Bern steht wie ein Ochs vor dem offenen Scheunentor der EU

Brüssels Vorschlag bietet unendlich viele Schlupflöcher. Doch Blocher&Co. lehnen ihn ab: Sie würden ihr Thema Nr. 1 verlieren.

Willst Du unser Land verraten, werden jetzt gleich einige SVP-Mitglieder denken, und mich schreibend sofort des Landes verweisen. Dabei stellt sich die Frage: Sind sie eher die Verratenen als ich der Verräter?

Die Angst vor der Unterschrift unter das EU-Rahmenabkommen ist völlig unbegründet. Vielmehr hält der Bundesrat eine Vorlage aus Brüssel geheim, die der Schweiz ein Abkommen anbietet, das zum Vorteil unseres Landes so löcherig wie ein Emmentaler Käse formuliert wurde.

Es ist, gerade in den Fragen nationaler Selbständigkeit, voller Schlupflöcher und Ausnahmebestimmungen, sodass Bundesrat und Kantone nach der Unterzeichnung weiter machen können wie bisher.

Warum dieser Sinneswandel in Brüssel? Die EU hat andere Probleme als die Schweiz eines ist und möchte mit unserem Land, wie bisher, in Frieden weiter leben und arbeiten.

Warum schweigt der Bundesrat und lässt sein Volk im Unwissen? Er ist gecornert von Christoph Blocher, Alt-Vorsitzender SVP, Walter Frey, Finanzchef der SVP und zweitgrösster Autoimporteur der Schweiz.

Sie und ihre Freunde brauchen die Schweiz als Sonderfall, weil sie damit Milliarden verdient haben. Ihre Hausagentur, die SVP, finanzieren sie deshalb aus der Hosentasche.

Die SVP ist gegen das Rahmenabkommen, weil ihre Parteigrössen und stillen Unterstützer dann viel Geld verlieren könnten. Dem Volk wird die Botschaft vermittelt: mehr EU heisst Untergang der Schweiz.

Die SVP, einst ein lebendiger Herausforderer der etablierten FDP, droht an dieser einseitigen Politik von oben („Weisung by Mufti“) zugrunde zu gehen.

War es zuerst Toni Brunner („das Sünneli“), der mit rustikalem Charme das Volk bei Laune halten sollte, verlor dieser bald einmal die Lust, und Christoph Blocher überzeugte Albert Rösti, den Berner Landwirtschafts-Spezialisten, dazu, das oberste Parteiamt zu übernehmen.

Rösti musste scheitern, denn sein politischer Spielraum war gleich Null Nun soll ein weiterer Jungbauer, Marcel Dettling aus Schwyz, den Feldherrenstab der SVP übernehmen.

Schon der erste Blick zeigt, dass dem ehrgeizigen SVP-Nationalrat alle Voraussetzungen fehlen, die SVP Schweiz neu aufzubauen.

Er hat eine Familie, die er nicht verlassen will, einen Hof, wo er die Kühe weiter melken will und auch sonst keinerlei Erfahrung mit dem, was heute und in Zukunft für die Schweiz bestimmend ist: der Aussenwirtschaftspolitik.

Wir können davon ausgehen, dass die SVP über keinen neuen Zaubermeister als Parteichef verfügt. Auch eine Frau wird es nicht richten.

Das beweist das Beispiel von Petra Gössi, der Präsidentin der FDP Schweiz. Sie hat den Charme einer McKinsey-Assistentin, was sie nicht daran hindert, von der Partei „mehr Leben“ zu fordern.

Vergessen wir es. Gössi hat die letzten Wahlen, gemessen an ihren Erwartungen, krachend verloren.

Der Zolliker Anwalt Beat Walti als Fraktionschef in Bern ist zwar intelligent, aber es fehlt ihm weitgehend die Sozialkompetenz, die man von einem Spitzenpolitiker erwarten darf. Seine Messlatte in Zollikon heisst immer noch Ueli Bremi, ein heute legendärer Freisinniger des letzten Jahrhunderts.

Die SVP-Spitze kämpft entschlossen gegen das Rahmenabkommen. Die FDP, obwohl im Dienst der Konzerne der A-Schweiz, hat niemand, der das Abkommen glaubwürdig vertreten kann. Der Grund: allgemeiner personeller Niedergang.

Wieso verlieren die Parteien laufend an Energie und Wirkung? Warum finden sie keine geeigneten Präsidenten mehr?

Wer sich noch an die erfolgreiche Praxis des letzten Jahrhunderts erinnert, weiss, damals hatten die Parteipräsidenten neben sich meist sehr starke Generalsekretäre.

Diese mussten, wie Ueli Maurer es für die junge SVP perfekt getan hat, die Partei organisieren, Sektionen gründen und betreuen, die Personalpolitik steuern, Wahl- und Abstimmungskämpfe führen und Sponsorengelder beschaffen.

Die Parteipräsidenten waren geeignet für die grossen politischen Auftritte und setzten Beschlüsse durch. Sie spielten mit den Generalsekretären im Idealfall perfekt zusammen.

Ich schrieb schon 1980: „Entweder hat eine Partei einen starken Präsidenten oder einen starken Generalsekretär. Zwei schwache Amtsinhaber, das funktioniert nicht.“

Heute ist diese Praxis vergessen. Jetzt muss der Präsident alles alleine machen:

Wer kennt Moritz Segna, den Geschäftsführer der CVP Schweiz? Praktisch niemand.

Es ist Parteipräsident Gerhard Pfister, der, wie einst Philippe Bruggisser bei der Swissair, seine persönliche „Hunter“-Strategie verfolgt, um grösser zu werden. Zuerst mit der EVP, dann mit Martin Landolts BDP. Vielleicht hat Pfister mehr Erfolg als einst Bruggisser.

Martin Landolt, Präsident BDP, war gleich Präsident und Geschäftsführer in einem. Klar, es ist zu wenig Geld vorhanden, aber ohne Geld gibt es keine gute Politik.

Marianne Streiff, die Präsidentin der EVP, mit noch drei Nationalräten, segelt immer knapp am Untergang vorbei. Kein Wunder, sie will alle Entscheide selbst treffen. Politik lebt aber von der Multiplikation.

Was sich heute „Mitte Fraktion“ nennt, sieht aus wie ein zusammen geklebtes Flugzeugmodell. Eine Notgemeinschaft.

Was das Schweizer Volk und die Schweizer Wirtschaft aber brauchen, sind gut orientierte Spitzenpolitiker, die international, ja global, verhandlungsfähig sind. Mit Führungswille.

Die Berner Staatsmusiker mit Simonetta Sommaruga an der Spitze haben diese Klasse nicht (mehr). Sie müssten wissen, dass das Rahmenabkommen, wie es heute von der EU angeboten wird, eine Sonderfall-Lösung darstellt, wie sie sich die Schweiz nicht besser wünschen könnte.

Können Christoph Blocher und sein SVP-Finanzchef, Autorimporteur Walter Frey, die Schweizer Politik nochmals cornern? Es wäre schade für die anderen acht Millionen Einwohner des Landes, die vor lauter Propaganda nicht mehr die Wirklichkeit sehen.

Kommentare

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  1. wieder mal eine typische Stöhlker’sche Platitüde, nur um Wahrgenommen zu werden und im Gespräch zu bleiben. Der alte Mann hat doch nichts mehr zu bieten ausser seinen üblichen dummen Sprüche. Nicht wahr mein lieber Stöhlker, sie wissen dass sie nur auf dem gekauften Papier ein Schweizer sind aber grad unter der Haut blickt doch immer das typisch Deutsche aus Ihnen heraus. Lasst dem alten Mann die kleine zynische Freude am Sticheln, so gehts ihm gut und er hat doch noch eine ihn erfüllende Lebensaufgabe da es ihm doch sonst wegen der lähmenden Nichtbeachtung an Lebensfreude fehlt.

  2. Sie sind ein Angeber, Herr Stöhlker, und Ihre Folgerungen aus oberflächlich Analysiertem und nicht Verstandenem sind falsch.

    • Liebe@Nemesis@alias@alias@alias….

      Es kommt darauf an die notwendige Stärke aufzubauen, um die Natur der Dinge zu verstehen. Permanentes ausblenden der Realität ist nur Ignoranz aus tiefer liegender Angst.

      Herzlich…

  3. «Warum dieser Sinneswandel in Brüssel? Die EU hat andere Probleme als die Schweiz eines ist und möchte mit unserem Land, wie bisher, in Frieden weiter leben und arbeiten.» (Zitat Stöhlker)
    Wohl deshalb drängt die EU so ungestüm auf die Unterzeichnung, weil die CH ja gar nicht so wichtig ist!? Was für eine Logik! CH als tumber Nettozahler!
    Insgesamt schwache Leistung, der CH deutsches Denken schmackhaft machen zu wollen.

