CS-Gottstein: What the F…

Peinlicher Wutausbruch des CS-Supercracks in der Kronenhalle – Von NZZ aufgedeckt – Was ist nur los mit dieser Spitze?

Thomas Gottstein verlor letzthin laut NZZ am Sonntag völlig die Nerven. Im Zürcher Nobel-Restaurant Kronenhalle beim Bellevue ging er verbal auf einen Verbündeten von Iqbal Khan los.

Khan und Gottstein waren Intimfeinde bei der CS, bis Khan vor kurzem zur UBS übersprang. Nun drohte Gottstein dem Khan-Mann gemäss Zeitungsbericht von gestern, diesen plattzuwalzen.

Die CS musste die peinliche Vorstellung eines ihrer absoluten Aushängeschilder gegenüber dem Medium bestätigen. Gottstein habe sich dafür entschuldigt. Es sei nicht so gemeint gewesen.

Wie ist sowas möglich? Gottstein dürfte im Jahr 7 Millionen verdienen. Er hat Chancen, dereinst CEO der Nummer 2 der Schweiz zu werden.

Doch wenn dann einmal eine Krise aufkommt, verliert er die Kontrolle. In aller Öffentlichkeit – vor tout Zurich – auf einen anderen Manager losgehen und diesem Schimpf und Schande sagen:

Crazy.

Dich mach ich fertig: „Golfer“ Gottstein (Omega European Masters)

Der Auftritt des Leiters des erfolgreichen Schweiz-Geschäfts passt zum Verhalten der CS-Führungsspitze in den letzten Wochen.

Tidjane Thiam, der CEO, kann nicht verhindern, dass seine CS Iqbal Khan beschattet. Die Observierung gerät ausser Kontrolle, Khan wird eingeschüchtert, die Polizei ermittelt.

Thiams engster Vertrauter Pierre-Olivier Bouée hat mit Threema, einem geheimen Handy-Programm, die Aktion orchestriert. Bouée musste die Koffer packen, erhält aber seinen Lohn und wohl auch den Bonus.

Thiam und Bouée kommunizierten die ganze Zeit über WhatsApp, eine Handy-Software von Facebook, die bei der CS verboten ist. Folgen? Keine.

Ein hoher Schweiz-Manager packt in einer Zürichberg-Tiefgarage einen Nachbarn und droht ihm mit einem „Fight“. Die Polizei ermittelt wegen Drohung und Einschüchterung.

Je nach Ermittlung geht der Fall zur Staatsanwaltschaft. Diese muss dann prüfen, ob sie den hohen Kadermann anklagen will.

Kadermann, Bouée, Gottstein, Thiam: Die jährlichen Einkommen reichen von geschätzten 2 Millionen für den Direktor bis zu 12 Millionen für den CEO.

Was leisten die vergoldeten Topbanker dafür? Der Aktienkurs kann nicht als Argument für die hohen Entschädigungen herhalten. Dieser ist unterirdisch.

Sonst? Vor allem Kostenabbau. Und bei Gottstein und der CS Schweiz viel Rückenwind dank Minuszinsen. Die halfen für sprudelnde Zinserträge seit 2015. Erst jetzt werden sie zum Problem.

Und schwups, führt die CS-Rennleitung Negativzinsen auf breiter Front für Firmen und Privatkunden ein.

Auch hier: nicht sehr innovativ. Wie sieht es mit Persönlichkeit aus?

Da landet man beim Fall von Thomas Gottstein. Der Zürcher war eine grosse Nummer im Geschäft mit Firmendeals. Er sass lange für die CS in London und zimmerte Grossfusionen von Industrie-Unternehmen.

Seit 2015 leitet er die ganze CS Schweiz, seine Zahlen sind gut. Als Person hat Gottstein interessante Vorgaben gemacht. So sollte jeder Vorgesetzte mindestens 8 Unterstellte haben.

Damit wollte Gottstein der Direktoren-Schwemme Herr werden. Die führt zu hohen Lohn- und Bonus-Ausgaben für Wenig-Leister.

Vieles richtig, doch nun kommt das Temperament ins Spiel. Gottstein hat sich offenbar nicht unter Kontrolle.

