Frauenaufstieg bei Six und UBS: Gut oder Show?

Alte Kämpen durch aufstrebende Amazonen ersetzt – Auf Grau folgt Geschlecht – Political Correctness siegt.

Roger von Mentlen ist der starke Mann in der Schweizer Einheit der UBS. Von Mentlen kennt jede Schraube des Geschäfts der Nummer 1 des Landes.

Nun geht von Mentlen. Wer auf den Grauhaarigen folgt, ist bemerkenswert. Simone Westerfeld, eine Frau von aussen, tritt in die Fussstapfen des Grand Old Man.

Westerfeld war bei der Basler Kantonalbank kurz Interims-Chefin. Als es darum ging, ins Rennen um die definitive Wahl zu steigen, warf sie das Handtuch.

Sie wolle aus familiären Gründen nicht in Basel wohnen, was ein Hauptkriterium für den Job sei, hiess es. Nun tauchte die Managerin kürzlich als Nachfolgerin des kampferprobten von Mentlen auf.

Was befähigt Westerfeld für den Job? Hatte die UBS keine eigenen fähigen Leute, die nachrücken konnten?

Oder musste es vor allem ein Frau sein?

Professorin statt Haubitzen-General: Westerfeld (BKB, Youtube)

Eine zweite hochrangige Frau im Bereich Retail des Schweizer UBS-Geschäfts deutet in diese Richtung. Für alles Digitale in der UBS Schweiz ist neu eine Martha Böckenfeld zuständig.

Auch sie kommt von aussen, auch sie ist eine Frau, auch sie wird – selbstverständlich – hoch gelobt. Doch auch bei ihr fragt man sich:

Wo sind die Internen?

Die Banken haben sich die Frauenförderung auf die Fahnen geschrieben. Nun folgt die Umsetzung.

So auch bei der Börse. Die Six setzt zuoberst in ihrem Geschäftsbereich Finanzinformationen eine Frau.

Sie kommt – wie anders – von aussen: von Thomson Reuters respektive Refinitiv, wie das Unternehmen neu heisst.

Marion Leslie sei eine Datenspezialistin, geht um. Sie kenne sich aus mit Informatik und Systemen.

„I am proud to have been able to attract such an experienced professional and internationally active leader for SIX“, liess sich der CEO der Firma, Jos Dijsselhof, zitieren.

„Marion knows the financial information business very well and with her at the helm we will drive our financial data business to the next level.“

Überschwänglich, ja euphorisch.

Wie bei der UBS kommt der neue Female Star auch bei der Six nicht allein. Eine zweite Frau schafft es ganz nach oben im Geschäftsbereich Finanzinformationen der Schweizer Börsenfirma.

Ciao Grau: von Mentlen (UBS)

Alte Männer verlassen die Bühne, Frauen mit IT-Erfahrung erobern die Machtpositionen: Das Muster wird zum Trend.

Bei der CS steht dafür Anke Bridge. Die Digital-Expertin hat einen fulminanten Aufstieg in der zweiten Grossbank hinter sich.

Wie lässt sich dieser rechtfertigen? Bridge hat in den letzten Jahren das CS-Online-Banking unter dem Namen Direct gleich mehrfach neu lanciert.

Für die Kunden war das mühsam, sie mussten sich ständig an das veränderte Design und die umgestellte Funktionalität gewöhnen.

Umgekehrt war das elektronische Sparschweiz für die zukünftigen Grosskunden der CS, das Digipigi, zwar eine lustige Idee. Aber ob die CS damit im Digitalrennen gross punkten kann, bleibt umstritten.

Welches Schweinerl? Schnydrig, Gottstein, Bridge (Twitter)

Der Karriere von Bridge tat dies keinen Abbruch. Sie gehört heute zu den obersten Frauen im Kader der CS.

CS-Bridge, UBS-Westerfeld, Six-Leslie – die drei Frauen stehen für die aufstrebenden Frauen, die aus ihren heutigen Positionen weiter nach oben aufsteigen können.

Und: Sie ersetzen oft Männer alter Schule, die mit harter Hand ihren Laden schmissen. Generäle im Businessanzug.

