Diesem Wahltag folgt ein Zahltag: Grüne wollen Milliarden und mehr EU

Öko-Sieger sind wilder Haufen unerfahrener Junger mit grossen Ambitionen – Italianisierung des Parlaments.

Heute ist die Schweiz keine andere, wie die revolutionäre Linke dies erwartet hat. Doch der Erfolg der beiden grünen Schwesterparteien wird Milliarden an neuen Kosten für die Steuerzahler und eine engere Beziehung der Schweiz zur EU zur Folge haben.

Das bürgerliche Lager bietet ein zerrissenes Bild. Als starke Kraft übrig geblieben ist dort nur die angeschlagene SVP, die, nach ihrem schlechtesten Wahlkampf in den letzten 30 Jahren, in der Wahlnacht, nicht überraschend, führungsschwach aufgetreten ist.

Das einzige politische Signal kam von Roger Köppel, der sich als Demokrat einen grünen Bundesrat vorstellen kann. Entscheidend wird sein, ob nun Magdalena Martullo, nach dem Wunsch ihres Vaters Christoph Blocher, intern die Führung der Partei übernimmt. Wandel ist bei der SVP angesagt.

Sie und die anderen fünf Zwerge (SP, FDP, CVP, Grüne, Grünliberale) werden in Bern vier Jahre das politische Klima bestimmen. Valentin Vogt, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, gab ihnen das Tempo vor: „Wir brauchen jetzt rasch die Unterschrift zum Rahmenabkommen mit der EU.“

Ernsthaften Widerstand hat er nicht mehr zu erwarten. Der Schweizerische Gewerbeverband ist mit der Abwahl seines Präsidenten, Jean-François Rime, und seines Direktors, Hans-Ulrich Bigler, politisch kaum mehr handlungsfähig.

FDP-Präsidentin Petra Gössi bietet sich „immer kompromissbereit“ nach allen Seiten an und kann damit zur besten Freundin der ehrgeizigen Regula Rytz werden, die als Präsidentin der Grünen „lösungsorientiert“ vorgehen will.

Das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Grünen und die Grünliberalen ausser Klima kein politisches Programm haben. Sie sind kaum mehr als ein wilder Haufen meist unerfahrener junger Leute mit grossen Ambitionen.

Wer in dieser Entwicklung eine Italianisierung des Schweizer Parlaments sieht, liegt nicht ganz falsch. Die alten bürgerlichen Parteien sind geschwächt, die neuen grünen Parteien haben ausser Ambitionen und Phantasmagorien noch wenig zu bieten.

Die SP wird umgerührt und bleibt profillos, darin nicht anders als FDP und CVP.

Eine Revolution bedeutet dies für die Schweiz nicht, eher eine Komplizierung des politischen Getriebes in Bern. Den Steuerzahler wird dies teuer zu stehen kommen.

Traurig war die Leistung des Schweizer Fernsehens SRF am Wahlsonntag. Dort legte man sich früh fest auf Klima- und Frauenwahlen. Der Qualität der Berichterstattungsanalyse war dies wenig förderlich.

Weil es den wirtschaftlichen, staatlichen und staatsnahen Eliten der Schweiz noch nie so gut ging, wie dies heute der Fall ist, gibt es kaum Gründe, sich vom SVP-SP-FDP-CVP-Block abzuwenden. Er sorgt, wie schon in früheren Jahren, für ein beschränktes Mass an Stabilität.

Wenn die Schweiz im internationalen Vergleich laufend zurückfällt, wie dies der IWF und sogar das Weltwirtschaftsforum Davos bestätigt haben, bekümmert dies die Eliten relativ wenig, weil sie jederzeit Zugang zu neuem Geld haben, wie es von der Nationalbank offeriert wird.

Wer durch die Zürcher Bahnhofstrasse flaniert, sieht, wie die alten Schweizer Mittelstandsläden fast ganz verschwunden sind (das trifft jetzt auch den Manor) und internationalen Hochglanz-Boutiquen Platz gemacht haben.

Es ist der Konsum der „seriously rich“ und der Ausländer, die Zürich besuchen, der diesen Wandel bewirkt hat.

Zuerst starb der Zürcher Mittelstand ab, dann folgten seine Läden. Früher wurde an der Bahnhofstrasse Champagner getrunken, heute nur noch der billigere Prosecco.

Dieser Prozess läuft auch in Basel, Bern und Genf ab.

Die alten bürgerlichen Wähler haben sich seit langem eingeigelt. Für sie ist klar: Es gilt, die Schweiz, die sie reich gemacht hat, um jeden Preis zu schützen; vor allem Fremden, nicht Kontrollierbarem und Undurchsichtigen.

Dass sie es selber waren, welche die Schweiz an Araber, Ägypter, Asiaten, Deutsche und US-Amerikaner verkauft haben, nehmen sie nicht mehr wahr. Ihr Geld steckt längst im Immobilienmarkt oder in Hedge Funds, die 16% Gewinne versprechen.

Es waren diese wirtschaftlich begünstigten Kreise, die auch diese Wahlen wieder gewonnen haben. Wer meint, die Heimat-, Natur- und KMU-Schützer hätten als neue Revolutionäre gewonnen, gibt sich eines Irrtums hin.

Es sind die Töchter und Söhne der wohlhabenden Stimmbürger, die ihrem persönlichen Konsum-Kapitalismus ein neues Kleid in grüner Farbe übergezogen haben.

Sie wollen reich bleiben und gut leben. Dazu muss mehr Grün in die Räte eingewechselt werden. Die daraus entstehenden Kosten trägt das Volk, die 95% der Bevölkerung, die man gemeinhin als Zahler bezeichnet.

Keine Partei hat es gewagt, auch die Grünen nicht, an der Vorherrschaft des Finanzplatzes zu zweifeln, der ohnehin nur noch acht Prozent des BIP erbringt.

Warum nicht? Auch bekannte Parlamentarier stehen unter der Fuchtel ihrer Partei- und Fraktionsvorsitzenden. Diese haben den relevanten Wirtschaftskreisen zugesagt, dass deren Substanz nicht angerührt wird und sogar verbessert werden kann. Sonst gäbe es kein Geld in die Parteikasse.

Keine Partei hat es gewagt, die Krankheits- und Gesundheitskosten zum Thema zu machen. Hier haben kleine Zugeständnisse dazu gedient, die bekannte Festung zu halten.

Keine Partei hat es gewagt, die Rentenfrage ernsthaft aufzugreifen. Der dort zur Verteilung kommende Wohlstandskuchen ist zu fett für die jetzt Lebenden, als dass man an die Rechte der kommenden Generation zu denken wagt.

„Wir Alten haben jung den Gürtel eng geschnallt“, so heisst es, „jetzt sollen dies auch die Jungen tun.“

Das grosse Ablenkungsmanöver, „Die EU und die Ausländer sind an allem schuld“, hat wieder einmal funktioniert, wenn auch bei der SVP nicht mehr im Glanz der frühen Jahre.

Was ich in diesem Wahlkampf nicht vernommen habe, sind die grossen Frauen und Männer, die mit ihrem Geist das Volk entflammten. Roger Köppel, der Verleger der „Weltwoche“, war die grosse Ausnahme, aber gedankt haben es ihm nur wenige.

Christoph Blocher ist alt geworden, und der Inhalt seiner politischen Schallplatte wurde nach dem seit 30 Jahren bekannten Muster abgespielt.

Petra Gössi war eine blanke Enttäuschung. Sie hat nicht das Talent zum liberalen Star, den es bräuchte, sondern ist eine flexible Organisatorin geblieben.

Gerhard Pfister hat sich in der Hochphase des Wahlkampfs eher als Literaturkritiker in den Vordergrund gespielt. Das edelt ihn, nützte der CVP aber nur beschränkt. Sie ging nicht unter, bleibt aber eine Randpartei.

Die Grünen und Grünliberalen waren in keiner Art und Weise besser, aber sie wirkten jünger und frischer, oft auch hilfloser, weniger professionell, sodass der europäische Effekt spielte: Es müssen neue Gesichter her, koste es, was es wolle.

Was ich in diesem Wahlkampf hörte, war das Geraschel der Mäuse unter dem politischen Laub. Sie suchten Futter und Unterschlupf für die kommende Wintersaison.

In einer Zeit, wo das Schicksal der Credit Suisse am starken Arm eines Hedge Fund-Managers von Chicago hängt,

In einer Zeit, wo im Bündnerland und im Wallis die Bergflanken rutschen

In einer Zeit, wo jeder Fünfzigjährige um seine Zukunft bangen muss,

haben wir einen Wahlkampf erlebt, der mit der wirklichen Schweiz wenig zu tun hatte.

Fast 5’000 Menschen haben sich auf den Listen darum beworben, einer der 246 National- und Ständeräte zu werden. Wir dürfen von Glück sprechen, dass sie mit ihren Familien und Freunden noch nicht auf die Strassen gehen.

An diesem Sonntag ist, beim Teutates, den Schweizer Parteien der Himmel nicht auf den Kopf gefallen. Aber er hängt bedenklich tief:

Die Theokraten des untergehenden Liberalismus werden künftig noch mehr zu erklären haben;

das Chaos wurde verhindert, die Unruhe bleibt.

Es war ein fast normaler Wahlsonntag mit Verlierern und Gewinnern. Die Macht, ein Chamäleon an sich, hat sich farblich ein wenig angepasst.

Kommentare

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  1. Klaus Stöhlker, du bist ein alter weisser und ziemlich korpulenter Mann. Da wundert’s wenig, dass du nun, wo eine neue Generation dem Schlamassel, welches u.a. deine Generation angerichtet hat, mit neuen Rezepten beikommen will, deine Felle davon schwimmen siehst.

  2. Die SVP hat immerhin etwas für die AHV gemacht, auch wenn sie es nicht an die grosse Glocke gehängt hat…… sie konnte 1 zusätzliche Mia SFR. für Auslandhilfe in die AHV Kasse
    manövrieren. Dies sollte erkannt werden, aber niemand hat es erwähnt, hat sich bedankt oder die SVP gelobt. Es wurde einfach ignoriert. Ich bin erstaunt!
    Man sollte auch das positive registrieren, statt immer nur kritisieren…

  3. Bin gespannt ob die „grünen Geschäftsmodelle“ die Wirtschaft retten – resp. ob die Zeit dafür noch reicht – vor dem prophezeiten crash.
    Wenn nämlich für die Wirtschaft nicht gewinnbringend, für Bürger zu teuer und mit Verboten gepflastert, ausserdem weil unausgereifte eher wirkungslose Alibiübungen, dann wohl bald unbeliebt und zwar flächendeckend.
    Den ganzen Co2-fake werden wir als Erstes in die Tonne treten und erleben wie die grünen Weltuntergangspropheten deswegen in Erklärungsnot geraten.
    Dananch akuter Verlust der Glaubwürdigkeit und Mangel an anderen Themen (und sauberen Mahnfingern).
    Allein schon die Beitrittswille zur sich auflösenden EU lässt auf ein schwaches politisches Urteilsvermögen schliessen, die Wahnsinnsidee der Mensch könnte den Klimawandel aufhalten, wider besseres Wissen und Kenntnis der Historie, zeigt eine Faktenresistenz die tatsächlich stark an religiösen Glauben erinnert.
    Oder: Das mit den Trompeten des jüngsten Gerichts lärmende Weltuntergangsgeheul ist tatsächlich der Versuch eine weitere Kirche zu gründen – die ebenso wie alle anderen auf vollkommen unbewiesenen Behauptungen gründet, aber allen Leuten das Geld aus der Tasche zieht, inkl. Ablasshandel, wie anno dunnemals.
    Realistischer wäre es, wenn wir alle selbstverantwortlich aufhören würden permanent hier und überall so eine grauenhafte Sauerei zu veranstalten und uns so rücksichtslos zu vermehren.
    Aber das hört man halt nicht gern.
    Na ja – ich wünsche den Grünen gute Geschäfte und das nicht allzulange – aus Rücksicht auf Mutter Erde und ihre Bewohner.

  4. Lieber Herr Hässig

    Könnten Sie die verwirrten Rundumschläge dieses Herrn bitte nicht endlich abstellen? Danke.

    Und: Warum stehen die (jetzt achtung: Ironie) Kommentator*-/innen hier nicht zu ihren echten Namen?

    • Zum richtigen Namen: Weil einige zwar etwas zu sagen haben, nicht aber unbedingt ihren Job verlieren wollen. Dazu gehoeren auch Staatsangestellte.

  5. Die SVP Spitze wie auch Herr Stöhlker behaupten gebetsmühlenartig, dass Lenkungsabgaben Steuern seien.

    Nochmals: Mit Lenkungsabgaben soll die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien gefördert werden. Lenkungsabgaben sind marktwirtschaftliche Instrumente. Die Rückverteilung ist gesetzlich geregelt und kommt jenen zugute, die in umweltfreundliche Technologien investieren. Dies UNABHÄNGIG von Einkommen und Vermögen.

    Das Konzept ist nicht neu und hat sich volkswirtschaftlich bewährt.

    Eine Zweckentfremdung wie die SVP immer behauptet findet nicht statt.

