Abbau UBS: Ganze Etagen leergefegt

Die Rausschmisse im Private Banking beim Finanzmulti schlagen Schneisen in die Büro-Landschaft. Westeuropa wird abrasiert.

Man müsse schon happy sein, wenn am Morgen der Badge noch gehe, sagt ein UBS-Direktor. Er arbeitet seit Jahren in der Division Wealth Management.

Über diese fegt derzeit ein Sturm. Unter der Führung von Neo-Chef Iqbal Khan werden unzählige Kaderleute auf die Strasse gestellt.

Die Entlassungen reichen viel weiter, als dies die UBS-Chefs offiziell mitteilen. „Wenn man durch die Büros läuft, dann ist geschätzt ein Viertel der Leute verschwunden“, so der Gesprächspartner.

Der Abbau-Sturm wütet am stärksten über Westeuropa. Gemeint sind die Kundenberater und Teams für die alten europäischen Länder, von Deutschland über England und Frankreich bis Italien und Spanien.

Es ist das Reich von Christine Novakovic, genannt Christl. Die Frau, die stets überlebte und eine beeindruckende Karriere vorweist, holzt ab, was das Zeug hält.

Novakovic saniert, baut ab. Sie führt eine Art Run-down-Einheit. Vom Stolz der Bank zum Kostengrab.

Not funny: Massengrab am Paradeplatz (IP)

Grund für die in den Augen der Verantwortlichen dringend nötige Brutalo-Sanierung in der Region Old Europe ist der Zusammenbruch der alten Offshore-Welt mit ihrem Steuer-Geheimnis.

In dieser Welt war die UBS gross geworden, in ihr wurde sie zur Nummer eins weltweit, zur Macht für alle Reichen, die ihr Geld vor dem „gierigen“ Zugriff des heimischen Fiskus versteckten.

Tempi passati. Heute lasten die riesigen Kapazitäten in den Europa-Ländern, all die Offshore-Banker in den Büros in Zürich, Basel, Genf und Lugano, wie ein schwerer Klotz auf der Bank.

Sie kosten, ohne viel zu bringen. Business machen mit Besuchen ihrer Kunden in den EU-Ländern ist schwierig, es fehlen oft die Lizenzen.

Das Geschäft funktioniert grundlegend anders. Die Deutschen, Franzosen, Spanier, Italiener, sie haben ihre Vermögen zurück in die Heimat verschoben, das Schwarzgeld gemeldet.

Nun sind sie frei und wollen ihren Reichtum nutzen, das Geld ausgeben, es investieren. Was sie auf keinen Fall wollen: einen teuren Schweizer Berater damit aushalten.

Der klassische Offshore-Banker für Europa ist zum kostspieligen Relikt geworden. Zumindest in den Augen der UBS-Bosse.

Also weg damit. Die Schneisen in den UBS-Büros rund um den Paradeplatz legen Zeugnis ab von einschneidenden Kürzungen und Entlassungen. Wie weit diese reichen? Khan&Co. hüten sich, reinen Wein einzuschenken.

Kommentare

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  1. Null Erbarmen – die Typen haben jahrzehntlang miot verhältnismässig wenig Leistung verhältnismässig viel Gehalt bezogen – Gruss aus der Realwirtschaft.

  2. Was Khan macht kann jeder Idiot machen und erst noch für viel weniger Salär. Leute abbauen ist einfach die primitivste Art von Kosteneinsparung. Warum entwickeln sie nicht mal Ideen, wie man auf legale Art wieder Geld verdienen kann? Vermutlich unfähig das zu tun. Hauptsache abzocken.

  3. Wäre vielleicht der Strumpf unter der Matratze ein properer Ausweg aus dreierlei Gründen?

    1. Eigene Sicherheit…
    2. Zwar keine Zinsen, aber auch keine solche im Minusbereich…
    3. Um die Großbanken (USB, CS etc.) abzustrafen…

    Wir sind nahe dran, Großbanken wieder ›retten‹ zu müssen! Wie mich das ankotzt, besonders wenn ich die Gehälter dieser unfähigen Hornochsen betrachte…

  4. „Nun sind sie frei und wollen ihren Reichtum nutzen, das Geld ausgeben, es investieren“
    Es wäre wohl wünschenswerter, die ehemaligen Steuerflüchtlinge würden im Heimatland investieren, denn der Urheber tut drüber lamentieren…
    Mal ehrlich: es gibt in good old Europe und auf dem rest der Welt genügend Steueroasen. Auch ohne unsere in der Schweiz sehr solide und profitabel arbeitende UBS Switzerland AG.

