CS und die Detektive

Streitsüchtiger Chef und sein Präsident schädigen nicht nur Bank, sondern machen ganzen Finanzplatz zum Schmierentheater.

Man staunt immer wieder. Der Nachbarstreit der beiden CS-Exponenten wäre an sich eine Satire wert, die umso bissiger würde, wenn man sich ernsthaft vorstellt, dass die beiden privat sich streitenden Herren auch den VR-Präsidenten und dieser wiederum den VR informierte.

Man stelle sich vor: Das oberste Kontrollorgan eines internationalen Bankkonzerns befasst sich mit einem offensichtlich schon ziemlich eskalierten Nachbarschaftsstreit. Haben die alle denn nichts Gescheiteres zu tun, fragt mein cleverer Hund Maxi.

Und: Eine Überwachung und die Verfolgungsjagd mit den bekannten, zum Teil erschütternden Konsequenzen.

Dass das Ganze eine Reputationskrise für die Credit Suisse schuf, ist vielerorts und zu Recht schon gesagt worden. Ganz generell fragt man sich, was für Charaktere in die oberste Führungsriege gelangen.

Man könnte sich ja durchaus hochbezahlte Personen mit viel Stil und Fingerspitzengefühl vorstellen, die sich privat und persönlich zurückhalten, grad weil sie beim gleichen Unternehmen in hohen Positionen arbeiten und allein dessen Interessen wahren möchten und sollten.

Und anstatt sich gegenseitig anzukeifen, gäbe es souveräne Mediatoren, die man gerade bei solche Streitsachen beiziehen könnte. Dies einfach als Tipp für Thiam und Khan: die bleiben nämlich Nachbarn.

Es fällt mir persönlich schwer zu glauben, dass der CEO Thiam nichts von den Überwachungsmassnahmen gewusst hat. Aber wir wissen es letztlich nicht mit Sicherheit. Vielleicht führen die Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörden hier zu mehr Transparenz – es ist zu hoffen.

So oder so: Will man bei Credit Suisse wirklich einen CEO, der einen Nachbarschaftsstreit mit einem Kollegen so weit eskalieren lässt? In der Verbindung mit den anschliessenden Geschehnissen muss man sagen: Er hat der Bank unheimlich geschadet.

Wenn er nichts gewusst hat über die Beschattungsaktion gegen Khan, stellt sich die Frage, ob und wie er seine engsten Mitarbeiter, mit denen ihn langjährige Vertrauensverhältnisse verbinden, überhaupt im Griff hat.

Und wenn er es gewusst hat, müssen wir meines Erachtens über den nächsten Schritt gar nicht mehr diskutieren: Er muss gehen.

Und schliesslich: Wenn er es nicht gewusst hat, muss man sich fragen: Wieso eigentlich nicht?

Ich gehe nämlich davon aus, dass seine rechte Hand über seinen privaten Streit mit Khan genau Bescheid wusste (wieso sollte Thiam den VR-Präsidenten informieren und nicht seinen engsten Vertrauten) und dass auch der Sicherheitschef darüber informiert war, dass Feuer im Busch war.

Die Credit Suisse hat in den letzten Jahren dank teurer und ungnädiger Hilfe der Amerikaner compliancemässig stark aufgerüstet und lebt bei Verstössen durchaus eine Nulltoleranz. Nur ist es eben so, dass letztlich der Tone at the Top massgeblich ist.

Und dass hier gröbste Dissonanzen herrschen, weiss mittlerweile jedermann. Da muss sich die CS-Führung die Frage stellen, was sie insbesondere Mitarbeitenden gegenüber für Signale aussendet, wenn eine von ihr in Auftrag gegebene Untersuchung wichtige Fragen in dieser Sache offen lässt.

In einem weiteren Zusammenhang zeigt es sich, wie der Kampf um Assets verläuft. Bei einem Weggang von Top-Personal stellen sich die Fragen nach den Kunden, die „mitgenommen“ werden, und dem Personal, das ebenfalls mitgeht.

Unlauterer Wettbewerb und die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen sind ein paar Stichworte.

Dass eine Bank wie Credit Suisse solche James Bond Allüren lebt und offenbar einen Sicherheitschef schalten und walten lässt ohne entsprechende korrekte Prozesse belegt, dass ganz oben nach wie vor nicht verstanden worden ist, was die alte, noch recht gemächliche Bankenkommission den Banken schon vor Jahrzehnten ins Stammbuch geschrieben hat:

Nämlich, dass ein Ereignis bei einem Institut den Ruf des ganzen Finanzplatzes beschädigen kann.

