Frohes Fest mit leeren Taschen und schlechten Aussichten

Frohlocken kann nur das wachsende Heer der Beamten. Alle Anderen strampeln, mit der Faust im Sack.

Gleich wird es wieder knallen. Spätestens in der Nacht zum 1. Januar, wenn die Stadt Zürich ihren über 200’000 Singles wieder ein Fest bereitet, damit ihnen die Einsamkeit in der Silvesternacht weniger bewusst wird.

In ihrer Mehrzahl werden dies Menschen sein, die mehr oder weniger besorgt in das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts eintreten. Die Hälfte von ihnen wird 12 Monate später einen anderen Job haben, und nur bei den Allerwenigsten bedeutet dies auch mehr Cash.

Ich werde jetzt wöchentlich mehrmals von besorgten Kadermitarbeitern der beiden ehemaligen „Schweizer“ Grossbanken UBS und CS gefragt, wie ich deren Lage beurteile. Dann antworte ich: „Highest risk“.

Dort schenkt es nur für die je rund 3’000 obersten Führungskräfte ein, wo viele noch auf die Boni der letzten Jahre warten. Weiter unten in der Hierarchie sieht es düster aus: durchbeissen und lächeln heisst die Devise.

Oben wird abgehört und überwacht, den Unteren, die es wissen müssten, hört niemand zu. Oben schweben die Götter, die VRPs und die CEOs. Sie halten sich einen Hofstaat bestbezahlter Spitzenkader, dazu Anwälte, Treuhänder, Personal-Trainer und PR-Berater.

Unter der Voraussetzung, dass man den richtigen Kotau beherrscht (Bücken, Stirn bis zum Boden), ist der Job sicher und kann sogar Spass machen.

Der Rest ist Masse. Austauschbar, kaum Charakter, da zu teuer, im besten Fall von urban-eleganter Servilität, wo der Fluch erst auf der Terrasse aus den Lippen zischt.

Wir wissen es: Die Engländer, Franzosen, Deutschen, Italiener und viele mehr sind längst keine Völker mehr. In den urbanen Zentren lebt eine immer austauschbarere Masse. Sie breitet sich in die Regionen aus. Der Rest ist Wüste oder Naturschutz-Zone.

Diese Massen haben einen Boris Johnson an die Spitze der britischen Regierung geputscht. Er hat sie verführt, belogen und einen neuen Wohlstand versprochen, den sie nie erleben werden.

In Italien, der Ukraine und einigen Balkanstaaten kamen Komiker, Schauspieler und Volkslied-Sänger an die Macht. Sie verführten ihre Völker mit Schalmeien, die auch den grössten Dummkopf zu einem ihrer Anhänger machten. Mindestens auf Zeit.

In Deutschland, man mag nicht hinschauen, schieben sich alternde CDU-Politikerinnen, die man eher beim Spielen von Bridge vermutet, gegenseitig die Karten zu. Auch die Appelle von NZZ-Chefredaktor Eric Gujer vermochten Angela Merkel nicht zum Rücktritt zu bewegen.

Und die Schweiz? Sie hat soeben eine „Greta“-Wahl hinter sich.

Die politischen Eliten des Freisinns, der SVP, der Sozialdemokraten und der Christlichen Volkspartei haben die meist jugendlichen bürgerlich-wohlhabenden Aufständischen, nicht selten von dissidenten Millionären gefördert, in die Schranken verwiesen und den grünen Volkswillen kanalisiert.

Sie kennen das Lied „Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt das Glück auch zu Dir“.

Derweil werden die grossen Völker dieser Welt in Massen verwandelt. Die Volksrepublik China tut dies offen mit brutaler Überwachung unter Zuhilfenahme von Erziehungs-Gulags. Ausser den Staatsmedien, darunter das zensurierte Internet, hat die überwiegende Zahl der Festlandschinesen keine weiteren Info-Quellen. Sie lesen auch nicht die „Weltwoche“.

Die USA tun dies ebenso, indem sie ihrem eigenen Volk kaum noch freie Medien anbietet. Nur an der Ostküste gibt es noch ein nennenswertes Publikum, das sich teure und unabhängige Medien leisten kann.

In Europa gibt es gut zwei Dutzend Qualitätsmedien, die dem Anspruch eines orientierten und deshalb freien Lesers Stand halten. Die wichtigsten von ihnen zu abonnieren und dann auch zu lesen, kostet rund 12’000 Franken jährlich und 3 bis 4 Stunden Lesezeit täglich.

Wer dies schafft, darf sich orientiert nennen und ist in der Lage, tragfähige Urteile abzugeben. Der Rest ist Masse.

Die Masse wird überwacht, auch in der Schweiz. Sie erhält seit einer Generation eine immer schlechtere staatliche Aus- und Weiterbildung. Natürlich haben wir noch einige gute Lehrer und etliche hochtalentierte Schüler.

Aus dem Rest wird Masse.

Die Masse ist es auch, die ihre Jobs ausfüllt, die, von Subventionen lebend, ihren Staat für den Besten hält, dem Schweizer Radio und Fernsehen die Treue hält und dafür mit Süssspeise abgefüllt wird und kaum noch mit wichtigen Informationen.

Diese glückliche Schweizer Masse hat ein trauriges Schicksal vor sich. Im Datawatch der „Financial Times“ ist die Schweiz, zusammen mit Griechenland, der einzige europäische Staat, wo seit 2008 das verfügbare Haushaltsgeld abgenommen hat. Auf hohem Niveau zwar, aber es ist ein Signal.

Die Credit Suisse, selbst ein Sorgenkind der Elite, hat im jüngsten Sorgenbarometer festgestellt, die Schweizer hätten ein Viertel ihres Vertrauens in die eigenen Institutionen eingebüsst.

Ich will Sie, meinen Leser, mit derlei nicht quälen. Sie wissen es selbst: Wir sitzen auf der Rutschbahn nach unten.

Private Ersparnisse sind kaum noch möglich, private Schulden wohl. Die Erste Säule der AHV schmilzt rascher als unsere Gletscher. Die Zweite Säule der Pensionskassen schmilzt ebenso rasch, auch wenn sie laufend geflickt wird.

Dies alles, so die Schweizerische Nationalbank (SNB), zur höheren Stabilität unseres Landes und seiner Währung. Damit das Geld der „Seriously rich“ geschützt bleibt, ausländisches Geld weiter in die Schweiz fliesst und die randvollen Kassen des Bundes, der Kantone und der Städte voll bleiben.

Auch Sie werden im kommenden Jahr nicht demonstrieren. Die Schweiz kennt keine grossen Demonstrationen. Es sei denn auf dem ohnehin recht kleinen Bundesplatz in Bern, der von der Berner Polizei jederzeit in alle Richtungen abgeriegelt werden kann.

Wie in den USA, können auch in der Schweiz immer weniger Menschen ihre Krankenkassen bezahlen.

Wer jetzt den Mund aufreisst, sollte sich erst einmal fragen, ob er die neue Rechnung der Krankenkasse für das Jahr 2020 schon bezahlt hat. Ob er seine Steuern schon bezahlt hat. Ob er seine Schulden unter Kontrolle hat.

Ich gratuliere allen, bei denen dies der Fall ist.

Wer nie demonstrieren wird, sind unsere Staatsbeamten und -Angestellten. Sie sind heute, sei es in Bern oder den kantonalen Hauptstädten, Teil jener Menschengruppe, die zu den bestbezahlten der Schweiz zählt.

