Dollar-Imperium unmittelbar vor Kollaps?

Das US-Budgetdefizit ist im Oktober und November explodiert, die Schulden schiessen hoch. Jetzt zückt Notenbank Repo-Bazooka.

Wie würde man jemanden bezeichnen, der im Monat 5’000 Franken Einkommen hat, aber 8’000 Franken ausgibt? Verantwortungslos? Verschwenderisch? Verrückt?

Nun, ist ja nur eine rein theoretische Frage, denn dauerhaft macht niemand so etwas. Oder? Ah ja, die Vereinigten Staaten von Amerika. Unter Donald Trump.

Diesen Mittwoch wurde das neueste „Monthly Treasury Statement“ veröffentlicht, auf dem die monatlichen Einnahmen und Ausgaben des amerikanischen Staatshaushaltes ersichtlich sind.

Das Bild, das sich zeigt, gleicht einer Schuldenorgie. Im Oktober und November, den ersten beiden Monaten des neuen Fiskaljahres 2020, beliefen sich die Einnahmen auf 471 Milliarden Dollar.

Und die Ausgaben? Die summierten sich auf 814 Milliarden Dollar.

Trumps Regierung hatte also in gerade mal zwei Monaten 343 Milliarden Dollar mehr Ausgaben als Einnahmen. Diese Differenz muss durch Schulden finanziert werden. Dies entspricht einem Defizit (für diese beiden Monate) von 42%.

Crazy-Haushalt in den USA – und das während „guter Zeiten“ (US Treasury Monthly Deficit)

Die ersten Monate von Amerikas Fiskalrechnung waren zwar in den letzten Jahren durch saisonale Effekte immer mit grösserem Defizit behaftet. Aber auch wenn man den Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum macht, so wurden nun 40 Milliarden respektive 13% mehr Schulden gemacht.

Die Tendenz der letzten Jahre muss einem die Schweissperlen auf die Stirn treiben. Was denkt sich Trump? Was ist in Amerika los?

Steuern werden gesenkt, Ausgaben bleiben gleich oder werden erhöht. Das Defizit sprengt alle Dimensionen.

Das kann nicht gutgehen.

Im „Fiscal Year 2009“ (das im Oktober 2008 begann, kurz nach der Lehman-Pleite) wurden 1.4 Billionen neue Schulden aufgenommen. Fair enough. Das war die „Great Financial Crisis“. Die Welt musste gerettet werden.

US-Rekordschulden im Fiskaljahr 2020? (Federal Reserve Bank of St. Louis, FRED & Extrapolation der Daten vom FY2020)

Aber wieso in Gottes Namen müssen heute, im Jahr 2019, so viele Schulden gemacht werden? Die neuen Berge in den zwei Monaten Oktober und November 2019 übersteigen die nominellen Jahresschulden aller Jahre bis 2007 mit Ausnahme von 2003 und 2004 (orange Linie).

Extrapoliert man die beiden Monate auf das Jahr linear, so käme ein Betrag von über 2 Billionen Dollar zusammen.

Durch saisonale Effekte werden die Gesamtschulden wohl etwas geringer ausfallen, aber ein neuer Allzeit-Rekord ist am Horizont.

Was am meisten Sorge machen sollte ist, dass in guten Zeiten (sprich bei wachsender Wirtschaft) eigentlich Haushaltsüberschüsse erzielt werden sollten, damit in schlechten Zeiten der Staat über Ausgaben und Defizite „stimulieren“ kann.

So die Theorie. Nun befindet sich Amerika aber in der längsten Wirtschaftsexpansion, die es je gegeben hat, nimmt aber gleichzeitig völlig surreale Schuldenberge auf.

Wie sieht die Lage dann erst aus, wenn die nächste Rezession kommt, die Steuereinnahmen sinken und noch Firmen „gerettet“ werden müssen? Defizite von 3 Billionen Dollar pro Jahr? 4 Billionen?

Schulden machen für den amerikanischen Staat heisst nichts Anderes, als dass mehr US-Treasuries auf dem Markt kommen. Also Papiere des Staats, die versprechen, das geliehene Geld samt Zinsen zurückzuzahlen.

Die Treasuries müssen Abnehmer finden. Falls die Nachfrage nach diesen Schuldscheinen fallen sollte, gehen mittel- und langfristig die Zinsen hoch.

Dies können sich die USA aber nicht leisten. Wie aus obiger erster Grafik ersichtlich, betrugen die Zinsen im US-Bundeshaushalt in den ersten zwei Monaten 65 Milliarden Dollar.

Auf’s Jahr hochgerechnet macht das fast 400 Milliarden Dollar. (Im Fiskaljahr 2019 waren es „erst“ 376 Milliarden Dollar).

Nur Zinszahlungen, wohlgemerkt.

Die USA haben 23 Billionen Dollar Schulden. Eine 23 mit 12 Nullen, also 23’000’000’000’000. Die 400 Milliarden – in Ziffern: 400’000’000’000 – voraussichtlicher Zinszahlungen entsprächen einem Zinssatz von 1.73% im Jahr.

Schon ein mittelfristiger Anstieg auf nur 2.5% wäre fatal. Etwas zeitverzögert wären 175 Milliarden Dollar – 175’000’000’000 – mehr Zinszahlungen pro Jahr fällig. Wo soll dieses Geld herkommen? Durch noch mehr Schulden? Markanter Steueranstieg?

Die Staatsschulden sind so stark angestiegen, dass es keinen Ausweg mehr gibt, als sie „weginflationieren“.

US-Staatschulden zum Ende Q3 2019 (St. Louis Fed: 22.7 Billionen Dollar, nun schon über 23 Billionen, 106.7% des US BIP)

Kein Wunder, ist die Federal Reserve in Panik und hat dieses Jahr bereits drei Mal die Zinsen gesenkt. Verzweifelt wird versucht, den Schuldendienst des amerikanischen Staates niedrig zu halten.

