Die CS-Homburger-Nebelwand

Renommiert, mächtig, teuer – und zu vielem bereit: Die Spying-Gutachten der CS-Anwälte sollten gründlich hinterfragt werden.

Leichter gesagt als getan: Das nun auf der Hand liegende Grossthema, das mindestens auch einen Dreiteiler „verdient“, sind die Verbandelungen grosser Anwaltsfirmen mit den Grossbanken und weiteren „Grossen’“aus der Branche.

Das Thema müsste gesamtschweizerisch behandelt werden. Genf und Lugano-Chiasso müssten auch abgedeckt werden.

Es stellen sich mehrere Fragen. Bei welchen Anwaltskanzleien ist es zwecklos, juristischen Beistand für Auseinandersetzungen mit Grossbanken und weiteren aus der Branche zu suchen, weil deren Abhängigkeit (bis Gefälligkeit oder gar Hörigkeit?) von ihren Grösstkunden solches zum hoffnungslosen Unterfangen macht?

Gibt es grössere Anwaltskanzleien, wo bessere bis gute Aussichten auf juristische Erfolge in Auseinandersetzungen mit Grossbanken und weitern aus der Branche bestehen? Welche sind es? Sind konkrete Fälle bekannt?

Sind solche Fragen für die sonst für die Reinhaltung ihres Berufsstandes so bekannten, relevanten Anwaltskammern ein Thema? Hat sich je jemand einigermassen konkret geäussert?

Sollten staatliche Behörden die Situation untersuchen und allenfalls Massnahmen verfügen? Untersucht die Finma (oder andere auf kantonaler Ebene) solche Aspekte?

Nachtschicht im Juristen-Tower (IP)

Im Medienbereich kann ich mich, leider nur vage, an eine Recherche erinnern, in der solche Fragen aufgeworfen und teilweise auch beantwortet wurden. Aber diese Arbeit liegt bestimmt mehr als 10 Jahre zurück.

Könnte der Autor vielleicht der hartnäckige Markus Schneider von der
„Weltwoche“ (vor der Köppel-Zeit, versteht sich) gewesen sein?

Hoffnungslos ist die Lage nicht: Das illustriert am besten Lukas Hässig mit „Inside Paradeplatz“. Er wird ja ständig von beauftragten Juristen bedrängt, bedroht und eingeklagt.

Aber Lukas Hässig schreibt weiter. Der Nachrichtenfluss von Enttäuschten, Getäuschten, Frustrierten und auch Erleuchteten zu „Inside Paradeplatz“ wird sich mit den neuesten Erkenntnissen zur CS-Homburger-Nebelwand weiter verstärken.