Lehrer, Professoren, Polizisten, Mitarbeiter der Verwaltung, der Schulen und Hochschulen, der Swisscom, der Post, der SBB und vieler anderer Institutionen.

Nie demonstrieren werden die 25% aller Bewohner des Landes, die man Ausländer nennt. Den meisten von ihnen geht es in der Schweiz besser als zuhause.

Sie sind es, die wie die Teufel arbeiten, sei es in Hotelküchen oder als Putzfrauen, denn sie wollen bald wieder zurück in ihre Heimat. Dort ist es menschlich wärmer.

Philosophen, Psychiater und Physiologen gehören als Reparaturtruppe zu unserer Gesellschaft, die „Stress“ und „stressig“ als eines ihrer Lieblingswörter bezeichnet. Sie erleben goldene Zeiten, denn der Markt wächst laufend.

Und ich? Ich halte mein Pulver trocken und warte auf die nächste Krise. Es wird ein Riesenspass werden, dann die Überlebenden zu zählen.

Kommentare

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  1. Da gebe ich Ihnen Herr Stöhlker vollkommen Recht. Die meisten ächzen unter der Krankenkassen Prämie und sind mit den Steuern massivst im Rückstand. Und trotzdem kämpfen wir um weitere Abgaben, die Jungen gehen dafür sogar auf die Strasse demonstrieren. Denn hier gilt noch; „Jeder bekommt das wo er verdient“.
    Traurig wie weit es mit unserer schönen Schweiz gekommen ist!

  2. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Möglich, dass die Staatsangestellten frohlocken. Doch ist es deren Schuld, dass die Wirtschaft Ältere und Schwächere entsorgt? Es macht mich sauer, lesen zu müssen, dass es den Staatsangestellten so wunderbar gehen sollte.

    Sicher, sie verlieren vielleicht nicht gleich den Job mit Erreichen des 50. Altersjahres wie es in einigen Branchen gang und gäbe ist. Aber wüssten Sie um deren Leistungen, würden Sie diesen Vergleich nicht heranziehen.

    Sie dürfen gerne einmal drei Monate in einem Spital oder Pflegeheim den Patienten den Arsch putzen. Oder für drei Monate der Polizei beitreten wo sie sich Wochenende für Wochenende den Chaoten stellen können die Ihnen eins über die Rübe hauen. Oder als Sozialarbeiter für einen Obdachlosen eine Unterkunft organisieren, während dieser gerade Ihren Arbeitstisch vollkotzt weil er so zugedröhnt ist. Das alles sind Jobs von Angestellten des Staates die kaum ein sechstelliges Jahresgehalt kassieren. Von einem Bonus ganz zu schweigen. Und es sind keine einfachen Jobs.

    Sie haben das Privileg, dass sie vierstellige Tageshonorare einfordern können und sich mit Gleichgesinnten über Strategien unterhalten dürfen. Das macht definitiv mehr Spass und es sei Ihnen gegönnt. Aber etwas mehr Demut gegenüber denen, die vielleicht als Staatsangestellte zu niedrigen Löhnen für Menschen arbeiten, die auf der Schattenseite leben, würde ich mir schon wünschen.

    In diesem Sinne, ein schönes Weihnachtsfest.

    • @Zowie

      authentisch und wahrhaftig gesprochen! Herr Stöhlker, stellt m.E. die richtigen Fragen und gibt dazu interessante Anhaltspunkten wider. „Die sterbende liberale Demokratie Schweiz“ – was bedeutet das?. Die berechtigte ethische Entrüstung über Politiker und Konzernmarionetten kann zum Beispiel ausschliesslich durch eine fassliche und korrekte Analyse des Systems in eine mindestens ebenso berechtigte ethische Entrüstung über das System selbst überführt werden. Das nennt man dann politisches Bewusstsein und ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Abkehr von der bisher noch vorherrschenden Haltung zu dem System, in dem wir hier alle geboren, aufgewachsen sind und uns heute in selbst gebastelteten Illusionen umhüllen. Dafür braucht man über 2 Generationen hinweg; entsprechende Bildungs,- Altersvorsorgesystem/e und eine insgesamt einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch den Pressekartell (NZZ, SRG usw.) und eine entsprechende Fiskal ,- und Einwanderungspolitik. Wenige sagen es, manche vermuten es – ich weiss es: Die Strukturen in unserem Land sind mit der durch gezielte Politik entstandenen Situation inzwischen hoffnungslos überfordert.

      Herzlich

  3. Das kennen wir doch langsam: wenn eine Unwahrheit oft genug wiederholt wird, so beginnen die Leute, die Lüge zu glauben. Und damit wird sie entscheidungsrelevant. Man verhält sich so, als ob die Lüge wahr wäre.

    Nehmen wir das Beispiel der Pensionskassen. Otto Normalverbraucher und Lisi Hasschogwüsst lesen und hören brav ihre Unterschichtsmedien, manchmal die besonders gescheite Neue Guyerzeitung, oft den Tagesanzeiger und ganz selten die Verkünderin reiner Wirtschaftsvernunft: die „Finanz und Wirtschaft“.

    Und erfahren dort, was Wirtschaft ist und was mit ihrer Altersvorsorge passiert. Otto und Lisi leben zu lang und sterben zu spät, und die Nationalbank macht mit ihren bösen Zinsen, dass die Pensionskasse keinen Ertrag mehr erzielt. Die Preise steigen, obwohl es keine Inflation gibt. Und daran wie auch an den Zugverspätungen sind – Villalon weiss es – die Migranten schuld.

    In der NZZ liest man jahrelang, dass der nächste Crash bevorstehe (jetzt wurde es hier etwas ruhiger, aber noch Anfang 2019 wurde gewarnt). Den gleichen Quatsch verbreitet hier auch unser Klausi, der sich nicht zu schade ist, sich auf den nächsten Crash zu freuen. Ins gleiche Horn stossen mit ihrem Gejammer die Banken.

    Und so stellt niemand die Frage cui bono. Wenn das Geld gratis ist, die Sparguthaben nichts bringen und die Pensionskassen klamm werden, dann muss doch irgendjemand profitieren. Geld verschwindet nicht einfach. Also, wer profitiert?

    Man muss halt selbst denken; anders geht es nicht. Und es ist gar nicht so schwer. Schauen Sie einmal wie es in den letzten 10 (ZEHN!) Jahren an der Börse lief:
    SPI (Schweizer Aktien): +128%
    DAX (Deutsche Aktien): +121%
    DJI (US grosse Aktien): +167%
    NASDAQ (grösste US Börse): +354%

    Wenn Sie Ihren Sparbatzen hier angelegt hätten – oder wenn Ihre Pensionskasse das getan hätte -, so hätte sich Ihr Vermögen in den letzten 10 Jahren verdoppelt bis verdreifacht. Wenn Sie das Risiko gestreut und Ihr Geld gleichmässig auf alle vier Indizes verteilt hätten, so wäre Ihr Profit 193%. Wohlverstanden: Ihr Einsatz plus 193%.