Was der neue Frauenschub den Finanzhäusern bringt, ist offen. Sicher ist: Die obersten Spitzen wollen Frauen fördern – um jeden Preis.

Die beiden Platzhirsche CS und UBS haben inzwischen mehr als eine Frau in der obersten operativen Führung, auch im VR nutzen sie jede Vakanz, um eine Frau zu küren. Dort allerdings wird es dann rasch ruhig um die vermeintlichen Heilsbringer.

Kommentare

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  1. Es sollte nach Können und Qualifikation gehen.

    Und nicht nach Geschlecht.

    Aber die Ideologie ist ja heutzutage, daß es unbedingt gleichviele Hebammeriche wie Hebammen und BaggerführerInnen wie Baggerführer geben soll.

  2. Roger von Mentlen … wer ist das? Obwohl ich mich schon lange im Schweizer Bankengeschäft bewege, muss ich zu meiner Schande zugeben, dass ich diesen Herrn nicht wahrgenommen habe.

    Bei Frau Westerfeld begegnet einem schon immer wieder einmal … im Rahmen einer Vorlesung im Bereich Banking & Finance, in verschiedenen Fach- und Führungsaufgaben, aber auch auf IP. Auf mich macht sie einen sehr guten Eindruck.

    Ich tendiere da schon auf ‚sehr gut‘! Ein bisschen ‚show‘ gehört selbstverständlich auch dazu. Ansonsten wird man ja nicht wahrgenommen.

  3. @LH, was genau wollen Sie hier sagen? Sind sie Frauen die diese Stellen antreten nicht gut? Dass sie von extern kommen ist normal. In der Schweiz werden die Frauen intern kaum befördert. Sehen Sie LH nur die Kommentaren hier. Aber anscheinend sind Sie genau so gegen Frauen die Kariere machen wollen. Schade!

  4. Vielleicht wissen die wenigsten von Euch, dass die erste Mondlandung 1969 nicht möglich gewesen wäre ohne zwei Frauen, welche im Hintergrund all die Flugbahn Berechnungen zum Orbit gemacht haben.
    Nur, dies wurde nicht breit in der Öffentlichkeit ausgeschlachtet. Es müssen immer die fähigsten Menschen für eine Sache eingesetzt werden, unabhängig vom Geschlecht.
    Und zum Schluss noch ein Beispiel für einen unfähigen Mann, welcher einst vom Parlament gewählt wurde: erinnert Ihr Euch an den BR Moritz L.? Mehr braucht es dazu nicht mehr zu sagen..

    • Hoffentlich sind solche „Flugbahn Berechnungen“ besser als die „Recht Schreibung“.

      Und enthalten keine Lücken, fehlende „Binde Striche“ oder sowas.

  5. Mimimimimi – Hey Kollegen, was heult ihr hier rum? Ihr habt doch schon lange erkannt, dass dieser Minderheiten- und Opferkult ein knallhartes Machtgame ist. Worauf wartet ihr? Auf in den Kampf 🙂 Machtkämpfe hat es schon immer gegeben….Das Leben ist kein Ponyhof. Nicht bloss jammern, sondern für seine Überzeugung und Rechte kämpfen. Aber eines muss man ganz klar sagen: Es gibt auch viele Männer die Pfeiffen sind. Und wer wirklich der/die Beste für einen Job ist, ist auch nicht immer ganz einfach zu sagen. Aber offensichtliche Bevorzugung aufgrund aufgrund von Opfer- und Minderheiten-Kult ist wiederum auch sehr nervig und schlecht fürs Business. Aber wenn ihr hier nur rumjammert und nichts unternehmt, macht ihr genau dasselbe: Ihr führt Euch als armes Opfer auf.

