Bund und Städte gegen Urschweiz-Dörfer

Arth verweigerte einem Italiener den roten Pass. Der stolperte über „Ländler“. Gedanken eines eingebürgerten Deutschen.

Die grösste Blase im Land ist nicht die 800 Milliarden-Bilanz der Nationalbank, auch nicht der Immobilienboom der Banken und Pensionskassen, sondern der Kampf um die „Swissness“, das zelebrierte Schweizertum.

Wie die Landesmutter Helvetia eine Ausländerin ist, die vom keltischen Stamm der Helvetier abgeleitet ist, der aus dem heutigen Frankreich zuwanderte, sind die beiden Grossbanken UBS und CS Group die grössten Auslandbanken in der Schweiz (NZZ), und die Fluggesellschaft Swiss ist eine Tochter des deutschen Lufthansa-Konzerns.

Den Kampf um die Swissness führt Nicolas Hayek jr. am entschiedensten, der Sohn eines Einwanderers aus dem Libanon, während SVP-Spitzenmann Peter Spuhler seine Züge ganz einfach dort baut, wo man ihn lässt. Von Swissness keine Spur.

Während die Bundesverwaltung mit Unterstützung der grossen Städte und Kantone Zürich, Lausanne, Genf und Basel längst die 10-Millionen-Einwohner-Schweiz plant und bauen lässt, verriegeln die armen Kantone, Bern, der Aargau und Graubünden, ihre Tore.

Sie wollen den Eintritt ins wahre Schweizertum nur Menschen erlauben, die zehn Jahre keine Sozialhilfe erhalten haben.

Derlei wäre nicht einmal unvernünftig, wenn nicht anderseits Milliardäre und Millionäre aus Afrika, Asien und Osteuropa, darunter viele, die ihren Reichtum mit den fragwürdigsten Mitteln erworben haben, mehr oder weniger gratis in der Schweiz leben dürften.

Sie haben meist keinerlei Ahnung von den Sitten und Gebräuchen unseres Landes, sind aber bestens vertraut mit unseren Anwälten und Bankiers, die ihnen die Aufenthaltserlaubnis verschaffen – und Minimalsteuern dazu.

Auch das wäre nicht einmal unvernünftig, wenn wir die zahlreichen einheimischen Sozialschmarotzer unseres Landes richtig an die Kasse bitten würden: Kirchenvorstände in Zürcher Billigwohnungen, Politiker und Spitzenbeamte in Vorzugsimmobilien in Bern und fast allen Kantonen.

Das Steuergeheimnis schützt nicht die Ehrlichen, sondern jene, die trickreich ihre Steuern nicht zahlen und doch als grundehrliche Schweizer gelten.

Nun sind es gerade die armen Kantone (Bern, Aargau und Graubünden), die gegen noch ärmere Zuwanderer blank ziehen. Jeder Soziologe wird an dieser Stelle bestätigen, dass Armut dann keine Schande ist, wenn man unter sich einen noch Ärmeren findet.

Den Höhepunkt dieser Entwicklung hat nun die Schwyzer Gemeinde Arth geboten, ein Ort, wo man nur durchfährt auf dem Weg nach Süden oder früher, ehe die Chinesen kamen, hinauf auf die Rigi wollte.

In Arth wollte ein ehrlicher italienischer Gipsermeister nach 30 Jahren Schweizer Bürger werden, was ihm die Einbürgerungsbehörde verweigerte, weil er nicht wusste, was ein „Ländler“ ist.

Was ist ein „Ländler“? Das ist Musik, die einen gebildeten Menschen SRF1 sofort abschalten lässt, hört er die ersten Takte. Es ist Volksmusik, deren Wurzeln in Osteuropa, in Ungarn, Polen und Lettland zu finden sind. Das wussten auch die Superschweizer aus Arth nicht. Aber spielt dies eine Rolle? Nicht für einen Schweizer.

Schlimm ist, dass auch das kantonale Verwaltungsgericht den Entscheid der Schwyzer Arth(isten) bestätigte. Wer glaubt in unserem Land noch an die unabhängige Justiz.

Gottseidank ging der fleissige Italiener vor das Bundesgericht in Lausanne. Sein Recht auf Einbürgerung wurde dort bestätigt.

Verkehrte Welt?

Die Bundesverwaltung und die reichen Kantone bauen an der 10 Millionen-Schweiz. Der Rest des Landes, der via den Nationalen Finanzausgleich (NFA) vor dem Bankrott gerettet wird, sehnt sich nach dem wahren Schweizertum, wie es einst von den touristischen Engländern entdeckt wurde.

„Die schöne Brienzerin“ war für den englischen Schnösel aus dem dortigen Hochadel, was heute die einfache Thailänderin für den alten Schweizer ist, der sich dort mit seiner AHV verwöhnen lassen will.

Wir leben in dieser Swissness-Blase, die von den Sendern der SRG ebenso gefördert wird wie von den Medien des Ringier-Verlages. Weil der Fussball schon völlig „überfremdet“ ist, werden nun die Schwingfeste zu Bastionen wahren Schweizertums aufgebaut.

Es klappt nicht immer. Das „Fête des Vignerons“ im letzten Sommer in Vevey war eine Pleite. Die Kuhkämpfe im Wallis sind vom Können der spanischen Stiere noch weit entfernt.

Ich, der dies schreibt, bin Schweizer seit über 30 Jahren. Meine Einbürgerung in Zollikon, wo Ulrich Bremi mein Pate war, dauerte fünf Minuten. Der Beamte gab sofort auf. „Sie wissen sowieso mehr als ich über unser Land.“ Die Einbürgerungsrechnung war hoch fünfstellig.

Damals galt: It’s the money, stupid.

Kommentare

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  1. Stöhlkers Einbürgerung war ein doppelter Irrsinn:

    Ein Schweizhasser der trotzdem den Pass will;

    ein Land welches so jemanden zum Bürger macht, obwohl er das Land und seinen Charakter hasst.

    Aber Stöhlker ist ja nicht der einzige.

  2. ..Gedanken eines eingebürgerten Deutschen..

    Reinhold Messmer: „ein Deutscher sollte nicht nur deutsch denken“
    (siehe Google)

  3. Leider hat K. St. nicht begriffen, dass es sich bei Einbürgerungen gleich verhält wie es ist, wenn man Gäste zu sich nach Hause einlädt. Die Anwesenden bestimmen, ob man den/die Neuen als Mitbürger akzeptiert. Unsägliche Bestimmungen aller Art und Gerichtsentscheide, die durch Volksentscheide zustande gekommen sind, bei denen die Behörden die volle Wahrheit unterdrückt haben, sind die Ursache. Art. 5 der BV lässt grüssen, wenn man daran denkt, dass im Bundesbüchlein vor der Abstimmungen zur neuen Bundesverfassung von 1999 geheissen hat, es seien keine materiellen Änderungen darin. Eine Lüge..

  4. Herr Stöhlker ich gratuliere Ihnen, Sie sehen die schweiz wie sie ist. Sie halten uns Schweizer einen Spiegel vor den Kopf. Nicht jeder interpretiert das was er sieht gleich. Aber genau so wie Sie es definieren ist es. Nur haben die meisten Schweizer immer noch das Gefühl, wir sind das Gelbe vom Ei.
    Ich habe 30 Jahre in einem Internationalen Unternehmen in Pool-Position Gearbeitet.
    Feststellung: Viele europäische Firmen und Menschen sind der Schweiz meilenweit voraus. Beispiel, siehe Marketing (Werbung SRF) Produktionstechnik, Landwirtschaft, Innovation etc. Wer verscherbelt die Schweizer Wirtschaft ins Ausland? Die Tüchtigen oder die Versager?
    Beispiele: Möbel Pfister, Globus, Interio, Zementindustrie, Swissair und fast der gesamte Baustoffhandel. Es sind die tüchtigen Ausländer die da weitermachen wo es die Schweizer auch versucht haben. Seien wir mal ehrlich, müssten alle Schweizer den Schweizermacher Einbürgerungstest von Arth machen, dann müssten mindestens 7Mio. Ureinwohner die Schweiz verlassen. Da wo weniger intellektuelle und weltoffene Fähigkeiten gefragt sind.