  5. Der Kapitalismus frisst seine eigenen Kinder. Endlich erwischt es auch die Stufe von Management, die das Jahrelang durchgezogen haben. Bravo UBS! Wann endlich beginnt diese Spirale auch bei den anderen Grossbanken und Versicherer auf dieser Managementstufe zu drehen?

    Apropos Relikt: Wer braucht in 10 Jahren überhaupt noch einen Banker oder aller spätestens in 20 Jahren überhaupt noch einen Versicherer? Facebook und Co. liefert alles noch massgeschneiderter und viel günstiger.

  6. Trotz Inhaber eines
    Bankfach Diplom werde ich um eine
    Stelle als Hauswart bewerben so werde
    Ich für meine Arbeit auch geschätzt

  7. Es ist ganz einfach, und wir halten an unseren Vorhersagen fest:

    Die Banken und Notenbanken, sowie deren kriminelles Kreditschneeballfinanzsystem stehen glasklar vor ihrem Zerfall !

    Deutsche Bank mit einem neuerlichen Nettoverlust von rund 5,7 Milliarden Euro! In den letzten Jahren hat sie nur noch Verluste gemacht! Eigenkapital hat sie schon bald keines mehr.
    So wird es auch den anderen bald ergehen.

    Das betrügerische Kredit-Schneeballsystem ist am Ende. Andere Behauptungen sind Lügen!

    Der Zerfall wird von den Betrügern, Lügnern und Verbrechern nur noch verzögert, weil man nicht zugeben will, dass es so ist. Sie versuchen alles um ihre Betrügereien zu verschleiern, aber es wird ihnen nichts nützen.

    Die Finanzverbrecher und Kreditbetrüger, diese Dummköpfe und gierigen Ratten, wollen bis zuletzt an ihren Sesseln kleben !

    Die Zukunft wird die Beweise liefern.

  8. Man kann nur hoffen, dass es die Richtigen trifft, jene die eine grosse Klappe hatten, sich in Szene setzten und mit ihren teuren Anzügen mit Pochettli und rahmengenähten Schuhen wie Gockel rumstolzierten und an Allen in Sachen Karriere, Fixum und Bonus vorbeizogen – eines konnten Sie nicht, liefern. Kurzum sind diese Leute als Blender bekannt. Verantwortungsvolle Angestellte die sich für das Wohl Ihrer Kunden einsetzten und für Erträge sorgten, traten auf der Stelle oder wurden rausbugsiert. Nachhaltige Werte und Geschäftssinn zählten nichts mehr! Es gibt noch solche Kundenberater, Sie haben Seltenheitswert und sind in der Wahrnehmung leider fast unsichtbar. Vermutlich wird dieser Sturm auch diese noch wegfegen und die Schmeichler, Speichellecker und Blender werden hinweggefegt. Es wäre nicht anders zu erwarten – da die Initiatoren der Geschichte eben auch dieser Kaste angehören!

    • @ Torpedoentschärfer

      Wir dürfen Dir gar nicht sagen was wir nehmen, sonst würde wahrscheinlich Dein vor Wutausbrüchen rot angelaufener Kopf mit Banksterhirn noch total vor Wut überschäumen.

      Wir glauben jedenfalls gut positioniert zu sein, und wenn Torpedo nicht entschärft werden kann und die von den Bankstern selbstgebastelte Bombe platzt, haben wir für die Bankster nur ein müdes Lächeln übrig.
      Liebe Banker und Notenbanker,
      wer den andern eine Grube gräbt, fällt zuletzt selbst hinein.

  9. Die armen armen Bankster 🙂

    Ich glaube das Geschäft mit „Fiatmoney“ läuft wohl doch nicht mehr so gut.
    p.s. dann könnten die Bankster es ja mal mit seriöser Arbeit versuchen hihihi
    Bleibt zu hoffen das die Nächste Finanzkrise dem Laden den Rest gibt.

  10. Das dicke Ende kommt erst noch.Damit meine ich die verschwindenden Steuereingänge bei Stadt/Gemeinden, Kanton und Bund.Wenn hunderte Direktoren verschiedener Schattierungen wegfallen (beide Banken haben zusammen ca. 1500 davon) dann geht es um Milliarden in deren Kassen, die bald fehlen werden.Ihr einziges Rezept wird wohl das bisherige sein, den Mittelstand noch mehr zu belasten.Dann wäre Revolution angebracht.

