Wahltheater mit Nachgeschmack: Der neue Bundesrat kommt uns teuer zu stehen

Aussenminister Cassis lässt sich von Tessiner Fans feiern wie ein Fussballer. Einem Kurt Furgler wäre das nicht im Traum eingefallen.

Die Mauer der bürgerlichen Parteien hat in der Bundesversammlung gehalten, aber der Angreifer, die Grüne Partei, weiss nun, wie er in den kommenden vier Jahren den Abnützungskampf gegen das bürgerliche Kartell zu führen hat.

Die Risse in der Mauer der alten „Parteien des 20. Jahrhunderts“ liegen offen und drohen sich auszuweiten. Gleichzeitig werden die Klimarisiken und damit die Kosten für den Bürger stark zunehmen. Die harten Kerne der bürgerlichen Parteien, deren Präsidenten, Fraktionsvorstände und Fraktionsvorsitzenden, werden den Versuch machen, sich besser zu organisieren.

Die Redaktoren des Schweizer halbstaatlichen Fernsehens und Radios haben mit ihrer Berichterstattung alles getan, um aus dieser Entscheidung zur politischen Stagnation einen Erfolg zu machen. Sie tun dies, um ihre eigenen Jobs, sei es in Bern oder Zürich, nicht zu gefährden.

Niemand glaubt, dass dies gelingen kann.

Für den Normalbürger mit Einkommen bis zu 150’000 Franken (und damit auch die meisten Leser/-innen dieser Kolumne) hat die 244köpfige Bundesversammlung mit zahlreichen Grossverdienern in ihren Reihen politische Personalentscheide getroffen, die für das Volk teuer werden.

In der Sozialpolitik sind keine ernsthaften Fortschritte zu erwarten. Die Krankenkassen-Prämien werden ebenso sicher steigen, wie die Renten sinken werden.

Die Zahl der gut bezahlten und sicheren Arbeitsplätze wird weiter sinken, denn die weiter führungslosen Sozialdemokraten haben sich, um der eigenen Karrieren willen, zu Hilfsarbeitern des harten Kerns der bürgerlichen Parteien gemacht.

Steuersenkungen sind nicht zu erwarten, denn die Bundesverwaltung und die reichen Kantone schwimmen im Geld und wollen damit überflüssige Kampfflugzeuge beschaffen und Milliarden investieren in die wenig zuverlässigen Staaten Osteuropas und Flüchtlingshilfe-Programme, deren Wert zweifelhaft ist.

Das seit 20 Jahren qualitativ absinkende Schweizer Bildungssystem wird, siehe PISA-Studie, neue Tiefstwerte erreichen. Nach dem Motto „Dümmer geht’s immer“ wird die Hälfte des Schweizer Volkes gar nicht mehr verstehen, was in Bern und in den Kantonen gegen sie entschieden wird.

Am 10. Dezember hat die „Neue Zürcher Zeitung“ als einzige massgebliche Publikation der Schweiz Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft publiziert, aus denen sonnenklar hervorgeht, dass die Schweiz seit zehn Jahren wirtschaftlich stagniert.

Dem wird der Volksglaube entgegen gehalten: „Wir sind doch die Reichsten der Welt“. Auch dies stimmt schon einige Jahre nicht mehr, zieht man die reichen Ausländer ab, deren Grossvermögen unsere „Schweizer Zahlen“ verfälschen.

Unter den „300 Reichsten der Schweiz“, wie sie von der Zeitschrift „Bilanz“ publiziert werden, liegen die reichen Ausländer ganz vorn.

Unsere Häuser und Wohnungen sind mit Hypotheken finanziert, die Autos geleast, und die Ferien wie die Steuern werden immer öfter mit Kleinkrediten bezahlt, was die Aktionäre der Cembra Money Bank freut.

Was tut unser wiedergewählter SVP-Wirtschaftsminister Guy Parmelin dagegen? Nichts. Die von ihm versprochenen Handelsverträge dienen vor allem den Konzernen.

FDP-Finanzministerin Karin Keller-Suter ist angeschlagen, denn FDP-Nationalrat Marcel Dobler hat ihr mit 21 Stimmen die Show gestohlen. Keller-Suter schielt politisch nach links wie rechts, aber wohin will sie wirklich?

Bundespräsident Ueli Maurer hat sich als neuer „Schatten“-Aussenminister hervor getan. Politisch ist der SVP-Grande ein Wendehals, der vor allem sein Amt und die kommende Pension geniesst.

UVEK-Superministerin Simonetta Sommaruga bleibt, was sie stets war: schwach; und, wie der jüngste Brief nach Berlin zeigt, wo sie deutsche Forderungen nicht deutlich zurück gewiesen hat, international nicht vorzeigefähig.

Alain Berset hat die in ihn gesetzten Erwartungen so wenig erfüllt wie Ignazio Cassis, den seine FDP-Anhänger in Bern wie einen Fussballstar begrüssten

Einem Kurt Furgler oder Pascal Couchepin wäre, wie vielen anderen Alt-Bundesräten auch, nicht im Traum eingefallen, solche Theater zu inszenieren.

Viola Amherd, die Überraschungs-Walliserin im Bundesrat, erhielt von der Bundesversammlung die meisten Stimmen. Wie sie das VBS führt, gefällt vielen, weshalb man ihr personelle Schnitzer auch verzeiht. Als „Mutter Helvetia“ macht sie sich besser als ihre beiden anderen Kolleginnen im Amt.

Dieser neue Bundesrat läuft offensichtlich mehr denn je am Gängelband nicht nur der Verwaltung, sondern auch seiner Fraktionen.

Wie er die Klimakrise anpacken will, ist völlig offen. Aus den Ansätzen wissen wir: Öl, Gas, Verkehr, alles soll teurer werden.

Während die Lage weiter Teile des Mittelstands sich weiter verschlechtert und die beruflichen Aussichten, sei es nun der U20 oder der Ü50, mehr denn je unsicher sind, haben wir einen „neuen“ Bundesrat, dem es keine Spur besser geht. Er lebt und regiert auf Zeit.

Seine Pensionen sind gesichert, die des Schweizer Volkes sind es nicht. Grund zur Zuversicht und Freude? Ich denke, für die meisten nicht. 

Die wenigen Gewinner tun gut daran, alles still zu geniessen.

Kommentare

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  1. Ein sehr zutreffender Artikel, was aus dem geschriebenen nicht hervorgeht ist das seit Jahren bergab gehende schwache Parlament. Jedem Bürger der sich mit unserer Staatspolitik auseinandersetzt dürfte aufgefallen sein, dass mittlerweile so ziemlich alles aus den Ruder läuft. Ein Nationalrats Mandat ist längst ein Sozialwerk zum Karrieresprung wo das nötige Sachinteresse für die Staatspolitik nur noch hintergrund Gedanken sind. Es wird kaum ernsthaft diskutiert über Massnahmen um Lösungen zu finden wie eine AHV oder KK u.s.w ins Lot zu bringen. Statt dessen wird wie im Artikel zu lesen Jahrelang von gewissen Lobbyisten über die Beschaffung von Flugzeugen diskutiert und die wirklich wichtigen Themen werden im Eilzugstempo ohne nachhaltigkeits Lösungen abgewickelt.

  2. eigenartig wie dei Bundesräte mit deren Bereichen verwischt werden. Der BR ist nicht vertrauenswürdig, aber die Keller-Sutter als Finazministerin zu bezeichnen zeigt, dass es gewissen Leuten mehr um „Stunk machen“ geht als um Berichterstattung.

  3. @Nemesis

    sich sachlich auszudrücken ohne jemand anderen dabei auf die Füsse zu treten, ist auch eine Kunst, die man lernen kann. Ich denke, dass Sie sich hier vergaloppieren, vermutlich gibt es „persönliche Gründe“ zwischen Ihnen und Herr Stöhlker, da Sie auch u.a. Ihre „Pseudonyme“ wechseln. Hätten Sie etwas verstanden, hätten Sie bereits zu Beginn die Frage gestellt, warum Herr Stöhlker schreibt:

    „Der neue Bundesrat kommt uns teuer zu stehen“…“Seine Pensionen sind gesichert, die des Schweizer Volkes sind es nicht. Grund zur Zuversicht und Freude? Ich denke, für die meisten nicht. Die wenigen Gewinner tun gut daran, alles still zu geniessen“…..

    Stellen Sie sich vor, man würde uns Schweizern unseren Wilhelm Tell verbieten und stattdessen verlangen, wir müssten zwangsweise der Eroberung des Wilden Westens huldigen. Ihr Problem ist, dass Sie nichts verstehen (WOLLEN). Ein massenpsychologisches Problem, dass ich Ihnen zur Heilung schon einige Male erklärt habe und bei uns grosse Teile der Bevölkerung erfasst hat. Nehmen Sie sich ein Beispiel an @Johannes oder @Niemand…so entsteht Raum für Austausch-Diskussionen.

    Herzliche Grüsse

  4. Lieber Herr Stöhlker
    Frau Keller Suter ist nicht Finanzministerin sondern Justizministerin!!
    Die 21 Stimmen für Marcel Dobler (von der SVP) sind wohl ein Denkzettel für ihre Aktivitäten gegen die Begrenzungsinitiative. Ob sie deshalb angeschlagen ist, möchte ich doch stark bezweifeln!!
    Ps.: Ansonsten finde ich ihre Kolumnen lesenswert.

  5. Über gewisse Dinge, die Klaus Stöhlker kritisch anspricht, kann man geteilter Meinung sein. Aber, er regt mindestens zu Diskussionen an, die innerhalb der bürgerlichen Parteien, vor allem zwischen Parteioberen und normalen Parteimitgliedern, kaum noch stattfinden. Geben wir zu, da läuft es wesentlich lebhafter bei den Linken und Grünen.

    Und nun zur Qualität der jetzigen Bundesräte. Was Klaus Stöhlker sagt, trifft im Wesentlichen zu. Doch muss man nicht auch die Frage stellen, ob denn das Parlament eine andere Art von Bundesräten will? Wohl kaum. So haben wir jetzt eben in der neuen Schweiz diese Bundesräte. Am Beispiel von Ueli Maurer und Karin Keller-Sutter wird es bewiesen. Es geht aber nicht nur den „bürgerlichen“ Bundesräten Ueli Maurer und Karin Keller-Suter darum, ihre Jobs zu erhalten, die ein feudales Leben ermöglichen, wenn alle Aufgaben delegiert sind. Aufmerksame merken es auch, aber ihre Vorbehalte rinnen wie der Regen am Regenmantel ab. Das Volk hat eigentlich gar nichts mehr zu sagen, sondern nur noch zu erdulden.Siehe Nichtumsetzung der in der Volksabstimmung angenommenen Masseneinwanderungs-Initiative dank Zusammenarbeit von FDP-CVP-SP-Grüne. Alles sogenannte Volksvertreter.