    Ach ja: unmittelbar vor Ausbruch der Internetkrise bekam Ihre Pensionskasse die Erlaubnis, wenn sie finanziell gut dastand, Internet-Aktien zu kaufen. Und so stieg Ihre Pensionskasse ausgerechnet dann in diese Anlagen ein, als die Preise den Gipfel erreicht hatten. Und weil es Ihrer Pensionskasse nach dem Platzen der Blase nicht mehr gut ging, musste sie die Internet-Aktien zu tiefen Kursen wieder verkaufen. Dümmer geht es nicht. Jemand hat grossen Profit gemacht. Untersuchungen wurden abgewürgt. Eine Bank musste zwei Lehrstühle sponsern.

    Ach ja zum Zweiten: Als die Finanzkrise ausbrach und die Zinsen auf Null gingen, und niemand, der bei Verstand ist, negativ verzinste Obligationen kauft, wurde Ihre Pensionskasse verpflichtet, es doch zu tun. Folglich sind deren Ergebnisse trotz wunderbarem Anlageumfeld höchst mittelmässig.

    Genau genommen ist die Verpflichtung 30% in Obligationen anzulegen, nur das einhellige angebliche Verständnis Ihrer Banken, Pensionskassen und Vermögensverwalter, die Ihnen diesen Mist verzapfen. Wie VIAC (googeln Sie mal) zeigt, stimmt es nicht und sind im Einklang mit BVV2 100%-Anlagen in Aktien erlaubt. Aber irgendjemand muss die sinnlosen Obligationen eben kaufen.

    Dass Anlagen in Obligationen wegen der Risikostreuung nötig seien, wäre dann wahr, wenn Obligationenkurse bei Aktienkrisen steigen würden oder wenigstens gleich blieben. Das tun sie aber nicht. Es fallen eben nicht nur einzelne Körbe mit Eiern um, sondern das ganze Gestell mit allen Körben drauf.

    • @Klaus Stöhlker und die Altersvorsorge

      Stellen Sie sich eine riesige Schafherde vor und ein paar Rudel Wölfe. Und die bilden zusammen eine Gesellschaft, welche Gesetze über den Umgang mit den Schafen und ihren Ersparnissen erlässt.

      Und jetzt schauen Sie sich einmal die BVV2 an, die Verordnung über die Anlagen in der Säule 3a. Wissen Sie, wie diese Verordnung angepasst wurde, als die Internet-Blase am platzen war? Neu galt, dass die Pensionskassen je höher der Deckungsgrad war, desto riskantere Anlagen tätigen durften (und sollten). Und sie investierten ausgerechnet beim Höchststand in Internettitel, die dann verfielen. Die PKs durften die Krise nicht aussitzen, sondern mussten, weil der Deckungsgrad schrumpfte, verkaufen. Ergebnis: riesige Verluste. War es Zufall? War es Dummheit, dass bei der Revision niemand realisierte, dass die Vorsorgeeinrichtungen ausgerechnet bei Risikowerten prozyklisch würden investieren müssen?

      Schauen Sie sich die nächste grosse Anpassung der BVV2 an. Wann war das schon wieder mit der Finanzkrise? Schon wieder Dummheit? Schon wieder Zufall? Nein, natürlich nicht. Ein befreundeter PK-Verwalter sagte mir, er glaube nicht mehr an Dummheit und Zufall. Von Zeit zu Zeit laden die Wölfe ein paar Schafe zum Nachtessen ein.

      Ich hatte eine Säule 3a. Den „Vorsorgeplan“ von 1988, den mir das Vorsorgeunternehmen erstellt hatte und der die Basis des Vertrags war, bewahrte ich auf. Als die Auszahlung dann fällig wurde, bekam ich ein Drittel (!) weniger als im Vorsorgeplan (Art. 1 BVV2) vorgesehen war. Angeblich wegen Geldwäschereiformalitäten musste ich für die Auszahlung zum Vorsorgeunternehmen. Dort wollte man mir eine besonders lukrative Anlage der angesparten Summe andrehen. Da legte ich den Spezialisten ihren alten Vorsorgeplan vor. Nein, ich würde mich nicht betrogen fühlen. Aber es sei doch offensichtlich, sagte ich, dass ihre Selbstbeurteilungsfähigkeit miserabel sei. Toll sei dagegen ihre Eigenkapitalrendite. Das Schaf hat frech geguckt.

      Angestellt war ich beim Kanton Zürich. Dessen PK wechselte zu Beginn dieses Jahrtausends vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat. Der Umwandlungssatz betrug 7.6% (!). Als ich meine Einlagen und diejenigen des Arbeitgebers und die Zinsen zusammenrechnete, ergab sich ein Fehlbetrag von knapp einer halben Million. Ich ging zum PK-Verwalter, der mir erklärte, dass meine bisherigen Arbeitgeberbeiträge für frühere Renten verwendet worden seien. Aber das mache nichts, weil ich bei der Pensionierung gestützt auf den Umwandlungssatz immer noch gleich viel bekomme. Schon ein Jahr später wurde der Umwandlungssatz massiv gekürzt. Dafür gab es eine Gutschrift, die aber nicht alles ausglich. Und so weiter, und so fort. Da hat das Schaf dumm geguckt.

      Glauben Sie wirklich, dass es Dummheit ist, dass Ihre Vorsorgeeinrichtung prozyklisch in Immobilien investiert? Glauben Sie wirklich, dass es Zufall ist, dass Ihre Vorsorgeeinrichtung laufend in Zinspapiere investiert, obwohl es so sicher wie das Amen in der Kirche ist, dass deren Werte verfallen, wenn die Zinsen steigen? Fragen Sie Ihre PK, was der Zinsfuss ihrer Anleihe mit der längsten Laufzeit ist.

      Freundliche Grüsse

  4. Lieber Klausi

    In der Schweiz gibt es seit Jahrzehnten keine Beamten mehr. Das sind Staatsangestellte ohne all die Rechte, welche die Beamten hatten. Sie haben jetzt Leistungsziele, Leistungsbeurteilungen, Abmahnungen und Entlassungen – genau gleich wie in der letzten Bank. Nur Boni gibt es keine und ab 50-55 Jahren keine Lohnerhöhungen mehr, egal wie die Leistungsbeurteilung war, weil die Parlamente ganz einfach so kleine Budgets bewilligen, dass es nur noch für die jungen Angestellten reicht.

    Die einzigen Beamten in der Schweiz, welche unkündbar und unabhängig von ihren Leistungen immer mehr Geld bekommen, sind die Bauern.

    Zur Integration in der Schweiz sollte auch gehören, dass man so etwas irgendwann einmal weiss, wenn man darüber schreiben will.

    Frohe Festtage

    • Lieber Unbekannter,
      meines Wissens gibt es nur noch eine geringe Zahl von Beamten und eine grosse Zahl staatlicher Angestellter, weil die Spielregeln leicht geändert wurden. Aber desto schlimmer: Beamte werden nur dann sehr hoch bezahlt, wie es in der Schweiz der Fall ist, wenn die Regierung schwach ist. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, wo Staatsbeamte schlechter als Angestellte der Privatwirtschaft bezahlt waren, dies aber mit der Aussicht auf eine gute Pension. Seit etwa 30 Jahren steigen die Saläre und anderen Vergünstigungen für Beamte/Angestellte überproportional und dies bei einem oft fragwürdigen Leistungsnachweis. Kein Bundesrat und keine Partei haben die Kraft, dies zu ändern.