    • Ja, klar, die Umlenkung in die Taschen der Swisscleantech Amigos.
      Eine halbe Milliarde im Jahr der CO2 Steuer soll in innovative Projekte und Prävention fliessen.
      Raten Sie mal, wer sich solche Projekte und solch Prävention unter den Nagel reisst?
      Genau, die grünpolitisierenden Amigos der Solarpanel, Cleantech, Wärmepumpen-Mafia und sonstige verklinkte Professoren.

    • Der Lüscher sollte sich bei der Öl-Truppe melden. Die suchen noch einige willfährige Bezahl-Kommentarschreiber.

  6. Herr Stölker, ja die sozial Industrie und Manager sowie die Urbaner haben gewonnen, dies Rechnung wird teuer. Die Jungen wollen meisten Psychologie oder Soziologie studieren! Akademisch muss es sein. Die Strategie ist klar, die „Arbeiter“ sollen im Zukunft aus dem Ausland kommen (Asylanten/Immigranten).
    Wer wird Im Zukunft Geld „produzieren“ That is the question!?
    Ein erkennbar Ziel scheint Gletscher zu retten…. schön und Irre Zukunft!
    Ein weitere Ziel ist akademische Studien bis Pensionierung…
    vielleicht „Nach dem Wahl ist vor dem Wahl“ als einzige Hoffnungsträger, es wird hart.

  7. Die GLP war bis vor kurzem nichts anderes als die FDP minus AKW. Nun wo die FDP das AKW gestrichen hat, ist es dieselbe Partei. Damit hat die FDP ja gar nichts eingebüsst. Das Ziel, Rentenalter 67 droht weiter im gefährlichsten Ausmass. Weil dies das Ziel der FDP ist. Wie man schon aus dem Artikel lesen kann.

    Zur Rentenfrage: Wieso geht die Bundesverwaltung für die Zeitspanne ab 2015 bis 2045 von einem Anstieg der Lebenserwartung aus, wo die Lebenserwartung der Menschen seit Jahren am sinken ist? 2017 sank es auf dieselbe Zahl wie 2012. Tendenz weiter sinkend.

    Der kleinere Teil der Babyboomer geht bald in Pension. Der grössere Teil der Babyboomer wird bald ausgeschult und tritt ins Erwerbsleben ein.

    Was meint der Artikelschreiber zur AHV-Prognose einer Expertengruppe des Bundes von 1995 (IDA-Fiso-Studie) die den Bankrott der AHV für 2007 prognostiziert hat? Heute versinkt die AHV in Geld. Reserven von 45 Milliarden CHF und das im Umlageverfahren kann man nicht anders bezeichnen.

    Wieso sollte die neue AHV-Prognose einer Expertengruppe des Bundes richtig sein, die leere Kassen für das Jahr 2030/2031 prognostiziert? Der Bund verrechnet sich ja immer. Ein Schelm, wer eine Systematik dahinter sieht. Zwei weitere Beispiele wie der Bund Statistiken erstellt oder rechnet:

    Finanzordnung 2017, aus dem Departement des Buchhalters Ueli Maurer als einfaches. Die Prognose lautete: „Die Steuererträge steigen um fast 1 ½ Milliarden CHF, bei tieferen Steuersätzen.“ Wie hat man gerechnet? Tiefere Steuereinnahmen (Staat) plus Einnahmen der Sozialversicherung (privat) plus Einnahmen aus den statistisch hochgerechneten kommenden Steuereinnahmen durch die durch die Steuersenkungen angezogenen neuen Unternehmen in der Schweiz (Nostradamus wie auch nächste Bundesstatistik). Hält keiner Prüfung stand, weil buchhalterisch im allerhöchsten Mass unseriös.

    2018 hat sich das Finanzdepartement um 2, 7 Milliarden CHF verrechnet. In der ersten Dekade dieses Jahrhunderts haben sich die Finanzämter um 22, 5 Milliarden CHF wie immer zu Ungunsten der Bevölkerung verrechnet. In der zweiten Dekade wird es eher noch mehr sein. Da es in der zweiten Dekade bisher keine Finanzkriese gab.

    • @Roger

      genauso ist es! Die AHV-Szenarien des Bundesrates (Lobbying Finanzindustrie) sind folglich nicht brauchbar, wenn man sich ein realistisches Bild über die Zukunft der AHV machen will und die Einnahmen aus der Sozialversicherung gehören NICHT dem Staat, sondern den Versicherten!

    • FDP sind Neocüpplisozialisten, Grüne sind Neokommunisten und Profiteurs.
      Die Aussichten sind trüb!

  8. Dieser Artikel ist der Gipfel der FDP Frechheit. Gerade hat 10 vor 10 aufgedeckt, wie der alte Nationalrat kurz vor „Toresschluss“ noch einen hinterhältigen Angriff auf die 1. Säule erfolgreich und so leise wie möglich abschloss. Gemäss Experten der Uni Zürich und St. Gallen nicht nur Tabubruch, rechtlich auch noch absolut im Graubereich. Entgegen der Verfassung. Leider kennt die Schweiz kein Verfassungsgericht wo man klagen könnte. Angeführt wurde dieser Angriff von Ruth Humbel, also der CVP und mithilfe von FDP (ist sowieso bei jedem Angriff auf die 1. Säule dabei, meist Federführend auf breiter Front, sprich NZZ) und SVP. Natürlich muss die Mittelschicht und nur die Mittelschicht diese Rechnung bezahlen. Wie 10 vor 10 aufdeckte.

    Noch nicht lange her, da hat Saldo oder K-Tipp aufgelistet, welche Volksvertreter im Nationalrat permanent gegen die Interessen des Verbrauchers und damit des Volkes stimmen. FDP Politiker waren wie erwartet die Sieger. Ich glaube die Siegerin brachte es von 15 Abstimmungen gerade mal auf 3x als im Interesse des Volkes abgestimmt. 12x gegen die Interessen des Volkes abgestimmt.

    Und nun bewirft ein FDP Netzwerker bereits schon zum Voraus den neuen Nationalrat mit Dreck. Faselt etwas von italienischen Verhältnissen. Dabei haben wir meiner Meinung nach gerade mal den grössten anti-volksvertretenden Nationalrat aller Zeiten hinter uns.

    • Der Verdacht drängt sich mir auf: Die CVP will mithilfe von FDP und dem Finance Flügel (Zürcher Flügel) der SVP in der Schweiz deutsche und französische Verhältnisse herstellen. Working-poor, 1 € Jobber und Hartz 4 Empfänger als Teufelskreis, aus dem man nie mehr herauskommt, wenn man erst mal drin ist.

    • Roger….

      Wenn Sie meinen das sie in 10 vor 10 oder K-Tipp noch korrekt informiert werden, leben sie auf dem Mond.

      SF-DRS ist Links, die Rundschau ist Links, die Arena tickt links…… unsere Medienschaffenden sind zu 95% Linkswähler und darum wird jede Information auch nach diesem Schema gefiltert, zensiert, verschwiegen.

      Ruth Humbel ist zwar eine unnütze Null….. trotzdem sind Sozi-Rezepte für nichts gut, nicht mal für die AHV.

    • @ Walter Roth

      zum Glück gibts den Walter R. , der weiss es besser.
      Und er weiss genau, wo links und rechts ist.
      Nur ER!

    • @Walter Roth – Sie nehme ich schon länger nicht mehr ernst! Eigentlich habe ich Sie noch nie ernst genommen. Die SVP hat die Wahlen verloren. Bald muss sie auf Greta-Kurs einschwenken um überhaupt noch einen Bundesratssitz halten zu können. Nicht vergessen. 😉

  9. „Aber die Rechnung für die unaufhörlichen Devisenkäufe“. Herr Doktor: Bin froh, dass wir uns endlich einig sind. Gruss.

  10. Thunfisch hin oder her. Sehe das ganze nicht so dramatisch. Wenn die neue grüne Macht in Bern was falsches durchbringt, dass wehren sich die Schweizer Bürger mit einer Annahme des entsprechendes Referendum.

    • Mannn oh Mann Stimmbürger……

      Ein referendum kostet Hunderttausende Franken…. und wer soll die dann jeweils aufbringen?

      Die Parteien, oder BLocher…?

      Blödsinn…. die Hürden für ein Referendum sind sehr hoch, der Prozess dauert Jahre. Damit können nur Grundlegende Dinge bekämpft werden.
      Die vielen kleinen Schreinereien der Sozis ob Grün , Grünliberal oder Rot gehen dann trotzdem durch.
      Ist im Parlament eine Grüne Mehrheit, droht der Schweiz eine Katastrophe.
      Und leider ist die FDP da oft mit dabei, denn sie zittert seit 30 Jahren vor der SVP.
      Hauptsache der SVP keinen Brotkrumen überlassen müssen, Hauptsache das nicht.
      Also lieber mit den Sozis….. gegen die SVP.

    • Hatten Sie im Staatskunde eim Fensterplatz ? Wenn Interessengruppen mit einer vom Parlament verabschiedeten Gesetzesvorlage nicht einverstanden sind, können sie das sog. „Referendum“ ergreifen, i.e.: mit 50’000 Unterschriften eine Volksabstimmung erzwingen. Der Begriff „Referendum“ wird in diesem Kontext i.a. nicht im Sinn der ursprünglichen Bedeutung benutzt, weil „Referendum“ korrekterweise die Abstimmung selber bezeichnet. Bei der Abstimmung ist die Frage nicht: „Wollen Sie das Referendum … annehmen ?“, sondern „Wollen Sie die Gesetzesvorlage annehmen ?“ Wer mit der Gesetzesvorlage nicht einverstanden ist, stimmt „Nein“ zum Gesetz, nicht „Ja“ zum Referendum. Märssi.

    • …könnte man diesen Vielschreiber und Alleswisser nicht ein wenig beruhigen?
      Unsäglich, was sich alles auf dieser Plattform tummelt.
      Und gegen vermeintlich links giftet. Wobei er natürlich selbst festlegt, wo links und rechts liegt. Unfassbar…

  11. Lieber Herr Stöhlker
    Das einer der wenigen Male bei der ich Ihre Gedanken unterstützen kann.
    Oft ist es nur gscheit daher gredt!

    trotzdem freundliche Grüsse

    • Lieber Herr Keller,
      dann müssen Sie, der kein Tiefflieger ist, eben noch höher fliegen, um die Komplexität der Geschichte und des Geschehens zu verstehen. Sich alleine auf einen SVP-Ast zu begeben, wird die Schweiz nicht retten.

    • Der Peter Keller steht natürlich als Obergscheiter weit über Hr. Stöhlker…

    • Kläusli Stöhlker jun.

      Nur die SVP wird gegen den Wahnsinn noch Widerstand leisten, nur die.
      Aber ich nehme an Sie wohnen in der Gegend von Zürich.
      Also geniessen sie erstmal das flächendeckende Tempo 30….((((-: was die versprochen haben.

      Sie werden nämlich zwangsweise auf dem Ast der Sozis mitsitzen.

  12. Soooo viel haben die Grünen den auch wieder nicht
    zugelegt, von einer Mehrheit weit entfernt.
    Ein erheblicher Anteil an verschiebungen ervolgte
    denn doch innerhalb des Linken Lagers.
    Ohne zweifel,ein gewisser ,,Greta Effekt,, ist unverkennbar.
    Mal abwarten welches in 4 Jahren DIE Themen sein werden.
    2 werden es mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr sein.
    Das Klima wird kein Thema sein.
    Auch die EU als Option nicht.
    Na ja das mit der Klimahysterie wird wieder abflauen,
    sobald das mit den E.-Kutschen etwas umfassender auf den Tisch kommt,geht das schnell zu Ende mit der Klimahysterie.Ein weiterer Grund fast alles an sog.Grüner Technologie kommt innzwischen aus China, das heisst KEINE Arbeitsplätze zumindest NICHT in der Produktion für die grünen, DER Umstand wird die grünen Klimagemühter denn doch abkühlen.
    Das mit der EU hmmmm, das wirtschaftliche Zugpferd der EU, Deutschland hat seine besten Jahre der letzten 30 hinter sich.
    Wenn das beste Pferd im EU-Stall lahmt, dann wars das mit EU, die Rolle kann und will in diesem Verein EU
    keiner übernehmen.
    Wer Glaubt die EU käme noch einmal auf die Beine, der träumt ein Märchen.

  13. Offenbar geht es dem Volk so gut, das es gerne ihr letztes Geld
    zum Fenster rauswirft das Grüne Ideologien finanziert werden können! Und die Grünen können jetzt in Ihrer geschützten Werkstatt werkeln. Für die nächsten Wahlen können sie noch so ein paar Models
    holen wo noch verrücktere Theorien über Vegan und Krebs verbreiten können.

  14. Stöhlker:
    Sie sind kaum mehr als ein wilder Haufen meist unerfahrener junger Leute mit grossen Ambitionen.
    Ja und wohin hat uns der Haufen erfahrener Männer gebracht?
    Stöhlker ist ein alter Mann der nicht mehr alles versteht, aber trotzdem gern noch zu Wort kommt! Was an ihm berechenbar ist, die meisten seiner Prognosen gehen in die Hose. Da ist er in guter Gesellschaft mit Uriella, RIP, Mike Shiva und Christoph Blocher!

    • Ein Späher bleibt ein Späher, meistens auf einem Auge blind und daher mit wirrer Sicht auf die Gegenwart.

