ZKB pusht Sparer ins Risiko – zum dümmsten Zeitpunkt

Die Kampagne ist überall präsent, Anlagechef Christoph Schenk empfiehlt Aktien und Obligationen für Sparer – trotz viel Risiko.

Am Hauptsitz an der Bahnhofstrasse, auf allen Geldautomaten, sogar auf Twitter, Facebook und Youtube: Überall läuft die neue Kampagne der ZKB mit dem Namen „Anlegen ist das neue Sparen“.

Auf den ersten Blick gutes Marketing. Auf den zweiten Blick absurd: „Im aktuellen Zinsumfeld bringt Sparen quasi keine Rendite“, sagt die ZKB. Der Zweck des Sparens ist doch aber gar nicht, Rendite zu erzielen.

Das Verb sparen bedeutet „für später zurücklegen, nicht gebrauchen und weniger ausgeben“.

Beim Anlegen oder Investieren hingegen möchte man Rendite erzielen. Und dies ist automatisch damit verbunden, dass Geld gebraucht beziehungsweise ausgegeben wird.

Also ist Anlegen damit nicht sogar das Gegenteil von Sparen?

ZKB: Bitte investieren, wir wollen kein Cash mehr auf dem Konto sehen. (Quelle: ZKB Webseite, Twitter, ZKB Bahnhofstrasse)

Jetzt könnte man sich auf den Standpunkt stellen, dass man sein Geld doch in liquiden Anlagen „für später zurücklegen“ kann?

Stimmt. Aber dann hat man ein anderes Problem: Wie viel von dem so angelegten Geld dann später wirklich zur Verfügung steht, hängt davon ab, ob und zu welchem Preis die Anlagen wieder verkauft werden können.

Man weiss dann eben nicht wie beim Sparen, was man später hat und was nicht.

Beim Anlegen in Aktien kann es sein, dass sich der Wert der Aktien stark erhöht (vom März 2003 bis Juni 2007 stieg der SMI um 159%), es kann aber auch sein, dass sich der Wert der Anlage innert 2 Jahren halbiert (vom Juni 2007 bis März 2009 fiel der SMI um 55%).

Was hat das mit Sparen zu tun? Nichts.

„Wenn es ein Naturgesetz gibt an den Finanzmärkten, dann ist das: Ohne Risiko keine Rendite“, erklärt der ZKB Chief Investment Officer (CIO) Christoph Schenk in einem zwei Jahre alten Youtube-Video.

Gilt dieses Naturgesetz 2020 nicht mehr? Doch. Natürlich gilt es noch.

Und Cash-Sparer wollen eben kein oder nur ein minimalstes Risiko und verzichten daher auch auf Rendite.

Sie wollen Geld für später zurücklegen und mehr Geld in der Zukunft zum Ausgeben haben. Legt man jeden Monat 100 Franken zur Seite, so wird das Geld mehr.

Auch ohne Zins oder anderweitige Rendite. Übrigens, auch falls 0.75% Negativzins ab dem ersten Franken anfallen sollten, wird das Geld mehr.

Hat jemand nun 10 Jahre gespart, legt er dann das Geld auf Anraten seiner Bank in Aktien an, und nach 12 Jahren wären diese Aktien plötzlich nur noch die Hälfte wert, wäre dies sicher nicht im Sinne des Erfinders respektive des Sparers.

Regelmässiges Einzahlen in einen Fonds von Anfang an, klar, das ist schon eine gute Idee. Trotzdem weiss man nie, wie viel Geld man zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zur Verfügung hat.

Also mit dem Teil des Geldes, das man investieren will, kann man so vorgehen. Mit dem Geld, das man sparen will, sollte man eher vorsichtig sein.

Ähnlich gestaltet sich die Situation auch bei Obligationen. Diese sind auch nicht mehr so sicher, wie sie immer galten.

Früher ging das so: Man verlieh eine bestimmte Menge an Geld und bekam eine jährliche Zahlung, den Coupon, den Fixed Income, und am Ende kriegte man sein Geld zurück. Und zwar sicher.

Ist der Schuldner problematisch, wird der Gläubiger durch einen höheren Coupon dafür entschädigt, dass die Rückzahlung des verliehenen Betrages zum Zeitpunkt der Fälligkeit geringer oder ganz ausfallen könnte.

Ganz anders heute: Selbst Junk-Bonds mit einem hohen Ausfallrisiko zahlen kaum Rendite.

Und während der letzten Jahre haben die endlosen und massiven Eingriffe der Zentralbanken den Obligationenmarkt endgültig pervertiert.

Als Extrembeispiel sei hier die österreichische 100-jährige Staatsanleihe genannt, die im September 2017 ausgegeben wurde. Der Coupon ist 2.1%. Die Rückzahlung des Nominalwertes (100%) soll im Jahr 2117 erfolgen.

Der Höchststand dieses Papiers lag letztes Jahr bei sage und schreibe 209%, das heisst, jemand hat mehr als doppelt so viel für diesen Schuldschein bezahlt, als er „garantiert“ 98 Jahre später zurückbekommt.