    • Herr Stöhler schreibt von den Beamten, denen es so gut gehe, obwohl sie lausig arbeiten. Dabei gibt es nur noch Staatsangestellte ohne Vorteile. Dann schreibt er als Antwort auf den Kommentar: „Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, wo Staatsbeamte schlechter als Angestellte der Privatwirtschaft bezahlt waren, dies aber mit der Aussicht auf eine gute Pension. Seit etwa 30 Jahren steigen die Saläre und anderen Vergünstigungen für Beamte/Angestellte überproportional und dies bei einem oft fragwürdigen Leistungsnachweis.“

      Was stimmt: Richtig ist, dass Staatsangestellte früher Aussicht auf eine gute Pension hatten. Wegen fürchterlicher Misswirtschaft auf der Anlageseite gerieten die Pensionskassen in Schräglage. Ein Beispiel? Die Zürcher BVK hatte einen gierigen Verwalter, der seine Position für Front Running benützte und steinreich wurde. Eines Tages warf man ihn hinaus. Die Pensionskasse stand immer noch gut da. Da entschieden Regierung und Parlament, den Staatsangestellten Beitragsferien zu gewähren, d.h. die Lehrer etc. mussten keine Beiträge für die Pensionskasse mehr bezahlen. Der Pferdefuss dabei: auch der zahlte die Arbeitgeberbeiträge nicht Beiträge mehr. Und der zweite Pferdefuss: die Staatsangestellten hatten trotzdem nicht mehr Geld in der Lohntüte, weil das Parlament die Löhne entsprechend kürzte. Lesen bildet.

      Die Pensionskasse legte Geld ausgerechnet bei dem früheren Verwalter an, der Front Running betrieben hatte. Und dieser investierte unter anderem bei einem gerade aus der Untersuchungshaft entlassenen und dann verurteilten Anlagebetrüger. Und Schwupps machte es wieder, und das Geld war weg. Für diverse grosse Investitionen, teilweise unter Mitwirkung des Regierungsrates, gab es nicht einmal Verträge.

      Die Pensionskasse legte Geld auch bei anderen Betrügern an. Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Bzw. der Kollege eines Regierungsrates und Spezialist für alles (Probleme bei Justizvollzug, Probleme beim Migrationsamt etc.) wurde mit Abklärungen beauftragt und fand heraus, dass es einen Stellvertreter brauche. Am Schluss war die Pensionskasse so geschädigt, dass der Kanton eine Milliarde einschiessen musste, um die Pleite zu verhindern.

      Anfangs des Jahrtausends wurde die Pensionskasse auf das Beitragsprimat umgestellt. Die Staatsangestellten bekamen nur noch Renten auf dem Betrag, der auf ihrem Konto gutgeschrieben war.

      Und was wurde gutgeschrieben? Irgendeine bezahlbare Summe. Wen es dumm erwischte, der bekam beispielsweise die Arbeitgeberbeiträge für 20 Jahre nicht. Warum das? Weil diese Beiträge bis dahin für Renten inklusive Rentenerhöhungen verwendet worden waren. Das Geld fehlte und konnte nicht mehr auf den einzelnen Konten gutgeschrieben werden. Was war die Lösung: phantastisch hohe Umwandlungssätze. Rechnerisch war damit alles in Ordnung. Aber finanziell ging es nicht. Folglich sinken seither die Umwandlungssätze und mit ihnen die Renten.

      Wer hat da mies gearbeitet? Wer hat profitiert? Nicht die „Beamten“. Die haben nur den Schaden.

      Nun zum zweiten Teil, den schlecht arbeitenden Nicht-Beamten mit ihren trotzdem stets steigenden Löhnen. Da schaut sich einer einen Film an oder eine Umfrage am Stammtisch. Oder er erinnert sich an den FDP-Kantonsrat Rappold. Und dann macht er sich seine feuchte Statistik und behauptet – was? Unbelegten Quatsch.

      Staatsangestellte sind in ein Qualifikationssystem eingebunden. Es werden Leistungsziele vereinbart und deren Einhaltung geprüft. Wenn alles gut ist, gibt es eine Lohnerhöhung – vielleicht. Wer sich darüber informieren will, kann Jahr für Jahr nachschauen, wie viel zum Lohnbudget für Teuerungsausgleich und Lohnerhöhungen gewährt werden. Es sind Promille, die in aller Regel nur für die Jungen reichen. Darum ist vorgegeben, dass ältere Semester keine Lohnerhöhungen bekommen sollen bzw. nur mit besonderer Begründung.

    • Lieber Anonymus,

      dieses Angestellten-Qualifikationssystem, wie es zuletzt vor vier Wochen publiziert wurde, ist höchst fragwürdig. Es dient dazu, die Saläre aller Betroffenen nach oben zu schieben. Einige ganz Wenige werden als Verlierer ausgewiesen, um die Glaubwürdigkeit dieses
      wenig professionellen Systems zu erhalten.

  5. Weil das Machtkartell hat sein Zentrum außerhalb der Schweiz hat hilft es wenig alles seinn austauschbaren lokalen Statthalter anzukreiden.

    Aus dem Artikel spricht auch die Enttäuschung derjenigen die an das Aufblühen einer Gesellschaft geglaubt haben, die massenhaft ihre Klügsten in Bankentürme einsperrt, damit sie unproduktive Finanzprodukte entwerfen, die ein leistungsloses Einkommen versprechen.

  6. Das aktuelle Sittenbild ist noch viel zu weich gemalt. Wenn das Volch mal realisiert, dass es seit Jahren an der Nase rumgeführt wird, könnte das die Demonstrationswilligkeit schon beeinflussen. Beispiel: Nachdem das SECO und alle relevanten Wirtschaftsverbände seit Jahren rumkrähen, dass wir ja gar keine Arbeitslosen haben, werden für eben diese nichtvorhandenen Arbeitslosen in Rekordzeit Überbrückungsleistungen erfunden, und das Volch gegen die Kündigungsinitiative gekauft, auf die – gut versteckt in Art. 3 ÜLG-Entwurf – ja kaum einer der nichtvorhandenen Arbeitslosen einen Anspruch hätte! https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/58828.pdf

    Welcher ausgesteuerte 60-Jährige, der „sein gesamtes Leben gearbeitet haben muss“, hat denn insgesamt weniger als CHF 100’000 Vermögen, wenn auch (das zwingend vorhandene) Freizügigkeitskonto bzw. der Einkauf in die freiwillige Weiterversicherung hinzugerechnet werden? Kunststück, gehen unsere nur von ganz wenigen Bezügern aus – und genau – deshalb wird für diese paar wenigen doch auch ein komplett neues Gesetz gemacht! Das ist ja nun wirklich mehr als ein schlechter Scherz!

    Vielleicht treffen sich dereinst die nichtvorhandenen Arbeitslosen mit den nichtvorhandenen Demonstranten mit den nichtvorhandenen Ausgeschafften und den vorhandenen Nichtpapierbesitzern zum grossen Streik der nichtvorhandenen Anspruchsbefreiten und werden dann doch plötzlich ganz viele…

    Frohe Weihnachten

  7. „Bücken, Stirn bis zum Boden“
    Wie muss ich mir das vorstellen? Tragen diese elegant-urbanan Servilen tatsächlich ihr Arschloch höher als den Kopf? Ja? Dann ist ihr Kopf in Tat und Wahrheit ihr A….? Jetzt ist mir alles klar.

