I zu tun. Die Eidgenossen waren seit jeher bei Hauptleuten berüchtigt für Disziplinlosigkeit – St. Jakob an der Birs, Arbedo, Saubannerzüge, Kalter Winterfeldzug 1511 . Vor der Schlacht wurden Hauptleute, die einen taktisch klügeren Angriffsplan vorschlugen, vom Reisläuferhaufen erschlagen.
    Diese fatale Schwäche der Eidgenossen hat sich leider bis heute gehalten.

  50. Da hat er leider Recht, der KS. Leider wird er aber nicht gehört werden da er als „Biodeutscher“ schreibt, was den gemeinen „Bioschweizer“ nur noch garstiger kommentieren lassen wird. Aber als Leser habe ich meinen Spass am Casual friday for Future.

  51. Daneben analysiert bzw. schwadroniert. Strategisches Denken leider nicht vorhanden. – Wo ich Recht gebe: Die EU wird in nächster Zeit ganz gewaltig mit sich selbst beschäftigt sein. Da wird dann grosse Unruhe im Hühnerstall Brüssel herrschen.

    • @Rudolf Thomas

      Mit Verlaub: Kennen Sie jemanden, der diesen „Papierlischwiizer“ Klaus Stöh…. ERNST nimmt?! Echt jetzt?!

      NAMEN, BITTE!! SOFORT!!!

  52. Ja, richtig, die EU erlebt ein modernes «Marignano», der Wirtschaftskrieg ist in vollem Gange. Aber sie verdrehen das etwas gewaltig, Herr Stöhlker: Blocher und die SVP sagen «da mischen wir uns nicht ein!». Die Entscheidungsschlacht (Wirtschaftskriese) kommt bald. Mal abwarten, Tee trinken und schauen wo die Musik spielt, wenn die EU zerschlagen ist.

    • @Marignano?

      Wirtschafts-KRIESE?!

      Als Bündtner kann i nur säga: Bi Ihrrer Ortografie kriag i ä Krisa!!

  53. Die Fehler hat nicht Blocher gemacht, sondern sind nachher passiert, weil die Schweizer nicht verhandeln können. Deshalb steht man jetzt vor der Wahl ein Rahmenabkommen mit allen Pflichten aber nicht den Rechten eines EU Mitgliedes. Dann doch lieber den vollen EU Beitritt, den den Alleingang den kann die Schweiz gar nicht, weil ihr dazu der Schneid und der Wille fehlt.
    Zuviele Weicheier und Warmduscher…

    • Weshalb schreibst Du Weichei und Warmduscher gleich dreimal :
      …….den den Alleingang den…. “Are you a dreamer?“

    • Wo liegt resp. lag der grosse Fehler?
      Da war von anfang an viel zuviel Wischiwaschi.
      Ein bischen das ein bischen dies EWR als
      Übungsraum und und, alles Unsinn.
      Da gab es von Anfang an nur ein glasklares
      Rezept und auftreten.
      Die Schweiz bleibt Frei und souverän, bleibt
      der letzte Herr und Gestalter des eigenen Schicksals.
      Gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit keine Frage,
      DAS ist eine Frage des zifilisirten Umganges mit und unter den Völkern und Nationen auf dem Europäischen Kontinennt.
      Na ja die Schweizer (zu viele) haben den Willen frei und selbstbestimmt zu bleiben,verloren.
      Freiheit und Moderne auch Technisch und Gesellschaftspolitisch sind, müssen kein Wiederspruch
      sein. Wer sich um der Wirtschaftlichen oder egal welcher Ideologischer Pseudo- ,,Errungenschaften,,
      aufgibt, gibt sich selbst auf, seine eigene Freiheit
      und damit seine Würde, das ist Selbstzerstörung.

  54. Meine Vermutung: Wird der Rahmenvertrag mit der EU nicht unterzeichnet, wird das Freihandelsabkommen mit den USA und Grossbritannien als Ausweg verkauft.

    Kennt jemand den Inhalt dieses „Freihandels“-Abkommen, die freiheilich klingen, aber sehr viel regeln, was eben gerade nicht so frei ist.

    Knebelabkommen wäre korrekter.

    • @ Marte…….

      Ausweg oder nicht….. ein Freihandels-Abkommen mit den USA und England wäre sehr wünschenswert.

      Besser Freihandel wie Defätismus.