  11. Ich habe auch mal bei der UBS im WM gearbeitet und gesehen, dass viele Mitarbeiter sehr wenig zu tun hatten. Wie sagte mir mal eine Kollegin: sie und ihre Kollegen seien typische „Sessel-Furzer“. Sassen da und hatte nicht viel zu tun, taten aber so (kamen früh und gingen spät, damit es nicht auffällt). Die, die gut sind und man auch noch sonst irgendwo brauchen kann, suchen sich eh was neues… Dh. die, die noch da sind, kann man getrost streichen…. Hart, aber wahr; ich weiss, wie es da ist.

  12. Das ist das Resultat von Jahren Sergio und Axel.Abkassieren aber nichts auf die Beine bringen.
    Ich frage mich nur wie diese sich auf den Posten halten können. Jeder Bützer mit einem solch Leistungsausweis würde hochkannt gefeuert und ohne goldenen Fallschirm

  13. Jeder der Christl persönlich kennt weiss, dass sie nicht gaaanz soo sympathisch ist, wie das Bild oben zeigt.

    Bei ihrer fast pleite Firma ZinggLamprecht, die sie viel zu teuer erworben hat, haben es die Mitarbeiter ebenfalls nicht einfach mit ihr.

    Frauen in diesen Etagen sind 100mal forscher als jeder Manager. ihr Ehrgeiz lässt sie weit gehen.

  14. Wo ist das Problem. Nach dem Wegfall des Bankgeheimnisses in der Schweiz war das doch die logische Konsequenz. Die UBS macht den Personalabbau nur viel zu spät und zu langsam. Auch werden nicht genug Leute abgebaut.

  15. Das war ja schon längst überfällig. Ein „normaler“ Anleger welcher ruhig schlafen will, braucht keinen Kundenberater sondern nur ein Produkt: ETFs!

    • Nicht so richtig richtig, denn wenn Sie ETF auf den SMI etc. kaufen, bekommen Sie auch die wunderbaren Aktien von UBS und CS etc.

      Und wenn Sie ETF haben, so macht Blackrock mit den zugrunde liegenden Aktien Geschäfte, indem sie diese an Spekulanten verleihen, welche mit Leerverkäufen die Kurse drücken.

      Wer all diesen Mist nicht will, kauft ein paar Aktien von guten Gesellschaften. Und fertig.

    • oh mein Gott, was laberst Du!
      Welchen ETF denn? Den, der steuerlich nicht geht, den der inhaltlich nicht geht (kuck mal VEGN), den der zu teuer ist, den der zu illiquide und damit zu teuer ist, den der synthetisch abgeprägt und auf TR-Swap aufbaut und im ernsten Falle weg vom Fenster ist, diejenigen mehrere die sich gegenseitig überlappen…

      …hauptsache seinen Senf dazugeben! Schön für Dich, dass es anonyme Chats gibt!!

  16. Richtig so! Warum denn bitte schön sollte ein normaler Europäer, der bis zu 45% Einkommensteuer zahlt, sein Geld einem Schweizer UBS Berater in Zürich anvertrauen, und diesem seinen Porsche und seinen Reichtum finanzieren? Die verdienen doch alle viel zu viel. Es gibt garkeinen Grund, weshalb ein Relationship Manager oder Director für deutsche Kunden mehr als total 70-80‘000 CHF verdienen sollte. Tempi passati, es gibt kein unversteuertes Geld mehr, damals konnte man Kunden noch abzocken. Dementsprechend müssen jetzt zwangsläufig die Gehälter massiv runter und mal ganz ehrlich: diese „Berater“ haben zum grossen Teil doch garnichts auf dem Kasten, mehr Sein als Schein, teure Anzüge und dicke Autos aber kein echtes tiefes KnowHow. Nur essen gehen mit Kunden und Präsentationen hinlegen, die Zeiten sind vorbei.

    • Kommt auf die Kunden an. Suche mal in Deutschland einen guten, ausgebildeten Kundenberater für das Segment HNWI oder höher für 80000 EUR (sind das mehr als CHF??)… …da findest Du keinen.

      Losgelöst davon ist das Problem der Fehlallokation der Gehälter weniger auf operativer Ebene (abgesehen vom UHNW) gegeben, sondern auf Führungsebene. Da beginnt es mit den MDs. Wirklich katastrophal für die UBS aber auch den Aktionären ist das seltsame Konzept der „Risk taker“. Das gehört abgeschafft und NICHT erneut umverteilt. Dann siehts schon mal ganz anders aus…

    • @achtleitner… schön… aber ganz ehrlich für die db hr. achtleitner sind die zeiten offensichtlich noch um einiges mehr vorbei.. vielleicht sollten die boni der db manäscher auch eher runtergefahren als hochgefahren werden… 🙂

  17. Frage:
    Wie lange geht es, bis Khan zurück ist – an der Spitze der CS?
    Könnte schnell gehen:
    TT raus – Rohner aus dem Haus jagen – so schliesst sich der Kreis…

    • Ich könnte meine alten Nagelschuhe darauf verwetten … so wird das kommen, Sergio hat einen Hammer benötigt um selber mit sich „im Reinen“ zu sein und zu bleiben. Deshalb dauert das CS-Drama eben etwas länger. Eine abgekartete Tragikomödie.

