Suizid wirft schweren Schatten auf CS

Sicherheitsmann verlor in Spionage-Skandal Kontrolle – Sein Name wurde offenbar durch Bank publik – Polizei am Ermitteln.

CS-Präsident Urs Rohner will seinen CEO Tidjane Thiam an der Macht halten. Mit dem Suizid des externen Wachmanns, der die möglicherweise illegale Beschattung am Paradeplatz organisierte, tauchen neue Fragen auf.

Offenbar war es die CS-Kommunikation, die gegenüber einem Journalisten den Namen des Manns offengelegt hatte. Jedenfalls machte der Auftragnehmer eine entsprechende Aussage, bevor er sich das Leben nahm.

Der Ablauf der Tragödie ist brisant. Die CS und ihre oberste Führung geraten dadurch in neuen Erklärungsnotstand.

Die CS-Spitze hatte Ende August entschieden, Iqbal Khan, der direkt aus der CS-Konzernleitung in die UBS-Geschäftsführung sprang, zu überwachen.

Der Chef der CS-Sicherheit erhielt diesen Auftrag von Pierre-Olivier Bouée, dem Intimus von CEO Tidjane Thiam.

Der Sicherheitschef beauftragte den externen Sicherheitsmann T. mit der Beschattungsaktion von Khan. T. bestellte darauf eine Rundum-Beobachtung von Khan bei der Otelfinger Firma Investigo.

Ein Investigo-Mann mit Tätowierung und Glatze verfolgte Khan am Dienstag, dem 17. September. Er verlor Khan und dessen Frau auf deren Fahrt in die Zürcher City.

Als der Häscher Khans Auto schliesslich in der Fraumünsterstrasse wieder fand, geriet die Observierung ausser Kontrolle.

Khan hatte die Aktion bemerkt und schoss ein Handyfoto vom Auto-Kennzeichen seines Verfolgers. Der Beschatter gab darauf via Mikrofon und Funk seinen Helfern durch, dass er aufgeflogen sei.

Khan rannte mit dem Foto zur Polizei und machte Strafanzeige gegen Unbekannt. Diese ist weiter am Ermitteln. Es könnten strafbare Taten begangen worden sein.

Khan suchte nach dem Platzen der Beschattung nicht nur Hilfe bei den Behörden. Er ging auch zum CS-Sicherheitschef und bat diesen um Support. Der spielte den Unschuldigen und sicherte Khan Personenschutz zu.

Am Mittwoch, 18. September, schlug die Polizei um 6 Uhr in der Früh bei den drei Sicherheitsleuten der Investigo zu. Sie verhaftete diese an deren Wohnort.

Um 8 Uhr wusste der externe Auftraggeber der Investigo-Leute, Sicherheitsmann T., dass alles in Scherben lag.

Er war überzeugt: Jetzt gibts nur noch Flucht nach vorn. T. und sein Anwalt baten den CS-Sicherheitschef, gemeinsam zur Behörde zu gehen und die ganze Operation zu gestehen. Im Gegenzug würden sie nicht im Gefängnis landen.

Für die Ermittler war der Fall nach den Aussagen der beiden klar. Die drei verhafteten Khan-Beschatter konnten ihre Zellen verlassen.

Sicherheitsmann T. und sein Anwalt erhielt von der Staatsanwältin, die den Fall bei sich hatte, ein paar Stunden Zeit, die Sache medial zu bewältigen.

Gemeint war, dass die CS die Bespitzelung von Khan öffentlich zugeben, die Zuständigen zur Verantwortung ziehen und sich bei Iqbal Khan entschuldigen würde.

Nichts davon geschah. Die CS-Spitze, ihre Kommunikationsleute und alle sonst vom externen T. respektive dessen Anwalt angefragten Leute gingen auf Tauchstation.

Warum stand niemand von der CS hin und sprach Klartext?

Es wäre an CEO Thiam gelegen, dies zu tun. Er hätte das Heft des Handelns fest in die Hand nehmen sollen.

Thiam tat nichts dergleichen. Konnte er nicht? Wer wusste zu jenem Zeitpunkt etwas vom Fall Khan?

Laut CS und ihrer Homburger-Anwälte war Thiam nicht im Bild. Nur sein Deputy Bouée und der Sicherheitschef der Grossbank hätten etwas gewusst.

Wenn dem so war, wäre es für Thiam ein Leichtes gewesen, sofort die ganze Aktion publik zu machen.

Thiam ist immer sehr schnell mit Kommunizieren, er hat in seiner Karriere bewiesen, dass er um die Bedeutung des pro-aktiven Informierens weiss.

So schaffte er es an die Spitze.

Hier nun: Schweigen.

Am Freitag, 20. September, platzte die Bombe. Die Beschattung von Khan wurde in den Medien publik. Am Sonntag, 22. September, berichtete die Sonntagspresse erstmals umfassend vom Fall.

Am Montag, 23. September, verschickte die CS ein dürres Communiqué. Man werde die Sache abklären. Die Darstellung in der Wochenendpresse sei übertrieben.

Am Dienstag, 24. September, am Morgen um 8 Uhr, nannte die CS-Pressestelle von sich aus den Namen der Firma Investigo gegenüber mehreren Journalisten. Rasch wurde die Investigo in Online-Artikeln ans Tageslicht gezerrt.

Am gleichen Morgen, um 11.30 Uhr, rief ein Journalist den Verbindungsmann T. an. Der fragte den Medienmann, woher dieser seinen Namen habe.

Von der CS, soll dessen Antwort gelautet haben.

T. geriet in Panik. Er rief sofort seinen Anwalt an. Der versuchte, ihn zu einem Kaffee zu sich in die Kanzlei zu bewegen.

Das gelang nicht. Um 11.40 Uhr erschoss sich T. Seine Partnerin fand in leblos.

Die CS sagte weiterhin nichts. Der Suizid wurde deshalb erst Anfang dieser Woche bekannt. Urs Rohner zeigte sich gestern schockiert und traurig.