Neue Welt: Investoren kaufen Obligationen, um Kapitalgewinne zu erzielen (Quelle: Börse Berlin)

Wie kann das sein? Die Antwort: reine Spekulation. Der Investor geht davon aus, dass ihm jemand diese Anleihe längst vor der Fälligkeit abkauft, und zwar zu einem höheren Preis. Die sogenannte „Greater Fool Theory“ soll greifen.

Über die letzten Monate verlor diese Österreichische Staatsanleihe aber bereits wieder fast 20% gegenüber dem Höchststand. Eine massive Negativrendite für eine Staatsanleihe eines mit „AAA stable“ bewerteten Landes.

Natürlich ist das ein Extremfall, aber auch bei gängigeren und kürzer laufenden Anleihen muss man zum jetzigen Zeitpunkt immer auch mit einem Bewertungsverlust rechnen, das heisst, man bekommt unter Umständen deutlich weniger Geld zurück, als man verliehen beziehungsweise „angelegt“ hat.

Also keine der beiden Hauptanlageklassen, die allen Kunden der ZKB je nach „Anlegertyp“ und nun auch den letzten Sparern empfohlen werden, sind sicher.

Und das Prinzip, dass Aktien für Kapitalgewinne mit höherem Risiko und Anleihen für stabile Renditen, aber mit niedrigerem Risiko in das Portfolio gemixt werden sollen, gilt heute nicht mehr wie früher. Bloss hat es kaum ein Bankkunde gemerkt.

Interessanterweise wies der ZKB-CIO in einem Vortrag beim Swiss Finance Insitute bereits im Juli 2015 darauf hin.

„(…) das kommt daher, dass die meisten Investoren halt immer noch in klassischen Assetklassen denken, also, risikoarm ist Obligationen, risikobehaftet ist Aktien. Ich glaube das ist das Grundübel. Und darum sind sich viele Leute eigentlich nicht bewusst, dass heute eigentlich Obligationen das grössere Risiko sind als Aktien“.

ZKB-CIO Christoph Schenk: Obligationen grösseres Risiko als Aktien? (Quelle: Youtube)

Schenk bringt sodann als Beispiel die Tracking Errors der ZKB-Portfolios nach der Aufhebung der Frankenuntergrenze vom 15. Januar 2015.

Als Tracking Errors respektive Nachbildungsfehler werden (ungewollte) Abweichungen zwischen der Wertentwicklung eines Portfolios im Vergleich zum Benchmark bezeichnet.

Die Tracking Errors der reinen Aktienmandate der ZKB seien nach dem SNB-Entscheid von 1% auf 3% „in die Höhe geschnellt“, sie haben sich also verdreifacht.

Diejenigen der reinen Fixed Income-Mandate seien hingegen von 0.5% auf 9.5% gestiegen. Also eine Erhöhung um fast einen Faktor 20.

Sind sich risikoaverse Bankkunden über dieses „Tail-Risk“ bewusst? Falls sie auf Anraten ihres Bankberaters einen hohen Anteil an Obligationen halten und denken, sie sind auf der sicheren Seite, könnten sie unter Umständen eine böse Überraschung erleben.

Erschwerend kommt zu all dem hinzu, dass der weltweite Aktienbullenmarkt schon seit über 10 Jahren läuft und der Obligationen-Bullenmarkt noch viel länger.

All diejenigen, die jetzt noch nicht investiert sind, die eisernen Sparer, sollen gerade jetzt einsteigen? An der Spitze des längsten Bullenmarktes aller Zeiten?

Es stimmt jedenfalls befremdlich, wie sich gerade die ZKB im Jahr ihres 150-jährigen Bestehens von einer bodenständigen Bank plötzlich zum Drücker von Aktien und Obligationen wandelt.

Gewisse Sparer werden das sicher nicht mitmachen. Manche werden gar nach dem Motto handeln: „Bargeld im Safe ist das neue Sparen“.

Gemäss einem CNN-Artikel vom 23. Januar wurde von Schweizer Privatbankern am WEF bestätigt, dass Kunden grosse Bargeldbeträge abheben. („Swiss private bankers say that clients have asked to withdraw large amounts of cash so they can store it themselves.“)

Drehen die verrückten Zeiten an den Finanzmärkten dann doch einmal, so kann das gesparte Geld ja dann ausgegeben oder angelegt werden.

Buy low, sell high, nicht umgekehrt.

Kommentare

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  1. Mich würde mal wunder nehmen, hätte ich nichts bvesseres zu tun, was Swisscanto für ihre geistlose Werbung ausgibt!

    Auch dass alles- und mehr zahlt der dumme Kuncde bzw. Kundin!

  2. Ich bin schon immer (meiner Kindheit) ZKB Kunde und werde es wohl auch noch lange bleiben, sofern mir nicht gekündigt wird. Ich bezahle gerne die 12CHF Gebühren pro Jahr. Brokerage-Gebühren sind jedoch unsäglich, wie überall sonst auch im Übrigen. Ich plane, ein SQ Depot zu eröffnen und einige Titel zu kaufen, um ein paar Geneveralversammlungen besuchen zu können, das ist es aber dann auch, ich bezahle doch keine laufenden Depotgebühren auf meine ganzen Bestände. Wir sind in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts! Es is ja z.B. auch kaum mehr jemand bereit, mehr als ca. 30CHF pro Monat für Mobilfunk auszugeben.