    Die FDP, die mit NR Fluri dabei die übelste Rolle gespielt hat – gleich wie auf Druck des BR-„Kollegen“ Couchepin bei der Abwahl im 2007 von BR Christoph Blocher – und ihr Sprachrohr, die NZZ, sowie die Staatssmedien sind voll auf dem Trip nach EU-Brüssel. Den Weg dazu haben sie im Rahmenvertrag gefunden. Scheinheilig lässt die NZZ von Zeit zu Zeit Gegner des vorliegenden Rahmenvertrags zu Wort zu kommen, um ein Alibi für die von der NZZ-Redaktion
    behauptete Vielfältigkeit zu beweisen. Interessierten fällt auch auf, dass die NZZ den Wirtschaftsverbänden untertan ist, denen das Schicksal der Mehrheit im Volk, vor allem des Mittelstandes aus dem mittleren und unteren Segment, völlig egal ist. Man beobachte, wie rücksichtslos, ja brutal heute über Reorganisationen mit lang gedienten loyalen Mitarbeitenden z.B. bei Banken, Grosspharma, Industrie, Transportwesen und Tourismus umgesprungen wird. Interessanterweise betreffen diese Massnahmen die obersten Manager kaum. Meistens benutzen diese die Reorganisationen entweder zur Eliminierung unliebsamer Konkurrenz in den eigenen Reihen oder zur Festigung ihrer eigenen Position.

    Ja, das ist die neue Schweiz. Aber nicht so, wie, es die Volksmehrheit immer noch wünscht, damit jedoch kaum noch durchkommt. Nicht nur überstarke Wirtschaftskräfte haben das Sagen, sondern neuerdings melden sich aus Neubürger-Kreisen der süd-östlichen, nichtchristlichen Art Stimmen, die eine neue Schweiz wollen, und zwar um ihre Kultur hier implantieren zu können. Bürgerliche Mitbürger der toleranten Art finden, das sei an der Zeit…

  6. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Die Krankenkassengebuehren von Kanton zu Kanton mit Unterschieden bis ueber 1’000 Franken, wie diese tatsaechlich zustande kommen ist schwierig zu evaluieren. Z.B. wird behauptet, dass die Unterschiede u.a. von dem Altersgefuege eines Kantons abhaenge, das stimmt aber schon mal nicht, da gemaess BfS einige Kantone mit hohem Altersanteil guenstiger sind als solche mit tiefem. Kantone mit viel Tourismus sind teilweise hoeher als Kantone mit grossem Wirtschaftswachstum. Interessant ist auch wieviele Apotheken es gibt, das kann ja nur der Pharma zu Gute kommen. Etwas naeher hingeschaut, fragt man sich also, was der Bund unter dem Solidaritaetsprinzip versteht? Eine Praemie nach Kantonen ist sicher nicht das Richtige sondern eine Einheitskrankenkasse schweizweit. Dann auch diese bescheuerte Serafe-Gebuehr, nicht ueberall in der Schweiz kann man die CH-Sender per Satellit empfangen. Man wird also gezwungen einen Kabelanschluss zu bezahlen, wenn man TV unbedingt braeuchte. Die Schweizer haben sich veraeppeln lassen und ich bin sicher heute saehe das Resultat etwas anders aus…

  7. @Niemand/Politiker und der Klimawandel

    vielen Dank für Ihre sachliche und inhaltliche Differenzierung. Leider ein seltenes Gut in unserem Land. Ja, Schizophrenie ist ein starkes Wort – und Nein – meine sind keine personenbezogene Ängste, sondern die Gewissheit, dass bald die Schweiz in einer Weise zerrüttet wird die dem Land jede erkennbare Kontur verlieren lässt. Es gibt Interessengruppen, die dieses Land seit 40 Jahren formen, die alles daran setzen, erfolgreich, diese Tatsachen vor der Bevölkerung zu verbergen. Das Land transformiert sich krankhaft schnell und grosse Teile der Bevölkerung suchen, aus nachvollziehbaren Gründen, Zuflucht und Halt in „Illusionen“. Wie eine schwere psychotische Störung, häufig mit Wahnvorstellungen und Lähmung verbunden. Die Intuition ist präziser als eine Emotion. Es braucht enorme Verdrängungsleistungen, um an die meterhoch liegenden „Illusionen“ vorbeizusehen. Auch ich habe Zweifel an der offiziellen Klimapolitik, mir gefällt überhaupt nicht, das diese so isoliert und penetrant in den Vordergrund gerückt wird. Ins Zentrum der Diskussion gehört nach m.M. der globale Ressourcenschutz, wir verscherbeln diesen Planeten z.B. durch Atommüll, Verbrennungsabgase, Plastikmüll, alle möglichen Chemie-und Pharmaprodukte die wir in die Umwelt bringen. Hinsichtlich Artensterben sind wir in der Schweiz Spitze! Ergo: Bauwirtschaft-Wahnsinn! Ergo: Pensionskassen System-Doktrin. Klimaschutz folgt demnach automatisch einem global angepackten Ressourcenschutz gekoppelt an einer Neugestaltung des Geldsystems und der Finanzwirtschaft.

    Der Unterschied: Ressourcenschutz kann jeder ausgebildete Naturwissenschaftler/Ingenieur nachvollziehen und prüfen.
    Klimaschutz hingegen ist eine eigenständige Spezialdisziplin, ich sehe mich nicht in der Lage den globalen Datenbestand, die Klimamodelle und deren Deutung selber eigenständig prüfen zu können.

    Herzliche Grüsse

    • @Illusionen platzen…

      Vielen Dank für Ihre sachliche und inhaltliche Präzisierung.

      Ja es wird nur noch selten inhaltlich differenziert, heute muss alles kurz und möglichst bündig sein, damit jeder sein duales Verdikt anklicken kann. Daumen hoch oder Daumen runter, wie die alten Kaiser in den Arenen. Jeder darf wählen und seine Stimme abgeben.

      Wenn wir diese Probleme weniger dual betrachten, also nicht sie/uns oder wahr/falsch, so bleibt uns noch die Sicht auf die Bevölkerung. Ich glaube nicht, dass die aktuelle Polit- oder Wirtschaftselite dieses Chaos bewusst anrichten kann, sie verhalten sich vordergründig wie Opportunisten. Das Volk legitimiert dieses System durch Konsum, der Wahl der Protagonisten und durch stille Akzeptanz. Wir betrachten die Wand der Illusion aus anderen Perspektiven. So gesehen ist Schizophrenie leider der richtige Ausdruck. Nimmt man die Tatsache, dass sehr viele Menschen (aus allen Lagern) heute in psychologischer Behandlung sind, wird dies zur traurigen Wahrheit.

      Ihrer Darstellung zum Thema Ressourcenschutz und Klimawandel habe ich nichts hinzuzufügen. Selten so eine klare und vernünftige Darstellung dieser Situation gelesen. Ich lese darin eine Antwort auf die Frage, wie wir eine moralische, nachhaltige und ethische Gesellschaft werden. Das sind sicher die Dinge, die wir direkt verändern können, ohne uns in neue biologische, kulturelle oder gesellschaftliche Sphären zu erheben.

      Aber wir müssen die Zukunft auch aus einer philosophischen Perspektive betrachten. Homo Sapiens würde, bei der „Erfindung“ eines neuen Systems, vermutlich die selben Fehler machen. Verbote und Gesetze sind nur Fesseln für die Unvernunft und Unmoral der Menschheit. Wir sind alle Teil dieses Systems. Wir alle machen bei der Ressourcen-Verschwendung und dem Konsumgoldrausch mit. So gesehen, dürfen wir diese Situation nicht dual betrachten. Es gibt nicht „sie und uns„ sondern eine Menschheit, von der die westliche Welt, weit über den Verhältnissen der Erde lebt.

      Deshalb braucht es eine Evolution der Moral und der Vernunft.

      Herzliche Grüsse

  8. Lieber Herr Stöhlker
    Karin Keller Suter betreut bis heute das EJPD und ist nicht
    Finanzministerin!!
    Weshalb Herr Dobler von der SVP 22 Stimmen bekommen hat, dürfte wohl der grössten „Politbanause“ klar sein. Es ist im Sinne einer prosperierenden Wirtschaftsentwicklung zu hoffen,dass sie sich weiterhin gegen die Begrenzungsinitiative der SVP einsetzt.
    Ps.: Trotzdem schätze ich Ihre Kolumnen zu aktullen Themen sehr .

  9. Lieber Herr Stöhlker
    Karin Keller Suter betreut bis heute das EJPD und ist nicht
    Finanzministerin!!
    Weshalb Herr Dobler von der SVP 22 Stimmen bekommen hat, dürfte wohl der grössten „Politbanause“ klar sein. Es ist im Sinne einer prosperierenden Wirtschaftsentwicklung zu hoffen,dass sie sich weiterhin gegen die Begrenzungs-initiative der SVP einsetzt.
    Ps.: Trotzdem schätze ich Ihre Kolumnen zu aktullen Themen sehr .

  10. Guten Abend Herr Stöhlker, es hat mich sehr gefreut, Sie heute Nachmittag nach Jahrzehnten wieder getroffen zu haben. Ich werde Ihre Kolumne in Zukunft noch aufmerksamer lesen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und frohe Festtage. Herzliche Grüsse, Roberto Binswanger.

  11. Äusserst treffend geschrieben. Gratulation. Beim Parmelin kann man jedenfalls noch einen Gang runter schalten. Soviel Unfähigkeit auf zwei Beinen ist schon schwierig. Berset gibt wie üblich den Kommunisten und keiner merkt es. Am schlimmsten ist die FDP. Das konstante anbiedern bei grün/links wurde an der BR-Wahl mit einem feigen Angriff deren erwidert. Gössi et al (wie Noser) sind zu blöd, dies zu merken, oder sie sind schlicht Maulwürfe der Linken.

  12. Wahnsinnig guter Beitrag! Das bringt sogar ein Erstklässler zustande. Einfach mal jeden BR nehmen und sagen was man schlecht findet, ohne etwas Besseres aufzutischen. Gut ist Stöhlker nicht BR!

  13. Ich lebe und arbeitete während 50 Jahren in der CH und bin froh über die direkte Demokratie, über den Einbezug aller politischen Kräfte in unserem schönen und tüchtigen Land. Hr. Stölker, der politische Erfolg der Grünen basiert auf die Angst der 13% der Wähler, die Klimaerwärmung mit grünen, politischen Mitteln in der CH reduzieren zu können. Leider eine Illusion, da diese Erwärmung eine direkte Folge der globalen Ueberbevölkerung der letzten hundert Jahren ist. Diese Tatsache ist unumkehrbar, da die nächsten hundert Jahren diese Bevölkerungsexplosion weitergeht.

  14. Es ist schon eine Leistung, Herr Stölker, dass Sie nach so langer Zeit in unserem kleinen Land Schweiz das Grundlegende unseres Staatswesens und dessen Geist immer noch nicht verstehen. Hören Sie endlich auf, Vergleiche mit grossen Nationen, wie zum Beispiel Deutschland, anzustellen, nicht explizit, aber mit deren Massstäbe. Wir rennen nicht jedem neuen Furz nach, weil bei uns Eben Stabilität über Aufgeregtheit wegen auch grösseren Veränderungen gestellt wird. Die Eidgenossen sind härter im Nehmen als die „Schweizer“ Gäste, die wahrscheinlich erst ab der 3. Generation die eidgenössische DNA aufweisen. Es ist diese, die das Schifflein auch in einem stürmischen See – nicht Meer, wir haben keins – auf Kurs hält. Schöne Weihnachten!

