Don Rohner und der gute Ruf

Ist es Dilettantenstadl, was die CS aufführt? Schlimmer: Sie beschädigt die letzten Reste des guten Rufs des Finanzplatzes.

Der Finanzplatz Schweiz kam schwer unter die Räder in den letzten Jahren. Bankgeheimnis: ade. Diskretion, Vertrauen, Anstand: und tschüss. Fett, aber impotent, so beschrieb Hans J. Bär das Schweizer Bankwesen. Inzwischen ist es abgemagert, über 100 Banken haben die Tresore für immer geschlossen.

Aber es gibt noch über 200 Banken, und die Schweiz ist immer noch Nummer eins bei der grenzüberschreitenden Verwaltung von Vermögen. Trotz Negativzinsen sind 2,3 Billionen Franken aus dem Ausland in der Schweiz gebunkert, das ist ein Marktanteil von satten 27,5 Prozent weltweit.

Warum ist das so? Weil die Schweizer Banken so toll sind, das Matterhorn und Toblerone und Uhren weltweit bekannt? Weil ausländische Kunden die Bedienung von Bankern so lieben, die merkwürdige Krachlaute machen, wenn sie Deutsch sprechen?

Weil die Luft so gesund ist?

Natürlich nicht. Trotz Wegfall des Bankgeheimnisses, trotz flächendeckendem Verrat an Kunden und Mitarbeitern, trotz der Tatsache, dass es kaum weltweit einen grösseren Finanzskandal gibt, an dem nicht mindestens eine Schweizer Bank beteiligt ist: Viele Kunden schätzen einfach die Sicherheit.

Sicherheit, Stabilität, sozialer Friede, Rechtsstaat, der Kunde muss nicht Angst haben, dass er an der Zürcher Bahnhofstrasse überfallen wird, gekidnappt, bedrängt, verfolgt, beschattet. Niemand will ihm hier ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann. Niemand fordert Schutzgeld, bedroht seine Familie, niemand muss Todesangst ausstehen.

Nicht wie in Italien mit der Mafia, in Deutschland mit organisierter Kriminalität von Clans aus dem Osten. Nicht so wie in allzu vielen Staaten der Welt.

Das ist das Asset, wie der Banker sagt, die USP, das Alleinstellungsmerkmal der Schweizer Banken. Viel mehr ist da nicht mehr, the fine Art of Swiss Banking, da weiss inzwischen jeder, dass die Gnome auch nur mit Wasser kochen, und meistens noch mit verdünntem.

Aber die Sicherheit, die Stabilität, wo gibt’s das sonst?

Das gibt’s doch nur in der Schweiz. Um die Zürcher Bahnhofstrasse herum. Dort, wo die Banken ihre Hauptquartiere haben. Die beiden Schweizer Grossbanken zuvorderst, die UBS und die Credit Suisse. Gelebte Schweizer Wesensart. Vielleicht etwas langweilig, aber stockseriös, höflich, anständig, rechtschaffen. Wie das Land.

Ach ja? Inzwischen wird auch noch dieses letzte Asset verröstet. Nein, es ist nicht so, dass die Mafia, das organisierte Verbrechen in Zürich sein hässliches Haupt erhebt. Es ist viel schlimmer.

Seit letzte Woche ist auch dieses Asset beschädigt. Ein abtrünniger Starbanker, der wohl nicht in bestem Einvernehmen von der Credit Suisse schied und ab Oktober in den Dienst der UBS eintreten will, wurde Opfer von Methoden wie aus einem Mafiafilm. Unterwegs mit Frau und Kind, unterwegs zum Shoppen merkte er plötzlich, dass er von einem anderen Auto verfolgt, bedrängt wurde.

Es kam einen Steinwurf von der Bahnhofstrasse entfernt, hinter dem Sitz der ehrwürdigen Schweizer Nationalbank, zum Showdown. Der Starbanker filmte zur Beweissicherung den Verfolger, drei Männer, darunter ein tätowierter Schlägertyp, wie Zeugen aussagten, versuchten, ihm sein Smartphone wegzunehmen, Gerangel und Geschrei. Flucht der Verfolger, Verhaftung durch die Polizei, kurze Untersuchungshaft.