  3. Man konnte im Monat Januar 2020 mit 30jährigen US-Treasuries mehr verdienen als mit dem amerikanischen Nasdaq-Index, indem man in den ersten Tagen des Januars diese Anleihe zu Kursen um 98% erworben hat und sie aktuell um 103% verkauft:

    https://www.boerse.de/anleihen/0-00Prozent-United-States-of-America-USD-Treasury-19-49-auf-Festzi/US912810SJ88

    Neben anteiligen Zinsen und Wechselkursgewinn erzielt man so einen Kursgewinn von 5%.

    Nasdaq bis jetzt ca. 4%:

    https://www.bloomberg.com/markets/stocks

    • Hätte ich die „richtigen“ Lottozahlen gewählt wäre ich jetzt Millionär 🙂
      @ bondholder: Ihr Kommentar ist einfach nur infantil und dümmlich.

    • Wenn Sie jetzt sagen, 5% sind nicht viel, dann bedenken Sie, daß es der Gewinn eines Monat ist.

      Zudem ist A2R6AC jederzeit flüssig, da diese bis jetzt US$ 63,0 Mrd. schwer ist.

      Also mit ein paar Millionen rein und raus ist jederzeit börsentäglich möglich.

    • Wenn Sie jetzt fragen, warum gibt es Investoren, die für A2R6AC zwei Jahrescoupons mehr bezahlen als zwei Wochen zuvor, dann lautet die Antwort:

      – Das FED kauft u.a. diese Anleihe im Rahmen von deren Repo – Programm.
      – Institutionelle Investoren wie Kapitalsammelstellen (Lebensversicherungen, Pensionsfonds, etc.) kaufen diese Anleihe heute, um diese danach bis zur Endfälligkeit zu halten, so daß es bei der Verzinsung nicht auf die erste Stelle hinter dem Komma ankommt.
      – Das FED wird voraussichtlich auf Jahre hinweg nicht mehr die Zinsen anheben, so daß bei mehrjähriger Haltedauer jetzt am Ende eines mehr als eine Dekade andauernden Konjunkturzyklus mittelfristig weitere Kursgewinne zu erwarten sind (siehe beispielsweise A194FJ).
      – Und zuguterletzt war gestern ein schlechter Tag, der (institutionelle) Investoren, die vom Aktienmarkt desinvestiert haben, in Anleihen investieren läßt bzw. aufgrund von deren Regularien dazu verpflichtet.

    • Außerdem kann man durch wenige Wochen kalkuliertes Risiko wie vorstehend beschrieben die Depotführungsgebühr der Bank Linth von zwei Jahren bezahlen 🙂

    • @ hätte hätte Fahrradkette:

      Einfach immer unter pari kaufen und über pari wieder abgeben.

      Wird man noch ein paar mal dieses Jahr so machen können, wenn das FED nicht weiter den amerikanischen Leitzins senkt.

  4. Nur so zwischendurch: Es muss den älteren Mitmenschen nicht schlecht gehen. Letzthin habe ich von einer Kollegin gehört, die konnte sich durch Aufstockung der Hypothek die Frühpensionierung leisten. Die durch die Bank an sie vierteljährlich bezahlten Positiv-Zinsen sowie die im Safe deponierten Nötli ermöglichen ihr eine sorgenfreie Pension.
    Hier der Beweis: https://www.der-postillon.com/2020/01/negativzinsen.html

    • So viel zum Thema Beweis (FAQ vom Postillion):
      FAQ

      1. Stimmt das, was im Postillon steht?

      Nein, alles, was im Postillon steht, ist Satire und somit dreist zusammengelogen. Alle auftauchenden Charaktere sind fiktional, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig. Das sollte eigentlich offensichtlich sein, obwohl zahlreiche Kommentare darauf hinweisen, dass vieles hier für bare Münze genommen wird.

    • @ Der Rückbauer: Mit diesem Statement disqualifizieren sie sich selbst. Nicht nur jetzt, sondern für immer!

  5. Aktien verdanken ihren Höhenflug sehr stark der enormen Geldmengenausweitung und den Tiefzinsen. Bei den Obligationen und den Immobilien ist das noch viel ausgeprägter der Fall. Aber Aktien sind wenigstens keine Nominalpapiere und haben Chancen, auch schwerwiegende Kreditkrisen zu überleben (zumindest solche von Firmen, die solide finanziert sind).

    Die Diskussion „Sparen oder Anlegen“ ist doch nicht schwarz-weiss. Wenn schon anlegen, dann in Aktien. Risikoscheue Menschen einfach wenig davon, die anderen mehr. Und auf die Kosten achten. So einfach ist das.

  6. Lieber Herr Schenk

    Anlegen ist gut und schön, aber nicht bei Ihren Horrorgebühren. Wenn dann über einen Discountbroker, die Anlageberatung ist da genausogut wie bei Ihrem Institut, nämlich inexistent…

    • Quatsch mit Sauce. Jede Schweizer Bank bietet eine vernünftige Beratung an –> nicht zu vergleichen mit einem Discount-Broker. Die Erfahrung zeigt, dass 95% der Leute die ihr Geld selbst verwalten, mit mehr Risiko weniger verdienen als wenn Sie einen unterdurchschnittlich guten Fonds gekauft hätten.

