Knall: UBS-Directors nach 30 Jahren auf Strasse

Rausschmisse im Wealth Management treffen Executive und Managing Directors, Teamleiter mit Knowhow. Brutalo-Sanierung.

Die Spar-Operation in der UBS-Vermögensverwaltung geht viel weiter und ist viel einschneidender als bisher vermutet.

Die Bank hat in diesen Tagen Dutzende von hochkarätigen Teamchefs und Vorgesetzte auf die Strasse gestellt. Knall auf Fall, ohne mit der Wimper zu zucken.

Es handelt sich fast ausnahmslos um Executive Directors (alt Vizedirektor) und Managing Directors (Direktor), von Zürich bis Winterthur, von Basel bis Chiasso, von Bern bis Basel.

Leute mit Löhnen und Boni von 200’000 bis 500’000 Franken im Jahr. Teuer, dafür erfahren.

Unzählige der Betroffenen arbeiteten seit Jahrzehnten für die Grossbank. „Es trifft Teamleiter mit 15, mit 20, mit 30, einen sogar mit 33 Jahren UBS-Zugehörigkeit“, sagt ein Gesprächspartner.

Die Entlassungen erfolgen ohne lange Vorankündigung. Tschüss und weg, lautet das Motto. Wen’s trifft, der landet im sogenannten Coach-Programm. Dieses gibt ein paar Monate länger Lohn.

Doch spätestens Ende Jahr stehen auch jene über 50 und mit vielen Dienstjahren auf dem Buckel auf der Strasse. Ausser sie finden ein neues „Zuhause“.

Jetzt gehts los: Khan schmeisst raus (IP)

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Es handelt sich um Banker mit langem Erfahrungsschatz und viel Knowhow im Private Banking.

Was ihnen fehlt, sind die Kunden. Sie haben sich zu Chefs hochgearbeitet und führten die Relationship Manager, also die Kundenberater.

Diese kümmern sich um die Gelder der Klienten. Sie geniessen dadurch einen Schutz in der laufenden Spar-Übung. Die UBS-Oberchefs wollen nicht riskieren, dass gekündigte Berater Kunden mit an einen neuen Ort nehmen.

Also entlassen die Spitzenchefs unter dem Kommando des neuen starken Manns Iqbal Khan vor allem Executive und Managing Directors, die zwar Teams lenken, aber keine Kunden direkt führen.

Da kann uns nichts passieren, die können keine Gelder abzügeln, so die Überlegung auf der Kommando-Brücke.

Ist sie richtig? Viele Teamleiter im Offshore-Banking – darum geht es hier – haben loyale Kundenberater. Diese könnten ihren geschassten Vorgesetzten später folgen, falls die bei einer neuen Bank unterkommen.

Sicher ist: Bei der UBS im Offshore-Banking gehts in diesen Tagen und Wochen drunter und drüber. Die Querbeet-Kündigungen von langjährigen Teamleitern lähmt die ganze Organisation.

Die UBS betont in internen Memos, dass es beim Umbau des weltweiten Wealth Managements um mehr Effizienz gehe. Der Kostenabbau stehe hingegen nicht im Zentrum.

Von aussen wirkt es anders. Iqbal Khan und seine Ober-Leutnants in der Hierarchie des weltweiten Private Bankings schlagen da wild um sich. Einfach rasch Kosten reduzieren, scheint das Motto zu sein.

Sie setzen damit um, was ihnen von oben befohlen wird. UBS-Boss Sergio Ermotti hat nach 8 Jahren im Amt miserable Zahlen. Die Investmentbank verdient viel zu wenig, das Asset Management ist eine Dauer-Baustelle.

Nur die Schweiz läuft rund; keine Kunst. Im Inland verdienen sich alle Banken dumm und dämlich. Naiver Schweizer Retailkunde sei Dank.

Dort aber, wo’s für die UBS darauf ankommt, in der weltweiten Vermögensverwaltung mit reichen Ausländern mit Konten in der Schweiz, sind die Kosten hoch, die Erträge sinken.

Was tun? Zwei Hierarchiestufen entfernen, Managing und Executive Directors auf die Strasse stellen. Einfach.

Äh? (UBS)

Oder auch nicht. Eine Folie von dieser Woche, als die UBS ihre enttäuschenden Zahlen präsentierte und ihre Aktie an der Börse 5 Prozent tauchte, gibt zu denken.

Sie war auch der Financial Times eine Story wert. Zu sehen ist ein chaotisches Muster mit unzähligen Querverbindungen.

Keine Sau verstehts. Den Autoren der Folie scheint vor allem eines am Herzen zu liegen; dass im Zentrum die drei Schlüssel aus dem Logo ihrer Bank prangen.

Die Folie passt zu den Entlassungen im Rasenmäher-Stil. Wilde Striche und Chaos im Laden – so der Befund.

Keiner hat mehr den Überblick.

Die UBS-Spitze unter CEO Ermotti und Private-Banking-Chef Khan wird für ihr Dreinschlagen belohnt. Beide Kapitäne dürften in den nächsten Jahren weitere Millionen kassieren.

Wenn sich dann zeigen sollte, dass ihr Vorgehen mit den Entlassungen erfahrener Leute mehr Schaden angerichtet hat, als dass die Bank davon profitiert hätte, zaubern sie eine nächste „Story“ aus dem Hut.

Kommentare

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  1. 675 „Key Risk Taker“ verdienen in der UBS durchschnittlich 1.9 Mio. USD (Vergütungsbericht UBS).
    Es ist gut, top down zu sparen, dort schenkt es am meisten ein.
    Darüber kann man ganz ohne Polemik berichten. Das macht die UBS richtig.

  2. Jetzt schreibt IP ständig, dass die teuren Leute entlassen warden sollen. Kaum macht er das, ist es auch wieder nicht gut.

  3. Gemessen an der Verantwortung haben die allermeisten bisher mehr als das doppelte verdient verglichen mit vergleichbaren Positionen in der Realwirtschaft. Wie früher im Berufsmilitär, Oberst ist man auf jeden Fall geworden, auch wenn mann nur noch Bestandeslisten abgetippt hat. Also willkommen in der realen Welt.

  4. Ich habe mich schon ein paar mal gefragt, was Herr Khan eigentlich von Wealth Management versteht. Er ist doch Wirtschaftprüfer und hat das Banking aus der Sicher der Revision kennen gelernt, oder? Er müsste also eigentlich einfach ein analytischer Berater sein, der sehr schnell ein Business-Model versteht. Dann etwas Management und Leadership, und schon kann man eine Organisation umbauen. Sehr einfach. Die Gretchen-Frage ist aber: was braucht es langfristig, um eine Bank erfolgreich zu erhalten? Was hat da die UBS (und die andern Banken) und Herr Khan zu bieten? Soll man jetzt sein Portfolio zur UBS bringen und weshalb? Oder soll man ein Bankkonto in der USA eröffnen, wo man keine Gebühren bezahlt und es ETF Fonds zu den weltweit tiefsten Kosten gibt? Schlussendlich, was ist der USP des UBS Wealth-Managements? Was ist die langfristige Strategie? Was wird anders werden? Fragen über Fragen …… ohne Antworten.

    • Er hat bestimmt viele Kunden gesehen, glaub mir! Als Chef kann er verlangen, dass ihm die grössten Kunden (Assets, Potential) vorgestellt werden.

  5. Es kann ja nicht sein, dass eine derartige drittklassige Figur wie der Schweiz & Pakistani Herr I. Khan auf dem Schweizer Finanzplatz eine derartige Wichtigkeit haben soll, dass man täglich über Ihn und seine Untaten berichten muss.

    Lasst diesen Herrn ziehen und verschwinden von UBS. Er kann sich eine andere Herausforderung in einer anderen Branche stellen.

  6. Leider ist der Artikel nicht korrekt.
    Es wurden und werden sehr wohl Dutzende Angestellte, Prokuristen und Directors entlassen und sehr wenige ED’s und MD’s welche effektiv der Bank praktisch nichts bringen und nur eMails weiterleiten was auch Lehrlinge machen könnten.
    Würde es nur die ineffizienten ED’s und MD’s entlassen hätte die Bank einen schlankere Struktur doch leider ist das Gegenteil der Fall. Bitte detailierter recherchieren.