    • @Christian Kappeler @alias@alias@alias

      Sie haben es nur noch nicht verstanden, weil Sie nicht verstehen wollen. Sie haben keine nachvollziehbaren Argumente. Das ist armselig. Ihr Kommentar zeigt mir, dass Sie sich nicht wirklich mit der Materie („das Grundlegende unseres Staatswesens und dessen Geist“) sachlich auseinandergesetzt haben. Auch Ihre Meinung ist von der täglich auf uns herniederprasselnden Propaganda geprägt („Die Schweiz ein Paradies“ – Zitat: alt Bundesrat, Schweizer Unternehmer und PDP-Politiker Johann Niklaus Schneider-Ammann). Unerwähnt bleibt, dass das föderalistische System als Ursprung vieler Ungleichheiten ist und nicht nur GUTES hat. Sie müssten auch mal Zweifel an der Politik (Bildung, Steuern, Soziales, Justiz, Arbeitnehmerschutz, Wirtschaft) und deren Auswirkungen der letzten 30 Jahren haben und selbst hinterfragen und richtig recherchieren. Aber ich denke mal, dass Sie das gar nicht wollen, da Ihre Meinung feststeht und Sie sich nicht durch Tatsachen irritieren lassen und weiter in Illusionen leben wollen.

  15. Sie kritisieren fast alles in der Schweiz, eine negative Berichterstattung über ihr Vaterland und vorallem ihrer Chefin Merkel habe ich von Ihnen noch nie gefunden.
    Frage: Warum arbeiten Sie nicht in Deutschland?

    • KS gefällt es in der Schweiz, da kann er seine „Meinung“ frei äussern, auch wenn diese substanzlos ist. In D wäre er ein Nobody!

  16. Guten Tag Herr Stöhlker,

    Vielen Dank für den Mut auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

    Sie haben natürlich recht mit der Beschreibung des Politzirkus in Bern. Nur ist das in der Schweiz das direkte Spiegelbild der Gesellschaft. Diese Politiker sind von ihrem Volk gewählt und ihr Verhalten wird auch so erwartet.

    Muss man, um ein demokratisches System zu ändern, die Politiker auswechseln? Kann man, muss man aber nicht. Das kommt, sobald die Gesellschaft wirklich verstanden hat was ihr Handeln bewirkt, von selbst.

    Ob der mündige Bürger wirklich immer, die Konsequenzen seines Handelns richtig einschätzt, sollten wir bezweifeln. Sind doch Wahlen, ein sehr biologischer Vorgang in unseren Reptilienhirnen. Kampf oder Flucht. Aktuell, wollen wir vor steigenden KK Prämien flüchten und für unsere Besitzstandswahrung kämpfen. Deshalb gibt es auch keinen Volksaufstand, wenn die KK Prämien wieder steigen, wir wollen davor flüchten.

    Das ist in anderen Nationen anders, die haben kein Häuschen, nicht 1.7 Autos, 0.3 Ferienwohnungen und jeden erdenklichen Luxus zu verlieren. Die entscheiden sich für Kampf. Für den Kampf entscheiden wir uns erst, wenn wir nichts mehr zu verlieren haben.

    Muss man, um ein demokratisches System zu ändern, die Wähler auswechseln? Bei aktuellen Zustrom von Studierten aus allen Nationen, wird es schwierig eine Zukunft vorauszusagen. Spätestens ab der 2. Generationen kommt es zu einer geringen Veränderung im politischen Gefüge. Es ist stark zu bezweifeln, dass diese Entwicklung in Richtung einer moralischen, nachhaltigen und ethischen Gesellschaft geht. Jeder Mensch strebt nach einem zufriedenen, glücklichen und sicheren Leben. Die jeweiligen Rahmenbedingungen geben vor, wo der Wähler sein Kreuz auf dem Wahlzettel macht.

    Jeder Wandel wird aus Sicht des Klimawandels zu spät sein. Wir haben viel zu lange, die Stimmen aus der Wissenschaft ignoriert und verlacht. Heute noch verlachen wir sie, weil wir vor den Konsequenzen flüchten wollen. Kampf ist hier keine Option, wir würden höchstwahrscheinlich gegen die Massnahmen zum Klimaschutz kämpfen und vor den Konsequenzen flüchten.

    Nein, diesem Wandel müssen wir uns ganz bewusst stellen. Hier gibt es kein durchmogeln mehr, unser Handeln bestimmt, wie stark die Konsequenzen ausfallen.

    Wir müssen nun ein alternatives System bereitstellen, dass unserer Spezies eine Zukunft ermöglicht.

    Es grüsst freundlich…Niemand

    • @Niemand

      Schizophrenie beeinträchtigt in hohem Masse den Willen, das Denken, Fühlen und die Wahrnehmung. Wir leben in einer Gesellschaft und Land, in der Widerspruch als Illoyalität umgedeutet wird. Wer sich dagegen wehrt, wird diffamiert. Die bisherige Ordnung (auf nicht wenige monetären Illusionen gebaut) zerfällt, Gewissheit, Sicherheit und Halt verschwinden. Wollen wir über gewollte Kinderlosigkeit reden? Tatsache ist nun einmal, dass sich „Einzelne“ gegen Kinder entscheiden können, eine Gesellschaft jedoch niemals, denn eine Gesellschaft, die Kinderlosigkeit gutheisst und „geniesst“, ist zwangsläufig zum Aussterben verdammt. Boden vermehrt sich nicht, dennoch wird weiter gebaut als gebe es kein Morgen mehr. Haben das und andere Verwerfungen die „Studierten aus allen Nationen“ importeiert? Wir Schweizer müssen lernen, dieser Tatsachen bewusst zu werden und hier die Wertung einzelner Nationalitäten/Rassen nicht zu politischen Zwecken zu missbrauchen. Hinsichtlich Wohlstand ist darauf hinzuweisen, dass es sehr bald zu schmerzhaften Verwerfungen kommen wird, wenn die stolzen Immobilienbesitzer feststellen werden, dass das aktuelle CH-Modell dazu führen muss, den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum am eigenen Leibe festzustellen – fast keine Immobilie gehört hier wirklich der Bevölkerung.

      Die CH Methode, sich die Dinge nach Belieben zurechtzubiegen, funktioniert nicht mehr, indem Tatsachen als Ansichtssachen diskreditiert werden, zu denen man sich auf unterschiedliche Weise verhalten kann, wird aus ihnen eine blosse Meinung, die subjektiv und wandelbar ist.

      Herzliche Grüsse

    • @Illusionen platzen…

      Vielen Dank für ihre Gedanken oder eher Ängste. Schizophrenie ist ein starkes Wort.

      Angst vor Verlust des eigenen Besitzes oder der sozialen Stellung, führt uns an diesen Punkt. Beginnen wir mit der kleinen Schweiz in diesem globalen Sturm. Hier finden wir eine Gesellschaft über dem Zenit. Eine kleine ultraliberale kapitalistische Gesellschaft kurz vor der vierten Phase der industriellen Revolution. Das Geld und die Macht längst in den Händen von 1-3% und der Rest, kämpft um seinen Besitzstand, gegen den sozialen Abstieg oder für den Aufstieg. Das Geld macht uns zu einer der reichsten Nationen der Erde, das ist ein statistischer Traum. Das Geld de facto im Besitz von ausländischen Milliardären, die hier als Ivestoren mit Immobilien und gut laufenden Firmen noch reicher werden und die von den Steuerdeals mit den Geld gegen Stimme Politiker profitieren.

      Ja, sie werden Menschen diffamieren, ausgrenzen und an das Kreuz nageln, das ist der Mensch. Vor kurzem jubelten die Schweizer, weil jemand 2 Bussen wegen einer Vignette bekommen hatte. Mehr sollte dazu nicht zu sagen sein. Unterstützte und gewollte Behördenwillkür.

      Was wir noch nicht begriffen haben, in dieser Phase der industriellen Revolution, braucht es nicht mehr so viel Menschen die Waren herstellen, verkaufen, handeln und kaufen. Diese Phase ist praktisch nur noch eine Blase. Alle vorherigen Revolutionen, haben nach mehr Menschen und Wachstum gestrebt, mehr Ressourcen, mehr Nahrung, mehr fossile Brennstoffe und führen am Ende zu mehr Treibhausgase in der Form von CO2, Methan u.A.

      So sind wir an diesen Punkt gekommen: Klimawandel und Erschütterung der Gesellschaft.

      Zum Individuum. Jeder kämpft um seinen Platz in diesem perfekten globalen Sturm. Deshalb ist das Schweizer System nicht mehr erfolgreich, Kostendruck von oben und Besitzstandswahrung unten, ist ein Nullsummenspiel. Die Projekte stehen still und stagnieren. Der Affenabkömmling mit dem Hirnstamm eines Reptils, kämpft oder flüchtet. Die Reichen kämpfen um ihren Reichtum und mehr Reichtum, alle anderen flüchten vor dem Druck, den steigenden Preisen, den Steuern und kämpfen für ihren Besitzstand. Sehen sie, wie irrelevant es wird, ob der Affenabkömmling aus dem Norden, Süden, Westen oder Osten kommt? Landesgrenzen sind wie Gesellschaften nur erfundene Konstrukte, um die einzelnen Gruppen voneinander zu trennen und irgendwie den Frieden und den Wohlstand zu halten.

      Wie Affendynastien die ihre territorialen Grenzen verteidigen – als Analogie. Wenn die Affen lernten das Territorium zu teilen, gäbe es keine toten Affen mehr wegen Konflikten. Wogegen, wenn das Territorium nicht die gleiche Menge Nahrung bereitstellt, sterben die Affen trotzdem. Dann gehen sie in den Krieg, um das Essen der Affen nebenan zu stehlen.

      Verlassen wir die Analogie und den Kontext Schweiz.

      Die vierte Revolution ist nur ein Traum der Neo-Feudalisten ein neues System zu installieren, Computer, Bio-Engineering und Gentechnik sollen den Menschen zu Gunsten der Feudalherren verändern. Es würde wieder Sklaven und Feudalherren geben, nur dieses Mal wird diese Ordnung durch die Genetik fixiert. Harari nennt diese neuen Feudalherren Homo Deus. Aus heutiger Sicht, ein Alptraum ohne Ende, falls diese düsteren Bilder so Realität würden.

      Aus meiner Sicht wird das per chaotischer Revolution zu einem weiteren natürlichen Evolutionsschritt der Menschheit führen. Aus der Vogelperspektive betrachtet, muss sich der Mensch von den biologischen Fesseln des „Affen mit dem Reptilienhirn“ befreien. Diese Veränderung wäre eine Evolution der Vernunft und Moral. Deshalb die Frage: Wie werden wir eine moralische, nachhaltige und ethische Gesellschaft?

      Nun zu ihrem Einwand, dass eine kinderlose Gesellschaft eine Gesellschaft ohne Zukunft ist. Da bin ich nicht davon überzeugt. Die Menschheit hat nun 7.3 Mrd atmende, essende und anspruchsvolle Wesen auf diesen kleinen blauen Planeten geboren, eine gewaltige Biomasse. Sämtliche Gesellschaften sprengen aus ihren Grenzen, dazwischen steht nur noch die Wasserstoffbombe die Schlimmeres verhindert. Jede Umverteilung ist dabei ein Ventil. Wenn Sie die Grenzen ihres eigenen Denkens kurz vergessen? Sehen sie wie irrelevant plötzlich ist, ob das Schweizer, Deutsche, Franzosen oder Amerikaner sind? Hauptsache keine Kinder mehr, sondern weniger Menschen und mehr globale Umverteilung.

      Ist ihnen aufgefallen wie die Gewalt-Verbrechen in der Schweiz zunehmen? Das ist dieser Druck, der nach innen anstatt nach aussen geht.

      Das Erwachen kommt. Es wäre schön, wenn wir ohne Landes- oder sozialer Grenzen noch in meinem Leben sagen könnten, hier lebe ich, hier interagiere ich mit meinem Umfeld und hier kann ich beitragen und lernen.
      Das – mein Haus, mein Weinkeller, meine Hypothek, mein Garten, meine Autos, meine Kinder, meine 10 Gebote, meine Heuchelei, meine Geliebten und meine Yachten müssten dafür aber erst verschwinden – für immer!