Vorgestern fand Fed-Chair Jerome Powell deutliche Worte: Die Zinsen werden nicht mehr erhöht, bevor nicht eine „dauerhafte und signifikante Inflation“ sichtbar würde.

Wörtlich sagte Powell: „In order to move rates up, I would want to see inflation that’s persistent and that’s significant.“ (CNBC).

Das Inflations-Ziel ist derzeit 2%. Was wäre dann signifikant? 3%? 4%? Oder noch höher? Und das dauerhaft?

Die Message könnte klarer nicht sein: Wir brauchen Inflation, und die Schulden werden weginflationiert.

Der US-Dollar wird entwertet. Momentan liegt die US-Inflation bereits bei 2.1% (CPI, Bureau of Labour Statistics), deutlich über der Fed Funds-Rate. Die USA haben also bereinigt um Inflation Negativzinsen.

Das reicht Powell noch nicht. Die Preise sollen dauerhaft um mehr steigen. Wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, ist selber schuld.

Und brauchte man doch noch eine Bestätigung, dass die Federal Reserve wirklich am Anschlag ist, so muss man nur die neueste Medienmitteilung zum Thema Repurchase Operations lesen, die ebenfalls diesen Mittwoch veröffentlicht wurde.

Noch mehr Stützung des Repo-Markts für noch länger: Wo wären wohl die Zinsen ohne die täglichen Milliardenspritzen? (NY Fed)

Von nun an kommen mindestens einen Monat lang tägliche Overnight Repo-Markteingriffe von 120 Milliarden Dollar. Über den Jahreswechsel sind es 150 Milliarden.

Hinzu kommt am kommenden Montag, den 16. Dezember, eine Facility über 50 Milliarden, die erst nach 32 Tagen zurückbezahlt werden muss.

Und zusätzlich obendrauf noch zwei zweiwöchige „Term Repos“ jede Woche von je 35 Milliarden Dollar. Gesamthaft sind bei der Fed jeden Tag Repo-Operations in der Grössenordnung von 250 bis 300 Millarden Dollar ausstehend.

Die blanke Panik. Es könnte sein, dass das US Dollar-System und damit das weltweite Finanzsystem unmittelbar vor dem Kollaps steht.

Kommentare

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  1. Ich befürchte, dass es eine
    Welt Wirtschaftskrise geben könnte
    Die meisten europäischen Staaten sind
    Ausser der Schweiz hoch verschuldet
    Italien ist der nächste Kandidat für eine
    Pleite ist Italien die Regierung hat kürzlich mehre Millionen an einer Bank
    geben müssen damit sie nicht in Konkurs geht zudem müssen zwei neue
    Brücken wieder aufgebaut werden
    ( Korruption)
    Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen.

  2. @Torpedo

    ist das so?

    „All die Probleme, die auf die Menschen in der Schweiz zukommen werden, sind entstanden, weil im Bundesrat und Parlament, unfähige, desinformierte, leichtgläubige, fehlgeleitete, unwissende und mediengehirngewaschene Damen und Herren die Plätze füllen, die anscheinend nie fähig waren ihr eigenes Hirn einzuschalten, um selbst über die Problematik und Auswirkungen des betrügerischen und kriminellen Kreditschneeball-Finanzsystems der Notenbanken und Banken nachzudenken, und nach Lösungen zu suchen.“

    Gewählt wird dennoch immer noch von uns Schweizern, oder? Links-grün gegen rechts-bürgerlich usw. usf. Wir sind der Chef, oder? Volksabstimmungen wovon man im Ausland nur träumen kann – und doch – alles wird abgelehnt (BGE, Vollgeld, AHV-Plus) oder angenommen (auch nach mehreren Anläufe vgl. Stv.17). Bevorstehende, für den Mittelstand überlebenswichtige Abstimmungen; wie: Mikrosteuer, Prämien-Entlasungs-Initiative, 13. AHV-Rente werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch klar abgelehnt werden. Was bleibt? Eine explodiernde Kinder/Altersarmut und eine überschuldete Mittelschicht. Damit sind wir inmitten einer historischen Zeitachse, die das Potential hat die Schweiz innerlich zu zerreissen.

    Herzlich

  3. Die Schweiz würde um 2015 von den USA praktisch unter harten Drohungen übernommen ohne daß das Volk dort es merkte. Seither ist der Franken=$ und praktisch das gesamte Staatsvermögen in den USA Märkten investiert. Einfach Mal genau hinsehen. Die Schweiz ist seither eine US Kolonie!vollkommen versklavt und abhängig. Kippt der US Markt , kippt die Schweiz . Gefikt eingeschaedelt. Der Schweizer Dummbürger hat gar den Franken vom Gold völlig entkoppelt. Ein fataler Fehler.
    Grüsse aus Kambodscha.

  4. – Aktienindex bald senkrecht,
    – Tagesgewinne von einem, zwei und mehr Prozente,
    – Viele EU-Banken (auch CH!!) mit zu kleinem EK,
    – Die Grossbanken trauen einander wieder nichts (!!) mehr
    – und daher Repo’s von 250 Milliarden täglich o/night.
    – Dazu wieder allergrösste Börsengänge (wiederum des Jahrhunderts)

    War alles schon mal, 2009 Herbst, erst 10 Jahre. Nur sind die „Sicherheits“Netze heute/jetzt schon mehr als sehr straff gespannt und werden schnell reissen. Mal schauen welche Bank diesmal als erste kracht. Kauft Gold oder paar m2 Land zum Anpflanzen. Zum Glück hab ich einen kl. Bach im Garten, der flüssiges liefert..