  7. Es gibt kein Geschenk mit Schenk!

    Hochgradiger BOckmist was dieser Mensch verzapft. Vom Timing her könnte der Zeitpunkt nicht dümmer und gefährlicher sein.

    Wer klug ist, holt sich sein Erspartes schleunigst von dieser Bank in bar ab und verwahrt die Geldscheine im Tresor – Safe oder zuhause. schon nach kurzer Zeit freuen Sie sich über entgangene Verluste, weil Wertpapiere en Masse in den Keller rauschen!

    Die ZKB braucht Käufer für ihre unzähligen Fondprodukte damit bei ihr der Rubel rollt. Scheinbar hapert es mit dieser Sparte, jetzt macht sie, zig Jahre zu spät, Jagd auf Sparer und Neukunden.

    Geradezu verwerflich was hier und Bei vielen andern Banken abgeht. Bester Rat: das Konto saldieren und abwarten. Damit fallen schon alle dusseligen Bankspesen und Negativ-Zinsen weg!

    Und ausserdem : auch bei der ZKB bedient Sie schon bald ein Roboter wenn Sie weniger als CHF 200.000.00 auf dem Konto u/o Depot verwahren:

    “kein Anschluss unter dieser Nummer“ ?
    Tönt es dann womöglich beim nächsten Anruf. 😳

    PS: augenblicklich sind die Wertpapierkurse global kräftig am Sinken! Und sie werden b.a.W. weiter Verluste erleiden. ZKB – Schenk: ‚ich habe nie gesagt, Sie verdienen Geld!‘ 😳

    .

  8. Ich habe ja kein Problem wenn Artikel etwas über das Ziel hinaus schiessen und tendenziös sind und eher einem Pranger gleichkommen. Auch bin ich weder Kunde noch Mitarbeiter der ZKB, aber einen groteskeren Artikel habe ich jetzt wohl in meinem ganzen Leben noch nicht gelesen.

    Wer ist eigentlich der Verfasser dieses Unsinns? Dort wo normalerweise der Journalist steht, steht nur die Plattform.

    Alleine die Passage mit der österreichischen Staatsanleihe ist Exemplarisch für völlig fehlendem Fachwissen und einfache Mathematik beherrscht der Schreiber ebenfalls nicht. Was bekomme ich denn zurück, nach 98 Jahren wenn ich 2.1% pro Jahr und die Investitionssumme zurückerhalte? Und wenn wir etwas tiefer in den Kapitalmarkt eintauchen wollen: Es muss kein Kauf oder Verkauf zu diesen Preisen stattgefunden haben, denn die Preise von (vielen und vor allem derartigen) Anleihen werden entlang der Zinskurve berechnet und sind im Wesentlichen indikativ.

    Oh Mann…..

    PS: Abgesehen davon: Herr Schenk ist ein ausgewiesener Finanzexperte dem ich – als ehemaliger UBS-Mitarbeiter – zu Dank verpflichtet bin. Denn während der Finanzmarktkrise war er PK-Chef bei der UBS. Die PK wurde während der Finanzmarktkrise hervorragend verwaltet. Nur so am Rande…

    • Diesem Kommentar zum Artikel kann ich voll und ganz zustimmen. Laienhafter kam noch nie etwas daher.

  9. 1 Mio verdient mit Aktien (Kursgewinne und Dividenden) in den letzten 6 Jahren. Ich bin zufrieden und bleibe in den Aktien. Ich habe keine Lust Negativzinsen an die Bank (resp. die SNB) zu bezahlen.

  10. Jeder ZKB RM (damals Anlageberater) hat das Ziel erhalten, Liquidität massiv zu verringern.
    Lösung: Bargeld abheben, SAFE eröffnen.

  11. Schön, dass sich IP wieder mit seinen Kernkompetenzen Geld & Co. beschäftigt.
    Aktien mögen nicht vor Inflation schützen. Doch während den Krisen in Griechenland und Zypern + die Krisen der letzten 500 Jahre sind Eigentümer an Sachen oft ungeschoren davongekommen. Die Risiken von Anlagezertifikaten werden nämlich gerne tot geschwiegen.
    Früher gab es noch einen 5-Liber fürs Eröffnen von einem Sparkonto. Heute scheint es zu viel Geld zu geben. Liebe Banken und sonstige Menschen mit zu viel Nötli. Mir könnt ihr euer Geld auch geben. Mein Negativzins liegt bei -10%. Damit bin ich mehr als 10 mal so produktiv wie die SNB. Nach nur 10 Jahren ist dein Geld Problem weg. Doch halt. Das Geld ist damit nicht weg. Ein anderer hats. Nämlich ich. Was mach ich bloss damit. Verbrennen wäre Umweltverschmutzung. Es jemand anderem geben, wäre Umverteilung. In Ländern in denen Inflation viel schneller zirkuliert, gibt es seit langer Zeit eine Lösung: Man streicht die letzte 0.
    Ob man das Problem der Geldmenge in den Griff bekäme, wenn es weniger Nullen gäbe?