Statt den Khan-Mann in der Kronenhalle zu ignorieren oder ihn mit einem eisigen Spruch zu blamieren, griff der Big-Shot zur Verbalinjurie.

Und macht sich damit unmöglich. Vor allem, weil seine Arbeitgeberin, die CS, den Vorfall offiziell zugeben musste und Gottstein qua Media sich entschuldigen liess.

Das Ganze wirkt wie eine Truppe, die sich mit Millionen schadlos hält und dabei keine Gelegenheit auslässt, einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Kommentare

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  1. Die Frage ist, was bringt die Menschen derartig in Rage? Meine Erfahrung zeigt, dass man sich nie auf Ebene VP Freunde machen soll. Eine Enttäuschung kann fatal enden, so wie in der Kronenhalle. Grundsätzlich ist aber zu überdenken, dass sich Mitarbeiter weiterhin bei solch einem Arbeitgeber engagieren möchten. Ich empfehle einen Wechsel.

    FDC

  2. Diese Häufung von Ausfälligkeiten dieser CS-Granden ist sicher kein Zufall. Es scheint Ausdruck einer darwinistischen Firmenkultur zu sein: Der Stärkste überlebt. Und da können dann schon mal Entgleisungen auch anderen gegenüber zu Tage treten.

  3. WARNUNG: Meiden Sie die Kronenhalle Zürich, wenn CS‘ler dort sind. Es könnte zu Handgreiflichkeiten kommen, sogar wenn Sie schweigsam dort sitzen!

  4. Fake News, mein Nachbar war einer der besagten „Zeugen“ an einem Nebentisch. Als Ex-Banker kannte er Gottstein von Fotos her und hat deshalb genau hingeschaut. Er sagt, er kannte auch den „beschimpften“ Mann. Und siehe da: es scheint der PR-Berater von Khan gewesen zu sein… Wenn’s stimmt: So ein Zufall, dass es sofort in der Zeitung landet als „Bedrohung“. Hat im Resti übrigens niemanden länger als 1 Min beschäftigt, meint mein Freund. Kasperletheater, aber diesmal von der Presse.

    • Schön dass sich überhaupt noch alle die Banker und PR berater die Kronenhalle leisten können, das ist für mich ein gutes Zeichen dass man in Zürich immer noch mit Mist Geld verdienen kann.

  5. Kein Unternehmen dieser Welt mit Staatsgarantie braucht 1030 angestellte Einkommensmillionäre, solange heimlich an der Basis Arbeiter auf die Strasse gestellt werden.

    Thomas Gottstein weiss genau, dass es viel zu viele Chefs hat, soll er endlich damit vorwärts machen, was er angekündigt hat.

  6. Negativzinsen für die Kunden. Wo haben die sogenannten Manager ihr Geld? Bei den Verdiensten müssen sie auch einiges an Geld auf dem Konto haben. Wie und wo haben sie es versteckt? Bitte unbedingt recherchieren…….

  7. Wenn Gottstein nach der dermassen katastrophalen Geschichte und Presse wegen der Beschattung von IK und dem Selbstmord nicht begriffen hat, dass spätestens jetzt low ball angesagt ist, um das Image des CS C-levels nicht noch mehr zu beschädigen, gehört er definitiv auf die Strasse gestellt, nicht mal ins team der janitors passt er mehr.

  8. Bei der CS scheinen diverse Nerven blank zu liegen. Und man wundert sich über das Verhalten dortiger Spitzenleute, das offensichtlich auf das Niveau einer Seifenoper absinkt. Da verblasst mancher Lack, da entstehen Risse im Lack wie man es auf dieser Stufe nicht für möglich gehalten hätte. Was kann man von solchen Managern bei beruflichen Belastungen erwarten ? Man beginnt zu ahnen, weshalb das Aktionärsvertrauen in die CS-Führung miserabel ist, siehe Aktienkurs. Wie lange schauen da die Aktionäre noch zu ? Sind denen jahrelange Kursverluste egal ?

  9. Der Fall scheint klar zu sein (CS = in der Krise). Die richtige Frage lautet aber, wie hat Herr Khan verschiedene Leute so wütend gemacht? Noch einmal: Nimmt mich wunder, wen sich die UBS da ins Boot geholt hat.