  4. Herr Stöhlker, indem Sie den abgrundtief falschen, stupiden und möchte-gerne-diskreditierenden Begriff «  Abschottung » mit Souveränität gleichsetzen, haben auch Sie sich aus dem Kreis seriöser Beobachter des Zeitgeschehens verabschiedet und um Aufnahme im Club der Appeaser und Schweiz-Relativierer gebeten. Haben Sie bei Frau Markwalder, Mythenquai, und bei Herrn Portmann, Bhf-Strasse schon einen Antrittsbesuch gemacht?

  5. Die Schweiz muss sich gegenüber der EU weiter verschliessen. Die Briten zeigen wie es geht. Diese sparen nun Milliarden pro Jahr und haben eine Top Wirtschaft. Wie kann man nur so dumm sein und überhaupt über einen EU-Anschluss nachdenken? Die Schweiz wäre danach nichts anderes als ein weiteres Bundesland der Deutschen. Schlupflöcher sind doch EU-Strategie. Man bietet etwas löchriges an, dann kommt die Unterzeichnung und anschliessend werden die Schlupflöcher geschlossen – gefangen – aus die Maus. Das war schon immer so. Erfreulich, dass den Braten wenigstens einer gerochen hat.

  6. Es heisst, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga will am 20. Januar 2020 die EU-Kommissionspräsidentin treffen. https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-77832.html Es gibt eine Strafanzeige wegen gelöschter Daten auf den Handys, die Frau von der Leyen im Amt als Verteidigungsministerin benutzte. https://www.welt.de/politik/deutschland/article204501360/Ursula-von-der-Leyen-Strafanzeige-wegen-geloeschter-Handydaten.html „Verteidigungsministerin von der Leyen gerät in der Berater-Affäre unter Druck.“ https://www.sueddeutsche.de/politik/berater-affaere-verteidigungsministerium-von-der-leyen-1.4450737
    Der Berater Roland Berger soll einen grossen Einfluss in der WEF Organisation haben. https://www.weforum.org/organizations/roland-berger-holding-gmbh Vor neunzehn Jahren hatte der Berater Berger auch schon sehr gute und lukrative Geschäfte mit der Bundeswehr. „Gut kassieren konnten Bergers Mannen schon am Anfang…“ https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29847345.htmlhttps://www.spiegel.de/spiegel/print
    /d-29847345.html Ursula von der Leyen ist Member of the Board of Trustees of the World Economic Forum.
    https://www.weforum.org/agenda/authors/ursula-von-der-leyen/ Einer letzten Amtshandlungen des scheidenden EU-Präsidenten Juncker war, mir zu bestätigen, dass die EU-Kommission mein E.Mail-Schreiben Bezug Marbella-Sache und von der Leyen zur Kenntnis genommen hat. Das könnte wohl heissen, dass Frau von der Leyen nur noch den Titel einer EU-Kommissionspräsidentin hat und das Amt keinen Einfluss mehr hat. Die Bundespräsidentin und die Bundesräte müssen wohl in Davos mit denen das Gespräch führen, die in Brüssel das Sagen haben.
    Man muss davon ausgehen, dass Walter Frey und Christoph Blocher geistig immmer noch in den 1980ziger Jahren zuhause sind, als das Fundament für das Milliardenvermögen und die politische und wirtschaftliche Macht in der Schweiz gelegt wurde. Die Schweizer Grosskonzerne waren fest in der Schweizerhand. Herr Blocher hat die Grundlage geschaffen, dass das Tafelsilber der Schweiz ins Ausland verscherbelt werden konnte. https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Lonza-und-das-schwere-Erbe-von-Blocher-und-Ebner/story/13743613 Mit der Globalisierung haben sogenannte globale Nomadenmanager die Macht in den Schweizer Konzernen übernommen und eigene Seilschaften installiert. Es heisst die globalen Grosskohle-Manager haben nur ein Interesse: in kurzer Zeit Grossboni in die eigenen Taschen zu stopfen. Will heissen, nicht der Konzern und das Land ist ist die Motivation, sondern Kohle zum eigenen Wohl zu machen. „Warum die Mafia die Schweiz liebt..“80% des in Europa ankommenden Kokains sind in den Händen der ‚Ndrangheta.“ https://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/-ndrangheta_warum-die-mafia-die-schweiz-liebt/45130298 Das könnte heissen, Grosskorruption und Grossverbrecherbanden bestimmen die Zukunft der Schweiz und die helevetische Classe Politique ist überfordert für Ordnung zu sorgen, schliesst die Augen, die Ohren, hält den Mund und passt sich an.
    Gunther Kropp
    NACHTRAG. Bedingt durch die Marbella-Sache bin ich in eine finanzielle Schieflage geraten und muss mich mit dem Luxus einer Notschlafstelle in Basel begnügen. Ich musste beim zuständigen Basler Regierungsrat der pikanerweise zuständig für die Wirtschaft und für das Soziale ist – intervenieren , dass in den Schlafräumen der Notschlafstelle die abendländischen Normen aufrechterhalten und durchgesetzt werden, die das friedliche Zusammenleben vieler Nationalitäten und unterschiedlichen Religionsgruppen ermöglichen. Ich besichtige wöchentlich bis zu sechs Wohnungen , bekomme aber nur Absagen. Vielleicht finden ich auf diesem Weg wieder ein Apartment.

  7. Herr Stöhlker,
    Sie brauchen uns zum Rahmenabkommen nichts zu erklären
    Wir haben begriffen worum es dabei geht und was man uns damit aufs Auge drücken will.

    Sie erwecken mit Ihren Äusserungen permanent den Eindruck, die Intelligenz der CH-Bürger massiv zu unterschätzen.

    Bitte versuchen Sie zu verstehen, dass wir Ihr permanentes „CH-Bashing“ angesichts der Lage unseres Landes im globalen Gesamtgefüge nicht ernst nehmen können.

    Ihre andauernden Trommelschläge im Marschrythmus des „deutschen Wesens“ – an dem die Welt bis jetzt noch nie genesen, aber sehr wohl ein paar Mal untergegangen ist – sind überflüssig und unnütz.
    Ich denke, die Schweizer brauchen Sie nicht.
    Sie aber scheinen die Schweiz zu brauchen sonst wären Sie nicht hier.
    Was mich zu der Frage bringt:
    Warum sind sie seinerzeit in die Schweiz `rübergemacht?
    Wegen der Aussicht etwa, dass ausgerechnet Sie, als grosser deutscher Denker und Kritiker, den kleinen Alpenzwergen die Welt erlären sollen?
    Und das in einer Zeit in der uns diese ganze Welt – speziell die EU – noch spezieller DE – jeden Tag offenlegt wie es genau nicht funktioniert?
    In Bezug auf die EU könnte man doch ungeniert von einem multiplen Staatsversagen sprechen.
    BTW: Ein kollektives Staatsversagen mit Zentrale in Brüssel, welches die CH mit Steuergeldern der CH-Bürger mitfinanzieren hilft. Ein Fakt der hier zunehmend negativ auffällt.
    Herr Stöhlker, nehmen Sie etwa den schleichenden Zerfall des überblähten Riesen EU nicht (mehr) wahr?

    Realisieren Sie bitte endlich, dass sie dieses zusammengekleisterte, korrupte, in seiner Agonie gefährliche Untier niemandem mehr positiv verkaufen können der noch bei Sinnen ist.
    Die paar privilegierten Ideologen, welche mit schlechtreden der CH und durchsichtigen Abkommen dieses Land in die kollabierende EU hineinmanipulieren wollen haben zunehmend schlechtere Karten im Spiel. Sie auch.

    • Liebe Camille Krüsi,

      nur Schwache haben Angst vor der EU. Wir Schweizer sind doch stark genug, uns
      in Brüssel und Strassburg durchzusetzen.

    • @camille krüsi

      Sie sollten sich daran gewöhnen, Behauptungen mit Beweisen zu unterlegen. Dann wird es was mit Diskurs. Leeres Gewäsch dürfen Sie gerne für sich behalten. Wenn Sie es verstanden haben, lösen sich Ihre Aggressionen von alleine auf. Haben Sie es nicht verstanden, gehört Ihre Zukunft anderen.

      Herzlich…

    • @Herr Stöhlker & „die geplatzten Illusionen“
      Die Frage ist nicht, ob „wir Schweizer“ uns in Brüssel durchsetzen können – sondern ob wir uns als trainierte direkte Demokraten und liberal/libertäre Bürger unseres, im Vergleich wirtschaftlich immer noch erfolgreichen Landes, eine Existenz innerhalb eines Konstruktes, welches offensichtlich nicht zum Wohle der Bürger funktioniert, tatsächlich antun wollen?