  6. wir erleben nach und nach eine Zersetzung von Strukturen (so zB die traditionelle Familienstruktur). Schön, dass all die Frauen nun Karriere machen und dann keine oder zu wenig Kinder bekommen. Studien weisen auch darauf hin, dass die nun gut verdienenden Frauen Schwierigkeiten haben Männer zu finden die mindestens genauso erfolgreich sind…. herzlichen Glückwunsch zu dieser Entwicklung…. und ich kenne kaum eine Frau die den Job ihren Kindern vorziehen würde! Das Problem sind die frustrierten Emanzen die allen anderen Frauen einreden, dass Karriere wichtiger ist. So kann man die wichtige gesellschaftliche Stellung der Frau als Anker von Familien auch kaputt reden. Schwachsinn… und jetzt kriegen wir mehr und mehr die Sittenpolizei die besser weiss wie die Dinge laufen sollen und Quoten einführen. Sozialismus einfach in einem anderen Kleid. Und wehe wenn jemand dagegen aufmuckt. Die Mainstream Medien werden den oder diejenige zerrupfen. Schöne neue Welt!

    • Familienstrukturen? Welche meinen Sie? Die alte Strukturen wo der Papa kaum Zuhause war? So was für ein Schwachsinn! Nur Neid und keine Fakten.

    • Ah, und wieso ist Karriere nur Männern vorbehalten? Warum ist Familie nur Frauen vorbehalten? Wenn Ihnen doch so viel an Reproduktion und Familie liegt, zeugen Sie doch 5 Kinder und bleiben selber zu Hause, dann hat sich das Problem doch erledigt.

    • @Vanitasvanitadum

      Sie wissen wohl nicht das NUR Frauen schwanger werden können oder? Und das eine Schwangerschaft bis zu 9 Monate dauert? Das wissen Sie auch nicht?

      Und das Säuglinge dringends auf die Körperliche Nähe der Mutter angewiesen ist – und das man den Kindern massiv schadet wenn die Mutter nicht da ist (von Kinderschän** in Krippen und Kitas mal ganz abgesehen).

      Mit 27 Jahren ist eine Frau als Erstgebärende schon alt und eine Risikoschwangerschaft. Die Zeit rennt.

      Wir brauchen keine Frauen in der Wirtschaft, wir brauchen Frauen die Kinder bekommen eine Familie zusammenhalten und für die Kinder gesunde Nahrung kochen.

      DAS ist wichtig. Nicht Geld verdienen. Das ist nur dazu da um Familien zu ernähren. SONST NICHTS.

    • Die meisten Frauen in den Firmen sind nicht gut. Da sie einen durschchnittlich tieferen IQ als Männer haben und auch wenig bessere Nerven (nehmen vieles Persönlich), sind sie schlechter.

      Hans

  7. Ach jeee…
    Der liebe Robert Jeanbart geht von der SIX und holt jemand von Reuters rein. Komisch er war vor der Six auch bei Reuters, oder irre ich mich?
    Wie auch immer dieser Mann war wirklich Klasse. Er hat für Angst und Schrecken gesorgt. Viele Kündigungen und sonstige Sparmassnahmen.
    Die Frage stellt sich was hat diese Person für ein Mehrwert erbracht?
    0,0%
    Keine Innovation
    Keine nennenswerte Projekte
    Keine Strategie

    Einfach nur sparen wo es nur ging.
    Ach ja zumindest kann er jetzt keine weiteren Schäden anrichten 😉
    Der wird pensioniert. Aber ehrlich in mehr als 5 Jahre hat diese Figur wirklich nichts gemacht oder verändert.
    Das sind genau die Leader die wir brauchten. Ironie off

    • Jeanbart? Wieder einer dieser statusbewussten Romands in Chef-Position. Wer ihm nicht huldigt, bekommt früher oder später Probleme. Zum Glück hat ihm sein Boss, Herr Dijsselhof die Flügel so gestutzt, dass er nicht mehr soviel Wind machen konnte..und nun offenbar das Weite sucht.

  8. Also meine 2 Teamleiterinnen in der UBS waren Top. Dank ihnen wurde ich selbst zu einem fähigen Bereichsleiter.
    Allerdings waren das Frauen die nicht eingezogen sondern mit harter Arbeit ihren Job bekommen haben.
    Alle anderen in den nächsten 15 Jahren wiesen sich als emotional überfordert, wollten dem chef Trend folgen und versauten mir das Leben durch ihr ach so weibliches Bauchgefühl.
    Heute denke ich das Frauen grössenwahnsinnig und unberrechenbar sind. (Siehe Stadtverwaltung Zürich.)
    Wünsche allen Teilnehmer viel Kraft und Glück.