  8. Herr Stöcker analysiert hier treffend die in der Schweiz herrschende Bänkerstruktur. Sein Kommentar über Johnson zeigt aber, dass auch er international der Mainstream-Presse folgt. Trump, Salvini, Le Pen, AfD, Johnson, etc. sind keine Unfälle, sie sind die Antwort der Bevölkerung auf Regierungen, die das Volk nicht mehr vertreten. Zu vorderst die EU, die sich zu einer zentralistischen Monokultur verändern will und wer die Engländer kennt, weiss, dass diese sich dagegen querstellen.

  9. Ich kann Ihnen sagen wieviel überleben werden – maximal 10%. Der Deckungsgrad an Grundnahrungsmittel beträgt in der Schweiz momentan 18% dank Hightech Landwirtschaft. In einer Krisenzeit würde er nach Schätzungen des Bundes noch maximal 10% betragen – das haben mir auch etliche Bauern unabhängig voneinander bestätigt.

    Egal ob nun 18% oder 10%, der grösste Teil der Bevölkerung wird wie Heuschrecken enden.

    • @Letzer Mohikaner, richtig. Kommt jedoch drauf an wie lange die Krise dauert. Eine gewisse Zeit kann man sich auch von Blätter und Wurzeln im Wald ernähren (ist sogar gesünder als alle industriell verarbeiteten Produkte). Alle grünen Blätter im Winter sind essbar, auch wenn sie nicht unbedingt schmecken.

    • Effektiv könnte mit einer Umstellung der Landwirtschaft die gesamte Bevölkerung mit 2340 Kilokalorien versorgt werden. Auch darüber gibt es Studien (z.B. Agroscope). Natürlich würde der Speiseplan etwas karger, dafür gesünder (sehr wenig Fleisch, viel Gemüse) – und es gäbe auch etwas weniger Bier für Mohikaner’s Stammtisch.

    • Der nächste Konflikt in Europa wird sich über fast 3 Jahrzehnte hinziehen mit über 300 Mio Toten und Vertriebenen (Richtung Ostblock!). Europa wird wieder islamfrei sein, aber tiefer gefallen als nach dem WW2. Und die Schweiz wieder das Armenhaus Europas auf dem Stand von vor 1850!

    • @Holystone
      Mit geraubten Schweizer Vermögen finanzierte Napoloen seinen Ägyptenfeldzug. Mit einem geplünderten „Armenhaus“ wäre er vermutlich nicht sehr weit gekommen.

    • Dafür beherrscht er aber die Sprache besser als Hans Aspirin.

      Wahrheiten tun vielen wenig belesenen Schweizern gerne mal weh.

      Gute Besserung.

  10. Sie haben völlig recht Herr Stöhlker. NZZ, Tagi, Blick, SRG und wie sie alle heissen, sind völlig einseitig und gleichgeschaltet. Ich frage mich, wer denen den Takt vorgibt. Die einzigen Medien, die hier nicht mitmachen und alles kritisch hinterfragen sind wohl IP (sonst würde man sie ja nicht schreiben lassen) und vor allem die Weltwoche. Dank Roger Köppel gibt es auch noch ein paar Schweizer, die sich vor der EU nicht in den Staub werfen. Wird wohl nichts nützen.

    • Sie wissen aber schon dass SVP Köppel den EU Turbo Noser als Ständerat des Kt. Zürich empfohlen hat! Tut mir leid, sie müssen sich einen neuen Polithelden suchen, vielleicht nochmals den Altvorderen Blocher ausgraben!

    • Man fragt sich schon, wer die genannten Titel denn noch liest. Das Framing wurde bereits auf „Klimakatastrophe“ justiert. Trump- Johnson und AfD-Bashing ohne Ende. Mit echtem Journalismus hat das nicht mehr viel zu tun. Da wird nur noch „Haltung“ verbreitet, so wie es die zwangsfinanzierten Sender ARD und ZDF täglich vormachen. Die Schreiberlinge der Süddeutschen in Tamedia portieren diesen Unsinn in die Schweiz. Übrig bleiben Weltwoche, Achgut, Tichyseinblick und weitere kleinere Blogs.

      @Späher – Hätte Köppel denn die grüne Kandidatin empfehlen sollen? Er hat das kleinere Übel vorgezogen.

    • @ Späher: Wie falsch sie liegen. Köppel ist gegen den Euroturbo Noser angetreten, hat aber leider den Kürzeren gezogen. Dann hat sich Köppel aus dem Rennen genommen, weil er die EU-Turbine und rotgrüne Schlatter verhindern wollte.

    • @Späher

      Köppel hat auf seine Ständeratskandidatur verzichtet und hat Noser empfohlen um Schlimmeres zu verhindern! Nämlich eine grüne Ständerätin …

  11. Herr Stöhlker sie sollten zurück in ihre alte Heimat, denn hier werden sie nie heimisch sein. Wenn sie gehen, wird es hier automatisch wieder etwas menschlich wärmer.
    Ich kenne viele, die hieherkamen um für ein Häuschen daheim im Alter zu arbeiten. Sie haben die Schweiz lieben und schätzen gelernt und Hunderttausende bleiben für immer hier, obwohl sie ganz andere Pläne hatte.

  12. Stöhlker ist doch nur hässig, weil der Johnson sich der deutschen Fuchtel entzieht, die ja immer wirrer über Europa fuchtelt. Und er ist noch hässiger, weil die Schweizer auch nicht unter diese Fuchtel wollen. Seit er nicht mehr so gefragt ist bei uns, pinkelt er uns immer öfter ans Bein. Der Frust muss ziemlich gross sein.

    • Stöhlker trägt einen Katheder, bildlich gesprochen! Da sammelt sich der Frust einer Woche und dann schreibt er, dann wird der Urin in Zeilen umgewandelt. Ökologisch interessant!

  13. Ach die armen überwachten Chinesen müssen die einem Leid tun? Wir demonstrieren jeden Freitag für mehr Einschränkung, weniger Rechte mehr Abgaben. Das Konto wird immer wie leerer aber wir drücken ja gerne ab sei es fürs Klima, die Krankenkasse oder für die Steuern.
    Das Klima müssen wir um jeden preis retten, Krankenkasse brauchen wir den unser System macht uns schon krank, und Steuern brauchen wir umso dringender um all die Velo Wege zu bauen. Nächstens wird vermutlich noch auf der Autobahn Tempo 30 eingeführt und sechs Velospuren eingerichtet. Silvester die Knallerei oder Feuerwerk ist natürlich nicht Klima schädigend, den was von Links und Grün kommt ist immer gut, die Vordern auch mehr Offenheit und Toleranz, ist ja auch klar sie selber sind das Pure Gegenteil. Aber das Volk kriegt eben das was es verdient, und darum sind wir auch dankbar das es Greta gibt. Übrigens Gretas Hunde sind CO2 neutral. Und wer liest schon die Weltwoche, behüte uns vor der Wahrheit.

  14. Hallo Herr Stöhlker!
    Könnten Sie uns bitte noch verraten, was für ein Pulver sie trocken halten: Ihr Schiesspulver haben Sie schon längst verschossen. Also Niesspulver, Mottenpulver, Putzpulver oder was?

  15. Herr Stöhlker
    „es wird ein Riesenspass, dann die Überlebenden zu zählen“

    In Anbetracht Ihres hohen Alters, werden Sie dann vermutlich
    nicht zu den Überlebenden gehören.

