Bürgerlicher Burn-out mit grüner Verlängerung

Die Bundesrats-Kandidatur von Grünen-Chefin Rytz belegt sowohl den Power der Wahlsieger als auch die Schockstarre der Elite.

„Lieber Klaus, ich mache mir Sorgen, wohin unser Land nach den Wahlen driftet“, schreibt mir soeben einer der bedeutendsten Fachleute für Sicherheit unseres Landes.

Die Stimmung der bürgerlichen Schweizer ist nervös-angespannt, und es sieht so aus, als würde die nervliche Belastung für alle zunehmen, die in den kommenden drei Wochen bis zu den Neuwahlen in den Bundesrat eine Lösung erwarten, die ihrem Wohlergehen und jenem der Schweiz dienlich ist.

Geht der Schweizer Bundesrat nach 171 Jahren seit 1848 in eine linksgrüne Formation über, oder bleibt alles, vorläufig, beim Alten?

Die Bürgerlichen wollen vor allem eines: Zeit gewinnen. Wie tödlich eine solche Politik ist, die keinerlei progressive Elemente enthält, werden wir in 4 bis 8 Jahren erleben, wenn wieder gewählt wird.

Die politische Landschaft der Schweiz ist, wie die Berge auch, einem sich auflösenden Permafrost ausgeliefert, der die Parteistrukturen ins Rutschen gebracht hat. Ich sehe die politische Staumauer nicht, welche diesen Prozess aufhalten kann. Es fehlt an geeignetem Personal mit Perspektive.

Mindestens 40% aller stimm- und wahlberechtigten Schweizer sind ehemalige Ausländer oder stammen von solchen ab. Sie sind meist weltoffener als die Ureinwohner der Kantone und haben weniger Angst vor Veränderungen. Deshalb sind die Schweizer Städte schon rotgrün regiert; die Agglos ziehen jetzt nach.

Der Hinweis auf Charles Darwin sei gestattet. Wer sich nicht anpasst, wird verlieren. Konservative Helden wie Boris Johnson oder Nigel Farage wirken, wie soeben in England zu besichtigen, rasch lächerlich. Derlei brauchen wir nicht.

Dazu kommen die Angst der Jugend vor einer unsicheren beruflichen Zukunft, die Angst der Alten vor einer unsicheren Altersversorgung und die Angst vieler vor dem Hitze- oder Überschwemmungstod. Das Jahr 2050 ist nur eine Generation entfernt.

Der bürgerliche Burn-out nach 170 Jahren an der Macht ist eine Realität. Ich meine, die grünen und grünliberalen Politiker/-innen, die jetzt antreten, sind gerade wegen ihrer relativen Unerfahrenheit in der Politik eine Chance für unser Land.

Sie sind, was leicht vergessen wird, meist überdurchschnittlich gebildet und Abkömmlinge von Familien, die das Doppelte eines Durchschnittssalärs verdienen.

Diese Integration wird nur dann gelingen, wenn Travail Suisse, Swissholdings, Economiesuisse, Schweizerischer Gewerbeverband und Arbeitgeberverband die Herausforderung begreifen: Hier gilt es, eine Generation zu integrieren, wie dies nach 1968 und 1980 in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA sehr erfolgreich geschah.

Die relative Verarmung grosser Teile des Volkes wird die Isolation der Eliten zur Folge haben. Dieser Prozess ist im Gange. Wie London, Paris und Rom Stätten der Stagnation und des sozialen Niedergangs in Europa sind, wird auch der Standort Schweiz an Attraktivität verlieren, wenn diese Integration nicht gelingt.

Deshalb ist Zuversicht angebracht. Die normative Kraft der Vernunft sollte in der Schweiz, anders als in England, eine Lösung zustande bringen. Sie muss mutig sein.

Nicht umsonst haben sich die bürgerlichen Spitzenpolitiker Petra Gössi (FDP), Albert Rösti (SVP) und Gerhard Pfister (CVP) nahezu verbarrikadiert und schweigen seit Wochen. Sie sitzen auf einem Überhang von fünf bürgerlich-konservativen Bundesräten und müssen entscheiden, ob es demnächst vier rot-grün-gelbe gegen nur drei bürgerliche Bundesräte werden sollen.

Gerhard Pfister, dem Präsidenten der CVP, ist unverhofft die Rolle des Züngleins an der Waage zugefallen. Er muss zwischen Scylla und Charybdis durch: den Untergang der CVP zu befördern, wenn sie künftig zwischen SVP und FDP zermahlen wird, oder linksbürgerlicher Motor einer rotgrün dominierten Schweizer Regierung zu werden.

Deren vitalster Flügel, die Grünen, will nicht nur die Welt vor dem Hitzetod retten, sondern zu Teilen auch den freien Hyperkapitalismus abschaffen.

An dieser Stelle gilt es tief Luft zu holen, um zu begreifen, was eigentlich Sache ist.

Wie andernorts in Westeuropa auch, haben die bürgerlich-konservativen Schweizer Parteien (SVP und FDP) die Wahlen verloren. Sie sind ebenso in Schockstarre verfallen wie die SP, deren Präsident Christian Levrat schon den Rücktritt vollzogen hat. Nachfolge unklar. Aussichten schlecht.

SVP-Präsident Albert Rösti, „Sünneli II“ seiner Partei, hat die Erwartungen so wenig erfüllt wie sein Fraktionschef Thomas Aeschi. Beide können Dauer-Wahlkampf nicht. Christoph Blocher, Komtur seiner Partei, samt Tochter Magdalena Martullo, sitzen schweigend im Berg – bis jetzt.

FDP-Präsidentin Petra Gössi, eine Erfindung ihres politischen Paten Franz Steinegger, hat keines ihrer Ziele auch nur annähernd erreicht. Ihr Fraktionschef Beat Walti ist eher eine Belastung, will er doch ständig etwas „analysieren“, sprich möglichst keine persönliche Verantwortung übernehmen.

Dieser, einschliesslich SP Schweiz, bürgerlichen Front steht eine ehrgeizige Partei der Grünen gegenüber, angeführt von einer politischen Taktikerin erster Güte, Regula Rytz.

Wie schon an den hohen Wangenknochen erkennbar: Ihre Eltern stammen aus Europas Osten, dem einst reichen Schlesien. Die Menschen dort sind ebenso talentiert wie die Oberschwaben, aus denen die Familie Blocher stammt.

Grünen-Präsidentin Rytz hat den nicht minder ehrgeizigen wie begabten Balthasar Glättli als Fraktionschef zur Seite. Beide lösen bei konservativen Bürgerlichen Nervenkrämpfe aus, aber die Zeit spielt für sie.

CVP-Präsident Gerhard Pfister, ein tief bürgerlicher Intellektueller, der aber nicht den Vertretern des Schweizer Grosskapitals (A-Schweiz) zugerechnet werden kann, darf nun Zeitgeschichte schreiben.

Kommentare

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  1. „Mindestens 40% aller stimm- und wahlberechtigten Schweizer sind ehemalige Ausländer oder stammen von solchen ab. Sie sind meist weltoffener als die Ureinwohner der Kantone und haben weniger Angst vor Veränderungen. Deshalb sind die Schweizer Städte schon rotgrün regiert; die Agglos ziehen jetzt nach.“

    Neben der höchst despektierlichen Weise, wie KS grosse Teile der Bevölkerung hier abkanzelt, spricht es nicht für sein Wahrnehmungsvermögen, wenn er tatsächlich behauptet, Eingewanderte oder Abkömmlinge derselben hätten vor Veränderungen weniger Angst.
    Den meisten Repräsentanten dieser Bevölkerungsgruppen ist meist sehr daran gelegen, ihre Herkunft und Kultur zu erhalten und viel eher die Sitten & Gebräuche der neuen Heimat zu ignorieren und negieren, als die der alten (aus der man ja aus irgendwelchen Gründen entflohen ist!) zu überdenken.

    Daraus aber dann die Konklusion zu ziehen, „deshalb“ seine die Städte rotgrün, ist schlicht lächerlich!

    Vielmehr weiss auch der dümmste Flüchtling ohne Pass, aber mit Handy, dass er in der Stadt auf eine fette, wohlgenährte Speckschicht von steuerfinanzierten Sozialarbeitern trifft, die einen Teufel tun werden, ihn als eigentliche Raison d’etre auch noch zu hinterfragen. Oder wenn möglich gar mit einer angeordneten Ausweisung zu riskieren, den eigenen Job zu gefährden, sollte eine WOZ, eine ebenfalls allgemeinfinanzierte NGO oder gar die Antifa erfahren, dass es Sozialarbeiter A war, der das Gesuch des pakistanischen, ghanaischen oder nigerianischen Migranten abgelehnt hatte!

    Die Agglos ziehen höchstens da nach, wo der zur Maxime erhobene Gutmenschen-Sprech, verbreitet alltäglich und durchaus penetrant, durch die zwangssteuer-alimentierte Stimme der leutschenbachschen Staatspropaganda den auf dem Land noch vorhandenen XMV (xunde MänscheVerstand) allmählich erodiert hat.
    Dass die Vertreter auch dieser Gegenden sich nun im Kantonsparlament soeben (und wohlgemerkt NACH den Wahlen) eine Erhöhung ihres Politikerhonorars von CHF 24’000 auf 39’000 gegönnt haben, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
    Tja, der Schweizer malocht halt gerne 8 to 5, geht nur äusserst ungern gegen den von Koryphäen wie der kreischenden Greta bestimmten Mainstream und wagt es auch nicht, facts zu zitieren, um Hypes wie das Feinstaub- oder Stickoxid-Problem zu entlarven.
    Trotzdem befürchte ich, der Klaus wird die Seele des Eingeborenen wohl auch nicht verstehen, wenn er so alt wird wie eine gewisse Religion, die dabei ist, die Errungenschaften der Aufklärung in seinem Heimatland endgültig zu tilgen, euphorisch unterstützt durch die selbsthassenden Apologeten des Feminismus und der linken Politik.

  2. @Nemesis

    Ihre Antwort hätten Sie gut und gerne in eine Erwiderung packen können, aber Ihre Wut lässt keinen klaren Gedanken zu, insofern haben Sie sich erneut bestätigt. Bevor Sie sich wie eine läufige Hündin an die Fernsen von @F.H heften und wirres Zeug über Affinität für Fakten verbreiten, sollten Sie sich kundig machen. Es ist Ihre Unwissenheit und noch nicht einmal in der Lage zu sein, bzw. begründen zu können, wie die von mir beschriebene Verwerfungen in unserem Land mit dem eigenen Demokratieverständnis in Einklang zu bringen ist. Haben Sie den Artikel von Herr Stöhlker überhaupt und meine dazugehörigen Beiträge gelesen, oder hat Sie Ihre eindimensionale Sicht der Welt einmal mehr erblinden und die Fakten ausblenden lassen?

    Ich wünsche Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit.

    • Liebe Freunde „Illusionen“ und Nemesis,
      es gibt keinen Grund zur Aufregung. Liberalismus war immer ein Elitenprojekt. Es diente nicht dazu, die Menschen zu befreien, sondern den Freihandel zu fördern. Sozialliberale, heute mit den Grünliberalen vergleichbar, waren zu 90% liberal und trugen zu 10% einen sozialan Mantel. So waren in der Schweiz die Christlichsozialen (CSP) eine Erfindung der katholischen Bischöfe, um das Vordringen der Sozialdemokraten in der katholischen Kantonen zu verhindern. Die Basler Liberalen, die sich, im Unterschied zu den Westschweizer Liberalen, nie der FDP Schweiz anschliessen wollten, sind eine liberale Urform, die von den reichsten Basler Familien bis heute finanziert wird.

  3. Herrlich. Kaum schreibt jemand einen kritischen Artikel, brechen sofort die alt bekannten Komplexe auf und die Schweizer Höflichkeit entpuppt sich als sehr dünne Schale. Wie es um die Moral und den Nationalstolz bestellt ist, merkt man spätestens beim nächsten Einkauf im verhassten Deutschland.

  4. Und die ausgeprägten Backenfalten von KS deuten in aller Klarheit auf seine pfälzische Herkunft (Ludwigshafen) und dass er in einer Beamtenfamilie aufwuchs. Sieht man doch auf den ersten Blick…

    • Irrtum, lieber Peter Eberhard,
      ich habe einen klassischen Burgunderschädel, wie er zwischen Luxembourg, Ostfrankreich und in Rheinland-Pfalz oft anzutreffen ist. Sie sollten sich nur äussern, wenn Sie von der Sache etwas verstehen.

  5. Wer soll diesen Rot-Grünen Wahnsinn bezahlen?

    Der Mittelstand leidet bereits jetzt und sollte diese grüne Welle mit Regula Rytz, Bastien Girod oder noch schlimmer, Baltasar Glättli weitergehen, wird der Ton im Parlament die nächsten 4 Jahre definitiv rauer werden. Es braucht Mehrheiten im Nationalrat, doch diese werden nicht einfach zu finden sein.