  12. Die CH-CEOs sind den Leistungen entsprechend alle überbezahlt. Man sehe nur die Aktien-Performance an. Paradebeispiel ist UBS und CSG welche über die letzten 7-10Jahre stagnierten.
    Fazit: Diese CEO’s geben ganz einfach dem Marktumfeld schuld und zocken mit Gebühren usw. ab anstatt ihr Hirn etwas anzustrengen, damit sie mit den Marktführern wie JPM usw. nur in etwa mithalten könnten.Aber wieso sich anstrengen, wenn die Aktionäre die CEO-Gehälter absegnen wie z.B. bei der Bussen-Königin UBS ?

  13. Bis vor kurzem haben sämtliche Kantonalbanken mit ihrer Staatsgarantie gross Werbung gemacht. Jetzt sind ihre bünzligen Sparkontokunden ihnen plötzlich nicht mehr willkommen. Wann merkt der Schweizer endlich, dass das Modell der Kantonalbanken mit ihrer Staatsgarantie enden muss? Die Abschaffung dieser irreführenden Pseudogarantie ist politisch dringend voranzutreiben. Entweder Staatsgarantie oder Negativzinsen. Fertig Rosinen picken!

  14. Sehr geehrter Herr Hässig,
    ihre Beobachtung ist aufschlussreich. Dasselbe habe ich bei einer kleinen Bank im Kanton Aargau festgestellt. Es wurden Folien präsentiert, die eine klare und astreine Hausse „belegen“. Die Tatsache, dass die Zentralbanken während den letzten 10 Jahren soviel Cahs ins System pumpten wie noch nie, wird geflissentlich ausgeblendet. Schauen sie sich den Baltic Dry Index und den S&P 500 Index. Der BDYI sagt aus, wieviele Rohstoffe global verschifft wurden und der S&P 5000 die angebliche „Wertschöpfung“. Alles was geschah ist, dass sich die Kursse des S&P 500 der kontinuierlich steigenden Geldmenge anpassten..

  15. Bei der Filiale Meilen der ZKB wurde ich richtig in die Mange genommen. Man bedeutete mir, ich soll mit meinem Geld abfahren, wenn ich nicht gewillt sei, ein Depot aufzutun und ihre Fonds zu kaufen.

    • so was nennt man auf Züridüütsch:

      Machtmissbrauch

      Frage an den/die Ombudsmann/-Frau: Muss ich mir so was gefallen lassen?

      1. Arroganz ist bei den meisten Banken der Hauptantrieb.

      2. „Der Kunde ist König“ muss und kann entsorgt werden!

      3. „Milchkühe“ werden gemolken so lange wie möglich, denn nur diese bescheren den Geldverwaltern Lohn und Boni in ihre Taschen.

      Meilen ist keine Ausnahme sondern bestätigt die Regel. Total absurd.

  16. Bei der österreichischen Anleihe muss man festhalten, dass die Restrendite aktuell beim gegenwärtigen Kurs positiv ist, also mehr als 100% rauskommt, wenn halt die Zinszahlungen dazugezählt werden. Ich habe allerdings das Kleingedruckte mit z.B. möglichen, früheren Kündigungsterminen nicht analysiert.
    Aber korrekt: die Krux ist tatsächlich, dass solche Papiere schwanken und für Sparer, die irgendwann einen festen Betrag benötigen, nicht geeignet sind.
    Ein sogar stabileres Papier mit einer Rendite von 7.5% ist z.B. die Sturmanleihe der Swiss Re. Besonders gut für die hier anwesenden Klimawandelverharmloser und Leugner geeignet, da das Papier an konkrete Sturmschäden gekoppelt ist, die ja bestimmt nicht eintreten.

  17. Für den Aufruf der ZKB finde ich Resonanz.
    Für einen Sparer ist es jedoch eher schwierig – geeignete Aktien auszuwählen.
    Sind da nicht Wachstum-Fonds geeigneter? Wie finde ich ideale Fonds?

  18. Lieber LH, was machen Sie, wenn Sie nichts mehr an der ZKB zu meckern haben? Vor allem tun Sie dies in einer Art bei der Sie die Leser glauben machen wollen, dass nur die ZKB so „böse“ ist. Und es kommt so an, dass zeigen die Kommentare vieler Leser. Ihr Ausflug in die Anlagewelt ist zwar nicht schlecht zusammen getragen, hat aber mit der ZKB überhaupt nichts zu tun. Alle Banken verkaufen Ihren Kunden Anlagen, dass ist eines der Schlüsselgeschäfte, mit denen man noch Geld verdienen kann. Sparkonti werfen schon seit Jahren, nach Abzug der Kosten und Negativzinsen, keinen Ertrag mehr ab. Es liegt schlussendlich am Kunden, ob er sein Geld auf dem Konto liegen lässt und Negativzinsen bezahlt oder ob er bereit ist, Anlagen mit den bekannten Rendite- /Risikoprofilen zu tätigen. Voraussetzung ist eine seriöse Aufklärung des Kunden und das macht die ZKB sehr professionell. Sollten Sie, lieber LH, aber eine Bank oder Finanzinstitut kennen, welches Alternativen anbietet, dann wären sicher die meisten Ihrer Leser erfreut dies zu erfahren. Wir warten gespannt!

