Jung, Kids, Cool: Frau erobert Raiffeisen

Direktorin der CS übernimmt Produkte-Departement beim St.Galler Koloss – UBS, ZKB, Blackrock: Frausein ist Trumpf.

Was braucht es für Karriere im Swiss Banking? Das richtige Geschlecht. Der endgültige Beleg liefert die heutige Personalie. Die neue Spitzenfrau der Raiffeisen ist weiblich.

Kathrin Wehrli heisst sie, eine CS-Kaderfrau, die in Kinder-Magazinen über Familien-Konti schreibt, selber drei Kinder grosszieht, knapp 40 ist und von der Romandie nach Zürich gewandert ist.

Ideal für uns, meint Heinz Huber, der CEO der Raiffeisen. „Mit Kathrin Wehrli konnten wir eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit und versierte Spezialistin in den Bereichen Performance- und Produktmanagement für die Position gewinnen.“

Die Bankerin würde die „kundenorientierte Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen gezielt und erfolgreich“ voranbringen, so der zukünftige Boss der neuen Vorzeigefrau auf dem Finanzplatz.

Mutter, Autorin, Direktorin (LinkedIn)

Das Motto für die forschen Karrieren der Swiss Bankerinnen lautet simpel: Jung, Kids, Good looking.

Wehrli erfüllt den Kriterienkatalog perfekt. Wie gut sie das Geschäft kennt, ist nicht abschätzbar.

Brav&ausgewogen (Fritz und Fränzi)

Sie hat bislang kaum von aussen sichtbare Spuren hinterlassen – mit Ausnahme des Artikels in Fritz und Fränzi, einem Jugendheftli.

Bei der UBS schoss kürzlich ebenfalls eine Managerin steil die Karriere-Leiter hoch. Ihr Name: Simone Westerfeld.

Big Jumpin Westerfeld (LinkedIn)

Westerfeld kam von der Basler Kantonalbank und hatte keine Lust, von Zürich nach Basel zu ziehen; neu Pflicht für einen weiteren Aufstieg bei der KB.

Nun soll die Frau das zentrale Geschäft mit den vielen Schweizer Retail-Kunden der UBS beleben – eine matchentscheidende Aufgabe.

Weiter im Takt: Bei der ZKB wurde soeben mit Anja Hochberg eine langjährige CS-Anlagefrau unter Vertrag genommen. Sie soll der Staatsbank beim Investieren helfen, damit die Kunden gute Tipps erhalten.

Schliesslich noch Blackrock. Beim Schweizer Ableger des US-Finanz-Giganten hat vor Jahresfrist eine Frau mit bekanntem Namen das operative Steuer übernommen.

Mirjam Staub-Bisang heisst sie, die Partnerin des berühmten Martin Bisang, einst erfolgsverwöhnter Investment-Banker.

Ein weiteres Plus auch hier: Staub-Bisang ist ebenfalls Mutter.

Frau gleich gut, Mütter gleich Erfolg? Oder lautet die Überlegung vielmehr: Weibliches Geschlecht an die Spitze, um öffentlich gut dazustehen?

Hahn war mal (schweizeraktien.net)

Unter Staub-Bisang geriet Blackrock in der Schweiz rasch in Turbulenzen. Unzählige erfahrene Kaderleute suchten sofort das Weite. Staub-Bisang reagierte – mit einer PR-Offensive.

Auch da bleibt abzuwarten, ob die Frau die richtige Wahl für den Schweizer Frontjob beim erfolgsverwöhnten US-Konzern ist.

Wie auch immer, der Trend ist eindeutig: Wer heute im Banking eine Top-Position anstrebt, hat als Frau einen gewichtigen Vorteil.

Die Firmen wollen betont Frauen fördern, weil sie finden, die Gesellschaft – gespiegelt durch die Medien – würde dies verlangen.

Kommentare

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  1. Zitat:

    „Weibliches Geschlecht an die Spitze, um öffentlich gut dazustehen?“

    Genau darum geht es, und um politisch motivierten Druck.

    Es zählt nicht mehr der Leistungsausweis, sondern es zählt das Geschlecht.

    Wenn eine Frau gegenüber einem besser qualifizierten Mann bevorzugt wird, so ist das nicht nur Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, sondern Sexismus nur mit anderen Vorzeichen.

    Zumindest würden viele Leute keifen „Seximus, Seximus“, wären die Vorzeichen umgekehrt.

  2. “WENN MAN ALL DIE SINKENDEN SCHIFFE JETZT NOCH MIT WEIBLICHEN KAPITÄNEN
    BESETZT, DANN SIND DIE MÄNNER NICHT SCHULD AN DEREN UNTERGANG.“

    Quotenfrauen, die drauf rein fallen sind selber schuld.
    EZB wird das beste Beispiel werden.

  3. Gott sei Dank gibt es auch noch einige Männer, die für das unsägliche Gefasel von Lukas Hässig nur zwei Worte haben: „sexistischer Unrat“.

  4. Ich würde mir hier eine richtige Auseinandersetzung mit den Führungsqualitäten der erwähnten Personen wünschen. Was sie da schreiben ist pauschales Geschwurbel. Ich erwarte mehr von einem Jouralisten. Schwache Leistung!

  5. Das einzig Vernünftige auf dieser Seite ist die Anzeige, in der steht „Geschirr günstig mieten“. Der Rest ist Penisverlust-Gefasel. Und das schreibe ich als Mann.

    • 🙂 wir Frauen lieben lustige Männer (wenn möglich ohne Penisverlust). – Finde es im Übrigen auch seltsam, dass bei Frauenbeförderungen immer betont wird „sie hat studiert und ist Mutter einer Tochter“, während bei einem Mann nicht suggeriert wird, dass er nach Feierabend noch einen Nebenjob hat :-).

  6. Wieso genau betonen Sie eigentlich x-mal, dass die Frauen Mütter sind? Können Sie dann bitte auch noch einen Artikel darüber schreiben, wieviele der männlichen Manager Väter sind??