    Was noch mehr Sorge macht: Wir hatten jetzt rund 50/60 Jahre Hochkonjunktur, paar Dellen mal abgesehen. Nach all diesen schönen Jahre versumpfen also Land/Banken in ihren Schulden? Da ist was faul im freien Weltkapitalismus..

  5. It was Think Tanks in the USA, who came up with the idea of the Petrodollar system, that rewarded the USA with an „exorbitant privilege“ (it is perhaps worth tens of trillions USD annually), at the expense of the rest of the world.

  6. „Wir mussten noch nie so wenig arbeiten für eine Kaffee-Kanne, aber das könnte sich bald ändern.“

    Im globalen Finanzsystem ist vieles im Dunkeln. Zum Beispiel sollen Rohstoffpreise seit Jahrzehnten manipuliert worden sein, zu Gunsten des Nordens. Nach dem Kollaps wird das sich wohl aendern.

  7. Die USA wird Schwierigkeiten bekommen wenn Sie dieses „exorbitant privilege“ verlieren. Laut Max Keiser koennte das in einigen Monaten der Fall sein, wenn China die digitale Waehrung XRP einfuehrt.

  8. Wo ist das Problem? Noch mehr Schulden bedeutet nur mehr Schulden beim Nachbarn. Einfach Inflationsrate hoch und gut ist.

  9. Der US$ ist neben dem EURO, der eher auf Europa beschränkt ist, die einzige wahrhafte Welt-Reserve-Währung. Was in Zeiten des Goldstandards vor dem 1. Weltkrieg die südafrikanischen Goldminen waren, um mit Gold neben dem Londoner Geldmarkt den Goldstandard zu füttern, ist heute die US-Noten-Druckerei. Solange die Amerikaner ein Leistungsbilanz-Defizit haben, mit der sie die Weltwirtschaft mit ihrem Schmiermittel US$ alimentieren, muss man sich keine Sorgen machen. Gefährlich wir es dann, wenn das Wachstum der Weltwirtschaft in US$ geringer ist als ihre US$
    Schulden-Produktion. Dann wird unvermeidlich mit der gleichzeitig anfahrenden Inflation in den USA selbst und übertragen auf die Weltwirtschaft, das Vertrauen in den US$ erschüttert.
    Solange die USA mit dieser absolut verantwortungslosen Budget-Defizit Wirtschaft unter Trump fortfahren, bleibt das Leistungsbilanz-Defizit der USA bestehen und wird sich kaum eindämmen, da mit der beschleunigten Inflationsrate die US$ Industrie kaum ihre Export-Chancen enorm steigern kann. Jeder Reisende in die USA wird feststellen, wie dort die Inflation unterwegs ist. Vergessen wir nicht, die US$ Inflation wird von allen Ländern des $ Standards mitgetragen, aber wohl kaum von der Schweiz, der EURO-Zone und Japan, von China nur teilweise. Dies bedeutet nichts anderes, dass unsere SNB mehr als 100 Milliarden SFr. in naher Zukunft abschreiben darf. Oder wollen wir eine Inflation in der Schweiz von 10 % wie zwischen 1970 und 1985? Damals hatte die SNB sich nicht derart aufgepumpt mit US$ und konnte die Amerikaner zu Roosa-Bonds (USA-Schulden in SFr.) zwingen. Ebenso war der Goldbestand in Tonnen doppelt so groß wie heute. Wir Schweizer sind hart gesagt naiv und die Amerikaner werden sich auf unsere Kosten sanieren!

  10. Das ist mir schon längers bekannt. Die USA stehen bei weitem nicht so gut da, wie uns der Ober-Tweeter immer glauben machen will. Aber die Bombe wird – wie immer in der Vergangenheit – platzen, wenn die USA dem Rest der Welt den Müll verkauft haben und selber nicht mehr viel davon besitzt. Wieso sind die Zinsen von Italien und den USA auf dem selben Niveau? Weil beide schlechte Schuldner sind. Nur werden die Zinsen der USA durch die Decke gehen, weil dort gar keine Disziplin vorhanden ist.

  11. Unglaublich wie wenige die USA für die Bildung ausgeben, ganz im Gegensatz zur sozialen Sicherheit und zu Medicare. Letzteres ist wohl ein Erbstück von Vorgänger Obama. Wenn man dieses Ungleichgewicht und diese Summen sieht, so läuft es einem kalt den Rücken hinunter. Das sollte das Hauptthema in Washington sein und nicht ein blödes Telefon des Präsidenten mit dem ukrainischen Amtskollegen. Die Demokraten schauen genau so am wirklich Wichtigen vorbei wie die Republikaner. Parteipolitik über alles – Landesinteresse unwichtig !

    • Die Politiker/innen machen Karriere (darum KarrierePolitiker, nicht Staatsmänner) und „verdienen“ „Geld“ für sich und seine Familien, nichts anders.
      Landesinterrese ist tatsächlich unwichtig.

  12. Nein, die Welt mußte nicht gerettet werden, nur das KrankeSystem. Ihr Oberschlauen müsst nun mal wieder für alles DTrump die Schuld geben. Hättet Ihr nur mal unter Obama so kritisch geschrieben. Da stieg schon die Schuldenlast zu stark an. Oder was is mit Japan? Auch Trump schuld? Dies zeigt mir, es nicht mehr nötig Eure Artikel zu lesen. Ihr schreibt auch nur noch von irgendwelchen Quellen ab. 😔 Peinlich

  13. In letzter , aller letzter Zeit, fallen hier dazu Namen wie

    „Weinstein“
    „Epstein“.
    Und andere …Stein 👀

    Diese feinen Ganoven wurden stinkreich, aber leben nicht mehr oder büssen bitter für ihre Schweinereien.

    Ungetümes Fressen Und Prassen; jene 1 Promille Kapitalisten welche dem System die nächste Revolution sichern.