  15. Was ist das: Klimawahl? Ich dachte, wir wählten unseren National- und Ständerat.

    Das Klima findet statt und wir können es allenfalls geringfügig beeinflussen. Es ist sehr stark zu hoffen, dass sich die neuen Volksvertreter bewusst sind, dass es noch viele andere Baustellen in unserem Land gibt.

  16. Da hat wohl der Greta-Thunberg-Faktor eine grosse Rolle gespielt. Das finde ich an sich gut, denn es ist fuer den Menschen ein Problem wie sich die Natur gegen ihn stellt. Nur muss man bemerken, dass man seit den 1950ern darueber bescheid wusste (war kuerzlich mal als Zuschauer bei einer Gerichtsverhandlung in den USA, wo der Klaeger behauptete nicht gewusst zu haben, das Kettenrauchen zu Lungenkrebs fuehren koennte -auch das war bereits seit den 50ern bekannt). Jetzt haben halt die Gruenen mehr Sitze. Gerade eben habe ich gelesen, dass sich die UBS wiederum von einem Geldwaesche-Verfahren freigekauft hatte, ganz legal, ganz normal man kauft sich frei. Ja so laeuft das in der Schweiz! Die Schweiz hat ein riesengrosses Problem, sie will ihr Image als das wohlhabendste Land aufrechterhalen und dafuer verkauft sie sich. Ich meine die Sache mit der EU ist im Prinzip ein kleiner Fisch, wenn man betrachtet wieviel Schweiz bereits jetzt schon in auslaendischer Hand ist. Und damit die Schweizer das nicht allzusehr wahrnehmen, bezahlen sie 365 Franken pro Jahr fuer die staatliche Hirnwaesche. Auch Filmemacher aller Art garnieren davon einen happigen Teil fuer Filme die kein Mensch sehen will (uebrigens genau diejenigen, welche die Copyrights Anderer noch und noch verletzen und Mitwirkende die ihnen nicht sympathisch sind im Nachspann auslassen). Ein weiteres Problem ist, dass die Schweizer doch sehr wertend sind, es geht ums Aussehen, das Geschlecht und ums Alter bevor ueberhaupt geschaut wird, welche Qualitaeten ein Mensch hat und das Quer durch alle Schichten, politisch wie auch durch alle Jahrgaenge. Hier wird immer noch zwischen Frauen und Maennerberufen unterschieden, da muss man sich doch an den Kopf fassen. Diese voellig mittelaterliche Einstellung verhindert wirklich jeglichen Fortschritt in die Zukunft. Das sieht man -noch einmal- mit dieser bescheuerten Zwangsabgabe fuer das Staatsfernsehen). Allerdings sehe ich den Zusammenhang Staatsfernsehen-Gruene nicht, einfach, weil wir in einer Zeit leben, wo das Versiegeln von Naturflaechen, die ungebremste Bauerei von Mehrfamilienhaeusern, in Orten wo ueberdurchschnittlich viele Wohnungen frei stehen und die steigende Population das Ganze immer schlimmer macht, aber der Schweizer Wirtschaft zugute kommt, mindestens fuer kurze Zeit, denn massive Unwetter koennen schnell viel teurer werden. Und ja, wo ja jeder im eigenen Auto unterwegs sein muss, damit man den entsprechenden sozialen Status sehen soll (obwohl die meisten ihre teuren Karren kaum in cash bezahlen koennten). Doch die Abstimmung musste so herauskommen und ich sehe dies sehr positiv.

    • Hier wird ein wenig viel verschiedenes erzählt. Könnte noch anfügen, dass die AHV schon längstens Pleite wäre, wenn es nicht soviel Raucher in der Schweiz gäbe, denn diese zahlen hohe Tabaksteuern die in den AHV Fonds gehen. Bezüglich Autofahrer wäre ich der Ansicht, dass nur noch Autos auf die Strasse dürfen, welche bezahlt sind.

  17. Mit grossem Genuss und noch mehr innerem Gewinn lese ich jeweils zum reichhaltigen Frühstück im Sprüngli, oder allenfalls im Baur au Lac, wo ich als reicher Pensionär rundum gut genährt auf die Bahnhofstrasse schauen kann,die jetzt endlich kein einheimischer Laden(Manor, FranzCarlWeber,WollenKeller etc.)mehr verunstaltet,die Ausführungen des weitsichtigen Carl Maria Stöhlker.Er hat doch wieder einmal eine brillante Analyse der vergangenen Wahlen gebracht.Schade ist, dass er nicht mehr Kolumnist der NZZ oder von TeleZüri ist. Seine Analyse ist unerbittlich, und man fragt sich angesichts des totalen Versagens der politischen grösseren Parteien und Ihrer Präsidenten, warum die Schweiz noch funktioniert.Neu sei eine grüne Welle von jungen unerfahrenen Hitzköpfen am Ruder, welche keine wirklichen Visionen haben, sondern möglichst direkt in die EU steuern,die er natürlich als Ex Deutscher zutiefst verabscheut. Als zweites sollen offenbar unendlich viele Abgaben und Steuern auf alle Klimathemen wie Flugtickets, Benzin, Heizungen etc. erhoben werden, sobald die Grünen an die Macht kommen.Der gesamte Mittelstand werde verarmen.Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz sei auch deutlich abgerutscht.Die ETH und die Schweizer Unis oder die Tatsache, dass Google Zürich zum europäischen Center gewählt hat, scheint ihm unerheblich.Bez. SVP bedauert er, dass der „grosse Alte“ CB immer mehr schweigt und nur noch seine Anker Sammlung bei einem feinen Wildteller betrachtet.Und seine brillante Tochter MBlocher wünscht er sich als nächsten Bundesrat, damit sie die lückenhaften Englisch Kenntnisse von Ueli (The President) verbessert.Roger Köppel sei der der letzte Visionär im Nationalrat, und die wichtigen Themen wie Gesundheit und Rentenwesen seien bei den Wahlen nicht angesprochen worden. Nun angesichts dieser brillanten Analyse sei eine Frage erlaubt:Wird sich beim nächsten Hörtest bei Phonak (dessen Aktien erfreulich sind) herausstellen, dass das linke Ohr taub ist, oder ist es das rechte? Nun, zum Glück haben wir die Kolumne hier und dürfen uns die Erkenntnisse des letzten deutschen Visionärs in der Schweiz gratis und virtuell „reinziehen“. Da ja offenbar das Schweizer Fernsehen so katastrophal ist. Wahrlich gefährlich, noch in dieser Schweiz zu wohnen,die durch die „Italianisierung“ des Parlaments offenbar langsam Salvini mässig wird: Den jungen und visionslosen Grünen sei Dank. Also: es heisst: sich warm anziehen, und ganz genau hinschauen, was sich da Fürchterliches abzeichnet am Schweizer Politikhimmel(Achtung:Satire).

    • @carli: Dumme „junge“ Karl.

      Garantiert die jungen Frauen und Männer werden alt! Es gilt für all: schnell…

  18. Das Hauptproblem sind die gekauften (und staatlich subventionierten) Medien

    Ich habe versucht, die Wählerschaft auf das Problem der immensen Verschuldung unserer Nationalbank, die unaufhörlich weitergeht und in die Sackgasse Euro / EU führt, aufmerksam zu machen als Ständeratskandidat in Basel-Stadt.

    Ich wurde systematisch von sämtlichen Podiumsdiskussionen ausgeschlossen – auch vom staatlichen Schweizer Radio und Fernsehen, welches die Entfaltung der Diskussion fördern sollte – nicht unterdrücken.

    SNB-Jordan wird mit dem Gretchen-Parlament leichtes Spiel haben und seine Märchen weiter erzählen können, ohne hinterfragt zu werden.

    Aber die Rechnung für die unaufhörlichen Devisenkäufe der Nationalbank ist noch offen. Sie wird immer grösser und grösser. Sie wird uns einmal teuer zu stehen kommen.

    Das Krebsübel in unserem Lande sind m.E. die gekauften Medien.

    In diesem Sinne kann ich nur hoffen, dass Inside Paradeplatz von Herrn Lukas Hässig uns noch lange erhalten bleibt.

    Marc Meyer

    • Es musste so kommen da bekanntlich der Hochmut vor dem Fall kommt. Wer sich der Wahrheit verweigert, wird früher oder später von der Realität eingeholt.

    • Herr Meyer……

      Richtig.
      Ich habe mir darum nichts mehr angesehen was SWF-DRS brachte, es ist eine unnütze Müh.
      Diese Staatsindoktrination, einfach unerträglich.
      Keins der wichtigen Themen spielte eine Rolle.

      Und es ist immer so, seitdem ich das ab den 80igern mitverfolge.
      Nur durch Zufall kamen hin und wieder fähige Leute in den Bundesrat oder ins Stöckli.
      „Warner“ wie Sie einer sind, die werden sabotiert wo man es nur kann.
      Sehen Sie sich an was in Deutschland mit der AfD passiert.
      Soll das noch Demokratie sein…..?
      nein, die Sozis verwandeln Deutschland in eine Gesinnungsdiktatur.
      Ein Prof Lucke, den ich übrigen nicht sehr schätze, er konnte keine Vorlesung halten, er wurde niedergeschrien.
      1933 Vertrieb man auch die Juden genau so aus den Lehranstallten.

      Also wir werden in den Crash gehen und ich persönlich werde mich dann gut amüsieren …..am Wehklagen der Dummköpfe von denen unser Land so dicht besiedelt ist.

      Leider stecken alle den Kopf gerne in den Sand, denn es ist ihnen gerade noch sooo schön wohl.

      Gehen sie in einen Autoladen, sie werden dort erkennen was hier abgeht. Nur die besten Modelle überhaupt sind in den Ausstellungen zu finden.
      VW-Tiguan ein Mittelklassewagen….. nur R-Line, High-Line, normale Modelle ……Fehlanzeige.
      Laut Verkäufer schlagen sie 99 von 100 Wagen in den beiden höchsten Ausstattungssegmenten los.
      Bei Merzedes, bei Volvo… überall, nur Premiumwagen.
      Herr und Frau Schweizer geht es einfach noch viel zu gut.
      Die werden erst nachdenken wenns Crasht.

      Dekadent bis in den Untergang.

      Und die SVP wird schuld sein… Wetten ?

    • „Das Krebsübel in unserem Lande sind m.E. die gekauften Medien. “

      Nö. Das Übel sind die Leute welchen diesen Dreck glauben.
      Irgendwie rutschen wir in „Voraufklärerische“ Zeiten ab.

      Jedem halbschlauen Deppen sollte beim Betrachten dieser Tafel klar werden woher eine Erwärmung kommen könnte: https://de.wikipedia.org/wiki/Periodensystem

    • Die Medien müssen nicht mal gekauft sein. Fast die gesamte Journalisten-Gilde betet den üblichen Katechismus runter: Trump ist dumm, jede Wetteränderung Zeichen der menschengemachten Klimakatastrophe, wer aus dem globalen Süden migriert ist ein Flüchtling usw. Wieso die Medien-Besitzer trotz sinkenden Abonnementenzahlen einfach nur zuschauen, ist die andere Frage.
      Rächen wird sich mittelfristig auch der Niedergang des Bildungswesens. D ist der Schweiz beim Abstieg noch etwas voraus: https://www.publicomag.com/2019/10/wochenrueckblick-bildungstest-im-pressespiegel/
      Wer nicht mehr selber denken kann und an den Weltuntergang innert 10 Jahren glaubt, der sollte sich ernsthaft abklären lassen.

    • „Aber die Rechnung für die unaufhörlichen Devisenkäufe“. Herr Doktor: Bin froh, dass wir uns endlich einig sind. Gruss.

    • Ja hallo Marc. Ich habe gesehen, dass am Schluss der Rangliste, hinter Herrn Weber Eric, noch ein „Meyer Marc“ aufgeführt ist – bist du das ? Ja super du ! Immerhin hast du es versucht.

    • @Walter Roth

      Ja. Das staatliche und aufgezwungene Schweizer Staatsfernsehen unterstützt ausschliesslich die Meinung des Schweizer Bundesrates.

      Icg finde das höchst gefährlich.

      Marc Meyer

    • @Walter Roth

      Addendum

      Und wenn der Schweizer Bundesrat auf die Irrlehre der SNB hereinfällt (Notenbankgeld gehöre zu den liquiden Mitteln der SNB), so hat das Volk dies gefälligst auch zu glauben.

      Deshalb ist Kritik an dieser Irrlehre auch im staatlichem Fernsehen tabu.

      Bundesrat und Nationalbank haben ein Interesse an einem Gretchenparlament, weil dieses die Märchen glaubt, die man ihm erzählt (z.B. „Geld aus dem Nichts“.

      MfG

      Marc Meyer

    • @Informatiker

      Die subventionierten und gekauften Medien manipulieren die öffentliche Meinung.

      Marc Meyer

    • @Informatiker

      Die Medienbesitzer (Herausgeber) können sich nicht aus dee Verantwortung stehlen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Küde

      Haben Sie mir schon mal unter dem Pseudonym “ Küde“ geschrieben?

      Ich erinnere mich nicht.

      Unter welchem oder unter welchen Pseudonymen schreiben Sie mir sonst?

      MfG

    • @Karl Baumann

      Danke.

      Ja. Das bin ich.

      Du bist aber ein ganz aufgewecktes Kerlchen, dass Du das herausgefunden hast.