    • Dummkopf Du. Niemand wartet bei der CS auf den, höchstens aufgebrachte ex UBS Leute. Seine Familie möcht ich nicht sein…

  18. .. und der Sergio (nicht Leone) mit seinem „Dicken“ Freund kassieren munter weiter ab. Die beiden Clowns sollte man dringend mal auf die Strasse stellen

  19. Wofür braucht man noch Banken?
    KMU bekommen keine Gewerbe Kredite.
    Nur noch Wertschriften Kunden. Die
    anderen werden rausgeworfen.
    Die Banken spielen lieber an den Börsen.
    usw.

    • Ja und mit dem fremden Geld zocken Sie zuvorderst mit auf einen immer härteren Franken, den das ist die einfachte und sicherste Wette. Den Preis für dieses Casino zahlen wir Realos seit Jahrzehnten. Es gibt unter 100 Mio sauberem Geld absolut keinen Grund um dieses von einer fremden Person verwalten zu lassen. Darüber gibt es dann interessante Lösungen, aber da würde ich zu Familien Office gehen.

  20. Das es so kommen muss, war schon vor Jahren vorhersehbar. Erstaunlich, dass es so lange gedauert hat. Die Zeit ist endgültig vorbei, als ausländische Kunden zufrieden waren, einmal im Jahr beim Kundenberater in Zürich vorbeizuschauen, ein bisschen Small-Talk zu machen, dann etwas Bargeld abzuheben um damit in der Schweiz Ferien zu machen. Dank der steuerfreien Erträge auf ihren Bankdepots, konnten sie sich das teure Ferienland Schweiz leisten. Gewissen Kundenberater haben zudem jahrelang ihre Position ausgenützt. Sie konnten Dank den von ihnen verwalteten Depots, ohne mit der Wimpern zu zucken, jeweils Ende Jahre ihre Forderungen gegenüber dem Vorgesetzten anbringen. Titel, Salär und vor allem der Bonus wurden „verlangt“, d.h. der eigene „Marktwert“ wurde mit Anstellungsofferten anderer Banken unterlegt. The good times are over, sorry liebe Client-Advisor!

    • Völlig richtig beschrieben. Was man noch ergänzend erwähnen kann, ist, dass die Banken in ihrer Panik, nicht mehr compliant zu sein, ihre Kunden auch mit Arschtrittbriefen verabschiedet haben, teilweise fast schon mit Androhungen von horrenden Gebühren, wenn sie noch weiter Kunden blieben. Das rächt sich halt jetzt auch, denn von denen kommt ganz bestimmt keiner zurück, und gute Werbung wird er auch nicht machen für die Bank!

  21. Es gab einmal Gengis Khan…aber noch nicht in Helvetia…
    Nach Spionagen, Sexskandalen, Manipulationen, Korruption, Drogen, Alcool, Golf und Villen was müssen wir noch über PB in der CH wissen?

  22. Bei den beiden Grossbanken UBS & CS ist die Büchse der Pandora aufgemacht worden. Manche der heute noch im Rampenlicht stehenden Selbstdarsteller und Schnorrer (gilt für beide Geschlechter) werden in absehbarer Zeit in die Tiefe gerissen und im Nirwana verschwinden nach dem Motto: die Revolution frisst ihre Kinder!
    Uebrigens, wann haben wir das letzte Mal etwas von Professor Dr. Axel Weber zur Sache gehört? Vielleicht ist er auch schon vom Deckel der Pandora-Büchse erschlagen worden als die Büchse aufging.

    • Peperoni,

      Was wollen Sie den von diesen Finanzverbrechern und Kreditbetrügern noch hören?
      Diese Betrüger und Versager spühren doch bereits selbst, dass es langsam vorbei ist.
      Die wissen selbst: Nichts geht mehr!