  5. Eigentlich liefern die Njet-Kantone nur noch unnütze Nachhut-Gefechte gegen die Einbürgerung von Ausländer***Innen (!!). De facto leben in der Schweiz mit ihren registrierten und unregistrierten, den schwarz hier lebenden, den bereits integrierten und den oberflächlich eingebürgerten Ausländern rund 50% Un-Einheimische. Vor allem in Städten und Agglos, also weniger in den hochsubventionierten Njet-Regionen. Demografisch gesehen haben Schweizerinnen weniger Kinder als Ausländerinnen, und dank den vielen Aktivist***Innen werden noch viele kinderreiche Asylant***Innen kommen. In 20 Jahren werden wir Zustände wie in den Emiraten haben: Dort sind die Einheimischen praktisch nur noch Polizisten, 51%-Teilhaber und Beamte (Frauen arbeiten dort nicht, also reicht die männliche Form). Sie machen noch zirka einen Zehntel der Bevölkerung aus, meist mit der Kontrolle der Ausländer beschäftigt. Sollte der Boom der fossilen Energie einmal vorbei sein, werden die meisten Ausländer die Emirate bald verlassen. Sollte das von den Schweizer Fossilen vererbte Vermögen in 10 bis 15 Jahren auch aufgebraucht sein und die Löhne fallen, wird auch hier die Hälfte der Bevölkerung wieder wegziehen. In Arth Goldau werden sie dann wieder froh sein, wenn die Gotthard-Züge überhaupt am Bahnhof anhalten und die Italiener***Innen am Kiosk ein Päckli Zigaretten kaufen…

    • Saubere Lagebeurteilung. Eigentlich ist kaum zu fassen, dass es das Ergebnis des Wirkens der einheimischen Elite ist. Was sie angerichtet hat und weiter anrichtet, kann nie mehr rückgängig gemacht werden. Unsere Schweizer-Nachfahren werden sich einmal mehr als nur die Augen reiben, wenn sie durch fremdes Kulturgut beherrscht werden. Als Beispiel diene der Niedergang der Schweizer Milizarmee, die trotz bürgerlicher Mehrheit im Parlament so zu Boden gefahren worden ist, dass sie gemäss Verlautbarung des Bundesrates nicht mehr erfüllen kann, was in Art. 58 der BV steht: Das Land verteidigen und im Krisenfall die Behörden unterstützen. Die beiden SP-Vertreter im BR haben mitgewirkt, dass bald Tatsache wird,was im Parteiprogramm der SP steht: Abschaffung der Armee.

  6. Diejenigen, die „Swissness“ implizit im Parteiprogramm haben profitieren am meisten von der Einwanderungswelle:

    Beispiel:
    All die SVP-nahen Gewerbler im Zürcher Unterland profitieren vom übertriebenen Bauhype (z.B. Glasi und Guss in Bülach).

    Gegen aussen wird scheinheilig gegen die Einwanderung gewettert.

    Und im Innenverhältnis?
    Die Mieterspiegel der durch die SVP-nahen Gewerbler erstellten Häuser/Wohnungen zeigt, dass sich dort 80% Ausländer und sog. „Fachkräfte“ vom nahen Ausland aufhalten.

    Herr Rösti:
    die 10 Millionen Schweiz wird durch Ihre Anhängerschaft (Baugewerbler; SVP-Mitglieder) im Grunde genommen angestrebt und gefördert. Das gibt doch Aufträge und Moneten.
    Gegen Aussen sagen die immer „NEIN“ zur Zuwanderung und profitieren im Innenverhältnis (Moneten) am meisten von der Zuwanderung. Wie finden Sie das?

    Dies ist einfache bürgerliche Doppelmoral, die vor allem in Ihrer Partei zu finden ist.

    (An alle SVP-Beller: bevor Sie mich in die linke Ecke stellen: ich bin ein bürgerlicher Einwohner des ZH-Unterlandes und stand Ihrer Partei nahe)

    • @ZH-Unterländer

      genau so ist es! Noch schlimmer: der hohe Leerwohnungsbestand vermindert unsere Kaufkraft, senkt unsere BV Renten und kostet mehr Pensionskassenbeiträge!

      Deshalb greifen nun die Systembetreiber des „Modell Schweiz“ auf Methoden zurück, wo es richtig, richtig schmutzig wird. Keine Neuigkeit aber doch eine neue Dimension. Die B Schweiz beginnt das Spiel dieser Misswirtschaft zu durchschauen und zu hinterfragen, weil Leerbeständen auf dem Immobilienmarkt zu einer Verminderung unserer Renten führen. Unsicherheit und teilweise Angst macht sich breit von den Profiteueren des Systems. Hierzu:

      https://www.sgb.ch/themen/service-public/detail/maerlistunde-der-immobilien-spekulanten

      Es wird in unseren Schweizer Medien seit Jahrzehnten so getan als seien Ausländer, die auf der Suche nach Wohlstand ihre Heimat verlassen müssen, die grossen Profiteure dieser Politik, dabei sind es vor allem wir Schweizer selbst, die von dieser Situation profitieren….auch diese Nummer zieht mich mehr. Ein Kommentator hat hier geschrieben:

      „Nicht zu vergessen ist, dass die Billig-Löhnler aus dem EU-Raum dann auch noch dem Schweizer Sozialsystem angeschlossen sind.“

      Spielen wir ein mögliches Szenario durch: Wenn dann endlich die PFZ fällt, wäre das nicht zum Nachteil für die ärmeren Länder, weil ja dann auch das Kapital und damit die Jobs in der Heimat bleiben. Ja, da macht man die Rechnung ohne den Wirt, genau nach SVP&Co. Art, weil ohne PFZ würden die Kosten für Altenpflege, Gesundheit, Wohnungsbau, Erntehelfer usw. in der Schweiz explodieren und damit fällt dann auch der Vorteil der hohen Löhne für die Einheimischen weg.

      Es ist nur eine Frage der Zeit bis die LEGA, Front National, VOX oder vielleicht auch die AFD und viele Andere; also die sog. Populisten überall in Europa an die Macht kommen, und diese werden mit hoher Wahrscheinlichkeit (steht in vielen Polit-Programme als Kardinalanker) wieder Kapitalverkehrskontrollen einführen, somit würde der Rosinenpickerei von Staaten wie der Schweiz, Luxembourg, Irland und Liechtenstein ein Ende bereitet werden.
      Herzlich

  7. Ihre Lust auf Provokation in Ehren, Herr Stöhlker, aber bis auf weiteres sind Sie eingebürgerter Schweizer, nicht Deutscher!
    Sind Sie nur saufrech, oder muss man sich um Ihr Deutsch und um Ihre Kommunikationsfähigkeit Sorgen machen?

    Herzlich

  8. Von Stöhlker nach 50 Jahren hier zu erwarten, dass er den Föderalismus versteht, ist definitiv zu viel verlangt.

  9. die Fragen in Arth mögen unpassend gewesen sein, so what? Schlussendlich sind wir eine Demokratie und das Volk entscheidet. Und wenn die Bürger von Arth diesen Italiener nicht einbürgern wollen, zu recht oder unrecht, dann soll es so sein! Wieso muss man dann den Weg durch die Instanzen (Kantonsgericht, Bundesgericht) gehen? Und wenn er immer noch nicht Recht gekriegt hätte, wäre er ans EGMR in Strassburg gegangen. Wollen wir solche rechthaberische Mitbürger, wir verlangen Anpassung und Eingliederung in eine Gesellschaft.

  10. Unser Land? Das schreiben Sie als Eingewanderter? Nein, hoffentlich mein Land. Das schreibt ein nativer Bioschweizer.