  7. Ich glaub, ich probiers jetzt mal mit divers, da man das Geschlecht ja heutzutage wechseln kann wie die Unterhose. Vielleicht gibt das der Karriere einen neuen Schub, so als Differenzierungsmerkmal und neuer LBQTBTDGNMTP Faktor, oder was auch immer grad Mode ist.

    Den Frauenbonus kann ja jede abgreifen.

    Kenn ich aus der eigenen Familie: Bauernschläue, von der Ausbildung und von vom strategischen Intellekt nicht grad geküsst, aber gefördert von allen Seiten.

  8. Sehr geehrte Frau Hässig! Könnten Sie Herrn Hässig beim heutigen Freitags Raclette mal in den verbalen Schwitzkasten nehmen? Sollen wir wirklich zu Hause sitzen, geistig um die Kinder herum verkümmern, 20 Jahre warten um dann bei der Scheidung einen guten Deal abzuschliessen oder könnte man einfach mal ein wenig Respekt haben, dass wir Frauen uns genauso dem täglichen Karriereirrsinn mit total langweiligen Meetings und narzisstischen Chefs aussetzen (wie viele Männer es auch müssen), um auf unseren eigenen Beinen zu stehen und unsere eigene Kohle zu verdienen ? Ich zähle auf Sie, Frau Hässig!

  9. Sehr geehrter Herr Hässig

    Es ist nur noch erschreckend, was für einen Mist Sie da schreiben. Schlicht und Einfach sexistisch.

    Frau Wehrli hat rund 10 Jahre bei der CS gearbeitet, davor bei der Boston Consulting Group. Sie verfügt über einen Master-Abschluss in Wirtschaft und Business Administration der Universität Lausanne.

    Die Dame ist ganz offensichtlich nicht dumm, kennt sich im Banking aus und hat Führungserfahrung.

    Dies sagt zwar nichts darüber aus, wie gut sie den Job erledigen wird und auch nicht, wie gut sie den Job bei der CS machte (kann niemand hier beurteilen).

    Die Anstellung von Frau Wehrli jedoch auf ihr Frausein, jung, kids und good locking zu reduzieren ist einfach nur übel. Sie sollten sich wirklich schämen!

  10. Das ist doch mal eine steile Karriere – 15 Jahre nach der Uni-Presse in die GL der drittgrössten Bank.
    Naja, wenigstens hat sie so wieder mehr Zeit für Family. Wie das geht? Kollege Rolf kann da bestimmt Tipps geben wie man zeitintensives Triathlon und GL Mandat unter einen Hut bringt.

  11. Nicht nur frausein ist Trumpf. Wäre ich als ü50 mit Frauenkleider und Schminke aufgetaucht hätte ich meinen Job garantiert noch…

  12. Der Frauenhype ist einfach lächerlich. Job muss mit Frau besetzt werden bedeutet die Qualität der Arbeit/Anforderung wird gesenkt, nur um eine Frau einzustellen. Vernünftige, gute und qualifizierte Frauen sind grundsätzlich gegen Quotenfrauen, denn sie wollen wegen ihres Könnens angestellt werden und nicht weil sie eine Frau sind und weil sie nicht mit den linksextremen in einen Topf geworfen werden wollen. Männer die Quotenfrauen fördern, sollten zwingend eine solche als Vorgesetzte erhalten. Allgemeine Meinung und nicht auf jemanden im Artikel bezogen.

  13. Für mich ist Frau Martullo – Blocher DAS Beispiel einer Frau, die eine Firma mindestens so gut führen kann, wie ein Mann. Ich habe grosse Achtung vor ihr. Offensichtlich auch die Bündner. Martullo- Blocher wurde mit dem besten Resultat der Kandidaten von den Bündnern in den Nationalrat gewählt. Das wurde allerdings in den Medien nicht gross thematisiert. Auch weiss ich, das es für ihre Qualität spricht, wenn die Bündner ausgerechnet eine Zürcherin in den Nationalrat wählen.

    • OMG, noch ein schlimmeres Beispiel als diese Martullo Blocher gibt es wahrlich nicht!
      Bhüet mi dä Herrgott vor em Hühenervogel dass ich däre ja niä im Wald begägne:-)

    • M. Blocher führt erfolgreich. Und das nicht nur 1 Jahr. Von kompetenter Führung haben viele Schreiberlinge nur theoretische Ahnung.
      M. Blocher hat aber zwei riesen Handicaps. Der Neid vieler wegen Ihrem Vater und Ihr quotenfeindliches Aussehen.
      Umso höher ist mein Respekt vor Ihrer Leistung.

    • Der Unterschied zwischen Martullo-Blocher und den im Artikel von Lukas Hässig genannten Frauen ist:

      Daß Martullo-Blocher nicht aufgrund ihres Geschlechts sondern aufgrund von Qualifikation und Leistungsausweis die Position erhalten hat.

      Christoph Blocher hätte selbst obwohl sie seine Tochter ist, sie ohne Leistungsausweis nicht auf den Posten gelassen.

  14. Die Kathrin ist hübsch und nicht auf den Kopf gefallen. Da macht es sogar für die Männer mehr Spass.

    Interessant wäre höchstens Hubers Motivation. Er selbst ist ja doch ziemlich politisch.

  15. Ein paar Anmerkungen:
    1) Simone Westerfeld
    Ist man mit Mitte 40 noch jung? Immerhin ist sie Uni Professorin, also fachlich wohl nicht so dünn wie der Artikel suggeriert. Ob man die Karriere Leiter so steil nach oben fällt, wenn man vom CEO Posten einer Kantonalbank zur stellvertretenden Leiterin Unternehmenskunden wird (hat nichts mit Retail zu tun, da muss LH was verwechseln in seinem Artikel) sei auch dahin gestellt.
    2) Anja Hochberg
    Hat auch einen Dr., ist auch Mitte 40 mit über 20 Jahren Berufserfahrung.
    3) Anja Wehrli
    Mit 39 die Jüngste von den 3 Damen, aber auch da gibt es ja durchaus Beispiele für Männer die in diesem Alter (der jünger) das Level erreicht haben.