    Alternative wäre auszuwandern, spätestens im Alter, den in Zukunft muss man es sich leisten können in der Schweiz zu leben.

    • @Joe Fischer

      Ihre Zeilen sind bezeichnend für das Unwissen vieler Mitmenschen in unserem Land die völlig den Blick dafür verloren haben, was tatsächlich in der Schweiz los ist…

      Mittelstand? Die Hälfte aller, die 2017 in Rente gingen, müssen mit weniger als 3600 Fr. pro Monat über die Runden kommen (AHV+PK-Rente zusammen)
      (Quellen: SKOS, SODK, BSV, SGB).

      Ist das Folge links-grüner Politik?

      Unser Steuersystem ist so konzipiert das nur eine geringe Umverteilungswirkung zwischen Arm und Reich stattfindet. (Quelle:OECD.)

      Die bürgerlichen Regierungs- und Parlamentsmehrheiten senkten in den letzten Jahrzehnten die Unternehmenssteuern und stopften das dabei entstandene Riesenloch in der Staatskasse unter anderem auch mit der radikalen Kürzung der ­Prämienverbilligung. Nur in Schweden gehen die Menschen noch weniger zum Arzt oder zur Ärztin als in der Schweiz. In keinem Industrieland müssen die Menschen mehr an ihre Gesundheitskosten aus der eigenen Tasche bezahlen als in der Schweiz. 2018 kassierten die Krankenkassen in der Grundversicherung 30,3 Milliarden Prämien­franken, rund 1,5 Milliarden mehr als im Jahr davor. 2017 verdienten Assura-Chef Ruedi Bodenmann mit 780 690 Franken und CSS-Chefin Philomena Colatrella mit 743’766 Franken mehr als ein Bundesrat/in. Die Schweiz ist in Europa nahezu das einzige Land, dessen Grundversicherung nicht in erster Linie über Steuern oder über Lohnbeiträge finanziert wird.

      Die Gesundheitskosten werden bei der Inflationsberechnung nicht hinzugezogen werden, dadurch entspricht die offizielle Teuerung nicht der tatsächlichen Inflation der Ausgaben, somit entgehen den Angestellten und Rentnern seit 1996 Milliarden!. Gestützt auf das tatsächlich für den Konsum zur Verfügung stehende Geld müsste die Minimumrente der AHV pro Jahr heute 360 Franken höher sein und die Maximalrente pro Jahr 720 Franken höher. Die Auswanderung ausgesteuerten Schweizern 50 Plus und AHV-Rentnern ist im vollem Gange. (Quelle:BSV, ASO).

    • @Illusionen platzen etc.

      Wir haben verstanden, dass Sie die Schweizer als Dümmliche im Hamsterrad begreifen und ihnen gerne alle anderen Länder der Welt als Beispiel andienen, weil diese, immer nach Ihrer Ansicht und ganz im Gegensatz zur Schweiz, angeblich keine Eigeninteressen verfolgen.

      Immerhin zeigen Sie hier bestenfalls Sinn für Humor, schlimmstenfalls das Talent zum Nestbeschmutzer, das im heutigen Zeitgeist ja leider als Auszeichnung gilt.

      Wer Veränderungen zuerst darauf abklopfen will, was sie auf welche Weise bei uns verändern, den zeichnen Sie als Unbelehrbaren, der die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.

      Wären Sie deutscher mit CH-Pass, was mich nicht überraschte, bliebe nur übrig, staunend zu verharren, vor Ihrem bescheidenen Vermögen, aus unterschiedlichen Entwicklungen eine glaubwürdige Synthese abzuleiten.

      Wollen Sie uns zudem, anstelle Schweizerischer Echokammer, der Benotung und Validierung durch die selbstlose EU aussetzen?

      Zuzutrauen wär es Ihnen, denn nach Ihnen sind wir in der Schweiz das wohl unglücklichste und bemitleidenswerteste Volk der Erde, das sich, immer nach Ihnen, erstens für eingefahrene Erfolge schämen und zweitens für ausbleibende grämen sollte.

      Fazit: Sie mögen die Schweiz und die Schweizer nicht. Das ist Ihr gutes Recht. Aber bitte, strengen Sie sich etwas mehr an, denn Nachvollziehbarkeit und Logik Ihrer Beiträge bleibt weit unter Ihrem lebendigen, wenn auch dann und wann, selbstgerechten Benotungston.

    • Lieber@Nemesis alias alias alias,

      Wer hat die These des betreuten Denkens aufgestellt und empirisch nachgewiesen, resp. verifiziert, Sie? Ein Fremdreflex liegt vor, wenn ein Organ gereizt wird und ein anderes darauf reagiert. Sie bestätigen, einmalmehr, was Herr Klaus Stöhlker in seinen Beiträgen zu Recht moniert. Die Schweiz ist eine sterbende liberale Demokratie. Was Sie nachfolgend anmerkten, halte ich für spekulativ, nicht beweisbar und letztlich von geringer Bedeutung für die Diskussion. Es ist die Grundlage jeder Diskussion, sich Kritik zu stellen. Es ist aber zunächst erforderlich, dass man die Umstände und die Zusammenhänge korrekt interpretiert. Nach meinem Verständnis versuchen Sie Kausalketten und damit Zwangsläufigkeiten aufzudecken, die ich bislang so wie von Ihnen beschrieben nicht sehe. Bestünde eventuell die Möglichkeit, dass Sie den Sprung in der Platte mit der Dauerschleife unter Ihren Kommentaren nur noch temporär verwenden?. Für die Leser ist das doch ziemlich langweilig, bisweilen sogar ärgerlich, weil es inhaltlich nicht gerade eine Bereicherung darstellt und Sie ja zum Dauerkommentator mutiert sind.

    • @Illusionen platzen und ich auch..oder so ähnlich

      Selbstgerechtigkeit und das oberflächliche Beleuchten von Sachverhalten muss von sich Überzeugte, die Selbstzweifel und Unsicherheit hassen, wie der Teufel das Weihwasser, glücklich machen.

      Komplexität auch nur ansatzweise und unter Kommentierung auch von Widersprüchlichem darzustellen, das ist Ihre Sache nicht. Ziemlich linear unterwegs, Herr Illusionsplatzer.

      Sie glauben tatsächlich, noch nie sei die Schweiz so kurz vor dem Implodieren gestanden?

      Fakt ist, Sie gehören leider zur Rasse der verwöhnten, in Frieden und Wohlstand Aufgewachsenen, die immer noch nicht verstanden haben, dass die Schweiz keine Aktiengesellschaft ist, deren schwankender Kurs Aufschluss über ihren Wert gibt!

      Unsere Vorfahren, deren Idee der Schweiz Ihnen offensichtlich am Allerwertesten vorbeigeht, müssen sich ob Ihres feigen Alarmismus im Grabe umdrehen.

      Statt arrogant und simplistisch, das was für jeden sowieso schon offensichtlich ist, hier aufgemotzt und ohne mehrwertgenerierenden Kommentar vom Stapel zu lassen, sollten Sie sich fragen, was denn Sie, wie auch Ihr Alter Ego Stöhlker, zu Geschichte und Wesen der Schweiz nicht verstanden haben.

      Als selbsternanter Illusionenjäger, der nicht einmal gewahr wird, dass Illusionen mitnichten nur negativ besetzt sein müssen, täten Sie gut daran, Ihr Alleinstellungsmerkmal, das lautet, „Hier geht alles den Bach runter und nur ich kann das richtig deuten!“ zu überdenken, denn nicht alles was Sie von sich geben ist falsch, aber eben, es bringt einen nicht weiter.

      Geben Sie sich Mühe, sie schaffen das!

    • Haben Sie zum eigentlichen Inhalt des Artikels, nichts weiter zu sagen? Noch ein paar Basisinformationen für Sie, um diesen Ausflug dann zu beenden.

      Die Lösung lieber @Nemesis ist schon im Text enthalten und viel einfacher als man gemeinhin denkt. Man muss nur wollen sie zu verstehen – Es geht nicht um Implosion, Revolution oder ein Menschen gemachtes ideologisch erdachtes sozialistisches oder kapitalistisches Paradies, sondern um das VERSTEHEN. Immer sind es Menschen die ein System zu ihren Gunsten erfinden und nutzen und nicht etwa auf ein naturgegebenes Fundament aufsetzen. Wie es ausgehen wird ist offen. Jedenfalls steht es 3:0 für die SCHWEIZ A. Hochkomplexe Grundlagen und brisante Zusammenhänge im Praxistest mit infantilem Kindergarten-Personal. Bleiben Sie auf dem Teppich und rufen Ihr inneres Ich zu Hilfe.

    • @Illusionen platzen

      Dass es Illusionen waren, weiss man erst, nachdem sie geplatzt sind.
      Sie sind wohl Hellseher, dass Sie glauben, Hoffnung, Meinungen schon als Illusionen bezeichnen zu dürfen, bevor überhaupt klar ist, dass es welche sind.

      Sie sind vielleicht ein Kulturpessimist, der anderen seine Befindlichkeit und als Empfindsamkeit getarnte Wehleidigkeit als die einzige Masseinheit zum Messen von Zukunftsfähigkeit vorschreiben will.

      Sie fordern andere auf, dort zu bleiben wo sie stehen?

      Merken Sie sich zum Abschluss dieses Streitgesprächs nur eines besonders gut, Herr F.H.:

      Ihre Kontrahenten im Diskurs sind keine Romanfiguren, denen Sie in aller Freiheit eine Rolle, ein Verhalten und eine Profil verabreichen können.

      Ihnen und Ihren Nächsten schöne Weihnachtstage

      Ihre Nemesis

  6. Ach Gott, in Stöhlkers Heimat müssen demokratisch gewählte Bundestagsabgeordnete unter Polizeischutz gestellt werden, in der Schweiz noch nicht. Er möge sich dort um die bröckelnde Meinungsäusserungsfreiheit kümmern. horribile est dictu: ich bezichtige Stöhlker der opportunistischen Heimatuntreue.

    ach #g

  7. Es bleibt das Geheimnis Stöhlkers, wie er schafft, wertekonservativ als Gegenteil von weltoffen zu definieren.

    Stöhlkers Ansichten zu den aus seiner Sicht 40% Besser-Schweizer mit Migrationshintergrund, können bestenfalls seine anarchische Sicht auf die Welt, schlimmstenfalls sein biegsamer Charakter und simplistischer Hang, sich immer dem aus seiner Sicht Erfolgreichen anzudienen, um nicht zu sagen, anzubiedern, erklären.

    Das Interessante mit Leuten wie dem Lautstarken ist doch, dass sie das Wesen der Schweiz auch nicht im geringsten korrekt erfasst haben und dieses Land deshalb beharrlich oberflächlich und falsch lesen.

    Sie dienen, immerhin das, letztlich als Kühlerfigur all jener, die nicht verstanden haben, warum sich das Schicksal Deutschlands so elementar von dem des Alpenvolkes unterscheidet, das dem Alemannen aus Zollikon in keltischem Land Zuflucht und gutes Einkommen ermöglicht hat.

    In der Psychologie ist ein Phänomen gut erforscht, das den lebenslangen Hass des Beschenkten auf seinen Gönner zum Inhalt hat. Denn nicht jeder empfindet das Dankbarseinmüssen, als ein schönes Gefühl.

    Leute die alles was ihnen an Gutem zustösst, als sich selbst zu verdankend empfinden, hassen es in der Schuld anderer zu stehen.

    Machen wir uns folglich keine Illusionen.

    Die Stöhlkers dieser Welt wollen nur eines, auf der Gewinnerseite stehen, die Windfahne stets im Blick und keine Sekunde zögernd, auch auf Ambulanzen zu schiessen.

    Sie sind im Meer der Wertediskussion so etwas der allzeit obenausschwimmende Korken.

    Wären die Sowjets, wie lange geplant und zu recht befürchtet, bis zum Atlantik durchmarschiert, hätte sich der Castro-Bewunderer Stöhlker nicht dem Widerstand angeschlossen, sondern hätte dienstfertig auf die Überlegenheit des Kommunismus über dem „innerer Fäulnis anheimfallenden Kapitalismus“ das Wort geredet.

    Eine Nummer kleiner hat er es immer noch drauf.

    Der laute Simpel versucht, uns das grüne Führungsduo Glättli-Rytz als die neuen Titanen im Politbetrieb der Schweiz zu verkaufen.
    Wohlverstanden, der gleiche Stöhlker, der es liebt, einen Blocher als Zwergengestalt der Schweizer Geschichte zu malen.

    Fazit: Wieder einmal Stöhlker pur. Süffig, oberflächlich, grober Pinselstrich, überheblich und vorallem opportunistisch, dass sich die Balken biegen.