      Ich verweise auf den gerne tabuisierten haarsträubenden Punkt im vorliegenden RA, nachdem wir, nach Unterschrift, die „dynamische Übernahme von sich laufend entwickelnden EU-Recht“ zu akzeptieren hätten.
      Was nichts anderes heisst, als das „wir Schweizer“ unser System der direkten Demokratie – mit Akzeptanz des RA – in die Tonne treten würden.
      Sicher ist das krass formuliert – aber es umschreibt den Sachverhalt, nicht wahr?
      Mit Angst, geschätzter Herr Stöhlker, hat das nichts zu tun.
      Man muss vor der EU keine Angst haben.
      Denn sie wird denselben Weg gehen wie ihre überblähten, zentralisierten Vorgänger (UDSSR zb.). Darüber lohnt es nicht zu streiten. Die Geschichte wiederholt sich unnötigerweise immer wieder.

      Also geht es hier nicht um Angst, sondern um reine Vernunft. Um nüchternes Abwägen von „Kosten & Nutzen“.

      Die EU hält die kommenden Verwerfungen in unserer Gesellschaft, in unserer Wirtschaft, im Finanzsystem nicht mehr aus.
      Ihre Bürger hat sie seit ihrem Bestehen zunehmend in die Enge getrieben, die Steuerlast wird immer grösser, die Leistungen der Staaten dafür immer schlechter.
      Vor allem D mutet seinen Bürgern entschieden zu viel zu.
      Die Leute bekommen für ihr Geld noch nicht mal mehr funktionierende sanitäre Anlagen in Schulhäusern.
      Ausserdem wird die Verunsicherung durch die unkontrollierte Migration immer grösser, parallel zur Überforderung der Sicherheitsbehörden.
      Da gibt es haarsträubendes zu berichten und das wird zunehmend auch getan.
      Die rechten und linken EU-Bürger halten sich immer weniger an die bisherigen Tabus (im guten wie im schlechten Sinn).
      Menschen reden und schreiben wieder darüber, dass für sie vieles nicht stimmt. Und das nimmt man auch hier zur Kenntnis und zwar generationenübergreifend.
      Schönreden, verharmlosen, vertuschen geht nicht mehr.
      Entgegen der Unterstellung von der/dem an „geplatzten Illusionen“ leidenden Mitschreiber/in brauche ich hier sicher keine weiteren Beweise zur Untermauerung meiner Meinung zu liefern.
      Die Medien liefern diese jeden Tag.
      Man muss sich nur kurz aus seiner elitären Überheblichkeit befreien in dem man sich nicht nur in der eigenen Echokammer über die „Lage der Nation(en)“ informiert.
      Sondern auch da wo es eben die Leute schmerzt, die letztlich mit ihrem sauer verdienten Geld den ganzen „Laden“ in jedem Land am laufen halten!
      (Beweise? Wo wurde jüngst und wird immer noch gegen staatliche Zumutungen demonstriert? F als Beispiel unter vielen anderen.)
      Übrigens hat es sich noch nie ausgezahlt, wenn man diese Menschen, dafür das sie arbeiten, den Staat finanzieren – und sich dafür erlauben eine eigene Meinung zu haben – abwertend behandelt. Historisch genügend belegt.

      Mit Gruss (auch an die „geplatzten Illusionen)
      Camille Krüsi

    • Liebe Camille Krüsi,

      Grüsse zurück. Der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Schweiz ist die EU: 56% aller Exporte gehen in die EU und 76% aller Importe kommen aus der EU (Quellen: Bundesamt für Statistik, Eidgenössische Zollverwaltung). Andererseits ist die Schweiz für EU-Staaten als Handelspartner von geringer Bedeutung. Die wichtigsten Handelspartner von EU-Staaten sind andere EU-Staaten. Die Schweiz ist mit 3% der Exporte und 2% der Importe ein unbedeutender Handelspartner für die EU-Staaten (Quelle: Eurostat). Die EU hat klar zum Ausdruck gebracht, dass sie neue statische Bilaterale Verträge ohne Rahmenabkommen ablehnt, geschweige denn sich auf Neuverhandlungen eines bestehenden Abkommens einlässt. Für die EU ist die Situation klar: Sie hat gültige Verträge mit der Schweiz. Wenn die Schweiz diese einseitig nicht einhält, begeht die Schweiz Vertragsbruch und die Verträge sind nichtig. Sie sollten Ihren Blick auf die Schweiz werfen und nicht dem Narrativ der „Medien“ blind vertrauen wie: „in der EU und Deutschland sei zerfällt alles usw.“. Schauen Sie sich die echten Zahlen und Realitäten zur Armut und Auswanderung von Schweizern in der Schweiz an. Können Sie sich an Verkehrsminister Leuenberger erinnern? Dieser hatte damals einen Staatsvertrag (Fluglärm Zürich) ausgehandelt und der war inhaltlich für die Schweiz wesentlich besser als der heutige, wurde aber von einer rechtsbürgerlichen Mehrheit (EWR Nein Clique) im schweizer Parlament abgelehnt. Diese Parlamentsmehrheit hatte die Lage damals (wie heute) aus Eigeninteressen völlig falsch eingeschätzt und naiverweise geglaubt, man könne durch Nachverhandlungen eine bessere Lösung erreichen. Als EWR-Mitglied wäre die Schweiz überhaupt nicht auf einen Staatsvertrag angewiesen worden. Dass man heute faktisch gezwungen ist einen schlechten Rahmenvertrag zu unterschreiben, hat sich die Schweiz selbst zuzuschreiben aber die Verantwortlichen für diesen Desaster sollte man benennen.
      Herzlich…

    • @ geplatzte Illusionen:
      Die Zahlen und Prozente betreffend den Handel sind das Eine – die unbeantwortete Frage wieso die Profite letzlich nicht bei Investitionen zugunsten von Verbesserungen für die Bürger ankommen ist das Andere.
      Es darf nicht andauernd einfach darüber hinweg gegangen werden das die Unzufriedenheit in der Bevölkerung der EU-Länder wächst.
      Man kann ausserdem den Brexit ebenfalls nicht übergehen. Dafür gibt es Gründe auf die ich hier nicht eingehen muss – man kann sich dazu im Netz breit informieren. Das Wort „breit“ meint, man sollte sich nicht nur die bekannt EU-freundlichen Medien vornehmen, sondern auch die Kritischen. Meiner Meinung nach nimmt die Zahl der Abgehängten in Europa ständig zu – und die Folgen der Digitalisierung wird das Ihrige dazu tun deren Anzahl zu vergrössern.
      Auch in der Schweiz, natürlich.
      Für mich stellt sich in dem Zusammenhang die Frage nach dem Sinn eines vorliegenden RA verbunden mit der EU-Rechtsübernahme / Bürgerrechte etc. erst Recht.
      Die unberechenbaren Folgen der kommenden Umwälzungen sprechen dagegen, sich – mit Akzeptanz dieses RA – derart mit dem Schicksal der EU zu verknüpfen.
      Hinzu kommen noch die sich häufenden Alarmzeichen aus dem IWF und von der FED, die warnend auf die sich abzeichnende Wirtschaftskrise hinweisen.
      Unter diesen Umständen ist distanziertes Abwarten wohl das Vernünftigste was man tun kann.
      Man braucht vermutlich auch nicht mehr lange zu warten, bis sich die Resultate der jetzt laufenden Verwerfungen zu zeigen beginnen.

    • @camille krüsi

      ich teile Ihre Sorgen und kann die legitimen Fragen nachvollziehen. Die bedenkliche Entwicklung auf dem Finanzmarkt ist im vollem Gange und sie wird uns allen erfassen.

      Herzlich…

    • Es sind halt nicht alle so stark wie Sie und es haben nicht alle so eine grosse Schnauze wie Sie!

      Der ohne Illusionen hat aber immer noch Illusionen (mit und ohne Facts!) über die EU…

      Camille, weiter so und danke für Ihre Beiträge!

    • Sie haben recht, Frau Krüsi.
      Der Illusionenplatzer-alias-Stöhlker-alias-alias-alias ist so etwas von rückwärtsgewandt, dass es einen graut. Die kleine Schweiz mit ihrem revolutionären, basisdemokratisch verankerten Politbetrieb macht dem Zolliker Angst, weil er nicht verstehen kann, dass wir Schweizer, primitive Bergler nannte er uns mal, es mit Bücklingen gegenüber fremden Vögten, ob an der Bhf.Strasse oder am Mythenquai, ob in Paris oder Berlin, nicht so haben.

      Für Stöhlker sind 20% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Korruption in Rom, mangelnder Bürgersinn in Frankreich und Obrigkeitshörigkeit in Berlin genau das was die Schweiz braucht, um vorwärtszukommen. Lächerlich? Natürlich! Aber auch verständlich, wenn man weiss, dass das Castro-Groupie Stöhlker, Che Guevara für einen Wohltäter und Merkel für die Schutzpatronin des deutschen Grundgesetzes hält.