  14. Interessante durchwegs richtige Kommentare.
    Was offenbar den wenigsten bewusst ist,
    der fundamentale Hintergrund nicht nur in
    den USA, sondern mit wenigen Ausnahmen Weltweit
    ist die substanziel erheblich kapute, aus einem
    vernünftigen Gleichgewicht gefahrene Realwirtschaft.
    Heisst Broturealproduktion zu Realbruttokonsum.
    Mit der unseligen Geldmengenausweitung konnte
    das ,,gedekelt,, werden.
    DARUM wird mit dem platzen der Geldblase unabwendbar
    auch die Realwirtschaft jämmerlich absaufen.
    Ohne wenn und aber Realwirtschaft und Geldwesen sind
    untrennbar ineinander verknüpf, wer da etwas anderes glaubt,deren gibt es offenbar ganz viele, ist einfach nur naiv.Ein kaputes Finanzsystem einfach durch ein neues ersetzen.Hmmm kann durchaus begrenzt wirken, jedoch auch und unaushebelbar nur auf Zeit.

  15. Die USA haben einen grossen Vorteil gegenüber anderen Ländern: Sie verschulden sich in ihrer eigenen Währung. Das Risiko, das die Schulden einfach weginflationiert werden, tragen die Anleger mit Nominalforderungen in USD.
    Und da die US-Amerikaner nicht gerade die geborenen Sparfüchse sind dürfte das fast nur „die Ausländer“ betreffen die in der US-Politik nichts zu melden haben…

  16. Super Lucky, ökonomisch die richtige Frage gestellt!

    Aber es ist die falsche Frage und der falsche Blickwinkel, wenn man sich einen kalten Krieg (welcher nicht in einem offenen Konflikt sich manifestiert) 2.0 auf vordergründig wirtschaftlicher Ebene vorstellt.

    Gehen wir etwas tiefer in die wirtschaftlichen Auseinandersetzungen, so sehen wir, dass die Amerikaner den Chinesen diplomatisch erklären wollen,
    — wir kaufen von Euch mit unserem starken Dollar (wie mann’s nimmt) Eure Produkte (wenig innovativ, wenig know how, nur billig) und ihr lasst den Dollar nicht abwerten bzw. Eure Währung nicht aufwerten, dann schauen wir einmal, wann auch mit Euch physikalisch gesehen der Markt beginnt zu spielen! —
    ihr könnt euren Kalten Krieg 2.0 haben! Oder beginnt in das eigen System zu investieren (Krankenvorsorge, Altersvorsorge, westlicher Standard – was das auch immer heissen mag, etc. etc.) und kauft von uns low brain Güter!

    Die Drogen-Kartelle lassen wir hier einmal aussen vor (Hauptvermögen in US-Dollar Scheinen)!

    Ob diese Geschichte gut ausgeht, wie die Geschichte mit der ReichsMark oder der Lira oder des Peso — just name it — sei dahingestellt.

    Ich verweise an dieser Stelle auf den IP Artikel „Swiss Banking – Game Over“ da sind bereits die Zeichen auf die Vor-Beben. Interessanter Artikel und vor allem auch die Kommentare dazu. Das Gesamtbild bekommt Konturen. Wir werden auch nicht weit von 1933, order 6102, Franklin D. Roosevelt und 1961, order 10905, Dwight D. Eisenhower stehen. Freunde, da kommt noch was!

    Machen wir uns auf die kurze Frist keine Sorgen und bereiten uns auf die lange Frist vor (nicht nur bis zum nächsten Sonntag). Wir mussten noch nie so wenig arbeiten für eine Kaffee-Kanne, aber das könnte sich bald ändern.

  17. World trade is now a game in which the US produces dollars and the rest of the world produces things that dollars can buy. The world’s interlinked economies no longer trade to capture a comparative advantage; they compete in exports to capture needed dollars to service dollar-denominated foreign debts and to accumulate dollar reserves to sustain the exchange value of their domestic currencies. To prevent speculative and manipulative attacks on their currencies, the world’s central banks must acquire and hold dollar reserves in corresponding amounts to their currencies in circulation. The higher the market pressure to devalue a particular currency, the more dollar reserves its central bank must hold. This creates a built-in support for a strong dollar that in turn forces the world’s central banks to acquire and hold more dollar reserves, making it stronger. This phenomenon is known as dollar hegemony, which is created by the geopolitically constructed peculiarity that critical commodities, most notably oil, are denominated in dollars. Everyone accepts dollars because dollars can buy oil. The recycling of petro-dollars is the price the US has extracted from oil-producing countries for US tolerance of the oil-exporting cartel since 1973.(Henry C.K. Liu)
    Wo liegt also das Problem?