    Das Frauen auch Mütter sind, bedingt die Natur, sagt aber nichts zur fachlichen Qualifikation aus. Habe noch nie das Argument gehört, das Ermotti und Konsorten ungeeignet seien weil sie Väter sind. Das Argument funktioniert, wenn man implizieren möchte, das Frauen besser am Herd aufgehoben sind, was natürlich eine Frechheit ist.

    Btw, ich bin ein Mann, sehe aber bei meiner Frau, wie schwierig es ist in der Finanzbranche (und generell) Karriere zu machen. Da werden Frauen gerne bei Beförderungen und Stellenvergabe übergangen, mit Begründungen wie „die wird eh bald schwanger“ oder „Mit Kindern funktioniert das dann eh nicht mehr“ oder „Bald will Sie eh wegen Kindern auf Teilzeit wechseln“.

    Wenn es nun ein paar Frauen bis nach oben schaffen, finde ich das generell zu begrüssen. Und sobald LH tatsächlich herausfindet, dass die Frauen im Artikel es nicht drauf haben, kann er ja gerne nochmal einen fundierten Artikel schreiben, der nicht latent frauenfeindlich ist

  16. Geht es eigentlich nicht mehr um Geschlechtergleichheit als entscheidendes Kriterium, um den besten Kandidaten für eine Position zu besetzen? Gerade in der Finanzbranche gibt es mir keinen bekannten Bereich wo das Geschlecht zwingend einen Vor- oder Nachteil ausmacht – solange die Personen ihr Gehirn zum Denken verwenden.

  17. Ich bin ja wahrlich nicht für Frauenquoten und übertriebene, dogmatische Förderungen von Frauen. Aber nicht gleich jede Besetzung einer Stelle ist automatisch eine Quoten-Besetzung.

    Im Falle von Kathrin Wehrli kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sie wirklich eine gute Performance hat. Ich hatte vor einigen Jahren einige Zeit mit ihr als Peer zu tun und ich erlebte sie als zielstrebig mit einer raschen Auffassungsgabe, strategisch clever und auch sehr intelligent. In dem Sinne würde ich sie nie als Quotenbesetzung sehen, sondern sie macht halt einfach einen guten Job.

    Die anderen genannten Damen kenne ich nicht persönlich. Aber es ist wirklich nicht zielführend gleich alles schwarz / weiss zu sehen. Wie gesagt, nicht jede Besetzung mit einer Frau ist eine Quotenbesetzung. Etwas weniger oberfächliche und klischeehafte Betrachtung kann manchmal gut tun.

  18. An alle Männer hier: Es ist effektiv so, dass man als Frau, wenn man wollte, vieles erreichen könnte ganz ohne Studium. Die meisten Männer sind lustigerweise sehr einfach gestrickt und als Frau denkt man oft: „Wie ist das möglich /wie kann das sein?“, wenn wieder einmal mehr einer alles macht, was man will, nur weil man ein bisschen freundlich war. Handkehrum muss ich mir Sprüche gefallen lassen wie „Die Zusammenarbeit mit Ihnen ist toll und dann sind Sie auch noch Balsam für meine Augen [grins]“.

    Es ist sehr einfach für eine Frau, hier den Schluss daraus zu ziehen „Männer sind dumm“ oder „Männer sind Opfer ihrer eigenen Pornographie“ (die man als Frau oft ausnützen kann, aber nicht sollte), aber das wäre doch ein bisschen zu ungerecht, denn es gibt auch viele kluge Männer, die einsehen, dass intelligente Menschen ganz unabhängig vom Geschlecht intelligent sind.

    Merke: Eine intelligente Frau kommuniziert immer auf Augenhöhe, obwohl sie genau weiss, dass bei einem Mann das Hirn im Reduktionsmodus läuft, sobald er eine Frau (egal, in welcher Position…) vor sich hat. Als Frau muss man die Männer geradezu vor sich selber schützen, was sehr anstrengend ist! Deswegen sind Frauen oft müde! Und deswegen denken viele Frauen, Männer seien dumm.

    • Got me! Wie wahr! Geb‘s offen zu, dass eine charmante Dame mit Intelligenz mein Wohlwollen jederzeit gewinnt! Deshalb habe ich eine Solchige auch zur Gemahlin übertölpelt, oder so… auch wenn wir beide dazu die Firma verlassen mussten/sollten/durften (UBS).
      Jedenfalls sind gute Frauen ein Gewinn für jede Firma! Auf jeder Stufe! Auch ganz oben, wo die Luft dünn und testosterongeschwängert ist! Ein guter Mix machts aus. Gilt übrigens auch für die Altersstruktur.
      Viel Erfolg und Freude den drei Genannten!

  19. Glaube nicht, dass Herr Hässig ein Sexist ist, sonst würde nicht Frau Villalon bei ihm eine Kolumne schreiben. Und Ich bin sehr froh, dass sie das macht.

    • Ehrlicherweise, auf dem Bau haben wir keine solchen Probleme. Wenn das Projekt stehen muss bis zum Tag X, wird geschuftet, ob Mann oder Frau.
      Und erstaunlicherweise haben die hartgesottenen Bauarbeiter, Handwerker aller Art, Poliere, Architekten und Bauingenieure keinerlei Probleme mit Geschlechterfragen. Qualität und Zeitrahmen sind die Sorgen.

    • Haha bis zum Tag X wird geschuftet… naja.
      Wer Handwerker kennt, weiss dass die Hauptqualität ist Ausreden zu suchen wieso etwas nicht geklappt hat, Verspätung hat oder jemand anders den Fehler gemacht hat. Daneben Versprechungen geben („morgen kommt bestimmt jemand“), und diese nicht halten.
      Natürlich gibt es Ausnahmen, leider braucht es sehr viel Zeit/Aufwand bis man diese gefunden hat.

    • @ Frau Villalon

      Zu Ihrem Zitat: “ Wenn das Projekt stehen muss bis zum Tag X, wird geschuftet, ob Mann oder Frau.“

      Ja klar. Und es gibt natürlich auch gleich viele Baggerführerinnen wie Baggerführer.