Bis hierher könnte man noch sagen, dass auch in der paradiesisch friedlichen Schweiz ab und an nicht alles perfekt ist, auch hier Gangster ihr Unwesen treiben, manchmal auch bedroht, genötigt, geschlagen wird. Dass auch hier Menschen wie dieser Starbanker Todesängste haben, ihre Familie bedroht sehen, Erpressung, Kidnapping, Gewalt fürchten.

Aber: In diesem Fall hat die Credit Suisse nach anfänglichem Leugnen eingestanden, dass sie in diese Beschattung verwickelt sei. Es handle sich aber um eine „Privatangelegenheit“.

Eine Privatangelegenheit? Im schlechtesten Banker-Schönsprech legt die CS noch nach, sie sei in Presseberichten „genannt“ worden, „wobei in einer sensationsgetriebenen Darstellung die Fakten und Vorgänge nicht akkurat beschrieben wurden“.

Es dürfte der NZZ oder der FAZ nicht allzu oft passieren, dass man diesen Zeitungen Sensationstrieb vorwirft. Es handelt sich hier keineswegs um eine Privatangelegenheit, und sensationell ist etwas ganz anderes: Nicht die Mafia, eine Schweizer Grossbank verwendet mafiöse Methoden.

Beschattung, Bedrängung, man lässt durchblicken: Wir wissen, wo du wohnst. Wir wissen, was du machst. Wir wissen, wenn du Frau und Kind im Auto hast.

Wer hat das angeordnet, wer ist der Capo, der Godfather in der CS? Wer beschädigt mutwillig das letzte Asset, das das Schweizer Banking noch hat?

Wer nimmt in Kauf, dass ausländisches Kapital sich aus der Schweiz verabschieden könnte, wenn es auch hier mit Ruhe und Sicherheit nicht mehr zum Besten steht, wenn eine Grossbank Methoden verwendet, die aus anderen Regionen der Welt bekannt sind?

Was für Methoden? „Mafiamethoden“, sagt der emeritierte Bankenprofessor Martin Janssen. Für Ex-Bankenprofessor Hans Geiger sieht das „sehr stark nach Einschüchterung aus“. Auch Oswald Grübel, nicht gerade als sensibler Mensch bekannt, ist schockiert und fordert restlose Aufklärung.

Denn nicht nur diese drei Fachleute wissen: Verspielt der Schweizer Finanzplatz restlos seinen Ruf als sicherer Hafen, wo alles gesittet und ruhig zu und her geht, dann könnte eine Flucht von ausländischen Vermögen einsetzen.

Inzwischen ist die CS in Krisenmodus verfallen. Schotten dicht nach aussen, die Ankündigung einer externen Untersuchung, um Zeit zu gewinnen. Innerhalb der CS hat wieder das übliche Spiel begonnen: Kann man das wie üblich einem subalternen Mitarbeiter in die Schuhe schieben?

Während seine Vorgesetzten, die Geschäftsleitung, der Verwaltungsrat selbstverständlich nichts davon wussten, entsetzt sind, was da hinter ihrem Rücken vorging?

Nein, das kann man nicht. Wenn der CEO der Bank, Tidjane Thiam, von dieser Beschattung nichts wusste, dann hat er seinen Laden nicht im Griff. Und muss gehen. Wusste er davon, war er gar darin involviert, muss er auch gehen.

Das Gleiche gilt für VR-Präsident Urs Rohner. Hat er auch hier eine „weisse Weste“ und wusste von nichts? Dann hat er die Kontrolle über seinen Laden verloren und muss gehen. Wusste er davon oder war gar darin involviert, auch.

Immerhin könnten sich Rohner und Thiam mit dem Gedanken trösten, dass sie dazu beigetragen haben, dass der Wechselkurs des Frankens sinken würde, wenn es zu einer Massenflucht ausländischer Anleger käme. Auch die SNB, hinter deren Sitz der Skandal seinen öffentlichen Anfang nahm, müsste nicht mehr mit Milliarden Neugeld an den Devisenmärkten intervenieren.

So hätten beide wenigstens ein Mal etwas Positives bewirkt. Allerdings, wie anders, mit gewaltigen Kollateralschäden.