Der Anwalt von T. sagt im Namen der Angehörigen:

„Wir wissen nicht mit letzter Gewissheit, was T. soweit brachte, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich das Leben zu nehmen. Es gibt keine Schuldigen. T. war ein wahrheitsliebender, integrer Mensch, um den wir im engen Kreis trauern. Darum bitten wir, unsere Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu respektieren.“

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft Zürich sagt: „Wie üblich untersuchen Staatsanwaltschaft und Polizei die Umstände des Todesfalls und ob allfälliges strafrechtlich relevantes Fehlverhalten Dritter vorliegt. Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Anzeichen für eine Dritteinwirkung, die zum Tod des Mannes geführt hat. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei führen nun weitere Ermittlungen durch, um die Umstände des Todesfalls näher zu klären.“

Kommentare

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  1. What an explosive story for Swiss Banking- Like a Bourne Identity drama. Why did T commit Suicide and whats in the encrypted messages? Rohner just wants everyone to move on but the plot is thicker than blood. What will happen to other Relationship Managers when they leave ? Lives in danger too?Thiam clan is slowly breaking, all the heads must roll.. do not trust the senior mgt of Thiam .. they have you decimated if you do not nod your head and do what you are told…you think the mgt team is innocent? C’mon .. any kindergarten kid will understand this plot…Be careful CS employees..

  2. Es ist einfach unglaublich und unerträglich was in dieser Bank vor sich geht. VRP Rohner ist schockiert und traurig, der sonst so redselige und von PR-Beratern umgebene CEO Thiam schweigt… ein Mensch bringt sich deshalb aus lauter Verzweiflung um; wo sind wir in unserem Land gelandet? Überheblichkeit, Arroganz, Geldgier der Beteiligten sind Triebfeder ihre Tuns. In dieser Situation spricht der CEO Thiam von Shareholder-Value….. eine absolute Frechheit und der Beleg für seine Unfähigkeit als Führungskraft einer Bank.
    Wer stoppt diese Leute? Wer steht auf und verlangt Konsequenzen?
    Wo bleibt die Finma? Ethik und Moral sind schöne Worte die im Firmenleitbild an erster Stelle genannt werden, aber in Tat und Wahrheit leere Worthülsen sind, die höchstens für die breite Masse der Mitarbeitenden gelten, sicher aber nicht für das oberste Kader. Eine Figur wie Greta Thunberg sollte sich der Malaise annehmen! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CS steht auf und lasst euch das nicht bieten – solche Vorgesetzte hat niemand verdient!!!!!

  3. Ich sehe hier eher ein Problem der fehlenden Professionaliät auf allen Seiten.
    Der Mittelsmann verhielt sich offenbar schon bei der Auswahl der Beschattungsfimra unprofessional und wählte Diletantenaus. Profis wissen, wie man erstens nicht auffällt und zweitens was zu tun ist, wenn man trotzdem auffällt.
    Danach kriegte der Mittelsmann die Panik. Wieso eigentlich? Bisher geschah nichts illegales, vielleicht moralisch verwerflich aber nicht illegal. Die Agenten O-O-O wären nach wenigen Stunden wieder frei gewesen.
    Hier macht einiges keinen Sinn.

  4. Merkwürdig und typisch Schweizerisch. Die Schweizer versuchen sich in der grossen Welt zurechtzufinden, machen unprofessionelle Aktionen a la Hawaii 5-0 und scheitern – und Schuld soll dann der Herr aus Afrika sein.
    Mitgemacht haben alle und die meisten waren Schweizer. Keiner stand hin und sagte z.B. „aber das ist illegal das machen wir nicht“ oder „machen wir aus ethischen Gründen nicht mit“.
    Man führt aus, nimmt die Kohle und schiebt die Verantwortung ab.
    Also leid tun muss einem da keiner der Akteure.

    • Ist die Herkunft relevant? Nein.
      Egal ob Schweizer oder nicht.
      Schuldig ist doch klar der CEO und VR-Präsi bei solchen Fällen.
      Sorry, aber genau für solche Situationen sind sie doch so gut bezahlt, da sie die Verantwortung über alles haben. Und nochmal, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion!

  5. Eine Schmierenkomödie mit Todesfolge. Tragisch, abstossend, beschämend, eckelhaft. Quo vadis CS? Neben Rohner beansprucht jetzt auch noch TT eine Weisse Weste. Für Rohner und TT neue Weisse Westen, Kosten zulasten der CS.

    • … ob Sie den Text leicht umformulieren wollen.

      Ich liess in meinem Text nur 1 Wort (Name) weg, und schon wurde meine Kurzbotschaft veröffentlich.

  6. Roger Federer sollte sich distanzieren von der CS.

    CS ist eine Schande und passt nicht mehr zu Unserem Star Roger Federer.

  7. Warum sind eigentlich beide Spitzen unserer Banken (CS, UBS) durch Muslime besetzt? Was ist hier los? Grosses Thema!!!

    • Sind Sie sicher das es sich nicht um eine Art von „Dönme“ oder „Conversos“ handelt? Wäre naheliegender……

  8. well known in CS that the Comms people gave his name out. TT, rohner have no shame – they must go – Swiss people are too tolerant

  9. The truth is that Mr. Thiam in cahoots with Mr. Rohner and the rest of CS top echelons directly ordered Khan’s shadowing and therefore they should all be held accountable for it. For the sake of CS and the wider banking industry’s reputation they should all resign and face justice. CS must demonstrate it stands by its cherished values and culture or else go down in history as a greedy and hypocritical organisation. Justice will prevail!

    • Ist Lukas Hässig vermutlich den ganzen Tag von einem Spionage Team der Credit Suisse an der Gerichtsverhandlung beschattet worden? und hat darum die Kommentare nicht aufgeschaltet? Nächstens sehen wir Lucky Luke als Drohne beim Zurich Film Festival in den Nachthimmel düsen…

  10. Ueli Maurer überlegt sich bestimmt, ob er Thiam den Schweizer Pass schenken will für seinen tollen Einsatz für die Schweiz.