  16. Zu zynisch um zu unterhalten und lesen Sie doch den Leitartikel in der heutigen NZZ von eben diesem Eric Guyer! Und woher Sie die Sfr. 12’000.00 jährlich für Qualitätsmedien haben ist mir schleierhaft. Die NZZ kostet Sfr. 700.00 + und wird täglich nach Hause geliefert, und wem dies nicht genügt, der kann noch die Financial Times dazu bestellen, on line und/oder ins Haus geliefert.

    • Die NZZ….. das ich nicht lache……

      Abonnieren kann man hierzulande nur noch die Weltwoche.
      Alles andere sind Fake-News Medien, Spiegel inklusive.
      den habe ich über 30 Jahre gelesen…..als Rechter gelesen.

      Aber egal…. der Informiert sein wollende, der liest sicher nicht NZZ noch sonstein Schmierenblatt, nein, der hat eine Linksliste mit freien Blogs.
      Nur dort findet er noch Information, echte Information.
      12ooo für Fakes, das kann doch nicht wahr sein….

      Zitat Stöhlker….
      Diese Massen haben einen Boris Johnson an die Spitze der britischen Regierung geputscht. Er hat sie verführt, belogen und einen neuen Wohlstand versprochen, den sie nie erleben werden.
      —————

      Sie sind vielleicht in Narr.
      Haben sie in den letzten 3 Jahren nicht miterlebt wie die Politiker in England, ich meine die Remainers, das Volk betrogen haben ?

      Und nun finden sie Johnson sei ein Lügner ?

      Was hätten denn die Briten den wählen sollen….. eine Fata Morgana ?
      Es stand nur Johnson zur Verfügung und der wurde gewählt, weil er einen ganz klaren unmissverständlichen Wahlkampslogan hatte…… den Brexit durchzuführen.
      Nigel Farage hat sich für Johnsons Sieg aus dem Rennen genommen, er hat meine Achtung dafür.

      Mannnnn Stöhlker…….. ist es Fahrlässigkeit oder Unwissenheit….. bei ihnen ?

  17. Herr Stöhlker
    Bis jetzt habe ich Ihre Kommentare eigentlich noch als neutral und glaubwürdig empfunden. Doch jetzt haben Sie den Bogen überspannt. Soviel Schlechtmacherei ist einfach unerträglich! Ich bin auch ein „Papierlischweizer“, auf der ganzen Welt schon herumgereist und habe noch nie ein anderes Land gefunden, das ich mit der Schweiz tauschen würde.
    Für mich ist die Schweiz mein Paradies!!!!! Sollten Sie irgendwo ein Land finden, welches zu 100 Prozent perfekt ist, rate ich Ihnen dorthin auszuwandern und nehmen Sie dann Frau Villialon gleich noch mit. Zum anderen rate ich Ihnen, Ihre negativen Einstellungen abzulegen sonst werden Sie auch in einem solchen Land nicht glücklich!

    • Ich glaube Ihnen kein Wort. Sie stehen nicht mir Ihrem Namen zu dem, was Sie schreiben. Diese Feigheit ist kennzeichnend für alle, die meinen, sie wüssten es besser. Sie wissen es nicht.

    • So ist es eben mit der Religion. Die einen landen im Paradies, die anderen in der Hölle. In der Bibel steht nichts davon, dass man in die Schweiz kommt, wenn man brav ist.

    • Der Brüller der Woche, Zitat Stöhlker:
      „die meinen, sie wüssten es besser. Sie wissen es nicht“.
      Was ich schon lange vermutete habe. S leidet unter einem
      Dunning-Kruger-Effekt. Darunter versteht man die systematische fehlerhafte Neigung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen.

  18. Wer im Monat so viel verdient wie der ehemalige Berater und PR-Fuzzi in 1-2 Tagen, ist natürlich in seinen Augen ein Loser oder eine Bettlerin. Mit 4000-5000 Fr. kommen Alleinstehende immer noch gut über die Runden. Wer sich nicht mit einer Kleinwohnung begnügt, kann problemlos eine komfortable Wohnung teilen, macht pro Nase 1000-1500. Paare sind heutzutage Doppelverdiener, da kommen auch mit bescheidenen Einkommen 6000-7000 zusammen. Es gibt KK-Prämienverbilligung (teuer wirds nur, wer halbprivat oder privat versichert sein will), hohe Kinderzulagen, hohe Kinderabzüge bei Steuern. Wer nicht arbeitet, lebt sogar besser als solche mit tiefem Einkommen, einfach weil die Sozialhilfe so grosszügig ist wie nirgendwo. Herr Stöhlker kennt nichts von der Welt, die seinige ist die Goldküste. Nirgends gibt so wenig Armut wie hierzulande, nirgends sind Wohlstand und Lebensqualität für fast alle soch, Anschauungsunterricht: Einkaufszentren, Flughäfen, Skigebiete. Ich weiss schon, wovon ich schreibe, habe mehrere Jahre in Südeuropa und Südamerika gelebt. – Wo er recht hat: dass wir ein ständig wachsendes, völlig überbezahltes Heer von Staatsdienern haben, die neue Aristokratie der Schweiz. Ein Staat, der immer neue Steuern und Abgaben braucht, um seine Macht und seine Privilegien auszubauen unter dem Vorwand der Welt- und Klimarettung. DAS ist das Problem. Es ist unglaublich, wie viel im Inland erwirtschaftetes Geld ins Ausland fliesst (dazu gehört auch das Asylwesen). Die links-grüne Ideologie hat sich bis weit ins bürgerliche Lager hineingefressen – mithilfe der Staats-, Ringier- und Coninx-Medien. Diese fatale Entwicklung muss gestoppt werden. Dazu braucht es wohl wieder mal eine richtige Rezession – oder mindestens einen Strom-Blackout. Damit die Vernunft, die mal ein Erfolgsgarant der Schweiz war, zurückkehrt.

    • Aha…..

      Also mal harte Zahlen……
      Ich Handwerker und meine Frau aus dem Ausland stammend( ohne Beruf ), sie ist Angestellte beim Kanton.
      Wir bezahlen pro Monat 1200 Franken Steuern, 950 Franken Krankenkasse ( SVICA ), 1500 für die Wohnung, 700 für das Auto…. wurde Bar bezahlt, Versicherungen sonst 80.- pro Monat, Telefon Internett ca. 240 Franken Monat inkl. Anschaffung der Handys, Essen pro Monat ca. 1000.- , Jahres-Abo für den Buss 430 Franken 1 Person.

      Ich denke, etwa solche Zahlen dürfte es bei sehr vielen geben.
      Es spielt dabei keine grosse Rolle ob ein Paar 6 oder 10ooo pro Monat verdient, nur die Steuern passen sich dem Einkommen an, alle anderen Kosten bleiben bestehen.