    • Bei solchen Kommentaren schäme ich mich, ein Schweizer zu sein.

      Übrigens – es gibt keine Urschweizer!

    • Tell…..
      …..doch gibt es.

      Ich bin einer der Urschweizer.
      Die Bodenmanns und Roths aus verschiedenen Landesteilen haben mehrmals untereinander geheiratet, darum ist die Sache ziemlich verwirrend.
      Meine Familie lässt sich 700 Jahre zurückverfolgen.
      Aber klar, wir waren die meiste Zeit davon eher Bürger Habsburgs UND ODER der Fürstabtei St. Gallen.
      Und nur weil wir dort in den Archiven zu finden waren, war das alles überhaupt feststellbar.

      St. Gallen war ab 1451 ein zugewandter Ort der Eidgenossenschaft, also quasi ein Anwärter auf den Beitritt zur Eidgenossenschaft.
      Einer meiner Urahnen ist in den Registern ab 1500 als „Bodenmann“ verzeichnet.
      Er diente dem Kloster St. Gallen als eine Art „Geologe“ oder eben als Bodenmann. Bei Streitfragen unter den Bauern und Landbesitzern wurde er gerufen, er konnte Schreiben und hatte dazu das Siegelrecht.
      Und dieses „Bodenmann“ wurde um 1500 dann als Ruf-Namen eingetragen.

      Also was braucht es noch mehr um Bio oder Ur-Schweizer zu sein ?

  11. “während SVP-Spitzenmann Peter Spuhler seine Züge ganz einfach dort baut, wo man ihn lässt. Von Swissness keine Spur.”

    …wo er sie bauen muss. Manche Aufträge gibts nur gegen Arbeitsplätze. Wäre bestimmt profitabler gewesen, die Bestellungen einfach hier auf die Liste zu nehmen als eine Pseudofertigung aus dem Boden zu stampfen.

  12. Der Gipsermeister von Arth, jahrzehntelang in der Schweiz, die Gemeindeversammlung refüsiert ihm das Bürgerrecht. Herr Stöhlker, haben Sie weiter nachgeforscht, könnte es Gründe geben, wie z.B. Steuergeheimnis, Amtsgeheimnis, usw.? Könnte es sein, dass diese Einbürgerung aus einem ganz anderen Grund auf Widerstand gestossen ist, und das Drumherum nur Zirkus ist?

    Zahllose Italiener haben in der Vergangenheit „vergessen“ Grund- und Immobilienbesitz in Italien auf der Steuererklärung anzugeben. Grund nachträglich: ich wusste das nicht, da lachen ja die Hühner.
    Die Angelegenheit stinkt, die Boulevardpresse serviert uns wieder einmal einen Januarlochfüller, und die Fakten fehlen.
    Warum die nächsthöhere Instanz, entgegen der anderen, 180° Kehrtwendung macht, könnte ja auch ein geschickter, juristischer Schachzug sein. Es soll clevere Anwälte geben in unserem Land.

    • Zahllose Italiener …und Franzosen und Deutsche und Spanier und Portugiesen und Schweizer (im Ausland)

  13. Kommt ein Deutscher in eine Privatbank am Paradeplatz und flüstert dem Schalterbeamten zu:

    „Ich möchte eine Million anlagen, können Sie mir helfen?“

    Antwortet der Schalterbeamte etwas lauter als gewöhnlich:

    „Sie müssen hier nicht flüstern, Armut ist bei uns keine Schande!“

    • @ Marte….. so so „möglich“

      Also ich habe gerade einen Fall in der Stadt Zürich miterlebt, da musste die Frau 3 mal zum Gespräch antraben und bekam Deutschkurse empfohlen.
      Zu recht wie ich meine. Sie hat zwar seit ca. 5 Jahren ein eigenes Geschäft welches sogar sehr gut läuft, trotzdem, die soll sich anstrengen, die Schweiz ist nicht nur da um das Alter „abzusichern“.

  14. Treffende Analyse der Gartenzwerg-Mentalität in der schweizerischen Provinz ! … Das Fernsehprogramm von SRF illustriert dieses spiessige helvetische Hinterwäldlertum aufs Trefflichste: «SRF bi de Lüüt – Landfrauenküche & Rezepte vom Grill-Ueli», «Donnschtig-Jass mit Gölä und Peter Reber», usw. usf. … Das nackte Grauen !

  15. Vielen ist nach wie vor nicht bekannt, dass ein Pass nichts anderes ist als eine Investionsbestätigung, die mit den trügerischen Nationalitäten absolut nichts zu tun habe.

    Des Weiteren sind alle so genannten Staaten geheim gehaltene Unternehmen, die in State of Delaware als solche registriert sind. Die so genannte Identitätskarte ist euer Zugang zum Rechskreis betreffend Rechtsgeschäft innerhalb eines lizenzierten Landgebietes.

    Das verschwiegene Personenmeldeamt vergibt juristische Personen, die mit euren Vornamen und zugeteilten Familiennamen herausgegeben werden. Ohne die Identitätskarte/Passes könnt ihr keine Rechtsgeschäfte mit Banken, Versicherungen, Gerichten, Aerzten und so fort tätigen. Denkt dem nach.

  16. Nun ich kämpfe gerade darum meine Schweizer Staatsbürgerschaft abzugeben, da ich nicht mehr Schweizer sein will da ich nicht mehr als 2 Pässe besitzen darf. Aus Zukunftssicht wurde mir ein Pass aus Israel angeboten. Doch es ist unglaublich mühsam eine Schweizer Staatsbürgerschaft abzugeben. Nicht der Staat entscheidet oder man geht zur Botschaft und wirft den Pass hin, Nein das Ganze ist eine riesiger Murks und die Geburtsstadt muss das Verfahren einleiten, was mit vielen Kosten verursacht ist. Eine Geburtsstadt wo ich seit 40 Jahren nicht mehr war, da ich in 20 Jahre in Zürich lebte. Nun bin ich ein erfolgreicher Unternehmer welcher immer brav seine Steuern bezahlt hat und das auch aus der Ferne seit 3 Jahren mit Steuerdomizil Schweiz gemacht habe. Doch nun ist Schluss und das Geld soll dort hingegeben, wo ich eine Firma, meine Mitarbeiter, meine Familie und Freunde habe und wohlwollend in der Gemeinde aufgenommen wurde. Weshalb ich aber nun seit 6 Monaten mit meine Anwälten darum kämpfe meine Staatsbürgerschaft mit einer Gemeinde am Zürichsee endgültig abzugeben bleibt mit einfach schleierhaft. Geld wird diese Gemeinde nicht mehr bekommen, da ich es einfach verweigere, sollen sie mich doch verklagen. Auch werde ich vermutlich meinen neben Firmensitz in der Schweiz in Zürich schließen und die Mitarbeiter nach München umziehen. Die freuen sich schon. Müsste nicht sein, doch Zürich als meine alte Heimat lässt mich im Stich gegen die Stadt Wädenswil. Verstehe, wer will das Prinzip der Staatsbürgerschaft in der Schweiz. Aus meiner Sicht Sache des Staates und nicht der Gemeinde. Egal ob Ein- oder Ausbürgerung. Goodbye Switzerland.

    • Greunsätzlich interesant, wenn nicht so wirr geschrieben. Was war mit Wädenswil?

    • So so nach München…..

      ja was soll man zu so viel Dämlichkeit noch sagen ?

      USA, Kanada, Australien…. naja, aber Deutschland? In so eine aufziehende Gesinnungs-Diktatur sind sie ausgewandert……?
      Freuen sie sich also über saftige Mehrsteuern in den nächsten Jahren, sie werden dort noch bezahlen dürfen das ihnen die Ohren wackeln.
      Und ja, bitte bitte geben sie ihren roten Pass ab, nicht das sie noch in Versuchung kommen uns im Alter wieder zu beehren.

      Viel Glück….