    • Es gibt eine dritte Alternative (zu Negativzinsen und Zwangsanlegen): An den Bankschalter, Geld abheben und ins Schliessfach oder den privaten Tresor.

      Die Wertedichte der 1’000er Note ist extrem hoch, die Schliessfachgebühr für 1 Mio (=10 1’000 Bündel) beträgt bei den meisten Instituten weniger als 300 Franken pro Jahr (im Vergleich zu 5’000 Franken oder noch mehr Negativzins).

  19. Der Grund dafür ist, weil alle Währungen seit 1971 bis 97-99%
    am Wert verloren haben. Folglich wird der verbliebene Restwert vollständig entwertet sein. Das ist der Grund warum ZKB und
    andere Banken keinen Zins mehr für das beinahe wertlose
    Geld bezahlen wollen.

    Die totale Entwertung aller Währungen wird nicht
    alle gleichzeitig treffen. Diese wird sukzessive
    und individuell stattfinden.

    Der Schweizer Franken wird am Anfang der verbliebenen
    Entwertung stärker sein, wird jedoch mit der Zeit mit
    den anderen Landeswährungen Probleme bekommen, weil
    die Bilanzsumme der SNB zu gross für die Schweiz ist.

    Zudem ist die private sowie ausländische SNB ein Spekulant und Hedgefonds in einemu – sie ist keine Nationalbank im üblichen Sinne, die die Geldsteuerung reguliert und überwacht. Die SNB spekuliert verantwortungslos in fremden Währungen und wird
    an der Währungsspekulation und Aktienhandel scheitern.

    Falls ihr euch denkt, dass die SNB kein ausländisches Unternehmen ist, dann solltet ihr State of Delaware besuchen. In Delaware sind alle so genannten Staaten und ihre unterlizenzierten Unternehmen (Finanzämter, Versicherungen, Gerichte, Standesämter usw.) als private Firmen registriert.

    Das ist der Grund warum bei jeder gerichtlichen Verhandlung
    die geheim gehaltene Jurisdiktion Admiral Seerecht (Maritime) praktiziert wird. Das Admiral Seerecht hat auf dem Lande nichts
    zu suchen.

    Das Admiral Seerecht betrifft Rechtsgeschäfte betreffend
    Personen (Konten und Wertpapiere). Für uns Menschen gilt
    das beiseitegeschobene Gewohnheitsrecht (Common Law).
    Natürliche Menschen sind keine Konten oder Wertpapiere
    sondern geistig seelische/siitliche Wesen.

    • (…)Das Admiral Seerecht(…)

      Nennt man das nicht auch einfach (See-)Handelsrecht?

      Das dies nicht dem Common Law untersteht finde ich zumindest noch logisch.

      Lassen Sie mich raten: Die Wurzeln dieses Rechts finden sich in der City of London.

  20. Die Banken sind an grossen Beträgen auf Sparkonten nicht mehr interessiert. Also werden die Kunden dazu gedrängt, das Geld anderweitig anzulegen, da es auf dem Konto keinen Ertrag mehr bringt und wegen Gebühren, Teuerung und allfälligen Negativzinsen immer weniger wird.
    Also investiert man in Aktien, ETF und möglichst bankeigene Fonds. Das Risiko trägt der Kunde, die Bank kassiert die Gebühren für Handel und Depot. Dann motiviert man den Kunden, seine Anlage hin und wieder umzuschichten. Und die Bank kassiert wieder risikolos Gebühren. Und solltest zu negativen Korrekturen kommen: Die Bank hat den Kunden pflichtgemäss auf die Risiken aufmerksam gemacht.

  21. Für mich zeigt dieser Artikel vor allem, dass der große Bullenmarkt seit 2009 bald am Ende ist. Wenn eine Beamtenbank Aktien und Obligationen an Sparer der Mittelklasse empfiehlt, heißt das eindeutig, dass der Trend am Ende ist. Eine solche Bank ist typischerweise die letzte, die zum Trend reagiert. Das passt auch perfekt zum Timing. Das Publikum steigt immer am Ende ein, wenn es Zeit zu verkaufen ist. Es ist also bald Zeit, den Markt zu shorten.

  22. Nur mal als Denkmodell: Was würde geschehen, wenn lediglich 5 Prozent aller Sparkunden die Konsequenz ziehen und
    ihre Einlagen cash abheben würden, um die Gelder fortan im Bankschliessfach oder im
    heimischen Tresor zu parken ? Das würde
    die SNB und alle Banken vor kurzfristig unlösbare Geldmengenprobleme stellen, die wiederum einen extrem gefährlichen Bank Run auslösen könnten.
    Dieses als Trockenübung von allen CEOs
    längst durchgespielte Szenario gibt allen Grund zur (vorbeugenden) Panik. Wie kann es sein, dass die Entscheider trotzdem mehr als grob fahrlässig direkt am Pulverfass mit dem Feuer spielen …

  23. Schenk hätte lieber eine Banklehre als komische Uni Abschlüsse gemacht. Dann hätte er auch eine Ahnung von der Materie. So etwas lernt man in der Bank-Stifti im ersten Jahr!