  11. Der Kommunikationschef der CS Adam Gishen sollte ebenfalls seinen Karton packen und ausgetauscht werden.

    Auch er gehört zum engsten Kreise um Thiam und wurde von diesem in die CS hinein gebracht.
    Insbesondere ist nicht ersichtlich, welche Qualifikationen und Erfahrungen er im Bereich Kommunikation vorzuweisen hat, zumal weder seine Ausbildung noch seine Berufserfahrung auf einen Experten in Kommunikation hindeuten.

    Auch der aktuelle Fall zeigt, dass er nicht mit den Kommunikationsaufgaben einer Grossbank beauftragt sein sollte, da die Kommunikation der CS unterirdisch war und immer noch ist.

    Es wird Zeit, dass qualifizierte, verantwortungsbewusste, bescheidene, loyale und integere Personen die CS führt und das obere Management bildet.

    Davon gibt es in der Schweiz nun wirklich genügend Kandidaten, welchen etwas daran liegt, dass der Schweizer Bankenplatz wieder einen guten Ruf geniesst.

  12. Rohner findet es „unerträglich“, dass seine Bank einen eigenen Mitarbeiter ausspioniert hat. In einem Interview vom Dienstag sagte er, dass die Affäre um die Bespitzelung auch für die CS-Mitarbeiter sehr belastend gewesen sei.

    Rohner: „Es ist ein Rufschaden entstanden, das ist klar“
    Ja das ist klar: Der Rufschaden ist Ihre weisse Weste – für das ganze Land und „belastend“ sind nur Sie, Herr Rohner!

  13. Luki warst Du der „Journalist“ der zuletzt mit T gesprochen hat? Versuchst Du hier Deine Weste rein zu waschen? Der Fall war zum Zeitpunkt des Selbstmordes bereits publik – welches Interesse hätte die CS noch gehabt, T unter Druck zu setzen?

  14. Der jetzt tote Verbindungsmann hätte einzelnen Personen wohl richtige Probleme machen können.
    Nur sehr clevere Ermittler sehen Ungereimtheiten wie die Prints des Toten über abgewischten Waffenteilen.

  15. Ich denke nicht, dass man in dieser tragischen Geschichte die CS auch noch verantwortlich machen kann. Wer als Mittelsmann ein solches Geschäft annimmt muss sich über die Risiken im Klaren sein. Das Öffentliche Interesse ist gewaltig. Da gelangt auch mal ein Name an die Öffentlichkeit. Vermutlich hatte der Mann noch andere Baustellen, aber das gehört nicht hier diskutiert. LH bitte konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Dinge und gehen sie besser der Frage nach ob der CEO nicht doch über die Beschattungsaktion im Bild war.

  16. DIE SCHULDIGEN MÜSSEN GEHEN… BOUEE GAB DEM SICHERHEITSCHEF
    DEN UEBERWACHUNGS-AUFTRAG… DIESER HAT IHN ALS LOYALER
    MITARBEITER AUSGEFÜHRT… WARUM MUSS ER GEHEN?

  17. Wir können uns nicht vorstellen, die Sache ist ausgestanden. Wenngleich die Fälle in der Sache nie vergleichbar sind, wird das nicht nur hängen bleiben, eher weiter schwellen. Diesem Makel trägt nun „the most admired bank“ mit sich herum, während die Geschäftsleitung im Krisenmanagement versagt die Reputation der Bank wiederherzustellen.

  18. nicht nur der ceo, sondern auch rohner muß zurücktreten. er will seinen kopf auf kosten der cs retten, weil er den ceo vor 4 jahren geholt hat. das kann die cs milliarden kosten. solche flitzpiepen kann man bei uns in Deutschland sehen wie Merkel, Scholz, Seehofer, Altmeier etc..Und die Rechnung kommt jetzt. Deutschland rast n seine vieleicht schwerste Krie in der Nachkriegszeit, Die CS muß handeln. SOFORT!!!

  19. Niemand hat IP gezwungen, den Namen der Firma direkt in der Head Line zu transportieren!

    Zudem hat LH kein Problem Namen und Firmen Sitz immer wieder in jedem Bericht zu wiederholen.

  20. Für wie dumm hält der CS-Führungsklüngel eigentlich das Publikum bzw. seine Kunden? Das heuchlerische Schmierentheater über die angebliche „Betroffenheit“ und „Trauer“ glaubt doch sowieso niemand! Macht verdirbt den Charakter – seien es Politiker, Juristen, Banker, Wirtschaftsmanager oder orientalische Clanchefs.

  21. Diese Figuren der Chefetage nehmen Unglaubliches geflissentlich in Kauf. Werfen mit Dreck und schnüffeln. Das fängt bereits im Mittelbau dieser Truppe an! Die ändern sich doch nicht, weil sie „oben“ sind-die waren immer schon so. Die interne Kader-Generation, die nachrückt, ist doch genauso!
    Und die Mehrheitsaktionäre? Na die sind auch nur vom Feinsten. Prächtige Firma, prächtige Chefs, prächtige Eigentümer.