    • Auf den Punkt gebracht, Frau Krüsi.
      Entweder man hält die direkte Demokratie, wie Stöhlker, für überholt, oder man glaubt grössenwahnsinnig, die EU als Mitglied demokratischer machen zu können.
      Die EU-Beitrittsfreunde, unter dem Deckmantel Rahmenvertrag versteckt, sind also entweder Defaitisten oder Grössenwahnsinnige.
      Zeit, das richtig zu benennen.

    • @Nemesis@alias…

      Ihre Hausaufgabe ist es jetzt, die aufgelösten und noch laufenden Experimente in unserem Land auf den Wahrheitsgehalt Ihres inhaltlosen Kommentars hin zu überprüfen.

      @camille Krüsi

      „Sie brauchen uns zum Rahmenabkommen nichts zu erklären
      Wir haben begriffen worum es dabei geht und was man uns damit aufs Auge drücken will.“

      Abbau und Umverlagerung ins Ausland haben bereits begonnen, da schweigen die rechtsnationalen Kräfte in unserem Land. Diese rechtsbürgerliche Politik hat die Schweiz geschwächt und das Rahmenabkommen ist sehr schlecht für die B+C Schweiz.

      Alternativ gibt es die Modelle der Mitgliedschaft im EWR. Auch ein Freihandelsabkommen wäre denkbar. EWR dürften den Autoren der Kündigungsinitiative politisch wohl etwas zu weit gehen. Bleibt ein Freihandelsabkommen. Dem gibt es schon mit der EU seit 1972 – es müsste modernisiert werden.

    • Lieber Illusionenplatzer

      Hören Sie doch auf mit Ihren überlangen Pampleten. Ihre Kommentare strotzen ja nur so von Facts und Inhalten… nur werden Sie mit Ihren ewigen Wiederholungen auch nicht wahrer, nur länger!

      Übrigens, Ihre Anschuldigungen gegenüber Camille Krüsi und Nemesis treffen eher auf Ihre Beiträge zu.

      Die beiden haben einfach eine andere Meinung und wollen wegen dieser korrupten und gescheiterten EU nicht ihre politischen Rechte verlieren sondern auch in Zukunft frei und selbständig entscheiden!

      Also, in Zukunft kurz und bündig und bitte, bitte ohne Illusionen!!!

    • Liebe@Nemesis@alias…

      Dass Sie das nicht auf die Reihe bekommen wundert mich nicht. Sie üben sich mangels Kenntnis in Aggression und Verleumdung, wie wir an Ihren Kommentare immer wieder erkennen können.

      Wie sagte es Rousseaus:
      “Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will.”

      Herzlich

    • Don’t argue with idiots.
      They drag you down on their level
      and beat you with experience..

  8. Schöne Steilvorlage für alle Kommentatoren, die sich mal wieder über das EU-Diktat auskotzen können 🤮. Kein Wunder, der Artikel verspricht „unzählige Hintertüren“ und geht dann auf keine einzige davon ein. Das ist wohl premium content, für den man Herrn Stöhlkers Beratungsdienste einkaufen soll 😂. Aber es generiert Klicks und dient dem Frustabbau, also Ziel für IP erfüllt 😉.

  9. Alte Garde SVP ist auf Crash-Kurs.
    Anstatt Lösungen anzubieten singen sie renitent und von Altersstarrsinnn getrieben seit Jahren das gleiche holzschnittartige Lied: NEIN, NEIN, NEIN.

    Und treiben so die Jungen in die Hände anderer Parteien.

    Heil Dir, Helvetia!

  10. EU-Rahmenvertrag = dynamische Rechtsübernahme = EU diktiert und der Vertragspartner muss kuschen (EU Recht übernehmen).

    Boris Johnson: „Grossbritannien weigert sich, verpflichtende Klauseln die zu einer dynamischen Rechtsübernahme führen, in den Brexit Verträgen zu akzeptieren.“

    Kurz zusammengefasst.

    • Warten Sie mal ab, was am Ende umgesetzt wird.
      Dann wird die Kluft zwischen Rhetorik und Machbarkeit sichtbar.
      Das Verhandlungs-Ergebnis ist am Ende entscheidend und nicht das rhetorische Feuerwerk.
      Auch beim BREXIT.

    • Guten Tag, Frau Villalon

      Fanden die Verhandlungen über das europäisch‑amerikanische Freihandelsabkommen mit der Schweiz statt?. Als Schweizer hat man dazu kein Wort zu sagen, aber wir haben und werden sie natürlich nachvollziehen müssen. Die Illusion, bzw. kognitive Dissonanz liegt im Umstand, dass man sich inzwischen daran so gewöhnt hat als sei es normal. Ein nicht kleiner Teil der eidgenössischen Verwaltung ist damit beschäftigt, Gesetze nachzuvollziehen, die nicht in Bern, sondern in Brüssel oder New York erlassen werden/wurden. Darüber hört der Schweizer selten etwas Verlässliches. Wieso findet keine transparente Debatte über einen EWR Beitritt oder über die Folgen des Status Quo oder Ja zum EU-Rahmenvertrag statt? M.m.n. sind der EU-Rahmenvertrag und die PFZ in dieser Form inakzeptabel da er der Schweiz in ihrer jetzigen Form ihre Daseinsberechtigung absprechen würde. Die neuen Bestimmungen in allen wirtschaftlichen Bereichen werden die Schweiz in einer Weise verändern, die die Torturen der letzten Jahre als lockere Dehnungsübungen aussehen lassen werden, deshalb muss endlich Transparenz (Agorà) her, sonst wartet am Ende einer langen Nacht ein böses Erwachen für die Schweiz B+C. Übrigens: Einer solchen Aufgabe scheinen die schweizerischen Medienhäuser zur Zeit nicht gewachsen zu sein.

      Herzliche Grüsse

    • Liebe Frau Villalon,

      Sie wissen, dass ich Ihr Urteil sehr schätze, aber „kuschen“ müssen wir vor der EU mit dem Rahmenvertrag nicht (mehr). Ich habe tatsächlich von einem deutschen Ministerpräsidenten-Office Hintergrundinformationen erhalten, die darauf hinweisen, dass der gute Wille der EU (und die Unterstützung Berlins) von der Schweiz bisher nicht honoriert wird.
      Ich sehe Europa auch im neuen „Great Game“ zwischen den USA, die uns brutal schlecht behandeln (NATO, Handelsverträge), und China, das den Freihandel mit uns sucht.
      Natürlich sind mir auch die Widersprüche und damit verbundenen Risiken klar.
      Mehr denn je bin ich aber zur Überzeugung gekommen, dass die Abschottung der Schweiz von der EU im eigenen Land nur sehr wenigen nutzt, aber vielen schadet.

    • Absolut richtig, Frau Villalon, und die Schweiz würde ihre Wirtschaftspolitik aus der Hand geben und an die EU delegieren sowie Guillotineklauseln akzeptieren! Es wäre eine EU-Passivmitgliedschaft durch die Hintertüre, weil Bern und Brüssel wissen, dass die Schweizer einen direkten EU-Beitritt klar ablehnen würden. Der Rahmenvertrag, das instA, hat so viele und schwere Nachteile, dass sie hier aus Platzgründen gar nicht alle aufgeführt werden können. Und noch ein Satz an Herrn Stöhlker, ein solch einseitiger Unterwerfungsvertrag hat wirklich nichts mit Abschottung, dem sinnlosen Schlagwort der EU-Fans, zu tun.

    • Genau darum geht es!
      Das wissen die Illusionsplatzerjünglinge und Schweizverächter um Stöhlker ganz genau. Weil sie sich aber nicht dem Wohl der Schweiz, die sie im Grunde ablehnen, verpflichtet fühlen, sondern geistig reflexartig vor Berlin und Paris in Achtungstellung gehen, sind ihre Schalmeienklänge nur konsequent. Sie nennen Patrioten Feiglinge, weil diese nicht in fremde Dienste übertreten wollen, ja, sie werden sogar drohend. Halten wir es aus, es lohnt sich!

  11. Die Linken wollen in die EU, weil sie darin die Verwirklichung der sozialistischen Internationale sehen, denn die EU ist unter Kontrolle der Linken. Die FDP will in die EU weil sie für die grossen internationalen Konzerne schauen. Sie Herr Stöhlker wollen in die EU, weil sie dadurch die Schweiz unter die Fuchtel ihres Vaterlandes bringn.
    Die SVP will nicht in die EU, weil wir unsere Selbstbestimmung verlieren. Ein EU- Gericht hat im Streitfall immer das letzte Wort, in allen Lebensbereichen. Das EU-Gericht kann unsere Volksabstimmungen annullieren,unsere Gesetze ändern uns alles vorschreiben bezüglich Zuwanderung, Asylwesen, Sozialsystem, Arbitsrecht und vielem mehr.

  12. Wieso überhaupt einen Rahmenvertrag, Herr Stöhlker, wenn Sie nur von Schlupflöchern sprechen?

    Übrigens, Löcher werden früher oder später gestopft!