  23. Eine ganz logische- und längst überfällige Konsequenz des Jahrzehnte langen Handels um rein Kommissionen zu generieren- auf Kosten des Klientel!
    Auch klar ist, dass sich immer mehr Klientel juristisch gegen die Bank sich zur Wehr setzen, weil sie sich schlicht weg über den Tisch gezogen fühlen. Andererseits ist es auch so, das die fetten Jahre für Banken in der Schweiz längst vorbei sind und der Abbau von Stellen 8z.Bsp. über Fluktuation etc.) schlicht dem Hochmut und Arroganz der Bänkler geschuldet, verpennt wurde!

    Warum soll man überhaupt noch einen Bankberater über Vermögensanlagen bzw. Verwaltung in Anspruch nehmen?, es gibt keinen existenziellen Grund dazu! Es rächt sich immer im Leben- und man muss Niemandem etwas Schlechtes wünschen- das Universum richtet es immer wieder mal- manchmal braucht es einfach etwas länger…. es trägt Sorge dafür!

    Das Gute kommt zu dem, der warten kann!

  24. Das musste ja kommen. Trotz abgekündigtem Personalabbau ist die Anzahl Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr gestiegen…..weiss die rechte Hand gar am Ende nicht was die Linke macht? Passt zu den Grossbanken. Abkassieren, Wert vernichten und nicht liefern!

  25. Bald gibt es keine Grossbanken mehr
    und die Bänker, die auf die Strasse
    geschickt wurden landen bei der
    Sozialhilfe
    Zudem nützt die Einlage Versicherung
    von ch100‘00 der Finma nichts mehr

  26. Tatsache ist, dass die UBS es sich SEIT JAHREN damit schwer tut, bei der Cost-Income-Ratio ihr Ziel zu erreichen. Sie hat dieses Ziel denn auch wiederholt und widerwillig angepasst – nach oben. Target für 2021 sind 72%. Davon ist die UBS aktuell (noch) weit entfernt.

    Ermotti & Co. setzen nun alles daran, dieses (im Quervergleich bescheidene) Ziel zu erreichen. Die Losung lautet „Abbau um jeden Preis“. Langjährige Mitarbeitende werden terminiert, Führungsstufen delayert und Bereiche abgestossen. Auf der Strecke bleiben dadurch Mitarbeiterzufriedenheit, Vertrauen, interne Beziehungen und Know-how. Viele qualifizierte UBS-ler sind daran, die Arbeitgeberin zu wechseln.

    Ein fähiger CEO führt (s)eine Bank über Erträge, nicht über Kosten. Bei den Erträgen haben Ermotti & Co. keinen Plan, keine Idee, keine Fantasie und keinen Mut. Das ist halt so, wenn man selbst zum teuren Overhead gehört …

  27. Spannend. Ich bin sehr neugierig auf die nächsten Quartalszahlen im WM. Der Khan ist schon ein clevere Siech. Mit den schnellen Kündigungen verschiebet er massiv Kosten vom WM heraus in andere Taschen der Bank und verbessert das WM c/i ratio. Die negativen kundenseitigen Auswirkungen auf der Income-Seite werden sich erst später bemerkbar machen. Er schafft möglicherweise ein super Q1 und gesamtes 2020 – nicht primär durch höhere Revenues, aber durch weniger Kosten und somit möglicherweise eine gute Basis für die Übernahme von Mottis Job im nächsten Jahr. Luege wir, ob das so kommt…

    • @Beobachter: Sie schreiben „Der Khan ist schon ein clevere Siech“ – absolut nicht. Cost-cutting (zugegeben: war schon längst überfällig; gilt nicht nur für UBS!) ist eine sehr simple Aufgabe. Man muss es einfach fair machen. Viel anspruchsvoller wäre es, neue Märkte, neue Produkte/Dienstleistungen, neue Prozesse etc. zu entwickeln und zum Erfolg zu führen.

    • Das ist ein altes Modell, Leute raus, Kosten herunter, Rendite rauf, Service schlecht, aber wie man den Ertrag steigern könnte, da gibt es keine Ideen. Es ist natürlich auch viel schwieriger und anspruchsvoller und da scheiteren alle, auch die McKinsey’s.

    • …der Nachfolger von „Motti“ wird wohl eher ein Nachlassverwalter sein; die Zeit der Geiz-, Ego- und Macht-getriebenen, geistigen Zwerge, die Menschen und Mitarbeiter wie Schuhabtreter behandeln und unseren Planeten zerstören, ist definitiv vorbei! Tschüss!!!

  28. Swiss Private Banking ist passé.

    Gesucht Banking – was kriegen wir – Produkte auf das Auge gedrückt bei denen schlussendlich für Misserfolg keiner verantwortlich zeichnen muss.