  18. Sehr gut mit Zahlen dotierter Artikel.
    Sind die USA tatsächlich noch DIE sog. Suppermacht
    dass reichste Land der Welt?
    Die horrenden US-Staatsschulden sind ein Punkt.
    Da sind jedoch noch deutlich mehr Negatieffaktoren.
    Das massieve Handelsbillanzdefizit.
    Die teilweise umfangreiche Deindustrialisierung,
    in weiten Gebieten des Landes.
    Die sich daraus ergebenden bedenklichen Sozialen
    Zustände, teilweise massiev verarmte Massen.
    Die teilweise obermarode Infrastruktur, davon konnte
    und kann sich jeder der schon durchs Land gereist ist
    persönlich überzeugen.
    Auf diesem fundamentalen Hintergrund???
    Der US Dollar ist nach wie vor die Globale Leitwährung,das mit dieser Ehre auch der Begriff Reservewährung untrennbar verknüpft ist wird ausgeblendet.Kann der US-Dollar die Funktion als Resevewährung substanziel noch ausfüllen???
    Kann er ganz klar nicht, denn eine Währung die nicht
    mit Realwirtschaftlicher Substanz unterlegt ist,ist faktisch wertgemindert bis wertlos.
    Die Mechanismen sind etwas komplex und nicht so leicht nachzuvollziehen.Die ,,stärke,, der USA basiert längst nicht mehr auf eigener Substanz sondern auf dem Umstand das die USA die dominierende Leitwährung stellen, heisst ein Teil der Zeche wird von der übrigen Welt für die USA mitbezahlt.
    Der Kollaps des Weltfinanzsystems ist nur noch eine Zeitfrage. Wann die Frucht reif ist, das wissen auch die Götter im Olymp NICHT.
    Da läuft langst eine globales bewusstes und in sehr hohem masse, unbewusstes systembedingtes, Druck und Schwarzpeterspiel.
    Dazu einfach zwei Beispiele die zeigen das auch die Schweiz mitspielt und mitspielen ganz klar ,,MUSS,,.
    Auch die SNB hat US Deviesen in der Billanz muss sie
    auch,damit zum einen der Handel mit den US und anderen Marktteinehmern, läuft und die USA nicht mit dem Zaunpfal winken, grins, schon brav Dollar in die Billanz, oder wir machen Politisch entsprechend Druck.
    Bis aktuell funktioniert das auch noch gegen China, die können die vor allem US-Staatspapiere und anderen Deviesen, nicht einfach auf den Markt werfen, denn in der Volge würde der US-Absatzmarkt kollabieren.
    Fazit: Da hat sich im Verlauf von innzwischen Jahrzehnten etwas aufgebaut ,das es in der Dimension, in der gesamten Welt, vor allem Wirtschaftsgeschichte noch nie gab.
    Die Menscheit sitz auf einer Monetär- Realwirtschaftlichen Megabombe,das wird verdammt heftig wenn das Ding hoch geht.Das ist sicher zumindest in einem gewissen Umfang auch den Verantwortlichen zb.in den Zentralbankgremien bekannt.
    Das hat schon seine Gründe warum die auch noch nach dem letzten Massnahmen Strohhalm greifen.
    Und die Politik und grosse Teile der sog. Wissenschafts und sonstige sog.Elite???
    Hmmmm eher Witzfiguren.
    Denn da droht nicht ein akuter Wetterklimawandel, sondern ein Wirtschafts und Finanzklimawandel mit allem was dieser ,,Klimawandel,, an Blitz, Hagel,Tornados usw. zu bieten hat.

    • So erscheint es mir ist das eine Runde, wo der Geist, tatsächlich noch funktioniert. Ich bedanke mich bei allen Akteuren die hier ihr bestes gegeben haben. Selten war ich so dankbar das meine unterste schiene also die eines Hauptschülers euer System nicht nur durchschaut hat, nein ich frage mich sind hier einser unter euch??? HAHA Ihr voll spacken!!! Danke an alle ,,großen“ super Helden…! gez. Daniel Weitzmann Hauptschule 1997 ihr loser!!!

  19. USA und Schulden – das war schon immer so.
    Viel explosiver ist die Schuldenschmarotzerei in der EU:
    Unrettbar verschuldet.
    Die EU wird sowieso platzen, USA hin oder her.

    • …..Und wenn die EU platzt sind die Schweizer Bundeshausinsassen noch so “strohblöd“ und kriminell, dass sie die in die Bundeskasse einbezahlten Steuergelder der Schweizer, illegal und zweckentfremdet, als Kohäsionsmilliarden hinterher schmeisst!

    • Na ihr beiden Tro..eln:
      Soo einfach ist’s auch wieder nicht!
      Die Schweiz will und muss ja unbedingt am EU-Markt teilhaben, ansonst die
      CH-Wirtschaft absäuft und zwar schnell, nachhaltig.

      Sehr viele Schweizer (ev.Mehrzahl??) glauben nach wie vor, sie seien das Mass aller Dinge, die Besten usw. und wollen/können nicht sehen, dass sehr vieles nur scheinbar gut ist, aussen fix – innen nix. Ob neue Gesetze, Vorschriften, Eigenkapital der Banken, Reserven oder so; alles nur zum Schein, überall Hintertürchen womit man diese elegant (eben schweizerisch!) umgehen kann. – Wohl bekomms!

  20. Alles Frage des Glaubens. Ich habe ein E-book über den historischen Jesus geschrieben und die römische Propaganda aufgedeckt.
    Fazit: Wenn die Welt den Amis glaubt, dann können die lieben, netten Amis auch 1000 Billionen Dollar Schulden machen. Das Schneeballspiel funktioniert, solange man es glaubt und die Menschen die Propaganda schlucken. Mit einem jüdischen Aufständischen, der zu Gott vermarktet wurde, verdient sich der Vatikan jedes Jahr ein Milliarden Vermögen. Es funktioniert seit 2000 Jahren. Frohe Weihnachten!

  21. Vielen Dank für den interessanten Artikel. In der EU wird es wohl ähnlich gehandhabt „whatever it takes“. Der Grund, warum das so lange funktionieren kann und wohl noch viele Jahre so weiter laufen kann, scheint die bedingungslose devote Autoritätsgläubigkeit oder das Desinteresse der meisten Leute zu sein.