  13. Lieber Herr Stöhlker

    Sie haben sie wiedereinmal provoziert, die Stammtischkönige, die Vordenker aus dem unteren Gürbetal und die 26 Komma irgendwas Prozent, die glauben die SVP hätte starkes politisches Personal, und all die, die lieber Wutbürger als Gutmenschen sind. All die haben vergessen, oder wussten es gar nie, dass die EU kein Wirtschafts- sondern ein Friedensprojekt ist. Frieden kostet Geld (nein, ich meine nicht die 6 Mia für neue Flieger) und verlangt Kompromissbereitschaft. Aber das ist zu kompliziert für die Weltwoche.

    Auch ich bin Schweizer (zugegeben erst seit dem Ende des 15. Jahrhunderts, als meine Familie aus Spanien eingewandert ist), liebe dieses Land und alles, was es uns bietet und ermöglicht. Aber Abschottung und populistische Polemik ist nicht, was dieses Land zu dem gemacht hat, was es heute ist. Das sollten sich die Kommentierenden vielleicht überlegen, bevor sie mit der fetten Faust auf den Stammtisch hauen.

    • Einmal mehr die alte Mär der EU als Friedensprojekt…

      Und Trump ist in 1. Linie der Völkerverständigung verpflichtet, und Xi will nur die faire Behandlung all seiner Bürger, inkl Uiguren…

    • @Heidi’s Peter,

      Soll die Schweiz anstelle eines Rahmenabkommens dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beitreten? Der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Schweiz ist die EU: 56% aller Exporte gehen in die EU und 76% aller Importe kommen aus der EU (Quellen: Bundesamt für Statistik, Eidgenössische Zollverwaltung). Andererseits ist die Schweiz für EU-Staaten als Handelspartner von geringer Bedeutung. Die wichtigsten Handelspartner von EU-Staaten sind andere EU-Staaten. Die Schweiz ist mit 3% der Exporte und 2% der Importe ein unbedeutender Handelspartner für die EU-Staaten (Quelle: Eurostat). Es stellt sich also die Frage, ob die Führungsriege der SVP&Co. tatsächlich so naiv und weltfremd ist?

      Dazu Herr Klaus Stöhlker, Zitat:
      „Die Autonomie des Schweizer Volkes ist ohnehin nur die Autonomie jener, die das (alternde) Schweizer Volk zu beeinflussen vermögen. Dieser wichtige Aspekt wird seit Jahrzehnten bewusst falsch dargestellt. Ich bestreite auch nicht, dass es Ihnen und mir unter den herrschenden Umständen sehr gut geht, aber die Zahl derjenigen, die von sich das Gleiche sagen können, ist stark abnehmend.“

      Folgen der Selbstüberschätzung und des Isolationskurs.

    • @ Platzillussion

      … wer ist den nun mit der grösste Investor in Klausis Ursprungskanton?

      Was meinen Sie wie die Logistiker schnauben, wenn die EU-Transporte halt mal so teuer durch die CH geführt werden müssen, wie sie es eigentlich schon lange sein sollten?

      Was meinen Sie dazu, wenn die Bänder im Billigproduktionsland Dschörmani plötzlich still stehen, weil der CH-Zulieferer von der EU gemobbt wird?
      etc.pp.

      EU ….. beim nächsten Börsencrash ist die eh Luft und wenn in F Macron beerdigt wird, dann steht vielleicht noch ein Frexit an ….

      EU war, ist und wird immer eine Totgeburt bleiben (gewollt, notabene)

  14. Lieber Herr Stöhlker

    Sie wissen es: Ich schätze Ihre spitze Feder, auch wenn ich Ihre Meinung nicht immer teile. Bei Ihnen weiss man, was Sie uns sagen wollen.

    Was Sie aber hier zum Rahmenvertrag mit der EU zum Besten geben, ist reine Volksverführung. Schreiben Sie im Auftrag der EU? Haben Sie den Vertragsentwurf wirklich gelesen und studiert? Ja? Glauben Sie Ihre Idee eines Geheimvertrags, der nur Ihnen und dem Bundesrat bekannt ist, wirklich? Dann verstehe ich Sie erst recht nicht. Der Rahmenvertrag ist ein übler Anschlussvertrag, der an die dunkelsten Zeiten Europas erinnert. Er ist der Schweiz mit Ihren austariertem, bewährten Institutionen ganz und gar unwürdig.

    Vergleichen Sie dieses Institutionelle Abkommen mit CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement zwischen Kanada und der EU), das gleichzeitig mit dem Rahmenabkommen ausgehandelt wurde. Dann wird klar, wie ein Vertrag zwischen souveränen Staaten ausschauen muss. (Nach diesem Vergleich muss man der schweizerischen Verhandlungsdelegation übrigens ein ganz miserables Zeugnis ausstellen.)

    Beste Grüsse, Martin Janssen

    • Der CETA-Vertrag zwischen der EU und den USA ist einiges vorteilhafter für die EU-Staaten als derjenige zwischen der Schweiz und den USA. Sie verurteilen, Herr Professor Marin Janssen, unsere Verhandlungsdelegation, aber das Wort Macht scheint Ihnen unbekannt. Dies gibt dann mehr Privilegien für einen kriminellen Staat wie Malta, aber keine für die Schweiz! Einfach die beste aller Welten und juhe wir sind die Schweizer, alle Welt liebt uns und nur wir sind eine Weltmacht, die die anderen nicht braucht!

    • Lieber Prof. Janssen,
      ich sehe Ihre Sorge und sage nicht, dass deren Inhalt mich unbeteiligt lässt. Weiter oben habe ich Frau Villalon auf eine vergleichbare Frage bereits geantwortet; vielleicht werfen Sie – nach Freigabe – einen Blick darauf.
      Dort umreisse ich jene zwei Aspekte, die mich beschäftigen und mit mir viele andere Schweizer/-innen auch:
      – Die EU ist längst bereit, einer Rahmenvertragslösung zuzustimmen, welche der Autonomie der Schweiz grössten Spielraum lässt. Ich habe dies, siehe oben, aus erster Hand. Die Unternehmen der A-Schweiz brauchen diese Lösung, die B-Schweiz, darunter vor allem die Importeure und die Bauern, müssen Zugeständnisse machen. Das tut vor allem der SVP-Spitze weh.
      – Zum anderen sehe ich den Druck der Trump’schen USA auf Europa (Handelskrieg, NATO), womit unsere Autonomie noch mehr als bisher bedroht wird. Gleichzeitig will China freien Handel mit uns, ohne uns zu bedrohen. Dieses Thema werde ich demnächst aufgreifen.

      Die Autonomie des Schweizer Volkes ist ohnehin nur die Autonomie jener, die das (alternde) Schweizer Volk zu beeinflussen vermögen. Dieser wichtige Aspekt wird seit Jahrzehnten bewusst falsch dargestellt.

      Ich bestreite auch nicht, dass es Ihnen und mir unter den herrschenden Umständen sehr gut geht, aber die Zahl derjenigen, die von sich das Gleiche sagen können, ist stark abnehmend.

      Mit grossen Respekt an Sie und alle meine IP-Leser.

  15. Selten so ein Mist gelesen. Wer ist überhaupt dieser Klaus J Stöhlker? Ein verkappter MBAler, ein EU Vasalle? Die EU ist ja gerade am Auseinanderfallen. Also Hände weg, sonst geht es uns auch bald so dreckig wie den EU Bürger. Gehen Sie doch zurück Herr Stöhlker, in ihre geliebte EU. Sie werden dann noch die Hälfte verdienen, wenn überhaupt.

  16. Ich habe zuerst den Artikel von KS gelesen und mich gewundert, sehr gewundert, wie abschlägig, wie emotional und ohne Durchatmen die ersten Kommentare „daherschwirren“. Wenn KS bei jedem Punkt recht hätte, dann wäre er entweder „Zarathustra“ oder sogar Gott. Das ist er aber nicht, aber ein Weckruf an uns Schweizer, das ist es allemal. Durchatmen, Denken, Durchatmen, Denken und dann wird auf einmal aus einem Körnchen Wahrheit mehrere Körnchen, wenn nicht sogar ein “ Brötli“ entsteht mit viel Wahrheit darin…….

  17. Grundsätzlich sind wir für Freiheit und deshalb gegen das EU-Grössenwahnskonstrukt.
    Geheime Vorlagen darf es aber auch nicht geben.
    Die Bevölkerung muss wissen was vorliegt.

    Man sollte aber auch berücksichtigen, dass der Euro bald zerfallen könnte, und damit auch die EU wie damals die Sowjetunion, wahrscheinlich auseinanderbrechen wird. Der Brexit ist glasklar ein erster Schritt dazu!
    Grossbritanien zeigt auf, dass die EU keine Lösung ist.
    Taktische Verhandlungsverzögerungen sind deshalb sehr wichtig.