    • Und da ist eine Regierungsclique, die ringsum an EU Länder Geld verteilt.Zuerst bauten wir denen Gratisautobahnen (im Vergleich zu Frankreich), dann einen Gratiseisenbahntunnel, plus einen Gratisceneri, dann zahlen wir die Linien nach Frankreich und Lörrach, neueste Beispiel der Grosskopfeten in Genf, wo 80% der Trassees in Frankreich liegen, aber die dummen Schweizer 80% der Kosten übernehmen. Und was erhalten wir von der EU:JEDE MENGE ASYLANTEN, die das Gesetz bei uns machen.Sie brüllen „ASYL“ und kosten dann bis ins Pflegeheim eine Million, (noch ohne Familiennachzug)

    • Die realistische Beschreibung von Herrn W. Roth lässt mich seit vielen Jahren verwundert zurück, wenn ich an die Schweiz denke. Wie soll man dort leben, dauerhaft, eine Familie versorgend mit allen Risiken und Herausforderungen des Lebens, als XY_Normalo Bürger?

  19. Der “Obermoosjogg” und Papierlischweizer Stoehlker, zugewanderter ehemaliger Teutone, hat sich selbst uebertroffen mit diesem Kommentar. Es faellt auf, dass Haessig, fuer seine Gasterguesse mehrheitlch auf alternde Schreiberlinge zurueckgreift, welche ihren Zenith laengst ueberschritten haben und entsprechende Kommentare verfassen. Nichts wert, dafuer vermutlich guenstig!

    • @ Realist
      Inside Paradeplatz hängt ultimativ von Klaus Jott Stöhlker ab, er muss trotz der menschlichen Kälte „Vorort“ bleiben. Ohne seine Beiträge ist Lukas Hässig dem Untergang geweiht und wird nicht den „Riesenspass“ erleben, zu den „Überlebenden“ zählen zu dürfen.

    • Weil KS in jedem anderen Land eine Nullnummer wäre und keine Zeitung oder Portal seine Elaborate publizieren würde! LH ist für KS eine Art „survival friend“.

  20. Lieber Herr Stöhlker

    Sie verstehen es wirklich den Menschen den letzten Rest Freude zu rauben. Jetzt schicken sie noch uns – 200’000 – Singles ins Land der Tränen.
    Schwarzmalerei bringt schon nichts, diese aber dauernd, ja fast wöchentlich, zu proklamieren, noch viel weniger. Weshalb tun Sie das ? Ihnen geht es doch ausgezeichnet und Sie haben Ihre Schäfchen im Trockenen ? Warum verbreiten Sie nicht etwas Mut ? Anstatt diesem dauernden Negativgesang auf das Schweizer System. Von welchem Sie notabene reichlich profitieren.

    Ich seh alles sehr viel positiver. Manchmal wird man gezwungen, seine berufliche Trägheit aufzugeben. Und manchmal Herr Stöhlker erwachsen daraus ungeahnte Möglichkeiten.

    Wir wissen alle, wie es um die Wirtschaft bestellt ist. Keiner der IP liest, ist so blauäugig wie von Ihnen oft dargestellt. Da brauchen wir keinen ‚uns in die Depression’s Redner‘. Aber nach Jahren des sanften und sicheren Dahinschaukelns, kann dies auch eine Möglichkeit und eine Chance bedeuten, uns jetzt aktiv nochmals ‚neu erfinden‘ und andere Wege gehen. Vielleicht brauchen wir dann alle weniger Ritalin, Xanax und wie diese Medis alle heissen.

    Wir müssen wieder, wie unsere Vorfahren, ums Überleben kämpfen. Und vielleicht macht dies den einen oder anderen von uns lethargischen Singles plötzlich wieder glücklich.

    Verantwortung übernehmen kann glücklich machen. Lieber kämpfe ich jetzt noch 20 Jahre aktiv als mit 45 bereits dauerjammern und mir die verbleibenden 20 Jahre als Rocky Horror Picture Show auszumalen.

    Merry Christmas !

    • Hoffen und harren hält machnen zum Narren. Ich war früher auch mal so, aber ist nicht schlimm, das geht vorbei.

  21. Nicht schlecht ihre Analyse Herr Stöhlker! Leider machen Sie diese Analyse mit dem letzten Satz wieder zu Nichte. Etwas mehr Empathie wäre angebracht. Es ist unsere Verantwortung als Erwachsene der nächsten Generation eine Perspektive aufzuzeigen, Zynismus und Sadismus helfen da wenig.

  22. Noch kurz vor Weihnachten ein weiteres Schweiz Untergangsszenario, nach dem Motto: Total daneben, diesmal besinnlich und grottenlangweilig. Alle Bekannten KaffeesatzleserInnen sind, oder waren besser: Uriella, Mike Shiva, Monika Kissling, Eric Gujer, Ueli Maurer, Michael Allgeier, Baba Wanga, Gabriele Hoffmann, Muothataler Wetterschmöcker, Hellsehen Giulia. Zu hoffen bleibt das der Grantler und möchtegernernsthaftkolumnist das kommende Jahr nutzen wird um sich zu entwickeln, hat noch viel Luft nach oben!

    • Wir brauchen auch keine möchtegernspäher mit Sehschwäche die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

  23. Jaja, Klaus, alles geht den Bach runter; es ist nicht mehr wie früher, die Welt geht zugrunde. Die gute alte Zeit.

    Versuch doch mal, zwischen all den Rundumschlägen einen einzigen brauchbaren Vorschlag zu machen.

    Und dann gönn dir viel Ruhe und nimm deine Medizin.

    • Die Reparaturtruppen von Psychiatern und Betreuern sind bei uns so gross, weil man sich das leisten kann. Wahrscheinlich nicht mehr so lange. Sobald der Rahmenvertrag unterschrieben ist, geht es bachab mit unserem Wohlstand. Unsere Löhne sinken doch ständig, weil billige Ausländer uns die Arbeitsplätze wegnehmen. Und das soll noch schlimmer werden.

  24. Studenten wollen nach dem Studium lieber einen gutgezahlten und krisensicheren Arbeitsplatz beim Staat. Das verspricht ein besseres Leben, als sich in der Privatwirtschaft versklaven zu lassen, in der Hoffnung, dass auch sie es einmal zu den Abzockern aufsteigen und Einkommensmillionäre im Angestelltenverhältnis werden. Eine eigene Firma zu gründen und für die Menschen Probleme lösen, wird durch die vielen Gesetze, Verordnungen und ständig neuen Abgaben immer unattraktiver; das ist von den grossen Firmen so gewollt und sie nutzen ihren politischen Einfluss auch genau dafür: die lästige Konkurrenz mittels Staatlichen Regulierungen klein zuhalten.

  25. auf allen Schuldzinsen mindestens 0.5% Steuer!! Also Hypotheken Geschäftskredite alles! Limiten einführen wie in den Niederlanden Hypotheken mit dem Faktor zum Einkommen max 4-5 d.h. beim Einkommen von sFr.80000 mit Faktor 5 darf die Wohnung max. sFr.400000.- kosten. Alle würden wieder mit normal und bescheiden Leben. Ist das klar, besser so schnell wie möglich eine wirtschaftliche Abkühlung so wird das Gespenst El.Fahrzeuge und CO2 Angst schneller aus der Medienwelt gejagt!