    • In der Stifti geht es um Praxis, Handwerk, Menschen, Verantwortung, um das reale Leben. In den Unis geht es um Theorie, vermeidlich goldene Regeln, Netzwerke, Gewinnmaximierung und Egoismus. Man lebt in einer Blase unter sich und hält die anderen einfach nur für dumme Schafe. Die man führen muss und ausnehmen kann.

  24. Die ZKB hat auch im Konsumentenschutzmagazin „K-Tipp“ ein entsprechendes Inserat geschaltet.
    Nicht nur darin wird dem Anleger Angst gemacht, dass er mit dem Sparkonto aufgrund der Inflation sogar Geld verliert.
    Anlagefonds, Aktien und Obligationen schützen auch nicht vor der Inflation.

    • Aktien schützen vor Inflation, weil die Gewinne und der Firmenwert inflationsbedingt zunehmen.

  25. Dass die Banken mittlerweile auch Ihre Sparkunden – aus Gründen der Gebührenmaximierung – in unverantwortlicher
    und bewusst irreführender Weise zum Engagement in Risikopapiere nötigen, verstößt gegen alle fachlichen Regeln und ethischen Geschäftsgrundlagen. Es drängt sich der Eindruck auf, als tue der ehemals international anerkannte und höchst erfolgreiche Schweizer Bankstandort alles, um sich langsam aber sicher selbst das Wasser abzugraben. Wer soll solchen Instituten und Bankern noch Vertrauen entgegen bringen ? Corporate philosophy ist
    in der Praxis offenbar nur noch ein Thema für Sonntagsreden.

  26. Wenn Sie davon ausgehen, daß in den nächsten 10 Jahren ein Verlust in Höhe von 50% am Aktienmarkt eintritt, dann ist es trotzdem besser, bis dahin maximal bis ca. 8% seines Anlagekapitals durch Negativzinsen zu verlieren, um zu Tiefstkursen (GD 38, GD 200) verlustfrei flüssig zu sein.

    Bedenke, daß es heute immer noch schweizer Banken gibt, die um 2% p.a. nur für die Depotführung verlangen:

    https://www.banklinth.ch/de/private/anlegen/depot/wertschriftendepot

    Oder man legt gleich im US-Dollar an mit bis zu 2% sicheren Zinsen in US-Treasuries.

    • Also erstens stehen die Chancen gut, dass die Aktien vor dem 50%-Cut mehr als 50% steigen werden wegen der FEDnotenpresse und 2. Ist investieren in den Dollar aus schweizer Sicht die unklügste Entscheidung die man treffen kann, direkt hinter Türkei, Afrika und Europa. Denn diese Währungen werden mit Garantie an Wert verlieren gegen den CHF. Wenn es um Währungen geht bleiben nur Australien, Norwegen, Polen, GB, und einige andere Exoten überhaupt spannend vom CHF ausgehend.

    • Der amerikanische Nasdaq – Index hat sich vom Tief der letzten Krise aus seit 2009 verneunfacht (x 9) und damit als großer, schwerer Index (US$ 9,0 Bio. Marktkapitalisierung beim Nasdaq 100 im Vergleich zu US$ 1,8 Bio. beim SPI) eine bessere Wertentwicklung als die meisten schweizer und europäischen Einzelwerte.

  27. Man weiss nie, wann es günstig ist zum Investieren. Deshalb weiss man auch nie, wann es ungünstig ist. Wenn man das wüsste, müsste man nicht mehr arbeiten.

    • Es ist immer dann günstig, wenn ein Aufwärtstrend existiert (GD 200).

      Dies zu verfolgen ist zwar auch Arbeit, die man aber – mit Routine – mit wenig Zeitaufwand leisten kann.

      Beispielsweise dergestalt, indem man nur in marktbreite Indizes investiert und monatlich deren Trend kontrolliert, vergleichbar wie ein Vermieter die Mieteingänge prüft.

  28. Danke! Nun weiss ich wenigstens, dass die wöchentliche Börsensendung auf Tele Züri nichts wert ist. Die ZKB ist nur eine weitere Bank, die weder in erster noch in zweiter Linie die Interessen ihrer Kunden vertritt. Die Alternative Bank Schweiz scheint als einzige Bank ihrer Verantwortung ethisch, moralisch oder auch nur Volkswirtschaftlich bewusst zu sein.

    • @Negativ – Sie haben den Sinn und Zweck der ABS nicht verstanden sowie meine Worte nicht wirklich gelesen. Auf der Startseite von ABS stehen ihre Grundsätze. Wie viele Jahre rennen Sie schon im Hamsterrad? Schauen Sie den Lift in dem Sie stehen von aussen an. Dazu muss man allerdings zuerst aussteigen.