  10. Über die Wortwahl von Gottstein kann man geteilter Meinung sein, aber endlich sagt mal einer bei der CS, was Sache ist und weshalb bemüht Khan eigentlich seit Monaten externe Berater, wenn er nichts zu verbergen hat?

    • Vor allem ist die Massnahme, gleich die Presse zu informieren wegen der Beschattung durch Detektive, Christoph Meili-Stil.

  11. Illustre Persönlichkeiten in der Kronenhalle. Falls ich Glück habe und Bonusc erhalte, könnte ich dort auch mal als Mäuschen ne Suppe schlürfen gehen. Scheint amüsanter Soziopathen-Haufen zu sein.

  12. Es ist nur noch PEINLICH! Nicht nur in der Schweiz sondern auch gegenüber dem Ausland hinterlassen unsere Banken einen peinlichen Eindruck.
    Nicht nur die CS, auch die UBS, JB etc. etc.
    Sherlock Holmes sollte hier einmal eingreifen. Es macht keinen Spass mehr in dieser Schweiz!

  13. Welche Einstellung dieser Mann hat, und vor allem, was für Charakterzüge, zeigt diese Begebenheit: In einem Townhall Meeting von Thomas Gottstein fragt eine Mitarbeiterin besorgt, wie man sich denn verhalten solle, wenn man in der Öffentlichkeit wegen der CS angefeindet werde. Das sei mittlerweile schon sehr belastend.
    Gottsteins Gesicht verfinstert sich, seine Augen schiessen Pfeile, und dann peitscht er los… Wenn man das nicht ertrage, müsse man auch nicht Banker werden, man habe ja die Wahl.
    Er sagt das in einem vernichtenden, herablassenden Ton.
    (dann folgt noch ein konfuser Vergleich mit der Formel 1, der so wirr ist, dass er hier nicht zuverlässig wiedergegeben werden kann)

    Wie konnte er es wagen, diese besorgte Mitarbeiterin so schäbig zu verhöhnen vor Publikum?
    Möge er sich weiter seinem Profi-Handicap widmen. CEO wird er jedenfalls nicht, und auch die SUB braucht keine solchen ‚Vorbilder‘.

    • Hören Sie doch endlich auf unter jeden Gottstein-Artikel diese Story zu posten. Ich weiss nicht, auf welchem Feldzug Sie sind, aber Gottstein ist ein feiner Kerl …

  14. Da lese ich doch oben tatsächlich:

    Tidjane Thiam, der CEO, kann nicht verhindern, dass seine CS Iqbal Khan beschattet.

    Ach so. Ist das jetzt die Sprachregelung?

    Selten so gelacht …

  15. Auch CS hat ein code of contact und ein ethic committee. Jeder einfache Mitarbeiter wäre schon lange entlassen. Wieso schau die Schweiz weiter zu (Volk und Politik)?

    • Code of Contact… Tolle Wortschöpfung. Da wird der Rest Ihres Eintrags sicher auch viel Gehalt haben…

  16. 1. Dieses unerzogene, aggressive, unsoziale, überforderte Management wird immer mehr zur Lachnummer. Machen Sie den Ruf der Bank bewusst kaputt? Wollen Sie dem Schweizer Finanzplatz schaden? Wollen Sie die Schweiz schwächen? Was passiert hier? Sind die Massenentlassungen von Schweizer Arbeiter gerechtfertigt? Hat das Management die Bank noch im Griff? Ist dem Bundesrat bewusst, was hier eigentlich abgeht? Frage über Frage. Wie lange soll diese Schweinerei noch weiter gehen. Es ist an der Zeit, dass ganze Management neu zu bestücken. Es reicht.

  17. Ich schäme mich nur noch über die Kultur, die sich in der Führungsetage dieser Bank breitgemacht hat.

    Der Ausdruck „früher war alles besser“ ist wohl etwas abgegriffen – aber ich erinnere mich an ansprechende Aktienkurse und daran, dass unser Ziel war, Kunden möglichst gut zu beraten. Wir wollten auch nicht auf Teufel komm raus ein Global Player mit den entsprechenden – und auch eingetretenen – katastrophalen Resultaten werden.