Kommentare

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  1. McGrinsey hat einen hochbezahlten, allseits geschätzten und befolgten Kurs: Wir beschädige ich mein Ansehen, meinen Ruf? TT und Rohner haben ihn erfolgreich besucht. Schade um deren Kunden.

  2. Zeyers Senf dazu braucht’s wirklich nicht. Wetten, Villalon folgt auf dem Fuss? Manchmal wäre „Schweigen Gold“, nicht wahr?

  3. Das ist halt so wenn der CEO eines CH-Weltkonzern kein schweizer Militär gemacht hat , nicht mit schweizer Familienleben aufgewachsen ist , sich nicht im schweizer Vereinsleben z.B.Feuerwehr , Sportclub usw aufgewachsen ist dann kommen solche Machenschaften ins Spiel…………….. !

    • So wie das Management der Raiffeisen, Post, Post Finance, Swissair etc?? Die von der HSG?

      Selten so gelacht :-))))

    • Der Urban hat alles richtig verstanden. Der Zyniker gibt unabsichtlich zu, dass Narzissten und Egomane (wie er selbst?), die den unbezahlten Dienst an der Gemeinschaft für lächerlich und dumm halten, die Zukunft des Wirtschaftsstandortes verkörpern. Wahrscheinlich vom grossen Kanton oder stolzer Zivildienstleister und womöglich Marathonläufer mit Dreitonnen-SUV und der Einbildung, weltmännisch zu sein. Zum Militärdienst hat es bei ihm nicht gereicht, wahrscheinlich hat er lieber die HSG-Schulbank mit McKinsey-Freunde gedrückt und ist heute ein Economiesuisse-Anhänger. Stimmt doch Urban, oder? Wenn Sie es nicht zynisch gemeint haben sollten, bitte ich um Entschuldigung, denn dann hätten Sie den Nagel auf den Kopf getroffen.

  4. Fact ist, dass Iqbal Khan fraglichen Vorfall ja filmte mit seinem Handy. Es gibt also Liveaufnahmen.

    Dass die allerobersten Führungskräfte der CS (sorry für den Ausdruck „Führung“ hier bei der CS!) umherrennen wie aufgescheuchte Hühner um Mitternacht und unwahres Zeug daherschwafeln überrascht eigentlich nach derart sehr vielen, zu vielen Skandalen niemanden mehr.

    Die Glaubwürdigkeit liegt daher doch wohl eher bei Iqbal Khan und diese Handyaufnahmen hinter der NB werden ja hoffentlich irgendmal publik.

    Die CS muss endlich geschlossen werden, abgewickelt und filetiert durch eine andere Bank, P U N K T!

  5. alle beteiligten narzisten (das sind alle drei, der rohner, thiam und khan) sollten mal so richtig eins auf den arsch bekommen, benehmen sich wie kleine buben im sandkasten, unglaublich.

    • Die sollen besser mal jeder einzelne einen unabhängigen Drogentest machen lassen und öffentlich publizieren.

      Nach dem aktuellen Brimborium dürfte dies zudem auch im Interesse der Verwaltungsräte beider Banken sein und einen glaubwürdigeren Vertrauensbeweis kann sich ein Aktionär aktuell nicht vorstellen.
      Danke

  6. CS hat JEGLICHE Glaubwürdigkeit verloren. Sie praktiziert illegale Geschäfte (Moçambique, wo sie ein ganzes Volk leiden lässt, um schnöden Profit zu machen) und sie bringt international den guten Ruf der Schweiz als sicheres Land in Verruf. Alfred Escher dreht sich im Grab, falls noch was von ihm übrig ist und mir graust es, in einem Land zu leben, das solche Finanzdienstleister beherbergt.

  7. Der gute Ruf der CS. Es gibt kaum eine andere Industrie, die so einen schlechten Ruf geniesst, wie die Banken.

    Image-Bildung ist nicht die Stärke unserer Banken und ihrer Kommunikationsverantwortlichen.

    Solange der Rubel rollt, ist der Ruf zweitrangig. Das wird sich mittel-langfristig nicht auszahlen.