    Bin mit Ihnen einverstanden: Gemäss logischem denken müssten solche Systeme schon lange zusammengebrochen sein. Aber wenn das logische denken getäuscht oder ausgeblendet wird, kann das weiter so laufen, wenns sein muss möglicherweise bis in alle Ewigkeit – in den USA sind es ja schon knapp 50 Jahre 🙂

  22. Man kann nur das ausgeben, was man vorher REAL erwirtschaftet hat. Alles andere ist Voodoo und führt je nach System mittel- bis langfristig in die Verwerfung. Wie wir derzeit beweisbar sehen. Auch ein Minuszins von 3% wird uns nicht mehr retten. Auch die Behauptungen die Zentralbanken können „Geld“ drücken bis der Arzt kommt, erweist sich als Illusion, weil man den soziologischen Aspekt (Markt oder Befehl) und die Missbrauchsmöglichkeiten am System durch Menschen völlig ausser Acht lässt. Hinzu kommt die Fehleinschätzung zu glauben, man könne etwas steuern, in dem man die Wirkungen vor die Ursachen setzt. Das traurige an der ganzen Geschichte? Wir – die Schweiz – sind auf Grund der fehlerhaften Geldpolitik der SNB in einer noch aussichtslosen Lage. Wir haben noch mehr als alle Anderen zu verlieren. Wachstum durch Verschuldung scheint die neue Strategie zur Gewinn-Akkumulation. Euro wir kommen….

    • @Illusionen platzen,….Das Kreditschneeballfinansystem der Notenbanken und Banken auch.

      All die Probleme, die auf die Menschen in der Schweiz zukommen werden, sind entstanden, weil im Bundesrat und Parlament, unfähige, desinformierte, leichtgläubige, fehlgeleitete, unwissende und mediengehirngewaschene Damen und Herren die Plätze füllen, die anscheinend nie fähig waren ihr eigenes Hirn einzuschalten, um selbst über die Problematik und Auswirkungen des betrügerischen und kriminellen Kreditschneeball-Finanzsystems der Notenbanken und Banken nachzudenken, und nach Lösungen zu suchen.

      Das korruppte Lobbystenpack im Bundeshaus dürfte schon bald von grössten Problemen umlagert sein.
      Schwer vorstellbar, dass sich die Bevölkerung nicht schon bald gegen die Bundeshauspolitik, und gegen sämtliche politischen Parteien erheben wird.

      Was wir in Zukunft brauchen, ist ein nachhalties Geldsystem und nicht ein Finanzsystem, wo alles mit Kreditverträgen und Schulden (ohne Geld!) finanziert wird.

      Ganz wichtig noch:

      Weil all die Kredite der Banken und Notenbanken, nie mit Geld gedeckt waren, sind die Kreditverträge durch Betrug entstanden und deshalb illegal.

      Betrügerische Buchungen, sowie mit Zahlen bedruckte Papierfetzen sind nicht Geld, sondern nur Falschgeld! Das gesetzliche Zahlungsmittel “Schweizer Franken“ ist gesetzliches, von der Politik verordnetes Falschgeld.
      (In diesen sogenannten Rechtsstaaten wurde das Unrecht, zum Recht erklärt!)

      Der Bundesrat und Parlament sind aufgefordert all die Kreditverträge, die nicht mit eigenem Geld der Banken gedeckt waren, für ungültig zu erklären.
      Kredite, Geld verleihen kann man erst dann wenn man das Geld zuvor auch real durch Arbeit verdient hat.
      Die Banken hatten für ihre Kreditverträge aber nie Gelder verliehen, die sie zuvor selbst verdient haben, sondern die Kreditbeträge sind lediglich durch uenendliche Bilanzverlängerungen (Betrug) entstanden, und die Kreditsummen sind lediglich auf die Konten der Kreditnehmer per Tastatur an Computern eingetippt worden. Die schönen gefälschten Zahlen auf den Bankkontoauszügen sind deshalb nicht mit Geld gedeckt, sondern basieren auf Täuschung und Betrug.

      Spätestens bei der anstehenden Währungsreform werden dies auch die grössten Schlafkappen (auch im Bundeshaus!), wenn es zu spät ist, realisieren.

  23. wasser predigen, wein trinken… war doch schon immer so. nur mit dem amis wird es noch bitterer, den wein bezahlen andere!

    klever sind vor allem diejenigen welche ihre $-bestände reduzieren (haben die russen so gemacht, die chinesen werden weiter nachziehen und ihre $ weiter in gold tauschen).

    irgendwann werden dann die top-reichen ganze bundesstaaten billig kaufen können

  24. Ist leider so wie im Artikel beschrieben. Damit sollte auch den Leser/innen bei IP klar werden, wer ursächlich für die globalen Finanzprobleme verantwortlich ist: Die USA und die EU, im kleineren Umfange nun auch die Chinesen. Gemessen an den Geldmengen USD und EUR sollte dann auch klar sein, dass der Handlungsspielraum der SNB beschränkt ist. Natürlich ist es der Entscheid der SNB selbst, Negativzinsen einzuführen, dies aber als Folgewirkung der massiven Geld- und Schuldenausweitung in Europa und in den USA. Es ist unbestritten, dass die Negativzinsen schädlich sind, ein Nicht-intervenieren der SNB hätte aber zu einer signifikanten Aufwertung des CHF geführt und viele Arbeitsplätze vernichtet. Dies sollte endlich all jenen klar werden welche ein permanentes SNB Bashing praktizieren ohne aber klare Alternativszenarien aufzuzeigen.

  25. Da wurde seitens Trump viel Getöse gemacht über Zölle respektive Zollerhöhungen, um sog. „Dumping“-Exporteuren in – China, aber auch Deutschland und Frankreich standen immer wieder am Pranger – Mores zu lehren. Das kommt auf der Grafik ziemlich mickrig rüber, genauso wie die Einnahmen aus Unternehmenssteuern, alles im gleichen Umfang wie die Mini-Ausgaben für Bildung. Dem Europäer bleibt nur Kopfschütteln statt Goethes „Amerika-du-hast-es-besser“: – Millionen, die an die Realität der Geschichte von Adam und Eva glauben und die Evolutionstheorie ablehnen einerseits, Wissenschaftsnobelpreisträger am Fliessband plus Silicon Valley andererseits – how does it all fit together?