    Hybris, Gier, Narzissmus, rüpelhaftes Benehmen führen über kurz oder lang zum Untergang.

    Wie wärs mal wieder mit der Rückbesinnung auf das Wesentliche?

    • @Fremdschämer

      Ich würde mich allenfalls darüber schämen, für diese Firma zu arbeiten – wobei viele gar keine grosse Wahl haben … vor allem wenn sie >50 Jahre alt sind …

      Für die Scheff-Etage würde ich mich nicht fremdschämen …

  18. Ich schäme mich nur noch über die Kultur, die sich in der Führungsetage dieser Bank breitgemacht hat.

    Der Ausdruck „früher war alles besser“ ist wohl etwas abgegriffen – aber ich erinnere mich an ansprechende Aktienkurse und daran, dass unser Ziel war, Kunden möglichst gut zu beraten. Wir wollten auch nicht auf Teufel komm raus ein Global Player mit den entsprechenden – und auch eingetretenen – katastrophalen Resultaten werden.

    Hybris, Gier, Narzissmus, rüpelhaftes Benehmen führen über kurz oder lang zum Untergang.

    Wie wärs mal wieder mit der Rückbesinnung auf das Wesentliche?

    Wie wäre es, wenn

  19. Ist doch schön, wenn ein Top-Man der Banking-Szene Emotionen zeigt, wenn vielleicht auch nicht am idealsten Ort.
    Jeden Schritt abwägende, eiskalt kalkulierende Tripper – Mischgeburten von Kühlschrank und Computer – gibt’s genug.
    Und schliesslich: Verletzte gab es keine und auch keine zerbrochenen Gläser!

    • @Mark V. Hurd

      The choice of your „name“ is really bad taste!

      Mark Vincent Hurd, Ex-Co-CEO of Oracle, died on October 18 2019 …

  20. Liebe Kronenhalle
    Könnt Ihr bitte diesem Gottstein (er denkt er wäre Gott himself) sofort Hausverbot erteilen, wie es bereits damals bei Ospel erfolgt ist.
    Solche Rüppel haben in Eurem schönen Lokal nichts zu suchen!
    Danke und
    Liebe Grüsse

  21. Es scheint, als hätte Thiam noch weitaus weniger im Griff, als es ohnehin schon den Anschein macht.
    Dass Gottstein hier sein wahres Ich durchschimmern liess, würde wohl eine dreistellige Anzahl CS-Mitarbeitende bestätigen.
    Aber wen wunderts, wenn der VR-Präsi von nichts weiss, über Jahre ein Filmfestival sponsort, das seine 14 Jahre jüngere Zweitfrau dann an die alte Tante verkauft, um den grossen Reibach zu machen.
    Charakter braucht es hier wenig, aber einiges an Skrupellosigkeit, Arroganz, Überheblichkeit und das Wissen, dass die FINMA den ominösen Finger sowieso nie aus dem A… zieht!

  22. Wenigstens hat Gottstein ein stilvolles Ambiente für seinen Kontrollverlust gewählt. Stellt Euch vor, dies wäre am Grillstand des Vorderen Sternen passiert. Oder in der Silberkugel am Bleicherweg. Oder am Kiosk in Tiefenbrunnen.

    Wir freuen uns alle auf den nächsten Fehltritt eines hochrangigen CS-Würdenträgers, denn bis zur Klageeinreichung der Staatsanwaltschaft gegen Pierin & Konsorten dauert es noch ein Weilchen …

  23. Kronenhalle ist offenbar die angesagte Adresse für Show – wenn die CS schon nicht Kunden und Aktionäre überzeugen kann dann ist sie doch wenigstens ein fester Wert im Entertainment Business geworden – Fortsetzung folgt (ganz bestimmt im IP). Die Kronenhalle könnte somit auch grad mal einen Sägemehlring ausstreuen, an jedem Wochenende dann mal ein Fight zwischen Alphatieren unserer tollen Finanzwirtschaft – sie hätte immer alle Plätze ausgebucht – Ironie off

  24. Threema ein geheimes Handy Programm?
    Quatsch, Threema ist ein Message Programm mit starker Verschlüsselung und schweizerischem Ursprungs; eine echte Alternative zu whats app.
    Ist der Rest des Artikels ebenfalls auf diesem erbärmlichen Niveau?