  8. Wer so lange wie ich bei Gross- und Kantonalbanken im mittleren Kader gearbeitet hat, weiss eines mit Bestimmtheit:
    Viele ab Lohnklasse 500‘000.— und höher (vor allem im Anlagegeschäft tätige) sind schlicht und einfach ihr Geld nicht wert! Die wechseln ihre Arbeitgeber alle 5-6 Jahre spätestens, werden auch bezüglich Kundenbindung völlig überschätzt….
    Diese Dilettanten können nur existieren, weil in diesem Business zuviel abgezockt wird. Es ist ein Naturgesetz!!!

  9. Tja, und jetzt also auch noch weitere vier Jahre einen unglaubwürdigen Bundesanwalt, windiger Spielball politischer und wirtschaftlicher Mächte – quo vadis Helvetia?

  10. Was geschah wirklich. Wieviele Angreifer? Wer ging auf wen los? Waren Waffen im Spiel. Waren Frau und Kinder in Gefahr. War die Bevölkerung bedroht?
    Sicherlich ein unschöner Vorfall, dem man auf den Grund gehen muss. Doch dieses übertriebene Darstellen:
    „Wer beschädigt mutwillig das letzte Asset, das das Schweizer Banking noch hat?“
    Ist eines sauberen Journalismus unwürdig.

    • Wenn dieser Stürmer zur CC von CS gehört, sei ihm der dümmliche Versuch nachgesehen. Bei einem Besäufnis geraten zwei Alphaltiere aneinander. der gemeinsame Chef versucht zu vermitteln. Einer der beiden kündigt, der andere ist stinksauer. Eine billige Agentur wird mit Überwachung beauftragt, es kommt zum Eklat auf offener Bahnhofstrasse. Das ist eines sauberen Bankings mehr als unwürdig.
      Und dann lässt man noch mündliche „Instruktionen“ basteln, die zehn Meilen gegen den Wind nach Fake stinken? Und dann Stillschweigen, mit „Untersuchung“ Zeit kaufen, währenddessen intern das grosse Arschtreten losgeht. Wer muss gehen, wer darf bleiben? Und bei alledem spielt eines überhaupt keine Rolle: Das Wohlergehen, das Image, die Reputation der einstmals grossen Grossbank. Das ist nicht unwürdig, das ist schlicht zum Kotzen.

  11. Ob da jetzt alles in dem Artikel so
    wie ausgeführt und dargelegt richtig ist.
    Kann sein, teilweise oder etwas verändert.
    Das Bedenkliche, so in etwa der Ausführung
    gibt es so Geschichten tatsächlich.
    @CS-Insider
    @Maximilian
    Na ja entweder Kinderkram oder
    ,,Leichen,,im Keller.
    Hoffen wir mal es ist Kinderkram= Freundin beleidigt.
    Wegen KINDERKRAM den RUF einer Bude, an der so
    vieles hängt auch Mitabeiter, zu beschädigen,
    DAS ist erbärmlich aber oberprimitiv
    und obererbärmlich, einfach verantwortungslos.
    Grins, logo Freundliche Grüsse.

  12. Beleidigte Chefs spüren sich kaum mehr, denen ist dann absolut jeder Kollateralschaden egal. Hauptsache der Abtrünnige leidet. Es sind die gleichen, welche jahrelang predigten, dass eine gute Bankdienstleistung nun Mal viel kosten muss und kein grosser Spielraum für ein Entgegenkommen besteht. Nun ja, das füllte natürlich ihre eigene Tasche umso mehr. Nur um in Retentionübungen locker schnell einen Rabatt von 50 % zu offerieren. Oder gleich jahrelang keine (offensichtlichen) Gebühren mehr zu belasten. Seine Crew in der Folge gratis arbeiten zu lassen und den Preis für den Service kaputt zu bieten ist schädlich und schändlich. Niemand gewinnt. Nicht Mal der der Kunde, dieser wird eine lausige Betreuung erhalten, da er bei null Gebühren für den Private Banker kaum Priorität geniesst.

  13. Die CS-Gong-Show ist eingeläutet. 🤣
    Ein paar gut bezahlte Anwälte werden heute Überstunden fahren müssen wegen auszufertigender Austrittsvereinbarungen.