  9. Kann man sich eine Golda Meir oder eine Margrit Thatcher im Vorzimmer Herrn Rohners oder Herrn Thiams vorstellen?
    Nein? Eben!

  10. Ach je da läuft doch eine so mehr oder weniger Scheindebate. Sicher heute mehr, als Volge der Liberalisierung, als in vergangenen Zeiten,Frauen haben immer mitgespielt.Was sich geändert hat, in der Vergangeheit haben die Frauen aus dem ,,Hintergrund,, mitgespielt, heute stehen die auch selber in die Erste Reihe.Das hängt auch mit der streichung der Zulassungsbeschränkungen für Frauen im Bildungs und Ausbildungsbereich zusammen.Aus der Sicht des Liberal- Humanistischen Weltbildes ist das zweifelsfrei in Ordnung,und wünschenswert.Echte Talente sollten nicht zum vornherein ausgesiebt und ausgeschlossen werden.
    Ob die Welt damit besser wird, kann sein muss es nicht. Eine Chance, eine Frage der Gerechigkeit ist es allemal.
    Auf jeden Fall können sich die Frauen nicht mehr aus der Mitverantwortung, für die Gesellschaft schleichen.

  11. Herr Hässig,

    Ihr Name ist anscheinend Programm. Ihr Artikel macht einmal mehr deutlich, dass Männer bis heute nicht verstehen, dass es nicht auf das Geschlecht ankommt, sondern auf Kompetenz. Dieselbige sprechen Sie Frauen ab, nur weil sie Frauen sind oder auf Famile mehr wert legen als ihre männlichen Familienmitglieder, denen es auch reicht den eigenen Kindern einmal die Woche eine Gutenachtgeschichte vorzulesen.

    In meiner Karriere ist mir bereits ein Haufen Schaumschläger untergekommen, ausnahmslos männlich und je höher diese dann aufsteigen, umso mehr Bullshit und Inkompetenz kommt einem entgegen.

    Über die Inkompetenz eines CS CEO wird hier kein Wort verloren, ich verlinke gerne nochmal Ihren Artikel: https://insideparadeplatz.ch/2019/10/14/thiam-holt-zum-gegenschlag-gegen-khan-aus/ Da stelle man sich vor, der CEO der CS fängt eine Schlammschlacht an wie ein Kind, dem man den Lolli weggenommen hat, denn schliesslich ist das eigene Ego gekränkt. Kleine Info: Würde eine Frau auf dem Posten sitzen, wäre der Ruf der CS gerade um einiges besser.

    Es gibt einen Grund, warum so langsam mal Frauen nachbesetzt werden, und die liegen darin, dass Frauen das erledigen, wozu sie eingestellt wurden und Führungsqualitäten mitbringen, die Männern gerne mal fehlen. Nicht überzeugt? Lesen Sie sich gerne mal ein: https://www.thoughtco.com/qualities-of-women-leaders-3533957

    Ich würde mich freuen, in Zukunft mal weniger sexistischen Mist hier zu lesen. Es ist wirklich traurig, dass man im Jahr 2019 wirklich noch jemanden davon überzeugen muss, dass eine Frau einen genausoguten oder besseren Job machen kann als ein Mann und nicht als Quotenfrau, sondern als Chance betrachtet werden sollte. Aber wenn ich mich hier so unter den Kommentaren umschaue, wird es wohl noch weitere 2019 Jahre dauern, bis wir mal so weit sind.

    Hochachtungsvoll,

    kein Fan

    • BRAVO… BRAVO… BRAVO… Toll geschrieben Vanitasvanitatum….
      Echt toll.. Ich hatte es nicht besser schreiben können.
      Bin auch kein Fan..

    • Na ja, lassen wir doch der Gerechtigkeit halber alle mögl. Fälle offen: Eine Frau kann auch schlechter sein. – Man wird es sehen.

    • Perfekt! Besser kann man den peinlichen Artikel nicht kommentieren!

      Beste Grüsse von einem Mann

    • Gut gebrüllt…aber der Vortrag übersieht dass Quoten und erzwungene Ernennungen von Frauen Alltag und Realität ist – und das geht mir auf den Senkel.