  7. OH MEIN GOTT, SO VIELE NEIDER. GOTT SEI DANK GIBT ES DEN FINANZPLATZ UND IST EINFACH NUR TRAURIG WAS DIE SCHWEIZER DARAUS MACHEN. SCHAUT MAL IN DIE USA WIE DORT DIR BANKEN BOOMEN UND DIE AKTIEN KURSE EXPLODIEREN UND SCHAUT EUCH DIE CS MAL AN ODER UBS AG AKTIENKURS. DIE FRAGE IST EIGENTLICH EINFACH, WOLLT IHR EINEN FÜHRER WIE TRUMP ODER WIE SAMARUGA? FÜR MICH GANZ KLAR: ICH WÜNSCHTE WIR HÄTTEN TRUMP ALS PRESIDENT DER SCHWEIZ ANSTATT SOLCHE LINKEN FEIGE VERHANDLUNSGSCHWACHE WASCHLAPPEN IN BERN.

    • Wenn jemand Trump will, dann bekommt man ihn auch. Wandere doch einfach nach USA aus. Dort fühlt Du dich sicher wohl mit 50% undereducated und 99% schwer verschuldeten Mitbewohnern.

    • Einen Führer wie Trump… So, so
      Die Schweizer mögen keine Führer. Übrigens: Wer ist SAMARUGA? Hab noch nie von dem gehört. Zum Glück gibt es bei uns eine Bundespräsidentin (Frau Sommaruga). Die hat mehr Eier als mancher Sackträger. Hat sie am WEF gezeigt..
      Ist ja auch grossartig wie der hochwohllöbliche Mr. Trump mit dem Nordkoreaner einen Deal gemacht hat. Und wenn ich mir die Verschuldung und die Banken in USA ansehe, dann könnte da auch noch anderes explodieren als die Aktienkurse. (Blasen an den Füssen)
      PS Ihre Feststelltaste klemmt

  8. Ja, aber es kann ja wirklich nicht sein, dass ich als Aktionär mit UBS Titeln in den letzten fünf Jahren sehr viel Kapitalverlust habe und gleichzeitig die Lohnkosten steigen und steigen. Anstatt für hohe Boni zu kämpfen, wäre ein gemeinsames Ziel zielführender gewesen! Ja, jetzt kommt die Quittung. Jammern zwecklos.

  9. Der Kapitalismus frisst seine eigenen Kinder tönt irgendwie besser als wer lebt durch die Kugel, stirbt durch die Kugel (im übertragenen Sinn). Endlich erwischt es auch die, die das Jahrelang durchgezogen haben. Bravo UBS! Wann endlich beginnt diese Spirale auch bei den anderen Grossbanken und Versicherer zu drehen?

    • Das Problem ist nur, wer bezahlt all die Arbeitslosen? Antwort, nach einer Weile , wir alle mit unseren Steuern.. Der Kreislauf ist immer der Gleiche;- im übertragenen Sinn: David Ricardo hat dies seit langem schon beschrieben

  10. Wieder mal das gwohnte Bild, aus der CS raus und gross bei UBS einsteigen, Millionen abkassieren und wahllos Leute auf die Strasse stellen, sogenannte Gewinnmaximierung, aber von kurzer Dauer und nicht nachhaltif. Nachhaltig ist nur die Steigerung des eigenen Salärs, resp. der Abzockerei.
    Wie lange geht ey noch, bis solche Exzesse erkannt und vermieden werden?

  11. Pfff, executive und manageing Mänägerlis, mit Jahressalären von 200-500’000!? Eeek! Soviel verdiente ich während meiner Aktivzeit vielleicht in zehn Jahren! Wer mit solchen Geldern nicht vorgesort hat ist selber schuld! Mein Mitleid hält sich sehr sehr sehr in Grenzen!

  12. In der Schweiz sind seit Jahren mindestens 7000 Bankangestellte fällig. Stellen welche durch neue Technik, Einsparung oder Redimensionierung überflüssig sind. Bei den Bigplayers wurde dies, statt zu lösen, vor sich hergeschoben. Aber je länger man wartet desto brutaler jetzt die Offenbarung.

    • Wenn Sie, Vegani, wüssten was Sie da kommentiert haben, dann würden Sie vor Röte im Gesicht platzen. Das tun Sie aber nicht, aber vielleicht inhalieren Sie meinen Kommentar zu dem Ihrigen und lesen noch einmal ganz genau was Sie geschrieben haben……..Und hat sich der Anstand und Würde IN IHNEN gemeldet?

  13. Kein Mitleid mit diesen Pseudos. Als ExUBSler weiss ich, wovon ich spreche. Wie oft habe ich die Herrschaften absahnen sehen, abzocken und die niedrigeren Chargen, die die ganze Arbeit erledigten, betrügen bei der BonUsverteilung. Alles in die eigene Tasche aBer Sattsam die UntergeBenen vollabbern mit GequatSche von Gerechtigkeit Und Managergewäsch, Belehrung über LeiStung und EntlohnUng … Wenn es eine höhere Gerechtigkeit geBen Sollte, so landen diese eh schon immer Überflüssigen aUf dem ABfallhaufen der WirtSchaft.

  14. Diese bänker leben von legale Diebstahl, wie die ganze Schweiz , Heuchler ,Hypokryten und Hosenscheisser soll man da sein Geld anlegen , UBS und den Rest ist ein Witz !

  15. Mir kommen die Tränen….
    Dieser Layer ist schon lange Überfällig. Wer sich in dieser langen Zeit nicht richtig gebettet hat ist selber schuld. Das macht er richtig gut, der Herr Kahn und LH vermischt wieder Kraut und Rüben. Er hat auch schon anders über diese Direktionsetage geschrieben…..Ich bin mir sicher, es wird keiner von denen am Hungertuch nagen müssen.

  16. Es ist einfach… wer als Kunde die Selbstkonzentration der Banken auf sich selbst nicht mehr unterstützen will wird mit Vorteil Kunde bei einer mittelgrossen und nachhaltig agierenden Kantonalbank. Davon gibt es auch in Zürich neben der ZKB einige.

  17. Es wäre mal in der Zeit mit diesen enlischen Ausdrücken aufzuhören. Dies generell. Wir sind in der Schweiz. In meiner Zeit in den USA war ein manging director ein geschäftsfürender Verwaltungsrat. Also diese Titel sind von vorgestern!!! Aber heute muss ja alles englisch sein. sogar die Reinigungsinstitute werden facility services genannt.

  18. Es wäre mal in der Zeit mit diesen enlischen Ausdrücken aufzuhören. Dies generell. Wir sind in der Schweiz. In meiner Zeit in den USA war ein manging director ein geschäftsfürender Verwaltungsrat. Also diese Titel sind von vorgestern!!! Aber heute muss ja alles englisch sein. sogar die Reinigungsinstitute werden facility services genannt.

  19. Na ja, ob da so vielen gekündigt wurde? Ich denke eher, der grösste Teil wird vorzeitig in Pension geschickt. Zudem trifft es die richtigen! Die haben nur die Kundenberater unter Druck gesetzt, selber nichts für den Ertrag geleistet.
    Statistiken erstellt, unnötige Mails versandt, Sitzungen einberufen, nur, um sich selber wichtig zu machen. Die Anlageberater von der eigentlichen Arbeit abgehalten!!!War selber in diesem Kreislauf, ich weiss von was ich rede.

  20. Mit diesem Artikel haben Sie an Glaubwürdigkeit verloren Herr LH und sind letztlich auch nicht besser, als jene Personen, welche in Ihren Artikeln kritisiert werden. Sie hätten heute ruhig einmal Herrn Khan loben können. Er hat nämlich das richtige gemacht! Aber emotionale, negative Schlagzeilen verkaufen sich halt letztlich besser… Schade!

    • Was richtig und falsch ist, das ist immer von der Perspektive des Betroffenen zu beurteilen. Wenn Sie, Donald Duck, ein DIR oder MDIR wären, dann würden sie anders schreiben.

      Ich habe aber keinerlei Mitleid mit den Herren. Eines muss man wissen: Das Risiko ist hoch, wenn man bei einer Bank arbeitet. Also, scheffelt euer Geld beiseite und dann könnte ihr (DIR’s) mit 50 schon in Rente gehen.

    • Kabis. Khan muss neue Geschäfte bringen, nicht Leute entlassen. Ich interpretiere das Ganze so, dass Khan unfähig ist, neue Geschäftsideen oder Kunden zu generieren. Entlassen kann jeder, das ist keine Kunst.