  25. in der zwischenzeit muss man die CS – spitzenleute als landplage, als belästigung, als schmeissfliegen taxieren.

    CS-abkassierer mit miserablem unternehmerischen leistungsausweis – jetzt noch mit nicht tolerierbaren verhalten in der öffentlichkeit!

    miserable vorbilder für alle CS-mitarbeitenden, miserable vorbilder für die CS-kunden.

    wann endlich reagiert dieser schwache CS-verwaltungsrat? wann spricht ein bundesrat mal ein deutliches machtwort in richtung CS? stichwort ethik, anstand, corporate governance.

    wann endlich werden wir diese arroganten alten CS-männer los? sie beschädigen die reputation der schweiz!

  26. „Das Ganze wirkt wie eine Truppe, die sich mit Millionen schadlos hält und dabei keine Gelegenheit auslässt, einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.“

    Ja offensichtlich wirkt es nicht nur so.

  27. Na ja, es war nicht so gemeint …. warum hat er dann die Nerven verloren? Die Lösung ist relativ einfach! Die Herrschaften sollten einen Benimmkurs besuchen oder sind der Position die Sie innehaben nicht gewachsen und müssen weg! Vermutlich haben diese Typen einfach die Bodenhaftung verloren. Was die sich leisten, kann man nur noch den Kopf schütteln.

    • Ja, Gott ist nicht in Stein gemeisselt. Die Bank braucht keine Gnade, sondern neue Aktionaere, einen neuen Verwaltungsrat und eine neue Fuehrung, vielleicht sogar etwas Glueck.

  28. Er hat sich entschuldigt. Wie einfach! Man kann sich nicht selber entschuldigen – man bittet um Entschuldigung.

    • Ein Fakt, den kaum einer mehr verstehen will.
      Man liegt ja auch in der Schuld am anderen. Nur der kann einen entschuldigen.
      Aber der moderne Mensch ist einfach nur noch egoistisch und kann sich eine Verbindung zum Gegenüber gar nicht mehr vorstellen.
      Insofern klärt sich ja auch die sozialistische Einstellung der allermeisten Egoisten.

  29. Die Nervosität, dass die Boni nicht ewig sprudeln werden im Banking, macht wohl das Nervenkostüm dieser „Elite“ langsam dünn.

    • Die Bank wird in Zukunft grosse Probleme mit Ihrer Glaubwürdigkeit haben. Komplet neue Besetzung der Teppichetage und massive Lohn- und Bonuskürzungen sind ein absolutes muss in der Zukunft. Mit der Abzocker Mentalität in der Teppichetage muss radikal aufgehört werden. Es wird ein Management gewünscht, dass sich um den Erfolg der Bank und seine Mitarbeiter kümmert. Unfähigkeit und Abzocke im Management ist Out und unseriös.

  30. Thomas Gottstein wird als Kandidat für den CEO Posten bei CS gehandelt und hat die Verantwortung für mehrere tausend Mitarbeiter in der Bank.

    Derartige unkontrollierte Wutausbrüche in der Oeffentlichkeit sind nicht nur bedenklich, sondern einfach nicht akzeptierbar in einer derartig wichtigen Position in der Bank.

    Es ist ein Zeichen für die Kultur in dieser Bank.

  31. Der Sohn fragt den Vater: „Papa, was ist eigentlich ein Alkoholiker?“
    Vater: „Siehst Du die 4 Bäume da? Ein Alkoholiker sieht da 8 Bäume.“
    Sohn: „Aber da stehen nur 2 …. „

    • Ceterum censeo…die weisse Weste muss gehen!
      Rohner hat diese Kultur doch zu verantworten.
      Nur eben: er müsste den Anstand haben, selber zu gehen.
      Die Sheiks vom Sand werden den Teufel tun, Ihren besten Zinsenzahler in die Wüste (sic!) zu schicken…

  32. Für Gottstein zwangsweise eine Woche Kindergarten, dort kann er lernen wie man sich anständig verhält! Und dieser Mann wird noch als TT Nachfolger gehandelt, peinlich! Die Stadtzürcher Polizei sollte Rayons definieren wo sich CS Leute aufhalten dürfen damit sie nicht auf Kollegen der UBS treffen!