Die Credit Suisse hat den Bankenplatz zum Schmierentheater verkommen lassen. Wie der VR-Präsident dazu kommt zu sagen, er möchte noch ganz lange mit Thiam zusammen arbeiten, erschliesst sich mir angesichts dieser Ausgangslage nicht, es sei denn, sie gründen zusammen eine neue Firma.

Kommentare

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  1. Der Finanzplatz ist auch ohne Thiam medial im Focus.

    Aber jetzt hat man wieder einen Grund, um für die wirklichen Probleme einen Verursacher zu benennen.

  2. jetzt fragen sich viele zeitgenossen/medien/politiker etc. , wie es kommen konnte, dass ‚solche‘ charaktere in die obersten etagen der schweizer multis kommen. ‚solche‘ charaktere sind seit mindestens 20/25 jahren am werk! erst jetzt stellt sich die frage nach ‚solchen‘ charakteren!…. welch eine heuchelei, die kotzt mich langsam an….
    ps: ein kunde hat mir mal sinngemäss gesagt: ‚ihr schweizer steht zwar früh auf, erwacht aber spät!‘ … wie recht er hatte…

  3. Es ist absolut tragisch, dass die FINMA hier nicht eingreift. Die FINMA wird in Bälde mit dem neuen völlig sinnlosen Gesetz FIDLEG/FINIG tausende von unbescholtenen unabhängigen Vermögensverwalter zur regulieren und zu überwachen haben. Diese unabhängigen Vermögensverwalter waren in der Vergangenheit für den Finanzplatz Schweiz eigentlich nie ein Problem. Die ganz grossen Probleme bereiten dem Finanplatz Schweiz immer nur die beiden Grossbanken Credit Suisse und die UBS. So ist es auch jetzt wieder. Man wird den Eindruck einfach nicht los, dass die FINMA völlig überfordert ist und vor allem die beiden Grossbanken absolut nicht unter Kontrolle hat. Gerade aber CS und UBS machten mächtig Druck für das überflüssige FIDLEG / FINIG nur um kleinere und seriöse Mitbewerber über Regulierungen aus dem Markt zu drängen. Politisch haben die Linken unter Führung der SP und den Grünen dieses neue Gesetz geradezu gepusht. SP und Grüne sind also durchaus im gleichen Boot wie die Grossbanken. Die CS und die UBS sind immer wieder das Problem und nicht die vielen kleinen unabhängigen Vermögensverwalter. Wann endlich wir das konkret thematisiert ?

  4. Ui jetzt noch ein Lehrbuechaufsätzli von Frau Dr. Roth. Nachdem alles bekannt ist, hätten Sie natürlich alles besser gewusst. Natürlich! Aber vielleicht bringen Sie nur mal 1 – ein – neuer, selbständig erdachter Gedanke?

  5. Wer andere Kulturen zu sich holt, muss sich nicht wundern, wenn diese anderen Kulturen hier auch gelebt werden.

  6. https://blog.hslu.ch/ifz/2017/10/17/von-chiasso-bis-nach-maputo/

    Sehr geehrte Frau Roth
    Anschliessend an Ihren TT/Khan-Kommentar könnten Sie ja mal ein weiteres ROHNER-MYSTERIUM beleuchten und ein paar Fragen im CS-Fall „Mosambik“ beantworten lassen, z.B.:

    a) Weshalb verzichtete die CS auf
    – gültige Parlamentsbeschlüsse Mosambiks zur Kreditaufnahme
    – Notifikation der mosambikanischen Zentralbank
    – Notifikation des IWF
    obwohl sie diese (für die Kreditgültigkeit nötigen Massnahmen) zunächst gefordert hatte?

    b) Weshalb wohl versucht(e) das Frelimo-dominierte Parlament Mosambiks, die Schulden nachträglich anzuerkennen und FREIWILLIG zu begleichen bzw. wohl eher „durch den IWF begleichen zu lassen“?

    c) Weshalb wohl hat die CS bzw. URS ROHNER nichts gegen die angeblich kriminellen (ehemaligen) Mitarbeiter der CS London unternommen? Es geht schliesslich um rund USD 2’000’000’000.– (zwei Milliarden US-Dollars)!