  21. das sind also die jungs, welche leute wie mich immer auf eine etwas herablassende art und weise belächelten … harte arbeit, wenig lohn.
    mitleid? hmm. nein.
    jetzt sollen sie halt ‚mal zeigen, was sie ohne grossen namen im rücken zu leisten vermögen.
    wird ja nicht so schwer sein, die entschädigung früherer jahre sollte für den aufbau einer eigenen struktur ausreichen.
    ups … da kommt mir gleich in den sinn, dass es bis anhin nur wenige geschafft haben. was dann wieder der beweis dafür ist, dass die boni völlig falsch ausgerichtet wurden (und werden). ermotti, thiam etc. werden dies auch noch merken.

  22. Wenn man die Zahlen von UBS anschaut, ist das wohl die richtige Entscheidung. Allerdings wäre es sehr ermutigend, wenn Herr Ermoti auch mal bei sich selber den Rotstift ansetzen würde. Die ganzen Sparübungen würden dann auch viel besser verstanden und akzeptiert. So aber gewinnt man den Eindruck, er schickt die Leute in die Wüste um selber noch mehr zu kassieren.

  23. Mitleid mit diesen Leuten? Sicher nicht. Alle haben doch bereits genug Geld „verdient“ oder wie man immer sagen will. Schlimm ist es wenn ein Mitarbeiter mit 50 oder 55 Jahren der aufrichtig und gut gearbeitet hat, seinen Job verliert. Wo geht er hin? Ein Halbtagesjob irgendwo oder arbeitslos? Das ist tragisch. Absolut kein Mitleid mit diesen Entlassenen!

  24. Ich sag’s gerne noch einmal:
    Den Banken wurde der Geldhahn zugedreht; die sind mehrheitlich in Panik und unternehmen alles, um das zielgenaue Geschoss in einen harmlosen Streifschuss umzuwandeln, doch es wird ihnen nicht mehr gelingen…

    Bei denjenigen, die die Alarmsirene immer noch nicht gehört haben, wird sich ihr Asset ziemlich bald in Luft auflösen…

    Aber nein, nicht doch, der Visionär ist ja nur ein dummer Verschwörungsplauderi, selber schuld wer den ernst nimmt…

  25. Man mag von den MDs und EDs halten, was man will, aber eines ist sicher klar, eine grosse Leistung ist das nicht, was IK jetzt umsetzt, das kann jeder BWL-Student im ersten Semester. Man hätte eben schon vor Jahren beginnen müssen und nicht Leute vergolden, die keine Mehrwerte erbringen.

  26. Jetzt greift endlich jemand mal bei den Frühstücksdirektoren durch und schon passt es auch nicht in das Weltbild von Herrn Häsin. Liegt das daran, das der Verursacher es wagt, den „armen Schweizer“ auf die Strasse zu setzen und sich damit an dem Selbstverständnis, wir sind erhaben über den Rest der Welt, hinweg setzt oder was für Probleme haben sie damit? Und ehrlich, wer in diesen Positionen denkt nach allen Umwälzungen der letzten Jahre daran, das es ihn nicht treffen kann? Der muss schon wirklich weltfremd sein.

  27. Ich hätte gerne die Drogen des Fuzzies, der dieses nichtssagende Chord-Diagramm mit den drei Schlüsseln in der Mitte gepinselt hat.

    Völlig wertlos und nichtssagend, aber Hauptsache „fancy looking“. Trifft wohl auch in der Mehrheit auf die jetzt entlassenen Sesselwärmer zu.

  28. Ich war selbst 10 Jahre Teil dieser kranken, verblendeten, von selbstgefälligen Narzisten und geldgeilen Typen verseuchte Industrie tätig und bin gottenfroh da rausgekommen sein und den Absprung selbst geschafft zu haben.
    Wenn man weiss, was da für masslos überrissene Saläre/ Boni für stinknormale Büroarbeit bezahlt werden, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Die Digigalisierung wird in naher Zukunft noch weitere Bereinigungen und Normalisierungen in der Finanzindustrie mit sich bringen. Was gut ist!
    Die cleveren unter den Geschassten, die nicht auch masslos auf grossem Fuss gelebt haben in den letzten Jahren, können sehr, betone sehr gut leben. Die wurden ja regelrecht gestopft mit Geld wie fette feisse Weihnachtsgänse!

  29. MD und ED raus ist grundsätzlich Gut aber bitte nicht an der Kundenfront sondern Überall sonst. Im Stab und Risk ist noch viel Zuviel Speck vorhanden. Dort kann richtig rausholzen und Effizienz gewinnen.Ohne das es ein Kunde spürt. Bitte: beginnt dort, im rückwärtigen Raum.

    • Teddy scheint der Ansicht zu sein, dass die wichtigsten Personen im Supermarkt an der Kasse sitzen.
      Abbauen soll man dort, wo Bezahlung und Leistung nicht im Einklang stehen – da gibt es leider auch an der Kundenfront sehr viel zu bereinigen.

  30. Allgemeine Regel für jeden Beruf:

    5% sind echte Leistungsträger
    25% richtet keinen Schaden an

    Eine Erklärung für die Differenz zu 100% erübrigt sich.

    Mein Hoffnung ist, dass ich zur 2. Gruppe zähle?

    🙂

  31. Jetzt wird endlich einmal bei den Frühstückdirektoren und überflüssigen Vorgesetzten mit Rang ED + MD eingespart! Finde ich toll! Herr Hässig hat ja selber geschrieben, dass das Cost/Income-Verhältnis zu hoch sei => somit muss ja irgendwo der Rotstift angesetzt werden. Nun scheint es, als würde dies ihm auch wieder nicht passen… 😉 Jetzt noch im Business Risk Management, Stabstellen und Compliance den Headcount reduzieren und der Aktienkurs wird isch erholen. Die Kundenberater erzielen die Erträge und sind somit die wichtigste Abteilung; dort direkt zu sparen wäre nicht zielführend.

    • Gehst du in ein Restaurant, weil die Bedienung freundlich ist, oder doch eher, weil der Küchenchef gutes Essen zubereitet? Für den Erfolg braucht es beides.
      Der beste Kundenberater bekommt in einem Saftladen ohne Produkte gar nichts auf die Reihe.

    • Die Gier des Volkes nach immer mehr Regulierung wir Risk und Compliance vergolden….

    • @Einspruch: In einem Restaurant spielt das Zusammenspiel zwischen Küchenmeister und Serviceangestellte sehr wohl eine bedeutende Rolle. Guter Service und feines Essen gehören dazu. Ob du das jedoch 1:1 auf eine Bank übertragen kannst, wage ich zu bezweifeln. Erkläre mir doch bitte, wie der Product Manager einer UBS, Raiffeisen, KB… eine FHY 10 Jahre differenzieren will? Ein allfälliger Mehrwert kann, wenn überhaupt, nur der/die Kundenberater/in erzielen….
      PS: Nun zu den Frühstücksdirektoren, Stabstellen und Compliance-wichtigtuer: Mit einem Restaurant verglichen, wäre hier nicht der Koch das Gegenstück, sondern eher unproduktive Kaderangestellte, die von 9-5 die produktiven Angestellten kontrollieren, quartalsweise neue Richtlinien für den Koch herausgeben und philosophieren, wie einfach man doch den Umsatz steigern könnte, wenn alle nur so anpacken würden wie sie…. 😀

  32. Aktienkurs: Nicht gut
    Vergleich zu globalen Mitbewerbern: nicht gut
    Performance Core Business: teilweise nicht gut
    Cost/Income: nicht gut
    Ausblick: spannend

    Wie in jeder Firma hat es TOP Leute. Leider auch Ineffizienz und FLOP Leute. Wir werden sehen, ob u.a. I.K. die richtigen Hebel bewegt wurden. Dass verändert und geändert wird, ist richtig.

  33. Jeder ist geschäftlich nur soviel wert wie seine Kunden. Bei jenen, die keine Kunden hatten, war die Risikoprämie im fürstlichen Lohn inbegriffen. Das ist seit langem allgemein bekannt.

    • Ja, man kann es auch so sehen, in der Tat- es stimmt ja auch!

      …im fürstlichen Lohn exkomptiert!

    • @ Rocco

      Du triffst den Nagel auf den Kopf. Die Kundenberater (oder besser gesagt, die Kundenabzocker) sind auch nicht mehr wert als all die anderen. Es ist ein absolut dummes Geschnorre, wenn man sagt, die Kundenberater seien die einzig wichtigen Leute.