    Das Problem ist eindeutig, dass die Politik und die politischen Parteien gesamthaft keine Qualität haben um einen Staat in seiner Gesamtheit ohne Verschuldung, gut zu führen und die anfallenden Probleme wirklich zu erkennen und zu lösen.

    Es regieren vorwiegend leider Eigeninteressensvertreter, viele Desinformierte, und Gehirngewaschene die krasse Wissenslücken aufweisen in wichtigen Dingen.

    Wer jeweils nur schöne “Finanz-Zückerlis“ und Subventionen mit der Giesskanne verspricht und verteilt, um sich an der Wahlurne oben zu halten, hat in der Politik nichts zu suchen.

    Bei der FDP steht das Wort “Freiheit“ im Parteiprospekt ganz oben. Es steht aber nur dort zur Verführung der Wähler. Die FDP betreibt aber keine freiheitliche Politik und bringt keine Freiheit für die Menschen.

    Sämtliche Parteien legen der Bevölkerung mit verlogenen Argumenten (z.B. CO2-Lüge als Klimawandelursache)!) nur noch “Fesseln“ an!

    Die McKinsey-Assistentin Gössi FDP hat total versagt. Alle glaubten sie müssten auf “Grün“ umkippen, um mit CO2-Lügenpolitik Wählerstimmen zu ergattern. Sie haben allesamt eine zünftige Ohrfeige erhalten. Wer die Politik ständig wechselt wie die Unterwäsche wird unglaubwürdig.

    Was hätte die FDP tun müssen? – Sie müsste darauf hinweisen, das gelogen wird, und dass nicht der CO2-Ausstoss verantwortlich ist für den Klimawandel!

    Es fehlen Politiker/-.innen mit Format, denen man sein Vertrauen geben kann, das haben die letzten Parlaments-Wahlen deutlich gezeigt.
    Wahlbeteiligung einiges unter 50% ist der Beweis.

    Wer zur Urne geht (sofern man dort noch hingeht) steht vor dem Problem: Welche “Weicheier“ stehen zur Auswahl.

    Wenn da nur noch egoistische Lobbysten, Karrieristen, Eigeninteressensvertreter und Quotenkanditaten/-.innen, “Subventionsgünstlinge“, Bilderberger.- und McKinsey-Assistenten, sowie “Zöglinge“ von Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung stehen bleibt der Wähler frustriert zu Hause.
    Dies entspricht einem Armutszeugnis für die Politik!

    Das Versagen beginnt bereits parteiintern, und in der Bildung, wo die Menschen bereits früh in vielen Dingen (von bestimmten Kräften) geplant, desinformiert werden.

    • @Torpedo

      Eine grossartige Analyse Ihrerseits und des „Pudels-Kern“ haben Sie so etwas von offenbart, dass ich Ihnen dazu ganz einfach gratuliere!

  18. So ist das also: „Die Angst vor der Unterschrift unter das EU-Rahmenabkommen ist völlig unbegründet. Vielmehr hält der Bundesrat eine Vorlage aus Brüssel geheim, die der Schweiz ein Abkommen anbietet, das zum Vorteil unseres Landes so löcherig wie ein Emmentaler Käse formuliert wurde.“
    Sosooo… und der gute alte Klaus, per Du mit den globalen Finanz- und Polit’eliten‘, ist natürlich eingeweiht in diese Geheimpläne… hahaha, selten so gelacht! Den Rest des hingeschwurbelten Propaganda Elaborates kann man sich getrost sparen (wie so manche Stöhlker Zeilen) und die Zeit sinnvoll nutzen.

    • @ ArsVivendi57

      DANKEND FÜR IHRE WORTE, VERBLEIBEN WIR IN DER HOFFNUNG DAS IN DER POLITIK IRGENDWANN BESSERUNG EINKEHREN WIRD.

      OHNE KRITIK WIRD LEIDER GAR NICHTS GESCHEHEN.

      AUCH WIR FREUEN UNS DESHALB ÜBER ALLE KOMMENTATOREN DIE SCHONUNGSLOS HARTE, KRITISCHE WORTE FÜR DIE SCHWACHE POLITIK FINDEN WERDEN.

      WIR DANKEN IP FÜR DIE VERÖFFENTLICHUNG VON KRITISCHEN KOMMENTAREN, DENN NUR SO BESTEHT EINE LEISE HOFFNUNG AUF BESSERUNG UND VERÄNDERUNG.

  19. „…die vor lauter Propaganda nicht mehr die Wirklichkeit sehen.“

    Die SIE natürlich sehen, oder, lieber Herr Stöhlker?
    Dann tun Sie uns doch bitte den Gefallen und erleuchten uns in Sachen Wahrheit und EU, aber bitte, bitte, bitte kommen Sie nicht wieder mit diesem abgedroschenen Mist von wegen A- und B-Schweiz – die hat nämlich (glücklicherweise!) diesbezüglich nichts mit der EU zu tun!

  20. Oha! KJS hat offenbar einen neuen Anglizismus aufgeschnappt: cornern/gecornert!
    Wie seine beiden Lieblingsfeindbilder CB und WF die Schweizer Politik genau in die Ecke getrieben haben, das überlässt der Seegipfel-Inhaber und notorische Schweiz-Belehrer leider unserer Fantasie.
    Einmal mehr: ein deutscher Beitrag so wichtig wie das Dschungelcamp!

  21. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Muss man sich um sie Sorgen machen? Man muss nicht, aber man sollte vielleicht. Wieso zeigt man sich in letzter Zeit immer erstaunter, dass man vom Ausland plötzlich auch als Zwerg behandelt wird?. Haben wir Schweizer in der globalisierten Welt etwas zu sagen?. Was die Schweiz von Ländern in der EU unterscheidet, sind die 4,1 Milliarden Privatvermögen, über die die nationale Recht hier verfügt. Das EWR-Nein kommt der B+C Schweiz teuer zu stehen. Die Exportwirtschaft (Franken-Rüttli) leidet unter der Franken Stärke, bzw. Fehlkonstruktion Euro, aber, anstelle an Stellschrauben zu drehen die interne Auslöser haben, (2. Säule, Steuersystem, Boden, Immomarkt), hat man dies zum Ertüchtigungsprogramm umgedeutet, das in der Logik dieser Kreise schliesslich dem gesamten Land zugute kommen wird. Diese Clique redet sich und der arbeitenden Bevölkerung seit Jahrzehnten ein, auch eine Volkswirtschaft müsse an ihre Grenzen gehen, um bessere Zeiten zu rennen. Was bleibt dabei auf der Strecke? Löhne, Steuern, Mittelstand, Zersiedelung, eine ungesunde heterogenen ethnische Struktur, (Das alte Rom ist daran zugrunde gegangen, dass es zu viele Ausländer ansiedelte, die sich dieser Kultur absolut nicht verpflichtet fühlten), gigantische Verschuldung der Privaten, Investitionen in Bildung und Forschung und die Liste ist endlos…das ist tödlich für die Schweiz.

    Herzliche Grüsse

    • Präzisierung: Mit „Muss man sich um sie Sorgen machen?“ ist die Schweiz gemeint.

  22. Mannn Stöhlker……

    Der Artikel ist wirklich puurer Unsinn.

    Sie sind es der sich nicht informiert hat.
    Ich habe das Rahmenabkommen hier, es lag als Beilage in der Weltwoche.
    Haben sie den Schund mal gelesen ?

    Klar das Sie nun den Blödsinn der anderen Parteien und Wirtschaftsverbände nachbeten, die wollen sich unterwerfen um nur ja Liebkind zu sein, dort in Deutschland vor allem.
    Trotzdem bleibt diese vertrag eine Blüte der Defätismus.

    Und ……es ist auch kein Sonderweg der für die Schweiz parahiert wurde, sondern es ist fast der selbe Vertrag den die EU auch der Ukraine und anderen Drittweltstaaten anbietet.
    Bei den Ukraine hat man das Machwerk verfasst um deren Demokratie zu stärken, den Ukrainern Nachhilfe in diesem Fach zu geben.

    Bei der Schweiz denken die wohl das sei auch nötig, denn wir sind ja keine echte Demokratie weil wir uns der Demokratur Brüssels verweigern.

    Herr Stöhlker, glauben sie das Brüssel eine Demokratie ist ?
    Ja irgendwie ist sie es, wenn man beide Augen zudrückt und alle 4 Jahre sein Kretischen machen, dafür hält.
    Diese EU ist ein Moloch mit einer nicht vom Volk gewählten Kommission an der Spitze und vielen anderen demokratischen Defiziten.

    Der Rahmenvertrag ist für eine selbstbewusste Demokratie ….der Sündenfall schlechthin.
    Beim Waffengesetz haben wir den Sündenfall schon begangen, denn Brüssel entscheidet künftig darüber was Schweizer noch dürfen und was verboten wird.
    Nach 700 Jahren freier Wehrtradition haben uns die Sozis an die Vögte in Luxembourg verkauft.