      Herzliche Grüsse. Niemand

  17. Zum Glück wurde Frau Ritz nicht gewählt! Glaubt jemand im Ernst, es wäre mit ihr als Bundesrätin billiger geworden. Im Gegenteil: Mit den Linken und Netten wird alles nur teurer. Sie wollen möglichst viel verbieten, den Staaatsaparat ausbauen und möglichst schnell in die EU. Dort hätte es auch noch gut bezahlte Plätze, die man besetzen könnte. Wir in der Schweiz mit einem CO2-Anteil von 0,1%!! können kaum die Welt retten. Und woher nehmen wir den Strom. Wahrscheinlich von den AKW’s aus Frankreich….

    • 30% Co2 Ausstoss kommt aus China, weitere 30% aus den USA und weitere 30% bald aus Indien.

      Was soll da die Schweiz beitragen? In Schönheit sterben, aber Co2 frei?

  18. Ist es eigentlich Stöhlker entgangen, dass sich Deutschland gerade selber zerlegt, während er hier nicht müde wird, von politischer & wirtschaftlicher Stagnation, Klimakrise und A-, B- und C-Schweiz zu labern?
    Auch wenn ich gerne zugebe, dass wir sicher fähigere Personen im BR haben könnten, kam es nur selten vor, dass ein solcher nicht aus dem bereits bestehenden Parlament hervorging. Und dort hätten wir weiss Gott noch 100 mal grössere Rohrkrepierer, als es Keller-Sutter, Amherd, Cassis, Maurer oder Berset sind – man stelle sich Bastien Girod als Aussenminister, Balz Glättli als Armeechef, Sibel Arslan als Wirtschaftsministerin oder Martin Candinas als Medienminister vor…!

    Währenddessen bereitet sich die wirtschaftliche Lokomotive Europas auf die Einführung der sehr ökologischen Belegpflicht aufgrund des durchdachten Kassengesetzes vor und schreibt befreundeten Nationen Briefe, dass diese doch gefälligst der suizidalen Energie-Wende zu folgen und die AKWs sofort stillzulegen habe. Egal, dass zeitgleich in Merkels Busenfreund Macron’s Heimat weitere sechs AKW’s in Planung sind. Nein, es reicht auch nicht, jeden Greta-Jubler mit seinem erträumten E-Golf mit Kohlestrom versorgen zu müssen, der in 5-10 Jahren zumindest in Berlin niemals ausreichen wird, wenn dann der BER endlich eröffnet wird – zum Vierfachen der projektierten Kosten. Die Ersten, die dann abfliegen von dort, werden die jetzt selbstverständlich mit Steuergelder entschädigten Thomas Cook-Gläubiger und -Kunden sein. Immerhin werden diese nicht von rechtsextremen Beamten durch den Securitycheck geführt, weil diese dank der staatlichen Denunziations-Hotline für Rechtsextremismus alle restlos aus dem Dienst entfernt (vgl. Hand Georg Maassen, Hans Joachim Mendig) und durch systemtreue Apparatschiks ersetzt wurden. Und nachdem die Weihnachtsmärkte dort politisch jetzt korrekt Wintermärkte heissen, übernehmen die Clans aus dem nahen Osten auch noch die letzten Innenstädte und die letzten leistungsbereiten Deutschen werden bis dahin ausgewandert sein – nach Kanada, die USA, Australien oder – die Schweiz!
    Wohl bekomms!

    • @political correctness

      mit inhaltlosen Reflexen erreichen Sie nichts. Es hilft nicht wenn wir Schweizer, die aktuelle Realität auszublenden. Die Fakten sind alle bekannt und da können einige noch soviel lügen wie sie möchten, die Wahrheit ist auf dem Tisch.

    • @political correctness, denkste

      Unterschreibe vieles.

      Erlauben Sie, dass ich nur auf den letzten Punkt Ihres ebenso engagierten wie treffsicheren Kommentars eingehe.

      Grundsätzlich gilt: Über die Bewertung „politisch korrekt“ meiner Sprache, lasse ich niemanden ohne mein Plazet, wirksam entscheiden, weder beruflich noch privat.

      Wenn ich als Anpassungswilliger und Schwacher, einen Unsinn wie „Wintermarkt“ anstelle von „Weinachtsmarkt“, erstens nicht nur akzeptierte, sondern zweitens auch noch benützte, dann hätte ich jedes Recht verwirkt, mich darüber zu beschweren.

      Sprache wird von unten gelebt und verändert.

      Sie ist nicht von Linken, Grünen oder Rechten, ob Linguistiker oder nicht, die sich ungefragt in Gesinnungsrichterpose werfend, und unser Umfeld nach ihrem Vorbild, der Stadt Malmö, dekonstruieren wollen, von oben herab vorzugeben.

      Auf den oder die warte ich noch, die es wagten, mir vorschreiben zu wollen, was „politisch korrekt“ sei, mir, dem begeisterten Verzehrer von feinen Mohrenköpfen und Freund eines amerikanischen Schwarzen, der zu recht jeder „Dumpfbacke“ (Zitat) mit dem Kadi droht, der ihn, eigenem, unbewältigtem Rassismus‘ wegen, bedeutungsschwanger „Afro-Amerikaner“ schimpft, anstatt von meinem Freund, korrekt und repektvoll, als Schwarzer zu sprechen.

      Es soll einer versuchen, mir den Gebrauch des korrekten, generischen Maskulinums, madig zu machen. Ich freue mich über jeden Gutmenschen, dem ich zudem als bekennender Gegner von Partizipianer (das sind die, die statt Dozent, Dozierender, statt Student, Studierender, statt Lehrling, Lernender, statt Lehrer, Lehrperson sagen..) damit möglichst viele Pusteln ins Gesicht treiben kann.

      Es gibt Leute, die tatsächlich dem Irrglauben anhängen, der Begriff „politisch korrekt“ sei unbestritten positiv besetzt.

      Mit anderen Worten, wir die Sprachbenützer definieren, ob wir unsere Ausdrucksweise überhaupt als „politisch korrekt“ etikettieren lassen wollen, und wem auch immer, wir es gestatten, oder eben nicht, uns die Freie Rede beschneiden zu lassen!

      Noch profaner: Wir sind selber schuld, wenn wir den meist aus Genderstudienelfenbeintürmen, rein politisch begründeten, überschwappenden Unsinn, auch noch dienstfertig übernehmen.

      Es lebe die Weihnacht! Es sei vollkommen Wurst, welche Gefühle Nichtchristen, ob Schweizer oder nicht, beim Anblick schöner Weihnachtsmärkte überkomme, so wie es vollkommen irrelevant zu sein habe, ob es einen Thurgauer störte, dass die Kaaba pechschwarz sei.

      Fragen? Fragen!

    • Ich mache mir keine Illusionen mehr: Wir haben ihre Message gehört, etwas Neues kommt nicht mehr und mit ihrem ewigen Wiederholen gehen Sie uns auf den Sack!

    • @ B. Ecklin:
      1. Danke für Ihr Kompliment.
      2. weiss ich beim besten Willen nicht, wo ich über Sie oder Ihre Sprache geurteilt hätte – sollte dieser Eindruck entstanden sein, bitte ich um Verzeihung und betone, dies in keinster Weise beabsichtigt zu haben.
      3. unterschreibe ich all Ihre Punkte ohne Zögern!

      In diesem Sinne: frohe Festtage, schöne Weihnachten und ein glückliches gesundes 2020 an Sie!

  19. Ich denke die Temperaturen werden weiter steigen dafür wird der Wohlstand sinken. Und 2050 werden die Wissenschaftler herausfinden
    das wir nie was ändern konnten und so nur unsere Kohle verheizt haben.

  20. Sie bemängeln, dass der Bundesrat die Klimakrise nicht anpacke. Andererseits ist ihnen nicht geheuer, dass der Mittelstand immer weniger Geld zur Verfügung habe.
    Ist ihen klar, dass die Schweiz gerade mal 0,1% des weltweiten CO2 Ausstosses ausmacht. Und um das von 0,1 % auf 0,0 % zu senken, will man dem Bürger Milliarden von Gebühren, Steuern und Zahlungen aufbürden.
    Klar dass dadurch die Bürger immer weniger Geld für sich im Portemonnaie haben. Die Klimajünger dagegen profitieren vom wuchtigen Geldsegen, den man ihnen in die Hosentasche steckt.

    • @Armer Bürger:
      Bin fast einig mit Ihnen.

      Hier die Rechnung noch global:
      – CO2-Gehalt in der Luft: 0.038%
      – davon angeblich durch den Mensch verursacht: 4%,
      – das sind dann 0.00152% Anteil in der Luft
      – davon 0.1% (angebl. durch die CH verursacht)
      – sind dann 0.00000152% Anteil am globalen CO2-Ausstoss

      Also wenn wir Vorzeigeschweizer unseren Anteil von 0.00000152% der weltweiten CO2-Emissionen eliminieren, dann kommt bestimmt bald die nächste Eiszeit…!!!

      Wer die Geldflüsse in Zusammenhang mit CO2-Zertifikaten genau unter die Lupe nimmt, wird feststellen, dass der CO2-Zertifikatehandel nichts anderes als eine verdeckte Subvention für die globalen Dreckschleuderkonzerne darstellt! Die pseudogrünen wollen angeblich zwar den Planeten retten, in Tat und Wahrheit unterstützen und befeuern sie das exakte Gegenteil davon. Kann mal jemand – im Interesse von uns allen – diese verblendeten Geister aufwecken, bitteeseehr!!!

    • @Visionär

      „Wer die Geldflüsse in Zusammenhang mit CO2-Zertifikaten genau unter die Lupe nimmt, wird feststellen, dass der CO2-Zertifikatehandel nichts anderes als eine verdeckte Subvention für die globalen Dreckschleuderkonzerne darstellt!“

      Bingo! NATÜRLICH ist Co2 nicht der (alleinige) Auslöser des Klimawandels. Hat auch nie ein Forscher behauptet. Alleine das Gas Methan hat eine vier mal höhere Schadstoffkapazität als Co2. Ganz zu schweigen von FCKW`s, die super fleißig von uns MENSCHEN ausgestossen werden. Diese haben nämlich eine 124-14800 Höhere Schadstoffbilanz im Vgl. zu Co2.

      Bezogen auf den Richtwert: Global Warming Potential

      Und auch wenn viele „anerkannte“ Wissenschaftler einer (falschen) Meinung sind, fehlt jeglicher Beweis. Außerdem müssten man den notwendigen Umweltschutz vom unmöglichen Klimaschutz trennen. Das sind 2 Paar Stiefel!

  21. Ach Herr Stöhlker. Sie kritisieren Bundesrat Parmelin, weil er mithilft Handelsverträge für unsere Konzerne auszuhandeln. Zum Glück macht er das. Es ist seine Aufgabe, unseren Firmen, die uns Wohlstand bringen, möglichst den Rücken freizuhalten in der brutalen globalen Wirtschaftswelt. Nicht so wie Widmer-Schlumpf, die den ganzen Finanzplatz ans Ausland verkaufte, um ihre persönliche Karriere zu erhalten. Andernfalls wäre sie nicht mehr von den Linken als Bundesrätin bestätigt worden.