    • Ich verstehe die Wut nicht: Sein Ex – Kollege macht zuerst ein Chaos, dann knallt er die Tür zu und bringt seinen Ex – Arbeitgeber vor die Justiz….. ohne zu vergessen, dass er noch bevor er den Teil von IB Schweiz abgenommen hatte, um seine PB Unit besser zu darstellen…. für mich ist es menschlich, wenn er wütend wird und sein Gegenüber nicht bedauert….niemand mag diese Geschichte: weder der intelligenteste noch der dümmste, der durch den Idioten geht, der ich bin… Ich wäre überrascht, wenn er gut sprechen würde, jemand, der sich ihnen gegenüber so schlecht verhalten hat…. dass dann NZZZ zu spionieren geht und den Klatsch meldet, natürlich kein Verdienst ist…. na und?…wir Idioten wissen, dass man niemanden trauen kann…. nicht einmal dem Hund: oder haben Sie schon einen Hund gesehen, der eine läufige Hündin trifft?

  33. Ach LH, einmal ist ein Geschäftsleitungsmitglied (Bouée) nur ein Subalterner und im nächsten Artikel wird ein Director als „hoher Schweizer Manager mit 2mio Lohn“ dargestellt.

    Passt nicht ganz…

  34. CS und kein Beruhigung der Lage.
    Wenn denn alles wie dargelegt zutreffend ist hmmm?
    Offenbar driftet die Bude (CS) in Richtung
    Sturm.Partisannenkrieg in der
    Tepichetage oder was?
    Das in einem solchen Umfeld noch vernünftige
    Arbeit geleistet wird und kann,ist denn doch sehr
    unwahrscheinlich bis unmöglich.

    • Man(n) und Frau müssen sich ja nicht der Teppichetage anpassen. Wer ein wenig Charakter hat, kann sehr wohl richtig und vernünftig arbeiten. Das Einzige, man muss sich nur schämen, für diese Gesellschaft zu arbeiten.

  35. Wer glaubt denn ernsthaft, dass bei der CS die Charaktereigenschaften einer Person ein Kriterium für die Ernennung der Senior Manager sind? Diese Firma ist seit einigen Jahren ein Sammelbecken für geldgetriebene, narzistische Egoisten. Deshalb auch die laufenden Entgleisungen des Top-Kaders.

    • Ja, wird immer verreckter, eine richtige Inzu… Monokultur. Die hocken dann in „Assessment Centers“, spielen Cäsar im Circus, und kicken jene raus, von denen sie sich durchschaut fühlen. Befördert werden die quecksilbrigen, schleimigen, flutschigen.

    • Ja, also sie haben doch amix für Kaderernennungen diese Assessments gemacht, oder ? Dort wurde man gefragt: „Sind Sie teamorientiert ?“ „Schaffezi gern im Team ?“

  36. Einmal mehr:
    Geld und Stil müssen keine Freunde sein.

    In exponierten Führungspositionen erwarte ich aber Stil und Vorbild, das kann man auch gut bezahlen. Es nützt der gesamten Unternehmung.

    Söldner sind unerwünscht, sie zerstören Vorbildrollen und Unternehmen. Die CS ist da wohl genug Praxis- und Lehrbeispiel?

  37. Diese Cowboys sind sich aber auch fuer nicht zu schade. Sowas von peinlich. Wundert mich nicht, dass permanent Ex-Kollegen nach neuen Jobs ausschau halten.

  38. Der Credit-Suisse-Schweiz-Chef Gottstein zeigt ja direkt Mal auf wie es bei der Grossbank in Zukunft weiter geht.

    CS-Kunden und -Aktionäre dürfen sich freuen…

    #CreditSuisse #CSschweiz #Finma #SwissBanking #FinanzplatzSchweiz

  39. Hätte sich der Heizer im „Maschinenraum der CS“ so etwas erlaubt – er wäre sofort auf die Strasse gestellt worden. Aber auf der Kommandobrücke gelten anscheinend andere Gesetze. Das ist Leadership à la CS.