    • Mach‘ Dich besser mal schlau, bevor Du Dein sozialistisches Bashing los wirst. An der Uni Zürich existiert ein Lehrstuhl, bzw. eine eigene Fakultät für „Banking“ – und dort lehrt der „Banken-Professor“. Alles klar, oder brauchst Du noch den entsprechenden Link zur Uni-Homepage?

    • Der linke Gutmensch versucht auf gebildet zu machen.
      Er weiss nicht einmal was ein „Banking“-Lehrstuhl ist.
      Das Lustige? Der dümmlich-laute mit dünnem Bildungsrucksack glaubt sich dem SVP-Durchschnittsmitglied überlegen:)) Das ist kein Witz, der glaubt das.

  14. Ankündigung einer externen Untersuchung bei der CS? Selber Modus Operandi wie immer: Chefs schützen, Beweise eliminieren und einen Sündenbock finden

  15. Man mag die Männer an der Spitze sympathisch finden oder nicht. Zweifelsfrei ist der Druck von diversen Seiten sehr hoch, was aber wiederum mit guten monetären Kompensationen ausgeglichen wird (um die Lohnfrage geht es hier nun nicht).

    Das wirklich Beschämende an der aktuellen Situation ist, dass die komplette Verantwortungslosigkeit des Verwaltungsrates resp. von Herrn Rohner offengelegt wurde. Ein 100% VR-Präsiudium inkludiert faktisch ein 100%iges Wissen über sämtliche Vorgänge, Abläufe, Entscheidungen aber auch dem operativen Geschäft. Was hier geschehen ist und nun weiter hinter den Kulissen abgeht, ist das Versagen eines bestimmten Manager-Marketing-Typus – aussen Hui/innen Pfui.

    Egal ob Thiam, Bouée, Rohner oder andere…es ist stets fatal, wenn das Süppchen in einem engen Kreis gebraut wird. Khan, aus meiner Sicht ein eloquenter, ausdrucksstarker Charakter, schmeckte wohl das bestimmt versalzene Süppchen nicht. Sein Weggang war sicherlich der Anfang eines neuen kleineren Endes.

    Herr Rohner, sie werden nicht immer gewinnen können. Ich denke auch Ihnen sollte bewusst sein, dass eine kontrollierte Niederlage einiges angenehmer ist als ein unkontrollierter Totalabsturz.

  16. Wir sehen hier wohl eher hinter die Kulissen, wie schweizer Firmen funktionierten. War sicherlich schon immer so, aber heutzutage wird auch mal darüber geschrieben, was man früher medial unter den Teppich kehrte.
    Wer Schweizer Banken für „seriös“ hält, der hat entweder nicht aufgepasst seit der Krise um die nachrichtenlosen Vermögen, oder macht PR für die Banken.

    • @esteller, ihr comment ist gähn… nichts fundiertes.. wie sie z.b. wissen waren diese nachrichtenlosen „riesenvermögen“ dann am ende doch nur ein klacks (selbst volcker musste das am ende kleinlaut eingestehen, aber er hat damit selber millionen verdient, ab diesem zeitpunkt wurde diesem ami-geschäftsmodell – erst mal laut schreien und dann einkassieren – tür und tor geöffent)… also alles mit ein wenig vorsicht zu geniessen, auch ihr comment.

  17. Herr Rohner soll am besten seine Koffer packen (samt Millionen) und verreisen – am treffendsten nach Hollywood! Er kann gleich sämtliche Beteiligten dieses unglaublichen Dramas mitnehmen.

  18. Was tut ihr nun so, als wäre dies etwas Aussergewöhnliches. Einschüchterung mittels halbschweren und sogar schweren Jungs gehört zum Standardrepertoire der Banken in Zürich. Fragt mal den Herrn Elmer.

    • den selbsternannten Gutmenschen Elmer brauchen wir nicht zu fragen, der gibt seinen unglaubwürdigen ‚was bin ich doch für ein armes Opfer‘ Senf auch ungefragt dazu, wetten?