    Ist aufgrund der bizarren Umstände (siehe auch Kroll-Bericht und Infosperber/Kesselring) nicht viel eher davon auszugehen, dass die CS gar nie ein Kreditrisiko eingegangen ist, weil nämlich eine „back-to-back-Kreditgewährung (mit nicht offengelegtem Risikoträger im Hintergrund) vorliegt, z.B. ein gemäss GwG verbotener verdeckter Treuhandkredit?

    Könnten die Antworten allenfalls einen „Lorenzo-mässigen“ Shitstorm auslösen, der auch Mark Bransons Frisur zerzaust?

    PS – bzw. weitere lustige Fragen:

    d) Wer hat eigentlich die Zinsen der drei Kredite in den ersten Jahren bezahlt?

    e) Weshalb wohl hat die russische VTB (sic!) bisher nichts gegen die CS als ehemalige Syndikatsleiterin unternommen?

    f) Weshalb haben die angeblichen Käufer der Bonds und Kredite bisher nichts „Ernsthaftes“ gegen die CS unternommen?

    g) Wie hoch war eigentlich die CS-Limite für
    – Mosambik
    – Marokko, Algerien o.ä. Länder
    – den Kontinent „Afrika“
    – Griechenland, Italien o.ä.

    • Und wie siehts aus mit den vielen Milliarden welche CS und UBS in der Zeit der letzten Finanzkrise von der FED erhalten haben?

      -UBS $ 282 Milliarden
      -CS. $ 262 Milliarden

      Und dann sollten auch noch die Steuerzahler zur Haftung die Birne hinhalten. Ist das nicht Finanzmafia und Politkorruption vereint??
      Es reicht jetzt. Andere Worte wie korruptes, kriminelles Lumpenpack fallen da einem nicht mehr ein.

  7. ich bin einfach erstaunt das khan bei den meisten comment schreibenden entweder als opfer oder gar nicht erwähnt wird. k ist nicht zu unterschätzen, da wird noch was kommen, die ubs (ermotti) soll sich schon mal warm anziehen.

  8. Reputation hat gelitten, das sagen und schreiben sie so daher. Aber keinen nennten die Substanz. Wo hat das Geld-Haus CS denn an Reputation gelitten bzw. verloren? Monetär? Und was war vor der Häusle-Baum-Hahnenkapf-Schmiersaffaire die Reputation? Kein Franken mehr oder weniger geht über den Tresen, so traurig und tragisch diese Geschichte ausgeht.

  9. Es zählen bei der CS nur die Compliance-Regeln der Amerikaner, die müssen strikt befolgt werden. Die FINMA ist bekanntlich eine „Kuschelbehörde“, die von unserem Bundesrat und der bürgerlichen Mehrheit dahingehend angehalten werden, die Interessen der Banken gebührend zu berücksichtigen und wenn es die von CS und UBS sind, noch viel mehr. Ob sich die CS mit solchem Geschäftsgebaren zugrunde richtet, ist den Amerikanern egal. Wichtig ist nur, dass die CS keine Geschäfte macht die ihren Interessen schadet und keine Verluste produziert, die die USA und ihre Bürger schädigt. Schlussendlich wissen die Amerikaner, dass bei Krisen unserer Großbanken wir Schweizer für die Schäden aufkommen müssen. Die Herren Bundesräte erscheinen in den Büros der Großbanken am Paradeplatz und nehmen von deren Präsidenten ihre Weisungen entgegen. So etwas kennt nicht mal Italien.

  10. Guten Tag Frau Roth,

    Soweit, so richtig; nur möglicherweise unvollständig.

    Sie hätten meines Erachtens die UBS in Ihre Kritik inkludieren sollen, und damit auch die Herren Ermotti und Weber. „Unlauterer Wettbewerb und die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen sind ein paar Stichworte“, möchte ich da zurückspiegeln.

    Immerhin ist bis dato die Rolle von Khan (über oben genanntes Schmierentheater hinweg) noch nicht geklärt, und damit seine Unschuld Entlastung auch noch nicht bewiesen / Entlastung auch noch nicht erbracht. Natürlich gilt vom Grundsatze her die Unschuldsvermutung, bis der gegenteilige Beweis erbracht worden ist. An dieser Stelle ist aber noch nicht geklärt, ob hier Verstösse seitens Khan vorliegen; sowie allfällige weitere Verstösse mit aufsichtsrechtlicher und/oder strafrechtlicher Relevanz.