    Merke einmal mehr: Der Fisch beginnt am Kopf (Urs Rohner) zu stinken.

  40. Insbesondere in Krisenzeiten ist es wichtig, dass starke Persönlichkeiten an der Spitze eines Unternehmens stehen. Genau daran fehlt es leider der CS.
    Zum Glück kann die Firma (noch) auf ihre Belegschaft zählen, die Tag für Tag einen guten Job macht. Wie lange noch, das ist die Frage!

  41. Die CS ist stolz darauf, die weltweit grösste Orgel zu sein! So viele und so grosse … äh … sieht man sonst nirgends.

  42. Deren Ego befindet sich eben auf gleicher Höhe wie ihr aufgedunsener Derivateballon. Sie sind am Ende ihres Lateins. Der kleinste Nadelstich…….(bringt zusätzlich Feuer ins überhitzte Nervenkostüm).

  43. CS? Da ist nicht nur Feuer im Dach, es brennt überall lichterloh.

    Nur so ist zu erklären, dass die ganze Oberleitung von Trotzbuben überall und jeder Zeit ausrasten, dass einem Hören und Sehen vergehen.

    Die „Jagdhunde“ in der Teppich-Etage setzen zum letzten Halali an, in einem Wald der in Flammen steht.

    Fürio, fürio , fürio: Führerlos!

    • „Fürio, fürio , fürio“

      Und der Onkel Gustav hat wieder einmal mit dem Rössli-Stumpen das Feuerwehrmagazin abgefackelt.

  44. Die einwandfreie und ordentliche Geschäftsführung der CS ist mit dieser unglaublichen und unfassbaren Führungsmannschaft nicht mehr auf dem Prüfstand.

    Als Kunden können wir unsere Gelder woanders hinbringen.

  45. Bei den CS-Kader liegen etwa die Nerven blank.
    Es kriselt halt. Da hat der eine oder andere sich nicht ganz unter Kontrolle abgesehen davon das sie meinen, nur weil sie Millionen verdienen, sich alles erlauben können.
    Manieren kann man nicht kaufen.

  46. Nur Finma und Politik können dieses Dumdum Geschoss CS stoppen.

    VR und Aktionäre sind gekauft und werden nichts machen und nichts bewirken.

    CS mit dieser Crew sind eine Lachnummer und eine Schande fuer die ganze Schweiz.

    • @H.Frischknecht: Sie sind mir ja ein ausgebuffter Satiriker. Den Satz, die Finma könne die CS stoppen, ist doch sicher nicht ernst gemeint?

  47. Es ist grossartig, wenn sich die CS Topmanager im Restaurant Kronenhalle noch gegenseitig plattwalzen und killen wollen.

    Dieses Verhalten von CS Oberen kann jetzt nicht mehr getoppt werden.

    Eine Entschuldigung nützt hier wenig – das Verhalten zeigt die unsägliche Kultur in dieser CS gegenüber Mitarbeitern und Kunden.

    Kein Rappen mehr in dieser CS halten.

    Es ist genug.

    • Aber hallo, Hr Abderhalden: ich werde der CS bald ein paar Hunderttausend überweisen.
      Zur Ablösung meiner Hypo, die definitiv nicht erneuert wird.
      Und in Bälde kann die CS (Côte d’Ivoire-Scandals) meinetwegen komplett gegen die Wand krachen.

    • krankes Geschäftsgebaren! – oder Kindergarten? – vermutlich beides! Das Ganze passt aber zum gesamten Management dieser Institution!

    • Leider sind die Leidtragenden die zahlreichen Mitarbeiter die gekündigt wurden und nicht Millionen verdient haben. Ich spreche hier für die Mitarbeiter, die pro Monat CHF 4’000.00 – 5’500.00 verdienen und Überstunden zwischen 50 und 100 Stunden oder mehr haben. Dies ist bei dieser Bank Realität.

    • Die Leidtragenden sind NUR die Angestellten. Oder haben Sie das Gefühl, dass irgendeiner dort OBEN abgesetzt wird? Nööö, vorher spart man nochmals und einmal mehr bei den Angestellten. Denn um die hohen Strafen zu zahlen muss doch gespart werden.