    Das Banking krankt an Dummschwätzern, Politik und Regulatoren.

  29. Die UBS schlägt nur einer der unzähligen Sargnägel ein. Es werden noch mehrere kommen…
    Die Schweizer Banken haben geschlafen und das Kader hat Top Saläre eingestrichen…Hart aber Realität…

  30. E N D – Z E I T bei der UBS

    ——————————-

    Nachdem Umbau des Hauptsitzes für mehrere 10 Millionen, angeblich kostete der Wohlfühl-Tempel über CHF 70 Mio., geht es jetzt ans
    Abholzen.

    Die leeren Etagen werden womöglich an die Konkursitin WeWork aus Kalifornien auf 50 Jahre vermietet, wo die nächsten Total-Verluste „todsicher“ sind.

    Warum nicht gleich das Warenhaus MANOR dort einziehen lassen? Der Umbau dazu übernimmt sicher eine Fondgesellschaft der UBS mit dem sinnigen Namen: „Rettet den Untergang“ und schon lacht die Bahnhofstrasse wieder Shopper und Touristen an?

    Morgen wäre gerade letzter Tag um Manor zu begrüssen.

    Mein Kiss zum Abriss.

    • @ Hans Meier

      Das gesamte weltweite Finanzsystem mit Notenbanken, Banken, Weltbank und IWF steht vor dem Zusammenbruch! Es handelt sich keineswegs nur um
      Schweizer Banken, alle werden untergehen, das gesamte System!

  31. Die Situation zeigt exemplarisch die Bedeutungslosigkeit von Verwaltungsräten bei Schweizer Grossfirmen. Die Swissair lässt grüssen. Leider scheinen auch die FINMA und die Staatsanwaltschaft der Misswirtschaft der CS Führung tatenlos zuzuschauen. Arme Schweizer Wirtschaftswelt.

  32. Kahlschläge mögen aufs Erste gesehen Kosten einsparen- aber auch Netzwerke und Erträge verlieren. Lineare Einsparungen sind meiner Meinung nach eher hilflose Übungen von Leuten, die nicht genau wissen, wo die Probleme liegen.

    • Treffender kann man es nicht formulieren. Wobei als Ergänzung oder Präzisierung: „…Übungen von Leuten, die nicht genau wissen, wo die Probleme liegen oder Banking nicht verstehen oder denen es einfach egal ist, so lange ihr eigenes Konto gefüllt wird.“

    • da werden bald wieder x milliarden an steuergeldern abgegriffen werden
      um die ‚to big to fail’s aus dem treibsand zu ziehen….

      und erst dann wird blackrock aktiv und mit ihren int.tools den schweizer markt neu einkleiden…hildebrand kennt die heidizene nur zu gut und seinem lehrling jordan winkt sicher schon jetzt ein black topjob….

  33. Die Welt ist eine andere geworden, und die Dinosaurier liegen im Sterben. Die versuchen sich zwar anzupassen, aber gegen die neuen (so neu sind sie auch wieder nicht) Anbieter haben sie ganz schlechte Karten. Die Kostenstruktur wird sich wohl deutlich verbessern, aber kaum je wettbewerbsfähig genug sein. Das Narrativ der ach so tollen Beratung hat schon viele Risse. ETFs ersetzen die Beratung schon weitgehend. Für Ambitionierte sind dann Spezialisten die bessere Wahl. Diese Vermögensverwaltungskolosse sind für die Kunden toxisch. Sie erhöhen die Kosten massiv, verkomplizieren den Kontakt und erhöhen die Komplexität. Sie sind ein Fall für controlled demolition geworden.

    • „Die Kostenstruktur wird sich wohl deutlich verbessern …“

      Angesichts der Negativzinsen ist ein Herr Krall gaaaanz anderer Meinung. Und diese sind in der Schweiz doppelt so hoch wie in old europe also vergessen Sie es. und die Negativverzinsung wird eher noch noch nach unten steigen. Daher …

      Siehe heute DB!

    • Sie sind einer von diesen „Free Shit Army“. Alles soll spottbillig oder gar frei sein, nicht wahr? Sie haben keine Ahnung!
      Wissen Sie wie es endet? Das Land verarmt und die Reiche werden noch reicher och kontrollieren wirklich alles.
      Die Kosten bei UBS liegen nicht auf Kundenebene sondern auf CEO&Co Ebene.

  34. Erstaunt mich nicht was da abgeht. Die Industrie hat dies schon vor Jahren mit der Globalisierung und starkem CHF durchgemacht. Ein Lichtblick kommt nur dann zum Vorschein, wenn wieder effektives Fachwissen und Egodrive gebildet wird. Stadler als Beispiel.