    Wie Sie richtig schreiben, müsste man auch auf Seiten von UBS „ja durchaus hochbezahlte Personen mit viel Stil und Fingerspitzengefühl“ erwarten können. Und Führungspersonen mit solchen Eigenschaften hätten meines Erachtens den Stellenantritt von Khan vorübergehend sistiert und an die Kondition einer vollständigen Entlastung gebunden, zumindest aber eine neuerliche Bewilligung durch die FINMA verlangt. Immerhin verlangt Letztere gemäss Punkt 3.2.2 der Wegleitung für Bewilligungsgesuche von Banken und Effektenhändlern unter anderem den „Grund des Stellenwechsels“. In Anbetracht der Dimensionen, welche diese Geschichte genommen hat, scheinen Zweifel an der Person Khan (vorübergehend) zumindest berechtigt.

    Ich vermag nicht zu beurteilen, ob die gestrige Vorsprache von Khan bei der FINMA effektiv in diese Richtung gezielt hat (und allenfalls sogar auf Ansinnen der UBS) erfolgt ist. Wenn dem so wäre sollte die UBS dies meines Erachtens sinngemäss an die Öffentlichkeit kommunizieren. Ansonsten ist sie keinen Deut besser als die Credit Suisse, welche insgesamt eine sehr schlechte Aussenwirkung hat.

    Freundliche Grüsse,
    Ihr kritischer Leser

    • @kritischer Leser
      Es gibt keine individuellen Bewilligungen (Personen) durch die FINMA. Die Wegleitung bezieht sich auf Neugründungen.
      Ihre „Kritik“ ist eher eine Anleitung zu wirkungsvollen Rufschädigungen als eine kritische Betrachtung.

  11. Text etwas zu sehr aus dem Bauch heraus, im Plauderstil.

    Die Überwachung hat sicher nichts mit den angeblichen persönlichen Differenzen zwischen Khan und Thiam zu tun.

    Wenn die CS nachweisen könnte, dass Khan sich mit ehemaligen Kunden oder u.U. auch Mitarbeitern trifft, dann müsste Khan vermutlich ein Millionen-Konventionalstrafe zahlen (vertragliches Konkurrenzverbot, kein Nachweis Schaden sondern nur Nachweis Verstoss erforderlich). Aus der Perspektive Kosten- Nutzen war die Überwachung also verständlich.

    Der Götti von Khan sei Chef der Rechtsabteilung (schrieb ein Kommentator). Zudem hat Khan nicht wenig Freunde in der Bank und kennt diese Überwachungspraktiken vermutlich von Austretenden. Darum kann ich mir gut vorstellen, dass Khan Bescheid wusste und sich absichtlich medial inszenierte.

    Frau Roth warum schreiben Sie, als Rechtsexpertin, nicht einen Text zum Thema Grenzen der Überwachung von Mitarbeitern?

    Plumpe Texte aus dem Bauch heraus zur Thematik stehen uns auf dieser Seite genug zur Verfügung.

    • An Mutti, oder darf ich Direkt die CS Pressestelle ansprechen? Fr Roth ist immer sehr sehr gut informiert denn sie würde nie „aus dem Bauch“ heraus etwas erfinden. Da kenne ich Fr Roth viel zu gut über all die Jahre … auch als „Gegnerin“ Ich denke da ist bei Ihnen sehr viel frust. Der Text von Fr Dr.Prof.Roth ist weder plump noch sonst wie falsch sondern sehr treffend! Herzlichen Dank an Fr. Roth!

    • @Dr Jur.

      Ich zweifle nicht an der Kompetenz von Frau Roth.

      Der obige Text von Frau Roth ist aber sehr banal, dies ist jedem klar, der bereits einiges zum Fall gelesen hat. Wenn Sie tatsächlich eine Ahnung von Jus. haben, dann ist ihnen dies sicher auch aufgefallen…

      Bin ich jetzt von der CS-Pressestelle oder doch nur frustriert?

      Sie werden Frau Roth mit Ihrem Gefälligkeits-Kommentar nicht gerecht liebe/r Dr. Jur.

    • @Dr. Jur.

      Ihre persönliche Bekanntschaft mit Frau Roth ist offenbar und Ihr Kommentar „lieb gemeint“.