    • @ Hans B. Griffä: Ja, klar kann eine Frau auch schlechter sein, aber auch ein weiterer Mann könnte schlechter sein als der vorherige, das wird aber NIEMALS zur Debatte gestellt.

      @ReadR: Warum geht es Ihnen auf den Senkel? Wenn die Quote bei 100% XY Chromosom liegt, stört es Sie ja anscheinend nicht. Wenn 50% der Bevölkerung weiblich sind frage ich mich, warum der Anteil der Führungskräfte nicht auch be 50% liegt. Sie können mir nicht erzählen, dass es nicht EINE Frau gibt, die die gleichen Fähigkeiten hat wie ein Mann.

  12. Zuerst mal zum Grundsätzlichen:
    Frauen sind auch Menschen.
    Frauen sind auch Manager.
    Frauen sind auch gut oder unbrauchbar, so wie Männer.

    Zum Speziellen bei SIX:
    Bei SIX Financial hatten die angeblich fähigen Manager seit Jahren eine millionenteure, widerliche Kultur des Ausgrenzens gegenüber jedem und jeder, die sich Leistung und Kostenbewusstsein auf die Fahne schrieben, installiert.

    Wer etwas konnte, wurde rasch von geistig pomadisierten, jungen PowerPoint-Folien-Zeichnern, frisch von der HSG weg verpflichtet, ersetzt. Hohes Salär, inkompetent und den Leistungsorientierten im Wege stehend, das war das verdiente Image, das sich die Ahnungslosen rasch verdient hatten.

    Wer es nicht glaubt, der soll sich bei den Kunden von SIX Financial erkundigen, den Banken, Fragen zur Qualität der Dienstleistungen des faktischen Monopolisten stellen.

    Der neue hochgeachtete SIX-Boss aus den Niederlanden hat schon viel unternommen, um sich vor allem der nihilistischen Camarilla von satten Leistungsverweigerern im hohen und mittleren Kaderbereich der SIX-Financial zu entledigen.

    Kurzum: Es ist davon auszugehen, dass auf jeden dieser angeblich kompetenten Männer an der Spitze, sowieso nur Besseres nachrückt, nachdem es mit Männern, die das Wort KUNDE zu buchstabieren nicht mal in der Lage sind, immer wieder Probleme gab, versucht es der oberste Boss jetzt mit Frauen.

    Warum denn nicht? Soviele Nieten wie bei den männlichen Managern der ehemals SIX Financial Services genannten Division finden sich unter Frauen im Arbeitsmarkt gar nicht.

    Herrn Dijsselhof kann man nur Glück und Erfolg wünschen. Die SIX-Besitzer und Kunden werden es ihm danken.

    • „Warum denn nicht? Soviele Nieten wie bei den männlichen Managern der ehemals SIX Financial Services genannten Division finden sich unter Frauen im Arbeitsmarkt gar nicht.“

      Chapeau!

  13. „Marion knows the financial information business very well and with her at the helm we will drive our financial data business to the next level.“

    Hmm, next level – zieht SIX jetzt von der 3. in die 4. Etage um?

    Was für eine Beweis absoluter Fantasielosigkeit und 08/15-Mentalität, dieser Text. Typisches Marketing- und HR-Sprech ohne Sinn und Hintergrund, dafür randvoll mit Plattitüden und inhaltsfreiem BS-Gelaber! Grauenhaft!!!

    • Vor allem wurde der Text frei nach dem berühmten Selbsthilfebuch „English for Runaways“ geschrieben.

  14. Ach kommt, ob jemand wegen seinen Chromosomen oder weil er mit den richtigen Verbindungsleuten rumgesoffen hat in diese Position gehievt wird, ist doch irrelevant. Ob er oder sie sich dort behaupten kann und vor allem, mit wieviel Erfolg, aber nicht. Time will tell, und bis dahin: locker bleiben.

  15. Alles Eigentore ohne Wettkampf fürs Hochglanzimage. Dadurch wird aber der Wettkampf im mittleren Kader härter, was die normalen Männer lieben.