    • @Nemesis

      Da analysieren Sie offensichtlich sich selber und Ihre Echokammer Mitbewohner…Wir Schweizer wollen die seit 30 Jahren dauernde mediale Dauerberieselung und dem damit verbundenen Verlust der eigenen Identität und der kulturellen Werte nicht verstehen, dass die Folge dieser Vorgänge (EWR-NEIN, keine Familienpolitik und Steuerwettbewerb – um nur wenige Beispiele zu nennen) verheerend sein werden.

      Zu sehr hängen wir ein Eigeninteressen, (als Gesellschaft und Volk –
      bestehend aus mehreren Ethnien – Denken wir seien gewieft und gerissen), nur noch an ökonomischen Zielen (Shareholder Value Mentalität). Erst jetzt wird langsam die Sicht frei auf ein CH-System, das perfider als jede Diktatur ist. Denn der darin lebende Mensch wähnt sich frei, insbesondere wegen der DIREKTEN Demokratie, ist zu Höchstleistungen und Entbehrungen zugunsten der Herrscher bereit und bei intelligenter Steuerung in einen ewigen Kampf gegeneinander beschäftigt.

  8. Herr Stöhlker, je länger desto mehr stört es mich, dass Sie von meiner Schweiz als von „unserem“ Land schreiben.
    Sie sind Deutscher, haben die Schweiz nie verstanden und werden immer Deutscher sein.
    „Mindestens 40% aller stimm- und wahlberechtigten Schweizer sind ehemalige Ausländer oder stammen von solchen ab.“
    Eher viel mehr als 40% sind der Mentalität und Kultur nach Ausländer. Und die wollen nichts anderes, als ihr Idealbild ihrer Heimat, und damit meine ich deren Ursprungsland, hier errichten.
    Da die ja so weltoffen sind und alles besser wissen, was für meine Schweiz besser wäre, gemäss dem Vorbild der Länder, wo die herkommen, wäre es für alle Beteiligten, vor allem für die SchweizerInnen, besser gewesen, diese Eingewanderten wären zu Hause geblieben und hätten dort ihre Idealbilder verwirklicht.
    Aber offenbar sind die alle hergekommen, weil die SchweizerInnen vor der Invasion dieser Besserwisser besser gewusst hatten, was für unser Land gut ist und es uns viel besser ging als den Ländern, wo die herkommen.
    Insbesondere die Deutschen mit Ihrer Arroganz, die sowieso immer alles besser wissen, haben massiv dazu beigetragen, dass es uns SchweizerInnen immer schlechter geht, indem sie leider immer mehr die Abstimmungsergebnisse bestimmen. Sie verblöden unsere Schüler bereits ab Kindergarten, die ganze Schulzeit hindurch und dann vor allem an den Hochschulen mit ihrer linken pseudomaralischen Gehirnwäsche. Die gipfelt darin, dass man keine vernünftigen Meinungen und Kritiken an der Tatsache, dass die Schweiz von Ausländern überschwemmt ist und damit alles zerstört wird, was die Schweiz ausgemacht hat, mehr anbringen kann, weil dann sofort die Nazikeule geschwungen wird. Die Deutschen haben hier ihre Mentalität verbreitet, nach der immer eine Meinung die einzig richtige ist, darüber nicht diskutiert wird und alle, die nicht dieser Meinung sind, verfolgt, diffamiert und erledigt werden. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob sie damals den Nazis (NationalSOZIALISTEN) mit der einzig richtigen Meinung huldigten oder den heutigen grünen und sonstigen Sozialisten und wieder alle anderen Meinungen eliminieren wollen.
    Die Deutschen werden sich niemals ändern.
    Und leider hat die Schweiz sich nun doch noch von denen einnehmen lassen.

    • @Anna Meier

      Ihre Selbstdarstellung ist eine traurige Vorahnung dessen, was in einer zunehmend verblödeteren Schweiz zum Standard werden könnte. Warum läst das „CH-B-Volk“ sich so zur Schlachtbank führen?

      Lesen Sie doch bitte mindenstens 100 Mal den Text von Herr Stöhlker – vielleicht geht Ihnen irgendwann ein Licht auf.

  9. Lieber Herr Stöhlker

    Eine Illusion nährt sich zwar von der Wirklichkeit, hat aber keine eigene Wirklichkeit, folglich wird diese Lüge (vgl. Artikel „Schweizer Muster-Demokratie? Träum weiter“ von Herr Toni Saller“) kollabieren, weil sie das aufbraucht, von dem sie sich nährt. Minuszinsen sind die Anzeichen dafür, dass das Wertlose das Wertvolle anfängt zu übersteigen. Das Problem was wir derzeit haben ist, dass es Menschen gibt, die alles in ihren Besitz kriegen wollen, sodass sie darüber das Leben der Anderen in ihrem Sinne steuren können wollen, weil wenn alles Wenigen gehört, dann können der Mensch noch nicht mal mehr Wasser trinken, weil es jemandem gehört, der sagt, du kannst schon Wasser trinken, wenn Du dafür dies und jenes tust. Stellen Sie sich nur mal die Panik bei denen vor, die es über Generationen gewohnt sind, dass sie leistungslose Einkünfte haben, weil das eben schon immer so war.

    Liebe Grüsse

  10. tja, da haben wir es. Alle schreien haltet den Dieb aber wie in einem Kommentar weiter unten gehen nicht einmal die Hälfte wählen. Aber wissen tun sie es immer besser. Deshalb spielt die Schweiz ja auch so gut Fussball. Es gibt eben keine bessere Ernte als die Saat die man streute und dann irgendwie auch versucht einzufahren. Die Rechnung der letzten Jahrzehnte von SP/FDP/CVP und BDP hat das gebracht, was vorhersehbar war. Aber alle wussten es ja besser. Nun tun sie sich gegenseitig zerfleischen. Richtig und gut ists. Eine Bereinigung wird stattfinden und die angehende Rezession wird ihren Beitrag leisten.

    Aus Schaden wird man klug, aber nur sehr, sehr langsam.

    oder:
    Lernt aus den Fehlern anderer, denn das Leben ist viel zu kurz diese alle selber zu machen.

    … sind übrigens deutsche Sprichwörter, doch überhebliche Bürger sprechen eben Neusprech. Na dann…

  11. Wir haben in der CH bereits über 25% Ausländeranteil. Und es ist noch SEHR ruhig im Land, dank den linksgesteuerten Medien die alles mögliche versuchen zu unterdrücken.
    In Deutschland mit knapp über 11% hingegen ist bereits ein politisches Pulverfass mit extremer Polarisierung kurz vor der Explosion. Und hier schreien alle permanent nach Rassismus, wegen Kleinstigkeiten.

    • Seien wir doch ehrlich: Wir haben mindestens 70% Ausländer, wenn es nach Kultur und Mentalität geht. Denn die wenigsten Eingebürgerten, vor allem nicht die 2. und 3. Generationen, sind dem Wesen und der Menatlität nach Schweizer.
      Die SchweizerInnen, die mit Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Land und den Mitbürgern noch dafür gesorgt haben, dass es der Schweiz gut ging und es hier friedlich zu und her ging, sind am aussterben.
      Es gibt kein einig Volk von Brüdern und Schwestern mehr, die die Schweiz und deren Werte erhalten und verteidigen wollen.
      Es gibt bereits dutzende, wenn nicht mehr Parallelgesellschaften und einen Haufen „weltoffene Schweizer“, die die Schweiz am liebsten sofort auflösen würden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Schweiz Geschichte ist.
      Noch schneller gehts, wenn das Rahmenabkommen mit der EU unterschrieben ist.

    • Im Durchschnitt sind sie in Deutschland viel rassistischer und weniger weltoffen als die Schweizer.

  12. Das schlimmste an der Kandidatur von Rytz ist, dass die Linken einmal mehr alles selber nicht einhalten, was sie von politischen Gegnern fordern. Ein Ticket mit mehreren Personen zur Auswahl wurde in den letzten Wahlen immer und konsequent von LINKS gefordert. Zudem liess man offen, wo und wann man antritt, man wollte einfach einen Sitz. Nun haben wir eine diktatorische Vorgabe, und, sollte die Bundesversammlung noch so blöd sein und dem folgen, einen Linksrutsch im ohnehin schon ziemlich rückgratslosen Bundesrat.
    4 Frauen wären es dann, allesamt kinderlos und überhaupt nicht repräsentativ für die weibliche Hälfte der Bevölkerung. Obwohl es sicherlich für die Zukunft der Schweiz positiv ist, dass zumindest 3 dieser 4 Frauen sich nicht fortgepflanzt haben. Lediglich KKS sticht mit einem sehr guten CV, Dossiersicherheit und Sprachgewandtheit heraus. Halt noch eine richtige Frau, und keine frustrierte Gesellschaftsfeministin.

    • Ich denke alle 3 Frauen sind kompetent und Dossier fest, im Gegensatz zu einigen männlichen BR!

  13. Meine Güte, jetzt jammern sie, die Mont Pèlerin Jünger. Mont Pèlerin hatte seine Change und sie haben einfach nur Scheisse gebaut. Seit 1945 sind sie am Werk. Was haben sie aus der Welt, den Menschen, den Tieren gemacht? Mont Pèlerin ist 2008 untergegangen. Leider haben wir alle ein gescheitertes System künstlich am Leben erhalten. Das hat es in der Geschichte der Welt noch nie gegeben. Was die Mont Pèlerin Jünger natürlich grad als Freifahrtschein interpretiert haben. Sie sollen jetzt einfach nur zur Seite treten, die Bürgerlichen, der Freisinn oder einfach nur Mont Pèlerin. Danke!

  14. Und da stölkert er wieder, der Herr Stölker. Selten so etwas Wirres gelesen.

    Fakt ist doch, dass die Schweizer Politik von der medialen Meinung anstatt der Wähler-/Stimm-Meinung gemacht wird. Die Medien sind mehrheitlich links (Blum, Uni Bern), entsprechend ist die Politik.

    Der Zerfall der FDP lässt sich an zwei zentralen Elementen festmachen:

    1. Der egoistischen Selbstüberhöhung früherer Parteiexponaten wie Spörri, Katastrophen Franz, Bührer, usw. und damit einhergehend die Unfähigkeit, die Stimmung der Bevölkerung aufzunehmen und in liberale Politik zu münzen.

    2. Der völligen Entfernung von irgendwelcher Prinzipientreue und liberalen Grundsätzen. Die FDP biedert sich seit sicher 20 Jahren völlig sinnbefreit bei allem an, was nach Halt für die Parteiexponenten aussieht. Man hat bisweilen das Gefühl, es handle sich um einen Schönheitswettbewerb den gewinnt wer die löblichste Kritik erhält. Liberal geht anders.

    Stölker irrt zudem gewaltig wenn er das Voranstreben der abgewählten (!) Rytz auf ihre Vorfahren zurückführt. Vielmehr ist da schlicht billiger Opportunismus im Spiel, den es bei den Grünen schon immer gab. Macht steht hier im Zentrum des Strebens, nicht das Wohl des Landes. Glättli passt da perfekt dazu, er war sich noch nie zu schade Unterwürfigkeit zu heucheln.

  15. Wie erklärt sich dann der Erfolg von Alexander Gauland, Björn Höcke, Donald Trump, Boris Johnson oder Nigel Farage? Er erklärt sich damit das die Bürgerlichen (die jetzt jammern) die Uhr massiv überdreht haben und die Sozialdemokraten (siehe SPD -> Agenda 2010) diesen Wahnsinn auch noch mitgemacht haben. Statt ihre Wählerschaft zu unterstützen haben sie sie grandios in die Pfanne gehauen. Da sucht man halt Alternativen. In Österreich und Italien werden sie an der Macht schon bald ihr Comeback feiern und der Nachfolger von Emanuel Macron wird Weiblich und ebenso eine Alternative sein. Ich kann jeden Wähler verstehen. Das finde ich eine Tragödie.

  16. Sind diese neuen Stimm- und Wahlberechtigten wirklich weltoffener oder sitzen sie einfach in ihrem Luxuszimmer in der elterlichen Villa Schweiz und erfreuen sich an Begegnungen und Parties im Haus, ohne wirklich Ahnung davon zu haben, wer die Villa in Schuss hält, weil sie sich jederzeit in ihre Blase zurückziehen können, wenn was zu tun wäre?

  17. KS ist einfach ein alternder Mann der von vergangenen Zeiten träumt als er noch jemand war und es noch „Eliten“ gab. Die „Inzuchteliten“ die BBC, Swissair, Rieter, Oerlikon, SVB und andere Unternehmen runtergewirtschaftet haben. Die noch dem deutschen Stöhlker mit der geschliffenen Sprache gelauscht haben, oftmals in Ausgehuniform der Schweizer Armee mit dem lächerlichen Säbel am Gurt im Büro erschienen sind, soger den Sechseläuten umzug beschwipst überstanden haben, KS war irgendwann auch einmal dabei, spätestens als er im Film „Die Schweizermacher“ als Parodie auftauchte. Damals war alles einfacher, langsamer und berechenbarer als heute. Darum auch immer die Suche von KS nach der „Elite“ der vergangenen Jahre!