  22. FDP und CVP, die immer mehr mit den Linken gingen in den vergangenen Jahren, müssen sich nicht wundern. Sie sind austauschbar geworden mit ihren linken Freunden. Ob ich CVP oder GLP wähle, spielt keine Rolle. Im Gegenteil, für wirtschaftliche Probleme, die schlussendlich unseren Wohlstand bestimmen, bin ich bei der GLP besser aufgehoben als bei der CVP.

  23. Leider schielt Keller – Sutter mehr nach links als nach rechts. Ihr alter Ständeratsgefährte Rechsteiner hat offensichtlich noch immer grossen Einfluss auf sie. Daher half sie auch ihm bei den Ständeratswahlen statt mit der SVP die bürgerliche Kraft im Ständerat zu stärken. Mit der neuen Ueberbrückungsrente will sie ein neues Sozialwerk einführen, das ganz dem Gusto ihres Freundes Rechsteiner passt. Unserer Sozialkosten werden immer unbezahlbarer, denn auch die Migration in unser Sozialsystem wächst täglich weiter.

    • @Anna

      was kostet die Ueberbrückungsrente NICHT einzuführen?

      Die Betroffenen (älterer Ausgesteuerter) müssen von ihrem Vermögen zehren, inklusive BVG-​Kapital, bevor sie in der Sozialhilfe landen. Gleichzeitig ist damit die Basis für Armut bzw. EL-​Abhängigkeit im Alter gelegt. Die Ueberbrückungsrente baut einerseits eine Brücke zwischen Aussteuerung und Rente und verhindert andererseits spätere Armut im Alter. Das Amt für Wirtschaft und Abgaben des Kantons Zürich gibt an, dass heute jeder zweiter Arbeitslose über 60 Jahren in der Aussteuerung landet.

  24. Pauenclowns haben in diesen Tag ihre five minutes of shame. Beim Ur-Deutschen Stöhlker, eigentlich medial sonst nirgends mehr wahrgenommen, ist nun gerade alles schlecht, was resp. wer den Namen Bundesrat trägt. Wurden die Departemente schon neu verteilt, dass Karin Keller-Sutter (mit 2 tt bitte) als Finanzministerin ihr Fett wegbekommt? Dass die Linke 37 Leerstimmen bei ihrer Wiederwahl einlegte, hat Mister Stöhlker wohl geflissentlich übersehen oder nicht wahrhaben wollen. Und dass ihr NR Martin Dobler mit seinen 21 Stimmen die Show gestohlen haben sollte, haben wir nicht bemerkt. Herr Stöhlker, nur zu Ihrem besseren Verständnis: Dobler war selbst überrascht, als sein Name fiel. Das war wohl ein Störfeuer, vermutlich von der SVP, die KKS wegen ihrer Haltung zur Personenfreizügigkeit eins auswischen wollte. Aber um solche Details wirklich festzustellen, sollte man die Schweizer Politik etwas besser kennen. (Auch) Da scheinen Sie noch grösseren Nachholbedarf zu haben! Immerhin haben auch Sie bemerkt, aber kaum davon Notiz nehmen wollen: Eine grüne Regula Rytz will man im Bundesrat NICHT sehen. Das scheint Ihnen gar nicht zu gefallen…..Sollten Sie beim nächsten Kommentar einen Ghostwriter benötigen, gegen ein entsprechendes Honorar stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Zumindest Faktentreue sei gewähhrt!

    • Ob tt oder t, das spielte keine Rolle, wenn die Journalisten endlich aufhörten, eilfertig über das zur eigenen Profilierung hingehaltene Doppelnamensteckchen der Politiker zu springen. Bundesrätin Keller, das reicht vollkommen.

      Zuerst hob sich mancher über Adelstitel vom gemeinen Volk ab. Als das nicht mehr ging, stellte man im Bürgertum Akademikertitel vor den Namen. Jetzt wo das nicht mehr klappt, grassiert das Doppelnamenfieber, nach dem Motto, was für Rolls Royce gut ist, wird doch auch der medial inkontinenten Nationalrätin Schneiter oder Schneider oder umgekehrt, recht sein.
      Also, ein Nachname reicht, egal womit die Calmys, Schneiters, Walkers, Kellers etc. begründen, warum mindestens zwei Namen nötig sind, um ihre Einzigartigkeit abzubilden.

  25. Wer in der Schweiz die PFZ befürwortet wie z.B. Herr Stöhlker ist politisch unglaubwürdig.
    .
    Bei den „Argumenten“ die Sie bringen sowieso. Entweder Sie verstehen nicht was Sie schreiben (technisch schlecht geschrieben/strukturiert ist es mit Sicherheit) oder Sie wollen provozieren. Mit welcher Absicht?
    Ich erinnere nebenbei noch daran, dass Sie zuerst gegen das Rahmenabkommen waren, dann „dafür“. Jeder mag sich selber etwas dazu denken.

  26. Klimakrise, ich kann es nicht mehr hören/lesen. Selbst hier wird der grösste Hoax der Weltgeschichte thematisiert. Wenn es eine Krise gibt, dann eine Intelligenzkrise bei sovielen Gläubigen an den Klimawandel. Jedes Land/ReGIERung die daran glaubt und vermeintlich dagegen kämpft ist meines erachtens fehl am Platz. Die Milliarden/Billionen die dafür ausgegeben werden sollen könnten wesentlich sinnvoller eingesetzt werden.

  27. Stöhlkers Analyse ist nicht falsch. Im Bundesrat sitzen nicht die fähigsten Leute. Es sind diejenigen, die im Parlament die meisten Freunde haben oder im Fall Cassis – mit denen man am meisten Mitleid hat.

    Aber was bringt die ganze negative Analyse, wenn er keine konkreten Verbesserungsvorschläge bringt?

    Stöhlker soll doch mal sagen, wen er sinnvollerweise im Bundesrat sehen würde. Das würde mich viel mehr interessieren. Ich bin mir aber sicher, das traut er sich nicht.

  28. @Anna

    Vor einer Rechtfertigung von Lebenslügen kann eigentlich nur gewarnt werden. Wir glauben, woran wir glauben wollen; auch wenn Fakten dagegen sprechen. Wann immer wir können, sollten wir uns die Wahrheit vor Augen führen.

    Wenn die Lehrerin oder der Lehrer den Genitiv nicht kennen und Relativsätze grundsätzlich mit (wo) beginnt ist die deutsche Sprache uns Schweizern fremd. Diese Ungereimtheiten haben Folgen für das Lernen und können deshalb nicht einfach den nicht deutsch-sprechenden Schülern/Kindern zugeschoben werden. Ihr Kommentar ist Ausdruck oder als Ergebnis eine recht zweischneidige Angelegenheit, denn einerseits ist es zwar so, dass unser eigenes Rückgrad gebrochen wurde, andererseits waren/sind sehr viele Eidgenossen daran nicht ganz unbeteiligt.

    „Das Rentenproblem ist zum einen auf die demographische Entwicklung zurückzuführen, sicherlich aber auch darauf, dass ü45 heute nicht mehr kontinuierlich einzahlen können“

    Die PK haben im Verlaufe dieses Jahres rekordhohe Renditen von durchschnittlich 9% erwirtschaftet (OAK). Dennoch stagniert die Verzinsung des Alterskapitals seit Jahren und die Umwandlungssätze sinken immer weiter. Deshalb brechen die Rentenversprechen aus der 2. Säule zusammen und die Rentenkrise bei den Pensionskassen wird immer deutlicher.

    Die CH Methode, sich die Dinge nach Belieben zurechtzubiegen, funktioniert nicht mehr, indem Tatsachen als Ansichtssachen diskreditiert werden, zu denen man sich auf unterschiedliche Weise verhalten kann, wird aus ihnen eine blosse Meinung, die subjektiv und wandelbar ist.

    • Warum gehen Sie nicht einfach wieder zurück und schreiben dort als „Illusionen platzen, so auch die der Deutschen“?

    • @Schlepper

      Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.

    • @Illusionen platzen und Sie wohl auch

      Erfolg macht neidisch.
      Das Teutonen-und EU-Groupie gönnt es der aus seiner Sicht Katastrophenschweiz nicht, dass sie sich nicht auflöst, sondern beharrlich souverän bleibt. Die Wut darüber, lässt den Polterer auch frech und unverschämt werden, wenn er andere Meinungen, im Stile eines emotional inkontinenten Adoleszenten, als mit Dummheit schwanger gehend, zu verunglimpfen sucht.

    • @Nemesis@alias……
      Immerhin fühlen Sie sich angesprochen, den Rest müssen Sie eigenständig lösen.

  29. Liest man sich die Kommentare durch, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Leserinnen und Leser noch nicht erkannt haben, dass dem Land in naher Zukunft grosse Probleme erwachsen können. Der statistische Reichtum jedes Einzelnen ist natürlich hoch; tatsächlich aber sehr ungleich verteilt. Hinzu kommt der Wegfall hoher Geldzuflüsse von aussen in das Bankensystem. Die Schweiz lebt(e) aber von der Finanzwirtschaft. Die wenigen Grossunternehmen sind nicht in der Lage, den Reichtum des Landes auszugleichen und aufrecht zu erhalten. Lösungsvorschläge? Nach meiner Meinung: erstens rasch in den europäischen Wirtschaftsraum einzutreten wie z.B. Island und Norwegen und nicht zu versuchen, sich der EU anzugleichen. Die Schweiz ist in ihrer gegenwärtigen Form nicht geeignet, der EU beizutreten. Sie müsste viel zu viele Zugeständnisse machen, die dem Land als Synonym für Zuverlässigkeit, Neutralität und Unabhängigkeit grossen Schaden zufügen würden. Und zweitens: viele kleine und mittelgrosse Industrieunternehmen in das Land hineinzuholen. Die Schweiz hat international einen hervorragenden Ruf. Es wird nicht einfacher in der Zukunft.

  30. Was Klimarisiken ? Was soll das nun wieder sein ? Es hat schon früher Temperaturschwankungen gegeben, und ausserdem haben es viele Leute gerne, wenn es ein bisschen wärmer ist !!

  31. Aber Stöhlker 150000 Einkommen in welcher Welt lebst du denn.IP liest der Büezer und nicht nur der Bonze. Und vor allem die Rentner machst du mit diesen dummen Sprüchen hässig.

  32. Herrn Stöhlkers Einlassungen zur CH-Politik kommen mir vor wie die Nachrichten auf ARD/ZDF, wo deutsche Korrespondenten aus Washington, London, Budapest, Warschau etc. berichten, was die dortigen (Minister-)Präsidenten gerade wieder ganz falsch machen. Beste Unterhaltung für Schweizer, besser als jede Satiresendung, denn erstens gratis und zweitens nicht direkt betroffen. SRF-Tagesschau und 10nach10 habe ich mir schon seit Jahren abgewöhnt. Arena? Max. 10 Min., dann weiterzappen oder schlafen gehen.

  33. Lieber Herr Klaus Stöhlker

    Einem Kurt Furgler wäre niemals der Annahme erlegen, dass Geld, Geld erzeugt, oder, dass Geld arbeitet und sich dadurch vermehrt, deshalb kann heute nicht von bürgerlichen Parteien gesprochen werden. Die „Bürgerlichen“ sind massgeblich für die heutige Situation verantwortlich, indem sie nun die komplette Realwirtschaft entkernt haben, damit sich die illusionierten Geldberge eben wieder investieren können, und dieses System der Illusion nicht kollabiert. Das wird sich jetzt noch beschleunigen, da die Verschuldung der Privatenhaushalte einen Ausmass erreicht hat, wo die Realwirtschaft von der Luftschlösserwirtschaft mittels der Verschuldung vollkommen zerstört wird. Die Hälfte aller, die 2017 in Rente gingen, müssen mit weniger als 3600 Fr. pro Monat über die Runden kommen (AHV+PK-Rente zusammen) von Mittelstand wird sehr bald keine Rede sein können.
    (Quellen: SKOS, SODK, BSV, SGB).