  17. Lieber Herr Klaus Stöhlker

    Das Bundesgericht hat schon einen Frontal-Angriff der PwC abgewiesen, der sog. „PwC-Modell“ der ultimativ verlangte laufende Renten der 2. Säule kürzen zu können. Die NZZ hat das im 2015 noch begleitend unterstütz bis ihr der Instinkt suggerierte; bis hierher und nicht weiter. Andere Angriffe, auch auf unsere demokratischen Grundwerte, werden folgen…

    Wer interessiert sich denn hierzulande noch für Fakten und gelebten Realitäten? Wir sollten aufhören, die Vergangenheit zu romantisieren. Man klamert sich an Vergangenes und selbstgebastelteten Illusionen. Darauf besteht man durch alle 26 Böden und bis ins hinterste Tal und oberste Bergspitze. Und man zeigt sich jetzt immer erstaunter, dass man inzwischen vom Ausland plötzlich als Zwerg behandelt wird. Wir haben gewaltige Strukturproblemen. Ende 2019 traf ich mich mit einen aufrichtigen und treuen Freund der als Vermögensverwalter für eine Pensionskassen tätig ist. Er sagte mir lapidar: „Alles was die 2. Säule betrifft, wird die Rechnung ohne den Wirt, bzw. die Wirtschaft gemacht. Das wird sich sehr bald rächen“. Auf meine Frage hin: ob er seine Aussage präzisieren könne? antwortete er; „es gibt eine inoffizielle Allianz Schweiz 2100 (Wirtschaft, Politik, Bürokratie; einschl. Forschung und Lehre, Medien) die eine Schweiz mit 10-12 Millionen plant und auch mit voller Wucht durchsetzen möchte!. Nur so, liesse sich das Modell Schweiz aufrecht erhalten, der Eigeninteressen auf legale Weise so stark bedient und legitimiert; wovon die organisierte Kriminalität nur Träumen kann. Verschwöhrung? Jeder möge sich mit der Realität auseinandersetzen und die Frage selbst beantworten.
    Herzliche Grüsse und Danke…

  18. …und dann wundert Ihr Zürcher „Vortrommler“ Euch dann wieder wenn an den Wahlen die Schweizer „Fly-Over-Staates“ (die halt Ländler hören) einen Strich durch die Rechnungen machen.

    Als Einwohner eines dieser Kantone, der seit Jahren versucht den braunen Vormasch einzudämmen, muss ich feststellen: Leute wie Stöhlker sind Teil des Problems! Nur weiter Öl ins Feuer giessen.

  19. Hayek macht sehr viel für die Schweiz, Bravo.
    Der Gipsermeister ist wertvoll und muss eingebürgert werden.
    Thiam muss aus der Schweiz gewiesen werden und zwar dringend.
    Spuhler macht fiese Geschäfte mit Kunden schmieren und die Züge sind schrecklich, 1 WC pro Komposition und immer geschlossen.

    • @ echt zum schreien: Teile Ihre Sicht zu weiten Teilen. Es war mir bis anhin jedoch entgangen, dass Herr Spuhler Schlüsselhalter der geschlossenen WCs ist 🙂

  20. Warum wohnt eigentlich Dauernörgeli und Doppelbürger Stöhlker immer noch in der Schweiz? Bitte auswandern, wir werden ihn nicht vermissen. Was ich als interessierter Leser von Inside Paradeplatz absolut nicht verstehen kann: Warum gibt man diesem Herrn immer wieder eine mediale Plattform? Vielleicht weiss ja Chef Lukas Hässig eine vernünftige Antwort dazu!

    • @ Valentin Vieli: Haben Sie ein Problem damit, wenn Ihnen jemand den Spiegel vor ihre Visage setzt?

    • Ich finde gut wenn Stöhlker schreibt. Er ist teils viel zu extrem, wirkt gelegentlich etas frustriert. Aber das bewegt zum Nachdenken. Und man kann hier frei antworten was ich Herrn Hässig hoch anrechne. Weiter so !!!!!!!! Finanzwirtschaft und alles darum interessiert mich sicher mehr, aber ab und zu darfs auch ein Stöhlker sein.

    • @Valentin Vieli: Kennen Sie das Sprichwort: „C’est la vérité qui blesse“! Ich war/bin nicht immer einverstanden mit Herrn Stöhlker, aber nur schon sein Deutsch stellt viele Wortmeldungen hier weit in den Schatten.

  21. „It’s the money, stupid.“

    Nicht zwingend money, Hr. Stöhlker. Es könnte auch eine „fehlende Information“ sein, welche im Einbürgerungsverfahren interessant wird. Schriftenlose Schweizer Staatsangehörige…eine ganz interessante Sache.

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20173906

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20175557

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20092157/index.html#id-5

    Laissez-moi-passer, Herr Stöhlker.

  22. Prima, auf den Punkt. Bin Eingeborener aber diese sog. Swissness geht mir auch auf den Geist inkl. Skiliftmusik (aka Ländler).

  23. Lieber Herr Stöhlker

    Sie werfen einmal mehr alle Zutaten in einen Mixer und erwarten, dass ein wunderbares 3-Gang-Menue mit differenzierten Häppchen, schön angerichtet auf 3 Tellern dabei herauskommt!

    Sie propagieren doch jeweils den ganzen Globalismuskram, meinen alle Menschen und Kulturen seien gleich, und kritisieren danach die Verwerfungen, die diese kranke, sozialistische Sicht- und Handlungsweise hervorrufen!

    Sollte die publizierte Verhaltensweise der Schwyzer Einbürgerungsbehörde tatsächlich der Wahrheit entsprechen, müsste man vielleicht bei den Verantwortlichen mal eine Untersuchung auf Ausübungsfähigkeit des Amtes einleiten – keine Frage. Komisch ist nur, der Kt. Schwyz zählt leider nicht zu den von Ihnen aufgezählten armen Kantonen wie Bern, Aargau, Graubünden! Sie mischen mit Ihrem Mixer einfach alles zusammen, ohne dass man dann beim Essen herausfinden könnte, was für Zutaten tatsächlich auch alles drinstecken!

    Wir alle müssten also doch irgend wann mal erkennen können, dass die Menschen und Kulturen verschieden sind, unterschiedliche Bedürfnisse, Neigungen, Hintergründe und Herkünfte haben. Es funktioniert eben nicht, alles gleichzureden und ins selbe Sandkastenförmli zu pressen!!! Es funktioniert auch genauso wenig, anders Aussehende oder anders Denkende anzufeinden. Aber wir könnten alle unsere Unterschiede und Gemeinsamkeiten feiern, denn Vielfalt und Überfluss ist genau das, was uns die Schöpfung mit unserer Erde zum Geschenk gemacht hat!

    Jeder (!!!) Mangel auf dieser Welt wird und wurde künstlich erzeugt. Wir haben bei weitem genügend Nahrung, Kleidung, Baustoffe, etc. um JEDEM Menschen ein angenehmes, lebenswertes und angstfreies Leben, ohne Mangel, zu ermöglichen. Weshalb machen wir das nicht? Die Förderung von Globalismus mit seinen (gewollten) Verwerfungen ist leider das exakte Gegenteil davon (sorry, für all die pseudo weltoffenen, sozialgeschädigten Möchtegerngutmenschen…).

    • Lieber@Visionär

      Ich sehe darin nichts furchtbar Anstössiges, sondern lediglich das deutliche Ansprechen eines Missstandes. Das muss erlaubt sein. Und erlauben Sie mir eine Frage: wer ist es der die „Globalisierung“ ermöglicht?
      Herzlich

  24. Die Schweizermacher im Kanton Schwyz.
    Als ich beruflich nach Zürich kam, sagte man mir nach der Fähre Meilen – Horgen beginnt etwa die Kuhschweiz.
    Auch die Schwiizer Nati-Torjäger hatten es schwer.
    Josip Drmic (Ex-Kroatien) heute Natispieler musste (!) 3x in Freienbach vor die Schweizermacher zum Vorsingen … (Danke BLICK)
    https://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/einbuergerung-schwer-gemacht-schon-drmic-lief-in-freienbach-sz-ins-offside-id8452055.html

  25. Ach, mir kam da noch was in den Sinn zum Pass.

    Wo sind die Rechte und einhergehenden Pflichten mit der Erlangung des CH-Passes eigentlich genau festgehalten? So eine Art Leistungsbeschreibung / Vertrag für eine Due Diligence?