Kommentare

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  1. Gleiches zieht Gleiches an. Der VR der CS hätte schon längst ausgewechselt werden sollen. Der Niedergang der SKA begann mit dem Chiasso-Skandal unter dem VRP Heinz Wuffli. Es folgte die Übernahme der Schweiz. Volksbank durch die SKA unter Rainer E. Gut und der misslungene Versuch einer Übernahme der Schweiz. Bankgesellschaft unter dem damaligen VRP Nikolaus Senn im Jahr 1996. Dann begann der stetige Abstieg der umfirmierten Credit Suisse unter den ehemaligen McKinsey-Consultants Lukas Mühlemann und Thomas Wellauer. Der ehemaligen SBG nach der Fusion mit dem Bankverein zur UBS ging es nicht besser: Robert Studer wurde durch Mathis Cabiallavetta ersetzt und Marcel Ospel führte die UBS kurz vor den Abgrund. Der Schweiz. Bundesrat unter Kaspar Villiger rettete die UBS mit über 60 Mia., die aber mit Gewinn wieder in die Staatskasse zurückgeführt werden konnten. Auch das Grounding der ehemaligen SWISSAIR haben die beiden Grossbanken zu mitzuverantworten: Mario Conti wurde von Nestlé zur SWISSAIR abkommandiert (R.E. Gut war Nestlé-VRP), kündigte gleich die Kreditlimite der CS (damit war das Exposure der CS vom Tisch) aber auch die UBS (Cashpooling-Bank) unter Marcel Ospel war dann nicht mehr bereit, die Kreditlimite aufrecht zu erhalten und am 1.10.2001 war das Grounding auch das Ende der SWISSAIR. Auch hier musste die Eidgenossenschaft überbrückend einspringen. Den Rest kennen wir: Die Schweiz hat keine nationale Airline mehr. Das damalige Management unter Philippe Bruggisser (ab 1997) und seinen Zauberlehrlingen haben die „Fliegende Bank“ SWISSAIR ruiniert. Auch hier sahen wir Ignoranz, Verblendung, Überheblichkeit und vor allem enorme Inkompetenz. Auch beim Fall der SWISSAIR waren die Beratungsfirmen McKinsey mit der Hunter-Strategie und Roland Berger (Chess-Konzept) beteiligt. Honi soit qui mal y pense …
    Aber zurück zur CS und UBS: Bei beiden Banken löste ein Missmanagement das andere ab. Die Kursentwicklung der CS und UBS Titel spricht eine klare Sprache: Die Eigentümer haben nur verloren. Ich habe mich leider viel zu spät von beiden Titeln getrennt. Es ist leider auch so, dass die Mehrheitsverhältnisse an den Generalversammlungen so klar sind, dass die Publikumsaktionäre chancenlos sind und dass keine Änderungen seitens Kleinaktionariat möglich sind.
    Was beiden Banken gut tun würde, wäre ein Verwaltungsrat, der das Bankgeschäft mit den drei Geschäftsmodellen (Zinsdifferenz-, Transaktionsgeschäft und Investmentbanking) kennt, Risiken erkennen und bewältigen kann und in der Lage ist, einen grundlegenden Wandel der Unternehmenskultur in die Wege zu leiten. Die unersättliche Gier, die exorbitanten Boni und die Verantwortungslosigkeit gegenüber den Stakeholdern ist das eigentliche Problem dieser Banken. Dazu kommen noch Unfähigkeit, Verblendung und Grössenwahn.
    Die Arbeitsbienen in beiden Grossbanken sorgen jeden Tag dafür, dass der Laden läuft. Der Grossteil des oberen Managements sollte entlassen werden und der Betrieb würde besser funktionieren: weniger Fehlentscheide, Respektierung der Steuergesetze, weniger hohe Saläre mit falschen Anreizen, grössere Effizienz und Konzentration auf Wertschöpfung und Effektivität wären das Resultat.
    Es ist zu hoffen, dass diese Veränderungen möglichst bald zur Realität werden und endlich wieder einmal etwas Positives über die Schweizer Banken zu lesen sein wird.

  2. Noch etwas aus der Vergangenheit:

    Als man mich bei der UBS bedrängte, meine eigene Kündigung zu schreiben, nachdem ich es gewagt hatte, die Anlagepolitik der SNB zu kritisieten, drohte mich der damalige Direktor SBG Schweiz:

    Falls ich aufs Arbeitsgericht gehe, würde die UBS mich dort als geisteskrank hinstellen und werde damit Erfolg haben. Die SBG habe gute Beziehungen zum Gericht.

    So steht es um den Finanzplatz Zürich seit Jahren.

    Marc Meyer

    • @ Marc Meyer Dr.
      Ein Teil der Geschäftsleitung und des Rechtsdienstes SBG/UBS
      nahmen es es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so genau.

      Einschüchterungen, Drohungen, Nötigung, Willkür,
      wie in Ihrem Fall, gehörten zu deren Repertoire.

      Tatsächlich gab es gute Beziehungen zu einigen Exponenten
      der Justiz.

      Die gesamte Konzernspitze, darunter ein Fossil der alten SBG,
      und der ehemalige Chefjurist wurden auf Betreiben des Bundesrates
      2009/10 abgesetzt.

    • @Marc Meyer Dr.

      Nur „um den Finanzplatz Zürich“???

      SNB, NZZ, SRG, BUNDESRAT, PARLAMENT, MASCHINENBAUER, UHRENMACHER – ist es grundlegend anders? Eine Besonderheit des Schweizer-Modells liegt darin, dass sehr viel mit Halbwarheiten gearbeitet wird. Die Halbwarheiten durch Unterlassung oder Selbstzensur sind schlimmer als eine „Lüge“, denn mann ist nicht in der Lage zwischen Wahrheit und Lüge zu unterschieden. Ob Ihre wissenschaftlichen Thesen und Behauptungen richtig oder falsch sind, kann ich nicht feststellen; aber die Folgen dieser verlogenen Politik (Franken-Rüttli) spüren wir schon jetzt. Erst in einem Jahrzehnt, (vielleicht früher), wird im Rahmen von geschichtlicher Forschung festgestellt werden können, ob hinter dem was Ihnen angetan wurde, System steckt. Mit Blick auf die Entwicklungen der letzten 5 Jahren sieht es für uns hier nicht gut aus.