  34. Es ist nie gut, wenn eine Firma Mitarbeiter wegen den Kosten abbauen oder entlassen muss.

    Oder gibt es jemanden, der durch diesen Abbau gewinnt? Die Kunden? Die Aktionäre? Das Management? Die AHV?

    Common-wake up!

    • Hast Recht. Nur die Schweizer Neider, welche nix erreicht haben im Leben, die freuts halt… bis Sie selber dran sind und merken, dass ja Jemand Steuern zahlen muss im Land um AHV, Arbeitslose und Linke zu finanzieren..

    • @ rocco

      Zukünftige Liquiditätsengpässe drohen.
      Deshalb wird Tafelsilber veräussert und Personal auf den Paradeplatz gestellt. Bei anderen Banken dasselbe. Die Abwärtsspirale hat zu drehen begonnen und wird sich dann langsam beschleunigen.
      Börsenkurse steigen und Unternehmensgewinne stagnieren, oder beginnen zu sinken.
      Die Notenbanken konstruieren eine künstliche Hausse mit ihren unendlichen Bilanzverlängerungen, damit die Menschen glauben es sei alles bestens. Es wird interessant. Mal sehen, was für Zaubereien die Betrüger noch präsentieren werden. Mit Nachhaltigkeit hat das rein gar nichts mehr zu tun! Obwohl das System eigentlich schon am Ende wäre, wird weiter gewurstelt, und die Notenbanken werden jeden Dreck in ihre Bilanz aufnehmen, um den Betrug zu verdecken. Märkte gibt es schon lange keine. Das Bankenkartell (Notenbanken, Banken, BIZ-Bank, Weltbank, IWF) will vertuschen das sie ein kriminelles Kreditschneeball-Finanzsystem betreiben. Letztlich stehen sie alle unter einer Decke!
      Politik und Justiz hätten eigentlich schon längst eingreifen müssen.
      Sie sind aber befangen und sitzen im gleichen sinkenden Boot der Bankster.

      …Gewinner? ……die Negativzins-Zahlungen für die Kartellbrüder der SNB sind jetzt eher wieder zu stemmen………

    • es gibt hoffentlich definitiv einen gewinner: die aktionäre und somit (über die pk’s) wir alle. und die ahv/alv wird nicht so stark leiden, denn schliesslich haben die jungs höhere prämien bezahlt als sie nun beziehen können.
      aber diese hochbezahlten Spezi’s werden schon genug angespart haben.

    • @ rocco

      Ja klar, gibt es Gewinner. Das „Top Mänägemänt“, welches sich selbst wieder mit zweistelligen Millionenbeträgen bedient!

    • Antworten von scheinbar Gefährdeten zeigen brutal auf, wie richtig das Gesundschrumpfen ist.

    • Der Titel „Director“ trügt. Studiabgänger, welche kaum Erfahrung haben, schreien nach 1-2 Jahren Powerpoint Slides als Assistent generiert zu haben, nach einer Beförderung zum Director. Und viele, werden dann auch befördert. Ein Director gemäss alter Schule war Jemand, welcher eine Division führte, and den CEO rapportierte und Verantwortung trug und knapp 250k verdiente.

      Das halt halt geändert und wenn entlassen wird, so sind es dann halt 100 Directors anstatt wie früher Mitarbeiter.

    • habe gehört bei der UBS sind 50% Director oder höher. Durchschnittslohn der Angestellten kann man aus Geschäftsbericht entnehmen.

    • @Batzenklemmer
      Nicht wirklich 50% – zumindest nicht in der CH, da die Lohnkosten zu hoch wären. Und nur so nebenbei, den höchsten Durchschnittslohn hat immer noch der schweizerdeutsch-sprechende Beamte in Bundesbern. (jaja, Beamte gibts nicht mehr; sie sind aber de facto nicht kündbar).

  35. Ok, also die hier auf IP so oft verfluchten Managing Directors, die sogenannten Frühstücksdirektoren, die ja nichts machen, ausser Powerpoint-Präsis zu zeichnen und keinen Mehrwert generieren, die nur kosten und deren Köpfe in unzähligen Beiträgen gefordert wurden, die müssen nun gehen. Und plötzlich ist das auch nicht mehr gut? Weil sie haben ja eben doch einen Mehrwert? Sie führen ja die Kundenbetreuer, die eben Geld verdienen? Das Fähnlein im Wind dreht sich im Stile eines Ventilators auf der Höchststufe. Dieser Bericht ist ein Paradebeispiel dafür, dass der Autor alles schreibt, solange es Klickzahlen generiert. Ein Paradebeispiel für unseriösen Journalismus…

    • verstehe nicht ganz was daran unseriös sein soll. Der Journalist ist ja „nur“ der Berichterstatter. Eine Wertung der Vorkomnisse können Sie danach ja selbst vornehmen, mit dem Kundtun ihrer Meinung am(virtuellen) Stammtisch.

  36. LH was wollen sie eigentlich?
    Zuerst schreiben Sie Storys dass die Bank zu viele solcher Direktoren habe und nun wenn diese abgebaut werden machen sie wieder eine Story.
    Zudem müssten fairerweise die betroffenen Fälle im einzelnen angeschaut werden. Das interessiert sie jedoch nicht!

    • Runi – sie begreifen hier den zusammenhang nicht. ist doch klar, dass LH diesen artikel schreibt.

  37. Also die Ironie ist unübertrefflich. Khan kassiert weitere Millionen für diese Entlassungen und spart vermutlich jene Summe ein, die an Boni an Hochrangige wie ihn ausgeschüttet wird. Genau mein Humor.

  38. Die Tragik hinter dieser Entwicklung ist, dass diese notwendig aber auch ein Ausweis schlechtem Management ist. Es hätte gar nicht soweit kommen dürfen.
    Leider fehlt dem Unternehmen weiterhin eine sinnhaltige Strategie und im Kern des Unternehmens fehlt mittlerweile die operative Intelligenz und der dringend erforderliche, im Mittelmanagement manifestierte, betriebsintelligente Widerstand.

    Dieser wurde seit 2012 entweder eliminiert oder gebrochen. Was bleibt ist stereotypes Handel entland eines gegebenen Franchise wo viele die inhärente Werteentwicklung und -zusammenhänge entweder nicht verstehen, nicht umsetzen können oder schlimmer noch: gar nicht mehr wollen.

    Zuviele Demütigungen sind direkt vom Vorstand über das Unternehmen mit systematischem Ansatz ausgelöst worden und es ist absehbar, dass diese Wellen noch kein Ende finden.

    Es ist sehr traurig zu beobachten, wie ein derart/dereinst honorables Haus ziel- und planlos in eine nicht einfacher werdende Zukunft stolpert

    • @Rocco:

      Es tut mir leid, aber das Geheule hier in den Kommentaren topft nur so von Niveaulosigkeit. Sowohl gegen das Institut, die Bankenbranche im Allgemeinen und auch gegen den Journalisten.

      Jeder der hier auf diese Weise „aus der Anonymität“ derart schreibt gesellt sich aus meiner Sicht in die gleiche Reihe derjenigen die sie beschimpfen.

      Anonymität ist durchaus ok, aber der Grundanstand gebietet dabei auch die Haltung zu waren. Das was man hier zum Teil liest ist eine einzige emotionale Raserei.

      Dem schliesse ich mich nicht an.

      Ich selbst wurde unschön entlassen. Habe aber durch das gleiche Institut wieder eine Chance erhalten und bin dann aus freiem Willen später gegangen.

      So unfassbar hart diese Entwicklung viele getroffen hat, am Ende ist man selbst für sich verantwortlich und Gestalter seines eigenen Weges.

      Für die Führungskräfte ist es auch ein Realitätstest. Diesen kapieren leider viele nicht, da viele auch über ihre Netzwerke woanders unterkommen und dort genauso weitermachen.

      Darum werden wir diese Situation wohl noch eine Zeit beobachten müssen. Aber der „Cut“ rutscht weiter nach oben in die Führungsebene. Denn die Industrie mit ihren aktuellen Herausforderungen lässt das so nicht mehr zu.

      Die nächste Ebene bei der UBS werden die Risk-Taker sein. Es kann ja nicht sein, dass GMB-Members via Linkedin ihre Inhouse-Marketing Reisen durch die Welt in Jogginghosen usw. weiterführen wenn auf der Bottom-Line viele Familien Existenzbrüche sehen.