    „Grenzübertritte“ ermöglichen alleine reicht mir nicht.

    🙂

    „https://www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/pass—identitaetskarte/pass.html“

    „Schweizer Staatsangehörige haben Anspruch auf einen Pass und eine Identitätskarte.“

    Hier fehlt der Link auf die entsprechenden Gesetzesartikel (grober Fehler eigentlich auf einer Behördenseite)…wo stehen die?

  26. Der Pass sollte ganz einfach zum Verkauf stehen, sagen wir für 100000$.

    Welchen „Titel“ „erlangt“ man eigentlich durch den Pass?

    „Schweizer, schweizerischer Staatsbürger, Bachelor of advanced Swissness“?

    • @ Informatiker

      Was bist denn du für ein Komiker? Den Schweizer Ausweis erhält man erst, wenn man Schweizer Bürger ist!

    • Nicht zwingend. Der Bundesrat kann mit den Ausweisen machen was er will.

      Ist man „Schweizer Bürger“ hat man aber ein Anrecht darauf.

      Vom Bundesrat aus gesehen: In Theorie frei nach Gusto.

  27. Herr Stöhlker…..

    Zitat:
    Ich, der dies schreibt, bin Schweizer seit über 30 Jahren. Meine Einbürgerung in Zollikon, wo Ulrich Bremi mein Pate war, dauerte fünf Minuten. Der Beamte gab sofort auf. „Sie wissen sowieso mehr als ich über unser Land.“ Die Einbürgerungsrechnung war hoch fünfstellig.
    ………………………………

    Sehen Sie, die Einbürgerung war damals schon für viele zu leicht.
    Und klar, als ich ein Kind war musste man sich noch einkaufen. das war übrigens eine Tradition die bis weit ins 19-te Jahrhundert üblich war.
    Die kostete damals sogar noch weit mehr wie ihre 5 stellige Summe.
    Wer damals eine Ausländerin heiratete, so bekam diesen den Pass mit der Heirat.

    Das war alles sehr gut, aber heute haben wir viel zu viele, 35% Ausländeranteil ist Selbstmord für eine Gesellschaft. Ja Ok, ich hab da die 10% mit Pass eingerechnet, denn Papierlischwizer sind häufig.

    Das will ich Ihnen Herr Stöhlker gar nicht unterstellen.
    Aber ich erlebe eben doch sehr viele bei denen ich mich frage, warum wollen die unseren Pass, mit C-Bewilligung leben die hier so gut wie mit Pass.

    Für wen werden die Schweizer Pass-Kosovaren sich eisnetzen sollte die Schweizer Armee einst zum Einsatz kommen ?
    Ich meine die welche dann in Facebook in der Schweizer Uniform den UCK Gruss zeigen.

    • Walti Rot

      „35% Ausländeranteil inklusive eingebürgerte“

      Hääää? Ich glaube, da täuscht du dich! Inklusive der eingebürgerten sind es ca 65 % Ausänder! So ist die Wahrheit!

    • benny Fuchs….

      Irgendwo muss man die Grenze ziehen, sonst werden wir alle noch zu Österreichern erklärt….(-:
      Aber ich wäre mit den 65% einverstanden wenn wir die alle „Heimatieren“ könnten.

  28. Naja, mit einigem haben sie recht.

    Auch hier in St. Gallen wohnen z.B. Untersuchungsrichter in Subventionierten Wohnungen. Wohnungen die 3-4ooo Franken kosten würden…. die verbilligt man für Spitzenverdiener.
    Derlei ist störend und da gibt es noch viel zu tun.
    Und ich denke, das sollte man tun bevor man über Fleischsteuern und Flugverbote wegen der Klimahysterie nachdenkt.

    Zitat:
    Sie wollen den Eintritt ins wahre Schweizertum nur Menschen erlauben, die zehn Jahre keine Sozialhilfe erhalten haben.
    ——————-
    Das allerdings ist absolut richtig. Schweizer zu werden sollte eine Ehre sein die man sich erarbeiten muss.
    Obwohl ich den Gibser im Artikel nicht kenne, der es vielleicht verdient hätte den Pass zu bekommen, kann sein.
    Aber wo, z.B. vor einem Gericht, bekommt man Gerechtigkeit?
    Nein, was man bekommt ist ein Interessenausgleich, so ist das eben.
    In St.Gallen kannte ich Eisenbähnler die 35 Jahre hier arbeiteten und immer noch kaum ein Wort Deutsch sprachen.

    Das er seinen Pass nicht bekommen hat dürfte nun wirklich nicht nur an dem einen Wort gelegen haben.
    Ich selber habe den Einbürgerungsprozess für meine Frau auch begleitet. Es war zwar die erleichterte Einbürgerung für einen Ehepartner, aber auch die Reguläre kenne ich …..und denke sie ist „zu“ leicht zu schaffen.
    Der Schweizer Pass ist deswegen so einfach zu bekommen, weil Links sich da seit 40 Jahren eingemischt hat und die Einbürgerungsentscheide von den Bürgerversammlungen in Richtung der Behörden verlagert hat….. eben dorthin wo sie sitzen.
    Demokratie trauen uns die Sozis nicht mehr zu.

    Für diesen Gibser wäre das erscheinen vor der Bürgergemeinde wohl die bessere Sache gewesen, denn dort hätten ihn viele gekannt.
    Das er nun in Lausanne den Pass bekommen hat ist jedoch eine Sauerei die sich die Kantone und Gemeinden nicht bieten lassen sollten.
    So hebelt man Demokratie aus und das ist bedenklich.

    Ich kenne einige aus Ex-Jugoslawien, sie alle haben inzwischen den Pass bekommen.
    Und was tun sie, ja die reden ununterbrochen von ihrem Haus daheim, packen ihre Autos voll und nehmen in den Ferien Baumaterial mit ………..nach Jugoslawien.
    Sogar die Äpfen sind dort besser wie unsere.
    Warum wollen die unseren Pass……?
    Vermutlich glauben sie …..so ganz sicher die Rente in Jugoslawien zu bekommen und wenn sie mal ernsthaft krank werden hat die Schweiz ja gute Krankenhäuser. Hierbleiben wollen sie alle nicht, denn ihre Heimat lässt sich durch nichts ersetzen.

    Herr Stöhlker…… die Milliardäre sollen hier leben und Geld ausgeben, das ist gut für uns alle.
    Sollten wir in eine Situation kommen wo sie für uns zur Last werden, im Krisenfall zum Beispiel, können wir deren Aufenthaltstitel widerrufen und sie müssen gehen.

    Hat einer den Pass, ist das natürlich nicht mehr angezeigt.

    Die m10 Millionen Schweiz ist für mich übrigens ein absolutes No-Go. Sollte das passieren, werde ich meine pension ein einem Land verbdingen welches mir niemals einen Pass geben wird, aber immerhin muss ich dort das Ende meiner Heimat nicht mit ansehen.

    • Blogs von Walter Roth sollten nur noch aufgeschaltet werden, wenn sie sich an Orthographie und Grammatik in weniger als 10 Fällen „vergehen“! Lieber Herr Roth, es gibt auch Deutschkurse für Schweizer, die wissen, was ein „Ländler“ ist!

    • „Gibser“ schreibt man korrekt „Gipser“ – aber Sie haben ja auch sonst keine Ahnung:

    • Sogar die Äpfen sind dort besser als unsere.

      Stimmt aber tatsächlich, habe auch einen gekostet!