      Herzliche Grüsse

  3. genau: der schweiz. Anwaltsverband muss hier einschreiten! wie kann es sein, dass eine mit einer Untersuchung beauftrage Kanzlei, den Sohn eines in der Untersuchung eindeutig Involvierten anstellt?
    Genau diese Konstellation ist VERBOTEN – Homburger haette das Mandat gar nie annehmen duerfen, geschweige den Sohn von Thiam anstellen! DAS ist der Skandal.
    Somit duerfte Homburger der CS auch KEINE Rechnung stellen!!!

  4. Homburger soll Thiam’s Sohn als Praktikant eingestellt haben…; vor kurzem wurden US-Banken strafrechtlich/aufsichtsrechtlich verfolgt und gebuesst, weil sie genau das gemacht haben; Kinder von Geschaeftspartnern angestellt!
    in der Schweiz lauten die verbindlichen Standesregeln des Anwaltsverbandes „der Anwalt vermeidet jeglichen Interessenkonflikt“
    „Inside Paradeplatz“ sollte mal die Standesregeln des Anwaltsverbandes auf die 1. Seite legen – es wuerde dem Schweizer Finanzplatz helfen!

  5. Berechtigte Fragen!
    Ungefähre Nogo-Area, wenn Sie anwaltlichen Beistand gg. (Gross)Banken suchen: Grossraum Bahnhofstrasse/Paradeplatz/Brandschenke/Bellevue/Central sowie Primetower.
    (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und vereinzelte Ausnahmen soll es geben)

  6. Es war falsch, den Auftrag der „Hausanwaltskanzlei“ zu geben. Kein Wunder, wird die Unabhängigkeit in Frage gestellt. Gleichzeitig kann man es der Kanzlei auch nicht übel nehmen, die Hand, die sie füttert, nicht abzuschneiden (Anwälte sind nicht minder profitorientiert als jeder Banker). Aus diesem Grund hätte die Finma schon längst als unabhängige Drittpartei intervenieren sollen. Wie so häufig kommt sie nun zu spät, wo die Spuren bereits verwischt wurden.

  7. Kunden von Schweizer Banken mit Wohnsitz in der EU
    können dank Mifid II auch in ihrem Heimatland gegen
    Banken in der Schweiz klagen.

    Auch Musterverfahren sind möglich.

  8. Sehr wertvoller Beitrag! Und was für die Kanzleien gilt, gilt auch für die grossen Medien. Nicht weil die Journis schlecht oder korrupt wären, sondern weil die Blätter voll von Establischmänt big money Firmen Anzeigen sind, die die Party letztlich zahlen.

  9. Immerhin wurde Peter Kurer, vormals Partner bei Homburger,
    von der Schweizer Elite als VR-Präsident UBS abgesetzt.

    Auch renommierte Kanzleien und deren Juristen sind nicht sakrosankt.

    Es gibt Instanzen, die sie in die Schranken weisen können.

  10. Die Homburger-Anwälte haben wahrscheinlich bei Peter Forstmoser studiert oder sein Buch gelesen:

    „Juristisches Arbeiten. Eine Anleitung für Studierende.“

    Zitat: „Adressaten dieses Standardwerks sind in erster Linie Studierende der Rechtswissenschaft, die in das juristische Arbeiten eingeführt werden sollen“

  11. Sehr geehrter Herr Erich Heini,

    „Die CS-Homburger-Nebelwand“???

    Wie objektiv und kritisch berichtet die NZZ über die SNB?

    Insgesamt muss von einer einseitigen, unkritischen und mangelnden objektiven Berichterstattung durch die NZZ i.S. SNB und, „Derivate in Wirtschaft und Politik“, gesprochen werden. Soll das im Wesentlichen dem Modus Operandi der Schweizer Medien entsprechen?. Da werden gezielt politisch vorgegebenen Meinungskorridore etabliert (Franken-Rütli nur als einer von vielen Beispiele). Wieso kommen Kritiker der SNB nicht zu Wort, die die gegen den Strom schwimmen?.