      Es wird sich somit regeln. Muss ich mich dabei aber derart ethisch vergallopieren? Nein. Die Gegenwart zeigt auch bei anderen Instituten dass es auch besser und menschlicher geht. Aber das Arbeiten in der Industrie ist letzten Endes auch dann immer noch kein Ferienausflug auf den Ponyhof.

  39. Herr Khan hat sich mit dieser Aktion viele Sympathien geschaffen bei Mitarbeitern und Kunden, die masochistisch veranlagt sind. Seinen Antrittsbonus hat er damit mehr als kompensiert, auch wenn die kommunizierten Löhne und Boni kaum repräsentativ sind. Es dürfte ihm auch egal sein, ob er damit Frustration, Zukunftsangst und schlechte Stimmung geschaffen hat. Der Druck ist weg und er kann sich um das wesentliche kümmern: die beiden Bäume vor seinem Anwesen in Herrliberg. Ein normaler Kunde wird ihm auch sein Geld nicht anvertrauen, der UBS schon, aber nicht solange Kahn dort mit der Keule wirkt. Mein Tipp an die UBS: Eröffnet eine Filiale in Karachi und versetzt den Kahn dorthin, dann könnt ihr nachhaltig sparen.

  40. Herr Hässig, vor ein paar Tagen haben sie die UBS-Zahlen zerrissen als schlecht, da Cost/Income viel zu hoch liege. Nun wird genau mit diesem Abbau etwas dagegen getan und wahrscheinlich sogar erfolgreich (zu viele Führungsfunktionen, MDs teilweise mit viel Lohn aber wenig Arbeit usw). Und nun ist auch nicht gut? Sie waren mal wirklich ein guter Journalist, aber mit solchen Berichten sehe ich mehr als jemand, der seinem Namen alle Ehre macht (nicht dem Namen als Journalist).

    • Dem ist nichts beizufügen. Denke, dass IP langsam das Verfalldatum überschritten hat.

    • Herrn Hässig geht es hauptsächlich um Populusmus, Klicks und die damit verbundenen Werbeeinnahmen. Da die meisten Schweizer ein Häufchen von Neider und Bünzlis sind, hat er mit diesen Schlagzeilen das ideale Publikum um abzuscheffeln. Ab und zu ist mal wirklich ne gute fundierte Story dabei. Beim Blick oder Tagi, NZZ etc. wäre Hässig für das Horoskop zuständig.

    • @Redaktor – und für welche Zeitung schreiben Sie? Interessiere mich für Ihre fundierten Stories.

    • Es gibt auch andere Vorgehensweisen um Kosten einzusparen. Abbau der Belegschaft ist immer die einfachste Methode wenn man sonst keine Ideen hat, dafür braucht es keinen hochbezahlten Manager wie der Herr Khan das kann auch ein einfacher KV-Lehrling. Es ist immer einfach wenn es einen selber nicht trifft.

  41. Bester Abschnitt im Artikel:

    Nur die Schweiz läuft rund; keine Kunst. Im Inland verdienen sich alle Banken dumm und dämlich. Naiver Schweizer Retailkunde sei Dank.

    Darum: Beziehung mit UBS (und CS) saldieren und zu viel günstigeren Alternativen wechseln!

  42. CS und UBS Hauptregel: Teamleiter darf keine Kundschaft für sich halten. Er muss sich den ganzen Tag um “coaching” kümmern, d. h. Kindergarten-Lehrer werden. Ziele, Quali, Gespräche mit den vorgesetzen, Rentabilität Listen prüfen, Meeting veranstalten. Eine sehr schwache (und wackelnde) Stelle, die bis heute eher gut bezahlt war. Alle wussten davon und haben die Chance genutzt (Superlöhne und Boni). UBS darf aber gut (und besser) ohne Teamleiter leben.
    Ist das ein Problem der CH Bankwelt ?Bitte !

  43. Leider muss man sagen, dass viele dieser „Erfahrenen Spitzenkräfte“ fett und faul sind. – Natürlich längst nicht alle!
    Erfahrungsgemäss wird es aber wohl einmal mehr nicht jene treffen die in der Tat überflüssig sind, sondern die mit den schlechteren connections …

  44. Irgendwie tut es mir für die Gekündigten, und v.a. für deren Familien, leid. Aber: Wie viele Mitarbeiter haben diese Directors gekündigt, herausgeekelt, gemobbt etc. um an ihre Positionen zu kommen? Haben sie sich ihre fürstlichen Löhne wirklich „verdient“? Wie viel Income haben sie für ihren Arbeitgeber erarbeitet?
    PS: Wäre ich PB der UBS, mit einem „schönen“ Kundenportfolio, würde ich schön bleiben… Allen in Allem: Ich kann diesen „Move“ durchaus verstehen…
    PS: Diesen „Move“ hätte auch Herr Ermotti machen können, dafür brauchte es nicht einen Herr Khan einzustellen…

  45. Stellt man die kleinen auf die Strasse ist Hässig nicht zufrieden, triffts nun die überbezahlten mittleren Manager mit oft fraglichem Leistungsausweis, die mehrheitlich nur auf Spesen in Zürcher Szenebeizen sitzen und networken, ists auch wieder nicht recht….

  46. Quatsch. Alles völlig überbezahlte Däumchendreher ohne Impact. Und wer nach 30 Jahren Einsacken von Boni & Co. nicht genug auf der Seite hat ist schlicht selber Schuld.

  47. Man lese „Nur die Schweiz läuft rund“! Darum ist es ein affront, dass man laufend über die Key- und Ultra High Net Worth Kunden schwärmt, wo man doch weiss, dass diese die Margen nicht bezahlen und gratis arbeiten wollen. Es sind doch der kleine Mann und Frau, welche diese Grossbank Zeche bezahlen müssen und als Dank schmeisst man sie, das Retail Geschäft, in den Kübel. Diese Hochnäsigkeit der UBS AG wird noch grosse Konsequenzen haben. Als Arbeitgeber ist die Bank eh schon out!

  48. Wo, Herr Hässig, wird denn Schaden angerichtet, wenn vor allem beim unproduktiven Wasserkopf Wasser abgelassen wird?

  49. Nun trifft es also auch die geschützte Spezies, wie z.B. MDs. Ich glaube viele der unteren Hierachiestufen der UBS, welche ähnliches durchmacht haben, werden nicht viele Tränen vergiessen über diese Ungerechtigkeiten.

  50. Nun es ist immer eine persönliche Tragödie, wenn es einen trifft. Jedoch haben auch diese Leute mit der Erfahrung sich zu lange nicht gefragt, was ihre Contribution gegenüber ihrem Arbeitgeber ist. Nicht nur die Mitarbeiter auspressen sondern selber auch einen Mehrwert schaffen. Das haben viele durch ihre Saläre und Boni vergessen. Sie kamen sich wichtiger und bedeutender vor als angenommen. Die Weg-Rationalisierung der „Maden im Speck“ ist ist eine logische Konsequenz. Die Herausforderungen der UBS sind gross wie Hannibals Alpenüberquerung und mit Maultieren und Eseln gehts besser vorwärts als mit Elefanten.

  51. LH sie sind ein Heuchler.
    Als betroffener stelle ich mir folgende Frage. Sind jetzt diese hochbezahlten EDs und MDs in ihren Augen das Geld wert oder nicht Herr Hässig? Vor wenigen Wochen waren diese hochbezahlten Manager das Problem von UBS und sie haben uns fast an den Pranger gestellt.
    Heute dürfen sie sich ihr Mitleid sparen.

  52. Und, was ist mit den unzähligen Untergebenen, welche diese völlig überbezahlten Executive Directors auf die Strasse gestellt hatten, damit sie bleiben konnten?

    Mit solchen Knülchen habe ich überhaupt kein Erbarmen, jetzt sind sie selbst an der Reihe! Sie ernten lediglich das, was sie ihre Saht hervorbrachte!

    So schaut’s aus, ihr Möchtegern Platzhirsche in euren klimatisierten Büros und fetten Lederstühlen….

  53. War selber sehr lange (als Director) bei der UBS. Mein Lohn bezahlten meine Kunden… Habe genügend Directors und Managing Directors erlebt, die nur sogenannt „führen“ wollten, ohne eigenes Kundenportfeuille. Sie waren Weltmeister im Folien erstellen und Events zu organisieren, um sich in Szene zu setzen. Alles ohne Mehrwert. War immer der Meinung, dass man mindestens 20% – 30% von dieser Gilde in die Wüste schicken könnte, ohne dass es jemand merkt. Wenn nun jemand mal genug grosse Eier hat und diese Eier in die Wüste schickt, so what?