    • Schmutzkli… Guguseli und Tippli…..

      Wie ich schon öfters erklärte, ich habe oft nicht so viel Zeit um die Kommentare auch noch Korrektur zu lesen.

      Sollten sie den also „mit Fehlern“ nicht verstehen können, so gehen sie einfach einen weiter sobald sie was von „Roth“ lesen.

      Abgemacht ? …..((((-:

      Und Gugserli….. anhand ihres Kommentares kann man jedenfalls Bombensicher darauf schliessen das Sie viel Ahnung haben……(((-:
      Aber wie wäre es mit einem Argument gewesen……. auch wenn das nur so vor Dummheiten strotzt, ich häts gelesen.

  29. Doch immer wieder schön wie Stöhlker die Eliten von denen er jahrzehntelang dank seines flotten Maulwerks gelebt hat beschreibt!

  30. Auch dieser Kommentar Herr Stöhlker ist einwandfrei. Danke:)
    Mit der Zeit wird auch das Innerschweizer Bollwerk einsehen, auch wenn es noch eine Generation dauert, dass es keine Alternative zur pragmatischen, vernünftigen Oeffnung der Schweiz gibt. Und das wir dabei alle gewinnen werden, auch die, die sich jetzt als Verlierer sehen. Ihre Kinder werden dann spätestens davon profitieren.

  31. …nur „Swissness“ ist nicht richtig übersetzt. „Swissness“, abgeleitet vom Adjektiv schweizerisch, wäre mit „Schweizerischkeit“ zu übersetzen und nicht mit „Schweizertum“. (Bei Pons wird nur „Swiss-ness“ gefunden aus einer Bankenwerbung; „Schweizertum“ nach Englisch übersetzt führt nicht zu „Swissness“.)

    Warum soll diese Korinthenkackerei wichtig sein? Weil es die schweizerische Malaise auf den Punkt bringt: sogar das, was unseren Kern ausmachen soll, ist nur ein Begriff aus der Werbung, für den es in einer Landessprache noch nicht einmal ein Wort gibt. So hohl.

    Noch etwas gemäkelt: die „Urschweizer“ wollten wegen des Migrantendrucks aus dem Norden die Schweiz verlassen, wurden dann aber 56 vor Christus von Caesar bei Bibracte geschlagen und buchstäblich unter dem Joch durchgeführt, um ihre Unterwerfung symbolhaft zu demonstrieren, und dann in die jetzige Deutschschweiz zurückgeschickt.

  32. In den letzten Jahren hat die Schweiz ca. 1 Million eingebürgert. Wenn eine Türkin wie in Buchs (AG) oder eine Holländerin in Gipf-Oberfrick nicht eingebürgert werden, dann ist die Links (liberale) AZ schnell mit tagelangen Artikeln über die „Hinterwäldler“ in der Gemeinde da. In Kanton Zürich ist der linke „Blick“ zuständig. Sind diese denn alle integriert? Zum grossen Teil eher nicht, die meisten verkehren und heiraten mit ihren eigenen Landsleuten, sie bleiben grösstenteils auch unter sich. Sie interessieren sich mehrheitlich nicht oder kaum für andere tägliche Belange, ausser der ihrer eignen Kultur (siehe Arth). Stöhlker: „Art(h)isten“!

    Sie Herr Stöhlker, machen hier einen Rundumschlag. Sie haben nach 30 Jahren als Schweizer Bürger – als eingebürgerter Deutscher – mit allen Rechten und Pflichten, immer noch das Gefühl wir müssten den Schweizer-Pass schon am Flughafen verteilen. In welcher Welt leben Sie eigentlich? Die „Schweizermacher“ von damals, klar alles Schnee von gestern, aber muss gleich Masseneinwanderung herrschen? Irgendwo Sie sind zu kurz gekommen. Auch wenn Sie hier, neben der fünfstelligen Rechnung, den Einbürgerungs-Beamte zitieren wollen, Sie wussten ja sowieso mehr als er. Typisch! Darauf sind Sie stolz, alles andere haben Sie allem Anschein nach bis zum heutigen nicht begriffen!

    Zwischen einem Papierli-Schweizer und einem echten „Schweizer, da bestehen noch Welten! Das werden Sie wohl nie begreifen.

    • In Deutschland hat sich die AFD damit hervorgetan, Bio-Deutsche und Eingebürgerte unterscheiden zu wollen. Bei uns unterscheidet die SVP zwischen Schweizerninnen und Schweizern einerseits und Papierlischwiizern andererseits, die als minderwertig angesehen werden.

      So hat das AFD-Gedankengut schon lange Eingang genommen in die schweizerische Denkungsart. Natürlich sind wir nicht braun, aber viele sind schon etwas beige.

    • Da will man ein „echter Schweizer“ sein, aber keiner interessiert sich dafür. Erzählen Sie mal lieber wann Ihre Vorfahren aus dem Norden eingewandert sind.

    • „…Zwischen einem Papierli-Schweizer und einem echten „Schweizer, da bestehen noch Welten! Das werden Sie wohl nie begreifen. …“

      Können Sie diese Phrase irgendwie mit Inhalt füllen oder ist sie einfach nur hohl?

  33. Ich kenne viele vor allem Deutsche Akademiker hier, die nicht einmal mehr über einen roten Pass nachdenken. Für wen ist es denn dann noch attraktiv? Weshalb wohl?

    • @ Fehlanreiz

      Träumen Sie wieder mal vom “Eidgenössischen Ehrenbürger“ Klaus Schwab?
      Eigenartige Dinge, um die sich die “Schweizermacher“ im Bundeshaus kümmern.
      Weshalb werden denn dort so viele Fehlanreize produziert?

  34. Ergänzung:
    Jetzt fällts mir wieder ein – Pöppel oder Kegel sind die Hochdeutsche Bezeichnung für die Grundbedeutung von Gagel.

    • @Caro : Haben Sie den Artikel gelesen und verstanden? Ansonsten lesen Sie doch mal die Zeile 27! Wann Sie schon mich anschreiben machen Sie sich doch nicht lächerlich in dem Sie meinen Namen veräppeln! Oder haben Sie noch andere Sorgen?

  35. Die grösste Blase ist die Frustblase (immer noch fremd in der neuen Heimat, keiner mag mich) im Kopf des Hoch- und Deutschtümlers aus Zollikon. Heiterkeit erregender Rundschlag eines Zeilenhonorarjournalisten, erinnert an einen anderen Klaus (Eismeister Zaugg), der im Gegensatz zu Stöhlker Humor und Fachkompetenz hat.

  36. „während SVP-Spitzenmann Peter Spuhler seine Züge ganz einfach dort baut, wo man ihn lässt. Von Swissness keine Spur.“ Schlicht falsch. 3000 MA in der Schweiz. Die restlichen ca. 5000 sind über viele Länder verteilt und liegen pro Land weit unter den 3000. Simple Betriebswirtschaft, dass dort produziert wird, wo es einen Markt für die Produkte gibt. Stadler ist und bleibt ein CH-Unternehmen.

    • @Nix verstanden – Rien compris – Niente capito
      Chef ist ein Deutscher und der gibt einen preussischen Tarif durch. Die Angestellten sind Ostblock Dumpinglohnarbeiter aus Weissrussland und weiss der Geier noch woher. Verstehen kein Wort Deutsch und noch weniger von der Arbeit, Hauptsache billig. Angestellt für ein paar Monate, dann fliegen sie bereits wieder – Hire and Fire in bester Manier. Die Schweizer Standorte sind – wie Stöhlker richtig bemerkt hat – nur noch Staffage, produziert wird am billigsten Ort. Die einstige Topqualität geht in rasendem Tempo den Bach runter. Aktuelles Beispiel, die verloren (oder wurden sie erst gar nicht eingebaut?!) gegangenen Böden bei den neuen „Tango“ Zügen der Appezellerbahn aus dem Werk Alten Rhein.
      Wachen Sie auf!