  22. Wenn man das Geschehene mal in einem anderen, für die Aktionäre viel wichtigeren, Kontext betrachtet, dann erscheint plötzlich alles ganz logisch. Hier meine steile These: TT muss bleiben, damit den radikalislamischen Kräften auch weiterhin der Zugang zum internationalen Geldsystem erhalten bleibt. Die den Qataris sehr verbundenen Iraner werden von den Amis zunehmend isoliert und können ihre Dollars aus ihren Erdölexporten nicht mehr ohne weiteres transferieren und in Güter umsetzen. Dank der Credit Suisse Qatar LLC können diese Geldströme dann gefahrlos über die Drehscheibe Schweiz weiter verarbeitet werden. Dies geht aber nur mit dem Segen des CEO, resp. des VR. Hier bietet TT Gewähr für eine „saubere“ Abwicklung der Gelder und sorgt dafür, dass die Amerikaner ruhig gestellt werden, indem die immer noch vorhandenen, sauteuren CS-Aufpasser der amerikanischen Finanzaufsicht mit Lockfutter und -krümeln von den Nahost-Geldströmen abgelenkt, bzw. ferngehalten werden. Verschwörungstheorie? „Der beste Schutz vor der Wahrheit ist die (absurde) Wahrheit.“

  23. Lieber „Journalist“ des Jahres:
    Die Polizei ist „am Ermitteln“ und Khan „machte Strafanzeige“? Beherrschen Sie die deutsche Sprache?
    Was Sie auf jeden Fall nicht beherrschen sind journalistische Fähigkeiten und Anstand: Herr T. hat sich mutmasslich ja nicht das Leben genommen, weil er weniger Aufträge von der CS erwartete. Sondern weil er Angst davor hatte, von Journalisten in den Mittelpunkt gestellt, durchleuchtet und fertiggemacht zu werden.

    Und Sie, Herr Hässig? Machen nun genau das uns missbrauchen den armen Herrn T und seine Hinterbliebenen für ein paar Tausend Klicks. Erbärmlich. „How dare you?!“

    Bei den Herren Thiam & Co ist es im Salär eingerechnet, dass Sie so etwas aushalten müssen. Aber nicht Herrn T.‘s Familie und Freunde. Die dürfen nun hier Ihre zu 50% frei erfundenen Märchen über ihren Mann/Vater/Onkel lesen…. How dare you…

  24. So tragisch dieser Selbstmord auch ist, als Problemlöser hätte er in so einer Situation professionelle Hilfe holen müssen bzw. der Anwalt und „Freund“ hätte ihm diese nahelegen sollen. Wegen so einem Kasperlitheater bringt man sich einfach nicht um, das war ein Schnellschuss. Etwas Resilienz benötigt man, wenn man in der Privatwirtschaft und im Sicherheitsbereich tätig ist. Ich habe mich auch nicht gleich gekillt, als ich in den Medien gegrillt wurde, deswegen meinen Job verloren habe und und und.

  25. Es ist schlichtweg ein Skandal, dass dieser Rohner immer noch an der Macht ist. Der ist schon seit Jahren fällig. Ein Schönredner- alles Vertuschen und mit der Wahrheit auch so seine Mühe hat. Dieser Mann muss so schnell wie nur möglich seinen Platz räumen. Er schädigt die CS aufs Äusserste. Auch Thiam soll gehen so schnell wie nur möglich, unglaubwürdig und skrupellos.

  26. Es glaubt wohl niemand wirklich, dass sich der Mittelsmann wegen dem Telefon eines Journis umgebracht hat. Er arbeitete immerhin in einer Branche, wo es ruppig zu und her geht. Das steckt mehr dahinter – was wusste der Mittelsmann und wem hätte sein Wissen gefährlich werden können? Bleib dran Luki – das stinkt zum Himmel!

  27. Hoffe nur, dass nicht ausgerechnet LH am 24.September um 11.30 Uhr den Mittelsmann T. angerufen hat.

    @Thiam Resign

    Nicht einmal naive Leute glauben wirklich, dass Thiam nichts wusste

  28. Interview im TA. COO und Sicherheitschef werden unter übblichen Kündigungsfristen entlassen. Der Vergütungsausschuss hat zu entscheiden, welche Entschädigungen ihnen zu stehen. Kein Wort zu einer Klage wegen Image- und Rufschädigung der CS? Ist das kein Grund für eine fristlose Kündigung?

    Was, wenn Kollege COO sich eines Tages ungerecht behandelt fühlt und beginnt, seine Version zu erzählen?

  29. Wie könnte auf T. so Druck ausgeübt worden sein, dass er Suizid beging? Hatte er auch schon andere Aufträge von den gleichen Leuten bekommen? Könnte deren Publikwerden seinen Ruf viel mehr schädigen? Hatte jemand etwas gegen ihn in der Hand? Drohte man ihm, dass, würde er seine Auftraggeber verraten, man ihn in anderen Fällen anschwärzen würde? Hatte er einen Kredit bei der CS? Vielleicht eine Hypothek für sein Haus zu besonderen Konditionen? Sollte sein Name im aktuellen Fall auffliegen, wäre das ja nicht so dramatisch gewesen. Aber gab es andere Fälle mit viel brisanteren möglichen Enthüllungen?

  30. Der Sicherheitsmann wusste wohl zuviel – wurde unter Druck gesetzt und setzte seinem Leben eine Ende. Nahm Wissen und seine Geheimnisse sein wissen mit in sein Grab. Höchst merkwürdig das Ganze. Höchste Zeit, dass die Sicherheitsdienste der Credit Suisse und deren Partner-Dienste von Roche, Novartis, UBS und Nestle unter die Lupe genommen werden – könnte Wohl sehr viel an das Tageslicht kommen.
    Gunther Kropp, Basel

  31. Finma und Politik können hier eine unabhängige Untersuchung verlangen, welche nicht von der gekauften Homburger Kanzlei stammen.

    Dann können alle Beteiligten unter Eid nochmals aussagen.

    Ich denke dann wird sich weisen, dass mehr als 2 Personen in der CS von dieser Beschattung wussten.

    Dann wird das Kartenhaus CS von selbst in sich zusammenfallen.

  32. Schweigen – Abstreiten – Unter den Tisch wischen und Schwamm drüber.

    Die klassische Strategie der CS Topmanager in Krisensituationen.

    Selbstverständlich ist auch niemand richtig verantwortlich ausser einige wenige untere Chargen, welche man selbstverständlich zeitnah entsorgt hat.
    Man hat deren Kündigung akzeptiert – so der offizielle Wortlaut.

    CS zeigt sich dann selber schockiert und fühlt sich als Opfer und will bemitleidet werden.