    Ist das Folge links-grüner Politik? Das wir uns nicht mussverstehen: für mich sind sie alle gleich Links/Mitte/Rechts.

    Unser Steuersystem ist so konzipiert das nur eine geringe Umverteilungswirkung zwischen Arm und Reich stattfindet. (Quelle:OECD)

    Die bürgerlichen Regierungs- und Parlamentsmehrheiten senkten in den letzten Jahrzehnten die Unternehmenssteuern und stopften das dabei entstandene Riesenloch in der Staatskasse unter anderem auch mit der radikalen Kürzung der ­Prämienverbilligung. Die Gesundheitskosten werden bei der Inflationsberechnung nicht hinzugezogen, (DANK Bundesrat Ueli Maurer der sich dagegen veehement wehrt), dadurch entspricht die offizielle Teuerung nicht der tatsächlichen Inflation der Ausgaben, somit entgehen den Angestellten und Rentnern seit 1996 Milliarden!. Gestützt auf das tatsächlich für den Konsum zur Verfügung stehende Geld müsste die Minimumrente der AHV pro Jahr heute 360 Franken höher sein und die Maximalrente pro Jahr 720 Franken höher.

    Mit Schweiz B (ich füge C hinzu) hätten Sie eine bessere Definition nicht wählen können. Schreiben Sie weiter Herr Stöhlker.

    Herzliche Grüsse

  34. „FDP-Finanzministerin Karin Keller-Suter ist angeschlagen“
    Mag sein, was soll man zum Geschwafel vom Meckeropa aus Deutschland sagen? Geist fit sieht anders aus.
    Die Justizministerin mutiert zur Finanzministerin – immerhin FDP ist korrekt, Respekt Herr Stöhlker und kleines Detail am Rande, Sutter mit 2T

    • Noch ein Hinweis. Gegenwärtig laufen in Bern Gespräche Cassis das EU Dossier zu entziehen und KKS zu übertragen. Das spricht für die von Stöhlker so verachtete Frau! Ein weiteres Problem von S, zuwenig informiert. Aber verständlich wenn die Sicht von Pfannenstiel und Zimmerberg eingeengt ist. Warte nur noch bis der Herr über die Frisur oder den Dialekt von KKS stöhlkert!

  35. Ein „Rundumschlag“, der schwer zu kommentieren ist.

    Aber auch die Schweiz ist im „System“ eingebunden. Zu sagen haben Andere, nicht die Gewählten. Das Parlament ist lediglich ein Puppenspiel.

    Auch mit wenig Geld kann man „still geniessen“, man muss einfach nur wissen wie.

    • Sie liegen völlig falsch. Sommaruga z.B. hat sehr viel zu sagen und tut es auch, allerdings nicht offen. Aber sie schaute dafür, dass die abgewisenen Migranten einfach völlig unkontrolliert abtauchen können in unserem Land. Eine unglaubliche Tatsache, denn sie sind illegal hier und man lässt sie einfach abtauchen. Als Sanspapier tauchen sie dann wieder auf. Und da haben sie den besseren Status als vorläufig Aufgenommene. Wenn die Familie nachzieht, dürfen ihre Kinder uneingeschränkt in die Schule gehen hier. Auch hier fallen riesige Sozialkosten an, von denen niemand spricht.

  36. Bürgerliche Schweizer Bünzli-Politiker schreien ängstlich nach „Stabilität“, wenn ihnen die Felle davonschwimmen.

    „Stabilität“ heisst für diese Schweizer Bünzli Politiker:

    – Machtkartell zementieren
    – Alles beim Alten belassen („so ist mir wohl“)
    – Besitzesstand als „wohlerworbenes Recht“ wahren
    – Statisches Weltbild aus Angst vor Veränderung (Veränderunspsychose)
    – Die sozioökonomischen Megatrends vorsätzlich ausblenden
    – Die Wahrnehmung der Realität durch die rosa Brille

    Dazu gehören jene, die sich in all den gestrigen Medien-Interviews als selbsternannte Stabilitätsdiener geoutet haben.
    Dann kann ich nur rufen:

    Heil Dir, Helvetia!

  37. Ich lese die Kommentare von KS gerne! Nicht weil sie inhaltlich wertvoll sind, sondern weil er es versteht, Blödsinn in gekonnte Satzphrasen einzukleiden. Ist für mich immer wieder erstaunlich, wie er unsere schweizerische Tugend der Zurückhaltung und Bescheidenheit nützt, um bissig zu schreiben und so auf der Bühne präsent ist.
    Der Deutsche Dichter und Denker ist uns in dieser Disziplin voraus!! Lassen wir ihn dort….. denn: wer den Dingen stets vorausgeht, läuft Gefahr, nicht mit beiden Füssen in der Gegenwart zu stehen!!
    So, jetzt lese ich wieder woanders inhaltlich wertvollere Texte, die mich informieren und Diskussionsgrundlage für gutschweizerische Gespräche sind.

    • @uri

      diese Geisteshaltung,( des „Guten Hirten“), beraubt derzeit die arbeitenden Bevölkerung ihrer Lebensleistung und hat das Potential unser Land in ihren Grundfesten zu erschüttern. Wenig von etwas zu verlangen oder sich mit wenig zufrieden zu geben, bzw. Verzicht auf etwas zugunsten „Anderer“ als sozusagen der Gegenpol des Egoismus, hat nichts mit dem zu tun was Herr Stöhlker uns „Tapfer“ versucht zu übermitteln. Jeder Mensch auch mal an sich selbst denken, noch besser wenn er es innerhalb einer Gemeinschaft tut, kann seine eigenen Interessen nicht immer hinten anstellen. Wir zahlen einen hohen Preis für die von Ihnen propagierten und erdachten Tugenden die Ausdruck vollkommene Ignoranz gegenüber den Ist-Zustand in der Schweiz sind.

    • @uri
      Bornierter, arroganter und idiotischer Kommentar.

      Was Sie lesen und wo Sie lesen geht uns hier am A. vorbei.

  38. Wahltheater? Ja klar, wie immer, was denn sonst…

    Es ist schlussendlich völlig egal welche Polit-Marionetten tatsächlich das Amt der 7 gekauften Mentalzwerge bekleiden. Die pseudogrüne Enteignungspolitik findet so oder so statt, ob die Grünen jetzt einen Bundesrat stellen oder nicht!

    Welche Spezies ist wohl als einzige dermassen verblödet, dass sie sich freiwillig und mit Freuden ihr eigenes Grab schaufelt?

    Die Schweiz, Deutschland und Österreich sind bald die einzigen Länder, in denen es noch keine Volksaufstände gibt. Die einen mögen denken, dass bei uns die Situation (noch) besser ist als in anderen Staaten, ich denke wir sind schlicht und einfach zu blöd und zu verwöhnt um erkennen zu können was tatsächlich abgeht…

    • Man hat tatsächlich den Eindruck, die Schweiz würde allmählich mehrheitlich von unglaubwürdigen, unfähigen, desinformierten, unwissenden, und hinterlistigen, grün-gehirngewaschenen Idioten regiert, die sich feige hinter parlamentarischer Immunität verstecken.

      In Deutschland und Österreich ist es ganz ähnlich. Anscheinend soll insbesondere Europa und die Schweiz geschädigt werden mit all den Verboten und CO2-Steuern. Europa und die Schweiz sollen “de-industrialisiert“ werden!!

      Rom will seine diktatorische Militärmacht oben sehen!
      Deshalb wurde verkündet: “Make america great again!“

      Anscheinend zeigen die von Rom aus, über Club of Rome &Co. gestarteten, und über die Systemmedien mit “Gretakindern“ und “Grünpolitikern/-innen verbreiteten CO2-Lügen, betreffend Klimawandel auch auf einige schwachhirnige bürgerliche “Verdummungspolitiker“ abzufärben. Immer mehr lassen sich jetzt auch leichtgläubige bürgerliche “Politiker“ von der Klimawandel-Hysterie und vom CO2-Gehirnwäschevirus anstecken. Sie glauben jetzt auf grün umschwenken zu müssen um Wählerstimmen zu ergattern.

      Stattdessen sollten sie mal darüber nachdenken, vor wieviel tausend Jahren der Klimawandel und die Gletscherschmelze bereits begann! Damals als dieser
      Prozess einsetzte gab es keinen menschengemachten CO2-Ausstoss!!
      Das der CO2-Ausstoss daran schuld sei, ist eine grosse Lüge!

      Das Schweizer Fernsehen und Schweizer Radio und andere Medien helfen tatkräftig mit, um die grössten Lügen zu verbreiten.

      Es wird höchste Zeit, dass die TV-Zwangsgebühren-Erhebung sofort beendet wird!

  39. Ach der Furgler das war doch derjenige der an vorderster Front die Schweiz mit in die aktuelle Lage gedrückt hat.(Habe den Furgler verfassungsentwurf bis heute im Fundus.)
    Ach je sein ,,Knecht,, der Noldi hat dann das eine und andere doch noch durchgebracht, der Furgler war da etwas zu vorsch. Damals war noch kalter Krieg da wollten die übrigen Bürgelichen dem Volk noch nicht die wahren Ziele zumuten.
    Ach der Noldi der wusste sehr genau das er gelogen hat, DARUM hatte der vor der Kamera Schaum vor
    der Lügeng.
    Oh jeeeee Klimawandel der ist nach Prognosen in 80 Jahren. Sozusagen der Klimawandel-Weltuntergang.
    Herr Stöhlker glauben Sie allen ernstes das die Weltwirtschaft, die EU-Wirtschaft und damit auch die
    Schweizer Wirtschaft, in dem verheerenden Zustand noch 80 Jahre durchhalten kann ???
    Der nächste Weltwirtschaftszusammenbruch kommt gaaaaaanz lange VOR der Klimakatastrophe.
    Welche Volgen so ein erneuter Weltwirtschaftszusammenbruch mit sich bringt.
    Lassen wir das mal nur so viel, DAS wird etwas ungemühtlich.Geschichtskundige mit etwas erweiterter Allgemeinbildung zeitaktuelisiert, können das Szenarium in einem groben Raster erahnen.
    Nach dem Wirtschaftsdesaster ist der Klimawandel mit aller Garantie nur noch eine Witzgeschichte.

    • Genau richtig. Der Finanzkollaps wird für die grossen Menschenmassen zu einem Existenzproblem gravierenden Ausmasses.
      Viele sind bereits hoch verschuldet mit Hypotheken und Konsumkrediten.
      Sobald der Finanzkollaps zuschlägt beginnt sich die Abwärtsspirale zu drehen. Niemand darf dann überrascht sein, wenn Schrecken ohne Ende beginnt.
      Die Politik macht einen ziemlich unvorbereiteten Eindruck. Sie lenken ab mit dem Thema Klimawandel, Klimahysterie, Diesel.- und Benzinautoverbot, Ölheizungsverboten, AKW-verbot, CO2-Steuern…
      Die Umweltbelastung durch die vielen zukünftigen Batterien ist ungelöst.
      Das Problem Endlager für Atomabfälle ist seit vielen Jahrzehnten ungelöst.
      Die Probleme mit den stetig steigenden Gesundheitskosten sind ungelöst.
      Über den zukünftigen Fiananzkollaps macht sich die Politik keine Gedanken.
      AHV.-Problem ist ungelöst.
      SNB-Problem ist ungelöst.
      Dafür streitet man sich um neue Kampfjets, sowie damit angeblich zusammenhängenden “Gegengeschäften“.
      Dann zahlt man “Kohäsionsmilliarden“ und “Entwicklungshilfe“ ans Ausland, aber für die Schweizer Bevölkerung interessieren sich die Damen und Herren der Politik nicht. Dafür werden die Steuererklärungen peinlichst genau kontrolliert, und wo immer nur möglich, noch nach oben frisiert, um die Schweizer Bevölkerung auszunehmen.