    Bitte korrigieren Sie mich wenn ich mich irre.

    Herzliche Grüsse

  12. Möglich, dass die Homburger Burschen und Mädels von dem Überwachungsterror der angewendet wurde, um Schachfiguren kippen und entsorgen zu können- profitierten. Und haben die Sache noch mehr angeheizt, damit im Nebel keiner mehr den Durchblick hat und die Honorar-Rechnungen und die Boni in die Höhe schnellen konnten. Darum gab und gibt des die „Vermittler“, die suchen die richtigen Schnüffler die hemmungs-,gnaden- und skrupellos jeden Auftrag erfüllen. Möglich, dass ein Vermittler zuviel wusste und seine Auftragsgeber die sorge hatten der könnte in den höchsten Tönen singen…
    Gunther Kropp, Basel

  13. Der Köppel hat auch überall seine Finger drin, der ruiniert den Ruf der Schweiz wie die CS aber die merken ja nichts. Gut haben wir IP.

  14. Falls jemand gegen eine Bank (oder Versicherung) rechtlich vorgehen möchte, findet sich kaum eine Rechtsanwaltskanzlei. Warum? Fast alle stehen dort im Sold und können aus potenziellen (Interessens)Konfliktgründen solche Mandate gar nicht annehmen. Schöne Juristenwelt: Fast nie versiegende Geldquellen sichern fette Honorare; der Verlust der Unabhängigkeit wiegt da doch viel weniger…

  15. Anstatt tausend (vage) Fragen aufzuwerfen, recherchieren Sie doch einfach. Zu Ihrem Beitrag: Plattitüden und Petitessen. Herr Hässig braucht offensichtlich nicht nur guten juristischen, sondern auch einen besseren journalistischen Beistand!

  16. Sie finden keine grosse Anwaltskanzlei, die gegen ein grosses Unternehmen tätig wird.

    Ich nehme an, dass läuft wie bei der Migros, die regelmässig „die grossen“ Anwaltskanzleien mit Aufträgen versorgt, damit dann ein Interessenskonflikt entsteht.

    Den Vogel schiesst eine Anwaltskanzlei ab, mit der auch Herr Hässig schon zu tun hatte.

    Die organisiert sozusagen den Betrug und zwar für den Staat (SECO) selbst.

    Bei einer Namensnennung wird der Kommentar gelöscht, d.h. auch Herr Hässig unterliegt der Zensur oder reagiert auf Druck.

    Der Name hat möglicherweise etwas mit „Bäumen“ zu tun.

    🙂

    Und interessanterweise erhalten grosse Anwaltskanzleien eine Vorzugsbehandlung vor Bundesverwaltungsgericht und Bundesgericht.

    Warum auch immer?!

    Man muss andererseits eingestehen, dass dies nur sehr wenige Personen für problematisch halten.

    Ein System, welches nicht immer und überall, aber oft, auf Betrug beruht, ist ganz einfach stabil.

    Und ehrlich gesagt, können sich die meisten in der Schweiz auchg nicht beschweren.

    Es gibt nur wenige Länder, aus denen die Leute nicht in die Schweiz kämen, wenn sie es den könnten.

    Ich finde das alles sehr ungerecht, sehe aber keine Zivilgesellschaft/Charakterköpfe hier, die da entsprechend Power hätte/n, etwas ändern zu wollen und zu können!

    So bleibt mir als Trost nur ab und zu ein kleiner Kommentar bei IP.

  17. Vielen Dank für die Fragestellungen Herr Heini. Bin sehr gespannt ob dieses Thema aufgegriffen wird. Ist die Schweiz gross genug dafür? Ich meine durch die wirtschaftlichen und politischen Verbandelungen die nicht immer schlecht sind aber eben auch starke Nachteile in sich bergen wie jetzt bei CS zu Tage kommen.

    • Schwachsinn. Wenger Plattner hat beim Swissair Grounding vollständig versagt und dafür über 60 Mio Honorar kassiert.

  18. Die Homburger Anwaltskanzlei ist in der Tat eine der Renommiertesten, es ist eine Schande, dass hier über sie hergezogen wird.

    • Und du hast fleissig mit verschiedenen Identitäten das eigene Däumchen hoch gedrückt gell.

    • Wenn schon Rechtsgutachten und dergleichen manipuliert werden, dann erst recht auch Umfragen und „Däumchen“ … niveaulos und völlig unprofessionell wie auch selbst-disqualifizierend !!