  54. Viele von den „tollen“
    Teamleadern etc. waren bereits schlechte Kundenberater und haben sich „hochgeschleimt“. Endlich ist einmal jemand konsequent in der Bude. Vielleicht bringt es was. Wenn nicht, kann man ja wieder rekrutieren. War selber 3. Mal ein UBS. War jedesmal lustig am Info Tag!

  55. Nicht so schlecht. Viel besser wenn man Desk heads rauswirft als Kundenberater. Bei den Desk heads hat es viele Schaumschläger, oft mit weniger oder viel weniger Know how ausgestattet als deren Kundenberater. Vielschwätzer, Innenpolitiker, Bücklinge gegen oben. Stromlinienförmige ohne Mehrwert.

  56. Dass diesen Leuten (was machen die eigentlich mit einem solchen Salär?) möglicherweise schon lange hätte gekündigt werden sollen ist das eine, das andere ist, dass sich die hohen Herren im kommenden Jahr einen grösseren Bonus sichern können. Also die Kostenseite bleibt! Diesen Leuten sagt mach Charakterlumpen!

  57. Bei den Grossbanken gibt es tausende von MDRs und DRs die Milliionen Gehälter beziehen aber keinen entsprechenden Value für die Banken generieren. Deshalb ist es 100% richtig diesen Wahnsinn zu korrigieren, keine Firma kann dies noch länger durchhalten.
    Credit Suisse muss diesen Schritt ebenso vollziehen sonst sehe ich schwarz für die Konzerne.

  58. Findiguet, dass hohe Herren Gelegenheit gegeben wird, sich neu zu bewähren. Mann kann auch im Alter syn Ressourcen neu orientieren (wie ein ausgetragenes T-Shirt mit Löchern, das kann man noch als Putzlappen benutzen !). Kürzlich war im SRF ein Bericht über ein Mann 50+ wo ein Lehr als Mediamatiker gemacht hat, wo sym bisherigen Berufserfahrung einbringen konnte. Und ein Banckdirektor kann auch ohne weiteres ein Lehr als Sanitärinstallateur mack oder in der Pflege (zum alte Leute die Windeln wechseln), oder ?

  59. Negativ-Zinsen, Mismanagement, Bussgelder und Fehlbesetzungen (Weber und Ermotti) bilden die Mixtur um eine serbelnde Bank in den Exit zu führen!

    24.1.2020

  60. Sorry, aber sie standen Jahrzehnte unter Artenschutz und nun wird das Richtige gemacht.

    Top…….!

    Zudem wird er mit vielen Jahren über 500 k, wohl ein paar Stutz auf Seite haben und dazu mit MD Qualität eigentlich schnell nen neuen Job finden.

    Kein Bedauern at all!!

  61. Wurde aber auch Zeit!! ED und MD Plauderis raus. Dieser Abbau bei den höheren Rängen sollte aber weltweit gleichermassen durchgezogen werden und nicht nur in der Schweiz. Man kann nur hoffen, dass es die Leute, welche wirklich jeden Tag schuften (für wenig bis gar kein Bonus) weniger resp. nicht trifft.

  62. da kommen mir aber die tränen.
    30 jahre fett garniert.
    und dann ein solches gejammer.
    die armen kehrle sind doch die
    jungen, die angelernt wurden
    und auch bald nicht mehr nötig
    sind!
    zeit, dass man berufe lernt, die
    in zukunft gebraucht werden.
    kommt mir so vor, wie bei der
    landwirtschaft. gute nacht.

  63. Alles sollte „digital“ werden, oder? Das sind nun die Folgen. Wir, wir die Konsumenten sind daran schuld. Es sollte alles günstiger und schneller werden. Oder?

  64. Vor 30 Jahren:

    Dow Jones 2.753,20 –> 29.204,00 / x 10
    S&P 500 353,40 –> 3.329,75 / x 9
    Nasdaq 100 223,84 –> 9.256,54 / x 41
    SMI 1’403,60 –> 10’875,25 / x 8

    … jeweils zzgl. Dividenden!

  65. Wegen MDs, sei dies bei UBS, CS, Zurich oder Swiss Re, muss man keine Tränen vergiessen. Diese Damen und Herren haben sich während Jahren den Allerwertesten vergoldet. Und wer 20 Jahre oder mehr im selben Unternehmen arbeitet, den kann ich, obwohl ich Loyalität als etwas sehr wichtiges empfinde, nicht ernst nehmen. Dass der Pakistani den Zweihänder rausholt, kommt ja nicht wirklich überraschend. Sonst mal Inder fragen, was die von Pakistanis so halten – danach ist es nicht mehr überraschend!

    • Habe fast 30 Jahre im selben Unternehmen gearbeitet und habe – trotz viel geringerem Salär – immer gerne dort gearbeitet. Ein gutes Umfeld, gute Kollegen und Kolleginnen ist viel mehr wert als Sie wohl denken können.

  66. TOO-BIG-TO-FAIL
    Die Grossbanken haben sich selbst abgeschossen mit ihren kriminellen Machenschaften. Ich habe da kein Mitleid.
    Was mich ärgert, ist hingegen, dass die Politik seit 2007 das Problem „too-big-to-fail“ nicht gelöst hat. Geht eine der Banken Konkurs, springt der Staat ein und muss sie mit Steuergeldern retten.
    Verdammt noch mal! Wer rettet einen Kleinbetrieb, wenn ihm mal die Aufträge wegbleiben? Niemand. Richtig!
    Und ich will nicht, dass mit meinen Steuergeldern kriminelle Banken gerettet werden!
    Die FINMA hat versagt und die Politiker gleich dazu. Aber wen wundert es schon, wenn man den Bock zum Gärtner macht wie bei der FINMA und die Politiker in den Verwaltungsräten der Banken Honorare kassieren und ihr Ego streicheln.
    Denkt alle daran: Das letzte Hemd hat keine Taschen!

    • Völlig einverstanden!

      EWS hat es seinerzeit bei der UBS-Rettung verpasst, eine Total Compensation-Obergrenze von z.B. CHF 2 Mio. einzuführen.
      Der UBS-Aktienkurs wäre heute ein Vielfaches, und die UBS-Top-Kaderpositionen wären gleichwohl besetzt, wenn auch teilweise mit Leuten, die wohl eine weniger grosse Klappe hätten als die gegenwärtigen Super-Nieten.

  67. Auch wenn es mir für die Mitarbeiter, die Knall auf Fall gehen müssen, leid tut, so möchte ich eine andere Sichtweise aufzeigen. Der Wohlstand der Schweiz beruht vor allem auf den kleinen bis grossen KMUs. Sie bilden den Mittelstand und sorgen für eine stabile Wirtschaft. Die Realität ist einfach, dass Löhne zwischen 200-500k in der Industrie den CEOs und der GL vorbehalten sind. Was vergleichbar zu einem „Director“ ist geht monatlich in der Industrie mit 180-200k nach Hause. Diejenigen, die es jetzt trifft, haben einfach auch jahrzehntelang in einer Parallelwelt gelebt und völlig realitätsfremde Löhne bezogen (…..und eigentlich wussten sie das auch)

  68. Das ist ja nun wirklich nichts Neues. Wenn Erträge nicht gesteigert werden können, bleibt ja nur noch die Kosten zu senken um endlich mal das Cost-Income Ratio auch nur ansatzweise runter zu bringen.
    Um die entlassenen Executive und Managing Directors muss man sich ja nun wirklich keine Sorgen machen. Wer bei solch exoribant hohen Lohnsummen nicht ein komfortables Polster angelegt hat ist wirklich selber schuld.

  69. Ein Chef ohne direkte Kunden? Da wird mal am richtigen Ort aufgeräumt. Wer 30 Jahre gut verdient hat sollte auch was auf der Seite haben, falls nicht, selber schuld.