  37. Köstlich Herr Stöhlker! Man darf darauf gespannt warten, wie die – in Ihrem Nationalstolz – gekränkten Eidgenossen aus dem Reduit hervorkriechen und auf den Mann spielen.
    Hopp Walther Roth & Co.!

    • Aber gerne doch Helvetia……..

      Dem F… äh …Helvetia die Wehr, mein Gut vermehr und Gott die Ehr.

      Das Stöhlker den Pass hat ist für mich OK.

      Das Sie ihn haben weniger, aber wir Schweizer müssen eben alle unsere Bürger mittragen.

      Gerade habe ich ein Interview gelesen, da fragte jemanden einen Rumänen ……wie es mit der Kriminalität in Rumänien bestellt sei.
      Der Rumäne antwortete : „Ja das Problem sei viel besser geworden, die Kriminellen lebten nun alle in Hamburg“.

      Die Schweiz kümmert sich um ihre Bürger, auch wenn es Hunderttausende pro Jahr kostet. Wie hiess der doch gleich wieder… ach ja „Carlos“.
      Und genau darum müssen wir darauf achten das nur der den Pass bekommt der dessen würdig ist.

      Ich weiss natürlich, die Sozis zahlen ja alle gerne immer mehr und mehr Steuern, nur leider verdienen die oft nicht viel, gehen lieber bis 35 zur Uni. Sie sind nur Meister darin das Geld „der anderen“ auszugeben.

    • @ Walter Roth

      Oh, Sie gönnen mir meinen Pass nicht? Jetzt bin ich aber bestürzt!

      Sie haben ein Interview mit EINEM Rumänen gelesen, na dann wissen Sie bestens Bescheid über die Kriminalität in Rumänien. Und die Sozis kennen Sie ja auch in und auswendig. Toll so gebildete Mitbürger zu haben und mit unserer Arbeit ihre Renten zu unterstützen.

    • Helvetia….

      Warum nur bin ich auf die Idee gekommen es könnte auch mal was brauchbares von ihnen kommen…?

      Sozi halt…..

  38. Ich glaube nicht, dass dieser Mann nicht eingebürgert wurde, weil er nicht wusste, was ein „Ländler“ ist. Die ganze Geschichte wird bestimmt völlig verdreht wiedergegeben. Dass sogar ein Gericht den Entscheid der Gemeinde zuerst schützte, weist darauf hin, dass da noch andere Kriterien eine Rolle gespielt haben. Es ist erschreckend, wie heute überall gelogen wird.

  39. Bei Ihrer musikalischen Einschätzung des Ländlers muss ich wahrlich schmunzeln – mir schwellen jeweils auch die Ohren. Nicht umsonst spricht man auch von „Hudigääggelor“.

    Gääggele oder gaaggele ist Schwizerdütsch für krächzen, gackern. Nicht zu verwechseln mit gagele (auf dem Stuhlbein balancieren), vergaggele (verblöden), geeggele (verträumt, detailverliebt vor sich hinwursteln) und Gagel resp. Verb gagle (Kothaufen oder militär. Granate):-)

  40. Super Kommentar. Was nun? Für Aufenthalt und Pass sollte allein ein meritokratisches Punkte System gelten. Alles andere ist Zivil Religion und Opium fürs Volk und hinterlässt nur benebelte Nationalisten.

  41. Wieder einmal eine Breitseite gegen die „dummen, ungebildeten“ Bauern und Urschweizer.
    Wenn es irgendwo in der Welt gegen diese Gruppen geht, dann bekommen diese Unterstützung von allen Seiten. Doch im eigenen Land werden sie verachtet.
    So intelligent sind also unsere „Intelligenten“…

  42. Was zeichnet einen „professionellen“ Leserbriefschreiber/Blogger aus:
    – Er langweilt sich, hat keine grösseren Probleme aber
    – ein übersteigertes Geltungsbedürfnis.
    – Er sonnt sich in Selbstbeweihräucherung und
    – hat nur ein simplizistisches Verständnis für komplexe Zusammenhänge.
    Das ausgeprägte Sendungsbewusstsein hilft Selbstkritik zu überwinden, selbst wenn die geringsten Grundlagen zur umfassenden Analyse fehlen.

  43. Im Kanton Schwyz muss man eine schriftliche Prüfung machen, um das Einbürgerungsverfahren starten zu können. Es ist ok, wenn man über das Land, in dem man lebt, einigermassen Bescheid weiss. Über Kultur, Organisation, Politik. Auch sollte man einer der Sprachen können, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. In der Schwyzer Prüfung kommen solche Fragen. Aber eben auch Fragen wie: „In welchem Bezirk des Kantons befindet sich das Hochmoor Rothenthurm?“, „Wie heissen die aktuellen eidgenössischen Parlamentarier (NR&SR) des Kantons?“, „In welchen Bezirken liegen die folgenden Seen? Wägitalersee, Lauerzersee, Sihlsee“.

    Zur Vorbereitung kann man auch einen Kurs besuchen, was durchaus interessant war. Mit ein wenig Vorbereitung kann diese Prüfung jeder bestehen. Das allerdings Ausländer in 3. Generation, die in CH geboren wurden, zur Schule gingen, den CH-Deutsch als Muttersprache haben und oft noch eine zweite Landessprache als Muttersprache haben, auch diese Prüfung machen müssen, ist ein Witz.

  44. Schonungslose Analyse von den „Schwizerlis“, welche immer noch glauben, in einer globalisierten Welt müsse man wissen was ein „Ländler“ ist oder überhaupt noch Schwizerdütsch verstehen.
    Die Schweiz, wo in einigen Kantonen die Einheimischen Kleinverdiener und Unternehmer gnadenlos besteutert und mit Hochpreisen abgezockt werden, während man zugewanderten Milliardären mit minimaler Pauschalbesteuerung und sonstigen Vergünstigungen und Erleichterungen bewirtschaftet.
    Die schöne Infrastruktur bezahlen derweil die dummen Schwizerlis des Mittelstandes.
    Warum hatte die Schweiz bisher überhaupt Geld und einen hohen Lebenstandard? Weil sie als willfähriger Finanzeunuche bei den Reichen schmarotzen konnte ohne wirklich dafür was arbeiten zu müssen. Die Gelder, egal welcher Herkunft, waren willkommen.
    Heute ist alles anders. Wer will denn noch einebürgert werden, es bringt ja keine Vorteile, wenn man bereits Bürger eines EU Staates ist…

    • … nicht einmal eine Selbstbestimmungsinitiative mehr annehmen – wen wundert’s, dass keiner sonst mehr kommt.

    • Mir scheint, Sie würden mit dieser Logik wohl auch besser nicht hier abstimmen dürfen. Dazu nur so viel:

      Sie meinen jetzt also, dass alle, die früher Geld hierher brachten, sich auch einbürgerten? Haben Sie vergessen, dass hier mal kurz weniger Krieg war im letzten Jahrhundert, als rundherum? Und dass es damals auch schon Rieter, ABB und Sulzer und vorher weltumspannende Seidenfabriken und die Spanisch-Brötli-Bahn gab, also Firmen, die wohl sogar vor den Banken in weiten Teilen der Welt bekannt waren? Und dass dann als nächstes erst sich ein paar schlaue Schwiizerlis Gedanken über schlaue Verträge machten, wie Offshore und so, womit man ebenfalls Geld verdienen konnte?

      Haben Sie eine Ahnung vom Lebensstandard und von „Vorteilen“ überhaupt unserer Grosseltern und deren Zeitgenossen?