    • Wenn ein Medienhaus Hinweise auf eine zweite Beschattung entdecken muss und die besagte Anwaltskanzlei diese nicht „findet“, dann geht was bei mir nicht auf…

  19. Hat sich Homburger nicht bereits im Fall Vinzenz im Vernebeln bewährt und (zusammen mit Gehrig, der bereits kurz vorher die Wegelin-Übernahme „ausgeklammert“ hatte) nichts Besonderes herausgefunden… ??

  20. Grundsätzlich nachvollziehbar das die Bankenwelt auf dem Hintergrund der bekannten,auch Globalen Monetären Lage unter erhöhtem Stress steht.
    Die grosse Preisfrage, wo bei welchen Instituten konzentriert sich am meisten Schrott.
    Das gebaren und agieren der CS Tepichetage,signalisiert
    die stehen unter erheblichem Stress und Druck.
    Das bis Dato bekannte, sind durchgehend teilweise kindische Peinlichkeiten.
    Ist das alles,kann sich ein solches Unternehmen eine solche selbstlächerlichmachung leisten?
    Die Frage muss man denn doch ohne wenn und aber mit nein beantworten.
    Das sich präsentierende Bild ist nicht ganz ,,stimmig,,.
    Ist das ganz nur die Spitze eines Eisberges?
    Bekanntlich ist bei Eisbergen nur ein Zehntel über
    der Wassserlinie sichtbar.
    Zunehmend fragt man sich, was verbirgt sich unter der Wasserlinie?

  21. Wer bezahlt sagt was drinn steht – ist doch klar! Du traust schliesslich keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

  22. Sie bringen es schön auf den Punkt: wir brauchen wieder einen Qualitäts-Journalismus, der es wagt, sowohl grossartige als auch heikle Themen anzusprechen. Die positive Entwicklung einer Gesellschaft hängt wesentlich von einer möglichst objektiven, fairen und konstruktiv kritischen öffentlichen Auseinandersetzung und Diskussion ab. IP ist ein lobenswertes Beispiel; auch wenn man nicht immer gleicher Meinung sein sollte. Ich wünsche dieser ‚Stimme‘ auch für das Jahr 2020 viel Mut und ‚Standhaftigkeit‘.

    Anwälte vertreten stets die Interessen ihrer besten und zahlungskräftigsten Mandanten; das war schon immer so. Anwälte sind weder die Vertreter von Recht noch von Gerechtigkeit. Nur die öffentliche Diskussion und die Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit kann dem Recht und der Gerechtigkeit Nachdruck verleihen. Deshalb brauchen wir mutige und engagierte Bürger … im Sinne einer starken ‚res publica‘ auch im neuen Jahr 2020!

  23. @Erich Heini

    Guten Morgen Herr Heini

    Sie werden hier auf Inside Paradeplatz wie folgt vorgestellt:

    „Erich Heini war NZZ-Redaktor und -Korrespondent sowie Pressechef der Nationalbank unter Fritz Leutwiler.“

    Können Sie uns hier etwas sagen zur Verbandelung „NZZ – SNB“? Das wäre höchst interessant.

    Besteht da nicht auch eine SNB-NZZ-Nebelwand?

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  24. Ein lächerliches, kostspieliges (für den Aktionär) und unglaubwürdiges Theater.
    Statt vorn hinzustehen und sagen, ja wir haben es gemacht, weil wir die Firma schützen wollten. Aber da ist schon zu viel gelogen worden. Das Management muss abtreten. VR und CEO sind marode Institutionen geworden. Illoyalität ist Alltagsthema und Normalverhalten.
    Selbst die optisch Sicherheit gebenden Bankgebäude in Genf und Zürich wurden verkauft. Alles geht den Bach runter.

  25. Wäre an Tipp für guten Arbeitsrechtler gegen Grossbank interessiert.
    Es ist für einen Laien unmöglich wie sie es korrekt vermerken die Spezialisten zuerst ausfindig zu machen und dann deren Verbandelung zu erkennen.

  26. CS geht mit Spy Methoden gegen Ihre Kunden und Mitarbeiter vor und lässt dich dies mit Gefälligkeitsgutachten von Homburger absegnen.

    Eine solche CS brauchen wir in der Schweiz einfach nicht mehr.

    CS close your shop.