    • Späher, was bist Du für ein lustiger Vogel! Prototyp jener eher jüngeren Schwätzer-Schweizer, die, weil von nichts eine Ahnung, alles durcheinander werfen. Sage doch einmal, wer Du bist. Ich tue dies, Du nicht.

    • @ Späher

      Ihre Beobachtung kann ich bestätigen:
      Eine folkloristische Veranstaltung, wo sich Altherren im Schwips und wankend gekleidet wie zur Fasnacht die Schultern klopfen, bzw. sich gegenseitig stützen.

      Von Aussen besehen eher ein penibles Bild, das auf Burschenherrlichkeit, jedoch nicht auf Erwachsenensein hindeutet.

      Und on top of that thront der wahre Narzissmus.
      Sind das denn die Helden von gestern?

    • @Stöhlker Schwätzer Schweizer haben wir erst, seit die von deutschen Lehrern zu Eingeblideten verbildet werden.

    • @Stoehlker
      Ich möchte es mir nicht zu einfach machen.
      Regen Sie sich nicht auf.
      Man muss Ihre Meinung nicht teilen.
      Sie machen sich manchmal selbst zum Pappkameraden, aber das peppt den ganzen Diskurs hier doch auf. Also danke dafür.
      Ihr Alter ist sicher nicht das Problem.
      Auch Ihr Charakter ist nicht das Problem.
      Schliesslich funktionieren wir nur dank unterschiedlichsten, miteinander im Wettbewerb stehenden Ansichten.
      Es gibt eigentlich überhaupt kein Problem.
      Es gibt höchstens Lustiges oder vielleicht Irritierendes.
      Zum Beispiel wenn ein geschätzter, aber typischer Deutscher, auch mit Schweizer Pass, einem Schweizer Geschwätzigkeit vorwirft.
      Das ist etwa so, als würfen deutsche Autobauer den italienischen Konkurrenten mangelnden Sinn für Design und Stil vor.

  18. Mit Verlaub Herr Stöhlker,

    Ihre Worte nochmals:

    „Konservative Helden wie Boris Johnson oder Nigel Farage..“

    Was ist denn der Leistungsausweis dieser Helden bis heute, ausser Worte…

    • Der Begriff „konservative Helden“ kann auch, wie bei mir, pejorativ verstanden werden. Es sind natürlich nur scheinbare „Helden“, die den Untergang Grossbritanniens als frühere Weltmacht mit ihrer Politik bestätigen.

    • Machen Sie Witze?

      Reicht es Ihnen nicht, dass Johnson und Farage wesentlichen Anteil am nachvollziehbaren Austritt GB aus der EU zukommt?

      Oder muss man annehmen, dass Sie sich die Schweiz in der EU wünschen?

      Das wäre doch die Erklärung für Ihren dümmlichen Kommentar, in dem Sie zu Protokoll geben, dass Worte nichts wert seien.

      Wahrscheinlich sind für Leute wie Sie, auch Gandhi, Churchill, De Gaulle und Adenauer nur Schwätzer, denn ausser Reden haben sie nach Ihrem Dafürhalten nichts auf die Reihe bekommen.

      Wäre interessant zu lesen, was Sie unter Leistungsausweis in unterschiedlichen Funktionen verstehen, aber ich fürchte, Sie damit zu überfordern.

    • Lieber Nemesis alias Ecklin?

      Der Witz liegt ganz auf Ihrer Seite, da haben Sie vollkommen recht!

    • Lieber Nemesis alias Ecklin?

      Da vergleichen Sie Ungleiches:

      Gandhi, Churchill, De Gaulle und Adenauer waren einzigartige Persönlichkeiten mit Mut, Weitsicht und den Blick für das Machbare. Sie blieben bescheiden und haben aktiv an der Umsetzung Ihrer Vision mitgearbeitet.

      Dies im Gegensatz zu Farage, der keine Verantwortung übernimmt und nur populistische Sprüche in die Welt setzt und seine Wähler im Stich lässt und dem narzisstischen Politentertainer Johnson.

      Im übrigen genügt es, wenn Sie zur Sache Stellung nehmen; denn auf Ihre verbale Qualifikation kann ich verzichten. Ich weiss wo ich stehe. Bleiben Sie dort, woher Sie kommen, dann sind Sie wenigstens konsequent.

      Freundlich grüsst von der andern Seite

      F.H.

    • @F.H. alias Stöhlker, ich kenne Ecklin nicht, aber amüsiere mich köstlich über ihre Beschreibung Churchills, Gandhis und Adenauers. Herrlich, für Sie, sind diese drei also „bescheidene“ Menschen:))))))
      Wow, kein Wunder liegen Sie, guter Mann, bei vielem anderem ziemlich daneben.
      Nichts für ungut, auch Falsches und Unsinn hat in einem gepflegten Streitgespräch Platz.

  19. Ganz vergessen wurden die anderen Milliardäre: Emil Frey und Peter Spuhler. Letzterer ein Opportunist ersten Grades! Von ersterem habe ich schon seit Jahren nichts mehr gehört. Der Christoph Blocher alleine kann unser Land auch nicht vor dem Untergang schützen. Ich denke, es ist Hopfen und Malz verloren in der Schweiz!

    Statt dass sich das einfache Volk zusammentäte und gegen die oberen Abzocker kämpft bekriegen sie sich selbst. Tja, der Untergang der Schweiz ist nicht mehr aufzuhalten. Nur selten war ein Volk dermassen dumm, dass es sich nach ein paar Jahren Hochkultur ohne Grund abschaffte. Aller massgeblichen Hochkulturen, z. B. die Inkas, die Römer, die Griechen, hielten sich über Generationen an der Macht. Selbst die Wikinger in Dänemark. Nur die Schweiz schaffte es nich, sich mehr als ein paar Jahre an der Macht zu halten. Und dabei war alles so schön nach dem zweiten Weltkrieg.

    • Komisch dass sich das „dumme Volk“ über Jahre am besten behauptet in Europa, auch mit Einschränkungen!

  20. Es gibt Politiker-Persönlichkeiten, die man nicht kreativ ersinnen, innovativ erfinden oder patenschaftlich generieren kann. Sie stellen sich ein – tout simplement: Eines schönen Tages sind sie einfach da. In aller Swissness. Diese nämlich speist ebenfalls ihre Kraft daraus, dass sie ihrerseits immer wieder neu aufgeladen und ge- sowie auch be-stärkt wird.

  21. Zitat:“Wie schon an den hohen Wangenknochen erkennbar: Ihre Eltern stammen aus Europas Osten, dem einst reichen Schlesien. Die Menschen dort sind ebenso talentiert wie die Oberschwaben, aus denen die Familie Blocher stammt.“ Unerträglich.

    • @Zum Erbrechen

      Ich verstehe, warum Sie von den Aussagen des altdeutschen Schädellesers Stöhlker angewidert sind.

      Dazu muss man wissen, dass Stöhlker zwar kein Rassist ist, aber ein hoffnungsloser, intellektueller Grobmotoriker.

      Seinen Erfolg verdankt er nicht Bildung und Klasse, sondern Chuzpah und Ellbogen.

      Wenn so einer dann versucht, Gescheites aufs Papier zu bringen, so ganz ohne Stil-,und Anstandsfilter, dann kommen solche Sätze dabei raus.

      Man würde annehmen dürfen, auch ein so typisches, pardon, für schweizerische Verhältnisse typisches Grossmaul, aus dem grossen Kanton mit seiner Geschichte, würde sich bzgl. Kommentare mit Physiognomik-Andeutungen eher zurückhalten.
      Fehlanzeige!

      Es bleibt dabei, für Stöhlker gilt der German-Darwinismus.

      Am deutschen Wesen, sprich an seinem, soll die Schweiz genesen.

      Das Schöne? Er klatscht chancenlos an den angeblich primitiven Innerschweizern ab, der ordinäre Deutsche mit Schweizer Pass!

      Sein dünner Bildungsrucksack, durch

  22. Aha
    Jetzt weiss ich also um die Schlesischen Wangenknochen der Frau Rytz. Was will uns dieser Autor eigentlich sagen? Oder arbeitet da einer Frustrationen aus vergangenen Zeiten ab? Irgend wie irre, der Text. Oder vielleicht doch Satire? Dann bitte als solche kennzeichnen.

  23. Ja es ist so, die bürgerlichen Parteien verharren im Tiefschlaf, gar nicht zu reden von den Roten. Und sie leben in einer eigenen Welt, nehmen die Wirklichkeit gar nicht mehr wahr. Das sieht man überall in Europa, speziell jetzt in Deutschland, wo die CDU gerade jetzt ihren Parteitag abhält, sich selber feiert und ein „weiter so“ beschliesst, wo die SP mit einem lächerlichen Verfahren eine neue Führung sucht, in FR,It, überall in Europa stinkt es.
    Wenn Herr Stöhlker nun meint, die Grünen seien besser ausgebildet und schlauer, dann habe ich schon meine berechtigten Zweifel. Auf alle Fälle möchte ich mich nicht auf Entscheidungen von Frau Rytz und auch von Glättli verlassen müssen! Auch hier vielleicht ein Vorbild aus Deutschland von der Obergrünen Annalena, die allen Ernstes glaubt, dass man den Strom in den Leitungen speichern kann und die Kobalt mit Kobolden verwechselt. Aber auch die meisten anderen Grünen und auch Roten „Fortschritts-Politiker“ sind Studienabbrecher!
    Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders: Es sind zur Zeit so viele schwarze Schwäne „unterwegs“ und niemand weiss, wann das ganze Finanzsystem, wann die ganze Überschuldung zusammenbricht. Und dann geht es ums Überleben und all die utopischen und idiotischen Spinnereien der Grünen werden keine Rolle mehr spielen.

  24. Die Grünen sind genauso neoliberal wie die FDP. Klimaschutz muss man sich leisten können. Man könnte sagen von allen Parteien repräsentiert nur die SP den Büezer. Da diese aber pro Migration und Asyl sind sind auch diese nicht wählbar. Insofern hat die Elite nach wie vor die totale Kontrolle über dieses Land.

    • Sie meinen: „Man könnte sagen von allen Parteien repräsentiert nur die SP den Büezer.“
      Selten so gelacht. Die SP vertritt die Beamtenschaft und verteidigt deren Pfründe. Schauen sie mal, wo neue Arbeitsplätze entstanden in den letzten 20 Jahren. Immer grösser werden die Hochschulcamps, Tausende von Studenten aus aller Herrenländer hängen da rum. Gratisstudium auf Ewigkeit. Finanziert vom Büezer, den die SP angeblicherweise vertritt.

    • „…Man könnte sagen von allen Parteien repräsentiert nur die SP den Büezer….“ – Hääää? Ich fühle mich von der SP ganz und gar nicht räpresäntiert…

    • @ meine Kritiker. Welche Parteien waren denn gegen die Steuersenkungen für Unternehmen? Mir fällt nur eine ein. Wer war dann gegen die Einführung einer Obergrenze für EL? Mir fällt wieder nur eine ein. Die anderen Parteien dienen ausschliesslich den Reichen. Die SP ist dadurch noch am nächsten beim Büezer. Auch nicht uneingeschränkt aber immerhin.

    • Ihre Kritiker haben recht S.L.

      Die SP ist die Partei der gutverdienenden oberen und mittleren Beamtenkader und Lehrer geworden.

      Die sind von den Büezern soweit weg, wie der Kanton Bern von einem Nettozahler in den Finanzausgleich.

      Die SVP freut es.

      Die SP, die noch immer offiziell den Kapitalismus überwinden, die Armee abschaffen und irgendwann wohl auch die Schweiz schleifen will, ist Hauptverantwortlich für die unkontrollierte Masseneinwanderung.

      Mit flankierenden Massnahmen will sie vergessen machen, dass sie sich eine 10 Mio Schweiz wünscht, immer in der Hoffnung, mit der steigenden Anzahl Hilfsbedürftiger auch ihre Wahlklientel massiv ausbauen zu können.

      Das ist legitim, muss deshalb aber nicht richtig sein.

  25. Es ist wohl zum Weinen – nein zum lauthals Schreien. Und immer noch ist die Zuwanderung das Schlimmste für die “Nichtversteher“. Genau diese Haltung hat uns in diese verkackte Richtung gebracht. Wir haben Herausforderungen in Sachen Altersrentenfinanzierung, in Sachen Alterspflege, in Sachen Raubkapitalismus z.B. Umgang mit den ü50, in Sachen Umweltschutz, in Sachen künstliche Intelligenz, in Sachen Globalisierung verschnarcht. Und genau da haben die etablierten Parteien von links bis rechts einen Fensterplatz, bzw. glänzten in Abwesenheit. Die Quittung erhalten sie laufend, nur ändern wollen sie’s offenbar (noch) nicht. Warum konnte sich die Schweiz dermassen gut im Weltweitenwettbewerb bis heute behaupten? Weil früher diese Themen an die Hand genommen wurden, weil Linke gekämpft haben, weil Rechte die Ressourcen vernünftig eingesetzt haben. Und Heute? Haben sie den Salat, weil Pseudothemen hochstilisiert (Asylanten, Zuwanderung) wurden, welche sehr gut für populistische Aussagen geeignet sind und deren „Bekämpfung“ mit wenig physischen und monetären Einsatz – verbal – zu bewerkstelligen sind. Die waren Probleme brauchen zur Lösung Hirn, Verstand und ein kooperatives Verhalten, ein Miteinander. Alles Attribute, welche früher umsichtige Politiker von links bis rechts hatten. Wo sind diese geblieben?