  70. die ganze Zeit wurde auf diesem blog gejammert, dass es nur den Maschinenraum trifft. Jetzt stellt man Führungskräfte raus, und das Geheule geht weiter.
    Vermutlich würde ein weiter-so auch nicht goutiert.
    Ergo: nichts tun ist schlecht, unteres kader raus ist auch schlecht, Führungskräfte raus ist auch schlecht. Erträge hoch durch mehr Risiko ist schlecht. International ist eh schlecht. UHNWI ganz schlecht. Retail taugt auch nichts.
    was also hier gefordert wird ist folgendes: macht mehr Umsatz mit weniger Risiko, senkt kosten ohne jemandem weh zu tun, melkt den kunden aber tut ihm nicht weh (die kuh geniesst das melken ja auch). der verweis auf die Vergütung der Führung darf nicht fehlen, und ich fordere: weniger Geld für die Führung und dafür top-qualifizierte altruisten. geschäftsmodell mehr wie in der Vergangenheit (da war eh alles besser) obgleich die Rahmenbedingungen ganz anders sind. aber das sind lächerliche Details mit denen sich die altruisten auseinandersetzen müssen (siehe Führung).

    Habe ich etwas vergessen? bitte ergänzen.

  71. STOPP – kein Drama.

    Wenn man 30 Jahre Bankkarriere gemacht hat und jetzt am Hungertuch nagen sollte, dann konnte der Banker mit Geld nicht umgehen.

    Die haben die goldenen Jahre erlebt und da muss man ein kleines Vermögen gespart haben.

    Habe auch ein paar Freunde die erst anfang 50 sind und noch keine 30 Jahre dabei. Verlieren die ihren Job spielt das gar keine Rolle, weil sie ein Vermögen beiseite geschafft haben.

  72. Solche Leute wie S.R., besser bekannt als Mr. Miles & More sind darunter. Es ist möglich, lange dabei zu sein und trotzdem nichts zu können. Ich persönlich, weiss es zu schätzen. Ich denke mit ein paar MDs weniger sparen wir ein bisschen Kohle und sind alle ein Stück glücklicher.

  73. Zu viele Chefs, zu wenig Leaders. Die fetten Jahrzehnte sind längst vorbei, langsam kommen die unvermeidlichen Konsequenzen… schade für die Betroffenen, überraschend kommt das aber nicht.

  74. Während „im alten Europa“ alle Banken im freien Fall sind, boomen die Banken in den USA. Sie haben vermutlich verstanden, wie es nach einer Finanzkrise wieder aufwärts geht. America First! „Gegner“ meist Europäische Banken schlagen sich mit Regulationen, Compliance etc. herum und haben so viel Personalkosten, dass Leute entlassen werden müssen… Nur eins haben alle Banken gleich – egal ob USA oder Europa – Manager und CEO’s die viel zu viel Salär und Bonie einstreichen !

    • Hört endlich auf immer nur die US Banken als positive Beispiele zu nehmen. Schaut nal wo diese gut verdienenden Banken im Geschöft sind.
      Oel, Gas, Kohle etc.
      Und bei uns werden die Banken verurteilt wenn sie mit solchen Firmen geschäften!

  75. Wieso schaut das Arbeitsamt einfach weg? Ich und viele anderen 45+ Mitarbeiter werden systematisch aus Kostengründen eliminiert. Das ist doch Altersdiskrimination!
    Es trifft zusätzlich alle diejenigen die die UBS Values wie z.B. Challenge leben und sich trauen auch mal eine andere Sichtweise als die vom Chef zu äussern. Somit bleiben nur noch Arschkriecher ohne Innovationspotential.

  76. Genau das was die Bank gebraucht hat – schade, dass er nur Leute, die tiefer in der Hierarchie stehen, entlassen kann.

  77. Früher waren Banquiers am Werk. Heute BANKERS.
    Der Unterschied? Ethik, Anstand Und Respekt sind abhanden gekommen.
    Quo vadis???

    • Ein Banqier ist Eigentümer oder Miteigentümer einer Bank. Also Unternehmer. Ein Banker ist gem CH OR ein kfm. Angestellter, wie Sie und ich. Mit Glück und Können verdienen wie tief sechsstellig inkl. Boni. Nicht siebendtellig plus Boni.

    • Hahahaha!!! Sie meinen die, die beide Augen zugedrückt haben, wenn jemand mit dem grossen Koffer aus dem Nachbarland oder von Südamerika kam.
      Klar. Früher war alles und jeder besser!

  78. Es ist generell eine absolute Frechheit, was alle diese Direktörlis „verdienen“. Wir haben für viel weniger Geld gekrampft. Die „Löhne“ stehen in keinem Verhältnis zur Arbeit mehr und deshalb müssen die Finanzbrüder nun die Reissleine ziehen!

  79. Gleiche Saläre und Boni werden diese MDs und EDs bei neuen Arbeitgebern nicht bekommen. Selbständigkeit? Haben viele auch schon versucht. Forget it. Private Banker sind alles, nur nicht Unternehmer. Langjährige Private Banker in Führungspositionen sind ausserhalb PB nicht vermittelbar. Diese Führungsstufen hätten bereits 2009/2010 massiv ausgedünnt werden sollen. Um die eigene Haut zu retten, entliessen diese „Chefs“ lieber die eigenen Mitarbeitenden im Maschinenraum (mit katastrophaler Krisenmanagement-Kompetenz notabene).
    Dann hoffen wir doch, dass diese Damen und Herren die in der Total Comp enthaltene gut dotierte Risikoprämie nicht in Villen, Yachten, Sportwagen, Liebhabereien, Ferienhäuser und sonstigem Luxus verprasst hatten. Und die Steuerrechnung ist hoffentlich auch pünktlich bezahlt worden. Dem einen oder anderen könnte der/die Lebenspartner*in mit dem absehbar tieferen Lebensstil auch nicht mehr klar kommen und sich „umorientieren“. Da lauern einige Schicksalsschläge und persönliche Dramen. Fertig mit Komfortzone Banking. Bemitleidenswert?
    Nicht wirklich.

    • …. zum Schluss wollen Sie Ihre Villen zu 200% überhöhten Verkaufspreisen verkaufen …

  80. Das cost/income-Verhältnis ist bei UBS mit über 80% bekanntlich viel zu hoch. Wenn die Erträge trotz rekordhohen Gebühren sinken statt steigen, muss das Messer eben bei den Kosten angesetzt werden und zwar dort, wo es einschenkt. Bleibt zu hoffen, dass der Bonustopf der Teppichetage und der IB-Abzockergilde in USA endlich, endlich im Einklang mit der grottenschlechten Kursentwicklung der UBS Aktie drastisch gekürzt wird.

  81. I. Khan kann man als ersten zum Ausgang begleiten und Ihm einen Platz an der frischen Luft gewähren.

    Dann kann er weniger Schaden anrichten und den Finanzplatz entlasten.

    Vielleicht kann er wieder als Revisor bei EY anheuern.

  82. Ist jetzt der ganze Haufen von der CS bei der UBS angekommen. Die Motte muss entsorgt werden bevor alles den Bach herunter geht.

  83. Wie kann man es Ihnen recht machen, Herr Hässig? Die Bank, wie Sie selber sagen, hat ein Kostenproblem, ist zu fett. Wenn beim Fussvolk abgebaut wird, sagen Sie die Kleinen bluten für die Grossen mit den dicken Boni. Wenn die mit den dicken Boni abgebaut werden, sagen Sie die Bank schmeisst Erfahrung raus. Haben Sie denn das richtige Rezept? Was soll die Bank tun, dass Sie positiv berichten? Oder möchten Sie gar nie positiv berichten?

  84. Dass hochbezahlte Angestellte, die vermutlich ihr Geld nicht wert sind, entlassen werden, ist nicht das Stossende.
    Was wirklich ärgert, sind einmal mehr die ungerechtfertigten Gehälter und Boni derjenigen, die an der Macht sind und über andere richten.
    Wann nimmt dieser Unsinn in der Finanzindustrie endlich einmal ein Ende!?

  85. Lieber Lukas, entscheide dich endlich mal sind MD jetzt erfahren und wertvolle Mitarbeiter mit know-how oder nutzlose PowerPoint Experten die farbige aber nichts sagende Folien produzieren und vom Tagesgeschäft keine Ahnung haben und nur Geld kosten und obendrein noch Artenschutz haben?
    Meine Meinung ist klar und mein Mitleid für MD die nach 30 Jahren mit vollem Taschen auf der Straße landen hält sich in Grenzen, besonders wenn dies eine Großbank betrifft

  86. Das ein Mensch wie Iqbal Khan im Schweizer Banking ein derart wichtiges Thema sein kann ist ein Armutszeugnis fuer den Finanzplatz Schweiz.