  16. Da die Frau eine Familie hat, wird diese immer Priorität vor Ihrer Karriere haben (siehe Situation Basel). Leider kann diese Flüchtigkeit eine schnelle Wende nehmen und Folgen haben für hunderte andere Familien welche bei namhaften Konzernen arbeiten. Das beste Beispiel für Probleme abseits der Arbeit ist Elon Musk. Kaum kamen Beziehungsprobleme auf, ging es der Firma schlecht. Bei solch einer Position muss der Hauptfokus auf dem Beruf liegen, sonst wird es problematisch für tausende Familien. Ebenfalls ist wichtig das man als Häuptling eine „Killer“ Persönlichkeit hat. Unabhängig davon ob Mann oder Frau.

    • ich glaube Sie sollten es mal mit der blauen Pille probieren.

      Was für ein Unfug @Rote Pille

  17. Mit Diversity bei der Politik Punkte holen. Wer als CEO kein politisch korrektes Glaubensbekenntnis ablegt, wird von der Politik und ihren Medien abgestraft. Bei nicht wirklich wertschöpfenden Firmen und Organisationen funktioniert Diversity super, auch Frauenquoten gehen da. In der Realwirtschaft, wo etwas hergestellt und verkauft werden soll, zählt anderes. Aber das ist wohl eher nicht die Zukunft der Schweiz. Fragt sich nur, wie viele Arbeitsplätze es noch geben wird.

    • @ Frau machts mit Links und Grün

      Leider zerstören die System-Medien sehr viel.
      Wahrscheinlich werden die Wenigsten ihren Kommentar wirklich verstehen.
      Wenn die Realwirtschaft in Zukunft keine neuen Ideen und Produkte mehr entwickelt, und wenn es nur noch darum geht, irgendwelche momentan lukrativen Positionen zu ergattern, dann wird es nur in eine Richtung gehen, und die zeigt nach unten!

      Quotenplätze sind letztlich Planwirtschaft, mit fehlender Leistung, und vorprogrammiertem Absturz, deshalb müssen Quotenplätze mit weiteren Torpedos vernichtet werden.

      Johnny Checcarrini beschreibt es im obigen Kommentar treffend und verdient die meisten Punkte.

  18. Herzig, wie Männer plötzlich für Kompetenz und Sachlichkeit plädieren bei dem Frauenthema.
    Dass Jahrzentelang die Freundschaft, Kollegialität und die Tatsache, das selbe WC zu benützen reichten, um nach oben zu kommen war legitim.

  19. Ist doch eh egal. An diese verantwortungslosen Etappen-Positionen mit bedingungslosen Spitzeneinkommen kann man jeden Muppet setzen.

    • Ach komm, halt den Ball mal flach. Zwar gut gebrüllt, nur scheint mir der Vortrag zwanghaft Kompetenz und Autorität markieren zu wollen.

    • Wir wollen aber CH-Frauen.
      Aber keine wie Staiblin oder Ruoff, sondern wenn möglich gut aussehende…!

      Shitstorm, here we come!

    • Ach Blödsinn, es werden LINKE Anliegen umgesetzt, daher es geht um die sogenannte Frauenquote. Hauptsache Frau, die fachlichen Qualitäten spielen da eher eine Nebenrolle, man will sich nicht von ewigen Dauerempörten öffentlich am Pranger vorführen lassen. Soll das denn den Frauen helfen, wenn man sie quasi für ein gutes Gewissen vorschiebt?
      Fazit: Die Verblödung kommt unaufhaltsam mit Lichtgeschwindigkeit daher!

  20. Aktuell ist es so, dass sich grundsätzlich zwar auch Männer mit entsprechendem Leistungsausweis für Führungspositionen bewerben können, ihnen aber inoffiziell klar gemacht wird, dass nur eine Frau in Frage kommt. Dies gilt sowohl für GL-Positionen als auch für VR-Mandate.

    • Spannende Aussage! Wie kann Mann sich dagegen wehren? Mit einer Klage vor dem zuständigen New Yorker Gericht?

    • Wie nennt sich dies?

      Diskriminierung.

      War nicht gut bei Frauen, ist nicht gut für Männer. Auch nicht gut für Ältere und Andersdenkende.