  26. Die USA können sicher bald wieder mit ein paar Milliarden US-Dollar mehr Einnahmen rechnen, wenn die UBS, wegen verbrieften US-Hypotheken, zur Kasse kommt. Auch für die CS und andere Banken, wird das DOJ sicher bald wieder einen trifftigen Grund finden um das nötige Geld einzutreiben.

    • …..Und wenn die Banken nicht zahlen, werden Bundesrat und Parlament sicherlich gerne nochmals die Steuerzahler schröpfen, um auch noch “Kohäsionsmilliarden“, an die USA zu überweisen.

  27. Trump ist in den 80er und 90er Jahren gross geworden. Er glaubt, er könne ein Wirtschaftswunder a la Reagan wiederholen – mit hohem Deficit Spending und „Trickle Down“ durch Begünstigung der Reichsten.

    Das ist komplett illusorisch, denn Reagan fing mit Zinsen um die 10% an und mit viel weniger Schulden.

    Zudem erhöht die Trump-Politik die Defizite massiv just zu einem Zeitpunkt an dem die grössten traditionellen Käufer von US Treasuries über kurz oder lang wegfallen: China und Saudiarabien.

    Auf der anderen Seite gehört die Fed den grossen US-Banken. Die Fed als Organisation wird daher alles tun, um die Stabilität des Systems um jeden Preis aufrecht zu erhalten.

    QE to Infinity.

    • To infinity?
      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher (Einstein).

  28. Tja, der Artikel zeigt richtig auf was der aktuelle Stand ist. Wie immer jedoch fehlt der Hinweis darauf, wer von dieser Situation profitiert und wer das bezahlt. Staatsschulden bezahlen immer die Steuerzahler über Steuern, Abgaben, Gebühren usw.. Profitieren tun vordergründig die verschuldeten Staaten, die nur durch „Billigzinsen“ oder sogar Negativzinsen noch „furwerken“ können. Am profitabelsten ist diese Situation jedoch für die Kreditgeber! Erschaffe Kredit durch ein paar Klicks auf dem Computer und kassiere Zinsen dafür (nennt sich „Fracktional Reserve Banking“). Das Bedeutet, Banken und vor allem die Beherrscher dieser Banken entziehen dem gesamten System enorme Mengen an Geld, dass von der arbeitenden Bevölkerung an Leistung (Produktivität) erbracht wurde. Also, wird dieses System der Umverteilung, von fleissig zu reich (Andreas Popp hat das schön aufgearbeitet)solange weiter geführt, bis es platzt und die arbeitende Bevölkerung wieder einmal vollständig beraubt wird.
    Die Handlanger dieser Mafia sind übrigens einfach zu erkennen an den weissen Hemden und den geschliffenen Worthülsen. Die effektiven Mafiosi sind eher unscheinbar und kaum bekannt.

  29. Die wahnsinnige Me-Too-Strategie der Nationalbanken wird mit dem ersten fallenden Dominostein beendet werden. Früher sprach man bei Fehlallokationen von Gelder von einer Blase (Bubble). Seit Jahren pumpen wir die Börsen und Investments hoch, immer auf der Suche nach ein bisschen Rendite für die unsinnig generierte Geldmenge. Das nennt man wohl Investitionsnotstand.

    Klar, alle reden von Substanz und wenden dafür Werkzeuge aus der Zeit an, in welcher Bubbles verhältnismässig klar abgrenzbare Phänomene waren. Heute leben wir in einer Welt von Digitalisierung, AI, Hochfrequenzhandel, … was das ganze System zu einem einzigen Bubble macht. Die Finanzkrise 2008 ff war nur ein Vorgeschmack.

    Es dürfte wohl nur drei halbwegs passable Szenarien geben, wie die Gesellschaft und vor allem auch die Staaten wieder aus diesem Wahnsinn rauskommen.

    – dauerhafte, verhältnismässig hohe Inflation mit dem Risiko der Hyperinflation
    – massive Schuldenschnitte zu Lasten … ja, das ist die Frage, wen es dann treffen wird
    – quasi-vereinheitlichte hohe Zinsen auf globaler Ebene

    Seit der Aufhebung der Goldparität erleben wir immer wieder Zauberlehrlinge und Alchimisten in den Nationalbanken und totalitäre, begrenzte und sonstig arg limitierte vermeintliche „globale Leaders“ auf der politischen Ebene.

    Diese vermeintlich tolle Globalisierung, welche letztlich eher eine Unterform der versuchten Kolonialisierung war, wird uns bald einen richtigen Knall herbeiführen.

    Nichts davon, was dann kommt, wird uns gefallen!

    Autovertreter verkaufen Autos.
    Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
    Volksvertreter …

  30. Sell usd vs eur. Ist technisch gestern vs eur nach unten ausgebrochen, bzw der eur nach oben.
    Die usa verfolgen die Politik, welche sie seit 40 Jahren praktizieren. Nix Neues

    „The usd is our currency, but your problem (j connally, treasury secretary under nixon)

  31. Das ganze westliche Finanzsystem ist vor dem Kollaps, das betrifft nicht nur die USA. Kollabiert das westliche Finanzsystem, geht die Kaufkraft verloren und China und andere aufstrebenden Länder verlieren Märkte und kollabieren ebenfalls.
    Der Eingriff der Zentralbanken hat dies bisher verhindert und es wäre Zeit gewesen für fundamentale Reformen – die sind aber ausgeblieben.
    Aber Hauptsache, wir haben nun den Notstand wegen Klimawandel erklärt, nun wird alles gut.

  32. Westrom ging durch Hyperinflation unter. Ostrom bei seiner zweiten.

    Die USA sind das neue Rom. Wegen der Macht des Dollars dürfen sie sich doe Verwässerung des Dollars erlauben. Seit Wann? Seit Nixon dies 1970 angefangen hat.

    Geht mal auf YouTube bei GoldSilver (so geschrieben).

    • Die USA, das neue Rom, gesteuert vom alten Rom, dem Vatikan.