      Frau oder Mann ist egal und weil das so egal ist, gibt es auch so verdammt viele, unendlich viele Frauen, die man auf Baustellen sieht.

  20. sieht so aus, als ob ihr jetzt das beginnt, Grüne, frauen an die front, was wir in Deutschland gerade hinter uns lassen, Gott sei Dank: neueste Prognos-Umfrage: 16 % Grüne im Bund in Deutschland. im August noch 25%!!! und angela (was für ein name) merkel wird gerade abgeschliffen. seht zu, daß ihr die ökos auch wieder los werdet!!!

  21. Frauen sind nicht geeignet. Sie haben nicht den gleichen IQ und auch nicht die gleiche Ausdauer und Leistungsfähigkeit im Gehirn.

    Darum sind Schach-weltmeisterschaften AUCH nach Geschlecht getrennt. Die besten der besten sind Männer.

    Ab 1995 bis Heute ist jede Frau die eingestellt worden ist, eine Quotenfrau. Darum bricht unsere Wirtschaft und Politik zusammen. Und das ist Historisch schon mehrmals passiert. Wenn gutes Aussehen und Geschlecht ein Entscheidungskriterium ist – dann ist Lüge das Entscheidungskriterium.

    Gut zu wissen welche Firmen bald zusammenbrechen. Get Woke, go Broke

    • Sie sind herzig. Der beste Nachweis, dass sich der IQ nicht vom Geschlecht abhängig ist.

      1) Schach war lange ein „Männerspiel“, wurde also von mengenmässig weniger Frauen gespielt
      2) ja, Männer haben typischerweise ein besseres räumliches Gedächtnis, dieser Unterschied lässt sich jedoch nachweislich mit nur wenig Training ausgleichen. Zudem ist es noch lange kein genereller IQ-Nachweis.
      3) Frauen können im Gegensatz typischerweise verbale Informationen effizienter Verarbeiten, was sich mit Training ebenfalls ausgleichen lässt
      4) Männer „schauen“ reflexartig gerne auf das Äussere von Frauen, darum ist das hier im Kommentar auch so oft Thema, für Frauen reagieren demgegenüber sensibler auf Verbale Inhalte

      Die Geschäftswelt ist komplex und anspruchsvoll. Engstirniges Denken und typisch „männliche“ Provokationen und „Kampfansagen“ sind heute etwas weniger gefragt.

      PS: Ich hoffe für Sie (IQ und so), dass Sie Ihren Text ironisch gemeint haben.

    • Ist jetzt einfach nur doof, dass es keine direkte Korrelation zwischen hohem IQ und der Fähigkeit auf hohem Niveau Schach zu spielen gibt. 99% der Männer würden trotzdem gegen eine weibliche GM verlieren und auch Magnus Carlsen hat gegen Frauen verloren.

      Aber ihr Text sagt einiges über ihren IQ aus.

  22. Die Frage muss erlaubt sein, verfügt Frau Kathrin Wehrli wirklich über die entsprechende Qualifikation oder ist sie lediglich eine Quotenfrau, dann hätten wir hier den Fall von Reverse Discrimination.

    • Die Frage ist erlaubt und kann durch alle, die Kathrin kennen und mit ihr grarbeitet haben ohne zu Zögern beantwortet werde: Intelligent, pragmatisch, bodennah, umsetzungsstark und menschlich. Ein riesiger Verlust für die CS, ein gewaltiger Gewinn für die RB.

  23. Der Luki liebt’s halt zu polarisieren … denn vor allem das bringt Klicks und User-Engagement. Ein effektives Rezept in der heutigen Aufmerksamkeitsökonomie.

  24. Ich wünsche ihr viel Freude und Erfolg im Job. Dennoch hoffe ich, dass sie nicht zu diesen Karriere-Feministinnen gehört, die Kinder nur haben, um nach Aussen eine Familie präsentieren zu können. Sie und Ihr Mann haben hoffentlich das Rückgrat, die Kinder nicht 5 – 7 Tage von der Krippe, Hort, Lehrerin, Tagesmutter oder Nanny betreuen zu lassen und sich später zu wundern, warum nix angekommen ist. Solche Leute sollten das Kinderkriegen sein lassen.

    • Reminder

      Frauen sind keine exotische Tierart!!

      Von der Bevorzugung von Frauen sind wir rein statistisch betrachtet noch weit entfernt (nur weil neuerdings mehr Frauen gewählt werden, wo vorher ausschliesslich (!!) Männer waren, bedeutet dies keine Bevorzugung).

      Die Wissenschaft hat tausendfach gezeigt, dass identische Personal-Dossiers mit Männernamen vs. Frauennamen heute noch unterschiedlich zu Gunsten von Männern beurteilt werden, insbesondere bei Kaderstellen (leider von beurteilenden Männern und Frauen).

      Ein wesentlicher typischer Unterscheid zwischen Männern und Frauen ist Testosteron: Sinn für Hierarchie und Sozialen Status, Aggression, Muskelkraft.
      Dieser Unterschied hat also nichts mit Kompetenz und Denkvermögen zu tun.

    • @Mutti: Ja, weil das Denkvermögen ja genau gleich ist, muss z.B. im Schach eine eigenen Frauen-WM durchgeführt werden. Das hat nichts mit Muskeln und Testosteron zu tun.
      Fakt ist, dass derzeit eine ganze Generation fähiger Männer, welche durchaus auch Zuhause viel helfen und den modernen Mann geben, durch diese derzeit herrschende Bevorzugung von Frauen durch Headhunter etc. systematisch benachteiligt werden. Gleichberechtigung sollte nicht bedeuten, nun zurückzuschlagen, weil die alten Patriarchen es den Frauen schwer gemacht haben. That’s not fair. Zum Glück muss ich nicht in solchen Firmen arbeiten, wo diese Förderungshysterie herrscht.