    Politiker von links bis rechts sind empört, betroffen und wütend über dieses Verhalten vom CS VR und CS Management.

    CS muss ja nie um Rettung betteln kommen beim Volk, wenn Sie wieder einmal in Not sind.

  33. Der tiefe Fall des Schweizer Bankings! Für mich trifft es der Ausdruck Bankster viel besser! Blut und Tod an den Händen unserer Grossbanken. Wie tief geht es noch?! Eine Schande für das Land!

  34. Das war,kein Suizid. Er wusste einfach zuviel. Jetzt wird auch das CH Bankbusiness im western style geführt. Da leiden alle die zuviel wissen unter suizidalen Gedanken, fahren überdurchschnittlich schlecht gewartete Fahrzeuge ohne Bremsen.

  35. Nadia Schildknecht hat ja z.Z mit dem Züri Filmfestival viel um die Ohren. Da ist sie sicher froh, wenn sie den Hürden-Ursli tagsüber im Männerhort Credit-Suisse abgeben kann.
    Das Top Management und VR der CS ist eine Spielecke für Charakter-Zwerge!

  36. es ist eine Tragödie… tt dachte sich das doch aus, rohner wie immer mit dem kopf gewackelt und ja gesagt… und am ende ein Suizid. was für idioten, verhalten sich wie Kinder. man sollte bei rohner und tt mal einen test machen, sieht irgendwie ganz nach realitätsverlust aus bei den herren

  37. Thiam ist eben ein typischer Manager.
    Deren Prinzip heisst:
    Mögliche lange nicht reagieren, sonst fällt die eigene Unfähigkeit noch auf und man(n) muss Verantwortung übernehmen. Im besten Fall reagiert ein anderer Delegierter, welcher in der Schussline Verantwortung übernimmt.
    Man konkludiere: Verantwortung und Löhne, sind oben immer im Missverhältnis.

  38. Jedes Mal, wird die Geschichte ein wenig anders erzählt……. also bleibt es unglaublich! Aber wenn ja, dann machte die Person, die den Namen von T. den Medien gab, einen großen Fehler. So macht man das nie! Aber ich frage mich, in Zeiten von Kino überall und Serien in Netflix und Amazon Prime schauen diese Leute nie auf Fast & Furios oder Captain America und andere, wo man zumindest elementare Tipps lernt. Nun, ich persönlich empfehle den Beteiligten, der überlebenden Familie 1 Million Franken zu geben…. Es ist nicht so, dass Geld den Schmerz lindert, sondern zumindest hilft, den Schaden zu „heilen“. Wenn das der Fall wäre, auch ohne jemanden zu verurteilen, hätten diese Leute sehr kindisch verhalten und einen enormen Image- und Reputationsschaden verursacht. In Krisenzeiten, da dies bei den großen CH-Banken immer noch der Fall ist, wo es viele externe Probleme und zu lösende Prozesse gibt, werden noch keine weiteren internen Probleme geschaffen. Hier haben wir alle Grenzen deutlich überschritten….. aber wie immer werden „große Fehler“ auf hohem Niveau belohnt, während „kleine Fehler“ auf mittlerem und niedrigem Niveau überproportional bestraft werden, indem das Leben von Menschen gefährdet wird: Wie viele Menschen aus großen Unternehmen haben in den letzten 20 Jahren bereits Selbstmord begangen? War es nicht so, dass der liberale Kapitalismus allen Glück, Wohlstand und Gleichheit brachte? Oder sind wir in der Ära des kannibalen Kapitalismus? Wir brauchen ernste Menschen, starke Menschen, intakte, intelligente und ein wenig weise in der hochrangigen Gremien. Nur so können wir diese destruktive Tendenz retten…

  39. Die Arroganz der (CS-)Macht wird diesen tragischen Suizid emotionslos als geschäftlichen Kollateralschaden „abbuchen“.

    Und zu Business-as-usual übergehen, denn Aktionäre wollen Dividende sehen … a never-ending story.

  40. Spätestens jetzt ist es an der Zeit dass die beiden Herren ihren Platz räumen, vor allem Mr. Weisse Weste. Bei so vielen Ereignissen, von den die GL und der Verwaltungsrat keine Kenntnisse hat, muss man sich schon fragen ob sie den Laden im Griff haben oder nur hohe Löhne und Boni beziehen?!

  41. Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb sich dieser T. aufgrund dieser von ihm angeordneten Überwachung das Leben nehmen sollte. Für die Organisation einer „Beschattung“ wäre er wohl kaum (länger) ins Gefängnis gewandert, oder? Das geht für mich nicht auf. Die Frage stellt sich: wem nützt es (qui bono)? Oder wusste er zuviel? Oder sehen wir nur die Spitze des Eisbergs? Ominöse Geschichte…

  42. Ein Trauerspiel ohne Ende. Der Mangel an Urteilskraft und Professionalität bei der Credit Suisse ist einfach unfassbar. Blanker Panik regiert. Die Führungsschwäche von Rohner und Thiam ist peinlich ersichtlich. Wer meint, dass die Glaubwürdigkeit dieser Personen keinen permanenten Schaden genommen hat, leidet wohl an Selbsttäuschung. Nur eine Person scheint in dieser peinlichen Situation Verstand und Integrität gehabt zu haben. Dessen Angehörigen sollte man aufrichtiges Beileid aussprechen.

  43. Interessant stelle ich mir vor, wenn sie Tini „Tattoo“ Thiam und Iqbal „Icki“ Khan morgens beim Verlassen ihrer Anwesen treffen. Da wäre ich gerne mal dabei.
    Ansonsten: was solls? Auch die hier Beteiligten werden irgendwann Gerechtigkeit erfahren.