      Sie sind noch immer da, um die schuldigen Schuldner über ihre FED unter ihrer Fuchtel zu halten. Der FED Präsident ist letztlich (verdeckt) auf der Lohnliste der katholischen Führer in Rom. Die tatsächlichen Vatikanbanker und Treuhänder sitzen in der City of London, ein eigener Staat (steuerfrei) in Grossbritanien. Dasselbe gilt für Washington D.C. /den District of Columbia, und Sitz der “US“-Regierung.
      Weshalb der Brexit? Man sitzt doch nicht gerne im EU-Schuldensumpf, dafür sollen wie immer die Deutschen haften. Alles wie damals mit den erzwungenen
      Versailler Verträgen, nach den von den Notenbanken und Banken finanzierten beiden Weltkriegen. Es ging den angeblich “Religiösen“ immer darum die Staaten und Bevölkerungen in die Verschuldung zu treiben, um die Zinsen und Zinseszinsen zu kassieren.
      Vielleicht reisen die Bundesräte schon bald wieder zum Vatikanbesuch nach Rom, um ihre neuen “Orders“ in Empfang zu nehmen.
      Die heiligen Finanziers sind natürlich immer empfänglich für Schweizer Kohäsionsmilliarden, denn der eidgenössische Schuldenreichtum ist doch sooo gewaltig, Amen.

    • Schaut doch einfach mal nach wieviel des SCHWEIZER Staatsvermoegens seit in die US Aktienmaerkte „investiert“ wurde. Da wirds euch schlecht. Die gesammte Schweiz haengt an diesem manipulierten und durch Luftgeld aufgepumpen Markt. Der Franken war einmal. Seit Jahren nun 1:1 zum $. Warum sind denn Alle so blind?

  33. Traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

    Die grössten Positionen der Ausgabenseite sind social security und medicare.

    Die Entwicklung der Ausgabenblöcke über Zeit könnte etwas mehr Aufschluss geben, woher die Kostenexplosion kommt.

    • Irgendwie kann auch die Zahl der Militärausgaben nicht stimmen. Die Ausgaben liegen sicher nicht nur bei 130, sondern bei 300+ Milliarden. Dann noch Rüstungsdeal mit Saudi Arabien im Wert von 120 Milliarden, ah oops, schlage ich nach, z.B. 2015 waren es 600 Milliarden Militärausgaben (54 des Haushalts).

  34. Seien wir doch mal ehrlich. Diese „Schulden“ sind reine Fiktion und eine Umverteilung an sehr wenige ausgesuchte Multimilliardäre. Wer will denn die Schulden eintreiben? Diese sind geschützt durch Flugzeugträger, Atomwaffen und was weiss ich noch alles. Wie sollen sie überhaupt bezahlt werden? Die Schuldenrate übersteigt das BIP (#UselessMetric) bei vielem.

    Nein passieren wird nichts. Doch – vielleicht erhebt sich irgendwann einmal das dumme Volk. Hoffentlich erlebe ich das nicht mehr.

    Eine Frage habe ich trotzdem. Wieso ist die Schweiz so dumm und bezahlt Schulden?

    • Sie liefern die Antwort ja bereits: Weil die Schweiz jetzt Jets für 6 Millarden kaufen will, vielleicht, mal sehen, aber wir wissen noch nicht von wem…

    • Wieso sind die Schweizer Politiker/-innen so “strohblöd“ und beschliessen, und zahlen Kohäsionsmilliarden an andere Länder, wenn sich diese doch selbst über ihre eigenen Notenbanken und Banken verschulden können.

      Der Schweizer Staat sollte sich doch nicht für andere Länder verschulden, wenn er selbst noch mit vielen Milliarden verschuldet ist.

      Es darf doch nicht sein, dass die Damen und Herren im Bundeshaus die eigene Bevölkerung hintergehen, und illegal Schweizer Steuergelder missbrauchen, um die Staatshaushalte anderer Länder mitzufinanzieren!

      Wozu soll die Schweizer Bevölkerung noch Steuererklärungen ausfüllen und abgeben, wenn die Steuereinzahlungen der Schweizer missbraucht, und an andere Länder weitergereicht werden?

      Die Steuerpflicht beschränkt sich räumlich auf den Staat Schweiz, und kann und darf von Politikern /innen niemals auf andere Staaten ausgedehnt werden!

      Was die Parlamentarier/-innen und Bundesräte/-innen hier machen ist Amtsmissbrauch, und muss den sofortigen Rücktritt zur Folge haben muss!

      All diese Beschlüsse sind ungültig, beziehungsweise müssen sofort für ungültig erklärt, und rückgängig gemacht werden!

      Die Damen und Herren im Bundeshaus sind mehrheitlich völlig unglaubwürdig.

  35. Und wir Schweizer Trottel machen mit unserer 0%-Zinspolitik mit. Bravo! Wer keine Realwerte hat (Immobilien, Aktien, Rohstoffe) sollte sich vielleicht welche kaufen. Dort hat man zwar kein gutes Gefühl (weil so stark angestiegen), aber wenn diese schlauen Zentralbanker noch mehr Geld drucken, wird „Cash“ weiterhin an Wert verlieren. Vielleicht sollten die „Schlaubis“ mal die „Asset Inflation“ berücksichtigen…

    • Der Staat wird Ihnen enteignen oder bis zum Bankrott besteuern, when push comes to shove. Wie USA mit Gold 1935 (Proclamation 6102). Aktientransaktionssteuer in Deutschland 2019 (Olaf Scholz). Und wenn Sie sich dieser Enteignung widersetzen, kommt die freundliche Polizei und hilft Ihnen das Licht zu sehen.

    • Wer kein anonymes, physisches Gold sein eigen nennt(gut verbunkert) dem ist nicht zu helfen. So einfach ist das.