    • @Entrepreneur

      Sie bringen es schön auf den Punkt. Wenn es eine Unternehmung ernst meint mit Diversity, dann sollte sie sämtliche Führungspositionen neu besetzen. Es könnte ja gut sein, dass unter den bisherigen Führungspersönlichkeiten etliche ‚frauenfeindliche‘ Patriarchen nach wie vor das Sagen haben. Mit diesem Vorgehen könnte vermieden werden, dass eine ganze Generation fähiger Männer in Bewerbungsverfahren ausgeschlossen resp. diskriminiert wird. Qualität und unternehmerische Qualitäten in diesen Gremien sind u.a. Grundvoraussetzungen für den langfristigen Erfolg. Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Herkunft etc. sind irrelevant!

      Ansonsten rate ich dazu, global tätige Head Hunter, die diesen aktuellen Unsinn unterstützen, vor einem zuständigen US-amerikanischen Gericht wegen Diskriminierung zu verklagen.

  25. Ich kann nichts über die drei Damen sagen. Und ja, es gibt auch genügend männliche Pfeifen in den Banken.

    Aber: Es ist durchaus so, dass es aktuell für Männer schwerer ist, sich gegen fachlich(!) schwächere Frauen durchzusetzen. Habe ich bei der Besetzung von Stellen wiederholt beobachtet. Und ist mir selbst in den letzten Monaten schon oft widerfahren.

  26. Diversität bringt bessere Resultate – so lautet das neue Glaubensbekenntnis im HR. Studien und Statistiken, die das untermauern (sollen), gibts unzählige. Trotzdem, es bleibt Glaubenssache, beweisen lässt es sich niemals. Im Einzelfall kann es auch total schiefgehen, wenn man sich darauf versteift, möglichst alle angeblichen Opfer von „Diskriminierung“ in der Chefetage zu berücksichtigen: Frauen, Schwule/Lesben/Transen, Ausländer, Nichtweisse, Behinderte usf.
    Am Schluss zählen die nackten Zahlen, mindestens in der Privatwirtschaft. Bei der öffentlichen Verwaltung kann man solche Experimente problemlos durchführen. Man muss es sogar auf politischen Druck. Die Verantwortung trägt dort sowieso niemand.

    • „Diversität bringt bessere Resultate“
      Dies ist wissenschaftlich nicht bewiesen – wie auch?. Da hierzu viele unterschiedliche Resultate existieren und zudem für den Unternehmenserfolg zum Glück noch einige andere Faktoren wichtig sind. Dies spielt jedoch keine Rolle:

      Diversität ist kein Erfolgsrezept an sich, Frauen sollen jedoch bereits auf den unteren Kaderstufen gleich wie die Jungs gefördert und gefordert werden.

      Fairness bei der Förderung und Kader-Auswahl sind für mich die besseren Argumente.

    • Wenn die nackten Zahlen alles sind Was zählen soll, staunt man aber über viel männliche Inkompetenz gerade in der Finanzbranche.

  27. Frauen in Führungspositionen stärkt die gesellschaftliche Akzeptanz des Kapitalismus. Linke Systemkritik verstummt.
    Ausserdem können sich Firmen so gegen Kritik von aussen immunisieren – es ist schliesslich politisch nicht korrekt Frauen zu tadeln.
    Es macht also absolut Sinn Frauen zu fördern.

  28. bin ich froh, dass ich (nicht) mehr unter einer frau arbeiten muss.
    und bin ich froh, dass ich keine weiblichen angestellten mehr habe.
    sorry, aber die frauen haben sich einfach nicht im griff.
    hart zu anderen und ganz schön weich bei sich selber.
    und wenn es private probleme gibt, sind sie am arbeitsplatz einfach
    unausstehlich oder per sofort krank und keiner weiss was oder wie
    lang usw.
    am schluss machen die männer deren arbeit.
    habe jahrzehnte lange erfahrung damit, an x arbeitsplätzen und
    vorallem im kader.
    viel glück bei anderen, die das mitmachen dürfen.
    mahlzeit.

  29. Alles korrekt und begrüssenswert, solange die fachliche Kompetenz vorhanden ist. Herzliche Grüsse, Swiss Air (ja, bin ebenfalls eine Frau).

  30. Früher waren es einfach immer Männer – kompetente und weniger kompetente. Und jetzt gibt es Frauen und Männer – kompetente und weniger kompetente. Da aber die „Grundmenge“ an Führungskräften grösser geworden ist (indem auch Frauen in Betracht gezogen werden) steigt die Chance, dass jemand mit den entsprechenden Kompetenzen die Postion übernimmt.

    Was genau ist nun das Problem?

  31. Gratulation an Frau Kathrin Wehrli. Ich wünsche ihr bereits heute schon viel Freude und Erfolg in der neuen Funktion. Ich hoffe jedoch nicht, dass sie die ‚notwendige Quotenfrau‘ für das ja nicht mehr so wichtige Dienstleistungs- und Abwicklungsunternehmen der Raiffeisenbanken ist.

    Der Artikel ist m.E. nicht ganz korrekt. Die letzten Ernennungen resp. Berufungen in die Geschäftsleitung bei Raiffeisen Schweiz waren Männer. Was mich als Genossenschafter deutlich mehr irritiert ist die Tatsache, dass sich in der Geschäftsleitung immer mehr ‚CS-Leute’ tummeln. Ist das reiner Zufall oder …

  32. Mir tun alle Männer UND Frauen leid, die jedes Tag ihr Bestes geben. Und dann ganz cool von den „Models“ (früher waren es die „Dressmen) links überholt werden… Diese Entwicklung ist weder für die Motivation der MA, noch für die DL/Produkte, noch für die Kunden noch für die Aktionäre gut… meine bescheidene Meinung dazu…

    PS: Vermute stark, dass diese Super-Frauen mächtige Göttis im Hintergrund haben und zudem auch von einer „guten“ Familie stammen …. Nur Vermutungen…

  33. Sie Herr Hässig sind ein elender Sexist und ewig Gestriger. Nun schaffen es ein paar Frauen – sogar Mütter – in Managementpositionen, mehrheitlich aber nicht ganz an die Führung und sie fangen vor Angst an zu zittern und diffamieren diese Damen auf untersteme Niveau?! Erzählen Sie das auch Ihrer Schwester, Nichte, Cousine, Tochter, Mutter?! Schämen Sie Sich!!!