  44. Diese jämmerliche Geschichte, die jetzt sogar einem Sicherheitsmann und Undercover Detektiv, der die Schmutzarbeit für Thiam machen musste,das Leben kostete, beschmutzt die Reputation nicht nur der CS, sondern auch unseres Schweizer Bankenplatzes.Wie Rohner als farbloser und substanzloser Jurist bei der Firma Homberger Anwälte ein Gefälligkeitsgutachten „erkauft“, um damit Thiam reinzuwaschen, ist peinlich und amateurhaft und entbehrt jeglicher Ethik. Grübel, ein Banker mit erklärtem Leistungsausweis und Ethik, hat es klar gesagt: Beide sind völlig untragbar. Eigentlich müssten sie von den Aktionären mit Schimpf und Schande aus der Stadt getrieben werden.Thiam soll zurück in die Cote d Ivoire, da erwartet ihn ein Politposten, oder zu Mc Kinsey, und Rohner soll endlich abtreten.Es besteht bei ihm die Gefahr, dass die Aktie während seiner Aktivzeit auf unter Null absinkt. Dass dann Medien wie die kriechende NZZ oder die Bilanz Ihre bezahlten Lobartikel schreiben oder sich Rohner am Zurich Film Festival als Sponsor zeigt, was für eine unsägliche Schande.

  45. Also ehrlich, die CS Spitze kommt so schief daher, es ist nur noch unanständig. Vor lauter, ich will für mein Handeln nicht in Verantwortung genommen werden, wird ein Name preisgegeben, natürlich denjenigen, des untersten Gliedes der ganzen Affäre. Auch die Bekanntgabe, dass Herr Bouée, ohne Wissen seines „Spezis“ Thiam verantwortlich sei, schreit zum Himmel. Haben die Zwei nicht in den letzten Jahren immer parallel die Stellen gewechselt?

  46. Urs Rohner zeigte sich gestern schockiert und traurig…

    Die zwei Gesichter des Urs Rohner – Rohner steht an vorderster Front wenn es darum geht, Unsägliches zu akzeptieren um damit die Machenschaften der Credit Suisse unter dem Teppich zu halten!

    Man darf gespannt sein, wie Rohner weiteren Reputationsschaden von ’seiner‘ Credit Suisse fernhalten will? Mit seinem Auftritt von gestern Morgen schadet er sowohl der Credit Suisse wie auch dem Finanzplatz Schweiz zusätzlich!
    Was sollen Aktionäre und Kunden davon halten, wenn der VRP auch noch in einer Krise wo es um die Reputation der Credit Suisse anlässlich einer Medienkonferenz Geschichten erzählt?

    Es stellt sich nun einfach die Frage, wie lange es dauert bis die Medien den Punkt Unsägliches bei der Credit Suisse aufarbeiten und Fälle soweit Urs Rohner zuordnen können, dass dessen Aussagen zu nicht geduldeter Taten ad absurdum geführt werden?

  47. Empathie scheint nicht die Stärke von Rohner zu sein. Eigentlich könnten die Aktionäre einen Computer zum VR -Präsidenten machen.

    Auf jeden Fall machten die Beteiligten aus der besagten Mücke nun den Elefanten im Raum.

    Komplett Talentfrei!

  48. Einfach unglaublich, unfassbar und TT geht bereits gestern wieder nach der Pressekonferenz durch die Zürcher City als wäre alles normal!

  49. Thiam hat das Lauber Syndrom, er erinnert sich nicht mehr, dass er informiert wurde. Schwacher Auftritt von Rohner.

  50. Die Chronologie der Abläufe haben sie sehr gut aufgezeigt. Dass Thiam von allem nichts gewusst haben soll, ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Immerhin entwickelte sich Khan zu seinem Erzrivalen.

    Die Polizei und der zuständige Staatsanwalt sind grundsätzlich in der Lage, die tatsächlichen Geschehnisse zu Tage zu fördern. Wieviel davon je an die Öffentlichkeit gelangen wird, ist eine andere Frage?

    Was es braucht sind 1-2 investigative Journis, die den Fall an die Hand nehmen. Auf keinen Fall, darf man die Sache auf sich beruhen lassen.

  51. Rohner hat sich in der Pressekonferenz NIE traurig oder betroffen gezeigt. Er war nur extrem unsicher und nervös.
    Die Kanzlei hat „ermittelt“ und festgestellt: Es gibt keine Beweise gegen aussen oder aus dem inner Circle, dass der CEO von der Aktion wusste. QED….

    Hat jemand etwas anderes erwartet von UR oder TT?

  52. Das schlechte Gewissen ist (eigentlich) ein ständiger Begleiter in unserem Leben – und eine mächtige Triebkraft. Es verfolgt uns in den banalsten Situationen… Wenn wir Werbung schauen, Zeitung lesen oder Dinge tun, von denen wir wissen, dass sie uns oder anderen schaden. Herr Thiam, wann meldet sich dieses naturgegebene Gefühl bei Ihnen? Ein Mensch hat sich das Leben genommen und dieser Suizid steht in direktem Zusammenhang mit Ihnen und Ihrer Angst. Löst das etwas in Ihnen aus und können Sie sich das Leid der Hinterbliebenen auch nur annähernd vorstellen? Sie schlafen wahrscheinlich immer noch genauso gut, wie vor dieser Tragödie, nicht wahr?!

  53. Diese Geschichte der CS beelendet nur noch und macht traurig. Was für ein integrales Versagen und nun auch Abschieben der Verantwortung. Die Herausgabe des Namen von T. ist unglaublich unprofessionell und war wie man sieht tödlich. Asche auf die Häupte der CS-Oberen zur Bewältigung dieses Dramas.

  54. Leider ist es eine schweizerische Unart, die Protagonisten in solchen Fällen mit Initialen oder gar lediglich einem Buchstaben zu umschreiben. Was ist das für ein Kulturkreis, in dem man nicht mit Namen zu dem steht, was man tut und sagt.

  55. Ist es sicher, dass es selbstmord war? Es tönt nach Verschwörungstheorie, würde aber passen, dass es keiner war, oder?