  87. Wieso Mc Kinsey hats erfunden und versteht die Folie wunderbar….es war Ansicht das das sonst niemand versteht, wahrscheinlich kommt das Modell aus einem
    Kindergarten von eine Manager von Mc Kinseys Kindern, es ist gerade wichtig das dies niemand versteht, dann kann man die Raubritter nochmals etwas länger beschäftigen, den die müssen ja noch erklären was das ust und was das heisst….

    Kritik am Artikel, vor ein paar Tagen/Wochen wurde noch moniert das gerade keine Frühstücksdirektoren gekündigt werden, nun das sind die mit 30 Jahren Erfahrung und einem gut bezahlten Pöstli ohne wirkliche Aufgaben….in den Grosskonzernen könnte man überall die hälfte der mittleren Kader abbauen, heute wo jeder Depp nach Leistung bezahlt wird, werden die Anreize ja dort gesetz wo die Michkuh ihren Dienst verrichten soll….

    Abzügeln von Teams??? Dafür gibts doch Investigo….wer glaubt bei der UBS laufe es anders, sollte mal gucken ob er noch denkt oder schon scheintot ist….

  88. „ Leute mit Löhnen und Boni von 200’000 bis 500’000 Franken im Jahr. Teuer, dafür erfahren.“

    Ich glaube nicht, dass dies deren Entlöhnung gerechtfertigt. Wieviel Wert hätte demnach ein erfahrener Arzt? Oder Leute aus anderen Berufen?

    • Absolut richtig Dani. Ich kenne auch ein paar Banker die sogar noch mehr verdienen aber es wahrhaft nicht wert sind.

      Ich habe mit meinen Aktienentscheidungen die deutlich höhere Rendite als die, die im Wealth Management arbeiten. Teilweise kennen die noch nicht mal die Industrie.

      Ziemlich erbärmlich, was uns teilweise für Berater geboten werden.

  89. Herr I. Khan – der Schweiz/Pakistaner macht einfach Copy & Paste von CS zur UBS und aktiver Beihilfe von McKinsey.

    Es ist ein Trauerspiel für die CS und für die UBS.

    Glücklicher Weise können wir als Kunden mit genug anderen Banken arbeiten.

  90. Keiner dieser Typen tut mir leid. Diese haben über Jahrzehnte im Verhältnis zu Einsatz, Aufgabe und Können massiv zu hohe Gehälter bezogen. Wer mit diesem Hintergrund nicht auf schlechtere Zeiten vorgesorgt hat, ist selber Schuld.

  91. Iqbal Khan bringt der UBS nur Unheil und Aerger.

    Dr Axel Weber / VRP ist selber Schuld, wenn er auf einen derartigen Wichtgtuer und Schaumschläger setzt.

    Er hätte rechtzeitig die Konsequenzen ziehen können – er hat es aber bisher verpasst.

  92. Wie ist das jetzt genau beim Eiffelturm?
    Dort sind die grossen Nieten unten.
    An einigen Orten scheint es aber das komplette Gegenteil zu sein.
    Aber eines ist sicher tröstlich. Beim Militär war es auch nicht besser.

  93. Einmal muss man den Laden aufräumen. Zuerst unten und dann später trifft es ganz oben. Der Retter ganz am Schluss wird dann gefeiert bis man auch ihn feuert.

  94. Klar trifft es die meisten hart. Aber mal ehrlich: viele dürfte auch lange (15, 20, gar 33 Jahre) ein überdurchschnittlich gutes Salär bezogen haben. Und nicht zuletzt auch deshalb lange der UBS treu geblieben sein… Für 33 Jahre sehr gutes Salär, das man in dieser Höhe anderswo wohl nicht erhalten hätte, dürfte man auch dankbar sein. Irgendwann ist jede Party zu Ende und die Lichter gehen an. Aber da es sich um hochqualifizierte Finanzfachleute handelt, haben diese sicher was sparen können für schlechtere Zeiten und waren sich ihrem eigenen Marktwert stets bewusst, so dass es sich auch mit einem bescheidenen Lohn von 200k pro Jahr leben lässt.

    • Ich habe im HR von UBS gearbeitet und kenne die Saläre und Boni dieser Betroffenen sehr gut.

      Deshalb: KEIN MITLEID!

    • @ auguste: Vor allem sind wohl die Löhne im HR, ein Saftladen wie es im Buche steht und sinnlos viel Geld kostet für lausigen Service, ein wahrer Skandal. Die anderen haben immerhin die Produkte der Bank an den Kunden gebracht und somit auch den primär sinnlosen HR-Apparat finanziert. Da müsste es eigentlich auch mal so richtig räble…

    • Iqbal Khan hat viele Mitarbeiter und Führungskräfte querbett ohne irgendwelches Federlesen von UBS nicht nur im Line Management, sondern auch Berater und Backoffice Mitarbeiter radikal auf die Strasse stellen lassen.

      Das UBS Ihn einfach wild wüten lässt ohne Ihn und die Mitarbeiter zu schützen ist sehr traurig und bedenklich.

    • STOPPT

      diesen Versager und Low Performer Iqbal Khan und katapultiert diesen unguten Manager als ersten auf die Strasse ohne Abfindung und ohne weitere Worte.

      UBS hat sich mit diesem unsäglichen Wichtigtuer und Schaumschläger von A bis Z nur Verdruss und Aerger ohne Ende eingehandelt.

    • Überdurchschnittlich stimmt, ist aber beschönigend formuliert.
      400% einer adäquaten Jobsentlöhnung wäre passender.

  95. Meist haben diese Leute die guten Jahre mitgemacht und sollten – wenn sie keinen Seich gemacht oder persönliches Unglück erfahren haben – ein Pölsterli haben.

    Was einen als (eher jungen) Beobachter etwas desillusioniert, ist die Tatsache, dass man in dieser Branche anscheinend nie das Recht bekommen wird, einmal „anzukommen“. Frauen und Männer mittleren Alters mit Sorgenfalte in der Stirn und peinlichen Networking-Moves sind nicht gerade eine Motivation, in dieser Branche zu arbeiten. Das mag auch ein Grund sein, wieso die Nachwuchsstellen nicht mehr so leicht mit den besten Kandidaten zu besetzen sind wie auch schon.

    Eine Lösung gibt es natürlich nicht.

    • Ja, das ist so. Du kommst nie an. Sie jagen dich auch mit 55 noch über jede Hürde. Wehe, du strauchelst. Dann bist du weg.Irgendwann hast du einfach den Zeitpunkt zum „Abflug“ verpasst. Dann bleibst du möglichst lange im Überlebensmodus, und hoffst, es bis zur Pensionierung durchzuhalten. Immer hübsch „agil“ bleiben…

  96. Es ist endlich an der Zeit, dass auf dieser Stufe entlassen wird. Viel zu viele Häuptlinge und Chefs haben diese Organisation gelähmt, nicht die Kündigungen wie Hässig schreibt. Das war lange überfällig.

    • Eines der größten Probleme bei Retailbanken sind die veralteten Strukturen. Die Matrix Organisationen mit mehreren Hierarchiestufen lähmen die Unternehmen und machen sie weniger agil im Vergleich zu Direktbanken oder kleineren und schnelleren Instituten. Die Manager wurden zu einer Zeit eingestellt, wo von Managern noch nicht sonderlich viel abverlangt wurde. Die Banken haben eben früher mehr verdient und konnten sich das leisten. Die Manager haben für sich arbeiten lassen und haben fürstlich verdient. Sie werden sicher mit einem Haufen Geld gehen und können sich davon von Neues aufbauen. Paar eigene Träume erfüllen. Bin mir sicher, dass sie nicht am Hungertuch nagen. Ferner ist diese Vorgehensweise nicht neu. Andere Institute sind den Weg auch schon gegangen. Stimme Ihnen daher voll und ganz zu. Die UBS ist sich sicherlich des Nicht Handels bewusst gewesen und hat ja selbst gesagt, dass es um Effizienz geht

  97. Wer in der vergangenen Dekade den geldwerten Rat an die Kundschaft selbst – und ggf. unter Zuhilfenahme von Mitarbeiterkrediten – zur eigenen Vermögensbildung genutzt hat, dem wird vor der Zukunft nicht bange sein:

    https://tinyurl.com/y29fpb7w

  98. Was braucht es noch, damit die Aktionäre endlich erwachen?
    Lässt man Ermotti und seine Entourage weiter schalten und walten dann bleibt wirklich nur noch ein Scherbenhaufen.