      Diskriminierung ist nie gut. Sie sollte deshalb verboten sein.

  21. Warum ist bei einer Beförderung/Einstellung einer Frau immer das Geschlecht ein Thema? Wer gerade durch Inkompetenz, Führungsschwäche und peinlichstem Verhalten die (nationalen und internationalen) Schlagzeilen beherrscht ist Thiam, ein MANN, das Geschlecht dieser Person ist aber noch keine Sekunde Diskussionsthema gewesen.

  22. So nun wird der Filz um Roger von Mentlen aufgemischt, hoffe da wird der Rotstift auch angesetzt.
    Es wurde auch Zeit mit dem Rücktritt auf der Bühne. Der goldene Fallschirm wird sicher auch da ausgebreitet.

  23. Herr Hässig. Was wollen sie eigentlich?
    Zuerst mal der provozierende Titel!
    Auf Können folgt Geschlecht – Political Correctness siegt.
    Das deutet erstmal dass das Frauengeschgeschlecht kein oder weniger Wissen habe. ! !

    Dann, haben die Banken keine Frauen schiessen sie auf die Banken, haben sie nun, ist es auch nicht recht.
    Geben sie nun doch endlich diesen Entscheiden eine Chance!
    Also nicht per se, alles negativ in die Luft setzen.

    • Come on – Runi!
      Sturm im Wasserglas. Gehört doch heute zu den Themen wie Klimawandel und Me too!
      Es kommt ja dann ev. die Zeit, wo Männer-E.Mann.zipation zu Thema wird.
      An den Uni’s sind ja bereits die Frauen in der Mehrheit – sie studieren dann aber nicht MINT-Fächer, sondern internationale Beziehungen, Theaterwissenschaften, Kunsthistorik…
      Wird sich schon wieder einpendeln – cool down, Runi! 🙂

  24. Dieser Moment, wenn du unter der Bettdecke richtig heftig pupst, es am Fußende wegwedeln willst, sich dabei aber das Kopfende hebt und du die ganze Ladung ins Gesicht bekommst.

  25. Klar, nur weil man eine Frau ist, ist man noch nicht qualifiziert, klar – nur weil man ein Mann ist, natürlich auch nicht..
    Der Artikel ist schon etwas vorverurteilend – Marion Leslie wurde auch bei TR sehr geschätzt. Und macht man nicht bei jeder neuen Spitze – Mann oder Frau – erstmal etwas feierlichen Lärm? Beweisen muss man sich dann erst. Aber die Frage nach dem internen Nachwuchs ist natürlich berechtigt.

  26. Sorry, habe meine Erfahrungen gemacht mit sogenannten männlichen Frauen.
    Nie mehr!
    Diese Quotenfrauen vergiften sämtliche Atmosphären mit ihren extremen Ansichten. Plötzlich müssen alle alles so machen, wie Madame.
    Es gibt nur noch schwarz/weiss und keine Kompromisse.
    Wer zugut ist fliegt raus. Keine Konkurrenz zur Chefin.
    Ach ja – und sexuellen Uebergriff habe ich selber erlebt. Was mit einem Mann passiert, der eine Vorgesetzte zurückweisst, ist ganz schön arm dran.

  27. Ja, diese Political Correctness mit den Quotenfrauen nimmt leider Fahrt auf. Siehe auch Zalandos Ankündigung. Dies ist der total falsche Weg. SAP hat gezeigt, wie es richtig gemacht wird. Hinter den Kulissen eine fähige Frau zum CEO aufgebaut, welche ohne Medien-Tamtam aufgrund ihrer Leistung gekührt wurde, nicht weil sie eine Frau ist. SAP hat es nicht ausgeschlachtet. Hierzulande wollen die Feministinnen immer noch wegen des Geschlechts und nicht wegen der Leistung im Gränni-Modus den C-Level erreichen.
    #Männerfeindlich#Opfer#PatriciaLaeri

  28. Der Beitrag
    „Banken: Inkompetenz und Neid als tödliche Infektion“ gibt die Antwort. Leistung zählt egal welvhes Geschlecht nicht die Quote.