    • @ Thomas: was haben Sie heute Morgen geraucht? Sie sollten dieses Zeug wegwerfen, sonst werden Sie auch in Zukunft solche idiotischen Kommentare schreiben.

  34. Werter Herr Hässig
    Was wollen Sie uns mit diesem Artikel sagen? Gibt es fachlich an diesen Damen etwas zu kritisieren oder geht es mehr um Polemik gegen die Aufstiegschancen von Frauen? Wenn ich mir all die männlichen Pfeifen in den Direktionsetagen der Schweizer Firmen anschaue, dann wäre die Frage verkehrt herum zu steĺlen. Nämlich, genügt es ein Mann zu sein, nichts zu können sondern nur über eine gehörige Portion Selbstüberschätzung zu verfügen um Karriere zu machen? Wenn Mitarbeiter davon laufen, könnte es ja vielleicht damit zusammenhängen, dass diese „Machos“ schlichtwegs ein Problem damit haben, unter einer Frau zu arbeiten, die besser ist als sie selbst. Passt halt nicht so ins Frauenbild dieser Herren. Schreiben Sie doch dann wieder über diese Damen, wenn Sie ihnen fachlich etwas vorwerfen können und überprüfen Sie vielleicht auch mal Ihr eigenes Frauenbild.

    • Viele Männer werden sehr misstrauisch, wenn man als Frau gut aussieht. Da betont man zugegebenermassen gerne, dass man im Fall studiert hat. Das ist wie ein Schutzschild.

      Denn dass eine Frau kompetent, gebildet, intelligent und auch noch schön ist, ist für viele (all genders) zuviel des Guten.

      Zugegebenermassen ein Luxusproblem.

    • @Isabel Villalon, woher soll ich das wissen? Nehme an, diese Frauen haben dafür andere Probleme.

    • @Swiss Air

      Sie haben vollkommen recht.

      Wenn Sie gleichaltrige sehr junge Männer mit jungen Frauen vergleichen, dann „überstrahlt“ einfach der Eindruck der schönen Puppengesichter. Solche Frauen werden im Beruf weniger gefordert und gefördert von Vorgesetzten, weil ihnen weniger zugetraut wird (wir sprechen vom Banking-Sektor, nicht von Pädagogik).

      Dies wird sich bessern, wenn sich mehr Frauen als Vorgesetzte etabliert haben.

    • Sehr geehrte „Mutti“, ich glaube, auch Frauen als Vorgesetzte können Vorurteile haben. Ihr „Puppengesicht“ klingt mir ein bisschen zu feindselig…daher nützt das nichts, wenn man einfach inflationär Frauen einstellt. Gut, gescheit und gebildet muss eine Kandidatin sein – so wie hoffentlich Sie und ich. Ob Sie dann noch gut aussehen, verlange ich eigentlich von Frauen und Männern :-)).

      Wichtig ist einfach, dass frau sich nicht beirren lässt von Eifersucht, Intrigen oder Chauvinismus. Habe sehr gute Vorgesetzte gehabt, all genders, bis jetzt. Es kommt vieles auf einen selber an…was aber immer wieder lustig ist zu sehen, ist, dass selbst unattraktive Männer das Gefühl haben, sie seien der King und könnten Sprüche rauslassen wie „Frau XY, Sie heben das optische Niveau von unserem Office“. Auch als intellektuelle Frau will ich aber nur den attraktiven Männern gefallen :-)). Doch (selbst unattraktive) Männer sind meistens von einem unglaublichen Selbstbewusstsein geprägt und „schnallen“ nicht, wer bei Frauen ankommt und wer nicht.

      Ok, jetzt wird die Frage kommen, was ist ein unattraktiver Mann.

      Unattraktiv sind dumme Männer. Männer, die behaupten, Frauen würden einem Mann ja nur den Arbeitsplatz wegnehmen und sollten doch besser das tun, was ebenfalls gemacht werden müsse: nämlich, zu den Kindern zu schauen. Alles schon gehört…die Strafe ist dann jeweils, dass solche Männer entsprechende Frauen „abkriegen“…attraktive Männer hingegen sind Gentlemen und geniessen die Sekundäreffekte ihres Respekts gegenüber Frauen.

  35. Lieber Herr Hässig, dieser Artikel trieft vor Sexismus. Setzen Sie sich doch bitte mal ernsthaft damit auseinander, wie schwierig es für Frauen immer noch ist, eine erfolgreiche Karriere zu machen. Warum müssen Sie die wenigen Frauen, die es schaffen, auch noch torpedieren?

    Ganz ehrlich: wäre die Position mit einem Mann besetzt worden, hätten Sie sich die Gedanken in obigem Artikel nicht gemacht und es wäre Ihnen völlig egal gewesen, dass keine einzige Frau in der GL von RCH wäre.

    • Das Problem ist halt, dass wir mittlerweile in einem Zeitalter der positiven Diskrimminierung angelangt sind. Frauen werden von dem Recuiting Prozess, über den Interview-Prozess bis hin zu der Berförderung (tieferliegende KPIs) in der Beratung bevorteilt, da es „Gesellschaftlich geforderte“ Quoten gibt. Somit tut so ein Artikel von Herrn Hässig nicht Sexismus ausstrahlen aber eine Sachlage beleuchten, die sich effektiv so entwickelte.

    • Dieser Artikel ist sehr wohl sexistisch, da er die Performance unterschiedlicher Personen auf Grund des Geschlechts ins Verhältnis setzt. Stellen Sie sich vor der Artikel würde anstelle Frauen und Geschlecht überall Schwarz und Hautfarbe schreiben. Vielleicht wäre es dann offensichtlicher.

    • Es ist überhaupt nicht schwierig für Frauen Karriere zu machen. Es ist einfach für Frauen Karriere zu machen.

      Es ist schwierig für Männer karriere zu machen, weil sie nicht auf Quoten und auf Frauenbonus zählen können – stattdessen müssen sie darauf achten das sie nicht unbewiesenen Vergewaltigungsvorwürfen ausgesetzt werden.