  12. Prof. Roth , sie sehen rot? Anwältin, sie kommen zu spot! Ich frage, was tun Sie nur hier: Das Geschreibsel ist keine Zier! Lassen sie es besser bleiben : Das Bankfach sind andere Weiden! ORF

  13. JEDER FINANZPLATZ IST EIN SCHMIERENTHEATER-PLATZ WO NUR MIT KREDITEN FINANZIERT, ABER NIE WIRKLICH BEZAHLT WIRD !

    Unser Vorschlag:

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Finanzplatz ersetzen durch: EDELMETALL-HANDELSPLATZ-SCHWEIZ
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Die weltbesten Edelmetallraffinerien
    Valcambi , Metalor, Argor Heraeus, Pamp, Cendres Metaux….sind schon da!

    • Bald könnte ihnen das Lachen vergehen.

      Ein Basler Fasanachtstrommler, namens Ospel, wird sicherlich noch lange lachen, vor allem über die angebliche “Rettung“ der UBS.

  14. Es ist einfach unglaublich, wie diese Schmierenkomödie mit Todesfolge an den Weissen Westen abperlt. Empfehlung: Auch eine Weisse Weste für TT.
    „….souveräne Mediatoren, die man gerade bei solchen Streitsachen (Bäume, Seesicht, don’t mess with my toot toot) beiziehen könnte. Mediatoren? Ja, wenn es nun um eine Ehescheidung ginge! Es geht aber um eine („Schweizer“ TBTF) Grossbank! Die primitivsten, unkultiviertesten, ignorantesten, unsympathischsten, ekpathischsten, kleinkariertesten, abgehobensten, arrogantesten, gierigsten, selbstverliebtesten Individuen sind am Ruder. Ein Armutszeugnis sondergleichen. Quo vadis CS? Da packt jeder Mediator seine Sachen zusammen.
    Ich frage mich, was in jenen Personen vorgeht, die direkt mit diesen Individuen zusammenarbeiten (müssen). Loyalität oder Gier? Oder dumm? Oder im Hamsterrad?

    • nein alle die mit ihnen zusammenarbeiten erhalten schweigegeld.. es werden exorbitant hohe löhne und andere leckerlis verteilt, diese sollen absoluten gehorsam erzeugen (erpressbar). ein ehemaliger

  15. Was überrascht ist einzig, wie stümperhaft die CS die Überwachung aufgleiste. Andere gehen da ganz anders vor!

    Das Problem ist doch Khan und die Frage stellt sich, ob er bei der UBS tragbar ist. Er ist verantwortlich, dass diese Bünzliaktion ausgelöst und derartige Ausmasse angenommen hat.

    Khan – der ein Streber wie aus dem Buch zu sein scheint – dürfte nur auf seinen Vorteile bedacht sein.

    Die geführte Diskussion um die Bünzliaktion müsste eigentlich gegen ihn geführt werden.

  16. Rohner ist eben in Falle der Muslim-Kataris gestolpert, er hat deren Geld zu horrenden Konditionen genommen um die CS durch die 08-Krise zu zirkeln. Musste dann den Muslim Thiam als CEO akzeptieren der nun mithilft, den Katari-Plan zur Islamisierung Europas durchzuziehen. Keine Verschwörungstheorie, ein bisschen recherchieren würde helfen.

    • stimme ihnen voll zu rohner hat horrende verträge mit den kataris abgeschlossen, die bank leitet noch jahre darunter.. er hat eigentlich mit wissen des damaligen vr (und die besetzung war nicht ohne) der bank nachhaltig geschadet. darum will er so lange am ruder bleiben wie es nur geht. weil wenn dies alles offengelegt wird, muss er unter umständen noch mehr als nur mit einem reputationsschaden rechnen

  17. Um diese Schmierkomödie endlich zu beenden müssen nicht nur Thiam und Rohner zurücktreten, sondern auch Kahn. Auch der Letztgenannte trägt eine Verantwortung am Eskalieren der ganzen Situation, denn er hätte ebenso in seiner Funktion deseskalierend handeln können. Und eine solche Person arbeitet nun in der schon angeschlagenen UBS im obersten Führungsgremium – ein weiteres Risiko für den Finanzplatz Schweiz. Unternehmen können auf längere Sicht nur mit FührungsPERSÖNLICHKEITEN erfolgreich sein. Alles andere führt in den Abgrund; die beiden Banken machen es vor. Toller Business Case.

  18. Ich glaube die Geschichte, so wie sie bisher beschrieben wurde einfach nicht.
    Wegen einer solchen lächerlichen Aktion bringt sich doch keiner um.