      Eric Weber hat mehr als doppelt so viele Stimmen gemacht wie ich. Er ist bekannt geworden dadurch, dass er

      a) Seine Hosen vor laufender Fernsehkamera heruntergelassen hat,

      b) Wahlzettel aus den Briefkästen geklaut hat und im Gefängnis landete

      c) den Hitlergruss ausrief

      Die Medien berichten immer ausführlich darüber, währenddem meine Kritik an der Irrlehre der SNB von den Medien totgeschwiegen wird.

      Das findest Du offenbar gut. Ja richtig – es spielt der SNB in die Hände. Das gefällt Dir.

      Übrigens kenne ich Dich nicht. Lass mich raten: Kommst du aus Kreisen, welche von den 700 Milliarden Schulden der SNB profitieren oder etwa gar aus dem direkten Umfeld der SNB? Hast Du hier schon unter anderen Pseudonymen geschrieben? Unter welchen?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • „Die subventionierten und gekauften Medien manipulieren die öffentliche Meinung.“

      Ja, das ist so. Würde der Dreck den die Medien produzieren aber nicht geglaubt werden wäre es kein Problem.

      Können Medien überhaupt unabhängig sein?

    • @Informatiker

      Ja. Ihre Frage ist gut.

      Unabhängige Medien wären wünschenswert.

      Zumindest das von den Bürgern finanzierte Staatsfernsehen muss neutral sein.

      Marc Meyer

  19. brigens…..

    das Idol der Klimahysteriker ist Al-Gore, der einstige Vizepräsident unter Bill Clinton.

    Er machte den berühmten aber mit vielen Fehlern behafteten Film …. „Eine unbequeme Wahrheit“
    Nun ja, unbequem ist vor allem das er vor Fehlern strotzt.

    Und wie ging es Al-Gore inzwischen…?

    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/schadet-uns-kohlenstoffdioxid/

    Auszug aus dem Artikel:
    Al Gore war von 1993 bis 2001 Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Seine Vorträge über einen durch Treibhausgase ausgelösten Klimawandel fasste er 2006 im Film „Eine unbequeme Wahrheit“ (An Inconvenient Truth) zusammen.
    Wegen einiger Fehler und Übertreibungen darf dieser Film in britischen Schulen nicht ohne Richtigstellungen gezeigt werden. 2007 erhielt Al Gore für ihn den Oscar für den besten Dokumentarfilm und zusammen mit dem Weltklimarat IPCC den Friedensnobelpreis.
    Gore‘s Investmentfonds Generation Investment Management GIM besaß 10 % der Chicago Climate Exchange, der amerikanischen Terminbörse für den Handel mit Emissionsrechten und diese die Hälfte der European Climate Exchange.23
    ———————————
    Vor 2010 konnte Al Gore seinen Privatbesitz hauptsächlich mit Umweltgeschäften auf 100 Millionen Dollar verfünfzigfachen.24
    ———————————
    Im Kyoto-Protokoll verpflichteten sich 1997 einige Industriestaaten, den Ausstoß ihrer Treibhausgase zu reduzieren.
    Die USA haben das Protokoll zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert.
    Auch als Al Gore Vizepräsident war, wurde es dem Senat nie zur Abstimmung vorgelegt.

    Weiter im Artikel…

    Der Artikel ist überaus informativ….. er enthält sehr viele Fakten kurz zusammengefasst.

    Unbedingt lesen.

  20. Also, wenn nur noch die angeschlagene SVP als Rettung der Schweiz in Frage kommt, dann können wir tatsächlich gute Nacht sagen… das Thema „Umwelt“ wurde einfach zu leichtgläubig „den anderen“ überlassen. Dass andere Lösungen her müssen, steht ausser Frage. Aber das Gejammer rund um den Sieg der anderen bringt auch nichts. Den Grünen muss man zu Gute lassen, dass sie das Thema seit jeher konsequent besetzt haben – trotz kleinen Erfolgsaussichten.

    • Lui….

      Umweltschutz war schon ein Thema um 1850.
      Hier in St. Gallen versuchten diese Umweltvereine damals den Abriss der letzten Befestigungstürme unserer alten Stadtmauer zu verhindern.
      Diese vereine kümmerten sich auch um Fuhrhaltereien die ihre Pferde schindeten, um Hunde die verwahrlost in den Strassen lebten, versuchten den Wald zu schützen, usw.

      Natürlich, Atomkraft und CO2 waren noch unbekannt.
      Die Umwelt aber ist seit 170 Jahren ein Thea. keineswegs erst seit den Linken und Grünen Sozis.
      Zudem, Umweltschutz gabs in den letzten 100 Jahren immer nur dort wirklich wo die Wirtschaft vorher viel Geld verdient hatte damit man sich solche Anliegen überhaupt leisten konnte.
      In der DDR, was kamen dort für ungeheure Umweltverschmutzungen zu Tage…. nach 1989.
      Überall wo die Wirtschaft florierte gabs auch Umweltschutz….. wo nicht, wurde vor allem massiv verschmutzt.

      Sozis zu wählen ist das besten was man tun kann um die Umwelt langfristig zu schädigen.

      Was glauben sie werden 100ooo Windräder in Deutschland bewirken….?
      In den Gärten werden die Insekten ausbleiben, die Fledermäuse werden wegsterben, die Vögel massiv dezimiert.
      Fragen sie mal einen Wissenschaftler der sein Haus unter Windmühlen stehen hat ?
      Das Thema Umwelt wird benutzt um den Sozialismus einzuführen …….nichts anderes.

      Ginge es um die Umwelt, wir würden AKWs bauen.
      Aber gerade weil die neuen AKWs derart Umweltfreundlich und sicher sind, wird das Thema mit aller Gewalt unterdrückt.

      Es gibt nichts nachhaltigeres wie Energie aus AKWs.

  21. hab noch was vergessen….

    Für die Grünen I….ten gibt’s hier 100ooo Euros zu gewinnen.

    Wie ? ganz einfach, indem sie Wissenschaftlich Belegen das CO2 das Klima erwärmt.

    Titel
    Schadet uns Kohlenstoffdioxid ?

    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/schadet-uns-kohlenstoffdioxid/

    Zitat Auszug :

    Walter Hopferwieser

    100.000 € Belohnung

    Der oder dem Ersten, der mir einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt, verleihe ich einen Preis in der Höhe von 100.000 €. Dieser Beweis hat von schlüssigen und widerspruchslosen Hypothesen auszugehen, die den geforderten Zusammenhang lückenlos erklären. Sie müssen gut begründet und dürfen bis heute nicht falsifiziert worden sein. Jede einzelne dieser Hypothesen muss ebenso wie die gesamte Beweiskette durch empirisch überprüfbare und wiederholbare Experimente bewiesen sein.

    Einsendungen an Walter Hopferwieser, Santnergasse 61, 5020 Salzburg, Österreich.

    Weiter unter dem Link.

  22. Zur Zücher Bahnhofstrasse: Die ist inzwischen sowas von Schrott! Es gibt dort rein gar nichts mehr, was mich reizt (abgesehen vielleicht vom Manor). Als Vergleich: jee deitsche Kleinstadt (wie z. B. Saarbrücken) bietet zwischenzeitlich ein ähnliches Einkaufserlebnis.

  23. Der Klimawandel und die Umweltzerstörung tangiert alle Bereiche, da von einem Thema zu sprechen ist absurd. Es ist erschreckend, wie wenig reflektiert Aussagen wie die von diesem Herrn Stöke sind. Da wollen sich Unternehmen stets neu erfinden und kriegen es nicht einmal auf die Reihe ganz banal über Nachhaltigkeit und das enorme wirtschaftliche Potential von nachhaltigem Handeln nachzudenken. So ist es halt ganz normal, dass Amazon Millionen von neuen Artikeln vernichtet, die Migros jeden Tag tonnenweise hochwertige Lebensmittel vernichtet und deutsche Autofirmen die technologische Entwicklung ausbremsen und betrügen, damit sie ihre Milliardengewinne (kurzfristig) erhalten können. Bei der gesamten Klimadiskussion geht es doch vorallem darum, dass gerade die äteren Herren, ob ihrer Obesession Karriere zu machen und sich gegen die andern durchzunetworken, null Zeit darauf verwenden wirklich zu reflektieren, wo unsere Welt steht und was uns wirlich forwärts bringt. Man könnte beim nächsten Urlaub aber auch einfach die Augen öffnen, wenn man im Plastikmüll schwimmt oder der Gletscher neben der Berghütte plötzlich 10m tiefer liegt. Diese „alten Männer“ sind schon gar nicht in der Lage irgendwelche Dogmen in Frage zu stellen, würde ja bedeuten, sich eingestehen zu müssen, dass man wohl falsch gelegen hat. Ziemlich armselig. Meine 12jährige Tochter hat damit kein Problem, da gibt es keine Dogmen, keine Verblendung, sie analysiert ganz nüchtern was sie beobachtet und geht dann halt an die Klimademo. Was mich auch immer aufs neue erschreckt sind die banal einfachen Lösungen die es eigentlich gäbe, wenn nicht insbesondere Oberkapitalisten um jeden Preis ihre Pfründen verteidigen wollen würden, Koste es was es wolle, dabei hat das letzte Hemd bekanntlich ja keine Taschen …

    • Umweltschutz, damit sollten alle einverstanden sein.
      CO2 als Treiber des Klimawandels zu bezeichnen ist aber Hohlheit in hoher Potenz und schlicht wissenschaftlich nicht haltbar. Aber das verstehen Sie wohl nicht (ihre Tochter schon gar nicht), und schlimmer, sie wollen sich darüber gar nicht schlau machen, wie tausende fauler „Wissenschaftler“ (eher „Verwirrungschaftler“) und hunderttausende von Lehrern. Lieber schaffen wir nun ein CO2-Gesetz, das Multi-Milliarden falsch investieren wird und dem Schweizer Bürger diese Milliarden auf viele viele Jahre zuverlässig aus der Tasche ziehen wird. Dümmer geht es nimmer! Tragisch.

    • Tl,dr. Aber muss das sein, den Namen von Hrn. Stöhlker zu verhunzen? Bringt Ihnen das so grosse Befriedigung?

    • „Meine 12jährige Tochter hat damit kein Problem, da gibt es keine Dogmen, keine Verblendung, sie analysiert ganz nüchtern was sie beobachtet und geht dann halt an die Klimademo.“

      Nööö, keine Dogmen! Sie geht an die Klimademo, weil sie mit 12 als Erste belegen konnte, dass das CO2 fürs global warming verantwortlich ist und der Mensch mit seinem (globalen) Anteil von 10-20% dafür exklusiv verantwortlich ist!

      You made my day – ich hoffe, Sie sind nicht nur eine frustrierte Frau mit Ängsten vor älteren Männern und der Unfähigkeit, mindestens so gut wie diese zu networken.

  24. Tja, ich wollte nie mit 65 in Pension gehen.

    Aber langsam frage ich mich schon ob ich dann nicht doch besser auswandere.
    Zumal ich im Land meiner Frau ja eh schon alles nötige dazu habe.
    Natürlich will man nun das rahmenabkommen durchdrücken, dann kommt der UNO Migrationspakt, die EU-Bürgerschafts-Richtlinie und die Schweiz wie ich sie mochte ist damit Geschichte.
    Die werden uns mit Primitiven überfluten, mein Geld verschleudern, meine Pensionskassengelder aufs Spiel setzen.

    Diese Linken Idioten werden erst dann merken das man Ideologie nicht besteuern kann…… das wir alten weissen Männer von unserem eigenen Staat dazu erpresst wurden diese Experimente zu bezahlen….. sind wir dann einst ausgestorben, ist Ende im Gelände.

    Hier hat mal einer sehr gut beschrieben zu was wir unsere Jugend unter dem Einfluss der Sozis aller Farben heran-erziehen.
    Es ist ein deutscher Blog, passt aber zu uns wie die Faust auf Auge.

    ———————
    Der Erwachsene als Kumpel und der jugendliche Größenwahn
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/10/03/der-erwachsene-als-kumpel-und-der-jugendliche-groessenwahn/

    Der kleine Erwachsene – oder die Verdummung des Kindes.
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/09/26/der-kleine-erwachsene-oder-die-verdummung-des-kindes/

  25. Herr Dr. Stöhlker – wie gut kenne ich den Klub der alten Männer (old boys club) eine Gruppierung alter Männer ohne echte Ideen die aufgrund ihrer Zweitklassigkeit sich aller echten Herausforderungen entgegen stellen und dabei die dritte Klasse fördern – und wir wundern uns danach wo zB an den Schweizer Universitäten die Schweizer Exzellenz bleibt… diese Veränderung die wir sehen ist eine Konsequenz des Überdrusses und ist viel mehr als ˋnur´ eine Klimabewegung. Wir brauchen Veränderungen in einer sich rasch verändernden Welt. Der Klub der alten Männer sollte uns viel lieber mit Rat und Tat beistehen wenn wir, die jüngere Generation, beginnen unsere Verantwortung zu übernehmen.

  26. Sehr geehrter Herr Stöhlker,

    Ihre Angst vor Steuererhöhungen, die Sie hier populistisch verbreiten, ist unbegründet.