  29. Es wäre mir absolut neu, dass Banken ihren Kunden Anlagen empfehlen, die deren Bedürfnisse bestmöglich abdecken bzgl. Sicherheit/Rentabilität. Es geht ja primär mal um den eigenen Profit! Aus den selben Gründen empfiehlt einem der Arzt irgend ein sch… Pharma-Präparat und nicht ein seit jahrhunderten bewährtes, unpatentierbares Naturprodukt, und der Ruedi Noser bspw. den Rosengartentunnel! Nichts Neues also im Westen, das ist die Art und Weise wie unser System funktioniert, und (fast) alle machen dabei freiwillig mit…

    • Es sind genau diese allgemeinen, nichtssagenden Aussagen, die niemanden nützen. Sehr viele, vielleicht sogar fast alle Bankkunden werden gut beraten. Natürlich gibt es kein „Allheilmittel“, aber die Berater machen einen guten Job. Im Nachhinein kann ich auch fast immer eine besser Lösung präsentieren, aber im Nachhinein nützt niemandem. Bringen Sie Beispiele, oder sagen Sie mir heute, was ich für 2020 investieren soll!

  30. Die Aelteren erinnern sich an den Mann mit der Fliege, auch Rattenfänger von Hameln genannt. Wie viele Büezer mit 200’000 hat dieser Typ aktienmässig angefixt? Und dann krachte es, die Büezer verloren die Hälfte ihres Vorsorgevermögens, weil sie weder risikofähig noch risikotolerant waren! Der ZKB-Vögeli, heute (immer noch?) im Exil in den USA, hat ihn gerettet. Nicht aber die Büezer.
    Und was passiert heute? Wenn Herr Schenk privat wäre, dann müsste er eine Fliege tragen. Wenn er solches als Funktionär der ZKB propagiert, wird die Bank das Problem haben, wenn’s crasht. What goes up, must come down, und längstfristig sind wir alle tot. Ausser bei grossen Vermögen.
    Aktiensparen ist grundsätzlich nur für Begüterte, denn, wenn jung, fehlt der Anlagehorizont, wenn Mittelalter, Hypothek amortisieren, wenn pensioniert, Geld gespart, aber mangels Horizont keine Toleranz mehr.
    Also: Mit der Kampagne bewegt sich die ZKB auf glattem Eis. Sie soll besser dazu schauen, dass diese elenden (Minus-)Oblis endlich aus den PK-Depots verschwinden (BVV 12!). Solche Oblis enteignen die Gläubiger und stützen den geburtsbehinderten Eurolito.

    • Ich glaube Sie irren sich.

      Heute sind sehr viel mehr junge Leute <30 an der Börse aktiv als vor 30 Jahren. Internet und Discountbroker sei Dank. Leider haben unsere behäbigen schweizer Banken noch nicht bemerkt dass da ein eletronischer Tsunami auf sie zukommt. Wer sich gewohnt ist für nen Fünfliber Courtage in Echtzeit zu Traden wird sicher nicht zu einer Gross-, Regional- oder Kantonalbank gehen die dreistellige Mindestcourtagen für lausigen Service verlangt. Die Kunden die das noch als Normalität akzeptieren werden in den nächsten 20…30 Jahren wegsterben…

    • Aber die ZKB will immer noch ein Seilbähnli bauen. Am besten mit Halt am Bankomaten, um das Konto auf Null zu bringen😂. Schönen Sonntag allerseits!

    • Grüsse aus 1987 als mein Ausflug in den Europapark von den Eltern gestrichen wurde weil das Wertschriftendepot in den Keller ging.
      Altersarmut trifft nicht nur FridaysForFuture sondern auch ScientistsForFuture (Gruppe 30 bis 45)
      Was wäre, wenn die Bevölkerung in Europa schneller schrumpft, als in der Statistik vorgesehen?
      Klimawandel und Demographie haben eines gemeinsam: Kaum einer weiss es, kaum einer versteht es, kaum einer will es wissen, und dann wenn man etwas darüber erfahren möchte – ist es schon zu spät oder Populismus.
      Wie würde denn die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz aussehen – wenn man die Ausländer herausrechnen würde. Nicht jeder arbeitende Ausländer in der Schweiz, wird auch in der Schweiz in den Ruhestand gehen. Seine Rente wird er im Ausland konsumieren und steht für Umverteilungszwecke in der Schweiz nicht mehr zur Verfügung. –> Kapital fliesst ab (Ob Apple in 20 jahren noch eine Billion Dollar wert ist, oder 2 oder 0,5 – steht in den Sternen)
      Anstatt immer nur das Rentenalter zu erhöhen – wird es Zeit auch mal den Beitragssatz anzupassen. Wie beim Klima. Es gibt zeitlichen Spielraum, Massnahmen werden unpopulär sein. Brauchen tut man die unpopulären Massnahmen trotzdem. Welche Partei wagt sich als erstes mit diesem Thema Wählerstimmen zu riskieren / akquirieren?

  31. Dies alles ist nur das äußere Anzeichen dessen, daß die institutionellen Lügen und Manipulationen aus Politik und Notenbanken allmählich an Grenzen stoßen – mit sicherer Altersarmut für Menschen mit einem normalen Beruf und entsprechenden Verdienst daraus.

    Die Klimahysterie hierzulande ist nur ein Placebo um davon abzulenken, daß Europa durch inzwischen jahrzehntelange Mißwirtschaft allmählich den Anschluß an die globalen Zukunftsindustrien verloren hat, was durch Tafelläden und Altersarmut immer mehr sichtbar wird:

    https://tinyurl.com/vw2jwfb