  40. Bitte immer den Artikel vor dem definitiven Abdruck gut durchlesen!
    Herr Kurt F u g l e r ist ein Unbekannter.
    Gilt auch für andere Artikel.

  41. Vielen Dank, Herr Stöhlker…. endlich ein Artikel von Ihrem Wert.
    Es ist richtig, dass sich die Schweiz in ihrem Reduit, im Sitzen, fest, unangreifbar an den Prinzipien von vor 150 Jahren zurückzieht: Obwohl gut und mit guten Absichten, sind diese in einer Gesellschaft, die sich fast wie die Lichtgeschwindigkeit bewegt, nicht mehr gültig. Warum also, wie in allen Ländern der Welt, stimmt das Volk nicht direkt für seine BR? Ist es nicht die demokratischste Nation der Welt? Aber ist das die Demokratie, die wir wollen, entschieden von wenigen Kräften? Ich glaube nicht und niemand hat sich jemals beschwert, weil alles gut gelaufen ist…. aber jetzt, wo alles unsicher ist und nicht wirklich gut funktioniert, müssen wir uns fragen, was die Zukunft uns bringt. Die Taten eines brillanten Lorenzo de Medici, bei dem es einem Bruder, Savonarola, gelang, das Volk von den Missetaten der herrschenden Familie zu überzeugen und diese Regierung zu stürzen, obwohl Lorenzo der Prächtige so viel für sein politisches, kulturelles und künstlerisches Florenz dieser Zeit getan hat. Man fragt sich, wer die Taten einer Savonarola in der Schweiz simulieren kann. Es war einmal Herr Blocher, der heute nur noch im Dunkeln arbeitet, im Tessin gab es eine gewisse Bignasca, die aber zu früh starb, und seine Bewegung ist nicht so viel besser…. in Genf gab es einen gewissen Zigler, aber tatsächlich wurde er ins Exil geschickt….aber in Zürich gab es auch einen De Pury, der mit subtileren Methoden erhebliche Veränderungen in der Schweiz bewirken konnte, leider ist er auch zu früh verschwunden…… hoffen wir, dass ein anderen de Pury wiedergeboren wird: Helvetia hat so viel Not, lassen wir es nicht als „les miserables“ enden… nein, das war in Frankreich!

  42. Herr Stöhlker ist vorbei. Definitiv.

    Schon bei seiner obskuren Kampagne die 01 statt der heutigen 044 als Telefonvorwahl für Zürich zu behalten, machte man sich Sorgen. Nach dem Artikel ist’s amtlich.

  43. Hallo Herr Stöhlker, Sie sind offenbar sehr gut in der Kritik. Was ich aber noch nie von Ihnen gehört habe soweit sind Lösungen Vorschläge 🙂

    Freundliche Grüsse,
    Rémy Schraner

  44. Schlimm finde ich nur, dass der schwächste Cassis wieder gewählt wurde. Der wird sich kaum und etwas für die Schweiz tun.

    • @traurigesKapitel

      Glauben Sie denn wirklich, dass die Anderen in Parlament und Bundesrat etwas für die Schweizer tun, wenn sie Kohasionsmilliarden ans Ausland überweisen, zusehen wie sich die Gesundheitkosten stetig steigen, zusehen wie sich die oberirdischen Atomabfälle in Würenlingen (Flughafennähe) ständig erhöhen, zusehen wie sich die Bilanz der Nationalbank stetig erhöht, zusehen wie sich die Hypothekarverschuldung der Schweizer Kreditweltmeister ständig erhöht, zusehen wie….gute Nacht.

    • @ trauriges Kapital

      Das CH-Italien hat nun einmal ein Anrecht auf ein Quoten-Zückerli/
      Hustensirup in Form eines Pausen-Clown’s Cassis.
      Die Hell-vetier werden eh bald nichts mehr zu husten haben in Anbetracht
      der Lawine, welche schon längst auf die schlafenden Schlachtschafe zurollt.

      Die Kriminellen-Volksver(t)räter in Bern beschenken uns mit FLÜCHLINGEN,
      welche ALLE ILLEGAL über sichere Drittstaaten eingeschleust werden.
      Die SCHWEIZER, ein dummes Bauernvolk, bevormundet,geknechtet,
      regierungsgäubig,dekadent.Eine pervertierte Schweindemokratie !
      Da nützen auch 100 K.Stalker nichts mehr.

  45. Mache mir Sorgen um Stöhlker, schon der Titel Pfusch:
    „Wahltheater mit Nachgeschmack: Der neue Bundesrat kommt uns teuer zu stehen“.
    Der „neue“ BR besteht in dieser Zusammensatzung seit 2 Jahren, leider hat das der Provinzpossenschreiber und „literarische“ Wutbürger von der Goldküste nicht realisiert. Zu dicht der Nebel, zuwenig Sicht nach Bern.
    Dank gebührt LH dass er Stöhlker Gelegenheit bietet auf IP seinen Altersfrust loszulassen, sonst wäre der Mann ein Fall für die KESB!

  46. Lieber Herr Stölker, Sie haben völlig recht: dümmer geht’s immer. Ihr Wortdurchfall ist der beste Beweis. Erstaunlich, welche Karriere Sie allein mit Geschwätz gemacht haben.

  47. Gutgeschriebener Artikel.

    Einen Punkteabzug gibt es für die, wie immer beim Zolliker, besonders dämliche Bewertung des besten Politikers im Bundesrat, Ueli Maurer.

    Ansonsten, sehr viel richtig erkannt.

    Besonderes Lob verdient sich der an leichter Form publizistischer ADN-leidende Stöhlker, für seine Bewertung unserer öffentlichen Schulen, die mit viel links-grünem Einsatz dafür sorgen, dass in Zukunft mind. ein Viertel der Menschen in diesem Lande zu faktischen Analphabeten werden.

    Dass Bundesrätin Kellers Zeitgeist-Lack bereits abzublättern beginnt, hat der Autor richtig erfasst.

    Woher der Spross eines Landes, dass einst den Starfighter beschaffte, die Überzeugung hernimmt, zu wissen, welche Waffen für eine wirksame Verteidigung hierzulande nötig sind, bleibt aber sein Geheimnis.

    Vieles richtig, manches falsch, in jedem Fall aber auf den Punkt, kontrovers und auch schmerzhaft, wie es sich für einen spannenden Artikel gehört.

    Note: 5.5

    Setzen!

  48. Ist normal. Die Schweiz ist ein „Konsensland“. Hier ist die Illusion des scheinbar harmonischen Konsenses, wenn nötig auch mal erzwungen von der Mehrheit, wichtiger als unternehmerisches Denken und Innovation.
    Grossmehrheitlich sind in diesem Land die Migranten die mit Ideen und dem Elan das auch umzusetzen. Die Schweizer erscheinen meist als Besitzstandswahrer, Bremser und Besorgnis-Trolle. Wer vom grauen Durchschnitt abweicht, ist verdächtig und muss diszipliniert werden.
    Politik spiegelt nur das schweizerische Selbstverständnis wieder.

    • Konsens ist nicht immer befriedigend aber Voraussetzung für das funktionieren der Demokratie wo das Volk vielfach das letzte Wort hat. Dass dieses System nicht schlecht ist beweist bei allen Mängeln die Erfolgsgeschichte der Schweiz!

    • Konsens per sè ist nicht schlecht….eigentlich praktisch, aber sollte das ende ein Prozess sein und nicht starten schon bei Konsens….somit hat man schon keine Differenzen, keine Diversität bei der Argumentation…das ist schlecht für ein System sei eine Firma oder eben eine Regierung….es ist überhaupt keine Kritik, ich respektiere und schätze alle BR und wünsche Ihnen viel Erfolg! Die nächsten 4 Jahren werden bestimmt nicht einfach…

    • @G.Onsto

      Vielleicht etwas bösartig von mir, aber sagen Sie mal, an welchen Ländern sollen wir uns denn ein Beispiel nehmen?

      So wie Sie klingen, müssen Sie mindestens zwei Dutzend als politische „Benchmarks“ im Kopf haben.

      Vielleicht fangen Sie einmal an, bei den Ländern, von denen wir im Umgang mit Minderheiten und in Sachen Friedenspolitik seit zweieinhalb Jahrhunderten lernen könnten.

      Ihr argumentativer Pinselstrich, ganz im Stile eines Secondos, der die Feinheiten hiesigen Zusammenlebens noch nicht ganz verinnerlicht hat, ist etwas grob geraten, deshalb könnte der Eindruck entstehen, Sie wollten am liebsten die Schweizer Bevölkerung in ihrer Gänze durch für die Zukunft besser geeignete Ausländer ersetzen.

      Das aber wäre doch etwas zu hochgegriffen, auch für Sie, oder nicht?

      So oder so, auch Ihnen frohe Festtage in unserem, ach-so unperfekten und verbesserungswürdigen Heimatland.

  49. „Klimakrise anpacken“? Da schaut einer zu viel SF und scheint alles zu glauben, was der Mainstream nonstop verbreitet. Das Fazit in 2050 wird sein, so einige unter uns das noch erleben werden: trotz massivem Wohlstandsverlust, Deindustrialisierung von Europa und Demokratieabbau ändert sich das Klima weiterhin.

  50. Der Wahl-Walliser mit deutschen Wurzeln kritisiert also die Tessiner, denen man endlich wieder mal einen Bundesrat zugesteht. Wie lächerlich! Was ist mit den Fendant- und Raclette-Orgien der VS-Schlachtenbummler, wenn sie (warum eigentlich?) immer wieder einen/eine vo üsch z Bäre feiern dürfen? In der Üsserschwiiz, mit dem Geld der Grüezeni.

  51. Furgler war einer der gescheitesten Köpfe im BR. Hohe Bildung und er konnte sich in 4 Sprachen problemlos mit ausländischen Politikern profund unterhalten, was bei vielen heutigen BR ein grosses Manko ist. Fast alle Staatschefs können sich heute auf englisch unterhalten, nur wir stammeln hier etwas zusammen. Peinlich.
    Doch unser Parlament wählt meistens die Einfältigsten aus ihrer Sippschaft aus. Gescheite Kandidaten sind anscheinend suspekt.
    Ueli Maurer ist überfordert, für diesen Posten absolut unfähig und dennoch wird er immer wieder wiedergewählt. Warum bloss?
    Ich plädiere für Volkswahl und Amtszeitbeschränkung.

    • Nur weil der Ueli kein Englisch kann, ist er noch lange kein schlechter Finanzminister. Er Hat gesunden Menschenverstand und er ist pragmatisch – unsere Finanzen sind sehr stabil. Und by the way: dem Trump war der ueli sehr sympathisch – würde mich nicht wundern, wenn es Freihandelsfortschritte mit den USA gäbe – trotz seines zugegebenermaßen unterirdischen Englischs.
      Linke klären uns immer auf, wie blöd SVP Politiker seien – sie fanden auch schon Reagan eine Zumutung: ein schauspieler…hach, wie primitiv. Dabei war er der beste Präsident seit langem. Diese linke Erhabenheit über alles ätzt gewaltig!!