  19. Ich war oft erstaunt, was für Klatsch und Tratsch Männer, besonders Managers, ins Geschäft bringen und andere damit beschäftigen! Dass diese zwei Grossverdiener geworden sind, heisst nicht automatisch, dass sie auch Kinderstube haben. Wenn das Frauen gewesen wären, hätte man sie als ungeeignet für Business bezeichnet, Klatschtanten, unfähig, Arbeit und Privates zu trennen, genau das kann man jetzt über diesen Herren sagen!

  20. Die Spitze der CS schaut nur auf ihre Grossaktionäre und lässt die eigene Belegschaft im Regen stehen. Erst wird gar nicht kommuniziert – Informationen liefert einzig die Presse – und dann ein Blabla-Mail, dass alle zum Weitermachen auffordert.

    TT meldet sich erstmals diese Woche und verweist bereits auf die demnächst eintreffenden Quartalszahlen! Kein Wort zum Kollateralschaden, den er losgetreten hat!

    Pietätlos, eines CEO‘s unwürdig und ein kräftiger Tritt in den Hintern für das ganze CS-Personal. Wie lange müssen wir diesen Mann noch ertragen und bezahlen?

  21. Liebe Fr. Roth

    In der Sache ist wohl alles gesagt. Es ist immer wieder erfrischend, wie klar Sie die Dinge auf den Punkt bringen.

    Bravo.

  22. Gut zu lesen das Maxi noch immer ihr treuer Begleiter ist …. nun die Anwesenheit an den Vorlesungen scheinen genützt zu haben, denn Maxi hat den Herliberg Durchblick…. 🙂

  23. Wir wissen, dass am Ende die Wahrheit erscheinen wird, aber es kann zu spät sein!
    Diejenige die Schuld sind, werden gar nicht mehr da sein….Amen and RIP

  24. Wollen wir wirklich eine Rechtsanwältin die irgendetwas herausposaunt aufgrund von irgendwelchen Gerüchten und Kommentaren? Ohne nähere Informationen? Ohne Mehrwert?

    Hier wäre vielleicht ein Mediator angebracht, der Frau Monika Roth helfen könnte mit sich selbst zu diskutieren und insbesondere zu verstehen, ob Sie den richtigen Berufsweg eingeschlagen hat… Nur so einfach als Tipp natürlich … denn schliesslich muss sie ja noch weiter in der Öffentlichkeit auftreten …

    • Sind Sie Nachbar von Frau Roth? Oder bedrängt Sie sonst etwas? Nehmen Sie sich die Zeit Den Artikel nochmals zu lesen und rot anzustreichen, was falsch ist. Ihr Stift wird trocken bleiben.

    • Es gibt eine Rubrik „Die beliebtesten Kommentare.“ Dort ist der Ihrige nicht erschienen. Gäbe es eine Rubrik „Die dümmsten Kommentare,“ hätten Sie allemal eine Chance!

    • Ja, solche Rechtsanwälte wollen wir und es gibt sie leider viel zu selten. Denn auch bei Rechtsanwälten herrscht ab und da die pure Gewinnmaximierung, z.B. bei Ehe- und Wirtschaftsanwälten.

    • Liebe @ Wait a moment Gassenhauer Patrick

      Als Hund freut es mich, das ich gleich 3 Antworten bekommen habe. Damit bin ich vorerst einsame Spitze. Als Cleverer Hund (mit Berufswunsch Rechtsanwalt) macht es mich aber stutzig insbesondere weil Sie, Frau Roth und Frau Roth Fans, offensichtlich auf die Person, ehm sorry, auf den Hund zielen.

      Ja, das vorgetragenen Stück von Frau Monika Roth hat bestenfalls (schlechtes) Gymnasiastenniveau.
      Ja, wir wissen nichts genaueres über Form und Inhalt des angeblichen Nachbarstreites, welche „Freundinnen“ involviert waren, ob er überhaupt relevant ist, noch wer mit diesem Ablenkungsmanöver an die Presse gelangt ist.
      Ja, wer in diesem Zusammenhang von Mediatoren spricht plappert mal einfach etwas in die Gegend.
      Ja, die CS hat mehrere Probleme, die UBS auch. Viele andere Banken auch: Selbst ich armer Hund wurde Mal von einer Bank (nicht CS/UBS) „observiert“.
      ja, Thiam sollte gehen, wer etwas von Banking versteht hat das schon vor seinem Antritt gewusst. Er wurde aus anderen Gründen gewählt.