  35. Entsorgt bitte zuerst Herrn Iqbal Khan.

    IK bringt den Kunden und den Mitarbeitern von UBS nur Aerger und Unheil.

  36. Wie bereits seit Jahren absehbar, das Geschäftsmodell des PB ist gestorben, die internationalen Kunden kommen nicht mehr, Widmer-Schlumpf sei dank. Warum denn auch, sie werden von den CH Banken noch in die Pfanne gehauen, wenn Es darauf ankommt, und mit überteuerten und qualitativ schlechten Leistungen übers Ohr gehauen. Stattdessen haben sich International längst andere Finanzinstitute in Stellung gebracht, in Ländern wo die Regierungen ihnen nicht in den Rücken gefallen sind. Die vollständigen Auswirkungen werden wir in 10 Jahren sehen, das ist erst der Anfang.

    • Nicht nur Widmer-Schlumpf sondern dem Gesamtbundesrat und den Schläfern im VR und GL ist es zu verdanken.

    • Immer dieses Gejammere mit «Widmer-Schlumpf sei dank». Das Bankgeheimnis hat sich überholt. Fertig. Basta. Nie und nimmer hätte die Schweiz das Bankgeheimnis halten können. Die Schweizer Banken wurden dank dem Bankgeheimnis fett und faul und nun bekommen sie die Quittung.

      Die USA natürlich können das Bankgeheimnis in Delaware durchziehen. Aber die kleine Schweiz (und die meisten anderen) hatte und hat keine Chance gegen die übermächtigen Amis. Wer anderes behauptet ist ein Dreamer, Du!

    • Taxi Driver: Geschichtsklitterung und selektive Wahrnehmung. Nicht Bundesrat und Parlament (samt SVP) haben das Bankgeheimnis zu Fall gebracht. – Es waren die Weissen Westen, die Kunden und Mitarbeiter an das IRS verraten haben, um ihre Haut und Boni zu retten. BR und Parlament haben willfähig nur das beschlossen, was die Bänksters wollten.
      Um es wieder und wieder und wieder richtig zu stellen. Das Trauma EWS sitzt tief.

    • Träum weiter; meinst du die anderen europäischen Player (mal abgesehen von der HSBC) sind mit ihrem MIFID-x-Wahn und den vierteljährlichen Stresstests besser aufgestellt? Die Börsenkapitalisierung der vormals stolzen Deutschen zeigt die Gesamtmisere in unseren Breitengraden ziemlich schonungslos auf. Macht es natürlich für die UBS nicht besser, aber auch die kochen nur mit Wasser. Ins Fäustchen lachen sich hingegen die Ami-Banken, welche schon längst über geeignete Garagen verfügen!

  37. Ich freue mich schon darauf, wenn die Chinesische Regierung bei den Schweizer Banken anklopft und Herausgabe der Daten von chinesischen Steuerzahlern verlangt. Der Bundesrat wird wohl noch schneller einknicken als bei den USA. Wer möchte schon in einem „Berufsausbildungslager“ in Xinjiang landen. Würde einigen Schweizer Managern und Politikern allerdings gut tun… 😂

    • Es wäre bei vielen Politikern vor allem das erste Mal, wo sie mit „Arbeit“ konfrontiert würden…

    • Inkompetentes Gegacker! China ist im AIA dabei und der Vertrag mit der CH ist seit dem 1.1.18 aktiv.

  38. Das mag ja so richtig sein. Leider verstehen sie sich nur auf das Abbrechen, nicht jedoch auf den Aufbau von Neugeschäft. Das wäre aber dringend. Dafür bräuchte es andere Leute.

    • Richtig! Aber Aufbau setzt mittel- bis langfristiges Denken voraus und das will und kann von denen ja keiner. Das schnelle Geld und nach mir die Sintflut!

    • Wenn man ein neues Haus (new House) an der Stelle (Location) einer altvergammelten Ruine (old pb thinking) hinstellen will, so muss man die Ruine zuerst abbrechen (take away) und den Baugrund platt formieren (reestablishing process). Die erste Phase (First Phase) läuft jetzt also. Bis sie abgeschlossen (termination point) ist, wird es aber noch etwas dauern (ongoing initiative). Da hat man auch Zeit (time frame), sich zu überlegen (brain storming), mit was für neuen Geschäften (value enhancement) in Zukunft (future perspectives) Geld verdient werden soll (asset securitization setup). Wer’s weiss, wird König (WHO it knows becomes the King). Und die abgehalfterten Private Banker (ex pb high expertise individuals) müssen sich halt umorientieren (self-indulgent realignment practice), ins Show Business z.B.