      Männer sind in den Firmen hoch oben weil sie ausdauernd, konzentriert und bissig dafür Kämpfen und Arbeiten – mindestens 12 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

      Frauen sind weniger Intelligent und weniger Kämpferisch als Männer.

      Ihre Argumente sind falsch und schon tausendfach widerlegt. Durch die Realität.

      Frauen wollen genau so gleich behandelt werden wie Männer. Also dann bedeutet es dass man sie knallhart angreift und super kritisiert, denn das ist die Art und Weise wie Männer behandelt werden.

      franz

    • Ja Kopfschüttler wundert Dich diese Rekationen? Mach mal die Augen auf und schau in die Realität. Die heutigen Karriere Weiber wollen möglichst alles..Beruf, Familie, 3 Kinder, 1 Hund, 2 Katzen, einen Mann, einen Geliebten..und alles muss sofort her.

    • Positionen auf der Hierarchieebene werden äußerst selten durch die Fähigkeiten und Leistungen der in Frage kommenden Person besetzt. Der Beförderungsprozess ist ein undurchsichtiges Resultat von internen/externen politischen Erwägungen. Bei Unternehmen wie der Swisslife wird sogar auf exotische Stakeholdergruppen wie der Hosenstall des CEOs Rücksicht genommen.
      Bei Finanzunternehmen deren Reputation ein, zwei Treffer erhalten hat (u.a. von IP) steht vor allem auch die Öffentlichkeitswahrnehmung im Vordergrund. Da ist das Super-Mami voll im Trend.
      Es hätte sicher bessere Kandidaten und v.a. auch Kandidatinnen gegeben, die vielleicht etwas weniger mediale Präsenz gehabt hätten.
      Die Kaderebene der Finanzkonzerne ist eh zu einer grotesken „Muppet-Show“ geworden. Da kann man jeden zweiten ED & MD rausschmeissen (die Produktivität würde wahrscheinlich brachial ansteigen).

      P.S. Ich glaube nicht dass der Herr Hässig jegwelchige Änderungen in der GL der Raiffeisen CH unkommentiert gelassen hätte…

    • Sind wir ehrlich:
      Alle Frauen und Männer im Führungs Positionen (zumind. zu 70%) in der Finanzbranche, sind WB-Kids, mit guter Ausbildung und meist miserablen Leader-Eigenschaften. Aber hey, wenn Papi die Gelder abzieht, hat die Bank viel Fremdkapital verloren, welches für 50fache Kredite sorgt. Ein kapitale Interessenskonflikt, welcher uns erneut um die Ohren fliegen wird und erneut in Staatsrettungen enden wird-

    • Warum müssen Frauen Karriere machen und gleichzeitig Mütter sein?! Interessenskonflikt. Entweder oder. Heute aber legal, dass man die Verantwortung abdelegieren kann…

  36. Also ich kenne nur die Anja Hochberg: Wer schon mal mit ihr gearbeitet hat, weiss auch, dass sie wirklich was kann. Fachlich top und sie versteht es auch sich im Haifischbecken zu bewegen.
    Und die anderen Damen…Jetzt mal ehrlich: Wir alle kennen doch Dutzende von Männern, die Aufgrund von Militärverbindungen und/oder gemeinsamen Puffbesuchen sich ihren Aufstieg gesichert haben. Nur richtig, wenn endlich mal die Ladies an die Macht kommen, weil: Viel schlechter wird’s ganz bestimmt nicht! Ich glaube sogar, es wird besser im Swiss Banking!

    • Was für ein Gegen-Sexismus auf einen zugegeben sexistischen Artikel! „wir kennen doch alle…“.
      1. Kenne ich niemanden, auf den das zutreffen würde
      2. Gehen nicht alle Männer ins Puff
      3. Werde ich als (gezwungender) Militärangehöriger von Chefs eher kritisch gefragt, wie lange ich denn noch Dienst leisten müsse. Diese Mär der Militärverbindungen ist sowas von überholt. Wenn sie stimmen würde, würden wohl viel mehr Frauen Militär machen
      Ah halt, müssen sie ja gar nicht. Habe fertig

    • Diese Frau hat bis zum heutigen Tag kein eigenes Unternehmen gegründet, keine eigens Geld in Ihr eigenes Unternehmen gegeben und somit nie ein Wagnis eingegangen mit Ihrem eigenem Kapital.
      Schulen besucht auf Ihren Vorteil bedacht auf Ihren Vorteil, keinen einzigen Arbeitsplatz selbst geschaffen -nicht mal Ihren eigenen- und solche Personen sollen in einem Unternehmen/Bank etwas zu bestimmen haben, ohne die entsprechende Verantwortung zutragen -Verantwortung ist solchen Personen ein Fremdwort-, dass ist Sozialismus/Kommunismus in reinster Form.
      Die Raiffeisenbanken waren bisher mit dem Sinn der Genossenschaft behaftet, nun ist Sozialismus/Kommunismus in dieser Bankgruppe angesagt.

    • @Frauen an der reihe, sorry aber mit ihrer argumentation sind sie kein deut besser als die meisten männer die sie eigentlich ansprechen und meinen, ob es besser wird mit frauen – wie ihnen- ich bezweifle es stark, im gegenteil sie tun den frauen keinen gefallen damit. sorry

  37. Das Motto für die forschen Karrieren der Swiss Bankerinnen lautet simpel: Jung, Kids, Good looking.

    Lieber Herr Hässig

    Das ist aber ein sehr frauenfeindlicher Artikel!
    Alle die von Ihnen erwähnten Frauen habe Ihre Karrieren nicht wegen der von Ihnen so verächtlich genannten Kriterien gemacht, sondern wegen ihres Könnens, ihrer Kompetenz, ihrer Schaffenskraft.
    Sind sie etwa hässig, weil endlich Frauen in Führungsgremien aufgenommen werden und nicht nur in Positionen verharren müssen, in denen sie von Männern dominiert werden.