    Ich gehe davon aus, dass Sie den Unterschied zu Lenkungsabgaben kennen:

    Lenkungsabgaben schaffen Anreize zur Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und beruhen auf dem Verursacherprinzip. Es findet keine Umverteilung statt von reich zu arm wie bei den Steuern.

    Steuern funktionieren anders und füllen nur die Staatskasse.

    Dagegen werden Lenkungsabgaben an jene rückerstattet, die sich umweltverträglich verhalten. Und daher profitieren alle davon, unabhängig von Einkommen und Vermögen.

    Daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Das Prinzip ist nicht neu und funktioniert erfolgreich schon seit Jahren. (Ich bin übrigens im Energiesektor tätig).

    Mit freundlichen Grüßen

    • Eine Lenkungsabgabe ist eine staatliche Massnahme mit dem Ziel, das Verhalten der Besteuerten in eine bestimmte Richtung zu lenken. Der Begriff ist nicht genau von einer normalen Steuer abgrenzbar, da jede Steuer immer einen Lenkungseffekt hat und auch eine Lenkungsabgabe immer Einnahmen für den Staat bedeutet. Die Einnahmen aus den Lenkungsabgaben fallen jedoch nicht in die allgemeine Staatskasse, sondern werden zweckgebunden reinvestiert oder der Bevölkerung zurückerstattet, z.B. via Krankenversicherer. Darum wird auch der feine sprachliche Unterschied zwischen Lenkungsabgabe (nur mit dem Ziel zu lenken) und Lenkungssteuer (mit dem Ziel zu lenken und allgemeine Einnahmen zu generieren) gemacht.

      Die Abgaben auf Treibstoffen wird zu grossen Teilen zweckentfremdet und versickert in der Bundeskasse, Finanzierung des Asylwahnsinns z.B.

  27. Für einmal stimme ich Ihrer Analyse vollumfänglich zu, sie ist Ihnen sehr gut gelungen. Manchmal können Sie es doch noch. Glückwunsch

  28. Die Grünen zusammen mit der SP wollen nun den Staat politisch und wirtschaftlich umbauen. Noch höhere Frauenquoten, Vater- und Mutterschaftsurlaub á discretion, grössere Flüchtlingskontingente, mehr Geld für Ausbildung und Genossenschaftsbauten, 10’000 km Velowege, Verbot für bestimmte Investitionen, mehr Geld für Kultur, Kinderbetreuung und Integration etc. Wer finanziert das Ganze? Sicher nicht die jugendlichen Klimaaktivisten und die Studenten (und deren reichen Eltern).Nein, es ist der einfache Mann/Frau auf der Strasse, der sich wohl einen zusätzlichen Job am Wochenende suchen muss, um all die Gebühren und Abgaben stemmen zu können …

  29. Für einmal mit KS einig. Die vermutlich vorbehaltlose Zustimmung zum Rahmenknebelabkommen schafft zudem die direkte Demokratie faktisch ab. Das Parlament wird aber sowieso machtlos da ja Brüssel dann für uns die Gesetze macht. Schade, meine Familie ist vor 45 Jahren aus Deutschland genau wegen solcher Verhältnisse „geflohen“. Jetzt ist es hier soweit.

  30. Noch ist gar nichts passiert. Die Bürgerlichen (SVP, FDP, CVP, BDP, EVP) und wie sie alle heissen, haben im NR immer noch eine komfortable Mehrheit – wenn sie denn wollen. Im SR ohnehin. Ich verstehe das ganze Gejammere nicht.

  31. Was soll die Leier, Herr Stölker?
    Dass 50-jährige auf der Gasse stehen, haben jene verbrochen, die Sie beweinen. Sie holten und holen billige Arbeitskräfte aus dem Ausland und entlassen die „teuren“ Hiesigen.
    Dass der Manor aus der Bahnhofstrasse ausziehen muss, hat die Geldgier der SwissLife-Führungsgilde zu verantworten. Sinnbild für die ganze Bahnhofstrasse.
    Dass die Rentenfrage zum Thema wurde, haben genau jene Kreise zu verantworten, die ständig Steuergeschenke an sehr gut Verdienende machten. An jene die schon hatten aber immer noch mehr wollen. Dafür sorgten, dass nicht jeder sein Gehalt entsprechend versteuern muss. Dass die von Ihnen (Typen wie Matter) dafür sorgen, dass genügend Löcher für die Entsorgung von steuerrelevantem Geld vorhanden sind (arbeite in diesem Gebiet…).
    Dass Sie einen Köppel loben, ist weiter nicht verwunderlich. Er bringt der Politik ungefähr so wenig wie Sie, als Sie sich damals lächerlich machten mit dem Versuch, die 01-Vorwahl für Zürich zu retten.

  32. Total bekloppt, was in der Schweizer Politik momentan abgeht! Und jetzt noch ein CO2-Gesetz, also ein Gesetz über etwas, das gar keinen Einfluss aufs Klima hat! – Die Grünen müssten eigentlich für mehr CO2 eintreten, dann hätten wir global viel mehr Pflanzenwachstum, der ganze Planet würde grüner. Die Pflanzen leben heute noch in einer fürs Wachstum suboptimalen CO2-Konzentration! 3-6 mal höhere Konzentration wäre optimal (siehe auch Begasung mit CO2 in Gewächshäusern). Heute ist der Planet eh schon viel grüner als vor 100 Jahren, dank Indien und China.

    https://youtu.be/ksMYjzWSlI4
    https://t.co/g4DOVBdYqI?amp=1

    • Oh je, noch so einer, der sein Wissen aus Youtube bezieht. Was im Internet von irgendwem behauptet wird, muss wohl wahr sein, Musste herzhaft lachen, aber ich fürchte, dieser Kommentator glaubt auch noch daran.

    • Mein Gott, „Bekloppt“, was ist denn mit Ihnen los? Gerade aus einem 100-Millionen-Jahren-Tiefschlaf erwacht? Man kann über angemessene Klimamassnahmen diskutieren und wer welchen Anteil tragen muss. Aber zu behaupten, je mehr CO2 umso besser, ist also wirklich bekloppt.

    • Ach Barth(li)! Ironie vermag Dein Intellekt (oder dessen Surrogat) scheinbar nicht zu erfassen.

    • Ach Peter Müller, wenn Sie wüssten! Könnte Ihnen hier ganze Studien von Top-Wissenschaflern und -Instituten von Cambridge, MIT, Cornell, Princeton u.a. anhängen, wenn man es denn könnte. Sie haben sicher auch keinen IPCC-Bericht gelesen und auch nie irgendwelche verwendeten Klimadaten und die Art ihrer Erhebung oder „Kreation“ oder „Ajustierung“ (Alarm, Alarm!) Überprüft?
      Hier noch eine ganz einfach tönende Aufgabenstellung an Sie: Erklären Sie mir bitte, wie die Weltdurchschnittstemperatur ermittelt wird und was das ist. Es wird ja in den Medien und auch in „wissenschaftlichen“ Werken jeweils locker von dieser Durchschnittstemperatur gesprochen.

    • @Peter Müller:
      Oh je, noch so einer, der sich von all den Lügen und Inszenierungen blenden und manipulieren lässt! Anstatt den Mainstream-Medien unreflektiert nachzuplappern wäre es für die Menscheit und unseren Planeten äusserst hilfreich, wenn solche Dauerschläfer wie Sie, die geschätzte 90% unserer Gesellschaft ausmachen, endlich mal erwachen würden! Stattdessen Grün wählen, die Verantwortung abgeben und zugucken wie alles den Bach runtergeht! Unsere Gesellschaft ist am verblöden…

    • @Visionär und @Bekloppt: Nun Ihre Spitz-Namen sagen ja alles. Ich warte auf den Link zu den MIT und Cambridge Studien (man kann sie ja nicht anhängen, ja Technik ist schwierig, ha ha).

      Oder wird es wieder nur der österreichische Briefmarkensammler in Pension auf eike, der Herrn Roth das Wissen vermittelt? Sicher glauben Sie auch an die Theorie der 11. Traurig wie das Internet jedem Irrglauben noch eine Rechtfertigung gibt.

    • @Peter Müller:
      Sie werden eines Tages, in nicht allzu ferner Zukunft, noch ziemlich abrupt und unsanft auf die Welt kommen, und sich fragen, wie es wohl möglich war, dass Sie ein Leben lang all diesen Irrglauben und falschen theoretischen Modellen auf den Leim gegangen sind. Ich wünsche Ihnen jetzt schon ein schönes Erwachen dabei…

  33. Ganz schlimm: Niemand scheint die falsche Story vom vom CO2 verursachten Klimawandel hinterfragt zu haben. Man wird Milliarden für einen Unsinn ausgeben, nur weil ein paar unseriöse „Wissenschaftler“ (der grossmäulige „Brandstifter“ Michael Mann war zu diesem Zeitpunkt gerademal ein karrieregeiler Doktorand…!) vor mehr als 20 Jahren diese eigentlich NACHWEISLICH falsche These postuliert haben und die ihr zu Grunde liegenden Daten fälschten (die Mann und Jones nie publizieren wollten und am Ende schlicht „verloren“ gingen…). Das IPCC hat diese These übernommen und propagiert den ganzen Unsinn. Viele Klimamodelle (mit Fehlerpropagationen zum Abwinken) bauen auf der falschen These auf. Viele bequeme (Pseudo-)Wissenschaftler haben ungeprüft und unreflektiert die These übernommen, schliesslich kommt die angeblich gesicherte „Erkenntnis“ (ist bloss These!) ja von der UNO-Org. „IPCC“, also muss es stimmen, und publizieren selbst karriererelevante Schriften basierend auf der These, wobei viele dieser tollen „Wissenschaftler“ (so beobachtet bei einem ziemlich lautmäuligen Fachhochschul-„Professor“ für Alternative Energien aus Deutschland) nicht einmal wissen, dass CO2 geruch- und farblos und völlig unsichtbar ist…
    Es ist physikalisch NICHT möglich, dass CO2 den Klimawandel bewirkt. CO2 reflektiert und absorbiert nur in einem sehr engen Infrarot-Frequenzband IR-Strahlung und könnte dort theoretisch tatsächlich etwas zum Treibhauseffekt beitragen. Über das fast gesamte IR-Spektrum reflektiert und absorbiert allerdings bereits ein anderes im Überfluss vorhandenes Gas IR-Strahlung unabhängig vom CO2: H20-Dampf. Es ist also eher so, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre mit der Temperatur steigt, nicht umgekehrt, da mit steigender Temperatur viel mehr C02 aus den Meeren gelöst wird.
    Im übrigen war es zu Zeiten der Römer und in der mittelalterlichen Wärmephase (ca. 900-1350) wesentlich wärmer als heute bei weniger CO2 in der Luft. Wären die Leute damals ausgestorben, dann wären wir heute nicht da. Die Erde war am grünsten und die Tiere waren am grössten bei einem CO2-Gehalt von 2500 ppm vor längerer Zeit. Gewächshäuser werden mit CO2 auf eine CO2-Konzentration von 1000-2000 ppm begast, um optimales Gemüse-Wachstum zu haben. Pflanzen würden bei bloss 150-180 ppm CO2 global komplett absterben.

    Ja, eine Klimadebatte muss tatsächlich geführt werden! Allerdings muss man den „wissenschaftlichen“ Studien der IPCC und dem massenhaft gefälschten/“ajustierten“ Datenmaterial (auch bei der NASA nahestehenden „Instituten“ wie GISS) auf den Zahn fühlen und den CO2-Unsinn, der von der IPCC und vielen Nachplapperi-„Wissenschaftlern“ propagiert wird, als das entlarven, was er ist: Schlicht unseriöse These, aber keine Wissenschaft. In Italien haben im Juni 2019 erstmals viele prominente Wissenschaftler hierzu eine Eingabe an Regierung und Parlament gemacht (https://t.co/WgMYJY73vf?amp=1). Denen ist schlicht der Kragen geplatzt ab soviel Blödsinn. Eine ähnliche Eingabe von mehr als 31000 Wissenschaftlern gab es in den USA. – Hat man hierzu etwas in unseren dumpfbackigen Medien vernommen? NICHTS, dafür viel „Gschpürschmi“-Greta-Gedöns und Extinction-Rebellion-Bullshit verfasst von denkfaulen, intellektuell überforderten Sensations-Journalisten! (Putin hatte schon recht: Ein schlecht informiertes Mädchen. – Nun ja, er kann ja auch direkt und ohne Filter auf eine der besten Akademien der Wissenschaften der Welt zugreifen.)

    In diesem Sinne. Eröffnen wir bitte die echte Klimadebatte, bevor Multi-Milliarden in den Sand gesetzt werden! Dammi nomol!

    • Echt jetzt, die 31000 Hobbywissenschaftler als Quelle? Von denen etwa zwei vom Fach waren und der Rest Tierärzte oder ähnliches? Glauben Sie wirklich an das, was Sie hier verbreiten? Was ist Ihre wissenschaftliche Qualifikation?
      Übrigens, wenn Sie schon das „warme“ Mittelalter erwähnen, war Genf früher unter ein einem Gletscher. Also ist doch alles wärmer geworden?

    • Sie haben recht. Klimaforscher brauchen halt auch einen Job und um den zu behalten müssen sie sich wichtig machen. Mit einem Grundeinkommen könnten auch diese zuhause bleiben, was der Gesellschaft viel Geld einspart.