    • Sorry guter Mann, schauen sie mal wohin die Milliarden unseres Sozialsystems fliessen. Da wird vor allem die Zuwanderung finanziert, die uns auf ewig auf der Tasche liegen werden.

    • „…Alles Attribute, welche früher umsichtige Politiker von links bis rechts hatten. Wo sind diese geblieben?…“

      Solche Werte sind in der Schweiz nicht mehr gefragt. Dank des „Kapitalismus“ Bullshits aus den USA, der an den Wald- und Wiesen-Schulen (zB der Uni St Güllen) verbreitet wird.

      Die ganze Wirtschaft und Politik ist von diesen Maden durchdrängt!

  26. Multikulti beschränkt sich mit den Auswirkungen eben doch nicht nur auf das Fressen… Wenn heute Medien fähig sind, mit einer unbewiesenen CO2-Hypothese, die Politik eines ganzes Land umzugestalten, dann sollte man ernsthaft besorgt sein um die Zukunft des Landes!

    • @Zürcher
      Das liegt möglicherweise nur am falschen Betrachtungswinkel. In früheren Zeiten wäre die CO2-Problmatik freudig aufgenommen und als Chance für neue Techniken, Geschäfte und findungsreich als globale Wertschöpfungsmöglichkeit gesehen worden. Der Linksrutsch steht für mich daher eher als Zeichen wirtschaftlicher und geistiger Erschlaffung.

  27. Jetzt, wo die CVP als Zunge an der Waage sich auch noch gegen die Kandidatur Rytz entschieden hat, täten die Grünen besser daran, die GB Dame aus dem Rennen zu nehmen. Nach der gescheiterten Ständeratswahl würde ihr nach einer garantierten Abfuhr bei den bevorstehenden BR Wahlen ein Verliererimage anhaften. Anstatt Rytz im Dezember zu verheizen, lieber zuwarten bis zur nächsten, erfolgsversprechenden Gelegenheit.

  28. Der Balthasar Glättli war bis jetzt in seinem Leben nur in „geschützten“ Werkstäten tätig. Und trotzdem fürchten wir Ihn und Frau Rytz, den beide könne fuhrwerken wie sie wollen wenn schief geht verlieren die nichts ausser ihr Politisches Amt. Wir Schweizer müssen auch nicht bemitleidet werden, denn wir können Wählen gehen aber nur jeder vierte geht.

    • Jaja, da haben sie völlig recht. Aber leider bleibt dieser Blättli auch weiterhin geschützt und kann schalten und walten wie er will.

    • Trudi, Rytz und Glättli haben einfach die besseren Argumente und stehen für Nachhaltigkeit. Wenn irgendetwas schief geht übernimmt kein/e PolitikerIn Verantwortung, ausser dass sie ihr Amt verlieren, ist nicht typisch grün!

  29. Bis dato hat noch keine linke, sozialistisch-kommunistisch geprägte Gesellschaft Wohlstand erschaffen. Wenn das Kollektiv gewertet wird als das Individuum, führt das sehr vereinfacht ausgedrückt zu Misswirtschaft und Innovationsstau und somit zu weniger Wohlstand. Auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene ist man einem Gesinnungsterror ausgesetzt und der Diskurs über gesellschaftlich relevante Themen kann gar nicht mehr offen stattfinden. Die direkte Demokratie kombiniert mit dem Föderalismus gibt einer Gesellschaft die Instrumente, um die dafür notwendige Transparenz und Checks&Balances in der Gesellschaft sicherzustellen.
    Die Eidgenossen (Herr Stöhlker: “ihre“ Ureinwohner der Kantone) haben gerade wegen ihrer Bereitschaft zu harter Arbeit, ihrem politischen System und mit ihrer Weltoffenheit diesen Wohlstand über Generationen hinweg erschaffen. Für mich ist es klar, dass die Masse dieser eingebürgerten Ausländer (insbesondere Deutsche mit ihrer Obrigkeitshörigkeit), nicht das Staatsverständnis haben und die gesellschaftlichen Errungenschaften (direkte Demokratie, Förderalismus, Wohlstand) verspielen. Fatalerweise kommt eine Wohlstandsverblödung dazu, die die ganze Gesellschaft betrifft, da man nicht mehr weiss, von wo der Wohlstand herrührt. Die Wahl der Grünen und Grünliberalen ist für mich eine weitere Bestätigung dafür. Die Schweiz kann sich gerne wirtschaftlich weiter (wie den Finanzplatz) ruinieren, der Umwelt und dem Klima wird damit nicht geholfen (einfach nur die Zahlen anschauen). Das wahre Problem, das die Welt und auch die Schweiz hat, ist die stetig steigende Weltbevölkerung. Es gibt zuviele Menschen auf diesem Planeten, die sämtliche Ressourcen bis zu ihrer Vernichtung ausbeuten. Herr Stöhlker: Dieses Problem löst ihre heissgeliebte EU hervorragend (Ironie off). Frau Merkels „Wir schaffen das!“ ist Ausdruck typisch deutscher Arroganz – am Schluss soll ganz Europa das Desaster ausbaden (die restlichen Länder Europas sollen doch gefälligst auch die eingeladenen Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen). Wie der deutsche Lyriker Emanuel Geibel bereits im 19. Jahrhundert so schön sagte: „Die Welt soll am deutschen Wesen genesen.“ Mit dem ersten und zweiten Weltkrieg hat man es versucht. Und nun kommt es in einer anderen Variante mit dem moralisch überhörten Gutmenschentum. Man weiss ja, was für die anderen Nationen richtig ist. Adieu Abendland.

    • M.S., KS meint er sei witzig wenn er über die Ureinwohner der Kantone herzieht. Tatsächlich sind auch diese Leute Teil des Erfolges unseres Landes. Dank ihnen mussten wir auch nie mit einem Marshallplan gerettet werden, haben auch nie von einem profitiert im Gegensatz zu KS und seinen Landsleuten die meinen sie hätten die Deutungshohheit. Dabei sind sie 2019 noch die Lemminge die händeringend nach einer Lichtgestalt suchen die sie führt¨und ihnen das Denken abnimmt. Da bin ich stolz auf meine „kleinkarierten“ Landsleute von links bis rechts die nicht so geschliffen reden aber mit wachem Verstand und der nötigen Unaufgeregtheit am Morgen aufstehen. Während KS schon vor dem Morgengrauen von Zollikon über den See schaut und überlegt wie er wieder etwas Aufmerksamkeit erheischen kann.

  30. Wenn die ehemaligen Ausländer, praktisch alle Wirtschaftsflüchtlinge, in diesem Land jetzt linke Politiker wählen und das Staatsmodell den armen EU-Staaten angleichen wollen, zeigt das, dass sie nicht verstanden haben, warum sie fliehen mussten und warum sie es hier noch besser haben.

    • Werter Herr Hans, schauen Sie sich mal die BIP-Kurve der Schweiz von 1900-2019 an… Sie werden feststellen, dass bis 1945 die Schweiz ein Drittweltland war. Die Schweizer sind sind in die Europäischen Länder/Amerika ausgewandert. Dies trotz der halbdirekten Demokratie (Bundesebene) und der natürlich überragenden Schweizer Tugenden wie Pünktlichkeit, Präzision etc… Waren unsere Grossväter/mütter alles Faulpelze? Taugenichtse? Oder ist vielleicht 1945 entwas Entscheidendes geschehen, für das weder die Schweizer noch die „ausl. Wirtschaftsflüchlinge“ was dafür können?

    • Hallo Rico Schmied,

      1945 ist sehr lange her, wir schreiben das Jahr 2019 (74 Jahre später), was wollen Sie uns sagen?

    • Herr Schmied
      Da Sie sich offenbar für Schweizer Wirtschaftsgeschichte interessieren, sind Sie vermutlich auch bereit den nächsten Schritt tun – lesen, lernen und verstehen. Die Schweizer (Wirtschafts)Geschichte ist äusserst vielschichtig und fängt nicht erst 1900 an, spannend und interessant zu werden.

    • @rico schmied
      Schweiz Drittweltland???
      Was Sie da erzählen ist recht halbgar:
      Es gab nicht nur aus der Schweiz Auswanderungswellen
      das ganz klar aus ganz Europa.
      Wenn schon aus der Geschichte erzählen, DANN auch IMMER in den Kontext den Zusammenhang der jeweiligen Zeit resp. Epoche stellen.
      Es gab innerhalb Europas in der Vergangenheit teilweise deutlich heftigere und umfangreichere Wanderbewegungen als in die und aus der alten Eidgenossenschaft.Die Ursachen sowie der Umfang von Wanderbewegungen sind deutlich vielschichtiger als Sie ganz offensichtlich auch nur ahnen.
      Das mit dem Armenhaus Eidgenossenschaft LOGO in den Kontext der jeweiligen Zeit gestellt ist ein Märchen,
      verzapft von irgendwelchen halbgaren Dozenten.
      Logo es gab zu allen Zeiten auch bessere und schlechtere Zeiten.Unter dem Strich war die Schweiz zu allen Zeiten im Vergleich zum Europäischen Umfeld überdurchschnittlich gut aufgestellt.
      Dazu einfach einige Stichworte.
      Die Sache mit 1291 hatte auch eine Wirtschaftliche Komponennte es ging auch um den damals lukeratieven
      Gotthardverkehr.
      Kriegbedingte Zerstörungen damit Wohlstandseinbrüche gab es im Raum Schweiz durch die Zeit nur wenig.
      ( Grins einmal 30 Jährigen Krieg etwas büffeln.)
      Megalacher das wissen nur wenige, die Schweizer-Pferde waren einmal ein begerter Exportschlager.
      Oder ein anderes Beispiel,Bern war bis zur Niederlage
      gegen die Französischen Interventionstruppen die reichste Stadt nördlich der Alpen.
      Für den abtransport des Berner Staatsschatzes brauchte es damals angeblich 12 vierspännige Wagen.
      Der Stand Bern verfügte damals über 600 Artillerieeinheiten, grins mehr als die aktulle Armee,
      das die nicht zum Einsatz kamen ist eine andere Geschichte.
      Mit verlaub das mit dem Armenhaus Schweiz ist ein halbgares Märchen, genau wie das Märchen das die Schweiz wegen der Einwanderer zum aktuellen Reichtum gekommen ist, das Gegenteil ist der Fall,die Einwanderer in die Schweiz kommen wegen des höheren Wohlstandes im Verhältnis zu den Herkunftsländern.
      Das vieles an aktuellem Wohlstand auf einer unseligen ,,ewigen,, neuzeitlichen Hypotekarverschuldungs-Unkultur basiert ist wiederum eine etwas andere Angelegenheit.
      Ach ja BIP Kurve ab 1900 und die des übrigen Europa,
      was ist DAMIT???? Ja waselie was???? Zb. Italien und andere Südeuropäische Staaten Tz tz tz???????
      Letzteres wird mit den entsprechenden Nachwirkungen, der Schweiz zu gegebener zeit sehr schmerzlich um die Ohren fliegen. Grins wünsche einen erkenntnisreichen Tag, ohne links-grün eingefärbte Brille.

  31. Der faktenwidrige Artikel passt zu einem altersschwachen Geist eines greisen Rentners. Man weiss gar nicht wo anfangen:

    Die Städte und Agglomerationen werden nicht Rot-Grün regiert weil der Ausländeranteil besonders hoch ist, sondern weil diese Gemeinden keine Kostenwahrheit kennen. Die Kohle fliesst in allen Fällen vom bürgerlichen Kanton und Umland in die hochgradig defizitären Städte, die damit ihre asoziale Abzocker-Klientel bei Stange halten.

    Da fliessen Milliarden an Beamte, Sozial“arbeiter“, Sozialschmarotzer, Subventionskünstler und Möchte-gerne-Kulturelle; die im Gegenzug die linken Politiker wählen, die dafür Sorgen dass weiterhin Kohle in die Städte geleitet werden (nennt man dann euphemistisch „Finanzausgleich“).

    Einfach mal die Kostenwahrheit einführen und die Städte mit ihrem selbsterwirtschafteten Geld haushalten lassen, dann wird plötzlich ganz schnell fertig sein mit Rot-Grün.