  26. Mann Stöhlker, so einen Quark habe ich schon lange nicht mehr gelesen, das ist noch lustiger als die geistige Diarrhö der Isi. Sie sehnen sich also nach der guten alten Zeit zurück, als die Deutschen, Italiener etc noch echte Völker waren? Na gut, jedem das seine, gell?
    Das mit den Chinesen, die nicht die Weltwoche lesen, sollte das ein Witz sein? Ist doch wie die chinesischen Medien auch nur ein Parteiorgan.
    A propos, da kommt mir ein super Gag aus dem „Mad“ Magazin in den Sinn: „DDR-Organe werfen ein Auge auf jeden Besucher“. Das war eine Karikatur mit Organen wie Leber, Herz usw., die mit Augen auf die Besucher werfen. Watt hebb wi lacht 🤣.
    Aber klar, mit einem derartigen Verblödungsniveau kann ich nicht mit jemandem mithalten, der regelmässig 24 europäische Qualitätsmedien liest.
    Macht aber nix, ich bin dumm und glücklich und brauche keinen Physiologen 😁.
    Und noch ein Tipp, Boomer: Was vernünftiges Lernen wie z.B. Informatik, dann kann man wie die Krankenkassenprämien gleich fürs ganze Jahr im Voraus zahlen und es reicht erst noch für eine Bratwurst und ein Bier.

    • Sie haben den falschen Kommentarnamen. Blablaist wäre passender. Vermutlich den Nuggi noch night ganz zur Seite gelegt? Ein Boomer.

    • Sie müssen Stöhlker verstehen der ist bald 80, da ist der Blick und Geist getrübt, aktuelle Sachen verarbeitet das Hirn nicht mehr richtig, die Vergangenheit ist präsenter, aber nicht der Ehrgeiz Zeilen zu produzieren. Leute in seinem Alter sitzen in Alters- oder Demenzheimen, singen, stricken, machen Turnübungen, basteln. Stöhlker schreibt, versucht es jedenfalls!

    • Ich bin einfach nur froh und dankbar, dass Subjekte wie der Späher in unserer Gesellschaft nichts, aber auch gar nichts zu melden, sprich zu sagen haben.

    • @Tofu Tala: Sie sind ein Boomer, und bringen nur gerade 2.5 Sätze zustande? Wahrlich – ein echtes Trauerspiel! Ein „luckily-no-fu$@$*ing-boomer“

  27. Herr Stöhlker, sehr korrekt zusammengefasst.

    Anstatt mich weiterhin abzustrampeln und bereits um 06 Uhr aus dem Bett zu hüpfen in der Schweiz, lebe ich im warmem Lande ihrer liebenswerte Schwiegertochter. Ich mache mir nicht mehr den Buckel krumm für die legalen Diebe an der Spitze der Banken, die nie eine Verantwortung von Fehlern übernehmen und nie Bescheid wussten von illegalen Aktivitäten ihrer Unternehmensstrategie. Aber weshalb zahlen die Banken immer Vergleichszahlungen in alle Ländern? Freiwillig? Um den Banken zu schaden? Banken machen nichts illegales. Bussen müssten zukünftig die zuständigen Verantwortlichen zahlen; erst dann wird wieder gesetzestreu gearbeitet.

    Wer zukünftig nicht vier Weltsprachen beherrscht und sich spezialisiert, geht arbeitsmässig in der Masse unter und erreicht nur mit Mühe den Mittelstand. Über 80 % der Leute lassen sich dummerweise ablenken mit Facebook, Twitter und Instagram; bewusst gemacht durch die Elite, dass weiterhin billige Arbeitskräfte für unter CHF 7’000 monatlich arbeiten gehen.

    Die wenigsten haben verstanden, dass nur Eigenleistung und Fleiss (und sparsam leben anstatt der nutzlosen Kaufsucht zu verfallen) zu mehr Wohlstand führt. Wer Schulden hat, ist nie frei und führt weiterhin ein Sklavenleben und muss arbeiten gehen.

    • Na ja, wer ein Vermögen von sagen wir mal 5 Mio. und als Schuld nur eine Hypothek auf seinem Haus von 500K hat, ist auch verschuldet. Sehe da aber kein Problem. Im Gegenteil, vielleicht sollte dieser Bürger seine Hypothek sogar erhöhen um damit in weiteren Immobilien oder Aktien zu investieren.

  28. Ein Höchstgenuss, Ihren Artikel lesen zu dürfen, lieber Herr Stöhlker. Ich sende Ihnen von Singapur aus meine besten Wünsche für die bevorstehenden Festtage und das kommende Jahr 2020.
    In Asien wenig Neues: Viele machen die Faust im Sack und verbergen es hinter einem eisernen Pokergesicht.
    Hasta pronto.

    • Doch in Singapur schon Neues: die ganze Stadt wartet bis IV wieder geht dann steigt das geistige Niveau wieder suf Normalhöhe, vor IV!

    • Gegenseitiges Abnicken kritisieren die beiden (Villalon und Stöhlker) bei allen andern.

      Sie selbst machen dies genau gleich so: Händchen haltend im Ringelreih die Klaviatur des Opfers spielend tanzen sie um verbogenes Faktenmaterial.

      Daher ist die Glaubwürdigkeit bei beiden mit Vorsicht zu geniessen. Denn letztlich wollen beide Aufmerksamkeit erheischen im Hinblick auf weitere Bekanntheitsziele. Und da ist bekanntlich jedes Mittel recht.

  29. Grauenhaft zu lesen. Ich hoffe tief, dass nicht alle Zuwanderer solche abgewetzten „Reichsbedenkenträger“ sind.
    Platte Kritik (verbunden mit unterschwelliger Genugtuung), null konstruktive Impulse oder Ideen. Armselig.

    • Er hat recht. Das müsste der Masse Impuls genug sein. Ihren Impuls sehe ich nicht. Weiterhin viel Spass!

    • Herr Stöhlkes Beitrag ist eine leicht satirisch überzeichnete Bestandesaufnahme. Und als solche durchaus bedenkenswert. Auch verhehlt er kaum, dass sie aus seinem persönlichen Blickwinkel erfolgt. Der den Nazisprech parodierenden Begriff „Reichsbedenkenträger“ haben Sie wohl bewusst aus dem verbalen Giftschrank diskreditierender Semantik genommen, um Stöhlkes deutsche Wurzeln unterschwellig entsprechend zu verorten. Na, ich muss mich zusammennehmen, den anonym kommentierenden Mario aufgrund seiner kurzen Aeusserung nicht voreilig in einer ganz spezifischen Schublade abzulegen.

  30. Grossartger Artikel.
    Für jene, die nicht alles verstehen (wollen). Ich zitiere:
    „Philosophen, Psychiater und Physiologen gehören als Reparaturtruppe zu unserer Gesellschaft …“.
    Physiologen meint offenbar Psychologen; wir verstehen aber die Aussage. Alles klar?

  31. Anleitung zum Glücklichwerden:

    Gehen Sie auf boerse.de und schauen wenigstens monatlich nach, ob der schweizer Index SMI bzw. die Einzelwerte darin oberhalb oder unterhalb der grünen Linie (GD 200) liegen.

    Oberhalb kaufen bzw. halten, unterhalb verkaufen.

    Hier gut beschrieben:

    https://tinyurl.com/r2mtmsk

    Auf diese Weise waren Sie ungefähr ab Februar wieder per ETF im SMI oder SPI investiert und dürfen sich bis jetzt über ein Plus von ungefähr 20% freuen.

    Oder in Einzelwerten: Adecco, Geberit, Givaudan, Lafarge Holcim, Lonza, Nestlé, Roche, SGS, Sika, Swiss Life, Swiss Re, Swisscom, Zurich Insurance.

    Für jeden war dieses Jahr etwas dabei.

    Frohes Fest!