  39. irgendwann kommt es immer auf einen zurück, was man „verbricht“, das ist uns schon als kind gesagt worden und bewahrheitet sich jetzt. man kann nicht ständig auf kosten anderer profitieren. Auch wenn die Entlassungswelle schwierig ist für die Einzelenen, sie scheint richtig. Ausserdem haben sich diese nun Entlassenen jahrelang eine goldenen Nase verdient mit ihren übermässig hohen Gehältern. Dieses Vermögen dürfen Sie nun für ihren Ruhestand benutzen. Genug ist es ja allemal, wenn man es nicht blauäugig um sich geworfen hat.

  40. Wir hatten uns schon vor Jahren gefragt, wieso man all die Jungs und Mädels aus den Marktgebieten in die Schweiz holte oder lokal angestellt hatte. Klar man wollte wachsen und die Jungs und Mädels haben toll verdient. Schnell wurde klar, dass die keine Kunden bringen werden. Nur Leute kennen, reicht halt nicht. Andererseits hat die jemand angestellt, der wohl verzweifelt war oder auch nichts von Banking verstand. Fazit: Klar war eines von Anfang an, diese Wachstumsstrategie wird nicht aufgehen. Also Leute wieder raus. Frage: Und wie will Christl jetzt wachsen. Die Beamten und Verschreckten nun als „Unternehmer“ laufen lassen? You wanted this, hat sie gesagt. Good Luck, hatten wir alles schon vor Jahren. Einmal mehr. UBS hat keinen Plan wie weiter.

    • Das klassische Swiss Banking funktionierte noch mit sicheren Zinsen in CHF, USD und EUR von 3% bis 5% bis zum Jahr 2007, weil eine Kunde dies auf jeden Fall verdienen konnte und sich die Bank von diesen sicheren Erträgen ca. 2% für Depotführung und Vermögensverwaltungsbebühr abgezweigt hat.

  41. Das war längst überfällig. Die Bank bietet für Normalos schon lange keinen Mehrwert mehr. Zusperren, weg damit. Die Direktoren müssen lernen, ihre Zeit anders zu verbringen. Die fetten Geschenke liegen halt nicht mehr so oft drin.

  42. Welch grosse Leistung… Und auf der anderen Seite werden in der Investmentbank wieder neue Leute rekrutiert: „Die 20 Neuzugänge im Rang eines Managing Director sind über die kommenden zwei bis drei Jahre geplant.“ Natürlich wieder MDs mit entsprechenden Entschädigungen (Fixum plus Bonus), um dann wenn die Ziele nicht erbracht werden, sie nach typischer hire-and-fire-Mentalität wieder auf die Strasse zu stellen. Anstatt die Konditionen der Anstellungen mal grundsätzlich und global zu hinterfragen und anzupassen (zuerst Leistung, dann Entschädigung) wird weiterhin hüst und hott gewurstelt. UBS – quo vadis?

    • das sind die 20 bestfriends von christl und iq die brauchen auch einen sicheren Arbeitsplatz..

  43. Betreffend Market Italy: während 2013-16 wurden viele Experten aus Italien engagiert, um den Kunden eine bessere und kompetente Beratung für die „Sanierung“ zu gewährleisten. Gegenpartei / Kondition war die „Location-Ticino“ für die deklarierte Gelder. CS und UBS haben für renitente Kunden Filialen in Italien eröffnet: Fazit, eine grosse Menge ist weg Richtung „Paesello“, Ticino ist eigentlich „cornuto e mazziato“.
    Ob Asset in der Schweiz oder in Italien sind, ist für die Banken völlig egal …

  44. Kein Mitleid – diese Kundenberater im Direktionsrang haben jahrelang oberfette Saläre und Löhne kassiert und über uns Normalos im Schweizer Geschäft gelacht.

    Blöd gloffe….

    • Guten Tag Frau / Herr Aguste
      Sie haben völlig recht, auch ich habe mit diesen Typen kein Mitleid.
      Auch bei der UBS trifft eben Hochmut kommt vor Fall mehr und mehr zu.

    • Kranker Neider Du. Freust Dich, dass es mehr Arbeitslose gibt die Du finanzieren musst, plus weniger Steuereinnahmen.

      Was Seit Ihr für ein armseliges, dummes Volk. Wählt doch noch Links, damit es richtig mit allem Bergabwärts geht und bald Asylanten das Sagen haben in unserem Land.

      Bünzlis Ihr…