    • Die „echte Klimadebatte“ hat man schon längst – seit ca. 1960? – haben können. Wir hatten schon damals – pre Club of Rome – die Vision. Da gab es knapp 4 Milliarden Menschen auf dem Planet nicht 8 Milliarden wie heute. Vision ohne Umsetzung ist bloss wie eine Halluzination. Wir erleben heute keine Halluzination. Good government heisst vorausschauen und handeln.

    • Oh wie war. Aber leider ist der Glaube weit verbreitet. GLAUBEN im Duden am besten mal nachlesen. Es ist der Kampf gegen Windmühlen, wenn man versucht die Dummheit der Massen zu eleminieren.
      Im alten Rom hat der Imperiator dem Volk Brot und Spiele gegeben. Dazu gibt es heute auch Parallelen.

    • Sie verbreiten Fake News, die der Realität nicht standhalten!

      Der menschengemachte Klimawandel ist unbestreitbarer Fakt.
      Fragen Sie doch mal im Oeschger-Zentrum Bern oder an der ETH nach.

      Was machen Sie beruflich?

    • Ich würde gerne die Quellenangaben sehen. Ob gegen oder für ein Thema: Je lauter und anschuldigender man schreit heisst nicht automatisch, dass der Inhalt korrekter/ fundierter ist.

    • Eine Dumpfbackengruppe, die auch ahnungslos CO2-Unsinn weiterverzapft und Kinder und Jugendliche mit Stuss indoktriniert, ist die Lehrerschaft (i.d. Regel nicht gerade Wissenschaftler…). Das ist brandgefährlich. Vermutlich werden auch Lehrmittel (Bücher, Videos) schlicht falsch verfasst.

    • Ich kann den Beitrag von Etihad nur unterstützen, sehr gut und kompakt beschrieben. Zu ergänzen wäre noch, dass sich immerhin Roger Köppel mit dem Thema sehr kritisch und objektiv auseinandergesetzt hat, soweit das in Medien überhaupt möglich ist. Es ist für mich unverständlich, dass eine objektive Diskussion zum Klimawandel nicht zustande kommt. Der Verdacht erhärtet sich, dass Wissenschaftler käuflich und der Wahrheit nicht verpflichtet sind wenn es um Ruhm und Geld geht.
      Dass die Zedern für die Fundamentpfähle von Venedig auf dem Gotthardpass geschlagen wurden, spricht allein für sich. Noch heute zeugen Wurzelstöcke, die die Gletscher noch heute frei geben, von den bewaldeten Alpen.

    • In Afrika stinkt es vom europäischen Müll in den Himmel. In Russland wird mit Atommüll umgegangen wie wir mit unserem Grünabfall. Der ganze Nahe Osten, abhängig vom Petro-Dollar wird weiter fördern und es überall stinken lassen. Firmen wie Glencore werden die Umwelt weiter mit bleihaltigen Substanzen vergiften und zerstören zur Förderung von Rohstoffen.

      Aber unsere naiven Grünschnäbel im Bern haben wirklich das Gefühl eine CO2 neutrale Schweiz machen zu können. So gut wie es manchmal den Sahara Staub zu uns weht, werden die Luftschichten auch weiterhin den Dreck aus allen Herren Länder zu uns schaufeln. Oder stülpen wir irgend einen Cocon über unser Land?

      Sorry das heutige Klima ist das Resultat von mehreren Faktoren, der Industrialisierung, der Mobilität, der Überbevölkerung und der dadurch zunehmenden Überproduktion, dem billigen Geld (jeder Depp kann sich einen Boliden leisten) usw.

      Wir können es drehen und wenden wie wir es wollen, wir kommen aus diesem Kreislauf nicht mehr wirklich raus und solange Macht, Gier, Geld die Welt regiert schon gar nicht.
      Oder wollen die Greta Jünger zurück in die Steinzeit?
      Glaube kaum, dann müssten sie sich auch noch vom geliebten Handy, Burger King, Mc Donalds und Kentucky Fried Chicken trennen. Hühnermast produziert viel CO2.

      Über Grün nachdenken, grün handeln ja, aber nicht dem Bürger das Geld schon aus dem Portemonnaie ziehen bevor das Hirn wirklich tätig ist.

    • 31‘000 Wissenschafter! Ja, genau 😉 und alles Klimawissenschaftler…

      Sie sagen es selbst: CO2 verstärkt den Treibhauseffekt und dieser verursacht die Klimaveränderung. Innert der Rekordzeit von 50 Jahren. Das über Millionen von Jahren gebundene CO2 (Verrottetes Biomaterial in Form von Kohle und Oel) wurde in den letzten 150 Jahren wieder freigesetzt. Das sind nicht mehr die Langsameffekte vergangener Klimaperioden am Werk. Punkt.

      Und übrigens sind Menschen keine Pflanzen.

    • @ Voll Grün: Auch nur ein Artikel in 2 Zeitschriften (und dann noch „Fokus“, Alter!). Es wird nichts genau beschrieben, viel Blabla, keine wirkliche Nachvollziehbarkeit und kein Zugang zu Daten. Schwach. Natürlich reflektiert und absorbiert CO2 IR-Strahlung in einem sehr engen Frequenzband innerhalb des IR-Spektrums. Das sagen ja auch Etihad und Cambridge Uni und andere. Nur: in diesem engen IR-Frequenzbereich reflektiert H2O-Dampf bereits die IR-Strahlung, da bringt das CO2 keinen zusätzlichen Treibhauseffekt und ausserhalb dieses engen IR-Bandes schon gar nicht. Sie sollten sich wirklich vertieft mit der Sache auseinandersetzen, statt solchen Oberflächlichstuss zu verbreiten.

    • Damit Peter Müller auch noch Schnappatmung kriegt, hier der Split der Wissenschaftler:
      Atmosphere, Earth, & Environment (3,805)
      1. Atmosphere (579)
      I) Atmospheric Science (112)
      II) Climatology (39)
      III) Meteorology (343)
      IV) Astronomy (59)
      V) Astrophysics (26)
      2. Earth (2,240)
      I) Earth Science (94)
      II) Geochemistry (63)
      III) Geology (1,684)
      IV) Geophysics (341)
      V) Geoscience (36)
      VI) Hydrology (22)
      3. Environment (986)
      I) Environmental Engineering (487)
      II) Environmental Science (253)
      III) Forestry (163)
      IV) Oceanography (83)
      Computers & Math (935)
      1. Computer Science (242)
      2. Math (693)
      I) Mathematics (581)
      II) Statistics (112)
      Physics & Aerospace (5,812)
      1. Physics (5,225)
      I) Physics (2,365)
      II) Nuclear Engineering (223)
      III) Mechanical Engineering (2,637)
      2. Aerospace Engineering (587)
      Chemistry (4,822)
      1. Chemistry (3,129)
      2. Chemical Engineering (1,693)
      Biochemistry, Biology, & Agriculture (2,965)
      1. Biochemistry (744)
      I) Biochemistry (676)
      II) Biophysics (68)
      2. Biology (1,438)
      I) Biology (1,049)
      II) Ecology (76)
      III) Entomology (59)
      IV) Zoology (149)
      V) Animal Science (105)
      3. Agriculture (783)
      I) Agricultural Science (296)
      II) Agricultural Engineering (114)
      III) Plant Science (292)
      IV) Food Science (81)
      Medicine (3,046)
      1. Medical Science (719)
      2. Medicine (2,327)
      General Engineering & General Science (10,102)
      1. General Engineering (9,833)
      I) Engineering (7,280)
      II) Electrical Engineering (2,169)
      III) Metallurgy (384)
      Davon ca. 10000 mit PhD und höher.

    • @Pawel: War eben auf der Site des Oeschger-Zentrums. Habe die Vorstellung des Präsidenten Prof.Dr.Stocker gelesen, der dort zum Klimawandel u.a. folgendes schreibt: „Wir konzentrieren uns dabei auf die Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen und Ökosysteme und denken über die sozialen Dimensionen dieser bisher nie dagewesenen Veränderungen nach.“ – „Bisher nie dagewesenen Veränderungen“? – Ne, ist klar! Da weiss man gleich Bescheid bzw. Prof. Stocker nicht. Er soll sich doch bitte zuerst bei den einfachsten Diskussionsgrundlagen schlau machen! Geologen und Historiker mögen ihn doch über die langen Wärmephasen im Mittelalter (10. bis 14. Jahrhundert) oder zur Römerzeit, zur Zeit der Ionier usw. aufklären, wo über längere Phasen höhere Temperaturen herrschten als heute. Von der kleinen Eiszeit im 17. und 18. Jahrhundert, wo die Themse und die Grachten zufroren (man schaue sich Gemälde der Breughels an) anscheinend auch nie gehört?
      Glauben Sie mir, ich habe insgesamt auch 8 Jahre studiert (inkl. PhD) und ich habe während dieser Zeit von Professoren soviel schon damals offensichtlichen Stuss gehört und Dinge gelernt, die sich später als falsch herausgestellt haben. – Wissenschaft ist gemäss Kritischem Rationalismus NIE(!!!) „settled“. Schon dieser alberne, diskriminierende PR-Claim rollt mir die Zehennägel nach hinten.

    • Der unseriöse (Prof.) Dr. Mann, Erfinder des krass hingefakten „Hockeysticks“, der sich auch schon fälschlicherweise als „Nobelpreisträger“ ausgegeben hat, schuldet ja mittlerweile seinem zähesten Kritiker, Prof. Dr. Ball, eine Millionensumme (Prozessentschädigung). – Wie will er diese bloss auftreiben?

    • Sie wissen schon, dass der von 31000 “Wissenschaftlern” unterzeichnete, in einer Aerztezeitung vor 20 Jahren erschienene kurze Artikel keinerlei Fakten enthielt? Wer dies immer noch zitiert, der fürchtet sich wirklich nicht, lebt Badehose – er lebt im letzten Jahrtausend.

    • @Peter Müller: und wieder einfach einen Stuss von wegen „Artikel in Ärztezeitschrift“ rauslassen. – Googeln Sie „Oregon Petition“.
      – Skifahren konnten „Sie“ besser.

    • @Alfred Schellenberg:

      Ja googlen Sie Oregon Petition, bevor Sie so etwas schreiben.

      Im Internet können Sie ja alles schreiben und andere Kommentatoren beleidigen.

      In der Tat war es eine Fachzeitschrift für Aerzte und es war vor 20 Jahren. Warum ist das für Sie Stuss? Verstehen Sie das, was dort steht? Glauben Sie, dass andere die Orgeon Petition nicht kennen? Wo leben Sie, dass Sie das annehmen?

    • 31000 Hobbywissenschaftler? Herr Müller woher wissen Sie das?
      Woher nehmen Sie die Gewissheit das diese 31000 Wissenschaftler seriöser sind als die mit denen Sie argumentieren?
      Die gehässige Frage nach der wissenschaftlichen Qualifikation des für Sie sicher missliebigen Statements von „Etihad“ ist nonsens. Reine Vernunft und Einsichtnahme in die Klimahistorie soweit als vorhanden sind für jeden zu gewinnen, ob mit oder ohne wissenschaftliche Pfauenfedern.
      Das Klima wird sich um die aufgeblasene Kilmahysterie nicht kümmern und weiter das tun was es schon immer getan hat:
      Sich wandeln nämlich. Und die Klimasekte wird durch diesen Wandel disqualifiziert und als das dastehen was sie eigentlich ist: Ein Geschäftsmodell mit einem untauglichen Businessplan. Untauglich dafür der Erde wirklich was Gutes zu tun – einzig dafür erfunden um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen!
      Wird nicht lange dauern bis das auffällt.

    • @Camille Krüsi: Wissenschaft braucht es nicht, sagen Sie? Nur reine Vernunft. Nun eben, dann kommen Sie nicht mit einer 20 Jahre alten Petition zu einem Artikel, der in einer Ärztezeitschrift erschienen ist.

      Wussten Sie nicht?

      Ja eben!

  34. @Stöhlker: Diesmal muss ich (leider) Ihrem Bericht zustimmen; Sie sind nun beinahe (endlich) auf der Linie des guten Bruno Bertez. (Kennen Sie wahrscheinlich nicht & wird Sie wohl auch nicht interessieren.)

    Die Verluste der SVP waren voll & ganz verdient; die Partei hat einen unseriösen Wahlkampf geführt, der Wähler wird nicht mehr ernst genommen und die SVP-Nationalräte stimmen sowieso zusammen mit CVP, FDP etc.

    Siehe EL-Reform (SVP, zusammen mit CVP & FDP): http://archive.is/IrEic

    Gerne verweise ich auch auf Geschäft 16.314 und die SVP-Nationalräte, welcher der Abstimmung ferngeblieben sind.

    Als Einwohner eines FDP- & SVP-beherrschten Dorfes (Senora weiss Bescheid [http://archive.is/1Zavc]) darf ich nächstes Jahr für den Strom 30 % mehr bezahlen. Das haben uns wohl kaum die Linken und die Netten eingebrockt. Auch die von der Senora erwähnte Angelegenheit kam nicht von Links.

    Was sich nun verändern wird, kann ich Ihnen sagen. Nichts. Gar nichts. Kennen Sie den Unterschied eines Balthasar Glättli und eines Andreas Glarner? Der Unterschied ist zero, null. Beides Millionäre, beide gemästet bis ans Lebensende. Das nennt man „Classe Politique“. Eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus.