    • Wie unterirdisch-peinlich ist denn das Liebdienerische, Komplexbehaftete derjenigen, die glauben, sich für das Englisch eines unserer besten Politiker schämen zu müssen.
      Spinnen wir hier eigentlich, oder wie oder was?
      Zwei von vier Landessprachen gut bis passabel zu beherrschen, davon Französisch, die Sprache. der Diplomatie, das ist perfekt. Kufu war eine Ausnahmeerscheinung, gerade noch knapp duldbar, weil zu dominant und von Souverän und Parlament fast nicht unter Kontrolle zu bringen (Bespiel Jeanmaire..)
      Lieber P. Meister, wir sind hier nicht bei DSDS, wo man einen Minger oder Maurer ihres, völlig irrelevanten, schlechten Englisches wegen, abwählt.
      Möchten Sie Ihren Komplex mittels Switch von IP auf Englisch therapiert sehen?

  52. Nun ja lieber Herr Stöhlker, wenn da mal Ihr Wunsch nicht Vater des Gedanken ist. Mit Regula Rytz wäre es in keinster, – auch nur annähernd, – Weise besser geworden. Dass das Schweizer Bildungsniveau immer schlechter wird, mag ich mit all den fragwürdigen ‚Fern-Universitäten, welche dies- wie jenseits des Atlantiks aus dem Boden schiessen, ebenfalls bezweifeln. Nicht umsonst wollen die Amis unser Ausbildungssystem kopieren.

    Dass das Niveau in den unteren Klassen sinkt, da gebe ich Ihnen Recht. Das hat aber mehr mit dem Grossanteil an nicht deutsch-sprechenden Schülern zu tun, was nun mal eher dem planlosen und unkoordinierten Handeln der Sozialdemokraten zu verdanken ist und nicht den ‚altehrwürdigen‘ SVP Herren. Die hätten es gerne anders.

    Die Dauerangstmacherei der sinkenden Renten hat für mich eine gewisse komödienhafte Tragik erreicht. Denken Sie den wirklich Frau Rytz hätte daran etwas geändert ? Das Rentenproblem ist zum einen auf die demographische Entwicklung zurückzuführen, sicherlich aber auch darauf, dass ü45 heute nicht mehr kontinuierlich einzahlen können. Dank europäischen Fachkräften welche dank den Sozialdemokraten gerade unser Land fluten, ist ein jahrelanges hervorragendes System am zerbrechen. Gutgediente unbefriestete Arbeitsverträge werden plötzlich von billigst Recruitern aus England, Polen und Bulgarien, in bettelarme kurzzeitige Arbeitsvertäge umgewandelt, welche kaum Geld in die Rentensysteme spülen.

    Und, und, und…..also bitte, verschonen Sie uns mit Ihrer Schwarzmalerei indem Sie uns vorgaukeln, was alles mit der Wahl von Rytz nicht passiert wäre. Ihr Deutschland, in welches Sie offenbar selbst nicht mehr zurückwollen, ist ein Paradebeispiel davon, wie man so ziemlich alles falsch machen kann. Niedrigstlöhne, 1 Eurojobs, Obdachlose, unkontrollierte Flüchtlingseinmärschen und Arbeitslose im Billiglohnsegment, sprich vor allem aus den armen Europäischen Nachbarsländer, welche zwar abkassieren aber nie einbezahlt haben. Nun ja……..so möchte ich es hier nicht !

  53. So einen Blödsinn hat Herr Stölker schon lange nicht mehr von sich gelassen! Hätte von Stölker etwas mehr politisches Grundlagenwissen wie die Schweiz funktioniert erwartet. Natürlich wäre frisches Blut im Bundesrat gut gewesen. Mir ist das was in Bern passiert ist viel sympathischer, als das was im Bankenumfeld tagtäglich passiert (Abzocke, usw.). Als sogenannter Unternehmensberater sollten Sie das Konkordanzsystem der Schweiz doch kennen. Oder?

    • Da haben Sie wohl Recht. Aber die ganze Abzockerei bei Banken (und Krankenkassen) ist ja nur möglich weil die Politik nichts tut…oder eher daran beteiligt ist. Somit hat Herr Stölker sehr wohl Recht!

    • Ja Herr Peter, die Wahrheit zu lesen und zu akzeptieren fällt halt schwer, umso mehr Sie nicht verstehen oder verstehen wollen, dass z.B. die Banken nicht ohne Politik können und umgekehrt. Aber das dürfte nicht Ihre einzige Wissenslücke sein.

    • In seinem Herzen ist KS immer noch Deutscher, der Lichtgestalten und Führerfiguren sucht, die brauchen das. Dass Schweiz anders funktioniert, mehr Macht der Parlamente und des Volkes hat er nicht verstanden, das BR immer Mehrheiten suchen müssen auch nicht. In seiner Tonlage ist er identisch mit PEGIDA- und AfD-Schreier. Frage mich immer musste KS einen Einbürgerungstest machen oder nur Bäumchen zeichnen und eine Fahne aufziehen!

    • Darum mein Vorschlag, die Schweiz garantiert KS eine lebenslange Pension auf Gut Aiderbichl, mit Isabel. Da können sie schreiben im Sinn von Uriella und Mike Shiva. Ergibt auch Sinn, passt zu dem Mist den die Tiere dort produzieren!

    • Stöhlker hat trotz gefühlten 50 Jahren Anwesenheit keinen blassen Schimmer vom Funktionieren des Schweizer Politsystems. Diesen Zustand teilt er mit vielen seiner hier anwesenden deutschen Landsleute. Übertüncht Wissen mit Arroganz und grosser Klappe.

    • @Späher

      Muss irgendwie schon weh tun, in Ihrem Kopf, beim Verfassen solcher stussreichen Kommentare. Sie sind weder geistreich, noch lustig, schon gar nicht intelligent.
      Verschonen Sie uns bitte deshalb mit Ihren Wortejakulationen. Ist wohl schon länger her mit den anderen, obwohl die auch jeweils viel zu früh geschahen und deren Qualität auch schwer unterdurchschnittlich war.
      Was für ein himmeltrauriges Leben.

    • @Peter

      Sind die Kohäsionsmilliarden ans Ausland etwa keine Abzocke für die Schweizer Bevölkerung?

  54. Lieber Herr Stöhlker. Mit Ihrem kritischen, geistreichen und wohlformulierten Kommentar sind Sie allen anderen Journalisten, die jetzt zuerst einmal eine Nacht über die Wahlen schlafen, meilenweit voraus. Es war für die grosse Journalistenschar halt anstrengend, 4 Stunde entweder live oder via TV/Radio dem absehbaren Geschehen zu folgen. Persönlich gefällt mir S.S. sehr gut, von V.A. ganz zu schweigen. Immerhin hält A.B. die Flagge von uns Männern hoch. Die übrigen 4 BR könnten wir getrost auswechseln.

    • Wer ist S.S.?
      Wer ist V.A.?
      Wer ist A.B.?

      Bitte echte Namen und keine Abkürzungen. Sehr unhöflich im politischen Bildungsprozess.

    • Ist doch klar:
      Wer ist S.S.? Susi Sorglos alias Simo-Netta Summer-Ugha-ugha
      Wer ist V.A.? Vlugi Ahoi alias Viola Amhärd üsch Brig
      Wer ist A.B.? Another Bum alias Alääh Berssé

    • at Heiliger Bimbam. Danke. Das war nie meine Absicht, sondern ich wollte meine Buchstabenanzahl niedrig halten. Ich nehme mir das zu Herzen. Ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal

  55. Die erste grüne Swiss-Bundesrätin, pardon: heute heisst das Ministerin, hätte das Klima gerettet, und das erst noch zum Nulltarif. Genau mein Humor, Herr Stöhlker. Weiter so!

    • Mich würde interessieren, von welcher „Klimakrise“ Herr Stöhlker hier spricht. Eine „Klimakrise“ geistert nur in den Köpfen der „vereinigten Grünen aller Parteien“ herum.

      Beweis? Stefan Rahmstorf sagte schon 2013: „Aber diese Klimamodelle sind NICHT in der Lage, auf 10, 15 oder 20 Jahre PROGNOSEN über den Klimaverlauf zu machen. Das ist in der Wissenschaft allgemein anerkannt.“

      Noch Fragen?

    • Wir kennen den Titel „Minister“ hier nicht, das ist gut so.

      Bei uns heisst jemand in der Exekutive nicht zufällig „Gemeinderat, Kantonsrat, Regierungsrat, Bundesrat“.

      Damit kommt zum Ausdruck, dass bei uns ein Rat, anders als ein Minister in parlamentarischen Demokratien, nicht die Richtlinien der Politik bestimmt, sondern sich bei deren Bestimmung einbringt und nach Entscheid durch Volk und oder Parlament, diese umsetzt.

      Man sollte die unsäglich-dümmliche Übernahme von fremden Begriffen, durch manche unserer Medienleute, die Mangel an Kenntnis und Respekt vor dem Besonderen unserer politischen Kultur in sich vereinen, an sich abklatschen lassen und sich weiterhin korrekt ausdrücken, den sprachlichen und politischen Amateur-Dekonstruktivisten zum Trotz.

      In der Schweiz gibt es keine Minister, weder im Formellen noch im Übertragenen, Punkt!

  56. Der Frust ist riesig bei Herrn Stöhlker. Seine Favoritin, Frau Rytz mit den hohen Wangenknochen, ein Zeichen für maximale Intelligenz (wie er uns vor ein paar Wochen berichtete), typisch für ihre Vorfahren aus Oberschlesien (oder Nieder-?), ist hochkant gescheitert. Dabei können wir froh sein, dass dieser giftig-grüne Kelch gerade noch an uns vorbeiging. Wir haben heute schon zu viel links-grün-feministischen Multikulti-Internationalismus. – Wie kann man so verblendet sein und glauben, mit einer grünen Bundesrätin werde alles gut? Überlassen wir doch den Realitätscheck den Deutschen mit dem Duo Bärbock/Habeck. Es ist wohl nur noch eine Frage von Monaten, bis diesen grünen Clowns das Steuer überlassen wird, mit dem pausbäckigen kleinen Kobold „Kevin allein in der SPD Kühnert“ als Hofnarr.

    • Sie bezeichnen Frau Rytz indirekt als dumm ohne zu erklären warum, mit hohen Wangenknochen gesegnet und aus Schlesien stamnend. Also wenn Sie sonst keine Argumente haben, ist Ihr Kommentar nicht ernst zu nehmen.

    • Super Idee – wir lassen einmal die Anderen machen. Zu Zeiten von Winkelried mag das ja noch funktioniert haben – da stossen wir doch den Winke-Winke mal in die Lanzen der Gegner. Mit dem Gedanken, dass es die Deutschen richten sollen und wir in der Schweiz einfach mal abwarten sollen, sind sie ein hoffentlich nicht hoffähiger Meinungstreiber. Die Schweizer Politik und alle in der Schweiz Lebenden müssen für die Zukunft einstehen und selbst Schritte unternehmen. Ihre Gedanken sind passiv und lahmarschig.

    • Blind sein und nicht erkennen, dass wir so nicht weiter machen können, ist eine Spezialität der Realitätsverweigerer.
      Und dann lieber keine Frau Rytz und weitermachen mit Pfeiffen, deren einziges Können das treffen von Fettnäpfen und Diktatoren ist.