      Eher begreifen heutzutage intelligente Ausländer, dass es ihnen stinkt, sich durch die meterweisen Gesetze und Verordnungen unseres Landes durchzulesen, wie man es tun müsste, um als „echt guter“ Schweizer mit fundiertem Hintergrundwissen abzustimmen, wenn man sich nicht mit Mauern in seinem Haus oder Spezialclubs verigeln will. Stattdessen sind sie hier lieber Lohnempfänger und benutzen ihre Freizeit und die bei uns verdienten Moneten, um wichtig herumzujeten und uns mit substantiell schwierigen Fragen dann doch lieber alleine in den schönen Kantonen hocken zu lassen. DAS nenne ich auch „schmarotzen“. Wenn man lieber Freizeit will, statt Dauerstress mit „abstimme und druuscho“, ist man in der EU vermutlich tatsächlich besser aufgehoben. Einmal streiken pro Jahr und dann ein paar Bier saufen gehen. Easy. Man kann das auch in der Schweiz: Chole scheffle, Bier saufen, ab und zu etwas in einem Blog posten, ohne sich noch zusätzlich auf die Strasse bemühen zu müssen … und kann sich einbilden, man hätte etwas Wichtiges damit getan. Wir sind eben auch grosszügig, wir Schwiizerlis.

      Es gibt übrigens auch heute nicht nur die paar Banken in Zürich, sondern noch ungefähr 95% andere Betriebe, deren Besitzer keine Zeit haben, sich aktiv auf solchen Blogs zu melden. Daher die mögliche Einseitigkeit von uns rund-um-Züri-Angestellten.

  45. Bin nicht immmer mit ihnen einverstanden, Herr Stöhlker, aber diesmal haben sie 100% recht. Mir kommt der Film Die Schweizermacher aus den 80-iger Jahren in den Sinn, es hat sich offenbar nicht viel geändert seit damals.

  46. Schade sind sie zu einem derartigen Schweiz – Hasser verkommen. Jedes Land hat seine Identität. Frankreich, Italien, Spanien etc. Alle sind stolz darauf Franzose, Italiener oder Spanier zu sein. Warum sollen wir das nicht dürfen ? Ich kenne keine Nation, die sich ständig derartig hinterfragt wie die Schweiz. Unsere Medien prügeln täglich auf die Schweiz ein. Alles was von aussen kommt, soll besser sein als bei uns. So etwas ist in andern Ländern nicht vorstellbar. Dort überall feiert man mit Stolz wenn die eigene Nationalmannschaft gewinnt. Auch in Deutschland etc.

    • Die Schweizer Nati gewinnt ja höchstens an einem Grümpeleturnier – wie soll man da „stolz sein“?!

      …wie gesagt Hr. Stöhlker – sie gefallen mir immer besser!

    • Bin 100% Ihrer Meinung!
      Aber das ist in der heutigen Zeit so: man verurteilt die Hüter hiesiger Kultur als „rückständig“, „nationalkonservativ“ oder auch gerne „ewiggestrig“, um nicht die ganz bösen Begriffe auszugraben.

      Gleichzeitig zelebriert man Multikulti, das ja nichts anderes ist als die in den jeweiligen Ländern gelebten -und meist auch gut verteidigten- Kulturen und Sitten und geht ans „Caliente“, isst sich durch „Asia-Festivals“ oder tanzt an „Africa Africa“-Events.

      Und sieht dabei seine eigene Schizophrenie nicht, die vor lauter politisch korrekter Weltoffenheit, veganem Bio-tum und tolerantem Sozi-Gedöns richtiggehend aus jeder Pore trieft!
      Fehlt nur noch, dass einem solch genderweichgespülte CO2-Geschädigte (was anderes kann es ja nicht sein, gibt ja keine anderen Probleme mehr!) dann erzählen, wie authentisch das Trekking in Thailand, wie originell die Haare der Himba-Frauen in Namibia oder wie beeindruckend die Kleiderfarben der peruanischen Frauen waren.

    • … mit einer deutschen Fahne durch ‚Schland.

      Sie werden Fahne und Schwanz aber rasch einziehen.

      Siehe Trulla und Brüssel.

      Gott lobe Farage der der mit wehender Fahne abzog.

    • Schweizer und Nationalstolz – leben Sie auf dem Mond und kriegen das Leben nicht mit? Nationalstolz gibt’s höchstens bei ein paar wenigen SVPlern und dort sind es die Bauern, die sonst um ihre Subventionen fürchten.

      Die Schweizer Masse hat keinen Nationalstolz.

    • Vielleicht liegt es an der Deutschen Mentalität sich selber zu Hassen. Einst nannte die ehemalige SPD-Parteichefin Nahles Deutschalnd ein elendes Stück Scheisse. Während andere Länder, allen voraus die USA, ihren Nationalstolz zeigen und gebührlich pflegen, scheint in Europa eine Selbsthass-Epidemie zu grassieren . . .

    • Sie haben etwas vergessen:
      “ …scheint IM DEUTSCHSPRACHIGEN Europa eine Selbsthass-Epidemie zu grassieren … und im Sozialstaat Schweden!“

    • Die „Schweizer NatI“ – was ist denn das? Es spielen da maximal 3 echte Schweizer mit! Der Rest?

  47. Ein bedauerlicher Einzelfall (die wahren Gründe wird man nie erfahren wg. Amtsgeheimnis), der dem Schweiz-Kritikaster und selbsternannten Volksmusikexperten von der Goldküste den Steilpass liefert als Bestätigung seiner vorgefassten Meinungen. Jährlich werden Zehntausende in der Schweiz eingebürgert, auch auf dem Land, ohne jeden Widerstand. Zur Gemeinde Arth gehört auch Goldau mit seinem schönen Tierpark und der traditionsreichen Rigibahn. Operettenfreunden ist das Theater Arth mit Profi-Sängern/-innen ein Begriff. Es ist also keineswegs einfach ein Ort für die Durchfahrt nach Süden, wie ahnungslose Snobs glauben. Zudem gehört der Kt. SZ wie ZG und OW zu den Nettozahlern im NFA. Vergleiche mit BE oder gar der Stadt Lausanne sind völlig abwegig.

  48. Wenn ich entscheiden müsste, würde ich den roten Pass eher einem Büezer von irgend woher geben, als einem Tidjane Thiam von der Credit Suisse. Der hat vermutlich ohnehin die Meinung, er könne die Schweizer Staatsbürgerschaft kaufen.

    • Ich würde auch keinem Deutschen unseren Pass geben denn die sind allesamt der Meinung wir müssten uns ihnen anpassen und froh sein, dass sie unser Land bereichern

    • Kann er auch, wetten?
      Die Heimatgemeinde des Klaus J. wird schon dafür sorgen, dass das geschieht!

  49. Es entstehen im Rahmen der aktuellen schweizer Immobilienblase nicht zuhauf neue Millionärsvillen, sondern der übliche gesichtlose Geschoßwohnungsbau mit überteuerten Mietwohnungen, die sich aufgrund der überissenen Mietzinsforderung nur Personen mit höherem Einkommen noch leisten können, obwohl diese von Art und Größe eher auf Personen mit mittlerem bzw. niederem Einkommen zielen.

    Welche Schweizer und Zugezogene können und wollen sich dies leisten?

    Und was bei den Zugezogenen wichtig ist: wem verbleibt nach Miet-, Krankenkassen- und Steuerzahlung von dem nach europäischen Verhältnissen respektablem schweizer Lohn noch so viel mehr, daß es sich für diesen lohnt, deshalb in die Schweiz zu ziehen?

    https://www.3-linden.ch/page.php?site=projekt

  50. De Stohlker verdient ein Awards!
    Bravo, klar un ehrlich….bis vor 60 Jahren hat man noch Kühe am Goldkusten gesehen, aber Leute mit Gehirn…und heute?
    Die meisten Super – Reicher in den USA, waren eben armen Uslender, da Reichtum misst doch nicht die Intelligenz und Kreativität eine Person!
    Ich stehe für Intelligenz, die leider eine seltene Ware geworden ist, und Sie?

  51. @ Herr Stöhlker: Ich bin vielfach nicht Ihrer Meinung, aber dieser Beitrag ist wahrlich ein 100%-Volltreffer!