    Sie müssen auch wegen der SNB keine Angst haben: Die Tanne aus Burgdorf wird sich mit Grün-Grün bestens arrangieren.

    Tant pis für die Schweiz und die internationale Konkurrenzfähigkeit. Upmarket CNC-Maschinen werden schon lange in Taichung und eben nicht mehr in Moutier hergestellt. Ueber den Fabrikanten und dessen „Service“ in Moutier haben wir schon Ende der 80er Jahre gelacht. Beim Banking spielt die Musik schon lange in Singapur und nicht bei unseren Bierhallen-Schlägern in Züri.

    Hier noch etwas Interessantes zum Lesen von unserem guten Gefängnisdoktor.

    „The Appeal of Inherited Power“, Dr. Thedore Dalrymple

    Page 1 of 2: http://archive.is/US4Ig
    Page 2 of 2: http://archive.fo/Me3ym

    “Rich men are more likely to accept the role of servitor of their nation than master of it.”

    „This brings me to another small point. A couple of elections ago, an opposition candidate came to my door with her 20-year-old son in tow, to canvass my vote. The son said something derogatory about the incumbent Member of Parliament, who was standing for reelection. I pointed out that, in the then-recent scandal about parliamentary expenses, our Member had come out very well: He had not claimed a single penny in expenses.“

    „“That’s because he’s a rich man,” said the 20-year-old, assuming that for me the word “rich” would be a moral accusation.“

    “Is that not an argument for having only rich men in Parliament?” I replied. “Better a Parliament of rich men than one of men who enter Parliament to become rich.”

    Gute Woche noch.

    • Jeden Tag steht ein neuer Dummkopf auf…… sagt der Volksmund.

      Sie Grütter sind einer davon.

      Siehe
      Die Verluste der SVP waren voll & ganz verdient; die Partei hat einen unseriösen Wahlkampf geführt, der Wähler wird nicht mehr ernst genommen und die SVP-Nationalräte stimmen sowieso zusammen mit CVP, FDP etc.

  35. Immerhin keine SVPler mehr die alles Verbieten und der Realität die Augen verliessen, die hatten nun 20 Jahre die Chance als stärkste Partei (habe Sie vor 20 Jahren selbst gewählt) zu Beweisen das Sie für uns Bürger etwas verbessern können. Für
    Mich persönlich hat sich in diesen 20 Jahren vieles dank der SvP verbieter Partei verschlechtert!

    Insofern bin ich SEHR froh kommen mal ein paar JUnGE unvefilzte JUNGE Köpfe! Die Schweiz von vorgestern an die sich all die ausreichend grau melierten noch erinnern mögen kommt nicht mehr zurück, ich schlage sonst vor das wie die Traditionelle Schweiz für die SVPLer im Muititahl und anderswo aufrecht erhalten die können wir dann dahin bachieben während wir Weloffenen saubere ökologisch Sinnvolle Städte haben.

    • palombo, haben sie vergessen, wer uns vor der eu bewahrt hat und dafür gesorgt hat, dass wir in unserem lande wenigstens noch eine schweizer-; eh eidgenossenmehrheit haben. ist doch in den letzten 30 jahren passiert. vielleicht können sie sich noch erinnern. das ergebnis linker mehrheiten ist jeweils verrat, verschuldung und bankrott. das sollten sie schöngeist und gutmensch aus dem dornröschenschlaf erwachen.

    • Nun ja hoffen wir, dass Sie Recht bekommen. Ich meinerseits bin da doch sehr skeptisch. Gewonnen hat im Moment eine Verbots- und Gebührenpartei die jedoch Null Lösungen hat, ausser eben Verbote und neue Gebühren. Wen trifft das? Doch die, die sie gewählt haben, Unterschicht, Mittelschicht. Wir werden uns nicht wundern müssen, wenn wir in der Schweiz dann auch plötzlich eine Gilet jaune Bewegung bekommen. Bern ist hierzu leider das beste Beispiel wie Links regiert. Ich denke und hoffe, dass in 4 Jahren der Spuk vorbei sein wird und wir uns wieder der Normalität zuwenden können. Das heisst nicht, dass ich das Klima nicht schützen will. Nur muss man das möglicherweise anders anpacken. Und das wir dem Grosskapital nachäffen und diesen Rahmenvertrag unterschreiben wollen, dämlicher geht es tatsächlich nicht mehr. Jeder hier, wenn er einen so einseitigen Vertrag vorgesetzt bekommen würde, würde diesen auch nie unterschreiben!

    • Ciao John Palombo
      die SVP mag zwar etwas zu konservativ sein, die Weltmeister im Verbieten sind jedoch links und grün zu finden.

    • Selten einen solch unqualifizierten Mist gelesen, Johno. Voller Frust und inkompetenten Aussagen. Die Schweiz verblödet. Sie können als sogenanntes „gutdünkendes Malus-Beispiel“ vorausgehen. Gratuliere zur Wahl. Ein Tiefpunkt aller Kommentare.
      Weiterer Tiefpunkt in Bern: Dass ich einen Teil meiner Steuergelder an die unsägliche Funny-Cello bezahlen muss. Das ist wohl das Low-Light meines politischen Lebens. Johno, Selbst-Reflektion hat noch keinem geschadet, auch Dir nicht Amigo.

  36. “Sie wollen reich bleiben und gut leben. Dazu muss mehr Grün in die Räte eingewechselt werden.“

    Warum soll das so sein?

  37. Danke Herr Stöhlker für all die gelungenen Steilvorlagen: ja, Einiges liegt im Argen. Auch unsere arrivierten Parteien haben sich (zum Glück) nicht mit Ruhm bekleckert. Im Gegensatz zu Ihnen, zwar nur unwesentlich jünger als Sie, bin ich der Meinung, dass die aktuelle Lage Volkes Wille geradezu auffordern, Frauen, Jungen und Naturbezogenen Verantwortung zu übertragen. Übrigens: eine 40-jährige Person, in der CH geboren und lebt hier, ist grundsätzlich geeignet, uns zu vertreten. Ob die Grosseltern aus Honolulu oder sonstwo stammen, ist egal. Ich dachte, „inside paradeplatz“ ist politisch „neutral“.

  38. Was an der Urne passiert ist, war weniger dem Können der Parteien geschuldet, sondern ist vor allem den Medien zu verdanken. Diese haben durch ständige Greta-Propaganda die Grüne Partei vorangetrieben. So wie damals in Deutschland die AFD, die es ohne permanente Nennung in den Medien, nie soweit gebracht hätte.

    Es gibt ein gutes Buch über die Partei: Rote Wölfe im grünen Schafspelze. Der Autor beschreibt die deutschen Grünen. Passt aber auch für unsere. Mit „rote“ Wölfe ist der Kommunismus gemeint, den man durch die Hintertür des Klimas und Naturschutz einführen will.
    Dann gibt es noch ein Buch von einem Michael Grandt: Die Grünen, zwischen Kindersex, Kriegshetze und Zwangsbeglückung. Auch hier sind die Deutschen Grünen gemeint, die eine zeitlang Kindersex legalisieren wollten.

    Persönlich bin ich sehr für Natur- und Umweltschutz. Aber ich bin nicht für diese Klimapolitik, die nur eine neue Steuer für Luft ist. Das Klima und Umwelt hat die letzten 100 Jahre global keinen Politiker gekratzt. Wenn die plötzlich alle auf ein Thema umschwenken, dann ist meist etwas faul. Man will über die Hintertür eine Weltregierung aufbauen.

    Dass die Parteien das Rahmenabkommen nach der Wahl durchwinken, war von Beginn weg klar. Mit der Verzögerungstaktik hat der Bundesrat und einige Parteien gezielt die SVP ausgeschalten. Ich denke, wenn die weiter mit solchen schmutzigen Methoden arbeiten, wird die SVP ihre Wähler irgendwann verdoppeln. Vor allem, wenn man sieht, dass dieser Vertrag ein absolutes Desaster ist. Ich habe nichts gegen eine Zusammenarbeit mit der EU, aber dieses Abkommen geht gar nicht. Die Gründe wurden schon zu Genüge genannt.

    • Nein, die SVP wird wohl nie mehr einen Höhenflug haben. Grund: sie vertreten nicht die Schweizer Mittelstandsbevölkerung, sondern die Reichen. So wie alle anderen Parteien eigenlich auch.

      Was wir bräuchten ist eine Alternative für die Schweiz!

    • @Benny Fuchs, Nationalökonom, […]Was wir bräuchten ist eine Alternative für die Schweiz! […]
      Sehe ich auch so. Es gibt keine Partei, die das Geldsystem und die SNB in ihrem Parteiprogramm hat und eine vernünftige Geldpolitik betreiben möchte.

  39. Komisch, die Armen machen sich vielmals von alleine arm. Sie wählen links, ganzjährig angespornt von den Medien. Die Reichen können spielend mit höheren Abgaben leben!
    Stimmt Blocher ist alt geworden! Ohne Blocher wären die Armen seit Jahren noch ärmer!
    Zum Schluss noch einen Ratschlag, studieren Sie die Erklärungen der NASA zur Erderwärmung! Das geht nicht an die Grünen, die verstehen das nicht.

  40. Die zwangsfinanzierte SRF beinflusst also die Wahlen mit massiver Propaganda für die von ihr bevorzugte politische Strömung und die Schwizerlis dürfen das bezahlen und wollen dies auch.

    • Das Schweizer Fussvolk: dumm, wie Vieh! Aber das ist ja nicht nur bei uns so!

    • Der Pietro schreit ja schon lange – heute halt ohne den s.Zt. schönsten NR und Versager des „Agefi“ – nach staatlicher Förderung der Presse. Es wird wohl bald auch eine „Billag“, bzw. „Serafe“ für die Presse geben. Unter dem hochintelligenten Schaller jr. (ja, es ist der Sohn des bekannten Schweizer Oekonomen) haben mich Fr. 700.– pro Jahr fürs „Agefi“ nicht gereut aber was der Innovationsfetischist FD (und Leiter des welschen Ablegers des Büro F. [http://archive.is/J6ekB]) in seiner kurzen Amtszeit von 12 Monaten fertiggebracht hat (bezahlte Auflage von ca. 10’000 unter Schaller auf ca. 700 Ende FD), war ein echtes Trauerspiel. Sein Intimus ist noch immer Chefredaktor aber die Zeitung findet man inzwischen nicht einmal mehr in Kiosken in Genf.

  41. Gut, dass alle Immobilien-Besitzer etwas Konstruktives tun können, denn:

    Die private Energiewende für Eigenheimbesitzer ist angesagt und sehr rentabel.

    Angesichts der Tatsache, dass das AKW Mühleberg in wenigen Wochen vom Netz geht und dass im Rahmen der Energiestrategie des Bundes bis 2050 praktische, dezentrale Lösungen für die Energiewende nötig sind, möchte ich aufzeigen, wie sinnvoll und rentabel die private Energiewende ist.
    Im Rahmen der Wohneigentumsförderung (WEF) können BesitzerInnen von privatem Wohneigentum alle 5 Jahre Ihr Geld aus der Säule 2 oder 3a entnehmen, zu einem reduzierten Satz von ca. 7% versteuern und den realisierten Gewinn in die private Energiewende reinvestieren, z.B. für Photovoltaik, kombiniert mit einer Erd- oder Luftwärmepumpe, Solarthermie, Gebäude-Dämmung oder neue Fenster. Der kumulierte, reale Steuergewinn beträgt schnell über 60%.
    Bei gleichzeitiger Berücksichtigung lokaler Handwerker und KMU’s wird die lokale Wirtschaft maximal profitieren. Vielleicht sinkt mittelfristig sogar die Steuerlast.
    Gleichzeitig können Sie ein Klumpen-Risiko in Aktien, Obligationen und Immobilien besser verteilen, da in den drei genannten Anlageklassen aktuell eine deutliche Blasenbildung besteht.
    Solarstrom und tiefere Heiz- und Mobilitäts-Kosten sind reale und langfristige Werte, anstelle eines theoretischen Rendite-Versprechens auf einem Vorsorgekonto in einer unbekannten Zukunft. Sie erhalten langfristig deutlich mehr Unabhängigkeit gegenüber Strom-Konzernen und Sie schützen sich gegen zukünftig höhere Strompreise. Oft gibt’s noch staatliche Subventionen. Selbst produzierter und verbrauchter Solar-Strom vom eigenen Dach (ohne Netzkosten) kostet ca. 10 Rp./kWh, gegenüber dem Durchschnitts-Preis von ca. 24 Rp./kWh von normalem Strom. Auch Ihr Liegenschaftswert steigt. Weitere Synergien sind erzielbar, falls Sie und Ihre Familie mit einem Elektro-Fahrrad oder einem Elektro-Auto mit eigenem Solarstrom unterwegs sind.