  19. die Zeiten werden härter, also auch die Methoden. Heute das Personal, morgen die Kunden, welche bespitzelt werden. Leider liegt Dr. Markus Krall richtig: https://www.youtube.com/watch?v=ztfnluDkO2A
    Wenn der Crash losgeht wird es am Paradeplatz wimmeln von Schlapphüten aus Deutschland, Frankreich, Italien, etc., welche ihre Bürger identifizieren, bespitzeln und einschüchtern werden.

  20. Vielleicht ist es sogar eine Strategie Gar eine geheime Mission vonTT Und Clan den Ruf der Schweizer Banken weiter zu belasten und so den Ausschlag zu geben, damit die Schweiz für Europa und der Welt nicht mehr so unantastbar ist und die Gelder in sein geliebtes Frankreich gehen können. Win win Situation für TT; einerseits sichert er sich volle Taschen auf Kosten einer Schweizer Bank, andererseits geht die Mission ‚Schweizer Finanzplatz‘ auf. Traurig aber leider scheint es zu spät um was daran zu ändern.

    • Genau nach demselben Muster hat doch vor gut einem Dutzend Jahren Brady Dougan die CS auszunehmen begonnen, alles einvernehmlich mit Rohner und seinem Verwaltungsrat! Warum gehen Aktionäre überhaupt noch an eine GV?

    • Volltreffer.
      CS ist seit langem auf dem Seziertisch. Zu erst US Brady Dougan dann NYC Anwalt Barofsky dann Thiam und Ikbahl. Alle extragalaktische Chefs. Die Hütte brennt nicht. Die ist zum Verkauf ausgeschrieben.

    • Gespräch unter Putzfrauen bei Kaffee und Kuchen nach getaner Arbeit: „Wo arbeitest Du?“. „Ich arbeite bei der CS und werde eigentlich ganz anständig dafür bezahlt“. „Schämst Du Dich nicht?“. „Wo arbeitest denn Du?“. „Sicher nicht bei der CS, ich putze bei TT privat und der bezahlt mich direkt“.

  21. Diese Dilettanten, genannt Banker, sind schlicht und einfach Angestellte eines Unternehmens. Schlimm genug, wenn sie die Unternehmen schädigen. Wie Eigentümer benehmen sie sich nicht, denn ein Unternehmer und Eigentümer schützt seine Assets. Hier wird einfach rücksichtlos und dumm, wie ein Elefant im Porzellanladen, rumgetrampelt.
    Nun könnte uns das noch egal sein, solange wir nicht Aktionär des Unternehmens sind. Aber nein, diese arroganten Pseudo-Eliten nutzen gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Güter der Schweiz (Sicherheit, Stabilität) und treten sie mit Füssen resp. schlachten sie aufgrund ihrer Position für Persönliches noch aus.

    Das ist inkompetent, arrogant, frech und schlicht unwürdig. Alle diese übersteigerten Egos gehören abgesetzt und durch einfach, arbeitende, der Sache dienliche Leute ersetzt, welche sich wie der früher Patron mit einer strengen und korrekten Hand der Sache widmen, jedoch jede Mitarbeitende und jeder Mitarbeiter wertschätzten.

    So geht Führung. So geht Anstand. So funktioniert eine liberale und trotzdem soziale Betriebswirtschaft!

  22. Mafiöses und monarchistisches Gebahren sind unschweizerisch und müssen im Keim erstickt werden, um die Schweiz so zu halten wie sie ist.

    • Orden werden in der Schweiz aber bekanntlich nie vergeben. Nicht vorgesehen in unserem System.

    • Solche Auszeichnungen muss man sich zuerst verdienen. Der Höchste Preis ist das goldene Draeckdeckeli, den man aber nur erhält, wenn man sich vorher schon des Draeckhaefelis würdig erwiesen hat.
      P.S.: Die goldene Auszeichnung ist natürlich mattschwarz übermalt, damit alles in diskretem Rahmen bleibt.

  23. Banker wie Thiam & Clan und wie Iqbal Khan braucht die Schweiz nicht.

    Dies sind aufgeblasene Wichtigtuer ohne Verantwortungsgefühl.

    CS ist eine Schande für die Schweiz.

    Kunden und Mitarbeiter können diese Bank getrost verlassen.