    Es geht dann auch schnell vergessen dass Rot-Grün überdurchschnittlich anspruchslos „Gebildet“ ist mit Dingen, die aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und Unbrauchbarkeit in der Privatwirtschaft zu nichts taugen (Geistes“wissenschaften“, Psychologie, Tschendergagagugus, „soziale Arbeite“ etc.) daher brauchen diese bildungsfernen Kreise eine starke politische Lobby, die ihnen überbezahlte und geschützte Werkplätze im Staat oder irgend einer staatlichen Organisation (ÖV, Post, Asyl, Strafvollzug, Spital, SRG abzockeridée suisse…) beschaffen.

    Wenn man sieht dass Beamte ein höheres Jahresdurchschnittseinkommen als die wertschöpfende Pharma- und Bankenbranche haben, ist dann auch schon erklärt wieso „[…] das Doppelte eines Durchschnittssalärs verdienen.“ Wobei ich „verdienen“ durch „bekommen“ ersetzten würde.

    Die Schweiz hat seit mindestens 20 Jahren eine rot-grüne Judikative, Exekutive und Legislative. Daran ändern diese Wahlen herzlich wenig.

    Eine liberal-libertäre also „rechte“ Partei gibt’s in diesem Land nach wie vor nicht. Was bliebt ist eine handzahme und inkonsequente SVP in der Mitte, ein paar pseudobürgerliche Beamtenparteien in der Linken (CVP, BDP, FDP) und linke Ökos wie es sie in keinem anderen Land ausserhalb vom wohlstandsverblödeten Gutmenschenkontinent gibt (ausser Venezuela).

    • Herzlichen Dank für diesen Rundumschlag Frau Stern.
      Sie haben mit Ihrem Beitrag nicht nur K. Stöhlker „abgeschminkt“, sondern unser ganzes immer schlechter funktionierendes System.

    • „Die Schweiz hat seit mindestens 20 Jahren eine rot-grüne Judikative, Exekutive und Legislative“.
      Laura, wo waren die Grünen den vor 20 Jahren. Das einzig bemerkenswerte an ihrer Aussage, mit so wenig Worten soviel Unsinn schreiben.

    • Ichteile Laura Sterns Meinung, wie oben beschrieben, zu 100% und sehe auch keinen Widerspruch zu der meinigen. Es ist eine Katastrophe für den Schweizer Mittelstand, dass dieser zu wenig informiert ist und auch die Möglichkeiten zu wenig nutzt, sich ins Bild zu setzen. Die NZZ-Gruppe und tamedia sind Interessenvertreter-Medien, ganz wie die WOZ auch. Die Folgen hat Laura Stern perfekt beschrieben.

  32. Die Wirtschaft, die Manager und alle die von der freien Marktwirtschaft und der Selbstbestimmung überzeugten Schweizer müssten halt , nebst den Führungsaufgaben in den Unternehmen, auch wieder vermehrt in der Politik und der Partei Verantwortung übernehmen, die Nächsten, Kollegen ,Familie und das eigene Umfeld mobilisieren, Menschen begeistern und in den Medien und persönlich Präsenz beweisen, zu ihren Werten und unsere Schweiz stehen. Für die Gemeinschaft und gegen egoistische Ziele. Miteinander und für einander unsere viele Jahre erfolgreichen Werte leben, vertreten, verteidigen. Gegen Hypes und jüngste Trendthemen und nur hysterischen Klimaaktivismus zu einer vernünftigen, machbaren und unabhängigen Inlandpolitik mit der Zauberformel. Nur ein Wahlerfolg gerechtfertigt noch lange nicht das umstossen der jahrzehntelangen erfolgreichen Zauberformel in der Schweiz. In vier Jahren kann erneut Bilanz gezogen werden. MfG D.B.

    • Daniel, genau das ist es, was mich an den Kommentaren hier stört. Gefühlte 90% der Schreiber, haben sich noch nie im Leben um ein Behörden-oder Parteiamt beworben. Nein, im Gegenteil, saufaul und saufrech, wollen sie gefälligst bedient werden, ganz so, als ob Ihnen das Ausfüllen und Einwerfen des Wahlzettels hoch anzurechnen sei!
      Diesen sei gesagt: Liefere statt Lafere!

  33. Warum dieses Drama?

    Bei einer Neuauflage der ECOPOP-Initiative werden diesmal die Grünen mehrheitlich mitziehen mit der SVP und weiteren Stimmen aus dem etablierten Lager, wenn auch mit verschiedener Zielsetzung.
    Dann erledigt sich die PFZ von selbst.

    Im Übrigen ist das unkontrollierte Bevölkerungswachstum der Haupttreiber für Not, ökologische Belastung und Instabilität auf dieser Welt:

    https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen/ecopop-initiative/ecopop-initianten-es-war-ein-kampf-david-gegen-goliath

  34. Erste POCH Bundesrätin im Anmarsch – Gratuliere ! Das Resultat unseres Zweiparteiensystems – alle gegen die SVP und die FDP noch im grünen Mäntelchen. Ich fände es richtig wenn die einst staatstragende, heruntergekommene Partei einen oder gar zwei Sitze verliert !

  35. Die SVP erreicht die urbane Gesellschaft zusehends weniger.

    Sie erreicht dagegen schwergewichtig vor allem die alteingesessenen Stimmbürger der Landregionen. Diese sind jedoch kein mehrheitsfähiges Abbild mehr der realen Schweiz. Tut mir leid.

    Herr Rösti spricht denn auch etwas unbeholfen von den „Städtern“. Und reduziert – mangels Auseinandersetzung – seine Standortbestimmungen auf dieses Reizwort. That’s it.
    Vielleicht spricht er mit den falschen Leuten, dass er zu einer solchen Einsicht kommt.

    Das Wort „Städter“ benutzte übrigens schon mein Grossvater 1955 und mein Verwandter heute im abgelegenen Bergtal. Städte sind für ihn etwas Surreales, etwas Virtuelles, das es zu verdrängen gilt, weil sie das eigene heile Weltbild stören.

    Die SVP riskiert mit ihrer am „Hinterland“ orientierten Politik längerfristig an der sozioökonomischen Entwicklung vorbei zu politisieren. Noch nicht jetzt, aber in Zukunft immer mehr.
    Sie verkennt, dass die Schweiz nicht mehr eine isolierte Insel mit Réduit-Funktion ist, sondern ein wichtiges Element in einer vernetzten Welt, wo die technologisch-wirtschaftliche Entwicklung letztlich den Takt angibt.

    Und dies wird immer mehr zu einer globale Geschichte, die durch uns allein nicht mehr beeinflusst werden kann. Im Jargon: ein exogener Faktor.

    • F.Hs Schlussfolgerung, oder ist es ein Plan, lautet: Die Schweiz muss aufhören für ihre Interessen zu kämpfen. Am besten man macht, was die Schickeria-und die wohlstandsverwahrlosten, parasitären Städter, sich unter lebenswertem Leben so vorstellen. Den Innerschweizern, die F.H. ganz offen als Auslaufmodelle verunglimpft, macht man beliebt, zur Kenntnis zu nehmen, dass das was in der Bundesverfassung steht, alter Kaffee ist, den kein angeblich gebildeter Städter mehr ernst nehmen kann. Der technisch-technologische Entwicklung will F.H. auch keine Grenzen oder Rahmen setzen, denn in der Vorstellung von F.H. ist technologisch-technische Entwicklung etwas das dem Volkswillen voranzustellen ist. F.H. käme nie auf die Idee Google und anderen Technologie-Riesen mehr gerechte Steuern abzuverlangen, aber es störte ihn auch kein bisschen, wenn in den Alpentälern zunehmend das Licht, wer spricht von Internet, ausginge.
      Warum so ausführlich, im Grunde gehört F.H. zur Spezies der Ängstlichen und Defaitisten. Gestaltungswille? Fehlanzeige!
      Dass man sich für das woran man glaubt einsetzt, unabhängig der Erfolgsprognose?
      Für einen F.H., sprich Stöhlker, absolut lächerliches, obsoletes Auslaufmodell.

    • Der arrogante F.H. alias Stöhlker/ Hohler macht sich lustig über die Innerschweizer und das Réduit, wir wollen auf die in seiner Familiengeschichte liegenden Gründe nicht näher eingehen, aber es spricht einiges dafür, dass sich der gerne als Intellektueller und Schweizkenner stilisierende Seeanwohner, sich hier in eine Art Therapie im Herbst seines Lebens befindet.
      Nur eines dem arroganten Urbanen, der gerne vom Strassenrand aus Ratschläge erteilt, mit auf den Weg geben: Anstatt ungefragt die dümmliche B-Schweizer-These Ihres charakterlichen Spiegelbildes Stöhlker wiederzugeben, sollten Sie von innerschweizer und appenzeller Bauern lernen, dass geschliffenes Mundwerk und Sprache hierzulande eher zu Skepsis denn zu Bewunderung Anlass geben.
      Ich weiss, dass macht Sie wahnsinnig, aber Sie müssen einfach damit klarkommen lernen, denn Gesinnungsrichter sind in Ihrer Herzensheimat Deutschland vielleicht respektiert, hier in der Schweiz aber, hält man Leute mit Hang zum Denunzianten, wie von Fallersleben, für ausgemachte Lumpen. Fragen? Fragen!

  36. 1,2 Prozent der Bevölkerung sollen 29 Prozent des Bundesrates stellen!

    Volkswille beachten geht anders. Zwei links-grüne Politikerinnen aus der Verwaltungs-Hauptstadt Bern sollen der Schweiz auf den richtigen Weg verhelfen?

    Wie war das vor 30 Jahren im Osten? Das System ist grandios gescheitert. So besonders innovativ wäre der von K.St. gezeichnete Weg also auch nicht.

  37. „hohen Wangenknochen“ „Ihre Eltern stammen aus Europas Osten“- „Die Menschen dort sind ebenso talentiert wie die Oberschwaben“. Beitrag des ehemaligen Rundfunkreporters aus dem Land, in dem alle gut und gerne leben. An die Kasse kommen Rösti, Johnson u.a., ausgeblendet wird das Wirken und Werken der Weltkanzlerin aus der Uckermark. Paris, London und Rom Stätten der Stagnation, kein Wort über das rot/grüne Shithole Berlin mit seinem No-Go-Areas, Familienclans und Parallelgesellschaften.

    • Jenatsch, Sie haben sowas von Recht.
      Stöhlker insziniert sich als kritischer Geist.
      Das ist er nicht.
      Er ist ein Nestbeschmutzer, Punkt!

    • Ich habe eine grosse und gekrümmte Nase, was wohl der Schädelleser aus Zollikon dazu meint? Jude vielleicht? Oder doch eher Kaukasier? Immerhin muss ich mich nicht als rasserein ausweisen, das dann doch nicht.

  38. Zitat: Mindestens 40% aller stimm- und wahlberechtigten Schweizer sind ehemalige Ausländer oder stammen von solchen ab.

    Je nach dem, wie man Ausländer definiert und wie weit man zurück schaut, stammen sogar nahezu 100% aller stimm- und wahlberechtigten Schweizer von Ausländern ab.

    Wenn man davon ausgeht, dass es die Schweiz nicht seit Beginn der Erdgeschichte gibt und die Menschheit nicht in der Schweiz entstanden ist, stammen alle Schweizer irgendwie von Nicht-Schweizern (also Ausländer) ab.

    Die einen sind einfach etwas früher in die Schweiz gekommen und die anderen etwas später. Die Frage ist nun, welche Interessen von welchen Ankömmlingen höher zu gewichten sind. Haben nicht gerade diejenigen, welche im 20. Jahrhundert in die Schweiz gekommen sind und viele der Nachkommen in der Zwischenzeit eingebürgert sind, sehr viel zum Wohlstand der Schweiz beigetragen? Im 19. Jahrhundert war die Schweiz ja eher ein armes Auswanderungsland, was in der Regel auch kein Indiz ein gut geführtes Land ist.

    • Der Wohlstand der Schweiz beruht auf Schwarzgeld, Steuerhinterziehung und Steuerdumping.
      Wenn die OSCE der Schweiz diesbezüglich einen Riegel schiebt, werden wir sehen wie schnell sich dieser Wohlstand in Rauch auflöst.

      Den Niedergang wird man den Linken und Grünen in die Schuhe schieben und versuchen sich das kollektiv Gekränkte Ego wieder am Nationalismus und Faschismus aufzurichten.

    • @Büezer – und Sie haben auch profitiert vom Schwarzgeld, Steuerhinterziehung @ Steuerdumping; oder nicht? Wäre interessiert welche innovativen Ideen Sie haben zur Verbesserung der Wirtschaft ausser am Nationalismus (nicht Faschismus) Anstoss zu nehmen.

  39. Klaus S. liegt wieder mal komplett daneben, das Volk Politiker, die unser Land weiterbringen. Mir wird schon übel, wenn ich die SVP und FDP Politiker höre und sehe. Klimapolitik verleugnen und Fremdenhass streuen. Und Beat Walti die Aktionäre bei Panalpina veräppeln, nur damit er sich finanzielle Vorteile besorgen kann. BR Cassis mit seinem Twitter zu Glencore ist so schwach, jetzt findet er den Reset Knopf bald und nicht in 10 Jahren.