  38. Vielleicht ist es ihnen, lieber Herr Hässig, noch nicht aufgefallen. Das Frauen oft Kinder haben, lieg in der Natur… Erklärt vielleicht wieso es doch tatsächlich Frauen gibt, die Karriere machen und tatsächlich Kinder haben. Echt jetzt?? Wie kann das eine Schlagzeile sein, sollte normal sein. Wo steht in ihren Artikeln denn bei einem Mann ob er Kinder hat?

    • Jaja. Solange sie nicht aussehen wie Martullo-Blocher… Aber die ist ja ohnehin in ihr gemachtes Nest gesessen… An alle Familienfreunde: Wer schaut dann zu den Kids? Tagesschtätte? Erziehung? Wer jetzt? Alles abdelegieren… Bravo!

  39. Mir egal, solange sind die Besten für diese Jobs sind. Sollten sie es jedoch nicht und einfach nur wegen der Quote dort gelandet sein, dann ist definitiv etwas falsch am/im System. Aber glücklicherweise habe ich noch die Wahl, welche Bank mein Vermögen schleichend reduzieren – bis jetzt noch.

  40. Sie suggerieren, dass Frauen weniger qualifiziert und nur auf Grund ihres Frauseins Topjobs erhalten. Schauen Sie mal in die Statistik, wieviele Geschäftsleitungspositionen in der Schweiz sind von Frauen besetzt? Eben. Die Gleichberechtigung ist erst erzielt, wenn auch unqualifizierte Frauen in die Geschäftsleitungen kommen und davon sind wir noch meilenweit entfernt, ist es doch auch für hochqualifizierte Frauen fast unmöglich in den Boy Club vorzudringen.

    • Schauen Sie mal, wie viele Frauen an der ETH studieren. Wollen Sie Soziologinnen und Psychologinnen als Bankdirektorinnen oder Chefinnen in der Industrie? In der Energiewirtschaft (BKW, Alpiq …) sind Frauen an der Spitze. Sind die wirklich besser als Männer?

    • schauen wir mal, wieviele quotenfrauen auf dem bau arbeiten
      oder in den kanalisationen…

    • sie werden bevorzugt wo es nur geht. Per Gesetz ist man gezwungen Frauen einzustellen.

      Das ist falsch und böse.

  41. Dieser Satz trifft die Realität:

    “ Die Firmen wollen betont Frauen fördern, weil sie finden, die Gesellschaft – abgebildet durch die Medien – würden dies verlangen.„

    …es ist ein Fake!

  42. Peinlich und schlimm, dass Sie diese Wahl auf das Geschlecht reduzieren!In welcher Zeit leben wir denn?! Und weil sie nicht gockelmässig durch die Welt stolziert ist bisher und sich überall ablichten liess, sondern Kinder grosszog, soll sie nicht fähig sein? Hässig, dieser Beitrag macht mich hässig!

  43. Ist ja nicht nur im Banking der Fall.
    Qualifikationen sind mittlerweile überflüssig. Quotenregelung längst umgesetzt.
    Um den Massenmedien und der schreienden Öffentlichkeit zu gefallen, werden beide Augen zugedrückt, wenn es um einen vorzuweisenden Leistungsausweis geht.
    Somit hat der Frauenstreik ja seinen Sinn und Zweck erfüllt.
    Es reicht heute Frau zu sein und eine gut bezahlte Kaderstelle zu fordern. Karriere leicht gemacht. Wer will schon die bisher notwendige Arbeit dafür leisten?
    Schade um alle die hart arbeitenden und gut qualifizierten Frauen.
    Damit ist der (längst umgesetzten) Emanzipation und Gleichstellung in der Schweiz keinen Gefallen getan.

    Um dem Argument der doch so krass vorhandenen Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau vorzugreifen: Würden Frauen bei gleicher Leistung tatsächlich so viel weniger verdienen, würde jeder gewinnorientierte Unternehmer lediglich Frauen einstellen und seine Lohnkosten reduzieren.

  44. Es ist vielleicht nicht einmal so schlecht, wenn in der Finanzindustrie Frauen (richtige! Nicht Fuzzies von Machos Gnaden) dauerhaft Führungspositionen übernehmen. Die ticken anders als die smarten Rambos: Nur Kohle, Kohle, nur Boni, Boni! Ich glaube, richtige Frauen sind nicht so blödsinnig einfach und einseitig fokussiert.

  45. Blackrock hat mit der Ernennung von Staub-Bisang dezent zeigen wollen, dass der CH-Markt für sie nicht von grosser Bedeutung ist.
    Jetzt gibt es durch diese Quotenfrauen halt Intrigen in den Firmen, anstelle von Seilschaften.

  46. „Bei der UBS schoss kürzlich eine Managerin namens Simone Westerfeld nach oben. Sie kam von der Basler Kantonalbank und soll nun das zentrale Geschäft mit den Schweizer Normalo-Kunden beleben.“
    Da zeigt sich welche Kompetenzen heute gefragt sind 🙂 Bei der Basler Kantonalbank z.B. kennt man stop-loss Aufträge an der Börse nur vom hören sagen. Entsprechende Auftragserteilung? Fehlanzeige 🙁

  47. LH – schwach und peinlicher Artikel
    Kompetenzbeurteilung: Media Hits – hallo gehts noch? In einer Grossbank erscheint das ExB und Board nach aussen, that’s it.
    Frauen: Sie machen es zum Thema – da in Ihrer Welt nicht „normal“. Good looking – diskutieren wir das bei Männern auch?
    Bitte verschonen Sie uns mit solchen Artikeln. Lesen müssen wir Ihren Blog ja, denn wer weiss ob es mich heute trifft.

    • hoppla da wird einer angepisst degradiert aus angst, selbst einmal hier genannt zu werden. sind das die einzigen argumente um gegen LH ein paar pfeile abzuschiessen? er stellt ja nur in frage, was viele männer denken und sich nicht getrauen es auszusprechen. wer hat jetzt die hosen an und wer sagt welche genau? egal, diese antwort zeugt aus angst vor irgend etwas…