    Diese Brüsseler Funktionäre wissen selber gut darum, das sie demokratisch nur sehr schwach legitimiert sind und fürchten sich vor ihrem Volk.
    Waffen in Privathand sind da natürlich überaus störend für diese Brüsseler Herrenklasse.

    Zum rest ihres Artikels….

    Natürlich, es ist offensichtlich das starkes politisches Personal kaum noch zu finden ist, ausser in der SVP.
    Aber wen wundert das bei dem Grünroten Soziklima der politischen Korrektheit die alles unterbindet. Nicht das unkorrekte will man unterbinden, sondern alles was dem Sozitum entgegensteht.
    Das neuste Zensurgesetz welches angeblich Minderheiten vor Diskriminierung schützen will ist da nur ein weiteres prächtiges Beispiel antidemokratischer Gesinnung.

    Wie in Deutschland, wo das schon weiter fortgeschritten ist, kann in so einem meinungs-freiheits-feindlichen Klima nur noch der Wendehals überleben.
    Übrig bleibt in der Politik fast nur noch der Bodensatz.

    Leute wie Wermuth, Levrat, Nussbaumer, Kurt Fluri, Sommaruga……..

    • Roth: also wer aus der Schweizer Verblödungswoche WW zitiert hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Und: die Beilage war nicht das Rahmenabkommen sondern was die unfähigen Leute der WW dazu meinen, da diese den Text des Abkommens nicht verstehen.

    • Kremser sie unterbe….. ….kopf.

      Die Weltwoche hat den Rahmenvertrag als Beilage ins Heft genommen und den ja nicht erfunden, sondern abgedruckt.
      Ihnen hätte es gut getan das mal zu lesen, anstatt über etwas zu plärren von dem Sie 0-Ahnung haben.^

      Wie kann man hier nur solchen Stuss als Kommentar reinsetzen…???

  23. Ach ja die bekannte Leyer die SVP, der Blocher, versperrt den Schweizern den Zugang ins Paradies.
    Herr Stöhlker Sie und Protagonisten, wie währe es denn
    mal mit einem Klarblick ins EU Paradies.
    Seit 30 Jahren wird den Schweizern eingeredet OHNE Mitgliedschaft in der EU geht die Schweiz unter.
    Es gibt viele Argumente gegen eine weiter eh schon überzogene Anbindung der Schweiz an die EU.
    Als Beispiele 2 Handfeste gewichtige.
    In den letzten 15 Jahren gab es eine regelrechte Massenflucht aus dem Wirtschaftsparadies EU, in das nicht EU Mitglied Schweiz, DAS IST FACKT. Punkt.
    Zweites von noch vielen Argumenten die Schweiz hat Europaweit mit Abstand die Höchsten Pro-Kopf Infrastrukturkosten, daraus ergibt sich zwangsläufig ein entsprechendes Einkommens und Kostengefüge, das letztlich durch eine entsprechende Produktivität unterlegt sein muss, na leider zunehmend sollte.
    Herr Stöhlker und Phantasten mit einer durchschnittlichen Einkommensstruktur der EU, wird die Schweiz schlicht unbezahlbar.
    Angeblich hat die Schweiz vom sog.Rosinenpiken provitiert, grins, mag ja auf den ersten Blick zutreffend sein, langfristig kann die Schweiz auch mit einem Rahmenabkommen NUR und das massiev verlieren.
    Beim Projekt EU geht es nicht um das Glück der Menschen und Völker Europas, NEEEEEEE da geht es um die Schaffung eines Imperiums, die Menschen dürfen Statisten Manöverirmasse Spielen. Europa braucht kein Menschenverachtendes Imperium, KEIN 4 Reich die Schweiz schon gar nicht.
    Die Briten steigen aus, weitere WERDEN volgen, eine Frage der Zeit, die Schweiz soll rein, na ja die Wertung ist einfach, LACHNUMMER des 21. Jahrhunderts.

    • Bei Unsicherheit (v/f etc.) oder bekannten Anzeichen von Legasthenie kann ein Rechtschreibprogramm helfen – zudem wird der Beitrag dann besser lesbar und damit auch wirksamer.

  24. Nun, die EU wird ja für alles was in der Welt schiefgeht, verantwortlich gemacht. Wenn natürlich die USA und in ihrem Gefolge auch andere westliche Länder wie Frankreich, Deutschland und auch Großbritannien sich nicht mehr von der Schweiz mit blindem Gehorsam dazu hergeben, ihren reichen Leute durch den Schweizer Finanzplatz zu erlauben, ihre Steuern zu hinterziehen, ist natürlich das böse Brüssel schuldig. Wenn Großbritannien nur noch die angeblichen Finanzgenies von London verhätschelt und Ingenieure als Idioten betrachtet, die im Norden von England als Narren vom Dienst versuchen die Industrie wieder lebendig zu machen und dabei keinen Erfolg haben, ist natürlich Brüssel der hinterlistige Teufel. Herr Blocher wünscht unbedingt die AHV und alles was zum Schweizer Sozialstaat gehört, abzuschaffen. Die Linken sind ihm in seinem Tun äußerst behilflich, indem sie ständig fordern, ja viele Leute aus dem Nahen Osten und Afrika aufzunehmen, denn die sind nach deren Meinung für unsere Wirtschaft die zukünftigen Unternehmer in Sachen Technologie und Robotik. Nobelpreisträger hat der Islam praktisch keine, deshalb müssen nach den Linken unbedingt die islamischen Sitten öffentlich übernommen werden, dass fördert das Wirtschaftswachstum und vermindert die Arbeitslosigkeit.Die SVP wird dank den Linken mit deren Überzeugung noch viele Wähler gewinnen und für uns Schweizer die AHV abschaffen. Diese nicht geschätzte Einwanderung hat natürlich Brüssel ausgedacht, um unsere Finanzen und unseren Wohlstand zu ruinieren.

  25. Neu/Altes vom selbstverliebten Pass-Schweizer: „Ich schrieb schon 1980:“
    Dann ein bisschen Milliardär aus Herrliberg, ein bisschen Sünneli, damit werden Stimmen generiert….gegen den Unterwerfungsvertrag.
    Im Namen von Economiesuisse: Sehr geehrter Herr Hässig schicken Sie Stöhlker Ü55 in den Ruhestand. Fragen? Konsultieren Sie Thiam

  26. Bitte lieber Herr Stöhlker gehen Sie zu Frau Merkel zurück !
    Sie wollen die Realität der Entwicklung Europas nicht annerkennen und verstehen die Mehrheit der Schweizer nicht.
    Ihre Heimat ist die SPD Deutschlands.

  27. Es fehlt ihm am Tell-Gen, aber dafür kann der gute Herr Stöhlker ja nichts. Aber er sollte erkannt haben, dass die Musik in Asien und den USA spielt, und nicht in der EU, die sich gerade damit beschäftigt, das Weltklima zu retten. Ausser noch mehr Schuldenfinanzierung und Subventionen kommt da nichts heraus. CH-Unternehmen treiben Handel mit UNERNEHMEN IN der EU, und NICHT MIT der EU, wie uns die EU-Fans in Politik (FDP, SP, Grüne), Economiesuisse-Grosswirtschaft (Chemie, Pharma, Banken) und Medien (SRG, Tagi-, NZZ-, Wanner- und Ringier-Konzern) täglich einhämmern. Davon abgesehen ist die Tendenz seit Jahren klar: CH-Exporte nach Asien und in die USA steigen fortwährend, in die EU stagnieren sie im besten Fall, tendenziell werden sie sinken.

  28. Die übliche Stöhlker’sche Verklärung der EU. Die EU sieht sich als starken Adler, dabei ist sie heute bloss ein Suppenhuhn kurz vor seinem Ableben. Die Briten sind weg, die Franzosen streiken seit Monaten, die Deutschen führen Krieg gegen die eigene Industrie und müssen EU-Süd ausfinanzieren, die Südstaaten sind bankrott, die Oststaaten rebellisch, die ganze EU erstickt im Schuldensumpf. Konkret: Was hat die EU überhaupt erreicht in all den Jahren? Nicht mal bei den Flüchtlingen kann man sich einigen. Warum soll die solide Schweiz ein weiteres Abkommen mit diesem Sanierungsfall abschliessen? Das wäre glatter Selbstmord. Die EU ist ein Abschottungsverein gegen die übrige Welt. Sollte die Schweiz diesen Unterwerfungsvertrag unterzeichnen, gibt sie nicht nur Demokratie, Föderalismus und Unabhängigkeit auf, sondern kann keine Handelsabkommen mit Drittstaaten mehr abschliessen bzw. sie müsste Brüssel um Erlaubnis bitten. Es gibt null Handlungsbedarf. Die Bilateralen genügen vollkommen, man kann diese auch kündigen wie jeden Vertrag zwischen zwei gleichberechtigten Partnern. Beim Unterwerfungsvertrag aka Rahmenabkommen ist das nicht mehr möglich. – Herr Stöhlker, hören Sie doch endlich auf mit Ihren Attacken auf Blocher und Frey. Es ist nur noch langweilig. Diese Herren sind nicht schuld, dass Sie es nicht in die A-Schweiz geschafft haben.