      Fazit. Was ist der Mehrwert diese Gast-Artikels? NULL.

    • Na da ist wohl jemand beleidigt. Rechtsanwältin Roth ist wohl eher sehr gut informiert, denn auch das Beziehungsnetz von ihr ist gigantisch (selber erlebt). Ich denke wenn sie in der Schweiz jemanden mit so einem Wissen in Compliance und Code of Cond. finden …. dan mal viel Glück! und übrigens, die Ausbildung zum Mediator hat sie neben allen anderen auch. Vorallem schätze ich das sie als Fachfrau auch getraut ihre Meinung zu sagen!

  25. Dass die ganze Schmierenkomödie der Credit Suisse nach der gestrigen eher fragwürdigen Pressekonferenz mehr Fragen aufwirft, das ist glaube ich heute jedem klar.
    Für mich stellt sich auch noch die Frage, wer hat eigentlich die Anwaltskanzlei Homburger mandatiert? Ich gehe davon aus, dass dies auch Herr Rohner war und somit muss man ja nicht erstaunt sein, dass nichts brauchbares gefunden wurde, zumal er es ja angeblich war, der den fragwürdigen und nicht Branchen üblichen Abgangsdeal mit Herrn Kahn ausgehandelt hatte. Auch hier gibt es wie Sie es so schön darlegen mehr Fragen aber keine brauchbaren Antworten.
    Wie mir bekannt ist, ist Herr Thiam praktizierender Moslem. Praktizierende Moslem entsagen dem Alkohol, wie kommt es dann, dass in seinem Haus der Hausherr und Herr Kahn in angeblich angetrunkenem Zustand aneinander geraten? Auch hier einmal mehr Fragen aber keine Antworten.
    Ihr Vorschlag bezüglich einer Mediation, dem kann ich nur zustimmen, zumal es in der Credit Suisse ausgebildete Mediatoren und Mediatorinnen gibt! Dass Herr Rohner dies vielleicht nicht intern regeln wollte, das kann ich verstehen, aber es gibt auch genügen externe Anwälte die diese Ausbildung haben, zumal ein VR Präsident meiner Meinung nach andere Aufgaben hat, als sich mit einem angeblichen Nachbarschaftsstreit zu befassen, wenn dies wirklich auch so war? Wieder eine offene Frage!
    Wann erwachen endlich die Aktionäre und stellen Fragen die auch beantwortet werden müssen und sind aber auch bereit personelle Veränderungen zu fordern? Denn die haben es am ehesten in der Hand Veränderungen im Verwaltungsrat und im Management zu fordern!
    Ich glaube es ist ausser Herrn Rohner und Herrn Thiam jedem klar, dass, wie es Herr Grübel so schön gesagt hat eine Sache des Charakters und ein Rücktritt der beiden Herren wäre nur angebracht!
    Das ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit weiteren Schaden vom Finanzplatz Schweiz abzuwenden, denn die Sache ist noch nicht ausgestanden.

    • Ist doch klar, wer diese Kanzlei mandatiert hat: Bouee! Thiam und Rohner wussten von nichts!

    • Tja, ich habe mir schon lange diese Frage gestellt und eine befriedigende Antwort gefunden: seien wir ehrlich keine von diesen Menschen sind Dumm! Zweitens, weder UR noch TT hätte wahrscheinlich Interesse an solche Skandal, der sogar international geworden ist, oder?
      Drittens, wer profitiert von diese Lage? Die dierekte nachbarn Konkurentin, die sogar eine von der Auslöser rettet, gibt ein unüblich Entrittsbonus ( ein gefeierte Mann ist auf Markt aufgewiesen und somit verdient keine Bonus…). In der Zwischenzeit spricht man nicht mehr von Frankreich Debackle, von Halbierung der Aktienkurs, unsw…
      Somit, ich würde auf die Nachbarn schielen….oder anders gesagt: die Wahrheit hat viele Facetten, aber nur einen ist wirklich eingetroffen und wir müssen zuschauen und „die virtuale Realität“ erleben.

    • Die Religionszugehörigkeit spielt bei solchen Vorkommnissen keine Rolle. Ob ein Mohammedaner Alkohol trinkt oder nicht ist seine persönliche Entscheidung und ist für die Öffentlichkeit nicht von Bedeutung.

  26. CS Kunden können von anderen Banken in der Schweiz übernommen werden.

    Anschliessend kann CS in einem ordentlichen Verfahren abgewickelt werden.