    • Im Gegensatz zu Ihnen sieht K.J.S. die Realität. Von Ihrem Schlag der Hysteriker haben wir genügend die das „Klima“ verändern wollen. Aber auch Sie werden es nicht schaffen die Natur zu drehen.

  40. Täglich grüsst das Murmeltier. Die angeblich nicht weltoffenen Ureinwohner der Schweiz haben erst den Ausländeranteil von 25% ermöglicht. Die Integration war erfolgreich bis zur Einführung der PFZ. Diese massive Zuwanderung ist fast nicht mehr zu bewältigen. Das schafft auch Linksgrün mit endlosem Geldeinsatz niemals.
    Wenn Studienabbrecher wie Wermuth und Glättli hier an den Drücker kommen sollten und mit der naiven „Klimarettung“ beginnen, welche ausser horrenden Kosten rein gar nichts bringt, dann vielen Dank an CVP und Helfershelfer.

  41. Sehr geehrter Herr Stölker
    Wieder einmal wird das Narrativ, links-rechts oder grün-rot-schwarz, benutzt. Wer bis Heute noch nicht erkannt hat,dass die Kontrolle über Entscheidungen nicht bei den Politschauspielern liegt, dient dem herrschenden System oder schläft immer noch tief.
    Das aktuelle Politsystem dient nur der Spaltung und dem Anbieten von scheinbar unterschiedlichen Möglichkeiten.Leider!

  42. Das grösste Problem ist für unsere Zukunft die grenzenlose Zuwanderung vor allem aus Afrika. Unsere Sozialsysteme werden kollabieren. Wenn wir Steuerzahler nicht mehr zahlungswillig sind, wird es Zoff geben und ausländische Clans werden bei uns bürgerkriegsähnliche Zustände schaffen. Leider geht es sehr lange, bis auch der Letzte schnallt, was da auf uns zukommt. Und ausser der SVP schauen alle Parteien diesem Treiben lustvoll zu. Das Erwachen wird weh tun.

    • Sandra, das haben Sie gut gesagt! Die unerfahrenen, naiven Politiker glauben, dass sich eine andere Kultur in die Europäische integrieren lässt. Das ist Utopie. Ich war selbst Jahrzehnte in anderen Ländern tätigt und rede nicht zugunsten der SVP welche mir an und für sich nicht gefällt. Ich bin auch nicht rassistisch veranlagt, sondern ganz einfach Realist.
      Der Untergang des Abendlandes hat angefangen….

    • Mich erstaunt immer, wie naiv die SVP Anhänger sind und sich in die gute alte Heidi Welt zurückwünschen (die eine arme, hungernde Schweiz bedeutete).

      Tatsache ist, dass Europa insbesondere auch aufgrund restriktiverer Zuwanderung als die USA wohlstandsmässig gegenüber dem Rest der Welt zurückfällt. Hier spielt auch die fehlende Risikobereitschaft der Gesellschaft und Skepsis gegenüber neuen Technologien eine grosse Rolle. Sehr viele erfolgreiche US Unternehmen sind nunmal von Zuwanderern gegründet worden.

      In der Schweiz hat man sich auf ein Kind pro Familie im Schnitt und fein essen gehen geeinigt und das grösste Problem ist die Ferienplanung, ob es Safari in Afrika oder doch wieder Bali wird für den Urlaub.

      Wird dann realisiert, dass der Wohlstand langsam abnimmt, muss ein Schuldiger her – hier nennt Sandra die „Afrikaner“, da sie diese im Schnitt als unproduktiver als die „Schweizer“ hält.

      Diese Denke ist bequem in einer Heidiwelt mit einer Berliner Mauer um das Land. Die SVP unter dem Einwandererenkel Blocher und seinen Nachfolgern bedient diese Aengste, da sie als Kernthema ihres Erfolges die Immigrationsdebatte sieht.

      Einer objektiven Analyse hält diese Sichtweise aber nicht stand und lähmt aus meiner SIcht das Land für Jahrzehnte – bis wir ein Altenheim sind und unsere Kinder nur noch Touristenführer.

      Danke an Stöhlker für den Artikel. Leider hat die SVP Anhängerschaft noch nicht begriffen, dass die Erhaltung der Welt nicht nur ein „grünes“ Thema ist, sondern den meisten Konservativen am Herzen liegt – so auch mir.

    • Die neugewählte Mitte- Links Regierung in Bern wird wie angedroht die Flüchtlinge direkt mit dem Flieger holen. Applaudiert von den Klimahysterikern und den Medien (Jeder Afrikaner braucht hier 40 Mal mehr Energie als daheim in Afrika). Denken die denn nicht an ihre Kinder und Enkel. Wie verblendet kann der Mensch sein ?

    • Genau so ist es und so wird es vermutlich auch werden. Die vermutlich grösste Herausforderung für Westeuropas politischen, sozialen und kulturellen Zusammenhalt. Und niemand redet darüber oder darf nicht oder will nicht, weder in den laufenden politischen Auseinandersetzungen oder den Medien. Viel lieber widmet man sich herbei geredeten Themen wie Gender oder Rassismus oder Frauenanteilen in der Politik oder in der Unternehmensführung. Was das Ganze noch weiter verschlimmert : Der in Gang gekommene Prozess ist nur noch schwer aufzuhalten. Mehr noch : Er wird irreversibel !

    • @Peter Müller
      Rückfall Europas und der USA wegen mangelnder Zuwanderung.Ein wenig Matematik und rational logisches
      Denken könnte na ja???
      Die grossen Überflieger der letzten 50 Jahre zuerst Japan und aktuell China, grins faktisch null Zuwanderung sogar tendenziell sinkende Bevölkerungszahlen.
      Das genaue Gegenteil von dem was Sie da zum Besten geben ist Fakt.Einfach einmal die Bevölkerungsstatistiken der letzten 50 Jahre etwas eingehender konsultieren und mit weiteren unbestreitbaren Fakten abgleichen hmmmm???
      Ausschliesslich entsprechend hohe Produktivität auf der Basis der verfügbaren Grundlagen generiert Wohlstand.Das wahre Zauberwort heisst nicht mehr Masse an Bevölkerung sondern Innovation und Produktivität.
      Die Welt ist etwas komplexer und vielschichtiger als da irrational, mit wenig rationaler Beobachtungs und Analyselogik gesegnete Ideologiedrescher auch nur vermuten.Hmmmm oh je lustiger Wirrwar über die konservatieve Heidiwelt schimpfen und gleichzeitig ein irrational rückständiges Weltbild predigen.
      Schein-Modern daherplappern und gleichzeitig rational substanziellen Fortschritt verteufeln na ja passt oder eben auch nicht, passt wohl eher nicht. Wohl zuviel in einem Geschichtsbuch gelesen und eine wichtige Aussage aus dem Geschichtsbuch nicht richtig geschnallt,
      an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
      Mal abwarten wie die Welt-Endbillanz-Abrechnung ausfällt.LG

    • Liebe Sandra, sie sind nicht auf dem Laufenden. Vorletztes Wochenende war der 2. Wahlgang zum SR im Kt. Zürich. Da hat die SVP mit Köppel den EU Turbo Noser unterstützt und damit auch das mögliche Rahmenabkommen. Damit ist für Zuwanderung gesorgt!

    • Seit WK II sind mehr als sieben Millionen Ausländer eingewandert.Machen wir uns nichts vor, diese sind vorwiegend aus Unterschichten gekommen.Wem haben wir das zu verdanken?In erster Linie den zu endlosem Wachstum, verpflichteten Unternehmen und jenen, die auch davon profitieren.Leider gab es keinen Konsens darüber wie weit dieses Wachstum (Einwanderung) gehen darf (Schwarzenbach und SVP wurden abgeschmettert). Jetzt wird schon wieder gejammert wegen angeblich fehlender Fachkräfte.Das Problem ist, dass JEDER Einwanderer einen weiteren nach sich zieht, damit es funktioniert. Dass gleichzeitig die ganze Infrastruktur kaputt geht, wissen zwar alle (Aus mehr als 20 Spitälern kommt man als Patient mit Infektionen heraus!).Die Blickpolemik gegen SBB Meyer ist völlig
      unangebracht, wenn er eine Million Passagiere mit den gleichen Geleisen und Waggons transportieren muss.Die letzte Million Einwanderer muss wieder zurück, dahin wo man ja auch leben kann.Ich bin für einen Einwanderungsstopp.Ein neuer kann nur kommen, wenn zwei ausgereist sind.Tut mir leid, alles andere sind Illusionen

    • …und all die grossmundigen Plaudertaschen aus dem Schwabenland à la Stölker… Wer seine Zeilen analysiert, egal in welcher IP-Ausgabe, stellt sehr schnell fest: Ausser einfältigen, immer wiederkehrenden Vorwürfen und ebenso zynisch-dümmlichen Kommentaren, gibt es nichts – aber auch gar nichts wie „man“ es denn besser machen sollte. Stölker, Sie hätten doch genug zu motzen in Ihrem eigenen Traum-Merkel-Laden – dort läuft doch absolut gar nichts (mehr). Faule Tricksereien, Betrug, Pleiten, Pech u. Pannen sind doch Alltag bei ihnen zuhause. Wo bleiben denn Ihre Vorschläge?
      Sie leiden – wie die meisten Ihrer Specie -massivst an VD!

  43. Mit der Erosion der politischen Staumauer haben sie Recht. Es begann mit Steinegger, der den Aufstieg der SVP nicht verkraftete und dieser SVP immer mehr in den Rücken fiel, entgegen der eigenen Ueberzeugung und Werte. Die Staumauer gibt es schon lange nicht mehr, FDP und CVP schiessen schon lange gemeinsam mit der SP, GLP und den Grünen gegen die SVP, die heute das bürgerliche Programm der FDP von früher vertritt. Freiheit der Bürger, weniger Bevormundung durch den Staat. Wenn der Staat übernimmt passiert halt was in SBB und Postskandalen läuft. Und alles wird vor allem auch von den Medien unter dem Deckel gehalten.

    • SVP, Freihheit der Bürger? Haben geschlossen für mehr Überwachung der BürgerInnen gestimmt! Fördern wo nur möglich unsere Staatsbauern auf Kosten der SteuerzahlerInnen, sorgen für hohe Zölle bei landwirtschaftlichen Produkten und schauen dass die Konsumenten immer mehr bezahlen müssen! SVP mit ihrem Filz und dem damaligen BR Maurer haben das DURO Geschäft eingefädelt, einen alten Chlapf „modernisieren“, und Mio von Steuergeldern verschleudert. Sie sollten sich mehr politisches Wissen aneignen!

  44. Ach Herr Stöhlker, was schwafeln sie hier wieder von 40% weltoffenen Auländern, die uns Schweizern den Weg zeigen sollen. Warum sind denn all die Ausländer hierher gekommen ? Weil sie es hier besser haben. Und kaum sind sie hier, wollen sie alles so zurechtbiegen wie da, wo sie hergekommen sind. Genau wie sie Herr Stöhlker. Sie wollen uns in die EU zwingen, weil wir dann unter der Fuchtel von Deutschland sind wie die Rest-EU. Aber warum kamen denn sie mit Zehntausenden von Deutschen hierher ? Eben wegen unserem Wohlstand, den sie wieder auf den von Deutschland senken wollen. Unbegreiflich.

    • Die Ausländer kommen vor allem deshalb in die Schweiz, weil sie dem Kapital folgen, welches dank freiem Kapitalverkehr in immer grösseren Mengen hier landet, zum Leidwesen vieler europäischer Länder. Schauen sie sich mal an, wie sich das schweizer BIP im Verhältnis zu umliegenden europäischen Staaten vor und nach dem Ende von Bretton Woods 1973 und vor und nach Inkrafttreten der Bilateralen und durch die Finanzkrise befeuert entwickelt hat. Es wird in Schweizer Medien so getan als seien Ausländer, die auf der Suche nach Wohlstand ihre Heimat verlassen müssen, die grossen Profiteure dieser Politik, dabei sind es vor allem Schweizer selbst, die von dieser Situation profitieren. Es gibt wohl kein Land auf der Erde, in dem Hilfsarbeiter, Verkäufer oder Busfahrer derart viel Einkommen haben wie hier. Schauen sie sich mal an, was solche Berufsgruppen in den USA, Deutschland, Frankreich oder Italien verdienen. Ohne der starken Nachfrage nach CHF gekoppelt mit freiem Kapitalverkehr hätten diese Leute entsprechend ihrer Produktivität ähnliche Löhne wie im Ausland. Der starke Franken macht es aber möglich, mit wenig Arbeit & Produktivität günstig zu importieren und viel zu konsumieren. Meine Einschätzung der Lage ist allerdings, dass sich dieses Ungleichgewicht zu den benachtbarten Staaten nicht halten wird. Die Populisten werden überall in Europa an die Macht kommen und sie werden wieder Kapitalverkehrskontrollen einführen und der Rosinenpickerei von Staaten wie der Schweiz, Luxembourg, Irland und Liechtenstein ein Ende bereiten. Wenn dann die Personenfreizügigkeit fällt, wäre das nicht zum Nachteil für die ärmeren Länder, weil ja dann auch das Kapital und damit die Jobs in der Heimat bleiben. Ohne Personenfreizügkeit werden allerdings die Kosten für Altenpflege, Gesundheit, Wohnungsbau, Erntehelfer etc in der Schweiz explodieren und damit fällt dann der Vorteil der hohen Löhne für die Einheimischen weg. Kaufkraftbereinigt wird es Schweizern in 10-20 Jahren wohl nicht mehr besser gehen als Italienern oder Franzosen.