    Weitere Infos bei energieschweiz:
    https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/die-groessten-vorurteile-zur-solarenergie

    • Danke, Herr Steinmann, für den konstruktiven Beitrag. Ich habe ihren Vorschlag (Photovoltaik aufs eigene Hausdach) vor einem Jahr in meiner Liegenschaft an der Goldküste vollzogen und bin begeistert. Ich decke mit 18 Solarpanels schon 66% meines Strombedarfs und unterstütze mit Solarstrom die Warmwasseraufbereitung. Damit habe ich schon einen Erdgasverbrauch um 25% gesenkt. Mit einer Luftwasserwärmepumpe für die Hausheizung könnte ich die Gasverbrauch auf praktisch Null senken! Mit dem Einbau einer Speicherbatterie und dem Ausbau auf 30 Solarpanels könnte ich mein Haus fast autark und weitgehend CO2 frei betreiben. Die Solaranlage hat mich nichts gekostet, ausser dass ich die Stromkosten nicht mehr dem Elektrizitätswerk sondern dem Solaranlagenersteller zum vergleichbaren kWh Preis überweise.

      Folgende Massnahmen sollte der Gesetzgeber in die Wege leiten. Die Kosten für Solaranlagen, Speicherbatterien und Wärmepumpen sollten voll als Investitionen von den Steuern einmalig abzugsfähig sein. Dies wäre eine völlig unbürokratische Förderung zum Schutze unserer Umwelt und Zukunft.

    • Und das ganze Geld für diese absolut nicht funktionierenden technischen Gadgets schenken Sie den Leuten, oder wie?

      Mitten im Winter wird bei mir vom EW mittels Fernsteuerung die Luft-Wasser Wärmepumpe während Stunden angestellt, da sonst das Netz zusammenbrechen würde am Mittag und frühen Abend. Bei dichtem Nebel und Null Sonnenschein kann ich mir meine Sonnenpanele dann schenken. Wir frieren uns an diesen Tagen förmlich den Hintern weg, bei einer Investition von 120.000 Franken summa summarum.

      Erzählen Sie also bitte hier keinen idealisierenden Stuss.

  42. Sehr geehrter Herr Stölker, ersparen Sie uns doch diese repetitiven Unkenrufe! Es ist schon klar, dass ihn Ihren Augen alles den „Bach runter geht“! Sie machen Begleitmusik dazu und spielen sich auf! Schade um jeden Minute, die man vergeudet Ihre Kommentare zu lesen!

  43. „Alles verändern, damit alles beim Alten bleibt.“ Fürst Salina (in der Verfilmung gespielt vom eleganten Burt Lancaster) aus dem Roman „Il Gattopardo“ von Giuseppe Tomasi, Principe di Lampedusa und Graf von Palma di Montechiaro, Sizilien.

    Sizilien, welches die Brücke schafft zu den 38 NR-Kandidierenden, welche für 60.000 Franken „Werbegeld“ pro Nase Ihre Seele verkauft haben an die Operation Libero-Sekte. Wie tief wir doch gefallen sind (und Hugo Stamm war nirgends).

    Nein, weder ein Alain Délon als junger, heissblütiger Aristokrat noch eine voluptuöse Claudia Cardinale als Inbegriff sizilianischer Schönheit und Tochter des lokalen, in die Politik strebenden, lokalen Mafioso, haben für Melodrama gesorgt im hiesigen Wahlkampf.

    Nur eine langweilige Truppe sonderbar gekleideter grüner Mannfrauen, deren Velosättel für eine gewisse Befriedigung sorgen wird und die postrevolutionäre Anführerin des neapolitanischen Marketenderinnen- Küchengeschwaders Funiciello mussten genügen. Arme, reiche Schweiz.

    Grün oder stirb.

    • Liebe Frau Villalon,

      alleine schon die Tatsache, dass Sie noch zu jener winzigen Minderheit gehören, die das Wort „voluptuös“ noch beherrscht, zeichnet Sie und Ihr Votum aus. Was Sie beschreiben, trifft zu. Wir stehen in der Schweiz vor unglaublich bewegten, lebhaften vier Jahren, wo die Unsicherheiten nur zunehmen werden.
      Und die politische Rechte, fast nur noch vertreten durch die SVP, weigert sich, zu führen. Unsere Politik dankt jetzt ab.

    • Schade, haben Sie Miss Juso (zusätzliche Bemerkung wg. „drohender“ Zensur weggelassen) nicht auch noch in Ihren Kommentar einflechten können.

    • Arme Isabel Villalon, aber danke für das Kulturwissen das sie uns vermittelt haben, weiss ich schon lange. Da ist mir eine Frau Funiciello lieber, die stöbert nicht in der Vergangenheit, muss nicht in Archiven stöbern. Sie entwickelt Ideen, zeigt Lösungsvorschläge, befasst sich mit der Zukunft. Auch mir geht sie manchmal auf den Sack. Frau Villalon nicht, sie gackert Banales von der Pfnüselküste und schreit um Hilfe: Ich bin auch noch da, bitte beachtet mich, Stöhlker-Syndrom!

    • Die Artikel und Kommentare der mutigen Isabel Villalón sind immer eine Bereicherung. Ihre Gradlinigkeit ist zu bewundern!

      Apropos negative Kommentare: Viel Feind viel Ehr… aber nie das Format einer Isabel Villalón!

  44. Witzig und gut formuliert, ohne das Kind beim Namen zu nennen: Wer die Wahlen gemacht hat, waren nicht die Kandidaten, sondern die Mainstreammedien (NZZ, Tagi, SRF, Bluewin etc.) Jeden Tag haben sie mindestens 10 % ihres Inhalts dem vermeintlich drohenden Klima-Weltungergang gewidmet. Dass wir wegen des C02 vor dem Abgrund stünden, ist das Mantra der Krpyto-Marxisten! Kritische Stimmen wurden und werden konsequent ignoriert. Fazit: Die Marxisten sind nicht mit den Panzern gekommen, ihnen wurde der rote Teppich in die Chefetagen unserer Medien gelegt. Und von da an hirnwaschen sie die Eidgenossen und übernehmen die ganze Macht. Wacht endlich aus eurem Tiefschlaf auf!

    • Wundert das? In den Medienhäusern sitzen fast auch nur noch linke Journis welche einen nicht zu unterschätzenden Beitrag dazu leisten.

    • Wir CG finden uns SOO – wichtig, dass wir glauben – wir können in einer Generation die Welt verändern – dies Alleine – die 8 Mio Einwohner – ohne die anderen Milliarden Erdenbewohner??
      Die Erde existiert nicht seit 2000 Jahren – sondern seit mehreren Hunderttausendjahren – oder Milliarden – ohen diese Grünen Schweizer Ideen…
      Jeder soll Verantwortung zur Natur tragen – das wäre die Aufgabe der Politik- ohne Grosse Investitionen.

  45. Wenn Sie sich die Mühe machen, CVs einiger neuer GP- & GLP-Parlamentarier zu vergleichen mit CVs der nun weniger präsenten SVP-Blogger & SVP-Twitterer, würden Sie evtl. auch zum Schluss kommen, dass das Parlament kaum an Qualität verloren hat. Sie schreiben viel, denken wenig. Diese Kombination ist ideal für dieses Portal.

  46. Als sich nach dem Zusammenbruch der UdSSR die POCH (Progressive Organisation Schweiz) auflöste, gingen viele Mitglieder zu den Grünen. Die Grünen sind seitdem unter starkem Marxistischem Einfluss der POCH`ler. Heute gibt es keine UdSSR mehr aber dafür eine EUdSSR, der man genau so gerne beitreten möchte. Jetzt werden erstmal höhere Abgaben beschlossen, bis die Fiskale Belastung für den Mittelstand EU Niveau erreicht hat.

    • Dumm, dümmer, Fussvolk… Wird dann vermutlich Zeit auszuwandern und der Schweiz den Rücken zu kehren. Nur: wohin?

  47. hm, also die Schweiz hat falsch gewählt, ist dies Ihre Konklusion?

    Ich meinte, Geld kann man nach wie vor nicht essen, also besser Geld ausgeben gegen den Klimawandel als irgend etwas anderes…

  48. Kohärenz und Konsistenz ein Thema? Der Beitrag ist so unzusammenhängend und widersprüchlich wie ein Wochenrückblick eines Vierjährigen.

  49. Themenparteien sind Schwachsinn. Wie schon das Auto bei der Autopartei. Nun also der Umweltschutz. Leider gibt es da nicht mehr viel zu machen: Wasser- und Luftqualität sind Weltspitze, ebenso wie die Recycling Quoten und die Abfallentsorgung. Okay, den Landverschleiss durch Überbevölkerung könnten sie bekämpfen, ist aber tabu, weil von der SVP besetzt. Grün ist das neue Rot, mit dem Phantomthema „Klimakatastrophe“ wird der Sozialismus vorangetrieben. Wie Brechts schon sagte: «nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber».

  50. Lieber ein Haufen lernfähiger Junger als die ewig renitenten alten Jammeri, die nur noch in der Vergangenheit ihrer boys clubs schwelgen.

    Das Durchschnittsalter des Parlaments ist mit 49 Jahren übrigens absolut im Gleichgewicht.

  51. „Immer zu wissen, wie man sich im richtigen Maße bestätigt, nennt man versteckte Tugend.“
    Laotse

    Vielen Dank für diese schöne, vollständige Beschreibung. Wie beschrieben ist es ein bisschen ein „Marignano“ der Politik…..niemand ist zumindest bisher jedoch gestorben.
    Zwei Punkte: Erstens ist der Verkauf von Unternehmen in den letzten dreißig Jahren eine Tatsache, dann das Land und jetzt die Banken.
    Zweitens, die interessanteste Tatsache sind 5000 Kandidaten, als es vor 10 Jahren schwierig war, gültige Kandidaten zu finden. Das sollte uns in dieser liberalen Schweiz denken lassen, wo nicht nur die Mittelschicht verschwindet, sondern auch eine gewisse Elite darum kämpft, sich durchzusetzen, und deshalb hat er nichts anderes übrig, als sich in die Politik zu werfen, mit den Ergebnissen, die wir sehen. Tatsächlich werden die meisten grossen Unternehmen nicht nur vom Ausland aus kontrolliert, sondern auch die Organe sind….die Schweizer können durch das Fenster in VR oder als Berater eintreten….wenn das das ist, was Sie sagen „Eine stabile und robuste Schweiz“, dann müssen wir uns überlegen, was eine schwache Schweiz wäre…..
    Genau diese Arroganz, diese Anmaßung und Bereicherung einiger weniger und die Verarmung vieler ist das Ergebnis. Also, es kann nicht schlimmer werden, im Gegenteil, ich denke, es kann besser werden, davon bin ich überzeugt.

  52. Ach ja, jedes Pendel schwingt mal irgendwann zurück. Die Grünen wurden von Neuwählern am stärksten gewählt, zur nächsten Wahl sind diese Steuerzahler und haben vielleicht Familie, dann ist der Unsinn der Jugend schnell vergessen. Und was immer die Grünen heute einrühren ist ja nun auch nicht für die Ewigkeit – siehe Kanada, da werden Konservative wohl viel vom Klimaquatsch der Trudeau Regierung rückgängig machen, ebenso wie Trump das mit Obama’s Müll getan hat. Und dennoch muss man den Linken und den Grünen Respekt zollen: mit einer derart an den Haaren herbeigezogenen Story wie dem angeblich menschgemachten Klimawandel die öffentliche Meinung so zu manipulieren, das zeigt wie einfältig und beeinflussbar die Menschen sind und wie schwach unsere Demokratie doch ist. Mann sollte den Grünen dankbar sein das sie das aufgezeigt haben.

    • @Hemingway: Kleine historische Reminiszenz. Als in den 80-er Jahren die Grünen erstmals auf der politischen Bühne erschienen, wurden auch viele Witze gerissen wie jetzt von der SVP die Greta-Witze. Originalzitat von Andreas Glarner: „Schuld am Wahlresultat war ein warmer Sommer und eine Göre aus Schweden“. Wie ist nun das mit den früheren SVP-Sprüchen: Das Wahlvolk hat immer Recht?
      Und wer bestimmt nun heute mit im politischen Leben in Deutschland?

      Ich schlage der SVP daher vor, sich weiterhin auf’s Witzeklopfen an Stammtischen und an ihren eigenen Veranstaltungen zu konzentrieren (in den USA haben die Trumpies ja auch die gleiche Einigelungstendenz)- in 4 Jahren haben wir ja wieder Wahlen, wir werden dann ja sehen, inwieweit sich eine solche Problem-Negierungstaktik für die SVP auszahlen wird.

  53. Ja die Berner Rösti (…der…) hatte ein schwaches Auftreten gestern.
    Sollen die Grünen erst mal zeigen, wie sie die Schweiz wirtschaftlich, nachhaltig und global konkurrenzfähig weiterentwickeln wollen.
    Ich sehe ganz einfach keine Macher bei Grün.
    Nur Plauderers/Innen.

  54. Herr Stöhlker, die Wahlbeteiligung war wieder bieder unter 50% . Wie gehabt. Die Grünen? erinnert mich an die Autopartei. Pilze schiessen auf und verblassen——– Warum ist die schon seit Jahren untergesagte SVP immer noch mit mikrigen——Prozenten im Parlament? Irgendwie stimmt die medienschaffende Wahrnehmung nicht wie sie es sich wünscht.

    • „Die Grünen? erinnert mich an die Autopartei“

      Nicht schlecht, Ihr Gleichnis. Wäre gut möglich, dass es noch so kommt.

      Gruss an den intelligenten Querdenker.