  56. Das sich dieses Management nicht schämt zeigt doch auf, wie dreist diese Herren sind. Ich verstehe langsam den Frust der Linken, diesen selbsternannten Fürsten das Handwerk zu legen. Mir tun die tausenden von Mitarbeiter leid, welche diese Bürde in der Gesellschaft ausleben müssen. Das Banking ist in der untersten Schublade angekommen.

  57. Was hat sich die CS dabei gedacht, den Sicherheitsmann öffentlich ans Messer zu liefern? Dachten die Oberen bei der CS, sie kämen so aus der Schußlinie der Journalisten, wenn sie den kleinen Sicherheitsmann opfern?

    Warum wurde sein Namen publik-gemacht seitens der CS, wer gab der Kommunikation den Auftrag? (ohne Rücksprache wurde das in so einer brenzligen Situation ja niemals gemacht).

  58. Das ist einfach nur noch tragisch! Diese Bank ist sowas von nicht mehr glaubwürdig. Wo ist eigentlich eure Integrität geblieben? Man kann ja nicht im Ernst glauben, dass dies dann mit dem Entlassen der zwei Bauernopfer getan ist.

  59. Mr Thiam wurde in den letzten paar Jahren die Nase vergoldet mit

    ca Sfr 65 Mio.

    TT wird nie freiwillig abtreten.

    Er nimmt was er kann und taucht dann irgendwann – so Gott will – von der Bühne ab. Das passt zu dieser Kultur von CS.

    Geldgier und Skrupellosigkeit ohne irgendwelches Verantwortungsgefühl.

    Ausländischer Söldner wie es Prof Dr Hans Geiger treffen beschrieben hat.

    TT just GO

  60. Der Suizid ist tragisch aber das war Rohner auch nur 1-2 Sätze an der PK wert. Das Auftreten von Rohner war schnell, eiskalt und von wenig Demut geprägt. Der Suizid ist nicht der Rede wert, soviel ist klar. Rohner meinte an der Pk auch, dass man sich jetzt wieder dem Erfolgsgeschäft widmen wolle und damit meint er: Schnell vergessen und Schwamm drüber.

    Dass die Kommunikationsleute in der Bank nichts taugen und scheint wohl jedem klar. Es sind ausführende Organe, die die Bankführung nicht beraten. Für die Reputation der Bank sind ausschliesslich der CEO und der VR verantwortlich. Beide haben einmal mehr kläglich versagt.

    Thiam ist nicht mündig, kann nicht kommunizieren. Er steht für die Bank nicht gerade, wirkt charakterschwach und will nur seinen Job behalten. Da war Oswald Grübel doch eine ganz andere Nummer. Vielleicht sollte er Thiam ablösen, bis ein integrer neuer CEO gefunden ist. Grübel wäre auch jemand, vor dem Rohner einen gewissen Respekt hat aber genau das würde Rohner wenig gefallen. Er ist der Sonnenkönig der tun und lassen kann, was er will. Alles emotionslos und intransparent.

  61. einfach widerlich!
    diese geldgierigen loser!
    keine eier in der hose
    um konsequenzen zu
    ziehen.
    nie weiss jemand was.
    entweder lügen die da
    oben oder die haben
    ihren laden nicht im
    griff!

  62. Es ist vollkommen irrelevant ob Rohner/Thiam davon wussten; hier wurde unnötig und tragisch ein Menschenleben beendet, wofür die CS verantwortlich zeichnen muss, weil der Auftrag aus der CS kam. Nun müssen die obersten CS Chefs die Verantwortung übernehmen und konsequent handeln, nicht mehr, nicht weniger. Rohner und Thiam müssen umgehend von sich aus abtreten; KEIN Kunde will eine solche Führung, welche letztlich ein Menschenleben auf dem Gewissen hat.

    • Da können Sie ev. noch lange warten. Aber als Kunde könnten sie rasch möglichst die Bank wechseln.

  63. CS Management und VR wollen das Schweizer Volk für dumm verkaufen.

    So dumm sind aber die Schweizer nicht.

    Wir sind keine Militärdiktatur und keine Bananenrepublik.

    Die Schweizer reagieren zwar ab und zu zeitlich verzögert – aber Sie reagieren und dann relativ konsequent.

    No Business anymore with CS.

    Genug ist genug. Es reicht.

  64. Nirgendwo ist mehr menschliche Leere und Rückgratlosigkeit als in der Finanzindustrie. Die sinnentleerteste aller Tätigkeiten – aus Geld mehr Geld zu machen – macht kaputte Menschen. Als Kunde der beiden Grossbanken kann man zu keinem anderen Schluss kommen.

    • @bigpooint, na ja vergessen sie die „anwälte“ nicht.. ob finanz oder gesellschaftsrecht.. auch ne schwierige gruppe.

    • Bei Privatbanken wie Julius Bär oder Vontobel ist es fast noch schlimmer…
      Die Führung und das HR sind unterste Schublade. Wenn die Kunden wüssten wie die Mitarbeiter behandelt werden… Nichts von all dem schönen Hochglanzprospekt wo man sich ein so partnerschaftliches Verhältnis nach Aussen zeigt.

  65. Nur wegen Journalisten-Anfragen bringt sich niemand um. Da muss noch mehr Druck gemacht worden sein. Von welcher Seite ist wohl klar.

    • @Jogibär

      Ihr Argument tönt plausibel.

      Aber bitte schliessen Sie nicht von sich auf „alle“, resp. „niemand“.

    • Die Grossfirmen sind da nicht zimperlich wenn es um ihre Interessen geht. Das sollte jeder wissen wenn er mit ihnen Geschäfte macht.

    • man müsste auf die barrikaden! schwer zu verstehen, dass ein mensch sich das leben genommen hat und Thiam weiterhin wirken kann. er müsste mit schimpf und schande des landes verwiesen werden,
      und andere müssten sofort abgesetzt werden. leider bleiben wie immer die “kleinen” die verlierer!