  45. Hoffentlich raufen sich die sogenannten Bürgerlichen zusammen bei den Bundesratswahlen. Wenn nicht, kann die ganze Sache in einem Chaos enden. Die SP will den Grünen einen Sitz der FDP geben. Die SVP will den Grünen einen Sitz der SP geben. Die FDP will den Grünen den Sitz der CVP geben. Wenn das nicht in der Nacht der langen Messer geklärt wird, sind die Folgen am Wahltag völlig unübersichtlich. Jeder gegen Jeden. Was rauskommt wird man sehen, Spannung ist angesagt.

  46. Herrlich Herr Stöhlker, Ihre Analyse der aktuellen politischen Lage in der Schweiz. Entspannt formuliert und umfassend, demaskierend für die Bürgerlichen. Dieser kurze, einfach aufgebaute Artikel bringt das Wesentliche auf den Tisch, ohne Maskeraden und Fallstricke, geradeaus, verständlich für alle.
    Herzlichen Dank, Herr Stöhlker

  47. „Einer der bedeutendsten Fachleute für die Sicherheit der Schweiz schreibt dem lieben Klaus in grosser Sorge…“ lol, Realsatire live.

  48. Inhalt und Struktur dieser Artikel sind leider immer gleich. Eine Aufreihung von observierten Defiziten, Schlechtwetterprognosen und die Nennung vieler prominenter Namen. Und das wars dann. Den Einschub mit der Physiognomik am Schluss empfinde ich als ausgesprochen überflüssig und frei vom sonstigen Unterhaltungswert des Textes.

  49. so einen blödsinn habe ich selten gelesen. ein blick ins grün-verrückte merkel-Deutschland reicht,um die flgen des öko-quatschs zu erkennen.

  50. Interessant der Kurzschwenk zu Charls Darwin.
    Ob man man nicht den ganzen Charls Darwin einbeziehen müsste und nicht nur ein herausgesuchtes aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat?
    Tja was war da zuerst das Huhn oder das Ei?
    Na ja auf jeden Fall war da ein solides, geerbtes Nest
    in dem die Hühner erst in ruhe Eier legen konnten.
    Na ja ist halt etwas voll geworden,innzwischen der Hühnerstall, na ja wie weiter grins, auch den Rest Charls Darwin konsultieren, na ja lassen wir das vorerst. Sooo soliede ist das Nest innzwischen auch nicht mehr,wer sich mit Hühnern auskennt weiss, gestresste Hühner, megalacher, legen dünnschalige Eier. Charls Darwin, ob man da nicht auch noch bei einem Malchus etwas ,,schmökern,, sollte die haben ja beide im gleichen Jahrhundert,ihre Thesen erarbeitet.
    Na ja so unter dem Strich.
    Mit etwas viel Ideologisch bis Esotherischer Sahne garniert der ,,Artikel-Kuchen,,.
    Links Grüne Wirtschaftsthesen,ob das schlüssig aufgeht? Hmmmm? Es ist noch lange nicht aller Tage Abend. Übrigens AUCH der Marx war ein Zeitgenosse
    des Charls Darwin und des Malchus, die beiden letzteren waren recht Bodenständig,ganz im Gegensatz zum Marx mit seinen Ideologisch-Esotherischen Phantastereien, die bekanntlich in der Praxis grandios gescheitert sind. Gruss, Radio Eriwan.

  51. Wir haben verstanden: Grün heisst Fortschritt, Wohlstand für alle, Grün ist die Zukunft, Retterin vor dem Weltuntergang. Deshalb werden die erfolgreichen asiatischen Staaten inkl. China von Grünen regiert. Alles klar, Herr Stöhlker. Versuchen Sie es mal mit einem Waldspaziergang. Oder Sie tauschen Ihr Goldküstendomizil mit einem Wohnsitz in Berlin-Kreuzberg.

  52. Genialer Kommentar.
    „Wie schon an den hohen Wangenknochen erkennbar (Rytz): Ihre Eltern stammen aus Europas Osten, dem einst reichen Schlesien. Die Menschen dort sind ebenso talentiert wie die Oberschwaben, aus denen die Familie Blocher stammt.“
    Und jetzt freue ich mich auf die aggressiven Kommentare unserer Urschweizer, die dem Kolumnisten die Rückkehr in sein angebliches Herkunftland nahe legen.

    • KS hat ein Problem mit Frauen, sind bei ihm in der Elite die alle grossen Unternehmen in der Schweiz ruiniert hat nicht vorgesehen!

  53. Dummes Zeug. Bitte schreiben Sie dann wieder nach den Bundesratswahlen.
    Frau Rytz wird grandios scheitern.
    Die Grünen sind wie der Club of Rome in den 80er-Jahren („im Jahr 2000 wird es keinen Wald mehr geben“) und wer redet heute noch von denen?
    Wer erinnert sich noch an „Occupy Wallstreet“, wo eben Leute wie Sie ebenfalls gemeint haben, die Welt habe sich nun definitiv geändert.

    Sobald kein Geld mehr da ist, wird „grün“ Geschichte sein. Grün (wie auch rot) sein ist nichts anderes als Wohlstandsverwahrlosung. Das einzige, was diese Parteien europaweit machen, ist anderer Leute Geld verteilen.
    Ich bin sehr zufrieden, dass Frau Rytz, die an überragender Selbstüberschätzung leidet, kandidiert. Dann ist sie glücklicherweise für immer und ewig für zukünftige Wahlen „verbrannt“oder meinen Sie echt, ein grandios verlorene Ständeratswahl berechtigt für noch höhere Ambitionen?
    Die Schweiz wird in ein paar Jahren, wie alle vernünftigen Länder, 1-2 neue AKWs bauen um die eigene Energieversorgung zu sichern und unabhängig zu sein.

    • Ein sehr abgeklärter Kommentar, danke.

      Es ist langsam an der Zeit, dass ein Politiker sein Schaffen unter den Scheffel der Sache stellt, anstatt das Rampenlicht zu suchen und dort mit konzentrierter Dummheit und Selbstüberschätzung das Wasser auf seine eigene Mühle umleiten zu wollen.

      Partikularinteressen zu verfolgen überlassen wir lieber Diktatoren, in einer Demokratie haben diese nichts verloren!

    • Träumen sie weiter, vermutlich schafft es Frau Rytz dieses Jahr leider nicht und wir müssen uns noch ein paar Jahre mit dem Schwafli Cassis abfinden, der eben gerade entscheiden hat das Unternehmen PILATUS zu grounden. Nach dem FDP SWISSAIR Debakel ein weiterer „Meilennstein“ der Wirtschaftspartei!

  54. Defätismus, Kulturrelativismus, Universalismus & Ökowahn als Erfolgsmodell? Ihre Scheinüberfliegerin Rytz wird niemals Bundesrätin, so viel Restvernunft ist bei den Bürgerlichen noch lange vorhanden. Herr Stöhlker, Sie haben fast Ihr ganzes Leben hier verbracht, aber leider immer noch nicht verstanden, was ein erfolgreiches Land ausmacht. In welchen Ländern sind denn Ihre bewunderten Links-Grünen erfolgreich am Ruder? In über 90% der Staaten gibts gar keine Grünen. Auch bei der behaupteten erfolgreichen Integration der Einwanderer in Ihrem Deutschland liegen Sie falsch. Clankriminalität in allen Grossstädten, Parallelgesellschaften, die nicht Merkel, sondern Erdogan als Chef verehren etc. Kennen Sie eine/n CH-Grüne/n mit Erfahrung und Kompetenz aus der Privatwirtschaft? Hohe Backenknochen als Asset? Geht in Richtung rassistische Physionomie. Vergleich Rytz/Blocher – der Brüller. Aber klar, ohne Blocher kanns der Klaus einfach nicht.

    • Restvernunft bei den Bürgerlichen, dokumentiert durch BR wie Maurer, Parmelin und Cassis? Maurer und Parmelin haben mit ihrem Wirken der Sicherheit der Schweiz massivsten Schaden zugefügt und Cassis ist eben dabei PILATUS zu grounden und tausende Arbeitsplätze vernichten!

    • Bravo! Besser könnte man es nicht beschreiben! Ich frage mich, wann immer ich über den Namen „stöhlkere“, warum wir den eigentlich hier durchfüttern/dulden müssen?
      Ausser Reklamationen u. zynisch-dämliche Kommentare gegen unser Land, las ich noch nie einen brauchbaren Vorschlag zur Verbesserung. Kann er auch nicht, speziell wenn ich daran denke, was in seinem Traumland alles (nicht) läuft: BER-Flughafen, Stuttgarter Bhf, kaputte Autobahnen, verlotterte Brücken, Spitäler, Altenheime, Schulhäuser, Rentensystem, verlogene, betrügerische Autoindustrie, Parallelgesellschaften – alles ausser Rand und Band (en…) und Clan-Kriminalität wohin das Auge reicht! Alles blühende Gegebenheiten! Seit ein paar Jahren nehmen die D ganz Europa in Geiselhaft mit Flüchtlingen aus Afrika, welche partout so niemand integrieren kann und will. Ab 1. Dezember wird dann auch noch Ursula von der Leyen in Brüssel den Rest der Welt in die EU reinwürgen – dies, um Deutschland vor sich selbst zu schützen. Traumhaft!

  55. Sehr geehrter Herr Stöhler. Danke für Ihren anregenden Artikel. Bravo. Zu ergänzen ist, dass wie immer die Wahlbeteiligung unserer “Lieschen Müller” und “Vreni Schneider” signifikant unter derjenigen des “Hans Lehmann” liegt. Ein Armutszeugnis an die Adresse der Frauen in der Schweiz. Gleiche Löhne fordern ist halt more trendy und v.a. einfacher. Ich als moderner CH-Mann habe nur Grün und weiblich gewählt – in der Hoffnung, dass Regula Rytz eine der beiden FDP-Bundesräte ersetzt. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass es auch so eintritt.

    • Da kann man nur sagen, träumen Sie weiter. Ihrem Kommentar nach, muss man fast vermuten, dass Sie zur Gilde der Staatsbediensteten gehören oder resistent gegenüber der Wahrheit.

  56. Wahrscheinlich haben wir wirklich zuviele Ausländer und ehemalige Ausländer (Zitat Stöhlker) in der Schweiz? Ich denke da vor allem an einen ehemaligen Ausländer…

    • Was heisst da „wir“? Ich hoffe nicht, dass SIE jemand als einer der Unsrigen einstuft. Lieber wäre mir ohnehin, wenn Sie ihre Schnauze in Deutschland reinhängen würden! Denn dort läuft seit Jahren faktisch alles den Bach runter!
      Aber Sie motzen natürlich lieber gegen jene, welche Ihnen den schönsten Aufenthalt finanzieren – am liebsten direkt am See. Mir brennt der Hut!

  57. ich glaube jemand hat nun total den Verstand verloren. Greta lässt grüssen
    obschon der nächste Samichlausentag erst am 06.12.2019 ist. Oder hat etwa
    dieser „jemand“ ein neues lukratives Mandat von grüner Seite und von EU Befürwortern erhalten? So quasi einen Millionenbonus? Was man doch nicht alles
    für Geld macht. Lagerwechsel hin und her, einfach wer am besten bezahlt. Im Sport nennt man solche…………..aeh habs grad vergessen. Es tschuderet mich ab solchen Kläusen.

  58. Eigentlich bin ich auch der Ansicht, dass die grünen ein Anrecht auf einen Bundesratssitz haben. Von mir aus kann dies Frau Rytz sein.

    Die Aussage von Frau Rytz…ich bin bereit für den Bundesrat. Ich will jedoch nicht auf Kosten einer amtierenden Bundesrätin gewählt werden macht mich stutzig.

    Will heissen, „Frauenthemen“ sind Frau Rytz wichtiger als die grünen Themen!

    Fazit: ich wünschte mir eine überzeugten GRUENEN Bundesrat (genau, kann auch ein Mann sein!)und nicht eine Frauenrechtlerin.

  59. …es bruucht veieli Zyt!

    Die Schweiz scheint, ausser Stöhlker und Blatter, keine guten Leute zu haben! Aber es gibt in der Schweiz immer noch den Souverän. Dampfplauderi Stöhlker!