    • Ich frage mich immer wieder mal, wenn diese EU Fans argumentieren: was wäre eigentlich ein *sinnvoller* Zweck der EU?

      ZB Interessenvertretung von Europa in der globalen Politik. Genau das bringt die EU aber leider nicht hin. Gegenüber den USA kuscht die EU, gegenüber den kleinen tritt sie.

      Beispiel gefällig: Loslösung vom SWIFT System (unter der Fuchtel der USA)? Angekündigt und nichts durchgezogen.

  29. Da bin ich einmal einverstanden mit KS, dass die SVP es nicht mehr schafft, zukunftsorientierte Politik zu betreiben. und Beat Walti hat seinen guten Ruf verloren bei Panalpina. Die Aktionäre verarscht zu seinen Gunsten und der Familie.

  30. … hat Prof. Carl Baudenbacher hier drei Beiträge geschrieben. Herr Stöhlker lesen Sie diese bitte noch einmal durch. Und die Zeit hat für die Schweiz gespielt. Der Brexit ist durch. Dass die EU jetzt wieder mit Pharmatricks versucht die Eidgenossenschaft zu erpressen, geht unter keine Kuhhaut oder besser sie entlarvt das Gesicht der freien Marktwirtschaft, dass jeder kaufe was er für richtig halte. Sie pervertiert das eigenes Gelaber der EUROkraten. Aber es war immer schon so: Imperien entstanden als Absatz und als Rohstoffmärkte. Nichts anderes versucht die EUdSSR nur mit erbärmlichem Personal, erbärmlichen Mitteln und erbärmlichem Erfolg.
    Wann steht irgendein Eidgenosse mal auf, zeigt Eier und zieht nicht den Schwanz ein. Nein, man(n) unterwirft sich dieser erbärmlichen Politik in allen ihren Aspekten.
    Warum erklärt man(n) der Physikerin im Bundeskanzlerbunker nicht, dass die Natur nur dank CO2 gedeiht und wir zu Biodiversität nur dank freien Kräften in der Natur finden können. Lasst doch die Natur endlich das ihrige tun und leben wir in einem Verhältnis des Geben und Nehmens, leben und leben lassen.
    Herr Stöhlker sie waren Lobbyist und sind es geblieben und können es nicht lassen. Überdenken sie das einmal wieder.

    • Richtig……

      die Artikel von Herrn Baudenbacher waren erste Sahne.

      Und die EU ist eben keine freie Marktwirtschaft, sondern ein Konglomerat von diversen Interessenten die alle dafür sorgen das ihre Sparte eben nicht frei wird, sondern Protektioniert bleibt.

      Aktuell ist gerade Trump dabei da etwas zu korrigieren.
      Die US Produkte die nach Europa kommen sind oft weit höher besteuert wie die USA es mit den unseren tun.

      Freier Markt sähe anders aus, aber das ist eben fast nur ein Schlagwort für Politiker um uns Sand in die Augen zu streuen.

      Herr Stöhlker scheint sich in der noch relativ freien Schweiz so wohl zu fühlen, dass ihm das Gefühl für eben diese Freiheit abhanden gekommen ist.

    • Dieser Kommentar ist besser als der ganze Artikel. Vielen Dank dem Verfasser!

  31. Wie lautet diese geheime Vorlage? Wieso wird die im Artikel nicht veröffentlicht? Das wäre die Schlagzeile!

    Oder ist das auch Fake News Propaganda – diesmal von Stöhlker – damit ich die Wirklichkeit nicht mehr sehen?!

  32. Die EU und der Euro, sind eine tickende Zeitbombe. Die Frage ist nicht ob, sondern wann sie hochgehen wird. In einer solchen Situation sollte man sich möglichst schnell und möglichst weit vom Explosionsherd entfernen. Unsere links-grünen Gutmenschen möchten das aber aus der Nähe betrachten… Na dann viel Glück, ich habe mich hinter meinen Kryptos schon mal in Deckung gebracht 😉 PS: die Briten machen es richtig!

    • Zeitbombe….

      Also Kryptos sind für sie eine Sicherheit…….. Boah, sie lieber naiver Zeitgenosse.

      Mit dem Rest gehe ich einig mit ihnen.
      Einem untergehenden Moloch sollte man sich niemals anschliessen, diese EU ist sterbenskrank.

    • “In einer solchen Situation sollte man sich möglichst schnell und möglichst weit vom Explosionsherd entfernen.”

      Die Schweiz sitzt mittendrin, Entfernung unmöglich. Man sollte eine langfristige STRATEGIE formulieren (mit Hanse 2.0 anbandeln? Mit UK anbandeln? Ich weiss es nicht, aber es kann doch nicht sein dass solch existenzielle Fragen in der Schweiz auf Kindergartenniveau diskutiert werden!) anstatt immer nur “nein” zu sagen und sich dann zu wundern wenn härtere Bandagen aufgezogen werden. Nein sagen reicht nicht mehr, soviel steht fest. MedTech kämpft in der Schweiz bald ums Überleben. Sind diese Arbeitsplätze nichts wert. Auch Teil einer strategischen Perspektive sollte die Erkenntnis sein: besser als von der Leyen wird es für die Schweiz nicht mehr. Anders als die Germanenparanoia propagiert ist vdL eine grossen Freundin der Schweiz.

      Blocher hat eh gewonnen, braucht keine Wahl mehr zu gewinnen. Quer durch alle Schichten und Soziotope hat er seine Sicht etabliert. Eigentlich erstaunlich. Aushängeschilder und ebenso einmalige Erfolgsgeschichten wie Spuhler finden kein Gehör.

    • Die Briten machen es richtig??? Pahh ich würde sagen die Populisten haben es Ihnen der eigenen Warheit entsprechend richtig erklärt (Heisst bei denen, sie haben gelogen – big time). Das machen alle Populisten so und die anderen vermutlich auch 😉

    • Zu ihrer Frage WANN dies geschieht, kann ich ihnen eine Antwort geben. Es geschieht genau dann, wenn Deutschland mehr bezahlt für dieses Gebilde als dass es davon profitiert. Doch dann geht alles ziemlich schnell.

  33. Die EU weiss haargenau, wie diese „Käselöcher“ zu stopfen sind und dies noch bevor die Tinte auf dem Vertrag getrocknet ist… Hört doch endlich auf mit diesem EU-S***! Ich kann das „Plären“ über diese gescheiterte Organisation nicht mehr hören! Wenn man sich mal überlegt, dass die EU gegründet wurde, damit Deutschlang nach WW2 im Zaum gehalten werden kann (L!M!F!A!O!) und man jetzt schaut, wo DE und die EU stehen, kann ich nicht mehr vor Lachen (ok, ist eigentlich traurig aber Lachen ist gesünder als Weinen)… Und „Sie“ wollen Teil dieser Maroden Organisation werden?! Over!my!dead!body!

  34. Lieber Zolliker Exil-Germane etwas Wichtiges haben Sie als EU-Fan noch nicht erkannt: Was nützt ein offenes Scheunentor, wenn die Scheune gerade am Zerfallen ist ? Und dann noch mit einer Greta-Fänin an der Spitze !

    • Das ist ja das Problem. In der Scheune stellt man den Traktor ab, wohnen will man aber woanders.

  35. Die Erfahrung lehrt vielmehr, daß die Leute von gutem Gedächtnis gerne ein wenig schwach vom Verstande sind.

    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

    Quelle: Montaigne, Essais, Erstdruck 1580. Veränderte und erweiterte Sammlung, Paris 1588. Hier nach der Übers. v. J.J.C. Bode 1797

  36. Ich freue mich auf den Tag an dem KS auch mal etwas positives vom Weltgeschehen, über die Schweiz oder einfach so verlauten lässt. Aber das ist so wahrscheinlich wie die Ananas Plantage des Franz Josef Strauss in Alaska. Schade, das Leben ist so schön – geniessen und freuen statt immer meckern wäre auch eine Möglichkeit.

    • Ich habe Mühe all diese negativen Kommentare zu verstehen. Es wäre doch schön, wenn man wieder erwachsen würde und zivilisiert andere Meinungen zu Kenntnis nimmt und diskutiert. Ich als schon alter aber noch immer überzeugter Schweizer, wünsche mir eine positive und offene Diskussionskultur und auch dass wir endlich mal erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Nur zu Lästern bringt wirklich nichts. Wenn unsere Vorväter 1848 auch so viel Scheuklappen gehabt hätten, wären wir heute noch ein Staatenbund und es gäbe kein Land Schweiz.