    Eine derartige Bank brauchen wir im der Schweiz definitiv nicht mehr.

    CS schadet der Schweiz – CS schadet dem Finanzplatz Schweiz und zerstört unsere Reputation.

    • @ D. Schick

      Mit einer 180°- Drehung etwas “schicker“ formuliert:

      DER FINANZPLATZ SCHADET DER SCHWEIZ UND ZERSTÖRT UNSERE REPUTATION !

      Vorschlag:Finanzplatz ersetzen durch Edelmetallhandelsplatz Schweiz

  27. CS ist eine Schande für die Schweiz.

    Finma und Politik müssen jetzt Sofortmassnahmen ergreifen um die Reputation vom Finanzplatz Schweiz zu bewahren.

    • @ Ida Ronner

      Entschuldigung, erlauben Sie eine kleine Korrektur:

      DER FINANZPLATZ IST EINE SCHANDE FÜR DIE SCHWEIZ!

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      Jeder Finanzplatz auf dieser Erde ist eine Schande !
      Jeder Finanzplatz auf dieser Erde ist ein Betrugsplatz !

      Wo nur finanziert wird, wird nicht bezahlt, sondern betrogen.

      Wo ist das Geld für die vielen Kredite und endlosen Bilanzverlängerungen der Banken? –

      Antwort : Es existiert nicht, weil betrogen wird, mit endlosen
      Schuldenbergen erzeugt durch ein Kreditschneeballsystem

    • Gut funktionierende Banken sind für die Wirtschaft der Schweiz wichtig.

      Das war gestern so.

      Das ist heute noch so.

      Das bringen Sie in ihrem knappen und konzisen Kommentar indirekt zum Ausdruck.

      Ihre Aussage verdient es aber, dass sie auch sprachlich klar bleibt, deshalb zwei kleine, aber wichtige, Korrekturen, sehr geehrte Frau Ronner.

      Erstens ist der Begriff „Reputation“ wertfrei, genauso wie Qualität.

      Man kann eine gute oder eine schlechte Reputation haben.

      Sie konnotieren „Reputation“ aber positiv. Sprachlicher und logischer Fehler, der Ihnen erspart geblieben wäre, wenn Sie den Begriff „Ruf“ gebraucht hätten, der reicht nämlich vollkommen, man kann einen guten oder einen schlechten Ruf geniessen.

      Merke, nicht jedes Substantiv mit Migrationshintergrund bezeichnet Positives, sowenig wie Schwarzer (Black) für Rassistisches und Afro-Amerikaner (Afro-American) für Respekt stehen.

      Zweitens, Sie treten, wie gefühlte 90% der Deutschschweizer, bei jeder Gelegenheit und fast lustvoll, den Genitiv mit Hilfe Ihres Komplizen, genannt Dativ, mit Füssen.

      Wäre das nicht so, hätten Sie korrekt geschrieben, die Finma und Politik müssten Sofortmassnahmen, wir lassen den Pleonasmus mit „jetzt“ korrekterweise weg, treffen, um den guten Ruf des Finanzplatzes Schweiz zu bewahren.

      Denn so wie Sie Ihren Beitrag formulieren, glaubt man, Sie wollten eine imaginäre Reputation vor dem Finanzplatz Schweiz in Schutz nehmen, so wie man seinen Silberpudel von Giftschlangen fernhält.

      Nichts für ungut. Man glaubt verstanden zu haben, was Sie meinen.

      Trotzdem, es ist unserer schönen Sprache Sorge zu tragen, gerade wenn es um das Beschreiben von Unschönem geht, denn wenn nebst dem Ruf des Finanzplatzes, auch noch die Sprache unwiederbringlich den Bach runterginge, passender, sich im Zürichsee ertränkte, wäre das eine echte, nicht wiedergutzumachende, Katastrophe.

      Die zunehmende Anzahl in die Lehrsäle strömender, funktionaler Analphabeten, führt uns vor Augen, was liederlicher Umgang mit Sprache für Konsequenzen haben kann. „Bin doch gut in Mathe, aber ich verstehe die Frage nicht..“.

      Wetten, dass das generische Maskulinum in diesem Kontext sich auch vor den engagiertesten Sprachabholzern aus den universitären „Gender-Studies-Elfenbeintürmen“ sicher fühlen kann?

      Fazit? Hoch lebe der ungeliebte Genitiv!