    • 100% richtig!
      Aktien Kurs -60%
      Gesamtes Management macht einen so schlechten Job, musste alle rausschmeißen

    • Eine Schande für die CS, die halten alle Kunden für blöd aber die klugen Kunden gehen weg.

    • „…die Bespitzung von Kahn…“

      Will Khan’s Kopf villeicht seinen Kommentar auch korrigieren?

  66. Der VR der CS hat keinerlei Interesse, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

    Wenn man sich die Zusammensetzung vom VR betrachtet (Saudi / Katar / US etc) ist es auch sofort verständlich, wieso hier alles unter den Tisch gekehrt werden soll.

    Schwamm darüber.

    Sie haben sich mit Homburger ein Gefälligkeitsgutachten gekauft. Sfr 1000 pro Stunde Arbeit.

    Nur 2 Personen in der CS sollen von dem Skandal gewusst. Dies glaubt ausser Urs Rohner und seine VR Kollegen wohl niemand in der Schweiz.

    Sie wissen kristallklar, dass dies falsch und völlig unglaubwürdig ist.

    CS Kunden werden Ihre Konsequenzen selber ziehen und mit den Füssen abstimmen.

  67. Es ist mein Recht, beim Gedanken am Yvorer und seinem Chef, an aneinandergekette Raffzähne und bildungsferne Social-Climbers mit fehlendem Wertekompass zu denken.

    Was «  Herr » Rohner zum Suizid des Detektei-Chefs gesagt hat, ist juristisch formuliert und widerlich.

    Danke IP für die Aufklärung und merci allen, die solches Verhalten mit sozialer Ausgrenzung vergelten!

  68. Als der arme Sicherheitsmann T. mit der CS sprechen wollte haben sie ihn alleine gelassen und hängen lassen.

    Dies passt genau in verantwortungslose und skrupellose Kultur dieser unsäglichen Bank CS.

    Es ist sehr sehr sehr traurig, dass T. sich das Leben genommen hat.

  69. Herr Rohner hat sehr strenge Tage hinter sich. Nach dem Auffliegen der Beschattungsaktion war für einmal Arbeit angesagt.

    Herr Rohner sichtete das Material, das seine Sekretärin bei den Betroffenen einsammelte. Diese, etwas ungehalten darüber, gaben es schliesslich nur widerwillig raus, nicht ohne zu betonen, dass diese Mitwirkung auch bei der nächsten Bonusrunde gefälligst berücksichtigt werden soll. Man befinde sich schliesslich nur knapp oberhalb der Armutsgrenze.

    Herr Rohner teilte dann die eingesammelten Unterlagen auf in gefährlich und ungefährlich für sich selber. Im Anschluss musste sich die Sekretärin um die Vernichtung der schriftlichen Dokumente kümmern, während sich der vife Lehrling um die Daten auf den Handy’s der Betroffenen kümmerte.

    Herr Rohner stolzierte derweil voller Stolz zur Kanzlei Homburger und präsentierte die ungefährlichen Unterlagen mit dem Auftrag, eine Replik zu verfassen, die ihn und die von den Grossaktionären gewünschten Freunde entlastet.

    Herr Rohner traf sich schliesslich nach dem Kirchenbesuch am Sonntag mit der Geschäftsleitung von CS und Homburger zu einem feudalen Dinner in einem Edelschuppen. Genüsslich wurde bei Champagner, Rot- und Weisswein darüber sinniert, welches Bauernopfer man opfern könnte. Als der Entscheid endlich getroffen war, wurde dieser zum Schluss mit einem feinen Grappa begossen.

    Die einfachen Mitarbeiter der Kanzlei Homburger hatten derweil Überstunden zu leisten um noch das Pamphlet für die Pressekonferenz vom Dienstag fertigzustellen.

    „Zum Glück haben wir noch die Bäume“ dachte Herr Rohner am Montagabend auf seinem Sofa liegend. Es wäre sein Trumpf gegenüber Herr Thiam, wenn der auf ihn sauer würde, weil Herr Bouée über die Klinge springen musste.

    Das Ganze wäre eine Komödie, würde sie keine Opfer zurücklassen. Doch alleine der Todesfall des Mittelmannes zeigt, dass die überbezahlten Sonnenkönige jegliches Verantwortungsgefühl gegenüber Menschen verloren haben. Geld verdirbt den Charakter. Wenn sie denn jemals einen hatten.

    Es wird sehr interessant sein zu sehen, zu welchem Schluss die Staatsanwaltschaft kommen wird. Auch, ob die Angehörigen des Mittelsmannes auf einer vollständigen Aufklärung der Hintergründe beharren, was ich nur hoffen kann, oder sich mit Schweigegeld zu Stillschweigen bewegen lassen.

  70. Wieso kann Thiam bleiben? Kurzanalyse:

    Strippenzieher, welche Thiam damals als CEO überhaupt einsetzten, waren Kataris (5% Aktien). Sie sicherten so kurzfristig den muslimischen Einfluss in einer bedeutenden Bank des Westens (Thiam ist Moslem). Ihr längerfristiger Plan war/ist, auch den VR-Präsidenten durch einen Moslem zu ersetzen. Thiam witterte seine Chance, als Nachfolger für ihn selber als CEO hielt er Khan bereit. Rohner merkt, dass man ihm am Stuhl sägt, der Plan scheitert vorerst, wird aber noch nicht aufgegeben. Thiam bleibt.

    • Warum ist das nicht gross misconduct? Bin mir ziemlich sicher das das beschatten nicht im operation – reputation compliance risk training als akzeptierbar gilt? Hat die C-etage ein anderer code of conduct unterschrieben als alle andere Mitarbeiter? Die haben doch so tolle mail und chat Ueberwachungssoftware. Wer sucht wird fuending. Einfach nur tragisch.

    • @giorgio
      Ihre Analyse finde ich ausserordentlich interessant.
      Die Gründe für diese unsägliche Geschichte sind vielfältig
      und teilweise rational nicht nachvollziehbar.
      Sie könnten jedoch Recht haben mit Ihrer Theorie.